Elektromobil - Nissan Leaf

Nissan macht sich über den Volt / Ampera lustig.

In Amerika ist vieles anders – unter anderem darf man dort so genannte vergleichende Werbung bringen. Und mitunter führt das zu unterhaltsamen Spots. So auch jetzt mal wieder.

Auf youtube lässt sich der Spot von Nissan anschauen, in dem diese den Benzin-Betriebenen Range-Extender des Chevrolet Volk aka Opel Ampera ironisch mit dem Voll-Elektro-Mobil Nissan Leaf vergleichen.

Üblicherweise folgt auf so einen „Angriff“ immer auch ein Werbespot des Angegriffenen – und unter uns, natürlich bieten reine Elektro-Autos genug Angriffsfläche um diesen Spot zu kontern. Aber unter Werbern gilt wohl noch immer: Auch schlechte Werbung ist Werbung und Hauptsache die Marke bleibt im Gespräch.

Lustig ist der Nissan Leaf Spot trotzdem!

Der 370Z Fahrbericht kommt …

… bald.

Und wenn ich es schaffe mal 4 Sätze hintereinander flüssig zu reden, dann gibt es auch ein Video dazu, heute allerdings hat mich erst ein defektes HAMA-Drecks-Mikrofon aufgehalten und dann meine Sprechblasen-Inkontinenz. Mal sehen ob ich noch einen Clip zusammen bekomme – der Teaser ist schon da:

370Z – Die erste Woche

Die erste Woche mit dem 370Z ist vorbei und ich muss gestehen, ich bin noch immer überrascht – aber ich habe auch Kritikpunkte gefunden. So ist natürlich nicht alles was laut brumm macht, automatisch schnell – aber der 370Z scheint seinem Piloten gerne über den Geräuschpegel mitteilen zu wollen, wie schnell man gerade ist.

Ob es nur an den Bridgestone Reifen liegt, oder eine Sache der Schalldämmung im 370Z ist, kann ich noch nicht eindeutig sagen. Sagen kann ich aber, der 370Z ist laut.

Zumindestens subjektiv wird aus einer flotten Autobahnhatz auch ein Spektakel für die Ohren.  Und auf langen Strecken stört wie so oft bei japanischen Modellen, die zu kurze Sitzfläche des Gestühls.

Der Verbrauch des großvolumigen V6 Saugmotors lässt sich auf Werte um die 10l im Schnitt drücken, dann ist man aber nicht immer nur im Schleichmodus unterwegs – sondern kann, dann und wann und bei 90° Öltemperatur die sechs Zylinder ordentlich auf die Kurbelwelle eindreschen lassen.

Der V6 ist – trotz des Hubraums von 3,7l kein Langhuber – sprich: Die Bohrung ist größer als der Hub der Zylinder – das verschafft dem V6 in Zusammenarbeit mit dem vollvariablen Ventil-System im Zylinderkopf eine beachtliche Drehfreude.  Bei 5.000 kommt nochmal richtig leben in die Bude und der Motor dreht locker und befreit bis kurz über 7.000 U/min.

Eigentlich hat der 370Z alles was man zum Erfolg benötigt.

Eine scharfe Form, einen sexy Arsch und einen potenten Motor. Woran liegt es, daß der 370Z bei uns nur ein Nischendasein führt?

 

Elektroautos und Renault und ein Blog

Bjoern hat ein Problem mit Elektroautos. Er glaubt nicht so recht daran und er hat viele Buchstaben in sinnvollen Sätzen zusammen gebracht um seine Meinung zu „verbloggen“.

Mit Bjoern rede ich allerdings nicht von mir in der Dritten Form, sondern von Björn Gutmann vom „automobil-blog.de“.

Bjoern ist auf das Elektroauto Blog von Renault gestossen, so wie er schreibt, durch einen TV-Werbespot. Da war er wohl erst einmal verblüfft. Und ja, als ich vor einigen Wochen das erste mal über das Blog gestolpert bin, war ich auch verblüfft. Der erste Gedanken: Noch ein Blogger der um Pageviews kämpft. Also wie üblich, erst einmal einen kurzen Blick ins Impressum werfen. Da war die Verblüffung gleich noch einmal angewachsen, denn dieser Elektrauto-Blog mit dem schnittigen Titel: Elektroauto-start.de wird von Renault Deutschland betrieben. *Baff*

Soweit sind wir dann also doch schon, ein Blog und seine typischen Merkmale eingesetzt von einem Automobil-Unternehmen um ein aktuelles Thema zu behandeln.  Als ich zum ersten Mal über Elektroauto-Start.de gestolpert bin, war die Seite noch sehr jung und frisch und hatte nur wenig Inhalte zu bieten. Mittlerweile wächst der Blog und selbst Nicole Y. Männl hat sich bereits im Blog mit einem Fahrbericht verewigt (Und sie hat auch eine eigene Meinung zum Beitrag von Björn)

Nun hat der ganze Beitrag für mich 2 Schwerpunkte: 

Zum einen das Problem von Björn mit Elektroautos, zum anderen die Vorgehensweisen der Renault-Verantwortlichen.

Zu Björns Thema kann man nur sagen: Natürlich hat er, Stand heute, Recht. Doch wenn man nicht beginnt, dann wird es keine Entwicklung geben. Es gibt also einen Zeitpunkt X an dem man mit der Umsetzung einer Idee anfangen muss, sonst erreicht man zum späteren Zeitpunkt keine Perfektion. Der Zeitpunkt X ist für das Elektroauto überfällig und abseits der Frage nach Kosten und Reichweite muss eine Entwicklungslawine angestoßen werden.

In diesem Sinne finde ich auch den Aktionismus von Renault, mit einem auf den ersten Blick „freien“ Elektroauto-Blog (der beim zweiten Blick ein klares Branding besitzt) das eigene Marketing zu unterstützen, schlichtweg richtig bis genial.

Ich persönlich bin überzeugt von der Notwendigkeit des Elektromobils und glaube auch an einen möglichen Erfolg. Mobilität wird immer ein Grundbedürfnis der Gesellschaft bleiben und mit genügend Solarzellen auf dem Dach und ohne Energie aus Braunkohle und anderen nicht regenerativen Energiequellen wird der Traum vom CO2-freien Autofahren zur Realität werden. Nein, nicht heute – und vermutlich auch morgen früh noch nicht.  Es muss jedoch begonnen werden. Man möchte sich nicht vorstellen was passiert wäre, hätten sich die Herren Daimler und Benz, oder Henry Ford durch Schwierigkeiten und Rückschläge entmutigen lassen und hätten die Entwicklung des Automobils nicht fortgeführt.

Der zweite Punkt ist der Weg den Renault mit diesem Blog geht. Mir gefällt die Idee, mir gefällt die Umsetzung.  Und es gefällt mir deswegen sehr gut, weil Nicole sich mit einem Testbericht eines Elektro-Renault einbringen konnte.

Damit hat Renault einen zweiten richtigen Schritt getan. Was bei anderen Konzernen noch als ein Problem mit der „Unternehmens-Compliance“ dargestellt oder gar verstanden wird, hat Renault mit einem Mehrwert für alle Beteiligte gelöst. Chapeau und Glückwunsch dazu.

Gleich zweimal das richtige getan…