Mit dem BMW i3 im Drift – Quer-Spannung

Von wegen lustlose Öko-Mobile! Wer schon mal mit einem Elektroauto unterwegs war, weiß, dass die Stromer nicht nur für ein grünes Gewissen, sondern auch für eine gehörige Portion Fahrspaß sorgen. Zumindest in Teilbereichen. Anders als beim Verbrenner, der Leistung und Drehmoment in ausreichender Menge erst ab einer gewissen Drehzahl bereitstellt, kann beim Elektromotor quasi die komplette Kraft aus dem Stan…

Ferrari F40 – Winterurlaub

Das war es dann. Mehr muss man nicht sehen. Ein Ferrari F40 im Schnee-Drift. 

Interview mit Ken Block zur Premiere des neuen Ford Focus RS

Bei Ford hat man sich die Arbeit von einem ganz besonderen Profi gesichert. Der Ex-Rallye-Pilot und heutige Gymkhana-Star Ken Block war eingebunden in die Entwicklung des neuen Ford Focus RS. Ob es also Zufall ist, oder doch einfach nur eine Idee von Ken Block, einen Fahr-Modus mit dem Begriff „Drift“ in den neuen Focus RS zu packen? Finden wir es heraus im Gespräch mit dem Drift-Champ aus den USA.

Gymkhana-Champ Ken Block im Interview

Über das Driften, seine Kids und den neuen Ford Focus RS

im interview mit ken block

m-a-b: Ken, wann hat das mit dem „Driften“ bei Dir angefangen? Was war das erste Auto, mit dem Du gedriftet bist?

Ken Block: Mit dem Driften habe ich eigentlich schon mit 13 Jahren angefangen. Es war der Truck (er sagt Truck, meint einen Ford Pick-Up!) meines Dads und bereits beim ersten Mal, als die Hinterachse quer ging, war mir klar: Nur so macht es richtig Spaß!

m-a-b: Und was hat Dein Vater dazugesagt?

Ken Block: *lacht: Der hat das zum Glück nicht mitbekommen. Lustig hätte er es wohl nicht gefunden ..

m-a-b: Du bist mittlerweile selbst Vater von drei Kids. Wie würdest Du damit umgehen, wenn Deine Älteste mit dem Auto durch die Gegend driftet. Hättest du Angst?

Ken Block: muss wieder grinsen: Meine Kinder kommen aus einer Auto verrückten Familie. Meine Tochter driftet bereits mit ihren Spielzeugautos durch die Gegend. Sie hat das im Blut.interview ken block

m-a-b: Als Rallye-Fahrer hast Du eine Karriere gemacht und wirst wieder in das Steuer von Rallye-Autos greifen. Aber warum sind Deine Drift-Erfolge so viel größer als Deine Erfolge bei der FIA-Rallye-WM.

Ken Block: Beim Driften bin ich alleine unterwegs. Da bestimmt das Gefühl. Rallye fahren ist ähnlich und doch komplett anders. Du musst vorher die Strecke abfahren und du musst auf deinen Beifahrer hören. Das ist echt ein anderes Ding.

m-a-b: Kommen wir zum neuen Focus RS. Wie hast Du den Ford-Entwicklern helfen können? Haben wir es Dir zu verdanken, dass es nun einen „Drift-Button“ gibt?

Ken Block: Man hat mich immer wieder um meine Meinung gefragt. Wie soll sich das Auto anfühlen, wie stelle ich mir ein Auto vor, dass den Fahrer beim Driften unterstützt? Solche Dinge. Bei der Performance und der Motorleistung haben die FORD-Jungs schon ordentlich eingeschenkt. Ich musst nur sagen, wie sich das anfühlen soll.

m-a-b: Aber wird denn jetzt jeder auf Knopfdruck zum Ken Block im neuen Focus RS?

Ken Block: Das können wir ja morgen mal auf der Rennstrecke ausprobieren *laut lachen*

Danke für das Interview

Und nein – wir sind am nächsten Tag nicht gegeneinander gedriftet. Aber wie sich der Focus RS fährt und was der Drift-Button bewirkt, haben wir dennoch getestet. Das könnt ihr hier im Blog nachlesen. Und wer sich für den Allradantrieb interessiert, der liest hier weiter. …

 

Ken Block ist 48 Jahre alt, gebürtig aus Kalifornien und arbeitet seit 7 Jahren mit FORD zusammen. Seine Erfolge als Gymkhana-Hauptfigur und seine spektakulären Drifts haben ihm ein Millionpublikum beschert. 

Porsche Driving Experience: Die driftende Rennsauna

Einen Sportwagen zu besitzen, das ist Luxus. Einen Sportwagen auch noch artgerecht zu bewegen das ist die hohe Kunst und richtiger Luxus. Doch wo kann man das heutzutage überhaupt noch? Auf den deutschen Autobahnen? Geradeaus? Langweilig. Auf einer Rennstrecke? Guter Ansatz, doch moderne Sportwagen sind so ausgeklügelte Wunderwerke der Technik, dass man – gesegnet mit durchschnittlichem Fahrtalent – nur schwerlich in den Grenzbereich kommt, umso schneller aber darüber hinaus. Das schmerzt dann meist nicht nur monetär, sondern auch körperlich. Gesucht wird also ein Reservat, in dem man sich ungestört austoben kann und bei einem Abflug nur das eigene Ego ramponiert und nicht gleich das teure Blech. Porsche kennt diese Problematik und bietet die Lösung: Komm zu uns in die Driving Experience. 911 turbo und turbo S auf Spikes stehen für dich parat.

700 Nm im Drift durch die finnische Weite

Spikes? Auf den ersten Blick klingt es völlig widersinnig, vier Millimeter lange Eisenstifte in 305 Millimeter breite Winterreifen zu treiben und diese auf ein fahrdynamisches Meisterwerk, wie den turbo Elfer zu schrauben. Doch ein Satz klebriger UHP Reifen wäre noch viel widersinniger an diesem Ort, wo sich das gelobte Gehege der ungehemmten, aber verfrorenen Angaserei befindet: im Tiefkühlfach Europas. Ganz oben in Finnland, oberhalb des Polarkreises. Wer es googeln möchte: Levi heißt das Örtchen. Wer hier hin reist, will nur eins: Wintersport machen. Viele davon mit Skiern, manche mit Porsche. Doch warum ausgerechnet auf Schnee und Eis? Weil 520 bzw. 560 PS auf glattem Untergrund viel berechenbarer sind, als auf trockenem Asphalt. Ein Paradoxon? Mitnichten, auch wenn man aus eigener Erfahrung weiß: Eis, das bedeutet keine Traktion und ellenlange Bremswege. Dazu noch Porsches dickste Elfer mit viel zu viel Leistung. Da helfen bestimmt auch keine Spikes. Statt eines Endorphin Ausbruchs schwant mir bei dieser Mixtur eher ein angstbehafteter Adrenalin Schub.

Doch ein Tag bei der Porsche Driving Experience beginnt eher verhalten und im Dunkeln. Die Instruktoren fluten beim ersten Zusammentreffen kurzfristig dein Gehirn mit Fachbegriffen: Kammscher Kreis, Haftungsgrenze, Seitenführungskräfte, Giermoment, Radlastverteilung, Untersteuern, Übersteuern. Doch bevor der Kopf platzt, wird es hell und das ist das Signal. Raus aus dem Schulungsraum, rein in die sich im Leerlauf aufwärmenden Kraftsportler. Denn die Tage sind kurz hier oben und das Tageslicht muss genutzt werden. Zum driften, zum anpendeln, zum Walzer im Schnee mit Scandinavian Flic als Kür.

Auf dem ersten Handlingparcours begegnen sich Mensch und Maschine jedoch noch mit Vorsicht. Denn da ist dieses respekteinflößende Brodeln, das aus dem Heck des Zuffenhausener Sportwagen aufsteigt, sobald man das Gaspedals auch nur etwas schärfer anschaut. Nur langsam kommen sich 700 Newtonmeter und der Mann an den Schaltwippen näher, so dass peu à peu die Sinne neu kalibriert werden. Das Fest für dein Popometer nimmt Fahrt auf, aber dann tritt vor lauter Übermut das Unvermeidliche ein: der Abflug in die Schneewand. Du brauchst einen Cayenne, der dich aus der Schneewand zerrt. Doch das muss einem nicht peinlich sein. Nur wer die Grenzen der Physik überschreitet, weiß auch wo genau diese Linie verläuft. Nur hättest du vielleicht vorher auch auf die Ansagen des Instruktors hören sollen. Leider bist du noch viel zu sehr mit Dir und der außer Rand und Band geratenen Fuhre beschäftigt, um das „Gas, Gas, Gas“ und „gegenlenken, gegenlenken“ aus dem Funkgerät auch wirklich verarbeiten zu können.

Porsche Driving Experience 55 Drift im Eis
Ja, die Macht des Bi-Turbo Monsters ist groß und verlangt ständig höchste Konzentration. Sonst schnappt es zu und dann hat es dich, weil das an den Flat Six angedockte Allradsystem ist clever und berechnet schneller die optimale Kraftverteilung, als du Gas geben oder lenken kannst. Man muss die Kraft an den vier Rädern also überlisten, obwohl sie eigentlich dein Freund ist und dich aus den abstrusesten Driftwinkeln wieder raus auf die präparierte Piste zerrt. Doch wenn du endlich begriffen hast, wie man das System austrickst und du es auf der großen Kreisfläche durch einen kurzen Gasstoß schaffst, den 11er aus der Ruhe zu bringen, um ihn dann wieder zu stabilisieren, in dem du nicht weiter gegenlenkst, sondern die Lenkung wieder öffnest, bis alle vier Räder in eine Richtung zeigen und du so kurz vor dem Begrenzer an der Schaltwippe zupfst, bis das Doppelkupplungsgetriebe in Welle vier angekommen ist, dann passiert es: Die Tachonadel zittert kurz vor 200km/h und du ziehst quer über alle vier 20 Zöller rutschend wie in Zeitlupe mit einer riesigen weißen Schneeschleppe deine Bahnen. Effektiv ist man vielleicht halb so schnell, doch egal, du schreist vor Freude wie ein kleines Kind. Und als solches beginnst du zu spielen, indem du mit dem rechten Fuß deinen Radius kontrollierst, denn du hast heute was gelernt: mehr Gas erzeugt auf Eis mehr Schlupf und damit kannst du dich gefühlvoll in eine weiter aussenliegende Kreisbahn treiben lassen. Eine kolossale Erfahrung und plötzlich ergibt alles einen Sinn. Du verstehst endlich die Aussage von Walter Röhrl, dass der stabilste Fahrzeugzustand auf Eis der instabile ist. Doch dann quäkt es wieder aus dem Walkie Talkie: „wie lange willst du das eigentlich noch machen? Bis der Tank leer ist? Komm lieber in Sektion 10, das ist der beste Handlingkurs, den wir hier haben.“

Porsche Driving Experience 28 Drift im Eis
Oh ja und dir laufen vor Glück die Tränen über die Wangen. Der Schweiß dampft auf deiner Stirn. Mühsam kämpft das Gebläse gegen die beschlagenen Scheiben an. Draussen ist es bitterkalt, doch das Innere des 991ers gleicht einer finnischen Sauna. Du hast gekämpft, du hast am Lenkrad gerudert, du hast versucht, immer dorthin zu schauen, wohin du fahren möchtest und dieser Blick ging meistens durch die vereiste Seitenscheibe. Doch als der letzte Sonnenstrahl in den finnischen Wäldern versinkt, steigt in Dir das wohlige Gefühl größter Zufriedenheit auf. Und auch dein Instruktor nickt zustimmend.
Bestückt mit den Grip spendenden Spikes sind Porsche 991 turbo und turbo S einfach unglaubliche Getiere und für dieses Sportwagenreservat schlicht brillant. Doch braucht man daher einen dieser mindestens 165.149 Euro teuren 911 in der eigenen Garage? Nein, aber die rund 4.000 Euro, um sich mit Porsche auf’s Eis wagen zu können, muss man einfach einmal im Leben investiert haben, denn diese Driving Experience ist schlicht unbezahlbar.

 

 

 

 

Text: Axel Griesinger, Fotos: Porsche

Winter-Drift-Trainings von Subaru

Die Winter-Trainings mit Subaru gehen in eine neue Saison. Einmal mehr wird der Supersportler WRX STI in der neuen Modellgeneration im Mittelpunkt der Aktivitäten auf Schnee und Eis stehen. Im Winter 2014/2015 bietet der japanische Allradspezialist auf dem österreichischen Lungauring Winter-Drift-Trainings an. Konzeption und Durchführung der Veranstaltungen liegen in den Händen von Werner Gusenbauer, dem Gewinner der Hockenheim Drift Challenge sowie der internationalen deutschen Driftmeisterschaft.

Der WRX STI mit seinem Subaru-typisch niedrigen Fahrzeugschwerpunkt – ermöglicht durch seinen Boxermotor – und der optimalen Gewichtsverteilung bietet perfekte Voraussetzungen für dynamischen Fahrspaß auf Eis und Schnee. Was das Fahrwerk betrifft, stellt der Subaru-Allradantrieb „Symmetrical AWD“ eine einzigartige Art der Kraftübertragung auf die Fahrbahn dar. Dieser sorgt auch und gerade im Grenzbereich – wie beim Driften – für eine deutlich erhöhte Beherrschbarkeit des Fahrzeugs in instabilem Fahrzustand. Für das Training stehen am Lungauring eine 500×80 Meter messende Eis-Dynamikfläche sowie ein 1,6 Kilometer langer Handlingparcours mit allen Elementen des Rallyesports zur Verfügung. Dieser wird in sechs Varianten befahren und mit professionellen Drifts beendet.

Fahrer und Fahrerinnen, die bereits Sportwagen- oder Drifttrainings absolviert haben, können mit diesem speziell erarbeiteten Angebot das Driften mit einem leistungsstarken Allradfahrzeug und die Fahrdynamik auf Eis und Schnee perfektionieren. Feste tägliche Termine sind in der Zeit vom 9. Januar 2015 bis 15. Februar 2015 angesetzt. Der Preis für die Teilnahme beträgt von Montag bis Donnerstag jeweils 749 Euro pro Person und von Freitag bis Sonntag je 799 Euro. Pro Tag ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen beschränkt. Interessierte können die aktuelle Terminsituation und weitere Kurstermine unter http://dcms-gmbh.de/events/wintertraining/ erfahren.

Pressemeldung

BMW und der Drift-Computer

Bei BMW braucht man in der Zukunft, will man seinen BMW zünftig ums Eck driften, kein besonderes Talent am Lenkrad mehr. In Las Vegas haben die BMW-Tüftler den „Selbst-driftenden“ Fahrer-Assistenten vorgestellt.

Aber bitte – mal im ernst, wer will denn sowas? 

 

Bilstein – So wird aus einem Mercedes C300 eine Sport-Limousine

3 Jahre alt, mit einem frei saugenden drei Liter großen V6-Motor und 231 PS stark – aber dennoch, eher kein Sportwagen. Die Mercedes-Benz C-Klasse der Baureihe W204 ist eine solide Limousine und in der Variante mit dem Stufenheck vor allem als Leasingfahrzeug für Dienst- und Firmenwagen-Fahrer erfolgreich.

Allerdings geht von dem 231 PS starken V6-Saugmotor eine gewisse Faszination aus, eine motorische Leidenschaft wie sie schon bald in Vergessenheit geraten wird, wenn wir dank Turbomotoren und Downsizing vergessen haben, wie sanft und agil, wie forsch und willig zugleich, ein guter Saugmotor auf die per Gaspedal ausgerichteten Wünsche des Fahrers reagiert hat.

„Vom Schreibtisch auf die Rennpiste“

Oder: Wie man aus einer äußerlich biederen Limousine der 230 PS-Liga eine unscheinbare Renn-Semmel macht, in Papenburg auf dem ATP-Gelände konnte ich dies erleben. Der richtige Partner dafür: BILSTEIN.

Im Nordwestlichen Zipfel der Republik liegt das Emsland, Spötter sagen; Dort würden mehr Kühe leben als Menschen – egal, um diese zu überprüfen war ich nicht die weitläufige Landschaft gekommen. Fahrwerks-Spezialist BILSTEIN wollte demonstrieren, wofür die Marke bekannt ist: Kompetenz im Bereich der Fahrwerkstechnik. Reden kann man viel und Webseiten sind geduldig, also gab es nur eine Möglichkeit die Wahrheit über die BILSTEIN-Dämpfer heraus zu finden: Testen!

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„Weil Autos einfach Spaß machen“

Der Slogan meiner Webseite trifft auch auf die Idee hinter den BILSTEIN-Produkten zu. Neben den Ersatzteilen für Serien-Fahrwerke (Stoßdämpfer altern!!), ist der Fahrwerks-Experte aus Ennepetal vor allem für die Profi-Fahrwerke für sportliche Autofahrer, bis hin zu den professionellen Fahrwerkskomponenten für den Motorsport bekannt. Wollte man also demonstrieren, was die Produkte der Marke BILSTEIN ausmacht, dann konnte der Weg nur auf eine Rennstrecke führen. Im ruhigen Emsland liegt das riesige Test-Areal der ATP und neben der Möglichkeit, auf einem 12,3 km langen Oval Geschwindigkeiten bis Tempo 400 zu fahren – beheimatet das ATP auch eine 1:1 Kopie des „alten Hockenheimrings“. Perfekt.

Bilstein Test Blogger Papenburg

Perfekte Voraussetzungen

BILSTEIN hatte vier identische Mercedes C-Klassen C300 an den Start gebracht. Alle vier Fahrzeuge waren in simpler Basis-Ausstattung und mit manuellem Getriebe ausgerüstet. Eine C-Klasse kam mit dem Serien-Fahrwerk von Mercedes-Benz zum Test. Die anderen hatten drei verschiedene Fahrwerke von BILSTEIN an Board:

Anders als auf dem Hockenheimer-Original gibt es bei der Papenburger-Kopie keine Boxengasse. Als Ersatz dient ein großer geteerter Platz, der zudem auf der „falschen“ Seite der Start/Ziel-Geraden liegt. Aber das sollte nicht weiter irritieren. Als ich mit dem Serienfahrwerk zur ersten Runde auf die Hockenheim-Kopie hinaus fuhr, dauerte es nur wenige Kurven, bis ich mich an die Strecke erinnerte. Auch wenn ich mehr Runden auf der Nordschleife gefahren bin, als auf dem alten Hockenheim-Rund und auch wenn die fehlenden Tribünen irritierten – die Strecke kam einem dennoch wohl vertraut vor.

Der C300 mit dem Serienfahrwerk hatte, wie alle anderen Testwagen auch, eine Bereifung der Größe 215/45-17 rundherum aufgezogen. Nicht ideal – zumal mir nicht bekannte Reifen der Marke „MAXXIS“ aufgezogen waren.  Ein guter Dunlop oder ein Pirelli P Zero wäre mir da deutlich lieber gewesen – nun gut – die Reifen sollten nicht getestet werden. 

Trotz des Heckantriebes der C-Klasse, ist die Abstimmung des Serienfahrwerkes deutlich untersteuernd. Echte Fahrfreude kommt da nur bedingt auf. Sicher – für den Alltag und für Menschen die mit dem Auto vor allem von A nach B fahren, mag das ausreichend sein, aber die Seiten-Neigung und das behäbige rollen um die Längsachse machte auf der Hockenheim-Kopie im Emsland nur wenig Spass. Der V6-Sauger konnte sich da noch so sehr ins Zeug legen – wenn nach dem bremsen eingelenkt wurde, dann traf die Verbindung aus Chinesischem Billig-Rund und weichem Serienfahrwerk ganz sicher nicht das Herz meiner Autofahrer-Seele.

Zwei Runden reichten aus um zur Entscheidung zu kommen: Egal wie gut das Serienfahrwerk mit dem ESP zusammenarbeitet und ganz egal wie komfortabel und Narrensicher das Fahrwerk sein mag – für den Einsatz auf einer Topf ebenen Rennstrecke ist es schlichtweg ungeeignet.

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BILSTEIN B6

Leistung, die Sie spüren.

Wenn Sie auch unter Belastung mehr Dämpfkraft von Ihrem Stoßdämpfer erwarten, ohne auf kompromisslose Sportlichkeit zu setzen, ist der BILSTEIN B6 die ideale Lösung.

Die Produktvorteile auf einen Blick:

  • Höhere Leistungsreserven und höhere Lebensdauer auch im Transporter-  und Anhängerbetrieb oder bei häufigen Fahrten mit Beladung

  • Optimale Bodenhaftung und erhöhte Spurstabilität im Alltag und in Extremsituationen

  • Spürbares Plus an Sicherheit und Sportlichkeit ohne zusätzlichen Federwechsel (Verwendung der Serienfeder möglich)

  • BILSTEIN-Gasdrucktechnologie

  • BILSTEIN-Einrohr-/-Upside-Down-Technik made in Germany

  • Im BILSTEIN-Fahrversuch individuell abgestimmt

  • Keine TÜV-Eintragung notwendig

 

Der BILSTEIN B6 richtet sich vor allem an Autofahrer die mehr „Feedback“ von ihrem Auto verlangen, ohne gleich damit auf die Rennstrecke zu gehen. Für den Alltag mit dem C300 mag der B6 die ideale Kombination sein. Auf der Rennstrecke im Emsland führte die Verbindung von BILSTEIN B6 und Heckantriebs-Limousine schon zu deutlich mehr Fahrspaß als zuvor mit dem Serienfahrwerk. Dennoch bleibt ein fast der Serie entsprechender Abrollkomfort erhalten. Die Seitenneigung ist minimiert und führt dazu, dass das Einlenkverhalten der „billigen“ China-Reifen deutlich spontaner wurde. Ein Fahrwerk kann nicht zaubern – aber mit dem B6 wurde die C-Klasse zumindest tauglich für die schwungvolle Hatz um ein paar Kurven.

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BILSTEIN B12 Pro Kit

Darauf fahren Profis ab.

Wenn Sie die perfekte Kombination aus sportlicher Dynamik, optimierter Optik und hohem Leistungsvermögen suchen, fahren Sie mit diesem Sportfahrwerk genau richtig.

Die Produktvorteile auf einen Blick:

  • Professional Cornering System PCS

  • Präzises Ansprechverhalten, exzellente Fahrdynamikund hohe Sicherheitsreserven

  • Gleichmäßige Tieferlegung bis zu 40 mm

  • EIBACH Pro-Kit Perfomance Fahrwerkfeder mitprogressiver Charakteristik

  • Feder und Dämpfer im Fahrversuch exakt aufeinander abgestimmt

  • BILSTEIN-Gasdrucktechnologie

  • BILSTEIN-Einrohr-/-Upside-Down-Technik made in Germany

  • TÜV-Gutachten

  • Made in Germany

Ein gänzlich anderes Auto

Mit dem B12 Pro Kit wird die C-Klasse zu einem gänzlich neuen Auto. Spürbar präziser, spontan beim einlenken und mit einem tadelfreien Gefühl für die Schwimmwinkel der Reifen. Die Tieferlegung von 40 mm ist – und dafür bin ich BILSTEIN dankbar – nichts für sinnloses Proll-Gehabe vor der Dorfdisco. Der sportlich orientierte Autofahrer freut sich allerdings über den abgesenkten Schwerpunkt und die deutlich neutralerer Abstimmung des gesamten Automobils. Das lästige untersteuern wird auf ein Minimum reduziert und die C-Klasse fährt sich ungewöhnlich sportlich. Ohne dabei die eigene Herkunft zu vergessen. Das Fahrgefühl wird deutlich straffer ohne gleich dreist über jede Bodenwelle zu meckern. Das B12 ProKit ist die klare Empfehlung für Autofahrer die sich mehr Präzision im Fahrwerk wünschen.

Bilstein B12 Pro Kit

BILSTEIN B16

Fahrspaß ist Einstellungssache.

Die neue Leistungsklasse der BILSTEIN-Ingenieure, geschaffen für das perfekte Fahrvergnügen nach individuellen Ansprüchen.

Die Produktvorteile auf einen Blick:

  • 10-stufige Dämpfkraftverstellung
  • Über ein Einstellrad im eingebauten Zustand parallel in Zug- und Druckstufe wählbar
  • Individuelle Einstellung von höchstem Fahrkomfort bis zu extremer Sportlichkeit
  • Eingetragener Verstellbereich von bis zu 20 mm im eingebauten Zustand an beiden Achsen
  • Tieferlegung von ca. 30-50 mm vorne und hinten
  • Im BILSTEIN-Fahrversuch unter Motorsportbedingungen individuell abgestimmt
  • Oberflächenvergütung in Triple-C-Technology® für langlebige Korrosionsbeständigkeit
  • Qualitäts-Sportfedern aus hochfestem Material
  • BILSTEIN-Einrohr-/-Upside-Down-Technik made in Germany
  • TÜV-Gutachten

Neugeboren als Sportwagen

Mit dem Bilstein B16 erhält der Pilot nicht nur die Möglichkeit die Tieferlegung an die individuellen Wünsche anzupassen, sondern auch die Freiheit, die Abstimmung des Fahrwerks zu beeinflussen. Per Klick-Rädchen lassen sich die Druck- und Zugstufen des Dämpfers einstellen. Der Fahrer bekommt damit die Möglichkeit die Eigendynamik des Fahrzeuges weiter an die eigenen Wünsche anzupassen. Mit dem B16 wird aus dem C300 plötzlich eine Limousine die voller Spontanität einlenkt, eine präzise Rückmeldung über den Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn abliefert und der ehemals untersteuernden Limousine ein neutrales bis leicht Hecklastiges Eigenlenkverhalten beschert.

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Die von mehreren Testfahrern abgefressene China-Reifen und einsetzender Regen bringen dann die unterhaltsame Seite der Sportfahrwerke hervor: „Präzises driften“. Während das Serienfahrwerk schwammig um die Kurve eiert, lassen die Sportfahrwerke den Wunsch des Fahrers nach dem instabilen Fahrzustand kontrollierbar werden. Die billigen Reifen tragen natürlich den ihren Teil dazu bei, dass der Drift deutlich länger und launiger ausfällt, als die eigentlich zu vermuten war.

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BILSTEIN, PORSCHE und PIRELLI

Während die C-Klassen aufgrund der abgefransten China-Gummis mal mehr und mal weniger launig um die immer stärker vom Himmel über Emsland benässte Hockenheim-Kopie rutschten – war es Zeit in die Königsklasse der sportlichen Fortbewegung umzusteigen.

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BILSTEIN hatte einen Porsche 991 Carrera S mit nach Papenburg gebracht. Denn der Sportwagen-Spezialist aus Stuttgart vertraut (wie viele andere Hersteller!) schon lange auf die Kompetenz der Dämpfer-Profis aus Ennepetal. Im Porsche 991 war das PSM-Fahrwerk verbaut und als Haftungs-Experte war das schwarze Rund von Pirelli auf dem Stuttgarter-Boliden aufgezogen.  Es regnete heftiger denn je als ich auf meine erste Runde hinaus fuhr. Da ich zuvor etwa 30 Runden mit unterschiedlichen Fahrwerks-Setups, aber den immer gleichen „Mist-Reifen“ auf dem Papenburger-Teer unterwegs war, bremste ich die erste Kurve der Hockenheim-Kopie wesentlich zu früh an. Die Verbindung aus perfektem Sportwagen, perfektem Dämpfer und perfektem Reifen lies schnell die Illusion einer trockenen Straße aufkommen. Also drauf den Socken – und der Porsche 991 zog sich kraftvoll aus der Kurve. Es dauerte zwei weitere Kurven bis ich an die Grenzen der nun deutlich nach oben verschobenen Haftung kam. Die Pirelli-Reifen, das BILSTEIN-Fahrwerk und die ideale Gesamtkomposition der Techniker aus Weissach, dies alles lies den heftigen Regen vergessen – spülte die Bedenken an Schwimmwinkel, Dämpfkraft, Rollneigung und der Furcht vor dem überhitzten China-Gummi hinfort. An deren Stelle trat die Vollkommenheit eines besonderen Orchesters.

Während ich zwei weitere Runden mit dem jubilierenden Sound der sechs Töpfe im Heck des 911 drehte, wurde mir klar: Jeder Sportwagen ist nur so gut wie sein schwächstes Bindeglied. Mal ist es der Reifen, mal der Dämpfer und viel zu oft, der Fahrer.

Mit der richtigen Dämpfer-Kombination aus Ennepetal, scheidet immerhin einer von diesen drei Faktoren aus. Und aus einer biederen Limousine wird ein echter Fahrspaß-Garant!

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Wie so oft, ich war nicht alleine vor Ort 🙂 – Weitere Blogger-Artikel zum Event:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Toyota GT86: Die Stimmungskanone

Wie im Fahrsimulator. Tür zu, Knopf drücken, Kupplung, Gang rein, Kupplung raus und los. Der GT86 ist ein Fahrgerät mit viel Gefühl. Dort, wo man bei doppelt und dreifach so teuren Autos die Hand über edles Leder, Holz oder gebürstetes Leichtmetall laufen lässt, hat der Sportwagen aus Japan Mitgefühl mit der Brieftasche. Mehr braucht der Mensch nicht. Leistung, Qualität, Design…