Mercedes-Benz E Cabrio – Der Stoff, aus dem die Träume sind

Mal ehrlich: Die ganzen Klappdach-Cabrios der letzten Jahre mögen vielleicht praktisch sein, aber eines sind die wenigsten – hübsch anzusehen. Und zu einem klassischen Cabrio gehört nun mal ein Stoff-Verdeck. Das war beim Mercedes-Benz E-Cabrio zum Glück nie anders und so kommt auch das neue Modell mit einem Textil-Käppchen. Was der Schwabe noch zu bieten hat, wollen wir uns einmal genauer ansehen. Read more

5x Cabrios für den Sommer – Auf geht’s

Der Cabrio-Boom der letzten Jahre hat zwar etwas nachgelassen, dennoch rollt auch dieses Jahr wieder ein spektakuläres Häuflein heißer Oben-ohne-Flitzer auf uns zu. Ob Vernunft-Roadster, offenes Hypercar oder Luxus-Gefährt für Staatsoberhäupter – dieses Mal ist für wirklich jeden was dabei.

Mit dem Maybach G 650 Landaulet bietet Mercedes ein extrem luxuriöses Riesen-Cabriolet

Mercedes-Maybach G 650 Landaulet heißt ein reichlich überkandidelter Allrad-Riese, der es seinen vermutlich sehr wichtigen Fondinsassen erlaubt, sich auf First-Class-Sitzen dem Frischluft-Vergnügen hinzugeben. Und falls sie Lust dazu verspüren, können sie sich auch hinstellen und winken. Angetrieben wird das 5,35 Meter lange Dickschiff von einem 463 kW/630 PS starken V12-Motor. Angesichts dieser Muskeln mag eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h enttäuschen, doch geht es bei diesem Landaulet ums Zurschaustellen von VIPs. Rund 500.000 Euro kostet der Spaß.

Ein Schnäppchen eigentlich, wenn man den Offen-Maybach mit einem anderen V12-Hochkaräter vergleicht, der erstmalig Anfang März auf dem Genfer Autosalon die Hüllen fallen lässt: Pagani Huayra Roadster heißt der Supersportler, der mit seinen 562 kW/764 PS exakt doppelt so schnell wie der zuvor erwähnte Landaulet fahren kann. Dafür muss man auch mehr als das Fünffache zahlen. Wer jetzt erst zuschlagen will, kommt allerdings zu spät, denn die lediglich 100 geplanten Exemplare sollen bereits vergeben sein.

Eine interessante Variante vom MX-5 hat Mazda frisch in den Markt gebracht. Das RF genannte Modell ist Sportcoupé und Roadster in einem

Im Cabriolet-Alltag sind ohnehin meist andere Werte gefragt als das absurde Dynamik-Potential eines Huayra. Im Vergleich dazu bietet die Neuauflage des offenen Audi A5 gediegene Gemütlichkeit reinsten Wassers. Ab 44.000 Euro geht es los. Dafür bekommt man einen alltagstauglichen Viersitzer mit vollelektrischem Akustikstoffverdeck, ordentlichem Kofferraum und einer Menge Annehmlichkeiten, für die Audi allerdings auch stolze Preise abruft. Deftig kann auch der Vortrieb sein, denn zumindest im S5 geht es mit 260 KW/354 PS ziemlich spritzig zur Sache. Alternativ sind noch eine Reihe vernünftiger Diesel- und Benzinmotoren im Programm.

Ebenfalls dieses Jahr geht die Neuauflage des Mercedes E-Klasse Cabriolet an den Start

So ziemlich in die gleiche Kerbe wie der A5 schlägt auch die offene E-Klasse, die sich ebenfalls vor allem als geschmeidiger Komfortcruiser für den Alltag und Familie empfiehlt. Der im Vergleich zum Vorgänger deutlich gewachsene Benz kann jetzt sogar Fondgästen ausreichend viel Beinfreiheit bieten. Ein vollelektrisches, dreilagiges Akustikverdeck versteht sich fast von selbst. Und damit die Insassen die Frischluft-Freuden auch bei kälteren Außentemperaturen entspannt genießen können, sind Extras wie das ausfahrbare Windschott hinter den Rücksitzen, ein Aircap-Spoiler über der Frontschiebe oder die Nackenheizung Airscarf bestellbar. Mit der Zahl der Extras steigt auch der Preis des in der Basis gut 50.000 Euro teuren E-Klasse Cabriolets deutlich in die Höhe.

Im Frühjahr 2017 startet auch die zweite Auflage des Audi A5 Cabriolet

Wem die deutschen Komfort-Cabrios zu teuer sind, sollte alternativ einen Blick auf den gut 30.000 Euro teuren Mazda MX-5 RF werfen. Die Basis, der Roadster MX-5, ist bereits hinlänglich bekannt, doch mit dem RF ist eine spannende Alternative zum Stoffdach frisch in den Markt gestartet. Das Kürzel steht für Retractable Fastback, also „einziehbares Fließheck“. Hierbei fährt das hintere Dachteil ein wenig zurück und die beiden oberen Stücke der dreigeteilten Hardtop-Haube legen sich samt Heckscheibe hinter den Rücksitzen unter einer Abdeckung ab. Ist der MX-5 RF geschlossen, sieht er aus wie ein Sportcoupé. Und so fährt sich der kleine Kurvenfeger dann auch. (Mario Hommen/SP-X)

Mercedes-Benz E-Klasse All-Terrain: Der Berg ruft!

Wenn Ende November, Anfang Dezember der Winter in die Alpen einzieht, verändert sich die Magie der Bergwelt. Das Schroffe und Raue weicht einer glanzvollen Eleganz. Kahle Felswände werden vom unberührtem Weiß überzogen. Dem Ruf der Berge kann sich kaum jemand entziehen. Für den einen bedeutet es die Einsamkeit, die Ruhe, die Demut, die man oberhalb der Baumgrenze verspürt. Ein anderer fühlt sich vom bunten Rummel des Skifahrens angezogen. Freut sich bei der ersten Liftfahrt bereits auf den Après-Ski. Auf die Entbehrung folgt die Völlerei. Die Berge bieten das Panorama, der Mensch sucht sich seinen Platz. Und er sucht die Herausforderung. Berge besteigen. Wandern in der dünnen Luft. Zerrissen vom eisigen Wind. Die Alpen sind die Kulisse für die Premiere des neuen Mercedes-Benz All-Terrain. Herzlich willkommen am Berg!

Test und erste Fahrt: Mercedes-Benz E-Klasse All-Terrain

Der Berg ruft

Sie sind dieses Mal nicht die ersten. Ein Kombi mit Bodenfreiheit und groben Lidstrich aus Kunststoff? Das hatte Audi bereits vor einem Jahrzehnt im Programm. Doch die Idee, den SUVs einen Crossover zur Seite zu stellen, stammt auch nicht von Audi. Es ist die Idee von SUBARU. Kombi, Bodenfreiheit und Allradantrieb zu einem pragmatischen Mix zu vereinen. Ausgerechnet in der Kombi-Nation Deutschland hat es jedoch ein wenig länger gedauert. Bei Mercedes-Benz ist man derzeit aber eh dabei, jede Nische zu besetzen oder sie gleich selbst zu gründen. Nun also die E-Klasse als Crossover. Als Wanderer zwischen den Welten. Praktisch, elegant, maskulin. Oder wie es das Marketing nennt; „Tough-heit“

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Das Musketier der E-Klasse

Er soll das robuste Musketier unter den „Touristik- und Transport“ Modellen der Stuttgarter sein. Dafür haben sie ihm ordentlich Make-Up angelegt. Schwarze Plastikschweller und Kotflügelverbreiterungen. GTI-Style der späten Achtziger. Dazu eine weitere Kühlergrill-Variante mit großem Zentralstern. Lifestyle muss wohl ohne den klassischen Plaketten-Kühlergrill auskommen. Am Heck und an der Front blitzen robuste Verstärkungen, so genannter Unterfahrschutz an den Stoßstangen. Optik-Klimbim. Wichtiger die Frage nach der Bodenfreiheit. Die Antwort: Überschaubar. 29 Millimeter steht der All-Terrain höher auf der Straße.

Die größeren Räder bescheren alleine 14 Millimeter und eine Anpassung an der Mehrkammer-Luftfederung um weitere 15 Millimeter schenken so ein überschaubares Plus an Bodenfreiheit. Das Maximum an Bodenfreiheit beträgt damit 15.6 Zentimeter.

Die Anhängerkupplung verträgt nun 100 Kilogramm Stützlast (nicht Anhängelast!!) und taugt damit auch für drei E-Fahrräder oder gröberes Sportgerät. Dass man sich in Stuttgart mit Allradtechnik durchaus auskennt, demonstrieren die Fahrprogramme des All-Terrain. Auch wenn es weiterhin einen Sport-Modus gibt, der richtige Modi ist der Comfort-Modus. Wer sich auf rutschiges Terrain wagt, der wählt den neuen All-Terrain Modus. Der Allradantrieb ist dann auf „wühlen“ und „maximum Grip“ adaptiert. Wenngleich es sich bei den Lösungen um reine Software-Adaptionen handelt. Bis Tempo 35 lässt sich die Mehrkammer-Luftfeder auf ein Plus von 20 Millimetern anheben. Das schenkt noch einmal ein wenig Souveränität im Gelände. Und auch auf dem Weg in Richtung Spitze. Das Timmelsjoch ist als Ausflugsziel bestimmt. Eis-Platten unter einer dünnen Schneeschicht verwandeln sich in feste Schneelagen, je höher es geht. Kehre um Kehre wird es eisiger. Die weiße Eleganz der Berge. Eine Gefahr für den Menschen, eine Gaudi im Sport-Modus der Fahrdynamik-Programme. Ein leichter Heckschwenk, ein feines Wedeln auf der mittlerweile tief verschneiten Straße. Wintersport kann mit Sitzheizung und Massage-Sitzen gleich doppelt viel Spaß bereiten.

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Natürlich hat der All-Terrain nicht die Geländefähigkeit unserer SUV-Modelle, das geht schon rein geometrisch nicht wegen Maßen wie Böschungswinkeln und Überhängen. Aber dennoch hat er uns auf den Testfahrten immer wieder gezeigt, was er offroad kann. Spontane Abstecher ins Gelände, über Feldwege, Schnee und Sand sind mit dem All-Terrain jederzeit möglich – kombiniert mit dem hohen Fahrkomfort und der Dynamik und Agilität der E-Klasse.

Dipl.-Ing. Michael Kelz, Chef-Entwickler der E-Klasse Baureihe

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Das Schweizer Taschenmesser

Gefahren sind wir den All-Terrain als E220d. Unter der Haube die junge OM654 Motorengeneration der Schwaben. Mit 194 PS und guten 400 Nm fühlt sich das Triebwerk ausreichend kraftvoll an. Die 9-Stufen Automatik gibt ihr Bestes, um immer den richtigen Gang parat zu halten und gemeinsam sind die beiden in der Lage, selbst eine wuchtige E-Klasse so richtig sparsam erscheinen zu lassen. Gefühlt bewegt sich die All-Terrain Variante mit spürbar mehr Rollneigung durch die Kurven, lässt sich aber auch durch Querfugen erst später aus dem Tritt bringen. Die Luftfederung und die Freiheit, nicht der Querbeschleunigung verpflichtet zu sein, entschleunigt den fahrerischen Alltag. Der All-Terrain mag einen auf „harte Schale“ machen, besitzt aber noch immer den sympathisch warmen weichen Kern aller E-Klassen. Die Business-Class mit dem Wohlfühlfaktor. Dass der All-Terrain als 220d bei Bedarf Tempo 230+ erreicht, ist in der Bergwelt kein Thema.

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Hat die Welt auf den All-Terrain gewartet? Sicher nicht. Es ist ein Nischenmodell, wenn man nicht SUBARU ist. Und dennoch, die All-Terrain Variante der E-Klasse bietet eine Antwort auf Fragen die man zuvor nicht gestellt hat. Man sitzt einen „Tick“  höher, man fährt einen größeren „Tick“ komfortabler, trotz der feisten Räderwahl, und man fühlt sich einen „Tick“ besser vorbereitet auf all die Dinge, die da im Leben eines Automobils kommen mögen. Mit dem 4matic-Allradantrieb macht man eh nichts verkehrt und wenn man dann noch die grobe Kosmetik des All-Terrain mag, dann stellt man sich eventuell plötzlich eine Frage, auf die es nun eine Antwort gibt.

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Ach so, ja, Subaru-Fahrer werden bei den Ansätzen zur Offroad-Tauglichkeit nur milde lächeln. Denn um die edle Kombi-Version der Mercedes-E-Klasse wirklich durch den Wald in Richtung Wildschwein-Jagd zu schicken, reicht die Bodenfreiheit nicht. Das „Lachen“ jedoch, das wird ihnen spätestens beim Preis vergehen. Knapp 4.000 € wird der All-Terrain über dem jeweils vergleichbaren „normalen“ T-Modell liegen. Für den gefahrenen E220d dürften das dann wenigstens 54.000 € sein. Gut, die großen 20-Zoll Räder sind dann schon inkludiert, ebenso die Luftfederung und auch die restliche Aufpreisliste wird etwas kürzer auffallen. Markteinführung des All Terrain ist im Frühjahr 2017. Bis dahin dürfte der Ski-Zirkus in den Bergen abgeklungen sein und es übernehmen wieder die Wanderer das Kommando. Der Berg ruft.

Einsamkeit und Ruhe? Maximal ein kurzes Verschnaufen am Gipfel. Den Ausblick genießen, dann zurück hinter das Lenkrad. Die Alpen, die Berge – für die einen das große Glück. Für mich nur eine Ansammlung von viel Fels, dann doch lieber weiter touren, im All-Terrain. Neues Gelände suchen.

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Mercedes-Benz E63 AMG – Duo infernale

Die Anfang 2016 gestartete neue E-Klasse-Generation ergänzt Mercedes Anfang 2017 um den E63 AMG. Wie schon beim Vorgänger wird sie in zwei Varianten antreten. In der Standardausführung sind 420 kW/571 PS und 750 Newtonmeter angesagt, die S-Version kann sogar 450 kW/612 PS und 850 Newtonmeter an alle vier Räder wuchten. Statt der bisherigen 5,5-Liter-Maschine kommt im E63 künftig der aus dem AMG GT bekannte 4,0-Liter-V8-Biturbo zum Einsatz, der trotz des deutlich verkleinerten Hubraums neben mehr Leistung auch bessere Fahrleistungen erlaubt. Die Sprintzeit gibt Mercedes mit 3,5 respektive 3,4 Sekunden für den S an. Bisher lagen die Werte bei 4,2 beziehungsweise 3,6 Sekunden. Bei der Höchstgeschwindigkeit bleibt es bei den obligatorischen 250 km/h. Dieses Limit lässt sich ab Werk aber auf 300 km/h anheben, sofern man das Driver’s Package ordert.

Ordert der Kunde das Driver's Package, fährt der E63 AMG sogar werksseitig 300 km/h schnell
Ordert der Kunde das Driver’s Package, fährt der E63 AMG sogar werksseitig 300 km/h schnell

Verantwortlich für die deutliche Verkürzung der Sprintzeit bei der Standardversion ist der grundsätzlich serienmäßige Allradantrieb 4Matic+, der im Zusammenspiel mit einem ebenfalls serienmäßigem Sperrdifferenzial dafür sorgt, die überbordende Kraft in Vortrieb umzusetzen. Der Allradantrieb verfügt künftig über eine elektromechanische Kupplung, die, anders als bei der bisherigen 4Matic, eine variable Momentenverteilung erlaubt. Hieraus ergibt sich für die S-Version die Möglichkeit, im Drift-Modus alle Kraft an die Hinterachse zu schicken, was kontrolliertes Querfahren erlauben soll. Ebenfalls serienmäßig ist die neue neunstufige Sportautomatik, die mit nasser Anfahrkupplung statt des bisherigen Drehmomentwandlers ein besseres Ansprechverhalten bei weniger Gewicht ermöglichen soll. Das Getriebe soll außerdem schnelle Mehrfachrückschaltungen und eine Zwischengasfunktion bieten, was ein emotionales Schalterlebnis verspricht.

Neben der S-Version mit 612 PS bietet Mercedes die E-Klasse als 63 AMG noch in einer Standardvariante mit 571 PS an
Neben der S-Version mit 612 PS bietet Mercedes die E-Klasse als 63 AMG noch in einer Standardvariante mit 571 PS an

Die umfangreichen Antriebsneuerungen sorgen nicht nur für eine bessere Performance, sondern im Zusammenspiel mit einer Zylinderabschaltung auch für einen geringeren Spritkonsum. Den Normverbrauch für den E63 AMG gibt Mercedes mit rund 9 Litern auf 100 Kilometer an. Beim allradgetriebenen Vorgänger lag der Wert noch auf zweistelligem Niveau.

Der Innenraum des E63 AMG ist nobel und sportlich zugleich
Der Innenraum des E63 AMG ist nobel und sportlich zugleich

Darüber hinaus kann der neue E63 AMG noch mit einigen weiteren fahrdynamischen Veränderungen aufwarten. So wurde im Vergleich zum Vorgänger die Spur verbreitert. Zusatzverstrebungen sollen zudem eine noch steifere Karosserie garantieren. Außerdem gibt es eine Luftfederung namens Air Body Control, die es erlaubt, per Knopfdruck zwischen einer sportlichen oder komfortablen Einstellung zu wechseln. Ebenfalls in drei Stufen einstellbar ist die variabel übersetzte Parameterlenkung, die bei langsamer Fahrt nur nach leichten Lenkbewegungen verlangt.

Leder und Carbon bietet der E63 AMG satt
Leder und Carbon bietet der E63 AMG satt

Mitte November 2016 feiert der neue E63 auf der Los Angeles Autoshow Weltpremiere. Bestellbar ist der brachiale Familien-Benz ab Anfang 2017. Die Auslieferung startet im Frühjahr. Einen Preis haben die Stuttgarter noch nicht genannt, doch angesichts der technischen Aufrüstung dürfte der bisherige Basispreis von 109.000 Euro wohl deutlich steigen. (Mario Hommen/SP-X)

Weltpremiere für die „much class“! Die E-Klasse All-Terrain

Die Nase vom Offroader, stabile Planken unter der Stoßstange vorne und hinten und rustikale Kotflügel-Verbreiterungen, die E-Klasse kann jetzt auch martialisch. Martialisch aussehen und ein wenig mehr Offroad als bislang. Luftfederung und einem Plus an Bodenfreiheit sei Dank, gibt es jetzt in Stuttgart auch einen SUV unter den Kombis.

Weltpremiere MercedesBenz E-Klasse, T-Modell, All-Terrain

Der Kombi für Landwirte und Freizeit-Helden? „Much class on every Terrain?“

Stand das T für Touristik und Transport, steht das All-Terrain nun für Feldweg, Familie und Freizeit. Und ist eine logische Konsequenz. Der Drang zum SUV, er macht auch vor dem seriösen T-Modell der Stuttgarter nicht Halt. Freilich, es gäbe einen GLC und einen GLE, oder gar einen GLS und natürlich das tapfere G. Aber dem Baukasten der modernen Fahrzeug-Architektur sei Dank, jetzt gibt es auch den Familien-Kombi mit mehr Bodenfreiheit und rustikalen Look. Mag man. Oder nicht.

SUV-Stil mit Kombinationskraftwagen-Heck

Den Anfang macht der E220d mit 194 PS starken Dieseltriebwerk und moderner 9-Stufenautomatik , ein weiteres Dieseltriebwerk folgt kurz darauf. Die Kraft wird in jedem Fall an das Mercedes-Benz Allradsystem 4MATIC verteilt. Die Fahrwerte für den E220d All-Terrain klingen, trotz Vierzylinder-Triebwerk und rustikaler Optik, spannend. 232 km/h Top-Speed und eine Beschleunigung von 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der 400 Nm starke Diesel soll dabei auf Verbrauchswerte zwischen 5.1 und 5.2 Liter kommen.

Serienmäßig an Board sind fünf Fahrprogramme die sich über den Schalter für „Dynamic Select“ abrufen lassen. Der All-Terrain Modus ist dabei völlig neu und hat seinen Ursprung bei den Fahrdynamik-Regelungen der Offroad-Modelle. Durch die Anwahl des Fahrprogramms All-Terrain über den Fahrprogramm-Schalter wird das Fahrwerk in Verbindung mit der serienmäßigen AIR BODY CONTROL um +20 mm bei einer Geschwindigkeit bis 35 km/h angehoben. Die Schwellen für ESP bzw. die Giermomentenregelung und die Antriebsschlupfregelung (ASR) sind entsprechend angepasst. Das All-Terrain Fahrprogramm bietet eine spezielle Anzeige im Fahrzeugdisplay. Angezeigt werden dort unter anderem der Lenkwinkel, das Fahrzeugniveau (Stellung der Luftfederung), der Steigungs- und Neigungswinkel, Stellung von Gas/Bremse und ein Kompass.

Die Luftfederung des All-Terrain hebt die E-Klasse um 15 mm höher an, als die Serie, die großen Räder mit dem höheren Reifenquerschnitt erhöhen die Bodenfreiheit um weitere 14 mm. Damit steht der All Terrain um fast 3 Zentimeter höher, als das normale T-Modell. Weitere 20 mm lassen sich bis Tempo 35 herausholen. Damit ist der All Terrain ein Kombi mit bis zu 15.6 Zentimetern.

Preise hat Mercedes-Benz bislang nicht genannt.

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Mercedes E-Klasse T-Modell: Ich packe meinen Koffer

Knapp 50.000 € beträgt der aktuelle Einstiegspreis für den praktischen Kombi. Touristik und Transport waren mal der Namensgeber für das „T-Modell“. Doch für den Transport von Schweinehälfte, Farbeimern und um die Groß-Familie in den Urlaub zu bringen, ist die E-Klasse längst nicht mehr alleine auf dem Markt. Und wer will schon das feine Polster und Leder von Daimlers „oberer Mittelklasse“ mit Lasten bepacken? Das T-Modell ist längst Oberklassen-würdig, wie es der Einstiegspreis vermittelt. Zur ersten Testfahrt habe ich meine eigenen Koffer gepackt.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit …

Erster Test des neuen E-Klasse T-Modells

Die Fakten sind schnell aufgezählt: Neungang-Automatik ist zum Start immer Serie, bei den Motoren kann man wählen zwischen zwei Benzinern mit 184 (E 200) oder 211 PS (E 250) oder dem neuen Diesel-Triebwerk im E220d mit 194 PS. Zeitnah wird man den E200d mit 150 PS, den E350d und den E 400 Benziner 4MATIC mit 333 PS nachschieben. Und auch ein erstes AMG-Modell wird sich in Kürze beim Mercedes-Händler finden lassen. Der E43 AMG 4MATIC fährt mit einem 401 PS starken V6-Turbo an. Ein gesonderter Fahrbericht findet sich in Kürze hier.

Der größte Unterschied zur Limousine? Der Kofferraum mit bis zu 1.820 Litern Laderaumvolumen.

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Intelligenz in Blech verpackt

Es ist kein Alleinstellungsmerkmal des Kombis. Bereits die Premiere der Limousine brachte uns zwei riesige 12,3-TFT-Bildschirme, Grafiken, die man einem „Daimler“ nicht zugetraut hätte und Assistenzsysteme, die uns einen ersten Eindruck dessen vermitteln, was in der Zukunft auf uns wartet. Dass es ausgerechnet „der Daimler“ ist, der mit einer solchen Vehemenz in die Digitalisierung voran fährt, es überrascht auch im T-Modell wieder. Und das Öffnen des Fahrzeuges per Handy? Nicht über eine App, sondern mit einem Smartphone als „digitalem Fahrzeugschlüssel“ dank der NFC-Technik. Das ist so aktuell – dass man diese Funktion derzeit nicht einmal mit jedem Smartphone umsetzen kann.

Bis zur B-Säule sind Limousine und T-Modell identisch, aber dann wandelt sich der Charakter der E-Klasse. Ist als Limousine vor allem der Business-Charakter vorherrschend, kann der Kombi mit Pragmatismus punkten.

Kombinierend wird es mit der wohligen Fahrdynamik der Oberklasse. Dass man sich – um an Dynamik und Intelligenz laben zu können, nicht auf die Basis-Ausstattung stürzen darf, ist leider auch ein Fakt. Die Aufpreisliste hält viele Versuchungen bereit und erst mit den richtigen Haken wird aus dem „T-Modell“ der clevere Business-Laster, für den man ihn seit Generationen hält.

Dass man sich heute im Stau zum Teil automatisiert hinter dem Vordermann halten kann, dass man sich in Kürze den eigenen Kalender in die großflächigen Anzeigen des Cockpits einblenden lassen kann, dass im Navigationssystem die aktuellen Tankstellenpreise der nächsten Tankstelle eingeblendet werden – das alles macht aus einem „praktischen“ Auto ein cleveres Auto. Vor allem aber auch ein komfortables Auto. Aber auch hier ist der Griff zur Aufpreis pflichtigen „Air Body Control“ sinnvoll. Erst mit der Luftfederung wird aus dem T-Modell der Gleiter, den man sich in der Preisklasse wünscht. Mercedes bietet umfangreiche Optionen auch darunter an. So gehört zum Beispiel die Luftfederung an der Hinterachse zur Serienausstattung und danach muss man sich entscheiden, ob man die Dämpfer variabel und verstellbar in der Wirkung haben möchte, oder ob man rundherum die Luftfederung wählt.

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Ich packe meine Koffer, …

Die Königsdisziplin für Kombis. Egal, wie gut sie aussehen oder wie clever sie sein mögen. Am Ende ist wichtig, was „hinten heraus kommt“, das wusste ja auch schon ein Ex-Bundeskanzler zu berichten. Das Kinderspiel:“ Ich packe meinen Koffer … “ ist gut geeignet, um die Lademeister-Qualitäten zu sondieren. Mit den drei Koffern aus dem Foto ist die E-Klasse erst einmal gelangweilt. Ein Kühlschrank wäre eine Aufgabe. Und zwar ein großer, so ein moderner „Side-by-Side“. Dank einer Laderaumbreite von 110 Zentimetern lässt sich auch das ungeliebte Umzugsgut im T-Modell einpacken. Eine Rücksitzlehne, die im Verhältnis 40-20-40 umklappbar ist, hilft bei der Variabilität zwischen Kofferraum und Insassen. Sie lässt sich zudem um 10° in der Neigung verändern. So schafft man mehr Platz für den Kofferraum.

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Fazit: Da können andere einpacken

Der Geräuschkomfort des T-Modells ist phänomenal. In Verbindung mit dem neuen Dieselmotor im 220d und der 9-Stufen Automatik sind lange Autobahn-Etappen eine echte Pause vom Alltag. Das vorne ein Selbstzünder nagelt, lässt sich auf den ersten Metern nicht leugnen, sobald Reisegeschwindigkeit anliegt, geht das Motorengeräusch jedoch völlig unter.

Das T-Modell kombiniert die Cleverness und den Fortschritt der Digitalisierung, den man bei Mercedes-Benz mit der Premiere der E-Klasse manifestiert hatte, mit der Praktikabilität des Kombis. Ein großer und gut nutzbarer Kofferraum, eine Heckklappe, die weit aufschwingt und der phänomenale Langstreckenkomfort. Dass sich der 220d auf den ersten Testrunden dann zudem eher an Verbrauchswerten unter 6 Liter orientiert hat, es passt zum Bild des cleveren Kombis.

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Große Galerie des Testwagens: Mercedes-Benz E220d T in Hyacinth-rot .. 

Zeitreise: Unterwegs mit 7 Generationen Mercedes-Benz E-Klasse

Na, wer weiß es? Seit wann trägt die Mercedes-Benz E-Klasse ihren Namen? Richtig, seit Mai 1993, als Baureihe 124 ihre Mopf, also Modellpflege, bekam und das E vor die ach so typische dreistellige Zahlenkombination geschoben wurde. Doch nicht erst das E davor machte den Benz der oberen Mittelklasse zum „Executive Car“, nein, bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts reichen die Wurzeln der E-Klasse zurück, die so gerne von Wirtschaftslenkern ohne Drang zur Luxusklasse bewegt wurde und auch zukünftig sicherlich häufig bewegt wird.

Damit dies so bleibt, haben die Schwaben im April dieses Jahres ihre neueste E-Klasse als Limousine in die Verkaufsräume geschoben. Doch wo die Zukunft beginnt, lohnt sich auch der Blick zurück. autohub.de bekam daher die wunderbare Gelegenheit, rund 60 Jahre dieser Erfolgsgeschichte selber erfahren zu dürfen und lädt daher seine Leser ein, auf dem Beifahrersitz Platz zu nehmen.

Los geht es im W213, mit dem wir den Berufsverkehr rund um das Werk Sindelfingen entspannt hinter uns lassen. Der brandneue OM 654 murmelt dabei unaufgeregt, selbstzündend und genügsam vor sich hin, denn um im Gänsemarsch seinen sechs Vorfahren zu folgen, kommt der E220d kaum über die Leerlaufdrehzahl hinaus. Wie sich diese State-of-the-Art Limousine in rund  60 Jahren anfühlen wird? Man weiß es nicht, doch es könnte sicherlich ein ähnlicher Kulturschock sein, wie für uns, als wir die Klinke der Selbstmördertüre des W191 von 1952 drücken, um uns hinter das riesige Bakelit Lenkrad zu klemmen. Im Vergleich zum aktuellen Interieur Design wirkt diese gute Stube mit ihrer durchgehenden Sitzbank in der ersten Reihe und den zierlichen Chromschaltern auf ganz charmante Weise putzig.

50 jahre e-klasse 029 eine zeitreise

Der 170er legt nach dem 2. Weltkrieg den Grundstein für den Erfolg in dieser Klasse

Auf dem Kofferraumbuckel dieser Vorkriegsentwicklung prangt stolz 170DS, wobei das S diesen 170er als besonders geräumig adelt (was er aber aus heutiger Sicht nicht ist) und das D als Selbstzünder mit 1,8 Liter Hubraum und 40 PS. Werte, über die man im 21. Jahrhundert nur noch schmunzelt, die damals aber eine bis dahin ungewohnt kommode Fortbewegung garantierten. Oel-Motor 636 glänzte nämlich mit rund 100 Nm Drehmoment, was ihn gemächlich, aber stetig über jeden noch so steilen Berg bugsierte. Auch heute noch kann man die Kraft aus dem Drehzahlkeller an den kernigen Anstiegen des Nordschwarzwaldes spüren. Doch so sehr der Antrieb auch an eine robuste Landmaschine erinnert, man sollte mit diesem Benz behutsam umgehen und mit viel Gefühl und etwas Zwischengas, den filigranen Lenkradschalthebel durch die Schaltkulisse führen. Langsam wird uns klar, was unsere Vorfahren mit „Autowandern“ meinten, als die Verkehrsdichte noch gering war und man mehr reiste, anstatt zu rasen.

50 jahre e-klasse 028 eine zeitreise

Moderner Automobilbau made in Schwaben: der Ponton aus aus den 50ern

Doch auch damals war der Glaube an den Fortschritt groß und die Kunden wünschten sich zunehmend mehr Komfort und Leistung. Für den schwäbischen Autobauer bedeutete dies die Abkehr von der althergebrachten Konstruktion aus Chassis und unabhängiger Karosserie, hin zum selbstragenden Blechkleid. Und diesen Fortschritt spürt man im W120 nicht nur sofort beim Fahren, sondern sieht es dem als „Ponton“ in die Geschichtsbücher eingegangenen Daimler auch sofort an. Keine freistehenden Kotflügel erinnern mehr an die Vorkriegszeit. Was bei unserem 180er zusätzlich überrascht: er ist keine ehemalige Droschke mit Selbstzünder, sondern hat einen willig drehenden 1,9 Liter Benzinmotor mit 65 PS. Damit kommt auf den kleinen Sträßchen des Schwarzwaldes durchaus so etwas, wie Fahrfreude auf.

50 jahre e-klasse 027 eine zeitreise

Die Heckflosse aus den 60ern: American way of drive meets Neckartal

Selbst der Nachfolger kann da nicht ganz mithalten. Das hat aber auch damit zu tun, dass der von Mercedes-Benz Classic zur Verfügung gestellte W110 überraschenderweise mit einem Automatikgetriebe aufwartet. Der Sprung in die 60er ist nämlich vor allen Dingen durch Design (die Heckflossen Mode ging selbst an den konservativen Schwaben nicht spurlos vorbei) und einem Hauch Luxus geprägt, in Form eines elfenbeinfarbenem Lenkrades und eben dieser für die damalige Zeit hochmodernen Viergang-Automatik samt Kick-down. Leider scheinen jedoch etliche der 95 PS in der Flüssigkeitskupplung des Getriebeautomaten verloren zu gehen. Also zurücklehnen, Ellbogen auf die Türauflage, das riesige Stahlschiebedach aufziehen und zuschauen, wie sich der Bandtacho langsam hochdreht bei dem Versuch mit durchgedrücktem rechten Fuß Tempo aufzubauen. Hach, unsere 200er Heckflosse ist einfach nur lässig und eigentlich wollen wir bei den vorherrschenden sommerlichen Temperaturen gar nicht mehr aussteigen. Alleine schon, weil die ausstellbaren Dreiecksfenster völlig zugfrei ein perfektes Klima im Innenraum schaffen.

50 jahre e-klasse 031 eine zeitreise

Das Erscheinungsjahr 1968 gibt ihm seinen Namen: der „Strich-Acht“

Doch im Innenspiegel drängelt sichtbar schon die Zukunft: ein /8 der feinsten Sorte, wie ihn sich nur ein stilsicherer Italiener in den 70ern bestellen konnte: Außen weiß, innen mit blauem Stoff und Leder ausgekleidet, dazu getönte Scheiben mit Grünkeil und unter der Motorhaube den stärksten Antrieb der Baureihe W114: der unverwüstliche Reihensechszylinder mit satten 185 PS. Doch die Krönung dieses ursprünglich nach Italien ausgelieferten Wagens lautet: Schaltgetriebe. Damit fühlt man sich, wenn man aus dem Vorgänger umgestiegen ist, regelrecht sportlich unterwegs. Man hat sogar das Gefühl, dem Erstbesitzer kam es genau darauf an, denn es handelt sich regelrecht um ein Lightweight Topmodell, denn dem 280 E fehlen sowohl ein Schiebedach, ein langsam in Mode kommende Klimaanlage oder gar die mittlerweile standesgemäßen elektrischen Fensterheber. Also Fenster per Hand runterkurbeln, Gas geben und dem herrlichen Sound des Dopplenockers lauschen.

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Baureihe 123: der Millonenseller für sie 80er

Von all dem kann unsere Generation W123 nur träumen. Natürlich gab es auch in dieser den den 2,8l Reihensechszylinder, aber heute sind wir sehr spartanisch in einem 230 ohne dem Leistung bringendem E (für „Einspritzer“) hinter der Zahlenfolge unterwegs, aber dafür mal wieder mit Automatik. Das Sahara-gelb außen und der Tabak-braune Stoff im Inneren symbolisieren daher exakt die Dynamik des 109 PS starken Benziners: Wie eine Wanderdüne. Entsprechend betrübt schaut die Limousine aus ihren Ochsenaugen (ein wenig charmanter Kosename für die vier Rundscheinwerfer eingebettet in Lamellen). Eigentlich zu Unrecht, denn bis heute gilt diese Baureihe als eine der erfolgreichsten in der Geschichte von Mercedes-Benz und Wegbereiter für die heute gängigen Edelkombis dieser Klasse oder schlicht „die T-Modelle“.

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W124: Mit Aerodynamik, Hightech und dem „Bonanza Effekt“ in die Geschichtsbücher

Und damit kommen wir auch schon zum eingangs erwähnten W124, der Dank zahlreicher Qualitätsprobleme zum Beginn seiner Karriere eher für negative Schlagzeilen sorgte, doch Dank einer Qualitätsoffensive wird diese Baureihe von vielen als der letzter echter Benz tituliert wird. Unser silberner 300 E unterstreicht dies mit ein paar außergewöhnlichen Sonderausstattungen: Multikontursitze mit einstellbarer Lordosenstütze, Standheizung, elektrischen Spiegel und Fenster, sowie dem aus heutiger Sicht skurril anmutenden (und extrem selten georderten) Reiserechner. Dieser Vorgänger der heute fast überall serienmäßigen Bordcomputer versorgt uns mit zwölf Informationen rund um den Fahrzeugzustand und war damals prohibitiv teuer. Doch auch ohne diesen mühsam zu bedienenden Rechner spürt man noch heute die Souveränität, die speziell von unserem Testwagen ausgeht. Der Zweiventiler Reihensechszylinder harmoniert hervorragend mit der Viergang Automatik und macht den W124 auch im heutigen Straßenverkehr noch zu einem souveränen Reisewagen.

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Qual der Wahl: Welche ist „unsere“ E-Klasse?

Und wenn wir uns für einen der sieben gefahrenen E-Klassen entscheiden müssten? Schwierig, denn alle Autos dieser Zeitreise haben ihren ganz eigenen und nahezu unvergleichbaren Charakter. Am meisten beeindruckt hat uns wahrscheinlich der W191, denn was ehemals Stand der Technik war und Begehrlichkeiten weckte, wirkt heute so herrlich archaisch, dass man am besten die Entwicklung über die Jahrzehnte wahrnimmt und trotzdem auch erkennt welche Bedeutung damals, wie heute Mobilität hat..

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Unberücksichtigt: die Generationen von 1995 bis 2016

Der Kenner merkt natürlich sofort: da fehlen noch drei Generationen (W210, W211, W212), doch diese Sternenkreuzer waren sowohl uns, als auch dem Gastgeber zu jung, um sie auf unsere Runde in den Schwarzwald mitzunehmen.

Weltpremiere in Peking 2016: E-Klasse XXL

Die clevere Business-Limousine kann jetzt länger

Weltpremiere für die E-Klasse mit dem Extra-Plus an Radstand

In China, für China – die neue E-Klasse XXL wird auch in China gebaut

Die Langversion der E-Klasse wird vor Ort in einem Joint-Venture ausschließlich für den Binnenmarkt produziert. Ähnlich gehen auch BMW und Audi an das Thema heran. Denn in China gilt das Fahren mit Chauffeur als wichtiges Statussymbol. Nicht nur für die obersten Ränge in Regierung und Wirtschaft. Daher sind bereits Limousinen ab der Mittelklasse häufig in Langversionen zu haben. Unter der Motorhaube wird dann jedoch wieder Bescheidenheit gepflegt. Und auch zur S-Klasse hält die verlängerte E-Klasse einen Respektabstand von rund 5 Zentimetern. Allerdings ist der Radstand der E-Klasse „L“ um rund 4.4 Zentimeter länger. Dieser Längenzuwachs ist in der zweiten Reihe spürbar.

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Wie bei der E-Klasse mit normalen Radstand, so wird auch die „lange E-Klasse“ mit zwei unterschiedlichen Gesichtern gefertigt. Wahlweise in der klassischen Ausführung, die den Stern auf der Haube trägt oder in der sportlichen Version mit im Kühlergitter integriertem Markensymbol. Von der Seite hilft ein zusätzliches Dreiecksfenster in der C-Säule und ein Emblem an der C-Säule, die „lange E-Klasse“ von den Geschwistern zu unterscheiden. Optisch passt der um 140 mm gestreckte Radstand einfach ideal zum Grund-Design der neuen E-Klasse. Mit dem langen Radstand rutscht die E-Klasse allerdings optisch noch einen Schritt näher an die S-Klasse.

Die 14 Zentimeter mehr Radstand kommen vor allem den Passagieren in Reihe zwei zu Gute. Um 13.4 Zentimeter wächst dort der Fußraum in die Länge.

Weltpremiere  W213 E-Klasse langer Radstand 8

High-Tech an Board, Multi-Beam LED an der Front

Allen Rücksitz-Varianten gemeinsam ist eine klappbare Mittelarmlehne. Diese bietet völlig neue Technik- und Komfort-Features. Dazu gehören:

  • ein beleuchtetes Ablagefach
  • einen USB-Anschluss
  • einen integrierten Touchscreen (Sonderausstattung)
  • Wireless charging des Mobiltelefons (Sonderausstattung)
  • beheizbare Auflage (Sonderausstattung)
  • als verlängerte Mittelkonsole einen auf Wunsch temperierbaren Cupholder

Überdies erfüllt der Fondbereich die Anforderungen an einen Büro- und auch „Relaxraum“

Auf Wunsch (optional) lassen sich natürlich auch eine Vielzahl an Fahrzeug- und COMAND-Funktionen vom Heck aus regeln – entweder über ein fest in die Mittelarmlehne integriertes Touchscreen-Display oder mit entsprechender App via Tablet oder Smartphone.

Das aus der E-Klasse bekannte Multi-Beam LED Licht mit 84 einzeln steuerbaren LEDs ist auch in der Lang-Version als Option erhältlich.

Über Preise und Motorisierungen ist noch nichts bekannt.

Das China-Auto

Und natürlich ist die lange E-Klasse vor allem ein Auto für den Markt in China, eine Markteinführung in Deutschland ist derzeit nicht geplant.

 

Video

Video und Fazit zur neuen E-Klasse

Die neue E-Klasse hat sich fulminant geschlagen. Kaum ein Auto-Tester kann wirklich Kritik am Stuttgarter Stern anbringen. Die Kollegen überschlagen sich mit Lob, vor allem der extreme Fortschritt in Sachen Assistenzsystemen und Entertainment kommt gut an.

Jan Gleitsmann von ausfahrt.tv macht sehr ergiebige Auto-Vorstellungen, im Neudeutschen-Onlinesprech auch gerne als „Review“ bezeichnet. Und obwohl sein Video zur neuen E-Klasse 1 Stunde, 26 Minuten und 13 Sekunden lang wurde – man wird das Gefühl nicht los, er hätte noch mehr zum neuen Star am Business-Himmel sagen können.

Spannend sind seine Videos natürlich auch deswegen, weil mittlerweile auch andere Experten darin auftauchen. So wird es zur guten Tradition, dass der Kollege Stratmann und meine Person zum Auto befragt werden.

Wer sich die epische Filmlänge von Jan nicht reinziehen will, der sollte wenigstens zur 76. Minute springen, dann flüstere ich mein Fazit in die Kamera. Darauf folgt der Kollege Stratmann.

Viel Spaß beim Video.

News: Sparsame Business-Limousinen – Die neue Vier-Liter-Klasse

„Vier Liter“ -das klingt nach dem Verbrauchswert eines Kleinwagens. Seit Neuestem schmücken sich jedoch auch Businesslimousinen mit der kleinen Zahl. Nun wird sie sogar schon unterboten.

Gerade einmal 3,9 Liter soll die neue Mercedes E-Klasse mit dem sparsamsten Vierzylinderdiesel verbrauchen. Umgerechnet in CO2-Emissionen entspricht das einem Ausstoß von 102 Gramm pro Kilometer. Und das bei immerhin 143 kW/194 PS Leistung und einem Drehmoment von 400 Nm. Natürlich – es handelt sich um theoretische Laborwerte, die mit dem Verbrauch im realen Straßenverkehr nur entfernt etwas zu tun haben. Aber auch, wenn es am Ende fünf, sechs oder mehr Liter sind – für eine prestigereiche Limousine oder einen geräumigen Kombi ist das wenig.

Als 2009 das Vorgängermodell der neuen E-Klasse auf den Markt kam, benötigte der genügsamste Diesel nach Norm noch 5,3 Liter und stieß 139 Gramm CO2 aus. Möglich wird der Effizienzgewinn beim neu konstruierten Motor der kommenden E-Klasse durch zahlreiche Detailverbesserungen; unter anderem durch die neue Vollaluminium-Bauweise und neu gestaltete Stahlkolben mit sogenannten Stufenmulden, die den Verbrennungsverlauf besonders günstig beeinflussen sollen.

Die E-Klasse ist aber nicht die einzige große Limousine auf Effizienzkurs. Auch Jaguar hat sein Konkurrenzmodell XF auf Sparsamkeit getrimmt, gibt für den Einstiegsdiesel mit zwei Litern Hubraum und 120 kW/163 PS einen Normverbrauch von ebenfalls 3,9 Litern an. Auch die Briten haben viel Geld in eine neue Vierzylinder-Generation investiert, die neben den neuen Alu-Karosserien für bessere CO2-Werte in der Fahrzeugflotte sorgen sollen. BMW hatte beim 5er bereits 2014 auf Grunderneuerung der Vierzylinderfamilie gesetzt und damals mit 4,3 Litern Normverbrauch bei 140 kW/190 PS einen Markstein gesetzt. Kurze Zeit später stieß der Audi A6 Ultra (110 kW/150 PS) mit 4,2 Litern in ähnliche Sphären vor. Wenn Ende dieses Jahres der neue 5er und kurze Zeit später der A6 vorgestellt werden, dürften die beiden bayerischen Autobauer genug Ehrgeiz haben, ihre Modelle auch unter die Vier-Liter-Marke zu drücken.

Denn derartiger Ehrgeiz zahlt sich aus. Denn ab 2020 gilt ein strenger CO2-Grenzwert von 95 Gramm pro Kilometer – was umgerechnet einem Verbrauch von 3,6 Litern Diesel entspricht. Zwar muss nicht jedes einzelne Fahrzeug des Herstellers unter der Grenze bleiben, wohl aber der Durchschnittswert der verkauften Flotte. Gerade populäre und für die Hersteller einträgliche Businesslimousinen könnten dabei mit zu hohen Emissionen für Probleme sorgen. Dann drohen Strafzahlungen.

Neben den gesetzlichen Regeln sorgen auch die Vorgaben von Unternehmen zum Verbrauch ihrer Dienstwagen für Druck auf den Verbrauch. In nicht wenigen gewerblichen Flotten gibt es CO2-Obergrenzen, die Businesslimousinen schnell aus der Liga der von den Angestellten bestellbaren Fahrzeuge herauskatapultieren könnten. Das können sich E-Klasse, XF und Co. nicht leisten – in der oberen Mittelklasse entfallen über 80 Prozent der Neuzulassungen auf Gewerbekunden.

Erste Fahrt: Die neue E-Klasse (W213)

Generationen von ausgebildeten Sozial-Pädagogen haben auf ihr den Taxi-Schein gemacht. Und wenn der Buchhalter oder der Metzgermeister nach 350.000 km erneut beim Händler am Tresen standen, dann verschwand der Vorgänger gerne mal in Richtung Nordafrika, um dort die siebenstellige Kilometerangabe zu erreichen.  Mit dem W213 bringt Mercedes nun eine Generation in den Handel, die ein gänzlich neues Vertrauensverhältnis schaffen soll. Abseits der bekannten Tugenden. 

Die neue E-Klasse im ersten Fahrbericht

Blindes Vertrauen

Modellpflegen sind das eine. Business as usual für die Presse. Ein völlig neues Modell ist dagegen immer ein Großkampftag. Mit einer neuen Generation muss man sich mehr beschäftigen. Tiefer gehen. Es reicht nicht, einfach nur technische Daten zu verarbeiten und die Preise zu nennen. Im Falle der neuen E-Klasse ist zudem der Sprung derart gewaltig ausgefallen, eigentlich müsste die erste Testfahrt über eine Woche gehen, nicht über ein paar Stunden. Der Artikel müsste als das „neue Testament der Automobil-Fahrberichte“ in die Geschichte eingehen. Denn dieses Mal haben sich die Stuttgarter mächtig angestrengt. 

blindes vertrauen

Vertrauen, Teil 1: Der Drive-Pilot

30 Sekunden gönnt einem der Drive-Pilot. 30 Sekunden lang darf man die Hände vom Lenkrad nehmen, nachdem die künstliche Intelligenz übernommen hat. Eine Stereo-Kamera nach vorne, mehrstufiges Radar für Kurz- und Langstrecken. Ultraschallsensoren und ein Nachschlag beim Thema Rechenpower. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um den Menschen hinter dem Lenkrad zu entlasten, ist nicht unerheblich. Aber er lohnt sich. Nicht für die 30 Sekunden, sondern für das gute Gefühl, einen Beifahrer an Bord zu haben, der nie schläft, der nie müde wird, der nie abgelenkt wird. Der Drive-Pilot mag die Vorstufe zum autonomen Fahren darstellen, aktuell ist er jedoch noch ein Assistenzsystem zur Entlastung des Fahrers. Er erkennt die Tempolimits. Auch wenn der Fahrer nach 500 km nicht mehr aufmerksam war. Er warnt vor zu wenig Abstand, er hält die Spur, er überwacht den Raum um das gesamte Fahrzeug. Er spielt das fliegende Auge, er schaut 360° um das Fahrzeug. Es ist eine Funktion, die einen umsorgt wie ein großer Bruder. Und nach fünf Minuten auf der portugiesischen Autobahn vertraut man seinen Fähigkeiten. Nicht blind. Nicht ohne immer wieder die Hände an das Lenkrad zu nehmen, aber man vertraut seinen Talenten und man vertraut in seine Handlungen. 

Doch am Ende entscheidet immer der Fahrer. Und auch wenn die E-Klasse bis Tempo 210 im Drive-Pilot die Abstände sortiert, den Verkehr überwacht und den Fahrer entlastet, er ist kein Freifahrschein. Die Spur wechseln lassen? Man traut ihm die Aufgabe zu. Man vertraut ihm, während er es tut. Dazu reicht es, für zwei Sekunden auf den Blinker tippen und die E-Klasse wechselt die Fahrspur. Nachdem sie sich sicher ist, der Verkehr lässt es zu.

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Vertrauen Teil 2 – Der Diesel bleibt, noch.

Tesla macht es vor. Der Markt für eine Limousine mit feisten Akku-Reserven ist da. In den USA verkauft man bereits mehr Model S als Mercedes S-Klassen, BMW Siebener oder Porsche Panamera. Doch für die E-Klasse gibt es aktuell erst einmal ein neues Diesel-Triebwerk. Man will das gewachsene Vertrauen der Stammkunden nicht auf die harte Probe stellen.  

Der neue auf den Namen OM654 hörende Selbstzünder ist ein Streber. Leichter als der Vorgänger, kräftiger als der Vorgänger und dennoch sparsamer und effizienter als der Vorgänger. Den ersten Auftritt erhält die neue Motorengeneration als E 220 d – das kleine „d“ ist damit zurück und steht für eine große Zukunft. Oder? 

Mercedes-Benz stellt klar: Die Zukunft wird mehr bieten als Benziner und Diesel. Zum Start der E-Klasse stehen zwei Diesel, drei Benziner und ein Plug-In Hybrid bereit. Dieses Angebot wird man zügig ausbauen. Der E220d tritt mit 194 PS und 400 Nm an. Die Benziner starten als Vierzylinder mit 184 PS ( E200) und 245 PS (E300) und darüber rangiert der E400, ein V6 Bi-Turbo-Benziner mit 333 PS und 480 Nm, zum Start nur als 4matic erhältlich.

Der zweite Diesel ist der Sechszylinder mit 3.0 Liter Hubraum im E350d und 258 PS, dazu kommen 620 Nm Kraft. Als einziges „alternatives“ Triebwerkskonzept muss der E350e herhalten, ein Plug-In Hybrid auf dem bekannten und von uns bereits nachhaltig kritisierten Plug-In Antriebsstrang der Stuttgarter. Kritisch sehen wir dabei weder den Benziner mit 2 Liter Hubraum und 211 PS  oder den E-Motor mit 65 kW, sondern schlicht und einfach die Batterie mit nur 6 kWh Kapazität. Nach NEFZ soll man damit 32 Kilometer elektrisch schaffen, der Alltag wird die Batterie eher in 20 km leer lutschen. Nicht nur China verlangt für die passende Einstufung nun mehr Reichweite, auch der Kunde dürfte nur schwer zu überzeugen sein. Eine Refinanzierung des e im Namen? Kaum machbar. Effizienter und weniger belastend für den Geldbeutel, der neue E220d. Auch eine Taktik.

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E300, E350d, E220d, E350e, E400 4matic – Wir sind fünf Triebwerke gefahren

E350d: Von einem ersten Test der vier Antriebe wollen wir hier dennoch nicht sprechen. Teilweise weniger als 20 Kilometer in einer der Antriebsvarianten lassen nur wenig Rückschlüsse zu. Der E350d hat uns die längste Strecke begleitet. Sein sonorer Sechszylinder-Dieselsound passt wunderbar zur E-Klasse. Souverän. Kaum merklich nagelnd. Weit entfernt grummelt er sich zurecht. Gut gedämpft, absolut nicht aufdringlich, nur so laut, wie man ihn gerade noch benötigt. Für dieses typische E-Klasse Gefühl.

E220d: Er ist da schon deutlicher zu vernehmen. Seine 400 Nm werden, wie in aktuell allen neuen E-Klassen, über das Neunganggetriebe in Vortrieb gewandelt. Dabei gefällt der aktuelle Reifegrad der Neungangautomatik. Neun Gänge? Von den vielen Schaltvorgängen merkt der Fahrer kaum noch etwas. Verschliffen verwandelt die Automatik den Schub des Motors in Vortrieb. Faszinierend dabei, wie klein heute ein Dieselmotor sein kann, um dennoch souverän bei den knapp fünf (4.92m) Metern der E-Klasse zu wirken.

E350e: Der Plug-In Hybrid. Ja? Nein. Theoretisch alles gut. Wäre da nicht die zu kleine Batterie. Leise summend, frei von jedweder Vibration, nicht einmal entfernt summt und tickert ein Diesel, kein Benzin-Direktspritzer hämmert metallisch hart sein Lied. Nix zu hören. Und, 65 kW reichen völlig aus, um die E-Klasse durch den Stadtverkehr zu schieben. Leider endet das Spektakel viel zu früh. Wir sind mit einer vollgeladenen E-Klasse E350e gestartet, sechs Kilometer gefahren und hatten 13 km Restreichweite. Das ist leider der Alltag für den Plug-In Hybriden bei Daimler. Und damit wird man niemanden dazu bekommen, die Ladesäule ständig anzusteuern. Oder sich eine in die Garage zu bauen. Das alleine ist nur ein Argument in Richtung „d“. Zumal der neue „kleine“ Diesel seine Sache gut macht.

E300: Und dann auch noch das. Was früher ein Zeichen für Erfolg war, ist heute auch nur ein Vierzylinder. Die ersten E300 waren Reihensechszylinder mit drei Litern Hubraum. Heute ist es ein Vierzylinder mit zwei Litern, harter Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung. Das passt. Wenngleich beim Beschleunigen der Sound schon in Richtung Selbstzünder tendiert. Aber – spätestens wenn man die 245 PS einfordert, nervt der raue Vierzylinder mit dem Mangel seiner Zylinder.

E400 4matic: Damit wird die Sache dann schon richtig interessant. Mit dem druckvoll agierenden 333 PS Benziner wird die E-Klasse zu dem, was man sich unter „der E-Klasse“ vorstellt. Eine Limousine von Welt, mit Sechszylinder. Zwei zügige Runden in Estoril waren damit möglich (auf unserer Facebook-Seite findet ihr das 360°-Video hierzu), der Druck des V6-Turbo reicht aus, um die mit rund 1.850 Kilogramm nicht ganz leichte Limousine leichtfüßig über das Geläuf zu wuchten. Beeindruckendes Ergebnis eines erfolgreichen Fahrwerks-Setups. Natürlich schiebt man den E400 schnell mal untersteuernd in die Kurve, wer sich aber ein wenig auf die Limousine einlässt, der schafft ein recht neutrales Eigenlenkverhalten und ganz ordentliche Kurven-Tempi.

Ganz egal, welcher Motor unter der Haube seinen Dienst verrichtet, in der Aufpreisliste sollte man den Haken bei der Air Body Control setzen. Die Mehrkammer-Luftfederung ist die ideale Partnerin für den Alltag. Souverän dämpft sie wilde Unebenheiten aus dem Bitumenband. Bändigt zackige Manöver auf der Autobahn, ohne deswegen unkomfortabel zu werden. Luftfederung? Ein „must have“ der E-Klasse W213!

E300 Avantgarde, designo hyazinthrot, Macchiatobeige/Schwarz E300 Avantgarde, designo hyacinth red, macchiato beige/black E 300 Kraftstoffverbrauch kombiniert*: 6,6 l/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert*: 149 g/km.(*vorläufig) Fuel consumption combined*: 6.6 l /100 km; combined CO₂ emissions*: 149 g/km.(*preliminary)
E300 Avantgarde, designo hyazinthrot, Macchiatobeige/Schwarz

Teil 3: Irgendwie vertraut – Das Cockpit, viel S und C, vor allem aber ahh .. 

Natürlich hat jeder Hersteller so etwas wie eine Idee für das ideale Cockpit. Und natürlich übernehmen alle Fahrzeuge einer Marke dann genau diese Idee. Bei Mercedes teilen sich die C-, E-, und S-Klasse nicht nur die Plattform, sie ähneln sich jetzt auch im Innenraum massiv. Was – nach dem vielen Lob für die S-Klasse vor drei Jahren und der C-Klasse vor zwei Jahren – ja auch keine dumme Idee ist.

In der neuen E-Klasse – auch wieder optional und verdammt teuer – sollte man sich für die beiden hoch auflösenden HD-Displays in 12.3 Zoll entscheiden. Die damit umgesetzte virtuelle Cockpit-Landschaft wirkt modern und gefällt durch eine grafisch gelungene Umsetzung. Für einen Mercedes-Benz wirkt das alles schon fast zu jugendlich. Aber wer es klassisch und völlig unstylisch mag, der kann ja zur aufpreisfreien Basis-Anzeige des Cockpits wechseln. Örgs.

NFC, connect.me, Qi, Apple Car Play und Android

Nachdem die beiden Full-HD Displays bereits die Insassen flashen, wirft Mercedes-Benz gleich noch einen Schwung an Keywords hinterher. Ihnen gemein? Eine Botschaft. Das analoge Zeitalter ist Geschichte. Endgültig. Das Auto mit dem Handy öffnen? Machbar. Das Handy kabellos in das Auto integrieren und laden? Jetzt auch im Taxi No.1 möglich. Die Inhalte barrierefrei auf dem Multimedia-Display darstellen? Auch das. Stuttgart 2020 ist im Alltag angekommen.

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Teil 4: Vertraute Sorgen

Das wundervolle 84 LED-Multibeam-Licht (in Wahrheit sind es sogar 109 LEDs, die im Hauptscheinwerfer arbeiten), die Full-HD Display-Landschaft, der erste Schritt zum autonomen Fahren, die weltbeste Stereo-Anlage der Welt (Burmester 3D: 23 Lautsprecher, 1.850 Watt, Konzertsaal-Niveau), Remote Parking, die nahtlose Integration des eigenen Smartphones und wer es partout nicht anders will, schafft sogar bis zu 32 Kilometer rein elektrisch. Mercedes-Benz schenkt den Mitbewerbern mit der neuen E-Klasse mächtig ein. Aber das alles hat seinen Preis. Der Grundpreis von 45.303,30 € darf nur als Einladung gesehen werden, ab diesem Punkt den Geldbeutel so richtig zu öffnen.

Wie kaum ein Zweiter versteht es Mercedes-Benz, den Käufer zu verführen. Was jedoch mittlerweile auch zu absurden Strategien führt. So macht Mercedes-Benz zum Beispiel einen Rückzieher von der LED-only Strategie. Während man die aktuelle S-Klasse nur noch mit LED-Scheinwerfern bekommt und selbst der Vorgänger der E-Klasse nur mit LED in die Nacht leuchtete, setzt Mercedes-Benz in der neuen E-Klasse jetzt auf Halogen. H7. Unfassbar. Und um den mickrigen Serientank der E-Klasse (50l) auf wenigstens 66 Liter zu vergrößern, werden 59,50 € fällig. Absurd. Das ist im übrigen der gleiche Preis, der für eine Adapterkabel zum Verbinden des iPhones aufgerufen wird.

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Fazit: Blindes Vertrauen, mit Recht.

Ob auch diese Modelle der 10.Generation E-Klasse an die 600.000 km durch den Großstadt-Dschungel nageln und abertausende Geschäftsreisende glücklich machen? So taten es vor ja allem der W123 und W124 – wir werden es abwarten müssen. Klar ist aber: Nie zuvor sprang eine neue Modellgeneration derart in die Zukunft wie die neue E-Klasse von Mercedes-Benz. Der Drive-Pilot kostet noch einen unanständigen Aufpreis, wer ihn jedoch einmal getestet hat, wird nie wieder ohne wollen. Ob das für den Diesel auch gilt? Vermutlich. Aber nur so lange, bis Mercedes-Benz die Plug-In Hybride endlich ernst nimmt. 

Die neue E-Klasse in der Gesamtbetrachtung? Die Benchmark im Segment! Aber weniger hat man ja auch nicht erwartet, oder?

News: Mercedes-AMG E 43 4Matic – Mit 401 PS die vorläufige Spitze

Erst zeigten uns die Stuttgarter den Innenraum des neuen Business-Modells, dann wurden Exterieur-Fotos präsentiert, kürzlich folgte die Premiere der neuen E-Klasse: Sukzessive gab man mehr bekannt. Umso mehr verwundert es, dass das Topmodell der Baureihe nicht allzu lange auf sich warten ließ und nun in Form des Mercedes-AMG E 43 4Matic vorgestellt wird. Zumindest vorerst, denn wir alles wissen, dass sich die Stuttgarter nicht mit 401 PS zufrieden geben – vor allem angesichts der erfolgreichen Konkurrenz vom Schlage eines BMW M5 oder Audi RS6. Jetzt aber beleuchten wir das vorläufige Topmodell. Read more

Die neue E-Klasse – Ein Blog-Artikel

Die Zeiten ändern sich. Als ich vor 8 Jahren mit dem „bloggen“ begann, wusste ich nicht wohin es führen wird. Als ich 2011 mein-auto-blog startete, wusste ich auch nicht wohin es führen wird. 2016 ist „bloggen“ bei den einen zum Alltag geworden, bei anderen ist „bloggen“ noch immer eine ansteckende Krankheit die man am besten in Quarantäne steckt. Ein Hersteller der mit dem Thema „Blog“ umgehen kann, ist Mercedes-Benz. Was früher die klassische Medienarbeit war, wird in einem Konzern wie Mercedes-Benz plötzlich zu einem „Multi-Channel-Cross-Media-What-ever-goes-around-24h-Business“. Aber man geht damit um. Man könnte die Medienarbeit der Stuttgarter Sternen-Buben vergleichen mit dem Wandel der E-Klasse. Womit ich dann zum Thema komme. Aber nur langsam – nannte man uns doch früher auch gerne mal „Zeitdiebe“, weil wir so um den Brei herum tippen.

Auf mein-auto-blog habe ich den Wandel des „klassischen Blogs“ hin zu einem Online-Magazin wohl ganz gut hinbekommen – dieser Artikel, heute Nacht geschrieben, mitten in Lissabon, soll aber wieder erinnern, so ein wenig, an die Zeit des „Bloggens“ – damals. Schnell und dreckig. Und ohne Lektorat.

Mercedes-Benz – Wenn der Wandel zum Alltag wird: Die neue E-Klasse

Erste Testfahrt im neuen Mercedes E350d

Mit einer E-Klasse bin ich zum ersten Mal gefahren, da nannte man sie noch nicht so. Da war es noch der 200er, vornehmlich als D. Ein behäbiger Saugdiesel in der W123 Baureihe. Heute fahren diese Autos noch immer – vor allem als Taxis in Nordafrika. Das alleine hat vermutlich das Image der mittleren Limousinen-Baureihe bei Mercedes-Benz geformt. Haltbar, ein wenig behäbig, aber zuverlässig und immer mit einem Stern auf der Haube. 10 Generationen zählt man in Suttgart auf, so richtig E-Klasse wurde es jedoch erst mit der Baureihe W124 und der Modellpflege. E200 Diesel – von da an ebenso zu haben, wie ein E500 mit Achtzylinder und feisten Kotflügeln.

Alles Fahrbericht, oder was?

Es wird in den kommenden Tagen einen klassischen Fahrbericht zur neuen E-Klasse auf mein-auto-blog geben, in diesem ersten Blog-Artikel soll es jedoch primär um die soften Themen geben. Weniger die Fakten, mehr die Feelings. Wenig journalistisch, rein subjektiv. Wie ein Auto-Blogger angeblich so ist. Mal schauen ob ich das noch kann.

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Die neue E-Klasse #live

Am 9.3. um 10:00 werden wir auf dem Facebook-Kanal von mein-auto-blog zudem einen Livestream zur neuen E-Klasse, live aus Lissabon starten, wer Lust hat, schaltet ein.
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Erste Eindrücke von der neuen E-Klasse

„Das ist ja jetzt wie bei Audi“ – so die ersten Stimmen im Netz zur neuen E-Klasse. Was natürlich Bullshit ist. Denn das Design bei Mercedes-Benz wurde jetzt gerade erst einmal durch die ganze Familie gepeitscht, jetzt erst stehen die Modelle (Ausnahme die G-Klasse) beisammen und tragen einen Familiengesicht. Bei den Ingolstädtern scheint sich hingegen eine Jahrzehntelange Schockstarre erst mit dem Paukenschlag-Abgang von Piech zu lösen. Wir werden also noch zwei bis drei Jahre warten müssen, bis wir ein Urteil über die „Langeweile“ beim Design der Stuttgarter fällen können. Mir persönlich gefällt die E-Klasse sehr gut. Die S-Klasse ist gigantisch, bei der C-Klasse störte mich der kurze Radstand, hier und jetzt, bei der E-Klasse passt der Radstand wieder perfekt zu den Proportionen.

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Technik-Angriff auf breiter Front

Über das Design lässt sich weiter streiten. Kann man mögen, muss man nicht. Spannend wird es jedoch bei den Technik-Details. Mercedes-Benz hat mit der neuen E-Klasse ein völlig neues Setup an Assistenzsystemen und den zugrunde legenden Hardware-Bausteinen aufgelegt. Während man die Hardware nicht sieht, machen sich die neuen Assistenten sofort nützlich. Ein Autopilot-Funktion wie bei TESLA gibt es nun auch bei den Stuttgartern. Nur mit mehr Netz und einem doppelten Boden.

Während man sich bei TESLA auf die Algorithmen verlässt, fährt Mercedes-Benz die Technik-Armada auf. Radar hier, Radar da. Stereo-Kameras und Sensoren, einmal rund um das Auto herum. Das Ergebnis? Die entschleunigte Autobahnfahrt, mit Stressfaktor Null.

„Wie war das Tempo hier“ Eine Frage die man sich in der Zukunft schenken kann. Mercedes-Benz packt einen intelligenten Tempomaten in die E-Klasse. Er weiß nicht nur alles, was er nicht weiß, sieht er auch noch. Er erkennt die Tempolimits und reguliert im Tempomaten die Geschwindigkeit auf die erlaubte Höchstgrenze ein.

Das man sich das alles als Fahrer anschauen kann, als wäre man im Kino, liegt an den beiden 12.3 Zoll großen Full-HD Displays im Cockpit. Auch hier – der Quantensprung der Stuttgarter. Okay, noch immer keine Touchscreens, aber, ein Touchpad in der Mittelkonsole und ein Dreh-  und Drücksteller der einwandfrei funktioniert. Dazu eine Sprachsteuerung die auch bei vielen Dialekten abseits der schwäbischen Alb nicht kapituliert.

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E wie: Es geht einfach

Das größte Angebot an Assistenzsystemen ever. Eine fast schon als Autopilot nutzbare Unterstützung für die lange Autobahnfahrt. Ein Scheinwerfersystem an der Front, mit 84 einzeln steuerbaren LEDs. Im Innenraum gibt auf Wunsch, und für harte Währung, ein Burmester-Soundanlage den Insassen so richtig was auf die Ohren. Verwöhnsitze und die gelungenste Fahrwerksabstimmung seit man Luftfahrwerke als Option ordern kann – die E-Klasse macht alles richtig. Und sie macht es einem einfach.

Es bleibt beim „Taxi-Gefühl“. Einsteigen, Knopf drücken, los fahren. Natürlich kann man sich mit den ganzen Gimmicks anfreunden. Man kann sich stundenlang durch die Menüs des Bordcomputers zappen, kann aus dreihundert (??) Farben die Ambientebeleuchtung der eigenen Stimmung anpassen. Aber man muss es nicht.

Man kann auch einfach das solide Handwerk nutzen. Die Verarbeitung loben. Den Gangwählhebel auf D stellen und losrollen. 9-Gänge, ab Werk, in allen ab Start verfügbaren E-Klassen? Wer muss das wissen, wenn er doch vom Schaltvorgang eh kaum noch etwas mitbekommt?

Bei aller Veränderung, eines beruhigt an dieser ersten Ausfahrt: Steht man an der Ampel und der Motor hat sich nicht in den Start-Stopp-Modus verabschiedet, dann hört man ihn leise das alte Lied der E-Klasse Taxen nageln. Weit entfernt. Kaum mehr verknüpfbar mit den haptischen Empfindungen, aber es ist noch da. Irgendwo da vorne nagelt er noch. Der klassische Diesel.

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Natürlich ein Diesel

Auch im Jahr 1 nach Dieselgate ist der Dieselmotor für die E-Klasse das Stil bildende Element. Wäre das Summen der Taxifahrer-Hymne verstummt, es wäre ein Stilbruch wie ein fehlender Stern auf der Motorhaube. Damit es noch lange brummt, das Taxi-Herz, hat Mercedes-Benz erst viel Geld in eine neue Motorengeneration gesteckt.

Doch davon später mehr.

Denn in diesem Augenblick fällt die Sperrfrist für die Berichterstattung. Und als „Blogger“ will man den arrivierten nicht nachstehen, wenn gleich es dieses Mal mit einem „Blog“ aus Lissabon gut sein muss.

Den klassischen Fahrbericht wird es jedoch auch auf mein-auto-blog geben, wie auch die Erkenntnis, dass man bei Mercedes-Benz zwar beides noch hat: Den summenden Diesel und den Stern auf der Haube – aber mittlerweile die Alternativen an Attraktivität gewinnen. Avantgarde, AMG und Plug-IN Hybride … der Wandel wird zum Alltag.

 

Mehr zur neuen E-Klasse? Jens hat sich auch den E350d vorgenommen. Mit mehr Details. Hier klicken … 

 

 

 

 

 

Mercedes-Benz E-Klasse, die Preise stehen fest!

Das Internet war wieder einmal schneller. Noch bevor Mercedes-Benz die Preise veröffentlicht, was vermutlich am Montag den 18. Januar 2016 passiert, konnte das – wie gewöhnlich gut informierte – „Mercedes-Benz Passion-Blog“ die harten Fakten am heutigen Sonntag präsentieren!

10 Generationen "E-Klasse"
10 Generationen „E-Klasse“
Neue Mercedes E-Klasse ab 45.303,30 €

Den Einstieg in die beeindruckende Technik-Welt der neuen E-Klasse stellt der E200 dar. Bereits hier wird die 9-Gang-Automatik verwendet. Der E200 erhält den bekannten Zweiliter-Turbobenziner mit vier Zylindern und ist im W213 184 PS stark.  Als Einstiegsmotorisierung klebt auf dieser E-Klasse das Basis-Preisschild von 45.303,30 €.

Darüber rangieren der 211 PS starke E250 und der 245 PS starke E300. Bis hierhin alles Vierzylinder-Turbobenziner. Zum Start der E-Klasse lässt sich nur die Variante mit Neungang-Automatik ordern. Die Schaltgetriebe-Version für die Basis-E-Klasse wird erst ab Juni 2016 bestellbar sein. Diese Informationen nennt heute das MB-Passion-Blog, die Quelle Nummer 1 für Mercedes-Benz Fans.

Weiter vermeldet der Passion-Blog, die Preise für den E220d mit 9G-Automatik starten bei 47.124 € und der E350d, der erst im Juni 2016 lieferbar sein wird, startet bei 55.602,75 €.

E 400 4MATIC, AMG Line, selenitgrau magno, Leder schwarz/sattelbraun E 400 4MATIC, AMG Line, selenit grey magno, leather black/saddle brown
E 400 4MATIC, AMG Line, selenitgrau magno.

H7 für die Brot- und Butter-Variante

Einen Dämpfer für die Technik-Fans dürfte die Information sein, dass die E-Klasse, anders als die S-Klasse, kein „LED-Only“ Fahrzeug ist. Während die Luxuslimousine der Stuttgarter nur mit LED ausgeliefert wird, muss die Basis-Variante der E-Klasse auf H7-Leuchtmittel zurückgreifen. Hier hätte man sich in Stuttgart ein Beispiel an japanischen Automobil-Herstellern nehmen können – da ist die Verwendung von altertümlichen Leuchtmitteln in dieser Klasse bereits verpönt.

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E 350 e, EXCLUSIVE, kallaitblau.

LTE noch nicht bestätigt

Die Informationen von Mercedes-Benz zu der angebotenen Hotspot-Technik in den E-Klassen, immer optional, beinhaltet noch keine Antwort auf die Frage, welcher Funkstandard verwendet wird. Der schnelle LTE-Standard sollte jedoch an Bord sein, alles andere wäre eine Enttäuschung.

AMG kehrt ab von der „One Man – One Engine“ Philosophie

Mit der C-Klasse vor kurzem erst eingeführt, nimmt Mercedes-Benz mit der E-Klasse bereits wieder Abschied von der „AMG-Line“. Die als „Low Budget“ AMG-Variante eingeführte Ausstattungs- und Motoren-Option wird jetzt durch AMG-Basismodelle abgelöst. So ist der eigentlich als 450er AMG-Line bekannte Motor nun ein E43. Analog dem neuen SLC 43, auch dieser wurde in Detroit vorgestellt. Mit der AMG-Einstiegsvariante kehrt man jedoch auch einem weiteren Prinzip den Rücken zu. Bislang galt für AMG-Triebwerke der „One Man – One Engine“ Grundsatz. Mit den E43 und SLC 43 und dann auch bald den  C43 Modellen ist damit jedoch Schluss. Die verwendeten 3 Liter V6-Turbomotoren werden nicht bei AMG von Hand hergestellt. Ein Tribut, den man dem Erfolg der AMG-Varianten zollen muss.

Diese fünf neuen Autos müssen Sie kennen!

Ganz egal, ob Spritschlucker oder Elektromobil, egal, ob US-Blech oder Nippon-Trend – das Autojahr 2016 fängt traditionell mit der Autoshow in Detroit an. mein-auto-blog zeigt die fünf wichtigsten Autos, die 2016 das Licht der Welt erblicken und die Sie kennen sollten!

Weltpremiere: Die neue Mercedes-Benz E-Klasse – Der Platzhirsch verjüngt sich!

Über 13 Millionen Mal hat Mercedes sein Businessmodell bislang weltweit verkauft – und damit eine der erfolgreichsten Limousinen ihrer Art erfunden. Die neue Generation soll da noch einen obendrauf setzen. Für den notwendigen Fortschritt setzt man bei Mercedes-Benz vor allem auf intelligente Technik. So verfügt die E-Klasse über mehr Autonomie als jedes andere Großserienmodell – auf Autobahnen etwa soll auch über lange Distanzen gar kein Eingriff des Menschen mehr nötig sein. Damit übertrumpft der Neue sogar die größere S-Klasse, der auch in Sachen Design und Ambiente nahe auf den Pelz gerückt wird. Bei den Motoren wird der Abstand allerdings zunächst gewahrt – zum Start im Frühjahr gibt es ausschließlich Vierzylinder.

Weltpremiere: Der neue Volvo S90 – Der Herausforderer aus Schweden!

Der schwedische E-Klasse-Konkurrent beschränkt sich wie auch alle anderen neuen Modelle der Marke auf Vierzylindermotoren – vor allem, um den CO2-Ausstoß seiner Modelle zu drücken. Das Leistungsspektrum reicht dank doppelter Aufladung jedoch bis 320 PS. Langt das nicht, gibt es eine Plug-in-Hybridvariante, die mit Elektromotor-Unterstützung auf 400 PS kommt. Ob die Öko-Strategie in der Praxis aufgeht, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass die Schweden ihre neue Design-Strategie gefunden haben. Wie schon das SUV XC90 findet auch die auf gleicher Plattform basierende Limousine ihren eigenen Stil zwischen eleganter Zurückhaltung und edler Detailarbeit. Zum Händler geht es Mitte des Jahres. Außer auf die E-Klasse trifft der Volvo auf weitere neue Businesslimousinen, darunter der Jaguar XF und Hyundais Edelmodell Genesis G90. Ende des Jahres zeigt sich dann auch der neue BMW 5er das erste Mal.

Weltpremiere: Der neue Lexus LC 500 – Nippon-Erotik mit zwei Türen und V8

Es war die Überraschung der NAIAS 2016: Die Weltpremiere eines exclusiven Sport-Coupés. Mit dem Supersportwagen LFA, diversen Sportlimousinen und dem Mittelklassecoupé RC hat Lexus in der Vergangenheit peu à peu mehr Emotionalität in seine Modellpalette eingeführt. Nun rundet das Luxus-Coupé LC 500 die Neuausrichtung der einst eher biederen Marke ab. Mutiges Design, potenter V8-Antrieb (473 PS) und Beschleunigungswerte knapp unter Supersportwagen-Niveau machen den 2+2-Sitzer zum wohl begehrenswertesten Modell in der Geschichte der Marke. Allerdings werden nur wenige dem Sehnen nachgeben; auch weil unter 100.000 Euro wohl kaum was zu machen sein wird. Das gilt auch für den zweiten prominenten Neustarter unter den Japan-Sportlern, den Honda NSX, der ab Herbst für einen Boost des Marken-Images sorgen soll.

Muss man(n) kennen: Ford F-150 Raptor

Ford F-150 Raptor: Die „Sportvariante“ des Pick-up-Bestsellers steht stellvertretend für die neue Lust der Amerikaner an Größe und Leistung. Auch wenn die Politik weiter nach kleineren und sparsameren Autos ruft – die Bevölkerung kauft lieber überdimensionierte Spritschlucker wie den rund 500 PS starken Allrad-Pritschenwagen. Grund sind die niedrigen Kraftstoffpreise, umgerechnet 40 Cent zahlt man mancherorts für den Liter Benzin. Das hat nicht nur den Absatz von Pick-ups und SUV angekurbelt, sondern ganz allgemein die Pkw-Nachfrage in den USA. Fast 17,5 Millionen Autos wurden 2015 neu zugelassen – neuer Rekord.

Weltpremiere: Das Elektro-Auto von Chevrolet: Der BOLT – Kommt er als Opel zu uns?

Chevrolet Bolt – der Elektro-Hoffnungsträger: Zwischen all den großen Boliden, den scharfen Coupés, den mächtigen Pick-Ups und den großen Namen verschwindet das E-Fahrzeug der Amerikaner fast. Aber nur fast. Und auch wenn der Ölpreis derzeit noch immer im Sinkflug ist, der BOLT EV ist eine Zeitenwende. Nach der Vorstellung auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hält der Bolt nun in Detroit die Fahne der nachhaltigen Mobilität hoch. Nach Abzug staatlicher Subventionen soll der BOLT rund 30.000 $ kosten und mindestens 300 km weit kommen. Es bleibt abzuwarten, wann Opel eine eigene Variante vorstellt.

Die 5 Top-Technik-Features der neuen Mercedes-Benz E-Klasse

Weltpremiere in Detroit an diesem Sonntag

Seit ein paar Tagen bereits mit den wichtigsten Fotos auf mein-auto-blog online!

Die E-Klasse (W213) – Das Taxi wird zum hochmodernen Raumschiff

Touch Controls, Linguatronic, Drive Pilot, Near Field Communication und Remote Parking – Stuttgart digitalisiert die Business-Class.

Mit der Weltpremiere des W213 in Detroit halten erstmalig Bedienfelder für eine multifunktionale Touchbedienung im Lenkrad eines Autos Einzug. Gleich zwei Bereiche warten auf die Daumen des Fahrers, damit dieser, ähnlich eines Smartphone-Touchscreens, mit dem Fahrzeug interagieren kann. Die daumengroßen Touchfelder reagieren auf horizontale und vertikale Wischbewegungen. Mit dem rechten Touchfeld lässt sich primär das rechte der beiden großen Displays steuern, mit dem linken Touchfeld das neue Full-HD Display direkt vor dem Fahrer. Vom Bordrechner über das Navi zum Multimedia-System, der Fahrer kann Dutzende von Funktionen nutzen, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

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Die 5-Technik Highlights der neuen E-Klasse

1.) Die neuen 12.3-Zoll Full-HD Displays und die beiden Touch Control-Bedienfelder sind die ersten deutlichen Hinweise auf den Anspruch, den die E-Klasse verkörpern soll. Es ist ein deutliches Zeichen für die Mitbewerber, aus dem stupiden Taxi wird die „cleverste“ Business-Class Limousine in ihrem Segment. Schritt 1 und damit das erste Highlight: Die modernen Full-HD-Displays und der innovative Weg zur Bedienung der E-Klasse für den Fahrer. Dass man hierbei ganz bewusst den Sicherheitsaspekt nach vorne schiebt, der Fahrer soll ablenkungsfrei und mit beiden Händen am Lenkrad agieren, ist typisch für die Automobil-Erfinder aus Stuttgart.

2.) Der ,,Drive Pilot“. Dieses System verbindet das bekannte Assistenzsystem ,,Distronic“ mit neuer Intelligenz. Auf Autobahnen und Landstraßen lässt sich nun der Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und die E-Klasse folgt ihnen bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h. Der neue Lenk-Assistent schafft nun auch typische Autobahn-Kurven – und das ganz ohne Fahrer. Diese Kombination der beiden Assistenten arbeitet bis zu einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Durch die Beobachtung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen erkennt das Fahrzeug das eigene Umfeld und agiert entsprechend. Die Wiederanfahrfunktion ermöglicht den automatischen Fahrzeugstart im Stau nun innerhalb von 30 Sekunden nach einem Stopp.  In Verbindung mit ,,Comand Online“ kann der Geschwindigkeitslimit-Pilot (Distronic) über Kamera oder Navigationsdaten erkannte Speedlimits (z.Bsp.: 80 km/h vor Baustellen) selbstständig einhalten. Zur Funktion des Drive Pilot gehört zum ersten Mal auch ein Aktiver Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, unterstützt der Assistent den Fahrer aktiv beim Lenken auf die Nachbarspur, wenn diese als frei erkannt wurde.

Der Aktive Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion kann Querverkehr erkennen und bei ausbleibender Fahrerreaktion autonom bremsen sowie bei Gefahrsituationen an Stau-Enden ohne Chancen zum Ausweichen deutlich früher autonom bremsen. Eine Ergänzung zur Fußgängererkennung des Aktiven Brems-Assistenten bietet der Ausweich-Lenk-Assistent. Wenn der Fahrer einen Ausweichvorgang initiiert, kann die Funktion den Fahrer unterstützen, indem sie der Lenkung genau berechnete zusätzliche Lenkmomente aufprägt und anschließend das Geradestellen des Fahrzeugs erleichtert.

Und das ist noch immer nicht alles an Sicherheits- und Assistenzfeatures!

Der Aktive Spurhalte-Assistent kann ein unbeabsichtigtes Spurverlassen mit Spur korrigierenden einseitigen Bremseingriffen auch bei gestrichelten Linien und Kollisionsgefahr, zum Beispiel durch Gegenverkehr oder überholende Fahrzeuge, verhindern helfen.

Der Aktive Totwinkel-Assistent kann jetzt auch im typischen Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten vor seitlichen Kollisionen warnen und oberhalb von 30 km/h bei seitlicher Kollisionsgefahr Spur korrigierend eingreifen. ,,Pre-Safe Plus“ kann vor Kollisionen durch Folgeverkehr und ihren Auswirkungen auf die Insassen schützen.

,,Pre-Safe Sound“ beruht auf einem menschlichen Reflex im Innenohr, dem sogenannten Stapediusreflex. Das System lässt bei erkannter Kollisionsgefahr ein kurzes Rauschsignal ertönen, das das Gehör der Insassen auf das zu erwartende Unfallgeräusch vorbereiten.

Das ,,Pre-Safe Impuls Seite“ bewegt den Fahrer und Beifahrer bei einer erkannten und unmittelbar bevorstehenden Seitenkollision seitlich weg vom Gefahrenbereich. Dazu bläst das System auf der Stoßseite in Sekundenbruchteilen eine Luftkammer auf, die sich in den Seitenwangen der Vordersitzlehne befindet.

Sicherheitssysteme und Assistenzsysteme – alles vereint – lassen aus der neuen E-Klasse mit dem Drive-Pilot die erste wirklich nutzbare „Teil-autonom-fahrende“ Limousine der Welt werden. Und dass Mercedes-Benz bereits einen Schritt weiter ist, erkennt man an der Tatsache, dass der Bundesstaat Nevada der neuen E-Klasse (W213) als erster Serienlimousine die Zulassung zum Erforschen des „autonomen Fahrens“ erteilt hat. Also: Alles an Bord, um in naher Zukunft autonom fahren zu können … damit ist die Baureihe W213 die derzeit intelligenteste Business-Limousine der Welt. 

3.) Remote Park-Pilot: Dieses System erlaubt es erstmals, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken. Können auch „die Mitbewerber“ – aber, alleine der Gedanke, dass man sich bei den sonst eher konservativen Stuttgartern zu einer solchen Lösung -in Serie- entschieden hat, verdient den Platz 3 bei den Top-5 Technik-Features der neuen E-Klasse.

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4.) Multibeam LED-Scheinwerfer: Das hochauflösende Lichtsystem mit je 84 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn automatisch und mit exakt gesteuerter Lichtverteilung aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Es werde Licht und Daimler erschuf das 84-LED Licht für die Business-Class. Top 4!

Brillante Displays im Cockpit der neuen E-Klasse.
Brillante Displays im Cockpit der neuen E-Klasse.

5.) Smartphone-Integration! Der neue digitale Fahrzeugschlüssel nutzt die Technik der Near Field Communication und ermöglicht es, das eigene Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu nutzen. Zudem integriert Mercedes-Benz das Smartphone mit einer induktiven Ladeschale und einer ebenso kontaktlosen externen Antenne. Dass man ebenso Apple CarPlay anbietet, erscheint im Rahmen dessen als „logisch“. Mercedes-Benz macht das Smartphone des Nutzers zum aktiven Bauteil des Fahrzeuges. Damit werden Grenzen überschritten und das ist Top-5 der „Top-Technik-Features“ in der neuen E-Klasse.

Und es gibt Menschen, die sagen, die neue E-Klasse wäre besser als die First-Class bei der Lufthansa .. nun, ich entscheide das nach der ersten Testfahrt im Business-Class-Flaggschiff der Stuttgarter.

Detroit 2016: Die E-Klasse -Short cut zur Zukunft

Mit der zehnten Generation der E-Klasse zieht Mercedes-Benz alle Register.

Mit der zehnten Generation der E-Klasse zieht Mercedes-Benz alle Register. Die neue Business-Limousine setzt nicht nur Maßstäbe für alle Wettbewerber, die sich gern neben oder über ihr einordnen. Sie stellt selbst den eigenen Vertreter der Automobil-Oberklasse in den Schatten, jedenfalls bis zum Facelift der S-Klasse. Die E-Klasse beweist mit ihren Assistenten, dass es auch in Deutschland Silicon Valleys gibt. Wer will, bekommt ein fast autonom fahrenden Computer, aber eben auch eine Limousine mit kraftvollem Design, passender Leistung und ungewöhnlich luxuriösem Innenleben.

LESEN SIE UNSEREN ARTIKEL ZUR NEUEN E-KLASSE HIER

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..weiter mit der Agentur-Meldung:

Gegenüber ihrem Vorgänger legt die Mercedes-Benz E-Klasse bei den Außenmaßen zu: im Radstand um 65 mm auf 2939 mm und in der Länge um 43 mm auf 4923 mm. Beim Gewicht nahm die E-Klasse dank Leichtbau ab. Kurze Überhänge, langer Radstand, lange Haube, große Räder, eine Seite mit neu interpretierter Charakterlinie und die nach Art der Coupés verlaufende Dachlinie prägen den Wagenkörper. Mit einem Luftwiderstandbeiwert von 0,23 beweist die Karosserie nicht nur ästhetische Qualitäten. Die vorbildliche Windschlüpfigkeit senkt den Verbrauch und das Geräuschniveau im Innenraum.

Im Innenraum wirkt die Sitzanlage als Blickfang. In ihrer ergonomischen Form vereinen die Sitze Langstreckentauglichkeit mit sportlicher Optik und sind je nach Line unterschiedlich gestaltet. Die Fondsitzbank kann auf Wunsch mit einer dreiteiligen Rückenlehne (40:20:40) geliefert werden. In die Mittelarmlehne sind eine Ablagebox sowie zwei Getränkehalter integriert. Auf Wunsch wird das Interieur geprägt von zwei breiten Displays mit jeweils 12,3 Zoll Bilddiagonale. Optisch verschmelzen die beiden Displays unter einem gemeinsamen Deckglas und einer gemeinsamen Hutze zu einem Cockpit, das frei zu schweben scheint. Das Design des Kombiinstruments kann der Fahrer aus drei verschiedenen Stilen wählen.

Erstmals halten Touch Controls im Lenkrad eines Autos Einzug. Wie die Oberfläche eines Smartphones reagieren sie auf horizontale und vertikale Wischbewegungen. Damit erlauben sie die Steuerung des Infotainments per Finger-Wischbewegungen, ohne dass der Fahrer die Hände vom Lenkrad nehmen muss. Zusätzlich zur lassen sich weitere Bedienmöglichkeiten nutzen: ein Touchpad mit Controller in der Mittelkonsole, das Handschriften erkennt und die Sprachsteuerung Linguiatronic. Außerdem stehen zur Bedienung Direkt-Einsprungstasten (short cuts) zur Verfügung, zum Beispiel für die Bedienung der Klimaanlage und erstmals auch für Aus- und Einschalten bestimmter Fahrerassistenzsysteme.

Display und Touch Controls sind die ersten deutlichen Hinweise auf den Anspruch, den die E-Klasse verkörpern soll. Überdeutlich wird beim Blick auf die optionalen Fahrer-Assistenzsysteme.

,,Drive Pilot“: Dieses System kann als Abstands-Pilot ,,Distronic“ auf Autobahnen und Landstraßen den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen halten und folgt ihnen bis zu einer Geschwindigkeitsbereich von 210 km/h. Der Lenk-Pilot schafft dabei auch moderate Kurven ganz ohne Fahrer. Bis 130 km/h kann das System durch die Beobachtung von umgebenden Fahrzeugen und Parallelstrukturen auch bei nicht eindeutigen Linien – zum Beispiel in Baustellen – oder sogar ohne Linien weiterhin aktiv eingreifen. Die erweiterte Wiederanfahrfunktion ermöglicht den automatischen Fahrzeugstart zum Beispiel im Stau innerhalb von 30 Sekunden nach einem Stopp.

In Verbindung mit ,,Command Online“ kann die Teilfunktion Geschwindigkeitslimit-Pilot über Kamera oder die Navigationsdaten erkannte Geschwindigkeits-Beschränkungen, zum Beispiel 50 km/h innerorts, selbstständig einhalten.

Zum Drive Pilot gehört zum ersten Mal auch ein Aktiver Spurwechsel-Assistent. Sobald der Fahrer den Blinker setzt, unterstützt der Assistent den Fahrer aktiv beim Lenken auf die Nachbarspur, wenn diese als frei erkannt wurde.

Der Aktive Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion kann Querverkehr erkennen und bei ausbleibender Fahrerreaktion autonom bremsen sowie bei Gefahrsituationen an Stau-Enden ohne Chancen zum Ausweichen deutlich früher autonom bremsen.

Eine Ergänzung zur Fußgängererkennung des Aktiven Brems-Assistenten bietet der Ausweich-Lenk-Assistent. Wenn der Fahrer einen Ausweichvorgang initiiert, kann die Funktion den Fahrer unterstützen, indem sie der Lenkung genau berechnete zusätzliche Lenkmomente aufprägt und anschließend das Geradstellen des Fahrzeugs erleichtert.

Der Aktive Spurhalte-Assistent kann ein unbeabsichtigtes Spurverlassen mit spurkorrigierenden einseitigen Bremseingriffen auch bei gestrichelten Linien und Kollisionsgefahr, zum Beispiel durch Gegenverkehr oder überholende Fahrzeuge, verhindern helfen.

Der Aktive Totwinkel-Assistent kann jetzt auch im typischen Stadtverkehr bei niedrigen Geschwindigkeiten vor seitlichen Kollisionen warnen und oberhalb 30 km/h bei seitlicher Kollisionsgefahr spurkorrigierend eingreifen. ,,Pre-Safe Plus“ kann vor Kollisionen durch Folgeverkehr und ihren Auswirkungen auf die Insassen schützen.

Remote Park-Pilot: Dieses System erlaubt es erstmals, das Fahrzeug von außen via Smartphone-App in Garagen und Parklücken ein- und auszuparken.

Das ,,Pre-Safe Impuls Seite“ bewegt den Fahrer und Beifahrer bei einer erkannten und unmittelbar bevorstehenden Seitenkollision seitlich weg vom Gefahrenbereich. Dazu bläst das System auf der Stoßseite in Sekundenbruchteilen eine Luftkammer auf, die sich in den Seitenwangen der Vordersitzlehne befindet.

,,Pre-Safe Sound“ beruht auf einem menschlichen Reflex im Innenohr, dem sogenannten Stapediusreflex. Das System lässt bei erkannter Kollisionsgefahr ein kurzes Rauschsignal ertönen, das das Gehör der Insassen auf das zu erwartende Unfallgeräusch vorbereiten.

,,Multibeam LED-Scheinwerfer“: Das hochauflösende Lichtsystem mit je 84 einzeln angesteuerten Hochleistungs-LED pro Scheinwerfer leuchtet die Fahrbahn automatisch und mit exakt gesteuerter Lichtverteilung aus, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Der Digitale Fahrzeugschlüssel nutzt die Technik der Near Field Communication und ermöglicht es, das eigene Smartphone als Fahrzeugschlüssel zu nutzen.

Die Multifunktions-Telefonie ermöglicht es, Mobiltelefone ohne Kabel oder Aufnahmeschale zu laden und mit der Außenantenne des Fahrzeugs zu verbinden.

Zurück zu guten, gewohnten Details zu Auto: In Verbindung mit der serienmäßigenStahlfederung stehen drei Direct-Control-Fahrwerke mit selektivem Dämpfungssystem zur Verfügung: ein Komfortfahrwerk, ein komfortables Avantgarde-Fahrwerk mit sportlicherem Charakter, um 15 Millimeter tiefergelegt sowie ein sportlich ausgelegtes Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung und Tieferlegung um 15 Millimeter. Alternativ kann die E-Klasse als einziges Fahrzeug in ihrem Segment mit der Mehrkammer-Luftfederung ,,Air Body Control“ ausgerüstet werden. Ergänzt wird die Luftfederung durch eine elektronisch geregelte Verstelldämpfung. Über den ,,Dynamic Select“-Schalter im Cockpit kann der Fahrer fünf unterschiedliche Charakteristika für das einstellen: ,,Komfort“, ,,Eco“, ,,Sport“ und ,,Sport +“ sowie der zusätzlichen Einstellung ,,Individual“. Außerdem bietet die Luftfederung eine Rundum-Niveauregulierung.

Für die neue E-Klasse stehen zum Marktstart zwei Motorisierungen zur Verfügung. Der E 200 mit Vier-Zylinder-Benzinmotor sowie der E 220 d mit einem völlig neu entwickelten Vier-Zylinder-Dieselmotor. Nach der Markteinführung werden weitere Modellvarianten das Angebot ergänzen. Dazu zählen der Plug-in Hybrid E 350 e. Der ermöglicht über 30 Kilometer rein elektrisches Fahren. Sein Vier-Zylinder-Ottomotor stellt im Verbund mit einem Elektromotor eine Systemleistung von 205 kW / 279 PS und ein Systemdrehmoment von 600 Newtonmetern (Nm) bereit.

Später kommen dazu ein neuer Vier-Zylinder-Dieselmotor mit 110 kW /150 PS, der den Einstieg in eine neu Motorenfamilie markiert. Trotz seines gegenüber auf knapp zwei Liter reduzierten Hubraums leistet der Selbstzünder 143 kW / 195 PS und begnügt sich im E 220 d mit einem kombinierten NEFZ-Durchschnittsverbrauch von 3,9 Liter pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Ausstoß von 102 Gramm pro Kilometer. Stärkste Dieselvariante wird ein Sechszylinder mit der fortschrittlichen SCR-Abgastechnik, 190 kW / 258 PS Leistung und 620 Nm Drehmoment sein.

Bei den Benzinmotoren wird die Angebotspalette Vier-Zylinder-Ottomotoren mit 135 bis 180 kW (183 bis 245 PS) sowie einen Sechs-Zylinder-Benziner mit 245 kW / 333 PS umfassen. Alle Motoren sind mit Start-Stopp-Funktion ausgerüstet. Die Otto-Motoren erfüllen die Abgasvorschriften nach EU 6, der neue Vierzylinder-Dieselmotor ist bereits auf zukünftige Grenzwerte ausgelegt. Alle zur Markteinführung verfügbaren Modelle sind serienmäßig mit dem neuen Neun-Gang-Automatikgetriebe 9G-Tronic ausgerüstet.

 

 

(ampnet/Sm)

Mercedes E-Klasse: Ab 2016 Erste Klasse!

Nummer 5 lebt. Die fünfte Generation „Intelligence & Safety“

Einblicke in die Technik der nächsten E-Klasse

Es ist der Traum vom „autonomen“, der Traum vom „unfallfreien“ Autofahren. Im Prinzip träumen immer mehr Autofahrer davon. Je öfter man im Stau steht, desto öfter wünscht man sich den „Computer-Chauffeur“. Das geht den Stuttgartern nicht anders.

Bereits mit dem Facelift 2013 wurde die E-Klasse mit einer ganzen Armada an Sicherheits- und Assistenzsystemen ausgerüstet. „Intelligence & Safety“ nennen die Stuttgarter ihr umfassendes Sicherheits-Paket.

In Detroit 2016 wird die neue E-Klasse enthüllt, mit der jüngsten Generation werden die Stuttgarter den Luxus und die Sicherheit der „ersten Liga“,der S-Klasse, nach unten demokratisieren. Und erneut ausbauen. Mit der Präsentation der neuen E-Klasse wird man in Stuttgart den „Safety-Turbo“ zünden und die obere Mittelklasse mit dem großen E an die Spitze des Segments wuchten. Nichts geringer als die Benchmark will man darstellen. mein-auto-blog hatte in diesen Tagen die Gelegenheit, die ersten neuen Features direkt zu erleben.

Remote Parking, Car-t-X und Multibeam LED

Das Handy wird dank NFC-Funktechnik zum Fahrzeugschlüssel und eingeparkt wird darüber auch. Bei Mercedes-Benz will man das „Remote Parking“ für den Alltag einsetzen. Enge Parklücken, angeschrammte Türen und Baucheinziehen beim Ein- und Aussteigen sollen damit Geschichte sein. Basierend auf den Sensoren der Park-Distance-Control in Verbindung mit dem 360° Rundumblick lassen sich in der Zukunft die E-Klassen mit Automatikgetriebe und „Keyless-Go“ per optionalem  „Remote Park-Pilot“ per Handy einparken. Ganz im Ernst.

remote parking

Car-to-X

Ein anderer Punkt ist die Kommunikation zwischen den Fahrzeugen. Nicht erst dann, wenn die Fahrzeuge autonom unterwegs sind, ist die direkte Verständigung von PKW zu PKW sinnvoll und nützlich. Stau auf der Autobahn? Unfall? Pannenfahrzeuge auf der Straße? Sobald das erste Fahrzeug via Radar-, Kamera oder Ultraschallsensoren ein Problem, ein Hindernis, schlicht eine Gefahrenstelle erkennt, kann es diese an das „Backend“ im Internet weitermelden. Von dort werden diese Informationen wiederum an die anderen Fahrzeuge, vorausgesetzt, es sind „neue E-Klassen“, weitergeleitet. Denn Mercedes-Benz wird mit dieser Technik eine Technologie-Führerschaft einnehmen. Die neue E-Klasse wird das erste Fahrzeug, bei dem diese Technik integrierbar ist.

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Multibeam LED

84 LED-Chips auf einer Platine. Das ist die Grundlage für das neue Multibeam LED-Licht der Stuttgarter. Keine Lasertechnik mit sehr schmalen Einsatzszenarien, sondern Funktionen für den Alltag. Das ist der Denkansatz „beim Daimler“. Während die aktuelle CLS-Generation noch mit 24 LED-Modulen auskommen musste, wird Mercedes-Benz für die neue E-Klassen-Generation mit dem großen Werkzeugkasten ankommen.

Individuelle, intelligente und bedarfsgerechte Ausleuchtungen der Straße sind das Ziel der Daimler-Techniker.

Mit der Pixelzahl in LED-Scheinwerfern verhält es sich dabei wie mit der Anzahl der Pixel auf Bildschirmen: Je mehr einzeln ansteuerbare Bildpunkte, desto höher die Auflösung und umso feiner kann das Bild dargestellt werden. Zugleich ermöglicht eine hohe Pixelzahl eine größere Dynamik in der Darstellung. In der Wahrnehmung führt dies zu einer deutlichen Steigerung von Präzision und Brillanz.

 

Die jüngste Multi-Beam LED Generation von Mercedes wird mehrere Objekte "aussparen" und den Rest mit "Dauer-Fernlicht" beleuchten können.
Die jüngste Multi-Beam LED Generation von Mercedes wird mehrere Objekte „aussparen“ und den Rest mit „Dauer-Fernlicht“ beleuchten können.

Pre-Safe Sound

Wussten Sie das schon? Es gibt einen natürlichen Reflex im Mittelohr des Menschen. Der Stapedius-Muskel ist für den „Stapedius-Reflex“ zuständig. Bei plötzlichen lauten Geräuschen sorgt dieser Reflex für eine Abkopplung des Trommelfells. Diese Trennung schützt das Innenohr des Menschen vor einer Schädigung durch Lärm. Mercedes-Benz wird diesen Reflex nutzen, um via „PRE-SAFE Sound“ das Innenohr vor dem Auslösen des Airbags zu warnen. Erkennt das Pre-SAFE System eine unvermeidbare Kollision, wird über die Lautsprecher des Fahrzeuges ein Schall-Impuls gesendet, dieser soll wiederum bei den Insassen den Stapedius-Reflex auslösen. Unfassbar und klingt irgendwie nach Science-Fiction.

Im Falle des Pre-Safe-Paketes geht es jedoch nur um „Science“ und nicht um „Fiction“. Beruhigend.

Fazit:

Es klingt nur einleuchtend, wenn der Erfinder des Automobils auch der Erfinder des autonomen Fahrens sein wird. Die Techniken der neuen E-Klasse lassen einen ersten Einblick in die Zukunft zu und wieder einmal hat man das Gefühl, die Umsetzung von echter Sicherheitstechnik wird vor allem in Stuttgart unter dem Symbol des Sterns vorangetrieben.

Techniken wie „Pre-Safe Sound“ sind völlig neue Ansätze. Nicht nur, um Unfälle zu vermeiden, sondern eben auch die scheinbar unvermeidbaren Nebenfolgen von Sicherheitssystemen (Airbag-Knall) zu mildern.  Dass man im gleichen Ansatz auch das PR-trächtige Laserlicht auslässt und anstelle dessen lieber in die Umsetzung perfekter LED-Techniken investiert, wundert nicht.

Mit der E-Klasse wird Mercedes-Benz eine Zeitrechnung im Bereich der aktiven und passiven Sicherheit beginnen – davon sind wir überzeugt.

Sensoren in der Mercedes E-Klasse ab 2016
Sensoren in der Mercedes E-Klasse ab 2016.
Fotos im Artikel und Titelbild: Stefan Beckmann |Autoren: Stefan Beckmann, Bjoern Habegger, mit Material von Mercedes-Benz

Ein Tag am Meer

Ein Cabriolet kann Ausdruck besonderer Freude am Auto fahren sein oder auch einfach der Wunsch, an der Eisdiele mit neidischen Blicken bedacht zu werden. So oder so – auf jedem Fall hat der Cabrio-Fahrer mehr von seiner Tour über die Landstraßen. Ein besonderer Genuss kommt hinzu, wenn man die offene Freiheit auf vier Rädern dafür nutzt, um alle Elemente zu erleben. Eine Tour entlang am Meer eignet sich hierzu im übrigen besser als die Fahrt durch einen Sommerregen, wenn auch beide Ausfahrten mit den gleichen Elementen spielen.

Der Geruch von Salz, das Kreischen der Möwen und der Wind, der einem durch die Haare wirbelt – doch stopp – denn in der letzten Disziplin ist das E-Klasse Cabriolet nur begrenzt talentiert. Denn das E-Cabriolet schützt die Insassen vor allzu stürmischen Erlebnissen und hält sowohl den Fahrtwind als auch die steife Meeresbrise auf Sylt gekonnt auf Distanz.

E-Klasse Cabrio – Eine Tour nach Sylt

Wenn noch einmal Sommer wäre … 

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In der Balance mit dem Meeresrauschen, der Brise, dem salzigen Geruch und dem belederten Armaturenbrett geht das Verlangen nach einem Temporausch unter. Entschleunigen ist das Ziel. Entschleunigen in 5.3 Sekunden.

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Luxus ist der Genuss von Zeit, in diesem Umfeld.

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Und über dir kreischen die Möwen. Sie wollen den Himmel für sich alleine.

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..keine Werbung. Erinnerungen!

Gefahren: Mercedes E-Klasse 350 CDI mit 9-Gangautomatik

Bei den Getrieben vertraut Mercedes-Benz nur sich selbst. Das hat Vorteile, aber auch Nachteile. Denn es gibt Unternehmen die viel Kompetenz in der Getriebefertigung haben und sich als Zulieferer unter anderem darauf spezialisiert haben, Premium-Getriebe für Premium-Marken zu fertigen. Als ZF vor ein paar Jahren mit dem 8-Gang Automaten auf den Markt kam, griffen viele Automobil-Hersteller zu. Egal ob Audi, BMW oder Jaguar – die Achtgang-Wandlerautomatik von ZF kann überzeugen. Bei Mercedes-Benz hatte man indes nur 7-Gänge.  Egal ob Heckantrieb oder Allradantrieb, ob Diesel-, Benziner-, oder Hybridantrieb, bei Daimler ist der 7-Gang Automat die Allzweckwaffe. Doch frei nach dem alten Hubraum-Motto, geht nichts über die Anzahl der Gänge, es sei denn – mehr Gänge.

Es war Zeit für den ersten 9-Gang Automaten. 

9-Gangmenü mit Stern

E 350 CDI  im Getriebe-Check

Den ersten Serieneinsatz bekam die 9-stufige Automatik in einem Auto, das a) kurz vor der Ablösung steht und b) eigentlich am wenigsten auf eine weitere Spreizung der Gänge angewiesen war. Die E-Klasse mit dem potenten Dieselmotor, kurz E350 CDI getauft, bringt nicht nur 252 PS mit zum Dienst, sondern auch berauschende  620 Nm die zwischen 1.600 und 2.400 Umdrehungen anliegen.

Schaut man sich das maximale Drehmoment und dessen Drehzahlniveau an, dann versteht man schmunzelnd, wieso man die 9-Gang-Automatik gerade mit diesem Motor verkuppelte. Um es vorneweg zu nehmen, mehr als 2.400 Umdrehungen braucht man im E350 CDI mit 9-Stufenautomatik eigentlich nicht mehr und damit bleibt man immer im maximalen Effizienz-Bereich des Selbstzünders.

Kraft wie ein Atom-U-Boot

Die größte Faszination übt die E-Klasse mit diesem Antriebsstrang aus, wenn man die Kraft bis hoch in die obersten Gänge nur per streicheln über das Gaspedal abruft. Keine Maximum-Attacke wie im pupertären Promenaden-Streuner. In diesem Fall würde auch diese E-Klasse die Gänge ausdrehen wie ein Kirmes-Boxer unter Dope-Verdacht. Nein – aus diesem pupertären Drehzahlspiel hat man sich verabschiedet – oder kann es – sobald man hinter dem Volant des BLUETEC Platz genommen hat. Der Diesel tschingelt sich wie ein Marihuana rauchender Tambourine-Spieler die Drehzahlleiter hoch und schiebt das in Dolomit-Braun lackierte Fahrgeschäft dennoch mit omnipotenter Gewalt nach vorne. Eben. Gediegen ist die bevorzugte Gangart – easy – ein wenig spielerisch am Gaspedal. Unaufmerksame werden dann nicht einmal mehr merken, wie die neue 9-Stufen Automatik die Gänge durchzupft. Wie der Spielhallen-Hero im Flipper-Spiel zum Sonderfreispiel auf Level 9, ding, ding, ding. Der Diesel lässt sich dabei nur durch eine zurückhaltende Bewegung am Drehzahlmesser vertreten. Schub ist da – die 620 Nm drücken die Gänge auf den vier Planetenradsätze durch das Aluminiumgehäuse der Schaltbox. Ab Stufe zwei verschwindet dabei der Gangwechsel bis zur Unkenntlichkeit verschmust in den Wogen des anliegenden Drehmomentes.  Die E-Klasse drückt es dabei wie ein U-Boot der Oscar-Klasse durch die wogenden Schaumkronen des Alltagsverkehrs. Der Fahrer sitzt hierbei auf den gewohnt guten Sitzen – muss sich bewusst anstrengen um der bekannten Taxi-Melodie des Motors zu lauschen und wundert sich über die verkrampften Gesichter auf der Nebenspur.  Hier an Board – integriert zwischen mittlerweile leicht barocken Anzeigen und Armaturen, in Form gehalten vom aktiven Sitzgestühl – lernt man den Begriff, “ die Drehmomentwelle surfen“ mit völlig neuer Ausdauer kennen. Ab Tempo 100 lässt sich Gangstufe 9 im Display ablesen. Die Drehzahl ist derweil soweit abgesackt, dass alte Fahrlehrer Schweißausbrüche bekommen würden – Gemecker aus der Angst heraus, der Motor drehe doch viel zu niedertourig – würde aus ihnen herausbrechen.

Doch keine Sorge. Getriebe- und Motorsteuerung sind gut auf einander abgestimmt, die wissen was sie tun können und dürfen. Das passt schon, wenn bei Tempomat 120 die Drehzahlmesser nur um Haaresbreite über der Leerlaufdrehzahl rotiert.

Schub ist immer da. 

Aus Leerlaufdrehzahl und Gangstufe 9 hinab in die unteren Gangstufen und hinauf in die oberen Drehzahlregionen? Kann er. Muss er eigentlich nicht. Aber wenn des Fahrers Fuß mit Nachdruck den schlichten Wunsch nach maximalen Druck verkündet, dann springt die neue 9-Stufen-Automatik auch über mehrere Gangstufen hinweg und erfüllt diesen Wunsch prompt. Mal eben mehrere Gänge zu sortieren geht hierbei überraschend flott von der Schaltgabel. Doppeltorsionsdämpfer und ein Fliehkraftpendel im Wandler sorgen derweil für anständigen Schaltkomfort. Neu ist die Technik dabei nicht, aber weiter verfeinert. Und das die Jungs im Getriebewerk in Hedelfingen, ihre Arbeit gut gemacht haben, spürt man auf jedem Kilometer. Oder anders:  Eigentlich spürt man nichts.

Diese neue Neunstufen-Automatik ist in den ersten zwei Gängen noch als Getriebe mit fixen Schaltstufen zu erkennen, danach verwischt der neue Schaltautomat seine Spuren und arbeitet effizient und kaum noch spürbar vor sich hin.

Durst wie ein Mofa

Es gibt einen guten Grund für die Maximierung der Gänge. Es ist das ständige Streben nach noch mehr Effizienz und damit auch, nach geringeren Verbräuchen – vor allem in der Flotte. Wer niedriger dreht, ist früher sparsam.

Mercedes-Benz selbst spricht von einem NEFZ-Mix-Verbrauch von 5.3 bis 5.6 Litern je 100 Kilometer, je nach Bereifung und Sonder-Ausstattung. Für eine bis zu 250 km/h schnelle Limousine, für 620 Nm, für 252 PS, für Platz für 5 mit Gepäck – ein exzellenter Wert. Auf der Norm-Verbrauchsrunde hat sich die E-Klasse nicht nur durch extremen Fahrkomfort hervorgetan, sondern auch mit einem Verbrauch von 5.8 Litern auf 100 Kilometern. Das ist nicht die NEFZ-Norm, aber in anbetracht der Umstände – schlichtweg – supergut.

Im Alltag sind 6.5 bis 7.5 Liter allerdings realistischer. Bei 252 PS sind auch 8 Liter auf schnellen Autobahn-Etappen völlig in Ordnung. Wobei man den Antriebskomfort des E350 CDI am liebsten bei Tempomat 140 genießt. Der Motor grummelt leise vor sich hin, die Drehzahl ist irgendwo unterhalb von 1.500 Umdrehungen und der Innenraum versprüht dabei den beruhigenden barocken Charme schwäbischer Gemütlichkeit.

Technik-Details

1064402_2122466_1024_768_14C635_05Die Spreizung  eines Getriebes gibt an, wie weit der niedrigste und der höchste Gang in der Übersetzung des Getriebes entfernt sind. Mercedes neue Neunstufen-Automatik hat zwischen Gang 1 und Gang 9 eine Spreizung von 9.15. Das allseits gelobte ZF-Getriebe mit 8-Stufen [8HP] erlaubt eine Gesamtspreizung von 7.0. Wie das HP8 verträgt auch das neue Mercedes-Getriebe bis zu 1.000 Nm Eingangs-Drehmoment und arbeitet auch in einer Allradversion. Desweiteren wird das 9-Stufen-Automatikgetriebe auch die Hybridisierung der zukünftigen Modelle mittragen, in dem es einen Scheiben-Elektromotor mit aufnimmt. Start-Stopp ist selbstverständlich integriert. Es sieht so aus, als hätte das HP8 seinen Meister gefunden.

 

 

Fazit

Mercedes hat mit der 7-Gang Automatik ein Defizit im Modellprogramm. Die 8-Gang ZF-Automaten der Mitbewerber können alles besser als das, in die Jahre gekommene 7-Gang-Getriebe. Es ist an der Zeit gewesen, diesen Malus zu beseitigen. Die gefahrenen Kilometer in der E-Klasse mit 9-Stufen Automatik haben verflixt viel Spaß gemacht und einen extrem guten Eindruck hinterlassen.

Ja – auch das Mercedes 9-Gang-Getriebe kann spürbar schalten, vor allem in den Gängen 1 und 2, aber spätestens ab Stufe 3 verschmelzen die Schaltvorgänge endgültig und übrig bleibt eine Vorstellung von gut nutzbaren – aber scheinbar endlosen Drehmomentwogen.

Mittlerweile gibt es bei Mercedes neu abgestimmte Motoren und der E350 Diesel darf sich mit 258 PS auf die lange Tour begeben. Und das 9-Stufen-Automatikgetriebe wurde für zusätzlich für einen E300 BlueTEC Diesel mit 231 PS frei gegeben. Das ist insofern eine gute Nachricht, als das der E350 mit knapp 55.000 € in der Liste steht, der nur leicht zaghaftere E300 mit guten 52.000 € und diese 3.000 € sind eben ein guter Anfang, um sich an der opulenten Preisliste der Sonderausstattungen zu bedienen und der E-Klasse so den stetig anhaftenden Taxi-Geruch auszutreiben.

Well done, Mercedes. Well done! 

 

 

Mercedes-Benz

Mercedes-Benz, ein Name bei dem jeder das gleiche Bild vor Augen hat: Einen großen glänzenden Stern. Dank einer extrem aktiven Socialmedia-Abteilung bei Mercedes-Benz in Stuttgart und deren Vorreiterrolle im Umgang mit Bloggern, gehört die Marke Mercedes-Benz in meinem Blog zu den Automobil-Herstellern mit den meisten Nennungen und Artikeln.

Mercedes-Benz

Alle Artikel zu Fahrberichten und Events, rund um die Marke Mercedes-Benz liste ich in diesem Artikel auf. Von der A-Klasse bis zu Beiträgen meines Gast-Autors Pitt rund um die Entstehungsgeschichte der G-Klasse ist viel unterhaltsames und informatives zur schwäbischen Marke zusammen gekommen.

 

Mercedes-Benz 15 CLS 63 AMG Shooting Brake

Traumwagen

Der CLS Shooting Brake ist seit seinem erscheinen mein aktueller Traumwagen. Ein außergewöhnliches Fahrzeug mit ebenso außergewöhnlich gutem Design. Als CLS 63 AMG SB dann auch mit mehr Motorleistung gesegnet als es meinem Führerschein wirklich gut tut. Das Fazit zum Fahrbericht ist hier und der Fahrbericht zum CLS 63 AMG Shooting Brake ist hier [klick] zu finden. Die Vorstellung des Shooting Brake erfolgte übrigens in Florenz – ein schöner Platz für ein noch schöneres Auto. Da auch bei dieser Veranstaltung viele Blogger vor Ort waren, gab es auch hier eine Blogger-Rundschau.  Aber natürlich auch einen eigenen Fahrbericht zum Shooting Brake [klick].

 

 

A-Klasse - Fahrbericht

Mercedes A-Klasse

Ein besonderer Vertreter der A-Klasse ist der A45 von AMG mit dem derzeit leistungsstärksten Zweiliter Vierzylindermotor. Zum Fahrbericht: [klick]. Präsentiert wurde der A45 zum ersten Mal auf dem Automobilsalon in Genf [klick]. Mächtig unter Druck – A45 AMG.  Natürlich gibt es auch einen Fahrbericht über die „normale A-Klasse“. Im übrigen war das auch mein erster Mercedes-Fahrbericht! Und vom GTI-Schreck, dem A250 gab es auch einen eigenen Artikel.

 

 

Mercedes-Benz 33 CLA Präsentation

Mercedes CLA

Das neue viertürige Coupé in der Kompaktwagenklasse? Oder einfach nur eine besonders elegant gezeichnete Limousine? Der CLA verkörpert vieles. Als CLA 45 AMG vor allem Power.  Den „normalen“ CLA konnte ich auf der internationalen Fahrvorstellung testen.

 

 

Mercedes-Benz B-Klasse Electric Drive 16 NewYork 2013

Mercedes B-Klasse

In diesem Jahr in New York präsentiert, die B-Klasse „Electric Drive“. Bislang kann ich hierzu nur einen Messebericht präsentieren.

 

 

Mercedes Benz C-Klasse Kombi Fahrbericht

Mercedes C-Klasse

Dieser Mercedes ist perfekt für den Alltag. Der C250 cdi 4matic ist in der Version als T-Modell ein echter Alleskönner. Mein Fahrbericht fiel dementsprechend positiv aus [klick]. 

 

 

E500 coupe blogbeitrag

Mercedes E-Klasse Coupé/Cabrio

Auf dem Weg nach Sylt konnte ich das neue Coupé der E-Klasse kennen lernen, der Fahrbericht behandelt den potenten 408 PS starken E500 mit V8-Motor.  Da es vom E-Coupé auch eine Cabrio-Variante gibt und Sylt ideal geeignet ist um auch dieses zu erfahren, gleich noch der Fahrbericht zum E400 Cabrio hinterher.

Um ein ganz anderes Cabrio ging es in diesem Artikel bei Can – der SLK 250 war bei ihm zu Besuch und ich habe wie gewohnt darüber berichtet.

 

 

mercedes-benz 018 neue e-klasse

Mercedes E-Klasse

In diesem Jahr hat Mercedes der E-Klasse ein extrem umfangreiches Make-Up verpasst. Zudem gab es viele neue Assistenzsysteme. Und um das alles ordentlich zu präsentieren, gab es eine Menge PR-Aktivitäten. Von der Fahrveranstaltung im März habe ich auch wieder eine Blogger-Rundschau  zusammen gestellt. Besonderes Highlight war natürlich die Testfahrt mit dem E63 AMG S 4matic [klick]. Zudem gab es Eindrücke zum E400 als T-Modell [klick].  Die Premiere für die E-Klasse fand in Detroit statt.

 

 

The new S-Class. Press Drive, Canada 2013, Die neue S-Klasse. Pressefahrvorstellung in Kanada, 2013

Mercedes S-Klasse

W222 ist die interne Bezeichnung der neuen S-Klasse. Die Fahrveranstaltung fand in Toronto statt und unter anderem habe ich einen Artikel über die vielen „Elektronischen Helferlein“ in der neuen S-Klasse geschrieben. Aber auch über die Fortschritte im Bereich Verbrauch und Kraftstoff-Effizienz, wie zum Beispiel bei dem S 300 Bluetec Hybrid [klick].  Bereits die Premiere der S-Klasse in den Hangars von Airbus in Hamburg war beeindruckend.  Und wie viel Theater wurde um „ein einziges Foto“ der S-Klasse gemacht, als diese noch getarnt unterwegs war.  Doch auch beim vermeintlich besten Auto der Welt geht es nicht ohne Kritik. In diesem Fall kritisiere ich das Comand-System der neuen S-Klasse.  Der Kritik gegenüber steht jedoch ein ganz besonderer Komfort. Und vor allem ein neuer Maßstab im Bereich Sicherheit! Dazu gibt es gleich zwei Artikel [klick]. Und auch in der S-Klasse eingeführt: Der Belt-Bag [klick].

 

 

Mercedes-Benz 008 M-Klasse ML250

Mercedes ML

Der große SUV im Test mit dem kleinen Dieselmotor. Wie gut passen der 250 CDI und der ML zusammen? Mein Fahrbericht hat die Lösung gebracht. 

 

 

Mercedes-Benz G-Modell Entwicklung Geschichten

Mercedes G-Modell

Bei den Artikeln zum G-Modell von Mercedes (keine Klasse?) handelt es sich, wie bei der Geschichte zur Größe des Tank, um Artikel meines Gast-Autors Pitt Moos.  Doch Pitt hat nicht nur über das G-Modell geschrieben, auch ein Rückblick über die „kleinen Mercedes-Coupés“ ist bereits erschienen. Das Leben der Gelände-Legende beleuchtet Pitt auch in diesem Artikel [klick].

 

 

Der Diesel Roadster SLK250

Mercedes Roadster

Den Mercedes SLK habe ich mit dem gleichen Motor gefahren, wie den deutlich größeren ML. Doch wie passt der Dieselmotor zum Roadster mit Stern? Der Fahrbericht dazu macht schlauer. 

Den SL bin ich noch immer nicht gefahren. Die Bilder die ich vom SL gesehen habe, machten auch keine große Lust auf den großen Mercedes-Roadster. 

 

 

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Mercedes Nutzfahrzeuge

Von Anfang an war ich skeptisch ob dieser Kooperation. Das Beste oder nichts? Schwer zu verwirklichen wenn man für den eigenen Stadtlieferwagen auf einen fast 10 Jahre alten Franzosen zurück greift. Mercedes hat es dennoch getan und der erste Crash-Test war eine PR-Katastrophe.

 

 

Roadtrip MBRT13 - Ende

Mercedes Roadtrip

Bereits zum Start des Jahres gab es ein echtes Highlight.  Der Mercedes-Benz Roadtrip von Los Angeles nach Detroit. Binnen 5 Tagen fuhren wir quer durch die USA – Codename #mbrt13. Unterwegs besucht: Das Mercedes-Benz Advanced Design Center in Carlsbad.

 

 

Eine Nacht im Mercedes-Benz Museum

Mercedes Museum

Eine ganz besondere Attraktion hatte sich das Mercedes-Benz Museum ausgedacht. Eine Nacht im Museum. Was nach einem Filmtitel klingt, war auch der Auftakt zu einer Nacht zwischen ganz besonderen Modellen.

 

Meer. Salzgeschmack. Und das neue E-Klasse Cabriolet

Du stehst am Strand und schmeckst den salzigen Geruch des Windes der über das Meer kommt. Im Bauch das warme Gefühl grenzenloser Freiheit. Und auf deinen Lippen den bitteren, Tränen durchtränkten Kuss deiner Geliebten.  Ich war noch nie am Meer.  Das ist doch jetzt nicht wahr! Du warst noch niemals einmal am Meer? Noch niemals einmal.  Da klopfen wir beide hier an die Himmelstür, saufen unseren Tequila – ich meine, wir sind Abnippel-Experten. Und Du, Du warst noch niemals einmal am Meer.  Noch niemals einmal.

Weißt Du denn nicht wie das ist, wenn Du in den Himmel kommst?

Im Himmel da reden die über nichts anderes als über das Meer und darüber wie wunder, wunderschön es ist. Sie reden über den Sonnenuntergang den sie gesehen haben. Sie reden darüber wie die Sonne blutrot wurde bevor sie in das Meer eintauchte. Und sie reden darüber wie sie spüren konnten, wie die Sonne ihre Kraft verlor. Und die Kühle vom Meer heraufzog.  Und das Feuer nur noch in ihrem inneren glühte.

Und du? Du kannst nicht mitreden, weil Du warst ja noch nie dagewesen. Du bist so ein abgefuckter Outsider da oben!

Und da kann man nichts machen?

„You’ve never been to the ocean? Then you better run, you’re running out of time.

Dieser wundervolle Dialog stammt nicht aus meiner Tastatur – er stammt aus meinem Lieblingsfilm: „Knocking on Heavens Door“ und er wird gesprochen von Till Schweiger in seiner Rolle als Martin Brest und Jan Josef Liefers als Rudi Wurlitzer.  Das Drehbuch und damit auch der Dialog stammt von Till Schweiger und dem Regisseur Thomas Jahn.

E-Klasse Cabrio Meer 612

Während die beiden Hautpdarsteller im Film ihren ganz eigenen Trip ans Meer in einem 230er Pagode Mercedes in Babyblau antreten, durfte ich meinen ganz persönlichen Ausflug ans Meer mit dem neuen E-Klasse Cabrio starten. Putzmunter noch dazu!

Im E400 ans Meer. Mitreden!

Rudi Wurlitzer und Martin Brest hätten ihre Freude am neuen E-Klasse Cabrio gehabt. Nun ist der Pagode-Daimler nicht zu verachten, aber die E-Klasse als Cabrio bietet den Komfort eines Coupés mit dem grenzenlosen Himmel eines Cabrios und darum ging es doch. Grenzenlos sein. Die Weite des Meeres, die Wärme der Sonne zu spüren und den Geschmack des Windes zu entdecken.

Mein Trip in der E-Klasse führte mich von Hamburg nach Sylt und an meiner Seite die Reise-Bloggerin Yvonne. Von Melancholie an Board keine Spur.  Daran konnte auch das wenig „Cabriofreundliche“ Wetter nichts mehr ändern. Denn das E-Klasse Cabrio ist vorbereitet für die Widrigkeiten des Nord-Deutschen Frühlings. Dank Aircap und Airscarf fühlen sich die Insassen auch bei offenem Verdeck eher gut behütet.

E400 Cabriolet

Offen noch geschlossen

Mercedes lässt die Passagiere im E-Klasse Cabriolet nicht im Wind stehen. Für Hardcore-Cabrio-Fans dürfte die Menge der Frischluft die bei ausgefahrenem Aircap noch in den Innenraum gelangt zu wenig sein. Die E-Klasse ist ohne festes Dach ein Cabrio das größte Rücksicht auf die Frisuren der Mitfahrer nimmt und dank dem behaglichen Komfortfeature „Airscarf“ kann man auch bei kühlen Witterungen und frischen Meeresbrisen noch offen fahren, ohne sich gleich zu verkühlen.

Aircap und Airscarf sind saudumme denglische Namen für wunderbar effektive Maßnahmen. 

E400 Pirelli P Zero

Dampf eher unter der Haube

Das Gesicht des Cabrios bekam mit dem Facelift die Anpassung an das neue Vier-Augengesicht, das nun mit nur noch einem Scheinwerfer-Hauptelement auskommen muss. Am Heck zog die neue Grafik der Heckleuchten ein und sowohl Front- als auch Heck zeigen deutlich zu welcher Baureihe im Hause sie sich dazugehörig fühlen.  Wirklich neu ist indes der Motor des E400. Ein V6 Bi-Turbo mit drei Liter Hubraum und 333 PS. Die 480 Nm des Euro 6 Triebwerks liegen zwischen 1.400 und 4.000 Umdrehungen an. Der Wunsch nach dem alten V8-Sauger hat sich damit erst einmal erledigt.  Wer es besonders eilig hat an das Meer zu kommen, der freut sich über die vMax von 250 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 5.3 Sekunden.

Das Meer

Sylt. Eine Ansammlung von Sand, Wind und Möwen. Dazu ein paar Insider-Kneipen und eine Menge Menschen die gerne dazu gehören wollen. Passender hätte der Ort für eine Cabrio-Präsentation nicht gewählt werden können. Das neue – theoretisch – viersitzige Cabrio fühlt sich wohl an diesem Ort. Wer noch nie am Meer war, der kann es kaum besser treffen, als im offenen E400 in Richtung Sylt zu fahren. Die Details passen einfach perfekt zusammen.

E400Cabriolet

Der Genuß

Man hört die Möwen kreischen und man schmeckt das Salz in der Luft.  Cabriolet fahren auf Sylt, vermutlich die schönste Art seine ganz eigene Erfahrung mit dem Meer zu machen und wer lieb fragt, der bekommt auf Sylt sogar einen Platz am Strand angeboten, wo er im Auto sitzen bleiben kann, während die Sonne blutrot wird und in das Meer eintaucht.

Nur von der Kühle wird er dank Airscarf, Aircap, Sitzheizung und wohligem E-Klasse-Komfort nichts spüren, aber eventuell reicht das schon aus, um „da oben“ mitreden zu können?

 

 

 

 

 

 

 

Die neue E-Klasse von Mercedes – Bloggerrundschau

Die „neue“ E-klasse ist im Prinzip „nur“ ein Facelift, aber was für eines. Da wurden der Business-Limousine nicht nur die Reiterhosen entfernt, nein, neben neuen LED-Augen die nun das Vieraugen-Gesicht unter einem gemeinsamen Deckglas formen, packte Mercedes-Benz gleich eine ganze Armada an Sicherheits- und Assistenzsystemen in die E-Klasse. Vieles davon Feature, die eigentlich erst mit der neuen S-Klasse auf den Markt kommen sollten.

Wie es bei Mercedes-Benz üblich ist, hat man die gesamte Blogosphäre zur Präsentation nach Barcelona gebracht – heraus gekommen, eine ganze Menge lesenswerter Fahrberichte über die neue E-Klasse. Schwerpunkt für jeden – das Erlebnis mit dem neuen 585 PS starken E63 im bergigen Hinterland Barcelonas:

E 63 AMG S Test: In 3,6 auf 100. In Nullkommanix süchtig.

E 63 AMG S Test: In 3,6 auf 100. In Nullkommanix süchtig.http://www.autorild.de/neuwagen-blog/viertuerer/481–mercedes-e-63-amg-s-ausschliesslich-mit-4matic-allradantrieb-verfuegbar.htmlDer neue Mercedes E 63 AMG S hat es so richtig in sich. Wir fuhren den 585 PS starken AMG V8 Boliden

Ersteindruck: die neue Mercedes-Benz E-Klasse E400 | passion:driving

Ersteindruck: die neue Mercedes-Benz E-Klasse E400 | passion:drivinghttp://passiondriving.de/2013/03/01/ersteindruck-die-neue-mercedes-benz-e-klasse-e400/Was kann die neue Mercedes-Benz E-Klasse und was leistet der neu-entwickelte E 400 Biturbo V6? Das klärt der erste Test bei passion:driving.

Blogspiegel & Video: Mercedes-Benz E-Klasse 250 CDI 2013 – Probefahrt & Test | Ausfahrt.TV

Blogspiegel & Video: Mercedes-Benz E-Klasse 250 CDI 2013 – Probefahrt & Test | Ausfahrt.TVhttp://ausfahrt.tv/blogspiegel-video-mercedes-benz-e-klasse-250-cdi-2013-probefahrt-test/Ausfahrt.TV …das Automobil-Magazin! Menü Zum Inhalt springen HOME Ausfahrt.TV Youtube Twitter rad-ab.com auto-geil.de Impressum Datenschutz

rad-ab.com - das Auto-Blog für die ganze Familie! > Angetestet: neue E-Klasse 2013 : Limousine und T-Modell > mercedes-benz e-klasse, neue E-Klasse, fahrbericht neue e-klasse, e-klasse, E Klasse 2013, e klasse kombi 2013, e 250 cdi, Die, Autoblogger, Autoblog, Auto-Blog, Automobil-Blog

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E 300 BlueTEC HYBRID – Unterwegs in der modellgepflegten E-Klasse in Spanien | Mercedes-Benz Passion Blog

E 300 BlueTEC HYBRID – Unterwegs in der modellgepflegten E-Klasse in Spanien | Mercedes-Benz Passion Bloghttp://blog.mercedes-benz-passion.com/2013/03/e-300-bluetec-hybrid-unterwegs-in-der-modellgepflegten-e-klasse-in-spanien/« MANSORY zeigt in Genf 2013 Veredelungsprogramm für die Mercedes-Benz G-Klasse | Home | Erste modellgepflegte E-Klasse läuft in Sindelfingen vom Band »

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Wieviel ist zuviel? – der Mercedes-Benz E63 AMG | asphaltfrage.dehttp://asphaltfrage.wordpress.com/2013/02/18/wieviel-ist-zuviel-der-mercedes-benz-e63-amg/Ein weiser Mann sagte einmal, dass man um einen gut gemachten Gimlet zu bekommen dem Barkeeper in etwa so vertrauen müsse, wie dem Mechaniker, den man an die Kopfdichtungsreparatur seines Jaguar V1…

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Fahrbericht: Mercedes-Benz E63 AMG S-Modell 4matic › Mein Auto Blog

Fahrbericht: Mercedes-Benz E63 AMG S-Modell 4matic › Mein Auto Bloghttp://autohub.de/fahrbericht-mercedes-benz-e63-amg-s-modell-4matic/Über zu wenig Leistung haben sich Fahrer eines AMG vermutlich auch in der Vergangenheit nur selten beschwert. Die Truppe um den Firmengründer Hans-Werner Aufrecht gibt Mercedes-Modellen nun seit 46 Jahren die, manchmal unnötige, Extra-Portion Leistung mit auf den Weg und ganz nebenbei, verantwortet AMG die Motorsport-Aktivitäten im Haus Mercedes-Benz. One man, one engine Tuning-Stall? Nein,…

Fahrevent: Mercedes-Benz E63 AMG – Barcelona, meine Teure | BYCAN Autokultur-Blog

Fahrevent: Mercedes-Benz E63 AMG – Barcelona, meine Teure | BYCAN Autokultur-Bloghttp://bycan.de/2013/02/19/fahrevent-mercedes-benz-e63-amg-barcelona-meine-teure/DISCLOSURE: Ich wurde von Mercedes-Benz nach Barcelona, Spanien, eingeladen, um die neue E-Klasse kennenzulernen. Anreise, Verpflegung und Unterkunft wurden von Mercedes übernommen. Barcelona, mein…

Oh Lord, won’t you buy me a E-Klasse 350 BlueTEC | motoBlog

Oh Lord, won’t you buy me a E-Klasse 350 BlueTEC | motoBloghttp://motoso.de/motoblog/2013/02/oh-lord-wont-you-buy-me-a-e-klasse-350-bluetec/Es gibt Tage, die stehen unter keinem guten Stern. Was für ein Wortspiel, geht es in diesem Fall doch um eine Einladung von Mercedes-Benz zu einer Fahrveranstaltung in Barcelona.…

Fahrbericht E63 AMG und E63 AMG 4Matic S Modell

Fahrbericht E63 AMG und E63 AMG 4Matic S Modellhttp://5komma6.mercedes-benz-passion.com/fahrbericht-e63-amg/Um es kurz zu machen: ich bin begeistert! Man wird es mir nicht verübeln können, aber es liegt sicher auch an der Tatsache dass ich an einer Hand abzählen kann wie oft ich ein AMG Modell bisher gef…

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Mit der Ruhe eines Axtmörders: Mercedes-Benz E63 AMG S 4Matic | passion:driving

Mit der Ruhe eines Axtmörders: Mercedes-Benz E63 AMG S 4Matic | passion:drivinghttp://passiondriving.de/2013/02/22/mit-der-ruhe-eines-axtmorders-mercedes-benz-e63-amg-s-4matic/Die neueste Generation der Mercedes-Benz E-Klasse versucht 585 PS mittels 4MATIC-Allrad auf die Straße zu bringen? Erfolgreich? Mitnichten. Spaßig? Absolut!

Kurzstrecke: Der E400 in der neuen E-Klasse.

E 400, 400 E, da war doch schon Mal etwas. Richtig. Damals stand der 400er jedoch für den besonders dezent verpackten V8-Motor in der Baureihe W124. Als kleiner Bruder des 500e E, war der 400 nicht einmal mehr für Profis so richtig leicht zu erkennen. Anstelle der breiten Backen am E 500, stand der 400 E tatsächlich wie seine Brüder mit dem Dieselmotor im beschiedenen Business-Blechkleid auf der Straße.

Mit der Einführung der neuen E-Klasse (im April) und ja, es ist viel mehr ein Facelift, bringt Mercedes auch wieder einen E 400 auf den Markt.

Dem üblichen Trend nach Downsizing folgend, steckt leider kein V8 mehr unter der Haube, sonder nein V6 mit zwei Turboladern.

Neue E-Klasse in Spanien E400

Höchste Effizienz, bei emotionalen Fahrleistungen

Mit dem E 400 will man genau dies verbinden. Ich konnte den Motor bereits bei der Präsentation der neuen E-Klasse fahren.

Dieser neue, drei Liter große V6 Benziner mit Benzindirekteinspritzung und Bi-Turbo Aufladung  füllt die Lücke zwischen dem frei saugenden V6 mit 3.5 Liter Hubraum und dem ebenso aufgeladenen V8 im E 500 mit seinen 408 PS.  Der E 400 bietet seinem Fahrer die erfreuliche Drehmoment-Wucht von 480 Nm zwischen 1. 600 und 4.000 Umdrehungen an. Damit fährt sich der stärkste V6 im Programm auch fast wie der große Diesel (E 350 CDI). Allerdings sorgen Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung auch fast für das gleiche Klangbild 😉

Zusammen mit dem 7G-Automatikgetriebe liefert der 400er einen überzeugenden Job ab.  Souverän im Antritt und dank viel Drehmoment zu jeder Zeit in der lange die neue E-Klasse auch im hohen Gang durch die Ortschaft schnurren zu lassen.

Neue E-Klasse in Spanien E400 Kombi

Souverän und kultiviert. Der E 400 – sowohl als T-Modell, als auch als Limousine erhältlich und in Kürze auch mit dem 4matic Allradantrieb. 

Neben seinem neuen Motor, fährt natürlich auch der E 400 mit dem umfangreichsten Facelift aller Zeiten vor. Dazu zählt auch bei ihm, dass die Front nun mit einem entschärften Vier-Augengesicht überzeugen kann und die Gestaltung der Stoßstangen überarbeitet wurde. Besondere Aufmerksamkeit sollte man der neuen Seitenlinie widmen. War der Vorgänger noch als „Ponton-Revival“ aufgelegt, kann der Neue nun in der Seitenansicht durch eine gestreckte Linienführung überzeugen.

Meine Meinung über einige Details des großen Assistenz-Pakets habe ich im Fahrbericht über die E-Klasse in einem anderen Beitrag veröffentlicht – wer sich für die Vision des „autonomen fahrens“ interessiert, sollte auf jeden Fall in den Blogbeitrag über die neue E-Klasse klicken.

Leistung satt, gibt es im Fahrbericht über den E 63 AMG!

 

 

 

 

mbrt13 Guarding the E-Class – Die neue E-Klasse auf dem Weg nach Detroit

Heute startet mein persönliches „2013“ und es startet mit einem unglaublich geilen Trip. Die neue E-Klasse (okay, es ist vor allem ein sehr umfangreiches Facelift) erlebt ihre offizielle Premiere auf der NAIAS. Der North American International Automobil Show in Detroit und wer bringt die E-Klasse dorthin?

Guarding the new E-Class

Okay – wir fahren natürlich nicht die Ausstellungsmodelle auf die Messe, sondern nur „ein“ neues Modell und 4 weitere E-Klassen. Es ist viel mehr im übertragenen Sinne zu sehen – aber das habt ihr bestimmt auch schon kapiert.

Unser Trip startet heute in Carlsbad – Ortszeit 6 Uhr PST (Pacific Standard Time) – für den Mitteleuropäer ist das „jetzt“ –  um 15h.

Zusammen mit einigen Kollegen werden wir heute zwei Etappen fahren, die erste führt uns von Carlsbad nach Las Vegas:

Unsere erste Etappe – verfolgen könnt Ihr den Trip unter: http://goo.gl/OORqu

In Las Vegas tobt derzeit die CES 2013 und wir werden uns – so ist der Plan – vor Ort mit ein paar Tech-Bloggern treffen.  Und weil es keinen Kampf ohne Mampf gibt – einen Lunch mit ein paar Mercedes-Benz Experten haben.

Danach geht es – geplant ist 14:30h – also Ortszeit für Euch bereits 23:30h weiter zu unserem Tagesziel in Flagstaff.

Etappe 1 sind 309 Meilen und am Ende des Tages werden wir 875 Meilen zurück gelegt haben:

MBRoadtrip Tag 1

3 Zutaten die aus einem schlichten Trip ein echtes Erlebnis werden lassen sollen:

Ein RoadTrip ist immer auch eine Reise zu sich selbst – man fährt über Stunden über manchmal recht einsame Straßen und die eigenen Gedanken haben viel Zeit und Platz sich zu sortieren. Einen solchen Roadtrip über dutzende Bundesstaaten der USA, hunderte von einsamen Highway-Meilen und eine atemberaubende Landschaft zu Beginn eines neuen Jahres zu machen ist perfekt.

Ich denke am Ende des Trips werde ich nicht nur mit vielen Eindrücken von dieser Reise zurück kommen, sondern auch mit Ideen und klaren Gedanken zu meinen Projekten. Eine einmalige Gelegenheit dieser Trip – und während ich diese Zeilen vorschreibe (27.12.12 – 10h) bekomme ich Gänsehaut, bei den Gedanken an diese wundervolle Erfahrung.

Nicht verpassen – der RoadTrip hat einen #-Tag auf Twitter: mbrt13 und neben den Blogs der Kollegen, solltet ihr auch auf Instagram nach dem Tag #mbrt13 suchen.

 

 

Road Trip USA – Chicago mbrt13

„Houston, we have a lift off“  Wenn diese Zeilen online gehen, dann sitzen 10 Blogger im Flieger und heben gerade ab in Richtung Los Angeles International Airport. (Das wir hierbei mit der neuen 747-8 fliegen, interessiert vermutlich nur wenige – mich jedoch sehr!)

Auf mich warten – nicht nur fast 12 Stunden Flug von Frankfurt nach LAX (IATA Flughafen Code) sondern auch eine Woche voll mit Abenteuern auf einem Road-Trip der besonderen Art.

Guarding the new E-Class | mbrt13

Mercedes-Benz wird in Detroit auf der NAIAS 2013 das umfassende Facelift der E-Klasse vorstellen und wir begleiten eine der ersten E-Klassen zu dieser Messe. Im Convoi (wer ist Rubber-Duck?) werden wir eine neue E-Klasse zusammen mit vier noch aktuellen Modellen quer durch die USA fahren. Von Los Angelese, über Las Vegas, Amarillo, Springfield, Chicago bis nach Detroit.

Wer sagt, das wäre ja nur halb so interessant – weil echte RoadTrips fährt man mit Sportwagen, mit Motorrädern oder gegen die Zeit, der kennt die restlichen Daten zu diesem Trip noch nicht. Jeden Tag 12 Stunden im Auto, dass schlaucht auch „echte“ Auto-Blogger ;).

Während wir also gerade im Flieger sitzen und einmal quer um die halbe Welt fliegen, könnt ihr Euch mit dem Programm der folgenden Tage beschäftigen:

Tag 1 – mbrt13

Wenn alles gut geht und die Lufthansa LH 456 pünktlich ist, dann sind wir gegen 12:40 Uhr in Los Angelese – das ist für Euch dann bereits Dienstagabend 21:40h. Sobald wir am Flughafen sind, packen wir unsere sieben Sachen und lassen uns zum „Mercedes-Benz Advanced Design Center“ in Carlsbad bringen.  Dort werden wir die neue E-Klasse zum ersten Mal live sehen und ganz nebenbei, zu den ersten Journalisten gehören, die überhaupt einen Blick auf das neue Modell werfen dürfen.

Im Anschluss wird es die Road-Trip Fahrzeuge geben und wir wollen bis 18h an unserem ersten Hotel für die Zeit des RoadTrips sein.

„Homewood Suites by Hilton“ in Carlsbad. 18h Ortszeit ist nach Deutscher-Zeit dann bereits 3h am Mittwoch früh 🙂

Tag 2 des mbrt13

Der zweite Tag des Roadtrips und im Prinzip der Start der Tour in den USA beginnt für US-Verhältnisse zu einer furchtbar frühen Zeit: Spätestens um 5:45h wollen wir unterwegs sein. Umgerechnet auf Deutsche Zeit ist das 14:45 ;).

Die erste Zwischen-Etappe am Mittwoch wird die CES in Las Vegas sein. Dort werden wir einen kleinen Lunch mit Experten von Daimler haben und uns – so alles klappt – mit anderen Bloggern von der CES treffen.

Bis 14h wollen wir dann jedoch schon wieder auf der Straße sein.  Denn das Tagesziel liegt in „Flagstaff“.

Radisson Woodlands Hotel Flagstaff soll unser Ziel für den ersten Tag „on the road“ sein. An diesem Mittwoch werden wir von L.A. über Las Vegas bis Flagstaff etwa 560 Meilen zurück gelegt haben. Das sind 901 Kilometer und in den USA gilt, wie jeder weiß, ein strenges Tempolimit. Bereits der erste Tag „on the Road“ verspricht also ein echter Tag für „Car & Drive Junkies“ zu werden.

Tag 3 des Road-Trip lest ihr dann am Donnerstag! 😉 und die Updates erfolgen dann „live“ vom RoadTrip – vergesst nicht auf Twitter und Instagram live dabei zu sein!  >> #mbrt13 ist alles was ich braucht!