Gewinne 2 Karten zum 24h-Rennen 2018

GEWINNSPIEL

Es ist der Motorsport-Highlight des Jahres.

24-Stunden-Rennen 2018 am Nürburgring

Das Programm in Stichworten

  • Mittwoch (9. Mai 2018)
    • Adenauer Racing Day (Hauptstraße, Adenau)
  • Donnerstag (10. Mai 2018)
    • Offizielle Autogrammstunde an der ADAC Bühne im ring°boulevard
    • Motorsport-Highlights: Nachtqualifying ADAC Zurich 24h-Rennens (Gesamtstrecke), Leistungsprüfung RCN (Nordschleife)
  • Freitag (11. Mai 2018)
    • Auslosung Startreihenfolge für das Top-30-Qualifying (ADAC Bühne im ring°boulevard)
    • Falken-Driftshow und Red Bull-FMX-Show (Müllenbachschleife)
    • Stihl-Timbersports-Show und -Wettkampf in der Fan-Arena (Historisches Fahrerlager)
    • Pitwalk (Boxengasse)
    • Motorsport-Highlights: 2. Qualifying und Top-30-Qualifying ADAC Zurich 24h-Rennen (Gesamtstrecke), Qualifying FIA WTCR*, Rennen ADAC 24h-Classic, 1. Rennen Audi Sport R8 LMS Cup (GP-Kurs)
  • Samstag (12. Mai 2018)
    • Red Bull-Driftrun (Nordschleife), Red Bull-FMX-Show (vor Mercedes-Tribüne)
    • Fahrzeug-Corsos (Nordschleife)
    • Motorsport-Highlights: 1. und 2. Lauf FIA WTCR, 2. Rennen Audi R8 Sport LMS Cup, Start ADAC Zurich 24h-Rennen
  • Donnerstag bis Sonntag (10. – 13. Mai 2018)
    • Fan-Arena (historisches Fahrerlager): Stihl-Timbersports-Show, Falken-Driftaction sowie Motorrad-Stunt- und Trial-Shows von Red Bull.
    • ring°boulevard (hinter der Haupttribüne): Info-, Merchandising- und Action-Angebote der 24h-Partner und vieler weiterer Anbieter. ADAC Bühne.
    • Highlights im Grand-Prix-Fahrerlager: Mercedes-AMG-Fanbase (Eventfläche an der Jaguar-Kurve); Ravenol-Riesenrad; Audi-Campus mit Paddock des Audi Sport R8 LMS Cup und Hospitality.

Über 100 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in der Top-Klasse GT3 sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

BEENDET!! // Gewinnt jetzt zwei Tickets für das 24h-Rennen 2018!

Wir sagen danke, den über 21.000 Mitspielern. Die Gewinner wurden benachrichtigt. Die Karten sind auf dem Postweg. 

 

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf AUTOHUB.de:
Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf autohub.de und endet am 29.04.2018 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 30.04.2018 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der autohub.de Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Gewinne 2 Karten zum 24h-Qualirennen Rennen am Nürburgring

GEWINNSPIEL

Das Vorspiel zur längsten Nacht des Jahres 2018 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2018

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 14. April bis 15. April 2018

Über 100 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in der Top-Klasse GT3 sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets.

Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung.

Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 
Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 01.04.2018 um 23:59 Uhr. Die Gewinner werden am 02.04.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Land in Sicht – Das dramatische Finale der N24-Stunden 2017

  • Erfolgreicher Konter mit Reifen-Poker nach bitterem Rückschlag
  • Audi Sport Team WRT rutscht der Sieg wieder aus der Hand
  • Rowe Racing schnappt sich im Finale noch Rang zwei

Erst tief betrübt, dann im Land der Träume: Dank eines geistesgegenwärtigen Pokers beim letzten Boxenstopp zwei Runden vor Schluss erkämpften sich Markus Winkelhock, Kelvin van der Linde, Christopher Mies und Connor de Phillippi doch noch den Sieg beim 45. ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der eigentlich schon verloren schien. 90 Minuten vor Schluss hatte ein defekter Sensor am Audi R8 LMS mit der #29 das Team von Wolfgang Land noch nach vielen Stunden an der Spitze die Führung gekostet und den Traum vom Sieg scheinbar hatte platzen lassen. Als zwei Runden vor Schluss aber plötzlich Regen einsetzte, zog das Team beim eigentlich schon verpatzten Boxenstopp in letzter Sekunde noch Regenreifen auf und holte die schon enteilten Konkurrenten doch wieder ein. Dem zu dieser Zeit führenden WRT-Audi #9 rutschte der greifbar nahe Sieg auf profillosen Slicks noch durch die Finger. Schlussfahrer René Rast musste sogar noch Rang zwei an Nick Catsburg im BMW M6 GT3 #98 von Rowe Racing abgeben, nachdem beide für die letzte Runde auch auf Regenreifen gewechselt hatten.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, für mich war das Rennen eigentlich schon verloren“, sagte ein fast sprachloser Markus Winkelhock nach seinem insgesamt dritten Nürburgring-Triumph nach 2012 und 2014, den 205.000 Zuschauer am gesamten Wochenende miterlebten. Für Christopher Mies war es der zweite Erfolg am Ring nach 2015, Kelvin van der Linde, Connor de Philippi und Teamchef Wolfgang Land kletterten zum ersten Mal ganz oben auf das Podest.

Hitchcock-Krimi in den letzten Minuten

„Jetzt habe ich endlich verstanden, warum der Nürburgring ‚Grüne Hölle‘ heißt“, meinte de Phillippi. „Ich habe nur noch über Funk das Kommando bekommen: Push, push, push“, verriet Schlussfahrer van der Linde. „Das war ein echter Hitchcock-Krimi. Ich bin erleichtert und riesig stolz auf meine Truppe, die nie aufgegeben und immer gesagt hat: Das Rennen ist erst bei der schwarz-weiß-karierten Flagge zu Ende. Jetzt wird nur noch gefeiert“, sagte Wolfgang Land.

Der dreimalige Le-Mans-Sieger Marcel Fässler, der sich die #9 neben Rast mit Nico Müller und Robin Frijns geteilt hatte, ging auch am Tag nach seinem 41. Geburtstag in der Eifel wieder leer aus. Trotz aller Enttäuschung gönnte der Schweizer den Erfolg den Markenkollegen, „die den Sieg verdient haben“. Riesenjubel herrschte dagegen bei Rowe Racing. „Das war absolutes Chaos. Man hat nur noch nach Gefühl entschieden. Der zweite Platz ist für alle ein Gewinn. Die Show war gigantisch. Das war Motorsport der Extraklasse“, sagte Teamchef Hans-Peter Naundorf nach der bislang besten Platzierung seiner Mannschaft am Ring, die Catsburg mit Markus Palttala, Alexander Sims und Richard Westbrook erkämpfte.

„Das war im sprichwörtlichen Sinne ein heißes Rennwochenende! Unglaublich tolles Wetter, harte Positionskämpfe bis zur letzten Minute und Fans, die eine Riesenparty gefeiert haben: Das 24h-Rennen war ein echtes Motorsportfest”, sagte Rennleiter Wolfgang Hornung, der nach 23 ¾ Stunden mit Eifel-untypischem Sonnenschein noch ein spektakuläres Finale im Regen erlebte. Denn ein Wolkenbruch in den letzten Minuten stellte den Rennverlauf noch einmal auf den Kopf. Während Rast und Catsburg in der vorletzten Runde mit profillosen Slicks fast hilflos im Schneckentempo über die Nordschleife rutschten, kämpfte sich van der Linde im Land-Audi mit seinen Regenreifen doch wieder an die Spitze zurück.

Bester Mercedes-AMG war der Vorjahressieger von Black Falcon mit der #1 auf dem fünften Platz direkt vor dem Frikadelli-Porsche #31 auf Rang sechs. Der Wochenspiegel-Ferrari #22 erkämpfte sich Position sieben, bester Bentley war die #37 von Abt auf dem 16. Platz.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

3x 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring zu gewinnen!

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 25. Mai um 15:30h. 

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Die längste Nacht des Jahres:

ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25. – 28. Mai 2017

Die 45. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen ist das „Rockfestival“ unter den Motorsportveranstaltungen: Vom 25. bis 28. Mai dreht sich auf der mehr als 25 km langen Strecke alles um den Saisonhöhepunkt der Langstreckenpiloten.

Bullige GT3-Renner von Audi, BWM, Mercedes-AMG und Porsche gelten als die Favoriten. Denn all diese Hersteller schicken ihre Werkspiloten und -teams an den Start. Doch die Konkurrenz ist knallhart, denn rund 160 teilnehmende Rennwagen machen das Event zum größten Rennen der Welt. Ob Bentley oder Toyota, die spektakulären Glickenhaus-Prototypen oder auch dutzende Breitensport-Rennwagen: Sie alle wollen die längste, aufregendste und schwierigste Rennstrecke der Welt meistern – zwei Mal rund um die Uhr und von der ersten bis zur letzten Sekunde im Fight mit den Konkurrenten.

Gut 200.000 Zuschauer dürften auch in diesem Jahr in die Eifel pilgern, die sich dieses Spektakel auf keinen Fall entgehen lassen wollen. Kein Wunder, schließlich gastiert an diesem Wochenende auch die FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC am Ring und trägt zwei Läufe auf der legendären Nordschleife aus. Ein Rahmenprogramm mit unzähligen Attraktionen sorgt ebenfalls dafür, dass die „Grüne Hölle“ am Himmelfahrtswochenende zum „Himmel für Motorsportfans“ wird.

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte ADAC Zurich 24h-Renn-Wochenende!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (25. bis 28. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT3-Teams und -Hersteller an. Dazwischen, der „Underdog“ aus Italien, die Scuderia Cameron Glickenhaus.

Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. 

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (28.05.2017) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Wir melden uns per eMail bei Euch! 

——– Gewinnspiel beendet – Die Gewinner wurden per eMail informiert – Danke für die rege Teilnahme ———-

[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 14.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]

Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 14.05.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 15.05.2017 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Gewinne 2 Karten zum 24h-Qualirennen Rennen am Nürburgring

Mit dem Saisonauftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft an diesem Wochenende (25. März 2017) beginnt auch der Countdown für den Höhepunkt der Saison auf der Nürburgring-Nordschleife. Dem ADAC Zurich 24h-Rennen vom 25.bis 28. Mai fiebern Fans und Fahrer gleichermaßen zu. Im vergangenen Jahr gab es das knappste Ergebnis der 24h-Historie und einen Mercedes-Vierfachsieg – alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sich die spannungsgeladene Motorsport-Show auch diesmal fortsetzt. Denn was Teams und Hersteller an Fahrzeugen und Piloten bislang schon angekündigt haben, verspricht einen Kampf an der Spitze mit faszinierenden Fahrzeugen, in denen Weltklassepiloten agieren. Dazu gesellt sich einmal mehr ein Heer von Nordschleifenspezialisten aus Privatfahrerkreisen.

Die VLN meldet für die Saison 2017 ein Rekordnennungsergebnis, und natürlich werden viele Piloten auch beim ADAC Zurich 24h-Rennen dabei sein. Bis es soweit ist, steht aber ein Vorspiel in drei Akten auf dem Programm: Neben zwei VLN-Läufen gehört auch das 24h-Qualifikationsrennen vom 22. bis 23. April wieder zum Vorbereitungsprogramm. Alle Infos rund um das ADAC Zurich 24h-Rennen und das 24h-Qualirennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

Auftakt zur längsten Nacht des Jahres 2017 mit dem:

24-Stunden-Qualifikationsrennen 2017

Qualifikationsrennen ADAC 24h-Rennen vom 22. – 23. April 2017:

Mehr als 110 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen 2016 zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das Qualifikationsrennen!

Wir verlosen zusammen mit dem Veranstalter, 3 x 2 Wochenendtickets (Preis pro Karte 25€) zur Verfügung. Die Karten sind Samstag und Sonntag gültig und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen, dem Fahrerlager und der Startaufstellung

Und so geht es: Meldet Euch am „mein-auto-blog“ Newsletter an – wir ziehen unter allen Neu-Anmeldungen drei Gewinner. 

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### Die Gewinner wurden per eMail benachrichtigt ####

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[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 09.04.2017 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]
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Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 09.04.2017 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

VLN 2016: Land-Motorsport feiert dritten Saisonsieg

Furioses Finale: Land-Motorsport feiert dritten Saisonsieg

Mit einem furiosen Finale verabschiedet sich die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am Ende ihrer 40. Saison in die Winterpause. Bei anfangs schwierigen Witterungsbedingungen gestartet, empfing im Ziel eine strahlende Herbstsonne die Sieger des 41. DMV Münsterlandpokals, Christopher Mies und Connor De Phillippi: Im Audi R8 LMS von Land-Motorsport wurden sie nach 4:06:25,800 Stunden mit einem Vorsprung von 2:44,418 Minuten vor Jörg Müller und Nico Menzel im BMW M6 GT3 des BMW-Teams RBM abgewinkt. Auf Platz drei landeten Christian Krognes, Victor Bouveng und Jesse Krohn im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport. Land-Motorsport ist mit drei Gesamtsiegen und dem Gewinn der VLN Speed Trophäe das erfolgreichste Team der Saison. Die erfolgreichsten Fahrer 2016 sind Alexander Mies und Michael Schrey von Bonk Motorsport: Die neuen Meister der VLN rundeten ihre außergewöhnliche Leistung mit dem achten Klassensieg im BMW M235i Racing Cup ab.

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Drei Teams lieferten sich beim VLN-Finale einen packenden Kampf um den Gesamtsieg: Land-Motorsport, das am Ende zweitplatzierte BMW-Team RBM und Haribo Racing mit den Fahrern Uwe Alzen, Lance David Arnold und Renger van der Zande im Mercedes-AMG GT3. Von der Pole-Position aus gestartet, übernahm Jörg Müller im BMW M6 GT3 zunächst die Führung, die ihm in Runde drei Lance David Arnold abspenstig machte, dessen Teamkollege Uwe Alzen musste den Haribo-Mercedes jedoch in der 18. Runde nach einem Unfall vorzeitig abstellen.

„Bis auf die Tatsache, dass wir beim 6h-Rennen ein paar Hundert Meter vor dem Ziel mit leerem Tank liegen geblieben sind, hatten wir 2016 tatsächlich einen guten Lauf“, bilanzierte Christopher Mies. „Die Bedingungen waren heute allerdings eine Herausforderung. Wir haben uns nach dem ersten Stopp entschieden, auf Regenreifen zu bleiben. Dadurch haben wir vielleicht etwas an Boden verloren, aber es war die sichere Variante. Dafür konnten wir später den letzten Boxenstopp so legen, dass wir keine Mindeststandzeit mehr hatten.“

Mit Nico Menzel, dem Sohn von Nordschleifen-Routinier Christian Menzel, stand beim Finale einer der jüngsten Piloten auf dem VLN-Siegerpodest. Der 18-jährige BMW-Junior lieferte in seinem erst zweiten Rennen im GT3-Boliden eine blitzsaubere Leistung ab. „Das ist Wahnsinn. Ein großes Dankeschön an die Leute von BMW, die mir diese Chance gegeben haben“, freute sich Menzel. „Und auch an mein Team RBM, das sehr gut vorbereitet war. Es ist das erste Podium für mich, hoffentlich eines von vielen.“

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Ein erneut gutes Ergebnis erzielte Walkenhorst Motorsport. Dabei war die Fahrt zum insgesamt sechsten Podestrang der Saison für das Team aus Melle bei Osnabrück alles andere als ein Spaziergang. „Der erste Stint war sicher der härteste, den ich hier je gefahren bin“, gestand Jesse Krohn. „Es war extrem schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Das war das Maximum, was heute möglich war. Für uns ist alles gut gelaufen, wir haben zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Hinter dem Spitzentrio folgte auf den weiteren Positionen ein bunter Herstellermix: Der Mercedes-AMG GT3 von HTP Motorsport belegte am Ende Rang vier vor dem Nissan GT-R Nismo GT3 von Zakspeed, Platz sechs ging an den Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing, die Scuderia Cameron Glickenhaus fuhr mit dem SCG003C auf den siebten Rang. Hinter dem Wochenspiegel-Porsche und dem zweiten Walkenhorst-M6 pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi den schnellsten SP7-Porsche auf Rang zehn.

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Gelungene Premiere Teil 1: Nordschleifen-Rookies aus der DTM
Die beiden DTM-Piloten Lucas Auer und Felix Rosenqvist zogen sich bei Ihrer Premiere auf der Nordschleife achtbar aus der Affäre. Im TMG GT86 fuhren sie zusammen mit dem DTM-Kollegen Daniel Jucadella, der sein zweites VLN-Rennen bestritt, zum Klassensieg in der Cup4-Klasse. „Dass die Jungs schnell sind, war zu erwarten, dass sie aber auf Anhieb in einem ihnen unbekannten Auto so schnell sein würden, war großartig“, lobte Alexander Fielenbach vom Einsatzteam Mathol-Racing.

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Gelungene Premiere Teil 2: Der neue TCR-Bolide Audi RS 3 LMS
Der neue Audi RS 3 LMS hat bei seinem ersten Renneinsatz einen starken Eindruck hinterlassen. Beim Finale belegten Jordi Gené und Kelvin van der Linde und Rahel Frey und Christopher Haase unter 140 Teilnehmern die Gesamtpositionen 17 und 22. „Das Ergebnis war bei diesem Testeinsatz jedoch nebensächlich“, sagt Chris Reinke, Leiter von Audi Sport customer racing. „Viel wichtiger war, dass beide Autos ohne technische Probleme durchgefahren sind und sich unsere Fahrer bei schwierigen Bedingungen wohlgefühlt haben.“

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Weitere Termine 2016: Jahressiegerehrung und Essen Motor Show
Die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer der Saison 2016 in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring werden am 19. November 2016 im Rahmen der Jahressiegerehrung im Bitburger Event Center am Nürburgring geehrt. Vom 26. November bis zum 4. Dezember 2016 präsentiert sich die VLN auf der Essen Motor Show in Halle 6, Stand 100.

Best of Galerie  –  Letztes Rennen 2016 – Das Schinkenrennen

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VLN 9: KTM X-Bow GT4 mit Einstand nach Maß

Sechs von zuvor acht Läufen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring endeten in der Klasse SP10 mit einem Aston Martin Vantage V8-Sieg. Im neunten Rennen des Jahres 2016 traten jedoch zwei außergewöhnliche Neulinge auf den Plan. Und die feierten ein Debüt, dass sich sehen lassen konnte. Die beiden KTM X-Bow GT4 mit Christopher Haase und Arne Hoffmeister sowie Johannes und Ferdinand Stuck fuhren den Mitbewerbern förmlich auf und davon und feierten nach vier Stunden auch im Gesamtklassement mit dem 16. und 17. Platz ein beachtliches Ergebnis.

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„War echt geil, wie wir da gemeinsam um die Strecke geflogen sind. Ich hoffe, das sah auch von außen so gut aus, wie es sich im Auto angefühlt hat! Der X-Bow ist ein superschnelles Auto und macht brutal viel Spaß“, sagt ein glücklicher Hoffmeister, der mit seinem Isert Motorsport-Teamkollegen Haase den Grundstein für den späteren Klassensieg bereits im Zeittraining legte. Vor den Stuck-Brüdern im Schwesterauto, eingesetzt vom True Racing Team, stellten sie den Nordschleifen-Neuling auf die Pole-Position. „Gerade im Regen war es gut, vorne mehr oder weniger frei fahren zu können“, sagte Haase, der auf nasser Fahrbahn den ersten Stint den Anfang machte und in Ferdinand Stuck einen gleichwertigen Gegner fand.

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Eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassensieg stellte letztlich der frühe Boxenstopp der Stuck-Brüder dar. Auf abtrocknender Strecke wollte man so früh wie möglich bessere Zeiten fahren, im Team von „Isert Motorsport“ entschied man hingegen, dass Startfahrer Christopher Haase etwas länger draußen bleiben sollte.

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Als nach rund zwei Stunden in beiden Autos die Fahrer getauscht wurden, lieferten sich die beiden X-Bows eine packenden Zweikampf. 20 Minuten vor dem Ende schienen die Stuck-Brüder den Klassensieg für sich verbuchen zu können. Aufgrund des früheren ersten Reifenwechsels und dem damit verbundenen früheren Auftanken musste man jedoch zu einem kurzen „Splash & Dash“ an die Box – und verlor den möglichen Premieren-Sieg in letzter Minute. „Das war ein geiler Start im Regen! Ich bin gut weggekommen und hab‘ dann auf abtrocknender Strecke einen guten Speed gefunden. Mit den Slicks am Auto hatte ich einen schönen Fight mit dem Schwesterauto“, berichtet Ferdinand Stuck und sein Bruder ergänzt: „Als ich eingestiegen bin, hat mir Ferdi gesagt, ich kann volle Attacke fahren. Das habe ich gemacht, lief nach drei Runden auf das Schwesterauto auf, fand aber zunächst keinen Weg vorbei. Als ich es endlich geschafft hatte, musste ich an die Box.“

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Vorschau Lauf 9: die neue Herbstkollektion

Die Teilnehmerliste des neunten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 wartet mit einer Vielzahl an Neuigkeiten auf. Der neue Porsche 911 GT3 Cup und der KTM X-Bow GT4 geben ihr Debüt auf der Nordschleife, dort feiert auch BMW-DTM-Pilot Bruno Spengler seine Premiere, Marco Seefried und Felipe Fernández Laser starten für Manthey-Racing im Porsche, das Schnitzer-Team feiert genauso ein Comeback in der VLN wie die Brüder Ferdinand und Johannes Stuck, und Falken Motorsports setzt neben dem Porsche 911 GT3 R erstmals auch einen BMW M6 GT3 ein.

Vergangene Woche wurde er auf dem Autosalon in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt, nur wenige Tage später debütiert der neue Porsche 911 GT3 Cup auf der Nordschleife: Beim vorletzten Lauf der VLN erlebt der neue Cup-Rennwagen in der Klasse SP-X seine Feuertaufe im Renneinsatz. Lars Kern und Marco Seefried sollen in Diensten von Manthey-Racing mit dem in vielen Details verbesserten Cup-Elfer erste Daten sammeln.

Gleiches gilt für den KTM X-Bow in der geschlossenen GT4-Version. Der mit seinem kuppelartigen Glasdach futuristisch anmutende Sportwagen wird beim DMV 250-Meilen-Rennen von den Teams True Racing und Isert Racing eingesetzt. Die Fahrer sind Ferdinand und Johannes Stuck, die nach drei Jahren Abstinenz ihr Comeback auf der Nordschleife feiern, sowie Christopher Haase und Arne Hoffmeister.

Seine Nordschleifen-Premiere im Renneinsatz absolviert Bruno Spengler. Der BMW-DTM-Werksfahrer aus Kanada, Champion von 2012, geht mit seinem Landsmann Kuno Wittmer für das BMW Team RMG an den Start. Auch für die Mannschaft rund um den erfolgreichen Teamchef Stefan Reinhold ist es die VLN-Premiere mit BMW. „An diesem Wochenende ist für mich so ziemlich alles neu“, sagt Spengler. „Ich war noch nie in einem Rennauto auf der Nordschleife unterwegs. Zudem bin ich ganz selten in einem vergleichsweise langsamen Rennwagen wie dem BMW M235i Racing Cup unterwegs, in dem ich immer in den Rückspiegel schauen muss, um niemanden aufzuhalten. Daran muss ich mich auch erst gewöhnen. Das Wochenende wird eine große Herausforderung für mich, auf die ich mich aber unheimlich freue.“

Marco Seefried hat in den vergangenen Jahren fast alle GT3-Fahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife bewegt: Audi, Bentley, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche. Sein Start mit Manthey-Racing ist der erste Porsche-Einsatz des Langstrecken-Spezialisten in der laufenden VLN-Saison. Einer seiner Teamgefährten für den neunten Lauf schlägt nun die gleiche Richtung ein: Felipe Fernández Laser. Er startet zusammen mit „G. Tonic“ im SP7-Porsche 911 von Manthey-Racing – nach Einsätzen im SCG 003 der Scuderia Cameron Glickenhaus und im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop immerhin das dritte Fabrikat in einem Jahr.

Der BMW M6 GT3 ist beim DMV 250-Meilen-Rennen zahlenmäßig überdurchschnittlich gut vertreten. Neben den Teams Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing stoßen zwei neue Teams hinzu, die den GT3 aus München an den Start bringen: das BMW Team Schnitzer und Falken Motorsports. Während Schnitzer mit BMW-Junior Nico Menzel und dem erfahrenen Jens Klingmann nach fünf Jahren Nordschleifen-Abstinenz in die VLN-Familie zurückkehrt, betritt die Falken-Mannschaft Neuland. Der M6 GT3 wird von dem Team erstmals eingesetzt und dabei von Alexandre Imperatori und Philipp Eng pilotiert. Parallel geht auch der Porsche 911 GT3 R in den Farben des japanischen Reifenherstellers ins Rennen; hier wechseln sich Wolf Henzler und Frederik Makowiecki am Volant ab.

Christopher Mies und Connor De Phillippi reisen mit Land-Motorsport als frisch gebackene Champions im ADAC GT Masters zum Nürburgring und visieren ihren dritten VLN-Sieg in dieser Saison an.

Ein Modellwechsel steht bei dem langjährigen VLN-Teilnehmer Heinz Schmersal ins Haus. Nach Jahren im eigenen Audi TTRS 2.0 in der Klasse SP3T setzt der Wuppertaler im neunten Lauf erstmals einen Porsche Cayman GT4 Clubsport MR in der GT4-Klasse ein. Mit diesem Auto hatte das Team bereits beim 24h-Rennen in Barcelona erste Erfahrungen gesammelt. Das Cockpit des seriennahen Mittelmotor-Renners teilt sich Schmersal mit Markus Oestreich und Thomas Schmid.

Auch wenn die Meisterschaft praktisch entschieden ist – Alexander Mies und Michael Schrey reichte beim achten Lauf ein dritter Rang in der BMW-Cup-Klasse, um in der Tabelle uneinholbar zu sein – und auch im BMW M235i Racing Cup und im Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing bereits die Meister feststehen, bieten die verbleibenden beiden Saisonrennen in der VLN noch jede Menge Spannung. So ist die VLN-Produktionswagen- und die VLN-Speed-Trophäe ebenso offen wie die beiden Markenpokale von Opel und TMG.

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Die VLN feiert das Ende der Sommerpause

Mit dem 39. RCM DMV Grenzlandrennen findet die rund einmonatige Sommerpause in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ihr Ende; das sechste von zehn Rennen der Saison 2016 steht an. Wie in den vergangenen drei Läufen werden im BMW M235i Racing Cup wieder die meisten Autos um den Klassensieg kämpfen. Alexander Mies und Michael Schrey wollen ihre Serie mit dem sechsten Erfolg im sechsten Rennen ausbauen. Sie sind die Gejagten in der VLN-Wertung und können sich, trotz des frühen Zeitpunkts in der Saison, auf dem Weg zum Titel eigentlich nur noch selber schlagen. Seit dem dritten Lauf führen die beiden die Meisterschaft an und haben sich inzwischen einen beachtlichen Vorsprung erarbeitet.

Jede Menge Respekt verdienten sich in den ersten beiden Rennen des Jahres Frank Stippler und Anders Fjordbach. Im Audi R8 LMS von Phoenix Racing sicherten sich der routinierte Deutsche und der junge Däne in beiden Läufen den Gesamtsieg. Zum Auftakt der zweiten Saisonhälfte kehren Stippler und Fjordbach auf die Nordschleife zurück und haben nichts anderes als den dritten Sieg bei ihrem dritten VLN-Start im Sinn.

In einigen Klassen zeichnet sich eine ungewöhnliche Dominanz ab. Der Kampf um die Gesamtsiege zum Beispiel wird nach fünf Läufen von einem Auto, dem Audi R8 LMS, und zwei Fahrerpaarungen beherrscht: Stippler und Fjordbach sowie Christopher Mies und Connor De Phillippi. Beide Fahrerteams gewannen bislang jeweils zwei Rennen. Während Stippler/Fjordbach ihre Siegesquote im sechsten VLN-Rennen bei 100 Prozent halten wollen, sind Mies und De Phillipi nicht am Start.

Dafür machen sich die Fahrer der konkurrierenden Marken Hoffnungen auf den ersten Sieg des Jahres. Dicht dran war im vergangenen Rennen schon der Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey-Racing mit Jörg Bergmeis-ter und Michael Ammermüller, die sich nur hauchdünn im Kampf um Platz eins geschlagen geben mussten. Beide sind diesmal nicht mit am Start. Dafür setzt Manthey-Racing die beiden bewährten Porsche 911 GT3 R für Otto Klohs und Jens Richter sowie für Georg Weiss, Oliver Kainz, Jochen Krumbach und Mike Stursberg ein. In einem weiteren Porsche 911 GT3 R setzen die Lokalmatadore Klaus Abbelen und Sabine Schmitz mit Norbert Siedler und Patrick Huismann vom Frikadelli Racing Team alles daran, ihr erstes Top-Resultat der Saison zu erzielen.

Aufs Podium, aber noch zu keinem Sieg hat es der Mercedes-AMG GT3 in diesem Jahr in der VLN geschafft. Die Teams von Black Falcon mit Abdulaziz Al Faisal, Adam Christodoulou und Yelmer Buurmann, Haribo Racing mit Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth sowie Car Collection Motorsport mit Peter Schmidt, Klaus Koch und Johannes Siegler starten am Samstag erneut einen Angriff auf die Spitze.

Die hat 2016 BMW zumindest schon einmal in der VLN erobert, und beim dritten Lauf fuhren gleich drei M6 GT3 auf die ersten drei Plätze. Beim sechsten Lauf wird Walkenhorst Motorsport die Fahne der Münchener hochhalten und bringt drei Autos an den Start: zwei M6 GT3 für Christian Krognes, Victor Bouveng und Jörg Müller sowie für Matias Henkola, Michele Di Martino und Jordan Tresson und einen Z4 GT3 mit Teamchef Henry Walkenhorst, Peter Posavac und Daniela Schmid.

Mindestens einen Rang höher als im vergangenen Rennen wollen die Brüder Dominik und Mario Farnbacher klettern; sie belegten in ihrem Lexus RC-F GT3 (Klasse SPX) zuletzt den vierten Rang und sind am Samstag neben Lorenz Frey und Stéphane Ortelli eines von zwei Lexus-Duos.

Spannung steht den VLN-Fans in der Eifel auch in den zahlreichen Klassen bevor. Neben den Meisterschaftsführenden in der Cup5-Klasse Schrey/Mies sind erneut alle Klassen-Favoriten mit am Start: So werden sich in der SP7 Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi (drei Siege/Black Falcon) erneut ein Duell mit Frank Kräling, Marc Gindorf und Christopher Brück im Frikadelli-Porsche 991 GT3 Cup (zwei Siege) liefern. Auch in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing ist die Gesamtwertung hart umkämpft. Marc Hennerici und Moritz Oberheim (race-union Teichmann Racing) werden alles geben, um ihre Führung gegen Hamza Owega und Moritz Kranz sowie „Max“ und „Jens“ (beide Team GetSpeed) zu verteidigen. Kai Riemer und Arnd Meier (Arkenau Motorsport) sind ebenfalls in der Cup3-Klasse noch aussichtsreich im Rennen.

Drei weitere Teams wollen in ihren Klassen ihre Chancen auf den Gewinn des VLN-Titels wahren. In der V6 visieren die Meisterschaftszweiten Ivan Jacoma und Claudius Karch im Porsche Cayman (Mathol Racing) ihren sechsten Klassensieg im sechsten Rennen an. In der V5 hoffen Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer im BMW E36 auf den fünften Saisonsieg. Und Christopher Rink, Danny Brink und Gabriele Piana – die dreifachen Sieger der V4 – wollen sich im BMW E90 325i (Pixum Team Adrenalin Motorsport) gegen ihre Dauerrivalen Rolf Derscheid, Michael Flehmer und Zoran Radulovic (zwei Siege/Hofor Racing) behaupten.

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Der Zeitplan

Die „Grüne Hölle“, so wird die Nordschleife gerne von Motorsport-Fans und denen genannt, die auch mal privat über den Nürburgring heizen. Nicht zu Unrecht, schließlich gilt die Rennstrecke als die anspruchsvollste der Welt und hat schon so manches Opfer gefordert. Umso spannender wird es jedes Jahr, wenn wieder das 24-h-Rennen am Nürburgring ansteht, da sich besonders nachts die Ausfälle häufen. So gilt jeder, der das Rennen übersteht – mehr oder minder unbeschadet – als Gewinner. Eine Materialschlacht ist das Rennen aber in jedem Fall. Wir werfen einmal einen Blick auf den Zeitplan des 44. Langstreckenrennens in der Eifel.

Los geht es bereits am Donnerstag, dem 26. Mai. Frühmorgens um 08:00 Uhr startet die Rundstrecken-Challenge auf der Nordschleife und wird gefolgt vom freien Training des Audi TT Sport Cups, das zwei Stunden später startet. Insgesamt ist dieser Tag komplett von Trainings- und Qualifying-Fahrten geprägt. So starten am Donnerstag noch die WTCC/ETCC zum Test, während um 13:15 Uhr das Qualifying zum ADAC 24h-Classic Rennen beginnt. Auch der Freitag ist geprägt von Trainings- und Qualifizierungsfahrten. Allerdings startet auch der Audi TT Sport Cup zu seinem ersten Rennen, das um 11:55 startet und nur eine halbe Stunde dauert. Außerdem beginnt am Freitag noch das 180 minütige Classic-Rennen.

Richtig interessant wird es am Samstag, den 28. Mai. Kurz nach acht geht es mit dem Warm-Up zum ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring los, das um kurz vor zwei Uhr nachmittags seine Startaufstellung einnimmt. Dazwischen finden noch das zweite Rennen des Audi Sport TT Cups und zwei Rennen des WTCC / ETCC statt, bevor um 15:10 Uhr die Startrunde zum legendären 24h-Rennen beginnt. Um 15:30 Uhr wird sich die Luft dann besonders aufheizen: Der Startschuss zum Hauptevent fällt. Erst am Sonntag zur selben Zeit wird voraussichtlich feststehen, wer der Sieger ist. Favoriten gibt es natürlich jetzt schon, aber man darf die Rechnung nie ohne das berühmte Eifel-Wetter machen.

 

FALKEN startet mit neuem Porsche 911 GT3 R beim 24h-Rennen

Die Reifenmarke FALKEN ist auch in diesem Jahr Partner des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring und wird sich als einer der Hauptsponsoren sowohl auf als auch neben der Rennstrecke engagieren. Auch dieses Jahr werden wieder bis zu 200.000 Fans in die Eifel pilgern, um der größten Sportveranstaltung Deutschlands beizuwohnen. Zu sehen bekommen Sie den neuen Falken-Porsche 911 GT3 R und ein erprobtes Fahrerlineup am Steuer: Peter Dumbreck (Großbritannien), Wolf Henzler (Nürtingen), Alexandre Imperatori (Schweiz) und Martin Ragginger (Österreich) kämpfen erneut um einen Podiumsplatz.

Im vergangenen Jahr war es so weit: Beim 16. Anlauf gelang es dem FALKEN Motorsports-Team, das berühmte 24h-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife als Dritter auf dem Podest zu beenden. „Ich persönlich freue mich sehr, dass wir die Partnerschaft mit Porsche fortsetzen und hoffe, dass wir an die zahlreichen Erfolge anknüpfen, die wir mit dem Vorgängermodel am Nürburgring erzielt haben“, sagt Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe GmbH.

Nach fünf erfolgreichen Jahren mit dem Modell 997 wechselte FALKEN zu Beginn der Saison auf den Nachfolger auf Basis des Typs 991. Der rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R ist gegenüber dem Vorgängermodell konsequent weiterentwickelt und in den Bereichen Motor, Fahrwerk, Aerodynamik und Gewicht deutlich verbessert worden. Auch die Reifen wurden speziell für den Boliden entwickelt und mussten sich auf der Teststrecke in Portimao zahlreichen Tests unterziehen. Mit den dort gewonnenen Testergebnissen wurde von den Ingenieuren in Japan eine neue Generation High-End-Motorsportreifen speziell für den Porsche entwickelt, die jetzt am Nürburgring zum Einsatz kommen.

Auch neben der Rennstrecke ist FALKEN stark vertreten. Ein eigener Stand im ring°boulevard und die spektakuläre Drift Show im Historischen Fahrerlager werden die Fans auch in diesem Jahr begeistern. Ebenfalls wieder mit dabei sind die zwanzig FALKEN-Grid-Girls, die unter anderem die Starttafeln neben den Top-Favoriten des Rennens präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller DJI wird FALKEN ganz neue Aufnahmen generieren, die u.a. über die FALKEN-eigenen Social Media Kanäle verbreitet werden. Der FALKEN-Porsche ist eines der elf Fahrzeuge im Starterfeld, das mit einem Übertragungssystem für den Vodafone-Livestream ausgestattet ist. Eine umfangreiche Begleitung des Geschehens auf den FALKEN-eigenen Kanälen bei Facebook, Snapshat, Instagram, Youtube und der FALKEN-Webseite falkentyre.com ist ebenfalls Bestandteil der Aktivitäten

N24h – Die Motorsport-Party des Jahres 2016

Es ist soweit, die Motoren wurden gestartet und am Nürburgring brennt die Luft. Wobei – wenn man so in den Himmel schaut, dann wird es eventuell doch eher ein verregnetes Renn-Wochenende. Ganz egal, was das Wetter macht, hier geht es jetzt um den schärfsten Motorsport, den wir in Deutschland haben. N24H – Das Rennen des Jahres – endlich geht es los!

Nach der gestrigen Einstimmung beim Adenauer Racing Day startet heute die Action auf der Strecke. 160 Fahrzeuge stehen für die Jagd zwei Mal um die Uhr bereit. Zum ersten Mal gehen sie heute um 15:45 Uhr auf die Strecke, bevor heute Abend um 20 Uhr das erste Qualifying bestritten wird. Alles Wichtige zum ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Stream gibt es während des ganzen Wochenendes unter ww.24h-rennen.de.

Start frei um 15:45 – die Vorbereitungen für die längste Nacht gehen damit in ihre Endphase. Die Stimmung im Fahrerlager brodelt vor Anspannung.

Um 15:45 starten die Piloten ins erste Freie Training. Wenn später die Dunkelheit über die Eifel hereinbricht, steht von 20:00 – 23:30 Uhr das erste Qualifying auf dem Programm. Den Sieg werden wohl wieder die GT3-Fahrzeuge unter sich ausmachen. Audi will natürlich mit dem R8 LMS den Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen. „Ich will wieder einen Podestplatz“, so Vorjahressieger Nico Müller. „Am liebsten in der Mitte.“ Der Ingolstädter Hersteller brachte 2015 Jahr die Weiterentwicklung seines GT3-Boliden an die Nordschleife. In diesem Jahr ziehen einige Hersteller nach.

Der Österreicher Martin Ragginger startet im neuen Porsche 991 GT3 R: „Das Team ist hochmotiviert und das neue Auto ist ein riesiger Fortschritt. Mir persönlich ist die BoP egal – ich setze mich rein und gebe Gas.“ Das jüngste Fahrzeug ist der BMW M6 GT3. Der DTM-Campion von 2014, Marco Wittmann, will trotzdem voll angreifen. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber auch das Auto weiter voranbringen.“ Mercedes-Pilot Thomas Jäger hingegen hält sich noch etwas zurück: „Ein Podestplatz wäre schön.“ Auch für den Mercedes AMG GT3 ist es das erste 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Wir liefern die ersten Impressionen vom 24h-Rennen am Nürburgring und ständig frische Live-Infos. Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und instagram! #N24h

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Vorbereitungen bei den Top-Teams. Wenn am Samstag die Startflagge fällt, muss alles passen.

 

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Der guckt nur böse.

 

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Definitiv ein Sieg-Anwärter. Der Haribo-AMG GT.

 

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Kein Gesamtsieg, aber ein Klassensieg. Und wenn das Wetter so furchtbar schlecht wird, wie aktuell abzusehen, dann ist auch eine Top10-Platzierung am Ende möglich!

 

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Die Audi-Teams sind dieses Jahr ein wenig kürzer getreten, aber nicht langsamer!

 

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Dickes Ding mit einem B am Anfang?

 

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Schon bald F1-Niveau, die Paläste im Fahrerlager.

 

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Ordnung ist alles.

 

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Nein – die Fans, die sind alles!

 

 

 

 

Alles Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Das ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring: Die Piloten über die Strecke

Respekt – das ist hauptsächlich das Gefühl, das die Piloten verspüren, wenn sie gefragt werden, was sie von der Strecke denken. Vor dem Rennen haben fünf Piloten genauer darüber gesprochen, wie sie die Nordschleife empfinden, schließlich sind Rennfahrer unter ihnen, die vertraut mit der Grünen Hölle sind, aber auch welche, die kaum Erfahrungen mit dem Track haben. Drei Runden entscheiden am Samstag über Sieg und Niederlage.

José Maria López, unterwegs für das Team Citroen WTCC, amtierender Weltmeister und Tabellenführer in der WTCC findet alles an der Strecke besonders. Allein die Länge sei einzigartig und der Verlauf anders als alles, was man sonst kennt. Im vergangenen Jahr fuhr er zum ersten Mal auf der Nordschleife und gewann das Rennen direkt, was geradezu unglaublich ist, da Erfahrung viel auf diesem Track zählt. Aber Fangio gewann schon in der Eifel – da müsse eine starke Verbindung zu Argentiniern bestehen, meint López.

Tiago Monteira fährt für das Castrol Honda World Touring Car Team und ist zweiter im Classement. Für ihn sei es die schwierigste Rennstrecke der Welt. Seinerzeit hatte er – trotz des innigen Wunsches – nie wirklich die Gelegenheit, hier ein Rennen zu fahren. Dieser Wunsch soll ihm nun erfüllt werden. Für ihn ist die Strecke eine der ganz großen Herausforderungen – ganz ähnlich wie Monaco. Mit viel Respekt begegnet auch Nicky Catsburg vom Team Lada Sport Rosneft der Grünen Hölle. Der siebte der Gesamtwertung sieht die Strecke als sehr vielfältig an, stellte aber auch fest, dass man auf der Nordschleife gar nicht richtig mit Vollgas fahren könne.

„Wenn man abfliegt landet man an einem Baum oder in der Mauer“

Für Tom Coronel ist der Kurs in der Eifel schlicht der beste der Welt. Der Fahrer im Team ROAL Motorsport ist mit seinem Chevrolet zurzeit Neunter und sieht den Nürburgring als Herausforderung an, da er sich ständig wandelt und man nie eine perfekte Runde fahren könne. Ständig würde es passieren, dass man nur knapp davon kommt, weshalb die Furcht immer im Hinterkopf mitfahre. Dennoch sei er stolz, die Strecke fahren zu dürfen. So geht es auch Thed Björk, dem Dreizehnten der Tabelle. Er fährt für das Team Polestar Cyan Racing und ist glücklich mit der WTCC auf der Nordschleife fahren zu können. Für ihn ist die Nordschleife immer eine Erfahrung fürs Leben, da man hier ein hohes Tempo fahren könne, aber immer versuchen müsse, das Auto nicht zu überfahren. Gerade, da er die Strecke in- und auswendig kennt, weiß er, dass sie einen in Fehler hineintreiben kann.

 

Gewinne 2 Karten zum 24h-Rennen am Nürburgring

Der Start zum legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring ist am Samstag den 28. Mai um 15:30h. Das ganze Motorsport-Volksfest startet jedoch bereits viel früher. Inoffizieller Startschuss für das 24h-Rennen ist der Adenauer Racing Day am Mittwoch vor dem Rennen im Zentrum von Adenau. Eine gute Chance für die Fans, den Boliden und den Rennfahrern nah zu kommen. Bevor es dann am Wochenende richtig rund geht!

Für das ADAC Zurich 24h-Rennen (26. bis 29. Mai) bahnt sich ein spannender Fight der derzeit wohl stärksten GT-Teams und -Hersteller an. Der Langstrecken-Klassiker auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife lockt in diesem Jahr so viele Top-Piloten und Teams an wie selten zuvor. Ob Vorjahressieger Audi, Rekord-Sieger BMW, Mercedes-Benz oder Porsche: Sie alle wollen ihre Teams beim Fight um den prestigeträchtigen Sieg unterstützen. Selten war es dabei so schwer, einen Favoriten auszumachen.

Die längste Nacht des Jahres

24-Stunden 2016 am Nürburgring

Die 44. Auflage des ADAC Zurich 24h-Rennens wird wieder ein riesen Fest des Motorsports.

Mehr als 150 Fahrzeuge – rund drei Dutzend von ihnen alleine in den Klassen der potentiellen Gesamtsieger sind für den Start zugelassen. Unter ihnen tummelt sich ausnahmslos alles, was auf der Nordschleife Rang und Namen hat.

Auch der Blick in unsere Galerie vom N24h-Quali-Rennen zeigt, dass Spannung in diesem Jahr programmiert ist. Die gesamte Elite der Nordschleifen-Experten ist versammelt, viele ehemalige 24h- und VLN-Sieger, alte Hasen und Newcomer stürzen sich ins Geschehen. Und auch bei den Rennfahrzeugen wird es viel Auswahl geben!

Gewinnt jetzt noch zwei Tickets für das gesamte N24h-Wochenende!

Wir verlosen 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte 24h-Rennen. (Wert pro Ticket 66€) gelten von Donnerstag bis Sonntag (26.-29.5.) und berechtigen zum Zutritt zu allen geöffneten Tribünen und dem Fahrerlager.

Und so geht es: Füllt einfach unser Gewinnspiel-Formular aus. Vergesst nicht, Name und Anschrift vollständig anzugeben! 

[notification type=“notification_warning“ ]Ihr habt bis Sonntagabend, 15.05.2015 23:59 Zeit! Also am besten gleich mitspielen![/notification]

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Jetzt am N24h-Gewinnspiel teilnehmen

UPDATE / 17.05.2016

Die Gewinner von jeweils 2 Karten sind:

  • Marc Schmitz aus Offenbach
  • Lars Kemmer aus Sankt Goar
  • Kerstin Wahlen aus Würselen

Herzlichen Glückwunsch!!

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Gewinnspiel-Regeln auf mein-auto-blog:
Teilnehmen kann jeder ab 13 Jahre. Das Gewinnspiel startet mit der Veröffentlichung des Artikels auf mein-auto-blog und endet am 15.05.2016 um 23:59 Uhr. Der Gewinner wird am 16.05.2016 ausgelost, es gilt das Zufallsprinzip der Verlosung. Je 2 Eintrittskarten werden den 3 Gewinnern auf dem Postweg zugeschickt. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird der mein-auto-blog Newsletter abonniert. Lesen Sie bitte auch die Datenschutzhinweise zur Nutzung des Web-Angebotes von autohub.de
Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

VLN 1: BMW M235i Cup – Das Ergebnis

Die Cup5-Klasse ist bei den Rennen zum Langstrecken-Pokal am Nürburgring noch immer die stärkste CUP-Klasse. Mit 19 gemeldeten Startern ging somit auch VLN 1 mit einem spannenden Starterfeld in das erste Rennwochenende. 

Sieger in der Cup 5 war am Ende das Team #691 von Bonk Motorsport. Mit einer Gesamtzahl von 25 Runden und einer Besten Runde von 9:13.525 und Rennglück setzte man sich am Ende gegen das Team Schirmer mit dem Alleinstarter Stefan van Campenhoudt durch. Auf dem Siegerfahrzeug teilten sich Alexander Mies und Michael Schreyer das Lenkrad.

Auf Platz 3 kam der Walkenhorst BMW M235i in das Ziel. Hier am Steuer der Brite Tom Blomqvist. Besondere Spannung erhält der Cup durch die Chancengleichheit. Die Teams starten auf identischen BMW M235i und werden alle vom Reifenhersteller DUNLOP mit identischen Reifen ausgerüstet. Und so kommen nach rund 4 Stunden Rennzeit auch alle Fahrzeuge binnen einer Runde Unterschied in das Ziel.

Den einzigen Ausfall in der CUP5-Klasse musste im übrigen das Team AVIA racing #680 verkraften.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 25 SB-Medien

Alle Fotos: Stefan Baldauf / Guido ten Brink

Schwarze Falken starten bei 24h am Nürburgring in Blau-Gelb

BILSTEIN feiert 10 Jahre Black-Falcon-Partnerschaft mit AMG GT3 im legendären Design

Nach 10-jähriger Partnerschaft darf man im zivilen Leben Rosenhochzeit feiern und gönnt sich bisweilen einen hübschen neuen Ring. BILSTEIN und BLACK FALCON bleiben jedoch nur allzu gerne mit dem guten alten Nürburgring „verheiratet“ und genehmigen sich zum Jubiläum stattdessen einen heißen blau-gelben Renner auf Basis des brandneuen AMG GT3. Zum Einsatz wird er vom 26. bis 29. Mai unter anderem beim legendären 24h-Rennen kommen – aber auch bei der VLN.

Rennwagen in den Unternehmens-Farben der Fahrwerkexperten aus Ennepetal haben zwar Tradition, doch bislang trugen sie noch nie einen Stern im Grill und das Wappen der „Schwarzen Falken“ auf der Haube. Als weitere Besonderheit kommt 2016 hinzu, dass BLACK FALCON offizielles AMG Performance Team wird. Der blau-gelbe Bolide ist aber nur einer von insgesamt drei identischen AMG GT3, die für den erfolgreichen Rennstall in diesem Jahr an den Start gehen. Premiere bei BLACK FALCON feiert dabei übrigens auch das neue BILSTEIN MDS (Modulare Dämpfer System) in der 4-Wege-Variante. Genauso hochkarätig wie die Technik präsentiert sich auch die geplante Besetzung des blau-gelben AMG GT3 zum 24h-Rennen. Gesetzt sind die deutschen Fahrer Dirk Müller, Nico Bastian und Hubert Haupt sowie der Niederländer Yelmer Buurman.

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Mit dem Wechsel vom SLS AMG GT3 auf den AMG GT3 hat sich aber auch das Fahrwerk in vielen Details weiterentwickelt – und zwar nicht nur durch die zusätzlichen Verstellmöglichkeiten. Da der aerodynamisch in vielen Punkten optimierte Bolide weitaus mehr Abtrieb generiert als sein Vorgänger, musste dies auch bei der Auslegung des Feder-Dämpfersetups berücksichtigt werden. Zudem galt es, den Außendurchmesser der Gasdruckstoßdämpfer zu minimieren, da die größere Bereifung und eine verbesserte Luftführung mehr Platz benötigten. Dennoch muss das neue 4-Wege-System auch noch leistungsfähiger sein als sein 2-Wege-Vorgänger. Aufgrund von größeren Federraten und kleineren Federwegen in Verbindung mit der extrem effektiven Aerodynamik wirken in der Druckstufe bis zu 16.000 Newton auf jeden einzelnen Dämpfer ein. Zum Vergleich: Dies entspricht einer Gewichtskraft von mehr als 1,6 Tonnen.

In der Summe machen viele kleine Details den AMG GT3 zu einem rundum besseren Auto, das den vielfältigen Widrigkeiten der „Grünen Hölle“ hervorragend gewachsen sein dürfte. Wenn es eine Rennstrecke gibt, die Fahrer, Teams und Fahrzeuge seit jeher an ihre Grenzen bringt, dann ist es mit Sicherheit die legendäre Nürburgring-Nordschleife – der Ort, an dem sich BILSTEIN und BLACK FALCON seit langem zu Hause fühlen.

 

VLN 2016 – Der Saisonauftakt rückt näher!

Am 2. April stehen die Kontrahenten zum ersten von zehn Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 bereit. Ein Moment, den Fans, Verantwortliche und Fahrer seit Wochen herbeisehnen. Den Akteuren sind in der neuen Saison keine Grenzen mehr gesetzt. Sie können auf den Geraden wieder Vollgas geben – die Tempolimits auf der Nordschleife gehören der Vergangenheit an, die Sicherheitsvorkehrungen wurden im gleichen Atemzug nochmals verbessert. „Wir sind sehr glücklich, dass diese Einschränkungen aufgehoben werden konnten“, sagt Karl Mauer, Generalbevollmächtigter der VLN. „Fans und Teilnehmer dürfen sich auf eine spektakuläre VLN-Saison freuen. Die Sicherheitsstandards wurden verbessert, ohne jedoch den einzigartigen Charakter der Nordschleife zu verändern.“

VLN Saison 2016, Test- und Einstellfahrten. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 19.03.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz sowie auf der Döttinger Höhe darf wieder voll gefahren werden – die Schilder, die auf das Tempolimit von 200 bzw. 250 Stundenkilometern hinweisen, sind verschwunden. Gespräche zwischen dem DMSB (Deutscher Motor Sport Bund), den Veranstaltern VLN und ADAC Nordrhein und der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) führten zu einem Maßnahmenpaket, das am 23. Februar vom DMSB beschlossen wurde.

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Bereits über die Wintermonate hat der Nürburgring sieben Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit umgesetzt. Kaum war die VLN-Saison 2015 beendet, rollte schweres Baugerät auf die Nordschleife. Vom 16. November bis 22. Dezember ist der rund 500 Meter lange Abschnitt zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz komplett erneuert worden. Bodenwellen wurden geebnet und die Fahrbahn mit einem topfebenen Asphalt präpariert, um beste Bedingungen zu bietet. An mehreren Stellen wurden neue FIA-Zäune und Zuschauer-Rückhaltezäune errichtet, beispielsweise an der Döttinger Höhe, um die parallel verlaufende Bundesstraße 258 deutlicher abzugrenzen. Zudem wurde im Streckenabschnitt Schwedenkreuz eine Zuschauer-Speerzone eingerichtet.

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Anpassungen im technischen Reglement geben dem Sicherheitskonzept den letzten Schliff. Sie betreffen hauptsächlich die hochgerüsteten Fahrzeuge der Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro. Diese müssen in der kommenden Saison eine Mindestfahrhöhe von 65 Millimetern vorweisen, um sicherzustellen, dass die Federwege der Stoßdämpfer die Belastungen durch Bodenwellen und Sprünge in jedem Falle kompensieren können. Sogenannte Louvres (Entlüftungslöcher) an den vorderen Kotflügeln sollen im Ernstfall das Abheben eines Autos verhindern. Zudem wurde die Motorleistung um weitere fünf Prozent reduziert. Bereits nach dem Auftaktrennen der vergangenen Saison hatte man diese um fünf Prozent gedrosselt, weshalb die maximale Leistung nun um zehn Prozent geringer ist. Am Beispiel des aktuellen Audi R8 LMS beträgt die Änderung der Leistung in der ‚Balance of Performance’ (BoP) auf dem Motorenprüfstand 26 PS – von 511 PS beim Saisonfinale 2015 zu 485 PS beim Auftaktrennen 2016. „Das alles sind minimale Veränderungen, die in punkto Sicherheit von enormen Nutzen sind“, sagt Mauer.

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Nach einer Saison mit vielen Diskussionen und Unklarheiten können die VLN-Teilnehmer am 2. April bei der 62. ADAC Westfalenfahrt also wieder voll durchstarten. Ob ausgewachsener Rennbolide oder seriennaher Tourenwagen, ob erfahrener Profi oder passionierter Amateur – in der VLN begibt sich eine einmalige Mischung von Fahrzeugen und Fahrertypen auf die schönste und längste Rennstrecke der Welt. Nach dem vierstündigen Auftaktrennen wird sich zeigen, wie gut Teams und Fahrer die Winterpause genutzt haben, um sich auf die einzigartige Serie auf der einzigartigsten Strecke Deutschlands vorzubereiten.

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VLN 2015: Lauf 8 – Amateure schlagen Profis

Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring entschied sich erst auf den letzten Metern. Vier Runden vor Schluss trennten die Top-3-Teams weniger als zwei Sekunden – dann überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem packenden Showdown feierte Dennis und Marc Busch im privat eingesetzten Audi R8 LMS ultra ihren zweiten VLN-Sieg. Das Brüderpaar aus Bensheim konnte sich den finalen Angriff sparen, nachdem das bis dato führende Mercedes-AMG-Test-Team mit den Piloten Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Yelmer Buurman im brandneuen Mercedes-AMG GT3 aufgrund eines Geschwindigkeitsverstoßes eine Zeitstrafe kassierte. Platz drei ging an das Team Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop. Michela Cerruti, Jesse Krohn und Felipe Fernándes Laser feierten mit dem BMW Z4 GT3 ihren dritten Podestplatz in der laufenden Saison. Bei Kaiserwetter rund um den Nürburgring am ‚Tag der Deutschen Einheit’ war bereits das Zeittraining am Morgen an Spannung kaum zu überbieten. Die Top-10-Teams trennten am Ende gerade einmal 6,497 Sekunden. Zudem erzielte Jäger im AMG GT3 mit einer Zeit von 8:01,881 Minuten eine neue Jahresbestzeit. Für Begeisterung bei den kleinen und großen Zuschauern sorgte die Maus des WDR, die im Rahmen des ‚Türöffner Tags’ vor Ort war. In Kooperation mit dem Nürburgring bot die VLN 15 begeisterten Kindern einen Einblick hinter die Kulissen der Rennveranstaltung und -strecke. Der Sender Sport 1 zeigt am 10. Oktober eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens.

VLN 2015 Lauf 8 007 Foto Stefan Baldauf SBMedien

„Endlich unser zweiter Sieg“, freute sich Marc Busch. „Wir sind aktuell sehr gut aufgestellt und es läuft bei uns wie am Schnürchen.“ Sein Bruder Dennis ergänzte: „Nach den Plätzen sechs und drei bei den vergangenen beiden Rennen, haben wir jetzt noch einmal nachgelegt.“ Neben ihrem hohen Speed – die beiden Amateurrennfahrer ließen souverän eine Reihe von namhaften Sportwagenprofis hinter sich – war auch die Strategie des Teams entscheidend. „Wir haben unseren ersten Boxenstopp vorgezogen, weil wir im Verkehr festhingen“, erklärte Marc Busch. „Danach hatten wir freie Fahrt und konnten mit schnellen Rundenzeiten punkten.“ Auch wenn der Sieg zum Greifen nah war, hielt sich ob des großartigen Erfolgs die Enttäuschung bei Jäger in Grenzen. „Wir haben Platz zwei gewonnen und nicht Platz eins verloren“, sagte der Wahlmünchner. „Schon das Qualifying lief bei uns fantastisch – die Rundenzeit war top und am absoluten Limit.“ Die Entwicklung, die der Vorgänger SLS AMG GT3 in den letzten fünf Jahren gemacht hat, ist komplett in den neuen GT3-Boliden von Mercedes-AMG eingeflossen. „Wir sind am Optimum unterwegs“, so Jäger. Für das Walkenhorst-Trio war Platz drei ein zufriedenstellendes Ergebnis. Laser gab dennoch eine Kampfansage aus: „Wir freuen uns, erneut auf dem Podium zu sein. Viel mehr geht mit dem Z4 nicht. Ich habe mich über weite Strecken an dem AMG GT orientiert und versucht, dran zu bleiben. Das ist mir gelungen, unsere Pace stimmt also. Es stehen noch zwei Rennen auf dem Programm und wir wollen definitiv noch einen weiteren Sieg.“

Hinter dem Spitzentrio fuhren Uwe Alzen und Mike Stursberg im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 auf Rang vier. Auf Sabine Schmitz, Klaus Abbelen, Patrick Huisman im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing folgte das Fahrertrio im SLS AMG GT3 von Car Collection – Kenneth Heyer, Lance David Arnold und Tim Scheerbarth – mit Platz sechs. Auf Position sieben wurden Georg Weiss, Jochen Krumbach und Oliver Kainz im Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey abgewinkt. Für Unternehmer Weiss aus Monschau endete so sein 100. Renneinsatz in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit einem achtbaren Ergebnis.

Neben dem Kampf um den Gesamtsieg waren am Ende gleich mehrere Klassen hart umkämpft. Nachdem sie die Porsche-Cup-Klasse bei den vergangenen fünf Rennen für sich entscheiden konnten, endete beim achten Lauf die Siegesserie von Marc Hennerici und Christian Menzel. Das raceunion Teichmann Racing-Duo überquerte eingangs der letzten Runde nur wenige Tausendstelsekunden hinter Adam Osieka und Steve Jans von GetSpeed Performance die Ziellinie. Über die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife hatten sie dann aber doch das Nachsehen und büßten 27,660 Sekunden ein. Zu einem wahren Fotofinish kam es in der Klasse V6. Claudius Karch und Ivan Jacoma retteten im Porsche Cayman S von Mathol-Racing 0,585 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten Yannick Fübrich und Stein Tveten mit dem Porsche 911 von aesthetic racing ins Ziel.

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Mit ihrem siebten Klassensieg verteidigten Dirk und Tim Groneck im Renault Clio die Tabellenführung. Aufgrund der geringeren Anzahl an Gegnern in der SP3 – in der VLN erhält das Team die meisten Punkte, das die meisten Teilnehmer in seiner Klasse hinter sich lässt – ist der Vorsprung auf Stefan van Campenhoudt im BMW 325i des Team Schirmer allerdings geschrumpft. Der Belgier feierte seinerseits sechs Klassensiege. Die V4 ist im Schnitt besser besetzt, so dass seine Chancen gut stehen, die Meisterschaft für sich zu entscheiden, sobald am Ende das eine Streichresultat zum Tragen kommt.

Der neunte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, das ROWE DMV 250-Meilen-Rennen, findet bereits in zwei Wochen, am 17. Oktober, statt. Die Renndistanz beträgt wie gewohnt vier Stunden.

 

 

 

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VLN 8 – Wundervolles Wetter, wunderbares Rennen!

Eigentlich ist der Einsatz des neuen AMG GT nur ein “Test”. Aber dieser Test zeigte gleich einmal die Fähigkeiten des neuen AMG GT. Noch bevor der AMG GT im kommenden Jahr als Kundensport-Fahrzeug angeboten wird, hat er sich jetzt schon die ersten Sporen verdient. Die Pole-Position für das “Test-Team” zeigt, worauf wir uns im nächsten Jahr einstellen müssen. Falls die GT3 dann noch auf der Nordschleife antreten dürfen.

VLN 8 – Die Sonne lacht in der Eifel

1a Vorstellung von AMG und ..

Mit einem “offensichtlichen Frühstart” von Hubert Haupt im Black Falcon AMG SLS GT3 flog die erste Startgruppe über die Startlinie. Bereits beim “Grid-Zeichen” im Bereich der Hohenrain-Schikane war der dunkelgrüne SLS mit einer Schnauzenlänge in Führung. Nach der ersten Runde war das Thema dann aber wieder erledigt. Der neue AMG GT kam als Führender zurück zur Grand-Prix-Strecke. Jan Seyffarth sprach im Interview davon, dass er von Hubert Haupt “ausgetrickst” wurde.

VLN Saison 2015 - Lauf 8 - Mercedes-AMG GT - Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf
VLN Saison 2015 – Lauf 8 – Mercedes-AMG GT – Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf

Spektakulärer Start aber auch für den Farnbacher Lexus RC-F GT3 #55 – noch auf der Grand-Prix-Strecke, noch in der Einführungsrunde, ließ man die Herbst-Sonne einmal um das Auto kreisen. Aber es waren vermutlich nur die kalten Reifen – das Rennen konnte man dennoch in Angriff  nehmen!

In der zweiten Startgruppe war es wieder einmal ein Audi TT-RS, der sich die Pole-Position sichern konnte – jedoch nicht der Sieg gewohnte LMS- TTRS2 mit der Startnummer #303 (mit am Steuer Daniela Schmid), sondern der TT-RS 2.0 mit der Startnummer #334 und der norwegischen Truppe: Hakon, Atle, Kenneth.

Gar nicht erst bis zur Startlinie gekommen, der Ferrari F458, der im Training ein Getriebeproblem hatte, hier entzündete sich danach das Öl am Auspuff und sowohl Brand als auch Getriebe-Problem führten dazu, dass der Start unmöglich wurde.

Der schnellste BMW M235i war nach dem Training zum achten VLN-Lauf der Bonk-Motorsport M235i mit der Startnummer #692. Auf dem Fahrzeug teilen sich Alexander Mies, Kiki Sak Nana und Jens Moetefindt das Lenkrad.

VLN 8 - Der "powered by Dunlop" Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst
VLN 8 – Der „powered by Dunlop“ Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst

In den ersten Runden wurde das Rennen von einem knallharten Duell zwischen dem Hummel-Mercedes, dem Twinbusch-Audi, dem Haribo-Mercedes und dem powered by Dunlop Walkenhorst Z4 geprägt. Dennis Busch am Steuer des #44 Audi R8 konnte sich dabei excellent in Szene setzen. Den Druck vom stark pushenden Uwe Alzen konnte Dennis Busch lange standhalten, erst der frühe Boxenstopp des #44 Audi löste diesen starken Fight auf.

Im BMW M235i Cup gab es einen heftigen Abflug von der #669. Die Beschädigungen in der Hohenrain-Schikane waren so heftig, dass dort erst ein einmal eine Code 60 für längere Zeit eingerichtet werden musste.

Gar nicht so toll lief der achte Lauf für das Team von Falken Motorsports. Nach einem langen Reparatur-Stopp ging man mit drei Runden Rückstand gegen 14 Uhr wieder in das Rennen. Gestartet war man von 11, nach dem Tausch der linken Antriebswelle war es erst einmal nur noch Platz 122, im Ziel dann immerhin Platz 59. Am Ende aber ein enttäuschendes Ergebnis. Zumal dieser VLN-Lauf für den Falken-Porsche 997 der letzte Lauf in seiner Renn-Karriere war.

Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!
Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!

Dramatisch lief der dritte Boxenstopp des Frikadelli-Porsches. Auf der Döttinger Höhe ging Sabine Schmitz während ihres Stints der Sprit aus, im Bereich der Boxengasse rollte der Porsche nur noch. Hurtigst eilten die Mechaniker heran, um die schnellste Frikadelle der Welt noch zur Box zu schieben.

Der gesamte Renntag war geprägt von einem 1a Wetter am Ring. Eine Stunde vor Rennende passte der spannende Wettkampf auf der Strecke noch immer zum strahlenden Sonnenschein. In der letzten Rennstunde lagen der TwinBusch Audi und der Black Falcon SLS dicht hintereinander, mit leichtem Vorteil für den Flügeltürer. Dahinter das Team  rund um Klaus Abbelen. Die Top 3 trennte derweil nicht einmal eine Sekunde!

20 Minuten vor Rennende drehte sich an der Spitze die Führung, der AMG GT packte sich nicht nur den Black Falcon SLS, sondern auch den TwinBusch Audi R8 – eine fast zeitgleich ergangene Zeitstrafe von 80 Sekunden wegen „Überholens unter Gelb“ wartete jedoch noch! Davon unberührt bleibt der reine Speed des Mercedes-AMG GT. Mit einer 8:07.057 war der neue AMG GT3 der mit Abstand schnellste Rennwagen auf dem Eifeler Asphaltband. Der Zieleinlauf zeigte dann auch den AMG GT3 als Führenden – bereinigt auf dem Zeitenmonitor war das Bild jedoch ein anderes.

TwinBusch gewinnt den achten VLN-Lauf!

Am Ende siegt beim achten VLN-Lauf ein Team, das es schon lange verdient hat. Die Brüder Dennis und Marc Busch gewinnen den achten VLN-Lauf und sichern sich so den zweiten VLN-Sieg! Auf Platz 2 der Mercedes-AMG mit seiner Zeitstrafe, auf Platz 3 der „powered by Dunlop“ Walkenhorst BMW Z4 GT3.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf

VLN 2015: Sechs Rennen, fünf Sieger – ROWE RACING triumphiert

Das war ein fulminanter Start in die zweite Saisonhälfte. Fünf gewertete Rennen – fünf unterschiedliche Sieger: Die Saison 2015 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist weiterhin von prickelnder Spannung geprägt. Klaus Graf und Christian Hohenadel wurden beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING nach 4:03:09,479 Stunden in Führung liegend abgewinkt. Bei den vier vorangegangenen Rennen waren Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 R, BMW Z4 GT4 sowie Ford GT erfolgreich. Für den spektakulären Flügeltürer von Mercedes-Benz war es seit 2010 der elfte VLN-Sieg. Und während Hohenadel seinen vierten Triumph feierte, freute sich Graf über seine Premiere auf der obersten Stufe des VLN-Podiums. Den Doppelsieg der ‚Sternfahrer’ machte bei strahlendem Sonnenschein das Team Black Falcon perfekt. Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen überquerten mit einem Rückstand von 1:11,682 Minuten als Zweite die Ziellinie. Platz drei eroberten Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing. Der Sender Sport 1 zeigt am 29. August um 16:25 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung des sechsten VLN-Laufs.

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenzlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen.
„Ich freue mich riesig über meinen ersten VLN-Sieg“, sagte Graf nach dem Rennen. Der erfahrene Langstreckenpilot hatte bereits im morgendlichen Zeittraining für Aufsehen gesorgt: Er fuhr in 8:02,804 Minuten die schnellste Runde und sicherte ROWE RACING die Pole-Position. Mit dieser Zeit war er 93 Hundertstelsekunden schneller als Bernd Schneider, der beim vierten VLN-Lauf und dem ersten Einsatz des SLS-Nachfolgers Mercedes-AMG GT3 die bis dahin schnellste Runde des Jahres absolvierte. „Unser Sieg ist ein Riesenerfolg für das ROWE-Team, das in diesem Jahr – vor allem beim 24h-Rennen in Spa Francorchamps, als der Sieg in greifbarer Nähe war – sehr viel Pech hatte. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf das 6h-Rennen in zwei Wochen.“ Die Grundlage für den Erfolg war vor allem die Fahrerpaarung selbst, die mit konstant schnellen Rundenzeiten überzeugte.

Das Black-Falcon-Team führte das Rennen in der Anfangsphase zunächst an, verlor dann aber nach dem ersten Stopp wertvolle Zeit. „Wir haben durch einige Gelbphasen rund eine Minute eingebüßt“, sagte Ex-DTM-Pilot Haupt. „Diese Zeit konnten wir über die Distanz nicht mehr aufholen.“ Eine Schrecksekunde erlebte der Münchner in der letzten Runde: „Unmittelbar vor mir gab es einen Unfall, an dem ich glücklicherweise unbeschadet vorbeikam.“

Auch wenn sie ihren Podestrang nicht aus eigener Kraft erringen konnten – der bis kurz vor Schluss drittplatzierte Falken-Porsche erlitt in der letzten Runde einen Reifenschaden – war die Freude im Frikadelli-Team trotzdem groß. „Ich habe den 911er im Bereich Wippermann passiert“, sagte Schmitz. „Für die Falken-Truppe tut es mir natürlich leid, trotzdem freuen wir uns über unseren eigenen Erfolg. Mehr war heute einfach nicht drin, die Konkurrenz war einfach zu stark.“

Der Falken-Porsche, pilotiert von Martin Ragginger und Alexandre Imperatori, errang am Ende Platz vier vor dem schnellsten Manthey-Porsche mit den Fahrern Christoph Breuer, Richard Lietz und Michael Christensen. Den schnellsten BMW Z4 GT3 pilotierten Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn auf Rang sechs. Im bestplatzierten Audi R8 LMS ultra wechselten sich Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng ab.

Viele Klassensiege beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen waren hart umkämpft. So betrug der Vorsprung des Porsche Cayman S von Mathol Racing auf den zweitplatzierten 911er von aesthetic racing in der Klasse V6 gerade einmal 3,326 Sekunden. Ähnlich eng ging es in der Klasse V3 zu, in der der von Bonk-Motorsport eingesetzte Peugeot 306 S16 nur 5,035 Sekunden vor den Verfolgern ins Ziel kam. Und auch die beiden Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche konnten sich zusammen mit dem Finnen Hannu Luostarinen nicht auf ihrem Vorsprung ausruhen. Das Trio unter der Bewerbung TI-Tarvike Racing wurde 6,229 Sekunden vor dem Cup-Kollegen von Lubner-Motorsport abgewinkt. Heinz-Otto Fritzsche fuhr so zu seinem 80. Klassensieg. Damit hat er in der Bestenliste seit 1990 VLN-Urgestein Andreas Schall eingeholt. Und dessen Sohn Ralf, der die Statistik anführt, hat seinerseits nur noch zwei Klassensiege Vorsprung.

Dirk und Tim Groneck verteidigten mit ihrem fünften Sieg mit dem Renault Clio in der Klasse SP3 die Führung in der Meisterschaft. Rang zwei haben weiterhin Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz inne, die im TMG GT86 Cup erneut Platz eins feierten. Der Niederländer Stefan van Campenhoudt belegt nach fünf gewerteten Rennen den dritten Rang und führt in der VLN-Produktionswagen-Trophäe.

Mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht am 5. September der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Das Rennen des veranstaltenden MSC Ruhrblitz Bochum führt als einziges im Kalender der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie über die Distanz von sechs Stunden und bietet Fahrern und Fans 50 Prozent mehr packenden Motorsport in der ‚Grünen Hölle’.

Zur Foto-Galerie, VLN Lauf 5

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Robert Kah

VLN 6: Sternenkrieger im Siegesrausch

VLN – Lauf 6: 38.RCM DMV Grenzlandrennen: Krieg der Sterne

Der Anfang des sechsten Saison-Laufes war klar dominiert vom Mercedes-Benz SLS AMG GT3. Gleich drei Teams, gleich drei der V8-Boliden standen ganz vorne, nach dem Training am sonnigen Samstagfrüh nur durch Sekunden getrennt. Die schnellste Runde legte dabei der ROWE SLS hin, der jetzt „ROWE Marketing GmbH“ genannt werden möchte. Am Steuer Klaus Graf und Christian Hohenadel. Auch wenn sich die Zeit des wuchtigen SLS GT3 so langsam dem Ende zu neigt – dieser sechste Lauf war Mercedes-Land!

Motorsport ist eine heiße Sache

Fragen Sie mal Uwe Alzen nach diesem Rennen. Er dürfte auch jetzt, viele Stunden nach seinem Ausfall, noch kochen vor Wut. In der Startphase duellierte er sich, von zwei startenden, mit dem Startfahrer des von drei startenden SLS des Teams Black Falcon. Auch wenn Adam Christodoulou jede Verantwortung von sich wies – am Ende dürfte es die Berührung in der Startrunde gewesen sein, die zum Ausfall des Haribo-SLS führte. Nach dem die Alzen-Brüder vor kurzem noch für Start-Ziel-Sieg Fourore sorgten, kam Uwe dieses Mal nicht weiter als bis zum Abschnitt Hatzenbach. Sein Abflug und Einschlag dort dürfte die Folge der Berührung zwischen dem Haribo-SLS und dem Black Falcon SLS gewesen sein.

111/ 38. RCM DMV Grenzlandrennen, EUROPA, Deutschland, Rheinland-Pfalz, Adenau, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 12:34:37: Copyright by Robert Kah / imagetrust
38. RCM DMV Grenzlandrennen | #8 Der Haribo-Porsche. Frühes aus!

Ein heißes Rennen von Anfang bis Ende. Fragen Sie mal das Manthey-Team. Deren Porsche mit der Startnummer #12 hatte hinten rechts einen Reifenschaden. Das zurückfahren zur Box führte zu einem Folgeschaden der sich dummerweise kurz vor der Grand Prix-Strecke zu einem veritablen Brand entwickelte. Rauchend kam der von 19 gestartete Porsche 911 GT3 R auf Start-und-Ziel zurück, bei der Einfahrt in die Boxengasse stand das Heck dann bereits mächtig in Flammen.  Ein beherzter Einsatz vom Frikadelli-Teamchef Lynn am Feuerlöscher sorgte für Abkühlung am Heck. Der restliche Brand wurde von der Marshal-Truppe umgehend gelöscht. Das Rennen für den SP9-Porsche damit natürlich beendet.

Oder fragen Sie mal die Zuschauer – denn an diesem Samstag zeigte sich die Eifel von ihrer Sonnenbrand-Gefahr!

Abflug für Tiefflieger

Wenig Glück auch für die Falken-Truppe. Von Platz 4 in das Rennen gestartet, gab es auch hier ein höchst spektakuläres Rennen für die Zuschauer zu sehen. Nachdem sich der Haribo-SLS mit Uwe Alzen in der Hatzenbach abgelegt hatte, war man zwischenzeitlich auf P2 und fightete in engen Positionskämpfen um die Spitzenplätze. Einen sicher geglaubten dritten Platz musste man dann allerdings eine halbe Stunde vor Rennende abschreiben. Ein Reifenschaden am Falken-Porsche sorgte für „langsame“ Fahrt und so konnte das Frikadelli-Team den dritten Rank einfahren. Dort war man von 5 gestartet, haderte aber mit dem Rennen an sich. Zwischenzeitlich drohte die „rasende Frikadelle“ aus den Top 10-Platzierungen zu rutschen, einen echten Fehler oder ein Problem konnte man jedoch nicht beobachten.  Einen sauberen Abflug demonstrierte auch das Team „Nedschroef / structure-bau“ mit der Startnummer #168. Auf dem Fahrzeug unterwegs: Peter Terting, Czyborra und Hüttenrauch – und Rauch dürfte in der Hütte nach dem Abflug im Bereich Bergwerk erst einmal gewesen sein!

Feinster Motorsport

Den gab es wie immer innerhalb der Cup-Klassen zu sehen. BMW M235i und Opel Astra Cup faszinieren mit knallharten, zu meist aber sehr fairen Duellen auf der Strecke.  Im Training war der schnellste M235i (Powered by Dunlop) wieder einmal mehr die #666 mit Weidinger, Ebertz und Schrey am Steuer. Und der schnellste M235i am Ende des Rennens? Auch wieder der #666? Nein. Dieses Mal hat es im BMW-Cup für den schnellen Scheid-BMW nicht gereicht. Ein Unfall sorgte für einen längeren Boxenstopp, doch alles Panzertape konnte nicht mehr helfen – nach 18 Runden war Schluss. Der Sieg in der Cup 5 ging im sechsten Lauf an den „racing one“ M235 mit der Startnummer 696.

Am Ende siegte der „gute Stern“ der Nordschleife

Vier Stunden nach dem Start, kreuzten zwei Mercedes-Benz SLS mit nicht ganz 1.5 Minuten Abstand die Ziellinie und demonstrierten damit wieder einmal: Der Mercedes-Benz AMG SLS GT3 gehört noch lange nicht zum „Alten Eisen“ – auch wenn der neue AMG GT bereits zum ersten Rennen an der Nordschleife auftauchte! Für eine Handvoll Porsche reicht es am Ring dann, dank exzellenter Fahrbarkeit und der Stabilität eines Panzers, dann noch immer! 😉 Bis zum nächsten Lauf, in einer Woche – und dann fahren wir „sechs Stunden“!

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

 

 

 

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Startaufstellung VLN Lauf 6 – 22.08.2015

Motorsport-Wochenende vom feinsten! Rund um die Trier und die Panzerplatte startet der zweite Wertungstag der Rallye-Deutschland, in Spa-Franchorchamps fahren die F1-Piloten und am Nürburgring startet das 6. VLN-Rennen des Jahres 2015! 

Wunderbares Wetter in der Eifel und ein Starterfeld das es in sich hat. Die Startaufstellung für den38. RCM DMV-Lauf in der Eifel sieht wie folgt aus:

vln lauf 6

Wer nicht live vor Ort sein kann, der findet den VLN-Livestream hinter diesem Link!

VLN: Mercedes will in die Sieger-Riege

Neben faszinierenden Boliden und mitreißender Rennaktion auf der schönsten Rennstrecke der Welt ist vor allem die Vielfalt ein herausstechendes Prädikat der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Fahrer aus unterschiedlichsten Nationen steuern einen mannigfaltigen Fabrikat-Mix verschiedenster Hersteller durch die ‚Grüne Hölle’. Eine bunte Mischung, die sich auch auf dem Podium in der Saison 2015 widerspiegelt. In den bisher vier gewerteten Rennen standen dort Audi, Porsche, BMW und Ford jeweils einmal ganz oben. Beim sechsten VLN Lauf möchte sich nun auch der verbleibende große deutsche Hersteller einen Gesamtsieg sichern: Vier Fahrerteams rechnen sich im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 besonders gute Chancen aus. Doch die Konkurrenz ist auch am Samstag, dem 22. August, groß, wenn um 12 Uhr das 38. RCM DMV Grenzlandrennen gestartet wird. Dann wird sich in dem vierstündigen Wettkampf auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs-Kurzanbindung und legendärer Nordschleife zeigen, ob sich ein weiteres Siegerteam in den Annalen der VLN-Saison 2015 verewigt oder es einen Wiederholungstäter geben wird.

So werden vor allem Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huismann im Frikadelli-Porsche sowie Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn im Walkenhorst BMW versuchen, Mercedes-Benz in die Suppe zu spucken und den zweiten Saisonsieg zu ergattern. Der Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport gewann den vierten Lauf und untermauerte seine Ambitionen mit dem dritten Platz im fünften. Der 911 GT3 R von Frikadelli-Racing feierte beim dritten Lauf den 200. VLN-Sieg eines Zuffenhauseners und ist immer auf Angriff gepolt. Den von ‚H&R Spezialfedern’ beworbenen Ford GT muss die Konkurrenz spätestens seit dem vergangenen VLN-Rennen mit auf der Rechnung haben. Dominik Schwager und Uwe Alzen pilotierten die Eigenkonstruktion von Alzens Bruder Jürgen zum Sieg. Das Erfolgsduo geht im Grenzlandrennen jedoch getrennte Wege. Während Schwager mit Robert Renauer – der Porsche-Fahrer wird erstmals in einem Ford Platz nehmen – einen neuen Teamkollegen zur Seite hat, versucht sich Alzen diesmal im Mercedes-Benz SLS von Haribo Racing. Somit hat der 48-Jährige die Möglichkeit, sich in zwei aufeinanderfolgenden Rennen, in zwei unterschiedlichen Fabrikaten den zweiten Sieg zu holen. Das Cockpit Alzen, Marco Holzer und Mike Stursburg ist eines der heißen Eisen im Kampf um den ersten Mercedes-Benz-Gesamtsieg in dieser Saison.

Ein weiteres ist der SLS von Rowe Racing. Klaus Graf und Christian Hohenadel freuten sich bereits im zweiten VLN-Lauf über den dritten Platz und wollen nun ganz oben stehen. Zumal der Start bei der vierten Ausgabe aufgrund eines Unfalls im Qualifying nicht zustande kam. Rowe-Teamchef Hans Peter Naundorf: „Deshalb sind wir jetzt umso motivierter. Wir haben in dieser Saison immer wieder sehr gute Leistungen gezeigt, konnten uns aber nicht mit dem entsprechenden Ergebnis belohnen. Das wollen wir ändern und mit Klaus und Christian um den Gesamtsieg mitfahren.“ Chancen rechnen sich zudem der Ex-DTM-Pilot Renger van der Zande, Johannes Siegler und Peter Schmidt im Car Collection SLS aus. Das vierte Team im Bunde der hoffnungsvollen Mercedes-Benz-Starter kommt aus Meuspath: Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen wollen für Black Falcon ganz vorne mitmischen.

Dieses Ziel verfolgen die regelmäßigen VLN-Starter Martin Ragginger und Alexandre Imperatori im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports ebenfalls. Beide haben ein potentes Auto, landeten schon häufiger auf dem Podium, warten aber immer noch auf den ersten Sieg. Auf diesen schielen auch die beiden Crews der Audi R8 LMS ultra. Die Brüder Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng sowie das Phoenix-Cockpit Christian Mamerow, Nikolaus Mayr-Melnhof und Frank Stippler gehören beim Grenzlandrennen zum engeren Favoritenkreis. Gute Karten hat mit Sicherheit auch der Lexus RC-F GT3 von Farnbacher-Racing. Bei der zweiten VLN-Teilnahme überhaupt startete das neue Kundenprojekt der Japaner gleich mal richtig durch: Dominik und Mario Farnbacher fuhren im vergangenen Rennen auf den unerwarteten zweiten Rang. Am 22. August muss Dominik jedoch ohne seinen Bruder auskommen. Für Mario wird der Japaner Akira Iida ins Volant greifen.

Das Kräftemessen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. So gingen in der Saison 2015 bereits 704 Starter aus 37 Nationen an den Start und stürzten sich unter anderem Motorsportler aus Tansania, Israel, Thailand, dem Tschad, Neuseeland, Ecuador, China und Malaysia in das Abenteuer der ‚Grünen Hölle’. Die Besucher erleben bei den Rennen zudem ein extrem breites Marken-Spektrum. Fahrzeuge von 20 Herstellern waren in diesem Jahr bereits auf dem anspruchsvollen Eifelkurs vertreten.

Die derzeit erfolgreichsten Teilnehmer der VLN-Saison 2015 kommen allesamt aus Deutschland und sind in einem französischen beziehungsweise japanischen Auto unterwegs. Nach vier gewerteten Läufen führen Dirk und Tim Gronek die VLN-Gesamtwertung an. Die beiden Piloten aus Melle starten in ihrem Renault Clio in der gut besetzten Klasse SP3 und sind dort das Maß aller Dinge. Nach jedem Lauf standen die Brüder ganz oben auf dem Podium und haben bereits 37,69 Punkte gesammelt. Ihnen auf den Fersen – mit 37,04 Zählern – sind Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz. Auch sie dominieren ihre Klasse bisher nach Belieben. Für Dörr Motorsport holten beide in ihrem Toyota GT 86 bei jedem VLN-Lauf den Sieg der TMG GT 86 Cup-Klasse. Das letzte Wort ist bei vier ausstehenden Rennen in dieser Beziehung aber noch lange nicht gesprochen. Es geht eng zu in der VLN – in den unterschiedlichen Klassen und dem Gesamttableau. So wird auch das 38. RCM DMV Grenzlandrennen am 22. August mit knallhart geführten Duellen, einigen Überraschungen, strahlenden Siegern und vor allem einer Vielfalt aufwarten, die den Besuchern der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring erstklassige Motorsport-Unterhaltung bietet.

English ecstasy: ASTON MARTIN Vantage V12 S

„Wir stellen unser neues Modelljahr vor. Wollen Sie da nicht auch vorbeikommen und sich mit der Marke Aston Martin beschäftigen?“ So oder ähnlich klang es in einer Email vor einigen Tagen. Aston Martin. Zuckt es bei ihnen da auch kurz über die Haut? Stellen sich die Haare auf, läuft es wohlig den Rücken hinunter, gluckst es fröhlich im Bauch, als wären Schmetterlinge eingefallen und versetzten sie zurück in die erste Phase der großen Liebe?

Aston Martin Termine nimmt man an. Immer. Der erste Grundsatz des Petrolheads. Natürlich sind die Engländer schrullig. Doch wer seinen Autoschlüssel ernsthaft, ohne die Gesichtsmuskulatur verrutschen zu lassen, „emotion control unit“ nennt, den sollte man ernst nehmen – es könnte die Wahrheit sein.

Aston Martin V12 Vantage S

„Emotion Control Unit“

Kaum vergehen ein paar Jahre, da trifft man die Aston Martin Modelle mit ihrem Charaktergesicht wie eine alte Liebe aus der Schulzeit. Kühlergrill und Proportionen der Aston Martin aus der Neuzeit haben sich binnen kurzer Zeit eingebrannt in die Hitliste der emotionalsten Automobile. Ganz oben. Wie das Gesicht der ersten Liebe. Du erkennst sie sofort wieder. Auch einen Aston Martin erkennst du immer – sofort. Sportwagen-Proportionen lassen sich nicht besser darstellen. Solange du im Bereich der GT bleibst, der Gran Tourismo. Und das ist das Spielfeld der James-Bond Hausmarke.

Wer sich nicht tiefer mit den Modellen der Marke auseinandersetzt, wird sagen: Die sind doch alle ganz gleich. Ja. Irgendwie sind alle Aston Martin gleich, geil. Klassisches Layout, Motor vorne, Getriebe an der Hinterachse angeflanscht, Heckantrieb, der Sitzplatz möglichst weit in Richtung Hinterachse verschoben. Die Nase charaktervoll gezeichnet, feistes Räderwerk.

Als der Vantage geboren wurde, besaß er eigentlich einen Achtzylinder. Freisaugend. Himmlicher Sound. Und dann muss man in Gaydon an einem warmen Sommertag auf die Idee gekommen sein, warum nicht den eher überschaubaren Vantage (knapp 4.4 m) mit dem 6.0 Liter V12 verbandeln? Jetzt passt nicht einmal mehr der Wind unkomprimiert durch den Motorraum, aber dafür steht vor mir der V12 Vantage, Roadster S. Ohne Dach. Weil, Sound kommt am besten ohne Filter an!

Test Fahrbericht04 Aston Martin Vantage V12 s roadster

SSSsssssssssssurrr-katschummmpp. Das Startergeräusch eines V12 ist die letzte ungeschlagene Bastion, bevor wir uns alle in selbst fahrende Elektrokübel setzen. V12 starten, eine Aufgabe, die auf jeder Bucket-List vorhanden sein sollte. Das Unnachahmliche und nicht in Buchstaben zu fassende „Surren des Anlassers“ und das darauf folgende Bellen der zwölf Zylinder, wenn aus 6 Liter Hubraum der erste Stoß verbrannten Kraftstoffs enteilt. Gänsehaut.

Test Fahrbericht01 Aston Martin Vantage V12 s roadster

Einen Vantage V12 S Roadster fährt man offen. Auch wenn dir die Sonne Kaliforniens das Hirn wegbrutzeln will. Glücklicherweise fahren wir den Vantage in der Eifel. Nahe der legendären Nürburgring-Nordschleife. Oben ohne geht hier auch im Sommer, es findet sich schon ein Wölkchen oder zwischen den Wäldern ein kühler Schattenplatz. Aston Martin hat dort oben am Ring seit einigen Jahren ein Test-Center. Nicht nur für die PR-Arbeit, auch ganz bodenständig wird an den Performance-Qualitäten gefeilt. Und den Feinschliff spürt man.

Gerade beim V12 Vantage. Trotz 12 Zylinder, nahe an der Vorderachse, fehlt jede Form von erfahrbarem Übergewicht. GT-Roadster haben sowas ja manchmal, fällt einem auch nicht auf, wenn man an der Coté d’Azur lässig im Standgas vor den Yachten auf und ab bummelt. Aber hier – auf dem Flickenteppich der L10 zwischen Hoher Acht und Adenau begreifst du den Feinschliff, den man in Gaydon und eben am Entwicklungszentrum in der Eifel in diese britischen Sportler gepackt hat. Es ist kein Zufall, wenn du in der Haarnadel vor Adenau genau spürst, wie viel Grip die Vorderachse beim Verzögern noch aufbauen kann. Einlenken auf den Punkt, die lange Motorhaube fällt flach vor deiner Nase ab, der Kurvenscheitel wird vom Carbon-Flipper des Vantage V12 S geköpft.

Test Fahrbericht09 Aston Martin Vantage V12 s roadster
573 PS oben ohne

620 Nm ganz ohne Aufladung – linear über dich herfallend. Frei saugende Motoren dürfen das, was schnöde als „Verbrennungsvorgang“ bezeichnet wird, in einer Dramatik herausposaunen, da wird bei Turbo-Motoren aus Neid die Abgasanlage rot.

Dabei gehört der Aston Martin V12 Vantage nicht zu den Modellen, bei denen man die Extraportion Adrenalin erst im Grenzbereich geliefert bekommt. Einsteigen, Leder spüren. An die Aluminium-Karosse denken, die erotische Form des Hinterns mit seinem effektvollen Bürzel und den im Super-GT Bereich fast bescheiden wirkenden Endrohren.

Dass man Tempo 323 erreicht, glaubt man den Briten, ohne auf der Autobahn gewesen zu sein. Erschütternd für den Erstkontakt ist das solide Gefühl, mit dem sich der Aston Martin V12 Vantage Roadster vorstellt. Auch hier in der Eifel zappelt der Innenraum nicht, es knistert nichts. Trotz Dach unten, massiver Gewalt der Elemente und fröhlich brüllender Verbrennungsmaschine wirft sich der Vantage Roadster in die nächste Spitzkehre mit einer Kontrolle, die man einem Kunstwerk nicht zumutet.

Test Fahrbericht07 Aston Martin Vantage V12 s roadster

Mehr Skulptur denn Sportwagen?

Emotion Control Unit – eigentlich der richtige Namen  für die ganze Firma Aston Martin, nicht nur für einen Schlüssel! 

Der Aston Martin V12 Vantage S Roadster ist Skulptur, Kunstwerk und GT. Von 0 auf 100 wird er rund 4 Sekunden benötigen. Je nachdem, wie man am Gaspedal rupft und wie erfolgreich die Porno-Power des V12 in die Landstraße gestempelt werden kann.  Dass man zudem mit knapp 300 Liter Kofferraumvolumen mehr als nur zwei Kreditkarten mit auf die Reise nehmen kann, wirkt beruhigend. Wenngleich der Blick in die Preisliste für Herzkasper-Alarm sorgt.

 

Mitfahrt: Das Safari-Ungeheuer im Dauner Urwald

Es gibt Momente im Leben, da trifft man auf etwas und ist einfach fasziniert. Und wenn dies dann auch noch eine fahrende Legende ist wie der Nissan 240RS, der im selben Jahr zusammengeschraubt wurde, in dem ich das Licht der Welt erblickte, dann stehen sich zwei Aug-in-Aug gegenüber. So passiert am vergangenen Wochenende beim Eifel Rallye Festival in Daun – einem Festival, das Generationen vereint.

Obwohl ich 1985 noch viel zu klein war, um das Aussterben der Gruppe B Rallyeweltmeisterschaft mitzuerleben, so kam ich doch sehr früh durch meine Liebe zum Motorsport an die Klassiker von damals. An die wahren Rennmaschinen, in denen einfach das Auto und der Pilot um Sieg oder Niederlage entschieden. Keine hochkomplizierten Techniken und politische Entscheidungen den Kampf ums Podest bestimmten.

Nissan fuhr die erste Safari Rallye der Gruppe-B-Zeit mit dem neuen Typ 240RS im Jahr 1983. Während die Werkswagen von Mike Kirkland (Chassis 006) und Shekhar Mehta früh durch Motorschäden ausfielen, führte der dritte von Timo Salonen die Rallye bis kurz vor dem Ziel an, ehe auch sein Motor kaputt ging. Im folgenden Jahr wurde Chassis 006 als Chase Car (schnelles Servicefahrzeug) eingesetzt, ehe er an Ashok Patel verkauft wurde. Der Kenianer war bei der Safari 1985 mit Platz neun bester Privatfahrer.

Genau dieser Nissan mit dem Chassis 006 wurde von dem jetzigen Besitzer, Achim Loth, im Jahre 2008 von Kenia nach Deutschland geholt und seither komplett über fünf Jahre restauriert. Keine leichte Aufgabe für den Schweizer, denn wie viele andere Rallyefahrzeuge von damals schien auch der 240RS wie vom Erdboden verschwunden zu sein und Ersatzteile waren kaum erhältlich. Doch zum Glück war der Wagen fast komplett, denn bei gerade mal 200 sportlichen Ablegern des Nissan Silvia bedeutete jedes fehlende Teil eine Neuanfertigung. Doch trotzdem mussten einige Blech- und Motorenteile und verschiedene Kleinsteile eigens für den 240RS angefertigt werden.

Seit 2014 ist der Nissan nun wieder einsatzbereit und nahm im letzten Jahr auch das erste Mal bei der Eifel Rallye Meisterschaft teil. Und so kam ich nun am letzten Freitag ins beschauliche und idyllische Daun, um mir das Ganze mal aus der Nähe anzusehen. Niemals hätte ich diesen Auflauf an Menschen erwartet, diesen bunten Mix an Autofans, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und keiner hatte mich vorgewarnt, welch fantastischen Autos dort einfach so mal eben auf dem „Marktplatz“ stehen. Auf meiner Runde entdecke ich den Audi Quattro, einen Opel Ascona 400 und den unverkennbaren Lancia Delta Integrale. Und dann stehe ich vor ihm: Mit einem treuen Blick schaut er mir entgegen und ich bin gefesselt. Welch schönes Rennauto! Und mit 32 Jahren noch sehr gut in Schuss!

Nach einer kurzen Einweisung in die Technik und die Besonderheiten des Fahrzeuges fahren wir im Konvoi an den Treffpunkt für die Mitfahrten. Ich bin als Zweite dran und warte geduldig am Straßenrand in einer „Haarnadelkurve“, was als nächstes passiert. Mit einem Schlag wird die Stille des Dauner Waldes gebrochen. Mit Donner und Grollen bahnt sich an, was man kurze Zeit später live sieht. Das Getriebe knarrt beim Gangwechsel, die Reifen quietschen, es raucht und qualmt, und der Nissan 240RS spurtet den Berg hinauf – Gänsehautfeeling inklusive. Wie wird dann erst die Mitfahrt?

Als ich im engen Schalensitz Platz nehme, mir wie früher die Kopfhörer aufsetze, die Gurte festzurre, wird mir schon ein bisschen flau im Magen. „Der Sitz ist das einzige nicht originale Teil, früher war hier ein Klappsitz, aber heutzutage geht Sicherheit vor“, erklärt mir Achim, bevor er auch schon den ersten Gang eingelegt hat. Der übrigens beim Rechtslenker unten links ist, um das Ganze noch zu verkomplizieren.

Während das Auto sonst über afrikanische Steppen jagte, musste sich das Safari-Ungeheuer mit einer asphaltierten Serpentinenstraße außerhalb von Daun begnügen – aber das war dennoch Spaß pur.

Auch wenn wir ab und zu abbremsen müssen, da wir auf Verkehr auflaufen, man, ist das ein Wahnsinnsgefühl ! Es ist kein Motorenlärm, nein, es ist Musik in den Ohren. Es scheint die Sonne, die Vögel zwitschern im Wald und mittendrin dieses Ungetüm, dass mit seinen 1000 kg keinerlei Probleme hat, den Anstieg in die Wälder hochzupeitschen. Komischerweise blieb ich mal ganz stumm während der Mitfahrt, was bei mir selten der Fall ist. Und als es vorbei war, hatte ich Herzklopfen und ein riesiges Strahlen im Gesicht. Was für ein Auto! Hier beherrscht noch das Talent des Fahrers das Auto, nicht umgekehrt. Hier muss der Fahrer das Auto im Griff haben, sonst liegt man in der nächsten Böschung auf dem  Dach. Hier erlebt man wahren Rennsport und fragt sich dennoch, die Typen von damals müssen doch einfach verrückt gewesen sein.

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Dass die „Typen“ von damals nicht nur verrückt, sondern auch unheimlich charismatisch und witzig waren, beweist mir kurze Zeit später Mike Kirkland, der mir in einem astreinen Oxford-Englisch Rede und Antwort zu seiner Karriere und dem Nissan steht.

„Es ist einfach fantastisch, mein Auto wieder zu sehen und vor allem die ganze Arbeit, die Achim und die Jungs da reingesteckt haben. Wenn du mich fragst, ist das haargenau das Auto, mit dem ich vor 32 Jahren bei der Rallye an den Start ging. Ich sehe einfach keinen Unterschied zu damals.“

Was macht für Sie die Faszination Rallye-Sport aus?
„Motorsport ist mein Leben, das ist das, was ich liebe! Ich nahm an 90 Safarirallyes teil und an vielen weiteren, wie etwa in Zypern, Hongkong, Beijing. Ich hatte das schönste Leben, das man sich vorstellen kann. Wenn ich den Sport in meinem Alter noch ausführen könnte, würde mich nichts davon abhalten, aber ich bin jetzt einfach nicht mehr schnell genug. Die letzte Rallye, an der ich teilnahm, war 2006 in Südamerika. Das waren 30 unheimlich spannende und tolle Tage und das beste am Motorsport ist: man trifft wirklich die besten Menschen auf der Welt.“

Wie finden Sie das Eifel Rallye Festival?

„Ich finde diese Veranstaltung einfach nur gigantisch. Ich sehe hier so viele Autos, gegen die ich früher angetreten bin. Es sind hier so viele, von denen ich die originalen Autos kenne und mit den Fahrern nach wie vor befreundet bin.“

Würden Sie gerne ein Rallye Auto aus der heutigen Zeit mal fahren?
„Nein, ich weiß, dass ich jetzt nicht mehr schnell bin. Ich bin jetzt 68 Jahre alt. Aber damals im Jahr 2006 saß ich das erste Mal seit 13 Jahren wieder in einem Rallye Auto und wir belegten den zweiten Rang. Und sogar ich war sehr überrascht darüber, wie stark wir noch waren.“

Schade, dass ich leider schon nach einem Nachmittag wieder fahren musste, aber das Team hatte eine tolle Rallye und wurde zudem mit dem Preis für das Auto mit dem besten Original-Zustand ausgezeichnet. Ich werde dieses unbeschreibliche Erlebnis so schnell nicht wieder vergessen. Danke Nissan. Danke Mike Kirkland.

 

Text und Interview: Jasmin Müller
Fotos: Bernd Schweickard, Stefan Deck

VLN 2015: Uwe Alzen und Dominik Schwager siegen im Ford GT

Den fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wird so schnell niemand vergessen. Bei strahlendem Sonnenschein boten die Fahrerinnen und Fahrer in der ‚Grünen Hölle’ Motorsport vom Allerfeinsten: Drei Marken auf dem Podium und Fahrzeuge aus vier unterschiedlichen Klassen innerhalb der Top 6 – das war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zudem brachte auch Lauf fünf neue Sieger hervor: Uwe Alzen (Betzdorf) und Dominik Schwager (München) entschieden den 47. ADAC Barbarossapreis im Ford GT für sich. Bei seinem ersten Einsatz in der laufenden Saison war der schwarze Supersportwagen von Jürgen Alzen Motorsport unter der Bewerbung H&R Spezialfedern das Maß der Dinge. Bereits bei seinem letzten Nordschleifen-Einsatz, dem Finale 2014, war der Ford GT nicht zu schlagen. Im Ziel betrug der Vorsprung auf die zweitplatzierten Dominik (Ansbach) und Mario Farnbacher (Lichtenau) 14,592 Sekunden. Das Brüderpaar errang beim erst zweiten Einsatz des neuen Lexus RC-F GT3 den ersten Podestrang. Dass sie keine Eintagsfliege sind, stellten Michela Cerruti (Italien), Jesse Krohn (Finnland) und Felipe Fernándes Laser (Leipzig) unter Beweis. Das Trio im BMW Z4 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurde auf Platz drei abgewinkt. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 8. August um 17:00 Uhr.

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Der Sieger von VLN 2- 2015 | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Von der Pole-Position aus gestartet setzte sich Nordschleifen-Spezialist Uwe Alzen an die Spitze des Feldes. Insgesamt führten er und Schwager 17 von 28 Runden das Klassement an. Die Führung wechselte über die Distanz von vier Stunden sechs Mal. Der Sieg geriet auf der Strecke zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Dass es am Ende doch noch einmal richtig eng wurde, dafür sorgten zwei Strafen, die die Rennleitung verhängte. Aufgrund der Unterschreitung der Mindeststandzeit beim ersten Boxenstopp erhielt Alzen eine Stop-and-Go-Strafe; wegen einer Geschwindigkeitsübertretung in einer Slow Zone wurden am Ende 95 Sekunden auf die Fahrzeit addiert. Der komfortable Vorsprung des Ford-Duos war so gleich doppelt wichtig, denn Schwager ging mit einem Doppelstint an seine Grenzen. Im Ziel musste sich der Münchner einige Minuten setzen, um durchzuatmen. „Im Auto ging es noch“, sagte er. „Aber ich war schon glücklich, dass ich nicht in einen Zweikampf verwickelt war und das Rennen verhältnismäßig einfach nach Hause fahren konnte.“ Zufrieden über seinen elften Sieg war Uwe Alzen: „Damit hat sicherlich niemand gerechnet – wir sind absolut happy.“

Das Farnbacher-Team errang einen großartigen Erfolg – den ersten Podestplatz eines asiatischen Automobilherstellers seit dem Saisonfinale 1979. „Wir sind selber etwas überrascht, aber sehr glücklich“, sagte Mario Farnbacher. „Nach der Premiere beim vergangenen Rennen haben wir Lexus umfangreiches Feedback gegeben und die Techniker haben alle unsere Wünsche umgesetzt. Wir fahren auch die verbleibenden fünf VLN-Rennen – vielleicht geht da sogar noch ein bisschen mehr.“

Nach ihrem Premierensieg beim vierten Rennen war das Walkenhorst-Team glücklich über einen erneuten Podestrang. „Wir hatten gegen den Ford GT heute keine Chance“, räumte Laser ein. „Nach einem Unfall im Streckenabschnitt Kesselchen war ich in der Schlussphase mit einer beschädigten Frontpartie unterwegs und konnte den Lexus vor uns nicht voll attackieren. Trotzdem sind wir sehr zufrieden. Wir haben ein sehr gutes Setup erarbeitet und unsere Tendenz zeigt weiter nach oben.“

Hinter dem Führungstrio belegten Dominik Baumann (Österreich), Anders Burchardt (Norwegen) und Maximilian Sandritter (Raublingen) in einem weiteren BMW Z4 GT3, eingesetzt von dem BMW Sports Trophy Team Schubert, Rang vier. Fünfte wurden Christoph Breuer (Nettersheim) und Le-Mans-Sieger Nick Tandy (Großbritannien) in einem SP7-Porsche von Manthey-Racing, vor dem Porsche 911 GT3 RSR des Wochenspiegel Team Manthey mit den Fahrern Georg Weiss (Monschau), Oliver Kainz (Mayen) und Jochen Krumbach (Eschweiler). Die ersten sechs Positionen des Gesamtklassements gingen also an Fahrzeuge der Klassen SP-X, SP9, SP7 und SP-PRO.

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Das VLN-Feld in seiner Vielfalt, in nur einem Foto! | Foto: SB-Medien Stefan Baldauf

Der inoffizielle Titel des Halbzeitmeisters geht an Dirk und Tim Groneck (beide Melle), die Meister der Saison 2013. Mit ihrem Renault Clio feierten sie den vierten Klassensieg bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum (SP3). Der Vorsprung auf die zweitplatzierten Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden), die in der TMG-Cup-Klasse ebenfalls zum vierten Mal triumphierten, beträgt 0,65 Punkte. Trotz mehr Teilnehmern in der Klasse – in der Langstreckenmeisterschaft erhalten die Fahrer die meisten Punkte, die die meisten Fahrer unter Ihresgleichen hinter sich lassen – konnte das Toyota-Duo die Spitzenposition nicht einnehmen. Die VLN-Junior-Trophäe führt Timo Hilgert (Rheinböllen) an, der zusammen mit Christian Büllesbach (Königswinter) und Andreas Schettler (Baden-Baden) im BMW Z4 des Pixum Team Adrenalin Motorsport in der Klasse V5 auf Platz zwei fuhr. In der VLN-Produktionswagen-Trophäe liegt der Niederländer Stefan van Campenhoudt, der als Solist in der Klasse V4 seinen dritten Sieg feierte.

Der sechste Lauf des Jahres, das 38. RCM DMV Grenzlandrennen, findet am 22. August statt.

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Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

Lauf 5: Wer wird VLN-Halbzeitmeister 2015?

Nach gut einmonatiger Pause geht es am Nürburgring wieder ordentlich zur Sache. Am Samstag, den 1. August, stürzen sich die Fahrer der VLN in das rasante Abenteuer ‚Grüne Hölle’. In 25 Klassen wird um jeden Meter Asphalt gekämpft, um auf der schönsten Rennstrecke der Welt Top-Resultate zu erzielen. Zum 47. ADAC Barbarossapreis des MSC Sinzig geht es beim fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am Samstag ab 12 Uhr für das hochkarätige Teilnehmerfeld ans Eingemachte. Wer sichert sich den inoffiziellen Titel des ‚Halbzeit-Meisters’? Die Piloten geben in dem vierstündigen Rennen auf der 24,358 Kilometer langen Nordschleife die Antwort. Die heißesten Anwärter sitzen im Renault Clio, im Porsche Cayman S und im Toyota GT 86 – nur ein Indiz, welches die breite Palette der Markenvielfalt in der VLN widerspiegelt. Schließlich haben in der Langstreckenmeisterschaft nicht nur die am stärksten motorisierten Fahrzeuge eine Chance auf den Gesamtsieg. Ein weiteres Plus der Serie: Immer wieder geben echte Größen des Motorsports auf dem Nürburgring eine Kostprobe ihres Könnens zum Besten.

Und nicht immer setzen die sich ins Auto mit dem stärksten Motor an Bord. So wie der Brite Nick Tandy. Der feierte im Juni mit Nico Hülkenberg und Earl Bamber im Porsche 919 Hybrid den Sieg beim prestigeträchtigen 24h-Rennen von Le Mans. Am 1. August geht Tandy in der Klasse SP7 im Porsche 911 GT3 Cup MR (Manthey Racing) an den Start. Ein Auto, das bei weitem nicht chancenlos, aber eher ein Kandidat für die weiteren Podestplätze als für den Tagessieg ist. Bei seinem ersten VLN-Lauf 2015 wird sich Tandy das Cockpit mit Christoph Breuer teilen. Der Nettersheimer ist, im Gegensatz zum Briten, in der VLN zu Hause, absolvierte bereits im Jahr 2006 im ersten VLN-Junior-Team seine Runden in der Meisterschaft. Mit Spannung darf erwartet werden, ob beide nicht nur im Kampf um den Klassensieg eingreifen können sondern auch ein Wörtchen um den Tagessieg können.

In Sachen Klassensiege macht in der aktuellen Saison drei Teams keiner was vor. Tim und Dirk Groneck (beide Melle) haben im Cockpit ihres Renault Clio (Ravenol Team) alle Läufe in der SP3 für sich entschieden und führen die VLN-Gesamtwertung an. Mit der gleichen Bilanz warten ihre Verfolger Claudius Karch (Mannheim) und Ivan Jacoma (Schweiz) im Porsche Cayman S (Mathol Racing) in der Klasse V6 sowie Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) im Toyota GT 86 (Dörr Motorsport) in der Cup4-Klasse auf. Alle drei haben vor dem fünften Lauf in ihren gut besetzten Klassen noch eine weiße Weste und sind die aussichtsreichsten Kandidaten auf den Titel des ‚Halbzeit-Meisters’. Dass die Gebrüder Groneck dabei in der Verlosung sind, ist nicht sonderlich überraschend. Beide holten bereits 2013 den VLN-Titel und kennen sich bestens mit ihrem Auto und in der ‚Grünen Hölle’ aus. Für den derzeit drittplatzierten Arne Hoffmeister ist die Gesamtwertung vorerst lediglich ein schöner Nebeneffekt: „Natürlich ist es interessant und auch sehr schön, in der Gesamtwertung der VLN vorne mitzumischen. Aber es ist noch sehr früh in der Saison und es gibt Klassen, in denen mehr Fahrzeuge als bei uns am Start sind. Nur haben deren Top-Fahrer bisher nicht so konstant punkten können wie wir. Unser Fokus liegt aber weiterhin primär auf der Gesamtwertung im TMG GT86 Cup.“

Absolutes Neuland beschreitet am Samstag Uwe Alzen. Natürlich ist dem Betzdorfer die Nordschleife bestens bekannt, feierte Alzen doch schon zahlreiche legendäre Erfolge und hatte über lange Zeit den Rundenrekord inne. Beim fünften VLN-Lauf wird er jedoch – nach Erfahrungen in Porsche und BMW – erstmals mit einem Ford auf Tuchfühlung gehen. Zusammen mit Dominik Schwager (München) teilt er sich das Cockpit des Ford GT seines Bruders Jürgen in der Klasse SPX. Dass dieses Auto unter der Bewerbung ‚H&R Spezialfedern’ für einen Tageserfolg gut ist, zeigte der Sieg beim VLN-Saisonfinale des vergangenen Jahres. Auf den Tagessieg dürften jedoch auch die Brüder Dennis und Marc Busch (Bensheim) schielen. Beide sind in ihrem Audi R8 LMS Ultra in dieser Saison erstmals am Start und haben sich in der GT3-Klasse die Unterstützung von einem wahren Langstreckenspezialisten gesichert: der Rosenbacher Marc Basseng. Seine Bilanz spricht für sich. Schon 26-mal stand der 36-Jährige ganz oben auf dem VLN-Podest und hat beim Barbarossapreis gute Karten, einen weiteren folgen zu lassen.

Sich bei diesem Vorhaben in den Weg stellen werden sich unter anderem die Teams ‚Frikadelli Racing’ und ‚Walkenhorst Motorsport’. Besonders letztere haben nach dem VLN-Premieren-Sieg von Michela Cerruti (Italien), Jesse Krohn (Norwegen) und Felipe Fernándes Laser (Leipzig) im BMW Z4 GT3 beim vorangegangenen VLN-Lauf gehörig Blut geleckt: „Wir werden wieder angreifen. Das Team ist hochmotiviert und die Autos perfekt vorbereitet“, sagt Teamchef Henry Walkenhorst (Melle). „Unser Ziel ist, wieder vorne mit dabei zu sein. Wer einmal auf der obersten Stufe des Siegerpodestes gestanden hat wird dieses Gefühl nie wieder vergessen.“ Eine Kampfansage, die für Klaus Abbelen, Sabine Schmitz (beide Barweiler) und Patrick Huismann (Niederlande) im Frikadelli-Porsche 911 GT3 R zum Standard-Repertoire gehört.

Wer sich am Samstag, den 1. August, letztlich den Tagessieg sichert, ist nur schwer vorherzusehen. Die Leistungsdichte der VLN ist extrem dicht und die einzigartige Strecke des Nürburgrings kennt auch mit den erfahrensten Piloten so manches Mal kein Erbarmen. Nach vier Stunden packender Rennaction wird sich zeigen, wer ganz oben auf dem Podium jubeln darf und wer sich den inoffiziellen Titel des ‚Halbzeit-Meisters’ ans Revers heften kann.