Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden. Read more

Erste Fahrt: Mercedes-Benz CLA Shooting Brake

Frankfurt am Main – Erster Test

Ein Shooting Brake ist ja eigentlich ein Coupé mit einem Steilheck. Und ein Coupé ist ja eigentlich nicht viertürig. Bis Mercedes-Benz kam und aus der E-Klasse einen CLS formte. Seitdem setzt sich diese elegante und dabei gerade noch praktische Karosserieform durch. Kombiniert man beides, das Steilheck-Coupé mit dem viertürigen Coupé, erhält man die Mercedes-Benz Variante des „Shooting-Brake“. Die „irgendwie“ Kombi-Version eines viertürigen Coupés. Klingt kompliziert und sinnlos. Sieht aber in der Realität richtig gut aus und ist nicht einmal so unpraktisch, wie man denken könnte.

Schön. Kompakt! Praktisch?

Erste Testfahrt im neuen CLA Shooting Brake

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Zwischen Spessart und Taunus dem CLA Shooting Brake unter die Heckklappe geschaut 

Nachdem man bei Mercedes mit dem letzten Modellwechsel die A-Klasse vom Rentnerstuhl zum schnittigen Golf-Gegner zurecht geschliffen hatte, gab es Stimmen, die sich über das Platzangebot mokierten. Zu Recht. Gerade in Reihe zwei mangelt es an Kopffreiheit und auch das Hineinkrabbeln war dem Premium-Status eher unwürdig. Mit dem CLA, der ein klassischer kompakter Stufenheck-Vertreter geworden wäre, hätte man ihm nicht so viele CLS-Gene mitgegeben, wurde das auch nicht besser. Jetzt hatte man zwar einen ordentlichen Kofferraum, aber die Sache mit der Kopffreiheit, nun, die blieb überschaubar.

Jetzt also der Shooting-Brake. Nach A, B, GLA und CLA die fünfte Baureihe auf der Daimlerischen Frontantriebs-Plattform. War der CLA bereits eher dem wertigen Lifestyle-Segment zuzuordnen, muss man sich auch bei angedachter, fliehender Kombikarosse nicht auf einen Nutzwertriesen einstellen. Der Shooting Brake CLA ist vielmehr die praktischste A-Klasse von allen. Noch immer kompakt. Noch immer stylisch gelungen – aber nun mit einem Alibi-Kofferraum, in dem mehr als nur die Prada-Handtasche unterkommt. Und der dank dem nicht so steil auslaufenden Dach sogar mit mehr Kopffreiheit gesegnet als der Cross-Hatch GLA.

Wobei gerade für einen „irgendwie-so-Kombi-look-a-like“ der Kofferraum ein wenig unzugänglich gestaltet wurde. Die flott geschwungene Heckklappe presst sich zwischen die beiden breiten Rückleuchten und erlaubt nur durch eine schmale Luke Zugang zum Koffer-Departement. Einen Sechserträger packt man da lässig rein, eine Kiste Dom Perignon wird schon schwieriger. Dahinter wartet eine weit nach unten gezogene Ladefläche, so richtig lustig dürfte die Beladung aus den letzten Shopping-Siegeszügen nur sein, wenn es sich um Tütchen handelt und nicht um ganze Möbel.

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Das volle Programm bei den Motoren

Es hat natürlich echte Vorteile, wenn man die letzte Karosserie-Variante einer Plattform ist. So bekam der CLA Shooting-Brake vom Start weg das volle Programm an Motoren und Getrieben verpasst. Da ist für jeden etwas dabei. Bei den Benzinern fängt man mit dem CLA 180 mit 122 PS an und packt sich so ein Aggregat unter die schnittige Haube, dessen Wurzeln in Frankreich bei Renault liegen. Muss man dazu sagen. Denn für „diesen Blog“ ist ein Mercedes nur ein Mercedes, wenn der Antrieb auch von den Mannen mit dem Stern auf der Brust kommt. Überspringt man mit dem CLA 250 dann die 1.595 ccm³ Hubraumgrenze und landet beim 2 Liter Turbo-Benziner, dann findet man das Stuttgarter-Vielzweck Aggregat unter der Haube. Eine mehr als ordentliche Motorisierung mit 211 PS und einem feinen Drehmomentangebot von 350 Nm zwischen 1.200 und 4.000 Umdrehungen. Diesen Vierzylinder-Turbo bekommt man dann auch mit dem Mercedes-Benz Allradantrieb 4matic geliefert.

Auch wenn die Dieselmotoren bei Daimler im Kompakt-Segment immer mit einem vernehmlichen Nageln an die Arbeit gehen, so ein CLA 220 d dürfte für viele Käufer zur Top-Motorisierung zählen. Mit 177 PS ist der 2.2 Liter Diesel ein potenter Begleiter für den Alltag und lässt auch bei Tempo 200 auf der Autobahn keine Souveränität vermissen. Seine 350 Nm sorgen für ordentlichen Durchzug und wer den Antrieb im Alltag genussvoll laufen lässt, der dürfte sich im kombinierten Verbrauch auf Werte unter 6 Liter freuen. Das ist weit weg vom NEFZ-Normverbrauch von 4.0-4.3 Litern, aber so ist das eben.

Mercedes Connect.me

Das mitten in den Raum gestellte Display – ohne Touch – kann man mögen. Muss man aber nicht. Mich stört es nicht. Ich finde die exponierte Lage gut, das lenkt nicht ab und lässt für die Zukunft weitere und noch größere Displays erwarten.

Wer sich im Zubehör-Programm bedient, der kann sich Mercedes connect.me in das Auto holen und dann viele Funktionen zum einen über das Smartphone bedienen und zum anderen über eine Ferndiagnose mit dem Servicebetrieb in Kontakt treten.

Bluetooth-Streaming und die Bedienung des Comand-Systems erfolgt über den Drehdrück-Steller in Reichweite der Mittelkonsole und die gesamte Bedienlogik lässt sich flink erlernen.

 

Wenn schön auch praktisch sein will

Natürlich ist das Plus an Kopffreiheit in Reihe zwei spürbar und auch die 495 Liter Kofferraum-Volumen sind vernünftig. Und die Heckklappe, trotz schmalen Schnitts, lässt eine praktische Beladung zu. Praktischer als CLA, A und GLA. Aber die Schönheit hat einen Preis. Der schlägt sich nicht nur im Innenraum nieder, auch im Geldbeutel. Der Shooting Brake kostet gegenüber dem CLA kaum mehr, wer sich jedoch für eine biedere B-Klasse entscheidet, der spart gleich richtig und kauft zudem ein wesentlich praktischer veranlagtes Auto.

Doch alleine für die Türen mit den rahmenfreien Seitenscheiben muss man den CLA Shooting Brake einfach mögen.

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Es geht auch zackiger!

Natürlich gibt es den Shooting Brake auch mit dem 360 PS starken Zweiliter-Turbobenziner. Noch immer der stärkste Benziner in seiner Klasse und auch im Alibi-Kombi an das 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe gebunden, vollführt er die 180° Wendung im CLA Shooting Brake. Aus dem Lifestyle-Lasterchen wird ein Brummkreisel mit Kofferraum. Während die derbe Lust zum Bolzen beim CLA und der A-Klasse noch an GTI-Killer denken lässt, wirkt die sportliche Lust im Blechkleid des Shooting Brake deplatziert. Irgendwie too much. Lieber wieder in den 177 PS Diesel gestiegen, die Ruhe und Souveränität des dieseltypischen Antriebes genossen und dann über das Heck sinniert. Doch genau dieses Nachdenken geht jetzt im Tiefflug durch den Spessart gerade nicht. Da muss man den CLA 45 AMG Shooting Brake knallhart am Traktionslimit der Vorderachse zirkeln … der Stress passt nicht zum Style-Kombi.

Fazit

Mercedes fächert die eigenen Baureihen erfolgreich auf. Für jeden Geschmack gibt es ein eigenes Modell und auch bei den Baureihen selbst wird noch einmal fleißig Hand angelegt. So präsentieren die Schwaben mit dem CLA Shooting Brake nicht nur eine völlig neue Fahrzeug-Gattung, sondern bringen vom stylischen Sondermodell „Orange Art“ mit peppiger Farbgestaltung bis hin zum sportlichen AMG-Modell eine breite Angebotspalette in die Showrooms.

Ganz. Schön. Praktisch.

[=“ “ ]Fakten zum neuen CLA Shooting Brake

Hersteller: Mercedes
Typ: CLA 220 CDI Shooting Brake
Karosserie: Kombi
Motor: Vierzylinder-Commonrail-Diesel
Getriebe u. Antrieb: 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, VA
Motorleistung: 177 PS / 350 Nm
Hubraum: 2.143 ccm
cW-Wert: ab 0.26
Von 0 auf 100: 8,3 s
Höchstgeschwindigkeit.: 228 km/h
Verbrauch (NEFZ): ab 4,0 Liter
CO2-Ausstoß: ab 105 g/km
Kofferraum min.: 495 Liter VDA
Kofferraum max.: 1.354 Liter VDA
Leergewicht: 1.555 kg
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4630, 1777, 1435,  in mm
Preis: 39.062 EUR
 Fotos: Mercedes-Benz / Bjoern Habegger

Erste Fahrt: Der neue Opel Corsa

Umleitung statt umgeparkt

Mit dem Slogan „Umparken im Kopf“ will Opel das eigene Marken-Image neu positionieren. Und in der Tat, ich hatte die Marke Opel nicht mehr so richtig auf der Liste. Natürlich kennt man den Zafira, Omega, Astra und auch den Corsa. Dieser ist mir immer als kleiner Flitzer, ohne Ecken und Kanten, dafür mit knutschig runder Optik in Erinnerung geblieben. Aber eben mehr so in „Erinnerung“. Mit dem neuen Corsa (eigentlich ist es nur ein großes Facelift!) wollen die Hessen nun wieder ganz groß in das Bewusstsein der Autokäufer. Von der „Knutsch-Corsa-Geschichte“ ist beim neuen Opel Corsa, der jetzt in seiner 5. Generation auf den Markt, kommt nicht mehr viel übrig geblieben. Bei ihm heißt es zum Teil „Back to the Roots“ und zwar ganz weit zurück, denn er präsentiert sich wieder markanter. In seiner Erfolgsgeschichte, die 1982 mit dem Opel Corsa A begann, verkaufte sich der Rüsselsheimer-Junior bereits über 12,5 Millionen Mal auf der Welt.

Klar, dass man bei Opel mit dem neuen Opel Corsa E an diese Erfolgsgeschichte, im beliebtesten Preissegment auf dem deutschen Automarkt, anknüpfen will. Während der letzten Jahrzehnte hat sich der Opel Corsa nicht nur vom Design her verändert, auch in der Länge hat er stetig zugelegt. Betrug seine Länge 1982 noch knuddelige 3,62 Meter, kommt der neue Corsa jetzt mit 4,02 Meter um die Ecke. Die Größe macht es manchmal eben doch.

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Der „kleine Große“ soll seinem Käufer mehr Komfort, mehr Präzision und mehr Effizienz bieten als bisher. Zusätzlich zeigt er sich dank jeder Menge Sicherheits-Assistentssysteme von seiner verantwortungsbewussten Seite. Erstmals halten hier Features Einzug, die in dieser Fahrzeugklasse eher seltener anzutreffen sind. Etwa der automatische Parkassistent der zweiten Generation, der das Fahrzeug ohne Hände am Lenkrad in die Parklücke bugsiert oder die modernen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und integriertem LED-Tagfahrlicht. Darüber hinaus bietet der neue Corsa erstmals das preisgekrönte IntelliLink-Infotainment-System. Es holt die Smartphone-Welt von Apple iOS- genauso wie von Android-Geräten ins Auto und sorgt dafür, dass der Fahrer im neuen Corsa nie die Verbindung zu seiner digitalen Umwelt verliert.

Die Testfahrt beginnt direkt am Frankfurter Flughafen, wo eine ganze Kolonne der Fahrzeuge auf uns wartet. Mein erster Testwagen war ein 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo-Dreizylinder der neuen Generation mit 115 PS in Karbon-Silber. Es gibt genug Stauraum und Beinfreiheit, zumindest für die vorderen Fahrinsassen. Hinten wird es schon ein bisschen enger, zumindest für Sitzriesen, die zwar nach oben hin genug Platz haben aber um ein paar Knie kürzer gemacht werden sobald auch vorn jemand mit längeren Beinen sitzt.

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Das IntelliLink-System bietet dem Fahrer ein sieben Zoll Farb-Touchscreen und ist für einen Aufpreis von 300 Euro zu haben. Apps wie BringGo, die Navigation im neuen Opel Corsa, kann man sich für ca. 50 Euro auf sein Smartphone herunterladen. Über die Radio-Apps Stitcher und Tune-In Smartphone-Connect gibt es dann die entspannte Beschallung aus insgesamt vier Lautsprechern. Das BringGo-Navigationssystem ist als Kartenversion für Ost- und Westeuropa im App-Store erhältlich. Nach dem Download bleiben die Kartendaten auf dem Smartphone gespeichert, so dass bei Auslandsreisen keine dauerhafte Internetverbindung benötigt wird, denn BringGo nutzt das GPS des Smartphones. Trotzdem wird es problematisch sollte das Mobiltelefon schlapp machen. Da empfiehlt es sich zusätzliches Offline-Kartenmaterial im Fahrzeug zu haben.

Die erste Fahrt im Frankfurter Raum gestaltete sich für mich als Beifahrer noch recht entspannt. Erst nach dem Lunch und der Presseeinführung, bei der immer wieder das Wort „sophisticated“ fiel und besonders das Design des neuen Corsa E gelobt wurde, durfte ich hinter das Steuer. Ja, die Rüsselsheimer sind verdammt stolz auf ihren Neuzugang. Ich schnappte mir direkt einen rassigen Magenta-Roten Flitzer und begab mich in die ländliche Umgebung Frankfurts. Der zweite Eindruck, dieses Mal hinter dem Steuer, bestätigt schon den ersten. Der kleine Opel Corsa ist erwachsen geworden und sportlich dazu. Es dauert zwar ein bisschen, bis der kleine rote Flitzer davon schießt doch immerhin schafft er die Null auf 100 km/h in 10,4 Sekunden. Der neue Motor zeigt sich besonders geräuscharm und vibriert kaum noch. Bis 2018 wollen die Rüsselsheimer insgesamt 17 brandneue Motoren auf den Markt bringen. Da haben sie sich ganz schön etwas vor genommen, doch mit dem neuen Opel Corsa haben sie einen ganz ordentlichen Start hingelegt. Einzig der 1,4-Liter Turbobenziner mit 74 kW/100 PS und 200 Nm Drehmoment wird es nicht in allen Märkten geben.

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Ausgestattet mit allen Raffinessen, macht der kleine Opel einfach Spaß nur auf der Straße, allerdings ohne Begeisterungsstürme zu erzeugen. Aber das muss er auch nicht, denn er erfüllt die Anforderungen, die man an ihn stellt, mit Bravour. Dank kleinem Wendekreise von 11 Metern, sind auch engere Wendemanöver drin. Perfekt wenn man keine Lust auf einen Stau in die Frankfurter Innenstadt hat. In seinem kleinen Kofferraum mit 285 Litern (umgeklappt 710 Liter) geht nicht viel rein, aber genug wenn man sparsam gepackt unterwegs ist. Dank seiner Länge von 4,02 ist er recht überschaubar, einzig die Sicht nach vorn ist ein wenig durch die etwas zu langgezogene Schnauze und das dadurch verlängerte Armaturenbrett behindert. Ansonsten wirkt der neue Corsa aufgeräumt. „Sophisticated“ eben. Ein paar Schwierigkeiten bereitete uns das Navigationssystem BringGo, das sich zwanghaft weigerte Routen zu löschen oder Zwischenstopps anzunehmen. Jedenfalls konnten wir die Routenführung nicht löschen und fuhren in der Frankfurtern Innenstadt ein bisschen verloren im Kreis herum. Schwierig wenn das Ziel mitten in der Einkaufsstraße liegt. So wurde es nichts mit dem „Umparken um Kopf“ – Umleitung fahren war erst einmal angesagt.

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Fazit:
Alles in allem haben es die Rüsselsheimer geschafft, den Corsa ordentlich aufzufrischen. Die Basis-Version ist ab 12.000 € erhältlich. Sportliche Fahrdynamik ist im Corsa E allerdings eher nicht zu finden. Dafür muss man noch ein wenig auf den Corsa OPC mit saftigen 200+ PS warten. Bis dahin kommt der Corsa E mit einem Komfortfahrwerk oder mit einem Sportfahrwerk, das genügend Fahrspaß für die Stadt bietet. Er ist Individualisierbar und in der Color Edition bietet Opel einen Corsa a la „bunten Hund“.

Weitere Impressionen:

Text & Fotos: Simone Amores / Opel

Weitere Artikel zum neuen Opel Corsa: motoreport.de

leser-hinweis
Wenn es für den Opel Corsa in 1 zu 1 noch nicht reicht:
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Der Opel Corsa als 1:87 Modell Modell Car World präsentiert:
foto (1)

Opel Corsa D, silber-blau, 3-Türer

Maßstab: 1:43 – Metall / Kunststoff – Fertigmodell
Norev – Nr. 138959

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Lieber Tesla-Fahrer, Du bist ein Arschloch

Nein – ich meine nicht pauschal jeden TESLA-Fahrer, nein, ich meine nur diesen einen Fahrer eines Tesla Model S. Auch nicht weil ich ihn kennen würde. Nicht weil er mich persönlich angegriffen hätte oder ich irgendeine Erfahrung mit ihm hätte. Nein. Nichts dergleichen. Ich kenne nur sein Auto und wo er es parkt. Aber leider reicht das in diesem Fall bereits aus, um im vollen Brustton der Überzeugung zu sagen:

Lieber Tesla-Fahrer, Du bist ein Arschloch!

Weil:

Ich fange von vorne an: Seit Montag steht mir ein Renault ZOE als Testwagen zur Verfügung. Ein cleveres Auto. Ein Elektro-Auto mit interessanten Details. Zum Laden des Akkus würde ich gerne auf die vorhandene Infrastruktur zurückgreifen. Also wenn Ladesäulen mit 400 V und 32 Ampere zur Verfügung stehen, dann würde ich gerne den Akku des ZOE dort mit frischem Saft aufladen. Das dauert rund eine Stunde und funktioniert eigentlich ganz gut. Eigentlich. Denn es gibt ein Problem mit der Idee der E-Mobilität. Und zwar dann, wenn E-Autofahrer so handeln wie dieser Volltrottel eines Tesla S Models. Die Infrastruktur an öffentlichen Ladesäulen ist derzeit noch ein Problem und ich will an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, wie behämmert ich die Idee von TESLA finde, ein Schnell-Ladernetz über Europa zu ziehen, welches wiederum nur von TESLA-Fahrern genutzt werden kann. Theoretisch auch von anderen, doch TESLA beschränkt die neu geschaffene Infrastruktur auf Fahrzeuge die mit einer 135 kW-Ladung umgehen können. Dabei wäre es kein wirkliches Problem, der gesamten E-Technologie weiter zu helfen, in dem man die Rolle des Pionier glaubhaft ausfüllt. Doch das ist anscheinend nicht die Absicht von TESLA. Und TESLA-Fahrer sind ebenso “ich-bezogen”? Kann das sein?

Das Arschloch vom Frankfurter-Flughafen auf jeden Fall.

E-Mobilität steckt in den Kinderschuhen. Umso mehr freut man sich, als E-Auto-Fahrer, wenn es Anfänge einer brauchbaren Infrastruktur gibt. Zum Beispiel Parkplätze am Flughafen Frankfurt, ausgerüstet mit Schnell-Ladern. Der Flughafen Frankfurt hat so etwas. Im Parkhaus P4 gibt es in der Parkbucht 222 eine Ladesäule. Ja, eine. Diese bietet zum einen den Mennekes (Typ2) an und eine Schuko-Buchse. Dank Mennekes, 400V und ordentlich Druck auf der Leitung, lässt sich so der eigene E-Flitzer binnen 60 Minuten aufladen. Wenn der Parkplatz frei ist. Wenn einer der beiden Parkplätze frei ist. Denn diese Pionierzeit scheint nicht jedem E-Auto-Fahrer gut zu bekommen.

Montag 19.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222, einer der Parkplätze für E-Autos wird vom Model S besetzt gehalten. Aber er tankt nicht. Kein Kabel in der Ladesäule.

Dienstag 20.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222, der Parkplatz – der gleiche – wird noch immer vom parkenden Tesla Model S besetzt. Das Fahrzeuge wurde in den letzten Stunden nicht bewegt.

Mittwocht 21.05. – Parkhaus P4 – Parkbucht 222 – der Tesla wurde wieder nicht bewegt.

Nun bin ich nur an diesen drei Tagen am Flughafen gewesen – der Tesla parkte aber die ganze Zeit dort und wurde nicht bewegt.

Da muss man sich frage: Was denkt sich dieses Arschloch? Wofür braucht er einen dezidierten Parkplatz für ein E-Auto, wenn er nicht auflädt? Warum besetzt er die einzigen beiden Lademöglichkeiten über einen längeren Zeitraum? Was passiert – wenn ein anderer Tesla-Fahrer mit dieser Ladesäule gerechnet hat? Nun kann man am Flughafen davon ausgehen, im Normallfall nicht binnen 60 minuten (Ladephase) zurück zum Fahrzeug zu kommen. Geschäftsreisende werden üblicherweise den Tag über dort parken, oder auch einmal eine Nacht. Wenn man zurück kommt, dann wäre es nicht schlecht, wenn man die Infrastruktur nutzen könnte. Oder?

Aber nein – dieses Arschloch parkt mit seinem E-mobil auf dem E-mobil-Parkplatz, ohne den Ladestrom zu benötigen. Vermutlich aus Prinzip. Weil der Parkplatz so schön nah am Gate ist. Ihm scheint egal zu sein, dass es auch andere Menschen gibt, die auf diese Infrastruktur zugreifen wollen. Ich könnte das akzeptieren, wenn er seinen Wagen laden würde – aber er musste seinen Hobel nicht laden. Er wollte nur nah am Terminal parken und nutzt seine Antriebstechnik als Alibi.

Das ist wie der Business-Typ der auf den Frauen-Parkplatz fährt und dort einen Parkplatz besetzt – weil die nächsten freien eben zu weit weg gewesen wären. Das er damit einer Frau den zugedachten Parkplatz wegnimmt – war ihm egal. Aber peinlich.

Nun denn – der TESLA-Fahrer ist aber noch aus einem anderen Grund ein Arschloch. Denn er leistet der gesamten E-Mobilität einen Bärendienst mit seiner Aktion. Er ist der lebende Beweise für die Unfähigkeit zur Adaption.  Einen Parkplatz an einer Ladesäule zu nehmen, obwohl man die Ladesäule nicht benötigt ist schlicht asozial. An einer normalen Tankstelle wäre das unvorstellbar. Parken Sie doch mal an einer Zapfsäule. Am besten an einer Autobahn-Tankstelle. Sie würden sich wundern, wie schnell es dahinter zum Hupkonzert kommt. Zu recht.

Und wie dämlich ist es- wenn jemand Sprit braucht, an einer Zapfsäule parkt, diese anderen verwehrt und dann nicht einmal selbst tankt? Das klingt völlig absurd, oder? Aber am Ende ist es genau das, was dieses Arschloch tat. Hätte dort jemand geparkt – der kein E-Auto fährt, ich hätte es verstanden. Der denkt sich dann nämlich, diese E-Mobilität wird sich nie durchsetzen. Und je früher es diese Träumer einsehen, umso besser. Aber in diesem Fall war es einer der “Träumer”. Einer der jedoch nicht weiter denken kann, als sein eigenes Ladekabel reicht.

Oder es einfach nicht wollte.

Darum,

Arschloch.

 

 

Edit: Donnerstagabend komme ich von einem Termin zurück und werde genau dort wieder vorbeilaufen. Mal schauen ob der TESLA noch immer dort parkt…

Mercedes-Benz – Das instagram-Battle

Mercedes-Benz ist in meinen Augen der Automobilhersteller, der social media am besten verstanden hat und durch den gesamten Konzern durch lebt. Bei Mercedes-Benz werden nicht nur Blogger ernst genommen, sondern viele „Neue Medien Profis“. Und ich wundere mich immer wieder, wie genial die Ideen der Stuttgarter-Truppe sind und mit welcher Perfektion diese am Ende auch in die Tat umgesetzt werden.

Social Media Benchmark = Mercedes-Benz

Stumpfe Werbung in den social media Kanälen? Nicht „beim Daimler“.

Im letzten Jahr gab es eine Aktion, da hatte das Mercedes-Benz Museum zu einer „Nacht im Museum“ eingeladen. Ich war damals mit von der Partie und verbrachte eine Nacht im Herzen der Stuttgarter Marken-Heritage. Es war eine einmalige Erfahrung – eine mit „wenig“ Schlaf, aber das war egal.

Nun gibt es eine Art Neu-Auflage dieser Idee. Derzeit tobt in Frankfurt die größte Automobil-Messe der Welt, die IAA. Und was lag da näher, als dieses Mal eine Nacht auf der IAA zu verbringen?

Instagram-Shootout 2013

Doch dieses Mal wird es sportlich, es wird einen Wettkampf geben. Vier Menschen werden in der Mercedes-Benz Messehalle eingeschlossen und werden den instagram-Kanal von Mercedes-Benz mit ihren Bildern füllen. Bilder die in dieser Nacht geschossen werden.

Und am Ende gewinnt, wer das Bild mit den meisten Likes geschossen hat! 

Eine Nacht lang (12 Stunden) wird der Instagram-Kanal von Mercedes-Benz in die Hände von vier „Bloggern“ gegeben. 413.021 Follower warten auf dem Instagram-Kanal auf die Fotos

  • Teymur
  • Johannes
  • Mario-Roman      und
  • Heike

Teymur Madjderey ist ein professioneller Fotograf und ein Freund von stimmungsvollen Fotos mit dem besonderen Touch. Einen Auszug seiner Werke findet man auf seiner Homepage: Icedsoul.  Noch ein Profi-Fotograf und ein ziemlicher Speedhead ist der Hamburger-Fotograf und Auto-Journalist Mario-Roman Lambrecht. Seine Webseite mit Texten und Fotos erreicht man unter: marioromanpictures.de  Der Dritte im Quartett der vier „Challenge-Teilnehmer“ ist Johannes Schlörb. Unter anderem schreibt er auf 5.6 – allerdings ist er von Beruf auch ein Grafikprofi, wie seine Webseite verrät.  Die einzige Frau im Quartett ist die Reise-Bloggerin Heike Kaufhold aus Köln. Und während die Profis mit den dicken Linsen und den teuren Kameras zum instagram-shootout kommen, wird Heike auf ihr iPhone vertrauen – dass dies keine schlechte Idee sein muss, zeigen die vielen schönen Fotos in den Artikeln auf Heikes-Blog.

 

Start: 19:00 – Sonntag 15.09.2013

Möge der (die) Bessere gewinnen!

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IAA 2013 – Audi A3 1.6 TDI ultra

Auf der IAA in Frankfurt können die Besucher ab morgen die Neuheiten der Automobil-Hersteller bewundern. Einen effizienten Sparer haben die Ingolstädter mit nach Frankfurt gebracht.

Audi A3 1.6 TDI ultra

Mit 3.2 Liter Diesel auf 100 Kilometer, ist dieser Audi A3 der sparsamste Audi im gesamten aktuellen Modellprogramm. Seine CO²-Emissionen wurden auf 85 Gramm je Kilometer reduziert.

Trotz des sparsamen Motors erreicht der 110 PS starke A3 eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und sprintet binnen 10.5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Der niedrige Durchschnittsverbrauch ergibt in Verbindung mit dem großen 50 Liter Tank eine Reichweite von mehr als 1.500 Kilometern.

Um den A3 entsprechend sparsam werden zu lassen, hat sich Audi dem Gewicht des A3 angenommen und den ultra auf 1.205 Kilogramm abgespeckt. Zudem wurde das Fahrwerk um 15 Millimeter tiefer gelegt, damit man unter dem Wind hindurch schlüpfen kann. Spezielle Aerodynamikkniffe und Rollwiderstands optimierte Reifen runden das Paket ab.

Den 1.6 TDI ultra bietet Audi sowohl als Dreitürer an, als auch als fünftürigen Sportback an.

Der Verkauf des A3 1.6 TDI ultra startet  bereits jetzt und die ersten Kunden werden noch im September die ersten „ultra-Modelle“ erhalten. Der Kaufpreis des 1.6 TDI liegt bei 25.200 €.

Audi A3 1.6 TDI ultra: Vielseitiger Sparkünstler

 

INFINITI GATE FRANKFURT ROCKT DIE IAA

Infiniti hat Style gepaart mit Leidenschaft und Technologie nach Frankfurt am Main gebracht. Im Rahmen der IAA hat der Premium-Automobilhersteller letzte Nacht geladene Messegäste und Celebrities gleichermaßen mit Live-Performances in einer außergewöhnlichen Location begeistert.

Live-Acts wie Paul van Dyk, Titan the Robot und die Dance-Gruppe iLuminate aus Los Angeles brachten das Publikum in Frankfurts angesagten Zenzakan Club zum Tanzen. Dabei hatten internationale Gäste eines gemeinsam: Die Faszination für die Verbindung von Technologie und Glamour, die Infiniti repräsentiert.

Mit dem Event Infiniti Gate präsentiert Infiniti die Freude am Experimentieren und Vernetzen. Celebrities, Formel-1-Stars, Auto-Designer und Medien-Vertreter waren sich einig: Infiniti Gate war am ersten Abend der Internationalen Automobil Ausstellung die heißeste Veranstaltung der Stadt.

Unter den Gästen waren Entertainment-Persönlichkeiten wie Christian Ulmen, Collien Ulmen-Fernandes, Wayne Carpendale, Annemarie Warnkross, Frauke Ludowig, Marcus Schenkenberg, Janin Reinhardt, Rebecca Mir und Barbara Meier.

Fintan Knight, Vice President EMEA bei Infiniti: “Das war erst die zweite Veranstaltung dieser Art nach dem Launch in London – aber die Event-Reihe hat sich schneller etabliert, als wir für möglich gehalten hätten. Ein Beweis ist der große Erfolg der Veranstaltung gestern Abend.”
Star-DJ Paul van Dyk unterbrach seine ausverkaufte Welt-Tournee, um ein speziell für Infiniti zusammengestelltes Set zu performen. Die Dance-Gruppe iLuminate aus Los Angeles eroberte nach ihrem umjubelten Auftritt bei America’s Got Talent die ganze Welt. Anzüge mit LED-Leuchten sind die einzige Lichtquelle während ihres Auftritts und sorgen für eine atemberaubend synchrone Light-Show.
Der fast zweieinhalb Meter große Titan the Robot, der bereits mit Rihanna, Will Smith und Will.i.am aufgetreten ist, war ein weiteres Highlight des Abends.

Auch Weltmeister waren anwesend – diesmal nicht der Director of Performance von Infiniti, Sebastian Vettel, sondern Tomek Małek und Marek Posłuszny, bekannt als Flair Factory, die ganze elf Titel im Cocktail-Mixen halten.

Die Gäste waren zudem eingeladen, weitere Aspekte der Infiniti Technologie und Kultur zu entdecken – etwa durch den Infiniti Red Bull Racing F1-Wagen, der auf dem Event einmal ganz aus der Nähe zu erleben war.

Fintan Knight: “Mit Infiniti Gate transportieren wir die eher emotionalen Werte unserer Marke. Indem wir uns mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen vernetzen – Kunst, Musik, Tanz, Technologie, Motorsport, Design, Kulinarik – demonstrieren wir einmal mehr, dass Infiniti sich deutlich von anderen Automobilherstellern abhebt“.

Das nächste Infiniti Gate Event wird in Rom stattfinden, wie Fintan Knight letzte Nacht bekanntgab.

Fünf Mercedes-Benz Weltpremieren auf der IAA 2013: Maßstab für automobile Leidenschaft

Mit fünf Weltpremieren setzt Mercedes-Benz auf der IAA 2013 den Maßstab für automobile Leidenschaft und Innovationskraft. Jeder einzelne Debütant verkörpert auf seine Weise perfekt das Messemotto „Faszination Mercedes“: der neue GLA, das erste Kompakt-SUV mit Stern, ebenso wie vier wegweisende S-Klasse Neuheiten. Für großes Aufsehen im Vorfeld der IAA sorgte die Pionierleistung auf dem Gebiet des autonomen Fahrens, die Mercedes-Benz Ende August gelungen ist.

Emotionales Highlight des Mercedes Auftritts auf der weltgrößten Automobilmesse ist das Concept S‑Class Coupé. Der hinreißend gestaltete Viersitzer gibt einen Ausblick auf die nächste Generation des großen Coupés, das traditionell an der Spitze des Mercedes Modellprogramms steht. „Das Concept S‑Class Coupé ist die bis dato schönste Art, S-Klasse zu fahren“, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstands­vorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes‑Benz Cars.
Mit seiner expressiven Formensprache reflektiert das Concept S‑Class Coupé die Mercedes-Benz Designphilosophie der sinnlichen Klarheit. Die exklusive Ausstattung definiert den aktuellen Stand des modernen Luxus. Das Serienmodell kommt im nächsten Jahr auf den Markt. Dr. Zetsche: „Wir können natürlich noch nicht alle Details verraten. Aber der Wow-Effekt gehört sicherlich dazu.“
Mercedes-Benz auf der IAA 2013 Mercedes-Benz at the 2013 Frankfurt International Auto Show
S 500 INTELLIGENT DRIVE: Autonom unterwegs mit seriennaher Sensorik
Als erster Autohersteller der Welt beweist Mercedes-Benz mit dem Forschungsfahrzeug S 500 INTELLIGENT DRIVE, dass autonomes Fahren auch im Überland- und Stadtverkehr möglich ist. Die über 100 Kilometer lange Route von Mannheim nach Pforzheim folgte den Spuren der Pionierin Bertha Benz, die auf dieser Strecke vor genau 125 Jahren die erste automobile Fernfahrt gewagt hatte.
Im dichten Verkehr des Rhein-Neckar-Ballungsraums musste die selbstständig fahrende S-Klasse hochkomplexe Situationen autonom meistern – mit Ampeln, Kreisverkehren, Fußgängern, Radfahrern und Straßenbahnen. Die Besonderheit: Dieser Durchbruch wurde nicht durch den Einsatz extrem teurer Spezialtechnologie realisiert, sondern mithilfe seriennaher Technik, die – als INTELLIGENT DRIVE Paket – bereits heute in der neuen E- und S-Klasse verfügbar ist.
Dr. Zetsche: „Der S 500 INTELLIGENT DRIVE nutzt Sensoren, die auch in der Serienversion der S-Klasse verfügbar sind – nur eben mehr davon. Damit kann das Auto die Unmengen an Daten im Straßenverkehr erfassen. Es ist ungefähr so, als würde der Wagen permanent Blitzschach spielen – aber in Millisekunden und dutzende Partien gleichzeitig. Denn im Stadtverkehr sind deutlich mehr Figuren im Spiel als auf ein Schachbrett passen.“
Der S 500 INTELLIGENT DRIVE markiert einen Meilenstein auf dem Weg vom selbst bewegten (automobilen) zum selbstständig fahrenden (autonomen) Auto. Prof. Weber: „Wir sind heute mit der neuen S-Klasse die ersten, die im Stau autonom fahren können. Und diesen Vorsprung werden wir weiter ausbauen. Wir wollen auch die ersten sein, die weitere autonome Fahrfunktionen in Serie bringen. Meine persönliche Einschätzung: Noch in dieser Dekade werden wir in einem Mercedes autonom fahren können.“
Mercedes-Benz auf der IAA 2013Mercedes-Benz at the 2013 Frankfurt International Auto Show
Die S-Klasse als Dreiliter-Auto: Neuer S 500 PLUG-IN HYBRID
Die technologische Kompetenz der Marke unterstreicht auch die sparsamste S-Klasse aller Zeiten, der S 500 PLUG-IN HYBRID. Das dritte Hybrid-Modell neben dem S 400 HYBRID und dem S 300 BlueTEC HYBRID erzielt einen NEFZ-Verbrauch von nur 3,0 Liter pro 100 Kilometer und erreicht einen CO2–Ausstoß von 69 Gramm pro Kilometer. „Damit ist der S 500 PLUG-IN HYBRID die effizienteste Luxuslimousine“, so Dr. Joachim Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Cars, Vertrieb & Marketing. „Und was mir am besten gefällt: Diese neue S-Klasse kann an jeder Steckdose tanken.“
Der 80 kW (109 PS) starke Elektroantrieb mit extern aufladbarer Batterie ermöglicht emissionsfreies Fahren mit einer Reichweite von rund 30 Kilometern. Er ist kombiniert mit dem neuen 3,0‑Liter-V6-Turbomotor (245 kW/333 PS). Die Markteinführung erfolgt im nächsten Jahr. „Mit dem S 500 PLUG-IN HYBRID setzen wir auf Basis unseres modularen Hybridbaukastens einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität“, so Prof. Dr. Thomas Weber, Daimler-Vorstand für Konzernforschung und Leiter Mercedes-Benz Cars Entwicklung.
Mercedes-Benz auf der IAA 2013 Mercedes-Benz at the 2013 Frankfurt International Auto Show
Der neue Mercedes-Benz S 63 AMG: Driving Performance im Luxussegment
Als dynamischste S-Klasse aller Zeiten fährt der neue S 63 AMG ins Rampenlicht der IAA. Die stärkste High-Performance-Limousine im Luxus-Segment setzt Akzente bei Fahrdynamik, Leichtbau und Effizienz. Ihr Herzstück ist der AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 430 kW (585 PS) sowie 900 Nm Drehmoment. Dr. Schmidt: „Dabei kommt der Gedanke an die Umwelt keineswegs unter die Räder – der leistungsgesteigert V8 verbraucht rund einen Liter Benzin weniger als sein Vorgänger.“
Durch konsequenten Leichtbau bringt der S 63 AMG bis zu 100 Kilogramm weniger auf die Waage als der Vorgänger. Der Kraftstoffverbrauch beträgt 10,1 bis 10,3 Liter je 100 Kilometer. Auf Wunsch ist der neue S 63 AMG erstmals auch mit dem Performance-orientierten AMG Allradantrieb 4MATIC lieferbar.
Mercedes-Benz auf der IAA 2013Mercedes-Benz at the 2013 Frankfurt International Auto Show
Das sportlichste Kompakt-SUV: Der neue Mercedes-Benz GLA
Progressiv beim Design, souverän im Alltag – und das auch abseits befestigter Straßen: Mit dem neuen GLA tritt Mercedes-Benz im Segment der kompakten SUV an und treibt seine Offensive im Wachstumsmarkt der Premium-Kompaktwagen damit konsequent voran. Der neue GLA komplettiert das umfangreiche SUV-Angebot von Mercedes‑Benz. Mit fünf Modellreihen (GLA, GLK, ML, GL und G-Klasse) verfügt das Unternehmen über die breiteste Palette aller europäischen Premiumhersteller. Zugleich ist der GLA das vierte der insgesamt fünf neuen Kompaktmodelle von Mercedes-Benz.
Dr. Zetsche: „2011 haben wir auf der IAA unsere Offensive im Kompaktwagen-Segment gestartet. Das Motto war: ‚The pulse of a new generation‘. Zwei Jahre später habe ich regelmäßig einen erhöhten Pulsschlag – wenn ich mir die Absatzzahlen ansehe. Mit einem Plus von knapp 19 Prozent war Mercedes-Benz nicht nur im August die am schnellsten wachsende Premiummarke, sondern auch im Gesamtjahr. Das verdanken wir nicht zuletzt unseren neuen Kompakten, die seit Jahresbeginn ein Absatzplus von über 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchen.“
Der erste Mercedes-Benz im schnell wachsenden Segment der kompakten SUV ist handlich in der Stadt, agil auf Landstraßen sowie dynamisch und effizient auf der Autobahn (cw-Wert: 0,29). Als erstes Mercedes-SUV verfügt der GLA auf Wunsch über die neue Generation des Allradsystems 4MATIC mit vollvariabler Momentenverteilung. „Für Sandwüsten, Schlammgruben und Steilhänge haben wir mit Unimog und G-Klasse die echten Bergstiefel unter den Geländewagen“, so Dr. Zetsche. „Dazu bieten wir mit GL, ML und GLK das richtige Equipment für Outdoor-Aktivitäten aller Art. Und jetzt ergänzen wir das Programm um den neuen GLA. Er ist der Trekking-Schuh im Mercedes-Portfolio.“
Die Bandbreite der Benzinmotoren mit 1,6 und 2,0 Litern Hubraum reicht zunächst von 115 kW (156 PS) im GLA 200 bis 155 kW (211 PS) im GLA 250. Hinzu kommen zwei Dieselvarianten: der GLA 200 CDI mit 100 kW (136 PS), und einem maximalen Drehmoment von 300 Nm sowie der GLA 220 CDI mit 125 kW (170 PS) sowie 350 Nm. Der GLA kann ab Ende November bestellt werden, zu den Händlern kommt er nächstes Jahr.

IAA 2013 – Honda Civic Tourer

Auf der IAA in Frankfurt feiert der größte Motorenhersteller der Welt, HONDA – seine Kombiversion des Honda Civic.

Damit gibt es nun endlich wieder eine Kombiversion des kompakten Civic. In dieser Klasse ist ein Kombimodell für den deutschen Markt essentiell wichtig. Und nicht nur das, auch der neue 1.6 i-DTEC 125 PS Diesel wird in diesem Kombi angeboten. Damit präsentiert HONDA eines der wichtigsten Fahrzeuge auf der IAA überhaupt.

Deutschland, einig Kombiland.  Und mit dem neuen CIVIC Tourer wird Honda in Deutschland verlorene Marktanteile zurück holen, da bin ich mir sicher!

Honda präsentiert den neuen Civic Tourer

Press_conference

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung feiert der Civic Tourer seine Weltpremiere. Trotz seiner sportlich-schlanken Silhouette wird der Kombi-Civic über den größten Kofferraum seiner Klasse verfügen: 624 Liter* fasst der Stauraum hinter den Rücksitzen (Beladung bis zur Kofferraumabdeckung). Bei umgeklappten Sitzen und Dach hoher Beladung stehen 1.668 Liter* zur Verfügung.

Als Motoren sind das 1.6 i-DTEC Dieselaggregat mit Schaltgetriebe aus der „Earth Dreams Technology“-Baureihe oder der 1.8 i-VTEC Benzinmotor erhältlich, der sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe angeboten wird. Für ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort selbst bei unterschiedlichen Zuladungen oder Fahrbedingungen sorgt das neue hintere adaptive Dämpfersystem (ADS), das im Civic Tourer erstmals zum Einsatz kommt.

Produziert wird der neue Civic Tourer im Honda Werk in Swindon (Großbritannien). Anfang 2014 rollt er zu den europäischen Händlern.

Funktionalität und Form: Kompromisslos bei Design und Raum

„Ich bin sehr stolz auf das sportliche, schlanke und dynamische Äußere des Civic Tourer, das die wahre Funktionalität und Variabilität des Fahrzeugs quasi verbirgt. Um echten Nutzwert aus einem Kompaktwagen herauszuholen, muss man überlegen, wie man den Platz im Innenraum am besten gestaltet. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf das Design. Aber dank der cleveren Plattform des Civic hatten wir die Möglichkeit, das Gesamtpaket zu optimieren. Herausgekommen ist ein Fahrzeug, das beinahe die Silhouette eines Sportwagens hat. Für mich liegt die Stärke in der Synergie aus Funktionalität, Variabilität und dynamischem Ausdruck“, erklärt Adrian Killham, Entwicklungsleiter des Civic Tourer.

Das Außendesign des Civic Tourer ist sportlich-elegant. Seine unverwechselbare Optik wird vor allem von einer sehr markanten Seitenlinie definiert, die von der A- bis zur D-Säule verläuft und damit den Eindruck eines ‚freischwebenden Daches‘ vermittelt. Gerade in diesem Bereich lag der Fokus der Designer: So wurde das hintere Seitenfenster größer dimensioniert und die C- und D-Säule fallen betont schlank aus. Dagegen wurde im Vergleich zum Civic Fünftürer die Fensterlinie beim Civic Tourer an den hinteren Türen um 17 mm angehoben, um das dynamische Außendesign zu unterstreichen.

Schon auf den ersten Blick ist klar, dass sich der Civic Tourer deutlich von anderen Kombis unterscheidet“, so Killham. „Die jüngst in den Markt eingeführten Fahrzeuge folgen alle einem ähnlichen Stil. Der Civic Tourer hat eine eigene Formensprache.“

Die Variabilität und Funktionalität, die sich hinter dem sportlich-eleganten Erscheinungsbild verbirgt, sucht ihresgleichen. Grund dafür ist nicht zuletzt das Layout mit zentral platziertem Tank, von dem auch der Civic Fünftürer profitiert. Der Tank befindet sich unter den Vordersitzen. Das führt zu einer unvergleichlichen Größe des Innenraums und bietet zugleich Platz für die einzigartigen Honda ‚Magic Seats’.

Mit seinen Innenraummaßen lässt der Civic Tourer Fahrzeuge des C- und D-Segments gleichermaßen hinter sich. Unter dem Laderaumrollo bietet das Gepäckabteil 624 Liter* – das ist neuer Klassenbestwert. Wird die Abdeckung nicht benötigt, kann sie in einem speziell dafür geschaffenen Fach platzsparend verstaut werden. Ein weiteres Highlight ist der doppelten Ladeboden des Kofferraums, der unter anderem für den Transport hoher Gegenstände abgesenkt werden kann. Zudem ist die Ladekante im Vergleich zum Civic Fünftürer um 137 mm niedriger. Das macht das Beladen des Civic Tourer insgesamt besonders bequem und einfach.

Noch praktischer und geräumiger wird der Civic Tourer durch die einzigartigen Honda ‚Magic Seats’. Sie ermöglichen zahlreiche Sitzkonfigurationen und damit maximale Variabilität. Mit nur einem Handgriff lassen sich die Rücksitze umlegen und eröffnen dann eine komplett ebene Fläche, die nicht zuletzt durch eine leichte Erhöhung des gesamten Ladebodens im Vergleich zum Civic Fünftürer erzielt wurde.

Doch die Rücksitze können noch mehr: Die Sitzflächen lassen sich wie im Kino nach oben klappen. Dann steht praktischer Laderaum für hohe Gegenstände gleich hinter den Vordersitzen zur Verfügung. Die im Verhältnis 60:40 geteilte Rückbank bietet viele weitere Möglichkeiten, um Passagieren und Gepäck den jeweils benötigten Platz zu bieten, und kann zudem als alternativer Zugang zum Laderaum genutzt werden.

Fahrleistung: Fortschrittliche und effiziente Technologie

Im Civic Tourer kommt wahlweise das 1.6 i-DTEC Dieselaggregat mit Schaltgetriebe oder der 1.8 i-VTEC Benzinmotor zum Einsatz, der sowohl mit Schalt- als auch mit Automatikgetriebe angeboten wird. Der 1.6 i-DTEC Motor, der zuerst im Civic Fünftürer und anschließend im Kompakt-SUV Honda CR-V zum Einsatz kam, ist der erste Vertreter der „Earth Dreams Technology“-Baureihe in Europa. Mit dieser neuen Motor- und Antriebsgeneration bietet Honda ein herausragendes Verhältnis zwischen Fahrleistung und Effizienz. Der Civic Tourer unterstreicht diesen Anspruch auf besondere Weise.

Der 1.6 i-DTEC Motor besteht aus einem Aluminium-Zylinderkopf, der mit einem Open-Deck-Aluminiumblock verbunden ist. Er ist der leichteste Dieselmotor seiner Klasse. Wichtigstes Ziel der Honda Ingenieure war es, die mechanische Reibung auf das Niveau eines Benzinmotors zu bringen. Um das zu erreichen, wurden alle beweglichen Teile sorgfältig optimiert. Ergebnis ist ein Fahrzeug, das zwar wirtschaftlich ist, aber gleichzeitig jede Menge Fahrspaß bietet: der neue Civic Tourer.

Der neue 1.6 i-DTEC Dieselmotor wurde speziell für den europäischen Markt entwickelt. Produziert wird er – wie auch der Civic Tourer – im europäischen Honda Werk in Swindon (Großbritannien).

Adaptives Dämpfersystem (ADS)

Der Civic Tourer ist das erste Serienfahrzeug, in dem das neue hintere adaptive Dämpfersystem ADS zum Einsatz kommt. Der Fahrer kann zwischen den drei Modi COMFORT, NORMAL und DYNAMIC wählen. Alle wurden entwickelt, um ein Höchstmaß an Stabilität und Komfort selbst bei unterschiedlichen Zuladungen oder Fahrbedingungen zu gewährleisten. So wird der Civic Tourer je nach Bedarf zum komfortablen Reisegefährt oder zum agilen ‚Kurvenräuber’.

„Indem wir das System in ein neues Format bringen, ermöglichen wir es vielen Kunden, die Vorteile dieser fortschrittlichen Technologie zu erleben“, sagt Entwicklungsleiter Adrian Killham.

Sicherheit

Wie bei allen Honda Fahrzeugen stand auch beim Civic Tourer die Sicherheit während der Entwicklung im Fokus der Ingenieure. Der Kompaktkombi wird über verschiedene aktive Fahrerassistenzsysteme verfügen. Details dazu nennt Honda noch nicht. Ziel ist aber, einen hohen Standard beim Fahrer-, Insassen- und Fußgängerschutz zu bieten.

 

Vergleichstabelle (Civic 5-Türer / Civic Tourer)

CIVIC

CIVIC TOURER*

Abmessungen

(mm)

   LängeBreite

Höhe

4.285

1.770

1.440

4.520

1.770

1.440

Gepäckraum-
volumen

(Liter)

   min.max.

477

1.378

624

1.668

Höhe der Ladekante

(mm)

702

565

 

(*Honda interne Angaben) - Presse - Honda Deutschland 2013

Hyundai i10 jagen und gewinnen!

Pressemeldung

Hyundai eröffnet Jagd auf den neuen Hyundai i10

Suchaktion: Der Gewinner erhält einen neuen Hyundai i10

  • 10 Trucks fahren durch Frankfurt, nur in Einem versteckt sich der Hauptgewinn
  • Aktionsteilnahme über Facebook, Twitter und Instagram

Der neue Hyundai i10 steht in den Startblöcken. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung 2013 feiert der schicke und komfortable Kleinwagen seine Weltpremiere. Gleichzeitig startet Hyundai die Kommunikation zur neuen Generation des Hyundai i10 mit einer besonderen Aktion: Unter dem Motto „snap it to win it“ fahren vom 10. bis 12. September zehn verschieden farbige LKW durch Frankfurt, die mit einem Foto des neuen i10 bedruckt sind. In einem der Trucks befindet sich tatsächlich ein neuer Hyundai i10. Wer den richtigen LKW findet, fotografiert und das Foto mittels des Hashtags #i10inside auf Twitter, Facebook oder Instagram teilt, kann den neuen i10 gewinnen.

Neben der Ankündigung der Aktion über die Hyundai Facebook Seite, hat das Unternehmen eigens eine Facebook App entwickelt, auf der die Fotos der Teilnehmer zusammengeführt werden und Informationen zur Aktion und zum neuen Hyundai i10 abgerufen werden können. Außerdem können Freunde über einen „Teilen“-Button zur Teilnahme eingeladen werden. Über beide Kanäle können Teilnehmer ebenfalls die Fahrtrouten sowie einzelne Parkpunkte der Trucks einsehen. Via Live-Stream sendet der LKW mit dem i10 an Bord Bilder von der Umgebung und gibt den Teilnehmern so Hinweise auf seinen momentanen Aufenthaltsort. Der Live-Stream sowie die Standorte der übrigen Trucks werden ebenfalls auf einen Bildschirm am Hyundai Messestand auf der IAA übertragen.

Kommunikativ unterstützt wird die Aktion durch eine Funk-Kampagne auf Planet Radio und aufmerksamkeitsstarke Werbung auf Taxen. Bis zum Aktionsende am 12. September sollen bis zu 170.000 Online-Kontakte generiert werden.

Zusätzlich zum Hauptgewinn des neuen Hyundai i10 können Teilnehmer auch fünf Mal zwei Eintrittskarten Karten einschließlich eines VIP-Pakets für die IAA gewinnen. Dazu müssen alle 10 unterschiedlichen Trucks fotografiert und mit dem Hashtag #i10all10 ebenfalls über einen der Social Media Kanäle geteilt werden.Key Visual

Nissan präsentiert Smartwatch fürs Auto

Pressemeldung

Nissan http://nissan-europe.com hat heute, Montag, mit der „Nismo Watch“ ein Smartwatch-Modell präsentiert, das speziell auf die Nutzung im Sportwagen ausgelegt ist. Es wird Fahrern nicht nur Informationen zur Fahrzeugperformance anzeigen, sondern dank Biosensoren auch Daten wie die Herzrate des Fahrers anzeigen. Die Öffentlichkeit kann ab morgen im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung http://www.iaa.de erstmals einen Blick auf diese Smartwatch werfen.

Die tragbare Technologie soll helfen, Nissans Motorsport-Marke Nismo zugänglicher zu machen, so Gareth Dunsmore, Marketing Communications General Manager bei Nissan Europe. „Auf der Rennstrecke nutzt Nissan die neuesten bometrischen Trainingstechnologien, um die Leistung unserer Nissan-Nismo-Athleten zu verbessern.“ Die Smartwatch ist dazu gedacht, solche Technologien auch privaten Nismo-Sportwagenbesitzern zugänglich zu machen. Dazu, wann sie wirklich auf den Markt kommt, hat der Konzern allerdings noch keine Angaben gemacht.

Fahrzeug- und Fahrerdaten

Gerät zeigt Fahrzeug-Performance und erfasst BiodatenDie Nismo Watch kann sich dank Bluetooth Low Energy via Smartphone mit passenden Nismo-Modellen verbinden. Das Gerät erlaubt dem Fahrer dann, die Fahrzeugeffizienz anhand von Durschnittsgeschwindigkeit und Spritverbrauch zu verfolgen oder auf der Strecke auf Telematik- und Performance-Daten zuzugreifen. Gleichzeitig verfügt die Smartwatch über einen Pulsmesser, um Biodaten des Fahrers zu erfassen. Als Draufgabe dient die Nismo Watch auch noch als Werkzeug, mit dem der Nutzer seinen Einfluss auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram verfolgen kann.

Nissans Smartwatch verspricht eine Akkulaufzeit von über sieben Tagen und wird wie bei vielen Smartphones üblich über Micro-USB geladen. Sie wird in drei Varianten – schwarz, weiß und dem für Nismo typischen schwarz-rot – verfügbar sein. Wann und zu welchem Preis ist allerdings noch offen. Klar ist dafür, dass Nissan tragbare Technologien speziell für seinen Motrsport- und Sportwagenbereich weiterentwickeln will. Kerntechnologien für die Zukunft sind dem Konzern zufolge EKG- und EEG-Messung, um Erschöpfungs- und Konzentrationszustand des Fahrers zu ermitteln sowie die Messung der Hauttemperatur, was vor Dehydration warnen kann.

Smartwatches in Masse

Während Nissan in Frankfurt mit seiner Smartwatch für das Auto noch eine Vorreiterrolle einnehmen dürfte, sind die Hightech-Accessoires für das Handgelenk auf der IFA http://ifa-berlin.de dieses Jahr ein absolutes Trendthema. Es hat nicht nur Samsung wie erwartet endlich sein Modell „Galaxy Gear“ enthüllt, das als Ergänzung zu Smartphone oder Tablet beispielsweise E-Mails anzeigen kann und eine Spracheingabe von SMS erlaubt. Auch Sony ist mit seiner „SmartWatch 2“ vertreten, die unter anderem damit lockt, wasserdicht genug für die Dusche zu sein.

Zudem hat Qualcomm mit der „Toq“ eine Smartwatch im Messegepäck, die insbesondere mit ihrem Display aufhorchen lässt – es setzt auf die reflektive Schmetterlingsflügel-Technologie mirasol, die seit Jahren vielversprechend wirkt, aber bislang kommerziell nicht abheben sollte. Doch auch kleinere Unternehmen versuchen auf der IFA mit Smartwatch-Modellen auf sich aufmerksam zu machen. Dazu zählen der taiwanesische Hersteller Sonostar, dessen Modell ein gebogenes E-Papier-Display hat, oder der Schweizer Hersteller MyKronoz mit seiner „ZeWatch“.

smart fourjoy – iaa 2013

smart präsentiert auf der IAA in Frankfurt den „fourjoy“ – also den smart für den Spaß zu viert. Wie es bei Konzeptfahrzeugen üblich ist, zeigt man nur „Ideen“ und überzeichnete Anspielungen auf das kommende Serienmodell.

smart fourjoy

Die Marke smart war noch nie bekannt für Langeweile und Stillstand. smart fahren bedeutet auch nicht zu verzichten, dass war schon damals bei der ersten Generation so. „Reduce to the max“ lautete der Slogan und die Vision der Mercedes-Benz Tochter ist klar: Den Stadtverkehr der Zukunft mit zu gestalten.

Es geht nicht nur um Autos und es geht auch nicht um Vorschriften. Es geht um die urbanen Mobilität der nachfolgenden Generationen und bei smart denkt man darüber positiv. Und so versprühen die kleinen Fahrzeuge immer auch eine extra Prise Lebensfreude.

Lächelnde Gesichter

Bei der Studio-Präsentation des „smart fourjoy“ Konzeptes im Vorfeld zur IAA, lächeln aber dieses Mal die smart-Mitarbeiter mehr, als das Fahrzeug, dass sie auf die Bühne gestellt haben.  Allen voran Fr. Dr. Annette Winkler. Die lebenslustige smart-Chefin redet begeistert von ihrem neuen Baby, dem neuen smart Viersitzer. Und dieses Mal wird es kein japanischer Kleinwagen mit MakeUp sein, dieses Mal steckt die pure smart-DNA im Viersitzer.

Erwachsener ist er geworden

Geht man vom Gründungsjahr 1994 aus, dann wird smart im nächsten Jahr 20 Jahre alt. Das ist kein Grund für Falten im Gesicht, aber es ist Zeit, das Kindchen-Schema abzulegen. Der neue smart wird Erwachsener schauen und das erkennt man bereits gut im Konzeptfahrzeug.

Die Räder bleiben so weit außen wie möglich, die Überhänge kurz und der Heckmotor wird für eine breite Spur der Hinterachse sorgen.  Die Fehler der ersten smart Viersitzer-Generation will man vermeiden. Pure smart DNA – für den Stadtverkehr von morgen, aber in Zukunft auch für vier Passagiere.

smart fourjoy – IAA 2013

smart fourjoy studio01 iaa 2013

Vier Sitze für vier Mitfahrer. Das Konzeptfahrzeug kommt noch völlig ohne Türen und Heckscheibe aus, das Designer-Team will den Blick der Betrachter auf das Innenraum-Konzept lenken. Sehr futuristisch und in der Serie vermutlich deutlich simpler – aber weiterhin smart.

 

smart fourjoy studio02 iaa 2013

Kompakte Abmessungen auch für den Viersitzer. Länge/Breite/Höhe: 3,49/1.97/1.49 Meter – und damit gute zwanzig Zentimeter kürzer als die erste smart Viersitzer Generation. Reduced to the Max!

 

smart fourjoy studio03 iaa 2013

Der Wendekreis wird der Benchmark in der Kleinwagenklasse werden, so Fr. Dr. Annette Winkler – nicht mehr als gute 9 Meter!

 

smart fourjoy studio04 iaa 2013

Der fourjoy ist in seiner Konzeptvariante als „ED“ ausgeführt, als electric drive und verfügt als solcher über einen 55 kW Elektromotor. Wie sich so etwas fährt? Im Fahrbericht des smart fortwo „ED“ kann man das nachlesen! 

 

smart fourjoy studio05 iaa 2013

Zahlreiche Designelemente verweisen auf die erste smart Baureihe: Dazu zählen unter anderem die extrem kurzen Überhänge, die weit außen in den Ecken platzierten Räder, die in die massive tridion Zelle integrierten Rückleuchten sowie das kugelförmige Kombiinstrument (Zitat: smart Pressemeldung)

 

smart fourjoy studio06 iaa 2013

Die Studie zeigt markante Heckleuchten die an Turbinen-Triebwerke erinnern und in Voll-LED Technik ausgeführt wurden.

 

smart fourjoy studio07 iaa 2013

Die durchgehende Mittelkonsole erinnert an die erste smart-Generation, die Sitze wollen in ihrer Ausprägung vom „wohligen“ und sicheren Charakter der zukünftigen Modellgeneration berichten.

 

smart fourjoy studio08 iaa 2013

Das Konzeptmodell besitzt den 55 kW starken Elektroantrieb des smart ED und verfügt über eine 17.6 kWh starke Lithium-Ionen Batterie. Die Ladebuchse befindet sich unterhalb der A-Säule auf der rechten Seite und in den Außenspiegel stecken LED-Anzeigen, die den Ladezustand anzeigen. An einer Haushaltssteckdose soll der smart fourjoy ED binnen 7 Stunden (über Nacht) wieder aufgeladen sein.

 

smart fourjoy studio09 iaa 2013

 

 

 

 

 

FORD S-MAX Concept, die nächste Generation

FORD gibt einen ersten Ausblick auf die nächste S-MAX Generation. Noch spricht FORD von einer Konzeptstudie, doch die Formensprache des Konzeptfahrzeuges spricht die deutliche Sprache des aktuellen FORD-Designs. Dazu eine kraftvolle Schulterlinie und eine knackige Lichtkante unterhalb der verchromten Fensterlinie.

FORD S-MAX Concept

Eine sportlicher Van?  Oder einen Familienkombi mit mehr Platz? Oder doch eher eine ganz eigene Gattung? Der Ford S-MAX begründete bei Ford die Ahnenreihe der „Sport Utility Vehicle“ und will auch in seiner zweiten Generation erfolgreich neue Käuferschichten ansprechen.

Dazu haben sich die FORD-Entwickler einiges einfallen lassen. Der S-Max Concept demonstriert nicht nur die Formensprache der kommenden Generation, er zeigt mit einem neuartigen EKG-Sitz und der Möglichkeit den Blutzucker des Fahrers per Funktechnologie zu überwachen, wohin die Reise im Auto der Zukunft gehen könnte.  Dank moderner FORD-Sync-Technologie könnten kommende Generationen von FORD-Automobilen in der Lage sein, die Gesundheit der Fahrer zu überwachen. Damit ist aber nur ein Teil der „Kommunikation“ der Zukunft abgedeckt – Mensch und Auto vernetzen sich ebenso, wie Car-2-Car. Ford setzt hier auf eine WLAN-Technik, mit deren Hilfe sich die Fahrzeuge untereinander vor Gefahrensituationen warnen könnten.

Natürlich wird der neue S-MAX auch mit neuen Assistenzsystemen ausgerüstet. So sollen Sensoren zuverlässig vor Unfällen mit Fußgängern warnen und diese im Notfall auch vermeiden.

Geräumige Fahrzeuge wie der kommende S-Max profitieren aber auch von einem ganz anderen Assistenten: Dem Einpark-Assistenten. Neue Technologien ermöglichen das immer zügiger ablaufende und hilfreichere automatische einparken der Fahrzeuge. Kommende FORD-Generation werden sicherlich von diesen im S-Max Concept zusammengefassten Assistenzsystemen profitieren.

Als Antrieb wird unter anderem die erfolgreiche Ecoboost Motorenfamilie dienen. Hier wird FORD den neuen 1.5 Liter Ecoboost Motor präsentieren, selbstverständlich mit Benzin-Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung.

Ford S-Max 02 concept iaa 2013

Ford S-Max 01 concept iaa 2013

Den S-Max Concept wird FORD auf der IAA in Frankfurt präsentieren! Ein Besuch in Frankfurt lohnt sich also!

FORD S-MAX Concept Galerie:

 

Mitsubishi Outlander Plugin Hybrid PHEV – Technische Daten

Update: Zum Fahrbericht bitte hier klicken!

Update II: Die technischen Daten wurden aktualisiert.

old: Der Mitsubishi Outlander mit dem Plugin Hybrid Antrieb wird auf der IAA seine Premiere feiern, die wichtigsten Informationen sind im Artikel aufgeführt - hier die technischen Details im Überblick:
PHEV-FahrzeugMitsubishi Outlander PHEV
Markteinführung2014 Ab Mai bei den Händlern.…

Performance-Limousinen mit britischem Understatement

Der Zusatz „R“ hinter dem Modellnamen steht bei Jaguar seit nunmehr 25 Jahren für „Mehr-„Leistung kombiniert mit einem sportlichen Design und hohem Komfort.

Die neuen Performance-Limousinen von Jaguar, der XJR und der XFR-S wollen einmal mehr beweisen, dass sich die Attribute edel und sportlich einander nicht ausschließen.

Während der XJR die „R“-Modellreihe von Jaguar erweitert, rückt der XFR-S als Supersportversion in die Liga der auf maximale Leistungsfähigkeit getrimmten „R-S“-Serie auf. Neben der sportlicheren Optik setzen die Fahrzeuge auch unter der Haube neue Akzente. Beide Limousinen greifen auf ein aufgeladenes 5,0-Liter-V8-Aggregat mit 405 kW (550 PS) zurück, das den Druck auf das Gaspedal mit kraftvoller Beschleunigung honoriert.
Mit einer elektronisch abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h repräsentiert der Jaguar XFR-S die derzeit stärkste und schnellste Sportlimousine in der Markengeschichte der britischen Raubkatze. Neueste Motortechnologien, die intelligente Achtgang-Automatik, eine aktive Differenzialsteuerung sowie das adaptive Dämpfersystem heben die Fahrdynamik auf eine neue Ebene.

Beide Modelle verfügen über die moderne Achtstufen-Automatik, eine aktive Differenzialsperre und ein adaptives Dämpfersystem und  können ab sofort bei den Jaguar Händlern in Deutschland zu Preisen ab 107.800.- Euro für den Jaguar XFR-S und 141.310.- Euro für den Jaguar XJR bestellt werden. Natürlich sind beide Modelle auch auf dem Jaguar Stand auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (12.- 22. September) zu sehen.

Sound und Multimedia auf der IAA

Man mag es kaum glauben, aber die Musik kommt in vielen Autos noch von der Kassette oder einem veralteten Autoradio, die Navigation ist nicht selten aus Papier und hat die Stimme des Beifahrers. „Höchste Zeit zum Aufrüsten!“ meinte wohl auch der Veranstalter der weltweit größten Automobilmesse IAA und machte in Halle 4.0, Stand B23 Platz für eine Car Media Sonderschau. Hier präsentieren die Firmen Audio Design mit den Marken Match by Audiotec Fischer und ESX Vision, Axion, Connects2, Dominations, Kenwood, Pioneer & V-Traffic by Mediamobile ein Mobile Infotainment Portfolio, das für jedes Fahrzeugmodell, jeden Bedarf und jedes Budget die passende Systemlösung für die Nachrüstung bereithält. Initiiert wird die Sonderschau von der European Mobile Media Association, kurz: EMMA.

„Mobiles Infotainment im Fahrzeug ist nicht nur Garant für viele konzertreife Kilometer und ultimativen Unterhaltungsspaß, sondern bietet auch höchsten Navigations- und Freisprechkomfort sowie ein breites Spektrum an Lösungen für die automobile Vernetzung“, erklärt EMMA Geschäftsführer Alexander Klett. Durch leicht und schnell installierbare Plug-and-Play-Lösungen und fahrzeugspezifische Geräte werde die individuelle Nachrüstung jetzt so richtig attraktiv.

Neueste Spaß und Annehmlichkeit verheißende Technologien wie iPod-Steuerung, USB Anschluss, Bluetooth-Freisprecheinrichtungen, mobiles Internet, Fernsehen und digitaler Hörfunk wecken die Lust auf neue Technik und automobilen Musikgenuss auf Konzertsaalniveau. Mit durchdachten Produkten und einer schier endlosen Palette an Integrationslösungen sorgen die Mobilelektronikhersteller auch dies Saison wieder für anwenderfreundliche, optimal integrierbare Komponenten für jeden Bedarf und jedes Budget.

„Schließlich haben wir nie zuvor so viel Zeit hinterm Steuer verbracht und nie zuvor gab es so perfekte Möglichkeiten, unendliche Mengen an Lieblingsmusik zu sammeln, zu archivieren und dort anzuhören, wo wir gerade sind“, weiß auch Andreas Rädke von der Audio Design Geschäftsleitung. Auf der IAA gibt Audio Design insbesondere den fahrzeugspezifischen ESX VISION Naviceivern mit PRIMO iGO Navigationssoftware und i10 Betriebssystem – unter anderem für VW, Mercedes, Skoda, Seat, Kia, Hyundai und Opel eine prominente Plattform. Außerdem gehört die MATCH Plug & Play Serie vom deutschen Traditionshersteller Audiotec Fischer zum Audio Design Ausstellungsportfolio. Diese kompakten, budgetfreundlichen Elektronikkomponenten revolutionieren den Car Media Nachrüstmarkt epochal. Mit ihnen lassen sich automobile Werksradios schnell und preiswert klangtunen. Für die spurlose Auf- und Rückrüstung sorgen Kfz-spezifische Verbindungslösungen.

Ein Luxus, den nur der Nachrüstmarkt bietet: während im Automobilbau ein Produktzyklus bis zu sechs Jahre dauert, das Durchschnittsalter der Automobile hierzulande gar bei acht Jahren liegt, ist beispielsweise im Bereich Car HiFi und andere Mobile Medien etwa alle ein bis zwei Jahre eine neue Produktgeneration auf dem Markt. Und die läuft den ab Werk angebotenen Mobile Media Lösungen nicht nur in Punkto Technologie-Aktualität den Rang ab – sie ist auch preislich bisweilen deutlich günstiger als die Geräte aus den Originalzubehörkatalogen der Hersteller.

„Höchste Zeit für den Fachhandel, dem Kunden eine sowohl klanglich als auch in Punkto Komfort stimmige Alternative zu seinem veralteten Originalradio oder zur Navigation mit Straßenkarte ans Herz zu legen. Ein Einblick in die neuesten Mobile Entertainment-Technologien und deren problemlose Installation ins Auto wird auch Skeptiker überzeugen“, meint Gerd Wellhausen, Product Manager Car Electronics bei Pioneer. Der Traditionshersteller ging mit seinen Mobile Infotainment Innovationen immer wieder in Vorreiter-Stellung und präsentierte bereits 1990 das weltweit erste GPS-basierte Navigationssystem zur Nachrüstung. Heute bietet Pioneer zuverlässigen, intuitiv bedienbaren und individuell konfigurierbaren Navigationskomfort nicht nur für Privat- und Geschäftsfahrzeuge sondern auch maßgeschneiderte Lösungen für LKW und Wohnmobile. Seit 2011 ermöglichen Pioneer AppRadios als seinerzeit erste Nachrüstprodukte die Nutzung von iPhone & Co. als primäre Quelle für Information und Unterhaltung im Fahrzeug, 2012 wurden auch Moniceiver und Naviceiver mit einem AppRadio Mode ausgestattet. Darüber hinaus ging 2012 eine DAB+ empfangsbereites Geräte-Line Up an den Start. Zur IAA präsentiert Pioneer einen weiteren Meilenstein: Das Pioneer Headup-Display SPX-HUD01 stellt Navigationshinweise von Smartphones auf Basis von Augmented Reality zur Verfügung. So kann der Fahrer navigieren ohne den Blick von der Straße zu nehmen. Das Headup-Display ist auch in Fahrzeugen nachrüstbar, die ab Werk mit einem geschlossenen A/V-System ausgeliefert wurden.

Die Car Infotainment Spezialisten von Kenwood setzen unter anderem auf mobile Vernetzung: Der Kenwood-Navitainer DNN9230DAB verbindet sich nicht nur über ein per WLAN angekoppeltes Smartphone oder einen mobilen Hotspot mit dem Internet, das Gerät verfügt zudem über ein Wi-Fi-Modul, das ein drahtloses WLAN-Netzwerk zum Streamen und Austauschen von Media-Inhalten per DLNA innerhalb des Fahrzeugs bereitstellt. Die herausragende Funktions- und Ausstattungsvielfalt der Kenwood Navitainer gehört ebenso zu den Ausstellungshighlights des renommierten Herstellers wie ein breites Spektrum and Geräten, über welchen man den neuen Digitalradiostandard DAB+ empfangen kann.

Apropos Digitalradio: Einen wichtigen Meilenstein für die erfolgreiche Einführung des Digitalradios DAB+ in Deutschland dürfen IAA Besucher nach dem Start des ersten nationalen Verkehrsinformationsdienstes für Digitalradio, „V-Traffic Premium DAB“ live erleben. Mediamobile – ein führender Anbieter von Verkehrsinformationsdiensten in Frankreich, Skandinavien und Polen – liefert ab Juli 2013 hochauflösende Verkehrsinformationen über den nationalen digitalen DAB+-Multiplex. Die Daten werden im modernen TPEG-Verkehrsdatenprotokoll gesendet und können von kompatiblen Empfangsgeräten verarbeitet werden. Die hochauflösenden Verkehrsdaten von „V-Traffic Premium DAB“ eignen sich auch für den Einsatz in Navigationsgeräten und besitzen das Potenzial, in Zukunft das traditionelle RDS-TMC Verfahren abzulösen. Im Vergleich zu RDS-TMC bietet DAB+ eine mehr als 400-fache Übertragungskapazität. Gleichzeitig mit der Einführung seiner ersten deutschen Verkehrsinformationsdienste gibt das Unternehmen auch die Eröffnung eines neuen Büros in der Nähe von Stuttgart bekannt.

Der Car Infotainment Installationszubehör-Spezialist Connects2 präsentiert im Rahmen der IAA Sonderschau maßgeschneiderten Komfort, den nur der Nachrüstmarkt bietet: Um die nahtlose, technisch einwandfreie Integration von Car Media-Nachrüstgeräten ins moderne Bordnetz zu gewährleisten bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in England eine Palette an fahrzeugspezifischem Installationszubehör für mehrere hundert Fahrzeugmodelle, welches der innovative Hersteller permanent den gängigen Kfz-Modellpaletten anpasst. Dieses umfangreiche Adapter-Angebot bewerkstelligt die vollständige Integration nachgerüsteter Geräte in die Bordelektronik, ohne in den Datenverkehr und damit die Garantiebestimmungen des Fahrzeugs einzugreifen. Durch Komfortnähe zur Original-Lösung können sogar im Fahrzeug vorhandene Elemente – wie Lenkradtasten – genutzt werden, um Seriengerätefunktionen abzubilden. In Verbindung mit der entsprechenden technischen Kenntnis ist so heutzutage sowohl mechanisch als auch elektrisch die nahtlose Integration von Nachrüstkomponenten in Armaturenbrett und Fahrgastzelle einfach und sicher zu bewerkstelligen. Auch die Nachrüstung von Digitalradio in bestehende Fahrzeuge ist mit den Connects2 DAB Interfaces kein Problem mehr.

„Ein versierter, kompetenter Kfz-Elektronik- und Infotainment-Spezialist verfügt heute über wesentliche Voraussetzungen, um dem automobilen Kunden über neueste Produkte, Techniken und Designs zu informieren und von der Kompatibilität, Flexibilität und Ausbaufähigkeit nachrüstbarer mobiler Komfort- und Entertainmentkomponenten zu überzeugen,“ erklärt Dennis Mayer von der Axion AG. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt modernste Überwachungs-, Flottenmanagement- und Entertainmentsysteme für Fahrzeuge aller Art. Prominentes Beispiel für das professionelle Produktportfolio von Axion sind die NIK (Navigation Integration Kits). Mit den NIK bietet Axion die perfekte Navigations-Nachrüstlösung für viele Fahrzeugmarken und –Modelle, beispielsweise von Audi, BMW und Mercedes, die über einen Originalmonitor, aber keine Werksnavigation verfügen. Bei der Nachrüstung der smarten Kits muss das Originalradio nicht getauscht werden. Das Navigationsbild wird durch das Betätigen einer Taste am Lenkrad oder eines separaten Tasters auf den Monitor aufgeschaltet, die Navigation wird über die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung komfortabel bedient. Eine optionale Touch-Screen-Funktion für die Navigation am originalen Monitor kann ebenfalls auf Wunsch nachgerüstet werden.

IAA 2013 – Die automobilste Show der Welt

Vom 12. bis 22. September ist Frankfurt wieder der Nabel der Automobil-Welt. Wenn die Tore der IAA für die Besucher geöffnet werden, dann pocht das Herz des Automobil-Fortschrittes in Frankfurt am Main.

IAA 2013

In den kommenden vier Wochen werde ich die zu erwartenden Highlights der größten Automobil-Ausstellung der Welt präsentieren und Euch Tipps und Hinweise für den Besuch in Frankfurt geben.

Das normale Tagesticket für den einmaligen Besuch der IAA kostet 13 € – wer aber das IAA-Geschenkticket auswählt, der bekommt zwei Tage für 18 €. Ein klarer Tipp für jeden der nicht nur an einem Tag auf der IAA sein will, sondern sich die Zeit nimmt, die riesige Messe in Ruhe und an zwei Tagen zu besuchen.

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zwei Tage auf der IAA – der automobilsten Show der Welt.  

Auch wenn nicht alles Neuheiten bekannt sind, so kann ich bereits heute eine kleine Liste an sicheren, möglichen und wahrscheinlichen Premieren zusammen stellen.

Auf jeden Fall vor Ort wird die Serienvariante des Mercedes GLA sein, der A-Klasse im SUV-Kleid und auch ein Mercedes mit nur zwei Türen – die Coupe-Version der neuen S-Klasse. Als Studie vermute ich auch ein großes Cabrio von Mercedes. Ganz sicher vor Ort ist der BMW i3 und das neue BMW 4er Coupé. Ganz sicher vor Ort wird der neue Stern am Sportwagen-Himmel sein: Der neue Porsche 918 Spyder und eventuell auch der Macan, aber hier bin ich mir nicht sicher. Audi will den neuen Quattro zeigen und das A3 Cabrio.   Skoda wird den neuen Yeti zeigen, Nissan den neuen Qashqai und Peugeot den 308.  Bei Mazda wird der Mazda 3 der Star am Stand sein und bei Skoda der Octavia RS und der Rapid Spaceback.  Bei Lamborghini steht der Nachfolger für den Gallardo in den Startlöchern. Auch hier vermute ich die Präsentation in Frankfurt.

Aber eines ist ganz sicher: Alle wichtigen Neuheiten der Frankfurter Automobilmesse werden in meinem Blog zu finden sein!

Öffnungszeiten

Fachbesuchertage:
Donnerstag, 12. September und Freitag, 13. September 2013

Publikumstage:
Samstag, 14. September – Sonntag, 22. September 2013

Öffnungszeiten:
09.00 – 19.00 Uhr

Anschrift:

Veranstaltungsort:
Messegelände, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main

 

Neue Autofarbe: Lackierung und Folierung im Vergleich

Aus technischer Sicht spielt die Lackfarbe eines Autos keine Rolle. Doch Autos wecken bei Fahrern oft Emotionen – diese werden durch den Lack maßgeblich beeinflusst. Dementsprechend ist es
vielen Kraftfahrern nicht egal, welche Farbe ihr eigenes Auto hat. Sie muss zum Fahrzeug passen und dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Wer sich beim Autokauf für einen Neuwagen entscheidet, kann die Lackfarbe selbst bestimmen.
Doch nicht immer sind Autobesitzer mit ihrer Entscheidung zufrieden. Oft sind Käufer im
Anschluss der Meinung, sie hätten bei der Auswahl des Autolacks mutiger sein können. In solchen Fällen wird dann häufig über eine Neulackierung nachgedacht.
Beim Gebrauchtwagenkauf kann man nicht immer nach dem Lack gehen. Wenn der technische
Zustand des Fahrzeugs überzeugt und der Preis passt, wäre es ärgerlich, wenn der Kauf dann an der Lackfarbe scheitert.

Mit der Neulackierung wurde die klassische Lösung des Problems bereits angesprochen. Ihre
Umsetzung stellt kein Problem dar, in den meisten Regionen findet man genügend Fachbetriebe, die Fahrzeuge im Kundenauftrag vollständig neu lackieren. Die Arbeit erstreckt sich zumeist über einen Zeitraum von ungefähr zwei Tagen und schlägt je nach Lack, Werkstatt und Fahrzeugmodell mit
rund 6.000 bis 8.000 Euro zu Buche.

Folierung als Alternative

Angesichts der hohen Kosten lassen sich viele Interessenten abschrecken. Allerdings gibt es noch
eine Alternative, nämlich die so genannte Folierung. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren,
in dessen Rahmen der bestehende Lack mit einer Folie überzogen wird. Auf diese Weise ist es
möglich, seinem Auto ganz ohne Lackierung eine neue Farbe zu verpassen.

Obwohl das Folieren bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird, ist es zahlreichen
Personen nicht bekannt. Außerdem wird es gerne unterschätzt. Die Folierung ist eine wirkliche
Alternative zur Lackierung, da sich das Ergebnis sehen lassen kann und sie ihre ganz eigenen
Vorteile mit sich bringt. Sofern die Arbeiten professionell durchgeführt werden, ist nicht zu
erkennen, dass der Lack lediglich überklebt wurde.

Zumindest in der Theorie ist das eigentliche Verfahren simpel. Folienstücke werden
zurechtgeschnitten und dann exakt über die einzelnen Karosserieteile gezogen. Die Arbeit muss
professionell durchgeführt werden und kostet viel Zeit. Inklusive aller Vorbereitungen verstreichen
auch bei der Folierung rund zwei Tage. Das Anbringen der kostspieligen Spezialfolie setzt viel
Erfahrung voraus und kann daher nicht in Eigenregie durchgeführt werden. Die Gesamtkosten für
Folie und Arbeitsaufwand belaufen sich ungefähr auf 2.500 bis 3.000 Euro.

Seit einigen Jahren erfreut sich das Folieren einer steigenden Beliebtheit. Dies hat vor allem damit
zu tun, dass eine Folierung keinen endgültigen Charakter hat. Dementsprechend bietet sich die
Chance, beim Autolack sehr mutig zu sein. Natürlich könnte man sich auch einen Neuwagen in
einer ausgeflippten Farbe, wie zum Beispiel Pink, kaufen. Allerdings hätte man es beim späteren
Weiterverkauf des Fahrzeugs sehr schwer. Wählt man hingegen eine gängige Lackfarbe, so besteht
dieses Problem nicht. Wenn der Verkauf des Fahrzeugs ansteht, wird die Folie einfach wieder
entfernt.

Die weiteren Vorzüge einer Lackfolie bestehen vor allem darin, dass der eigentliche Lack sehr
zuverlässig geschützt wird. Der Lack ist vergleichsweise gut gegen Sonneneinstrahlung und andere
Einwirkungen abgesichert, was die Wertigkeit des Fahrzeugs sogar steigern kann. Außerdem ist

es kein Problem, Fehler auszubessern. Sollte die Folie beschädigt werden, lässt man die Stelle
ausbessern oder notfalls das betroffene Karosserieteil neu folieren. Im Übrigen gibt es sogar
Folien, die sich polieren lassen und somit über Jahre hinweg eine tolle Autofarbe versprechen. Die
Haltbarkeit liegt – sofern hochwertige Folie verarbeitet wird – bei ungefähr 7 bis 8 Jahren.

Die bereits angesprochenen Kosten in Höhe von ca. 2.500 bis 3.000 Euro lassen sich senken, indem
man Preise einzelner Anbieter vergleicht und gewisse Vorarbeiten übernimmt. Durch das Entfernen
von Zierleisten und ähnlichen Elementen lässt sich der Arbeitsaufwand der Profis etwas reduzieren,
was wiederum niedrigere Kosten verspricht. Allerdings will solch eine Unterstützung im Vorfeld
abgesprochen sein.

Am Ende muss der Fahrzeugbesitzer entscheiden

Angesichts all dieser Vorzüge ist es häufig vernünftig, sich für die Folierung zu entscheiden.
Die Lackierung punktet letztlich nur damit, dass sie dauerhaft ist und der Lack exakt nach den
persönlichen Vorstellungen gemischt werden kann. Bei den Folien ist es hingegen so, dass Farben
bereits vorgegeben sind – allerdings ist die Auswahl sehr groß.

Škoda Fahrsicherheitstraining

Ein Fahrsicherheitstraining? Ich? Hihihi! Nun gut – vergessen wir die Vergangenheit auf der Rundstrecke und die nicht mehr frischen Erinnerungen an meine Slalom-Rennen.  Dann mach ich eben mal ein Fahrsicherheitstraining.

Škoda Citigo im Kreisverkehr

Ganz unter uns, erst werde ich zu einem Basis-Fahrsicherheitstraining eingeladen und dann soll ich das auch noch in einem putzigen 60 PS Citigo fahren? Na toll!

Aber ganz unter uns, natürlich sind 10 von 5 Autofahrern in Deutschland besser als der Durchschnitt der restlichen Verkehrsteilnehmer und trotzdem gehören Unfälle aufgrund von „Unfähigkeit“ noch immer zum Straßenbild.

Unfähig richtig zu sitzen. Unfähig richtig zu lenken. Unfähig richtig zu bremsen. Und ganz unter uns: Seit dem es ESP gibt, ist das Talent der Autofahrer nicht wirklich besser geworden. War mein erstes Auto noch ein Einser Golf GTI mit 110 PS, Kurbelfenster, Kurbeldach und ohne Servolenkung, ohne ABS und ohne ESP – so kann der Nachwuchs heute leider kaum noch auf diese wunderbaren Erfahrungen zurück greifen:

Dieses Gefühl mit blockierenden Rädern auf ein Hindernis zu zu rutschen und sich dann zu überwinden, die Bremse zu lösen und darum herum zu lenken.

Lange rede – kurzer Sinn: Es bleibt sinnvoll ein Fahrsicherheitstraining zu machen. Für jeden. Immer mal wieder.  In diesem Fall war der Citigo ja genau so groß wie mein erstes Auto, dafür aber mit ABS, ESP und dem Bremsassistenten auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik.

Ich will hier nicht viel über das Training an sich schreiben – nur so viel: Es ist sinnvoll, auf abgesperrter Strecke, immer mal wieder, zu üben – wie man mit einem Fahrzeug richtig bremst – wie man ausweicht und wann man am besten keine High-Heels trägt …

skoda citigo fahrsicherheitstraining

… doch dazu und zu dem Training an sich, in Kürze mehr – denn dann gibt es noch einen kurzen Clip 🙂

 

 

Ein Audi A4 Klon

China Messe Highlights

Während in Frankfurt die Internationale Automobil-Ausstellung noch bis zum kommenden Sonntag ihre Pforten geöffnet hält, findet auch im chinesischen Chengdu auch eine Automobil-Ausstellung statt. Und während in Frankfurt die Originale der renommierten Hersteller die Blicke der Besucher auf sich ziehen, kann man im Nordwesten von China ein paar Modelle finden, deren Ursprung einem irgendwie bekannt vorkommen. Read more