Lexus GS-Facelift – Bitte genau hinschauen

Seine Premiere feierte der geliftete GS vergangenes Jahr auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach, nun schickt Lexus ihn nach Deutschland. Die optischen Änderungen der Business-Limousine fallen allerdings marginal aus.

Der Doppel-Trapez-Kühler des GS, intern Diabolo-Grill genannt, zeigt jetzt schärfere Kanten und wirkt aggressiver. Die neu gestalteten Scheinwerfer setzen auf LED-Technik. Am Heck wurden die Leuchten ebenfalls verändert und die Schürze leicht retuschiert. Neben den Veränderungen am Blech nahmen die Designer am Lexus für das neue Modelljahr auch im Innenraum kleinere Eingriffe in Form von neuen Oberflächen vor.

Weiterhin wird der Lexus GS hierzulande nur mit Hybridantrieb und in zwei Leistungsstufen angeboten: als GS 300h mit 164 kW/223 PS sowie als GS 450h mit 254 kW/345 PS. Ob das Facelift den Japaner teurer macht, teilt der Hersteller noch nicht mit. Aktuell steht die Limousine mit 45.300 Euro in der Preisliste, der 450h startet ab 54.750 Euro.

DETROIT 2016: Ford Mondeo Facelift

In Deutschland ist der Ford Mondeo erst Anfang 2015 auf den Markt gekommen, doch in den USA rollt der Mittelklässler schon länger unter dem Namen Fusion über die Straßen. So lange, dass auf der Automesse in Detroit nun schon die Facelift-Version präsentiert wurde.

Schon seit 2012 ist der Fusion, der bei uns Anfang 2015 als neuer Ford Mondeo auf den Markt kam, in den USA unterwegs. Auf der Detroit Auto Show hat Ford nun das überarbeitete Modell des ausschließlich als Limousine erhältlichen Mittelklasse-Modells vorgestellt. Dass auch die europäische Variante – inklusive des Kombis – von den Verbesserungen profitieren wird, ist wahrscheinlich. Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen. Die Produktion der Zwillinge läuft getrennt voneinander; während der Fusion künftig nur noch in Mexiko gefertigt wird, rollt der Mondeo in Spanien vom Band.

Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.
Wann das Facelift bei uns auf den Markt kommt, steht allerdings noch in den Sternen.

Optisch ist die neueste Auflage des Fusion an einem stärker betonten Kühlergrill und neuen Lufteinlässen in der Frontschürze zu erkennen, außerdem arbeiten die neu gestalteten Frontscheinwerfer nun mit LED-Technik, über die das europäische Modell in der Vignale-Ausstattung bereits verfügt. Auch bei den Heckleuchten haben die Designer Hand angelegt. Insgesamt sind die Modifikationen zwar dezent ausgefallen, doch wirkt die Limousine gegenüber dem aktuellen Modell selbstbewusster und sportlicher.

Diesen Anspruch unterstreicht auch das neue Topmodell, der Fusion V6 Sport, der mit größeren Atemöffnungen, hochglanz-schwarzen Dekorteilen, Heckspoiler und Doppelauspuffrohren aufwartet. Sein 2,7-Liter-Turbo-V6 stellt 243 kW/330 PS bereit und entwickelt 474 Newtonmeter Drehmoment. Auf die Straße gelangt die Kraft über alle vier Räder, die mit 19-Zoll-Gummis bereift sind. Als besonderes Extra wartet der V6 Sport mit Dämpfern mit „intelligenter Schlaglocherkennung“ auf, was allerdings nur heißt, dass die Technik die Dämpfer in Sekundenbruchteilen an den Straßenzustand anpasst. Ob es die Sport-Version auch über den großen Teich schafft, ist fraglich. Sie ist vor allem als Antwort auf die äußerst niedrigen Spritpreise in den USA gedacht, die derzeit die Verkäufe des Hybridmodells hemmen. An diesem wiederum hat Ford Verbesserungen bei der Software vorgenommen.

Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo von den Aufwertungen im Innenraum.
Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo von den Aufwertungen im Innenraum.

Auf jeden Fall profitieren wird der Mondeo aber von den Aufwertungen im Innenraum. Künftig wird das Automatikgetriebe nicht mehr über einen Wahlhebel bedient, sondern per Drehschalter auf dem Mitteltunnel, der dadurch aufgeräumter wirkt und mehr Platz für Cupholder bietet; ein vergleichbares System setzt auch Jaguar ein. Die Komfortausstattung wird ergänzt um das deutlich verbesserte Infotainmentsystem Sync3, einen automatischen Parkassistenten und einen adaptiven Tempomaten mit Stop-and-Go-Assistent, der den Fusion im Stau bis zum Stillstand abbremst und auch wieder anfährt. Diese Technik ist zwar nicht neu, es gab sie bei Ford aber bislang nicht. Die Sicherheitsvorkehrungen werden noch um einen Kollisionswarner erweitert, der Fußgänger erkennt und im Bedarfsfall den Wagen auch selbsttätig zum Stehen bringt.

Mercedes-Benz SL – First Class Lifting

Der Ort war extrem gut gewählt. Eine kleine Lagerhalle, unscheinbarer Eingang in einer Seitenstraße, aber ganz nah zum Rodeo Drive in Beverly Hills. Ein dunkle Straße. Hinterhöfe der Glanz-Boutiquen, auf der anderen Seite Versace und Co. Hier in Beverly Hills muss sich niemand mit Armutsproblemen beschäftigen. Die Luft riecht nicht nach dem Salz des Meeres wie in anderen Westküsten-Städten der USA, dafür liegt Beverly Hills bereits zu abseits, die Luft riecht nach Kreditkarten ohne Limit und dem Gold von Geldscheinspangen. Wer hier eine Lagerhalle besitzt, um seine automobilen Schätze zu parken, der wird vor dem Tanken nicht nach der günstigsten Zapfsäule suchen müssen. Es ist eine andere Welt. Aber es ist die Heimat von Luxus-Roadstern wie dem Mercedes SL.

Facelifting für eine Roadster-Ikone

Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz SL

Beverly Hills als mondänen Ort für die Premiere eines „Facelifts“ zu wählen, entbehrt nicht einer gewissen Komik. In Rufweite von Hollywood und dem Glanz der Film-Industrie ist der Griff zu Botox und dem Skalpell ein alltäglicher, hört man. Mercedes-Benz hatte mit dem SL in seiner Baureihe R231 bislang ein kleines hausgemachtes Nasen-Problem. Die prägnante Gesichtsform fand nicht überall Anerkennung. Mit dem jüngsten Facelift wird das jetzt anders. Schönheits-OP gelungen?

Weltpremiere 012 mercedes-benz sl roadster beverly hills
Mitten in Beverly Hills – eine Automobil-Kultur Oase…

Bevor das Tuch vom neuen SL gezogen werden konnte, lief man jedoch in dieser angesprochenen Halle, mitten in Beverly Hills, kurz Gefahr, den Anlass des Besuches an der Westküste der USA zu vergessen. Bruce Meyer war als Gastgeber gefunden und seine Sammlung, von der sich nur ein Teil in dieser unscheinbaren Halle befindet, raubt einem kurz den Atem. Le Mans Siegerfahrzeuge. Klassiker mit Historie. Darunter eine Shelby Cobra mit der Seriennummer 1, Ferrari 250 GTO und Rekordfahrzeuge. Darauf einzugehen, bedarf eines eigenen Artikels. Dieser hier soll sich jedoch dem „frisch gelifteten“ SL widmen.

Weltpremiere 010 mercedes-benz sl roadster beverly hills
Vermutlich der richtige Ort für den SL Roadster: Hollywood!

Die Nase zurecht gerückt

Das Facelift des SL hat vor allem an der Nase gesiegt. Jetzt wirkt der Kühlergrill nicht mehr so wuchtig, dazu strahlt er mit den kleinen silbernen Diamanten, wie man das von anderen Modellen gewohnt ist. Die Scheinwerfer haben an Eleganz gewonnen und die Motorhaube zieren nun die AMG typischen Powerdomes, oder wie Freunde sagen: Zornesfalten. Die Stoßstange sieht nach AMG-Line aus, bildet aber die Basis aller Sternen-Roadster. Nach oben offen auf der Power-Skala die AMG-Modelle SL63 und 65. Und wer in Beverly Hills nicht in den Verdacht der Altersarmut gebracht werden möchte, der ordert seinen SL sowieso nicht mit den Basis-Triebwerken.

Die sicher nicht ärmliche Basis bildet der SL 400 mit einem nun 367 PS starken V6 Bi-Turbo. Darüber rangiert der bekannte V8 mit 4.6 Litern und 455 PS. Die AMG Varianten SL 63 und 65 bilden dann die Krönung im Luxus-Segment. Dem AMG-Achtzylinder hat man 585 PS gegönnt, der V12 kommt mit 630 PS und unfassbaren 1.000 Nm.

Die beiden „Basis“ Triebwerke, also die Nicht-AMG Varianten, kommen in Serie nun mit dem Neungang Automatikgetriebe. Bei den AMG-Varianten muss man noch auf die Powershift-Getriebe von AMG mit sieben Gängen zurückgreifen. Wobei gerade dem V12 Turbo mit 1.000 Nm auch ein Viergang-Getriebe reichen würde – vermutlich.

Allen SL gemein: Das Dach lässt sich bis Tempo 40 öffnen und schließen, damit muss man nicht mehr nur auf die Ampelphasen warten.

Verneigt sich vor Kurven

Alle SL kommen in Serie mit einem adaptiven Fahrwerk und entsprechend arbeitenden Dämpfern. Wer sich für das Active Body Control Fahrwerk entscheidet, kann zudem auf die zuerst im S-Coupé präsentierte „Kurvenneigefunktion“ zurückgreifen. Im Geschwindigkeitsbereich zwischen 15 und 180 km/h neigt sich hierbei das Fahrwerk des SL um bis zu 2.65° in die Kurve und egalisiert so das Gefühl der Querbeschleunigung. Fahrkomfort auf einem neuen Level und extrem gut passend zum „cruise-Faktor“ des großen Roadsters.

Die Preise für das „Facelift“ des SL sind noch nicht bekannt. Aber vermutlich wird man sich einen neuen SL eher leisten können als eine „Garage“ im Hinterhof der wohl teuersten Einkaufsmeile der Welt.

Mercedes-Benz SL – Fotos vom SL 65 AMG aufgetaucht!

Wieder einmal feiert ein Auto seine Premiere nicht auf der Messe, sondern bei einem „Leak“ im Internet. Der jüngste Kandidat ist der frische Mercedes-AMG SL 65 Roadster. Eigentlich hätte er erst in der nächsten Woche in Los Angeles auf der Autoshow in das Licht der Öffentlichkeit rollen sollen. 

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Premiere: Mercedes-AMG SL65

Die V12-Version des Roadsters stellt die Spitze des SL-Programms dar. Sein V12 Bi-Turbo wird vermutlich, es ist nicht bekannt bislang, um die 650 PS haben und auch hier wird die Obergrenze des Drehmoments durch das Getriebe bestimmt, es wird also bei 1.000 Nm bleiben.

Unterhalb des Mercedes-AMG SL65 tummeln sich die V8 und V6-Versionen des Mercedes-Roadsters. Technisch und optisch deutlich optimiert, werden auch 9-Stufen Automatik und Dynamic-Select-Fahrprogramme Einzug halten in den Roadster.

Der SL übernimmt zudem die Active-Body Control Funktionen des S-Coupé und wird damit der erste große Sports-Roadster sein, der mit einer aktiven Kurvenneigefunktion erhältlich ist. Das Verdeckt des Roadsters wird man bis Tempo 40 öffnen und schließen können.

Neu gestaltete Front- und Heckansichten verjüngen die Optik des SL und passen ihn an die aktuelle Designsprache der restlichen Mercedes-Modelle an.

Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (4) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (1) Mercedes-AMG SL 65 Leak enthüllung erste fotos (2)

Auslieferung  ab April 2016

IAA 2015: Facelift der Mercedes A-Klasse

Mercedes-Benz präsentiert auf der IAA 2015 in Frankfurt auch das Facelift der Mercedes A-Klasse. Wir konnten den Kompakten Stuttgarter bereits fahren – der Fahrbericht zur Mercedes A-Klasse (klick) findet sich hier.

IAA 2015 001 mercedes-benz a-klasse facelift
Der A160 Benziner fängt bei 23.746 € an.
IAA 2015 002 mercedes-benz a-klasse facelift
Die IAA stellt den offiziellen Rahmen für die Premiere der Mercedes A-Klasse.
IAA 2015 003 mercedes-benz a-klasse facelift
Top-Modell ist der A45 AMG mit 381 PS.
IAA 2015 004 mercedes-benz a-klasse facelift
Der A160 d ist der Einstieg in die Diesel-Welt der A-Klasse. 90 PS stark und 26.423 € teuer.
IAA 2015 010 mercedes-benz a-klasse facelift
Die Front gefällt nach dem Facelift mit optionalen LED-Scheinwerfern und einer neuen Leuchtengrafik.
IAA 2015 005 mercedes-benz a-klasse facelift
Am Heck gibt es zwei optische Varianten. Mit und ohne Auspuffrohre.
IAA 2015 006 mercedes-benz a-klasse facelift
Die Rückleuchtengrafik wurde neu gestaltet.
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Neue Materialien im Innenraum. Das optionale Display wuchs um einen Zoll und ist nun acht Zoll groß.
IAA 2015 007 mercedes-benz a-klasse facelift
Die A-Klasse bietet Mercedes-Benz in zwölf frischen Farben an. Darunter auch dieses spektakuläre Grün!

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf.

News: Mercedes A-Klasse – Feinschliff nach der Revolution

Komfortabler, moderner und sparsamer: Mercedes hat seine vor drei Jahren komplett neu konzipierte A-Klasse noch einmal nachmodelliert. Zudem gibt es einen neuen Einstiegsbenziner, der den Basispreis auf 23.746 Euro fallen lässt.

Äußerlich gibt es kleine, aber durchaus ins Auge fallende Änderungen am Erscheinungsbild. Vorne wurden wegen der Einführung der LED-Lichttechnik die Form der Scheinwerfer modernisiert und die unteren Lufteinlässe gestreckt. Der Grill trägt jetzt eine Diamantoptik. Die A-Klasse wirkt so einen Hauch breiter als bisher. Bei den dezent veränderten Rückleuchten kommt jetzt ebenfalls LED-Technik zum Einsatz. Und hinten bewirkt eine Blende für die Endrohre, dass man dem kleinsten Mercedes nicht mehr so leicht „unter den Rock“ schauen kann. Insgesamt wird die 2012 eingeführte sportlich-jugendliche Gestaltung so noch stärker unterstrichen.

Auf Wunsch sorgt nun ein adaptives Fahrwerk für eine bessere Verbindung von Komfort und Sportlichkeit. Je nach Laune des Fahrers benimmt sich der Mercedes komfortabel, dynamisch straff oder besonders spritsparend. Aufgerüstet wurde auch bei der Infotainment-Technik. Neu ist die Vernetzung mit verschiedenen Smartphone-Modellen. In der iPhone-Version können dank „Apple-Car-Play“ verschiedene Inhalte des Handys auf den Auto-Monitor übernommen werden.

Das neue Basismodell A160 wird von einem 75 kW/102 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben, bislang markierte der weiterhin angebotene A 180 mit 90 kW/120 PS den Einstieg. Darüber hinaus umfasst das Motorenprogramm die bekannten Diesel und Benziner bis hin zum nun 280 kW/381 PS starken Top-Modell A 45 AMG 4Matic für 51.051 Euro. Sparmeister ist der A 180d (80 kW/109 PS), der mit 3,5 Litern Normverbrauch auf 100 Kilometer auskommen soll.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: DS 4 – Facelift für den Ex-Citroen

Alles neu beim Citroen DS 4: Das kompakte Crossover-Modell tritt nun unter eigener Marke an, erhält eine neue Front und eine modische Ausstattungsvariante im Offroad-Look. Dazu gibt es neue Motoren und mehr Individualisierungs-Möglichkeiten beim Design. Der geliftete Fünftürer feiert auf der IAA in Frankfurt Premiere und rollt wohl Ende des Jahres zum Händler. Die Preise dürften weiterhin bei rund 22.000 Euro starten.

Wichtigste Neuerung ist der Verzicht auf das Doppelwinkel-Logo. Statt als Citroen tritt der DS 4 nun als DS auf – so wie es kürzlich bereits der größere DS 5 vorgemacht hat. Der PSA-Konzern will DS als eigene Premium-Marke aufbauen und damit vor allem Kunden in China locken.

Der DS 4 Crossback tritt stärker im Offroad-Stil auf
Der DS 4 Crossback tritt stärker im Offroad-Stil auf

Bislang war DS eine Submarke; als 2011 der DS 4 als zweites DS-Modell auf den Markt kam, trug er noch selbstbewusst das bekannte Citroen-Logo. Nun erhält er den schmalen, edlen Kühlergrill mit integriertem DS-Markenzeichen. Dazu gibt es gleich auch neue Scheinwerfer mit LED-Technik. Neu im Programm findet sich die Spezialvariante DS 4 Crossback mit noch einmal höher gelegtem Fahrwerk, Radhausverbreiterungen, Dachreling und Panorama-Windschutzscheibe. Sie schließt bei Citroen/DS auch die Lücke im Kompakt-SUV-Bereich, die vom Mitsubishi-ASX-Ableger C4 Aircross nur mäßig erfolgreich besetzt wird. Beide Ausführungen sollen zudem mit einem noch breiteren Angebot an Individualisierungen zu haben sein. Unter anderem gibt es neue Zweifarb-Lackierungen und zahlreiche Dekore für die Außenspiegel.

Allradantrieb gibt es aber auch nach dem Lifting nicht. Dafür wurde das Motorenprogramm überarbeitet. Neuer Einstiegsmotor ist ein Dreizylinder-Turbobenziner mit 96 kW/130 PS mit 1,2 Litern Hubraum, der den 1,6-Liter-Sauger mit 88 kW/120 PS ersetzt. Die übrige Palette präsentiert sich überarbeitet, stärker und sparsamer. Das Leistungsband reicht von 88 kW/120 PS bis 155 kW/210 PS.

Auch auf dem Lenkrad prangt das neue Logo
Auch auf dem Lenkrad prangt das neue Logo

Einen Preis für den höhergelegten Kompakten mit der coupéhaften Silhouette nennt Citroen noch nicht. Zuletzt wurden für die Version mit dem Einstiegsbenziner 21.590 Euro fällig. Das geliftete Modell dürfte eher teurer als günstiger werden.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Toyota Auris – Gleicher Preis nach Lifting

Zum unveränderten Basispreis ist der Toyota Auris nach seiner Überarbeitung zu haben. Der kompakte Fünftürer startet bei 15.990 Euro in der Variante mit dem 73 kW/99 PS starken Benziner. Zur Ausstattung der Einstiegsvariante „Auris“ zählen unter anderem sieben Airbags, LED-Tagfahrlicht und beheizbare Außenspiegel. Die höherwertige Ausführung „Cool“ mit Klimaautomatik kostet ab 17.990 Euro. Auf der Optionsliste finden sich neue Posten wie ein Panorama-Glasdach (750 Euro) und LED-Scheinwerfer (950 Euro).

Das Motorenprogramm des Auris umfasst zwei Benziner mit 73 kW/99 PS und 85 kW/116 PS sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS und 82 kW/112 PS. Nicht zuletzt gibt es eine 100 kW/136 PS starke Hybridversion. Diese kostet mindestens 22.990 Euro. Das sind knapp 300 Euro weniger als zuvor – allerdings wird im Gegenzug leicht an Ausstattung gespart. War bisher die mittlere von fünf Ausstattungslinien die Grundlage des Hybridmodells, ist es nun die zweitniedrigste.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Neuer Opel Astra – Deutlich leichtfüßiger zur IAA

Die neue Generation Opel Astra rollt deutlich leichtfüßiger zur IAA (17. bis 27. September): Je nach Modell und Ausstattung hat der Kompakte bis zu 200 Kilogramm abgespeckt, in jedem Fall ist er 120 Kilo leichter als sein Vorgänger. Dabei haben die Ingenieure in diversen Disziplinen an Gewicht gespart.

Entscheidend ist die verschlankte Fahrzeugarchitektur, durch die allein das Gewicht der Rohkarosse und Struktur um mehr als 20 Prozent von 357 auf 280 Kilogramm sinkt. Weitere 50 Kilogramm sparen die Ingenieure unter anderem durch den Einsatz von hochfesten und ultrahochfesten Stählen. Zudem verzichten sie zu Gunsten von aerodynamisch optimierten Fahrwerks- und Antriebselemente auf die Unterbodenverkleidung.

Daneben wurde beispielsweise auch bei der Auspuffanlage gespart (-4,5 Kilo). Die Räder und Reifen fallen eine Nummer kleiner aus und bringen bis zu 11,5 Kilo weniger auf die Waage. Die aufgrund des geringeren Gewichts kleiner ausfallenden Bremsen sind zehn Kilo leichter, bei höherer Bremsleistung.

Auch motorentechnisch hält der Leichtbau Einzug: So ist beispielsweise der Aluminium-Motorblock des neuen 1,4-Liter-Turbobenziner zehn Kilo leichter als das gegossene Stahl-Pendant des Vorgängers. Den gleichen Wert sparen die modernen Getriebe ein.

Zu den Leichtbau-Bemühungen kommt hinzu, dass die neue Astra Generation äußerlich etwas geschrumpft ist: Mit 4,37 Metern ist das fünftürige Fließheck knapp fünf Zentimeter kürzer als sein Vorgänger, die Höhe nimmt um 2,5 Zentimeter, die Breite um einen halben Zentimeter ab. Das Platzangebot ist hingegen laut Opel messbar gestiegen, unter anderem dank der kompakteren und – natürlich – leichteren Sitze.

Die Gewichtsersparnis soll sowohl der Agilität als auch dem Verbrauch zugutekommen. Opel gibt für den 77 kW/105 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder einen Verbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometern an.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Kia Optima – Feiner gemacht

Kia stellt die europäische Version der Mittelklasse-Limousine Optima auf der Internationalen Automobilausstellung IAA (17. bis 27. September) in Frankfurt vor. Die neue Generation ähnelt optisch der auf dem diesjährigen Genfer Salon vorgestellten Studie Sportspace Concept und kommt mit leicht überarbeitetem Diesel sowie künftig auch als Plug-in-Hybrid.

Optisch unterscheidet sich der Optima durch die markanter gestaltete Tigernase, weit in die Seiten gezogene Scheinwerfer, größere Stoßfänger sowie auffälligere seitliche Lufteinlässe vom Vorgänger. Am Heck erhielt die Korea-Mittelklasse eine neue Lichtsignatur. Die Abmessungen haben sich fast nicht verändert: In Länge, Radstand und Höhe ist das neue Modell jeweils um einen Zentimeter gewachsen, in der Breite sind es drei Zentimeter.

Am Heck erhielt die Korea-Mittelklasse eine neue Lichtsignatur.
Am Heck erhielt die Korea-Mittelklasse eine neue Lichtsignatur.

Größere Veränderungen wurden im Innenraum vorgenommen. So kommen nun hochwertigere Materialien zum Einsatz, das Kofferraumvolumen ist dagegen nur leicht um 5 auf nun 510 Liter gewachsen. Zudem soll der Stauraum durch die größere Öffnung leichter zu beladen sein und bietet ein zusätzliches Ablagefach im Kofferraumboden. Die neue Karosserie besteht zur Hälfte aus ultrahochfestem Stahl, beim Vorgängermodell betrug dieser Anteil 20 Prozent. Dadurch ist das Karosseriegewicht um 8,6 Kilogramm gesunken, die Verwindungssteifigkeit hat sich im Gegenzug um 50 Prozent erhöht.

Wie beim neuen Ceed ist auch für den größeren Optima eine fest eingebaute induktive Ladestation für Mobiltelefone bestellbar. Die unten in der Zentralkonsole integrierte Station erkennt kompatible Geräte, sobald sie auf das Ladefeld gelegt werden. Das System ist mit einem Überhitzungsschutz ausgerüstet, zeigt den aktuellen Ladezustand in der Instrumenteneinheit an und informiert den Fahrer zudem, wenn er das Fahrzeug ohne Telefon verlässt.

Größere Veränderungen wurden im Innenraum vorgenommen. So kommen nun unter anderem hochwertigere Materialien zum Einsatz.
Größere Veränderungen wurden im Innenraum vorgenommen. So kommen nun unter anderem hochwertigere Materialien zum Einsatz.

Für den Antrieb stehen weiterhin der 1,7-Liter-Turbodiesel sowie der 2,0-Liter-Benziner zur Wahl. Der vom Vorgängermodell übernommene Turbodiesel wurde optimiert und mobilisiert nun 104 kW/141 PS, anstelle der bisherigen 100 kW/136 PS, das maximale Drehmoment wuchs von 325 Newtonmetern auf 340 Newtonmeter. Der 120 kW/163 PS starke 2,0-Liter-Ottomotor ist ebenfalls aus dem Vorgänger bekannt. Serienmäßig sind beide Aggregate mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Für den Benziner ist optional ein Sechsstufen-Automatikgetriebe erhältlich. Die Einführung der Plug-in-Variante genauso wie der Kombi-Version ist für nächstes Jahr geplant. Die Limousine kommt bereits Ende dieses Jahres in den Handel.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Lifting für den Lexus GS – Noch einmal zackiger

Optisch sanft überarbeitet geht der Lexus GS nun in seine zweite Lebenshälfte. Premiere hat die geliftete Businesslimousine gerade auf dem Concours d’Elegance im kalifornischen Pebble Beach gefeiert, nach Deutschland dürfte sie Anfang 2016 kommen.

Auffälligste Änderung sind der etwas aggressiver geschnittene Kühlergrill sowie die neu gestalteten Scheinwerfer, die nun über LED-Technik verfügen. Dazu gibt es modifizierte Heckleuchten und eine leicht retuschierte Heckschürze.

Neu für den US-Markt ist darüber hinaus der bereits aus den kleineren Lexus-Modellen bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner mit rund 240 PS. In Deutschland wird es den Vierzylinder mangels Nachfrage jedoch nicht geben, hier bleibt es bei den beiden Hybridvarianten mit 164 kW/223 PS beziehungsweise 254 kW/345 PS. Zu den Preisen ist noch nichts bekannt, aktuell starten sie bei 45.300 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Hyundai ix20 – Mehr Gold und Silber

Der koreanische Hersteller Hyundai hat den iX20 überarbeitet. Optisch unterscheidet er sich vom Vorgänger durch einen größerem Kühlergrill und ein neues Scheinwerferdesign. In Verbindung mit dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner und 66 kW/90 PS ist der Minivan ab 15.690 Euro erhältlich.

In Verbindung mit dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner und 66 kW/90 PS ist der Minivan ab 15.690 Euro erhältlich.
In Verbindung mit dem 1,4-Liter-Einstiegsbenziner und 66 kW/90 PS ist der Minivan ab 15.690 Euro erhältlich.

Neben dem Basisaggregat stehen ein weiterer Ottomotor sowie zwei Diesel zur Wahl. Die Topmotorisierung erreicht 92 kW/125 PS. Die Kraftübertragung übernimmt ein Fünfgang-, beziehungsweise Sechsgang-Schaltgetriebe das serienmäßig über Start-Stopp-Automatik verfügt. Optional ist der große 1,6-Liter Benziner auch mit Sechsstufen-Automatik zu haben.

Neben der Basisversion gibt es den ix20 noch in drei weiteren Ausstattungslinien (Classic, Trend, Style). Immer an Bord hat der Minivan unter anderem Zentralverriegelung, CD-Radio, Bordcomputer, elektrische Fensterheber vorn sowie einen höhenverstellbaren Fahrersitz.

Zum Start legen die Koreaner gleich zwei Sondermodelle auf. Ab 18.100 Euro ist der ix20 Yes! Silver erhältlich. Dieser basiert auf der zweiten Ausstattungslinie Classic und hat unter anderem noch 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Einparkhilfe hinten, Sitzheizung vorn, ein beheizbares Lederlenkrad, Lichtsensor, Tagfahrlicht sowie Nebelscheinwerfer an Bord. Den Kundenvorteil gibt der Hersteller mit 560 Euro an.

Neben der Basisversion gibt es den ix20 noch in drei weiteren Ausstattungslinien (Classic, Trend, Style).
Neben der Basisversion gibt es den ix20 noch in drei weiteren Ausstattungslinien (Classic, Trend, Style).

Wer sich für das Gold-Paket entscheidet, erhält zusätzlich elektrisch einklappbare Außenspiegel, eine Geschwindigkeitsregelanlage, Klimaautomatik und ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera. Der Hyundai ix20 Yes! Gold startet ab 20.100 Euro und soll einen Preisvorteil von 1.055 Euro bieten.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Skoda Rapid Spaceback – Aufgefrischt in die neue Runde

Der Rapid Spaceback belegt in Deutschland in der internen Skoda-Verkaufshitparade hinter Octavia, Fabia und Yeti zwar nur den vierten Platz, ist aber das einzige wirkliche Angebot in der Kompaktklasse der Tschechen. Zum Modelljahr 2016 wurde er nun aufgefrischt wie übrigens auch die Stufenheck-Version, die allerdings auf dem deutschen Markt kaum eine Rolle spielt. Die Motoren erfüllen die Auflagen der Abgasnorm Euro 6, moderne Infotainment- sowie Assistenzsysteme halten auf Wunsch Einzug in den Fünftürer. Die Fließhecklimousine startet nun in Verbindung mit dem 66 kW/90 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner ab 15.590 Euro. Eine Klimaanlage ist im Basispreis nicht enthalten, dafür gehört jetzt die Multikollisionsbremse immer zum Serienumfang.

Der Rapid Spaceback schließt die Lücke zwischen dem Kleinwagen Fabia sowie dem mittlerweile auf Mittelklasse-Größe angewachsenen Octavia. Das 4,30 Meter lange Fahrzeug gibt den Golf-Versteher und tritt gegen Seat Leon, Renault Megane, Hyundai i30 oder Kia Ceed an. E ist jetzt an einem neuen Kombiinstrument zu erkennen. Die Seitenblinker sind nun in den Außenspiegeln untergebracht. Bei der Top-Ausstattungsversion Monte Carlo kommen unter anderem schwarz lackierte Leichtmetallfelgen zum Einsatz.

Das Motorenangebot umfasst wie gehabt fünf Triebwerke. Dazu zählen drei Benziner sowie zwei Diesel. Sie decken ein Leistungsspektrum zwischen 66 kW/90 PS und 92 kW/125 PS ab. Nur die zwei TSI-Triebwerke mit 81 kW/110 PS (Sechsgang-Getriebe) sowie 92 kW/125 PS (Siebengang-DSG) werden ab Werk nicht mit einem Fünfgang-Getriebe ausgeliefert. Nach der Umstellung auf Euro 6 sind sie alle sparsamer geworden. Sparmeister ist der 1,4-TSI mit 125 PS. Er verbraucht nun rund 20 Prozent weniger Treibstoff als zuvor. Volumenaggregat ist ein 1,2-Liter-Turbo mit 81 kW/110 PS (ab 21.480 Euro), der sich durchschnittlich mit 4,8 Litern begnügt (CO2-Ausstoß: 109 g/km).

Optional stehen nun Assistenzsysteme wie Müdigkeitserkennung oder City-Notbremsfunktion sowie moderne Infotainmentsysteme samt Smartphone-Anbindung zur Verfügung.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: BMW 3er – Mehr Kraft für die Mitte

Für die zweite Hälfte seines Modellebens hat BMW seinem 3er eine Frischzellen-Kur verpasst. Äußerlich zwar ganz dezent, hat sich im Innenleben dafür einiges getan, wenn der Dreier im Herbst in den Schaufenstern stehen wird.

Die Münchner liefern dem Dreier jetzt ein äußerlich nur von Fachleuten erkennbares Facelift und spendierten ihrem meistverkauften Modell das Beste aus dem BMW-Motorenregal.
Die Münchner liefern dem Dreier jetzt ein äußerlich nur von Fachleuten erkennbares Facelift und spendierten ihrem meistverkauften Modell das Beste aus dem BMW-Motorenregal.

Der Neue soll als solcher erkennbar sein, wenn auch bei den meisten Betrachtern frühestens auf den zweiten Blick. Die Frontpartie wurde leicht geändert. Die seitlichen Lufteinlässe in der Frontschürze sind breiter geworden, die Stoßfänger etwas schärfer ausgeformt. Wer dem 3er tief in die Scheinwerferaugen schaut, erkennt zudem die schmalere Form der Leuchten, deren LED-Graphik als Stege bis an die berühmte „Niere“ heranreicht. Das Tagfahrlicht zeichnet die typischen Doppelscheinwerfer nach und verrät so auch bei Dunkelheit seine Herkunft. Die breiten LED-Blinker informieren jetzt als eine Art „Augenbraue“ oberhalb der runden Leuchten über einen geplanten Richtungswechsel. Die gleiche Logik findet sich am Heck, da die neu gestalteten, bis in den Kofferraumdeckel reichenden LED-Rückleuchten den BMW breiter scheinen lassen. All das gilt auch für den 3er-Kombi, der bei BMW Touring genannt wird.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten und wird je nach Ausstattung von einem sogenannten Ambiente-Licht ergänzt, dass nachts für eine dezente Hintergrundbeleuchtung sorgt. Natürlich ist alles wie gewohnt perfekt verarbeitet, sieht teuer und edel aus und lädt zum Bestellen weiterer Extras ein. Das Wichtigste aber: Ein BMW-Fahrer wird sich sofort wie zu Hause fühlen und ohne suchenden Blick alle Hebel und Schalter wiederfinden.

Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten.
Zurückhaltung auch beim Update des Innenraums. Ein paar zusätzliche Chromakzente, zwischen den Sitzen ist das Bedienfeld in der Mittelkonsole jetzt in glänzendem Schwarz gehalten.

Das allerdings gilt nicht für den Motorraum: Künftige Nutzer können beim Kauf unter vier Benzinern und sieben Diesel wählen, sich für drei, vier oder sechs Zylinder entschließen. Alle stammen aus der neuesten Motorenfamilie, die auf einem scheinbar simplen Prinzip beruht. Jeder Zylinder hat einen Hubraum von 500 ccm, aneinandergereiht ergeben sich so Triebwerke von 1.500, 2.000 oder 3.000 cm3. Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Der Dreier mit seinen vielen Varianten (auch Allrad) ist durchaus wieder auf der Höhe der Zeit, 2016 folgt eine Version mit Plug-in-Hybrid, die mit ihrer Kombination aus Benziner und Elektromotor auf 185 kW/252 PS kommt und nach offizieller Norm nur zwei Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Elektrische Reichweite 36 Kilometer, die Batterie kann auch an der Steckdose geladen werden.

Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.
Die Leistungsspanne reicht von 85 kW/166 PS bis zu 240 kW/326 PS. Die Verbrauchswerte sanken je nach Modell um bis zu rund 15 Prozent.

Autor: Peter Maahn/SP-X

News: Mercedes A-Klasse – Billiger in der Basis, teurer darüber

Dank eines neuen Einstiegsbenziners ist die geliftete Mercedes A-Klasse nun zu Preisen ab 23.746 Euro zu haben. Das neue Basismodell A160 wird von einem 75 kW/102 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben, bislang markierte der A 180 mit 90 kW/120 PS den Einstieg. Darüber hinaus umfasst das Motorenprogramm die bekannten Diesel und Benziner bis hin zum nun 280 kW/381 PS starken Top-Modell A 45 AMG 4Matic für 51.051 Euro.

Abgesehen vom neu ins Programm genommenen Einstiegsmodell ist die A-Klasse im Zuge des Facelifts leicht teurer geworden. Die Preisdifferenz gegenüber den Vorgängermodellen beträgt zwischen 184 Euro und 893 Euro. Im Ausgleich wartet der kompakte Fünftürer nun mit neu gestalteten Scheinwerfern und Kühlergrill sowie einem komfortabler abgestimmten Fahrwerk auf.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes GLE Coupé – Mit einer gewissen Ähnlichkeit

Mercedes nutzt das große Facelift der M-Klasse für eine neue Namensgebung – das SUV heißt nun GLE – und erweitert zugleich die Baureihe um ein Coupé. Das hat auch vier Türen, sieht aber durch das zum Heck abfallende Dach deutlich dynamischer aus. Das GLE Coupé rollt am 20. Juli 2015 zu Preisen ab 66.700 Euro hinter die Schaufensterscheiben der Mercedes-Händler. Der GLE folgt am 12. September ab knapp 53.970 Euro.

Die Proportionen, die Dach-Linie – vieles am GLE schaut nach dem direkten Konkurrenten X6 aus dem Hause BMW aus. Und in der Tat hat auch Daimler hier zwei komplett verschiedene Fahrzeugklassen zu einem neuen Modell zusammengewürfelt. Die Coupéform schränkt allerdings das Kofferraumvolumen auf 650 bis 1.720 Liter ein, zudem hat das Gepäckabteil eine sehr hohe Ladekante. Auch sollten die vorderen Sitze nicht allzu hoch eingestellt sein, da man sich dann beim Ein- und Aussteigen schnell den Kopf stößt. Coupé-Design kann eben auch mal weh tun.

Äußerst angenehm fallen der Innenraum, die dort verwendeten Materialien und die hochwertige Verarbeitung auf
Äußerst angenehm fallen der Innenraum, die dort verwendeten Materialien und die hochwertige Verarbeitung auf

Zum Marktstart stehen ein Diesel mit 190 kW/258 PS und ein Benziner mit 245 kW/333 PS zur Verfügung. Als besonderes Schmankerl gehen auch gleich noch drei besonders starke AMG-Modelle mit 270 kW/367 PS, 410 kW/557 PS und 430 kW/585 PS an den Start. Alle GLE Coupés haben das Dynamic-Select-System mit bis zu fünf Fahrprogrammen an Bord und bis auf die beiden stärksten AMG-Varianten, die noch mit sieben Vorwärtsgängen auskommen müssen, das neunstufige Automatikgetriebe 9G Tronic.

Bei unseren Testfahrten fuhren wir das einzige Diesel-Modell, das allradgetriebene GLE 350 d 4Matic Coupé. Das kleine „d“ ersetzt nun die Bezeichnungen CDI und BlueTec für Dieselantriebe. Die 190 kW/258 PS machen zwar beim lockeren Cruisen einen kraftvollen Eindruck, wenn man aber bei einem anstehenden Überholmanöver das Gaspedal voll durchdrückt, also einen klassischen Kickdown vollzieht, bewegen sich die mindestens 2,3 Tonnen leider nicht wirklich dynamisch. Ansonsten schaltet die Neungang-Automatik seidenweich und manchmal auch unmerklich durch die Gänge. Nur ein Sport-Modus, der schneller und direkter die Gangwechsel vornehmen könnte, fehlt hier leider.

Mit einem markanten Kühlergrill und den sportlichen Genen eines Coupés kann man die Optik in der Tat als sehr gelungen akzeptieren
Mit einem markanten Kühlergrill und den sportlichen Genen eines Coupés kann man die Optik in der Tat als sehr gelungen akzeptieren

Äußerst angenehm fallen der Innenraum, die dort verwendeten Materialien und die hochwertige Verarbeitung auf. Feines Nappaleder, gebürstetes Aluminium und verschiedene Hölzer, wie beispielsweise Eukalyptus, Esche, Pappel und schwarz glänzender Klavierlack verwöhnen Augen und Fingerspitzen. Die doppelten, farblich abgesetzten Ziernähte am Armaturenbrett sind ebenso edel wie die Premium-Musikanlage von Harman-Kardon mit 830 Watt und 14 Hochleistungslautsprechern.

Autor: Wolfgang Wieland/SP-X

News: Toyota Auris – Jetzt mit Wohlfühl-Innenraum

Mit einer Überarbeitung will Toyota den Auris im hartumkämpften Kompaktsegment besser aufstellen. Drei Jahre nach dem Marktstart renovieren die Japaner ihr in Deutschland nach dem Yaris zweitbeliebtestes Modell. Vor allem im Innenraum und unter der Motorhaube hat mit dem Facelift ein Update stattgefunden.

Da gibt es zum Beispiel einen komplett neuen, nur 1,2 Liter großen Benziner, der mit 85 kW/116 PS und einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 Liter/100 km glänzen will. Oder den von BMW stammenden 1,6-Liter-Diesel mit 82 kW/112 PS (4,3 Liter). Mehr als die Hälfte aller bisherigen Auris-Käufer haben sich aber für das Hybrid-Modell entschieden, deshalb wurde die Kombination aus 1,8-Liter-Benziner und Elektromotor nochmals verfeinert, verbraucht nach EU-Norm jetzt nur noch 3,5 Liter und glänzt mit einem CO2-Ausstoß von 79 Gramm.

Optisch wird die Frontansicht von zwei Chromspangen dominiert, die sich über die gesamte Fahrzeugbreite ziehen und die neuen LED-Scheinwerfer betonen. Am Heck fällt der tiergezogene Stoßfänger mit seitlichen Reflektoren ins Auge, der seinerseits für rückwärtige Breite sorgt. In Summe ein dezentes Facelift, das erst bei genauerem Hinschauen auffällt.

Im Innenraum hat sich mehr verändert, das Ambiente ist verfeinert. Die Materialien wirken deutlich hochwertiger als im aktuellen Auris, werden immer wieder durch Applikationen in Klavierlack-Optik oder Chrom ergänzt. Herzstück ist der neue 7-Zoll-Monitor des Navigations- und Entertainmentsystems. Seine tiefschwarze, von silbern ummantelte Oberfläche unterstreicht schon äußerlich den High-Tech-Anspruch. Ein kleiner Zusatzbildschirm zwischen den beiden großen Rundinstrumenten folgt der gleichen Logik.

Auch im immer wichtiger werdenden Kapitel elektronischen Helferlein bietet der Auris jetzt deutlich mehr: Der Fernlichtassistent blendet automatisch ab, der Spurhalteassistent warnt piepsend beim Überfahren einer durchgezogenen Linie, der Verkehrszeichenassistent entdeckt Temposchilder und färbt die Anzeige der erlaubten Geschwindigkeit bei deren Überschreiten knallig rot. Am wichtigsten aber die Notbremsfunktion: Lasersensor und Kamera überwachen bis Tempo 85 das Terrain vor der Motorhaube. Wird ein Hindernis entdeckt und der Fahrer reagiert nicht, warnt der Auris und startet im letztmöglichen Moment eine Notbremsung. Das System kostet 550 Euro Aufpreis.

Autor: Peter Maahn/SP-X

More Power! Mercedes A-Klasse

Das wichtigste gleich zum Beginn: Mit dem Facelift der A-Klasse (offizielle Premiere in Frankfurt auf der IAA) bekommen nicht nur alle A-Klassen ein geschmeidiges Make-Up verpasst, die stärkste A-Klasse wird zudem erneut mit einer zusätzlichen Portion Leistung umsorgt. 381 PS bietet der neue A45 AMG.

Und noch besser: Mit einem optionalen AMG Dynamic Package bekommt die A-Klasse, was ihr bislang ein wenig gefehlt hat: Eine mechanische Differentialsperre an der Vorderachse! 

„Good news“ 

Dass die A-Klasse mit dem Facelift ein wenig optischen Feinschliff bekam, erkennt man auf den Fotos. Interessant sind die neue Grafik der Rückleuchten und die leicht veränderten Kühllufteinlässe in der Front.

Daneben wurden die Assistenzsysteme auf den aktuellen Stand gebracht und mit dem neuen „Dynamic Select“ bekam die A-Klasse nun auch einen „Fahr-Erlebniss-Schalter“, mit dem man als Fahrer zwischen Comfort, Sport, Eco und Individuell umstellen kann. Der Schalter beeinflusst die Kennlinien der Motor- und Getriebesteuerung (7-Gang DCT), der elektrischen Servolenkung, der Klimaanlage  und – ganz neu- auch des Fahrwerks. Mit dem Facelift gibt es erstmalig auch ein adaptives Dämpfersystem (optional) in der A-Klasse. Die AMG-Variante bekommt zusätzlich den „Race-Mode“ für die Fahrdynamik-Kontrolle.

Damit es in der AMG-Version ordentlich vorwärts geht und der RS3 von Audi nicht nur bei der PS-Leistung auf dem Papier abgehängt wird, wurde zudem die Übersetzung des 7-Gang Doppelkupplungsgetriebes angepasst.

Als Basismotor zog der 102 PS starke 1.6 Liter Vierzylinder  Partner Renault-Nissan unter die Haube ein. Dazu gesellt sich ein Triebwerk mit besonderen Spar-Eigenschaften (A 180d) – hier sollen 3.5 Liter für den Alltag ausreichen.

 

Die Preise hat Mercedes-Benz indes noch nicht genannt! 

Leak: Mercedes-AMG A45 AMG mit 400 PS

Willkommen im Internet, was einmal hochgeladen wurde, lässt sich nicht mehr löschen. Wie die Bilder vom A45 AMG-Facelift“, die leben nun Bilder ein Eigenleben. Für Automobil-Hersteller ein echtes Problem, für die Internet-Gemeinde und die Fans einer Marke jedoch ein frühes Schmankerl.

Der Instagram-Account eines (Vermutung!) Mercedes-Verkäufers hat heute vorab ein Foto von der „gemopften“ A-Klasse veröffentlicht. Und auch nicht irgendeine Variante, sondern gleich das schärfste Modell, der A45 AMG zeigt sich hier von einem Prospekt, oder einer Werbeanzeige. Das Foto ist mittlerweile vom instagram-Account verschwunden, aber worldcarfans.com hat die „Enthüllung“ aufgenommen und berichtet darüber.

Mercedes-AMG A45 mit bis zu 400 PS?

Eigentlich sollte das „Facelift“ der A-Klasse erst auf der IAA das Tageslicht erblicken, mit dem frühen instagram-Leak gibt sich jedoch die Möglichkeit vorab einen Blick auf die „Mopf“ (MOdellPFlege) zu werfen.

Was verändert sich?

Die glänzend schwarz lackierten Flips sind, so sieht es aus, ein wenig geschrumpft und der Stoßfänger, bzw. die großen Lufteinlässe in der Frontstoßstange wurden neu geformt. Dazu passen stärker gepfeilte Streben im Kühlergrill und eine frische Lampenoptik. Innerhalb der Lampen wurden die Tagfahrlicht-Fackeln neu gezeichnet und erscheinen nun nicht mehr als einzelne LED-Punkte, sondern als ein „LED-Strich“.

Viel wichtiger ist jedoch die Information des instagram-Plaudergesellen: Der neue A45 AMG soll in der Serie mit 381 PS kommen und in einer S-Variante sogar mit 400 PS!

400 PS aus weiterhin zwei Liter Hubraum. Damit holt sich Mercedes-AMG die Krone beim Thema „stärkster Zweiliter-Serienturbomotor“ wieder aus Ingolstadt zurück. Die AutoBild „weiß“ zudem von einer Vorderachs-Sperre und neuen adaptiven Dämpfern. Nun, wir lassen das mal unkommentiert – schön wäre es.

Wobei der A45 AMG schon zuvor kein Kind von Traurigkeit war, hätten wir uns für die „Mopf-Version“ etwas wünschen dürfen, dann wäre es ein Allradantrieb der nicht erst auf Schlupf wartet, sondern wie die Kollegen aus Ingolstadt oder Wolfsburg pro aktiv die Kraft neu verteilt…aber das wird wohl ein Wunsch bleiben.

 

..wobei sich selbst der „hochgelegte Bruder“ GLA 45 AMG am „Tail of the Dragon“ mehr als beachtlich aus der Affäre zieht…

 

Frisch gemacht: Citroën Berlingo

Live ist Live!

Erste Testfahrt im frisch gemachten Citroën Berlingo

Dass sich manche Schlager CDs besser verkaufen als die einiger Rock-Titanen oder Pop-Chartstürmer, mag man im ersten Moment gar nicht glauben wollen. Kaum einer gibt zu, sie zu hören. Dazu die Lieder so unscheinbar, so im Hintergrund, dennoch sind manche über Jahre ein Dauerläufer, ein Ohrwurm.
Manchmal gibt es das auch im Automobilsegment. Der französische Autobauer Citroën hat so einen „Ohrwurm“ im Programm. Der Berlingo, Begründer des Segments der Hochdachkombis, läuft seit 1996 im Portfolio und hätte mit gesamt über 2,9 Millionen verkauften Fahrzeugen bereits mehrfach Doppel-Platin verdient.
Im Zuge einer Motorenmodernisierung, um neuesten Abgasnormen gerecht zu werden, erhielt er zum Genfer Salon eine kleine optische Auffrischung, insgesamt die vierte beim laufenden Modell. Wir sind vorab in der französischen Heimat des Multitalents unterwegs, der ab Juni bei den deutschen Händlern stehen wird.

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„We are Family“, der berühmte Song von Sister Sledge, lief wahrscheinlich während der Entwicklungsphase der aktuellen Version. Und das sollte die Fans dieses Fahrzeugkonzeptes freuen. Was bisher gut war, bleibt gut und so wurde der Berlingo Multispace nur in Nuancen verbessert respektive modernisiert.
Dazu gehört das neue 7 Zoll Touchscreen-Display mit Mirror Screening. Damit werden die Anwendungen eines Smartphones auf den Touchscreen gespiegelt. Sehr praktisch, wenn man eigene Webradio Apps bequem über den großen Monitor steuern möchte. Aktuell funktioniert das nur per Kabelverbindung, ab November 2015 auch drahtlos. Durch die Kopplung mit dem Smartphone kann im neuen Berlingo auch eine praktische Sprachsteuerung aktiviert werden. Telefonieren, Musik hören und Nachrichten lesen und verfassen sind dann bequem während der Fahrt möglich, ohne vom Straßenverkehr abgelenkt zu sein oder von den Kindern auf der Rücksitzbank.

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Innen sollte der neue Berlingo natürlich so praktisch und familienfreundlich bleiben wie bisher, nur eben mit einem moderneren Anstrich. Es gibt nun zwei neue Sitzbezüge, „Quad“ in anderer Farbgebung und „Liberia“ ausschließlich für die besten Ausstattungslinien XTR und Shine, welche wir bei unserer Testfahrt durch die Provence bewegen. Schön passt dazu die neue Außenfarbe „Acier-Grau“, welche neben der anderen neuen Farbgebung „Mokka-Braun“ nun wählbar ist.
Vier Ausstattungsvarianten sind von der überwiegend jungen Familien-Kundschaft wählbar, die Leben dem schicken Fahrzeug-Geprotze vorziehen. So heißen die Linien Live, Feel, Shine und XTR, die eine visuelle Cross-Variante mit Unterfahrschutz und eingefärbtem Kotflügelschutz in aluminiertem Grau enthält. Diese Applikationen stehen ihm gut und lassen ihn den “Young&Fun“-Family-Charakter noch weiter nach außen dokumentieren.

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Die separat zu öffnende Heckscheibe und zwei seitliche Schiebtüren – eine gibt es nur in der absoluten Grundausstattung – lassen ihn zum variablen Lademeister werden. Innen soll die Dachausstattung „Modutop“ über den Köpfen der Insassen weitere Ablageflächen bieten. Wir sind davon nicht überzeugt, da kleine Gegenstände sich haltlos hin und her bewegen und die in Verbindung lieferbaren Dachfenster kein Rollo besitzen. Natürlich sind die getönt, aber bei starker Sonneneinstrahlung im Sommer sind wärmende Kopfhaut-Strahlen ständiger Wegbegleiter. Der Vorteil ist natürlich die weitere Lichtdurchflutung des Innenraums, aber der Berlingo Multispace ist auch ohne Glasflächen im Dach ausreichend mit Fensterflächen versorgt, die den Innenraum angenehm hell gestalten.


Die hinteren Sitze sind einzeln verstellbar und können komplett aus dem Berlingo herausgenommen werden. Sehr praktisch, wenn bei einem schwedischen Möbelhaus die neue Kinderzimmerausstattung in das französische Multitalent gepackt werden soll.
Wichtigster Aspekt der aktuellen Modifizierung ist die Umstellung der Motorenpalette auf die neue Euro 6 Norm. Die neue Motorengenreration, die Citroën Ende 2013 eingeführt hat, insbesondere die BlueHDI-Motoren, erfüllen diese zukünftige Norm bereits heute. Zum Start wird der Multispace mit zwei Dieselversionen mit 98 PS und 120 PS lieferbar sein, dazu zwei Dieselvarianten mit 99 PS und 120 PS. Serienmäßig sind bei den Benzinern und dem kleinen Diesel eine 5-Gang Handschaltung verbaut, beim großen BlueHDI 120 Stop&Start Motor wird dem Berlingo erstmals ein manuelles 6-Gang-Getriebe spendiert.
Über 9.100 Zulassungen waren es im letzten Jahr für den Citroen Berlingo. Das sollte mit der Auffrischung nicht weniger werden. Er behält seinen robusten Charakter als preiswertes Multi-Funktions-Fahrzeug für ältere Menschen, die ein einfaches, leicht zu bedienendes und bequemes Fahrzeug zum Einkauf benötigen, als auch für die preisbewusste Jungfamilie. Zum praktischen Nutzen gesellen sich nun noch optionale moderne Ausstattungs- und Sicherheitsdetails wie eine Rückfahrkamera und der Active City Brake. Dieses ab November 2015 lieferbare automatische Bremssystem hilft, bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h Kollisionen zu vermeiden. Notfalls bremst das System ohne Einwirken des Fahrers den Berlingo bis zum Stillstand ab.


So modernisiert, sollte der Berlingo als automobiler Ohrwurm weiter in den Top Charts seiner Fahrzeugklasse platziert sein.

 

 Text: Bernd Schweickard © Foto: Citroen, Bernd Schweickard

News: Citroen Berlingo Multispace – Näher an den Pkw gerückt

Mit der zweiten Überarbeitung Berlingo spendiert Citroen seinem Hochdachkombi mehr Komfort, mehr Sicherheit und weniger Verbrauch. Der Preis des 4,38 Meter langen und 1,80 Meter hohen Franzosen steigt indes nicht: ab 17.600 Euro gibt es die Pkw-Variante Multispace.

Äußerlich hat sich beim Berlingo nichts Wesentliches geändert: ein wenig aerodynamischer Feinschliff und eine neue Kühlerpartie, zwei neue Farben, auf Wunsch LED-Tagfahrlichter. Im Innenraum hat das Feintuning die Ergonomie gehoben, die Rundumsicht ist noch etwas besser geworden. Mehr Neues gibt es bei den überarbeiteten Dieselmotoren. Schon der Basis-Selbstzünder BlueHDi 100 (73 kW/99 PS, ab 21.350 Euro) geht mit seinen 254 Newtonmeter Drehmoment ordentlich zur Sache. Der kompakte Franzose macht zwar aus seiner Herkunft keinen Hehl, dröhnt aber erheblich weniger als sein Vorgänger HDi 90, der nur noch in der Nutzfahrzeug-Variante weiterbrummen darf. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 4,2 Litern an. Als Alternative zur serienmäßigen Fünfgangschaltung gibt es ein automatisiertes Sechsganggetriebe für moderate 1.000 Euro Aufpreis (inklusive Start-Stopp-System).

Ergänzt wird das Dieselprogramm vom stärkeren Selbstzünder BlueHDi 120 mit 88 kW/120 PS, der deutlich bessere Fahrleistungen bietet, aber mit 4,3 Litern nur wenig mehr Kraftstoff benötigen soll. Die 1,6-Liter-Vierzylinderbenziner mit 72 kW/98 PS oder 88 kW/120 PS sind nur kurz im Programm und werden bereits im kommenden Jahr durch modernere 1,2-Liter-Dreizylinder mit bis zu 81 kW/110 PS ersetzt.

Im Armaturenbrett hat nun auch die bei Citroen übliche Pkw-Technik Einzug gehalten: Sieben-Zoll-Touchscreen, Navigation mit Vogelperspektive-Ansicht, Bluetooth-Freisprechanlage, Radio-Steuerung und Spiegelung der Smartphone-Apps via Mirror-Screen. Zudem gibt es jetzt auch eine Rückfahrkamera und eine Einparkhilfe vorn (City-Paket im Selection für 550 Euro). Ab November gibt es zudem einen aktiven City-Bremsassistent, der Hindernisse wie etwa vorausfahrende Fahrzeuge erkennt und bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h den Berlingo automatisch bremst.

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

News: Hyundai i40 Kombi – Doppelkupplung zum Facelift

Mit einem Basispreis von 24.790 Euro ist der geliftete Hyundai i40 Kombi ab sofort bestellbar. Im Einstiegsmodell arbeitet ein 1,6-Liter-Benziner mit 99 kW/135 PS, alternativ stehen ein 121 kW/164 PS starker 2,0-Liter-Benziner mit sowie zwei 1,7-Liter-Diesel mit 85 kW/116 PS oder 104 kW/141 PS zur Wahl. Der starke Diesel und der kleine Benziner können erstmals mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Für den stärkeren Benziner gibt es optional weiterhin eine Wandlerautomatik mit sechs Stufen. Serienmäßig ist in allen Motorvarianten ein manuelles Sechsganggetriebe an Bord.

Zu erkennen ist der geliftete Mittelklasse-Kombi unter anderem an einer leicht geänderten Frontpartie und modifizierter Rückleuchten-Grafik. Erstmals verfügbar sind nun Bi-Xenon-Scheinwerfer, ein Fernlichtassistent und eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung. Neu sind auch die optionalen adaptiven Stoßdämpfer für die Hinterachse. Serie in allen Modellen sind Klimaanlage, CD-Radio und Freisprecheinrichtung. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Einstiegspreis um 850 Euro gestiegen. Das Lifting betrifft zunächst nur die in Deutschland beliebtere Kombivariante des i40, die gut ein halbes Jahr jüngere Limousine wird später nachziehen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Seat Ibiza – Fertig für den Endspurt

Nach dem VW Polo erhält nun auch der technisch eng verwandte Seat Ibiza ein Facelift. Die ab Juli angebotene vorerst letzte Ausbaustufe der aktuellen Generation startet bei 11.900 Euro. Damit kostet das dreitürige Einstiegsmodell mit 55 kW/75 PS Leistung rund 1.000 Euro mehr als bisher. Weil nun aber die Klimaanlage zur Serienausstattung zählt, ist der Ibiza nach Seat-Rechnung sogar günstiger geworden.

Von außen betrachtet ist nicht viel geschehen. Neu gestaltete Schweinwerfer, neue Lackfarben und Felgendesigns sollen den drei- und fünftürigen Ibiza sowie dem ST genannten Kombi frisch halten, bis in zwei Jahren das komplett neue Modell startet. Innen finden sich neue Materialien für das Armaturenbrett, ein feiner gestaltetes Lenkrad und eine erweiterte Farbauswahl.

Neu im Technikprogramm sind unter anderem die Müdigkeitserkennung, die Multikollisionsbremse und vor allem die Smartphone-Integration. Seat hat dafür mit dem Elektronik-Anbieter Samsung eine Kooperation vereinbart. Android aber auch Car Play von Apple unterstützen künftig die entsprechenden Handys und beziehen sie in die Darstellungen auf dem Touchscreen-Monitor ein.

Die Motorenfamilie des Ibiza begrüßt eine ganze Reihe neuer Mitglieder. Der ehemalige Einstiegsbenziner mit vier Zylindern und 1,2-Liter-Hubraum ist einem Dreizylinder mit einem Liter Hubvolumen gewichen. Der leistet 55 kW/75 PS und verbraucht 4,8 Liter auf 100 Kilometer. In weiteren Ausbaustufen bringt es die Maschine auf 70 kW/95 PS und 81 kW/110 PS. Die beiden Vierzylinder leisten 66 kW/90 PS (1,2-Liter) und 110 kW/150 PS (1,4 Liter), letzterer arbeitet mit Zylinderabschaltung und begnügt sich mit 4,8 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Eng beieinander liegen die Diesel. Die neuen Dreizylinder schöpfen aus 1,4 Litern Hubraum 55 kW/75 PS, 66 PS/90 kW und 77 kW/105 PS. 3,4 bis 3,6 Liter Diesel verlangen die Selbstzünder nach Norm.

Gesteigert hat sich die Agilität des Ibiza. Eine feiner abgestimmte Lenkung präsentiert sich mit höchster Präzision, die Federung wurde unterdessen sanfter ausgelegt, was dem Fahrkomfort gut bekommt. Als Option bietet Seat das adaptive Fahrwerk an, dessen Feder-Dämpferkennung sich zweistufig an die Fahrweise des Chauffeurs anpassen lässt. Die Voreinstellung beeinflusst zudem die Intensität der Lenkkraftunterstützung, und das immer maßvoll und angemessen.

Autor: Michael Kirchberger/SP-X

News: Peugeot 208 Pure Tech 110 – Sanft nach oben geliftet

Der drei- oder fünftürig angebotene 208 kommt jetzt überarbeitet zu den Händlern, der Einstiegspreis für den 50 kW/68 PS starken 208 Pure Tech 68 liegt unverändert bei 12.400 Euro. Die zwei Türen im Fond kosten 750 Euro Aufpreis. Neue Assistenzsysteme und Infotainment-Angebote sowie ein neuer Antriebsstrang beim Pure Tech 110 sind die wichtigsten Änderungen im Rahmen des Facelifts.

Die optische Überarbeitung widmet sich vor allem der Frontpartie. Horizontal gewachsen sind Kühlergrill und Chromeinfassung, die Nebelscheinwerfer nach außen gerückt, was den 208 breiter erscheinen lässt. Das neue Design des Tagfahrlichts soll den 3,97 Meter kurzen Peugeot im Rückspiegel erkennbarer machen, das Schweinwerfer-Innenleben wird mit schwarz und weiß getönten Blenden unter transparenten Abdeckungen technisch präsent zur Schau gestellt. Bei den höheren Ausstattungsstufen Active und Allure soll der neue Equalizer-Kühlergrill mit erhabenen und chrombewehrten Kunststoffstrukturen einen 3D-Effekt schaffen.

Frisch ins Programm gekommen ist der 1,2-Liter-Dreizylinderbenziner mit 81 kW/110 PS, der ab 18.000 Euro zu haben ist und mit dem serienmäßigen manuellen Fünfganggetriebe kombiniert wird.

Bei der Konnektivität hat der kleine Peugeot zugelegt. Mirrorscreen heißt das 250 Euro teure System der Franzosen, mit dem sich die sich die Smartphone-Oberfläche auf dem 7 Zoll großen Touchscreen-Monitor spiegeln lässt. Eine neue Narbung der Schalttafel und zusätzliche, optionale Design-Extras machen die im Interieur nennenswerten Erneuerungen dann allerdings auch schon komplett. Einen Schritt nach vorne geht jedoch die Sicherheitstechnik. Die bei den höheren Ausstattungsstufen für 300 Euro Aufpreis oder im Paket angebotene Active-City-Brake hilft bis zu einem Tempo von 30 km/h, Auffahrunfälle oder andere Kollisionen zu verhindern oder deren Auswirkungen zu mindern. Die neue Rückfahrkamera kostet zusammen mit der Einparkhilfe hinten als Komfort-Paket 530 Euro Aufpreis.

Weiter im Programm sind die bereits bekannten Benziner mit 60 kW/82 PS für 14.950 Euro und der 1,6 THP mit 121 kW/165 PS für 20.000 Euro (Verbrauch 4,4 und 5,6 Liter). Dazu gibt es neue Diesel in zwei Leistungsstufen. Besonders verbrauchsarm ist dabei der 1,6 Blue HDI mit 73 kW/99 PS, der nach Norm nur 3 Liter Treibstoff verbraucht und nach Angaben von Peugeot der zurzeit sparsamste Diesel der Welt ist (ab 17.950 Euro). Der stärkere Selbstzünder leistet bei gleichem Hubraum 88 kW/120 PS und verlangt 3,6 Liter Treibstoff je 100 Kilometer (ab 20.200 Euro).

Autor: Michael Kirchberger/SP-X

News: Peugeot 208 – Mehr als nur neuer Lack

Der frisch geliftete Peugeot 208 kommt im Juni in die Händlerhallen, bestellbar ist der Kleinwagen ab sofort für mindestens 12.400 Euro. Den Fünftürer gibt es ab 13.150 Euro. Angetrieben wird die Basisversion von einem Benziner mit 50 kW/68 PS.

Top-Modelle der Baureihe sind der 208 GTi oder 208 GTi by Peugeot Sport für 23.500 Euro (27.790 Euro für den GTi by Peugeot Sport). Unter ihrem Blech steckt ausschließlich ein 153 kW/208 PS starker 1,6-Liter-Turbo.

Für den Peugeot 208 stehen drei Ausstattungsstufen sowie vier Individualisierungspakete zur Wahl. Neu sind die orangene Außenfarbe und die beiden Strukturlackierungen. Diese verfügen über eine leicht gekörnte Oberfläche und glänzen seidenmatt. Zunächst sind die Töne „Ice Grey“ und „Ice Silver“ (nur für 208 GTi) erhältlich. Der Aufpreis für die Lackierung beträgt 800 Euro, was einem Mehrpreis von knapp 200 Euro gegenüber einer konventionellen Metalliclackierung entspricht.

In der Front wirkt der als Drei- und Fünftürer erhältliche 208 nun leicht verbreitert, das Heck zieren serienmäßige LED-Rücklichter im „3D-Krallendesign“. Optional können Assistenzsysteme wie City-Notbremse, Rückfahrkamera oder Park-Assistent hinzugebucht werden.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Ford Focus – Besser als der Golf – in einer Hinsicht

Eigentlich sollte an dieser Stelle etwas über den neuen Angriff des gelifteten Ford Focus auf den Dauerbestseller VW Golf stehen. Allerdings wäre das Unsinn: Denn zumindest global gesehen hat der Kölner Kompakte seinen Wolfsburger Widersacher bei den Neuzulassungen schon längst hinter sich gelassen. Ausgerechnet in Deutschland will das mit der Marktführerschaft bislang aber nicht klappen. Warum das so ist, zeigt auch die neueste Auflage.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen Der Focus ist ein gutes Auto, seit dem Facelift sogar ein sehr gutes. Die kalte Präzision, die ausgereifte Perfektion und die klassenlose Eleganz seines Hauptwettbewerbers –und damit die Punkte, die die deutschen Käufer offenbar besonders ansprechen – gehen ihm allerdings weiterhin ab. Ein Stück weit ist das genetisch begründet. Während der Golf als deutsches Auto die Welt erobern will, ist der Focus ein Weltauto, das auch Deutschland erobern soll. Zwar wurde der Ford weitestgehend in Köln entwickelt, aber eben so, dass er auch in Knoxville, Tennessee oder Kanton, China funktioniert.

Vielleicht war das der Grund für das etwas krude Design bei der Markteinführung Mitte 2011. Das Lifting verschönert nun zumindest die Vorderseite, wo ein großer Haifischmaul-Kühler ein wenig an die Design-Sportwagen von Aston Martin denken lässt. Am weiterhin unübersichtlich gestalteten und verbauten Heck gibt es bei der Limousine aber immer noch die seltsamen Heckleuchten in Entenfuß-Optik. Ebenfalls verbessert, aber ebenfalls nicht konsequent, präsentiert sich der Innenraum, wo die unpraktische und unübersichtliche Knöpfchen-Flut endlich gewichen ist. Vor allem der neue Touchscreen ist in dieser Hinsicht ein Gewinn. Unterteilt in vier Flächen sind dort die Bedienmenüs für Audiosystem, Navigation, Klimaanlage und Bordcomputer hinterlegt. Das sieht gut aus und funktioniert intuitiv – warum allerdings die Tasten „Home“ und „Einstellungen“ so winzig sind, dass man sie kaum mit dem kleinen Finger treffen kann, bleibt ein Rätsel.

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Vielleicht, weil Ford davon ausgeht, dass man für die Bedienung in erster Linie die neue Sprachsteuerung nutzt. Das klappt beim Focus tatsächlich auch besser als bei den meisten Wettbewerbern, bis zur Perfektion ist es aber noch ein gutes Stück Weg, denn die Gespräche mit der freundlichen Computerstimme dauern gefühlt ewig, zumindest wenn es um kompliziertere Inhalte geht als die Heizungstemperatur zu regulieren. Dann verfällt das digitale Gegenüber gerne ins Faseln, so dass man irgendwann doch genervt auf den Touchscreen drückt und Reiseziel oder Telefonnummer per Hand eingibt.

Aber selbst Pedanten dürften versöhnt sein, wenn sie sich hinter das Steuer setzen. Dort wird nämlich klar, dass es gar keine zigtausend Messreihen zur Fahrergröße braucht, wie sie VW bei der Entwicklung des Golf durchgeführt hat. Der Focus passt auch so. Generell ist es einer der Vorzüge des Kölners, dass er dem Fahrer ganz unaufgeregt das Gefühlt gibt, der Herr über das Fahrzeug zu sein. Die Lenkung ist direkt und präzise, das Fahrwerk straff und verbindlich, der Motor souverän und zurückhaltend. Immer noch zählt der Focus so zu den dynamischsten Modellen seiner Klasse, ohne dabei mit Fahrwerkshärte oder zu spitzem Fahrverhalten zu nerven.

Für den Antrieb sorgt im Testwagen der letzte verbliebene Zweiliter-Diesel der Baureihe (mit Ausnahme des Sportmodells ST), die übrigen sind mittlerweile durch den neueren 1,5-Liter-Selbstzünder ersetzt. Zum alten Eisen zählt der große Motor mit 110 kW/150 PS aber nicht, kombiniert er doch gute Fahrleistungen und kräftigen Durchzug mit ordentlicher Laufruhe und vertretbarem Verbrauch. Knapp 5,5 Liter genehmigt sich der Vierzylinder, wenn man ihn frühzeitig über das knackige Sechsganggetriebe zum Langsamdrehen zwingt. Das ist kein Problem, denn auch im Tourenkeller liegen dann immer noch üppige 370 Nm an.

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Mindestens 25.710 Euro verlangt Ford für den kräftigen Diesel-Focus. Weil die Ausstattung auch in der Basis schon üppig ist, ein fairer Preis. An Bord sind Notwendigkeiten wie Klimaanlage und Radio, aber auch Luxus wie Navigationssystem und Lederlenkrad. Für weitere 1.150 Euro gibt es zusätzlich im Paket diverse Assistenzsysteme wie Tot-Winkel-Warner und Verkehrszeichenerkennung.

Ob das Paket aus Sportlichkeit, fairem Preis und kleineren Lässigkeiten beim Feinschliff reicht, um dem Golf auch in Deutschland und Europa gefährlich zu werden, bleibt jedoch fraglich. Dem einzelnen Autokäufer kann das letztlich aber egal sein. Der Focus ist spätestens seit dem Facelift ein richtig guter Kompaktwagen. Nicht nur auf chinesischen und amerikanischen, sondern auch auf deutschen Straßen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Gelifteter Toyota RAV4 – Hybrid für den Allrader

Nach Prius, Auris und Yaris erhält mit dem RAV4 nun die vierte Toyota-Baureihe in Deutschland einen Hybridantrieb. Premiere hat das elektrifizierte Kompakt-SUV nun auf der New York Auto Show (3. bis 12. April) gefeiert, nach Deutschland kommt es Anfang 2016.

Details zu der Hybridversion nennt der Hersteller noch nicht. Allerdings wird wohl eine leicht modifizierte Variante des Antriebsstrangs aus dem gerade vorgestellten Kompakt-SUV NX der Tochtermarke Lexus zum Einsatz kommen – und zwar ebenfalls in einer Allrad- und einer Frontantriebsversion. Im NX arbeitet ein 2,5-Liter-Benziner mit mindestens einem Elektromotor zusammen, gegen Aufpreis wird ein zweites E-Triebwerk verbaut, das dann die Hinterachse antreibt. In beiden Fällen summiert sich die Kraft der Triebwerke auf rund 200 PS, beim Toyota dürfte es etwas weniger werden, dafür wird wohl auch der Normverbrauch unter die fünf Liter des Lexus sinken. Einzige konkrete Zahl, die von Toyota zu erfahren ist: Die Anhängelast wird – für ein Hybridauto gute – 1.650 Kilogramm betragen. Preise sind noch nicht bekannt, dürften aber bei rund 32.000 Euro starten.

Der Hybridantrieb ist der wohl wichtigste Aspekt des Facelifts, das Toyota dem RAV4 knapp zweieinhalb Jahre nach Markteinführung spendiert. Neben einem leicht modernisierten Front-Design mit LED-Scheinwerfern und einer stärker überarbeiteten Heckpartie gibt es außerdem neue Assistenzsysteme wie einen adaptiven Tempomat und einen Notbremshelfer. Die konventionell angetrieben Modelle starten bereits im Dezember 2015, die Motorenpalette aus zwei Dieseln und einem Benziner (91 kW/124 PS bis 111 kW/151 PS) wird auf Euro-6-Norm umgestellt, bleibt aber ansonsten unverändert.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Subaru Outback – Die inneren Werte

Die Legacy-Baureihe von Subaru, auf der der etwas höher daherkommende Outback basiert, tritt hierzulande nicht mehr an. Dem Outback hält der Importeur dagegen die Treue. Die neueste Ausbaustufe mit leicht modifiziertem Kleid und fein geglätteten LED-Scheinwerfern rollt mit gleichem Radstand (2,75 m) wie bisher an den Start.

Was hier ab 34.400 Euro geboten wird, kann sich sehen lassen. Vor allem das Fahrwerk ragt mit seiner Fähigkeit, Bodenwellen souverän zu eliminieren heraus. Selbst grobe Schnitzer kommen nur äußerst gefiltert bei den Passagieren an. Als Motorisierung empfiehlt sich der Diesel (110 kW/150 PS), der zu den leisesten Vierzylindern unter den Selbstzündern gehört.

Jeder Outback verlässt die Werkshallen mit permanentem Allradantrieb. Es gibt weder Verspannungen im Antriebsstrang, noch reagiert der Wagen schwerfällig oder ruppig, wenn sich die Fahrbahnverhältnisse ändern und das Zentraldifferenzial die Momentverteilung blitzschnell ändert. Das 4×4-System hat auch eine dynamische Komponente – das gilt speziell für nasse Straßen, die der Subaru sicherer und zügiger durchläuft als Autos mit nur einer angetriebenen Achse. Eine etwas modifizierte, direktere Abstimmung der Lenkung unterstützt den grundsätzlich agilen Eindruck, den der Outback hinterlässt. Schön, dass es den Diesel auch in Kombination mit einer Automatik gibt.

In Sachen Fahrleistungen haben Automatik-Kunden außer dem happigen Aufpreis von 2.500 Euro kaum einen Nachteil, sondern müssen lediglich 0,2 Sekunden Verzögerung von 0 auf 100 km/h verschmerzen. Mit 9,9 Sekunden beschleunigt der Outback 2,0 D ordentlich.

Wichtig zu wissen und etwas unerklärlich ist, dass es die so genannte Eye-Sight-Kamera nur in Verbindung mit dem Automaten gibt. Dabei handelt es sich um ein Assistenzsystem, das sowohl andere Autos als auch Fußgänger erkennt und im schlimmsten Falle auch selbsttätig eine Vollbremsung durchführt. Natürlich ist auch ein aktiver Tempomat verfügbar.

Bei der Innenarchitektur stehen die Zeichen ganz auf Sachlichkeit, Funktionalität und solide Verarbeitung. Ein Lob geht an das renovierte Bildschirm-Navi, dessen Bedienung jetzt einfach und intuitiv abläuft. Außerdem ist der Monitor neuerdings sauber in die Konsole integriert. Nicht unerwähnt bleiben soll auch das bemerkenswerte Kofferraum-Volumen von bis zu 1.850 Litern bei umgeklappten Lehnen. Wer einen Hauch von Noblesse in den Outback bringen will, sollte die 2.590 Euro teure Lederausstattung buchen.

Autor: Patrick Broich/SP-X