Skoda Superb Combi Sportline – Flaggschiff aufgewertet

Skoda schwimmt seit Jahren auf einer Erfolgswelle, zu der nicht zuletzt auch das Flaggschiff Superb speziell in der Kombi-Version einiges beiträgt. Schon bisher orderten die Kunden der tschechischen Mittelklasse auch immer viel Zusatzausstattung. Ein Grund für die VW-Tochter, mit „Sportline“ nun eine besonders hochwertige Version des Superb Combi fest in die Preisliste aufzunehmen. Die in erster Linie optisch aufgepeppte Variant…

Neues Familien-Gesicht für die Dacia Familie

Man kennt es von den sogenannten Premium-Herstellern: Das Familiengesicht. Aber zu diesen dürfte sich die Dacia Familie wohl kaum zählen. Dennoch haben die Rumänen unter französischer Führung nun ein Facelift für den Sandero, seinen geländegängig dreinschauenden Bruder Sandero Stepway, die Limousine Logan und den dazugehörigen Kombi Logan MCV gezeigt. Mit dem neuen Frontdesign, das sich am Dacia Duster orientiert, soll so etwas wie ein roter Faden Einzug in das Design halten. Wir schauen uns an, was sich noch getan hat. Read more

Citroen C3 – Anders als die anderen

Beim unkonventionellen C4 Cactus war es schon Programm: Luftpolster (Airbumps) an den Türen, dicke Sessel im Innenraum und ein optischer Auftritt, der sich bewusst vom Rest der Klasse abhebt. Das passt ja auch irgendwie zur Tradition von Citroen, die beinahe schon zur langweiligen Volumenmarke verkommen wäre, hätte nicht jemand rechtzeitig den Hebel umgelegt. Nun wollen die Franzosen zeigen, dass di…

Citroen C3 – Nicht nur ein neues Gesicht

Wenn ein Volumenhersteller den Mainstream bedient, muss das noch lange nicht langweilig sein, den Beweis dafür tritt Citroen mit der Neuauflage des C3 an. Der Kleinwagen verändert sich deutlich in Richtung Crossover und übernimmt Designmerkmale des ungewöhnlichen C4 Cactus, wie die seitlichen „Airbumps“. In der Top-Version mit Zweifarb-Lackierung und Plastikbeplankung rundherum wirkt der neue C3 sehr modisch. Aber auch i…

Kia Soul Facelift – Der kann auch schnell

Kia hat den Kompaktkubus Soul zum Modelljahr 2017 in Details überarbeitet. Darüber hinaus werden die Koreaner das Portfolio um eine Sportversion erweitern. Beide Neuerungen sind erstmalig auf dem Pariser Autosalon (1. – 16. Oktober 2016) zu sehen. Das Außendesign des Soul hat Kia in einigen Details leicht modifiziert. Unter anderem bietet der an Front- und Heckschürze angedeutete Unterfahrschutz eine neu…

Kia Carens Facelift – Maßvoll modernisiert

Mit Außendesignmodifikationen, aufgewertetem Innenraum und einigen Technikneuerungen schickt Kia den Carens ins Modelljahr 2017. Erstmalig zu sehen ist der überarbeitete Kompaktvan auf dem Pariser Autosalon (1. – 16. Oktober 2016). Dort wird sich der Carens unter anderem mit modifizierter Front- und Heckschürze präsentieren. Außerdem verleihen horizontal angeordnete Nebelscheinwerfer, eine breitere Chromspange für den Kühlergrill sowie eine neue Rückleuchtengrafik der Außenhau…

Honda Civic – Auf Nummer sicher

Was war er doch für eine niedliche Knutschkugel, der erste Honda Civic. Kleiner als ein damaliger VW Polo, zudem mit nur 40 kW/54 PS recht schwachbrüstig, aber von Anfang an ein Frauenheld, der 1974 schon für 7.700 Mark zu haben war. Seit gut 40 Jahren gilt der Civic als der Honda schlechthin, war zumindest in Europa über Generationen hinweg da…

Dacia überarbeitet Logan-Familie – Ein Facelift für vier

Die Renault-Marke Dacia wird auf dem Pariser Autosalon (1. – 16. Oktober) die in mehreren Details überarbeitete Logan/Sandero-Familie präsentieren. Gleich vier Modellreihen werden damit aufgefrischt: Sandero, Sandero Stepway, Logan und Logan MCV. Auffälligste Änderung ist ein neuer Kühlergrill, bei dem ein wabenförmiges Gitter die bisherige Querspangen-Optik beerbt. Darüber hinaus wurden die Scheinwerfer überarbeitet, die fortan ein integriertes LED-Tagfahrlicht am äußere…

Nissan Markenausblick – Auf neuer Linie

Geht es um das beste Design unter den japanischen Autoherstellern fährt Nissan gewiss nicht an der Spitze. Die aufregendsten Linien presst derzeit wohl Mazda seinen Serienmodellen ins Blech. Nun aber holt Nissan zum Gegenschlag aus und krempelt zunächst den Micra um. Auf dem Pariser Autosalon feiert der Kleinwagen Ende des Monats seine Weltpremiere. Der unscheinbare Mini im Mainstream-Look mausert sic…

Opel Mokka X – Neuer Name, neue Technik

Opel liftet den Mokka und stellt der Modellbezeichnung ein „X“ hinten an. Das kleine SUV fährt ab dem Herbst mit geänderter Optik, LED-Scheinwerfern und der neuesten Infotainment-Generation vor. Dazu gibt es einen Motor aus dem Astra. Wie gehabt startet die Basisversion bei 18.990 Euro. Aus dem Astra hält in Verbindung mit Allrad der 1,4-Liter-Turbo mit 112 kW/152 PS Einzug. De…

Opel Mokka X – Jetzt auch mit X

Etwas elegantere Optik, LED-Scheinwerfer, die neueste Infotainment-Generation und ein aktueller Motor aus dem Astra: Opel wappnet den Mokka mit diversen Updates für die zweite Lebenshälfte und gegen wachsende Konkurrenz. Außerdem erhält er den Namenszusatz „X“. Dabei bleibt es in der Basisversion bei 18.990 Euro, dann mit dem 85 kW/115 PS starken 1,6-Liter-Benziner, unter anderem mit Klimaanlage und Radio. Neu i…

Peugeot 5008 – Fit fürs Familienabenteuer

Eigentlich sind sie verdammt praktisch, vielleicht die praktischsten Autos überhaupt: Vans. Viel Platz, auf Wunsch zahlreiche Sitzplätze und mit vielen großen Fenstern und der praktischen Kastenform trotz ihrer Größe noch recht übersichtlich. Dennoch geht es ihnen an den Kragen. Immer öfter verschmäht die Kundschaft im Autohaus die grundsoliden Pampersbomber und wendet sich lieber den rausgeputzten SUV zu. Darauf reagiert auc…

Peugeot 5008 – Lieber Crossover als Van

Der Peugeot 5008 wird vom Van zum Crossover. Wenn die Neuauflage im Frühjahr 2017 zum Händler rollt, hat sich das einst leicht biedere Familienmobil zu einem schmucken Hochbeiner gemausert. Die Monocabform des Vorgängers ist passé, stattdessen gibt es einen bulligen Kühlergrill vor einer klar abgesetzten Motorhaube. Lediglich das kantige Heck erinnert noch an den Vorgänger. Mit 4,64 Metern ist di…

Neuer Hyundai i30 – Durch und durch europäisch

„Da scheppert nix!“ Mit diesen Worten adelte einst Martin Winterkorn, der damalige VW-Konzernchef, auf der IAA 2011 den Hyundai i30, als er bei einem Rundgang über die Messe am Steuer des koreanischen Kompaktwagens die Lenkradverstellung prüfte und seinen Golf-Designer Klaus Bischoff missmutig anblaffte: „Warum kann’s der und wir nicht?“ Ob diese unfreiwillige Fremdwerbung den Absatz des i30 tatsächlich maßgeblich befeuerte…

Renault Scénic und Grand Scénic – Durchgestyltes Duo

Renault krempelt das Design seiner Modellpalette sukzessive um. Als nächstes fahren im Herbst 2016 Scénic und Grand Scénic mit völlig neuer Optik vor. Dank fließender Silhouette, breiten Schultern, charaktervollen LED-Scheinwerfern und 20-Zoll-Leichtlaufrädern hebt sich das Duo deutlich vom Van- Einerlei ab. Trotz der stylischen Außenhaut bieten die Scénic-Brüder wie bisher einen geräumigen und variabel nutzbaren Innenraum. Der Kofferraum der Kompaktversio…

Kia Rio – Mit neuem Auftritt

Im hartumkämpften Segment der Kleinwagen stellt Kia den Rio nun besser auf: Erste Bilder zeigen den Kleinwagen mit optisch markanterem Auftritt. Die vierte Generation des Koreaners hat Premiere auf den Pariser Autosalon (1.-16. Oktober). Im Profil wirkt der Kleinwagen nun mit längerer, flacherer Motorhaube, längerem vorderen und kürzerem hinteren Überhang sowie schmaler, aufrechter C-Säule knackiger als zuvor. An den Abmessunge…

Mazda 3 Facelift – Verfeinerungen im Detail

Wie es die Autoindustrie so schön eingeführt hat, kommt es im Produktlebenszyklus eines Fahrzeugs irgendwann zu einer Modellpflege. Die BWL spricht von einem Relaunch. So geht es nun auch dem Mazda 3, der ein umfassendes Facelift zum Modelljahr 2017 erfährt. Neu ist nicht nur das Design der Frontpartie und des Hecks. Auch im Innenraum legten die Japaner Hand an und werteten die Materialien spürbar auf. Read more

Hyundai Grand Santa Fe – Separation

Er ist das Flaggschiff der SUV-Palette der Koreaner: Der Hyundai Grand Santa Fe. Damit er sich mehr von seinem kleineren Bruder, dem Santa Fe ohne den Zusatz „Grand“ abhebt, spendierte ihm Hyundai nun eine Modelpflege. Angefasst wurde aber nicht nur das Design, sondern auch die Komfort-Features sowie eine Steigerung der Effizienz. Los geht es bei knapp 48.000 Euro. Read more

Straffung für den Sportler – Renault Clio R.S.

Kaum wurde der Renault Clio überarbeitet, zieht der RS nach – wie es sich gehört. Dabei zeigt der Renault Clio R.S. nun eine modifizierte Frontpartie sowie eine neue Lichtsignatur mit integriertem Tagfahrlicht in Form eines „C“. Außerdem gibt es den sportlichen Kleinwagen auch nach dem Facelift mit zwei Motorisierungen, drei Fahrwerken und dutzenden Stunden Fahrspaß. Wir beleuchten die Highlights. Read more

Renault Clio mit dezentem Rouge – Facelift für den Bestseller

Dreizehn – für viele eine unheilvolle Zahl. 13 Millionen sind wiederum nicht von schlechten Eltern, wenn man sie beispielsweise auf dem Konto hat. Renault hat andere 13 Millionen: Diese Zahl steht für die verkauften Einheiten des Renault Clio, seit die erste Generation das Licht der Welt erblickte. Nun wurde die vierte Generation des französischen Kleinwagens fit für ihre zweit Lebenshälfte gemacht. Doch die Retuschen vielen dezent aus, sodass man zwei Mal hinschauen muss, um das Facelift zu erkennen.  Read more

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Fahrbericht: Audi S3 Limousine

Audi möbelt die A3-Baureihe auf und verpasst Dreitürer und Sportback sowie Limousine und Cabriolet ein dickes Technik-Update. Optisch ändert sich dagegen wenig. Aus nostalgischen Gründen habe ich mir die Audi S3 Limousine geschnappt; und weil ich auf den Hobel einfach stehe. Fahrbericht.

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Da ich mich nicht lang mit Selbstzündern oder Dreizylindern abgeben mochte, griff ich zu einem neuen alten Bekannten: der Audi S3 Limousine. Abermals musste es das formschöne Stufenheck in Daytonagrau-Perleffekt sein.
Ich hab’ da eine ausgeprägte Schwäche für diese Ausführung.

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Erst kürzlich habe ich meine Erinnerungen an die 2013er S3 Limousine Revue passieren lassen – quasi in Vorbereitung auf die aktualisierte Fassung. „Modellaufwertung“ nennen die Ingolstädter die landläufig Facelift genannte Auffrischung einer Modellreihe zur Mitte ihres Lebenszyklus. Wie bei Audi üblich, finden die großen Veränderungen weniger in der Optik ihren Niederschlag als vielmehr in der Technik. Und hier erbt der überarbeitete A3 eine Menge vom TT, A4 oder Q7.

Zaghafte Evolution im Design & großes Technik-Update

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Am Exterieur tat sich wenig. Das Blechkleid blieb unangetastet, allein einige Kunststoffanbauteile erfuhren leichte Retuschen. Einerseits macht das die Modellpflege kostentechnisch überschaubar, andererseits erlaubt das Redesign der Stoßfänger unter anderem eine leichte Modifikation des Singleframe-Grills sowie neu geformte Scheinwerfer.
Die Rückleuchten erhielten eine neue Grafik.

2016 Audi A3 S3 Limousine 8VS 2.0 TFSI S tronic quattro Daytonagrau-Perleffekt Heckansicht Wald Mario von Berg

Im Interieur bleibt alles wie gehabt – zum Glück. Denn das ein- und ausfahrbare MMI-Display, das ab sofort zum Serienumfang gehört, hätte ich schwerlich vermisst. Auffälligste Neuerung ist das optionale virtual cockpit. Auch im S3 beeindruckt das volldigitale Kombiinstrument mit schöner Schärfe und knackigem Kontrast. Dabei halte ich das virtual cockpit für eine nette, jedoch vernachlässigbare Spielerei. Ein konventionelles KI tut’s auch.

Interieur der Audi S3 Limousine S tronic

Vorbildlich: Während Mercedes-Benz für A-, CLA- und GLA-Klasse und BMW für den 1er und 2er serienmäßig lediglich Halogen-Scheinwerfer verbauen, setzt Audi im Kompaktsegment auf Xenon-Brenner in der Grundausstattung. Das verstehe ich nicht nur als premium, sondern im Sinne der Sicherheit als sinnvoll und überfällig. Auf Wunsch gibt es LED- oder erstmals auch Matrix-LED-Scheinwerfer. Der Audi S3 ist immer mit LED unterwegs.

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Lediglich einen meiner drei Hauptkritikpunkte am S3 hat Audi getilgt. Die Seitenschweller wirken nach wie vor wie ein Fremdkörper und die Schaltpaddles kommen noch immer in billig anmutendem Plastik daher. Hier wäre eine konsequentere Umsetzung des eigenen Premiumanspruchs angebracht.

Dynamikwertung auf der Piste

Mein größter Kritikpunkt dagegen ist erfolgreich ausgemerzt: das Doppelkupplungsgetriebe S tronic. Technisch stehen uns nun sieben statt sechs Gänge zur Verfügung, statt zweier Trocken-  verrichten jetzt Nasskupplungen das Sortieren der Gangstufen. Auf dem Fahrersitz kann es mir jedoch egal sein, wie viele Gänge der Doppelkuppler verwaltet oder ob die Kupplungen in Öl baden. Viel wichtiger ist, ob das neue Getriebe seiner Arbeit geflissentlicher nachgeht als das Vorgänger-DSG.
Und ja, das tut es in der Tat.

Im Automatikmodus schaltet die S tronic gewohnt flott die Schaltstufen rauf und runter, untermalt Gangwechsel mit künstlichem Geboller aus dem Sound-Synthesizer. Optimal läuft das zwar noch immer nicht, aber Verbesserungen im Schaltverhalten sind spürbar. Und der zusätzliche siebente Gang hält den Sprit-Durst im Zaum.

Wirklich nachhaltige Optimierung erfuhr das DKG im manuellen Schaltmodus. Zwar grätscht die Elektronik immerfort rein, wenn Du hochdrehst und lässt Dich nicht in den Begrenzer jagen, aber die Reaktionsschnelligkeit bei der Umsetzung von Schaltwünschen ist endlich auf landstraßentauglichem Niveau. Per Zupfer an der Schaltwippe wird unter Zug die nächste Schaltstufe rasend schnell eingeklinkt, um den Vortrieb beinahe ohne Zeitverlust fortzusetzen. Auch das Runterschalten Gang für Gang beim Anbremsen vor der Kurve haben die Ingolstädter deutlich optimiert. Endlich kommt im manuellen Modus der Fahrspaß auf, den ich beim Vorgänger mit seiner 6-Gang-S tronic noch vermisste.

Das infantile Endrohr-Geblubber dagegen ist in seiner Künstlichkeit und dünnen Plärrigkeit nicht wirklich überzeugend. Witzigerweise zeigen die Top-Diesel von Audi,  wie gut künstlich generierter Sound klingen kann. Im S3 klingt’s synthetisch, dünn, fühlt sich fremd an.
Und noch so eine Spielerei: Der neue A3 darf optional auch dynamisch blinken.

Audi S3 Limousine 2016 – Fazit

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Die neue Audi S3 Limousine hat sich im Wesentlichen kaum verändert. Ein wenig mehr Leistung (vernachlässigbar), neues Licht-Design (Geschmackssache) und ein neues Getriebe (spürbare Verbesserung) sowie großflächige Technik-Updates kennzeichnen die Überarbeitung des Audi A3 8V.

Wie üblich, wurde an Details gefeilt. Lobenswert sind das serienmäßige Xenon-Licht sowie MMI-Display. Auf virtual cockpit, dynamische Blinker und Retorten-Sound kann ich persönlich verzichten.

2016 Audi S3 Limousine schwarz weiss

Wer sich für einen Audi S3 interessiert, sollte sich dessen bewusst sein, dass sich der S3 – ganz Gentleman – keine groben Schnitzer oder Patzer erlaubt. In gewohnter Audi-Manier wird mit der Audi S3 Limousine eine beinahe bis zur Perfektion gereifte Sport-Limousine feilgeboten.

Symptomatisch ist, dass selbst die deutlich verbesserte S tronic zwar dem Fahrspaß dienlich ist, es jedoch nicht schafft, gesteigerte Emotionalität aufkommen zu lassen. Auch nach der Modellpflege bleibt der Audi S3 der sachlich kühle, technoide wie souveräne Nadelstreifen-Sportler. Das muss man mögen.

Audi S3 Limousine S tronic in Daytonagrau-Perleffekt

Text: MvB
Fotos: MvB
SW-Foto: Tom Schwede

Opel Mokka X – Das X kostet nix

Der Opel Mokka wird nach seiner Überarbeitung nicht teurer. Das frisch geliftete und mit dem Namenszusatz „X“ versehene Mini-SUV ist in der Basisversion „Selection“ ab sofort für 18.990 Euro bestellbar. Für den Antrieb sorgt dann ein 85 kW/115 PS starker 1,6-Liter-Benziner, zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, Radio und 16-Zoll-Stahlräder.

Neu im Motorenprogramm ist ein aus dem neuen Astra bekannter 1,4-Liter-Turbobenziner Antriebsportfolio. Als 112 kW/152 PS starke Variante ist der Vierzylinder in Kombination mit Sechsstufen-Automatik und Allradantrieb für 24.575 Euro erhältlich. Mit dem Update nach vier Jahren Bauzeit halten zudem weitere Anleihen aus dem neuen Astra Einzug: So zum Beispiel eine neue, elegantere Instrumententafel sowie die 7- und 8-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation, die viele Tasten und Regler überflüssig machen. Der Mokka X verbindet sich nun mit dem Internet, auf Wunsch können Smartphones via Apple Carplay oder Andoid Auto mit dem Fahrzeug vernetzt werden.

Dazu gibt es LED-Scheinwerfer, die den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation anpassen – je nachdem, ob man beispielsweise gerade in der Stadt oder auf der Landstraße unterwegs ist. Die optischen Änderungen fallen moderat aus, insgesamt wirkt der Mokka X eleganter und weniger verspielt als das Modell vor dem Facelift.

Nissan GT-R Nismo – Feintuning für den Boliden

Stückchenweise bringt Nissan uns näher, dass der Zeitpunkt einer umfassenden GT-R-Revision so langsam gekommen ist. Und wenn die Standard-Varianten des 2007 debütierten Supersportlers ein Facelift erhalten – wie bereits im Frühjahr gezeigt, dann musste auch der Nismo folgen.

Eine Versteifung der Karosseriestruktur vor allem im Bereich der C-Säule soll mehr Stabilität in das Fahrverhalten des Nissan GT-R Nismo bringen
Eine Versteifung der Karosseriestruktur vor allem im Bereich der C-Säule soll mehr Stabilität in das Fahrverhalten des Nissan GT-R Nismo bringen

Für den Stammtisch taugt der optisch behutsam angefasste Nissan nicht mehr. So spannend Nismo-Chefingenieur Hiroshi Tamura auch referieren mag über die zahlreichen Verbesserungen des bulligen Straßenfegers – es bleibt doch bei den bisherigen 441 kW/600 PS. Das soll ihn aber keineswegs daran hindern, Hobbyrennfahrern künftig bessere Rundenzeiten zu bescheren. Denn eine Versteifung der Karosseriestruktur vor allem im Bereich der C-Säule soll mehr Stabilität in das Fahrverhalten bringen. Stichwort Fahrverhalten. Dieser Bereich scheint den Entwicklern ein ganz besonderes Anliegen gewesen zu sein – nicht umsonst haben sie noch einmal Hand an das gesamte Setup gelegt. Überarbeitete Adaptiv-Dämpfer und Federn plus Stabilisatoren sollen demnächst für deutlich mehr Fahrfreude sorgen.

Überarbeitete Adaptiv-Dämpfer und Federn plus Stabilisatoren sollen beim neuen Nissan GT-R Nismo für deutlich mehr Fahrfreude sorgen
Überarbeitete Adaptiv-Dämpfer und Federn plus Stabilisatoren sollen beim neuen Nissan GT-R Nismo für deutlich mehr Fahrfreude sorgen

Das veränderte Layout des Frontspoilers hat nicht nur optische Gründe – auch der Luftstrom soll dem sechszylindrigen 3,8-Liter-Doppelturbo bald effektiver zugefächelt werden, um ihn besser zu kühlen. Schließlich sind belastende Tracks die Heimat eines GT-R und nicht die Flaniermeile.

Trotz einiger Änderungen beim Nissan GT-R Nismo zum Modelljahr 2017 bleibt es bei den bisherigen 600 PS
Trotz einiger Änderungen beim Nissan GT-R Nismo zum Modelljahr 2017 bleibt es bei den bisherigen 600 PS

Ausgerechnet dort wird er aber wohl auch künftig immer wieder eingesetzt werden, denn genauso wie das Topmodell für Nissan durchaus eine imagebildende Maßnahme ist, dürfte der Allradler für manche weniger rennaktiven Kunden eine Sache von Prestige sein. Womit sich die Frage auftut, ob er auch im Alltag uneingeschränkt einsetzbar ist. Eingeschränkt ist er es sicherlich. Für Ästheten und Funktionalisten, denen das Interieur bisher sowohl zu trist als auch zu wirr war, hat der Konzern die Innenarchitekten noch einmal antreten lassen.

Der Innenraum des Nissan GT-R Nismo wirkt aufgeräumter als bisher
Der Innenraum des Nissan GT-R Nismo wirkt aufgeräumter als bisher

Und tatsächlich wirkt der Innenraum selbst bei einem flüchtigen Blick schon aufgeräumter. Ein Vergleich zeigt: Die Fläche mit den vormals willkürlich verteilt scheinenden Knöpfchen in stattlicher Anzahl ist verschwunden. Von den 27 Tipptastern sind lediglich 11 übriggeblieben. Das über der Bedieneinheit liegende Multifunktionsdisplay hat außerdem deutlich an Größe gewonnen und wirkt besser integriert, seit man für die Lüftungsdüse daneben einen alternativen Platz gefunden hat. Üppig eingesetztes Alcantara zweck Armaturenbrett-Ummantelung verleiht der Fahrgastzelle außerdem einen ungewohnt edlen Touch.

Ab Anfang nächsten Jahres soll der renovierte und rund 150.000 Euro teure GT-R Nismo vom Band rollen, und zwar ein Exemplar pro Tag.

Nissan GT-R Nismo – Für noch bessere Rundenzeiten

Gerade erst hat Nissan den Supersportwagen GT-R geliftet, nun ist die Nismo-Version dran: Auf dem Nürburgring im Rahmen des 24-Stunden-Rennens präsentiert der japanische Hersteller den überarbeiteten Sportler. Angetrieben wird er weiterhin vom 441 kW/600 PS starken 3,8-Liter-V6, der von den beiden Turboladern des GT3 beatmet wird, das Sechsstufen-Doppelkupplungsgetriebe übernimmt die Kraftübertragung. Seine Power soll der GT-R Nismo so noch besser auf die Straße bringen können.

Slalomzeiten und Kurveneigenschaften haben sich um je fast zwei Prozent verbessert, verspricht Nissan. Ein Grund ist, dass die verstärkte Karosseriestruktur des normalen GT-R Modifikationen an Stoßdämpfern, Federn und Stabilisatoren ermöglichte. Das aktive Bilstein-Fahrwerk verfügt im GT-R Nismo zum Beispiel über speziell modifizierte Stoßdämpfer.

Zum optimierten Handling kommt ein erhöhter Abtrieb durch den Frontstoßfänger aus Karbonfaser. Die neu gestalteten Frontspoilerlippen optimieren den Luftstrom um das Fahrzeug, was für die Hochgeschwindigkeits-Stabilität sorgt. Laut Nissan ist der Abtrieb, die der GT-R Nismo dank der Modifikationen erzeugt, so hoch wie bei keinem anderen Serienmodell in der Geschichte des japanischen Herstellers. Passend dazu ist die Optik unter anderem durch den größeren Kühlergrill, nun noch martialischer.

Im Innenraum orientiert sich der GT-R Nismo am jüngst gelifteten normalen GT-R: Unter anderem durch den großflächigen Einsatz von Leder soll das Interieur nun höheren Ansprüchen genügen. Neben Armaturenbrett und Instrumententafel ist auch das Mittelkonsolen-Layout zeitgemäßer gestaltet, mit reduzierter Knöpfchenzahl (von 27 auf elf) und größerem Touchscreen. Exklusiv dem GT-R Nismo vorbehalten sind die mit Leder bezogenen Karbon-Schalensitze von Recaro mit roten Alcantara-Einsätzen.
(Hanne Schweitzer/SP-X)

Peugeot 2008 – Angriffslustiger kleiner Gallier

Sein feistes Grinsen ist das erste, was auffällt. Der neu geformte, markante Kühlergrill mit den vertikalen Streben, den manch Cineasten an den weißen Hai Bruce aus Comic-Film „Findet Nemo“ erinnern mag, ist das offensichtlichste Merkmal einer beabsichtigten Charakter-Veränderung beim Peugeot 2008. Der facegeliftete, kleine Franzose soll sich zu seinem Verkaufsstart am 9. Juni deutlich suv-iger vorstellen. Immerhin bleibt trotz der zahlreichen kosmetischen Maßnahmen dazu der Basispreis von 15.500 Euro der alte.

Natürlich ist unseren gallischen Nachbarn nicht entgangen, dass das Segment der kleinen Sport Utility Vehicles durch die Decke geht. In Deutschland, in Europa, welt-weit. Im B-Segment, dem auch der Peugeot 2008 angehört, hat sich der Absatz in den vergangenen drei Jahren verfünffacht. Anzeichen für ein Ende dieser Entwick-lung gibt es nicht. Weshalb für die vor drei Jahren als „Urban Cruiser“ gestartete Mi-schung aus Geländegänger und Van mit einem robusten, kraftvolleren Design die SUV-Eigenschaften stärker herausgearbeitet wurden. Neben dem steiler im Wind stehenden Kühlergrill zeigt sich das in verbreiterten Radkästen, Schutzbeplankung aus kratzfestem Plastik rundum, Unterfahrschutz, neuen Scheinwerfern und einer krallenförmigen Lichtsignatur der LED-Rückleuchten.

Gegenüber dem deutlich braveren Vorgänger wirkt das angriffslustiger, obwohl der Schein trügt. Wie bei Bruce eben, der als Chef einer Vegetarier-Selbsthilfegruppe auch nur zur Schau die Haifisch-Zähne fletscht. Den Peugeot 2008 gibt es nämlich selbst für Geld und gute Worte nicht mit Allradantrieb. Die Gallier bieten als Alternative lediglich die so genannte „Grip Control“ an, die letztlich aus einem Satz M+S-Reifen für den Ganzjahresbetrieb und einer elektronischen Traktionskontrolle besteht. Dazu hat der Fahrer die Möglichkeit über einen Wählschalter in der Mittelkonsole des i-Cockpits fünf verschiedene Fahrmodi vorzuwählen, die Einstellungen für Standard, Schnee, Sand, Gelände und ESP-off vorsehen. Das taugt sicher nicht für schweres Gelände, ist als Traktionshilfe aber durchaus hilfreich, wie einige Runden im tiefen Sand vor Valencia bewiesen. Und es ist vor allem billiger.

Der 2008 soll stärker nach SUV aussehen
Der 2008 soll stärker nach SUV aussehen

Serienmäßig an Bord ist die Grip Control allerdings nicht. Sie kann in den beiden höheren Ausstattungsstufen Active und Allure für 200 € als Einzeloption extra bestellt werden. Oder es wird gleich das komplette GT-Line-Paket ausgewählt, deren fester Bestandteil die Traktionshilfe ist. Dann sind gleich 1.100 Euro zusätzlich fällig. Diese Wahlmöglichkeit, die ausschließlich in der Allure-Ausführung besteht, bietet in erster Linie optische Anreize. Chrom wird durch schwarze Blenden ersetzt, es sind 17-Zoll-Leichtmetall-Felgen montiert und im Innenraum finden sich rote Kontrastnähte an Fußmatten, Armauflagen, Schaltknauf und Gurten.

Neu auf der Optionsliste steht eine Rückfahrkamera, die in dieser Fahrzeugklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Die Möglichkeit, dass über MirrorLink oder Apple Car-Play Android- und iPhone-Kunden nun ihre Smartphones in das neue Infotain-ment-System einzubinden können, gehört ebenfalls zu den Neuerungen des 2008-Facelifts. Die City-Notbrems-Funktion, die bis zu einem Tempo von 30 km/h eine Vollbremsung einleitet, falls der Fahrer in einer kritischen Situation nicht, reagiert, gehört schon in der Basis-Ausstattung Access zum Serienumfang.

Die Motorenpalette ist breit aufgestellt, wurde vom Vorgänger aber unverändert übernommen. Zur Wahl stehen drei Benziner, die allesamt in den Leistungsstufen 60 kW/82 PS, 81 kW/110 PS und 96 kW/130 PS auf dem 1,2-Liter-Dreizylinder basieren, der in den beiden stärkeren Ausführungen turbobeatmet wird, und zwei 1,6-Liter-Blue-HDi-Diesel mit 73 kW/99 PS oder 88 kW/120 PS. Eine Start-Stop-Automatik hilft außer in der Basisversion in allen Varianten den Verbrauch zu zügeln, der im kleinen Diesel mit einem Normwert von 3,5 Litern am günstigsten ist. Dieser Motor zeigte bei ersten Testrunden durchaus ausreichendes Temperament, ist akustisch aber jederzeit präsent. Als sparsamster Benziner überzeugt der 1.2 Pure-Tech mit 4,4 l/100 km Normverbrauch. Er arbeitet ohne Murren und Knurren und sorgt für zügiges Vorankommen, sofern er nicht mit der Sechsgang-Automatik gekoppelt ist, mit der er regelrecht zugeschnürt wirkt.

An den Platzverhältnissen hat sich nichts verändert. Die sind im Fond, dem Segment angemessen, nicht gerade üppig, aber akzeptabel. Auf 4,16 Meter Länge lässt sich eben nicht zaubern. Das Gepäckabteil fasst passable 350 Liter Volumen und kann mit zwei einfachen Handgriffen durch Umlegen der Rücksitze zu einer ebenen Ladefläche mit 1.194 Liter erweitert werden.

Hinter dem Opel Mokka und dem Renault Captur belegte der Peugeot 2008 mit ei-genem Abstand bisher den dritten Platz unter den Mini-SUVs in Deutschland, wurde zuletzt aber vom Mazda CX-3 überholt. Mit dem runderneuerten 2008 wollen die Franzosen zumindest den alten Rang zurückerobern. Das sollte möglich sein, denn das B-Segment ist kein Haifischbecken. Die prognostizierten Zuwachsraten lassen noch genügend Raum für alle. (Michael Lennartz)

Abarth liftet 595 Custom, Turismo und Competizione – Turbo-Triple optimiert

Beim Ampelsprint will er Erster sein, doch beim Technik-Upgrade musste er sich gedulden: der Abarth 595. Während der Fiat 500 bereits im Sommer 2015 aufgefrischt wurde, profitiert das flotte 500-Derivat erst jetzt von den zahlreichen Verbesserungsmaßnahmen. Diese bescheren dem 595 in allen drei Varianten viele Neuerungen innen und außen sowie ein paar zusätzliche Pferdestärken.

Augenfällig neu präsentiert sich das Gesicht des 595. So lässt eine vom Design des 695 inspirierte untere schwarze Frontschürze den Kugelblitz noch aggressiver erscheinen. Zusätzlich verleihen die ovalen LED-Tagfahrleuchten dem Gesicht einen moderneren Touch. Zudem wurde am Heck der Diffusor noch markanter gezeichnet. Darüber hinaus bietet Abarth neue Farben wie Modena-Gelb, Abarth-Rot oder Iridato-Weiß an. Auch neue Zweifarblackierungen sind im Programm.

Der Abarth 595 wurde mit neuen Heckleuchten und neuer Diffusoroptik aufgefrischt
Der Abarth 595 wurde mit neuen Heckleuchten und neuer Diffusoroptik aufgefrischt

Der Innenraum wurde ebenfalls modernisiert. So gibt es ein digitales Kombiinstrument im Rennsport-Design, während das Sportlenkrad nun unten abgeflacht daherkommt. Aufwerten lässt sich das Ambiente mit Alcantara und Carbon-Applikationen. Zwei neue Infotainment-Systeme der Uconnect-Generation mit 5- oder 7-Zoll-Screen stehen außerdem im Angebot. Ein Navisystem, ein DAB-Radio sowie die Konnektivitäts-Systeme Apple CarPlay und Android Auto sind damit außerdem verfügbar. Optional bietet Abarth darüber hinaus ein 480 Watt starkes Audio-System von Beats mit sieben Lautsprechern an.

Leistungstechnisch werden die kleinen Abarth-Feger ebenfalls aufgewertet. Die Custom-Variante mit ursprünglich 140 PS leistet künftig 145 PS. Die Turismo-Version legt ebenfalls um 5 auf 165 PS zu. Allein die Hardcore-Variante Competizione muss sich mit den bisherigen 180 PS begnügen. Dafür kann man künftig für den Competizione ein Performance-Paket mit mechanischem Sperrdifferenzial an der vorderen Antriebsachse ordern. Dieses D.A.M. genannte Schmankerl wurde vom 695 Biposto abgeleitet und soll für mehr Grip bei Beschleunigung und Kurvenfahrten sorgen.

Alle drei Abarth-595-Versionen sind ab sofort bestellbar. Die Preise dürften wie gehabt bei knapp über 18.000 Euro für die Custom-Variante starten. (Mario Hommen/SP-X)

Skoda Fabia – Mit exklusivem Extra

Der tschechische Autohersteller Skoda macht den Fabia attraktiver. Der Kleinwagen ist nun mit adaptivem Tempomat und Rückfahrkamera bestellbar. Zudem wird die Einstiegsversion Active aufgewertet: So kann man in der günstigsten Version die Klimaanlage nicht mehr nur im Paket, sondern auch einzeln ordern, darüber hinaus ist hier nun auch das Musiksystem Swing erhältlich.

Die Adaptive Cruise Control (ACC) kommt nach den größeren Baureihen Octavia und Superb nun auch für den Kleinwagen zum Einsatz. Der adaptive Tempomat hält das Auto bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit bis zu 160 km/h automatisch auf Abstand zum Vordermann. Das Extra kann man für Modellvarianten mit mindestens 66 kW/90 PS ab dem Ausstattungsniveau Ambition hinzubuchen.

Mehr Sicherheit beim Einparken bietet die optionale Rückfahrkamera in der Heckklappe. Mit Einlegen des Rückwärtsgangs zeigt das Display des Infotainmentsystems deren Bilder an. Zusätzlich werden statische Fahrspuren – sogenannte Führungslinien – eingeblendet.

VW Amarok – Nun auch mit sechs Zylindern

Zum Facelift spendiert VW dem Pick-up Amarok einen Sechszylinder: Der ab September erhältliche V6-Diesel leistet in seiner kräftigsten Ausbaustufe 165 kW/224 PS und hat ein Drehmoment von 550 Newtonmetern, das bereits ab 1.500 Touren anliegt. Der Normverbrauch liegt nach vorläufigen Werten bei 7,6 Liter/100 km. Später werden zwei weitere Leistungsstufen mit 120 kW/163 PS und 150 kW/204 PS erhältlich sein. Preise für den neuen Motor sind noch nicht bekannt, der günstigste Amarok liegt derzeit bei 25.900 Euro brutto (103 kW/140 PS).

Abhängig von der Motorleistung gibt es als klassischer Heckantrieb oder mit Allradantrieb. Der wird beim manuellen Getriebe mit zuschaltbarer Vorderachse realisiert. In der 8-Gang-Automatikversion kommt ein permanentes Allradsystem samt Torsen-Differential zum Einsatz. Mit der neuen, hierzulande serienmäßigen geschwindigkeitsabhängigen Servolenkung soll sich der Pick-up präzise steuern lassen.

Zum Facelift sechs Jahre nach Markteinführung bekommt der Amarok zudem eine Front im Pkw-Stil und einen schickeren Innenraum. Auch wenn der 5.23 Meter lange Wolfsburger nun auch SUV-Kunden ansprechen soll, gehen die klassischen Pick-up-Tugenden nicht verloren: So passt auf die Ladefläche des viertürigen Amarok beispielsweise immer noch eine Europalette quer und Nutzlasten von über einer Tonne sind je nach Ausstattung möglich. Zudem kann der geliftete Pick-up nun in einigen Varianten bis zu 3,5 Tonnen ziehen.