Shell Helix Heartbeat Challenge 2016

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Kennt Ihr das? Ihr sitzt mit weit aufgerissenen Augen auf dem Beifahrersitz, seid bleich geworden und denkt nur: „Ich will hier raus!“. Und spätestens wenn der gute Kumpel, der gerade fährt, sagt: „Puh, das war aber knapp!“, wisst Ihr zwei Dinge. Erstens, ob Ihr bei extremen Fahrmanövern cool bleibt und zweitens, dass man solche Fahrten lieber einem Profi überlässt. Einem Mann, wie etwa Augusto Farfus, seines Zeichens BMW Werksfahrer. In der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016 konnten drei Kandidaten eine exklusive Mitfahrt im BMW M4 DTM auf dem legendären Nürburgring gewinnen – der gefährlichsten Rennstrecke der Welt. Ob sie dabei cool geblieben sind?

Ob Matthias Malmedie genauso cool bleiben würde, wie die drei Gewinner?

Viele Video-Beiträge beweisen es: Die Nordschleife ist nicht nur einen der legendärsten Rennstrecken dieser Welt, sondern auch eine der gefährlichsten. Wer es hier auf dem Beifahrersitz eines Rennwagens schafft, es nicht mit der Angst zu bekommen, dürfte zu den besonders abgebrühten Kandidaten gehören. Etwa so, wie die drei Gewinner der Shell Helix Heartbeat Challenge 2016.

Are you cool?

Sie wurden in einem BMW M4 DTM von Augusto Farfus pilotiert und konnten die „Grüne Hölle“ hautnah erleben. Der Rennsport-Bolide holt aus seinem 4.0 Liter V8 satte 480 PS, die auf einen tiefen Schwerpunkt und wenig Gewicht treffen. Allein bei diesen technischen Daten cool zu bleiben, ist eine schwierige Hürde. Wer dabei am coolsten bleibt? Das sieht man im Video.

Klar ist aber, dass eine Menge Spaß und adrenalinreiche Action mit von der Partie waren. Möchte man jeden Tag auf den Rennstrecken dieser Welt dabei sein, sollte man sich aber auch im Klaren darüber sein, dass man über eine extreme Fitness verfügen muss – so wie Augusto Farfus. Um sich fit zu halten, geht der Profi-Rennfahrer jeden Tag laufen. Doch nicht nur der Fahrer muss leistungsstark sein, sondern auch das Auto und deshalb bekommt der BMW M4 DTM die besten Zutaten spendiert, die einen Rennwagen überhaupt erst zu einem DTM-Boliden machen. Und dazu zählt auch das Motorenöl – besonders wichtig, damit alles wie geschmiert läuft.

Shell Helix Ultra gibt (Erd-)Gas

Was wenige wissen: Ein Rennwagen muss mit so wenig Schmierstoffen, wie nur irgend möglich auskommen, um Gewicht zu sparen. Was sogar noch weniger wissen: Shell Helix Ultra wird aus Erdgas hergestellt. Durch einen innovativen Prozess wird dieses Gas jedoch in kristallklares Grundöl umgewandelt, das zu 99,5 Prozent rein ist. Der Vorteil: Eine verbesserte Reinigungs- und Schutzwirkung, aus der ein unübertroffener Schutz vor Schlammbildung resultiert. Kein anderes Motorenöl bietet bessere Reinigungseigenschaften. Nur so wird vermieden, dass Schmutzpartikel verklumpen, Schlamm bilden und in der Folge die Motorleistung negativ beeinträchtigen.

Da würde Malmedie am liebsten selbst am Steuer sitzen. Kein wunder bei einem V8 mit 480 PS

Weiterer Vorteil des Shell Helix Ultra: Man muss weniger Nachfüllen. Dank einer speziellen Formel fallen bis zu 50 Prozent geringere Verdampfungsverluste an, vergleicht man das High-End-Produkt mit minderwertigeren Ölen. Zudem ist das Ultra Helix auch bei extremen Temperaturen einsatzbereit – selbst bei minus 40 Grad Celsius. Die Viskosität, also die Fließgeschwindigkeit ist jederzeit optimal, was eine kürzere Aufwärmzeit des Motors zur Folge hat. Und nur dann kann ein Aggregat, wie etwa der 4.0 Liter Achtzylinder im BMW M4 DTM seine volle Leistung bringen. Und dass Shell Helix Ultra bestens funktioniert, sieht man schon daran, dass es bereits im zweiten Jahr der Partnerschaft zwischen Shell und BMW keine Probleme bereitet.

Ein Blick ins Cockpit

So cool, wie Shell und BMW die Herausforderungen des Rennsports meistern, mussten die Beifahrer erstmal sein. Unterstützt wurden sie dabei vom Auto-Experten und TV-Moderator Matthias Malmedie. Der Petrolhead war ganz in seiner Materie, schließlich ging es um einen PS-starken Boliden und eine legendäre Rennstrecke. Ob Ihr genauso cool bei der Fahrt über die Nordschleife bleiben würdet, wie die drei Gewinner der Heartbeat Challenge 2016, könnt ihr überprüfen, indem Ihr euch virtuell mit ins Auto setzt. Ein echter Höllenritt!

Und als Special-Addon – ein Interview mit Augusto Farfus;

Augusto, wie war´s nach über 20 Jahren mit deinem DTM-Renntaxi auf die Nordschleife zurückzukehren?
Antwort: „Unglaublich! Der Tag wird mir lange in Erinnerung bleiben. Das Team hat einen super Job gemacht und meine Beifahrer waren große Klasse.
Die Strecke ist etwas ganz besonders und bereitet mir sehr viel Fahrspaß. Das DTM-Renntaxi wurde speziell an die Bedingungen der Nordschleife angepasst und so würde ich es die perfekte Rückkehr auf die Nordschleife nennen. Ich hoffe, es dauert nicht wieder so lange bis zum nächsten Mal.

Um mal einen deiner Beifahrer zu zitieren: Du bist einfach „crazy“! Was war deiner Meinung nach noch ausschlaggebend dafür, dass der Shell BMW M4 DTM zu Höchstleistungen auflief?
Antwort: „Es ist nicht nur der Fahrer, der hier „crazy“ sein muss. Nur wer ein starkes Team im Hintergrund hat, dass das Auto und seine Bedürfnisse versteht, kann auch auf der Strecke die beste Performance hinlegen.
Wir sind inzwischen ein eingespieltes Team und verstehen uns Blind und das ist unbezahlbar. Wenn dazu noch Verlass auf den Motor ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Worauf kommt es beim Fahren auf dem Nürburgring/der Grünen Hölle an?
Antwort: „Kontrolle und Konzentration sind hier die Zauberworte. Wer das Auto versteht und kontrollieren kann, kann auf der Strecke alles geben und so die beste Zeit einfahren.
Durch die vielen Kurven ist der Streckenverlauf am Nürburgring sehr anspruchsvoll, nur einmal falsch abgebremst oder zu spät eingelenkt und du landest im Kiesbett.“

Was ist bei der Verwendung von Motorenöl zu beachten – dein ganz persönlicher Tipp?
Antwort: „Motorenöl wird oft unterschätzt. Man kann es nicht sehen, also ist es für viele Autofahrer unwichtig. Aber das ist eine falsche Annahme! Das richtige Motorenöl trägt zur Erhaltung des Motors, aber auch zur Steigerung Performance bei. Aufgrund seiner reinen Basis ist Shell Helix Ultra mit der Shell Pure Plus Technology daher meine klare Empfehlung, denn egal wofür und unter welchen Bedingungen, Shell Helix Ultra hat mich noch nie hängen lassen.“

Hellseher: BMW M4 DTM Champion Edition

Als ob sie es gewusst hätten, haben die Bayern zum erneuten Titelgewinn von Marco Wittmann in der DTM ein Sondermodell des BMW M4 aufgelegt. Der BMW M4 DMT Champion Edition ist extra zu Ehren seines DTM-Gewinns aufgelegt worden. Dabei hat Wittmann erst vor kurzem am Hockenheimring gewonnen. Hat BMW da etwas in die Kristallkugel geschaut? Read more

3x 2 Gold-Tickets für das DTM-Rennen am Norisring zu gewinnen

DTM-Saison 2016 am einmaligen Norisring: Erlebt das Motorsporthighlight mit buntem Rahmenprogramm und spielt hier mit. Zu gewinnen gibt es 3x 2 Gold-Tickets für das „Norisring-Speedweekend“ vom 24.-26. Juni 2016! 

Schnell sein, lohnt sich!

2014_Norisring_Logo.inddSchon bald ist es wieder soweit und das Areal rund um den Nürnberger Dutzendteich verwandelt sich in das DTM-Saisonhighlight 2016: Auch das 74. Int. ADAC Norisring Speedweekend®  (24.–26. Juni) wird Zuschauer und Fahrer gleichermaßen begeistern. Mit 2,3 Kilometern lädt die kürzeste Strecke im Rennkalender aufs Neue zu zahlreichen Überholmanövern ein, fordert aber auch ein zentimetergenaues Fahrverhalten der Piloten, denn gerade die so genannten „Wall of Shame“ verzeiht keine Fehler.

Erwartet werden rund 130.000 Zuschauer, die live vor Ort die einzigartige Atmosphäre des 74. Int. ADAC Norisring Speedweekend® miterleben wollen. Und auch 2016 ist die DTM wieder mit zwei Rennläufen am Wochenende auf der Strecke zu sehen. Neben Marco Wittmann (BMW) wird auch MCN-Mitglied Maximilian Götz aus Würzburg (Mercedes-Benz) zum DTM-Heimrennen am einzigartigen Stadtkurs antreten. Abwechslungsreiche Programmpunkte sowohl auf als auch neben der Rennstrecke garantieren eine große Vielfalt am Norisring.

Gewinnspiel Norisring 2016 001 Gold Tickets zu gewinnen

Volles Programm beim Speedweekend am Norisring

  • Taktische Wettkämpfe rund um die Steintribüne

Für packende Rennen und spannende Duelle sorgen neben der DTM wieder attraktive Rahmenrennserien: Die FIA Formel 3 Europameisterschaft, der Porsche Carrera Cup Deutschland, sowie zum zweiten Mal der Audi Sport TT Cup werden auch in diesem Jahr mit großen Namen, alten Bekannten und ambitionierten Rookies in Nürnberg zu Gast sein.

  • DTM-Showbühne

Ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit vielseitigen Showacts, Interviews, Gewinnspielen und vielem mehr verspricht weitere Highlights im Umfeld des Stadtkurses und wird die großen und kleinen Besucher begeistern – inklusive Public Viewing der EM-Spiele vor Ort.

  • Faszination pur am Nürnberger Stadtkurs

Um die einzigartige Atmosphäre vor Ort hautnah mitzuerleben, können sich Zuschauer ab sofort die besten Sitzplätze sichern. Der Motorsport Club Nürnberg (MCN) hat hierfür ein Kontingent an Premium-Tickets reserviert. Zudem wird sich auch die Anzahl der überdachten Sitzplätze auf der Schöller-Tribüne erhöhen – verbesserter Sonnen- und Regenschutz inklusive.

Gewinnspiel Norisring 2016 003 Gold Tickets zu gewinnen

JETZT schnell sein! — UPDATE —

—GEWINNSPIEL BEENDET—

 

Die Gewinner sind:

  • Andreas Dobrawa
  • Bastian Janssen
  • Jan Friedmann

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß bei der DTM!

Erster DTM-Sieg für Lucas Auer – Wickens neuer Tabellenführer

Sternstunde in der Lausitz: Zum ersten Mal in seiner Karriere gewinnt Mercedes-AMG-DTM-Pilot Lucas Auer ein DTM-Rennen. Im Sonntagsrennen beim Motorsportfestival auf dem Lausitzring fuhr er, von der Pole-Position gestartet, in seinem 23. DTM-Rennen zum ersten großen Erfolg in der populärsten internationalen Tourenwagenserie – dem ersten Sieg eines österreichischen Fahrers in der Geschichte der DTM. Vor 67.500 Zuschauern sah der 21-Jährige nach 46 Runden mit einem Vorsprung von 3,763 Sekunden vor Audi-Pilot Mattias Ekström die Zielflagge. Ekström war von Platz neun in das Rennen gestartet.

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„Ich habe vom Sieg in meiner zweiten DTM-Saison nur geträumt, hätte aber nicht gedacht, dass es wirklich klappt. Ich bin überglücklich“, sagte der Tiroler bei der Siegerehrung. „Wichtig waren ein guter Start und die erste Runde – das habe ich hinbekommen“, fasst er sein Erfolgsrezept für den Sieg zusammen. Platz drei im sechsten DTM-Saisonrennen belegte Auers Markenkollege Robert Wickens, der damit auch die Führung in der DTM-Fahrerwertung übernimmt. Bester BMW-Pilot war Marco Wittmann auf Platz sechs.

In der DTM-Fahrerwertung führt nach sechs von 18 Saisonrennen Robert Wickens mit 58 Punkten vor Marco Wittmann (55 Punkte). Mattias Ekström (46 Punkte) hat sich mit seinem zweiten Platz auf Rang drei verbessert. Jamie Green (45 Punkte), Edoardo Mortara (44 Punkte) und Paul Di Resta (43 Punkte) liegen dicht dahinter auf den Positionen vier bis sechs.

[notification type=“notification_info“ ]In knapp drei Wochen, vom 24. bis 26. Juni 2016, startet die DTM auf dem Nürnberger Norisring – dem einzigen Stadtkurs im Kalender – zu den Saisonrennen sieben und acht.[/notification]

DTM: BMW-Festspielwochen in Österreich

Souverän hat Marco Wittmann das DTM-Samstagsrennen im österreichischen Spielberg gewonnen: Von der Pole-Position in das Rennen gestartet sah der DTM-Champion von 2014 nach 30 Runden bei strahlendem Sonnenschein als Sieger die Ziellinie. Für Wittmann ist es der sechste Sieg in seiner DTM-Karriere. Er gewann auf dem 4,326 Kilometer langen Red Bull Ring vor seinem BMW-Markenkollegen Tom Blomqvist, der im dritten DTM-Saisonrennen Zweiter wurde. Das Podium in Spielberg komplettierte Edoardo Mortara im Audi RS 5 DTM als Dritter.

#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM, #31 Tom Blomqvist, BMW M4 DTM, #48 Edoardo Mortara, Audi RS5 DTM
#11 Marco Wittmann, BMW M4 DTM, #31 Tom Blomqvist, BMW M4 DTM, #48 Edoardo Mortara, Audi RS5 DTM

Den BMW-Erfolg in Spielberg haben Timo Glock, Martin Tomczyk und Maxime Martin auf den Positionen vier bis sechs perfekt gemacht. Als bester Mercedes-Benz-Pilot beendete Paul Di Resta das Rennen am Samstag. Der Schotte wurde Siebter, verteidigte damit aber die Führung in der Gesamtwertung. Die führt Di Resta nach drei von 18 Saisonrennen mit 43 Punkten vor Edoardo Mortara (40 Punkte) und Marco Wittmann (29 Punkte) an.

Für Mattias Ekström war das Rennen gelaufen bevor es richtig losging: In Kurve eins nach dem Start kollidierte der Schwede mit Maxime Martin und António Félix Da Costa und fiel an das Ende des Feldes zurück. Im Audi RS5 konnte er zwar noch einige Positionen aufholen, beendete das Rennen am Ende auf Position 16. Ein kleiner Trost: Ekström fuhr die schnellste Rennrunde in 1:23,442 Minuten und stellte so einen neuen Red-Bull-Ring-Rundenrekord auf, den sein Markengefährte Mike Rockenfeller seit 2013 innehatte.

#16 Timo Glock, BMW M4 DTM
#16 Timo Glock, BMW M4 DTM
Und BMW zum Dritten:

Timo Glock gewinnt Sonntagsrennen in Spielberg

Zum dritten Mal in seiner Karriere jubelte Timo Glock ganz oben auf dem Siegerehrungspodest: Beim zweiten DTM-Rennen im österreichischen Spielberg fuhr der BMW-Pilot bei sommerlichen Temperaturen am Sonntag zum Sieg. Er gewann nach 42 Runden auf dem 4,326 Kilometer langen Red Bull Ring vor den beiden Audi-Piloten Mattias Ekström und Jamie Green auf den Plätzen zwei und drei. Bestplatzierter Mercedes-Benz-Pilot in der Steiermark war Daniel Juncadella als Zwölfter.

Für Glock lief es von Beginn an gut: Bereits in Runde zwei übernahm er die Führung von Green und musste diese nur nach dem Boxenstopp kurzzeitig abgeben. Eine tolle Aufholjagd zeigte Mattias Ekström. Er war vom elften Platz in das Rennen gestartet und steuerte als letzter aller Fahrer die Box zum Reifenwechsel an. Mit einer guten Rennstrategie seines Teams und mit schnellen Rundenzeiten kämpfte sich der zweifache DTM-Champion auf Platz zwei vor. Wie Ekström konnte sich auch Gary Paffett nach vorne kämpfen: Von Platz 21 arbeitete er sich auf Position elf vor, eine Platzierung in den Punkten im Visier. Seine Aufholjagd blieb unbelohnt: In der letzten Runde setzte er zum Überholversuch gegen Timo Scheider an, musste auf die Wiese ausweichen und fiel auf Platz 13 zurück.

In der Fahrerwertung führt nach vier von 18 Saisonrennen weiterhin der Mercedes-Benz-Pilot Paul Di Resta (43 Punkte), der im Sonntagsrennen als 15. die Zielflagge sah. Zweiter in der Fahrerwertung ist Edoardo Mortara mit 40 Punkten vor Sieger Timo Glock und Maxime Martin (beide 37 Punkte). Mortara schied nach einer Kollision mit António Félix da Costa im Kampf um Platz drei in Runde 25 frühzeitig aus.

#5 Mattias Ekström, Audi RS5 DTM
#5 Mattias Ekström, Audi RS5 DTM

Souveräner Sieg von Paul di Resta in Hockenheim

Souverän und ungefährdet hat Paul Di Resta das DTM-Sonntagsrennen auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg gewonnen. In seinem Mercedes-AMG C63 DTM überquerte der Schotte nach 37 Runden mit einem Vorsprung von 13,024 Sekunden die Ziellinie. Für Di Resta ist es der siebte Sieg in der DTM. Zuletzt war der Schotte 2010 ebenfalls in Hockenheim siegreich. Hinter dem Mercedes-Benz-Piloten wurden die beiden BMW-Fahrer Timo Glock und Augusto Farfus auf den Positionen zwei und drei abgewinkt. Eine großartige Leistung zeigte Gary Paffett, der hinter Maxime Martin auf Platz fünf gewertet wurde. Der Brite lag lange Zeit hinter Sieger Di Resta auf dem zweiten Platz, fiel nach einer Durchfahrtsstrafe aber auf Rang elf zurück und kämpfte sich im weiteren Rennverlauf wieder bis auf Platz fünf vor. Nico Müller, der am Samstag mit Rang drei seinen ersten Podiumsplatz feierte, beendete das Sonntagsrennen als bester Audi-Pilot auf dem achten Platz.

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Vor allem in der Anfangsphase zeigte das Rennen einige Parallelen zum Samstag: Kontaktbetonte Tür-an-Tür-Duelle, die nicht immer ohne Schaden blieben. Mit Bruno Spengler, Mattias Ekström und Timo Scheider mussten gleich drei ehemalige DTM-Champions ihre Fahrzeuge nach Kollisionen frühzeitig abstellen. Nach seinem erfolgreichen Auftritt im Rahmen der Rallycross-Weltmeisterschaft – vor dem DTM-Rennen gewann Ekström dort das Finale – hatte der Schwede auf ein ebenso gutes Ergebnis im DTM-Rennen gehofft.

In der DTM-Fahrerwertung führt nach zwei von 18 Saisonrennen Paul Di Resta mit 37 Punkten vor seinem Markenkollegen Robert Wickens (26 Punkte) und Edoardo Mortara (25 Punkte). Nach seinem zweiten Platz am Samstag wurde Wickens heute Sechster. In der Hersteller-Wertung übernimmt Mercedes-Benz (83 Punkte) die Führung vor BMW (72 Punkte) und Audi (47 Punkte).

78.500 Zuschauer besuchten das DTM-Auftaktwochenende auf dem Hockenheimring, rund fünf Prozent mehr als im letzten Jahr. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurde ihnen ein abwechslungsreiches Programm mit spektakulärem Motorsport geboten, ergänzt durch Live-Auftritte von Christina Stürmer, Finn Martin und DJ Antoine. Bereits in zwei Wochen, am 21. und 22. Mai, steht das nächste DTM-Wochenende im österreichischen Spielberg auf dem Programm.

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DTM 2016: Edoardo Mortara gewinnt den Saisonauftakt

Im Badischen Hockenheim brannte die Sonne an diesem wundervollen Mai-Tag mit aller Macht über das Motodrom. Ein Fest des Motorsports will die DTM präsentieren und um das zu erreichen, gibt es ein volles Programm. Inklusive einem ersten DTM-Lauf, schon am Samstag. Und damit der erste Lauf der Saison 2016. Rennen 2 wird am Sonntag den 8. Mai gestartet.

DTM in Hockenheim – 2016

Für mich persönlich war es eine Rückkehr. Beim letzten DTM-Lauf den ich in Hockenheim besuchte, waren die Erinnerungen an Kalli Hufstadt und seine Mundharmonika noch frisch. Diese neue DTM, ich kann damit „eigentlich“ nichts anfangen. Es gab also vermutlich keinen besseren Zeitpunkt um sich noch einmal damit zu beschäftigen. Die DTM ist das Motorsport-Wohnzimmer von Audi, Mercedes-Benz und BMW. Gemeinsam stellen die drei dt. Hersteller das Starterfeld. Die Autos? Weit entfernt von der früheren Nähe zum Serienfahrzeug. Reinrassige Kohlefaser-Renner. V8-Motoren und Heckantrieb, dazu eine leichte Anlehnung an die Serienformen der jeweiligen Modellen. Wobei die Ähnlichkeit zum Serienfahrzeug in diesem Jahr vor allem Mercedes-Benz gut gelungen ist. Doch, massives Flügelgewerk und eine Nase die tief über dem Asphalt schnuppert lässt die DTM-Shilouettenrenner wie Karikaturen der Serienfahrzeuge erscheinen. Sei es drum. Motorsport auf Formel 1 Niveau, nur mit Dach.

DTM 2016 010 Hockenheim Samstagsrennen

Sommer-Hitze im Mai – Die DTM kann auch anders

Waren die letzten DTM-Jahre in meinen Augen durch organisierte Langeweile geprägt, gibt diese persönliche DTM-Rückkehr ganz neue Einblicke. Sicher, die Tribünen am Samstag sind nur sporadisch besetzt. Teilweise sind ganze Blöcke leer. Dafür ist das Fahrerlager voll. Eine DTM zum anfassen will man sein. Für die ganze Familie. Und so schieben sich neben den TT-Cup-Rennern auch Kinderwagen durch das Fahrerlager. Motorsport für die ganze Familie? Es scheint zu funktionieren. Für die beteiligten Hersteller steht jedoch auch einiges auf dem Spiel. Motorsport ist in Deutschland eben kein Fußball-Länderspiel. Nicht einmal auf dem Niveau der zweiten Liga. Motorsport ist das Marketing-Instrument schlechthin in der Automobil-Industrie – doch dem dt. Michel scheint das unbekannt zu sein. Die Bemühungen die ganze Familie an die Strecke zu bekommen, sie sind also aller Ehren wert.

Und an diesem Mai, ein Tag vor Muttertag, spielt das Wetter mit: Sonnenbrand-Gefahr. Aber besser als Regen und unterkühlte Stimmung. Die scheint, so überrascht es mich an diesem Samstag: Richtig gut zu sein. BMW-Fans, Mercedes-Fans und Audi-Fans – die Marken scheinen die eigenen Hardcore-Fans animieren zu können.

Nach dem Quali zum ersten Lauf: Eduardo Mortara.
Nach dem Quali zum ersten Lauf: Edoardo Mortara.

Edoardo Mortara zieht durch!

Kein Vettel, kein Schumacher – stattdessen stehen Mortara, Wickens und Müller auf dem Podest. Da muss man das Programm-Heft dann schon einmal bemühen. Wer ist eigentlich dieser Edoardo Mortara? 1987 geboren, da waren bei BMW die E30 M3 gerade die Sportwaffen der Wahl. Eric van der Poele gewann das DTM-Jahr 1987. Edoardo Mortara gehört zu der Generation Rennfahrer die durch die Formel 3 Schule gingen. Die F3-Euroserie beendete er 2010 als Sieger. Seit 2011 fährt er für Audi in der DTM und an diesem heißen Mai-Tag startete er von Platz 2 in das Rennen. Bereits beim Start zieht er am Pole-Setter Nico Müller vorbei. Beide pilotieren einen DTM-Renner der als Audi RS5 DTM betitelt wird. Dahinter auf drei startete Robert Wickens auf dem besten Mercedes-AMG C63 DTM und der beste BMW stand auf P10, es war der M4 DTM von Marco Wittmann.

Und auch wenn Nico Müller am Start von Edoardo Mortara zugleich überrumpelt wurde, mit P3 stand er am Ende zum ersten mal auf dem Podium. Robert Wickens blieb der Beste Mercedes und kam 1.6 Sekunden hinter Edoardo auf P2 ins Ziel. Das Feld dahinter hat es sich in alter Tourenwagen-Sitte ordentlich besorgt. Leidtragende waren die „großen“ Namen der DRTM. Darunter ein Timo Scheider und ein Timo Glock. Es scheint als würden die „jungen Wilden“ nun endgültig die Führung übernehmen. Dabei sorgten Tür-an-Tür-Kämpfe, Dreher und wilde Attacken, hier ist vor allem das DTM-Urgestein (darf man mittlerweile so sagen) Mattias Ekström zu nennen, für ein wirklich kurzweiliges Rennen mit viel Action.

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Übergewicht mal anders

Das ausgerechnet Audi den ersten Saisonsieg einfuhr und zudem die ersten beiden Plätze in der Startaufstellung belegte, sorgte durchaus für ein Stirnrunzeln. Sind die Audi doch die schwersten Fahrzeuge im Feld. Mit knapp 20 Sekunden Rückstand konnte selbst der beste BMW im Feld, der M4 von Bruno Spengler, nicht mit der Spitze mithalten und damit auch nicht von den Zugeständnissen profitieren.

Sonnenbrand und ein „learning“ beim Autor

Die DTM ist gar nicht so langweilig wie ich gedacht habe. Wobei – es war das erste Mal seit langer Zeit, das ich selbst vor Ort war. Was am TV ablief, denn hier waren die letzten Jahre eine echte Katastrophe, kann ich nicht beurteilen. Aber in der Boxengasse, hinter den FIA-Fangzäunen und ganz nah an den fliegenden „Gummiwutzeln“ (Reifenabrieb), bot sich ein neues Bild. Motorsport. Laut. Unterhaltsam und trotz der vielen unbekannten Namen – spannend!  Den Sonnenbrand werde ich wohl noch ein paar Tage behalten, die alten Vorurteile gegenüber der Serie nicht mehr.

Am Ende war es dann auch wieder „wie immer“: Motorsport in Hockenheim bedeutet auch: Staus. Lange Staus. Die Abfahrt der Fans, aus dem beschaulichen Hockenheim ist immer wieder „die Hölle“. Plötzlich wollen alle heim, die Parkplätze leeren sich, die Straßen aus Hockenheim heraus sind verstopft. Irgendwie greift noch immer kein Plan bei der Verkehrsführung. Somit ist fast alles wieder wie früher. Fast.

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#DeutscheDardaMeisterschaft – Vollgas im Wohnzimmer!

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Ritsch, ritsch, ritsch, knack, knack. Erinnert ihr Euch an dieses Geräusch?

DARDA – Die Autospielzeug-Experten aus meiner Kindheit, sie sind zurück!

DARDA hat mein-auto-blog eines von den neuen Spielsets zugeschickt und uns aufgefordert, auch an der #DeutschenDardaMeisterschaft teilzunehmen! Und ihr wisst ja, wir stellen uns jeder Challenge. In diesem Fall ging es jedoch nicht um das „Zusammenbauen“ der DARDA Bahn, nein, das gestaltet sich als kinderleicht und „Blogger-Sicher“ heraus. Wir sollten unsere DARDA-Renner aufziehen, zwei Runden drehen lassen, dann den Motor ausbauen, den Motor wieder einbauen und den Renner zurück auf die Bahn stellen. Und die Gesamtzeit aus den zwei Runden des Renners auf seiner Kunststoffbahn, unserem handwerklichen Geschick und der notwendigen Teamwork, die sollte zählen.

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Motorsport geht nur im Team!

Das mein-auto-blog Team wurde in diesem Fall von meiner 18 Monate alten Tochter, meiner Frau (mehr als 18 Monate) und mir (fragt sowas nicht!) gebildet. So eine Challenge muss ich einfach mitmachen. Nach mehreren Tagen intensiven Trainings. Okay, es waren keine 5-Runden, aber dafür hatte ich viel Spaß mit den stabilen Bauteilen und meiner Tochter. Denn die hat sich immer wieder einzelne Streckenabschnitte gekrallt und ist damit abgehauen.

Egal – am Ende zählt, was hinten herauskommt. Oder so!

Unser Rennfahrzeug ist der grüngelbe DTM-Audi mit der Schäffler-Lackierung geworden. Alternativ wäre noch ein DTM-Mercedes vorhanden gewesen. Während der DTM-Mercedes von Vitaly Petrov gelenkt wurde, war unser DTM-Schaeffler Audi der Dienstwagen von „Rocki“ (Mike Rockenfäller). Das Ergebnis sollte uns recht geben.

Nach einem spannenden und von Wetterkapriolen durchzogenen Training, ja, es war ein regnerischer Sonntag, deswegen baut man ja Kinderspielzeug in der Wohnung auf, ging der von DARDA technisch astrein vorbereitete DTM-Audi an den Start.

Das erste Video zusammen mit meiner Tochter und meiner Frau. Und für was? Für Spielzeug. Immerhin geht es ja auf Weihnachten zu. Und ja, natürlich ist das eine Werbung für „DARDA“. Klar. Product-Placement hat immer einen Grund. Ach ja, die Bahn gibt es im übrigen bei AMAZON http://amzn.to/1LGONse #Bämm und das ist auch noch ein Affiliate-Link. Mich würde interessieren, wie beurteilt ihr diese Form der „Kooperationen“ mit Herstellern? Stört Euch das? Ist „bezahlt“ per se doof? – Mehr zu dem Projekt dann am 1.Dezember im Blog: autohub.de

Posted by Habby – der Auto-Blogger Bjoern Habegger on Sonntag, 29. November 2015

Und da war es wieder:

*ritsch*ritsch*ritsch*ritsch*ritsch*ritsch*knack..

DARDA-Renner werden aufgezogen, indem man das Auto nach unten drückt und dann nach hinten zieht. Danach in die Startrampe stellen, den grünen „GO“ Button drücken, und ab geht die Rakete. 960 km/h schnell. Also in der Theorie. Die DARDA-Auto sind ja im Maßstab 1:60.  Wer jetzt Dreisatz beherrscht, der kennt die Antwort auf die „echte Geschwindigkeit“. Doch in den Plastikbahnen und den Looping zählt alles doppelt, dreifach und mehr!

SIEG in der #DDM – der #DeutschenDardaMeisterschaft?

Wenn ihr unsere Zeit wissen wollt, dann müsst ihr das Video anklicken! Und wenn ihr wissen wollt, ob ihr besser seid – dann besorgt euch die „DTM Turbo Fighter“ von DARDA (Affiliate-Link) und postet uns danach Eure Zeit! Ich glaube im übrigen, der Jens Stratmann von rad-ab.com war nicht so schnell wie das Team #mab-Racing

Update: Und jetzt ist es raus, auch Jan hat auf auto-geil eine gute, aber keine sehr gute Zeit hingelegt! Schaut selbst!

Unter den ersten 10 Kommentatoren, die sich in diesem Artikel verewigen, verlosen wir unsere DARDA „DTM Turbo Fighter“ – und jetzt schnell mitmachen, dann klappt das eventuell noch vor Weihnachten!

 

25 Jahre Mercedes-Benz 190E 2.5-16 EVO II

Die dicken Backen, der große Heckflügel, der lange Frontsplitter, mit der die Evo-Nase nur wenige Zentimeter über dem Asphalt schnüffelt. Das alles ist keine Show, das meinten die AMG-Leute 1990 wirklich ernst.  Unter der Haube ein 2.5 Liter Vierzylinder mit 370 PS. Aber halt. Diese Leistung mag man ihm glauben, so wie er dasteht, mit den breiten Radläufen an der konservativen Karosserieform. Als Bruno Sacco den 190er (W201) zeichnete und später vorstellte, dürfte er von einem Heckflügel so groß wie das Leitwerk eines Regional-Jets noch nichts gewusst haben.

Und auch die 370 PS waren leider nicht für das Serienmodell gedacht. Erst im Renn-Trimm kam man mit dieser Leistung zur Rennstrecke. Das Homologations-Modell, so etwas gab es damals noch im Tourenwagen-Sport, musste nur die Grund-Optik besitzen, die Technik-Basis darstellen. An der Rennstrecke wurde dann aus dem Serien-Evo das Rennstrecken-Tier.

Zurück in die Zukunft – Oder: Redline bei 7.700 U/min

mercedes-benz 190E 05 EVO II in San Francisco

25 Jahre ist die Premiere des EVO II her. Damals brauchte man 500 Stück, um die Zulassung für die DTM zu erhalten. Heute sind die Modelle rare Sammlerstücke und war der EVO II damals bereits der teuerste W201, so ist er heute teurer als ein neuer AMG C63.

Doch vergleichen lassen sich die Modelle nicht. Der hier gezeigte und von mir in San Francisco gefahrene EVO II ist eine gänzlich andere Welt. Nicht vergleichbar mit dem, was seine Enkel heute darstellen. Pure, ehrliche Leistung. Ein feiner Saugmotor, ein Sportmotor mit einem Zylinderkopf von den englischen Experten Cosworth. Das Getriebe? Das erfordert beim Schalten kurz die Konzentration, denn der erste Gang, der liegt hinten links. Ansonsten fährt er sich auf den ersten Metern wie Autos früher eben fuhren. Direkt. Ungefiltert. Mit dem Geruch der Historie. Das Lenkrad? Unfassbar groß. Die Sitze weich, aber mit festen Wangen.

Spontan schnappt der 2.5 Liter große Vierzylinder nach Luft und verwandelt das Gemisch aus der Zuteilung seiner Bosch KE-Jetronic in Leistung. Nach heutigen Maßstäben sind es bescheidene 195 PS. Bescheiden ist jedoch alles andere, nur nicht die Form der Leistungsentfaltung.

3.000, 4.000, 5.000 usw. Der 16-Ventiler dreht sich warm. Er klingt metallisch hart, trotzig will er den modernen Hybriden Paroli bieten. Vor uns ein C350e Plug-In Hybrid. Auch nett. Und mit einem ganz ähnlichen Leistungsgewicht gesegnet. Vor allem aber mit so viel Drehmoment, dass sich der EVO lang machen muss.

mercedes-benz 190E 06 EVO II in San Francisco

Aber was zählt dieses Drehmoment schon?

Man mag die Augen schließen, erster Gang, kurz, wie der zweite, noch immer kurz, aber dafür hast du ja die Drehzahlen für dich gesegnet. In der Mittelkonsole lachen dich die VDO-Anzeigen für Öl-Temperatur und Spannung an. Spannend auch noch fast 25 Jahre nach der Führerscheinprüfung. Sowas hat es heute halt auch nicht mehr. Schlichte analoge Instrumente – und im Drehzahlmesser wird es erst kurz vor der 8.000er Marke rot. Öl warm? Augen offen? Lass ihn brüllen.

17-Zoll Sportline-Felgen rotieren im Radhaus, auf der Hinterachse übernimmt ein 245er Gummi die Arbeit der Traktionsvermittlung. Unterstützt wird er von einer Differentialsperre mit bis zu 100% Sperrwirkung. Die Steuerung der Sperre? Hydraulisch aus dem Motorraum. Mit Öldruck aus einem Hydraulikkreislauf, den man so – oder ähnlich – vermutlich eher bei einem Franzosen vermutet hätte und nicht beim sportlichsten Schwaben der DTM-Geschichte. Und wenn Öldruck schon da ist, dann nimmt man den auch gleich noch für das Fahrwerk. Der EVO II lässt sich auf Knopfdruck anheben. Im Testwagen war der Schalter hierfür bereits gut genutzt. Und das bei knapp 60.000 km auf der Uhr.

mercedes-benz 190E 29 EVO II in San Francisco

Zurück zum Gaswechsel, zurück zu wild ackernden 250 Nm

Der EVO II macht einen Satz. Das ist nicht diese Form von Drehmoment-Gummiband, über die heute gerne geschrieben wird. Es ist viel mehr diese lineare, diese immer aggressiver brüllende, diese ekstatische Freiheit gen Horizont, die sich da aufbäumt. Dreht. Brüllt. Es lebt!

Der Plug-In Hybrid C350e vor dir? Links liegen gelassen, den Feierabend-Verkehr auf der Bay Bridge als Hockenheim-Ersatz genossen. Brüllend durch die summende Armada der Prius-Hybride gezockt.

Wohliger warm, das Öl hat gesunde 95°, zieht es dir einen Schauer über den Rücken. Das also, das war der Traum der Petrolheads. Damals 1990.

 

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mercedes-benz 190E 04 EVO II in San Francisco

 

 

Audi TT – Cup der Langeweile

Es ist die Zeit, in der Budget und Werbegelder großer Konzerne den Motorsport dominieren. Die DTM, selbst auf einem Scheideweg bei immer weiter sinkenden Zuschauerzahlen, hat nun ein neues Rahmenprogramm bekommen. Zuletzt war im Vorprogramm der Scirocco-Cup aktiv. Ein Straßensportler, den sich auch die Fans kaufen können, die einige Euros für die Eintrittskarten bezahlen und mit ihren 19-29 Jahren mit Fahne und Fanpulli auf den Tribünen sitzen. Dazu illustre Gaststarte, ehemalige Tourenwagengrößen wie Christian Danner oder Nicola Larini, die sich im Volkssportler einen Zweikampf mit Playmate Doreen Seidel lieferten. Dazu leichte Berührungen, früher einmal völlig normal im Cup-Sport, eine herunterhängende Stoßstange am Scirocco, triviale Unterhaltung, die sitzt.

Der Scirocco verkauft sich nicht besonders gut, Zeit für einen Wechsel. Praktisch, dass im Volkswagen-Konzern ein neuer Sportler an der Startlinie steht, der Audi TT.

Das Auftaktrennen verlief dann derart spannend wie ein aktueller Formel 1 oder anderer x-beliebiger Rennlauf. Start, nach 2 Runden das Feld so auseinander gezogen, dass alle Fahrzeuge wie an der berühmten Perlenschnur hintereinander Runde um Runde absolvierten. Überholmanöver? Fehlanzeige. Rad an Rad-Duelle? Fehlanzeige. Motorsport-Sound? Fehlanzeige. Die Renn TT sind selbst bei Vollgas vor der Südkurve so leise, dass ein Straßen-Tesla fast wie ein lauter Raufbold dagegen erscheint.

Ist das ein Markenpokal, den man als Motorsportfan sehen möchte? Oder steht der Eventcharakter im Fokus. Popcorn, Cola, schnell ein Selfie mit Motodrom-Ambiente im Hintergrund gepostet, alles nice, alles schön, nur nicht zu laut bitte.

Ergebnisse gab es natürlich auch. Im ersten Rennen setzte sich Marc Coleselli durch. Der 21-Jährige aus Salzburg (A) gewann den Lauf über 13 Runden vor Nicolaj Møller Madsen (DK) und Dennis Marschall (D). Im zweiten Rennen am Sonntag, das unter schwierigen, nassen Bedingungen durchgeführt wurde, musste sich Møller Madsen in den letzten Runden harten Angriffen von Alexis van de Poele (B), Marc Coleselli (A) und Joonas Lappalainen (FIN) erwehren. Der Däne behielt aber die Oberhand und fuhr, wie bei der Premiere des Audi Sport TT Cup am Samstag, auf Rang zwei. Van de Poele komplettierte das Podium als Dritter. Dennis Marschall (D) gewann den zweiten Lauf und führt die Fahrerwertung nach zwei Rennen mit 43 Punkten an, dicht gefolgt von Møller Madsen (42) und Coleselli (41).

 

 

Text & Fotos: AWR Magazin.de

 

 

 

ABT ins Himmelreich

Wenn ABT sportsline dich anruft, dann sagst du einfach ja, noch bevor du die Frage gehört hast!

Im letzten Jahr ging der ABT sportsline Roadtrip nach England zum Festival of Speed. Eine geile Tour. In diesem Jahr sollte die DTM bei ihrem Rennen in Ungarn das Ziel sein. Doch in diesem Jahr habe ich nicht „ja“ gesagt, in diesem Jahr stand bereits ein anderer Termin an (Die Geburt meiner Tochter). Es galt also zu überlegen, wem man diesen wunderbaren Platz, diesen wertvollen Platz, diese einzigartige Tour noch zuteil werden lassen könnte. Als mich Björn Marek, der Pressesprecher von ABT fragte, nannte ich den Namen von Fabian. Und so kam es, dass der gute Fabian von autophorie auf diese Tour mitfuhr. Mit Turbo-Fünfzylinder, Turbo-Achtzylinder und jeder Menge ordentlicher PS. Wenn man die Linksammlung von Fabian nach diesem Trip durchgeht, dann scheint es so, als hätte er Spaß gehabt.

Eine ganze Menge Lesestoff – aber weil mir das nicht reichte, gibt es hier auch noch eine kurze Version des Abt-Roadtrip nach Ungarn – natürlich auch aus der Perspektive von Fabian:

Wenn ABT sportsline dich anruft, dann sagst du einfach ja, noch bevor du die Frage gehört hast!

Warum würde man so ein großes Risiko eingehen, der Herr am Telefon könnte sich immerhin auch einen großen Scherz erlauben. Um ganz ehrlich zu sein bisher bin ich von dem in Kempten ansässigen Veredler noch nie enttäuscht worden. Eher stapelt man dort immer gerne tief, um herabfallende Kinnladen für die Ewigkeit auf Fotoleinwände zu bannen.

Lange Rede kurzer Sinn, ich durfte von Kempten nach Budapest und wieder zurück einem der wohl geilsten Roadtrips ever beiwohnen.
Im letzten Jahr fuhr der Tross nach Goodwood. Ein kaum weniger interessantes Ziel mit dem Festival of Speed. In diesem Jahr hieß das Ziel DTM am Hungaroring. Der Weg dorthin führte uns nicht nur einfach Vollgas über die Autobahn, wie es vielleicht zu großen Teilen 2013 der Fall war, nein, direkt von Kempten aus ging es in die bergige Alpenregion.

Mehrere Passstraßen, die wir mit handzahmen Autos wie der S3 Limousine und dem RS Q3, beide jeweils leistungsgesteigert auf 370 bzw. 410 PS, bewältigen durften. Auch echte Schwergewichte, im wahrsten Sinne, waren mit dabei. Durch die Optimierung bei ABT sportsline passte es auch wieder mit dem Leistungsgewicht. 640 PS im Fall des S8 Facelift und ganz gewaltige siebenhundert Pferde warteten im RS6 auf uns. Keine leichte Aufgabe eine solche Herde Rennpferde im Zaum zu halten. Gut das es immer nur abseits der Straße etwas ungepflegt zur Sache ging. Doch das gehört auch dazu, necken und aushecken an jeder Ecke.

Die bunt gemischte Truppe aus alten Print-Eisen, neuen Stars und Sternchen, sowie Österreichern und einem Ungarn, der wiederum nahe dem Ziel vehement wichtig wurde, bespaßte sich auch gerne 24/7. Unmengen an Super Plus durchflossen die Leitungen der potenten Audis während wir insgesamt 2000 Kilometer abrissen.

Neben dem verregneten Oberjoch sowie dem Thunpass, war wohl das Highlight der morgendliche „Aufstieg“ am Großglockner. Am zweiten Tag sind wir relativ früh von Zell am See an den Fuß des Großglockner gestartet, um eine möglichst Verkehrsfreie Auffahrt zu haben. Dies ist uns gelungen, die Motoren waren bereits warm, die Reifen auch und kaum waren wir um die erste Kurve herum, heulten fast zeitgleich alle vier Motoren auf. Kurven räubern!

Das werde ich so schnell nicht vergessen, obwohl mir nichts anderes übrig blieb, als den zwei Tonnen Koloss mit 700 PS da hinauf zu treiben. Hört sich doch wohl hoffentlich gut schwer nach einem echten Luxus-Problem an. Perfekt, Ziel erreicht! Auch das Ziel mit dem Gletscher war atemberaubend, diese Natur noch so zu sehen, bevor die vielen Emissionen, die da tagtäglich nach oben gefahren werden, irgendwann alles wegfließen lassen; so sagen es zumindest die Umweltschützer.

Wenn ich jetzt sage „geiler wird’s nicht“ dann hoffe ich doch einfach schon inständig, dass ich falsch liege und die Äbte sich im nächsten Jahr wieder selbst übertreffen. Von der Autobahn-Jagd zur Pass-Trophy bis ins Jahr 2015.

Audi A5 DTM Champion bei Europcar

Was passiert wenn ein Hersteller einen sportlichen Erfolg feiern will? Er baut eine Kleinserie. Oder er bietet ein Sondermodell an. Gleiches hat auch Audi mit dem A5 DTM Champion getan.  Als Audi im vergangenen Jahr die DTM-Meisterschaft gewann, war das genug Grund für ein Sondermodell. Im Oktober 2013 rührte man die PR-Trommel für das Fahrzeug. Einen Flyer für den „A5 mit sportlicher Ausstrahlung durch den feststehenden Heckflügel“ kann man noch online abrufen.

AUDI A5 DTM Champion

Im 1.900,– € teuren Aufpreis-Paket waren folgende Leckerli enthalten:

  • DTM-Dekor-Foliensatz auf den Schwellerleisten in Wagenfarbe matt
  • DTM-Emblem auf den vorderen Kotflügeln
  • Außenspiegel in Aluminiumoptik
  • Heckflügel und Schwellerleisten in Wagenfarbe
  • Einstiegsleisten mit Aluminiumeinlage und Schriftzug „1 OF 300 – DTM Champion 2013“
  • Aluminium-Gussräder Audi exclusive im 5-V-Speichen-Design in Titanoptik matt, glanzgedreht, Größe 9 J x 20 mit Reifen 265/30 R 20*
  • Heckflügel und DTM-Dekor-Foliensatz auf Wunsch abwählbar
  • Nur erhältlich in Kombination mit S line Sportpaket und S line Exterieurpaket
  • Nur erhältlich mit Multifunktions-Sportlederlenkrad im 3-Speichen-Design unten abgeflacht

Limitiert wurde dieses Sondermodell auf 300 Stück. 

Nun ist der A5 vermutlich kein Fahrzeug was all zu schnell die Herzen der Sammler höher schlagen lassen wird, aber ein Sondermodell mit der überschaubaren Auflage von 300 Stück ist doch ein echtes Schmankerl für Audi und für DTM-Fans. Mag man meinen.

Nun sind 50 Stück des Sondermodells bei einem Auto-Vermieter gelandet. 

Nein, das spricht nicht für den Erfolg eines Sondermodells. Und auch die Idee von Europcar und Audi, daraus ein Incentive für Facebook-Fans von Europcar zu machen, spricht nicht für den Absatzerfolg des A5 DTM Champion Sondermodells. Es hat viel mehr den faden Beigeschmack von Resterampe und Ramschtruhe.

Und auch der Zeitpunkt – Frühling 2014 – ist vermutlich nicht der Zeitpunkt an dem man den DTM-Erfolg des letzten Jahres vermarkten wollte.

Und so sind die 50 DTM-A5 die traurigen Reste einer einfallslosen PR-Aktion – zwischengeparkt bei einem Auto-Vermieter, bevor die Fahrzeuge dann als „junge Gebrauchte“ in den Markt kommen. Wer denkt, ein Auto-Vermieter würde auch nur annähernd die Listenpreise des Herstellers zahlen – der wartet am 24.12. auch auf den Weihnachtsmann – oder alternativ bei einer DTM-Übertragung auf spannenden Motorsport. Damit dürfte dann auch klar sein, was es bedeutet, wenn ein Modell zum Auto-Vermieter wandern muss.

Alfa Romeo 4C – Fahrbericht

Mittelmotor, Leichtbau und mit 50.500 € noch finanzierbar. Man muss nicht einmal zum Kern der treuesten Alfisti gehören um das jüngste Husarenstück der FIAT-Tochter Alfa Romeo mit mehr als nur einem anerkennenden Kopfnicken zu würdigen.

Zurück zur Wurzel des Fahrspaß, zurück zu der Möglichkeit, Emotion hinter dem Lenkrad zu erfahren. Zurück in eine Ära in der Autos keine 500 PS haben mussten, um auf der Rennstrecke beeindrucken zu können.

SAMSUNG CSC

Auto fahren, in echt. Der Alfa Romeo 4C.

Hockenheim. In der selben Boxengasse in der vor genau 20 Jahren die Rennfahrer Larini, Nannini und Francia in ihre DTM-Rennwagen des Typs 155 V6 Ti stiegen, steht die Inkarnation der Marke Alfa Romeo für eine erste Testfahrt zur Verfügung.

Wie es nur die Engländer oder eben die Italiener können, steht vor mir ein ultrakompakter Zweisitzer, der nur einer Aufgabe gewidmet wurde: Fahrspaß.

So erfülle mir nun bitte, meine langsam verblassenden Erinnerungen an die genussvolle Welt der einfachen Querbeschleunigung, mit neuem Leben. Erlöse mich von Stop & Go-Assistenten, Infotainment und virtuellen Effizienz-Bäumchen im Cockpit, schenke mir den puren Grip, die Leidenschaft des „Auto fahrens“. In der dynamischen Variante. Bitte.

Nun bin ich selbst nicht der geborene Athlet und ich fürchte mich fast vor der kompakten Hülle des 4C. Werde ich diese intime Kunststoffhülle überhaupt von innen betrachten können? Bei geöffneten Türen fällt der erste Blick auf Carbon. Nicht kaschiert, klar zu erkennen als tragende Karosserie. Ein stilles Versprechen der Macher an die Erfüllung von beeindruckenden Leistungszahlen, auch wenn im Rücken des Fahrers nur ein 1.750 ccm großer Vierzylinder tobt.

895 Kilogramm „trockenes“ Leergewicht versprechen die Italiener für den 4C. Mit vollem Tank, einem Tropfen Öl für den Motor und dem Alemannischen Schwergewicht hinter dem Lenkrad dürfte das Leistungsgewicht von 240 PS auf 895 Kilogramm weniger spektakulär ausfallen als zunächst vermutet. Doch ich bin nicht da um weitere Vermutungen über den 4C anzustellen, ich darf ihn fahren. In Hockenheim. Auf der Kurzanbindung des Badischen Motordroms.

Alfa Romeo 4C 05 Fahrbericht Hockenheim

Gestartet wird der 4C per Schlüsseldreh – der Verzicht auf einen verspielten Startknopf ist zu verschmerzen, dafür darf nach einem ersten akustischen Würfelhusten des Motors, das in Serie verbaute Doppelkupplungsgetriebe per Knopfdruck in den A oder M-Modus gebracht werden.  Alleine das anlassen des knapp 1.8 Liter großen Turbo-Benziners lässt ernsthafte Zweifel an der EG-Typgenehmigung des 4C aufkommen. Dankbar nehme ich zur Kenntnis, nicht einmal die EU hat es geschafft, die frohlockenden Lebensgeräusche des 240 PS Motors auf das allgemeine Geräuschniveau in einer Brüsseler-Bücherei zu beschränken.

Fachgerecht eingepresst zwischen dem unten abgeflachten Lenkrad und den stilsicher mit Doppelnaht abgenähten Sportsitzen überlege ich mir, wann ich mich zum letzten Mal als derart elementares Bauteil eines Fahrzeuges gefühlt habe. Es ist lange her.

Alfa Romeo 4C 06 Fahrbericht Hockenheim

240 PS sind keine Offenbarung auf der Rennstrecke

Die erste Runde im Badischen Motodrom lasse ich langsam angehen, ich wundere mich über dieses farbenprächtige Display im Cockpit, es weckt Erinnerungen an den Aventador. Nur hier ist alles viel simpler. Ein einfaches schwarzes Armaturenbrett – kaum Make-Up. Wer jedoch nun die Haptik-Argumentations-Keule herausholt und versucht den 4C anhand seiner Kunststoff-Narbung im Innenraum zu erklären, der hat nicht verstanden worum es bei diesem Auto geht. Der 4C wurde gebaut, zum fahren.  Und mit einem beherzten Zug am linken Schaltpaddel lasse ich die Drehzahl beim herunterschalten hochschnellen, Zeit heraus zu finden, ob diese von einer Servounterstützung befreite Lenkung wirklich die Wahrheit über die Gripverhältnisse der Vorderachse erzählt.

240 PS sind nicht beeindruckend. Es sind die 350 Nm des Turbo-Benziners hier im Umfeld eines handlichen Zweisitzers. Die jedoch, die können beeindrucken. Dank einer perfekten Gewichtsverteilung von 40 zu 60 % haben die angetriebenen Hinterräder genug Traktion um die Kraft des Motors in Vortrieb zu verwandeln. Und er schiebt kräftig an. Die Mittelmotor-Bauweise des 4C hätte vor 20 Jahren für deutlich mehr Respekt beim herantasten an die Haftungsgrenze geführt. Doch der 4C vermittelt ein Gefühl von Ehrlichkeit. Hinterhältige Reaktionen sind ihm fremd. Natürlich dreht sich das Heck ein, wenn man Lastwechsel beim einfahren in die Querspange provoziert.  Doch das ist alles leicht zu kontrollieren. Man spürt in den Fingerkuppen wie viel Grip die Vorderräder haben. Das Gespräch zwischen der, mit Pirelli P-Zero bereiften, Vorderachse und dem eigenen Popometer über die Grenze der querdynamischen Machbarkeiten ist eindeutig.  Wenige Runden auf dem Asphalt des Hockenheimer-Rundkurs reichen aus, um die Beziehung zwischen 4C und Fahrer zu manifestieren.

Alfa Romeo 4C 03 Fahrbericht Hockenheim

240 PS ? Die reichen völlig aus. Geradeaus sind 258 km/h zu erreichen. Doch wer will mit diesem Handlings-Experten schon geradeaus fahren? Die Kurve ist sein Revier. Hier bilden die Zahnstangenlenkung – ohne Servounterstützung – die 205er Pirelli-Sportsocken und der Fahrer eine Einheit. Im Rücken tobt der Vierzylinderturbo, der mit einer „After-Run-Pump“ ausgerüstet wurde und so den thermisch hoch belasteten Turbo auch nach dem abstellen des Antriebs noch mit lebenswichtigem Schmierstoff versorgt.

Der Alfa Romeo 4C erinnert an ein großes, bedachtes Kart. Er weckt längst vergangen geglaubte Sensoren im eigenen Popometer und erfrischt mit einer herzlichen Soundkulisse. Rotzig frech, lebendig und wer sich aus der Karosse schält, der schwärmt noch Stunden später von dieser ersten Ausfahrt auf der Rennstrecke.

Alfa Romeo 4C 01 Fahrbericht Hockenheim

Nannini gewann am 19.09.1993 beide DTM-Rennläufe in Hockenheim – für mich gab es nach einigen Runden einen ebenso klaren Gewinner. Der 4C ist ein Lichtblick in der Welt der Elektromotoren, des CO²-Footprints und der charakterlosen Plattform-Autos.

Der 4C begeistert durch eine überzeugend dargebrachte Fokussierung auf die Wünsche von Menschen, die aktives Auto fahren als Lebensfreude betrachten.  

Wer nun zum Alfa Romeo Händler hetzen will, der wird sich auf eine Wartezeit von 12 Monaten einstellen müssen. Die erste Jahresproduktion ist bereits ausverkauft.

Technische Daten:

Hersteller: Alfa Romeo
Modellname: 4C
Karosserievariante: Coupe, zweitürig
Motor: vR4 – Turbobenziner mit Direkteinspritzung
Getriebe: 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Antrieb: Heckantrieb
Hubraum: 1.742 ccm
Leistung: 240 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 350 Nm von 2.200 bis 4.250 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 4.5 Sekunden
Höchstgeschw.: 258 km/h
Verbrauch nach Norm: 6.8 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 157 g/km
Testverbrauch:
Räder: VA: 205/45-17  HA: 235/40-18
Leergewicht: 895 kg [trocken]
Länge, Breite, Höhe: 3.989 / 1.864 / 1.183 mm
Lustfaktor / max 10 Punkte:  10 von 10
Preis: ab 50.500,– EUR

Manthey – König des Nürburgrings

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Am kommenden Wochenende startet am Nürburgring der zweite Saison-Höhepunkt der VLN-Meisterschaft. Neben dem 24h-Rennen ist das 6-Stunden Rennen das Ereignis mit der größten Motorsport-Magie.

König am Nürburgring – Michelin Roadstories

Die Nürburgring Nordschleife ist die spektakulärste Rennstrecke der Welt. Auf über 23 Kilometern führt sie einer Achterbahn gleich, durch die Wälder der Eifel. Auf keiner anderen Rennstrecke der Welt fahren zum gleichen Zeitpunkt mehr Rennfahrzeuge, als in der von Jacky Stewart auf den Namen „Green Hell“ getauften. Es ist ein Mekka der Motorsport-Fans. Und es ist das Wohnzimmer eines Mannes:

Olaf Manthey

Ein Name der am Ring jedem geläufig ist. Als Rennfahrer stieg er 1974 bei Berg- und Rundstreckenrennen in einen Simca ein. Später folgten Ford Escort, BMW 635 CSI und der legendäre Mercedes-Benz 190 E 2.5-16V EVO II. Insgesamt gewann Olaf Manthey 28 VLN-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife.

Er war Rennleiter beim Persson Team in der Motorsport und setzte ab 2001 als Teamchef  von Manthey-Racing selbst zwei CLK-DTM-Mercedes.

Doch die größten Erfolge feierte Manthey immer auf einer anderen Marke aus Stuttgart.  So gewann sein Team 1997 und 1998 den Porsche Cup und 1999 die GT-Wertung der 24h von Le Mans.

Leidenschaft 24h-Rennen

Auf der Nürburgring Nordschleife hat es lange gedauert bis das Team von Olaf Manthey den ersten 24h-Erfolg feiern durfte. Aber danach war es, als wäre ein Damm gebrochen. 2006 – Sieg bei den 24h am Nürburgring. Ebenso 2007, 2008, 2009 und 2011.

Das 24h-Rennen zu gewinnen ist kein Ergebnis des Zufall. Es ist ein Ergebnis der Vorbereitung, der Perfektion im Team und der Leidenschaft aller Beteiligten. Und wie Olaf Manthey so „tickt“, das zeigt dieses Video von Michelin Roadstories sehr gut:

Olaf Manthey, der Mann mit dem charakteristischen Schnauzbart ist ein Überzeugungstäter. Ein Motorsport-Profi der seine Passion auf der Rennstrecke als Teamchef auslebt und im beruflichen Alltag den Zuffenhausener-Sportwagen die richtige Würze verpasst.

Teamchef, Rennfahrer, erfolgreicher Unternehmer – und ein Nürburgring-Original.

Wer sich noch nicht mit der VLN beschäftigt hat, sollte das kommende Wochenende nutzen und sich das 6-Stunden Rennen in der Eifel anschauen! Und schaut in der Boxengasse vorbei. Olaf Manthey gibt zwar nur ungern Autogramme (dafür ist er zu bescheiden!) – aber wenn ihr ihn nett fragt 😉

VLN74 Lauf Nummer 3 - 2013

Sommerferienprogramm im Mercedes-Benz Museum

Mini-DTM und Designworkshop für Kinder

Während der Sommerferien in Baden-Württemberg bietet das Mercedes-Benz Museum in der Zeit vom 30. Juli bis 16. August 2013 von Dienstag bis Freitag betreute Themenworkshops für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren an.

Bei der Mini-DTM können Nachwuchsrennfahrer ihr Talent unter Beweis stellen und in die Welt des Motorsports eintauchen. Kinder lernen unter der Anleitung von Experten wie die ferngesteuerten Modellautos funktionieren. Bevor die DTM-Fahrzeuge im Maßstab 1:10 an den Start gehen, werden sie von den jungen Besuchern montiert und zusammengeschraubt. Auf die Rennstrecke vor Ort geht es mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h.

Die Mini-DTM richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und findet jeweils Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 6 Euro pro Kind. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine Anmeldung im Classic Kundencenter ist erforderlich.

Neben der Mini-DTM haben Kinder die Möglichkeit, beim Designworkshop im Campusbereich in die Welt der Automobildesigner einzutauchen und ihr eigenes Traumauto zu gestalten. Ob großer Geländewagen, sommerliches Cabrio oder sportlicher Rennwagen: Beim Skizzieren und Entwerfen können die kleinen Automobildesigner ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Anschließend werden die Entwürfe ins Dreidimensionale übertragen, indem die Kinder ihr individuelles Fahrzeug mit Ton modellieren. Als Erinnerung dürfen die Modelle mit nach Hause genommen werden.
Der Designworkshop für Kinder zwischen acht und zwölf Jahren findet Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr statt und ist kostenfrei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine Anmeldung im Classic Kundencenter ist erforderlich.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 17 Uhr. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum.

Vollbremsung bei Norbert Haug

„Wir haben eine gute und einvernehmliche Lösung gefunden … „

Das ist der bittere Wortlaut eines nur 32 Sekunden langen Statements von Norbert Haug, zu seinem plötzlichen „Abschied“ aus der obersten Etage des Motorsports im Hause Mercedes-Benz.

Man muss kein Kommunikationstrainer sein, oder Jahre lang durch die PR-Abteilungen der Welt geschlichen sein, um zwischen den Zeilen zu lesen.  Frei übersetzt könnte man von einem „harten“ aber notwendigen Bruch  in der Kausalkette der Mercedes-Benz Motorsport-Erfolglosigkeit der letzten Jahre sprechen.

Norbert Haug geht nach 22 Jahren bei Daimler

Die Karriere des Norbert Haug war eine Karriere unter Vollgas, vom Motor-Journalisten zum Motorsport-Chef. Für mich war das lange Jahre eine besonders beeindruckende Darstellung die der mittlerweile 60 Jahre alte Norbert Haug ablieferte. Jahrelang hat er den Stress der Motorsport-Verantwortung im Hause Daimler mitgenommen – teilweise bekam man den Eindruck er wäre an zig verschiedenen Rennstrecken der Welt zur gleichen Zeit.

Ob die Gerüchte über die „Herren-Menschen-Art“ des Norbert Haug oder über seine cholerischen Ausbrüche stimmen, kann ich nicht beurteilen – in mein Bild des Norbert Haug passt es jedoch nicht.

Fakt ist: Dieses Jahr in der Formel 1 war extrem schlecht. Die Art und Weise wie sich der Rennstall zudem von Michael Schumacher getrennt, schlicht unwürdig. Am Ende muss einer die Verantwortung tragen und die Konsequenzen ziehen. Es sieht so aus, als wäre in diesem Fall ein Neuanfang im Hause Daimler notwendig.

Wer die enorme Lücke schließen wird, die Norbert Haug nun bei seinem Weggang hinterlässt, ich habe keinen Schimmer. Das Engagement von Niki Lauda im Daimler-GP Umfeld kann ich nicht als richtige Lösung erkennen.

Ich bin enorm gespannt, wenn Mercedes-Benz aus dem Hut zaubern wird…

DTM 2012

Ob die DTM-Serie nun endgültig Lizenzgebühren an die früh verstorbene „V8-Star-Serie“ bezahlen muss?  Read more

STIHL @work bei der DTM - Bild von Jens Stratmann

Ganz still um STIHL? Mitnichten!

Nein – auch ich werde nichts über die freundliche Geste der „Motorgeräte Firma STIHL“ schreiben, weil Blogger dürfen nicht zur DTM. Zumindest nicht als „Blogger“ – Denn dort, bei den Organisatoren der DTM,  hat man wohl Angst, wir wären mit unserer Berichterstattung über die Events zu schnell draußen – noch vor den klassischen Medien. Oder so.  Naja – kann mir ja egal sein. Ich bin der Firma „STIHL“ trotzdem dankbar. Und über die DTM schreiben? Nein – dafür müsste schon mehr passieren, als ein Gewinnspiel für ein paar DTM-Karten.

Diese traurige Veranstaltung will ich gar nicht mehr live sehen! Dabei bin ich doch so ein Motorsport-Freak. Aber gut – wer neue Medien derart abspeist und Angst vor der Reichweite und dem Speed auf unserer Seite hat, der will ja auch nicht, dass ich vor Ort dabei bin.

DANKE an STIHL – anyway! Ihr habt ein paar Kollegen, die nicht über die DTM berichten werden, sehr, sehr glücklich gemacht!

 

STIHL @work bei der DTM - Bild von Jens Stratmann
STIHL @work bei der DTM – Bild von Jens Stratmann

Die „Neue DTM“ – 2012

Manchmal kommt es anders, als man denkt. 

Private Gründe hatten meine Planungen durchkreuzt und dafür gesorgt, das ich die AUDI-Eintrittskarten für die Saison-Eröffnung der DTM 2012 nur als Gedankenstütze für die Aufzeichnung auf dem Sat-Recorder nutzen konnte. Aufzeichnung, weil ich zum Rennen nicht zu Hause war.

Ob ich sehr traurig bin?

Ja und Nein.

Das was die ARD gezeigt hat, hat mich nicht beeindruckt. Und doch, vor Ort wäre natürlich mit dem Gesang der Rennmotoren, dem Geruch der heißen Reifen und Bremsen und der Stadion-Atmosphäre in Hockenheim, selbst aus dem eher müden DTM-Rennen eine vermutlich ganz interessante Veranstaltung geworden.

Besonders verwirrend fand ich die gestrigen Bilder ARD. Da wurde die Kamera ständig im Bewegung gehalten und die Zwischen-Moderationen zum DTM-Qualifying sollten wohl den Touch des „Voll-Live-Events“ bekommen. Eventuell war der Kamera-Mann aber auch einfach nur angetrunken.

Die Moderatoren der „Neuen DTM“ waren leider immer noch der langweilige Manuel Reuter und die bekannten Gesichter aus den Ligen von TV-Live-Berichten über Hallen-Halma und Damen-Kirschkern-Weitspucken.

Neue DTM? Warum hat die ARD eigentliche heute so oft von der „Neuen DTM“ gesprochen?

Vermutlich steht das so im Vertrag mit der ITR. Was an den Regeln der DTM neu war, dürfte den angeblich bis zu 70.000 Zuschauern im Motodrom heute ziemlich „bumbel“ gewesen sein, denn einen wirklichen Unterschied konnte man nicht feststellen.  Noch immer fahren anstelle von Tourenwagen, reine Sport-Prototypen und diese auch noch mit einem derart großen Gleichteile-Anteil, das man als Fan eigentlich auch mit x-beliebigen Fähnchen winken könnte. Ob Audi, BMW oder Mercedes-Benz. Aus dem „Win on Sunday, sell on Monday“ Gedanken des Motorsports wurde eine seichte Unterhaltungs-Show mit austauschbarer Technik, bar sichtbarer Faszination.

Es gibt einen guten Grund die DTM-Übertragung der ARD aufzuzeichnen.

Wer mir den aus seiner Sicht besten Grund nennt, dem schicke ich die „ungebrauchten DTM-Karten für das Eröffnungsrennen in Hockenheim“ als Trostpreis zu…

 

 

DTM 2012 – Hockenheim

Weil vermutlich nicht jeder, alle meine Seiten ständig im Browser offen hat, was ich verstehen kann – aber eigentlich nicht dulden – erlaube ich mir den kurzen Hinweis auf einen Beitrag drüben in der Autofahrer-Zeitung: http://autofahrer-zeitung.de/dtm-2012-hockenheim-das-erste-rennen-90748/

Die DTM startet an diesem Wochenende in Hockenheim in die Saison 2012. Dank einem Dritten Hersteller könnte die Saison spannend werden. In den letzten Jahren war die DTM ja nicht so der „Überknaller“. Nein. Halt. Ich verbessere mich. Die DTM war „Scheiß-Langweilig!“. Mal schauen was sich in diesem Jahr verändert.

Dank der Karten von Audi werde den Sonntag live in Hockenheim verbringen und hoffentlich meinen Sonnenbrand von heute, noch ein wenig vertiefen können. Denn regnen soll es bitte nicht. Sonst stresst mich das Tribünen-Gehocke nur.

Also.

Wer die DTM mag, den Beitrag drüben durchlesen, sich ein Bild über die aktuellen Fahrer machen und am Sonntag erzählen, wie er das Rennen fand .. 😉

Die DTM 2012 mit Mercedes, Audi und BMW.

DTM 2012 – Hockenheim – Das erste Rennen.

Die DTM 2012 startet an diesem Wochenende im Badischen Motodrom zu Hockenheim in die 2012er Saison.

DTM – Erster Lauf Hockenheim

„Endlich“ will man laut ausrufen, endlich sind es nicht mehr nur die beiden Hersteller Audi und Mercedes-Benz die um die Krone in der höchsten Nationalen Tourenwagen-Serie kämpfen. Mit BMW ist die so wichtige, 3.te Deutsche Markt am Start, der mit viel Marketing-Aufwand betriebenen Rennserie.

An diesem Wochenende soll ich Hockenheim der Startschuss für eine Rückkehr zu den „goldenen Zeiten“ der DTM erklingen.  Dabei eine große Hilfestellung leisten, können gleich 7 neue Fahrer. Darunter so WTCC-Erprobte Haudegen wie Augustus Farfus und Andy Priaulx, der unter anderem Dreifacher Tourenwagen-Weltmeister ist.

Wichtig zu wissen: Es gibt keine Vorjahres-Autos mehr. Alles Teams, aus allen Marken, fahren mit den jeweils gleichen und dem aktuellen Reglement entsprechenden Modellen.

Das vollständige Fahrerfeld im Überblick:

Startnr. Name (Nationalität) Alter Fahrzeug Team DTM-Bilanz
1 Martin Tomczyk (D) 30 BMW M3 DTM RMG 112 Starts / 7 Siege / 321 Punkte
2 Joey Hand (USA) 33 BMW M3 DTM RMG DTM-Neuling
3 Mattias Ekström (S) 33 Audi A5 DTM Abt Sportsline 113 Starts / 17 Siege / 534 Punkte
4 Timo Scheider (D) 33 Audi A5 DTM Abt Sportsline 117 Starts / 6 Siege / 354 Punkte
5 Jamie Green (GB) 29 Mercedes C-Coupé HWA 73 Starts / 7 Siege / 240,5 Punkte
6 Ralf Schumacher (D) 36 Mercedes C-Coupé HWA 42 Starts / 36 Punkte
7 Bruno Spengler (CDN) 28 BMW M3 DTM Schnitzer 73 Starts / 9 Siege / 311 Punkte
8 Dirk Werner (D) 30 BMW M3 DTM Schnitzer DTM-Neuling
9 Mike Rockenfeller (D) 28 Audi A5 DTM Phoenix 51 Starts / 1 Sieg / 74 Punkte
10 Miguel Molina (E) 23 Audi A5 DTM Phoenix 21 Starts / 26 Punkte
11 Gary Paffett (GB) 31 Mercedes C-Coupé HWA 81 Starts / 17 Siege / 329,5 Punkte
12 Christian Vietoris (D) 23 Mercedes C-Coupé HWA 10 Starts / 4 Punkte
15 Andy Priaulx (GB) 38 BMW M3 DTM RBM DTM-Neuling
16 Augusto Farfus (BR) 28 BMW M3 DTM RBM DTM-Neuling
17 Rahel Frey (CH) 26 Audi A5 DTM Abt 10 Starts / 0 Punkte
18 Adrien Tambay (F) 21 Audi A5 DTM Abt DTM-Neuling
19 David Coulthard (GB) 41 Mercedes C-Coupé Mücke 21 Starts / 2 Punkte
20 Robert Wickens (CDN) 23 Mercedes C-Coupé Mücke DTM-Neuling
21 Edoardo Mortara (I/F) 25 Audi A5 DTM Rosberg 10 Starts / 21 Punkte
22 Filipe Albuquerque (P) 26 Audi A5 DTM Rosberg 10 Starts / 9 Punkte
23 Roberto Merhi (E) 21 Mercedes C-Coupé Persson DTM-Neuling
24 Susie Wolff (GB) 29 Mercedes C-Coupé Persson 61 Starts / 4 Punkte

ADAC GT Masters legt vor…

War das heute ein geiles Rennen?

Die ADAC GT Masters ist in Oschersleben in ihre Saison gestartet und es war ein Wahnsinns-Rennen. Geiler Motorsport und die letzten Runden hatten es wirklich in sich:

Da wird sich die DTM in 2 Wochen ganz schön strecken müssen, um ähnlich spannend zu werden.

Ich bin sehr gespannt, war schon lange nicht mehr live bei einem DTM Rennen und freue mich natürlich darauf!

Stimmen der Sieger aus Orschersleben, mit einem superfairen Statement von Dominik Schwager:

Dominik Schwager: (#20 Schubert Motorsport-BMW Z4) Platz zwei: „Ich hatte einen schönen Kampf mit dem ALPINA, allerdings war der ALPINA zu stark und ich hatte keine wirkliche Chancen. Der Sieg wäre allerdings nicht verdient gewesen, da wir aus eigener Kraft sicher nicht hätten gewinnen können. Ich bin aber froh über die Punkte.“ (Quelle: http://www.adac-gt-masters.de/de/artikel/stimmen-der-sieger-es-ist-ein-guter-start-in-die-saison-138831)

Auch das hat man nicht immer im Motorsport, das ein Rennfahrer der knapp vor Ziel noch überrumpelt wird, noch derart fair bleibt!

 

 

DTM 2012 Hockenheim | Danke Audi, aber …

Es ist noch nicht allzu lange her, da habe ich meine Meinung über die „Neue DTM“ bereits ausführlich geschildert. Unter der Überschrift „DTM 2012“ hatte ich mir bereits Luft über diese „Rennserie“ gemacht.

Und weil man bei der ITR, dem Verein hinter dem Marketing-Blumentopf-Pokal, mit Blogger auch nix zu tun haben wollte, war mein letztjähriger Versuch einen Blick in die aktuelle Serie zuwerfen furios gescheitert.

Das ich dieses Jahr zum Auftakt-Rennen nach Hockenheim fahre liegt nicht daran das man mir über Nacht eine Gehirnwäsche verpasst hätte. Nein, ich will mich vor Ort überzeugen, ob meine Vorurteile noch gerechtfertigt sind.  Und außerdem: Es kostet mich nichts. Und wieder jeder gute Journalist das eben so macht, wenn es mich nichts kostet, dann schau ich es mir mal an.   Read more

Dirk Werner komplettiert DTM-Aufgebot von BMW

BMW DTM-Aufgebot ist komplett.

Als sechster Fahrer wurde nun Dirk Werner für die Neuauflage des BMW-Engagements in der DTM bestätigt.  Damit hat BMW für die 2012er Saison der DTM eine eindrucksvolle Fahrer-Manschaft aufgeboten. Neben dem 30 Jährigen Dirk Werner werden der Brite Andy Priaulx, der Brasilianer Augsto Farfus, der Frankokanadier Bruno Spengler, der US-Amerikaner Joey Hand und der amtierende DTM-Meister Martin Tomczyk in die Cockpits der neuen BMW DTM Coupés klettern.

Dirk Werner komplettiert DTM-Aufgebot von BMW