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Review: BMW 740 Le xDrive iPerformance

Doppelherz oder Feigenblatt?

Das Ziel bei BMW ist klar, der ehemalige E-Pionier will seine i-Flotte emanzipieren und neben dem BEV i3 und dem Hybridsportler i8, auch die restlichen Modelle elektrifizieren. Der BMW 740e spielt dabei die Rolle des flüsternden Saubermann in der BMW-Luxusklasse. Darunter rangieren 530e und 330e. Mittlerweile gibt es fast in jeder Baureihe mindestens einen elektrifizierten BMW…

Fahrbericht: Renault ZOE

[=" " ]Update: Die Bundesregierung hat nun die Förderung der E-Mobilität beschlossen. Wir aktualisieren daher noch einmal die E-Auto Artikel, Tests und Fahrberichte. Dieser Original-Artikel stammt vom 13. Juli 2014

Die Frage ist doch, wie wollen wir die Erde für unsere Kinder zurück lassen?

Dramatische Gesellen argumentieren gerne mit einer Gut-Mensch-Rhetorik-Frage und der ökologischen Endlösung. E-Mobile müssen dann als Feigenblat…

Schneewalzer für vier | Mit dem smart im Schnee

Willkommen, lieber Winter,
Willkommen hier zu Land!
Wie reich du bist, mit Perlen
Spielst du, als wär‘ es Sand!
Den Hof, des Gartens Wege
Hast du damit bestreut;
Sie an der Bäume Zweige
Zu Tausenden gereiht.
Dein Odem, lieber Winter,
Ist kälter, doch gesund;
Den Sturm nur halt‘ im Zaume,
Sonst macht er es zu bunt!
Zitat von Elisabeth Kulmann  (1808-1825)

Schluss! Aus! Ende! Wir wollen keinen Schnee mehr!

Doch zuvor: Noch einmal zum Ski fahren im smart forfour!

smart forfour 024 im schnee

Mit einem Kleinwagen in den Schnee? Sicher. Generationen vor uns haben genau das getan. Dank Heckmotor und Heckantrieb hatte der knuffige VW Käfer auf Schnee immer einen Traktionsvorteil. In Zeiten von elektronischen Traktionskontrollen und ESP gerät die ideale Gewichtsverteilung ein wenig in den Hintergrund. Dabei gibt es einen Kleinwagen, der ziemlich genau dem alten Ideal entspricht: Der neue smart.

Zwei Sitze oder vier? Ganz egal. Der Motor sitzt immer hinten und die Antriebsachse ebenso. Also, raus aus der Stadt. Ab in die Berge. Und gerade jetzt zu Ostern ein gern ausgeübtes Ritual. Eine letzte Abfahrt, noch einmal die Skier unter die Schuhe schnallen und gen Tal knallen.

So klein und doch so groß

Dass sich selbst bei einer Länge von 3.59 Metern so etwas wie Raumgefühl breit macht, ist dem cleveren Konzept des Twingo smart zu verdanken. Antriebsachse und Motor unter den Kofferraum gepackt und der Innenraum macht sich zwischen den Achsen breit. Mit an die 200 Liter Kofferraum-Volumen bleibt Platz für die Schneestiefel und Ski-Schuhe. Die Ski an sich packt man dann aber wohl sinnigerweise auf das Dach.

smart forfour 017 im schnee

Schneewalzer auf französisch

90 PS stark und mit Handschaltung oder Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Der smart forfour fährt sich wie ein Großer. Die ausgewogene Gewichtsbalance verleiht dem Stadtmobil hier draußen, 2.000 Meter über Null, die Ausgeglichenheit eines ganz Großen. Traktion ist vorhanden, was an Leistung nicht in den Schnee gestampft werden kann, wird vom ESP vorsorglich niedergeregelt. Sicherheit stand immer ganz oben auf der Liste der Entwickler.

Dem Dreizylinder-Turbo geht auch in Richtung Kühtai nicht die Puste aus. Munter schält er sich Höhenmeter für Höhenmeter durch die kalte, aber klare Bergluft. 135 Nm drückt der kleine Turbomotor in Richtung Hinterachse.

Sein Wendekreis von unter 9 Metern (8,65m) mag ihn ja eigentlich eher für die Stadt sinnvoll erscheinen lassen. Doch auch für den Slalom zwischen poppig gekleideten Snowboardern und Ski-Haserln ist diese Wendigkeit gut geeignet. Dass man sich dabei nicht zwischen den Ski verheddert, dafür sorgt die gute Übersichtlichkeit.

Die Gene des smart forfour sind denen des Zweisitzers ähnlich und dank des idealen Antriebskonzeptes, es spart nicht nur Platz, sondern platziert das Gewicht fein auf der Hinterachse, wühlt sich auch der Stadtfloh von smart munter in Richtung Skipisten.

Dass man den kleinen smart mit seinem französischen Dialekt nicht zum „Wedeln“ bekommt, dafür sorgt das rigoros regelnde ESP. So bleibt einem auf der Fahrt zum nächsten Skilift nur die Traktion und die Wendigkeit des smart im Gedächtnis, während man den Snowboardern bereits neidische Blicke zuwirft.

smart forfour 055 im schnee

Letzter Aufruf 2016: Schneewalzer mit dem Stadtfloh, irgendwer?

Ja, ja. Die Uhren werden bald wieder umgestellt und draußen klopft bereits der Frühling an die Tür, aber – zu Ostern noch einmal die Skier untergeschnallt und die letzten Abfahrten im Schnee gemacht. Und wer dachte, mit seinem Stadtmobil bliebe ihm dieser Spaß verwehrt, dem hat smart mit diesem Ausflug in die Schneewelten rund um das Kühtai das Gegenteil bewiesen.

 

 

 

Test: Renault Twingo – Smarter Stadttyp

Twingo, die clevere Kiste? Clever & smart? Die jüngste Generation des Kleinwagens von Renault hat einen deutschen Zwillingsbruder. Die Kooperation von Mercedes-Benz und Renault bringt zwei Geschwister heraus, deren Gleichteile-Strategie dennoch in jedem Konzern einen ganz eigenen Geschmack bekommen soll. W0rin unterscheiden sich also nun smart forfour und Renault Twingo? Im ersten Teil des Doppeltests versuchen wir, den Renault Twingo zu…

Fahrbericht: Mitsubishi Pajero 3.2 DI-D

200 PS im Geländewagen-Urgestein

Der große kantige Fünftürer gehört zu den Klassikern der Geländewagen-Welt. Im Prinzip gibt es den Pajero nun seit über 30 Jahren. Und bei Mitsubishi hat man viel dafür getan, um dieses Modell jung zu halten. Trotz der vielen Einsätze in den Wüsten dieser Welt. Fahrbericht des 200 PS starken Ur-Gesteins mit Automatik.

Vier Generationen Pajero

Vie…

Škoda Octavia RS – Vorgestellt – Alle Fakten

Škoda Octavia RS? Das wäre ja so als würde man den eigenen Kinderwagen mit großen Felgen, Spoiler und verbessertem Fahrwerk ausstatten. Und in der Tat, die Verantwortlichen von Škoda verstehen Spaß – hatten sie doch genau das, einen heftigen „Tuning-Kinderwagen“ zur Präsentation des aktuellsten Škoda mitgebracht.

Die sympathischen Tschechen sind nicht mit puren Sportmodellen oder Tuning-Kisten vom Underdog zum erfolgreichsten Importeur aufgestiegen – nein, es sind die cleveren Modelle und der gute Mix aus aktueller Technik mit klarem unverspielten Design und dem nüchternen Charme der Zuverlässigkeit. Gepaart mit guten Preisen ist es genau das, was viele junge Familien suchen. Und heraus kommt der Octavia als Kombi.

Sportlicher Familienwagen

Škoda Octavia RS – Limousine und Kombi mit Power

Bei aller Vernunft, ein wenig Sportlichkeit und natürlich auch mehr Leistung, da sagt niemand nein. Und im Gegensatz zum „Bling-Bling“ Kinderwagen ist der neue Octavia in der RS-Variante doch deutlich dezenter aufgebrezelt worden. Man sieht es seinem Gesicht sofort an, aber es wirkt nicht aufdringlich was die Tschechen modelliert haben. Nüchtern und sachlich wie gewohnt. Ein schwarzer Kühlergrill, große 18-Zoll Aluminiumräder und ein Stoßstange die optisch vom „Mehrbedarf“ an Kühlluft verkündet.

Am Heck tragen Limousine und Kombi einen kleinen Spoiler und ansonsten verkünden die zwei großen in Chrom ausgeführten Auspuffrohre von der gesteigerten Lust am Schnelltransport.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Škoda Octavia
  • Fahrzeugklasse:  Sportliche Limousine
  • Verkaufsstart: August 2013
  • Basispreis:  29.390 €
  • Karosserieform: Limousine und Kombi
  • Angebotene Motoren: 184 PS Diesel u. 220 PS Benziner
  • Getriebe: 6-Gang Manuell oder DSG

Jogging-Anzug

Der RS unterscheidet sich im Raumgefühl nicht von der bekannten Octavia-Limousine. Die Tschechen bekommen das Kunststück hin und präsentieren in schöner Regelmäßigkeit Autos, die innen mehr Platz bieten als sie außen benötigen.  Die beiden sportlichen Top-Vertreter der Baureihe machen hier keine Ausnahme.

Wie es sich für einen „Sportler“ gehört, empfangen den Piloten im Innenraum ordentlich geformte Sportsitze die wahlweise in einer Stoff-Leder, oder Voll-Leder Kombination erhältlich sind.  Dazu passen dann der griffgünstige Lederschaltknauf und das adrette Dreispeichen-Sportlenkrad.

fahrbericht skoda 02 octavia combi rs

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

  • Limousine 2.0 TSI DSG
  • Bauform: Vierzylinder Benzinmotor Direkteinspritzer Turbo
  • Hubraum: 1.984 ccm³
  • Leistung: 220 PS bei 4.500 bis 6.200 U/min
  • Drehmoment:  350 Nm bei 1.500 bis 4.400 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe Doppelkupplung – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 245 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 6.9 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 6.4 l / 100 km

 

  • Combi 2.0 TDI
  • Bauform: Vierzylinder Reihenmotor Diesel, Turbolader
  • Hubraum: 1.968 ccm³
  • Leistung: 184 PS bei 3.500 bis 4.000 U/min
  • Drehmoment:  380 Nm bei  1.750 bis 3.000 U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 230 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.2 Sek.
  • Verbrauch nach Norm: 4.6 l / 100 km

fahrbericht skoda 01 octavia combi rs

GTI-Kombi

Ein GTI mit viel mehr Platz. So fühlt sich der Octavia RS Combi an. Er hat vor allem als 2 Liter Benziner ordentlich „Zug an der Kette“ und nimmt die Insassen mit auf eine sportliche Ausfahrt. Es ist die Wiedergeburt des GTI-Gen nur dieses Mal bleibt viel Platz für die ganze Familie. Fahrspaß mit einem Kinderwagen im Kofferraum. Will man wissen was die Marke aus Tschechien so erfolgreich macht, dann ist der RS ein gutes Beispiel um den Erfolg zu erklären.

Fahrdynamisch fordert der RS nicht die letzte Rille heraus, er hängt einfach saugut am Gas, zieht prächtig aus niedrigen Drehzahlen und lenkt für einen Familienwagen mit göttlicher Präzision ein – aber er wird nie anstrengend.

Einfach ein wenig die eigenen Ambitionen zurück schrauben, den letzten der sechs Gänge drinnen lassen und die clevere Ausstattung des Familien-Tschechen genossen. Skoda punktet mit diesem neuen Top-Modell auf der ganzen Linie.

Platz für die Familie

Die Limousine beeindruckt bereits mit 590 Liter Kofferraumvolumen. Noch üppiger zuladen kann, wer den Kombi wählt. Hier stehen 610 Liter Laderaum zur Verfügung. Klappt man die Rücksitze um, bietet der Combi sogar 1.740 Liter Ladevolumen. Ein Spitzenwert!

Und auch wenn der RS durch Fahrspaß und Druck unter der Motorhaube punkten soll, wer die praktische Wendematte im Kofferraum, die Klapphaken und Carg-Befestigungs-Elemente im Kofferraum findet, der hat als Familien-Daddy gute Argumente weswegen man doch zu diesem 220 PS (Benziner) Familienwagen greifen soll. Praktisch.

Fahrbericht skoda octavia combi rs

Positiv:

Škoda macht es dem Papi auf der Suche nach einer sportlichen Familienkutsche enorm leicht. Auf der einen Seite ist der neue Octavia Combi RS enorm praktisch und bietet eine Menge Platz, auf der anderen Seite ist der RS Octavia der schnellste je gebaute Octavia. Da fühlen sich dann auch die Familien-Papas nicht deplatziert, die früher GTI gefahren sind.

Negativ: 

Das alles hat seinen Preis. Der Octavia ist als Top-of-the-Line kein Schnäppchen mehr. Mindestens 29.390 € werden fällig. Und dann kommen noch die Extras dazu. Wie zum Beispiel das Abstandsrader mit City-Notebremsfunktion. Hier sollte Škoda großzügiger sein und dieses Komfort- und Sicherheitsfeature direkt in Serie anbieten.

 

Fazit:

Simply powerfull

Eigentlich lautet der Markenclaim von Škoda „Simply clever“ aber im Falle des potenten RS und dabei ist es egal ob man vom Kombi oder der Limousine spricht, darf sich Škoda nun auch „simply powerfull“ auf die Fahnen schreiben. Der Octavia RS macht einfach Spaß – nicht nur Familien-Daddys.

  Alle technischen Daten – Skoda Octavia Combi 2.0 TSI

Meine Lieblings-Autobloggerin war auch vor Ort und hat bereits zwei Artikel online gestellt, klickt doch mal hinüber zu Lisa „The-Car-Addict“.

How to connect your iphone with the Octavia von LisaFotos von Lisa

 

 

Subaru XV Testfahrt

Fahrbericht: Subaru XV 2.0D

Nur wenige Automobil-Hersteller sind dem Allradantrieb so verpflichtet wie die kleine japanische Marke Subaru. Als Teil des Fuji Heavy Industries Konzerns konzentriert man sich bei der Marke mit den Sternen im Logo vor allem um eher praktische und nützliche Fahrzeuge. Fern ab von Glamour und Scheinwelten. Ignoriert man den jüngsten Spross aus der Zusammenarbeit mit Toyota, den BRZ, so habe…