TOTAL Kraftstoffe – Fragen? Antworten!

Anzeige // Bjoern und Jens von rad-ab.com haben sich mit kürzlich mit Dr. Ralf Stöckl, Advisor New Energies / Sustainable Development, und Wolfgang Leder, dem Leiter Network Fuel Produktion Management, getroffen, um Eure Fragen zum Thema Kraftstoff zu klären. Ihr hattet die Gelegenheit, Eure Fragen als Kommentar zu stellen und sie von den Experten beantworten zu lassen. Die interessantesten Punkte haben Bjoern und Jens herausgesucht und sind in die TOTAL Zentrale nach Berlin gereist, um Euch die versprochenen Antworten liefern zu können.

Das Thema „Kraftstoff“ ist ein wirklich spannendes und vor allem heiß diskutiertes, schließlich fährt ein Großteil der Kraftfahrzeuge auf unseren Straßen mit Benzin und Diesel. Oftmals kümmern wir uns gar nicht darum, was wir unserem Auto in den Tank pumpen. Dabei ist dieses Thema wirklich interessant und umfasst Faktoren, die einem häufig gar nicht klar sind. Eure Unklarheiten haben Bjoern und Jens nach Berlin mitgenommen und sie den Experten von TOTAL vorgelegt.

Benzin ist Benzin – oder?

Da wäre etwa die Frage, ob die Kraftstoffzusammensetzung und dessen Qualität immer gleich seien, schließlich würde der Basis-Kraftstoff – regional abhängig – von unterschiedlichen Raffinerien stammen.
Das wusste Dr. Ralf Stöckl ganz klar mit einem „nein“ zu beantworten. Hier komme es darauf an, aus welchem Erdöl der Kraftstoff produziert und in welcher Raffinerie jener hergestellt würde. Diese Faktoren würden Schwankungen hervorrufen, die aber normal und natürlich wären. Letztendlich komme es aber darauf an, dass TOTAL ein Additiv hinzugibt, sodass man an allen TOTAL Tankstellen immer die gleiche, hohe Qualität bekommt.

Eure Fragen und die Antworten der TOTAL Experten seht ihr auch im Video:

Auch Kraftstoff kann frieren

Eine weitere Frage befasste sich mit der Kälteempfindlichkeit des Kraftstoffs. Hier schreibt die Norm eine Unempfindlichkeit bis zu Temperaturen von -20 Grad Celsius vor – und die leisten die Kraftstoffe von TOTAL natürlich auch. Es geht sogar noch weiter: Die Standard-Kraftstoffe sind bis zu -22 Grad Celsius widerstandsfähig, der TOTAL Excellium Diesel sogar bis -30 Grad Celsius. Wenn ihr also eine Fahrt nach Sibirien unternehmen wollt, ist Excellium die richtige Wahl. Natürlich werden die sogenannten Winterkraftstoffe aber nicht über das gesamte Jahr angeboten, sondern nur dann, wenn sie auch gebraucht werden. Das ist in der Regel von November bis Februar oder März der Fall – je nachdem, wie lange es wirklich kalt bleibt. Im Fall eines sehr langen Winters gäbe es zudem Reserven.

Premium lohnt sich

Eine weitere Frage bezog sich auf den Nutzen von Premium-Kraftstoffen. Braucht man sie wirklich oder sind sie nur für besonders sportliche Fahrzeuge nötig?
Grundsätzlich kann der Kraftstoff, den man dem lieben Blech einschenkt, gar nicht gut genug sein. Warum das so ist? Weil die Premium-Kraftstoffe dabei helfen, den Motor sauber zu halten. Es kann vorkommen, gerade bei der Verbrennung von weniger hochwertigen Kraftstoffen, dass sich Rückstände im Motor bilden und dort hängen bleiben. Die Folge sind ein rauer Motorlauf, Leistungsverlust, erhöhter Verbrauch und weitaus mehr, als man sich vorstellen kann. Gerade am Übergang zwischen den Zylindern und dem Zylinderkopf können diese Rückstände hängen bleiben. Additive, die in den Premium-Kraftstoffen enthalten sind, bewirken hingegen ein Auflösen von Ablagerungen und verhindern, dass sich Ablagerungen überhaupt bilden können. Man tut seinem Aggregat also nur Gutes mit hochwertigen Kraftstoffen von TOTAL.

Premium-Kraftstoffe schonen den Motor.

Alles Synthetik, oder was?

Die letzte Eurer Fragen blickte in die Zukunft und behandelte das Thema der synthetischen Kraftstoffe: Wie stark werden sich synthetische Kraftstoffe in den nächsten fünf bis zehn Jahren am Markt bemerkbar machen?
Im Bereich der nächsten fünf Jahre seien die synthetischen Kraftstoffe zu vernachlässigen, wissen die TOTAL Experten Leder und Stöckl. Dennoch dürfe man sich sicher sein, dass ihr Anteil langfristig stärker ansteigen werde. Allerdings müsse man sich im Klaren sein, dass nur Komponenten des Kraftstoffs synthetischer Natur sein könnten und vollsynthetische nicht möglich wären.

Was Bjoern und Jens aus Berlin mitnehmen, sind vor allem zwei Erkenntnisse: Zum einen, dass hinter Benzin und Diesel mehr steckt, als nur einfaches Rohöl, sondern tiefgreifende chemische Prozesse. Zum anderen die Empfehlung, dass der Premium-Treibstoff TOTAL Excellium keine Augenwischerei ist, sondern den Motor pflegt und reinigt. Und das ist im Zweifel die wesentlich günstigere Variante als ein defekter Antrieb, oder?

 

Neues Familien-Gesicht für die Dacia Familie

Man kennt es von den sogenannten Premium-Herstellern: Das Familiengesicht. Aber zu diesen dürfte sich die Dacia Familie wohl kaum zählen. Dennoch haben die Rumänen unter französischer Führung nun ein Facelift für den Sandero, seinen geländegängig dreinschauenden Bruder Sandero Stepway, die Limousine Logan und den dazugehörigen Kombi Logan MCV gezeigt. Mit dem neuen Frontdesign, das sich am Dacia Duster orientiert, soll so etwas wie ein roter Faden Einzug in das Design halten. Wir schauen uns an, was sich noch getan hat. Read more

Renault Zoe R400 – Rüsselsheim aufgepasst

Erst kürzlich haben die Bayern von BMW den i3 mit einer Reichweite von 300 km vorgestellt – ein Schritt in die richtige Richtung. Aber erst mit dem Opel Ampera-E kann man auf den Gedanken kommen, ein E-Fahrzeuge als vollwertiges Substitut für einen Verbrenner anzusehen. Warum? Er bietet 400 km Reichweite und ist damit weitaus flexibler in seinem Einsatzbereich, als die bisherigen Stromer. Mittlerweile haben die Rüsselsheimer sogar auf 500 km hoch-korrigiert – was man so hört. Dementsprechend wollen die Franzosen natürlich mitziehen und präsentieren in Paris nun den Renault Zoe R400 mit 400 km Reichweite. Opel darf sich also auf einen deutsch-französischen Schlagabtausch gefasst machen. Read more

Renault Mégane Grandtour – Volumenmodell

Der neue Renault Mégane Grandtour steht in den Startlöchern, ab sofort in den Showrooms der Händler und ab September auf deutschen Straßen. Er startet bei sehr verträglichen 17.790 Euro und gibt sich damit familienfreundlich. Aber das war schon immer eine Domäne des französischen Kompakt-Kombis, der sich seit seiner Markteinführung im Jahr 1999 mehr als 1,2 Millionen Mal verkauft hat. Allein in Deutschland wurden fast 200.000 Exemplare des Kombis verkauft, was einen Anteil von 41 Prozent der Mégane Gesamtverkäufe ausmacht. Aber Deutschland ist eben Kombi-Land.

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Straffung für den Sportler – Renault Clio R.S.

Kaum wurde der Renault Clio überarbeitet, zieht der RS nach – wie es sich gehört. Dabei zeigt der Renault Clio R.S. nun eine modifizierte Frontpartie sowie eine neue Lichtsignatur mit integriertem Tagfahrlicht in Form eines „C“. Außerdem gibt es den sportlichen Kleinwagen auch nach dem Facelift mit zwei Motorisierungen, drei Fahrwerken und dutzenden Stunden Fahrspaß. Wir beleuchten die Highlights. Read more

Citroen C3 – Adieu Tristesse

Der Citroen C3 war bislang zwar kein Ladenhüter, besonders häufig hat man den französischen Kleinwagen hierzulande aber auch nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht lag das an seinem wenig prägnanten Design. Davon hat der neue C3 allerdings genug zu bieten, lehnt er sich doch stark an den C4 Cactus an. Read more

Renault Clio mit dezentem Rouge – Facelift für den Bestseller

Dreizehn – für viele eine unheilvolle Zahl. 13 Millionen sind wiederum nicht von schlechten Eltern, wenn man sie beispielsweise auf dem Konto hat. Renault hat andere 13 Millionen: Diese Zahl steht für die verkauften Einheiten des Renault Clio, seit die erste Generation das Licht der Welt erblickte. Nun wurde die vierte Generation des französischen Kleinwagens fit für ihre zweit Lebenshälfte gemacht. Doch die Retuschen vielen dezent aus, sodass man zwei Mal hinschauen muss, um das Facelift zu erkennen.  Read more

Renault Twingo GT – Lust auf mehr

Kaum stellt Brabus seinen sportlichsten Smart vor, zieht Renault mit dem Twingo GT nach. Kein Wunder, basieren die beiden Kleinstwagen auf ein und derselben Plattform. Dass der dynamische Franzose eine Pferdestärke mehr im Heck hat? Geschenkt! Seine 110 PS  lassen Luft nach oben, wenn man bedenkt, dass es vom Vorgänger einen Twingo RS gab, der 130 PS leistete. Doch vorerst bildet der GT die größte Ausbaustufe des Franzosen. 

Der Twingo hat schon viel durchgemacht in seinen 23 Jahren. Generation eins gilt fast schon als kultig und wird ab und an mit dem R4 verglichen. Klein, niedlich und praktisch war er, der erste Twingo. Generation zwei verlor zwar an Charakter, glänzte dafür aber mit sportlichen Attributen: Als GT leistete der Kleinstwagen 101 PS, als RS sogar 130. Damit kann der aktuelle Renault Twingo GT nicht dienen, hat mit 110 PS aber erstmal mehr, als der bisherige GT. Diese Leistung holt der Turbo-Dreizylinder aus nur 900 Kubikzentimetern. Als Basis dient hierbei der bekannte TCe 90 und wird mit einer optimierten Ansaugung sowie einer überarbeiteten Motorsteuerung versehen – klassisches Motortuning also.

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Fahrleistungen bleiben die Franzosen bislang schuldig. Einzig zum Drehmoment gibt es eine Angabe: 170 Nm quetscht sich das kleine Aggregat aus den Brennräumen und gibt diese in ein angepasstes Getriebe weiter. Hand haben die Entwickler auch an das Fahrwerk gelegt: Neben einer Tieferlegung stimmten die Ingenieure das ESP neu ab und verpassten dem Renault Twingo GT eine neue justierte Lenkung. Mit der variablen Lenkungübersetzung sollen auch ein präziseres Handling und ein direkteres Lenkgefühl Einzug halten.

Optisch gibt sich der kleine Franzose aber zurückhaltend: Neben 17-Zoll-Leichtmetallrädern ist die Auspuffanlage mit zwei Endrohren das augenscheinlichste Indiz für die gesteigerte Leistung. Die Tieferlegung fällt hingegen kaum auf. Interessanter ist da schon das neue und GT-exklusive „Magma-Orange“, das den Renault Twingo GT frisch wirken lässt, während die restlichen vier Farben vor allem grau und schwarz umfassen. Außerdem bekommt der sportliche Kleinstwagen Dekorstreifen auf dem Dach, die zukünftig sicherlich auch ihren Weg auf die schwächeren Modelle finden werden. Innen zeigt sich ebenfalls Zurückhaltung: Orange Dekors, Metall an den Pedalen und am Schaltknauf – fertig. Das lässt natürlich die Vermutung zu, dass ein Renault Twingo RS im Anflug ist. Ob das der kurze Radstand kombiniert mit einem Heckmotor und Heckantrieb verkraften? Abwarten und Tee trinken. Oder einen schönen französischen Rotwein.

 

Die Franzosen setzten eins drauf: 5.000 Euro Prämie für den Renault Zoe

Renault nutzt die von der Bundesregierung beschlossene Kaufprämie, um den Absatz des Stromers Renault Zoe weiter voranzutreiben. Die Franzosen beteiligen sich nicht nur an diesem Bonus, was anfänglich heiß diskutiert wurde, sondern setzen noch eins drauf. Wer sich für das kleine Elektro-Fahrzeug interessiert, bekommt von Renault zusätzlich 1.000 Euro dazu. So sinkt der Einstiegspreis für den Renault Zoe auf 16.500 Euro. Read more

News: Peugeot 108 – Neues Make-Up für den kleinen Löwen

Der Peugeot 108 ist bislang zumeist als eines bekannt – als Kleinstwagen. Peugeot bezeichnet ihn lieber als superkompakten Stadtflitzer, aber das macht im Endeffekt keinen Unterschied. Der Löwe, der sich die Plattform und dementsprechend das Konzept mit dem Toyota Aygo und Citroen C1 teilt, wird nun aufgefrischt und bekommt neue Ausstattungen. So soll das Modell auch weiterhin attraktiv bleiben, was die stabilen Gebrauchtwagenpreise belegen. Wir haben uns genauer angesehen, was der kleine Franzose für seine weitere Laufbahn mitbringt. Read more

News: Renault Scénic – Französischer Van-Sinn

Ein Van: Nicht gerade das, was man als „Traumauto“ betiteln würde. Kompaktvans sollen vor allem eines sein: praktisch. Die Kinder zur Schule bringen, die Wocheneinkäufe wegstecken, die Gartenabfälle wegbringen und dabei so komfortabel wie möglich unterwegs sein, das sind die klassischen Tugenden. Nun gelten die Franzosen als Begründer der Kompaktvan-Klasse und enthüllten 1996 den ersten Renault Scénic, der noch unter dem Namen „Mégane Scénic“ lief. Eine „tolle Kiste“, die dem R4 ein würdiger Nachfolger war. Nun aber kommt das neueste Modell in Genf zum Vorschein.

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News: Peugeot 2008 – Facelift für den Crossover

Der Peugeot 2008 schwimmt auf der Woge der Zeit: Kurze Abmessungen, ein gefälliges Design, ein höherer Einstieg, eine robste Geländeoptik – ein typischer Crossover. Der Kleinwagen, basierend auf dem Peugeot 208, mimt mit seinen Anbauteilen ein SUV, verkneift sich aber den Allradantrieb, da die meisten Interessenten eh darauf verzichten würden. Jetzt haben die Franzosen den prakischen Kleinwagen für seine zweite Lebenshälfte fit gemacht und ihm ein Facelift beschert. Read more

News: Renault Motorsport baut auf zwei Säulen

Jüngst wurde das neue Motorsportprogramm von Renault im konzerneigenen Entwicklungszentrum Technocentre in Guyancourt bei Paris vorgestellt. Der Hersteller zeigt das neue Fundament der sportlichen Bemühungen, das auf zwei Säulen basiert. Zum einen wird die Abteilug in Renault Sport Racing inklusive des neu gegründeten Renault Sport Formel 1 Teams und zum anderen in Renault Sport Cars aufgeteilt. Ziele und Ausrichtungen gaben die Franzosen zudem bekannt. Read more

Pariser Premieren 2014 – Der Automobilsalon wird bunt

Vom 4. Oktober bis zum 19. Oktober findet in Paris der „Mondial de l’Automobile“ statt. Die Automobilmesse in der französischen Hauptstadt ist die zweit wichtigste Automobil-Messe in Europa. Und auch in diesem Jahr gibt es einige sehr interessante Welpremieren und auch einige Europa-Neuheiten. Einen Überblick über die wichtigsten Modelle liefert dieser Artikel und damit wir uns auch wirklich alle auf die „Mondial de l’Automobile“ freuen, gibt es ein Gewinnspiel. Mehr dazu am Ende des Artikels.

Die Top 10 Neuheiten in Paris im Überblick

  1. Der neue Mercedes AMG GT
  2. Der neue Mercedes CLA Shooting Brake
  3. Der neue Škoda Fabia
  4. Der neue Mazda MX-5
  5. Der neue Nissan Pulsar (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  6. Der neue Ford Edge
  7. Der neue Fiat 500x
  8. Der neue Honda Civic Type-R
  9. Der neue Renault Espace
  10. Der neue Jaguar XE

Mercedes-Benz: Ein wahres Modellfeuerwerk an Neuheiten wird Mercedes-Benz in Paris starten. Neben kleinen Facelifts, wie zum Beispiel des Mercedes-Benz CLS (zum Fahrbericht) wird die Speerspitze der Sportlichkeit unter dem Logo des Sterns erwartet. Der neue Mercedes AMG GT dürfte die Besucher des Salon in ihren Bann ziehen. Der neue V8 Bi-Turbo bringt ordentlich Druck um den Sportwagen aus der Manufaktur in Affalterbach vom Start weg in die Top-Liga der Sportwagen zu katapultieren.

Ebenso eine Weltpremiere, der neue CLA Shooting-Brake. Mit dem Konzept des „Kombi-Coupé“ haben die Stuttgarter erneut eine völlig neue Fahrzeugklasse etabliert und die Version auf Basis der A-Klasse wird das Konzept nach unten abrunden. Der CLA Shooting-Brake dürfte in Paris seine Weltpremiere feiern.

Mit dem neuen C63 AMG vervollständigen die Stuttgarter das Sortiment in der neuen C-Klasse. Der sportlichste Ableger der neuen C-Klasse wird, wie der AMG GT, von einem neuen V8 Bi-Turbo angetrieben. Bislang sind keine vernünftigen Fotos vom neuen C63 AMG an die Öffentlichkeit gedrungen.

Abrunden werden die Stuttgarter das Premieren-Feuerwerk in Paris mit der Premiere des S65 AMG Coupe und einer Facelift-Version der B-Klasse.

Weitere Hersteller: Der neue Škoda Fabia wurde von den Tschechen bereits in enthüllt, zwei Fotos von außen und ein Foto des Cockpit sind bekannt. Die vollkommen neue Kompaktklasse mit dem Namen Pulsar steht bei Nissan im Mittelpunkt des Automobil-Salon. Einen ersten Fahrbericht zum neuen Golf-Gegner der Japaner wird es zudem noch vor dem Automobilsalon geben.

Bei Honda wird der neue Civic Type-R sehnsüchtig erwartet, bislang ist die Premiere auf dem Automobilsalon in Paris nicht bestätigt, aber es wäre so langsam an der Zeit, die Hüllen vom neuen sportlichen Civic fallen zu lassen. Zudem wird man in Paris ein Facelift des aktuellen Civic präsentieren. Da passt der Rahmen für die Premiere ganz gut.

Bei Opel stellt sich der Corsa mit einem Facelift vor und der Adam wird als Variante: „Rocks“ auf die Messe geschickt. Wie bei anderen Neuheiten auch, wird auch der Opel Adam Rocks noch vor der Messe einen Auftritt hier im Blog bekommen. Einen ersten Eindruck vom kleinen Opel mit der rauhen Optik.

Offroader und SUV-Messe: Paris 2014 dürfte als die Messe mit den meisten neuen SUV-Modellen in die Geschichte eingehen. Neben dem heute Nacht erst enthüllten Land Rover Discovery Sport, stellt sich der neue Volvo XC90 dem Publikum. Dazu kommen der neue kleine Fiat 500x, der neue Lexus NX (auch hier gibt es noch vor der Messe einen Fahrbericht!), der neue Kia Sorento, eine neue Ausbaustufe des Porsche Cayenne Hybrid, und der neue Premium-SUV der Marke Ford. Es geht also heiß und mächtig abseits der Straße her, wenn Anfang Oktober die Messehallen in Paris öffnen.

Für Besucher: Die Messe „Paris Expo“ ist im Navi unter der Adresse: „1 Place de la Porte de Versailles, 75015 Paris“ zu finden. Die täglichen Öffnungszeiten vom 04.10.14 bis 19.10.14 sind von 10 Uhr am Vormittag, bis 20 Uhr am Abend. Der Eintritt für Erwachsene kostet 14 €, für 10 bis 25 Jahre alte Besucher ermäßigte 8 € – Kinder unter 10 Jahren sind kostenfrei.

 

 

Weitere Neuheiten in Paris im Überblick:

  • Opel Corsa
  • Opel Adam Rocks (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Volkswagen Passat
  • Hyundai i20
  • Honda Jazz
  • Honda HR-V
  • Volvo XC90
  • Lexus NX (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Audi TT Roadster
  • Mercedes B-Klasse Facelift
  • Mercedes C63 AMG
  • Mercedes S65 AMG
  • Mercedes CLS Facelift
  • Mercedes S500 Plugin Hybrid (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Citroen C4 Hybrid Air
  • Infiniti Q70
  • Infiniti Q20 2.0T (es folgt ein Fahrbericht noch vor der Messe!)
  • Land Rover Discovery Sport
  • Nissan 370Z Nismo Facelift
  • Smart fortwo
  • smart forfour
  • Toyota Yaris
  • Toyota FCV
  • Porsche Cayenne S E-Hybrid
  • Kia Sorento
  • Alfa Romeo 4C Spider

 

Umfrage: Worauf freuen Sie sich bei den Neuheiten des Pariser Automobilsalons?

Mitspielen und einen 250 € Gutschein von AMAZON gewinnen!

Hinweise zum Gewinnspiel: Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren, Mitarbeiter des beteiligten Partner-Unternehmens (x) ebenso die Mitarbeiter der Presseabteilungen der Automobil-Hersteller sind ausgeschlossen. Start des Gewinnspiels ist mit der Veröffentlichung des Artikels. Ende des Gewinnspiels ist am 30. September 2014 um 0 Uhr (Berlin/Europazeit). Der Hauptpreis wird nach Ende des Gewinnspiels unter allen korrekten Antworten verlost. Die Gutscheine sind virtuelle Güter die in Form eines pdf mit Code-Information auf dem eMailweg zum Gewinner gelangen. Eine Bar-Auszahlung ist nicht möglich! Keine der eingesandten Daten werden an Porno-Kalle (o.a.) weiterverkauft. Keine der eingesandten eMail-Adressen wird über das Gewinnspiel hinaus für irgendwelche Marketing-Aktionen verwendet.

 

Fahrbericht: Mercedes-Benz C400 4Matic

Marseille. Gäbe es so etwas, wie eine Blindverkostung für Automobile, ich hätte kläglich versagt. Ein gierig am Gas hängender Motor, ein Fahrwerk, dem der Begriff „Untersteuern“ unbekannt ist, das alles verpackt unter dem knackigen Karosseriekleid einer Limousine: Ich hätte sofort nach München geschaut. Allein die Ingredienzien würden einen nicht auf die richtige Spur bringen: Sechszylinder Biturbo Motor, Allradantrieb, adaptive Dämpfer, Sportfahrwerk, 19“ Mischbereifung, elektromechanische Parameterlenkung, Vierkolben Bremsanlage. Ich wäre nie darauf gekommen, dass ich soeben ein Produkt aus Stuttgart bewegt hätte. Doch so kann man sich täuschen. Denn während BMW aktuell lieber Vans mit Frontantrieb an den Start schiebt, knallt Mercedes-Benz den Bayern lieber den sportlichen Fehdehandschuh ins Gesicht mit Namen C400 4Matic. Ein verdammt schneller Fahrbericht.

C-KLASSE w205 46 Fotos Fahrbericht Frankreich

Mercedes-Benz C400 – Motiviert von zwei Turboladern

Man kann mir viel erzählen und die nackten Zahlen mit Namen „Verbrauch“ und „CO2 Ausstoß“ sprechen gegen mich, aber ein Vierzylinder wird nie für ein Auto so charakterprägend sein, wie ein sonor schnurrender Sechszylinder. Das ist auch bei der seit 15. März beim Händler stehenden vierten Generation der C-Klasse nicht anders. Schaut man sich die Proportionen der 4,69m langen Mittelklasse Limousine an, dann schreit die lange Motorhaube förmlich nach sechs Zylindern und mit dem 400er bekommt sie diesen auch. Zwar in V-Form, doch das tut der Laufruhe keinen Abbruch. Zusätzlich motiviert von zwei Turbolader, produzieren die Halbliter großen Brennräume kernige 333 PS, sowie 480 Nm und während die vierzylindrigen Brüder einen eher kläglichen Ton in den Innenraum abgeben, bettet einen das zukünftige Topmodell (unterhalb des sich am Horizont abzeichnenden V8 C63 AMG Donners) in einen wohlig warmen Klangteppich ohne jemals aufdringlich zu sein. Das schöne dabei, das geschieht ganz ohne akustische Verstärker.

C-KLASSE w205 49 Fotos Fahrbericht Frankreich

Die Vorderachse schnüffelt am Scheitelpunkt

Doch genug zum Antrieb, denn die Fahrdaten hat uns Mercedes-Benz sowieso noch nicht verraten. Also rein in die perfekt geschnittenen Sportsitze und raus aus Aix en Provence, ab in die sanfte Hügellandschaft rund um die kleine Universitätsstadt. Schnell noch den Agility Control Schalter des Luftfahrwerks auf Sport+ geschnippt und die Show kann beginnen. Unfassbar! Ein Benz, der nicht die AMG Insignien trägt und so neutral um Kurven prescht, das gab es bei den Schwaben noch nie. Die Vorderachse des W205 schnüffelt regelrecht nach dem nächsten Scheitelpunkt und Dank des Allradantriebes folgt die Hinterachse sauber dem eingeschlagen Radius ohne mit plötzlichen Heckschwenks zu überraschen. Das schafft Vertrauen und entsprechend steigt das Tempo. Mit Übermut bremst man sich nach kurzem Zwischensprint mit viel zu viel Speed tief in die nächste Kurve. Doch dank eines cleveren Torque Vectoring Brake Systems bleibt der 1,6 Tonner mit gezielten zusätzlichen Bremseingriffen stoisch in der Spur. Einziger Wermutstropfen ist bei dieser Gaudi eigentlich nur das Automatikgetriebe. Es mag im manuellen Modus nach kurzem Zug am rechten Lenkradschaltpaddle einfach nicht schnell genug in einen kleineren Gang zurückschalten, wie man sich das wünscht, um vom Motorbremseffekt zu profitieren.

Trotzdem ist den schwäbischen Ingenieuren mit dieser C-Klasse eines geglückt: Fahrfreude ohne Einschränkung im Alltag und das in einer Brillianz, die in dieser Klasse ihresgleichen sucht. Denn ist es mal vorbei mit der Raserei, weil ein verträumter Bauer seine getrockneten Lavendelblüten im Renault Fourgonnette zum nächsten Markt kutschiert, dann legt man den Schalter wieder auf „Comfort“ und nicht nur Dämpfung, Lenkung, Getriebe und Motormapping können sich entspannen, sondern auch der Fahrer am Volant. Burmester Sound, beduftete, sowie ionisierte Luft und Sitzklimatisierung tragen dazu genauso bei, wie unzählige Fahrassistenz Systeme und das gestalterische Glanzstück von Baureihe W205, das Cockpit. Doch rollt man so genüsslich durch die Provence, dann fällt es einem auch auf: 35er bzw. 40er Querschnitte bei einer 19“ Bereifung sind für den Langsamfahrkomfort nicht wirklich zuträglich. Querfugen kann dann selbst die Luftfederung nicht mehr rausfiltern.

Fazit zum Mercedes-Benz C400 4matic

Doch ich bleibe dabei: Der C400 4Matic, ist der beste BMW 3er, den Mercedes-Benz jemals gebaut hat. Aber leider auch einer der teuersten, denn von einem Grundpreis von rund 55.000 Euro ist auszugehen, wenn diese C Variante im Herbst zu den Händlern rollt. Bedauerlicherweise kommt, dann noch hinzu, dass die meisten der hier aufgelisteten Ausstattungsdetails noch nicht inkludiert sind. Wer schnell sein will, muss also leiden, doch das Gute ist: Die C-Klasse braucht im Vergleich zum blind verkosteten Wein nicht reifen. Es heißt nur zahlen, einsteigen, losfahren und genießen.

[notification type=“notification_info“ ]Fakten zum 2015 Mercedes-Benz C400 4Matic[/notification]

Verkaufsstart:  Herbst 2014
Basispreis:  geschätzt: 50.000+ €
Motorleistung:  3.0L Turbobenziner V-6, 333 PS
Antrieb und Getriebe:  7-Gang Automatik, Allradantrieb
Länge, Breite, Höhe, Radstand:  4.686, 1.810, 1.440, 2.840 mm
Normverbrauch:  noch nicht bekannt
Höchstgeschwindigkeit:  250 km/h
Beschleunigung von 0 – 100 km/h  noch nicht bekannt