Toyota schickt den GT86 in den Dreck

Nachdem man bei Toyota bereits Erfahrungen mit dem GT86 und der Rundstrecke gesammelt hat, legt man nun noch ein „Rallye-Modell“ nach.

Toyota GT 86 R3

Auf Basis des hinterradgetriebenen Sportwagens entwickelt die Motorsportabteilung des japanischen Autoherstellers ein wettkampftaugliches Rallyefahrzeug für jedermann.

Der TMG GT86 CS-R3 verfügt unter anderem über ein sequentielles Sechsgang-Getriebe, ein Sperrdifferenzial, einen modifizierten Motor und verbesserte Bremsen. Dank dieser und weiterer Upgrades erfüllt er sogar die FIA-R3-Regularien und kann so in allen Rallyeserien bis hin zur Weltmeisterschaft WRC eingesetzt werden.

Bei der Entwicklung des Fahrzeugs setzen die Ingenieure auf ihre Erfahrung: Mit dem GT86 CS-V3 haben sie bereits einen Rennwagen entworfen, der in dieser Saison erfolgreich im Rahmen der VLN-Serie auf dem Nürburgring unterwegs war. Außerdem offeriert Toyota den TMG Yaris R1A, ein Wettbewerbsfahrzeug vor allem für Neueinsteiger im Rallyesport.

„TMG hat Rallyesport im Blut. Deshalb freut uns die Ausweitung unser Aktivitäten in diesem Bereich ganz besonders. Der Hinterradantrieb des GT86 CS-R3 führt sicherlich zu der ein oder anderen spannenden Situation, an denen Fahrer und Fans gleichermaßen ihren Spaß haben werden“, erklärt Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport bei der Toyota Motorsport GmbH.

Die genauen Spezifikationen und Preise des GT86 CS-R3 werden in den nächsten Monaten bekannt gegeben. Kunden können das neue Rallyeauto voraussichtlich ab der Saison 2015 einsetzen.

Pressemeldung

Lebe Deinen Traum

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Lebe Deinen Traum. Ein Ratschlag der so simpel klingt, wenn man ihn aus irgendwelchen Büchern mit Lebensweisheiten bekommt. Dennoch bleibt es ein Vorhaben an dem man fest halten sollte. Wobei der eigene Verstand sehr hilfreich dabei sein kann, die Träume zu finden – die man auch verwirklichen kann.  Wenn ich zum Beispiel als Teenager schon mehr Kilometer auf der Rennstrecke gefahren bin, als der durchschnittliche Autofahrer im Jahr – dann darf man durchaus davon träumen Formel 1 Weltmeister zu werden.

Sebastian Vettel – Der Traum von der F1-Weltmeisterschaft

Seit 23 Jahren verfolge ich die Formel 1 Weltmeisterschaft im Fernsehen. Ich erinnere mich an die tragischen Momente in Imola ebenso, wie an die goldene Zeit des Michael Schumachers. Und ich erinnere mich an die ersten Rennen eines gewissen Sebastian Vettel. Ein junger Hesse aus dem Odenwald. Noch ungeschliffen in den Interviews, direkt, fröhlich und mit einem klaren Ziel: Er will F1-Weltmeister werden, wie sein Vorbild Michael Schumacher.

Und er hat sich seinen Traum verwirklicht – nicht einmal, nicht zweimal – 2013 ist Sebastian Vettel zum vierten Mal in Folge Formel 1 Weltmeister geworden!

Drei Dinge gehören dazu, wenn man seine Träume in die Realität umsetzen will: Talent, Wille und die richtigen Partner.

Das Talent. Das Sebastian Vettel das notwendige Talent hat, darüber wird wohl niemand mehr diskutieren wollen. Sebastian Vettel wird schon seit seinem dritten F1-WM-Titel in einem Atemzug mit den Größten des Motorsports genannt. Niki Lauda. James Hunt. Ayrton Senna. Michael Schumacher und dieser coole Typ aus dem Odenwald.

Der Wille. Sein Wille zur Höchstleistung ist genauso ausgeprägt wie sein Talent. Ein Sebastian Vettel fällt nicht besoffen von seiner Privat-Yacht oder macht sich bei Partys zum Clown. Er arbeitet konzentriert und fokussiert an seinem Traum. Und auch wenn er nun zum vierten Mal F1-Weltmeister geworden ist – er wird nicht nachlassen. Da bin ich mir sicher.

Und Nummer drei? Die richtigen Partner. Gemeinsam geht alles leichter und in manchen Fällen geht es alleine überhaupt nicht. Wie bei vielen jungen Rennfahrern üblich, hatte auch Sebastian in seinen Kinder- und Jugendjahren viel Unterstützung durch die Familie erfahren. Heute ist es ein Team von Experten und natürlich der Rennstall von Infiniti-RedBull der ihm bei der Umsetzung der größten Träume und Erfolge zur Seite steht.

Und seit kurzem hat Sebastian Vettel einen weiteren Partner, ebenso „down to the earth“ wie er selbst. Das deutsche Traditionsunternehmen: BRAUN.

Und weil BRAUN ebenso cool arbeitet wie der vierfache F1-Weltmeister Sebastian Vettel, gewähren Sie uns einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des aktuellen Werbespots. In der Hauptrolle: Natürlich, Sebastian Vettel und der BRAUN Rasierer Series 7:

Braun Logo Schwarz

 

Nissan GT3-Kundensport, ein Blick hinter die Kulissen

Are you Ready-to-Race?

Motorsport war noch nie eine Angelegenheit für Nasenbohrer und günstig, nein, günstig war der Spaß auf der Rundstrecke auch noch nie.  Aber es gibt Unterschiede. Die Frage ob man einen Porsche GT3, einen Audi R8 GT3 LMS ultra oder einen Nissan GT-R Nismo GT3 einsetzt, lässt sich durchaus mit Argumenten in Euro beantworten.

Nissan Nismo Racing

„Wissen Sie was ein GT3-Renner je Kilometer kostet?“

Bei meinem Blick hinter die Kulissen von JRM-Motorsport während des ADAC GT-Masters Lauf am Hockenheimring, stellte mir Steve Smith von JRM diese Frage. Und ich muss zugeben, ich hatte wirklich keine Ahnung. Meine Schätzungen lagen deutlich höher, als die Summe die mir Steve später nannte. 45 € je gefahrenen Kilometer darf man veranschlagen.  Wer nun den Taschenrechner zückt und nachrechnen will, was die ADAC GT-Masters Saison kostet, sollte die Anschaffung des GT3-Renners nicht vergessen und das Team. JRM bringt gut 40 Leute mit an die Rennstrecke um dann zwei Fahrzeuge einzusetzen. Und Profi-Rennfahrer kosten auch Geld. Peter Dumbreck ist einer der erfolgreichen Rennfahrer die für JRM in das Lenkrad greifen. Dazu kommen die Nenngebühren für die Veranstaltung und viele andere, kleine Posten. Und so kommt dann doch schnell ein 6-stelliger Betrag zusammen. Aber – es macht eben einen Unterschied, ob man einen Porsche GT3 kauft, oder sich für das  Kundensport-Programm von NISMO entscheidet.

Der Artikel soll jedoch nicht in einem trockenen Zahlen-Exkurs enden – daher zurück zur emotionalen Seite des Motorsports.

ADAC GT-Masters

Der ADAC hat geschafft, was die ITR in den Sand gesetzt hat. Eine spannende, mitreißende und durch faszinierende Fahrzeuge geprägte Rennserie zu etablieren. Die ADAC GT-Masters sind der Rahmen für astreinen und ehrlichen Motorsport. Abseits von Hersteller-Marketing-Parolen und fadenscheiniger Renn-Geplänkel.

Beim Final-Lauf am Hockenheimring traten 24 Rennfahrzeuge an, darunter Exoten wie der Camaro GT mit Oliver Gavin und Albert von Thurn und Taxis am Steuer. Dazu ein dichtes Feld von Mercedes SLS GT3 und Audi R8 LMS ultra. Dazu die übliche Porsche GT3 R Meute und ein paar dumpf grollenden Corvette Z06.R GT3.

Einen Ford GT3 sieht man ansonsten nur noch bei der VLN am Nürburgring, in Hockenheim konnte die Lambda Performance Mannschaft sogar beide Läufe gewinnen.

Das es aber nicht immer nur Porsche, Mercedes und Audi sein müssen, die um die Plätze kämpfen, zeigte das Team von JRM-Motorsport bei einem Gaststart in der ADAC-GT Serie. Als erfolgreiches GT-Rennteam das die ganze Saison der Blancpain Endurance Series mitfuhr, bekam man für den Gaststart im Badischen Motodrom jedoch nicht nur den Wechsel zu den Einheitsreifen der ADAC-GT Series zu spüren, sondern auch gleich noch ein Zusatzgewicht in das Auto gepackt.

Nissan JRM ADAC Team Box

Im Gespräch mit den Fahrern Matt Bell, Peter Dumbreck, Jody Fannin und Steven Kane wurde klar, der Wechsel der Reifen (Yokohama anstelle der sonst verwendeten Pirelli) erforderte umfangreiche Anpassungsarbeiten an der Abstimmung des Nissan GT-R GT3. Während des knackig kurzen Rennwochenendes der GT-Masters ist das natürlich nicht vollständig zu erledigen, selbst dann nicht wenn das Team von JRM auf Profis am Steuer, wie Peter Dumbreck und den mit allen Wassern gewaschenen Team-Manager Nigel Stepney zurück greifen kann.

Dennoch demonstrierte das englische Team, das im übrigen die Entwicklungsarbeit für Nissan am GT-R übernimmt, was gut 550PS und 637 Nm Kraft mit dem 1.300 kg leichten GT-R auf der Rennstrecke anstellen.

 

Wer also genug vom „Nase bohren“ hat und mit einem GT3-Team durchstarten will, der sollte sich doch mal vertrauensvoll an Steve Smith von JRM wenden – die Fans werden es jedem Team danken, dass in Zukunft für noch mehr Abwechslung bei der Wahl der Rennfahrzeuge sorgt. Und mit dem GT3 Nismo GT-R steht doch eigentlich einer „Falken Godzilla“ Rückkehr beim Nürburgring 24h-Rennen nichts mehr im Weg, oder?

Ich würde mich riesig freuen über einen FALKEN Nissan GT-R auf der Langstrecke!

 

 

 

 

 

 

HONDA Civic WTCC

Das Projekt rund um den neuen Honda Civic, für das WTCC Werks-Engagement in 2013, geht jetzt in die heiße Phase. Noch in diesem Jahr wird man einige Rennstrecken-Tests durchführen. Eine wichtige Rolle übernimmt hierbei der neue Werksfahrer für das, vom italienischen JAS-Team verantwortete, Werks-Engagement der japanischen Traditionsmarke. Mit Gabriele Tarquini konnten die Japaner einen erfolgreichen und erfahrenen WTCC-Piloten unter Vertrag nehmen.

Der WTCC-Honda Civic soll in diesem Jahr noch 3 WTCC-Läufe als „Generalprobe“ fahren. Geplant sind Suzuka im Oktober, sowie Shanghai und Macao im November.

Die endgültige Form des 2012er WTCC-Civic wurde in der letzten Woche vorgestellt. Auffallend sind die Veränderungen im Bereich der Stoßfänger.  Diesen Veränderungen sind umfangreiche Windkanal-Tests voraus gegangen.   Die größte Entwicklung der Japaner liegt jedoch unter dem Blech und betrifft den neuen 1.6 Liter Vierzylinder-Turbomotor. Hierbei handelt es sich um eine Reglements-Vorgabe.

2013 wird das Rennteam unter der Nennung „HONDA Racing Team JAS“ alle WTCC-Läufe mitfahren. Am Steuer des zweiten Renn-Honda wird dann neben dem alten Experten Gabriele Tarquini, noch der Portugiese Tiago Monteiro sitzen.