Lexus IS – Fein verfeinert

Auf der Peking Motor Show (bis 4. Mai) zeigt die japanische Premium-Marke Lexus derzeit ihre überarbeitete Mittelklasse-Limousine IS. Der Viertürer erhielt vor allem im Frontbereich eine frische Optik mit neuen Leuchten, größeren Lufteinlässen in den Stoßstangen und einem leicht modifizierten „Diabolo“-Kühlergrill. Zudem gibt es neue 17-Zoll-Felgen im 10-Speichen-Design und zwei neue Außenfarben (Deep Blue Mica und Graphite Black Glass Flake).

Im Innenraum wurde der Monitor von 7 auf 10,3 Zoll vergrößert und die Auflösung für eine bessere Ablesbarkeit erhöht
Im Innenraum wurde der Monitor von 7 auf 10,3 Zoll vergrößert und die Auflösung für eine bessere Ablesbarkeit erhöht

Im Innenraum wurde der Monitor von 7 auf 10,3 Zoll vergrößert und die Auflösung für eine bessere Ablesbarkeit erhöht. Zudem sollen sich verschiedene Instrumente wie Tacho und Drehzahlmesser sowie Knöpfe, etwa für Audio und Klima, nun besser ablesen lassen.

Zudem gibt es neue 17-Zoll-Felgen im 10-Speichen-Design und zwei neue Außenfarben
Zudem gibt es neue 17-Zoll-Felgen im 10-Speichen-Design und zwei neue Außenfarben

Der Lexus IS wird in Deutschland weiterhin wahlweise mit 2,0-Liter-Turbobenziner (180 kW/245 PS) als 200t oder der Hybrid-Variante 300h mit einer Kombination aus 2,5-Liter-Benziner (133 kW/181 PS) und Elektromotor (105 kW/143 PS) angeboten. Das ergibt für den Hybriden eine Systemleistung von 164 kW/223 PS und einen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Liter (97 g CO2/km). Beide Modelle stehen derzeit jeweils mit einem Basispreis von 37.750 Euro in der Liste.

(Dirk Schwarz/SP-X)

Audi A6 und A7 – Frische Farben und mehr Konnektivität

Audi frischt den A6 kurz vor dem Ende seines Lebenszyklus noch einmal auf. Limousine und Avant erhalten ab dem Sommer geänderte Stoßfänger und Schweller sowie einen neuen Diffusor am Heck. Dazu gibt es bei beiden Modellen sowie der coupéhaften Limousine A7 Sportback neue Karosseriefarben, LED-Lichtakzente im Innenraum und ein überarbeitetes Infotainment-System mit Apple Car Play und Android Auto. Ebenfalls interessant für Smartphone-Nutzer: eine kabellose Ladefunktion für das Handy (Qi-Standard). Motorpalette und Einstiegspreise ändern sich nicht. Das günstigste Modell bleibt damit der A6 1.8 TFSI (106 kW/144 PS) für 39.550 Euro.

Volkswagen Amarok – Der Premium-Pickup

Volkswagen hat nicht erst gestern begonnen, sich neu zu positionieren. Das Ziel ist die viel und gern beworbene Premium-Klasse. Den Anfang machte seinerzeit der glücklose VW Phaeton, während der Touareg seit Beginn der Produktion gut verkauft wird. So entwickelte es sich also, dass jede Baureihe nun dem Premium-Anspruch hinterherhechtet und mittlerweile sogar der Kleinstwagen – der Up – vornehm-stylish sein möchte. Wie ein iPod, hieß es so oft. Der Golf und der Passat sind längst im Premium-Bereich angelangt, sodass es nun Zeit für den Amarok wird. Das meinen zumindest die Wolfsburger.

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Lifting für Tesla Model S – Weg mit dem Kühlergrill

Tesla spendiert dem Model S ein Facelift. Die elektrisch angetriebene Oberklasselimousine trägt ab Juni eine neue Front mit kleinerem Kühlergrill und LED-Leuchten im Stil des Model X. Auch das Heck wird leicht modifiziert. Dank der verbesserten Aerodynamik steigt die theoretische Reichweite bei einzelnen Modellversionen leicht an.

Neu auf der Optionsliste findet sich das ebenfalls vom Model X bekannte Hochstrom-Ladegerät. Dank einer Leistung von 16,5 kW soll es rund 50 Prozent schneller laden als das Standard-Ladegerät mit 11 kW. Der Aufpreis beträgt 1.700 Euro. Darüber hinaus ist nun eine Klimaanlage mit Luftkohlefilter und „Biowaffen-Schutzmodus“ bestellbar. Sie kommt im Pakete mit LED-Blinkern, elektrischer Heckklappe und Nappaleder-Armaturenbrett für 3.300 Euro.

Parallel zur Überarbeitung steigen die Preise. Kostete das Einstiegsmodell S 70 mit Hinterradantrieb bislang 78.000 Euro, sind es nun 82.700 Euro. Das Topmodell P90D startet bei 124.300 Euro.

Audi A3 – Mit schärferem Blick

Audi liftet den A3. Mit modifizierter Optik, neuen Technik-Extras und überarbeiteter Motorenpalette gehen Drei- und Fünftürer sowie Limousine und Cabrio Anfang Mai in den Handel. Die Preise starten bei 23.300 Euro.

Auch das Heck wurde leicht modifiziert
Auch das Heck wurde leicht modifiziert

Äußerlich ist die Modellpflege an einem schärfer gestalteten Kühlergrill, flacheren Scheinwerfern und einem geänderten Diffusor am Heck zu erkennen. Unter dem Blech zieht nun erstmals ein Turbo-Dreizylinder als Einstiegstriebwerk ein. Der bereits aus dem Schwestermodell VW Golf bekannte 1,0-Liter-Motor leistet 85 kW/115 PS und liefert zwischen 2.000 und 3.500 Umdrehungen ein Drehmoment von 200 Nm. Angaben zum Verbrauch macht der Hersteller nicht, der Wert dürfte jedoch zwischen 4,0 und 4,5 Litern liegen.

Audi hat den A3 geliftet
Audi hat den A3 geliftet

Ebenfalls neu im Programm ist der aus dem A4 bekannte neue Sparbenziner mit zwei Litern Hubraum und 140 kW/190 PS. Auch hier gibt es noch keine Verbrauchswerte, sie sollen bei Marktstart nachgereicht werden. Komplettiert wird das Ottomotorenprogramm von dem bekannten 1,4-Liter-Benziner mit 110 kW/150 PS und Zylinderabschaltung. Auf Dieselseite stehen ebenfalls drei Motoren zur Wahl, die 81 kW/110 PS, 110 kW/150 PS und 135 kW/184 PS leisten. Das alternative Antriebsprogramm umfasst weiter den 150 kW/204 PS starken Plug-in-Hybriden und ein Erdgasmodell mit 81 kW/110 PS. Überarbeitet hat Audi den Antrieb der Top-Variante S3, deren Vierzylinder-Turbo nun 228 kW/310 PS leistet (plus 10 PS).

Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit
Innen gibt es nun ein virtuelles Cockpit

Neu im Technik-Programm finden sich Matrix-LED-Scheinwerfer mit variabler Lichtverteilung, das unter anderem aus dem A4 bekannte virtuelle Cockpit, bei dem die Analog-Instrumente durch einen großflächigen Bildschirm ersetzt werden sowie ein Stau-Assistent, der bis Tempo 65 das Lenken und die Geschwindigkeitsregulierung übernimmt. Dazu gibt es ein überarbeitetes Infotainment-System.

Der Basispreis steigt durch das Lifting leicht an. Der neue Dreizylinder ist rund 500 Euro teurer als der bislang angebotene 1,2-Liter-Turbobenziner mit vergleichbarer Leistung. Darüber hinaus wurden die Ausstattungslinien neu geordnet. Analog zum A4 gibt es neben der Grundausführung ein „sport“- und ein „design“-Modell, darüber rangieren die Varianten „S line“ und „design selection“.

VW Tiguan – Jetzt auch ein Hingucker

Größer, leichter und hübscher: Die Neuauflage des VW Tiguan soll die Erfolgsgeschichte des Vorgängers fortsetzen und endlich wieder für gute Nachrichten im krisengeschüttelten Konzern sorgen. Die Preisliste startet zunächst bei 30.025 Euro für das 110 kW/150 PS starke Dieselmodell, der Basisbenziner (92 kW/125 PS) ist künftig ab 25.925 Euro zu haben.

Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist um sechs Zentimeter in der Länge gewachsen, der Radstand legt sogar um acht Zentimeter zu. Innen soll dadurch deutlich mehr Platz vorhanden sein als beim Vorgänger. So wächst nicht nur das Raumangebot im Fond, auch der Kofferraum legt um 145 auf 615 Liter deutlich zu. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rückbank um bis zu 18 Zentimeter nach vorne schieben und wer die Rücksitze zusätzlich umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Trotzdem soll das Gewicht gegenüber dem Vorgängermodell gesunken sein.

Komplett neu ist auch der Innenraum: Ein großer 8-Zoll-Bildschirm, erstmals Verkehrsdaten in Echtzeit dank Online-Anbindung und eine Fülle meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme zählen zu den wichtigsten Neuerungen. Zu letzteren gehört auch ein Stauassistent, der den Tiguan bis Tempo 60 autonom lenkt, beschleunigt und abbremst. Serie sind City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung und Spurhaltesystem. Neu ist das optionale Head-up-Display. Gegen Aufpreis gibt es erstmals für den Tiguan LED-Scheinwerfer.

Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version ist der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS, der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbrauchen soll. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich. Die Palette wird schnell ausgebaut. Letztlich soll es vier Diesel (115 PS, 150 PS, 190 PS, 240 PS) und vier Benziner (125 PS, 150 PS, 180 PS, 220 PS) geben. Basismodell wird künftiger der kleine Benziner mit 92 kW/125 PS und Frontantrieb sein, der ab 25.925 Euro kosten soll. Aber auch ein Plug-in-Hybrid steht in den Startlöchern.

(Dirk Schwarz/SP-X)

Mercedes-Benz SLC – Offen für Neues

In diesen Wochen kommt die überarbeitete Version des SLK auf den Markt. Neben der Umbenennung auf SLC haben sich beim kleinen Roadster weitere Details geändert, unter anderem beim Design, Extras. Dank neuem Einstiegsmotor beginnen die Preise nun bei 34.930 Euro, knapp 5.000 Euro weniger als bisher.

Das Erscheinungsbild der Ikone, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert, ist leicht aktualisiert. So trägt sie nun den Kühlergrill in Diamantoptik, der auch das Vorbild SL schmückt. Die Motorhaube ist stärker zugespitzt als bisher, die Scheinwerfer, jetzt auch mit LED-Technik zu haben, wurden schmaler. Größere Lufteinlässe in der Frontschürze drücken den SLC etwas wuchtiger auf die Straße. Ähnliches gilt für das Heck mit seinen in den geriffelten Diffusor eingelassenen Endrohren. Auch die etwas schmaleren Rückleuchten erstrahlen mit LED-Technik. Im Innenraum haben die Designer ebenfalls Hand angelegt, unter anderem sind Kombiinstrument und Lenkrad neu gestaltet.

Die Liste der Extras wurde deutlich erweitert, neu sind unter anderem Einpark- oder Spurhalteassistent, Rückfahrkamera oder Internetzugang. Das faltbare Stahldach hingegen bleibt dem Frauenliebling erhalten. Es lässt sich nun bei Geschwindigkeiten bis 40 km/h öffnen und schließen.

Das neue Einstiegsmodell SLC 180 begnügt sich mit einem 1,6-Liter-Turbobenziner, der aber dennoch 115 kW/156 PS an die Hinterräder schickt und mit einer Spitze von über 225 km/h die sportlicher ambitionierten SLC-Fahrer nicht enttäuschen sollte.

Porsche 718 Boxster – Flotter Vierer

Jetzt also hat es auch den Boxster erwischt, vorbei die Zeit des frei atmenden Motors. Mit dem Facelift ändert sich an der Optik zwar nicht viel – am auffälligsten ist das schwarze Band zwischen den Heckleuchten –, dafür aber unter der Haube umso mehr. Zukünftig zwingt nämlich auch dem kleinen Zuffenhausener ein Turbolader die Luft mit Gewalt in den Motor. Und noch schlimmer: Er muss zwei Brennkammern abgeben, fährt fortan nur noch mit einem Vierzylinder-Boxer vor. Während Enthusiasten die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, gibt es objektiv nichts, was dagegen spricht: Die Aufladung bringt mehr Leistung, bei weniger Verbrauch. Aber kann das die Kunden überzeugen? AbEnde April muss es der mindestens 53.646 Euro teure Boxster mit dem neuen Namenszusatz 718 unter Beweis stellen.

Nach den freiatmenden Motoren im 911er wurden nun auch die Boxster-Aggregate aufgeladen und müssen gleich noch zwei Zylinder lassen. Geschadet hat’s dem Zweisitzer aber nicht
Nach den freiatmenden Motoren im 911er wurden nun auch die Boxster-Aggregate aufgeladen und müssen gleich noch zwei Zylinder lassen. Geschadet hat’s dem Zweisitzer aber nicht

Spätestens nach einer Probefahrt dürften die meisten Interessenten ihre Zweifel über Bord werfen. Ja, der neue Motor ist standesgemäß. Ihn in den, neuerdings in Anspielung an vierzylindrige Ahnen aus den 1950er-Jahren zusätzlich 718 genannten Boxster zu bringen, war aber gar nicht so einfach: Zwar haben die Aggregate für Boxster und Boxster S weniger Zylinder, doch der Turbolader nimmt einiges an Platz in Anspruch. Das Basistriebwerk wartet zukünftig mit zwei Litern Hubraum auf und kommt auf 220 kW/300 PS und 360 Newtonmeter Drehmoment, die dank des Turbos schon bei 1.950 Umdrehungen anliegen. Das S-Modell bekommt einen halben Liter mehr Platz für die Verbrennung und einen Lader mit variabler Turbinengeometrie. Das Ergebnis: 257 kW/350 PS und satte 420 Newtonmeter.

Und wehe wenn die Losgelassen: Knapp unterhalb von 2.000 Touren fallen sie komplett über die Hinterachse her und katapultieren den rund 1,4 Tonnen schweren Zweisitzer nach vorne. Fahrer und Sozius werden von den straffen Sitzen förmlich aufgesogen – und die Mundwinkel verziehen sich zu einem Lächeln. Sechs Zylinder? Wozu? Vor allem Otto-Normal-Porschefahrer profitiert von den neuen Motoren. Dank des Turbos braucht es keine hohen Drehzahlen mehr: Früher waren schon drei-, viertausend Touren nötig, um zackig vom Fleck zu kommen, jetzt gelingt der Kavalierstart an der Ampel auch Ungeübten kinderleicht. Knapp über dem Leerlauf schiebt der Boxster ordentlich an, und zum Überholen reicht ein kurzes Zucken mit dem rechten Fuß. Die Schaltvorgänge überlässt man dabei am besten dem Doppelkupplungsgetriebe (PDK, rund 2.800 Euro), das seine sieben Gänge souverän und in Windeseile sortiert. Wer die Gangwechsel lieber selber vornimmt, bekommt den 718 aber auch als Handschalter.

Sechs Zylinder? Wozu? Vor allem Otto-Normal-Porschefahrer profitiert von den neuen Motoren
Sechs Zylinder? Wozu? Vor allem Otto-Normal-Porschefahrer profitiert von den neuen Motoren

Auch die ambitionierten Fahrer brauchen den Turbo nicht zu fürchten. Wer will, schaltet in den Sport-Modus der den Boxster spürbar strafft und dreht die Gänge bis zum Begrenzer aus – der schiebt erst jenseits der 7.000er-Markierung den Riegel vor. Dank der Dynamic-Boost-Funktion hält der Motor den Ladedruck aufrecht, wenn man kurz vom Gas geht. So steht sofort wieder die gesamte Kraft zur Verfügung, sobald man das rechte Pedal nur leicht niedertritt; ein Sauger könnte es kaum besser machen. Über den Response-Button am Lenkrad lässt sich außerdem der Boost-Modus aktivieren: Der schaltet für 20 Sekunden alle Systeme auf maximale Beschleunigung – ideal um den Hintermann abzuhängen. Einziges Manko: Der Sound. Der wurde durch den Turbo deutlich sonorer, tiefer. Statt zu röcheln, verleiht der Porsche seiner Kraft jetzt knurrend Ausdruck. Am besten dringt der Klang nach wie vor ohne das Stoffdach ans Ohr. Wie gut, dass es nur kurzweilige neun Sekunden dauert, bis das Verdeck sich hinter den Sitzen verstaut hat. Das funktioniert sogar noch bei Stadttempo.

Den etwas entschärften Klang macht der Stuttgarter spätestens mit nochmals verbesserten Fahreigenschaften wieder wett: Der Zweisitzer lenkt dank einer direkteren Lenkung noch präziser ein, die steifere Hinterachse sorgt in der Kurve für noch mehr Stabilität und eine auf Wunsch erhältliche mechanische Quersperre im Heck trägt das Ihre zur Fahrdynamik bei. Ab 120 km/h drückt außerdem der ausfahrbare Spoiler den Porsche in Richtung Asphalt und sorgt für mehr Bodenhaftung. Der Boxster ist aber nicht nur sportlicher, sondern sogar etwas komfortabler geworden. Dank optionaler, adaptiver Dämpfer fühlen sich nun auch rückengeschädigte wohl, solange sie den Normalmodus nicht verlassen. Apropos Fahrmodus: Wer es sich zutraut, kann die elektronischen Regelsysteme in die Schranken weisen und mit dem Boxster nochmal deutlich mehr Spaß haben. Profis können den Stabilitätswächter sogar komplett deaktivieren.

Die Aufpreisliste hält teure Köstlichkeiten wie LED-Scheinwerfer, Navigation und Onlinezugang für das neue, größere Infotainmentsystem
Die Aufpreisliste hält teure Köstlichkeiten wie LED-Scheinwerfer, Navigation und Onlinezugang für das neue, größere Infotainmentsystem

Und wie sieht es nun mit dem Verbrauch aus? Nur noch 6,9 Liter soll der Boxster brauchen, der S nimmt sich im Mittel 7,3 Liter – jeweils mit PDK, die Handschalter gönnen sich gut einen halben Liter mehr. Wer den 718 standesgemäß bewegt, wird die Papierwerte aber nur als Phantasiezahl kennen, zehn Liter oder mehr sind bei flotter Fahrt keine Seltenheit; das abgenutzte Sprichwort „Turbo läuft, Turbo säuft“ wollen wir hier nicht noch einmal bemühen. Den eigenen Kontostand sollte man vor dem Kauf aber ohnehin gut prüfen, denn beim Einstiegspreis wird es selten bleiben: Die Aufpreisliste hält teure Köstlichkeiten wie LED-Scheinwerfer, Navigation und Onlinezugang für das neue, größere Infotainmentsystem oder die Keramikbremsen – für stolze 7.320 Euro bereit. Nur in Sachen Fahrerassistenz findet sich außer einem Totwinkel-Warner und Parksensoren nichts. Der Endpreis wird aber trotzdem nur selten unter 70.000 Euro bleiben liegen, aber vielleicht lässt zukünftig ja am Hotel sparen: Mehr als ein Kurzurlaub ist mit den beiden kleinen Kofferräumen (vorne 150 Liter, hinten 125 Liter) nämlich nicht drin.

Update: Mitsubishi Space Star – Facelift für den Einstiegsjapaner

Ein geschärftes Design, ein aufgewertetes Interieur und optimierte Fahreigenschaften – fertig sind die Zutaten für das Facelift des Mitsubishi Space Star für das Modelljahr 2016. Der Kleinstwagen wurde für seine zweite Lebenshälfte kräftig umgekrempelt und zeigt sich so von seiner besten Seite. Sogar Bi-Xenon-Scheinwerfer gibt es für den kleinen Japaner. Was der Einstiegs-Mitsubishi sonst noch kann, zeigen die folgenden Zeilen.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (5)Das Design ist der Vor-Facelift-Variante recht treu geblieben, wirkt nun aber edler und nobler. Dazu tragen die neuen Stoßfänger mit den vergrößerten Lufteinlässen an der Front ebenso bei wie Chromleisten und die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Standlicht. Für einen dynamischeren Auftritt sorgt die stärker konturierte Motorhaube in Verbindung mit dem aerodynamischen Heckspoiler. Hinzu gesellen sich LED-Rückleuchten und Alufelgen in neuem Design.

Auch innen wirkt der Japaner nun deutlich wertiger. So kann man den Kleinstwagen jetzt mit einem neuen Lederlenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Applikationen bekommen, hinter dem sich die neuen Instrumente verbergen. Sie wirken nun sehr edel und steigern das Ambiente zusätzlich. Hinzu gesellen sich neue, hochauflösende Displays, die mit einer verbesserten Ablesbarkeit gefallen sollen sowie Sitzbezüge mit einer höheren Qualität.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (6)

Unter der kurzen Motorhaube des neuen Mitsubishi Space Star werkeln zwei kleine Aggregate. Die 1.0 Liter-Maschine generiert 71 PS, während der größere 1.2 Liter-Motor 80 PS bereitstellt. Kombiniert werden beide mit einer Fünfgang-Handschaltung. Optional kann man für den größeren Antrieb ein stufenloses CVT-Getriebe bekommen, das zur Komfortsteigerung beitragen soll. All das spricht nicht gerade dafür, dass der Japaner eine Ausgeburt an Sportlichkeit ist, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, schließlich muss nicht jedes Auto ein vermeintlicher Sportler sein, wie es heute modern ist. So geizt der Space Star etwa bei den Verbräuchen, die  zwischen 4,0 und 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Damit liegt der CO2-Ausstoß unter 100 g/km – alle Achtung. Damit aber doch etwas Fahrspaß aufkommt, wurde das Fahrwerk modifiziert. Es soll nun mehr Fahrspaß und Handlichkeit bei gleichzeitig verbessertem Federungskomfort bieten.

Ausstattungsseitig hat sich auch etwas getan: grundsätzlich aufgegliedert in drei Linien – Basis, Plus und Top – kommen zum Start noch die Einführungsmodelle Intro Edition und Intro Edition + hinzu. Bei letzterer ist das Infotainment-System „Smart Link Navigation” immer mit dabei und ermöglicht die Smartphone Integration entweder per Android Auto oder Apple CarPlay. Zudem wartet es mit einer Sprachsteuerung, einer SD-Kartenavigation von TomTom, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung sowie einem Audiosystem mit Bluetooth Musikstreaming und einem USB-Anschluss auf. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über das digitale Radio freuen, das zusammen mit den anderen Funktionen über den 6,5 Zoll Touchscreen gesteuert wird.

Ein großes Thema, speziell bei Kleinstwagen, ist die Sicherheit – immerhin verfügen diese in der Regel nur über eine geringe Knautschzone. Deshalb fährt der Space Star mit der patentierten Karosserie-Sicherheitsstruktur RISE vor. Weitere, serienmäßige Bestandteile sind sechs Airbags, ABS inklusive eines Bremsassistenten, ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP sowie eine Traktionskontrolle. Außerdem kann man sich stets auf den kleinen Japaner verlassen: Bereits im Basispreis von 9.990 Euro ist eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie inbegriffen. In der Topversion für 16.490 natürlich auch.

 

Update: Aktuell bietet Mitsubishi den neuen Space Star zum gleichen Preis wie den Vorgänger an! Los geht es damit bei 7.990 €.

Nissan GT-R – Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Damit der Nissan GT-R aber nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden muss, halten ihn die Japaner stets auf dem neuesten Stand. Beinahe alljährlich wurden Optimierungen und Änderungen am Supersportwagen gezeigt, die für das Auge der allermeisten Betrachter nahezu unsichtbar waren. Nun feiert ein weiteres Facelift des Coupés seine Weltpremiere in New York und soll so dynamisch ausfallen wie nie zuvor, dabei aber mehr Komfort bieten denn je. Außerdem beteuern die Japaner, dass das Facelift zum Jahr 2017 das umfangreichste sei, das seit der Markteinführung im Jahr 2007 je stattgefunden habe. Read more

News: Facelift für Toyota GT86 – Sportlichere Züge

Toyota liftet seinen Sportwagen GT86. Premiere feiert das vor allem an Design und Fahrwerk überarbeitete Coupé auf der Auto Show in New York (25. März bis 3. April). Die Änderungen betreffen die Front mit ihrem nun größeren Kühlergrill sowie neue Leuchten am Heck. Für den Innenraum stehen nun Leder-Alcantara-Sportsitze zur Wahl. Dazu gibt es ein überarbeitetes Fahrwerk. Zu eventuellen Änderungen am 2,0-Liter-Boxermotor macht Toyota noch keine Angaben; allerdings könnte die Leistung gegenüber den aktuell 147 kW/200 PS leicht wachsen. Die Markteinführung dürfte Ende des Jahres erfolgen.

Das Facelift-Debüt auf der US-Messe ist kein Zufall, markiert der Toyota-Sportler dort doch endgültig das Aus für die Tochtermarke Scion. Der leicht schrille Ableger sollte bei seiner Gründung 2002 mit schräg gestalteten Kleinwagen und sportlichen Coupés vor allem jüngere Kunden begeistern. Neben dem hierzulande bekannten Kleinstwagen iQ zählte auch der GT86 zum Angebot – allerdings unter dem Namen Scion FR-S. Weil die komplette Marke nun wegen schlechter Verkaufszahlen eingestellt wird, firmiert er künftig in den USA unter Toyota 86.

News: Peugeot 108 – Neues Make-Up für den kleinen Löwen

Der Peugeot 108 ist bislang zumeist als eines bekannt – als Kleinstwagen. Peugeot bezeichnet ihn lieber als superkompakten Stadtflitzer, aber das macht im Endeffekt keinen Unterschied. Der Löwe, der sich die Plattform und dementsprechend das Konzept mit dem Toyota Aygo und Citroen C1 teilt, wird nun aufgefrischt und bekommt neue Ausstattungen. So soll das Modell auch weiterhin attraktiv bleiben, was die stabilen Gebrauchtwagenpreise belegen. Wir haben uns genauer angesehen, was der kleine Franzose für seine weitere Laufbahn mitbringt. Read more

News: Alfa Romeo Giulietta – Jenseits der Massenware

Nach fünf Jahren hat Alfa Romeo das Kompaktmodell Giulietta überarbeitet. Mit dem sanften Facelift nähert sich die Italienerin optisch der größeren Giulia. Ab 21.190 Euro wildert die Giulietta zukünftig in der Golfklasse, dann mit dem 88 kW/120 PS starken Turbobenziner.
Zur Serienausstattung gehören unter anderem Klimaanlage, Infotainmentsystem mit Touchscreen, Lederlenkrad und elektrische Fensterheber vorn und hinten. Das Topmodell Giulietta Veloce 1.8 bei dem der 177 kW/240 PS starke Turbobenziner serienmäßig mit Doppelkupplungsgetriebe kombiniert ist, kostet 32.990 Euro.

Front- und Heckschürze wurden beim Facelift dezent überarbeitet. Dazu erhält der Kompakte ein neugestaltetes Firmenlogo, überarbeitet Schriftzüge und innen ein Kombiinstrument mit nun weißen statt roten Zahlen. Der größte Unterschied bei den Motoren: Nun kann auch der 88 kW/120 PS starke Einstiegs-Diesel mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (TCT) gekoppelt werden.Das Motorenangebot besteht aus vier Turbobenzinern zwischen 88 kW/120 PS) und 177 kW/240 PS sowie drei Diesel (88 kW/120 PS bis 129 kW/175 PS).

News: Alfa Romeo Giulietta Facelift – Schönheit statt Massenware

In den vergangenen Jahren dümpelte die Marke Alfa Romeo etwas vor sich hin; es fehlte an spannenden Neuheiten, ja überhaupt an Neuheiten. Doch nun hat die Fiat-Tochter frischen Lebensmut geschöpft, bis 2020 sollen acht neue Modelle folgen. Das erste Highlight ist die Mittelklasse-Limousine Giulia, die nach einer Vorab-Premiere des Sportmodells auf dem diesjährigen Genfer Auto Salon endlich ihre komplette Bandbreite zur Schau stellen darf. Nur wenige Tage zuvor legte Alfa Romeo nun mit der nach fünf Jahren erstmalig überarbeiteten Giulietta gleich die zweite Neuheit auf. Ab 21.990 Euro wildert der Kompakte zukünftig in der Golfklasse.

Hört man sich die Pläne der Alfa-Strategen an, könnte man meinen, die Giulietta wurde komplett neu erfunden: Von 2.200 verkauften Einheiten im Jahr 2015 soll der Absatz in diesem Jahr auf rund 4.000 Fahrzeuge anwachsen! Steht der Kompakte allerdings vor einem, muss man schon genau hingucken, um die geliftete Version zu erkennen – lediglich Front- und Heckschürze wurden, ganz dezent, überarbeitet. Dazu ein neugestaltetes Firmenlogo, überarbeitet Schriftzüge und innen ein Kombiinstrument mit nun weißen statt roten Zahlen – all das fällt unter „leichtes Make-up“ und ist eigentlich noch kein Grund, auf eine Verdopplung der Stückzahlen zu setzen.

Innenraum der Alfa Romeo Giulietta
Innenraum der Alfa Romeo Giulietta

„Natürlich erhoffen wir uns von der neuen Giulia einen positiven Einfluss auf die ganze Marke“, betont der für Deutschland zuständige Manager Stefan Moldaner. Und außerdem hat die Giulietta ja doch noch einen Pfeil im Köcher: Endlich kann nämlich auch der kleinere von drei Dieseln mit dem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (TCT) gekoppelt werden – ein deutlicher Komfortgewinn, der die Beliebtheitsskala der Aggregate durchaus durcheinander bringen könnte. Derzeit entscheiden sich die meisten Käufer noch für das 150 PS starke Zwei-Liter-Aggregat.

Doch der 120 PS starke Einstiegs-Diesel braucht sich nicht hinter seinem größeren Bruder verstecken. Mit reichlichen 280 Newtonmetern Drehmoment rückt er ihm nahe auf die Pelle und dass er mit 10,5 Sekunden für den Standardsprint einen einstelligen Wert knapp verfehlt, ist Nebensache. Der kräftige Durchzug und der flotte Antritt machen dieses zweistellige Manko locker wieder wett, die sanft und schnell zugleich schaltende Automatik sowie die effiziente Geräuschdämmung sprechen zusätzlich für den 1.6er. Maximal läuft er 195 km/h, das reicht auch auf der Autobahn vollkommen aus. Mit mindestens 27.490 Euro ist er allerdings kein Schnäppchen, dafür spart er an der Tankstelle. Nur 3,9 Liter werden im Normbetrieb auf 100 Kilometern verbrannt.

Wem dagegen selbst 150 PS nicht reichen, der kann die 175-PS-Version vom oberen Ende der Dieselskala abgreifen; hier ist das TCT serienmäßig an Bord. Auf der Benzinerseite räumt Alfa mit dem Facelift etwas auf und streicht den 105-PS-Basisotto aus dem Programm; los geht es nun mit der 120 PS starken Ausbaustufe des 1,4-Liter-Turbos, weswegen der Einstiegspreis auch geringfügig auf 21.990 Euro klettert. Weiterhin im Angebot sind der 1.4er mit Multi-Air-Technik und 150 beziehungsweise 170 PS sowie ein 250 PS starker 1.8er; die beiden letztgenannten fahren ebenfalls serienmäßig mit Doppelkupplungsgetriebe vor.

Das Make-up des Kompakten haben die Italiener nur leicht aufgefrischt – trotzdem soll der Absatz sich fast verdoppeln.
Das Make-up des Kompakten haben die Italiener nur leicht aufgefrischt – trotzdem soll der Absatz sich fast verdoppeln.

Dass die Giulietta im Kampf um die Marktanteile keine reelle Chance gegen den Klassenprimus VW Golf hat, dürfte auch den Verantwortlichen in Turin bewusst sein. Deswegen sucht sich die Italienerin gezielt ihre Nische zwischen der Massenware im Kompaktsegment – und setzt auf Sportlichkeit und Schönheit. Keine Frage: Die sinnlichen Rundungen der Karosserie sind deutlich emotionsgeladener als die glatten Flächen des Wolfsburgers, und die mit Benzina und Acqua beschrifteten Instrumente wirken um einiges liebevoller, als mit schnöden Piktogrammen versehene Anzeigen. Dazu gibt es ein straffes Fahrwerk, das zwar den Rücken herausfordert, aber auch den Fahrspaß fördert; adaptive Dämpfer gibt es leider noch nicht. Dafür aber einen Sportmodus, der Lenkung, Motorkennlinie und das Doppelkupplungs-Getriebe zusätzlich strafft. Und natürlich eine gehörige Portion Dolce Vita, die jeder Alfa serienmäßig an Bord hat.

News: Fiat stellt sich neu auf – Mehr Modelle und zwei Premium-Marken

Seit Fiat mit Chrysler zum FCA-Konzern mutierte, sind die Italiener im Aufwind. Bis 2018 will man den Absatz der insgesamt 15 Konzernmarken von heute 4,6 auf 7 Millionen Einheiten pro Jahr steigern. Dabei helfen neue Fahrzeuge, für die der Konzern in einem 2014 gestarteten Fünf-Jahres-Plan insgesamt 55 Milliarden Euro investieren will. In diesem Jahr sollen alleine in Deutschland 20 neue oder überarbeitete Modelle auf den Markt kommen. Hierzulande ist FCA mit den Marken Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional (Transporter), Jeep und Abarth vertreten.

Den größten Anteil hat natürlich die italienische Muttermarke. Nachdem alle Varianten des Dauerbrenners Fiat 500 erfunden sein dürften, setzen die Turiner 2016 mit dem Spider 124 auf Emotion und gleichzeitig mit der Neuauflage des Tipo auf Ratio. Der Spider wurde mit dem Mazda MX-5 gemeinsam entwickelt und sollte eigentlich als Alfa Romeo zur Welt kommen. Anscheinend passte dann aber der formschöne Zweisitzer nicht mehr unterhalb des höherpositionierten Alfa C4, zumal die Marke Alfa ohnehin näher an Konzernschwester Maserati heranrücken soll. Fiat soll es recht sein. So hat man einen Sportwagen im Angebot, der die Tradition des alten 124 Spider weiterführen kann und mit klassischem italienischem Schick und sportlichen Fahrwerten punkten dürfte.

Der neue Tipo soll derweil im Budget-Segment der Kompaktklasse wildern. Dazu setzt er auf die drei klassischen Karosserieformen Stufenheck, Schrägheck und Kombi. Vor allem vom Schrägheck versprechen sich die Verantwortlichen auch auf dem deutschen Markt Erfolge gegen die Wettbewerber aus Korea und Frankreich. Alfa Romeo, in den deutschen Zulassungsstatistiken fast schon unter „ferner liefen“ verbucht, soll mit der sportlichen Mittelklasse-Limousine Giulia an glorreiche Zeiten anknüpfen. Auf der IAA im vergangenen Jahr überraschte Alfa mit der Positionierung der Giulia gegen potente Wettbewerber von Mercedes AMG oder BMWs M-GmbH.

Mit der Neuauflage des Tipo setzt Fiat auf Rationalität.
Mit der Neuauflage des Tipo setzt Fiat auf Rationalität.

Dazu tragen nicht unwesentlich die Ferrari-Maserati-Gene im 510-PS-Motor bei. In diesem Jahr erfolgt nun die Markteinführung auch mit zivileren Antrieben, aber durchaus das Premium-Segment anpeilend. Außerdem haben die Mailänder die Modelle Mito und Giulietta überarbeitet. Während es an der Form des Kleinwagen- und Kompaktklasseangebots nichts zu mäkeln gab, war man vor allem in Sachen Konnektivität doch arg ins Hintertreffen geraten.

Ohnehin voran geht es mit Jeep. Die Allradmarke im italo-amerikanischen Konzern wächst weiter. 2015 konnte man in Deutschland um 44,3 Prozent auf 14.819 Einheiten zulegen, weltweit wurde ein Absatzrekord von mehr als 1,2 Millionen erzielt. Ein wesentlicher Baustein war der Jeep Renegate, der nebenbei seine Technik dem Fiat 500X leiht und damit auch der italienischen Mutter Möglichkeiten im Allradsegment eröffnet. Ein neues Kompakt-SUV von Jeep soll in diesem Jahr dafür sorgen, dass die positive Tendenz anhält.

Ein wichtiges Element im Portfolio des Konzerns ist Fiat Professional, die Transportersparte. Man ist auf Seiten der Italiener stolz darauf, im Segment der leichten Nutzfahrzeuge alle Größen- und Gewichtsklassen abzudecken. Außerdem liefert man in Deutschland seit Jahren den einzigen Segmentspitzenreiter des Konzerns in den Zulassungshitlisten. Der Ducato ist unangefochten Basis für die allermeisten Wohnmobile.

Um die Kräfte zu bündeln, sortiert FCA seinen Vertrieb neu. Die Erfolgsmarke Jeep wird mit Alfa Romeo händlerseitig in ein Premium-Angebot gefasst, während Fiat und die Transporter-Tochter Fiat Professional gemeinsam mit der Sport- und Tuningmarke Abarth auftreten. Das soll durch getrennte Auftritte im Handel unterstrichen werden. Während große Händler getrennte Schauräume und Eingänge bieten sollen, wird es auch reine Alfa/Jeep-Händler geben.

Autor: Günter Weigel/SP-X

News: Porsche 718 Boxster – Wenn minus zwei ein Plus ergibt

Im Frühsommer 2016 feiert der Name 718 bei Porsche sein Comeback: Mit dem Facelift der dritten Boxster- und Cayman-Generation stellt Porsche die drei legendären Ziffern seinen Einstiegsmodellen voran. Wichtiger aber: Mit der Nummer kehrt auch der Vierzylinder zurück, der den bisherigen Sechszylinder-Boxer kurzerhand aufs Altenteil schickt. Den Job der beiden verlorenen Brennkammern übernimmt ein Turbolader.

Untermotorisiert muss sich mit dem 718 aber niemand fühlen. Als Zweiliter entwickelt der Motor im Boxster 300 PS und 360 Newtonmeter Drehmoment, für den Boxster S wurde das Triebwerk auf 2,5 Liter Hubraum aufgebohrt und mit einem Lader mit variabler Turbinengeometrie (VTG) bestückt. Das Ergebnis: 350 PS und 420 Newtonmeter. Die Kraft steht jeweils über ein weites Drehzahlband von rund 1.900 bis 4.500 Touren zur Verfügung, die Verwaltung übernimmt entweder eine Sechsgang-Handschaltung oder ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe. Beim Einstiegsmodell zeigt der Tacho nach spätestens 5,1 Sekunden einen dreistelligen Wert an, im Boxster S passiert das eine halbe Sekunde eher; der schwächere schafft Tempo 275, der stärkere 10 km/h mehr.

Wie beim Elfer, sorgt auch hier die Dynamic-Boost-Funktion dafür, dass der Ladedruck aufrechterhalten wird, wenn der Fahrer kurz vom Gas geht und – saugerähnlich – sofort wieder die volle Power zur Verfügung steht, sobald sich der rechte Fuß senkt. Damit es nicht nur schnell geradeaus geht, sondern der 718 auch im kurvigen Geläuf der gesteigerten Leistung gerecht werden kann, wurde die Fahrwerksabstimmung gründlich überarbeitet. Eine noch größere Spreizung zwischen Fahrdynamik und Komfort machen optionale, adaptive Dämpfer möglich. Für mehr Stabilität sorgt eine steifere Hinterachse und in den hinteren Radhäusern ist nun Platz für bis zu 10,5 Zoll breite Felgen. Zusätzlich wurde die von ZF beigesteuerte, elektromechanische Lenkung direkter ausgelegt. Neu ist der Sport-Modus, bei dem die Regelsysteme zwar aktiv sind, aber der Fahrer deutlich mehr Eigenverantwortung trägt. Wer es sich zutraut, kann das System weiterhin komplett deaktivieren – und im Ernstfall auf die negative Kraft der Bremsen hoffen: Der 718 Boxster setzt auf die Stopper des bisherigen Boxster S, das neue S-Modell bekommt an der Vorderachse die Vierkolben-Bremssättel aus dem 911 Carrera.

Viele Mitstreiter auf der Straße werden zweimal hinschauen müssen, um die neue Generation von außen zu erkennen. Dabei werden bis auf den hinteren Kofferraumdeckel alle Blechteile neu gepresst. Markant sind die LED-Scheinwerfer und die schwarz hinterlegten Rückleuchten mit schlanken Schlusslichtbalken und Vierpunkt-Bremslichtern. Dass der Porsche-Schriftzug frei am Heck zu schweben scheint, ist ein nettes Detail. Im Innenraum kommen ein neues Armaturenbrett, das aus dem 918 bekannte Lenkrad und das aktuelle Infotainmentsystem mit Online-Zugang und großem Touchscreen zum Einsatz.

News: Bentley Mulsanne wird geliftet – Für gewachsene Ansprüche

Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März). Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter, die komplett dem Fond-Fußraum zugutekommen. So ist unter anderem Platz für einen neuen Liegesitz mit ausfahrbaren Beinauflagen. Beide Längenvarianten verfügen darüber hinaus über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank.

Innen geht es weiterhin edel zu
Innen geht es weiterhin edel zu

Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger. Außerdem wurden die beiden äußeren Exemplare der Vier-Scheinwerfer-Front leicht angehoben. Auch unter dem Blech gibt es Feinschliff: So soll eine aktive Motoraufhängung den Fahrkomfort erhöhen, spezielle Reifen sollen den Geräuschpegel im Innenraum senken. Unverändert bleibt der V8-Motor der großen Limousine; das 6,8 Liter große Triebwerk gibt es weiterhin wahlweise mit 377 kW/512 PS und 395 kW/537 PS. Preise nennt die VW-Tochter noch nicht. Das aktuelle Modell kostet rund 300.000 Euro.

Das Heck wurde sanft modifiziert
Das Heck wurde sanft modifiziert

News: Volvo V40 und V40 Cross Country – Mit dem Facelift ein neues Gesicht

Ab April ist der überarbeitete Volvo V40 bestellbar. Mit dem Facelift hat sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country. Beide feiern auf dem Genfer Autosalon (3.-13.März) Premiere.

Ab April ist der überarbeitete Volvo V40 bestellbar
Ab April ist der überarbeitete Volvo V40 bestellbar

Darüber hinaus ist das Kühlergrill-Design etwas geändert und es gibt neue Außenfarben, unter anderem zwei neue Blautöne. Im Innenraum sind ebenfalls einige neue Individualisierungs-Details wählbar, beispielsweise ein schwarzer Dachhimmel. Außerdem gibt es neue Konnektivitätsfunktionen, so lässt sich das Fahrzeug über eine App nun mit weiteren Wearables wie der Apple-Uhr verbinden.

Das Facelift feiert auf dem Genfer Autosalon (3.-13.März) Premiere
Das Facelift feiert auf dem Genfer Autosalon (3.-13.März) Premiere

Mit dem Facelift wird die Motorenpalette vom Volvo V40 um den T4-Motor mit 140 kW/190 PS erweitert. Als Antrieb stehen damit vier Benziner (90 kW/122 PS bis 180 kW/245 PS) und drei Diesel (88 kW/120 PS bis 140 kW/190 PS) zur Wahl. Die Preise dürften auf dem gleichen Niveau bleiben, der günstigste V40 kostet derzeit 23.450 Euro.

News: VW Up – Besser vernetzt in Genf

Knapp fünf Jahre nach Markteinführung wird der VW Up nun aufgefrischt. Bevor der geliftete Kleinstwagen im Spätsommer auf den Markt kommt, zeigt er auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) seine leicht modifizierte Front sowie das überarbeitete Cockpit.

Auch ein neuer Motor ist an Bord
Auch ein neuer Motor ist an Bord

Auf Wunsch gibt es für das Einstiegsmodell der Marke außerdem ein neues Infotainment-System mit verbesserter Smartphone-Einbindung sowie eine 300-Watt-Musikanlage. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot. Preise nennt VW noch nicht, bislang werden knapp 10.000 Euro fällig. Damit bliebe der Wolfsburger das teuerste Modell aus dem Kleinstwagen-Trio des Konzerns; die günstigeren Ableger Skoda Citigo und Seat Mii erhalten aber voraussichtlich erst im kommenden Jahr ihr Lifting.

Innen gibt es ein neues Infotainmentsystem
Innen gibt es ein neues Infotainmentsystem

News: Der Volkswagen up! Neue Gewänder in Genf

Der Volkswagen up! ist tatsächlich schon seit 2011 auf dem Markt – da wird es förmlich Zeit für ein Facelift. Das zeigen die Wolfsburger nun in Genf und verpassen dem Kleinstwagen eine Frischzellenkur. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine neue Topmotorisierung sollen den kleinen Volkswagen wieder in Schwung bringen. Aber nicht nur der up! wird in der Schweiz gezeigt, sondern auch das Concept Car eines SUV. Viel verraten die Wolfsburger dazu aber noch nicht.

Die Varianten-Vielfalt des up! ist jetzt schon nicht gerade das, was man als klein bezeichnet. So gibt es den kleinsten aller aktuellen Volkswagen in den Ausstattungs-Linien take up!, move up! und in zwei Versionen der Ausstattung color up! Hinzu gesellt sich der cross up! Bei den Motoren ist die Auswahl schon etwas übersichtlicher: Den Einstieg bilden zwei 1.0 Dreizylinder mit 60 oder 75 PS, die vom Stromer e-up! und einer Erdgas-Variante ergänzt werden. Mit dem Facelift soll aber eine neue Topmotorisierung Einzug halten, die 90 PS bereitstellt. Damit sollte Fahrspaß sogar in der kleinsten Fahrzeugklasse garantiert sein.

Der neue Volkswagen up!

Neu sind zudem zwei Modelle des up!: Zum einen der load up! und der up! beats. Ersterer soll sich als Mikro-Transporter eigenen, da er nur zweisitzig vorfährt und somit einen besonders geräumigen Laderaum bereithält. Der up! beats hingegen resultiert aus einer Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Beats Audio. Dieses Modell des Kleinstwagens bekommt ein 300 Watt Soundsystem. So kommt satter Klang auch in die kleinste Hütte. Wenn diese Variationen noch nicht ausreichen, kann man seinen neuen Volkswagen up! darüber hinaus mit neuen Außenfarben, Polstern und entsprechenden „Dashpads“ – also auf deutsch Armaturenbrett-Leisten – individualisieren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden schlussendlich verschiedene Folien-Designs, womit man dem Konkurrenten Opel Adam mindestens ebenbürtig ist.

Neben der Optik fassen die Wolfsburger auch das Infotainment des neuen VW up! an: Die Integration des Smartphones ist hier fester Bestandteil des Systems. Mit der VW App kann man nicht nur seine Musik streamen oder sich die passsende Route raussuchen, sondern auch die relevanten Fahrzeugdaten abrufen lassen. Das alles natürlich eingebettet in das neue Cockpit, das – wie es scheint – nun auch mit einer Klimaautomatik zu bekommen ist.

Volkswagen-up!-Genf-2016-Mein-Auto-Blog (3)

Das eingangs erwähnte SUV wird ein Concept Car, das Ausblick auf ein Kompakt-SUV geben wird und fest geplant ist. Genaueres wird bislang aber noch nicht verraten. Einzig über das Bedienkonzept sprechen die Wolfsburger im Flüsterton: Es soll sich stark an das des Budd-e anlehnen und fast gänzlich ohne Schalter oder Knöpfe auskommen. Dann sind wir doch mal gespannt, ob VW endlich ein SUV auf Polo-Basis auf den Markt bringt, wie man schon länger munkelt. Der Konkurrent aus Rüsselsheim, der Opel Mokka, beackert diesen Markt bislang sehr erfolgreich.

 

News: Lifting für Ford Kuga – Ein kleiner Edge

Ford bringt Anfang 2017 eine überarbeitete Version des Kuga auf den Markt. Premiere feiert das geliftete Kompakt-SUV nun jedoch bereits auf dem Mobile World Congress in Barcelona (22. Bis 25. Februar). Bestellbar ist es voraussichtlich ab Juni.

Die modernisierte Version startet 2017
Die modernisierte Version startet 2017

Hintergrund für das Messedebüt an ungewöhnlichem Ort: Im Kuga feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Der Innenraum wurde entrümpelt
Der Innenraum wurde entrümpelt

Unter der Motorhaube ersetzt ein 88 kW/120 PS starker 1,5-Liter-Diesel das bisher angebotene 2,0-Liter-Triebwerk mit gleicher Leistung. Der Verbrauch des Vierzylinders soll in der Frontantriebsvariante 4,4 Liter betragen, 0,3 Liter weniger als beim Vorgänger. Das übrige Antriebsprogramm bleibt unverändert: Außerdem gibt es auf Dieselseite es einen 2,0-Liter-Motor mit wahlweise 110 kW/150 PS oder 132 kW/180 PS, das Benzinerprogramm besteht aus drei 1,5-Liter-Motoren mit 88 kW/120 PS, 110 kW/150 PS und 134 kW/182 PS. Allradantrieb ist bei den stärksten Triebwerken jeder Bauart serienmäßig an Bord, ansonsten teilweise gegen Aufpreis zu haben.

Die Überarbeitung des Kuga kommt zur rechten Zeit, da auch die Ko

Facelift beim Kuga – Jetzt noch knackiger!

Es ist ein ungewöhnlicher Premieren-Ort den Ford gewählt hat. Aber nachdem die CES in Las Vegas mittlerweile fest in das Repertoire der Automobil-Hersteller gehört, kann man ein Facelift auch auf einem „Mobile World Congress“ vorstellen.

Premiere für den Ford Kuga – Facelift für den knackigen Kölner

Sein Vorgänger konnte im Test auf mein-auto-blog überzeugen:

Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden – Zitat aus dem Fahrbericht

Mit dem Facelift geht Ford drei wichtige Baustellen des Vorgängers an und räumt damit auch gleich einen der wenigen Kritikpunkte aus dem Test aus.

Premiere Ford Kuga004 Facelift 2017

Aufgeräumtes Cockpit

Das Cockpit wurde sorgfältig überarbeitet, die vielen kleinen Knöpfchen des Multimedia-Systems sind verschwunden, anstelle dessen zog der 8-Zoll große Touchscreen ein. Die Handbremse wurde auf eine elektrische Variante umgestellt, so gewann man zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole. Leichter in der Bedienung, übersichtlicher schon beim ersten Kontakt. Das aufgeräumte Cockpit setzt die Strategie der frischeren Innenraumgestaltung, wie man es vom neuen Ford Focus kannte, erfolgreich im Ford Kuga um.

Jetzt mit FORD Sync 3

Ein guter Grund das Kuga-Facelift auf einer Mobile-Messe vorzustellen? Das Ford SYNC 3-Multimediasystem. Der 8-Zoll große Touchscreen vereinfacht die Benutzung, wirkt modern wie ein Tablet und für Smartphone-Fans vertraut in der Benutzung. Der Ford Kuga bringt SYNC 3 damit offiziell auf den Europäischen Markt. Zusammen mit SYNC 3 zieht auch eine erweiterte Sprachsteuerung in den coolen Kölner SUV ein.  „Ich muss parken“, „ich will einen Kaffee“, solche ordinären Befehle soll das neue SYNC 3 System verarbeiten können.

Neuer 1.5 Liter Dieselmotor

Mit dem Facelift zieht auch ein neuer TDCi-Dieselmotor in den kompakten SUV ein. Der neue 1.5 Liter TDCi leistet dabei ebenso 120 PS wie der 2.0 Liter Vorgänger-Motor. Allerdings sinkt der Kraftstoffverbrauch auf 4.4 Liter je 100 km (Vorhersage, noch nicht bestätigt!) und der CO2-Ausstoß damit auf 115 g/km (Vorhersage). Den neuen kleinen Diesel erhält man jedoch nur mit Frontantrieb. Wer die 4×4-Variante des Kuga ordert, der darf weiterhin mit dem 2.0 TDCi auffahren. Darüber rangiert ein 180 PS-Diesel und drei Benzinmotor mit 120, 150 oder 182 PS.

SUV-Offensive der Kölner

Das Facelift des Kuga ist nur der ein weiterer Akkord im SUV-Musikstück mit dem man aktuell auftrumpfen will. Neben dem frischeren Kuga, gibt es seit kurzen den EcoSport, die ganz kompakte SUV-Version und in naher Zukunft noch den Ford Edge. Der Ford Edge wird einer von fünf neuen SUVs aus Köln sein. Mit dem Kuga Facelift und dem Ecosport fehlen dann noch zwei weitere Modelle.

Premiere Ford Kuga007 Facelift 2017

Markteinführung des neuen Ford Kuga ist Anfang 2017 – bestellen wird man ihn ab Juni 2016 können.

News: Peugeot 2008 – Nummer drei wird geliftet

Peugeot liftet das Mini-SUV 2008. Ab dem Sommer gibt es ein aufgefrischtes Design mit stärkeren Offroad-Anleihen und einen neuen Einstiegsdiesel. Der 1,6-Liter-Vierzylinder leistet 55 kW/75 PS und soll mit 3,7 Litern auf 100 Kilometern auskommen.

Das Mini-SUV startet im Sommer
Das Mini-SUV startet im Sommer

Unverändert bleibt die übrige Motorenpalette. Die drei 1,2-Liter-Turbobenziner decken ein Leistungsband von 60 kW/82 PS bis 96 kW/120 PS ab, die beiden weiteren 1,6-Liter-Diesel kommen auf 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS. Angetrieben wird jeweils die Vorderachse, Allradantrieb ist nicht zu haben. Preise nennt der Hersteller noch nicht, das aktuelle Modell startet bei 15.500 Euro.

Der Peugeot 2008 erreichte im vergangenen Jahr Rang drei unter den meistverkauften Mini-SUV in Europa. Die Nummer zwei, der Opel Mokka, zeigt sich auf dem Genfer Salon ebenfalls überarbeitet. Die beiden Modelle wollen so dem Segments-Primus Renault Captur stärkere Konkurrenz machen.

News: Facelift Opel Mokka – Kein Satz mit X

Etwas elegantere Optik, LED-Scheinwerfer, die neueste Infotainment-Generation und ein aktueller Motor aus dem Astra: Opel wappnet den Mokka mit diversen Updates für die zweite Lebenshälfte und gegen wachsende Konkurrenz. Außerdem erhält er den Namenszusatz „X“. Das Mini-SUV feiert auf dem Genfer Autosalon (3. – 13. März) Premiere.

Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert mit dem Facelift das Antriebsportfolio des Mini-SUV
Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert mit dem Facelift das Antriebsportfolio des Mini-SUV

Der Mokka war 2015 hierzulande das beliebteste Mini-SUV und für Opel nach Astra und Corsa die wichtigste Baureihe. Mit dem Update nach vier Jahren Bauzeit halten ab kommendem Sommer Anleihen aus dem brandneuen Astra Einzug: So zum Beispiel die neue, weniger trutzige, elegantere Instrumententafel sowie die 7- und 8-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation, die viele Tasten und Regler überflüssig machen. Der Mokka X verbindet sich nun mit dem Internet, auf Wunsch können Smartphones via Apple Carplay oder Andoid Auto mit dem Fahrzeug vernetzt werden.

Mit dem Update nach vier Jahren Bauzeit halten ab dem kommenden Sommer Anleihen an den neuen Astra Einzug: So zum Beispiel die neue, weniger trutzige und dafür elegantere Instrumententafel sowie die 7- und 8-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation
Mit dem Update nach vier Jahren Bauzeit halten ab dem kommenden Sommer Anleihen an den neuen Astra Einzug: So zum Beispiel die neue, weniger trutzige und dafür elegantere Instrumententafel sowie die 7- und 8-Zoll-Touchscreens der neuen Infotainment-Generation

Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert mit dem Facelift das Antriebsportfolio des Mini-SUV: Als 110 kW/150 PS starke Variante wird das Aggregat in Kombination mit Sechsstufen-Automatik und adaptivem Allradantrieb erhältlich sein. Den Durchschnittsverbrauch gibt Opel mit 6,6 Liter/100 km an.

Der Mokka X kommt im Sommer auf den Markt, auf einem ähnlichen Preisniveau wie bisher. Derzeit kostet das Mini-SUV mindestens 18.990 Euro
Der Mokka X kommt im Sommer auf den Markt, auf einem ähnlichen Preisniveau wie bisher. Derzeit kostet das Mini-SUV mindestens 18.990 Euro

Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Mit dem Mokka X werden LED-Scheinwerfer eingeführt, die den Lichtstrahl automatisch der Fahrsituation anpassen – je nachdem, ob man beispielsweise gerade in der Stadt oder auf der Landstraße unterwegs ist.. Der Mokka X kommt im Sommer auf den Markt, auf einem ähnlichen Preisniveau wie bisher. Derzeit kostet das Mini-SUV mindestens 18.990 Euro.

Opel Mokka X: Frisch aufgebrüht.

Knapp drei Jahre nach dem Marktstart brüht Opel seine kleine SUV-Baureihe frisch auf.

Vor allem an der Front wirkte der Mokka durch den hohen Grill bisher recht schmal. Mit dem neuen Design geht er jetzt in die Breite und gewinnt deutlich an Format und Präsenz. Opel folgt nicht einfach der vom Astra eingeschlagenen Linie sondern setzt weitere Akzente. Dadurch wirkt der Kühlergrill mit der Chromleiste im den Blitz stimmiger als beim Kompaktbruder. Die flacheren Scheinwerfer glubschen jetzt weniger in den Fahrtwind, optional brennen sie eine LED-Schneise auf den Asphalt. Zudem wurden, bedingt durch die neue Maske, die Motorhaube und die Kotflügel neu gestaltet; für ein Facelift ist ein derartiger Eingriff ins Blech meist untypisch.

So bleiben die Flanken auch unangetastet. Am Heck zeigen die Heckleuchten ein neues, moderneres Innenleben. Der neue Stoßfänger baut flacher und sorgt auch hier wieder für mehr optische Breite.

Wir sind im Jahr 2016 angekommen, was ist also die wichtigste Neuerung: Richtig, das Infotainment. Grob gepixelte, rote Displays, die mit einer Knöpfchenarmee um Vorherrschaft im Mokka-Cockpit streiten, sind passé. Im komplett renovierten Innenraum macht der SUV nun auf Astra, und das ist gut so. Opels IntelliLink-System mit dem großen Touchscreen bietet nun auch im Mokka das OnStar-System und eine Smartphone-Integration mit Apple Car Play wie auch mit Android Auto.

Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.
Das neue Armaturenbrett erinnert an den Astra.

Wenn man es sich also auf dem optionalen Ergonomiesitz bequem gemacht und das Telefon gekoppelt hat, darf man gerne – optional schlüssellos – den Motor starten. Hier kommt eine weitere Neuheit ins Spiel, und zwar der 1,4 Liter große Turbobenziner mit 150 PS. Gekoppelt an eine Sechsstufen-Automatik und den Allradantrieb erfüllt der Mokka somit nicht nur wachsende Ansprüche, sondern dürfte auch die Kassen bei Opel lauter klingeln lassen. Mit dem erwachseneren Design und dieser reizvollen Antriebsalternative gelingt den Rüsselsheimern hier eine geschickte Höherpositionierung ihrer Erfolgsbaureihe.

Da sieht man gerne darüber hinweg, dass sie den Mokka nun als Mokka X anbieten. Opel will in Zukunft alle SUV- und Crossover-Baureihen mit dem X im Namen ausstatten. Das erinnert ein bisschen an das Fiat-Spiel mit dem Grande Punto, der dann zum Punto Evo wurde und am Ende doch wieder schlicht als Punto in Rente fährt. Aber egal, während wir bei den Italienern weiter skeptisch auf die Firmen- und Modellentwicklung blicken, ist der umfangreich aufgefrischte Mokka ein deutliches Zeichen: Opel ist wieder da.

Am Heck reichen geringe Retuschen.
Am Heck reichen geringe Retuschen.

News: Mitsubishi ASX – Neu akzentuiert

Mit aufgefrischtem Design kommt im Herbst der überarbeitete Mitsubishi ASX zu den deutschen Händlern. Einen ersten Ausblick auf das Kompakt-SUV mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm gibt der Hersteller auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. Kennzeichen sind unter anderem eine dunkelgraue Sonderlackierung mit Akzenten in Orange und schwarz lackierte Felgen. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen. Beide Modelle werden mittelfristig als Sonderserie auf den deutschen Markt kommen. Der Zeitpunkt ist noch unklar.

In Deutschland ist der ASX seit Mitte 2010 auf dem Markt. Wie seine baugleichen Geschwister Peugeot 4008 (in Deutschland nicht mehr erhältlich) und Citroen C4 Aircross tritt er auf dem hart umkämpften SUV-Markt gegen Wettbewerber wie Subaru XV oder Suzuki SX4 S-Cross an. Der ASX kostet aktuell ab 15.990 Euro und zählt damit zu den günstigsten Modellen.

News: Porsche 718 Boxster – Vier gewinnt

Das Downsizing bei Porsche geht weiter: Nach dem 911 erhält im April auch der Einstiegs-Roadster Boxster im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren. Während die Markenikone jedoch immerhin dem Sechszylinder treu bleibt, mutiert sein kleiner Verwandter zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark.

Dafür reichen dem Mittelmotor in Boxerbauweise zwei Liter Hubraum. Das alte Modell ohne Turbo benötigte für 195 kW/265 PS noch 2,7 Liter, verteilt auf sechs Brennkammern. Auch der stärkere Boxster S speckt ab: der Hubraum schrumpft von 3,4 auf 2,5 Litern, die Leistung steigt von 232 kW/315 PS auf 257 kW/350 PS. In beiden Fällen wächst auch das Drehmoment, nun stehen 380 Nm beziehungsweise 420 Nm zur Verfügung, jeweils bereits bei knapp unter 2.000 Touren.

Auch der Innenraum wurde überarbeitet
Auch der Innenraum wurde überarbeitet

Entsprechend schnell sprinten beide Modelle von null auf 100 km/h: Wer anstelle der manuellen Sechsgangschaltung das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe wählt erreicht den dreistelligen Tachobereich im Idealfall in 4,2 Sekunden. Das schwächere Modell benötigt ähnlich flotte 4,5 Sekunden – beide sind damit deutlich spurtstärker als ihre Vorgänger. Die – zumindest für das Unternehmen Porsche – wichtigste Änderung ist aber der gesunkene Normverbrauch: Theoretisch benötigt der Roadster nun nur noch 6,9 beziehungsweise 7,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Beim alten Sechszylinder-Modell lagen die Werte noch bei 8,4 und 9,0 Litern.

Der CO2-Ausstoß des offenen Zweisitzers sinkt somit erstmals unter die 160-Gramm-Marke. Und damit nimmt auch für den Hersteller die Gefahr hoher Strafzahlungen ab 2020 ab, wenn die strengen EU-Grenzwerte greifen. Letztlich dürfte das der mit Abstand wichtigste Grund für das Downsizing sein, auch wenn Leistungsplus und Gewichtsreduzierung für die Fahrleistung des Boxster und seines Coupébruders Cayman nicht von Nachteil sein werden. Kritische Kunden und Skeptiker der Motoraufladung dürften zudem seit dem weithin als gelungen betrachteten 911-Downsizing beruhigt sein – der Verzicht auf Saugmotoren muss kein Verzicht auf Charakter sein.

Für den Antrieb sorgt ein Vierzylinder
Für den Antrieb sorgt ein Vierzylinder

Um das Gefühl von Verzicht gar nicht erst aufkommen zu lassen, hat Porsche dem Boxster zudem einen Namenszusatz verpasst. Die Ziffer „718“ wird künftig dem Namen der beiden Modelle der Baureihe vorangestellt. Sie soll an den gleichnamigen Rennwagen aus den späten 50er-Jahren erinnern. Dazu gibt es einen saftigen Preisaufschlag: 53.646 Euro kostet der 718 Boxster zur Markteinführung, knapp 3.000 Euro mehr als das alte Modell. Den 718 Boxster S gibt es ab 66.141 Euro.

Zuletzt gab es Anfang der 90er-Jahre einen Porsche mit Vierzylindermotor. Beim 968 waren die Brennräume aber konventionell in Reihe geschaltet. Den letzten Vierzylinderboxermotor hatte in den 70er-Jahren der „Volksporsche“ 914 an Bord; das Triebwerk stammte damals aus dem VW-Regal. Der Rückgriff auf den Vierzylinder ist vor allem eine Reaktion auf die strenger werdenden Verbrauchsvorgaben, vor allem in Europa und den USA. Die neuen, hubraumkleineren Motoren dürften deutlich sparsamer ausfallen als die aktuellen Sechszylinder, die selbst in der genügsamsten Version laut Normwert 8,4 Liter schlucken (195 Gramm CO2/km).

Die Karosserie wirkt schärfer als zuletzt
Die Karosserie wirkt schärfer als zuletzt

Lexus GS – Sanfte Riesen, leicht retuschiert

Lexus schwört auf die Urform des Hybridantriebs. Auch die sanfte Erneuerung der Mittelklasselimousine GS öffnet weder der Plug-in-Technik noch einer Lithium-Ionen-Batterie die Tür, es bleibt beim nicht extern aufladbaren Nickel-Cadmium-Akku. Dafür hat mindestens 47.100 Euro teure und 4,88 Meter lange Viertürer geänderte Gesichtszüge sowie eine steifere Karosseriestruktur erhalten, zumindest beim Basismodell GS 300h konnte obendrein der Durchschnittsverbrauch nach ECE-Norm um 0,3 Liter gesenkt werden.

Die Nase des GS ist schärfer geworden. Dreifach LED-Scheinwerfer rahmen den neu gezeichneten und, wie gehabt Diabolo genannten, Kühlergrill ein. Bei den F-Sport-Versionen hat der eine Gitterstruktur bekommen, hier setzen außerdem neue 19 Zoll große Leichtmetallräder Akzente. Sachte haben die Designer auch den Innenraum angefasst. Die Instrumente strahlen nun in besser ablesbarer 3D-Technik, die Schiebetaste für die Fernbedienung auf der Mittelkonsole soll die Bedienung einfacher machen, in der Praxis reagiert sie jedoch immer noch übersensibel und positioniert den Cursor auf dem großen Zentralbildschirm nicht immer auf Anhieb an der gewünschten Stelle. Das Head-up-Display lässt sich fein justieren und geblieben ist es bei der Audio-Ausstattung mit der renommierten Marke Mark-Levinson und nicht weniger als 17 Lautsprechern, der Klanggenuss ist in der Tat formidabel. Das ein 13 Zoll Laptop mühelos im Handschuhfach Platz findet, ist heute längst nicht selbstverständlich.

Lexus gestattet dem GS 450h maximal 1500 Kilogramm an den Haken zu nehmen.
Lexus gestattet dem GS 450h maximal 1500 Kilogramm an den Haken zu nehmen.

Vor allem der aerodynamische Feinschliff hat zumindest den GS 300h genügsamer gemacht. Optimierungen am Unterboden und windschnittigeres Raddesign senken den Verbrauch um 0,3 auf 4,4 Liter für 100 Kilometer. Geblieben ist es dagegen bei 5,9 Liter Konsum für den GS 450h, der mit seinem V6-Saugmotor und einer Systemleistung von 354 kW/345 PS wie ein Gentleman der alten Garde, aber trotzdem gelegentlich sehr angestrengt wirkt. Trotz der üppigen Leistung dreht der Verbrennungsmotor der stufenlosen Getriebeautomatik geschuldet schnell hoch und verharrt auf diesem Drehzahlniveau, bis die gewünschte Geschwindigkeit erreicht wird. Einen Motorboot nicht unähnlich. Immerhin gestattet Lexus dem GS 450h maximal 1500 Kilogramm an den Haken zu nehmen. Der GS 300h (164 kW/223 PS) darf dagegen nur lächerliche 500 Kilogramm ziehen.

Die Karosserie hat durch neue Fügetechnik an Steifigkeit gewonnen. Die Bauteile werden im Laserschweißverfahren und mit Klebeverbindungen zusammengesetzt. Das verleiht dem GS einen strammeren Gang, wenngleich die in den Spitzenmodellen serienmäßige adaptive Dämpferregelung bei ausgeprägten Querfugen nicht besonders feinfühlig agiert. Die Lenkung wurde neu abgestimmt und wirkt – anders als die Bremsen –, nun deutlich weniger synthetisch.

Das Lexus Safety System+ soll den Insassenschutz gewähren und umfasst jetzt unter anderem den Querverkehrsassistent hinten, Totwinkelüberwachung und das bisherige Pre-Crash-System. So ist der GS keine besonders leichte und überagile aber durchweg sichere Reiselimousine für gehobene, aber nicht ausgeprägt sportliche Ansprüche. Ein sanfter Riese eben.

Autor: Michael Kirchberger/SP-X