Testfahrt: smart electric drive Cabriolet: Frischluft im Quadrat

Die Idee ist so simpel wie verführerisch: Wenn man sich schon selbst an die frische Luft setzt, sollte man dann die Luft nicht auch „rein halten“? Was liegt da näher, als einem Cabriolet einen Elektroantrieb zu verpassen? Stimmt. Für mein-auto-blog bin ich deswegen das neue smart Cabriolet mit E-Antrieb gefahren.

Test: SMART ELECTRIC DRIVE Cabriolet

Frischluft im Quadrat

Mit nur drei Modellen im Portfolio fällt es smart derzeit leicht, auch „alle Modelle“ mit E-Antrieb anbieten zu können. Was aber wirklich verlockend klingt. E-Antrieb oder Benziner, der Kunde hat sowohl beim Zweisitzer ForTwo als auch beim 4+1 Viersitzer „ForFour“ die ökologische Wahl. Wobei es eigentlich gar keine echte Wahl ist. Denn der smart gewinnt als „Elektroauto“ in allen Bereichen. Und das war bereits beim Vorgänger so.

Lautlos schnurrend zieht er tapfer beschleunigend von der Ampel los. Sein 60 kW-Motor drückt mit überzeugenden 160 Nm auf die Hinterachse, für die Stadt ist das mehr als ausreichend. Warum für die Präsentation des feschen „Elektro-oben-offen-Zweisitzers-mit-Grinse-Garantie“ jedoch ausgerechnet Genf ausgewählt wurde – man kann es nicht einmal erahnen. Genf ist die Hölle der individuellen Mobilität. Fies-kurze Grün-Phasen an der Ampel, rüpelige Diplomaten-Limousinen, laut dröhnende Supersize-SUVs, Amok fahrende Roller und Motorradfahrer und ein ewiger Verkehrsstau. Die Verkehrsplaner von Genf scheinen Autofahrer schlicht zu hassen. Und mitten drin das neue smart Cabriolet, dessen E-Variante ab 25.200 € erhältlich ist. Und ich.

Und weil das Chaos auf den Straßen von Genf nicht frustrierend genug erscheint, muss man sich auch noch mit dem Navigationssystem des smart ärgern. Seine französischen Wurzeln scheinen dem gesamten Info- und Entertainmentsystem dauerhaft die Deutsch-Französische Freundschaft ausreden zu wollen. Wie kann man als Automobil-Hersteller so eine fiese Kombination aus unterirdischer Hard- und unausgegorener Software als Serienstand verkaufen? Ernsthaft. Während sich das Navi ständig in der Straßenschlucht von Genf verrechnet, mag man als Fahrer einfach nur noch am Jet D’Eau aussteigen und sich vom nächsten Rollerfahrer erlösen lassen.

Also raus aus der Stadt. Dem angeblich idealen Lebensraum des smart electric drive. Dass sich das Dach binnen Sekunden öffnet, kann man vor der Eisdiele erleben – wer bei gut über 30° im Schatten jedoch seinen Scheitel in die Sonne hält, der findet vermutlich auch das Navigationssystem ganz „okay“. Ich nicht. Also – die dank Glas-Rückscheibe für alle Jahreszeiten sinnvolle Dachlösung wieder fix geschlossen, sich ärgern, nicht per App die Innenraumkühlung bereits vor Ort gestartet zu haben – und dem Rauschen der frischen und kühlen Luft zugehört. Denn das ist so eine Erkenntnis: Wenn man den Motor nicht mehr hört, erscheint alles andere plötzlich viel präsenter.

Auf Landstraßen zoomt sich der E-Smart locker über die 100 km/h-Marke, theoretisch wären 130 km/h machbar, doch ausgerechnet der kleine smart verkörpert die Form der genußvollen Entschleunigung. Dass der E-Zwerg binnen 4.9  aus dem Stand auf Tempo 60 sprintet, dient dem Ego am Stammtisch mindestens so gut wie dem innerstädtischen Dauerduell mit dem Amok-Zweiradfahrern.

Von den gut über 1.1 Tonnen Leergewicht des E-Smart merkt man nichts. Die Lenkung bleibt indirekt, die Federung ganz passabel, verglichen mit vorherigen Generationen jedoch geradezu fantastisch. Es ist eben immer eine Frage des Maßstabs. Dass der Kofferraum wirklich winzig ist, mag man verkraften – etwas anderes hatte ich erst gar nicht erwartet. Dass man jedoch nach Papieren gerade mal 205 Kilogramm Zuladung offeriert, verunsichert den „nicht mageren Habby“ dann doch.

Mit dem 17.6 kWh leistenden Akku soll das putzige Elektro-Cabriolet bis zu 160 km weit kommen. Realistisch erscheinen 90 bis 120 km. Und das wiederum domestiziert den lautlosen Elektro-Floh eben nicht für die Großstadt alleine. Denn nicht nur Genf ist an sich eine – doofe – Großstadt. Von daher, ganz wichtig die Anmerkung vom Autor dieser Zeilen: „Mit 90 Kilometern fährt man auch als Landbewohner locker eine Woche durch“. Und wir auf dem Land, wir haben zumindest einen Parkplatz mit Steckdose und so sind die 3.5 Stunden Ladezeit für uns kein Schrecken. Noch nicht einmal die 6-Stunden an der 230Volt-Haushaltssteckdose.

Nein – der smart als electric drive sollte nicht als Stadtbewohner alleine verstanden werden – er ist der liebenswerte Null-Emissionen-Floh, der die persönliche Mobilität mit einem guten Gewissen verbindet. Dass man dabei am besten eine profunde Ortskenntnis besitzen sollte und man das vom Kooperationspartner gelieferte Martyrium (aka Navi-, Multimediasystem) am besten ignoriert – darf man nicht vergessen. Ebenso wie die Idee: Wenn man sich schon an die frische Luft setzt, sollte man diese auch „rein halten“.

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[tab title=“Technik“]Hersteller: Smart
Typ: Elektroauto
Motor: Fremderregter Drehstrom-Synchronmotor
Leistung: 60 kW (82 PS)
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Getriebe: Stufenlos
Antrieb: Heckantrieb
Akkutyp: Lithium-Ionen
Akkukapazität: 17,6
Reichweite elektrisch: 155 km
Verbrauch: 13 kWh/100 km laut NEFZ
Lademöglichkeit an Haushaltssteckdose: Ja
Lademöglichkeiten und Steckerarten: Haushaltssteckdose (Schuko); Typ 2-Stecker (Wallbox oder Ladesäule); Schnellladung (ab Frühjahr 2018)
Ladezeit: Haushaltssteckodse: Ca. 6 Stunden; Wallbox: Ca. 3,5 Stunden
Kaufpreis: 25.200 Euro
Batterie im Preis enthalten: Ja[/tab]
[/tabgroup]

News: Mercedes Plug-in-Hybride – Schwäbische Sparsamkeit

Als Hybrid-Pioniere gelten zweifelsfrei Toyota und seine Luxus-Tochter Lexus. In Sachen Plug-in-Hybrid jedoch lassen sich die Japaner von den deutschen Premiumherstellern derzeit die Wurst vom Brot nehmen, allen voran von Mercedes. Die Stuttgarter starten durch. „Wir werden in weniger als zwei Jahren zehn Plug-in-Modelle auf der Straße haben, bringen im Schnitt alle vier Monate ein solches Modell auf den Markt“, verspricht Thomas Weber. Der Entwicklungschef sieht Plug-in-Hybride als Schlüsseltechnologie an. Im Markt sind bereits die S- und die C-Klasse. China wird die Hybridtechnik in der verlängerten Version der C-Klasse (V 205) erhalten. Der neue GLC, Nachfolger des GLK, bekommt ebenfalls den Ökoantrieb. Die Markteinführung der Plug-in-Hybrid-Version 350 e 4Matic ist für Anfang 2016 geplant. Im selben Jahr folgt die neue E-Klasse (W 213). Der Kombi S 213 als Teilzeitstromer lässt noch bis 2017 auf sich warten. Auch hier gilt: In China bieten die Stuttgarter ihre Plug-in-Power in der verlängerten Version (V 213) an, ebenso im GLC. Beide Modelle werden dort auch gebaut. Das ist wichtig, weil sonst der Kunde vom Staat keine finanziellen Boni erhält.

Zumindest in Europa soll das Plug-in-Projekt nicht nur mit Benzinern kombiniert werden. Zum Einsatz kommen auch Dieselmotoren – ausschließlich Vierzylinder. Die elektrischen Reichweiten, so der Plan, sollen von jetzt 35 Kilometer auf 50 und später sogar auf 70 Kilometer wachsen. Ein geschicktes Package und leistungsfähigere Lithium-Ionen-Zellen sind Voraussetzungen dafür. Eine Vereinfachung strebt Mercedes bei den Elektromotoren an. Derzeit steckt in der C-Klasse eine 60 kW starke E-Maschine, in der S-Klasse und im GLC dagegen eine mit 85 kW. Einheitlich soll es auf 90 kW gehen, jeweils kombiniert mit der im eigenen Haus entwickelten 9-Gang-Automatik.

Mercedes muss bis 2020 aufgrund seiner Gewichtsklassen einen CO2-Flottenausstoß von durchschnittlich 99 g/km erreichen. „Ohne Elektrifizierung der Antriebsstränge, ist dies nicht zu erreichen“ sagt Weber. Davon ausgenommen sind weder die Kompaktmodelle, noch die Boliden von AMG. So wird die nächste Generation der Frontantriebsarchitektur (MFA) ebenso ein Plug-in-Package erhalten wie die Hochleistungsmodelle der Tuning-Tochter aus Affalterbach. Dort denkt man allerdings über einen sogenannten „Performance“-Plug-in nach. Treiber ist hier – wieder einmal – China, das ein Gesetz in Vorbereitung hat, das ab 2020 auch Einzelfahrzeugen nur noch eine gewisse Höchstgrenze an Emissionen erlaubt. Andernfalls gibt es keine Zulassung im Land.

Ein weiteres Problem der Autohersteller ist es, den Plug-in-Hybriden (PHEV = Plug-in Hybrid Electric Vehicle) dem Kunden schmackhaft zu machen. Geschehen soll dies primär über Fahrdynamik und Finanzen. „In einem Plug-in-Hybrid überzeugt der Fahrspaß, unter anderem dank der Drehmoment-Charakteristik des Elektromotors“, sagt Wilko Stark, Leiter Produktstrategie bei Mercedes. So schickt schon ein C 350e im Hybridmodus bis zu 600 Newtonmeter zur Hinterachse. Auch beim Thema Komfort will Mercedes state-of-art Technologie bieten. Bis 2017 könnte das induktive Laden serienreif sein. Das Auto muss nur noch exakt über eine im Boden befindliche Platte fahren und schon wird berührungslos geladen. Zumindest zu Hause würde dann das Hantieren mit dem Kabel der Vergangenheit angehören.

Schwieriger wird die Sache beim Thema Geld. „Der Kunde ist erfahrungsgemäß nicht bereit, einen Öko-Bonus zu bezahlen“, weiß Stark aus Erfahrung und Befragungen. Mercedes kann den technischen Mehraufwand im Hochpreis-Segment kaschieren, in dem es die S-Klasse als Plug-in-Hybrid mit V6-Motor exakt so teuer anbietet wie die Version mit Achtzylinder-Benziner. Die Stuttgarter führen als Argument die vergleichbaren Fahrleistungen der Modelle an. In kleineren Segmenten aber wird diese Mischkalkulation nicht zu halten sein. Als kontraproduktiv erweist sich zudem der momentan günstige Spritpreis, der die Amortisationszeit deutlich verlängert. Eine Kaufbremse. Besser sieht die Lage in manchen anderen Ländern aus. „Zum Teil ergibt sich schon heute ein positiver TCO (Total Cost of Ownership), primär getrieben durch die Steuergesetzgebung“, sagt Stratege Stark. So genießt der Besitzer eines S 500 e in London über die Laufzeit von drei Jahren einen finanziellen Vorteil von rund 40.000 Euro.

Autor: Michael Specht/SP-X

Mitsubishi i-MiEV, neuer Name, neuer Preis!

Mitsubishi gibt weiter Gas.

Wäre die klassische Überschrift für die folgende Meldung gewesen. Doch in diesem Fall semantisch falsch. Denn bei dem Hauptdarsteller in dieser Nachricht kann man nur mit Strom beschleunigen!

Mitsubishi setzt weiter auf die fortschrittliche, umweltschonende und erschwingliche Elektromobilität. Die MMD Automobile GmbH, der deutsche Importeur für Mitsubishi Fahrzeuge, wird im kommenden neuen Modelljahr die Preise senken: Für einen  Kaufpreis von 23.790 Euro (zzgl. Überführungskosten) können Kunden, die an klimafreundlicher Mobilität interessiert sind, den viersitzigen Cityflitzer künftig erwerben. Zudem wird das weltweit erste in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug ab sofort als „Electric Vehicle“ bezeichnet, um den alternativen Antrieb und die herausragende Technologie des Fahrzeugs stärker zu betonen.

Auch bei der Technik wird es im kommenden Modelljahr, das ab April bei den beteiligten Mitsubishi Händlern angeboten wird, Änderungen geben. So konnte die Reichweite des Mitsubishi Electric Vehicle auf 160 Kilometer erhöht werden. Neu sind die LED-Hauptscheinwerfer, die die bisherigen Halogenscheinwerfer ersetzen, wie auch die vordere Sitzheizung, die nunmehr über verschiedene Temperaturzonen verfügt. Zwei neue Außenfarben komplettieren die Änderungen im neuen Modelljahr. Mahagoni-Braun und Türkis-Blau sind beim neuen Modelljahrgang als Metallic-Lackierung erhältlich.

Wie gehabt ist das Mitsubishi Electric Vehicle mit Klimaanlage, elektrischen Fensterhebern und Außenspiegeln sowie Zentralverriegelung mit Fernbedienung ausgestattet. Zur vollständigen Sicherheitsausstattung zählen die Sicherheitsfahrgastzelle, Fahrer-, Beifahrerairbags, Seiten- und Kopfairbags vorn, ABS mit Bremsassistent, elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle sowie ISO-Fix Halterungen auf den hinteren Sitzen. Für die Batterie und die wichtigsten Elektrokomponenten wie Inverter und Motor gewährt der Hersteller eine Garantie von fünf Jahren bis 100.000 Kilometer.

FORD gewinnt die Wahl!

In knapp 3 Wochen sind Bundestagswahlen, aber schon heute ist klar – wer die Wahl gewinnen wird. Es ist FORD. Denn bei FORD hat der Kunde nun die Wahl zwischen Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid und Plugin-Hybrid!

FORD – Power of choice

Während FORD in den USA bereits seit längerem erfolgreich im Markt der Hybrid- und E-Modelle unterwegs ist, will man den deutschen und EU-Markt erst jetzt und in den kommenden Monaten mit neuen Modellen gewinnen.

Während wir bereits über ein Jahr auf den neuen Ford Mondeo warten, hier hatte die Schließung des Werkes in Genk für eine veränderte Planung gesorgt, stellt FORD auf der kommenden IAA nicht nur den Mondeo den deutschen Kunden vor, sondern präsentiert auch gleich die Hybrid-Variante der Mittelklasse-Limousine.

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FORD Mondeo Hybrid

Weniger als 5 Liter auf 100 Kilometer, so die optimistische und auf dem schwachsinnigen NEFZ basierende Ankündigung zum Thema Spritverbrauch.  Sehr überzeugend hingegen, das Design und auch das Raumangebot des Ford Mondeo Hybrid. Im Kofferraum wird die Hybrid-Limousine allerdings gegenüber den Benzin- und Dieselvarianten weniger Platz anbieten. Genaue Zahlen sind hierzu jedoch noch nicht bekannt. Bei einer ersten Ausfahrt rund um die Metropole Frankfurt am Main, zeigte sich der noch in der US-Ausführung mitgebrachte „Fusion“ (US-Modellbezeichnung des Mondeo) als sympathisches Stadtmobil. Der Mondeo wird erst einmal, neben den Benzin- und Dieselversionen, als klassischer Hybrid angeboten – einen Plugin würde ich jedoch für einen späteren Zeitpunkt vermuten.

190 PS Systemleistung bietet der Ford Mondeo Hybrid. Genaue Angaben zum zwei Liter großen Vierzylinder-Benzinmotor (Atkinson-Zykle) und dem E-Motor hat FORD bislang nicht gemacht. Klar ist: Das Hybrid-System des Mondeo Hybrid arbeitet über ein Planetenradgetriebe zusammen. Benzinmotor und E-Motor geben ihre Kraft über dieses Planetengetriebe an die Vorderachse ab. Eine Kombination die man von den Toyota-Hybridemodellen kennt und die mich dort ebenso wenig überzeugt hat, wie nun bei der ersten Fahrt mit dem zukünftigen Ford Mondeo Hybrid.

Sicher – der Hybridantrieb bietet Effizienz-Vorteile. Vor allem im Stadt-Verkehr mit viel Stop&Go wirkt auch das Planetenradgetriebe und die Zusammenarbeit von E-Motor und Atkinson-Benziner betont komfortabel. Aber sobald es hinaus geht aus der Stadt, wenn Leistung gefordert wird – dann stresst das gesamte System durch Disharmonie und magere Leistungsausbeute.

Interessant werden die weiteren „Wahl-Möglichkeiten“ des Ford Mondeo. So wird Ford unter anderem die Preis gekrönten Dreizylinder-EcoBoost-Motoren im Mondeo anbieten und zudem mit kraftvollen Dieselantrieben aufwarten. Eine absolute Neuheit in der Mittelklasse: Der Mondeo wird über „Gurt-Airbags“ auf der Rücksitzbank verfügen!

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Ford Focus Electric

Noch bevor Ford den neuen Mondeo auf den Markt bringt und dem Kunden die Wahl zwischen Hybrid, Benzin und Diesel lässt – gibt es bereits seit kurzem, den FORD Focus in einer rein elektrischen Variante.

Auch wenn der Ford Focus „nur“ 137 km/h schnell ist, er überzeugt durch dynamischen Antritt aus dem Stand und mit einer wohltuenden Ruhe im Auto. Null Emissionen und das bis zu 162 Kilometer weit.

Kraftvoll drücken die 145 PS des Elektromotors, der 1.700 Kilogramm schwere Focus lässt sich lautlos innerhalb von 11.3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Das höhere Gewicht des E-Focus lässt ihn, im Gegensatz zu seinen „klassischen“ Kollegen, satt und ruhig auf der Straße liegen. Der Focus Electric fährt sich angenehm harmonisch und bleibt dennoch ohne Hektik erfreulich agil.  Der Kraftspeicher des Focus Electric ist 23 kWh groß.

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Ford C-Max Energi

Das Beste aus beiden Welten, will der C-Max als „Plugin-Hybrid“ vereinen. Mit einer Systemleistung von 198 PS und einer Batteriespeicher-Kapazität von 7.6 kWh soll der C-Max rein elektrisch ebenso schnell sein (137 km/h) wie der Focus Electric, dank klassischem Benzinmotor und Kraftstofftank in üblicher Größe aber auch bis zu 800 KM weit kommen.

Rein elektrisch will der C-Max Energi (Plugin-Hybrid) bis zu 30 Kilometer weit unterwegs sein und so einen Normverbrauch von nur 2.2 Liter auf 100 Kilometer erreichen.  Der Hybridantrieb des C-Max entspricht in Aufbau und Funktion dem Ford Mondeo Hybrid. Benzinmotor (Atkinson zwei Liter 145 PS) und Elektromotor arbeiten über ein Planetengetriebe zusammen und für den Fahrer fühlt es sich an, als wäre er mit einem stufenlosen Getriebe unterwegs.

Mehr Details und einen ausführlichen Fahrbericht des Ford Focus Electric, sowie des neuen Mondeo werden folgen!

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Anders als bei der Bundestagswahl in drei Wochen, kann der Kunde bei Ford also eine Wahl treffen, die wirklich einen Unterschied ausmacht. Benzin, Diesel, Elektro, Hybrid, oder Plugin-Hybrid.

Fahrbericht smart electric drive

I want to wake up in that city that doesn’t sleep and find I’m king of the hill top of the heap [..] If I can make it there I’ll make it anywhere –  It’s up to you!
New York, New York

Im smart ED durch New York City

Frank Sinatra sang von der Stadt die niemals schläft, von diesem Schmelztiegel der Kulturen, gelegen am Hudson River und für Millionen Menschen über Jahrzehnte der erste Kontakt mit der neuen Welt.

New York City.  Seit der Tragödie um 9/11 und dem unfassbaren verschwinden der Twin Towers, prägen wieder das Empire State Building, die Brooklyn Bridge und Miss Liberty – die Freiheitsstatue auf Liberty Island – das oft fotografierte Bild dieser Millionenstadt. Ein eigener Kosmos der die unfassbaren Geldströme der Wall Street, das Leben der Künstler in SoHo, die Arbeiter-Viertel in Queens und das elitäre Downtown ganz simpel in einen Spitznamen vereint: The Big Apple. 

Und in eben diesem Big Apple fand meine ganz persönliche erste Kontaktaufnahme mit einem Produkt statt, dass für mich nicht viel weniger als die Re-Inkarnation der Marke smart darstellt: Dem smart electric drive – dem ersten Seriensmart der rein elektrisch fährt. Passenderweise in „Big Apple green“.

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Wenn es stimmt was uns der Buddhismus lehren kann, denn werden wir alle wieder geboren und je nachdem mit welchem Karma wir unser Leben zuvor erfüllt haben, verbessern wir uns, oder durchleben nach der Reinkarnation ein schlechteres Leben.  Die ersten smart Generationen scheint, trotz aller Kritik und der vielen Probleme beim Thema: Markt-Akzeptanz , doch alles richtig gemacht zu haben und mit einem positiven Karma belegt worden zu sein. Denn was die Mercedes-Benz Tochter nun – zuerst  für den US-Markt – anbietet, ist nicht weniger als die beste, die perfekteste und smarteste Lösung für den individuellen Stadtverkehr – die ich bislang fahren konnte:

smart fortwo electric drive

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Von außen wirkte der gefahrene smart nur aufgrund seiner Apfelgrünen Folierung und den großen „I love New York“ Schriftzügen auffällig, wobei ein so kompaktes und übersichtliches Auto im Straßenverkehr von New York – zwischen Central Park und Finance District alleine durch sein geringe Größe für Aufmerksamkeit sorgt.

Im Gewusel zwischen gelben Taxis und großen dunklen Limousinen, sowie SUVs mit der mittleren Größe von Übersee-Frachtcontainern wirkt der kurze smart wie ein Alien aus einer fernen Zivilisation, ein Vertreter der Zukunft. Ein Botschafter für neue urbane Mobilitätsmodelle. Antik und archaisch mutet der morgendliche Berufsverkehr der Millionen-Metropole dagegen an.

Mit seinem 75 PS starken Elektromotor gewinnt er jedoch jeden Ampel-Sprint an der Fifth Avenue und sorgt für offene Münder entlang unserer Route in Richtung Downtown Manhatten. Selbst die hart gesottenen Pendler, die in nicht enden wollenden Strömen aus den unterirdisch gelegenen Subway-Stationen ausgespuckt werden,  verlieren das Interesse an ihren Blackberrys, iPhones und ihren Halbliter-Kaffeebechern von Starbucks und wirken ernsthaft interessiert an diesem still dahin summenden, bei Bedarf flink wuselnden Kleinstwagen.

Frei von lokalen Emissionen. Für eine Metropole wie New York in der, trotz riesen Subway-Netz, noch immer Millionen von Menschen täglich mit dem eigenen Auto oder einem typisch gelben New York Cab von Termin zu Termin eilen, wirkt es fast wie ein Schlag in das Gesicht der menschlichen Anpassungsfähigkeit, dass ein so cleveres Fahrzeug nicht bereits seit Jahren zum Straßenbild gehört.

Mit einer Reichweite von bis zu 145 Kilometern und der Möglichkeit binnen 6 Stunden wieder vollständig aufgeladen zu werden, passt der smart zu den urbanen Mobilitätsbedürfnissen der Menschen, wie die etablierte Subway.

Ich nicke zustimmend. Und zum ersten Mal in einem smart tue ich das nicht, weil das automatisierte Schaltgetriebe für eine unangenehme Zugkraft-Unterbrechung sorgt, sondern einfach nur aus Zustimmung. Ein smart, der frei von Schaltvorgängen – wie am Gummiband gezogen – und in nur 4.8 Sekunden auf 60 km/h beschleunigt – darauf habe ich seit dem ersten, auch seit „meinem“ ersten Smart gewartet.

Als smart-Fahrer der ersten Stunde und auch als smart-Fahrer mit vielen Stunden auf eher ungewöhnlichen Strecken, habe ich im smart fortwo electric drive nun endlich genau das smarte Fahrerlebnis gefunden, auf das ich immer gewartet habe. In den USA wird der smart 25.000 $ kosten, aber dank starken Förderungen (unterschiedlich von Bundesstaat zu Bundesstaat) – sind die für 2013 geplanten Stückzahlen bereits verkauft!

smart 42 ed e broadway

Zum Abschied summe ich die Melodie von Frank Sinatras „New York, New York“ und denke mir:

„Hey smart ED – if you can make it there – you can make it everywhere. It is up to you!“

AMG SLS – Mit Dampf und ohne Dunst!

AMG SLS fahren, einmal mit ordentlich Dampf und einmal ohne jede Form von Dunst. Das konnten mein Kollege Jens. Auf der Rennstrecke von Paul Ricard konnten er den SLS AMG Black Series erfahren – und weil dieses Ergebnis noch nicht beeindruckend genug schien, stand auch noch der SLS mit Elektromotorantrieb zur Verfügung.

AMG SLS mit Dampf

Black Series sind die erneut technisch und optisch optimierten Modelle der Mercedeseigenen sportabteilung AMG. Der Zuckerguss auf der Schukoladentafel, die Cremefüllung im Schokobällchen. Im Falle des SLS AMG Black Series treffen 631 PS auf 1.550 Kilogramm. Genug um den Flügeltürer binnen 3.6 Sekunden auf Tempo 100 zu beschleunigen.

Bei 315 km/h wird abgeregelt – den Reifen zu liebe und vermutlich auch für die Nerven des Beifahrers einfach zuträglicher.

Das man viel Dampf aber auch ohne jede Form von Dunst oder Abgasen produzieren kann, das zeigte der zweite AMG Flügeltürer am „Große Kinder-Erlebnistag“ bei AMG auf der französischen Rennstrecke Paul Ricard:

AMG SLS Electric Drive

Die Zukunft fährt elektrisch. Dieser Glauben hält sich und auch ich bin überzeugt davon, dass wir in der Zukunft in vielen Fällen elektrisch fahren werden. Damit bei der E-Tour der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es Projekte wie den SLS AMG Electric Drive. Einen AMG SLS der vollständig auf Elektroantrieb umgerüstet wurde. Und damit die Fakten auch beeindruckend klingen, wurde richtig geklotzt und nicht gekleckert! Der Antrieb leistet insgesamt 751 PS und 1.000 Newtonmeter. Damit kann man es dann richtig krachen lassen, auch auf einer Rennstrecke.

Und das obwohl der SLS AMG Electric Drive 500 Kilogramm schwerer ist, als ein „normaler“ SLS. Aber alleine die Batterien des sportlichen E-Renners wiegen schwer, soll doch eine Reichweite von über 200 Kilometer machbar sein.

AMG SLS Electric Drive

 

Jens schreibt etwas von 416.500 € Wert – für diesen elektrischen SLS. Wer mehr erfahren möchte, der klickt rüber zu Jens in den Beitrag … klick .. 

 

Einen schönen Fotobeitrag über den AMG SLS Black Series in weiß, gibt es bei Jan auf auto-geil.de