Winterprofis KUNGS aus Finnland glänzen im TCS Eiskratzertest

Besonders in der Alpenregion, wo viel Schnee, Eis und Frost die Sicht behindert ist die Wahl des richtigen Autowinterzubehörs, wie Eiskratzer, Schneebesen & Co von großer Bedeutung.
Die Eiskratzer von KUNGS werden in Kokemäki, Finnland entwickelt und hergestellt und sind im Land der extremsten Winter Europas seit über zehn Jahren in den Fuß- und Kofferräumen der meisten Fahrzeuge zuhause – und garantieren, dass auch bei eisigen Temperaturen keine frostige Stimmung entsteht.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAlle Produkte werden mehrfach im eigenen Testlabor des finnischen Unternehmens Sinituote erprobt und auf Beständigkeit unter unter Einfluss von Kälte, UV-Strahlung und sogar Hitze getestet. 10.000 Einsätze auf einer Stahloberfläche musste beispielsweise der Mid-Is, ein Eiskratzer aus Polycarbonat mit drei Schaberkanten, überstehen, bevor er in Masse produziert wurde.

Kein Wunder also, dass die „Finnen“ den aktuellen Eiskratzertest des Touring Club Schweiz (TCS) vom 8. Januar 2013 mit Bravur bestanden haben. In einem aufwendigen Praxistest in den Schweizer Bergen http://www.tcs.ch/de/test-sicherheit/testberichte/auto-zubehoer-technik/eiskratzer.php wurden zehn verschiedene Modelle eingehend auf die Kriterien Ausstattung, Effektivität, Handhabung, Sicherheit und Qualität geprüft.Mid_Is_Gruppe

Der Max-is Schneebesen mit Eiskratzer von KUNGS überzeugte dabei souverän in allen Kategorien und wurde mit einem „sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet. Neben Qualität und Sicherheit wurde auch die Effektivität des Produkts als überdurchschnittlich gut beurteilt. Der TCS bestätigt, dass  bei den Produkten mit integriertem Schneebesen der  KUNGS überzeugt hat. Dank flexibler Klingen arbeitet er sehr effektiv und wurden deshalb mit vier von fünf Sternen bewertet.

Die Winterprofis von KUNGS aus Finnland raten daher bei winterlichen Touren mit dem Auto stets das passende Werkzeug an Bord des Fahrzeugs dabei zu haben. Zur Basisausstattung sollte da unbedingt ein Kombiprodukt mit einem starken Eiskratzer und einem robusten, aber weichem Schneebesen gehören.

 

 

 

 

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Nissan Juke – Easydrift

Während der Präsentation des neuen Nissan Juke Nismo (Artikel) hatten die anwesenden Journalisten und Blogger auch die Möglichkeit ihre eigenen Drift-Talente zu prüfen ;).Teflonüberzug für Reifen

Zu diesem Zweck wurde auf einem Nissan Juke mit Frontantrieb eine Art „Teflon-Kondom“ über die Dunlop-Reifen auf der Hinterachse gezogen und ab ging der Spaß. Diese Teflon-Hülle sorgte dafür, dass die Hinterachse in etwa noch das gleiche Grip-Verhältnis hatte, wie Sommerreifen auf einer Schneedecke. Das wiederum führt zu einer recht spaßigen Drift-Einlage. Allerdings ist diese Art des „driftens“ völlig anders, als das was man bislang so kannte.

Anstatt ein Fahrzeug per Lastwechsel oder pure Anwendung von Kraft in die Querfahrt zu zwingen, reicht ein kleiner Lenkimpuls und die Hinterachse kann der Vorderachse nicht mehr folgen. Und im Gegensatz zum normalen Drift muss man in dieser Variante möglichst gleichmäßig am Gas bleiben. Das erfordert eine Eingewöhnung – erlaubt aber launige Drift ohne Handbremse in einem Fahrzeug mit Frontantrieb 🙂

Mehr dazu, im Video:

Danke an Mikhail für das Video.

Alle 1000km – Motorshow – #tgif #wtf – Social und Media

Es lag nicht an mir. Ich habe wirklich mein bestes gegeben.

1000km

Doch Autobahn-Baustellen, Tempolimits aus „irgendwelchen Gründen“, Baufällige Brücken, Stop&Go Verkehr am Morgen in der Rush-Hour, Stop&Go auf dem Ruhr-Schnellweg. Egal wie oft ich den Panamera auf der Strecke Gemünden->Essen->Gemünden auch aus den Fängen der Vertreter-Kombis befreit habe – mehr als ein paar Sekunden 240 war nur selten möglich. Und als Dank?

Gemuenden-Essen

Unter 8l auf 100km. 7,8 auf dem Hinweg,  7,9 auf dem Rückweg. Erst wollte ich den Jan Kriebel von Evocars damit beeindrucken, aber der hat mich in Quartett-Manier mit höherer Durchschnittsgeschwindigkeit und noch weniger Verbrauch ausgestochen *damn* – wie dem auch sei – ich finde diesen Wert für die absolut nicht mit Rücksicht auf den Verbrauch gefahrene Strecke einfach grandios. 2 Tonnen Luxus-Auto und dann nur alle 1000km an die Tankstelle. Einfach genial. Einen ganz klaren Verbrauch-Minimierungsversuch werde ich aber zusätzlich fahren.

Motorshow

Jahrelang bin ich Ende November die Strecke über die Sauerlandlinie in das Ruhrgebiet in die heiligen Hallen der Tuning-Gläubigen gepilgert. Immer und immer wieder habe ich mir gewünscht, nicht an diesen verfluchten allgemeinen Besuchertagen mit Millionen anderen durch die Halle und vorbei an den Exponaten geschoben zu werden.

Dieses Jahr war es soweit. Presse-Ausweis. Presse-Tag 9.15h – fast leere Hallen und mein Puls? Auf Mediations-Niveau. Adrenalin? Ähnlich hoch wie bei einem im Tiefschlaf befindlichen Murmeltier. Kurz um, die Faszination Motorshow Essen ist für mich nicht mehr die gleiche.

Currywurst ohne Curry? Kein Wunder wenn die Motorshow beim Essen schon ohne Würze bleibt...
Currywurst ohne Curry? Kein Wunder wenn die Motorshow beim Essen schon ohne Würze bleibt...

Habe ich es damals noch genossen durch die Hallen der Zubehör- und Felgen-Profis zu wuseln, war ich dieses Jahr eher gelangweilt. Es fühlte sich ein wenig an wie ein Besuch in der Stammkneipe aus Jugendzeiten. Man fühlt sich nicht unwohl, man erkennt sofort alles wieder – aber man merkt, man ist nicht mehr die Zielgruppe.

Sicher – es gibt auf der Motorshow auch ganz viele Tuning-Exponante deren Zielgruppe deutlich über meinem Jahresgehalt gesucht wird – doch – weder ein Breitbau-Panamera noch ein Fatthauer Supersportwagen konnten mich dieses Jahr wirklich in ihren Bann ziehen.

Meine persönlichen Höhepunkte der Motorshow standen in der Halle 1 und waren merkwürdigerweise die Autos aus vergangenen Tagen. Und – es waren die Gespräche mit Jens Stratmann, Alex Kahl, Jan Kriebel und vor allem mit David Plättner von Dunlop.

Motorshow und man freut sich über Menschen aus der Szene? *huch* Ja, merkwürdig – aber wahr.  An dieser Stelle: Jens und Alex ihr Bielefeld-Automobilisten-Blogger-PodCARster: Ihr schuldet mir einen Kaffee! Jan – das mit dem Verbrauch das Testen wir noch aus – sehen uns bestimmt mal wieder und David? Lass uns die Reifen auf die Straße bringen – mit Profil und echter Bodenhaftung.    🙂

#tgif (Samstags-Variante) und #wtf

Was macht man an einem „Thanksgiving-Day“ in den Staaten?  Ganz klar, man nimmt seine Corvette C6 und C5 und macht einen feinen Schwanzvergleich bei einem Ampel-Duell. Mit vorhersehbarem Ende – aber mein Gott – es war Feiertag und lieber die Corvette verschrottet, als den Truthahn verspeist. Es müssen Vegetarier gewesen sein – doch seht selbst:

Das #wtf“ der Woche kommt von Mercedes-Benz. Dort hat man beschlossen nun die Türen bei Maybach zu schließen. Maybach? Ach ja richtig – eines der vielen Experimente des Daimler-Konzerns sich nicht mehr auf Kernkompetenzen zu konzentrieren. Sondern alte Traditions-Marken beleben und den Markt der „Super-super-super-Reichen“ mit Farbenvielfalt und tollen Lederdüften zu bereichern. Vermutlich war bereits während der IAA der Niedergang der Marke Maybach absehbar und deswegen durfte sich auch niemand in den ausgestellten Maybach setzen. Hätte den Gebrauchtwagen-Wert weiter gesenkt. Ich frage mich, wann die Aktionäre bei Benz die Schnauze voll haben von den ganzen Versuchen der Marke Mercedes – die eigene Identität zu verwässern. Als nächstes der Nissan-Deal … ob der so endet wie der Mitsubishi-Deal? Oder wie VW und Suzuki?  (Aber das alleine ist mehr als einen eigenen Blog wert…)

Social & Media

Dazu – ja – dazu schreibe ich ein andermal wieder etwas. Eines steht fest: Die „Blogger“ sind kein Ersatz für die aussterbenden Motorjournalisten der alten Garde.  Es ist Change-Time für das Dogma der Pressearbeit.

Fahren Sie auch einen Nissan-Benz?

Im Augenblick sieht es aus, als würde die Allianz aus Volkswagen und Suzuki nichts werden. Wäre ja auch nicht das erste mal, das man nach einem Entschluss zur Zusammenarbeit merkt, „hoppla – so richtig passt es doch nicht“. Mercedes hat da ja durchaus seine Erfahrungen gemacht. Mit Mitsubishi zum Bsp. Oder mit Chrysler.

Doch ganz egal wie oft die Zusammenschlüsse nicht funktionieren – jede neue Manager-Generation versucht aufs neue den Shareholder in seinem Value mit neuen unglaublichen  Renditen zu beeindrucken.

Jetzt planen Mercedes-Benz und die Allianz aus Renault und Nissan wohl ein gemeinsames Motorenwerk. Bei BMW gibt es es bereits Turbo-Motoren die eigentlich aus dem Hause Peugeot / Citroen stammen.

Mitsubishi wiederum verkauft erfolgreich 3 Fahrzeugmodelle an Peugeot-Citroen. Und FIAT hat sich Chrysler einverleibt. Und das wo zu gleich FIAT wiederum Modelle an GM liefert, die als Opel in Deutschland verkauft werden.

Und VW mit seiner Dynastie entspricht zugleich mehreren Mitbewerbern unter nur einem Konzern-Dach.

Bin ich alleine mit diesem unguten Gefühl? Wird der Stil, die Idee, der Charakter eines Autos mittlerweile nur noch von „Labels“ definiert?

Der gleiche Turbo-Motor der in einem französischem Auto seinen Dienst verrichtet wird mit neuen Kennfeldern zu einem Triebwerk das „Freude am Fahren“ verspricht?

Was einst der „Daimler“ gebaut hat, wird nun von einer Französisch-Japanischen Allianz verkauft?

In mir keimt der Wunsch nach einem Automobil-Hersteller, dessen Image nicht auf blumigen Slogans auf Hochglanz-Prospekten beruht – sondern auf Tradition. Auf Kultur. Auf Leistungen und Geschichte.

 

Bin ich damit alleine?

Ein Audi A4 Klon

China Messe Highlights

Während in Frankfurt die Internationale Automobil-Ausstellung noch bis zum kommenden Sonntag ihre Pforten geöffnet hält, findet auch im chinesischen Chengdu auch eine Automobil-Ausstellung statt. Und während in Frankfurt die Originale der renommierten Hersteller die Blicke der Besucher auf sich ziehen, kann man im Nordwesten von China ein paar Modelle finden, deren Ursprung einem irgendwie bekannt vorkommen. Read more

Ford Shelby GT500.

Wilde Pony-Horde

672PS aus einem Kompressorgeladenen 5,8 Liter V8-Motor. Damit ist der 2013er Ford Shelby Mustand GT500 der stärkste derzeit gebaute Serienwagen mit einem Achtzylinder.

Und weil man aus vollen Hosen gut stinken kann, bringt der wilde Mustang vom Veredler Shelby beeindruckende 855Nm Drehmoment mit. 90% des Drehmoment-Berges steht von 2.200 bis 5.800 Umdrehungen zur Verfügung.

Der Ford Shelby GT500 soll über 320km/h schnell sein und einen, völlig theoretischen, Verbrauch von 11,8l im Schnitt erreichen. Wobei wir sicher sind, eher wird der klassische V8 auf 11 Liter Hubraum aufgebohrt, bevor dieses Spaß-Pony mit unter 12 Liter zu bewegen ist.

Egal – Leistung braucht Saft und der Shelby 500 hat Leistung im Überfluss.

 

Elektroautos und Renault und ein Blog

Bjoern hat ein Problem mit Elektroautos. Er glaubt nicht so recht daran und er hat viele Buchstaben in sinnvollen Sätzen zusammen gebracht um seine Meinung zu „verbloggen“.

Mit Bjoern rede ich allerdings nicht von mir in der Dritten Form, sondern von Björn Gutmann vom „automobil-blog.de“.

Bjoern ist auf das Elektroauto Blog von Renault gestossen, so wie er schreibt, durch einen TV-Werbespot. Da war er wohl erst einmal verblüfft. Und ja, als ich vor einigen Wochen das erste mal über das Blog gestolpert bin, war ich auch verblüfft. Der erste Gedanken: Noch ein Blogger der um Pageviews kämpft. Also wie üblich, erst einmal einen kurzen Blick ins Impressum werfen. Da war die Verblüffung gleich noch einmal angewachsen, denn dieser Elektrauto-Blog mit dem schnittigen Titel: Elektroauto-start.de wird von Renault Deutschland betrieben. *Baff*

Soweit sind wir dann also doch schon, ein Blog und seine typischen Merkmale eingesetzt von einem Automobil-Unternehmen um ein aktuelles Thema zu behandeln.  Als ich zum ersten Mal über Elektroauto-Start.de gestolpert bin, war die Seite noch sehr jung und frisch und hatte nur wenig Inhalte zu bieten. Mittlerweile wächst der Blog und selbst Nicole Y. Männl hat sich bereits im Blog mit einem Fahrbericht verewigt (Und sie hat auch eine eigene Meinung zum Beitrag von Björn)

Nun hat der ganze Beitrag für mich 2 Schwerpunkte: 

Zum einen das Problem von Björn mit Elektroautos, zum anderen die Vorgehensweisen der Renault-Verantwortlichen.

Zu Björns Thema kann man nur sagen: Natürlich hat er, Stand heute, Recht. Doch wenn man nicht beginnt, dann wird es keine Entwicklung geben. Es gibt also einen Zeitpunkt X an dem man mit der Umsetzung einer Idee anfangen muss, sonst erreicht man zum späteren Zeitpunkt keine Perfektion. Der Zeitpunkt X ist für das Elektroauto überfällig und abseits der Frage nach Kosten und Reichweite muss eine Entwicklungslawine angestoßen werden.

In diesem Sinne finde ich auch den Aktionismus von Renault, mit einem auf den ersten Blick „freien“ Elektroauto-Blog (der beim zweiten Blick ein klares Branding besitzt) das eigene Marketing zu unterstützen, schlichtweg richtig bis genial.

Ich persönlich bin überzeugt von der Notwendigkeit des Elektromobils und glaube auch an einen möglichen Erfolg. Mobilität wird immer ein Grundbedürfnis der Gesellschaft bleiben und mit genügend Solarzellen auf dem Dach und ohne Energie aus Braunkohle und anderen nicht regenerativen Energiequellen wird der Traum vom CO2-freien Autofahren zur Realität werden. Nein, nicht heute – und vermutlich auch morgen früh noch nicht.  Es muss jedoch begonnen werden. Man möchte sich nicht vorstellen was passiert wäre, hätten sich die Herren Daimler und Benz, oder Henry Ford durch Schwierigkeiten und Rückschläge entmutigen lassen und hätten die Entwicklung des Automobils nicht fortgeführt.

Der zweite Punkt ist der Weg den Renault mit diesem Blog geht. Mir gefällt die Idee, mir gefällt die Umsetzung.  Und es gefällt mir deswegen sehr gut, weil Nicole sich mit einem Testbericht eines Elektro-Renault einbringen konnte.

Damit hat Renault einen zweiten richtigen Schritt getan. Was bei anderen Konzernen noch als ein Problem mit der „Unternehmens-Compliance“ dargestellt oder gar verstanden wird, hat Renault mit einem Mehrwert für alle Beteiligte gelöst. Chapeau und Glückwunsch dazu.

Gleich zweimal das richtige getan…

 

Der BMW i3

Carscoop hat ein paar Erlkönig-Fotos vom BMW i3 veröffentlicht.  Irgendwie erinnert mich der Prototyp bereits jetzt an den Audi A2. Der A2 das war der erste Versuch von Audi eine Voll-Aluminium-Karosse mit sparsamen TDI Motor im Segment der Kleinwagen mit Premium-Anspruch und grünem Gewissen zu platzieren.

Aber „Peak Oil“ und „Benzinkosten“ waren damals für die Käufer von Neufahrzeugen noch nicht besonders gängige Begriffe und so wurde der grandiose A2 zu einem Flop.

Was die Gebrauchtwagen-Preise für gut erhaltene A2 Diesel nicht berührt – selbst A2 mit mehr als 200.000km gehen für gutes Geld über den Hof von Gebrauchtwagen-Händlern.

Nun also der BMW i3.

Der erste Premium-Kleinwagen  nein, kein Kleinwagen, ein Urban City Vehicle natürlich.

Den i3 soll es sowohl in einer reinen Elektro-Variante geben, als auch in einer Version mit integriertem Range-Extender. Auf einen Reihen-Sechser brauchen selbst die verträumtesten BMW-Fans jedoch nicht zu hoffen. Vermutlich bekommt der i3 einen 2 Zylinder-Benziner (eventuell aus einem BMW-Motorrad?) als zusätzliche Energiequelle.

Ein Foto hier:

…der Rest drüben bei carscoop…

Opel-Brennstoffzellen-Testflotte legt zwei Millionen Meilen zurück

in Opel Hydro Gen4 hat jetzt die zweimillionste Meile (3,22 Millionen Kilometer) der weltweiten Brennstoffzellen-Testflotte von GM zurückgelegt. Das Auto befindet sich seit 2009 im Testbetrieb als „Gelber Engel“ für den ADAC. Damit haben Opel und GM nach eigenen Angaben mit ihren Brennstoffzellenfahrzeugen mehr Kilometer gesammelt als jeder andere Wettbewerber.

Die zweimillionste Meile (3,22 Millionen Kilometer) der weltweiten Brennstoffzellen-Testflotte von GM wurde jetzt von einem Opel HydroGen4 zurückgelegt

Die zweimillionste Meile (3,22 Millionen Kilometer) der weltweiten Brennstoffzellen-Testflotte von GM wurde jetzt von einem Opel HydroGen4 zurückgelegt

 

„Die aus dem bisherigen Betrieb unserer Testflotte gewonnenen Erfahrungen werden wir nutzen, um unsere Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie noch verlässlicher und für Kunden erschwinglich zu machen. Parallel dazu loten wir die kommerziellen Anwendungsmöglichkeiten für die Zukunft aus“; erklärte Charlie Freese, GM-Exekutivdirektor für weltweite Brennstoffzellen-Aktivitäten.

Die Opel HydroGen4-Flotte ist Teil der „Clean Energy Partnership“ (CEP), einem vom Bundesverkehrsministerium geförderten europäischen Projekt. Seit 2008 sind zehn Hydro-Gen4-Fahrzeuge im Großraum Berlin bei Partnerunternehmen wie ADAC, Allianz,Springer-Verlag, Coca-Cola, Enertrag, Hilton, Ikea, Linde, Pace und Total im Einsatz. Mit den unterschiedlichsten Nutzungsprofilen testen sie die Brennstoffzellentechnologie hinsichtlich Alltagsbetrieb, Betankung und Infrastruktur.

Das CEP-Projekt wurde 2010 und 2011 auf die Regionen Hamburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgedehnt. (ampnet/nic)

 

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Lexus CT 200h: Es geht auch kompakter

„Es geht auch kompakter bei Lexus“, freut sich Willi Weber, der neue Deutschland-Manager der japanischen Edelmarke bei der Pressepräsentation des Lexus CT 200h in Portugal. Lexus rundet mit dem kompakten Hybrid seine Palette nach unten ab und freut sich nun auf Toyota-Aufsteiger, Lexus-Absteiger und Einsteiger in die Marke. 2000 CT will Weber in diesem Jahr in Deutschland verkaufen, soviel vom Neuen wie im vergangenen Jahr von allen Lexus-Modellen zusammen verkauft wurde. Am Sonnabend, 19. März 2011, geht’s los.

Lexus CT 200h

Lexus CT 200h

 

Schon jetzt stehen 500 Bestellungen in den Büchern. Angesichts des Jahresziels von 2000 ist das viel, besonders für eine Marke, die in Deutschland trotz ihres hohen Anspruchs immer noch zu den Exoten zählt. Auch der Exoten-Status soll sich mit dem Neuen ändern, wenn der CT 200h soll zu Preisen zwischen 28 900 Euro für das Einsteigermodell bis 40 800 Euro für diese Fahrzeugkategorie extrem mit Technik und Luxus vollgepumpte Topversion die Zielgruppe erweitert.

Doch warum sollte man sich für den Lexus CT 200h entscheiden? Steckt doch im Toyota Prius und auch im Toyota Auris Hybrid derselbe Antriebsstrang mit 100 kW / 136 PS Systemleistung vom 1,8-Liter-Vierzylinder mit 73 kW / 99 PS und 60 kW / 82 PS des Elektromotors, dem stufenlosen CVT-Getriebe und der Nickel-Metallhydrid-Batterie mit 6,5 Amperestunden Kapazität. Mag sein, dass die 5200 Umdrehungen pro Minute des Benziners bei Volllast beim Lexus weniger intensiv jaulen, denn der CT erweist sich als besonders gut gedämmt gegen Fahrgeräusche aller Art. Aber das allein kann es nicht sein.

Vermutlich beginnt die Entscheidung zugunsten des Lexus damit, dass es sich nicht um einen Toyota handelt. Der Prius zeigt schon mit seinem Äußeren, dass sein Fahrer zur Fraktion der Andersdenkenden zählt. Der Auris verbirgt seine Hybrid-Fähigkeiten dagegen unter einem Blechkleid, das sich nicht von dem der Benziner und Diesel unterscheidet. Der CT 200h liegt zwischen diesen beiden Philosophien vom Bekenntnis zum Hybrid und dem stillen genießen dieses Antriebs.

Sein Gesicht zeigt mit klaren Kanten, dem zurückgesetzten Kühlergrill und den beiden Lexus-Pfeilspitzen an den Ende der quer liegenden Chromspange eine gewisse Schärfe. Die Seite folgt der heute üblichen dynamisch-eleganten Gestaltung von Fünftürern, mit der Ausnahme der scheinbar in die Seite herumgezogenen Heckscheibe, die aus der C-Säule ein X werden lässt. Am Heck sorgen viele Designelemente dafür, dass der CT dicke Backen macht und breit auf der Straße steht. So entsteht eine eigenständige Form, die den 4,32 Meter langen CT größer wirken lässt.

Eigenständiges Design prägt auch den Innenraum. Zwei Dinge fallen sofort auf, wenn man Platz nimmt: die sehr guten Sitze mit gutem Seitenhalt und das dicke, griffige Leder-Lenkrad. Auch bei der Armaturentafel hat sich Lexus für den CT etwas einfallen lassen: eine angenehm elegante Gestaltung der Tafel mit einem Cockpit, das unter der Hutze gut ablesbare Rundinstrument beherbergt. Fährt man den CT im Normal- oder Eco-Modus, ist Blau die beherrschende Farbe und das linke Rundinstrument belehrt einen, ob man gerade wirtschaftlich fährt. Diese Anzeige bleibt auch, wenn der CT rein elektrisch fährt, was er bis zu zwei Kilometern und bis zu Geschwindigkeiten von 45 km/h schafft.

Schaltet man auf sportlichere Fahrweise um, ändert sich die Anzeige auf Rot und statt der Eco-Anzeige erscheint ein Drehzahlmesser. In diesem roten Zustand ändert sich auch das Verhalten von Gaspedal, Motor. Lenkung und Getriebe. Dann schafft er die 100-km/h-Marke nach 10,3 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h. Aber dieses Fahren auf Kraft lässt beim CT 200h nicht die rechte Freude aufkommen. Dieser Lexus ist fürs Gleiten gebaut, auch fürs schnelle Gleiten auf der Autobahn. Dann zieht er trotz der recht direkten Lenkung mit gutem Geradeauslauf seine Bahn und gibt seinen Insassen Anlass zur Freude über das geringe Innengeräusch.

Geht es über Land oder in die Stadt, kann man beobachten, wie oft der Benzinmotor gar nicht mitarbeitet, wenn der Wagen steht oder wie mit einem Freilauf „segelt“ und gar im Schub- oder Bremsbetrieb Strom für die Batterie produziert, auf jeden Fall kein Benzin verbraucht. In der Stadt spielt der Hybridantrieb seinen Vorteil natürlich besser aus als außerhalb.

Wir schauten bei einem CT 200h mit 16-Zoll-Rädern genauer hin. Auf der Autobahn mit rund 130 km/h und Landstraße mit 100 km/h lagen wir bei sechs Litern auf 100 km, in der Stadt deutlich niedriger. Experten wollen schon weniger als vier Liter gebraucht haben. Unser Fahrzeug wird mit 4,1 Litern (im Durchschnitt nach EU-Norm) angegeben, die Basisversion mit 3,9 Litern, was einer Kohlendioxidemission von 87 Gramm pro Kilometer (15 Zoll) oder 94 Gramm (16 Zoll und 17 Zoll) entspricht. Lexus versäumt es nicht, darauf hinzuweisen, dass der Hybrid-Antrieb kaum Stickoxide und keine messbare Rußmenge emittiert. Das hebt den Hybridantrieb deutlich vom Dieselantrieb ab, der beim Verbrauch auf Strecke allerdings mithalten kann.

Von den Toyota-Hybriden hebt sich der Lexus durch seine Ausstattung ab. Wo die Toyota-Modelle in dieser Klasse erkennen lassen, dass Preis vor Schönheit und Haptik geht, ergeht sich der Lexus in Wertigkeit und Eleganz. Noch mehr überzeugt die Ausstattung. Schon die unterste der vier Ausstattungslinien hat eine große Liste an Technik- und Komfortdetails aufzuweisen, die bei der „Executive Line“ und den noch gehobeneren Versionen „Dynamic Line“ und „Impression Line“ jeweils noch deutlich verlängert wird. In der Standardversion bereits enthalten sind Zwei-Zonen-Klimaautomatik, LED-Leuchten, Panasonic Audiosystem, Festplatten-Navigation, Pre-Crash-Safety-System, Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, zehn Airbags und ein Schleudertrauma-Schutz.

Was also spricht für den Lexus CT 200h im Vergleich zu Prius und Auris? Zunächst die Marke, mit der man zu erkennen gibt, dass man für den Hybrid auf nichts verzichten will und sich etwas leisten kann. Dann das nicht alltägliche Design und die gediegene, moderne und sogar sportlichen Ehrgeiz verströmende Innenausstattung mit guten Materialien und guter Verarbeitung. Außerdem die angenehmen Fahreigenschaften einschließlich der Fahrgeräusche. Wir fanden bei unserer ausgiebigen Tour mit dem Lexus CT 200h nur drei Kritikpunkte: die Sonnenblenden sind zu klein; die Zuladung liegt mit rund 400 Kilogramm für deutsche Verhältnisse sehr niedrig, und sehr kurze Fahrbahnstöße werden innen spür- und hörbarer als man beim Niveau des CT erwarten würde. (ampnet/Sm)

Daten Lexus CT 200h Executive Line (16-Zoll)

Länge x Breite x Höhe (m): 4,77 x 1,89 x 1,69
Motor: Vierzylinder-Benziner, 1798 ccm
Leistung: 73 kW / 99 PS bei 5200 U/min
Maximales Drehmoment: 142 Nm zwischen 2800 und 4400 U/min
Elektromotor-Leistung: 60 kW / 82 PS
Drehmoment: 207 Nm
Systemleistung: 100 kW / 136 PS
Durchschnittsverbrauch (nach EU-Norm). 4,1Liter Super
CO2-Emission: 94 g/km (Euro 5)
Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 10,3 Sekunden
Leergewicht / Zuladung: 1410 – 1465 kg / 380 – 435 kg
Kofferrauminhalt: 375 – 985 Liter
Wendekreis: 10,4 m
Basispreis: 29 750 Euro

 

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Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht

Während die Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland nach wie vor in den Kinderschuhen steckt, wächst in Südkalifornien das Netz der Tankstellen, die den “Null-Emissionen-Kraftstoff” anbieten. In Torrance wurde die erste US-amerikanische Tankstelle eröffnet, die direkt über eine vorhandene Wasserstoff-Pipeline versorgt wird. Verkehrsgünstig in der Nähe mehrerer Autobahnzubringer und dem internationalen Flughafen von Los Angeles gelegen, nutzt sie die bestehende Industriewasserstoff-Pipeline einer nahe gelegenen Raffinerie. Die Tankstelle hat mehrere Zapfsäulen, so dass vier Fahrzeuge gleichzeitig in weniger als fünf Minuten betankt werden können.

Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht
Neue Wasserstofftankstelle mit Honda FCX Clarity eingeweiht

Erster Privatkunde war ein Fahrer eines Honda FCX Clarity, Nachfolger des 2002 präsentierten ersten voll zertifizierten Brennstoffzellen-Pkw der Welt. Mit der Inbetriebnahme der neuen Tankstelle stehen den Besitzern der emissionsfreien Limousine in Südkalifornien nun sieben Wasserstofftankstellen zur Verfügung. Der FCX Clarity wird dort in begrenzten Stückzahlen von Händlern angeboten, mehr als zwei Dutzend sind mittlerweile mit privaten Besitzern am Steuer auf Kaliforniens Straßen unterwegs. “Dies ist ein positiver Schritt für unsere Kunden und die gesamte Branche, denn wir schicken immer mehr Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf die Straßen und demonstrieren damit die Praxistauglichkeit dieser Technologie”, erklärte Elmer Hardy, Senior Manger der Abteilung Alternative Fuel Vehicle Sales & Marketing bei American Honda Motor Corporation.

Ähnliche Erfolge hätte auch Thomas Brachmann, Senior Engineer Automobile Engineering & Research bei der in Offenbach am Main ansässigen Honda R&D Europe, gerne zu vermelden. Denn der Erfolg der emissionsfreien Antriebstechnologie, die ihre Alltagstauglichkeit auch in Europa seit Oktober 2009 beweist, steht und fällt mit der Anzahl an erreichbaren Tankstellen: “Zwar ist auch am Industriepark Höchst nahe Frankfurt eine öffentliche Wasserstofftankstelle mit direkter Anbindung an die Wasserstoffproduktion zu finden, doch Kalifornien ist uns weit voraus. Die Anzahl der öffentlich zugänglichen Wasserstofftankstellen in Deutschland ist bei weitem nicht ausreichend, woran aber die Bundesregierung und alle beteiligten Industrien mit Hochdruck arbeiten.”

Bereits im September 2009 hatten Honda und weitere Automobilproduzenten in einer gemeinsamen Presseerklärung den Aufbau eines ausreichend engmaschigen Wasserstofftankstellennetzes bis 2015 gefordert. Nun hofft das Unternehmen, mit dem Mitte Mai bekannt gegebenen Beitritt zur Clean Energy Partnership (CEP), Europas führendem Projekt zur Demonstration von Brennstoffzellenfahrzeugen und der Förderung der zugehörigen Wasserstoffinfrastruktur, der Wasserstoffbewegung in Europa neue Impulse geben zu können.

Der FCX Clarity

Angetrieben von einem Elektromotor, dessen Strom durch eine On-Board-Brennstoffzelle erzeugt wird, liefert der FCX Clarity ruhige, saubere Leistung. Einzige Emission ist ein wenig Wasser. Die Kraftstoffeffizienz des FCX Clarity ist dreimal so hoch wie bei einem Benzinfahrzeug vergleichbarer Größe und zweimal so hoch wie bei einem Diesel-Hybridfahrzeug. Die von der EPA (US Environmental Protection Agency) zertifizierte Reichweite liegt bei 385 km, das entspricht einer rechnerischen Reichweite von 460 km im neuen Europäischen Fahrzyklus.

Brennstoffzellenelektrofahrzeuge von Honda als Wegbereiter

  • Juni 2002: Der Honda FCX der ersten Generation erhält als erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug die Zertifizierung nach dem Standard der US-Umweltbehörde EPA.
  • Oktober 2002: Der FCX ist das weltweit erste Brennstoffzellenelektrofahrzeug, das als Serienfahrzeug auf den Markt gebracht wird (in den USA und Japan).
  • 2003: Der FCX ist das erste Brennstoffzellenelektrofahrzeug, das bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt gestartet und betrieben werden kann.
  • Juli 2005: Als weltweit erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug wird der Honda FCX einem privaten Käufer übergeben.
  • 2008: Als erster Hersteller baut Honda eine eigens für Brennstoffzellenelektrofahrzeuge eingerichtete Fertigungsstraße.
  • 2008: Honda ist der erste Hersteller, der ein Händlernetzwerk für Brennstoffzellenelektrofahrzeuge aufbaut.
  • 2009: Der FCX Clarity wird „World Green Car of the Year“.
  • 2011: Als erstes Brennstoffzellenelektrofahrzeug nimmt der FCX Clarity als Pace Car an einem U.S. Indy Car Race teil.

 

 

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