BMW i3 Dauertest – Soll es das gewesen sein?

Suuuuuuuuu – und weg ist er! Surrend und nahezu lautlos hat sich der BMW i3S aus dem Staub gemacht. Ab ins Ende des Dauertests, ab in die graue Jahreszeit. Bayern versinkt im Schnee, der Rest der Republik im Matsch und überall nur grau in grau. Da fehlt der BMW i3S irgendwie mit seinem knalligen und auffälligen Exterieur-Design. Fehlt er wirklich? Oder war der Stromer mit seinem Antrieb nur ein witziges Experiment? Gehen wir der Frage auf den Grund.

Die Abrechnung

Rekapitulieren wir einmal die letzten – sagen wir – vier Monate, in denen der BMW i3S in der Autohub-Redaktion als Dauertester verfügbar war. Was die Bayern, die traditionell eher für ihre Reihensechszylinder und Dynamik bekannt sind, an Aufwand betrieben haben, um ein E-Mobil auf die Beine zu stellen, ist aller Ehren wert. Und der Aufwand scheint gerechtfertigt: Unter keinem anderen Video habt ihr mehr Kommentare gepostet und mehr diskutiert. Technisch gesehen ist der BMW i3S eines der konsequentesten Konzepte, nicht unbedingt eines der günstigsten. Die Bayern von der Isar haben nicht einfach einen 1er BMW genommen und ihn mit cleverer Elektronik, einer Batterie und einem E-Motor versehen. Nein, man packte das Thema anders an und griff zur jeweils besten Lösung für einen Stromer: Da wäre etwa das Carbon-Chassis, das man bereits beim Einsteigen erkennt. Das sieht nicht nur chic aus, sondern macht den i3 auch besonders verwindungssteif. Und spart Gewicht, nicht zu vergessen. Dazu kommt der clevere Sandwichboden, der den Innenraum geräumig macht und Platz für z.B. die Batterie bietet. Und er bietet Platz für noch etwas: den Motor. Der sitzt, was man nicht unbedingt vermutet, auf der Hinterachse. Das bietet in Anbetracht des nicht zu verachtenden Spurt-Talents des i3 Vorteile bei der Fahrdynamik. Glaubt ihr nicht? Alte VW Käfer-Märchen im Kopf, die das Fahrdynamik-Potential verhageln? Ich sage nur: Dynamische Achslastverschiebung. Wer diesen Begriff kennt, wird nicken, alle anderen sollten mal einen Blick ins Auto-Hub-Video werfen. Und wie viel Fahrspaß der BMW i3S machen kann, zeigt Teil 2 des Dauertests, den ihr auch auf YouTube findet. Aber, wie gesagt: Günstig ist der Spaß nicht: Rund 54.000 Euro kostet der Dauertester – schluck!

Muss E-Mobilität denn teuer sein?

Ziehen wir zum Vergleich doch mal den Volkswagen E-Golf heran. Nun, er sieht nicht unbedingt aus wie ein abgespacter Stromer. Die Erkennungszeichen sind recht subtil – außer einem blauen Streifen im „Grill“ und anderem Tagfahrlicht muss man schon genau hinsehen – und das kann man an ihm mögen. Und während Volkswagen die typische Golfstruktur nutzt, die schließlich auch nicht zu umgehen ist, spart man konstruktiven Aufwand. Unter der „Motor“haube ist es recht aufgeräumt und leer, es bleibt beim Frontantrieb und bei der gewohnten Karosserie etc. So kann der E-Golf am selben Band zusammengebaut werden, wie jeder andere Golf auch. Entsprechend kommt ein Preis von 35.900 Euro in der Basis zusammen. Der BMW i3 kommt auf 37.550 Euro – ebenfalls in der Basis. Kein allzu großer Unterschied. Gut, der i3S kommt mindestens auf 41.150 Euro, in der gefahrenen Ausstattung sogar auf 54.160 Euro – das ist dann schon eine ganz andere Hausnummer.

Da wir gerade bei den Kosten sind, sei die Frage gestattet: Ist E-Mobilität überhaupt sinnvoll? Preislich sinnvoll? Stellen wir den Vergleich an: Eine Bremsscheibe für einen vergleichbaren BMW 120i kommt auf 98 Euro, für den i3 berechnen die Münchner 78 Euro. Wirklich ausufernd wird es, wenn man auf die Getriebe blickt: Beim BMW i3 werden für das Ein-Gang-Ritzel 458 Euro fällig. Und der 120i? Sollte die 8-Gang-Automatik einmal getauscht werden müssen, sollte man ein gutes Polster aufweisen können. 11.000 happige Euro werden fällig. E-Mobilität soll also teuer sein? Mehr Gegenüberstellungen findet ihr natürlich im Video.

Leben und leben lassen

Stellt sich nur noch die Frage der Praktikabilität. Der aktuelle BMW i3S bietet eine Reichweite von etwa 200 bis 220 km. Doch neuerdings bieten die Bayern auch eine Variante mit 120 Ah und mehr als 40 kWh an. Dann sollen mehr als 300 km machbar sein. Gar nicht so schlecht, oder? Auch, wenn ihr vielleicht kein Fan der Optik des BMW i3 sein mögt, der Technologie sollte man eine Chance geben. Oder sie zumindest als Alternative akzeptieren. Denn wenn ich eines aus J.P. Krämers Anti-Markenhass gelernt habe, dann dass man generell nicht hassen – neudeutsch: haten – sollte. Weder Marken, noch Antriebe und erst recht nicht deren Fahrer. Fahren und fahren lassen. Oder so.

Test: Volkswagen e-Golf

[notification type=“notification_info“ ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 12. Juli 2015 [/notification]

Natürlich macht ein Elektroauto Spaß und zwar richtig Spaß. Ganz ohne Motorensound, aber auch ohne Schaltrucke, Zugkraftunterbrechung oder der Suche nach dem richtigen Gang. So ein Elektroauto hat einfach immer ein Pfund (oder Watt) zum Nachlegen. Einmal am virtuellen Wattgestänge gezogen und ein E-Mobil zieht an. Das macht lustigerweise genau dort am meisten Spaß, wo man es am wenigsten vermutet: Auf dem Land!

Bestseller unter Strom

E-Golf im Fahrbericht

Manchmal ist die Revolution so unscheinbar

Der E-Golf sieht aus wie jeder andere Golf. Die kleine Details, die man sich in Wolfsburg ausgedacht hat, um den E-Golf optisch anzupassen, geschenkt. Das Tagfahrlicht im pfiffigen Bogen in der Stoßstange sieht gut aus. Aber im Grunde ist die Revolution des E-Golf, dass er aussieht wie ein „normales“ Auto und nicht, wie in vielen anderen Fällen oder bei einem bekannten Hersteller aus Bayern, wie eine Hausarbeit einer Waldorfschule.

Der Elektro-Golf macht sich den elektrifizierten  „Modularen Querbaukasten“ (MQB) zu eigen. Denn in Wolfsburg hat man es geschafft und setzt den  E-Golf auf der gleichen Linie zusammen wie jeden anderen Volkswagen Golf auch. Das Stückwerk des MQB lässt genau das zu. Benziner, Diesel, Erdgas, Elektro – alles eine Fertigungslinie. Das dürfte im Vorfeld einiges an Hirnschmalz gekostet haben, das Ergebnis aber ist mehr als überzeugend.

Der Elektro-Golf ist ein hochseriöses Auto. Und dass er dabei aussieht wie der langweilige Dauer-Bestseller des gleichnamigen Segmentes, dürfte für die Revolution, die so langsam notwendig wird, um die E-Mobilität endlich voran zu bekommen, mehr als sinnvoll sein.

Im Elektro-Golf muss man sich nicht fühlen, als wäre einem eine merkwürdige Krankheit ins Gesicht geschrieben.

test volkswagen e-Golf 06 fahrbericht Elektro-Golf

Druck ist immer da

Für den herzhaften Antritt ab der Haltelinie zeichnet sich ein 115 PS starker Elektromotor verantwortlich. Er sitzt vorne und treibt die Vorderachse an. Ganz Golf. 270 Nm ab Drehzahl Null bedeuten „fast-GTI“ Level, nur viel besser. Und wer sich in der Stadt ausgetobt hat und genug von den frustrierten Gesichtern der Mitmenschen dort hat, der fährt mit dem E-Golf mal raus aus der Stadt. mein-auto-blog sitzt auf dem Land. Wir haben jeden Tag „staufrei“. Also, unsere Teststraßen sind immer „frei von jedem Stau“.

Und dann lässt man den E-Golf mal über die Landstraße zirkeln, enge Winkel den Hügel hinauf, leichte Täler, schnelle Ecken, zickige Fahrbahnbeläge. Und bereits nach der ersten Kurve kommt einem die Erleuchtung:

Benzin kann einfach nur eine vorübergehende Lösung sein!

Die Wucht, die Spontanität, das sofortige Reagieren des E-Motors und Anliefern von „Drehmoment“, egal, in welcher Geschwindigkeit, egal, ob Tempo 30 und enge Ecke, Tempo 60 und weitere Kurve, aus dem Stand oder in der Fahrt – wann immer man am „virtuellen Wattgestänge“ zupft, der E-Golf löst ein Leistungsversprechen ein, dessen man sich vorher nicht bewusst war.

Dabei geht es nicht um brutale Fahrwerte, es geht auch nicht darum, dem Asphalt die letzte Falte aus der Oberfläche zu rupfen – natürlich sind sportliche Autos insgesamt sportlicher unterwegs.

test volkswagen e-Golf 05 fahrbericht Elektro-Golf

Du sollst nicht rasen

Die Eco-Reifen mit dem ungewohnt hohen Querschnitt sind völlig ungeeignet, um G-Kräfte in Kurven zu verwalten und das ist gut so. Umso feiner lässt sich das echte E-Fahrgefühl auskosten. Per Zug am ehemaligen Getriebehebel in Stufe „B“ rekuperiert der E-Golf – mit ein wenig Übung reicht das in vielen Fällen aus, um zu verzögern, ohne die Bremse anzutippen. Wobei auch hier sofort rekuperiert wird. Und sobald es aus der Kurve herausgeht, sucht man nicht den richtigen Gang, man wartet nicht auf ein Drehmoment-Hügelchen, auf Ladedruck oder Leistungsspitzen – man nutzt die bis zu 270 Nm – die sind da, wenn sie gebraucht werden. Das verändert die gesamte Sichtweise. Warum nur muss man sich mit halbgaren Dingen wie Benzin-Motoren und Schaltgetrieben herumärgern?

Der Rest ist schnell erzählt. Das feiste 24,2 kWh Akkupaket trübt mit seinem Gewicht von guten 300 kg das Leistungsgewicht des E-Golf ein und treibt dessen Leergewicht mit 1.585 kg in die Mittelklasse.  Dafür wirkt der Rest des Golf immer souverän. Wuchtig, aber wertig. Im Zeitalter der E-Mobilitäts-Experimente vermittelt der E-Golf das beruhigende Gefühl eines Heimathafens.

test volkswagen e-Golf 04 fahrbericht Elektro-Golf

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Technische Daten:

e-Golf 85 kW
(115 PS)
Motor, Elektrik
Art des Motors Permanenterregte Synchronmaschine (PSM)
Max. Leistung kW (PS) 85 (115)
Max. Drehmoment Nm 270
Batterie / Ladesystem
Batterietyp Lithium Ionen
Gewicht der Batterie kg 318
Position der Batterie zwischen den Achsen
Nennkapazität kWh 24,2
Anzahl Zellen / Module 264 / 27
Nennspannung, V  V 323
Ladedauer AC 2,3 kW 100% SOC h 13
Ladedauer AC 3,6 kW 100% SOC h 8
Ladedauer DC 80% SOC h 0,5
Fahrleistungen
0 – 60/100 km/h s 4,2/ 10,4
Höchstgeschwindigkeit km/h 140
Stromverbrauch kWh/100 km Strom
Kombiniert l/100km 12,7
Emission (CO2) kombiniert g/km 0
Effizienzlabel A+
Kraftübertragung
Getriebe 1-Gang-Getriebe
Außenabmessungen
Anzahl der Türen 4
Länge/Breite/Höhe mm 4.254/1.799/1.453
Radstand mm 2.632
Spurweite vorn/hinten mm 1.549/1.518
Gepäckraum
Länge, Sitzbank aufgestellt/umgeklappt mm 839 / 1.558
Volumen nach VDA-Messung: Sitzbank aufgestellt/umgeklappt l 343 – 1.233
Gewichte
Leergewicht (DIN leer) kg 1.510
Leergewicht (EU leer) 1.585
Zul. Gesamtgewicht kg 1.960
Zuladung kg 450
zul. Achslast vorn/hinten kg 970/1.040
Reichweite
nach NEFZ-Zyklus km 190
praxisnah km 130 – 190

News: Nissan setzt den Bundestag unter Strom

Grüne Welle im Bundestag: Drei Tage lang können sich Mitglieder des Bundestages über alltagstaugliche Konzepte zur E-Mobilität informieren. Organisiert wird das Event vom Parlamentskreis für E-Mobilität mit rund 80 Mitgliedern, der sich besonders für dieses Thema interessiert und einsetzt. Sie informieren sich über alltagstaugliche Konzepte zur Elektromobilität und können den Nissan Leaf oder Nissan e-NV 200 erproben.

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E-Mobilität hat ein Problem: Uns!

[notification type=“notification_info“ ]Fahrbericht: Volkswagen Elektro-Golf – Das ist Seite 2 und bezieht sich mehr auf die Probleme im E-Alltag, als auf den E-Golf! (Zum Anfang zurück)[/notification]

E-Mobilität hat ein Problemfeld: Den Alltag!

Die Revolution scheint so zum Greifen nah. Sicher, ein Grundpreis von 34.900 € ist auch für solvente Golf-Kunden erst einmal eine Hürde. Doch das richtige Problem der E-Mobilität fängt da an, wo die Testfahrt endet und der Alltag einziehen will.

Mit der theoretischen Reichweite von bis zu 190 km und einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h sollte sich ein E-Golf als „grünes Wundermobil“ für den Arbeitsalltag definieren lassen. Der Flughafen in Frankfurt ist gut 90 km von der Heimat-Steckdose entfernt – an einem Montagmorgen um 6:00 darf der E-Golf den Pendler-Alltag beglücken. Leise. Elektrisch. Surrend aus der Hofeinfahrt heraus, die Nachbarn dürften nichts gehört haben – verglichen mit dem Anfahrgeräusch des E-Golf ist jeder Kaffee-Vollautomat eine Lärmbelästigung.

Die ersten 35 km geht es über Landstraßen, winklig, hügelig, voller Freude über den E-Antrieb. Der Rest führt über die Autobahn, Tempo 120 sollte es an einem Montagmorgen auf der A3 schon sein, sonst schieben einen die rumänischen Viehtransporter ohne mit der Wimper zu zucken von der rechten Spur auf den Standstreifen.

Der Flughafen Frankfurt ist fortschrittlich. Er besitzt drei Parkplätze für Elektrofahrzeuge, reserviert im P4 in der Bucht 222. Wenn ausnahmsweise keine Diesel-Firmenkombis auf den blau markierten Parkplätzen parken, dann stehen dort 2 Ladebuchsen für E-Mobile zur Verfügung.

1x 230 Volt Schuko und einmal 22kW Typ II. An diesem Montagmorgen stehen bereits ein Porsche Cayenne Hybrid (Plug-In) und ein Tesla auf dem Parkplatz und zapfen sich frisches Ionenwerk aus der Ladesäule. Der E-Golf parkt daneben. Ein schlechtes Gefühl begleitet ihn. Die Restreichweite ist nach der Autobahn-Etappe massiv eingedämpft – aktuell sollen es noch 75 km sein.

Mit der positiven Zuversicht, die Welt zu verbessern, E-Mobilität hat eben den Pendleralltag versüßt, mit einem Grinsen im Gesicht, bleibt die Hoffnung, bei der Rückkehr eine Packung Strom zutanken zu dürfen.

Der grausame E-Mobil-Alltag

Dienstagabend: 22:45 – Der Rückflug war verspätet. Der Arbeitstag war lang. Heim. Nur heim. Aber halt, da war ja noch etwas. Dem e-Golf dürstet es nach Strom. In Parkbucht 222 stehen nun zwei Tesla. Beide Ladebuchsen belegt. Da ist es wieder, das flaue Gefühl im Magen.

Dienstagabend 23:00 – Der Parkhaus-Pförtner zuckt auf  die Frage nach der nächsten Schnellladesäule nur mit den Schultern. Das Navigationsgerät kennt jedoch die Futtertröge der E-Mobilität. Und jetzt beginnt der richtige Frust des Weltverbesseres in spe.

Ladesäulen? Natürlich gibt es in der Metropole Frankfurt und auch in der kleinen häßlichen Schwester Offenbach eine ganze Menge davon. Die Hinweise im Volkswagen-Navigationssystem sind jedoch eindeutig: Hier nur mit Mitgliedschaft, dort mit einer RFID-Karte, die man an der Kasse abholen kann. Doch Öffnungszeiten und Ladewunsch stehen sich gegenüber wie der F.C. Bayern und 1860 München. Man spielt in der gleichen Arena, aber nicht zur gleichen Zeit.

Die Suche geht 10 Minuten weiter, Typ II Stecker sollte es schon sein, der mögliche CCS-Schnelllader des VW ist gar nicht zu finden. Gut, ein ChaDeMo-Schnelllader wäre in Rüsselsheim bei der Firmenzentrale von Mitsubishi, der Dauertester PHEV tankt dort hin und wieder, aber nein – die Automobil-Hersteller glauben wirklich, drei unterschiedliche Stecker-Standards wären eine gute Idee. Per Schnellladung wären 80% in 30 Minuten erreicht – ein Kompromiss, ein tragfähiger. Eventuell daneben ein Fastfood-Restaurant, für eine heiße Tasse Koffeein – während man überlegt, wie sich die Gesellschaft selbst nur so unfähig beim Zeitenwechsel anstellen kann.

test volkswagen e-Golf 07 fahrbericht Elektro-Golf

E-Mobilität – Der Zeitenwandel entpuppt sich als Ebbe und Flut

Die nächste Typ II-Säule auf dem Weg nach Hause, wenigstens ganz grob die gleiche Himmelsrichtung, befindet sich bei den Stadtwerken von Offenbach. Das Navi kennt die Route, im Eco-Modus auf Schleichfahrt in Richtung Offenbach.  Der Eco-Modus reduziert die Leistung des Elektromotors auf 95 PS und die Klimaanlage arbeitet gedrosselt. Es war ein heißer Tag, in der Nacht jedoch kein Problem!

Am Ziel beginnt die Suche nach der „Zapfsäule“. Zu finden ist nur ein Loch im Boden, umzäunt. Pech gehabt. Die nächste freie Säule? Wenige hundert Meter entfernt befindet sich ein Tesla-Store, die müssten doch, da sollte doch … Im Eco-Modus zum Tesla-Store. Im dunkelsten Hinterhof Offenbachs befinden sich zwei Wallboxen. Kein Bewegungsmelder schaltet Licht an, der Golf spendet ein wenig Licht, das Typ II-Kabel verbindet die Wallbox am Tesla-Store und den Golf. Die Ionen tröpfeln durch das Ladekabel.

Es ist 23:20, Hunger. Müdigkeit. Zu viel Wartezeit. Die Lieferando App funktioniert. Dass man als Lieferort „Vor dem Tesla-Store“ angibt, wird akzeptiert. Während der Burger gebraten wird, zapft der E-Golf weiter frisches AC von der Wallbox. Ganz ohne Abrechnung, ohne Schlüsselkarte, ohne Mitgliedschaft. Immerhin.

Als der Burger vom Lieferdienst kurz vor Mitternacht gebracht wird, zeigt der Elektro-Golf eine Restreichweite von 81 km an. Das Navi berechnet 76 km für die kürzeste, die absolute ECO-Route.

Als der E-Golf gegen Mitternacht lautlos vom Tesla-Hof rollt, fährt er im Eco-Plus-Modus. Der E-Motor leistet nun noch 75 PS, die Klimaanlage ist deaktiviert, glücklicherweise darf man das LED-Licht des Golf weiter nutzen. Das Umschalten auf den Eco-Plus Mode hat 5 Bonus-km gebracht. Doch schon die Schnellstraße aus Offenbach heraus entpuppt sich als fiese Falle. Noch 10 km vor Kahl am Main schreit das Navigationsgerät: „Das Ziel liegt außerhalb ihrer Reichweite – Wollen Sie eine Ladesäule suchen?“

Sicher. Bitte. Das Spiel beginnt von vorne. Mitgliedschaft. RFID-Karte. Öffnungszeiten. Die Stadt Kahl bietet eine Ladesäule, die Navigation führt kurz nach halb eins dorthin. Zugeparkt. Keine Chance, den E-Golf dort anzudocken. Die nächste Ladesäule – irgendwie auf dem Weg nach Hause, befindet sich nun in Aschaffenburg. Das Navigationsgerät meldet: Einfach nur die Rufnummer anrufen, dann kann „gezapft“ werden.

Mit 21 km Restreichweite rollt der Testwagen an die Ladesäule. Es ist kurz nach 1 in der Nacht. Motten umtanzen das Licht der Straßenlaterne, der E-Golf hat mehrfach Alarm geschlagen, Achtung Reichweite ungenügend, Achtung reduzierte Leistung. Seine anfängliche Leidenschaft zum Sprinten hat sich zu einem mühevollen Kampf gegen die Elemente gewandelt.

1:15 – Aschaffenburg Landratsamt, der E-Golf zapft sich an der 22 kW-Ladedose frischen Wechselstrom. Die Sitzlehne des Fahrersitzes geht derweil in die Horizontale über. Als die blaue Stunde anbricht, verspricht der Elektro-Golf eine Reichweite von 46 km. Bis nach Hause sind es noch 35 km.

Die Straßen sind leer, der Elektro-Golf im Eco-Plus Modus kein Hindernis, wenngleich die Lethargie der 75 PS (1.585 kg Leergewicht) an den Nerven zehrt. Aber es ist ein wundervoller Sommermorgen. Als es in den Spessart geht, schleicht der E-Golf mit Tempomat 45 über die Landstraße, den ersten Berganstieg hinauf. Tempomat auf 35 km/h, die Vögel zwitschern. Unfassbar, wie viel man bei diesem Tempo und geöffneten Fenstern (Klimaanlage off!) von der Welt um sich herum aufnimmt.

Als der höchste Punkt der Reiseroute erreicht ist, hat der E-Golf bereits wieder alle Phasen seiner Reichweiten-Panik durchgespielt, nur eine Ladesäule auf der Reiseroute kann er nicht mehr anbieten. Tempo 30 – der Himmel wechselt von dunkelblau in warmes, leichteres blau. Blau – die Farbe der Elektromobilität. Blau schimmert auch das VW-Logo am Elektro-Golf.

Mit einem theoretischen Minus von 11 km rollen wir die ersten Meter wieder bergab. Rekuperieren maximal vor jeder Kurve, lassen dennoch die Reifen wimmern, um nur kein Gramm aus der Bewegungsenergie zu verlieren. Rollen lassen ist angesagt. Rekuperation und „rollen lassen“ wirken. 6 km Restreichweite am Ortseingang. 7 km Restreichweite im eigenen Hof.

Fazit zu dem Test mit dem E-Golf

Ach so innovative Unternehmen zeigen sich als „dümmste anzunehmende Bremser“. Unsere Gesellschaft entpuppt sich als unfähig für den Energiewandel. Nicht das Elektroauto an sich ist das Problem, nein, es sind Flughafenbetreiber, die bei 14.000 Parkplätzen genau eine Typ II Steckdose anbieten. Es sind Stromversorger, die „veröffentlichte“ Stromtankstellen über Nacht abreißen. Es sind Energieversorger, die keine Sorge darüber tragen, ob man ihre Ladesäulen erreicht.

Es ist aber auch eine Automobil-Industrie, die sich im Chaos der Steckernormen verrannt hat. Und das ist so unfassbar deprimierend.

Denn eigentlich sind Elektroautos unfassbar faszinierende Fahrzeuge und der E-Golf ein Paradebeispiel dafür, wie leicht der Umstieg sein könnte. Man muss sich nicht an Experimentalfahrzeuge und grobschlächtige Design-Experimente gewöhnen, es gibt diese „richtigen“ Elektromobile. Sogar bei dem VW-Händler im Nachbar-Ort.

Nur wir, die Gesellschaft, wir versagen gerade auf der ganzen Linie! Und das ist am Ende eines Auto-Tests auf mein-auto-blog mal ein ganz anderes Fazit.

Galerie: e-Golf – Werksfotos

Wolfsburger-Chic? Oder doch nur der langweiligste Vertreter im E-Auto Segment? Die Meinung über diesen neuen e-Golf sind gemischt. Ich persönlich finde den e-Golf schlichtweg brilliant. Denn er verkörpert den Wandel unter der Hülle eines Autos, dass jeder versteht. Keine Extravaganz. Keine teuren Carbon-Strukturen. Auch der e-Golf ist ein Golf.

Meinen Fahrbericht findet man nach diesem Link. Lesenswert auch der Artikel von Sebastian, der von Fabian und die Jungs von Motor-Talk haben auch eine Meinung. Meine Fotos findet man in meinem Artikel – hier nun die Werksfotos von Volkswagen.

Wer den VW Golf lieber ohne Strom fährt – der findet sicher auf autoscout das richtige Angebot:


VW e-Golf Galerie:

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Aufgrund eines Serverproblems sind leider viele Fotos aus dem Monat März verloren gegangen.

Volkswagen setzt den Golf unter Strom. Der e-Golf im Fahrbericht

Keine Carbon-Karosse. Keine Sonderkonstruktion. Keine Design-Experimente. Keine Sonderlösungen für E-Motor und Batterien. Einfach nur eine stur teutonische Techniker-Lösung. Volkswagen legt – Jahre nachdem andere mit den ersten Serien-Elektromobilen in Vorleistung gegangen sind – nun die eigene Lösung vor. Und die ist exakt so langweilig, wie jeder andere Golf auch. Und damit auch ebenso brilliant.

Der Golf – Des Autofahrers-Liebling steht unter Strom

Er surrt nicht. Weder beim „Strom geben“, noch beim Strom gewinnenden rekuperieren. Die vollständige Abstinenz von typischen Elektroautogeräuschen trägt einen großen Teil der spontanen Begeisterung zum e-Golf bei. Auf den ersten Blick: Ein Golf wie jeder andere. Das Make-Up für den e-Golf fiel extrem dezent aus. Boomerangförmige LED-Tagfahrlicher, neue LED-Blinker in den LED-Hauptscheinwerfern, eine nahezu geschlossene, klavierlack farbene Kühlermaske, ein schmaler blauer Streifen und ein kleines e-Golf Emblem. Mehr Differenz hat Volkswagen dem vermutlich wichtigsten eigenen E-Auto nicht zugestanden.

 

Das e-Mobil im Kleid des meistverkauften Kompaktwagens

Während andere Hersteller einer Philosophie nachgingen, wonach ein Elektromobil auch optisch als solches zu erkennen sein müsse, gehen die Wolfsburger nun einen anderen Weg. Das e-Mobil im Kleid des meistverkauften Kompaktwagens. Das Geheimnis des Erfolgs liegt bei den Niedersachsen schon länger im selbst entwickelten Baukasten-Prinzip. MQB lautet das Zauberwort. Mit diesem Wunschbaukasten lassen sich in Wolfsburg die unterschiedlichsten Modelle fertigen, ohne hierbei die Entwicklung immer wieder von vorne starten zu lassen. Das schönste Beispiel der Möglichkeiten dieser Baukasten-Systeme? Der biedere Golf Plus und Audis Kompaktsportler TT, beide teilen sich die wichtigsten Baugruppen. Vom Basis-Diesel zum Turbo-Benziner. Allradantrieb oder Frontantrieb. Manuelles Getriebe oder Doppelkupplung, die Wolfsburger haben das System der Modulbauweise perfektioniert, wie man es nur den pingelige Teutonen zutraut. Und jetzt kann diese Plattform auch mit einem elektrischen Antriebsstrang arbeiten.  Der e-Golf könnte daher, bei plötzlichen Verkaufserfolgen, nur der Anfang sein. Einen e-TT? Kein Problem. Einen e-Golf Plus? Kein Problem. Ein e-Golf Cabriolet? Kein Problem. Einen e-Passat? Kein Problem!

Während andere Hersteller eigene Werke für die e-Mobilität bauen, setzten die Wolfsburger alles auf ein Band. Der e-Golf wird unter seinen Brüdern zur Welt kommen. Der Golf GTI, der Golf TDI und in der Zukunft auch der e-Golf, sie laufen alle vom gleichen Band. Und der e-Motor und sein 1-Gang Getriebe werden im Motorenwerk in Kassel gefertigt.

 

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Rekuperation erklärt:

„Die Rückgewinnung von sonst verlorener Energie.“

Beim fahren und beschleunigen, treibt der Elektromotor die Räder des Fahrzeuges an. Beim bremsen könnte man nun die gesamte Bewegungsenergie des Fahrzeuges durch die Bremsen des Fahrzeuges vernichten. Das Ergebnis ist eine Umwandlung der „Bewegungsenergie“ in Wärme. Wer ein Auto aus hoher Geschwindigkeit stark abbremst, kann an den Rädern fühlen, wie die Bremse heiß wurde. Die Energie der Bewegung wurde in Wärme umgewandelt. Der Elektromotor funktioniert beim bremsen wie ein Fahrrad-Dynamo. Je nachdem wie stark man die Rekuperationsleistung einstellt, wird mehr oder weniger viel Energie zurückgewonnen. Diese Funktion beeinflusst das Fahrgefühl. In der höchsten Stufe ist der Einsatz des Bremspedals kaum noch notwendig.

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Andere mögen mutiger sein. Revolutionärer in der Vision, der VW Golf ist – was er immer war: Perfektioniert – auch beim Fahrgefühl

Gestartet wird der e-Golf mit einem Schlüssel. Einem ganz normalen Schlüssel, mit einem Metallbart. (Optional bietet VW auch ein Keyless-Go-System an, aber dieser simple Schlüssel verkörpert den Gedanken des VW Golf sehr gut!) Ein Dreh am virtuellen Anlasser und der Zeiger des „Kraftmessers“ springt in seine „Hab-acht-Stellung“. Den Automatikwählhebel auf D und leicht das Strompedal (der geneigte Leser kennt es noch als Gaspedal) berührt – völlig lautlos setzt sich der e-Golf in Bewegung.  Dem Geschwindigkeitsrausch wird bei Tempo 140 ein Ende gesetzt. Mit nur einem Gang, frei von Schaltvorgängen, dreht der Elektromotor bis zu 12.000 Umdrehungen. Bereits aus dem Stand schubsen die 270 Nm des Elektromotors die Fuhre nach vorne.

Die ersten Meter in einem Elektroauto sind immer etwas besonderes. Die völlige Abstinenz von Lärmquellen, kein Dieselbrummen, kein trötender Auspuffsound vom Heck und im Falle des e-Golf – nicht einmal das surren eines Elektromotors. Zwei Kurven, einmal kurz beschleunigen und noch bevor ich mit dem e-Golf auf die Teststrecke durch die Metropole Berlin starte wird mir klar: Dieser e-Golf könnte der „Game Changer“ sein auf den die e-Mobilität gewartet hat.

Bis mir bewusst wird woran das liegt, stehe ich an mehreren Ampeln. Sanft rekuperierend heran gerollt und mit leichtem Bremsdruck. Mal stärker rekuperierend und völlig ohne das Bremspedal zu nutzen. Tippt man den Schalthebel nach links, lässt sich die Rekuprationsleistung des e-Motors anpassen. In der Stufe 3 arbeitet der 85 kW starke E-Motor als Dynamo und zieht die maximale Energie aus dem Rollvorgang heraus. Wer sich auf das neue Fahrgefühl einlässt, kann den Großteil des Stadtverkehrs fahren, ohne die Bremse nutzen zu müssen. Maximal rekuperierend verzögert der e-Golf so stark, dass sogar die Bremsleuchten anspringen. Wer nun mit Gefühl am Strompedal arbeitet, der kann die Bremse fast vergessen. E-Auto fahren fordert immer auch eine Umstellung. Auch wenn es dieser Golf eigentlich überhaupt nicht einfordert. Weder optisch, noch in der Bedienung.

Der e-Golf will diese Umstellung maximal erleichtern. Denn er ist von außen nicht erklärungsbedürftig. Auch nicht von innen. Man kann sich mit dem Bordcomputer, den Energiefluss-Displays und den Fahrprofilen beschäftigen, aber man muss es nicht. Von „normal“ zu „Eco+“ schalten, die Leistung minimieren, die Reichweite maximieren. Natürlich bietet VW eine App an, mit der man den e-Golf per Smartphone steuern kann. Heizung an, Lüftung los oder einfach nur erfahren, wie voll die Batterie ist und wie große die geschätzte Reichweite. Es ist ein weites Feld der Möglichkeiten, aber der Fahrer muss nicht darauf wandeln. Wer von A nach B will, der nimmt den Schlüssel des e-Golf, bedient den Rest wie immer, stellt die Automatik auf D und fährt los.

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Mehr Reichweite als benötigt

Die maximale Reichweite gibt VW mit 190 Kilometer an. Für den Alltag mehr als man benötigt. Meine eigene Testfahrt führte mich auf einer typischen Pendler-Strecke durch die Bundeshauptstadt Berlin. Nach 45 Kilometer Fahrstrecke standen weitere 100 Kilometer Restreichweite zur Verfügung. Besonders interessant war die Ehrlichkeit des Reiserechners und seine ständige Reaktion auf den eigenen Fahrstil. Wer sich dem Ampelsprint mit einem religiösen Eifer verpflichtet hat und binnen 4.2 Sekunden auf Tempo 60 surrt, der bekommt schnell neue Werte angezeigt. Die Heizung (elektrisch) auf die höchste Stufe? Die Reichweitenanzeige reagiert prompt. Aber auch umgekehrt. Maximal rekuperierend, vorausschauendes fahren? Die 24.2 kW/h starken Batterien danken es mit einem Plus an Reichweite.

Bei mir dauerte es 5 Minuten – dann verlor ich das Bewusstsein für die Antriebsquelle. Der e-Golf fährt wie ein Golf. Wie ein Golf für 34.900 € Und hier reden wir schon seit zwei Generationen nicht mehr über einen einfachen Kompaktwagen. Der VW Golf ist der farblose König der Kompaktwagenklasse und mit dem 318 Kilogramm schweren Batteriepaket wird er nun leicht übergewichtig (Leergewicht 1.510 kg) , aber auch das sieht man ihm nicht an. Der e-Golf ist wie jeder andere Golf.  Und das ist die größte Stärke des e-Golf. Er bleibt ein Golf. Ein Auto ohne Klasse, frei von Sozialneid-Debatten, frei vom Anspruch über andere Autos mit dem erhobenen Zeigefinger urteilen zu wollen. Kein Weltverbesser-Statement auf vier Rädern.

Aber, emissionsfrei. Wer den Golf zuhause mit Öko-Strom auflädt, der gönnt sich und seinem Gewissen eine kleine ökologische Auszeit. Emissionsfrei durch die Stadt. Mit 0 Gramm CO² von A nach B.

 

Der Besucht bei Oma

Und wenn meine Reise nicht von A nach B wie führt, wie sonst auch? Wenn ich in den Urlaub fahren will. Was dann? Soll ich die Routenplanung von Gleichstrom-Quelle zu Gleichstrom-Quelle planen? Alle 130 Kilometer (geschätzt für den Autobahnbetrieb)  nach einer 40 kW Gleichstrom-Ladequelle Ausschau halten? Wer den Golf Zuhause am 230 Volt-Stecker lädt, der braucht 13 Stunden um 100 % Kapazität nachzuladen. Wer Platz und die Möglichkeit hat, für eine Wallbox mit 3.6 kW Ladeleistung, der hat nach 8 Stunden wieder 100 % Ladestand. Nur beim 40 kW Laden mit CCS-Systemen sind binnen 30 Minuten wieder 80 % Reichweite vorhanden. Was also tun – für die große Urlaubstour?

In den ersten drei Jahren nach dem Kauf des e-Golf, können e-Golf Kunden bis zu 30 Tage im Jahr auf einen kostenfreien Leihwagen zurückgreifen. Der Urlaubsfahrt, dem Besuch bei Oma und der Tour zum Auswärtsspiel der Lieblingsmanschaft steht so nicht mehr im Weg.

Nur ein Golf – e-Golf Fazit:

Auch der e-Golf ist nur ein Golf aber genau deswegen steht ihm die größte Aufmerksamkeit im E-Auto-Segment zu! Volkswagen demonstriert mit dem e-Golf, wie pragmatisch die Elektrifizierung eines Massen-Mobils sein kann.  Sie sind mit dem e-Golf spät dran und der Patriarch hat dem e-Mobil eigentlich erst vor kurzem eine Abfuhr erteilt. Dennoch, der e-Golf ist schlicht das beste Elektroauto das ich bisher gefahren bin. Ein Wolfsburger Meilenstein.

Weitere Berichte über den e-Golf:

Der Golf Blue-e-Motion

Volkswagen Elektro-Golf in den USA im Test

Volkswagen hat den Start eines Elektrofahrzeugtests in den USA bekannt gegeben. Insgesamt 20 Fahrzeuge werden in 3 unterschiedlichen Regionen der USA bis Ende 2012 im Test sein. In den Bundesstatten Virginia, Michigan und Kalifornien werden die elektrisch angetriebenen Golf Blue-e-Motion von Testpersonen in Alltagssituationen auf Funktion und Nutzen geprüft.

Der Golf Blue-e-Motion BIld: Hersteller