News: Ford Ecosport – Der hat das Rad ab

Ford hat sein Mini-SUV Ecosport überarbeitet – und das bereits anderthalb Jahre nach Markteinführung. Der ausschließlich mit Frontantrieb angebotene Crossover hat nun einen aufgemöbelten Innenraum und neue Ausstattungsoptionen. Am Preis ändert sich nicht nichts, der Ecosport ist ab 17.990 Euro zu haben.

Auffälligste Änderung ist der Verzicht auf das Ersatzrad an der seitlich öffnenden Hecktür. Das bisher obligatorische Offroad-Stilelement gibt es nun nur noch auf Bestellung (170 Euro). Den bislang etwas kargen Innenraum sollen Chromzierteile und eine dimmbare Beleuchtung aufwerten. Auf der Optionsliste finden sich im Laufe des Jahres erstmals Navigationsgerät und Rückfahrkamera.

Die Antriebspalette umfasst weiterhin zwei Benziner mit 82 kW/112 PS und 92 kW/125 PS sowie einen Diesel, der nun 70 kW/95 PS statt 66 kW/90 PS leistet. Alle Motoren sind an manuelle Fünfganggetriebe gekoppelt und treiben die Vorderräder an.

Ford hatte den ursprünglich nur für Südamerika entwickelten Ecosport erst Anfang 2014 aus Brasilien herübergeholt, um am boomenden Markt für kleine SUV zu partizipieren. Bislang mit eher bescheidenem Erfolg: Im laufenden Jahr fanden sich rund 2.200 Käufer, das stärker nach europäischem Geschmack gestaltete Kompaktmodell Kuga haben 11.700 Autofahrer gekauft.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Ford Ecosport – Jetzt nur noch mit vier Rädern

Bereits anderthalb Jahre nach Markteinführung überarbeitet Ford sein Mini-SUV Ecosport. Der ausschließlich mit Frontantrieb angebotene Crossover erhält ab Juni einen aufgemöbelten Innenraum, neue Ausstattungsoptionen und ein modifiziertes Fahrwerk mit komfortablerer Abstimmung. Die Preise dürften weiterhin bei gut 19.000 Euro starten.

Auffälligste Änderung ist der Verzicht auf das Ersatzrad an der seitlich öffnenden Hecktüre. Das bisher obligatorische Offroad-Stilelement gibt es nun nur noch auf Bestellung. Den bislang etwas kargen Innenraum sollen Chromzierteile und eine dimmbare Beleuchtung aufwerten. Am Fahrwerk kommen neu abgestimmte Dämpfer zum Einsatz, zudem wurde die Karosserie um einen Zentimeter abgesenkt. Auf der Optionsliste finden sich im Laufe des Jahres erstmals ein Navigationsgerät und eine Rückfahrkamera. Dazu kommt im kommenden Winter das neue Ausstattungspaket „S“ mit Heckdiffusor, blauer Sonderlackierung und speziellen 17-Zoll-Rädern.

Die Antriebspalette umfasst weiterhin zwei Benziner mit 82 kW/112 PS und 92 kW/125 PS sowie einen Diesel, der nun 70 kW/95 PS statt 66 kW/90 PS leistet. Alle Motoren sind an manuelle Fünfganggetriebe gekoppelt und treiben die Vorderräder an.

Ford hatte den ursprünglich nur für Südamerika entwickelten Ecosport erst Anfang 2014 aus Brasilien herübergeholt, um am boomenden Markt für kleine SUV zu partizipieren. Bislang aber mit eher bescheidenem Erfolg: Im laufenden Jahr fanden sich erst 916 Kunden, das stärker nach europäischem Geschmack gestaltete Kompaktmodell Kuga wollten mehr als sechs Mal so viele Käufer.

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Ford Ecosport: Rad ab

Erst vor rund einem Jahr hat Ford eilig den Ecosport aus Südamerika nach Europa geholt, um am Boom bei den Mini-SUV teilzuhaben. Weil der kleine Crossover hierzulande aber nicht so gut ankam wie gewünscht, gibt es nun eine frühe Überarbeitung. Zu sehen ist sie erstmals auf dem Genfer Salon (5. bis 15. März).

Wichtigste Änderung: Das Ersatzrad am Heck wird von einer nicht abwählbaren Standard- zur kostenlosen Optionsausstattung. So passt sich der lediglich mit Frontantrieb erhältliche Fünftürer stärker dem Design seiner Segments-Konkurrenten an, die auf Offroad-Anklänge weitgehend verzichten. Zusätzlich soll der Innenraum dank neuer Kunststoffe hochwertiger werden. Und auch das Fahrwerk wird überarbeitet.

Entwickelt worden war der mit Fiesta-Technik gebaute Ecosport ursprünglich rein für den südamerikanischen Markt. Entsprechend weichen Design und Qualitätsanmutung von den europäischen Vorlieben ab. Wenig überraschend zählte der in Brasilien gebaute Crossover 2014 mit gerade einmal 2.915 Neuzulassungen in Deutschland zu den Schlusslichtern in einer eigentlich boomenden Klasse. Zum Vergleich: Segments-Primus Opel Mokka kam im gleichen Zeitraum auf fast 28.000 Neuzulassungen. Ford Deutschland rechnete allerdings auch nicht mit einer gigantischen Nachfrage und bestellte zunächst nur 4.000 Einheiten in Brasilien.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Premiere: Der Ford Edge für Europa

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn von SUVs ist längst entschieden, wenn es nach den Kunden geht. Die lieben ihre SUVs und das in allen Größen. Bei Ford gab es in Europa lange Zeit nur einen SUV im Angebot. Der Ford Kuga zählt dabei zu den erfolgreichen Kompakt-SUVs im Segment. Ganz neu, der kleine SUV mit dem Namen EcoSport. Dieser wurde zu Beginn des Jahres vorgestellt und nun will man bei FORD das Angebot nach oben abrunden und bringt einen „großen SUV“.

Premiere des FORD EDGE

Think bigger!

Ford Edge premiereErst in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres (Q3/2015) wird dieser große SUV an die deutschen Kunden ausgeliefert. Eine lange Zeit die man nun, von der Präsentation, bis zu dem Tag an dem man mit dem Familien-SUV vom Hof des Händlers rollen kann, überbrücken muss. Das hat man den deutschen Ford-Kunden bereits mit dem neuen Mustang angetan und nun wiederholt man diese lange Anlaufphase.

One Ford – Drei SUVs

Der Ford Kuga ist am deutschen Markt eine feste Größe, der neue Ford Ecosport rundet das Angebot der Ford SUV-Modelle nach unten ab. Der neue Edge soll das Top-Modell der SUVs im Programm der Kölner werden.

Volle Kante

Der Ford Edge wurde mit 4.81 Metern üppig lang. Die Front besteht fast nur aus dem massiven Chrom-Kühlergrill im „super-size-me Format“.  Kleine Andeutungen von Blechfalten, ähnlich der Powerdoms früher Muscle-Cars, teilen die große Fläche der Motorhaube dezent in drei Bereiche auf. In der Seite wirken vor allem die 20-Zoll Räder des Edge imposant. Die Seitenlinie bekam eine nach hinten stärker ausgeformte Schulterlinie. Und die Blechnase vor dem Hinterrad soll an den dynamischen Körperbau eines Geparden erinnern. Nun denn.  Über optische Spielereien und die philosophischen Eskapaden der Designer, kann man endlos lange diskutieren.  Als gelungen empfinde ich die Heckpartie des neuen Edge, wenngleich mich die Details der Rückleuchten und der Übergang in die Seitenlinie an den neuen Jeep Cherokee erinnern.

Fakten über die man nicht diskutieren kann

Ford wird den Edge in drei Ausstattungslinien anbieten. Wobei in dieser Klasse vor allem das Titanium-Topmodell und der auf Dynamik getrimmte Sport die Marktanteile holen sollen.

Bei der Motorisierung bekommt der Kunde vorerst keine Wahl. Unter der Haube wird ein Diesel mit zwei Liter Hubraum und vier Zylindern seine Arbeit verrichten. Die TDCi-Motoren werden zu einer neuen (überarbeiteten) Generation gehören und entweder 180 PS oder 210 PS leisten. Wer den großen SUV automatisch schalten lassen möchte, der bekommt ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe und die 210 PS-Motorisierung in Kombination. Der 180 PS Diesel wird als 6-Gang Handschalter ausgeliefert.

Während die Motorisierungsmöglichkeiten noch sehr mager ausfallen, packt FORD beim Thema Sicherheit und Assistenz eine Extra-Portion oben drauf. So wird der neue Ford Edge der erste Ford sein, der eine adaptive Lenkung erhält. Das ist nichts umwerfend neues in der Automobil-Industrie, aber eben zum ersten Mal in einem Ford erhältlich. Die Vorteile sind mehr Handlichkeit in der Stadt und mehr Fahrspaß durch eine direkte Lenkung bei höheren Geschwindigkeiten.  Der Edge wird zudem der erste Ford in Deutschland sein, der Gurt-Airbags für die Passagiere in der zweiten Reihe anbietet. Gurt-Airbags werden wie normale 3-Punkt Gurte angelegt, enthalten aber, im quer über die Brust verlaufenden Gurtband, einen Airbag der sich im Bedarfsfall binnen 40 Millisekunden aufbläst und so die Aufprallenergie besser auf den Oberkörper verteilt.  Ein Notbrems-Assistent für die Stadt, ein Assistent zum ein- und ausparken und auch ein System dass aus den Parklücken heraus schaut und so heran nahende Fahrzeuge erkennen soll, wird an Board sein.

An der Front wird man mit LED-Scheinwerfern in die Nacht leuchten und das neue, frisch wirkende und vor allem von vielen Knöpfen befreite Cockpit spricht dank dem Ford Sync2 System auch mit den Insassen und wer nicht sprechen will, der bedient das Multimedia-System über das neue 8-Zoll große Touchscreen.

Ein praktischer Typ für die ganze Familie?

So eine statische Präsentation lässt kein endgültiges Urteil über ein Auto zu. Was ich in Köln begutachten konnte, war vor allem ein großer SUV mit ordentlich Platz im Innenraum, einem maskulinen Außendesign und einem frischen Cockpit-Design. Ob am Ende die Verarbeitung dem Anspruch an ein „Top-SUV“ gerecht wird, ob man mit nur einem Motor und der strikten Verknüpfung der beiden Leistungsstufen an je eine Getriebe-Möglichkeit zudem erfolgreich am Markt der „Premium-SUVs“ angreifen kann – will ich vorab bezweifeln.

Das der neue FORD Edge  für Familien mit dem Wunsch nach einem attraktiven und geräumigen SUV, eventuell sogar zu einem Kampfpreis, gerecht werden kann – dass will ich nicht vorab bezweifeln.

 

Über den Preis schweigt sich FORD derzeit noch aus, ich persönlich würde 33.900 als Basispreis vermuten.