Fahrbericht: Škoda Fabia Monte Carlo 1.2 TSI

Die jüngste Modell-Offensive von Skoda macht die tschechische VW Tochter endgültig zu einer ernsthaften Volumenmarke. Da Volkswagen in aller Regel die Marschrichtung in Sachen Qualitätsführerschaft im B- und C-Segment angibt, ist es umso erstaunlicher, dass man der Konzern-Tochter einen derartigen Erfolg erlaubt. Der neue Škoda Fabia ist das erste Modell, das dem VW Polo in nichts mehr nachsteht. Es war also an der Zeit, den Fabia ausführlich zu testen.

So simpel, so gut

Škoda Fabia 1.2 TSI MONTE CARLO

Der kleine Škoda Fabia basiert auf einer Kombination aus bewährten Komponenten und Baugruppen des MQB. Das Ergebnis ist – man darf es ruhig vorwegnehmen – einfach gut.

Die Stilrichtung der Tschechen scheint auf den ersten Blick klar: Zeitlos und modern. Das große Experimentieren überlässt die VW Tochter den Konkurrenten und besticht durch schlichte Einfachheit. Als maximales Wagnis gelten das neue etwas vergrößerte Logo sowie die stärker konturierte Nase rund um den Kühlergrill.

Fahrkomfort und Alltag

Im Punkt Fahr- sowie Störgeräusche stellt der neue Fabia gemeinsam mit dem Polo von Volkswagen das Maß aller Dinge dar. Punkt. Der Abrollkomfort ist unverschämt gut und in dieser Fahrzeugklasse ungewöhnlich. Hier empfiehlt sich der kleine Fabia schon fast für eine Klasse darüber. Dank der elektrischen Servolenkung lässt er sich handlich und gefühlvoll durch das Großstadt-Wirrwarr lenken. Auch wenn man den elektrischen Servolenkungen eigentlich immer eine gewisse Gefühllosigkeit nachsagt, straft der kleine Tscheche dieses Vorurteil Lügen. Er spielt hier sowohl die Karte der „effizienten“ Technologie als auch des easy handlings aus.

Gas geben

Sieben Motoren bietet Škoda für den Monte Carlo an, darunter einen Basis-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum und 75 PS, einen 1.2 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung in zwei Leistungsstufen (90 und 110 PS) und zwei Dieselmotoren von 90 bis 105 PS.

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Škoda Fabia 1.2 TSI – Monte Carlo

Der lebendige kleine Turbo-Benziner passt gut zum ebenso kleinen Fabia. Das typische Turboloch kleiner Benziner ist auf ein absolutes Minimum reduziert und sobald man die etwas zu knackig agierende Kupplung überwunden hat, schieben die 175 Nm den 1.2 Liter kleinen TSI engagiert an. Der sparsame Benzinmotor hat genug Kraft, benimmt sich fast sportlich. Das wirkt anregend auf den Fahrer und drängt zum Hangeln durch das Drehzahlband. Zum Glück packt Škoda hier ein 6-Gang Getriebe zum kleinen Turbomotor hinzu.

So bleibt: Das gesamte Paket wirkt unter dem Gesichtspunkt: “Fahrerlebnis” wunderbar erwachsen. Da dröhnt nichts, da rappelt nichts, da scheppert nichts. Es federt und dämpft sich einfach souverän über die Straßen bei einem großartigen Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Dass man im Polo-Segment zu diesem Preis derart komfortabel reisen kann, dürfte als die wichtigste Feststellung des gesamten Tests gelten!

Ausstattung und Innenraum

Der Fabia in Verbindung mit der gehobenen Monte Carlo-Ausstattung und dem würzigen, aber sparsamen 1.2 Liter TSI kostet 19.680,00 € in der Basis. Doch auch beim Thema Aufpreislisten und Pakete hat die VW-Tochter von den „Besten“ der Branche gelernt. Der Testwagen hatte sich umfassend in den Tiefen der Aufpreisliste bedient und am Ende über 22.000 € auf das Preisschild gebracht.

Dafür wirkte der Fabia dann aber auch in dieser Disziplin nicht mehr nach ärmlichem Kleinwagen und das Wohlfühl-Ambiente der steifen Karosse und die komfortablen Fahrgeräusche passen perfekt zum Ausstattungsniveau. Weit weg von „billig und einfach“. Vom DAB+ Radio zur Climatronic, Regensensor, Lichtsensor, Parksensoren bis hin zu dem modernen Musiksystem Bolero mit Mirror-Link Schnittstelle.

Das Mirror-Link  System bietet die nahtlose Integration des Android-Smartphones in das Infotainment-System des Autos. Per USB-Kabel angedockt, landet das Handy in der Ablage. Die zum Autofahren sinnvollsten Apps werden dann per Touchscreen im Armaturenbrett bedient. Aktuell sind dies Apps zur Navigation, für Hörbücher oder zur Parkplatzsuche. Bei der Nutzung des Systems spürt man allerdings, dass diese Technik noch etwas in den Kinderschuhen steckt. Auch wenn es noch Eingewöhnungsschwierigkeiten gibt, nicht jedes Android-Handy funktioniert und noch nicht genug Apps für die Verwendung adaptiert sind, das Mirror-Link System wird sich auf Dauer durchsetzen.

Neben dem modernsten Infotainment-Paket am Markt bietet der neue Fabia zudem die erwarteten cleveren Detail-Lösungen: Dem bald schon legendären Eis-Kratzer in der Tankklappe, die kleinen Netze an den Seiten der Vordersitze oder den Mülleimer für die Türablage.

Fazit:

Moderne Motoren, abgespecktes Leergewicht, beeindruckendes Geräuschverhalten und dazu eine Armada an cleveren oder praktischen Ideen. Abgerundet wird das Paket an Gadgets durch die konsequente Einbindung des heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Smartphones.

Der Fabia ist am Markt die einzige wirkliche Alternative zum VW Polo. Günstiger, aber nicht schlechter. Sachlich und modern im Design, aber eben nicht langweilig. Kraftvoller Turbobenziner, aber sparsam. Und die „Hütte“ voller praktischer Ideen! 

Einer der ältesten Autohersteller auf der Techno Classica – Skoda

Ja, es stimmt: Skoda baut schon seit über 100 Jahren Fahrzeuge aller Art und zeigt dies stolz auf der Techno Classica in Essen. Die Tschechen stellen 16 Exponate, die einen bunten Querschnitt durch die Firmenhistorie bieten, aus und feiern gleichzeitig vier Jubiläen.115 Jahre Motorsport, 50 Jahren Skoda 1000 MBX, 40 Jahre Skoda 105/220 und 25 Jahre Zugehörigkeit zu Volkswagen sind eine Erwähnung wert. So passt im Endeffekt auch das Motto von Skoda für die Techno Classica – „Bewegte Geschichte“. Read more

Matthias Kahle startet bei seiner Heim-Rallye auf einem Fabia R5!

Rallye-Fahrer wollen Rallyes fahren. Auf Bestzeiten, nicht im Schongang – wie zuletzt mit mein-auto-blog bei der Hamburg-Berlin-Klassik 2015! Das Matthias Kahle das Rallye-Fahren im Blut hat wird jeder bestätigen, der den Sachsen einmal persönlich erlebt hat. Jetzt wird Matthias Kahle ausgerechnet bei seiner Lieblings-Rallye und seiner Heim-Rallye, der ADMV Lausitz-Rallye, in einen neuen Škoda Fabia R5 steigen! 

Kahle bringt einen Fabia R5 in die Lausitz mit!

Nein - Das ist kein Fabia r5! Das ist der Skoda Rallye R130 RS.
Nein – Das ist kein Fabia r5! Das ist der Skoda Rallye R130 RS.

Sieben Mal hat Matthias Kahle die Deutsche Rallye-Meisterschaft gewonnen. Und dennoch, wenn es vom 29. bis 31. Oktober rund um den Tagebau in Weißwasser auf die Zeitenjagd gehen  wird, dann wird sich auch der siebenfache dt. Meister ordentlich ins Zeug legen müssen. Es ist in diesem Jahr seine einzige Rallye auf Zeit – die Fahrten mit „uns“ dürften kein Training für ihn gewesen sein. Und sein Arbeitsgerät ist in der Rallye-Meisterschaft mehr als „überzeugend“ bislang, für Matthias Kahle aber fremd. Neuland. Der gebürtige Sachse Kahle ist demnach bescheiden wie immer und dämpft auf seiner Homepage erst einmal die Erwartungen der Rallye-Fans!

Doch mein-auto-blog wird Matthias Kahle, seinem Beifahrer Christian Doerr und dem Team rund um den Škoda Fabia R5 die Daumen drücken! 

 

 

Kleiner Wilder: Škoda Fabia Scoutline

Kein Gelände wagen, eher mal den matschigen Feldweg mit einem Grinsen im Gesicht befahren. Auf dass der Scoutline die Patina bekommt, die seine aufgebrezelte Optik verdient. Škoda stellt mit dem Fabia Combi Scoutline einen nach Offroad aussehenden kompakten Combi vor. Der sieht aus, als ob, vertraut aber ganz auf Vorderradantrieb.

Škoda Fabia Scoutline

Die Kotflügelkanten in schwarze Kunststoff-Verbreiterungen verpackt, den Schweller gleich mit. An der Front eine silberne Blende an den Stoßfänger-Abschluss, hinten das ganze Spiel wiederholt. Die optischen Retuschen des Fabia Combi Scoutline sind schnell erzählt.

Allradantrieb bleibt außen vor, die Bodenfreiheit unverändert. Dafür passen 16 und 17-Zoll Felgen in die Radhäuser. Unter der Motorhaube die bekannten Motoren. Von 75 bis 110 PS bei den Benzinern und einen 1.4 Liter Diesel mit 90 oder 105 PS.

Weil die Technik eher die gleiche bleibt, die Optik-Veränderungen im Rahmen, dürfte der Aufpreis der „Scoutline“ in den gleichen Sphären liegen wie bei den Style-Modellen.

Škoda hatte bereits angekündigt, in der Zukunft in jeder Modellreihe auch Scoutline-Modelle und „Sportline“-Modelle anzubieten.

skoda fabia scoutline combi von hinten

 

 

..ach so, einen Škoda Superb Combi vRS wird es auf absehbare Zeit leider nicht geben! 

 

Mitfahrt im Škoda Fabia R5

Es ist die bislang schärfste Rallye-Waffe der Tschechen, der nach FIA R5-Reglement aufgebaute Fabia mit dem schlichten Namen: Fabia R5.

Das Fia-R5 Reglement schreibt einen 1.6 Liter Turbomotor vor und sagt zudem, das Aggregat müsse aus dem gleichen Konzern kommen wie das Rallye-Fahrzeug. Keine Chance auf sündig teure Sonderlösungen. Mag man denken. Aber ganz so einfach machen es sich die Hersteller dann doch nicht. Im Volkswagen-Konzern fehlt bislang ein reiner 1.6 Liter Turbo, auf den man aufsatteln könnte. Und so kommt ein 1.8 Liter Block (EA888) zum Einsatz. Der Zylinderkopf wiederum ist frei, hier haben die Spezialisten von Oreca Schützenhilfe geleistet. Als Turbo greift man auf den Lader zurück, den man ansonsten bei Audis RS3 findet. Am Ende leistet der 1.6 Liter-Turbo im Škoda Fabia R5 rund 280 PS, schmunzelnd mag man das anmerken – es ist die Leistung, die man bei der FIA anstrebte. Am Ende könnten es dann auch ein paar PS mehr sein.

Das Getriebe darf nur 5 Gänge haben, die wiederum werden dafür sequentiell durch die Gassen gejagt. Der Allradantrieb ist ein eher simples Stück Mechanik, das Hinterachs-Differential kommt vom Spezialisten X-TRAC, die Kraftverteilung und die Sperrwirkung darf nicht variabel sein. Der Fabia R5 kommt auf eine 50:50 Verteilung zwischen vorne und hinten und sperrt mit 80-90% je Achse.

Ausflug in der Baby-Boden-Boden-Rakete von Škoda 

Nun, der Kopf nickt heftig nach hinten, dann nach vorne, einmal links. Einmal rechts, dabei feuert dir das kleine Triebwerk seine Lebensfreuden um die Ohren. Es ist laut. Richtig laut. Warme Slick-Reifen bieten unfassbaren Grip, die heftigst gesperrte Achse tut ihr übriges. Zack und die Schwerkraft rupft am Helm. Zweimal, dreimal geht das so, auch eine Art Training.

Jan Kopecky rupft an der Handbremse, flippert am Lenkrad, lässt den Fabia mit kaum gebremstem Elan um eine 90° Rechtskurve rutschen. Scheinbar haftfreudiger Asphalt-Untergrund ergibt sich dem Dynamik-Diktat des Rallye-Piloten. Konzentriert lässt der frisch gebackene tschechische Rallye-Meister den R5-Fabia durch einen Fußgänger-Tunnel rutschen – auf dem Tacho der Onboard-Kamera werde ich später nachlesen: Knapp 130 km/h – dabei ist dieser Tunnel kaum breiter als der Rallyewagen selbst.

Ein beherzter Zupfer an der Handbremse leitet die Halbzeit ein. Die gleichen 90°-Abknicke noch einmal. Ich versteife die Hals-Muskulatur, konzentriere mich auf den Schmerz, der gleich folgen wird. Meine Nicht-Rallye-Piloten-Figur wurde in die Sitze gepresst. Ich ertrage die Schmerzen, die mir die Gurte im Lendenbereich verpassen, grinsend, debil grinsend vor Freude.

Not that bad ..! 😉

Und was passiert im Hintergrund?

Das nun eingefügte Film-Material ist nicht vollständig. Völlig unvorbereitet habe ich die Möglichkeit bekommen, ein paar Szenen „behind the scenes“ des Škoda Auto Deutschland Rallye-Teams zu drehen. Während Fabian Kreim und Armin Kremer bei der Deutschland Rallye die ersten WPs fuhren – habe ich mich mal beim Team umgeschaut …

… aus den angedachten Interviews wurde später nichts. Terminnöte und der schlichte Rallye-Alltag hatten uns eingeholt. Aber ich denke, vor allem das Interview zum Thema „Technik“ des Rallye-Fabia R5 sollte man nicht in der digitalen Asservatenkammer verstauben lassen!

Der WRC-Erfolg von Škoda in Deutschland

Gut 280 PS, Allradantrieb und geht unter 4 Sekunden auf 100 km/h. Die Rede ist nicht von einem Porsche, die Rede ist von einem Škoda Fabia. Im letzten Jahr konnten wir von mein-auto-blog auf dem heißen Platz neben dem Piloten Sepp Weigand im Fabia Super 2000 Platz nehmen – ein mehr als beeindruckendes Erlebnis. In diesem Jahr haben wir den Škoda-Youngster Fabian Kreim bei seinem Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC2) einen Tag begleitet. Das richtige Umfeld? „Die deutsche Rallye“ – der Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Deutschland – schlicht, die Deutschland-Rallye. Start- und Zielpunkt ist Trier und von dort geht es in die Weinberge. Spektakulär ist untertrieben!

WRC Deutschland-Rallye 2015: Einsatz für den Youngster im Fabia R5

wrc rallye deutschland 86 fabian kreim skoda fabia r5

Fabian Kreim ist mit seinen 22 Jahren bereits ein abgebrühter Rallye-Fahrer. Dabei fährt er erst seit drei Jahren Rallyes. Einen eher ungewöhnlichen Weg vom Kart zum „Off-Road-Zirkus“ hat der gebürtige Odenwälder da hingelegt. Aber eben auch einen, den man bereits jetzt als erfolgreich bezeichnen kann. Sein Arbeitsgerät in diesem Jahr: Ein vollständig neu entwickelter Škoda Fabia nach dem R5-Reglement der FIA. Der Motor stammt aus dem Konzernregal und wurde mit veränderten Laufbuchsen von 1.8 auf 1.6 Liter geschrumpft, der Ladedruck ist vom Reglement vorgeschrieben. Die rund 280 PS sind das eine, die 420 Nm das andere. Der Fabia ist von Grund auf als Rallye-Fahrzeug aufgebaut und hat einen fixen Allradantrieb mit zwei Diff-Sperren. Wobei die Sperr-Wirkung an den Achsen rund 80 % beträgt. Das sequentielle Fünfgang-Getriebe ordentlich bedient, stürmt der auf 1.80 Meter Breite aufgepumpte Fabia in unter 4 Sekunden auf Tempo 100 – und zwar egal, auf welchem Untergrund!

Deutschland-Rallye: Wettkampf mit den Stars

Für Fabian Kreim bedeutet der Einsatz in der WRC 2 den direkten Wettkampf mit den „großen Namen“ des Motorsports. Ein Vorteil eventuell der für die D-Rallye geplante Einsatz zusammen mit Armin Kremer. Das Einsatz-Team von Škoda Auto Deutschland arbeitet zusammen mit einer weiteren Motorsport-Legende: Raimund Baumschlager sorgt für den reibungslosen Einsatz und in dessen Team-Zelt an diesem Wochenende auch der Fabia R5 von Rallye-Legende Armin Kremer. Ob der „Alt-Meister“ dem „Youngster“ wertvolle Tipps geben konnte? Sicher! Kaum einer kennt die Deutschland-Rallye und die weltberühmte „Panzerplatte“ besser als der dreifache deutsche Rallyemeister.

Am Ende war es aber der Youngster, der dem Altmeister den Weg weisen konnte. Armin Kremer war leider nicht vom Glück verfolgt, sein Rallye-Einsatz schon am ersten Tag beendet. Keine Panzerplatte am Samstag für ihn.

Fabian hingegen fuhr in drei Prüfungen in die Top 3 des WRC 2-Feldes.

Das zeigt, dass er den nötigen Speed hat. „Gleichzeitig wurde klar, wo er noch zulegen kann und muss“, sagte Andreas Leue, Teamleiter Motorsport und Tradition bei ŠKODA AUTO Deutschland. Kreims 33 Jahre alter Markenkollege Kopecký spielte dagegen all seine Routine aus und feierte gemeinsam mit seinem Copiloten Pavel Dresler (CZ) den ersten WM-Sieg für den neuen ŠKODA Fabia R5 auf Asphalt. Und das mit dem großen Vorsprung von über vier Minuten nach 374,43 Wertungskilometern.

Die Rallye-Weltmeisterschaft wird an der Spitze vom massiven Erfolg der Volkswagen-Truppe bestimmt, mit unfassbaren Abständen distanzieren sie den Werkseinsatz der Hyundai-Truppe. Geht es um die Ergebnisse der Königsklasse (WRC), dann gewann die VW Motorsport-Mannschaft 20 von 21 Wertungsprüfungen bei der Rallye-Deutschland! Nur in der Wertungsprüfung „Stein & Wein“ (SS18) konnte der Engländer Evans auf einem Ford Fiesta WRC mit 0.6 Sekunden Vorsprung gewinnen!

Alle anderen WPs wurden zum Teil mit einem – für die anderen – peinlichen Vorsprung der VW-Werkstruppe gewonnen.

Ein viel engeres Bild ergibt der Blick in die WRC2-Klasse! 

Der Werks-Einsatz von Škoda mit Kopecky und Lappi dominiert auch in dieser Klasse das Bild, aber die Abstände zu den Konkurrenten in der WRC 2 sind doch deutlich kleiner. Der Škoda-Werksfahrer Kopecky lieferte eine starke Vorstellung in Deutschland ab und sicherte sich den Sieg in seiner Wertungsklasse.

In der SS1, der Arena Panzerplatte, betrug der Rückstand des Škoda Auto Deutschland Youngsters Fabian Kreim auf den Werkspiloten Kopecky nur 0.2 Sekunden! Das ist mehr als ein Achtungserfolg!

Ein Gesamtplatz 8 und gleich mehrere Top-Zeiten in den einzelnen Wertungsprüfungen – damit zeigt Fabian, was in ihm steckt – und in seinem Škoda Fabia R5!

Der nächste WRC-Lauf wird die Rallye Australien sein, diese startet am 10.09.2015!

wrc rallye deutschland 113 fabian kreim skoda fabia r5

*Wer die Panzerplatte vermutlich noch besser kennt, ist der siebenfache Rallye-Meister Matthias Kahle. Eben dieser Matthias Kahle hat uns am Wochenende bei der Deutschland-Rallye begleitet und in der kommenden Woche werden wir gemeinsam zur Hamburg-Berlin-Klassik 2015 starten!

 

Test: Der Škoda Fabia mit 90 PS TDI

Die jüngste Modell-Offensive von Skoda macht die tschechische VW Tochter endgültig zu einer ernsthaften Volumenmarke. Da Volkswagen in aller Regel die Marschrichtung in Sachen Qualitätsführerschaft im B- und C-Segment angibt, ist es umso erstaunlicher, dass man der Konzern-Tochter einen derartigen Erfolg erlaubt. Der neue Škoda Fabia ist das erste Modell, das dem VW Polo in nichts mehr nachsteht. Es war also an der Zeit, den Fabia ausführlich zu testen.

So klein kann großartig sein

Test- und Fahrbericht: Škoda Fabia 90 PS TDI – Style

Die Stilrichtung der Tschechen scheint auf den ersten Blick klar: Zeitlos und modern. Das große Experimentieren überlässt die VW Tochter den Konkurrenten und besticht durch schlichte Einfachheit. Als maximales Wagnis gelten das neue etwas vergrößerte Logo sowie die stärker konturierte Nase rund um den Kühlergrill.

Der kleine Škoda Fabia basiert auf einer Kombination aus bewährten Komponenten und Baugruppen des MQB. Das Ergebnis ist – man darf es ruhig vorwegnehmen – einfach gut.

fahrbericht skoda fabia 05tdi

Fahrkomfort und Alltag

Im Punkt Fahr- sowie Störgeräusche stellt der neue Fabia gemeinsam mit dem Polo von Volkswagen das Maß aller Dinge dar. Punkt. Der Abrollkomfort ist unverschämt gut und in dieser Fahrzeugklasse ungewöhnlich. Hier empfiehlt sich der kleine Fabia schon fast für eine Klasse darüber. Dank der elektrischen Servolenkung lässt er sich handlich und gefühlvoll durch das Großstadt-Wirrwarr lenken. Auch wenn man den elektrischen Servolenkungen eigentlich immer eine gewisse Gefühllosigkeit nachsagt, straft der kleine Tscheche dieses Vorurteil Lügen. Er spielt hier sowohl die Karte der „effizienten“ Technologie als auch des easy handlings aus.

Gas geben

Sieben Motoren bietet Škoda für den neuen Fabia an, darunter einen Basis-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum und 60 und 75 PS, einen 1.2 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung in zwei Leistungsstufen (90 und 110 PS) und drei Dieselmotoren von 75 bis 105 PS.  Das Basisgewicht drückt der kleinste Motor auf weniger als 1.000 kg hinab. Für unsere Testfahrt war der 90 PS TDI verfügbar. Ein ausgeprägter Sparkünstler, auch das lässt sich vorab bereits sagen.

fahrbericht skoda fabia 76tdi

Škoda Fabia 1.4 TDI (90 PS) – Style

Der würzig potente Diesel passt gut zum kleinen Fabia. Das typische Turboloch kleiner Turbodiesel ist auf ein Minimum reduziert und sobald man die etwas zu knackig agierende Kupplung überwunden hat, schieben die 230 Nm des 1.4 Liter kleinen TDI engagiert an. Der sparsame Dieselmotor hat genug Kraft, wähnt sich aber jenseits sportlicher Attitüden. Das entspannt, wirkt beruhigend auf den Fahrer ein und drängt auf frühe Schaltpunkte. Leider packt Škoda hier nur ein 5-Gang Getriebe zum Diesel hinzu. Wer das doppelt gekuppelte DSG-Getriebe wählt, der bekommt hingegen gleich sieben Gänge. So sind beim manuellen 5-Gang die Sprünge zwischen den einzelnen Gangstufen ein wenig groß. Man kann damit leben, aber man merkt es eben.

Dennoch: Das gesamte Paket wirkt unter dem Gesichtspunkt: “Fahrerlebnis” wunderbar erwachsen. Da dröhnt nichts, da rappelt nichts, da scheppert nichts. Es federt und dämpft sich einfach souverän über die Straßen bei einem großartiges Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Dass man im Polo-Segment zu diesem Preis derart komfortabel reisen kann, dürfte als die wichtigste Feststellung des gesamten Tests gelten!

Effizienz:

[tabgroup]
[tab title=“Alltagsfahrer“]Völlig ohne Verzicht sind Verbrauchswerte um die 4.4 Liter realistisch.[/tab]
[tab title=“Öko-Experte“]Wer es bewusst sparsam angehen lässt, der fällt unter die 4 Liter Hürde und landet bei 3.7 Liter Diesel auf 100 km.[/tab]
[tab title=“Ohne Rücksicht“]Selbst gröbste Attacken auf der Autobahn pariert der kleine TDI mit Werten um die 6.8 Liter.[/tab]
[/tabgroup]

fahrbericht skoda fabia 71tdi

Ausstattung und Innenraum

Der Fabia in Verbindung mit der gehobenen Style-Ausstattung und dem würzigen, aber sparsamen 1.4 Liter TDI kostet 19.119,99 € in der Basis. Doch auch beim Thema Aufpreislisten und Pakete hat die VW-Tochter von den „Besten“ der Branche gelernt. Der Testwagen hatte sich umfassend in den Tiefen der Aufpreisliste bedient und am Ende 22.823,66 € auf das Preisschild gebracht.

Dafür wirkte der Fabia dann aber auch in dieser Disziplin nicht mehr nach ärmlichem Kleinwagen und das Wohlfühl-Ambiente der steifen Karosse und die komfortablen Fahrgeräusche passen perfekt zum Ausstattungsniveau. Weit weg von „billig und einfach“. Vom DAB+ Radio zur Climatronic, Regensensor, Lichtsensor, Parksensoren bis hin zu dem modernen Musiksystem Bolero mit Mirror-Link Schnittstelle.

Das Mirror-Link  System bietet die nahtlose Integration des Android-Smartphones in das Infotainment-System des Autos. Per USB-Kabel angedockt, landet das Handy in der Ablage. Die zum Autofahren sinnvollsten Apps werden dann per Touchscreen im Armaturenbrett bedient. Aktuell sind dies Apps zur Navigation, für Hörbücher oder zur Parkplatzsuche. Bei der Nutzung des Systems spürt man allerdings, dass diese Technik noch etwas in den Kinderschuhen steckt. Auch wenn es noch Eingewöhnungsschwierigkeiten gibt, nicht jedes Android-Handy funktioniert und noch nicht genug Apps für die Verwendung adaptiert sind, das Mirror-Link System wird sich auf Dauer durchsetzen.

Neben dem modernsten Infotainment-Paket am Markt bietet der neue Fabia zudem die erwarteten cleveren Detail-Lösungen: Den bald schon legendären Eis-Kratzer in der Tankklappe, die kleinen Netze an den Seiten der Vordersitze oder den Mülleimer für die Türablage.

Fazit:

Moderne Motoren, abgespecktes Leergewicht, beeindruckendes Geräuschverhalten und dazu eine Armada an cleveren oder praktischen Ideen. Abgerundet wird das Paket an Gadgets durch die konsequente Einbindung des heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Smartphones.

Der Fabia ist am Markt die einzige wirkliche Alternative zum VW Polo. Günstiger, aber nicht schlechter. Sachlich und modern im Design, aber nicht langweilig. Kraftvoller Diesel, aber sparsam.

Zur umfangreichen Galerie, bitte hier klicken: Škoda Fabia Style

Technische Daten: Verbrauch und Emissionen:
Leistung: 90 PS
Kraft: 230 Nm
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.1 Sek. 
Höchstgeschwindigkeit: 182 km/h 
Effizienzklasse: A+ 
Abgasnorm: EU 6
Normverbrauch komb.: 3.4 l/100km
CO²-Emission kom.: 88 g/km
Daten lt. Hersteller.
Anmerkung: Der Testwagen wurde mir kostenfrei von Škoda Auto Deutschland zur Verfügung gestellt.

Zur Škoda Webseite

Genf 2015: Sportlicher Auftritt des Skoda Fabia

Skoda feiert auf dem Automobilsalon in Genf (3. – 15.3.2015) die Premiere des Fabia Monte Carlo. Schwarze 16- oder 17-Zoll-Leichtmetallräder, schwarze Designelemente im Exterieur, getönte hintere „Sunset“-Scheiben sowie ein dunkel getöntes Panorama-Glasdach sorgen optisch für einen sportlichen Auftritt. Auf Wunsch ist auch ein Sportfahrwerk erhältlich. Im schwarz gehaltenen Interieur gibt es unter anderem ein Drei-Speichen-Sportlederlenkrad und Sportsitze. Den Skoda Fabia Monte Carlo wird es als Kurzheck und als Kombi geben.

 

(ampnet/jri)

Skoda mit sieben Sondermodellen: Viel Ausstattung für Kleine und Kompakte

Skoda legt eine Familie üppig ausgestatteter Sondermodelle auf. In der „Edition“-Ausführung sind ab sofort die Kleinwagen Fabia und Fabia Combi, die Kompaktmodelle Rapid, Rapid Spaceback, Octavia, Octavia Combi und Yeti zu haben. Günstigste Variante ist der Fabia Edition, der für 14.790 Euro unter anderem DAB+-Radio, Gepäcknetz und ein Ablagepaket bietet. Für den Antrieb sorgt in der günstigsten Ausführung ein 44 kW/60 PS starke Benziner, darüber hinaus stehen auch sämtliche anderen Motoren der Baureihe zur Wahl. Den Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt der Hersteller mit 750 Euro an. Wer zusätzlich für 550 Euro das „Komfortpaket 120“ mit Klimaautomatik, Parksensoren für das Heck und beheizbaren Vordersitzen ordert, steigert den Preisvorteil laut den Tschechen auf 1.570 Euro.

Mit den insgesamt sieben Sondermodellen feiert die VW-Tochter zwei wichtige Jahrestage der Firmengeschichte. Vor 120 Jahren begannen die Markenväter Laurin und Klement mit der Produktion von Fahrrädern und Motorrädern, zehn Jahre später startete die Autoproduktion.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Fahrbericht: Der neue Škoda Fabia

Es sind die jüngsten Modelle, die aus dem tschechischen Automobil-Hersteller eine echte Volumen-Marke werden lassen. Der erfolgreichste Importeur in Deutschland? Nun, wer die VW-Tochter allen Ernstes als Importeur wahrnehmen will, der muss dies wohl so sehen. Doch ganz egal, wo die Automobil-Hersteller in der EU zuhause sind, C- und B-Segment sind eigentlich „Volkswagen-Land“. VW Polo (B-Segment) und VW Golf (C-Segment) bestimmen die Marschrichtung. Umso erstaunlicher, wie viel Erfolg man der Konzern-Tochter erlaubt. Der neue Octavia? Nie war er näher an den VW-Produkten. Aber er war immer auch ein wenig größer. Beim neuen Fabia ist es anders, der ist genau in der „VW Polo-Klasse“ zu Hause.

Erste Fahrt im neuen Škoda Fabia

Der bessere Wagen für das Volk?

Sinnliche Klarheit nennen die einen ihre Design-Sprache, andere stehen für klare Linien, deutliche Kanten und große Flächen. Als zeitlos und modern würde ich die Formensprache der Tschechen beschreiben, aber immer auch ganz klar mit der Anleihe in Wolfsburg. Experimente sollen die anderen Hersteller machen. Der neue Fabia ist ein Spießgeselle, was das angeht. Dass man das Logo ein wenig größer gemacht hat und jetzt eine Art Blechnase in den Kühlergrill wächst, dürfte man als das maximale Wagnis im Design der aktuellen Skodas verstehen. Der Rest besticht durch Einfachheit. Ein Bauhaus-Stil auf Rädern.

skoda fabia 07testfahrt 2015

Ruheraum

Ein wenig merkwürdig ist es schon, aber der neue Fabia steht nicht auf der aktuellen MQB-Plattform des Konzerns, zumindest nicht vollständig. Vermutlich war es für den Fabia einfach noch nicht an der Zeit und so ein wenig Gewinn sollen ja auch die attraktiver eingepreisten Škodas noch abwerfen. Also wurde ein Misch aus bewährten Bauteilen und MQB-Baugruppen umgesetzt. Das Ergebnis ist trotzdem extrem gut!

Der neue Fabia dürfte in seiner Klasse (mit dem VW Polo) die Benchmark im Bereich Fahrgeräusche und Störgeräusche einnehmen. Der Abrollkomfort ist immens gut und irgendwie schon eine Fahrzeugklasse höher einzusortieren. Die elektrische Servolenkung lässt die Straße spüren, das Fahrwerk wurde fein ausbalanciert und der Fabia, dieser „billige“ Stadtwagen, ledert alle Wünsche nach einem noch wertigeren Fahrzeug für die Ausfahrt rund um Lissabon ab.

Sieben Motoren bietet Škoda für den neuen Fabia an, darunter einen Basis-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum und 60 und 75 PS, einen 1.2 Liter Vierzylinder mit Turboaufladung in zwei Leistungsstufen (90 und 110 PS) und drei Dieselmotoren von 75 bis 105 PS. Wer sich für den kleinen Dreizylinder entscheidet, der bekommt zudem einen Kleinwagen mit einem Leergewicht von 980 Kilogramm.

Für die ersten Testfahrten haben mich zwei Motoren interessiert. Der „so gut wie“ Basis-Benziner mit 75 PS, denn trotz eines Rekord-Leergewicht unter 1.000 Kilogramm ist das schon eine sehr besinnliche Motorisierung. Motor Nummer zwei ist der vermutlich am meisten verkaufte Motor für den neuen Fabia, der 1.2 Liter Turbo mit 90 PS. 

Škoda Fabia 1.2 TSI (90 PS) – Style

Erschreckend, wie gut sich der Fabia mit dem 90 PS Turbomotor fährt. Ein Turboloch? Nicht vorhanden. Der 160 Nm starke Vierzylinder drückt kurz oberhalb der Leerlaufdrehzahl ab und lässt den Fabia behände über die Straße wuseln. Mehr Leistung? Der Wunsch kommt auf den tempolimitierten Autobahnen Portugals nicht auf.  Ab 1.400 bis 3.500 Umdrehungen stehen die 160 Nm vollständig zur Verfügung. Mit den 90 PS wird der Fabia nicht zur Asphaltfräse, aber zum souveränen Kleinwagen.

Dabei wirkt das gesamte Paket  „Fahrerlebnis“ im Fabia so wunderbar erwachsen. Er dröhnt nicht, er rappelt nicht, er scheppert nicht. Er rollt einfach souverän über die Straße und vermittelt ein großartiges Gefühl von Ruhe und Geborgenheit. Dass man im Polo-Segment zu diesem Preis derart komfortabel reisen kann, dürfte als die Überraschung des Auto-Jahres 2014 zu notieren sein!

Der Innenraum überzeugt mit cleveren Details, dazu weiter unten dann mehr. Für € 16.920 bietet der 90 PS Fabia in der Style-Ausstattung leider nur ein 5-Gang Getriebe, das 6-Gang Getriebe (auch manuell) bleibt dem 110 PS Motor vorbehalten (so wie die 7-Gang DSG-Box für den 90 PS TDI und den 110 PS Benziner reserviert sind), aber dafür bietet die Style-Version eine umfangreiche Ausstattung.

Dazu gehören Sicherheits-Features wie das Frontradar mit Notbrems-Funktion, aber auch das Radiosystem mit SD-Slot und Bluetooth, die 15-Zoll Leichtmetallräder und ein Licht-Assistent.

Škoda Fabia 1.0 MPI (75PS) – Style

Während der 90 PS Fabia mit einem Turbolader aus 1.2 Liter Hubraum immerhin 160 Nm klöppelt, muss der nur 1.0 Liter kleine Basis-Motor nicht nur auf einen Zylinder verzichten, sondern auch auf die leistungsfördernde Hilfe der Luftpumpe. Und so bleiben 95 Nm übrig, die als Kraft aus dem 999 cm³ großen Dreizylinder-Benziner gezapft werden können. Ob 60 oder 75 PS stark macht dabei keinen Unterschied. Der 60 PS Motor hört im Prinzip nur früher auf (6.000 U/min), während der 75 PS Motor bis 6.200 Umdrehungen dreht.

Während der 90 PS Motor für ein zufriedenes Grinsen im Gesicht des Fahrers sorgt, müht sich der 75 PS Benziner bei der ersten Tour rund um Lissabon freudlos, aber dafür umso grummeliger im Sound. So richtig Sinn macht diese leistungsbezogene Selbstkasteiung nicht. Noch beim Gondeln durch die Stadt scheut man sich vor den Schnellstraßen innerhalb einer großen Metropole und am Berg hört der Spaß dann endgültig auf. Natürlich wird das Fahrwerk durch den saftlosen Motor nicht schlechter und auch das Leergewicht von 980 Kilogramm ist im Hinterkopf präsent und wird als „genial“ empfunden. Und auch wenn die Laufruhe des Drei-Töppers gut ist, es kommt einfach zu wenig dabei herum.

Man muss den kleinen Motor ganz schön ausquetschen, damit man auf Landstraßen in den Spaß-Bereich kommt. Denn auch der kleinste Motor hat ein sehr gut abgestimmtes Fahrwerk bekommen. Selbst Wechselkurven und abrupte Lastwechsel lassen den Fabia behände und stabil wirken. Großes Lob hierfür!

Clever ist, wer Cleveres bietet

Moderne Motoren, abgespecktes Leergewicht, beeindruckendes Geräuschverhalten und dazu eine Armada an cleveren oder praktischen Ideen. Abgerundet wird das Paket an Gadgets durch die konsequente Einbindung des Smartphones.

Mirror-Link bietet die nahtlose Integration des Smartphones in das Infotainment-System im Auto. Per USB-Kabel angedockt, landet das Handy in der Ablage. Die zum Autofahren sinnvollsten Apps werden dann per Touchscreen im Armaturenbrett bedient. Das sind aktuell Apps zur Navigation, für Hörbücher oder zur Parkplatzsuche. Man spürt bei der Nutzung des Systems durchaus, in welch frühem Stadium die Technik ist, aber zum ersten Mal (okay, nach dem VW Polo) bietet ein Hersteller ein Multimedia-Connectivity-System an, das den Smartphone-Herstellern und App-Anbietern voraus ist und nicht andersherum. Dass sich das „Mirror-Link“ System durchsetzen wird, auch wenn es Stand heute nur zwei Handys gibt, die unterstützt werden, sehe ich als gegeben an.  Die Zeiten von speziellen Apps, um das eigene Auto an das Handy zu koppeln, die Zeiten von doppelten Inhalten und zu synchronisierenden Endgeräten ist mit Mirror-Link endgültig vorbei.

Neben dem modernsten Infotainment-Paket am Markt bietet der neue Fabia zudem die erwarteten cleveren Detail-Lösungen: Den bald schon legendären Eis-Kratzer in der Tankklappe, die kleinen Netze an den Seiten der Vordersitze oder den Müll-Eimer für die Tür-Ablage.

Bleibt das Fazit:

„Volks-Wagen“

Nein, billig sind die Tschechen nicht mehr. Jetzt sind sie attraktiv. Attraktiv im Preis. Attraktiv beim Design. Einfach attraktiv. Haben das modernste Infotainment-Paket im Segment, moderne Motoren und bieten zudem ein überzeugendes Fahrgefühl.

Der neue Fabia fängt bei € 11.790 an und steht ab dem 15. November beim Škoda-Händler.

Damit ist der neue Škoda Fabia der „bessere Volkswagen“.

 

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[tab title=“Technische Daten:„]

Škoda Fabia 1.2 TSI (90 PS) – Style

Verkaufsstart:  ab dem 15.November beim Händler
Basispreis:  16.920 €
Motorleistung:  1.197 ccm³
Antrieb und Getriebe:  manuelles 5-Gang Getriebe
Beschleunigung:  10,9 Sekunden von 0-100 km/h
Normverbrauch:  4,7 Liter auf 100 km
Höchstgeschwindigkeit:  182 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.992, 1.732, 1.467, 2.470 mm

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[tab title=“WWTBO?„]

What would the Blogger order??

Ganz klar den 1.2 Liter TSI mit 90 PS. Allerdings würde mir die Ambition-Ausstattung ausreichen. Auch die peppigen Zweifarb-Lackierungen könnte ich ignorieren, dafür aber auf jeden Fall das Mirror-Link-System hinzubestellen.

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[tab title=“Gut zu wissen„]

Dreizylinder mit und ohne Turbo

Bei Verbrauch und Emissionen des neuen ŠKODA Fabia konnten die Entwickler deutliche Fortschritte
erzielen. Ergebnis: Der Kraftstoffverbrauch reduziert sich auf bis zu 3,1 l/100 km und die CO2-Emissionen
auf nur 82 g/km beim ŠKODA Fabia GreenLine (in 2015). Die beeindruckenden Verbesserungen sind das
Ergebnis einer komplett neu entwickelten Generation von Benzin- und Dieselmotoren sowie radikaler
Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm in der Spitze und verbesserter Aerodynamik.
Insgesamt sind für den Fabia vier Benzinmotoren und drei Dieselaggregate im Angebot. Alle Motoren erfüllen
die EU-6-Abgasnorm und verfügen über Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung
(Rekuperation). Das Benziner-Leistungsspektrum reicht von 44 kW (60 PS)* bis 81 kW (110 PS)*. Die neue
Dreizylinder-Dieselpalette bietet 55 kW (75 PS)* bis 77 kW (105 PS)*. Das 55-kW-Aggregat ist im Fabia
GreenLine ab 2015 erhältlich.

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[tab title=“Link-Tipps:„]

Wie die anderen den neuen Škoda Fabia erlebten:

  1. Autophorie
  2. Autoaid

Galerien:

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Fotos im Artikel: Škoda / Titelbild: Škoda

Wenn es für den Škoda Fabia in 1:1 noch nicht reicht, dann eventuell für das passende Modellauto?
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Der Škoda Fabia als 1:43 Modell Modell Car World präsentiert:
foto skoda fabia modellauto

Škoda Fabia II (2006)

Maßstab: 1:43 – Metall / Kunststoff – Fertigmodell
Abrex – Nr. 140909

[button type=“bd_button btn_large“ url=“http://www.modelcarworld.de/de/Abrex/140909/Modellauto-Skoda-Fabia-II-met.-dkl.-rot.htm“ target=“on“ button_color_fon=“#cc0001″ button_text_color=“#ffffff“ ]Zum Webshop von Model Car World.[/button]

[/bd_table]

Galerie: Škoda Fabia 2015

Wie fährt sich der neue Škoda Fabia? Die 90 PS und die 75 PS -Variante habe ich bei der internationalen Premiere in Portugal fahren können. Zum Fahrbericht geht es „hier lang“.

Paris 2014: Der neue Škoda Fabia zeigt sich der Welt!

Škoda zeigt neuen Fabia in Paris

Skoda zeigt den komplett neu entwickelten Fabia als Kurzheck oder Kombi, dessen Kofferraum mit einem Volumen von 330 Litern einen neuen Spitzenwert im Segment aufweist. Marktstart soll für den Kleinwagen bereits der November sein. Dem Fabia wurden expressivere und emotionalere Designformen verpasst, die Elemente aus dem Motorsport erkennen lassen. Fabia und Fabia Combi werden zudem 90 mm breiter sowie 31 mm flacher als die Vorgängermodelle. Dank neuer Motoren, die vier Benziner und drei Diesel beinhalten, gezielter Gewichtsreduzierung auf 980 Kilogramm sowie verbesserter Aerodynamik sinken Verbrauch und Emissionen des Fabia um bis zu 17 Prozent. Sparsamster Fabia wird der Fabia Green-Line mit einem 1,4 TDI und 75 PS. Er kommt auf einen Dieselverbrauch von 3,1 l/100 km, das entspricht einer CO2-Emission von 82 g/km.

neuer skoda fabia 02 premiere paris neuer skoda fabia 01 premiere paris skoda-fabia cockpit

Škoda Fabia: Erstes Foto vom Cockpit des schönen Tschechen.

Das Internet, es behält nichts für sich. Jetzt ist das erste Foto vom Cockpit des neuen Škoda Fabia aufgetaucht. Und? Fesch!

Gut schaut es aus, was die Tschechen da so machen!

Klare Linien, reduzierte Knöpfchen. Alles in Reih und Glied und übersichtlich angeordnet. Da freut man sich doch auf die Messe in Paris!

skoda-fabia cockpit

 

Neuer Škoda Fabia – Premiere in Paris

Škoda präsentiert vorab zwei Fotos zum neuen Fabia. Seine Weltpremiere wird der Polo-Mitbewerber auf dem Automobil-Salon in Paris erleben.

Der neue Škoda Fabia

Kurz unter vier Meter lang, wird der neue Fabia auf dem MQB-Baukasten von Konzernmutter VW aufgebaut. Das bedeutet: Moderne Motoren, modernes Infotainment, moderne Assistenzsysteme. Wer gedacht hatte, bei den Tschechen wäre alles in Richtung billig getrimmt, der wird positiv überrascht. Der neue Fabia wird, wie zuvor der neue Octavia, ein solides, ein modernes und fröhliches Auto werden. Ein Kleinwagen der dem Konzernbruder Polo mächtig auf die Pelle rückt.

Diät geglückt

Dank der modernen Basis-Architektur, soll der neue Fabia bis zu 100 kg leichter werden als sein Vorgänger. Gut für das Handling, gut für den Verbrauch.

3.1 Liter auf 100 Kilometer

Die moderne Architektur sorgt für sparsame Motoren. Der neue 1.4 Liter TDI wird in der Version als 75 PS-Diesel mit gerade einmal 3.1 Liter auf 100 Kilometer auskommen. Zusätzlich wird es den Diesel in einer 90 und 105 PS Version geben. Wer weniger fährt, konzentriert sich auf die Benziner. Darunter der moderne 1.2 Liter TSI mit 90 und 110 PS.

Um das Preisspektrum nach unten abzurunden, wird Škoda auch simple Motoren anbieten. Nicht aufgeladene Benziner mit 60 und 75 PS.

Mehr zum neuen Fabia, spätestens aus Paris.

 

Video: Das Beste aus 5 Jahren Škoda Fabia Super 2000

 

Vor ein paar Wochen konnte ich die Faszination Rallye selbst erleben. Die Mitfahrt im Fabia S2000 war ziemlich prägend. Aber ebenso beeindruckend, die Arbeit der Mechaniker. Profis die binnen einer Kaffeepause ein Getriebe ein- und wieder ausbauen. Die Foto-Story zeigt mehr davon.

Motorsport ist absolut faszinierend und dieses Video packt die Leidenschaft der Škoda-Truppe gut in bewegte Bilder – schön anzuschauen, alle mal!

 

 

 

Škoda Fabia Super 2000 – Eine Offenbarung

Zur Einleitung ein Geständnis: Ich gehe üblicherweise davon aus, der Nabel der Welt zu sein (habe ich gehört). Und Autoblogger wurde ich, weil ich Auto fahren kann. Weil ich Autos beurteilen kann. So wenig, so kurz zu meinem Selbstverständnis. Und dann gibt es, seitdem ich über Autos blogge, immer wieder solche Tage, solche Ereignisse, diese Art von Erlebnisse, die einem die Augen öffnen, den Horizont verschieben und einem vorkommen wie eine Offenbarung. 🙂

Wie zum Beispiel die Mitfahrt im Škoda Fabia Super 2000 Rallye-Fahrzeug – am Steuer, der Rallyeprofi: Sepp Wiegand.

Die Rallye-Offenbarung – Škoda Fabia S2000

200 kW Leistung? Das sind ja nur 272 PS und da soll ich nicht selbst fahren, sondern festgegurtet auf dem Beifahrersitz hocken, während ein anderer am Lenkrad kurbelt? Minimiert man die Mitfahrt im Fabia Super 2000 auf diese Sichtweise, dann wird man spätestens beim starten des Motors heftigst überrascht. Erschütternd der Schrei des Vierzylinders sobald er mit Luft und Benzin gefüttert wird, die Drehfreude ejakuliert förmlich aus dem bescheidenen Endröhrchen. Wild zitternd sprotzelt der Leerlauf oberhalb der 2.000 Touren-Marke und springt wie ein wilder Hengst über 400 Umdrehungen nach oben und unten. Im Innenraum wird es derweil heiß, die Luft steht hier drinnen während Sepp, mit mir auf dem Beifahrersitz, in Richtung der provisorischen Rallye-Stage fährt. Dabei wird es nicht über die Rennstrecke von Brünn an sich gehen, sondern über die Versorgungspfade des Traditionskurses. Und diese sind kaum breiter als der Fabia selbst.

Der Kopf nickt heftig nach vorne, dabei war ich vorgewarnt und ich war auch vorbereitet, doch wenn Sepp die im Durchmesser 35.5 Zentimeter großen Bremsen des nur 1.200 Kilogramm schweren Rallye-Fabia in die Zange nimmt, dann sollte man eine geübte Hals-Muskulatur haben. Warme Slick-Reifen bieten unfassbaren Grip und meine Hals-Muskulatur ist eben nicht trainiert – zack und die Schwerkraft rupft am Helm. Zweimal geht das so, auch eine Art Training. Doch nur ein zahnlose Übung für das, was gleich folgen sollte.

skoda rallye erfahrung

Rallye-Fahrer und der berühmte Nagel im Kopf

Sepp brüllt mir via Gegensprechanlage in die Ohren, gleich würde es losgehen, wir rollen auf den simulierten Startpunkt zu und Sepp zündet die Tschechische Boden-Boden-Rakete. 200 kW fühlten sich nie stärker an – ob es wirklich nur 272 PS sind die hier unter der kurzen Haube des Fabia mit wahnwitzigen Getöse an die Arbeit gehen? Mir kommen Zweifel – konzentriere mich aber lieber auf die Strecke – immer den Horizont im Auge behalten und dem Magen nicht die Chance geben, später im Parc fermé, für peinliche Momente zu sorgen. Das Mittagessen muss drinnen bleiben. Auf jeden Fall. Also die Augen in Richtung Strecke und Horizont gerichtet, in den Ohren trommelt der zwei Liter Saugmotor auf seine Maximal-Drehzahl zu. Ungewöhnlich, die maximale Leistung liegt früher an als das maximale Drehmoment. Die 272 PS sollen bei 7.000 Umdrehungen versammelt sein, die 253 Nm des brüllenden Vierzylinders jedoch erst bei 8.250 Umdrehungen.

Mein Kopf schwingt kräftig nach rechts, Sepp hat den Fabia in eine Linkskurve geworfen die mir zuvor nicht aufgefallen ist. Das wird mein Magen nicht mögen. Im Mittelohr tobt bereits das aufkommende Unwohlsein. Noch bevor sich der gerade einmal 4 Meter lange Fabia ausgependelt hat, drückt ihn Sepp bereits wieder in eine 90° Rechtskurve und hinein in einen Tunnel. Der Fabia ist kaum kleiner als der Tunnel, es dröhnt das Gebrüll des Fabia S2000 von den Blechverschalungen der engen Röhre zurück. Am Ende des Weges steht ein Müll-Container. Ich sehe ihn. Er kommt im aberwitzigen Tempo auf uns zu – nein halt, wir auf ihn – verflucht, ich sehe ihn, also muss Sepp ihn doch auch sehen – warum reagiert dieser Rallye-Pilot denn dann nicht?

Sepp rupft an der Handbremse, spielt mit dem Lenkrad flipper und lässt den Fabia mit kaum gebremsten Elan um eine weitere 90° Rechtskurve rutschen. Aus dem staubigen Asphalt-Untergrund wird eine Schotterstrecke. Mit Löchern tief genug um einen vorlauten Auto-Blogger darin zu versenken. Sepp kümmert sich nicht um diese Löcher, er treibt den Fabia unter Volllast auf die nächste Kuppe zu. Blind nach links abbiegen, dass ist nichts was ich bisher als Hobby in meinen Lebenslauf geschrieben hätte. Doch im Augenblick kümmert das niemanden in diesem Fahrzeug. Konzentriert lässt der noch junge Sepp Wiegand den Rallye-Fabia an zwei mobilen Toiletten-Häuschen vorbeifliegen – auf dem Tacho der Onboard-Kamera werde ich später nachlesen: Knapp 160 km/h – dabei ist der Weg kaum breiter als der Rallyewagen selbst – und rechts geht es mehrere Meter eine steile Wiese hinab. Ein Fehler von Sepp Wiegand und die Welt würde einen Automobil-Blogger verlieren. Die Gedanken in diesem Augenblick werden immer kruder.

Unfassbar wie sehr ich mich auf dieses Ausfahrt gefreut hatte, jetzt – kaum zwei Minuten nachdem ich zum ersten Mal meine Halsmuskulatur strecken durfte, sehne ich das Ende herbei. Viel länger müsste es nicht mehr dauern – der heiße Stuhl, der Co-Piloten Platz im Rallye-Fahrzeug ist nicht meine Welt. Unwohlsein und Adrenalin-Kick mischen sich zu einem Emotionscocktail nach Fabia-Rezept.

Eine Handbrems-Drehung leitet die Halbzeit ein. Da ich die Strecke zuvor nicht kannte wird mir nun bewusst, wir fahren die gleichen Kurven noch einmal zurück.

Ich versuche mich auf meinen Piloten zu konzentrieren, auf seine Arbeit am Lenkrad, will einen Blick erhaschen von seinem Gesichtsausdruck. Das ist nicht leicht, während der Fabia bei Tempo 140 einen Elchtest macht und der Abhang nun links vorbeiwischt.

Nach knapp fünf Minuten und einer Punktlandung am Zielstrich nimmt Sepp Wiegand das Tempo raus, ich atme zum ersten Mal wieder bewusst ein und aus. Endorphine fluten mein Hirn und lassen das Mundwerk lose werden – ich habe auf Youtube noch einmal nachgehört, ja ich habe meinen Piloten wirklich als „total bescheuert“ bezeichnet. Aber das war im Fieber des Adrenalin, unter dem unfassbaren Eindruck von höchster Faszination, absolut als Kompliment gedacht.

Und es war eine Offenbarung

Mein Magen hat es überstanden, mein Ego weniger. Nicht einmal 80% dessen, was der junge Sepp Wiegand in einer echten Rallye-Stage geben würde, hat er hier auf der sicheren Rundstrecke abgerufen, für mich war es allerdings soviel, dass ich in der Zukunft die eigenen Nabelschau mit anderen Augen sehen werde. Hammerhart, diese Jungs! 

 

Hier geht es weiter – so wechselt das Team binnen 12 Minuten das Getriebe des Škoda Fabia Super 2000

 

 

 

 

Neues Sondermodell SKODA Fabia Combi Monte Carlo

Als Limousine erfreut sich der Fabia Monte Carlo* bei den SKODA Kunden bereits großer Beliebtheit. Jetzt bietet die tschechische Traditionsmarke das umfangreich ausgestattete Sondermodell auch in
einer praktischen Combi-Version an.

Die Monte Carlo-Sondermodelle sollen eine Hommage an die  112-jährige Motorsporthistorie der Marke SKODA sein.

In Anlehnung an die zahlreichen internationalen Siege im Motorsport zeichnet sich der neue Fabia Combi Monte Carlo durch sportliche Designelemente aus. Hierzu zählen beispielsweise Leichtmetall-Felgen, Spoiler, Schweller sowie Karosserieverkleidungen. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie ‚Ambition‘ und bietet einen Preisvorteil von 1.480 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Zur Wahl stehen drei Benziner und drei Dieselmotorisierungen. Der SKODA Fabia Combi Monte Carlo steht ab 16.880 Euro in der Preisliste.

Ab Werk rollt das Sondermodell auf stylischen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ‚Comet Anthrazit‘. Das serienmäßige
Sportfahrwerk senkt den Schwerpunkt des SKODA Fabia Combi Monte Carlo um rund 15 Millimeter ab und sorgt in Verbindung mit der sportlichen Dämpferabstimmung für ein noch agileres Fahrverhalten. Zu den
optischen Besonderheiten zählen unter anderem ein Dachkantenspoiler und der in ‚Black-Magic Perleffekt‘ lackierte Diffusor am Heck.

Zudem sind Dachreling und Außenspiegel in ‚Black-Magic Perleffekt‘ gehalten. Ein schwarzer Farbton verleiht auch dem Kühlergrill sowie den Front- und Nebelscheinwerfereinfassung sportliches Aussehen.

Die Serienausstattung umfasst darüber hinaus beispielsweise eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Dreispeichen-Lederlenkrad, die Klimaanlage Climatronic und das Musiksystem Swing. Eine Pedalerie aus
Edelstahl und Sportsitze betonen den dynamischen Charakter des SKODA Fabia Combi Monte Carlo. Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorn sowie
eine Zentralverriegelung runden die umfangreiche Ausstattung des neuen Sondermodells ab.

Motorisierungs- und Preisübersicht SKODA Fabia Combi Monte Carlo:

1,2 51 kW (70 PS)*: 16.880 Euro
1,2 TSI 63 kW (86 PS)*: 18.130 Euro
1,2 TSI 77 kW (105 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 55 kW (75 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 66 kW (90 PS)*: 19.930 Euro
1,6 TDI 77 kW (105 PS)*: 20.530 Euro

Bloglight im Mai: Škoda

Jeden Monat wieder, wählen ein paar Auto-Blogger den Hersteller des Monats. Im Monat Mai ist die Wahl gefallen, auf:

Škoda

Der tschechische Automobil-Hersteller wurde 1895 von Laurin & Klement gegründet und ist seit 1991 im Unternehmensverbund der Volkswagen AG. Seit dem Einstieg der Volkswagen AG, prosperiert das Unternehmen wie kaum ein anderer Hersteller den Volkswagen bisher „eingekauft“ hat.

Als „kleine Tochter“ des großen Volkswagen-Konzerns muss man sich bei den eigenen Modellen üblicherweise ein wenig hinten anstellen und erst ein Mal auftragen, was die Konzern-Mutter „vorschlägt“. Im Falle des neuen up!, dem ersten „Volkswagen“ seit dem Produktionsende des VW Käfers, bekamen sowohl die Tochter SEAT, als auch Škoda gleich zum Anfang ein passendes Klon-Modell untergejubelt.

Vermutlich wenig einfallsreich, dafür umso erfolgreicher.

Mit der Präsentation des kleinen urbanen Stadtfloh in Hamburg, hat die Škoda-Presse-Abteilung gleich noch ein neues Kapitel in der Online-Arbeit geöffnet. Erstmals waren bei Škoda auch so genannte „Blogger“ eingeladen, das Citywusel zu testen.

Für mich stellen andere Modelle die persönlichen Highlight im Škoda-Modellprogramm da. Mit einem „urbanen Cityfloh“, zumal als Standard-Benziner und ohne Hybrid-Version, werde ich nicht dauerhaft froh. Da ist ein Superb oder ein Yeti schon eher nach meinem Geschmack. Richtig auf Fahrt kommt man derzeit  mit einem speziellen Fahrzeug:

Škoda Fabia RS

Die kleine Renn-Hummel, am besten in „Rallye Grün metallic“, entspricht meiner Vorstellung von „Downsizing“ 😉 – weniger Platz, mehr Leistung – so oder ähnlich lautet wohl das Erfolgsrezept von sportlichen Modellen a la Mini Cooper S und Fiat 500 Abarth. Aber eben auch der Fabia RS mit dem 1.4 Turbomotor und 180PS macht vermutlich richtig Laune.  Die Kraft wird über das Doppel-Kupplungsgetriebe aus dem VW-Konzern übertragen.

Mit einer überschaubaren Länge und basierend auf dem Volkswagen Polo, ist der Fabia RS ein kleiner und handlicher Sportler, der auch in der Stadt nicht deplatziert wirkt, aber bei schnellen Autobahn-Etappen nicht sofort die Segel streicht. So müssen knuffige und emotionale Autos sein 😉

Škoda steht vor allem im Bloglight, weil es noch lange nicht für alle Hersteller normal ist, beim Media-Talk auch mal über den Rand des Notizblocks zu blicken. Ein Erfolg vermutlich auch von der neuen Social Media Expertin bei Škoda – ich drücke ihr die Daumen, für die zukünftige Arbeit.

Das sagen andere Blogger zum Škoda-Bloglight: