News: Ford Ranger – Der Pick-up hört aufs Wort

Ford spendiert dem Pick-up Ranger ein Facelift. Der Deutschland-Bestseller im kleinen Pritschenwagen-Segment erhält ein aufgefrischtes Außen- und Innen-Design, überarbeitete Motoren und die neue Infotainment-Technik der Marke. Sein Debüt gibt der in Thailand gebaute Ranger aktuell auf der Bangkok Motor Show, Anfang 2016 soll er auch in Deutschland verfügbar sein.

Auffälligste Änderung ist der nun trapezförmige Chromkühlergrill mit den flankierenden breiten Scheinwerfern. Innen gibt es neue Materialien und ein neues Acht-Zoll-Farbdisplay. Passend dazu wird das Infotainment-System auf den neuesten Stand gebracht, beherrscht nun Sprachsteuerung und Handy-Anbindung. Aufgerüstet präsentiert sich die Liste an Assistenzsystemen, die nun Spurhaltehelfer, Auffahrwarnsystem und eine Rückfahrkamera aufführt.

Wie gehabt wird es den gelifteten Ranger wahlweise mit Hinterrad- oder Allradantrieb geben. Als Motoren stehen zwei 2,2-Liter-Vierzylinderdiesel mit 96 kW/130 PS und 118 kW/160 PS sowie ein 147 kW/200 PS starker 3,0-Liter-Sechszylinderdiesel zur Wahl. Gegenüber den Vorgängerversionen sind die Triebwerke stärker und sparsamer geworden. Als Aufbauvarianten stehen eine Einzelkabine, eine Einzelkabine mit Rückbank und eine Doppelkabine zur Verfügung. Nicht nach Deutschland kommt voraussichtlich die geschlossene Geländewagenversion des Ranger, die in Asien unter dem Namen Everest angeboten wird.

Preise nennt der Hersteller knapp ein Jahr vor Markteinführung noch nicht. Sie dürften aber auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen, das ab 26.716 Euro zu haben ist. Zu den Konkurrenten zählen VW Amarok, Mitsubishi L200 und Nissan Navara.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Toyota Avensis Facelift – Mehr fürs gleiche Geld

Ab Mitte Juni steht der überarbeitete Toyota Avensis zum Basispreis von 23.640 Euro (97 kW/132 PS) bei den Händlern. Damit ändert sich nach dem Facelift des Mittelklasse-Modells, das Optik, Motoren sowie Komfort- und Sicherheitsausstattung umfasst, am Preis nichts. Die Kombi-Version „Touring Sports“ kostet 1.000 Euro Aufpreis.

Deutlich erkennbar ist die geänderte Frontpartie, die nun an andere Autos der Marke, wie den Auris, erinnert. Als erstes Toyota-Modell hat der Avensis das erweiterte Notbrems-System „Toyota Safety Sense“ an Bord. Serienmäßig sind zudem immer Klimaanlage, Audiosystem (Radio/CD/MP3) mit sechs Lautsprechern und Lenkradbedienung, elektrische Fensterheber, elektrische und beheizbare Außenspiegel sowie ein Berganfahrassistent.

Für das Mittelklassemodell, das unter anderem gegen VW Passat oder Mazda6 antritt, sind Benzin- und Dieselmotoren zwischen 82 kW/112 PS und 108 kW/147 PS erhältlich. Laut Toyota sinkt der Preis in höheren Ausstattungslinien um bis zu 200 Euro gegenüber dem vergleichbar ausgestatteten Vorgängermodell. Optional sind Extras wie Voll-LED-Scheinwerfer, Multimedia-Audiosystem mit Smartphone-Einbindung über Mirror Link, Panorama-Glasdach, schlüsselloses Zugangssystem und diverse Assistenzsysteme für das Mittelklassemodell erhältlich.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Toyota Auris – Überarbeitet nach Genf

Neben dem umfangreich überarbeiteten Avensis zeigt Toyota auch das Facelift des Auris auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März). Deutlich erkennbar ist die geänderte Frontpartie mit dem neuen Markengesicht a la Aygo. Herzstück der Schräghecklimousine und des Kombi-Ablegers Touring Sports bleibt der Vollhybridantrieb, für den sich laut Hersteller im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte aller Auris-Kunden entschied. Das Antriebsprogramm wird nun durch neue Benzin- sowie Dieselmotoren komplettiert. Zudem verfügt er über neue Komfort- und Sicherheitsausstattung.

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Nobeltochter Lexus feiert mit dem LF-SA die Weltpremiere eines Konzeptfahrzeuges in Genf und präsentiert außerdem den GS F erstmals auf europäischem Boden.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Range Rover Evoque Facelift – Aufgefrischter Bestseller

Vier Jahre nach der Markteinführung kommt der Range Rover Evoque im August in einer überarbeiteten Version auf den Markt. Das Facelift des Kompakt-SUV stellen die Briten auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März) vor. Neben ein paar optischen Details bekommen Coupé und Fünftürer technische Updates und einen neuen Dieselmotor.

So erhält der neue Vollaluminium-Diesel der Ingenium-Motorenfamilie Einzug in das Kompakt-SUV. Das Triebwerk ist in zwei Leistungsstufen erhältlich: mit 110 kW/150 PS soll der Evoque 4,2 Liter pro 100 km verbrauchen (109 g CO2/km), in der Variante mit 132 kW/180 PS sind es 4,8 Liter Normverbrauch (125 g CO2/km). Rund 18 Prozent weniger Verbrauch als bei der Vorgängergeneration gibt der Hersteller an, zudem bringt das Aggregat je nach Ausführung 20 bis 30 Kilo weniger auf die Waage. In einer Spritsparversion gibt es den kleineren Diesel künftig mit Frontantrieb. Darüber hinaus weiterhin erhältlich ist der bekannte 177 kW/240 PS starke Benziner.

Unterschiede bei Stoßfänger, Kühlergrill und Scheinwerfer markieren unter anderem die überarbeitete Version. Als erstes Modell von Jaguar-Land Rover verfügt das Kompakt SUV künftig über optionale adaptive Voll-LED-Scheinwerfer. Innen wurde die Instrumententafel aufgefrischt, außerdem erhält das Modelljahr 2016 neue Sitze mit optionaler Massagefunktion.

Ein neu konzipiertes Infotainment-System mit Ach-Zoll-Touchscreen, über den Smartphone-Apps bedient werden können, ist in den unteren Ausstattungslinien serienmäßig. Mit höherer Ausstattung ist zum Beispiel ein Festplatten-Navi an Bord. Als neue Option kann man eine per Fußbewegung unter dem Heck bedienbare elektrische Heckklappe oder auch der Spurhalteassistent hinzubuchen. Spurverlassenswarner und Notfall-Bremsassistent sind serienmäßig. Ob sich preislich etwas ändert, ist noch nicht bekannt. Derzeit kostet der Evoque mindestens 33.500 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Fahrbericht: Ford Focus ST. Vernünftig sportlich

Optisch erkennt man die Überarbeitung erst auf den zweiten Blick. Dabei tragen die facegelifteten Ford Focus ST doch ein geschärftes Frontdesign, imposantere Schweller und wahlweise „Stealth“-grauen Lack, ähnlich den gleichnamigen Tarnkappenbombern sowie dazu passende, mittig platzierte Doppelauspuffmündungen gewaltigen Kalibers. Hinzu kommt im Interieur ein gründlich aufgeräumtes Cockpit.

Ganz neu und ungewohnt gestaltet sich der erste beherzte Gasstoß im aufgefrischten Focus. Vorausgesetzt, das nun im ST angebotene 136 kW/185 PS-Dieselaggregat wird dabei unter Last gesetzt. Dann nämlich singt der 2,0-Liter-TDCI einen satten Selbstzündersound, der via Generator ins Cockpit verstärkt wird, während bis zu 400 Nm Drehmoment an den Vorderrädern zerren. Alternativ zu diesem laut Norm nur 4,2 Liter konsumierenden Ölknauserer gibt es weiterhin den 184 kW/250 PS starken und fast 250 km/h schnellen Ecoboost-Benziner. Das alles wie gehabt in zwei Karosserieformen als fünftürige Limousine oder als Kombiversion Turnier.

Um immerhin 900 Euro gestiegen ist der Einstiegspreis für den ab Februar im deutschen Handel verfügbaren Focus ST. Mindestens 28.850 Euro berechnet Ford jetzt für die Ecoboost-Limousine, beim Diesel sind es 29.650 Euro. Der Turnier kostet jeweils 950 Euro mehr. Trotz der Teuerung bleiben der 250-PS-Turnier und die Limousine für Leistungsfetischisten echte Schnäppchen, bietet doch kein Konkurrent in diesen Karosserieformen mehr PS pro Euro. Aber auch der Focus ST mit PS-schwächerem Diesel zählt zu den preisgünstigsten Kompaktklasse-Angeboten im rapide wachsenden Startfeld sportiver Biedermänner mit Selbstzünder-Biss.

Seit 1997 steht das ST-Signet für „Sports Technologies“, während das RS-Label („Rallye Sport“) den Leistungszenit symbolisiert und noch dieses Jahr erneut auf einem Focus (dann mit über 300 PS starkem Vierzylinder aus dem Mustang) prangt. Die Rolle des alltagstauglichen Kraftmeiers bleibt aber für den Focus ST reserviert, der gegen gut ein halbes Dutzend Konkurrenten antritt. Darunter die Golf-GTI-Verwandten Skoda Octavia RS und Seat Leon Cupra, aber auch die Coupés Opel Astra OPC und Renault Sport Mégane oder der etwas leistungsschwächere Peugeot 308 GT.

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Die vielen Wettbewerber sind für Ford Anlass, dem ST ein gründliches Update zu spendieren, dass über die bereits allen Focus zuteil gewordene Modellpflege hinausgeht. So sind etwa die Scheinwerfer nicht nur schlanker geschnitten, sondern optional erstmals mitlenkend. Wobei Lichtwinkel und auch Leuchtintensivität adaptiv gesteuert werden. Bei den Assistenzsystemen kommen nun auch optional Warner vor Querverkehr zum Einsatz, nützlich nicht nur beim Rückwärtsausparken. Der Notbremsautomat Active-City-Stopp-System arbeitet jetzt bis 50 km/h.

Mehr Bedienkomfort bietet das optionale Konnektivitätssystem Sync2, erlaubt es doch mittels simpler Sprachbefehle die Steuerung von Musikprogramm, Smartphone oder etwa die Justierung der Klimaanlage. Da hat mancher Wettbewerber noch Nachholbedarf. Schließlich hat auch Ford bei Konkurrenten Nachhilfe genommen und endlich einen Touch-Screen-Monitor in benutzerfreundlicher Größe (acht Zoll) installiert. Dessen Bedienfeld ersetzt das bisherige Meer an Knöpfen im Cockpit.

Unser Testgelände sind die Berge oberhalb von Barcelona. Anspruchsvolle Strecken mit blinden Kuppen, Korkenzieher-Kurven, Geraden für Zwischensprints und wechselnden Fahrbahnbelägen. Bis Tempo 100 vergehen im Benziner keine 6,5 Sekunden, verspricht Ford. Klingt glaubhaft, wobei das Gefühl sogar noch kürzere Sprintwerte suggeriert, derart vehement zieht und zerrt der Focus an den Vorderrädern. Da nehmen die in der Realität noch flinkeren Rivalen wie etwa der Golf GTI Performance oder der Leon Cupra wesentlich unaufgeregter Fahrt auf. Noch immer zu lang sind die Schaltwege der ansonsten präzise arbeitenden Sechsgangbox im Focus. Das gilt auch für den neuen Focus ST Diesel, der sich 8,1 Sekunden Sprintzeit und 217 km/h Spitze gönnt. Für Ford-Fahrer, die vorweg fahren wollen, sind das leider unbefriedigende Werte. Sind doch etwa alle TDI-Konkurrenten aus dem VW-Konzern signifikant schneller und gleichwohl genauso sparsam im Verbrauch.

Andererseits ist Fahrspaß im Autoalltag eindeutig wichtiger als die Jagd nach Rundenrekorden. Und Freude macht der Focus schon durch seine formidable Fahrwerksabstimmung, die sich auf den katalanischen Bergsträßchen und Holperstrecken in Bestform zeigt ohne jene übertriebene Straffheit einiger Rivalen. Viel Last liegt beim Bremsen in Bergab-Haarnadeln auf den Vorderrädern, was dann leichtes Untersteuern des Focus auslöst. Das Hinterteil des Fünftürers wird nervös, aber durch die Elektronik sanft eingefangen. Dies sogar, wenn das ESP im schärfer geschalteten Sportmodus arbeitet, also ohne Motormomentregelung und Längsstabilitätssystem. Erstaunlich ist immer aufs Neue, wie rasch sich die kompakten Kölner um die Kurven werfen lassen.

Spaß ist also mit allen Focus ST garantiert. Mit dem Benziner aber deutlich mehr als mit dem Diesel.

Autor: Wolfram Nickel/SP-X

Erste Ausfahrt: Peugeot 508 SW

Peugeot hat den 508 eine Frischzellenkur gegönnt. Vor seiner Premiere auf dem Automobil-Salon 2014 in Paris durfte der geliftete Peugeot 508 SW auf Mallorca zeigen, was er jetzt besser kann – und was nicht.

Nach gut vier Jahren war es an der Zeit für eine Überarbeitung. Vier Jahre ist es her, dass Peugeot zwei Modelle zu einem zusammendampfte. Bereits 2010 war der 508 ein schönes und leider auch seltenes Auto. Mit dem 2014er Facelift wird der Franzose mit in den Kühlergrill gerutschtem Löwen noch ansehnlicher – zumindest in der Front. Am Heck dagegen tat sich nicht viel.

Aber diese komplett umgekrempelte Front; chic, très chic. Das neue Familiengesicht reckt die Nase steil und selbstbewusst in den mallorquinischen Wind. Dazu passend frisch konturierte Voll-LED-Scheinwerfer, die mit ihren drei LED-Modulen pro Scheinwerfer die Blicke auf sich ziehen. Ganz gleich, in welchem Winkel sich der Betrachter der Front nähert, sieht die Löwen-Schnauze wirklich gut aus.

Und obwohl ich kein großer Kombi-Freund bin, sieht der 508 SW eleganter aus als sein Limousinen-Pendant. Auffälligste Merkmale sind am kaum gelifteten Heck die modifizierten Rückleuchten der Limousine sowie die optisch gelungenen, in den Stoßfänger eingelassenen Endrohre der GT genannten Top-Motorisierung 2.2 HDi 200.

Der 508 hat als Erbe der seligen 407 und 607 entsprechend hohe Erwartungen zu erfüllen. Optisch gelingt dies am besten dem 508 SW GT, der insbesondere in Perlmutt-Weiß in strahlender Sonne zu gefallen weiß.

Und wie es sich für einen Kombi gehört, kann der Peugeot 508 SW ordentlich was laden – mindestens 550 Liter Luft steht für Gepäck zur Verfügung, in Maximal-Konfiguration schluckt der SW 1.598 Liter. Platz in der zweiten Reihe ist ebenso reichlich vorhanden. Hinter meinem Fahrersitz habe ich es mit 1,80 m Körperlänge bequem und luftig. Einzig am Scheitel wird es wegen des Panorama-Glasdachs etwas knapp.

Das Interieur gefällt. Sowohl haptisch als auch optisch kann sich der Peugeot 508 sehen und fühlen lassen. Ungewöhnlich sind der Startknopf links vom Volant à la Porsche und die daneben liegende elektronische Parkbremse. Das Drei-Speichen-Lederlenkrad mag haptisch überzeugen, ist jedoch mit reichlich Bedienelementen überfrachtet. Die Anzeigen im Kombiinstrument lassen sich anstandslos ablesen; schön ist auch die Öltemperaturanzeige, die zwar für die meisten unnötig sein wird, mich jedoch erfreut.

Für das Facelift-Modell gibt es nun ein Infotainment-System mit 7-Zoll-Touchscreen und ein Head-up-Display, das relevante Fahrdaten auf eine Plastikscheibe im Fahrersichtfeld projiziert. In puncto Assistenzsysteme enttäuscht der 508 jedoch. Erhältlich sind zwar ein Toter-Winkel-Assistent und eine Rückfahrkamera, allerdings bietet Peugeot weder eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage noch adaptives Kurvenlicht für die optisch so gelungenen LED-Scheinwerfer an. Auch Spurhalte- oder –verlassenswarner suchen potentielle Kunden vergebens. Dafür ist der Peugeot 508 auch „nur“ ein Facelift und kein neues Modell. Das ist auch der Grund, weshalb der 508 ohne das i-Cockpit im Stile des Peugeot 308 auskommen muss.

So fährt sich der Peugeot 508

Fahrwerk und Lenkung sind wie die Sitze auf Reise-Komfort getrimmt. Hektik und dynamische Eskapaden sind nicht das Metier des 508 SW. Das bekommen Fahrer etwa dann zu spüren, wenn sie allzu eilig ums Eck wollen und der Peugeot 508 gutmütig weich über die Vorderachse schiebt. Stattdessen fühlt sich der Franzose beim Cruisen und Gleiten am wohlsten.
Auf den Landstraßen und Autobahnen Mallorcas gefällt der 508 SW als unaufgeregtes, komfortables Reisegefährt, das Fahrer und Passagiere unabhängig von der Motorisierung entspannt ans Ziel bringt. Zum Gleiten und als Daily Driver ist der bereits aus dem PSA-Konzern bekannte 1.6er Turbo mit 165 PS bestens geeignet. Auf kurvigem Geläuf, lechzend nach Drehzahl und Leistung wird der Fahrer jedoch enttäuscht. Bis auf anschwellendes Geräusch-Niveau regt sich nicht viel. Freilich ist der 508 SW für Derartiges nicht gedacht – aber man kann es ja mal versuchen.

Anders der Peugeot 508 SW GT. Sein 2.2 Liter großes Dieseltriebwerk gefällt mit ordentlichem Bums (450 Nm), der für wohltuende Souveränität Sorge trägt. Auf dem Papier mag das serienmäßige 6-Gang-Automatikgetriebe antiquiert wirken – immerhin baut ZF inzwischen 9-Gang-Automaten – zeigt im Fahrbetrieb allerdings, dass auch eine Automatik mit sechs Gängen voll zufriedenstellen kann. Sie schaltet butterweich und zügig. Auch bei manuellen Schalteingriffen via Paddle erfolgt der Gangwechsel erfreulich zackig. Zudem bleibt das Drehzahlniveau auch bei Autobahntempo angenehm niedrig, sodass ich keinen 7., 8. oder gar 9. Gang vermisste.

Wirkliche Mängel leistet sich der 508 SW nicht. Auf diejenigen, die Wert auf eine Assistenzsystem-Flotte legen, mag der 508 unzeitgemäß wirken. Aber dieser Umstand kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Peugeot ein schöner Kombi gelungen ist, der mit sauberer Verarbeitung als Auto für die Langstrecke gefällt.

Empfehlenswert ist der große Diesel. Die GT-Optik setzt weitere Akzente, der Motor ist kultiviert und kraftvoll, die 6-Gang-Automatik überrascht. Und auch preislich geht’s vernünftig zu. Der Grundpreis von 42.800 € erscheint zunächst deftig, aber dafür ist all das serienmäßig an Bord, was gut und wichtig ist. Für mich persönlich kämen lediglich noch Aufpreise für die Lackierung, 19-Zoll-Felgen und Soundsystem hinzu. Der Rest – LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Rückfahrkamera, Toter-Winkel-Assistent, Head-up-Display, Sitzheizung etc. – ist ohnehin an Bord.

Verkaufsfreigabe

Anfang Oktober wird Peugeot den überarbeiteten 508 auf der Mondial de l’Automobile in Paris der Öffentlichkeit vorstellen. Neben Limousine und Kombi wird es wieder einen Peugeot 508 RXH geben, der als Crossover mit Gelände-Beplankung sowohl als Diesel-Hybrid 508 RXH HYbrid4 als auch erstmals als Diesel RXH 2.0 BlueHDi 180 erhältlich sein wird. Zusätzlich bietet Peugeot den Diesel-Hybrid-Antriebsstrang in der Limousine an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text & Fotos: Mario von Berg

Nissan 370Z NISMO – Update

Ich mag den Nissan 370Z. Da mache ich gar keinen Hehl daraus. Das Coupé gehört zu den letzten rauhbeinigen Sportlern, die mit einem ordentlichen Saugmotor an den Start gehen. Ein V6 unter der langen Nase, klassisches Coupé-Design und natürlich mit Heckantrieb damit man ordentlich im Powerslide durch den Alltag kommt. Das ist gut! Richtig gut. Aber es geht noch ein wenig besser, ohne deswegen gleich nach Zuffenhausen schielen zu müssen. Bei Nissan hat man eine eigene Sport-Abteilung. Ihr Name? Nismo! Wie lautet also der Name des besseren 370Z?

NISSAN 370Z NISMO

Und obwohl der Nissan 370Z Nismo erst im letzten Jahr bei uns vorgestellt wurde, gibt es nun ein erneutes „Facelift“. Merkwürdig? Ja. Sinnvoll? Vermutlich.

Ich bin bereits den Nissan 370Z gefahren und auch den 370Z Nismo, die jeweiligen Fahrberichte finden sich als Link hinter dem Namen. Weshalb man bei Nissan nun den NISMO noch einmal frisch macht? Kann ich nicht sagen, kam für mich ein wenig überraschend.

Das ist neu am Nissan 370Z Nismo 2015:

  • Bessere Akustik im Innenraum, dank besserer Geräuschdämmung
  • neue Recaro-Sitze
  • neu abgestimmtes Fahrwerk
  • neues Design der Frontschürze und des Heckspoilers
  • neue 19-Zoll Felgen

Nissan hat sich die Kritik am 370Z zu Herzen genommen und an der Geräuschdämmung des Sportlers gearbeitet. Mit neuen Radhaus-Verschalungen hinten und einer veränderten Dämmung der Teppiche sollen ungewollte Störgeräusche minimiert werden. Ob dies zugleich den Sound des 3.7 Liter Saugmotors dämmt? Ich denke nicht. Hier wurden vor allem die Störgeräusche beseitigt und die Abrollgeräusche der breiten Hinterräder besser gedämmt.  Der NISMO 370Z bellt seine Vitalität weiterhin durch eine zweiflutige Abgasanlage in die Welt hinaus.

Das neue Recaro-Gestühl sieht gut aus und bietet – laut Nissan – noch mehr Seitenhalt. Die Sitze wurden außerdem leichter und steifer in ihrer Konstruktion. Zudem soll die Sitzposition verbessert worden sein.

Das Fahrwerk wurde an der Hinterachse neu abgestimmt. Eine Anpassung der Feder-Dämpfer soll für mehr Abrollkomfort sorgen.

Der 344 PS starke Nismo 370Z steht auf neuen 19-Zoll Leichtmetallfelgen von RAYS. Diese neuen Räder passen gut zu den Veränderungen am Body-Kit des Nismo. Die Front bekam einen größeren Lufteinlass und am Heck fällt der neue Spoiler auf. Auch wenn der neue Spoiler kleiner ausfällt, als der des NISMO 370Z bisher, der Hecktriebler-Sportler soll dennoch über mehr Abtrieb verfügen, als seine Mitbewerber.

Preise hat Nissan noch nicht bekannt gegeben! 

Wie es sich mit dem NISMO 370Z driften lässt, dazu demnächst mehr! 

 

 

Toyota Yaris 2014 – mehr als Make-Up

Seit gut drei Jahren ist der Toyota Yaris auf dem deutschen Markt und eigentlich kann man sich bei Toyota über das Interesse der Kunden und den Absatz des kompakt knuffigen Kleinwagens nicht beschweren. Damit dies auch in der Zukunft zu bleibt und weil auch die Konkurrenten im B-Segment nicht untätig bleiben, muss ein Update her.

Make-Up und mehr?

Der neue Toyota Yaris

Bei einem frischen Make-Up und einem Gesichtslifting soll es nicht bleiben – denn einen Toyota kaufen viele Kunden aufgrund seiner inneren Werte und so musste sich der Yaris zur Halbzeit nicht nur durch das umfassende Facelifting-Programm, sondern wurde gleich in mehr als 1.000 Punkte verändert.  Zusätzliche Schweißpunkte in der Produktion der Fahrgastzelle, zusätzliche Dämm-Materialien in den Türen und veränderte Fahrwerkskomponenten spielen in diese 1.000 Punkte-Liste mit ein. Das Ergebnis ist ein steiferer, ruhigerer und komfortablerer Yaris – trotz gleicher Plattform. Die Arbeit an den Details macht den Unterschied aus.

Bei Toyota legt man Wert auf die kulturellen Eigenheiten der unterschiedlichen Märkte. Das hat man verinnerlicht und bietet Fahrzeuge an, die auf die Bedürfnisse des jeweiligen Marktes hin zugeschnitten sind. Der neue Yaris wird zum Beispiel federführend in Frankreich entwickelt und dort auch produziert.

Mit dem Facelift hat der Yaris an Fahrkomfort gewonnen und die Lenkung wurde zudem ein wenig direkter abgestimmt. Der Yaris lässt sich nun angenehmer und mit mehr Komfort durch die Stadt bewegen. Üble Frostaufbrüche werden besser kaschiert.

4 Motoren – 1 Hybrid

Den Anfang macht der 1.0 Liter Dreizylinder mit 69 PS, den kennt man auch aus dem Toyota Aygo. Mit 95 Nm bei 4.300 Umdrehungen ist der 12-Ventiler wirklich nur eine Einstiegsmotorisierung. Der nächste Benziner bringt immerhin vier Töpfe mit und schöpft seine 99 PS aus 1.33 Liter Hubraum. Auch dieser 125 Nm starke Vierzylinder ist bereits ein „guter, alter Bekannter“. Auf der Dieselseite offeriert Toyota den 1.4 Liter D-4D mit 90 PS und 205 Nm. Eine gute Wahl für Viel- und Oftfahrer. Der noch als EU 5 eingestufte Motor soll den Alltag (NEFZ) mit 3.8 Liter auf 100 Kilometer schaffen. Doch bei Toyota hat man eine andere Kompetenz und selbst im Kleinwagen Yaris greifen viele Toyota-Kunden zum Hybriden.

Der dritte Benziner im Bunde ist ein 1.5 Liter Vierzylinder der mit variablen Ventilsteuerzeiten und dem Atkinson-Cycle zum Partner des 19.3 kW starken E-Motors wird. Der Benziner bringt 100 PS Leistung und 111 Nm Kraft mit. Zusammen mit den 169 Nm des Elektromotors wird der Yaris Hybrid damit zum flüsternden Stadtmobil. Lautlos durch die Stadt? Dank der 6.5 Ah Stunden großen Batterie, schafft der Yaris Hybrid das anfahren und gleiten durch die Stadt, auch ohne Verbrenner. Allerdings spricht Toyota beim Yaris Hybrid nicht von einem Hybriden der rein elektrisch fahren soll. Eine Klasse darüber bietet Toyota bereits den Plugin-Hybriden Prius an – ob es demnach schon bald einen Plugin-Yaris geben wird? Das will man bislang nicht verraten.

Faszinierend ist der Normverbrauch des Yaris Hybrid. Mit 3.3 Liter auf 100 Kilometer liegt diese noch unter dem sparsamen Dieselmotor. Und mit einem CO²-Ausstoß von 75 Gramm je Kilometer, gehört der Yaris Hybrid zu den besonders sparsamen und effizienten Kleinwagen.

Irritieren lassen darf man sich indes vom Sound des Hybriden. Für Menschen die noch nie mit einem stufenlosen Getriebe gefahren sind, bringt diese Technik ein paar neue Töne mit. Wenngleich mit jeder neuen Generation die alten Nachteile mehr und mehr ausgemerzt werden, das der Benziner hochdreht und dann seine Drehzahl hält, während das Auto schneller wird – bleibt für das Ohr des Mittel-Europäers ungewohnt. Nicht schlecht. Aber ungewohnt.  Für die Hybrid-Versionen verwendet Toyota allerdings kein simples CVT-Getriebe wie man es aus anderen Modellen kennt, sondern eine HSD getauften Planetenradsatz. Die Wirkung ist ähnlich – eine stufenlose Übersetzung, die Technik dahinter völlig unterschiedlich.

Technische Daten:

  • 69 bis 100 PS
  • bis zu 175 km/h
  • 10.8 Sekunden auf 100 (1.4 D-4D)
  • 36 – 42 Liter Tankvolumen
  • Min. CO²-Emissionen: 75g/km (Hybrid)
  • L/B/H: 3.95/1.69/1.51
  • Leergewicht ab: 980 kg /1.0 VVTi)

Preise:

  • Yaris Basis ab 11.990 €
  • Comfort ab 14.990 €
  • S ab 17.940 €
  • Club ab 18.840 €
  • Hybrid Comfort ab 18.400 €
  • Hybrid Club ab 20.900 ³

 

Gut zu wissen:

Eine sehr umfangreiche Erklärung, leider nur in englisch verfügbar, über die Funktion der E-Motor und Benziner-Kombination im Yaris bringt dieses Video: HSD / E-CVT erklärt Es geht zwar um den Prius (dritte Generation), aber das technische Prinzip ist weiterhin gültig. Gegenüber dem "normalen" stufenlosen Getriebe ist beim e-CVT von Toyota doch einiges anders.

Und das Make-Up?

Richtig. Das Make-Up. Der Yaris bekam das X-Gesicht mit dem bereits der neue Aygo auf die Welt kam. So ergibt sich eine Art Familiengesicht für die Stadt-Flotte der Japaner. Das schönste am Make-Up des neuen Yaris ist jedoch der frischere Innenraum. Mit Liebe zum Detail, einer gewohnt guten Verarbeitung und frischen Ideen – ist der Yaris nach diesem Lifting fit für die zweite Hälfte seines Zyklus.

Das der Yaris als Hybrid eine Besonderheit im Segment der Kleinwagen ist, muss jetzt nicht noch einmal erwähnt werden – oder? 

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 30

1. Ford Mustang: In Europa werden die Pferde losgelassen

Nächstes Jahr wird Ford seinen Mustang erstmals offiziell in Europa loslassen. Serienmäßig soll ein Performance-Paket inklusive sein. Dieses umfasst neben einer kraftvollen Sportbremsanlage unter anderem eine modifizierte Abstimmung der Federn und eine verbesserte Kühlleistung ebendieser für eine höhere Dauerlast. Eine zusätzliche Abstützung zwischen oberer Radaufhängung und Motorraum-Stirnwand sowie verstärkte Stabilisatoren halten die ganze Power des Ford Mustang im Zaum. Der neue Mustang kommt mit einem 2,3-Liter-Ecoboost-Turbovierzylinder mit 309 PS oder wahlweise auch einem 5,0-Liter-V8-Motor mit 426 PS unter der Haube.

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2. Toyota Yaris: Verschärftes Facelift

Die erst vor drei Jahren eingeführte dritte Generation des Yaris präsentiert sich jetzt im frischen neuen Look. Das Facelift betrifft sowohl das Karosseriedesign, das Interieur, das Chassis sowie die Technik unter der Motorhaube. Im neuen Gesicht des kleinen Japaners fällt die X-Optik sofort ins Auge. Im Heck leuchten neue LED-Rückleuchten. Durch die deutlich aufgewerteten Materialien wirkt der japanische Cityflitzer nicht nur dynamischer, sondern auch wertiger. Für den Vortrieb stehen zwei Benziner in den Leistungsstufen 69 PS und 99 PS, ein Diesel mit 90 PS sowie der 1,5-Liter-Hybrid mit einer Gesamtleistung von 100 PS zur Wahl.Insgesamt sind für den Toyota Yaris mehr als 1.000 Teile neu entworfen worden.

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3. Mitsubishi: Heilig’s altes Blechle

Die Marke Mitsubishi macht es vor. Die durchschnittliche Lebensdauer eines Autos in Deutschland beträgt eigentlich „nur“ 18 Jahre, gemessen von der Erstzulassung bis hin zur Entsorgung. Was die Mitsubishi-Modelle angeht, ergab die Auswertung allerdings, dass diese im Durchschnitt erst nach 22 Jahren aus dem Verkehrt gezogen werden. Damit liegen die Japaner nicht nur in der Importeurswertung an der Spitze, sondern auch gleich was die Lebensdauer angeht. Damit schneiden sie sogar besser ab als eine Vielzahl etablierter Konkurrenten des deutschen Premiumsegments.

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4. Ssangyong: Südkoreanisches Sondermodell mit Plus

Der südkoreanische Autohersteller bringt sein Sondermodell Korando Crystal Plus heraus und will sich damit auf dem SUV-Markt etablieren. Der Crossover basiert auf dem Korando Crystal und ist mit einem 2,0-Liter-Eco-Dieselmotor mit 149 PS und einem manuellem Sechs-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet. Wahlweise ist der Crystal Plus auch mit Zwei- oder Vierradantrieb erhältlich. Die frontangetriebene Version (2WD) wird es ab 19.990 Euro zu kaufen geben und liegt damit preisgleich mit dem Korando Crystal Eco Diesel. Der Korando Crystal Plus ist in sieben Außenfarben erhältlich.

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5. SEAT Leon CUPRA 280 aufgepimpt

Ab sofort gibt es für den SEAT Leon CUPRA 280 ein Performance-Paket zu bestellen. Für den Sportler sind nun Serien-oder Michelin Sportreifen verfügbar. Bei beiden Varianten bekommt der 280 PS starke Flitzer eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo und spezifische 19 Zoll Leichtmetallräder. Individuelle Design-Highlights setzen auch die neuen „Black Line“ und „White Line“ Pakete. Beide Versionen enthalten in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, 19 Zoll Leichtmetallräder im Design „Performance Black“ sowie vorne eine Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage mit innenbelüfteten und gelochten Bremsscheiben. Mit Serienreifen kostet das Performance Paket 2530 Euro und die Version mit Sportbereifung um die 3060 Euro.

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6. Cadillac ATS: Mehr elegante Power

Für den kommenden Modelljahreswechsel hat sich Cadillac seinen Zwei-Liter-Vierzylinder vorgenommen. Der 2,0-Liter-Benziner leistet nach wie vor seine 276 PS unter der Haube, aber er bietet nun ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern zwischen 3000 und 4600 Umdrehungen pro Minute. Fast 50 Nm mehr als vorher. Für sein elegantes Straßenschiff bietet Cadillac nun auch einen Totwinkel-Warner und ein aktives Spurhaltepaket oberhalb der 60 km/h. Alles im Rahmen des Fahrer-Assistenz-Pakets für beide Ausstattungsstufen Performance und Collection.

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7. Porsche Cayenne: Schärfere Zeichnung mit Plug-in

Weltpremiere für Porsche. Mit dem Porsche Cayenne S E-Hybrid bieten die Zuffenhausener im Premium-SUV-Segment, mit dem Hybrid Panamera S E-Hybrid und dem Roadster 918 Spyder als einziger Hersteller drei Plug-in-Modelle. Zusätzlich kommt auch der neu entwickelte 3,6-Liter-V6-Biturbo im Cayenne S zum Einsatz. Äußerlich kommt der Cayenne schärfer gezeichnet mit vollständig neu gestaltetem Bugteil, vorderen Kotflügel und neuer Motorhaube auf die Straße. Ebenfalls neu: die Airblades. Diese Luftfinnen rechts und links an der Fahrzeugfront leiten die Kühlluft effizient auf die Ladeluftkühler. Zusätzlich setzen sie einen starken optischen Akzent. Mit einer Lithiumionen-Antriebsbatterie mit einer Kapazität von jetzt 10,8 kWh schafft er bis zu 36 Kilometer rein elektrisches Fahren. Die neuen Cayenne-Modelle kommen ab 11. Oktober auf den Markt und sollen in Deutschland ab 66 260 Euro kosten.

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Facelift für den CLS von Mercedes-Benz

Nein – alt ist die aktuelle CLS-Generation noch nicht. Und auch der CLS Shooting-Brake ist eigentlich noch richtig frisch. Aber die Modellzyklen werden kürzer und bei Mercedes-Benz stehen zudem einige technologische Neuheiten an und die müssen zeitgerecht präsentiert werden.

Mercedes-Benz CLS und CLS Shooting Brake aufgefrischt

Botox und Amphetamin-Kur für den elitären Schwaben

Die wichtigsten Neuheiten für das CLS-Facelift sind für automobile Laien eventuell nicht besonders aufregend, für den Alltag der zukünftigen CLS-Kunden dürften diese Details jedoch echte Vorteile bringen.

9-Gang Automatik, neues MULTIBEAM-LED-Licht, das große Multimedia-Display und mit Mercedes connect me auch die jüngste Ausbaustufe der Mercedes-Online-Dienste.

Die 9-Gang Automatik

7-Gänge für die Automatik im Vorgänger waren ganz gut, 9-Gänge sind besser. Das neue Automatikgetriebe (eigener Artikel zu diesem Getriebe folgt!) ermöglicht mit der hohen Spreizung der Gänge eine maximale Effizienz. Mit wenig mehr als Leerlauf-Drehzahl lässt sich damit entspannt über die Autobahn cruisen. Wie sich das 9-Gang Automatikgetriebe fährt, dazu demnächst mehr.

Das neue 9-Gang Automatikgetriebe wird für den CLS 220 BlueTEC, den 250 BlueTec, den 350 BlueTEC und den CLS 500 angeboten. Die 4-matic Modelle werden allerdings weiterhin mit dem 7-Gang Automatikgetriebe gekoppelt!

MULTIBEAM LED Scheinwefer

LED-Technik als Leuchtquelle war neben dem Xenon-Licht bereits verfügbar. Der neue MULTIBEAM-LED Scheinwerfer ist jedoch eine ganze Generation weiter. Adaptive Ausleuchtung der Fahrbahn wird damit zum täglichen Vergnügen.

Die Informationen für die Ausleuchtung liefert der kamerabasierte Adaptive Fernlicht-Assistent Plus. Erkennt er beleuchtete entgegenkommende oder vorausfahrende Autos, steuert er jede einzelne der 24 Hochleistungs-LED der Raster-Lichtquelle elektronisch so an, dass einzelne Bereiche der Fahrbahn gezielt situationsgemäß ausgespart werden. Die Scheinwerfer-Steuerung kombiniert die Raster-Lichtquelle mit der bewährten Technik des LED Intelligent Light System, wodurch die Präzision heute verwendeter Lichtquellen erhöht und eine Fernlichtlücke mit minimaler Breite eingestellt wird. Auf diese Weise werden andere Autofahrer nicht geblendet, während die Fahrer im CLS Coupé und im CLS Shooting Brake stets von der bestmöglichen, also hellsten, Ausleuchtung der Straße und Fahrbahnränder profitieren. Das blendfreie Fernlicht kann permanent eingeschaltet bleiben. Das dient der der Sicherheit im Straßenverkehr, von denen die anderen Verkehrsteilnehmer partnerschaftlich profitieren.

Neben der Kamera an der Frontscheibe nutzt die neue Lichttechnik vier Steuergeräte pro Fahrzeug, die 100 Mal pro Sekunde die jeweils ideale Lichtverteilung berechnen und alle 24 Hochleistungs-LED pro Präzisions-LED-Modul individuell und schnell steuern, von denen jede in 255 Stufen dimmbar ist.

Neuer Basis-Dieselmotor

Mit dem CLS 220 BlueTEC zieht ein neues Basis-Triebwerk in das viertürige Coupé. Wie alle Motoren erfüllt auch dieser die EU-6-Norm. Mit 170 PS und 400 Nm Drehmoment ist der zweistufig aufgeladene Selbstzünder die ökonomischste Motorisierung für den schicken Schwaben.  Verbrauchswerte und Öko-Bilanz des CLS 220 BlueTEC sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Ebenso neu: Der CLS 400 mit dem Bi-Turbo Benzinmotor und stolzen 333 PS sowie 480 Nm Kraft. Wer mehr Power sucht, dem bietet sich der CLS 500 mit 408 PS V8 und Turboaufladung an, oder die AMG-Versionen CLS 63 mit bis zu 585 PS und 720 bis 800 Newtonmeter Kraft.

Den CLS 63 AMG wollen die Ingenieure in Affalterbach auf einen Normverbrauch von 9.9 Liter je 100 Kilometer gedrückt haben. Das wäre phänomenal, für den Alltag aber eher ein Phantasiewert. Die eigenen Testfahrten im CLS 63 AMG haben gezeigt: Wer mit über 500 PS auf die Piste geht, der kommt nicht selten in den Bereich von 15-18 Litern auf 100 Kilometern.

4-matic für zwei weitere Modelle

Mercedes nennt seinen Allradantrieb 4-matic und bietet diesen mit der Modellpflege des CLS nun für zwei weitere Modelle an: Für den CLS 250 BlueTEC und den CLS 400. Damit dürfte die Traumkombination für mich persönlich lauten: CLS 400 4-matic.

 

Last but not least: Mercedes connect me

Mit dem CLS-Facelift geht in Europa unter der Bezeichnung „Mercedes connect me“ auch ein neues Paket von Service-Diensten an den Start. Über ein im Fahrzeug integriertes serienmäßiges KOM-Modul (Handy-Modem!) mit eigener SIM-Karte sind zum Beispiel der Mercedes-Benz Notruf und ein Unfall-, Wartungs- und Pannenmanagement verfügbar. Ebenso können sich Kunden überall und jederzeit via „connect.mercedes.me“ über das Internet mit ihrem Fahrzeug verbinden und beispielsweise abfragen, wie voll der Tank ist.

Die ersten Testfahrten mit dem neuen CLS stehen schon in der kommenden Woche an. Dann mehr dazu! 

 

 

 

Frischer, schärfer, geiler: Audi RS7 Sportback

Scharfes Facelift für den 560 PS starken Sportback

Audi Rs7 Titelbild

 

Sportback oder klassischer GT? Audi spricht beim RS7 von einem Sportback. Doch die sportlichste Variante des A7 ist auch ein extrem gut gelungener GT. Ein Gran Turismo nach klassischer Strickart. Ein üppig motorisierter Sportler für die große Fahrt. Ein Auto mit dem man stilvoll und vor allem schnell über lange Distanzen reist. Zweitürig? Kann sein, muss nicht. Der RS7 verkörpert die Eleganz eines Coupés ohne deswegen auf die praktische Note von vier Türen zu verzichten. Mit dem jüngsten Facelift hat Audi das Profil des RS7 geschärft und auch seine Optik angeschliffen. Der RS7 – pureGT.

Augenfällig sind die neuen Scheinwerfer und deren veränderte Grafik für die Tagfahrlichter. Der RS7 leuchtet in Serie bereits per LED-Technik in die Nacht. Gegen Aufpreis strahlen die LED-Matrix-Scheinwerfer an der Front. Der Grill mit seiner traditionell in schwarzen Waben ausgeführten Maschenoptik wurde in den Ecken angeschärft, ebenso wie die Stoßfänger mit neu geformten Lufteinlässen. Behutsam wie immer, sachte nur wird am Design gefeilt. Audi ist nicht bekannt für „experimentelles Design“, hier wird mit ruhiger Hand am klaren Strich optimiert. Der RS7 ist die vermutlich erotischste Interpretation der sonst teutonisch-technoiden Designsprache des Konzerns. Weit entfernt von vulgärer Optik.  Vom Fetisch, die wahnwitzig minimalisiertesten Spaltmaße in der gesamten Auto-Industrie zu fertigen, zeugt auch der überarbeitete RS7. Kein anderer Hersteller fertigt Fahrzeuge die derart aus einem Guß wirken. Lichtkanten sind gewolltes Ergebnis des Designs, kein Fauxpas bei der Fertigung oder Zeugen einer lieblosen Verarbeitung.  Auch hier verströmt der RS7 den elitären Charakter eines wertigen GT. Die große Reise wird ihn nicht erschüttern. Ein Fels in der Brandung, geformt in der skulputarelen Kunstfertigeit eines Michelangelo.

„Audi RS7 – where technology meets performance, controlled by design.“ 

Es ist aber nicht alleine das Design, oder die enorme Qualität der Verarbeitung, es sind die technischen Features die den Audi RS7 besonders machen.  Einen kurzen Überblick findet man hier:

COD-Technologie

Frontsicht audi rs7 facelift

Unter der Haube mit den beiden Bügelfalten macht sich ein vier Liter V8 Bi-Turbo breit. Damit die 560 PS nicht zu durstig durch den Alltag schieben, bekam der TFSI-Motor eine Zylinderabschaltung spendiert. Audi nennt diese Technik COD, was für Cylinder on demand steht. Im Teillastbetrieb schalten sich binnen Millisekunden vier der acht Töpfe ab und steigern so die Effizienz des Achtenders. Trotz 700 Nm will man im NEFZ-Mix mit 9.5 Liter auf 100 Kilometern auskommen.

8-Gang Tiptronic

Cockpit Audi Rs7 lenkrad

Zwei metallisch wirkende Schaltwippen zeugen am Lenkrad vom automatischen Getriebe. Der RS7 fährt in Serie mit dem famosen 8-Gang Automatikgetriebe vor. Dieses von ZF zugelieferte Automatikgetriebe hat bereits im Test mit dem aktuellen A6 Allroad voll umfänglich überzeugt. Kaum merkliche Schaltpausen, eine breite Gang-Spreizung und mit Segelfunktion und Start-Stopp Unterstützung auf der Höhe der Zeit. Der achte Gang wurde hierbei betont lang übersetzt.

Dynamic Ride Control

Heckansicht Audi RS7

Viel Leistung, viel Gewicht und der Anspruch als GT sportlich zügig sein Ziel zu erreichen. Das fordert die Fahrwerksentwickler heraus. Der RS7 fährt optional mit dem DRC-Fahrwerk vor. Hierbei sind die diagonal gegenüber liegenden Dämpfer per Druckleitung und Ventilen verbunden. Ein eintauchen auf der einen Seite erhöht den Druck auf der anderen Seite und reduziert so die Wankbewegung des Fahrzeugs und steigert gleichzeitig die mögliche Fahrdynamik.

MMI

Seitenline audi rs7 facelift

Spezielle Hardware sorgt auch im Innenraum für ein Erlebnis der besonderen Art. Während man bei gänzlich neuen Modellen bereits die klassischen Rund-Instrumente durch großflächige TFTs ersetzt hat, wird beim RS7 zunächst das MMI-Display zwischen den Rundinstrumenten auf grafische Höchstleistung getrimmt. Modernste Hardware vom IT-Spezialisten nVidia sorgt für die notwendige Rechenleistung um anspruchsvolle Grafiken zu produzieren.

Und das sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg über den frischen Audi RS7 Sportback:

Der Audi RS 7 Sportback bestätigt den Ruf der RS‑Modelle als souveräne Spitzensportler unserer Marke. Die Kombination aus leistungsstarkem Vierliter‑V8‑Motor mit cylinder‑on‑demand-Technologie, quattro‑Antrieb und intelligentem Leichtbau machen den RS 7 Sportback zum herausragenden Sportgerät für jeden Fan dynamischen und zugleich effizienten Fahrens.

Widersprechen kann man ihm da nur beim Punkt mit dem Thema Leichtbau. Denn mit knapp zwei Tonnen Leergewicht ist der RS7 ganz sicher kein intelligenter Vertreter einer Leichtbau-Philosophie. Leichtbau? Da denkt man an einen Lotus. Kollege Sebastian ist da vor kurzem ein entsprechendes Modell gefahren. Der RS7 kann ordentlich ablegen von der Startlinie, dank 560 PS und 700 Nm werden auch die vielen Pfunde des Ingolstädter-GT ordentlich in Schwung gebracht. Der Allradantrieb mit optionalen Sport-Differential verspricht Traktion zu jederzeit, verteilt die rohen Kräfte des Bi-Turbo effektiv und verspricht auch an Tagen ohne Sonnenschein die Haftung nicht zu verlieren.

Über die Qualitäten im Innenraum der Ingolstädter Oberklasse habe ich mich im Artikel zum Audi Allroad bereits umfangreich ausgelassen – der RS7 schafft das gleiche Level ohne Handicap, dafür mit sportlicher Note.

Der RS7 verspricht eine sündige Tour ohne Handicap. 

Den neuen Audi RS7 bin ich noch nicht gefahren, dafür finden sich im Blog neben dem oben verlinkten Artikel (folge der sündigen Tour), die folgenden Modelle mit einem umfangreichen Fahrbericht wieder:

Gefahren: Audi A6 Avant 2.0 TDI

gefahren audi a6 avant tdi

Bereits mit dem kleinen Diesel eine überzeugende Kombination?

Gefahren: Audi A6 Avant Allroad TDI

gefahren audi a6 allroad 313 ps

Der stärkste Dieselmotor im bulligen Allroad.

Gefahren: Audi RS6 Avant

gefahren audi rs6 avant

Der RS6 Avant. Ein Sportwagen mit riesen Kofferraum.

  

 

Nissan Juke: Make-Up für den Froschkönig

Ausgerechnet der Juke gehört zu den erfolgreichsten Modellen im Programm von Nissan. Warum ich „ausgerechnet“ schreibe? Nun – schaut man dem Juke tief in die Augen, dann hat man das Gefühl von einem Frosch hypnotisiert zu werden. Seine Scheinwerfer sind extrem prägnant, darüber liegen – zackig zurecht geföhnt, die nun in LED-Technik ausgeführten Tagfahrlichter. Das restliche Design des Juke ist nicht minder expressiv. Man mag es auf Anhieb, oder nie. Schön saufen funktioniert mit dem Juke nicht.

Und dennoch – der Juke ist extrem erfolgreich. Unter seinen Nissan-Brüdern ist er gar das Modell mit den höchsten Eroberungsraten. Mit 82 Prozent zieht kein anderer Nissan mehr neue Kunden zur Marke. Ob das alles Prinzessinnen sind, die auf der Suche nach dem Traumprinzen jeden Frosch im Teich küssen? Vermutlich nicht. Der Juke scheint Talente zu haben, die nicht optischer Natur sind.

Nissan Juke – 2014 – Das ist neu

Im letzten Jahr wurden mehr als 135.000 Nissan Juke verkauft. Im letzten Jahr kam zudem die sportliche NISMO-Variante mit in das Programm (den Fahrbericht zum Juke NISMO findet man hier). Damit man aber auch weiterhin ordentlich Stückzahlen vom Band im englischen Sunderland laufen lassen kann, wurde nun der Schmink-Koffer bemüht und zudem eine Herztransplantation durchgeführt.

nissan juke facelift

Grelles Make-Up

Der Kühlergrill bekam eine deutliche Aufwertung in Form des verchromten Familien-Gesichts verpasst, die Stoßfänger wurden leicht optisch retuschiert, alles in allem bleibt die Optik wie gehabt – prägnant. Was erst auf den zweiten Blick auffällt: Nissan hat dem Juke die altbackenen H4-Leuchten aus der Front genommen. Nun leuchten kleine DE-Linsen im großen rund der Scheinwerfer-Augen. Wer die höchste Ausstattungslinie Tekna wählt, lässt die Froschaugen dank Xenonlicht taghell leuchten.

Deutlich auffälliger sind die optional erhältlichen farblichen Akzente. Was man bei Mini und Fiat 500 kann, soll man beim Juke auch können. Und so strahlen auf Wunsch Einsätze in der Stoßstange, Spiegelkappen, Felgen, Dachspoiler und Lampen-Einfassungen in Kontrastfarben.  Nissan spricht von mehr als 300 möglichen Varianten die nun möglich sind. Ein paar besonders interessante wird man vermutlich bald zur Fußball-Weltmeisterschaft finden – oder später bei der Champions-Liga. Ein Juke in weiß-blau, rot-weiß oder gelb-schwarz dürfte so manchen Fußball-Fan an seinen Lieblingsverein erinnern. Die Farb-Exzesse bleiben dem Innenraum nicht erspart, auch hier kann man sich nun kreativ austoben.

Nissan Juke Facelift neues modelljahr 2014

Doch die Optik ist noch immer nicht so wichtig, wie die Technik. Zumindest in diesem Blog. Und so zählt der neue Motor doch deutlich mehr, als das ganze Optik-Gedöns.  Nissan bietet auch im Juke den neuen 1.2 Liter Vierzylinder-Turbobenziner an. Dieser 115 PS starke Motor war bereits im größeren Qashqai nicht schlecht und im kleineren und vor allem leichteren Juke macht er eine noch bessere Figur.  Leise und laufruhig summt er vor sich hin, nur mit stark gespitzten Ohren vernimmt man bei Lastwechseln ein leises Turbozischen.  Munter dreht sich der kleine Turbo-Benziner in das Herz des Fahrers. Wenn gleich man die Drehzahlen nicht allzu weit in den Keller fallen lassen sollte. Die 190 Nm des Motors liegen laut Datenblatt bei 2.000 Umdrehungen an, so richtig munter wirkt der Motor aber erst ab 2.500 Umdrehungen. Wer sich nun dennoch weitere Drehzahl-Eskapaden verkneifen kann, wird den Juke im Alltag mit knapp unter 7 Litern auf 100 km bewegen können. Den Normverbrauch von 5.6 Liter zu erreichen dürfte indes schwieriger werden.

Wer den Juke mit seinem kurzen Radstand über die Landstraße scheucht, spürt das lebendige Fahrverhalten des kleinen Softroaders. Die Dämpfung wirkt dabei straff aber nicht zu sportlich für den Alltag. Leicht untersteuernd lässt er sich über winklige Strecken bewegen. Wer noch ein wenig mehr Drama sucht, der wählt den Juke mit Allradantrieb und aktivem Hinterachs-Differential. Hier hat sich nichts geändert – auch nicht die Tatsache, dass man den 4×4 Juke nur mit dem 190 PS 1.6 Liter Turbomotor bekommt.

 

40% mehr Kofferraum

100% weniger Reserverad. Da sich manch ein Kunde mehr Laderraum gewünscht hat, erhielt das Facelift einen Laderaum mit verstellbaren Ladeboden. Wo sich zuvor das Ersatzrad befand, bietet der Juke nun ein Plus an Laderaum. Nun stehen 354 Liter zur Verfügung. Wer die Rücksitze umklappt, kommt auf 797 Liter.

Nissan Juke Innenraum

 

Kosten:

Das Farbspiel für den Juke fängt bei 550 € im Innenraum und 650 € auf der Außenhaut an. Der neue Motor kostet in der Acenta-Ausstattung 18.800 € und in der Tekna-Version 20.950 €.  Die 190 PS starke Version mit dem stufenlosen Xtronic-Getriebe und dem All-Mode Allradantrieb kommt in der Tekna-Version auf 26.450 €.

PRO

Der Juke fährt mit dem neuen 1.2 Liter Turbo-Benziner und den neuen Xenon-Leuchten, modernisiert in die zweite Halbzeit.

CONTRA

Contra bekommt der Juke nur von Menschen, die mit dem äußeren des kleinen Juke nichts anfangen können.

UND

Der Juke bekam mit dem Facelift nun auch das Nissan-Safety-Shield Paket verpasst. Inklusive Spurhalte-Assistent und 360° Monitor.

 

Nissan Juke neues Modell Facelift

Fazit:

Der Juke zeigt der versammelten Konkurrenz auch weiterhin, wo der Frosch seine Locken hat. Ob er das Farbenspiel dazu nötig hat? Eher nicht. Aber die Möglichkeit dem Juke ein paar Farb-Akzente verpassen zu können, bedeutet ja nicht, ihn zum Harlekin machen zu müssen!

Fakten zum neuen Nissan Juke 1.2 DIG-T

Verkaufsstart:  ab sofort
Basispreis:  18.800 €
Motorleistung:  115 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.135, 1.765, 1.565, 2.530 mm
Normverbrauch:  5.6/ 100km – Benzin
Höchstgeschwindigkeit:  178 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  10.8 Sekunden

Fakten zum neuen Nissan Juke 1.5 dCi

Verkaufsstart:  ab sofort
Basispreis:  18.990 €
Motorleistung:  110 PS – 150 PS
Antrieb und Getriebe:  6-Gang manuell
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.135, 1.765, 1.565, 2.530 mm
Normverbrauch:  4.0 / 100km – Diesel
Höchstgeschwindigkeit:  175 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  11.2 Sekunden
Alle Fotos - bis auf das schwarz/weiß - stammen von NISSAN direkt.

Honda Civic 2014

Das Modelljahr 2014 geht der neue Civic mit ein paar Veränderungen an. Ein wichtiger Punkt scheinen die Anpassungen am Fahrwerk zu sein. Eine Veränderung der Radaufhängung und eine Anpassung an der Lenkung sollen das Handling des Civic verbessern.

Der Honda Civic 2014 bekam zudem zusätzliche Assistenzsysteme und ein wenig Make-Up mit auf den Weg. Neue 17-Zoll Leichtmetallfelgen, getönte Seitenscheiben und eine getönte Rückscheibe und schwarz abgesetzte Elemente an den Stoßfängern verändern das äußere Erscheinungsbild des Honda Civic 2014.

Der Einstiegspreis für den Honda Civic 1.4 S i-VTEC beträgt 16.950 €

NEUER MÉGANE KOMMT AM 11. JANUAR ZUM PREIS AB 16.400 EURO

In neuer Optik und mit hocheffizienten Antrieben präsentiert sich die aktualisierte Mégane Familie, die ab 11. Januar zu den Renault Partnern kommt. Der Mégane 5-Türer ist zum Basispreis ab 16.400 Euro erhältlich und der Kombi Grandtour ab 17.400 Euro, während die Preise für das ausschließlich mit Turbomotoren ausgestattete Coupé bei 19.950 Euro starten. Das aufgewertete Mégane Coupé Renault Sport bleibt zum Preis ab 27.950 Euro das Modell mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Segment der Kompaktsportler.

Kennzeichen der jüngsten Modellgenerationen von Mégane und Mégane Coupé Renault Sport ist das neue Renault Markengesicht mit dem prominent vor einer schwarzen Kühlermaske platzierten Rhombus. Durch die ausdrucksstarke Frontpartie geben sich Mégane und Mégane Coupé Renault Sport auf den ersten Blick als Renault Modelle zu erkennen. Die prägnante Optik ist ein zentraler Baustein der Designphilosophie des französischen Herstellers.

Vier ENERGY-Motoren mit Start & Stop-Automatik

Renault bietet den Mégane in sechs Diesel- und vier Benzin­varianten an. Als neue Motorisierung ist der Turbodiesel dCi 95 eco2 mit 70 kW/95 PS verfügbar, der einen kombinierten Verbrauch von 4,1 Litern pro 100 Kilo­meter ermöglicht (106 g CO2/km). 1 Insgesamt vier Triebwerke für den Mégane gehören der hocheffizienten ENERGY-Familie an. Ihr Technikpaket umfasst unter anderem die Start & Stop-Automatik sowie das Energy Smart Management zur Rück­gewinnung von Bewegungsenergie beim Bremsen und im Schubbetrieb.

In der Dieselvariante ENERGY dCi 110 eco2 benötigt der Mégane lediglich 3,5 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (90 g CO2/km) und zählt damit zu den sparsamsten Kompaktklassemodellen auf dem Markt. Weiteres Novum: Der Top-Benziner TCe 220 mit 162 kW/220 PS ist in der Ausstattung GT Line zusätzlich zum Mégane Grandtour jetzt auch für 5-Türer und Coupé verfügbar.

Für Grandtour und 5-Türer stehen drei Ausstattungen zur Wahl: Authentique, Dynamique und GT Line. Hinzu kommen die Sondermodelle Paris und Bose® Edition. Das Mégane Coupé ist in der neuen Basisausführung Expression und in der Ausstattung GT Line verfügbar.

Mégane Coupé Renault Sport: effizient und leistungsstark

Das Mégane Coupé Renault Sport präsentiert sich im Zuge der umfassenden Modellpflege effizient wie noch nie. Trotz einer Leistung von 195 kW/265 PS begnügt sich das TCe 265-Triebwerk des Kompaktsportlers im Schnitt mit 7,5 Liter Super pro 100 Kilometer (174 g CO2/km). Die Entwickler erreichten die Verbrauchssenkung um neun Prozent ohne Einbußen bei den Fahrleistungen durch den Einsatz von Start & Stop-AutomatikEnergy Smart Management und anderen Effizienztechnologien.

Als weitere Neuheit ist für das Mégane Coupé Renault Sport künftig das multifunktionale Mediasystem Renault R-Link mit Online-Anbindung erhältlich.

Pressemeldung

Alfa Romeo MiTo 2014

Alfa Romeo hat seinen Kompaktwagen MiTo für das Modelljahr 2014 aufgefrischt. 

Um im Wettbewerb mit den anderen kompakten Lifestyle-Stadtmobilen attraktiv zu bleiben, hat Alfa Romeo das Motorenangebot überarbeitet, bietet eine stilsichere neue Außenfarbe an und wertet den Innenraum auf.

2008 auf den Markt gekommen, ist das Modelljahr 2014 nun die „2. Serie“ und damit zugleich die letzte Modellpflege bevor (vermutlich) 2016 der Nachfolger auf den Markt rollen wird. Doch auch im Herbst seines Lebens bleibt die kleine Italienerin eine attraktive Erscheinung im Markt.

Make Up für den Kühlergrill

Das Scudetto bekam einen verchromten Rahmen und erinnert nun noch stärker an die Giulietta. Die Scheinwerfermaske innerhalb der Chromfassung ist nun dunkel und wirkt so sportlicher. Zum neuen Modelljahr bekam der „Mythos“ eine souverän und erwachsen wirkende Außenfarbe spendiert, in Anthrazit Grau wirkt der MiTo weniger verspielt.

Alfa romeo MiTo 04 Modelljahr 2014

Mehr Leistung

Das bekannte Zweizylinder-Turbotriebwerk wurde in der Leistung von 85 PS auf 105 PS gepushed. Und bei den Dieselmotoren mit 1.3 Liter Hubraum und 85 PS, sowie dem 1.6 Liter Diesel mit 120 PS wurde an der Effizienz gestrickt.

Alfa romeo MiTo 03 Modelljahr 2014

Basis-Arbeit

Der Alfa Romeo MiTo „Impression“ ist das Basismodell und wird ausschließlich mit dem 51 kW (70 PS) starken Benziner 1.4 8V angeboten. Er bietet in Serie eine Audioanlage mit CD-/MP3-Player und sechs Lautsprechern sowie die in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäuse. Ebenso serienmäßig sind die sicherheitsrelevanten Features wie sieben Airbags, der dynamischen Fahrstabilitätskontrolle VDC (Vehicle Dynamic Control) und das Tagfahrlicht.

Alfa romeo MiTo 01 Modelljahr 2014

Uconnect – Das Infotainmentsystem

Eines der wichtigsten Updates für das Modelljahr 2014 ist das Multimediasystem „Uconnect“ das in der Ausstattungsvariante „Turismo“ und „QV“ bereits enthalten ist.  Für alle anderen Varianten ist das, mit einem 5 Zoll großen Touchscreen ausgerüstete Multimedia-System gegen Aufpreis erhältlich. Ausgenommen hiervon die Basis-Variante: „Impression“.

Mehr zum Uconnect-System nach diesem Link

 Download – Preisliste Alfa Romeo MiTo 2014

 

Alfa Romeo Giulietta – so geht es in das Modelljahr 2014

Die italienische Alternative zu Golf und Co. hört auf den Namen Giulietta. Um weiterhin die „attraktive Alternative“ zu bleiben, hat Alfa Romeo das Modelljahr 2014 mit feinen Details aufgewertet. Allen voran stürmt ein neuer Motor. Die Veränderungen in der Optik bleiben derweil dezent.

Alfa Romeo Giulietta

Mit mehr Kraft und mehr Ausstattung in das Modelljahr 2014

Alfa Romeo 03 Giulietta 2014

Die Veränderungen im Überblick

Es ist ein übersichtliches Facelift für die noch junge Giulia. Mit einem neuen Dieselmotor, einem aufgewerteten Innenraum und nur leichten Retuschen an der Front. Kleine Schritte die das Angebot aufwerten, die bereits verkauften Modelle jedoch nicht abwerten.

Der neue Diesel

Mit dem neuen 2.0 JTDM 16V stehen nun 150 PS und 380 Nm zur Verfügung. Das entspricht einer Leistungssteigerung von 10 PS und einem Plus an Kraft von 30 Nm. Doch mehr Kraft muss nicht mit mehr Durst einhergehen – im Falle der Giulia sank der Verbrauch der überarbeiteten Motorisierung sogar: So steht der Normverbrauch nun bei 4.2l auf 100 km, was einem Minus von 0.3 Liter entspricht.

Mit der Effizienzklasse A überzeugt die flotte Italienerin auch in der Frage der Wirtschaftlichkeit.

Alfa Romeo 04 Giulietta 2014

So fährt sich die 150 PS Giulia

Unaufdringlich im Geräusch, verbindlich im Anzug. Die 150 PS-Diesel Variante versteckt sich akustisch nicht vollständig, wird aber nicht unangenehm. Es ist ein sonores Dieselbrummen, das sich auf langen Autobahn-Etappen in den Hintergrund drängen lässt. Die Kraft schickt der neue Dieselmotor wie gehabt an ein manuelles Sechsgang-Getriebe. Mit ein wenig guten Willen und Anlauf sind 210 km/h Top-Speed machbar.  Der JTDM-Diesel hängt gut am Gas, allerdings sind die Schaltwege des Getriebes nicht immer klar definiert und ab und an kommt der Wunsch nach ein wenig mehr „Präzision“ auf.

Dafür überzeugt die Lenkung mit gefühlvoller Rückmeldung und obwohl die Vorderachse nun mit 380 Nm Kraft fertigen werden muss, spürt man im Alltag nur geringe Krafteinflüsse in der Lenkung.

Alfa Romeo 02 Giulietta 2014

Innenraum mit Plus

Die Vordersitze hat Alfa Romeo neu geformt und dabei den Sitzkomfort als auch den Seitenhalt gesteigert. Neben dem nun optional mit Leder verfeinerten Armaturenbrett spielt das neue Infotainment-System die Hauptrolle in der Giulietta für das neue Modelljahr.

Alfa Romeo bietet zwei Versionen für die Giulia an. Die Basisausführung des „uconnect“Systems besitzt einen 5 Zoll großen Touchscreen. Bereits in dieser Variante sind Bluetooth und Sprachbedienung inklusive. Neben der Möglichkeit per Bluetooth Musik vom Handy zu streamen – kann bereits die Basis-Version auch SMS vorlesen. Vernetzt ist diese Info-Multimedia-MP3-Handy-Touch-Version mit den wichtigsten Steuergeräten des Autos. So lassen sich Fahrzeugdaten (Eco, Sprit, ect) abrufen.

Wer das uconnect-System mit Navigation und DAB aufrüstet, der erhält auch einen 6.5 Zoll großen Touchscreen.

Kombinieren kann man das Multimedia-Paket mit einem Soundsystem von BOSE. Hier werfen einem dann 10 Lautsprecher die Beats um die Ohren.

Alfa Romeo 01 Giulietta 2014

Der Rest bleibt wie gehabt

Edleres Ambiente im Innenraum, der erstarkte Dieselmotor und außen ein paar Detail-Änderungen die nicht einmal dem geübten Autoblogger-Auge aufgefallen wären. (Wer wissen will, was sich außen getan hat, der darf mal einen Blick bei den Kollegen von T-Online riskieren. Ich muss erst einmal ein wenig Alfa fahren, bevor ich in die Details gehe.) 

Neben dem 150 PS Diesel bietet Alfa Romeo vier Benziner von 105 PS bis 235 PS an und drei Diesel von 105 PS bis 170 PS. Der 170 PS-Dieselmotor wird auch eine Überarbeitung erfahren, diese ist allerdings nur 5 PS stark. Und ab November gibt es dann auch das Alfa-Doppelkupplungsgetriebe TCT für den dann 175 PS starken Diesel. Bei den Benzinern ist der 1.4 Liter große und 170 PS starke MultiAir mit TCT erhältlich.

Drei Ausstattungslinien bleiben erhalten. Den Einstieg macht die Version Impression, darauf folgt die Veloce-Version und die bei Alfa-Käufern beliebte Turismo-Variante.

Für die Sportfreunde hält Alfa Romeo noch die „Quadrifoglio Verde“ Variante bereit. Da es diese nur mit dem 235 PS starken Turbo-Benziner gibt, würde ich das Top-Modell nicht nur als „Ausstattungsvariante“ bezeichnen.  29.950,– € stehen für die 242 km/h schnelle Giulia in der Preisliste.

Den attraktiven 150 PS Diesel bekommt man in der Veloce-Variante ab 25.900 €.  Den Einstieg in die italienische Golf-Alternative stellt der 105 PS starke Basis-Benziner in der Ausstattung Impression dar: 19.250 € werden für diesen fällig.

Alfa Romeo 05 Giulietta 2014

Sebastian Bauer von Passion:Driving ist die Giulietta bereits im letzten Jahr gefahren.

Preisliste Alfa Romeo Giulietta (Download)

Technische Daten:

Hersteller: Alfa Romeo
Modellname: Giulietta
Karosserievariante: Kompaktwagen, Golfklasse, C-Segment
Motor: Vier Benziner, drei Diesel
Getriebe: Manuelles 6-Gang Getriebe, oder 6-Stufen Doppelkupplungsgetriebe
Antrieb: Front-Antrieb, ABS, ESP Serie, CBC
Hubraum: Benziner: 1.4 und 1.8. Diesel: 1.6 und 2.0
Leistung: Benziner: 105 PS, 120 PS, 170 PS, 235 PS
Leistung: Diesel: 105 PS, 150 PS, 170 PS
Länge, Breite, Höhe 4.351 x 1.789 x 1.465 mm
Radstand: 2.634 mm
Leergewicht: ab 1.355 kg fahrfertig
cW-Wert: 0,31
Beschleunigung: 0-100 km/h: 11.3 bis 6.8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 185 bis 242 km/h
Tankvolumen: 60 Liter
Garantie: 4 Jahre ohne KM-Beschränkung
Preis Benziner ab: 19.250 €
Preis Diesel ab: 21.650 €

Peugeot 5008 mit frischem Design – Kompakt-Van startet ab 22.000 Euro ins Modelljahr 2014

Der Peugeot 5008, der vielseitige und geräumige Kompakt-Van der Löwenmarke, startet mit einer völlig neu gestaltete Frontpartie in das nächste Modelljahr. Diese übernimmt die aktuellen Designcodes der Löwenmarke. Hightech-Scheinwerfer mit flachen LED-Lichtleitern rahmen den optisch von der Front losgelösten, filigranen Kühlergrill ein. Neu im Angebot ist das optionale City-Paket (1.100 Euro) mit Rückfahrkamera und WIP Nav plus für alle 5008 Active und Allure.

  • Neue Frontpartie übernimmt aktuelle Designcodes der Löwenmarke
  • Attraktives neues City-Paket mit Navigation und Rückfahrkamera
  • Business-Paket bietet Kundenvorteil von 1.259 Euro

Mit Platz für bis zu sieben Personen ist der Kompakt-Van in der Basisversion als 5008 Access 120 VTi mit 88 kW (120 PS) starkem 1.6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor ab 22.000 Euro bei den Peugeot Vertragshändlern zu haben. Der sparsame Diesel 5008 Access HDi 115 mit 84 kW/115 PS startet bei 24.150 Euro. Die umfangreiche Basisausstattung umfasst unter anderem drei verschiebbare Einzelsitze in der zweiten Sitzreihe, Geschwindigkeitsregelanlage mit Tempobegrenzer, manuelle Klimaanlage und die MP3-fähige Radioanlage WIP Sound. 

Das höhere Ausstattungsniveau Active bietet darüber hinaus Komfortmerkmale wie Einparkhilfe hinten (akustisch und visuell), 2-Zonen-Klimaautomatik, Sicht-Paket mit Einschaltautomatik des Abblendlichts sowie Leichtmetallräder in 16 oder 17 Zoll. 

Exklusive Business-Line mit 1.259 Euro Kundenvorteil

Das höchste Ausstattungsniveau Allure bietet optional Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht. Zum Serienumfang zählen hier u.a. das neuerdings mehrfarbige Head-up-Display, Abstandswarner und Einparkhilfe vorn und hinten mit Parklückenassistent. 

Optimal auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten abgestimmt ist der 5008Business-Line, der ab 29.091 Euro (1.6 l HDi 115) mit umfangreicher Ausstattung angeboten wird. Zum Serienumfang zählen u. a. Panorama-Glasdach, Navigationssystem WIP Nav plus mit Farbbildschirm (7’’) in Hochauflösung und Garantieverlängerung auf 36 Monate. Der Preisvorteil für Kunden beträgt 1.259 Euro. 

Pressemeldung

Vorstellung: Der neue Audi A8 (Facelift)

Es soll Menschen geben, die haben ein Problem damit einen Audi A6 von einem A8 zu unterscheiden. Oder einen A5 von einem A4. Und auch mit dem Facelift des Audi A8 demonstriert Audi wieder einmal, wie viel Arbeit es sein kann, ein Fahrzeug so umfangreich zu überarbeiten und dem Betrachter dennoch keine Chance zu lassen, die Veränderungen zu sehen. Das Design des neuen A8 besticht durch Anpassungen die man ganz genau unter die Lupe nehmen muss.

Audi präsentiert den neuen A8

Manufaktur-Charakter in der Oberklasse?

Fahrbericht 21 Neuer audi A8 2014

Der erste Eindruck:

Der Kühlergrill hat ein wenig von seiner Trapezform verloren, dafür wirkt er breiten denn je. So richtig auffallend sind die neuen Matrix-Scheinwerfer in der Front, doch ansonsten wirkt der große A8 so ruhig und souverän wie eh. Wie schwer es fällt, alt und neu zu unterscheiden, dass zeigt ein Vergleichsfoto von Lisa .

Staatsmännisch, klassisch und von kühler Schönheit

In der Seitenlinie wird niemand die Unterschiede ausmachen können, aber dafür ist es auch nur ein Facelift und kein neues Modell. Am Heck fallen die schmalen Rückleuchten auf und die großen ovalen, verchromten Auspuffrohre in der Heckschürze. Ein Merkmal das zuvor nur dem W12 vorbehalten war, nun tragen alle A8 die kraftvollen Auspuffrohre. Mit der Ausnahme des S8 – der weiterhin durch vier einzelne Endrohre jubilieren darf. Außen wie innen überzeugt der Audi A8 durch eine unfassbare Perfektion in der Verarbeitung. Spaltmaße? Oberflächen-Haptik? Audi unterstreicht mit dem jüngsten Facelift den Anspruch auf den Thron der „besten Materialwahl“ und Verarbeitung in diesem Segment.  Um es auch für den letzten verständlich zu machen, spricht man nun vom „Manufaktur-Charakter“ des Audi A8.

Fahrbericht 32 Neuer audi A8 2014

So fährt er sich:

Bevor man losfährt, sollte man am Leder lutschen. Ernsthaft.   Leder Unikat nennen die Ingolstädter den Sitzbezug aus exklusiven und mit rein pflanzlichen Extrakten gegerbten Leder. Keine aufgetragene Farbe, keine künstliche Beize – dieser Sitzbezug ist zu schade um ihn mit dem eingepackten Hintern zu besetzen. Wohlig warm, weich und mit einer eigenständigen Feuchtigkeitsregulierung will dieses Leder den Insassen das Leben schöner machen.

Fahrbericht 35 Neuer audi A8 2014

Schöner wohnen

Die Qualität im Innenraum der großen Ingolstädter Limousine ist bekannt. Fast schon berüchtigt. Die Controller in den anderen Unternehmen zucken ehrfürchtig zusammen, wenn die Frage gestellt wird: „Warum dürfen die das – und wir nicht?“

Und die Frage ist berechtigt. Kein Automobil-Hersteller schafft es derzeit, diese Atmosphäre im Innenraum zu toppen. Da gibt es kein schnödes Plastik, Leder, Aluminium oder Holz, wohin das Auge schaut und die Hand langen kann. Das können Sie einfach, die Audi-Jungs.  Wobei das Cockpit des A8 auch wirklich die Bezeichnung Cockpit verdient hat. Drehsteller, Dreh- und Drücksteller, Tasten, Rändelrädchen und Knöpfe im Überfluss und jeder einzelne will der Beste sein. Kühler Touch beim Griff an die Temperatur-Wählräder, sanftes klick-klick beim drehen des MMI-Controller und der satte Druckpunkt von schlichten Info-Tastern. Es scheint als würde man den Audi A8 kaufen, nicht um damit zu fahren – sondern um darin zu wohnen.

Und es wohnt sich gut. Es sitzt sich perfekt, wenn auch die „blinde Bedienung“ der elektrisch 22-fach verstellbaren Komfortsitze nicht an die Ideallösung der Stuttgarter heran kommt. Das allerdings dürfte nur Menschen interessieren, die nur kurzzeitig und stetig wechselnd in den Premium-Oberklassen unterwegs sind. Eigentümer freuen sich über andere Merkmale und stellen sich den Sitz vermutlich nur einmal im Quartal ein.

Fahrbericht 19 Neuer audi A8 2014

Zweite Reihe, zweite Klasse

In China verkauft die Audi AG nur die „L-Variante“ des Audi A8 (mit Ausnahme des S8) und der durchschnittliche Käufer ist 37 Jahre alt. Der „durchschnittliche„. Welch ein gesegnetes Land möchte man meinen. In diesem Alter bequem im Fond des eigenen A8 lümmeln zu dürfen. Doch an dieser Stelle sei, der Chronisten-Schuld gepflichtet, ein Hinweis angebracht:

Jammern auf extrem hohen Niveau, aber der Unterschied zwischen der Sitzanlage im Fond der neuen S-Klasse und der L-Variante des A8 ist erheblich. Und die Botschaft der Ingolstädter ist klar: Der Audi A8 ist ein Fahrer-Auto.

Erfahrung

6.3 Liter Hubraum, 12 Zylinder in der einzigartigen W-Bauform, 500 PS und 625 Newtonmeter Drehmoment. Von Null auf 100 sprintet der W12, den es nur mit dem langen Radstand gibt, binnen 4.6 Sekunden, wobei man im Leerlauf von diesem Motor schlicht nichts hört, nichts spürt und man in die Verlegenheit gerät, auf die Cockpit-Instrumente zu klopfen um zu prüfen ob das Aggregat überhaupt zum Leben erweckt wurde. Der S8 mit seinem Bi-Turbo V8 und nur in der Version mit dem kurzen Radstand erhältlich, schafft diese Übung sogar in 4.1 Sekunden.  Ob jedoch diese 0.5 Sekunden eine Kaufentscheidung beeinflussen? Vermutlich nicht. Auch wenn der Audi A8 ein Fahrzeug für den „Selbstfahrer“ ist, so wählen in unseren Breitengraden die CEOs und Geschäftsführer bevorzugt den, „nur“ drei Liter großen und 258 PS starken „clean diesel“ V6. Mit 580 Newtonmeter fühlt man sich auch in diesem „kleinen Diesel“ nicht untermotorisiert. Im Gegenteil, der V6 bleibt zum großen Teil stumm bei seiner Arbeit, dafür drückt er den 1.880 Kilogramm schweren Arbeitsplatz nachdrücklich über die linke Autobahnspur.

Fahrbericht 04 Neuer audi A8 2014

Der Alltag hinter dem Lenkrad des A8 ist ein süßer. 

Es war der Audi V8 der vor 25 Jahren den Allradantrieb, gepaart mit einem Automatikgetriebe in die Oberklasse brachte. Damals war Audi noch eine Marke für Menschen mit Bauernhof, oder für Buchhalter. Doch mit jeder neuen A8 Generation wuchs der Anspruch auf eine Führungsrolle im Segment der Oberklassen-Limousinen und den Allradantrieb hat man sich bewahrt. So fährt kein A8 ohne „quattro“ vom Band in Neckarsulm – vom wenig nachgefragten Technologieträger „Hybrid“ abgesehen.

Zugleich ist die Abstimmung der Luftfederung in jedem A8 ein wenig sportlicher, tougher, gewählt als zum Beispiel in der S-Klasse der Kollegen mit dem Stern.  Deswegen von sportlicher Härte, von Enthaltung oder gar Verzicht spreche zu müssen, ist jedoch obsolet. Der A8 will einfach nur näher am Asphalt sein – er bleibt ein Fahrerauto.

Fahrbericht 25 Neuer audi A8 2014

Das bleibt unvergessen:

„Lutschen am Leder“ – nein, niemand – auch nicht der Schreiberling – hat am Leder gelutscht. Aber, es verführte dazu. Der Innenraum ist ein Meisterwerk, eine Vollendung in der Königsklasse der Verarbeitung. Zu recht sprechen die PR-Experten der vier Ringe vom „Manufaktur-Charakter“ des Audi A8. Er mag nicht neu sein, gar nur ein bescheidenes Facelift sein und es mag auch Autos geben, die sicher besser zum chauffieren eignen – aber der A8 spielt in einer völlig eigenen Liga wenn es um „erfühlbare Qualitätsarbeit“ geht.

Fahrbericht 37 Neuer audi A8 2014

Technische Daten:

Hersteller: Audi
Modellname: A8 3.0 TDI clean Diesel
Karosserievariante: Limousine
Motor: V6, Commonrail Turbodiesel
Getriebe: Achtgang Automatikgetriebe
Antrieb: Quattro Allrad
Hubraum: 2.967 ccm
Leistung: 258 PS bei 4.000 bis 4.250 U/min
Drehmoment: 580 Nm bei 1.750 bis 2.500 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 5,9 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h
Verbrauch nach Norm: 5,9 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 155 g/km
Testverbrauch: 7.6 Liter / 100 km
Räder: 236/60-17 Serie
Leergewicht: 1.880 kg (EG, ohne Fahrer)
Länge, Breite, Höhe: 5135 / 1949 / 1460
Lustfaktor / max 10 Punkte:  7 von 10
Preis: ab 82.200 EUR

Download: Technische Daten Audi A8 3.0l TDI  |  Preisliste Audi A8, S8, A8 W12L

Suzuki Swift mit Modellpflege

Suzuki spendiert seinem Erfolgsmodell Swift eine Modellpflege.

Die neue Struktur des Kühlergrills sowie die leichte Änderung am Frontstoßfänger betonen bei dem Erfolgsmodell der Japaner, in Kombination mit dem neuen LED-Tagfahrlicht* an der Nebelscheinwerfer-Einfassung, die ausdrucksstarke Front des Fahrzeugs. Die Außenspiegel, jetzt mit integrierten Seitenblinkern*, sorgen für einen weiteren optischen Akzent und erhöhte Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Im Innenraum hält der überarbeitete Swift ein neues Design des Sitzbezuges bereit. Weiterhin überzeugt der Cityflitzer nun mit einem neuen Design der 16″-Alufelgen in der Comfort-Ausstattung und einem neuen Design der Radzierblende in der Basic- und Club-Ausstattung. Der überarbeitete Swift ist zudem in den drei neuen Trendfarben „Sunburst Yellow Metallic“, „Bison Brown Pearl Metallic“ und „Boost Blue Pearl Metallic“ erhältlich.

*Nur bei Comfort-Ausstattung.

Reduzierter Verbrauch 
Der Verbrauch und die CO2-Emissionen des Dieselmotors konnten durch eine optimierte Abstufung der Gänge 3, 4 und 5 erfolgreich von 4,2 auf 3,9 Liter pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus reduziert werden. Der CO2-Ausstoß liegt nach der Modellpflege bei 101 g/km und ist somit um 8 g/km gesunken. Auch beim Swift 4×4 mit 1.2 Liter Benzinmotor ist es den Ingenieuren gelungen, den Verbrauch innerorts weiter herabzusetzen. Das Allradmodell verbraucht innerorts nun 6,5 anstatt 6,7 Liter Super-Kraftstoff pro 100 Kilometer.

suzuki swift 03 2014

Motorisierung und weitere Verbrauchssenkungen durch das Start-Stopp-System 
Weiterhin ist der Swift mit einem drehfreudigen 1,2-Liter-Benzinmotor und einem sparsamen 1,3-Liter-Dieselmotor erhältlich. Für beide Motoren steht in der Comfort-Ausstattung serienmäßig ein Start-Stopp-System zur Verfügung. Der effiziente 1,3-Liter-Dieselmotor liefert 55 kW (75 PS) und konsumiert dank der Modifikationen inklusive Start-Stopp-System nur noch 3,8 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus. Der CO2-Ausstoß liegt nach der Modellpflege inklusive Start-Stopp-System bei 98 g/km.

Der Vierzylinder-Benziner leistet bekannte 69 kW (94 PS) und kommt bei einem frontgetriebenen 5-Gang-Schaltgetriebe auf einen CO2-Ausstoß von 116 g/km sowie einen Verbrauch von 5,0 Litern pro 100 Kilometer im kombinierten Testzyklus. In Kombination mit einem Start-Stopp-System reduziert sich der Verbrauch im „Innerorts-Zyklus“ um weitere 0,3 Liter pro 100 Kilometer. Zugleich wird auch der CO2-Wert auf 113 g/km gesenkt. Wahlweise ist der 5-türige Benziner zudem mit einer 4-Stufen-Automatik erhältlich. Für mehr Vortrieb, Fahrspaß und Sicherheit auf rutschigem und glattem Untergrund kann der 5-türige Benziner in der Club-Ausstattung optional auch mit einem Allradsystem bestellt werden.

Sicherheit 
Im Bereich Sicherheit überzeugt der Suzuki Swift weiterhin serienmäßig unter anderem mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm ESP und Isofix-Kindersitzbefestigungen für die Rücksitzbank. Zudem gehören zu der Serienausstattung für alle Swift-Versionen sieben Airbags (inkl. Knieairbag für den Fahrer).

suzuki swift 02 2014

Ausstattung 
Serienmäßig verfügt der Suzuki Swift weiterhin über Annehmlichkeiten wie eine elektrische Servolenkung, elektrische Fensterheber vorn (beim 5-Türer auch hinten), eine umlegbare Rücksitzlehne sowie ein Multifunktionsdisplay mit Digitaluhr und Verbrauchsanzeige. Die Club-Version glänzt mit Ausstattungs-Highlights wie einer Klimaanlage mit Pollenfilter, einem höhenverstellbaren Fahrersitz, einem höhenverstellbaren Lederlenkrad und mit einem MP3-fähigen CD-Radio mit Lenkradbedienung. Darauf aufbauend lässt die Comfort-Ausstattung so gut wie keine Wünsche mehr offen. Sie unterscheidet sich äußerlich durch Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, integrierte Blinker in den Außenspiegeln und 16″-Leichtmetallfelgen. Innen verfügt die Topversion Comfort des Swift über folgende Komfort-Extras: Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Privacy Glass, Lichtsensor, Keyless Start (schlüsselloses Einsteigen und Starten mit Starterknopf), Sitzheizung, Start-Stopp-System und Tempomat.

Preis 
Auch preislich kann sich der Suzuki Bestseller sehen lassen. In der Grundausstattung ist der 3-türige 1,2-Liter-Benziner ab 10.990 Euro erhältlich. Der 1,3-Liter-Diesel überzeugt als 5-Türer in der Club-Ausstattung ab 15.990 Euro.

Quelle: Suzuki Presse Deutschland

Audi A8 – Fit in den Herbst

Die schlechte Nachricht zuerst: Der „neue“ Audi A8 der heute seine Premiere feiert und dann auf der IAA im September zu sehen sein wird, ist kein neuer A8 – sondern ein gründliches Facelift. Einen völlig neuen A8 wird es vermutlich erst auf der IAA 2015 zu sehen geben. Bis dahin muss das Update ausreichen um gegen die erstarkten Mitbewerber (zum Beispiel die neue S-Klasse) zu bestehen.

Nun die gute Nachricht: Audi hat sich ordentlich gestreckt um den Charakter des A8 zu schärfen.

Audi A8 – S8 – W12 – Hybrid und TDI

Wichtig vor allem für den Markt in China: Der Audi A8 L bekommt 13 Zentimeter mehr Länge. Alle anderen Modell bleiben exakt so lang wie zuvor: 5.14 Meter.

Audi A8 S8 W12 A8L130005_large neuer Audi A8

Neben den kosmetischen Arbeiten am Gesicht des A8  stechen vor allem die neuen LED-Scheinwerfer hervor. Anders als die Mitbewerber liefert Audi LED-Technik jedoch nur ab den V8-Motoren in Serie. Optional gibt es LED-Matrix Scheinwerfer. Hier ist das Fernlicht in jedem Scheinwerfer in 21 einzelne  Leuchtdioden aufgeteilt. Im Ergebnis hat der Audi A8 damit die modernste Lichtquelle an der Front, die es unter anderem erlaubt, mehrere einzelne Fahrzeuge im Gegenverkehr aus dem eigenen Fernlicht auszuschneiden. Perfektes Licht ohne dabei den Gegenverkehr zu blenden.

So kann das Scheinwerfersystem hochpräzise auf andere Fahrzeuge reagieren und dabei die Straße immer hell ausleuchten. Weitere Features der neuen Scheinwerfer sind das intelligente Kurvenlicht, das Tagfahrlicht mit neuer Optik und das Blinklicht mit dynamisierter Anzeige. Das Lichtsystem im A8 arbeitet navigationsbasiert und reagiert auf die jeweilige Fahrsituation, indem die Lichtverteilung der Scheinwerfer durch prädiktive Streckendaten beeinflusst wird. In Verbindung mit der optionalen Navigation plus mit MMI touch werden die im Navigationssystem enthaltenen Streckendaten wie Kurvenverläufe oder Straßenklassifizierungen erkannt.

Auch am Heck des neuen Audi A8 sind die LED-Leuchten flacher geworden. Neu gezeichnete Stoßfänger schließen bei allen Motorisierungen (bis auf den S8) zwei rautenförmige Endrohre ein. Neue Chromleisten und hochglänzend schwarze Fensterrahmen runden die Unterschiede im Design ab. Zwölf Lackfarben, darunter fünf neue, stehen zur Wahl; das Angebot an Rädern reicht bis zu 21 Zoll.

Audi A8 S8 W12 A8130018_large neuer Audi A8

Motorenauswahl

Neben dem exclusiven Audi A8 W12 den es nur in der langen „L-Variante“ geben wird, dem sportlichen Audi S3 und dem vermutlich in homöopathischer Dosis vom Band laufenden „Hybrid“ sind es zwei Benzinmotoren und zwei Dieselmotoren die den A8 antreiben werden.

Der 3.0 TFSI mit Kompressor ist ein 310 PS starker V6-Benziner. Der V8 Bi-Turbo TFSI hat 4 Liter Hubraum und 435 PS. Bei den Diesel ist der 3.0 V6 TDI clean diesel mit 258 PS die Basis, darüberhinaus gibt es einen V8 Dieselmotor mit 4.2 Liter Hubraum – 385 PS und 850 Nm Kraft!

Audi A8 S8 W12 A8L130014_large neuer Audi A8

Audi A8 W12

Der extravagante 6,3 Liter große W-Motor ist mit 12 Zylindern und 500 PS die luxuriöseste Antriebsquelle im Audi-Flaggschiff. Bei Audi hat man ihm zudem beigebracht, 6 seiner 12 Zylinder per „Cylinder on demand“ abzustellen. So will man einen Verbrauch von nur 11.7 Liter auf 100 Kilometer erreichen! Zudem arbeitet ein „Active Noise Cancellation (ANC)“ System daran, die vollständige Ruhe im Zwölfender herzustellen.

Audi A8 S8 W12 S8130025_large neuer Audi A8

Audi S8

Der V8 Bi-Turbo mit 520 PS  bleibt die stärkste Motorisierung im Audi A8. Der 4 Liter große Motor wuchtet den sportlichsten A8 binnen 4.2 Sekunden auf Tempo 100. Aber auch hier soll die „COD-Technik“ (Zylinderabschaltung) für vernünftige Verbrauchswerte, abseits der Höchstleistung, sorgen. Audi gibt 10.1 Liter auf 100 Kilometer an.

Audi A8 S8 W12 A8130010_large neuer Audi A8

Audi A8 Hybrid

Ein Vierzylindermotor mit zwei Liter Hubraum und Turboaufladung arbeitet zusammen mit einem E-Motor zusammen. Im Ergebnis sind es 245 PS und 480 Nm Systemleistung die bereit gestellt werden und über die Vorderachse auf die Straße gebracht werden. Rein elektrisch sollen maximal 100 km/h erreicht werden und eine Reichweite von maximal 3(!) Kilometern. Den Drittelmix-Verbrauch gibt Audi für den Hybrid mit 6.3 Liter auf 100 Kilometer an.

Audi A8 S8 W12 A8130020_large neuer Audi A8

Manufakturcharakter: Das Interieur des Audi A8

Das Interieur des Audi-Flaggschiffs fasziniert durch seine elegante Linienführung und das großzügige Raumangebot. Bei den vorderen Sitzen reicht die Options-Palette bis zur Belüftung und zur Massage. Für den A8 und den A8 L gibt es im Fond auf Wunsch zwei elektrisch einstellbare Einzelsitze; beim A8 L steht dazu eine durchgehende belederte Mittelkonsole zur Wahl. Als First-Class-Lösung dient hier der Ruhesitz mit elektrisch verstellbarer Fußablage. Darüber hinaus stehen viele weitere Features zur Wahl – von der Vierzonen-Klimaautomatik über die Servoschließung bis zur Kühlbox.

Alle Komponenten im neuen A8 sind sorgsam ausgewählt und hochpräzise verarbeitet; jedes der liebevoll ausgeführten Details dokumentiert den Manufakturcharakter des Interieurs. Bei den Bezugsmaterialien, Dekorleisten und Farben ist die Palette in vielen Bereichen neu arrangiert – neu sind etwa die Holzarten Pappelmaser Braunsilber und Eschenmaser Braungold naturell sowie das Leder Unikat, das besonders naturnah, weich und atmungsaktiv ist.

Die Audi design selection bietet eine Vorauswahl an exklusiven Materialien und Farben im Innenraum, darunter Platanengrau/Marmorgrau. Für den Audi S8 steht die design selection Schwarz/Vermontbraun mit Dekoreinlagen in Carbon Köper kupfer bereit. Das Programm Audi exclusive bietet besonders anspruchsvollen Kunden weiteres Individualisierungspotenzial.

Typisch für Audi, wartet der neue A8 trotz der Fülle an Funktionen mit einer vorbildlich klaren Bedienung auf. Ihr Mittelpunkt ist das MMI-Bedienelement auf der Mittelkonsole des Tunnels; wenn die MMI Navigation plus an Bord ist, bringt es ein Touchpad mit. Über das Pad (MMI touch) kann der Fahrer durch Zeicheneingabe zahlreiche Navigations- und Multimedia-Funktionen steuern.

Audi A8 S8 W12 A8L130010_large neuer Audi A8

Noch souveräner fahren: Die Assistenzsysteme

Die optionalen Assistenzsysteme machen das Fahren noch souveräner. Die adaptive cruise control mit Stop&Go-Funktion ist mit einer Ausbaustufe des serienmäßigen Sicherheitssystems Audi pre sense basic gekoppelt, das Gleiche gilt für den Audi side assist. Neu im A8 sind der Audi active lane assist, der die Lenkungsrichtung gegebenenfalls leicht korrigiert, und der Parkassistent mit Umgebungsanzeige, der die Lenkarbeit beim Parken übernimmt. Das ebenfalls neue Head-up-Display projiziert wichtige Informationen im Sichtbereich des Fahrers auf die Windschutzscheibe. Der Nachtsichtassistent kann neben Fußgängern jetzt auch größere Wildtiere erkennen.

Als Ergänzung der MMI Navigation plus ist Audi connect inklusive Autotelefon zu haben; es verbindet den neuen A8 über ein integriertes UMTS-Modul mit dem Internet. Die Beifahrer können über einen WLAN-Hotspot mit ihren mobilen Endgeräten frei surfen und mailen. Für den Fahrer kommen die maßgeschneiderten Online-Services von Audi connect ins Auto – beispielsweise Verkehrsinformationen online, Google Earth und Google Street View sowie Nachrichten online. Im Bereich Multimedia begeistert das Bang & Olufsen Advanced Sound System. Das Rear Seat Entertainment bietet zwei Displays, Bluetooth-Kopfhörer und einen DVD-Player.

Der neue Audi A8 kommt im November in Deutschland zu den Händlern. Trotz der weiter verbesserten Ausstattung (serienmäßig LED-Scheinwerfer für alle Modelle mit V8-Motorisierung) und der stärkeren Motoren verändern sich die Preise nur geringfügig. In Deutschland wird das neue Audi Modell ab 74.500 Euro angeboten.

 

 

ŠKODA Yeti umfassend überarbeitet: Aus einem Yeti werden zwei

Aus einem Yeti werden zwei: Erstmals gibt es das Kompakt-SUV der Tschechen künftig in zwei Varianten – als elegant gestylten ŠKODA Yeti für die Stadt und als auf Gelände und Abenteuer getrimmten ŠKODA Yeti für Outdoor-Einsätze. In beiden Designvarianten besticht der ŠKODA Yeti mit neuer Front und neuem Heck, neuen Alu-Rädern, frischem Interieur, neuen ‚Simply Clever’-Ideen, höchster Funktionalität und erweiterten Motor-Getriebe-Kombinationen. Weltpremiere für die beiden Neuauflagen ist im September auf der IAA in Frankfurt. Ende 2013 starten beide neuen ŠKODA Yeti Varianten in den ersten Märkten.

„Der ŠKODA Yeti gehört zu den attraktivsten Kompakt-SUVs des Marktes und hat seit seiner Markteinführung vor vier Jahren unsere Absatzerwartungen weit übertroffen“, sagt der ŠKODA Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. h.c. Winfried Vahland. „Mit der umfassenden Auffrischung und dem erstmaligen Angebot zweier Varianten setzen wir erneut Akzente. Wir wollen unsere hervorragende Entwicklung in dieser kräftig wachsenden Fahrzeugklasse fortsetzen. Der Yeti ist ein weiterer Eckpfeiler der Wachstumsstrategie 2018 und wird unsere internationale Position in den Märkten weiter stärken“, so Vahland.

Markante Optik – jetzt in zwei Modellvarianten

Ein besonderes Highlight ist das erstmalige Angebot zweier individueller Designlinien: ŠKODAs Kompakt-SUV gibt es jetzt in einem elegant gestylten City-Look sowie im Off-Road-Look für Ausflüge ins Gelände. Eine wesentliche Differenzierung: Front- und Heck-Elemente wie Stoßfänger, Unterfahrschutz, Seitenleisten und Türschweller sind entweder in Wagenfarbe oder – beim ŠKODA Yeti als Outdoor-Variante – in schwarzem Kunststoff gehalten.

Die neuen Fahrzeugfronten beider Varianten sind jetzt horizontal stärker betont und bestechen mit markantem Grill und neu gestalteten Scheinwerfern, erstmals optional als Bi-Xenon Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Die vorderen Nebelscheinwerfer sind jetzt gemäß der neuen SKODA Designsprache rechteckig und befinden sich nun weiter unten in den vorderen Stoßfängern.

Das neue Heck des Yeti erhält eine klare Aufteilung. Dazu gehören eine neue Form der Heckklappe mit markanten Heckleuchten im nun noch präziser ausgeformten C-Design, optional als LEDs, und gemäß der neuen ŠKODA Optik zwei kubistische Dreieckselemente und das neue ŠKODA Logo.

Erweitert wurde das Räderprogramm mit vier neu gestalteten, attraktiven Leichtmetallräder-Designs. Zudem wird die Farbpalette breiter: Neu sind die vier Metallic-Lackierungen ‚Moon-Weiß’, ‚Jungle-Grün’, ‚Metal-Grau’ und ‚Magnetic-Braun’. Letztere steht exklusiv für den Yeti L&K zur Verfügung.

Die neuen Yeti Modelle erhalten ein kräftig aufgefrischtes Interieur: durch neue 3-Speichen-Lenkräder in insgesamt sieben Varianten, neue Stoffe und Muster für die Sitzbezüge sowie neue Dekorleisten für das Armaturenbrett.

Der erste ŠKODA mit Rückfahrkamera

Der Yeti ist das erste Modell der Marke mit Optical Parking Assistant, einer optionalen Rückfahrkamera. Erstmals gibt es im ŠKODA Yeti die neueste Generation des Parklenkassistenten Automatic Parking Assistant. Mit dem neuen System parkt der Yeti rückwärts längs und quer automatisch ein und aus Längslücken automatisch aus. Ebenfalls Premiere im ŠKODA Yeti feiert das automatische Schließ- und Startsystem KESSY.

Der überarbeitete ŠKODA Yeti erhält gleich vier neue „Simply Clever“-Lösungen. Neu ist der doppelseitige Bodenbelag im Kofferraum. Außerdem gibt es eine herausnehmbare LED-Leuchte im Kofferraum, den Warnwestenhalter unter dem Fahrersitz und den Abfallbehälter in der Seitentür des Yeti.

Ein Highlight ist und bleibt das VarioFlex-Rücksitzsystem des ŠKODA Yeti. Es bietet eine einzigartige Innenraum-Variabilität. Dabei können die drei Rücksitze einzeln umgeklappt oder herausgenommen werden. Die äußeren Sitze kann man bei herausgenommenem Mittelsitz quer verschieben. Im Handumdrehen wird der Yeti vom Fünf- zum Viersitzer mit entsprechend viel Platz für die Fondpassagiere.

Dazu gibt es bewährte Features wie die umlegbare Rückenlehne des Beifahrersitzes, Klapptische an den Rückseiten der Vordersitze, diverse Ablagefächer oder praktische Flaschenhalter. Im Kofferraum wird Funktionalität groß geschrieben, unter anderem mit Verzurr-Ösen und ausklappbaren Gepäckhaken.

Der Yeti bestätigt einmal mehr sein großzügiges Platzangebot: In keinem anderen Kompakt-SUV haben die hinten sitzenden Passagiere so viel Kopffreiheit wie im ŠKODA Yeti: 1.027 Millimeter. Das Kofferraumvolumen beträgt mindestens 405 Liter. Nimmt man alle Rücksitze heraus, steigt das Volumen auf üppige 1.760 Liter.

Sieben moderne Motoren; Front- und Allradantrieb; manuelle Getriebe und DSG

Für den überarbeiteten ŠKODA Yeti stehen vier Diesel- und drei Benzinmotoren zur Wahl, alle turboaufgeladen und mit Direkteinspritzung. Das Leistungsspektrum reicht vom 1,2 TSI mit 77 kW (105 PS) bis zum 2,0 TDI mit 125 kW (170 PS). Je nach Motorisierung kommt ein Front- oder Allradantrieb mit Haldex-Kupplung der fünften Generation zum Einsatz. Als Automatikgetriebe nutzt der ŠKODA Yeti ausschließlich moderne Sechs- oder Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Der Yeti GreenLine mit 1,6 TDI 77 kW (105 PS) mit Frontantrieb und manuellem Getriebe begnügt sich mit einem CO2-Ausstoß von nur 119 g/km. Das entspricht einem Verbrauch von 4,6 Liter Diesel auf 100 km. Zudem gibt es insgesamt drei Green tec Varianten für die Motorisierungen 1,4 TSI 90 kW (122 PS), 2,0 TDI 103 kW (140 PS) mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe und 1,6 TDI 77 kW (105 PS) mit Siebengang-DSG. Das Green tec-Package umfasst Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung (Rekuperation).

Größer ist die Auswahl an Motor-/Getriebe-Kombinationen. Für den frontgetriebenen Yeti 1,6 TDI mit 77 kW (105 PS) ist nun ein automatisches Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe zu bekommen.

Kompromisslos in Sachen Sicherheit

Der ŠKODA Yeti zeigt sich kompromisslos in Sachen Sicherheit. Dafür erhielt das Kompakt-SUV bereits 2009 die Bestwertung von fünf Sternen im Euro-NCAP-Crashtest.

Die aktive Sicherheit erhöhen ESC (Electronic Stability Control) und ABS (Antiblockiersystem) mit Bremsassistent. Die Nebelscheinwerfer können optional mit Corner-Funktion ausgestattet werden. Neue Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht erhöhen auf Wunsch die Sichtbarkeit des Fahrzeugs und die Ausleuchtung der Straße bei Dunkelheit. Es gibt elektronische Assistenten fürs Berganfahren und Bergabfahren. Außerdem zu haben: die elektronische Reifendruckkontrolle.

Mit elektronisch gesteuertem Allradantrieb (Haldex-Kupplung der fünften Generation) und einer Bodenfreiheit von 180 Millimetern zeigt sich das Kompakt-SUV für jedes Terrain gewappnet. Die elektronische Differenzialsperre EDS ermöglicht ein gleichmäßiges und komfortables Anfahren auf unterschiedlich griffigen Fahrbahnoberflächen.

In Sachen passive Sicherheit überzeugt der Yeti mit bis zu neun Airbags. Für die sichere Befestigung von Kindersitzen gibt es Isofix-Halterungen. Dreipunkt-Sicherheitsgurte, vorne mit Gurtstraffer und Höhenverstellung, und höhenverstellbare Kopfstützen runden das Sicherheitspaket ab.

Internationale Erfolgsgeschichte

Mit dem ŠKODA Yeti – der seinerzeit fünften ŠKODA Modellreihe – feierte der tschechische Hersteller im Jahr 2009 seine Premiere im Segment der Kompakt-SUV. Insgesamt wurden bis heute (Stand: 30. Juni 2013) rund 263.200 ŠKODA Yeti verkauft. Allein im Jahr 2012 lieferte ŠKODA rund 87.400 Yeti aus – ein Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Und in der ersten Jahreshälfte 2013 gingen bereits 41.800 Yeti* an Kunden weltweit. In Europa gehört der Yeti mit einem Marktanteil von rund fünf Prozent zu den Top 10 der meistverkauften A-Klasse-SUVs, auf dem tschechischen Heimatmarkt ist er die klare Nummer eins in diesem Segment. Dort wird der Yeti im tschechischen Werk Kvasiny gebaut, in Russland im Werk Nischni Nowgorod und zum Jahresende 2013 im chinesischen Schanghai.

Seit Marktstart hat sich der ŠKODA Yeti in die Herzen der SUV-Fans gefahren. So wurde der Yeti unter anderem zum besten Import-Geländewagen unter 30.000 Euro beim Wettbewerb ‚Auto Trophy‘ des Fachmagazins ‚Auto Zeitung‘ gewählt. Seine Qualitäten stellte das Kompakt-SUV von ŠKODA unter anderem auch beim 100.000-Kilometer-Dauertest des Fachmagazins ‚auto motor und sport‘ mit einem hervorragend Abschneiden unter Beweis. Im „schonungslosen Alltagsbetrieb“ blieb der Yeti über 100.000 Kilometer ohne nennenswerte Mängel.

Mit dem überarbeiteten Yeti in gleich zwei Varianten setzt ŠKODA die größte Modelloffensive der Unternehmensgeschichte mit Nachdruck fort. Allein im Jahr 2013 bringen die Tschechen damit acht neue oder umfassend überarbeitete Modelle auf den Markt. Bis 2018 will ŠKODA seine weltweiten Verkäufe auf mindestens 1,5 Millionen Fahrzeuge pro Jahr steigern.

Quelle: Skoda

audi QS5 Fahrbericht

Audi SQ5 – Geil oder was?

Heute hatte Audi eingeladen den aufgefrischten Audi Q5 kennen zu lernen und ein wenig durch das Münchner Umland zu scheuchen. Besonderes Highlight war natürlich der Audi SQ5 – das erste Audi S-Modell mit einem Dieselmotor.

Audi hat mit der Herzverpflanzung des neuen Bi-Turbo V6, in den „kleinen“ SUV Q5 eine interessante Mischung kreiert -ob diese S-Version so richtig  geil ist, oder nicht.  Ob damit aus dem SUV ein Sportwagen wurde?  Das werde ich noch ausführlich kund tun 😉

Hierzu wird es auch ein kurzes Video geben, dieses Mal mit dem Wortbastler Fabian Mechtel von apshaltfrage 🙂  – Wird lustig, freut euch drauf…!