Mitsubishi Pajero Sondermodell: Diamant Edition

Wir schreiben das Jahr 1983: Der Mitsubishi Pajero betritt zum ersten Mal deutsches Parkett. Seitdem sind nicht nur viele Jahre ins Land gezogen, sondern auch 220.000 Einheiten verkauft worden. Nun legen die Japaner ein Sondermodell namens Diamant Edition auf, das sowohl für den Drei- wie auch für den Fünftürer erhältlich ist und reichlich Ausstattung mitbringt.

Das neue Sondermodell ist also für beide Karosserievarianten erhältlich. Größter Unterschied: Je nachdem, wie man sich entscheidet, bekommt man fünf oder sieben Sitze. Die dritte Sitzreihe kann komplett im Boden versenkt werden. Klappt man alle Sitze um, ergeben sich 1.119 bis knapp 1.800 Liter – je nach Karosserie.

Die Diamant Edition gibt es als Drei- und Fünftürer

Auch als Dreitürer erhältlich: Der Mitsubishi Pajero Diamant Edition. Das Sondermodell vertaut aber auf 18-Zoll-Felgen

Das ist aber so ziemlich die einzige Einschränkung, die es beim Mitsubishi Pajero Diamant Edition zu machen gilt. Hat man die Wahl getroffen, welche Karosserieform es sein soll, kann man sich über die reichhaltige Ausstattung freuen, schließlich baut das Sondermodell auf der „Plus“-Variante auf. Hier sind die Standards der Basis natürlich schon inkludiert, was bedeutet, dass sechs Airbags, eine Klimaautomatik, ESP oder der permanente Allradantrieb „Super Select 4WD-II“ mit an Bord sind.

„Plus“ bietet aber noch einiges mehr. Hier fährt der Pajero mit 18-Zoll-Felgen vor, seine Sitze lassen sich elektrisch verstellen und beheizen und das Lenkrad steuert nicht nur den großen Allradler, sondern über seine Multifunktionstasten auch das Infotainment. Die Telefonie wird von einer Bluetooth-Freisprecheinrichtung gemanagt, das Tempo hält eine Geschwindigkeitsregelanlage konstant und die Sicht nach vorn fällt dank Xenon-Scheinwerfern mit Fernlichtassistent bestens aus. Beim Einparken hilft indes eine Rückfahrkamera. Für den Geländeeinsatz nützlich: Ein 100 % sperrbares Hinterachsdifferential, Trittbretter, ein Unterfahrschutz sowie die Dachreling, die mit maximal 100 kg belastet werden kann.

Im Gelände macht dem Pajero so schnell keiner etwas vor

Volle Hütte: Mehr Ausstattung geht kaum

Aber der Mitsubishi Pajero Diamant Edition bietet noch mehr. Das Sondermodell greift nicht nur auf die genannte – und mehr als reichhaltige – Ausstattung zurück, sondern setzt nochmals eine Lederausstattung und ein Rockford Premium Sound-System oben drauf. Los geht es bei 38.190 Euro für den dreitürigen Allradler. Dann schlummert der kräftige 3.2 Liter Vierzylinder Diesel mit 190 PS unter der kantigen Motorhaube. Er leitet seine Kraft über ein Automatikgetriebe an alle Viere. Um die Garantie muss man sich im Übrigen keine Sorgen machen: Auch die Diamant Edition bietet fünf Jahre oder 100.000 km Schutz.

 

Test: Fiat Tipo 5-Türer

Knapp zehn Jahre hat es gedauert, bis der italienische Autobauer aus Turin die große Bühne des C-Segments neu betreten hat. Ende 2015 war Marktstart für die viertürige Stufenheck Variante des kompakten Tipo. Mehr als 35.000 Einheiten setzte Fiat bereits im Vermarktungsgebiet Europa, Mittlerer Osten und Asien ab. Mit der von uns getesteten Fünf-Türer Variante wollen die Italiener ein Stück vo…

Kia Ceed GT – Hausaufgaben gemacht!

Ein Koraner – den meisten kommt beim Gedanken an einen Kia zuerst ein günstiger Preis in den Sinn. Günstige Alltagskost, die eher langweilt, als mit Sportlichkeit zu begeistern. Doch der Kia Ceed GT ist anders: Er sieht nicht nur dynamischer aus, als die zahmeren Brüder, er hat auch 204 PS unter seiner Haube. Das sind Werte, mit deinen der Gol…

Opel Astra Fünftürer mit Biturbo – Mehr Diesel-Power

Die Ende 2015 gestartete Neuauflage des Opel Astra hat ihre Feuertaufe bestanden. Nach den Brot-und-Butter-Modellen legen die Rüsselsheimer jetzt eine kräftigere Variante für den Fünftürer nach. Dank der doppelten Zwangsbeatmung mobilisiert der 1,6-Liter-Biturbo-Diesel immerhin 118 kW/160 PS und 350 Newtonmeter Drehmoment.

Erkennbar ist die neue Stark-Diesel-Version am BiTurbo-Schriftzug auf der Heckklappe
Erkennbar ist die neue Stark-Diesel-Version am BiTurbo-Schriftzug auf der Heckklappe

Für den im Frühjahr 2016 gestarteten Astra Kombi ist der Biturbo bereits zu haben. Nun können ihn Kunden ihn also auch für den klassischen Fünftürer ordern. Die Sprintzeit gibt der Hersteller mit 8,6 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit soll bei 220 km/h liegen. Auch beim Zwischensprint ist der Astra stark: Im fünften Gang soll der Spurt von 80 auf 120 km/h 7,5 Sekunden dauern. Im Gegenzug bleibt der Spritkonsum zumindest laut Prüfstandmessung bescheiden: Zwischen 4,1 bis 4,2 Liter soll der Verbrauch im NEFZ-Zyklus liegen.

Bestellbar ist der fünftürige Opel Astra mit dem 1,6-Liter-Biturbo ab sofort. Preislich verlangt der kräftige Selbstzünder nach gehobener Investitionsbereitschaft, denn er wird erst ab der hochwertigen Ausstattung Dynamic angeboten. Entsprechend muss man mindestens 27.310 Euro hinblättern und erhält im Gegenzug eine umfangreiche Ausstattung. (Mario Hommen/SP-X)

Fiat Tipo – Mit fünf Türen zum Glück?

Bislang kennt man den Fiat Tipo in unseren Gefilden eigentlich nur von Fotos, da die Gattung der  Stufenheck-Limousinen in Nordeuropa fast vom Aussterben bedroht ist. Deshalb legen die Italiener nun den Fiat Tipo mit fünf Türen und Steilheck nach, der das Angebot mit drei Ausstattungslinien erweitern soll. Der Kompakte fährt mit Motoren im Leistungsbereich von 95 bis 120 PS vor und zielt auf preisbewusste Kunden ab. Read more

Erster Test: Der Mitsubishi Space Star 2016

Kein Blödsinn

Wer sich den „neuen“ Space Star anschaut, der erkennt viel vom „alten“ Space Star. Hier steht kein neues Auto vor einem, sondern weiterhin der pragmatische Kleinwagen, an den man sich bereits gewöhnt hat. Und das ist gut so. Denn was der Space Star kann, ist eine verlorene Tugend: Er konzentriert sich auf das wesentliche. Mit einer Ausnahme! 

Testfahrt 05 Mitsubishi Space Star 2016

Mitsubishi Space Star (2016) im Fahrbericht

Am kommenden Samstag, den 9. April, feiert man bei den Mitsubishi-Händlern in Deutschland den Marktstart für den neuen Space Star. Wobei neu übertrieben ist. Es ist ein solides Facelift mit ein paar schönen neuen Details in der Optik und ein paar sinnvollen Details bei der Ausstattung.

Frisches Design, verbessertes Fahrwerk, aufgewerteter Innenraum

Basis, Plus und Top sind die Ausstattungslinien des neuen Space Star. Mitsubishi macht es den Käufern leicht, sich in den Optionen und Möglichkeiten zurecht zu finden. Neben den Ausstattungslinien sind es zwei Motoren und ein Automatikgetriebe, das man auswählen kann. Wer sich nicht für die stufenlose Automatik entscheidet, die es im übrigen nur in der „Top-Ausstattung“ gibt, der kann zwischen 71 und 80 PS wählen. Beiden Motoren gemein: Es sind Dreizylinder. 999 ccm für den 71 PS-Motor und 1.193 ccm für den 80 PS-Motor.

Testfahrt 06 Mitsubishi Space Star 2016

So fährt sich der 71 PS Space Star in der Plus-Ausstattung

Eine sinnvolle Konzentration auf das wesentliche macht den Space Star aus. Ein Auto, mit dem man zu einem fairen Kurs von A nach B kommt. Zuverlässig. Ohne sich mit unnötigem Ballast zu behängen. Das macht den Space Star aus. Auf seinen nicht einmal 3.80 Metern finden dennoch fünf Türen Platz. Immer. Einen Dreitürer wird man nicht anbieten. Auch die Stufenheck-Variante nicht. Ästheten atmen auf. Pragmatiker wären vermutlich von diesem – bei uns weitgehend unbekannten Vertreter – begeistert.

Der kleine Rabauke unter der Motorhaube zieht wacker und tapfer durch das Drehzahlband. Von seiner Dreizylindrigkeit kann er nicht ablenken. Das Klangbild bleibt immer prägnant und deutlich „unrund“. Aber nach ein paar Kilometern fragt man sich: Was braucht man eigentlich noch? Bereits der 1-Liter Benziner reicht aus. Die Plus-Ausstattung mit den wichtigsten Safety-Features wie ABS, ESP und 6 Airbags wird von einem Berganfahr-Assistenten und dem Bremsassistenten unterstützt. Dass der Motor zudem über eine Start-Stopp Automatik verfügt, die Insassen elektrische Fensterheber in Reihe eins haben und das in Serie verbaute Audiossystem mit MP3s umgehen kann und einen USB-Port hat, vervollständigt den Eindruck vom „sinnvollen, erwachsenen, aber günstigen Auto“. Mehr muss es ja eigentlich gar nicht sein.

Die Platzverhältnisse in Reihe eins sind überzeugend. Mit seinen 1.66 Metern ist der Space Star breit genug, damit man als Fahrer nicht das Gefühl hat, der Beifahrer würde einem auf den Schoss rutschen wollen. Auf der anderen Seite wirkt der Space Star in der Stadt handlich und auf Autobahn-Baustellen ist er schmal genug, damit man keine Platzangst bekommt.

Wer den 1-Liter Motor und das 5-Ganggetriebe ordentlich arbeiten lässt, der schafft es in 13.6 Sekunden auf Tempo 100. Und bei 172 km/h ist Ende Gelände. Aber das ist nur halb so wichtig. Wie der Wendekreis. Mit 9.20 Metern wird der „Space Star“ zum „Wendekreis-Star“ in der Stadt.

Testfahrt 02 Mitsubishi Space Star 2016

80 PS und die Top-Ausstattung

Es geht nichts über ein wenig mehr an Leistung. Der 80 PS Motor ist vor allem deswegen die attraktivere Wahl, weil sein Hubraum-Plus zu einem Plus an Drehmoment führt und das auch noch früher anliegt. Mit 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen ist der 1.2 Liter deutlich agiler als das Basistriebwerk mit seinen 88 Nm bei 5.000 Umdrehungen.

Die Motoren sind dennoch „alte Bekannte“. Man kennt die Triebwerke. Der Fortschritt steckt in einer Überarbeitung des Fahrwerks. So spricht Mitsubishi von einem modifizierten Fahrwerk. Mehr Fahrspaß und Handlichkeit versprechen uns die „Drei Diamanten“ für den neuen Space Star. Handlich ist er auf jeden Fall. Das haben wir selbst erfahren.

Für einen Kleinwagen ist der Space Star erstaunlich souverän im Handling.

Apple CarPlay im neuen Mitsubishi Space Star Im neuen Mitsubishi Space Star bietet der Hersteller aus Japan nun auch ein Multimedia-System mit Apple Car Play und Android-Anschluss an. Damit gewinnt der Kleine mit den drei Diamanten im Kühlergrill an Unterhaltungswert.

Posted by MEIN AUTO BLOG on Dienstag, 5. April 2016

Apple und Android an Bord

Fünf Erwachsene passen in den Space Star und dann bleibt immer noch Platz für zwei, die heute ganz besonders wichtig sind: Apple CarPlay und ANDROID Auto. Die beiden Schnittstellen für die Integration des eigenen Smartphones in das Auto. Ohne geht es heute einfach nicht mehr. Mitsubishi hat das eingesehen und bietet ein neues Multimediasystem mit gelungener Integration der beiden Smartphone-Welten an.

Testfahrt 07 Mitsubishi Space Star 2016

Fazit: Kein Platz für Blödsinn

Starke Argumente zum Start

Eigentlich kostet der Einsteiger Space Star 9.990 €. Zum Marktstart im April will uns Mitsubishi aber etwas besonders Gutes tun und zahlt 2.000 € aus der eigenen Tasche. Damit wird der Basis Space Star zum unschlagbaren Neuwagen-Angebot. Die von uns empfohlene Variante nennt sich jedoch „Intro Edition+“ und kostet mit dem 80 PS Benziner und dem manuellen Getriebe 11.990 €.

Dann ist auch das neue Multimedia-System mit Apple CarPlay und Android Auto mit an Bord.

Der Fahrzeugschein für den Mitsubishi Space Star 1.2 (2016)

Verkaufsstart:  April 2016
Basispreis:  Ab 9.990 € (2.000 € Bonus zum Marktstart)
Motorleistung:  71 PS 1.0 Liter, 3-Zylinder / 80 PS 1.2 Liter 3-Zylinder
Antrieb und Getriebe:  5-Gang manuell, oder CVT-Automatik
Beschleunigung:   13.6 / 11.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.0 – 4.3 L/100km
Höchstgeschwindigkeit:  172 / 180 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.795, 1.665, 1.505, 2.450 mm

 

News: Renault Mégane Grandtour GT – Kompakter mit Rucksack

Viel ist es noch nicht, was die Franzosen über den neuen Mégane als Kombi verraten – ein paar Details gibt es aber. So soll der Kombi, der bei Renault traditionell Grandtour heißt, mit einer maximalen Ladelänge in seiner Klasse glänzen. Was noch über den neuen Renault Mégane Grandtour GT verraten wird, zeigen die nächsten Zeilen.

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News: Kia Ceed – Mit neuem Sparmotor

Zur Lebensmitte poliert Kia den Ceed optisch auf und rüstet technisch nach: Dreitürer, Fünftürer und Kombi der Kompakt-Baureihe kommen Ende September mit leicht verändertem Design und neuem Spritsparmotor auf den Markt. Im Ceed-Facelift feiert zudem das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe Premiere bei den Koreanern.

Mit dem neuen Ein-Liter-Turbobenziner folgen die Koreaner dem Downsizing-Trend. Das 88 kW/120 PS starke Aggregat soll besonders sparsam sein, 4,9 Liter/100 km nennt der Hersteller als Normverbrauch.

Der beliebte 1,6-Liter-Diesel leistet dank eines neuen Einspritzsystems nun 100 kW/136 PS (vorher: 94 kW/128 PS). In der Automatik-Version des großen Diesel kommt statt der bisherigen Sechsstufen-Wandlerautomatik ein neues siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe zum Einsatz. Damit soll sich der Verbrauch von 5,5 Litern/100 km (145 g CO2/km) auf etwa 4,1 Liter (109 g CO2/km) reduzieren.

Am Design des Kompakten wurde nur leicht gefeilt. So sind die Stoßfänger an Front und Heck modifizierte, hinten finden sich neue LED-Leuchten, innen mehr Chromzierteile. Wer seinen Ceed möglichst sportlich auftreten lassen will, kann die neue Ausstattung „GT Line“ wählen, die Gestaltungselemente des Spitzenmodells Ceed GT aufnimmt. Ein kamerabasierter Verkehrszeichen-Assistent ist nach dem Facelift neu in der Optionsliste. Der Einstiegspreis hat sich laut Kia nicht geändert, so kostet der Ceed mit 73 kW/100 PS ab 14.990 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Peugeot 308 GTi – Franzosen-Power für 35.000 Euro

Zum Preis von 34.950 Euro ist ab sofort der Peugeot 308 GTi bestellbar. Die Spitzenversion des kompakten Fünftürers wird von einem 200 kW/272 PS starken 1,6-Liter-Turbobenziner angetrieben, der an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt ist. Die 330 Nm werden an die Vorderachse geleitet und von einem mechanischen Torsen-Differential in Zaum gehalten. Darüber hinaus verfügt der Golf-GTI-Konkurrent über ein Sportfahrwerk, vergrößerte Bremsen und zwei verchromte Auspuffendrohre. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Schalensitzen Platz.

Der Peugeot tritt nicht nur gegen den leistungsmäßig schwächeren Golf GTI Performance (169 kW/230 PS, an 30.400 Euro) an, sondern auch gegen Modelle wie Ford Focus ST (184 kW/250 PS, ab 28.850 Euro), Seat Leon Cupra (195 kW/265 PS, ab 31.320 Euro) und das Auslaufmodell Renault Mégane RS (195 kW/265 PS, ab 27.950 Euro).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: VW Touran – Evolutionär verbessert

Als unangefochtener Bestseller unter den Kompaktvans ist sich der VW Touran in seiner Neuauflage natürlich treu geblieben. Geräumiger, leichter und minimal verteuert kommt die neue Generation im September zu den Händlern. Sie ist ab 23.350 Euro bestellbar, 100 Euro mehr als die Basisversion bisher kostete. Motorisiert ist der Kompaktvan dann mit einem 81 kW/110 PS starken Benziner.

Der mit fünf oder sieben Sitzplätzen bestellbare Fünftürer entsteht aus dem Modularen Querbaukasten von VW und wird dadurch je nach Ausführung bis zu 62 Kilogramm leichter. Und das, obwohl die zweite Generation in der Länge um 13 Zentimeter auf 4,53 Meter wächst. 11,3 Zentimeter mehr Radstand kommen Passagieren und Gepäck zugute. Dabei bleibt der Touran ein klassischer Van mit kurzer Motorhaube und kastenförmiger Karosserie.

Zum Markstart sind die Basismotorisierungen erhältlich, hier leistet sowohl der kleinste Benziner als auch der Diesel 81 kW/110 PS, je 5 PS mehr als beim Vorgänger. Größerer Beliebtheit dürften sich die mittleren Motorisierungen erfreuen, der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS oder der hubraum- und leistungsgleiche Benziner. Später folgen die Topmotorisierungen wie der aus dem Golf GTD bekannte Diesel mit 140 kW/190 PS oder der stärkste Benziner mit 132 kW/180 PS.

Erstmals kann man den Touran innen und außen mit sportlichen R-Paketen verzieren lassen. Zudem erhält der Bestseller ein modernes, onlinefähiges Infotainment-System, Assistenzsysteme aus der Golf-Familie, beispielsweise einen Spur- und einen Abstandshalter, Notbremsfunktion und Hilfen für das Ein- und Ausparken. Auch Voll-LED-Scheinwerfer sowie ein Head-up-Display sind (gegen Aufpreis) im Angebot.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Opel Astra K – Flacher, leichter, schärfer

Die neue Generation des Opel Astra soll nicht nur leichter, geräumiger und sparsamer sein als das aktuelle Modell. Ab dem Herbsts will der Kompakte auch mit gestrafftem Design gegen den Dauerrivalen VW Golf punkten.

Auf den ersten Blick könnte das gelingen. Der Fünftürer geht deutlich verändert in die fünfte Generation: Die Front ist flacher, der Kühlergrill wirkt optisch breiter und scharfe Sicken ziehen sich über Motorhaube sowie Flanken. Am Heck finden sich schwarz durchbrochene C-Säulen und schmale dreidimensionale Leuchten. Insgesamt wirkt der neue Astra deutlich dynamischer als sein Vorgänger – und grenzt sich so auch vom bewusst eher zurückhaltend gestalteten VW Golf ab. Trotz des markanteren Auftritts und eines laut Hersteller gewachsenen Platzangebots schrumpft der Kompakte beim Generationswechsel: In der Länge um knapp fünf Zentimeter auf 4,37 Meter, in der Breite um 3,4, in der Höhe um 2,6 Zentimeter. Dazu sorgt die neue technische Plattform für eine Gewichtsreduzierung – je nach Modell sollen zwischen 120 und 200 Kilogramm eingespart werden.

Am Heck gibt es schmale Leuchten
Am Heck gibt es schmale Leuchten

Ebenfalls komplett neu präsentiert sich der Innenraum. Zentrales Element ist wie mittlerweile in dieser Klasse üblich ein großer Touchscreen zwischen den vorderen Sitzplätzen. Mit dem Knöpfchen-Wirrwarr hat Opel aufgeräumt, die Bedienung wirkt durchdachter und reduzierter. Dazu gibt es eine moderne Handy-Integration für Apple- und Android-Smartphones. Der Fahrer blickt durch ein Dreispeichenlenkrad auf vier Rundinstrumente und einen weiteren kleinen Bildschirm.

Zur neuen Plattform gibt es auch jede Menge frischer Triebwerke, die mittelfristig ein Leistungsspektrum von 95 bis 200 PS abdecken werden. Zu den wichtigsten Neuheiten zählt der erste Dreizylinder in einem Kompakt-Klasse-Modell von Opel. Nur 1,0 Liter groß, kommt er mit Turbo-Hilfe auf 77 kW/105 PS. Auf gleicher Technik-Basis gibt es außerdem eine neue Variante mit vier Zylindern, 1,4 Litern Hubraum und 107 kW/145 PS. Und auch bei der sonstigen Technik gibt es Premieren: etwa die ersten Matrix-Voll-LED-Scheinwerfer in der Kompaktklasse. Sie leuchten die Straße besonders gut aus und ermöglichen durch einzeln steuerbare Module blendfreies Dauerfernlicht. Dazu gibt im Astra Opels aus den USA importierter Telematikdienst „OnStar“ sein Debut. Der Dienst bietet einen privaten Telesekretär und WiFi-Hotspots für bis zu neun mobile Endgeräte. Dazu gibt es ein Notrufsystem, das beim Auslösen der Airbags automatisch den Rettungsdienst informiert.

Der Innenraum wurde entrümpelt
Der Innenraum wurde entrümpelt

Preise nennt Opel noch nicht. Wenn der neue Astra nach der Premiere auf der IAA auf den Markt kommt, wird er, wie aus Unternehmenskreisen zu erfahren war, nicht mehr kosten als das aktuelle Modell. Das gibt es mit einem 85 kW/115-PS-Benziner derzeit für 17.260 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Mini One: First-Fünftürer Für die Basis

Den fünftürigen Mini gibt es ab März in der besonders günstigen Basisversion Mini One First, die schon beim Dreitürer den Einstieg markiert. Der bekannte Dreizylinder-Turbobenziner (1,2 Liter) leistet 55 kW/75 PS. Der fünftürige Kleinwagen kostet so 16.800 Euro, 900 Euro mehr als die dreitürige Variante.

Der Fünftürer ist 16 Zentimeter länger als der dreitürige Mini und bietet mehr Platz auf der Rückbank und im Kofferraum. Die Kraft wird über ein Sechsganggetriebe übertragen. 5,2 Liter auf 100 Kilometer gibt die BMW-Tochter als Verbrauch an (121 Gramm CO2/km). Mit dem neuen Aggregat sind für den fünftürigen Mini nun – analog zum Dreitürer – sieben Motorvarianten erhältlich, vier Benzin- und drei Dieseltriebwerke, zwischen 55 kW/75 PS und 141 kW/192 PS.
Trotz des neuen Basismodells bleibt der Mini eines der teureren Modelle im Kleinwagen-Markt. Zum Vergleich: Ein 75-PS-Polo ist ab rund 13.400 Euro zu haben.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Der neue Citigo von Skoda

Fahrbericht Skoda Citigo: Der kleine Große

Bevor ich den kleinen Skoda Citigo zum Testen bekommen habe, ist er mir auf den Straßen gar nicht weiter aufgefallen. Als er dann so in Candy-White vor mir stand, musste ich zugeben, dass er doch recht schick anzusehen war. Da ich als Großstadtmädl viel in der City herumdüse, ist der 3,56 Meter lange, 1,65 Meter breite und 1,48 Meter hohe Skoda Citigo der perfekte Begleiter. Er gehört zu den kompaktesten und zugleich geräumigsten Fahrzeugen seines Segments. Ich war positiv überrascht über das schnittige Design, das als erstes Modell überhaupt das neue Fahrzeuglogo in Chrom der Marke vor sich hertragen darf.
Das neue Skoda Logo ziert die Citigo Front

Der Lamellen-Kühlergrill umrahmt von einem Chromrahmen und die charakteristischen Scheinwerfer vermitteln zusammen mit dem neuen Logo das typische Skoda Aussehen. Klare Konturen und die markentypische C-Form der Heckleuchten machen den Skoda Citigo auch von hinten unverwechselbar. Man hatte mir einen Fünftürer hingestellt, sodass etwaige Mitfahrer auch hinten bequem einsteigen konnten, ohne sich durch zu enge Sitze quetschen zu müssen. Der Fondeinstieg ist einfach und es finden sogar 3 Personen bequem auf der Rückbank platz. Selbst Sitzriesen können beruhigt einsteigen und sicher sein, dass ihr Kopf von der Fahrzeugdecke fern bleibt.
Minimalistischer geräimiger Font im neuen Skoda Citigo

Das Interieur des Fünftürers ist relativ minimalistisch gehalten. Die bequemen Sitze bieten vernünftigen Seitenhalt und sorgen dafür, dass man auch nach 2 Stunden im Stau auf dem Weg an die Ostsee noch entspannt auf seinen vier Buchstaben sitzen kann. Ein paar kleine Chromdetails versuchen davon abzulenken, dass an den Türverkleidungen und Kofferraumseiten das nackte Blech zu sehen ist. Durch die vielen Ablagen gibt es viel praktischen Stauraum. Auch der Kofferraum kann sich mit seinen 251 Liter Volumen sehen lassen. Bei umgeklappter Rückbank wächst dieser sogar auf ganze 951 Liter. Perfekt zum Shoppen ist der Kleine also schon mal. Doch leider fehlt das Kofferraumlicht und die Ablage, die normalerweise beim Schließen des Kofferraumdeckels mit runter geht, muss immer manuell geklappt werden. Ein wenig nervig, wenn man sonst etwas anderes gewöhnt ist.

Geräumiger Kofferraum im Skoda Citigo

Bei über 30 Grad auf dem Weg an die Ostsee kommt die Klimaanlage gerade recht. Diese gibt es allerdings erst ab der Ausstattung ‚Elegance’ serienmäßig. Schade dabei ist, dass in der Mittelkonsole die Luftausströmer fehlen, sodass mein Mitfahrer hinten von der kühlen Brise nur wenig mitbekam. Zum Glück konnte er hinten die kleinen Seitenfenster ausklappen. Die automatischen Fensterheber sind eher semi gut, denn man muss den Knopf gedrückt halten, damit sie komplett aufgehen. Beim Rückwärtsfahren waren die Parksensoren besonders hilfreich, bei dem Modell waren die getönten Scheiben hinten nämlich nur schlecht zu ‚durchschauen’. Sobald man den Rückwärtsgang reingekloppt bekommen hat, was sich hin und wieder als zäh erwies, klappte das Einparken wunderbar. Der Bordcomputer lieferte alle wissenswerten Daten rund um den kleinen Stadtflitzer und ließ sich leicht bedienen. Navigationsfunktion inklusive.

Beim Verbrauch war ich wirklich überrascht. Bei den zwei neuen Dreizylinder-Benzinmotoren, die beim Citigo zur Auswahl stehen, durfte ich den Elegance 1,0 MPI mit 75 PS und einem 5-Gang-Schaltgetriebe testen. Beide Motoren verfügen über einen Hubraum von einem Liter (999 cm3) und leisten 44 kW (60 PS) (bzw. 55 kW (75 PS)). Die Emissionen betragen 95 g/km CO2. Motoren und Getriebe sind auf optimale Treibstoffeffizienz in der Stadt und im städtischen Umfeld ausgelegt. Die kleine Schüssel erreicht im Kurzstreckenverkehr schnell Betriebstemperatur und arbeitet damit äußerst wirtschaftlich. Das wirkt sich sehr positiv auf den Verbrauch aus.

Praktischer Stadtflitzer: Der Skoda Citigo

In der sparsamsten Variante Green tec mit Start-Stopp-Automatik, liegt der durchschnittliche kombinierte Verbrauch bei 4,1 Litern / 100 km. In der Stadt kam ich tatsächlich nicht über 4,7 Liter und auch auf dem längeren Fahrtweg in den Osten blieb der Verbrauchswert unter 5 Litern / 100 km. Wäre ich nicht mit Sack und Pack an die Ostsee gefahren, hätte ich in meinen 2 Testwochen gar nicht zu tanken gebraucht. Der Fahrspaß war dank der 75 PS auch nicht zu verachten. Im Gegenteil. Er war so gut, dass ich direkt in eine Foto-Falle getappt bin und das direkt am zweiten Tag. Soviel zum Thema flotter Flitzer.

Der Einstiegspreis für den jüngsten Spross der Skoda Familie liegt bei 8.890 Euro. Mit der besonders Kraftstoff sparenden Green tec-Technologie kann er schon für 9.990 Euro geordert werden. Insgesamt bietet der tschechische Automobilkonzern drei Varianten des Citigo zu einem Preis von unter 10.000 Euro an.

Fazit: Wer ein vernünftiges Stadtauto zu einem fairen Preis sucht, bei dem es egal ist, dass hier und da der Rotstift angesetzt wurde, ist mit dem Skoda Citigo gut bedient. Dank seiner kompakten Maße und der guten Übersicht ist auch das Einparken in jeder Verkehrssituation kein Problem. Selbst wenn man dem Fahrspaß etwas zu sehr frönen sollte, pendelt sich der Verbrauch bei annehmbaren Werten ein und das tut beim Tanken dann nicht so weh. Der recht günstige Preis und die qualitativ hochwertige Technik machen den Citigo zu einem praktischen und guten Begleiter im Alltag.

Fotos: Skoda

HONDA gibt auf der IAA 2013 Vollgas!

Die Weltpremiere des neuen Civic Tourer und der Modelljahrgang 2014 des Civic Fünftürers stehen für Honda im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. Weitere Highlights am Stand des weltgrößten Motorenherstellers sind das Konzeptfahrzeug des Supersportwagens NSX sowie diverse moderne und historische Rennmaschinen, die die sportlichen Gene der Marke Honda unterstreichen. 

Civic Tourer und Civic Fünftürer (Modelljahr 2014)
Das Serienmodell des neuen Civic Tourer feiert auf der diesjährigen IAA seine Weltpremiere. Trotz seines sportlich-schlanken Äußeren zählt der Innenraum des Kompaktkombis zu den größten seiner Klasse. Der neue Civic Tourer wurde in Europa entwickelt. Gebaut wird er im europäischen Honda Werk in Swindon (Großbritannien). Anfang 2014 rollt er in den Handel.

Zu einer Stärkung der gesamten Civic-Modellfamilie soll auch der Civic Fünftürer einen wesentlichen Beitrag leisten, der ab dem Jahrgang 2014 außen und innen einige Veränderungen aufweist. Auf der IAA werden die Neuerungen erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.   

NSX Concept
Zu den sportlichen Highlights auf dem Honda Stand zählt das NSX Concept, das im Frühjahr in Genf seine Europapremiere feierte. Die jüngste Evolutionsstufe zeigt, wie der Supersportler einmal aussehen könnte, und gibt einen ersten Ausblick auf das mögliche Innendesign des neuen NSX. Der fungiert gleichzeitig als Speerspitze der neuen Motor- und Antriebsgeneration „Earth Dreams Technology“, mit der Honda ein herausragendes Verhältnis von Fahrspaß und Umweltfreundlichkeit bieten will.

McLaren Honda MP4/4 Formel-1-Bolide
2015 kehrt Honda gemeinsam mit McLaren in die Formel 1 zurück. Auf der IAA lässt der MP4/4 die glorreiche Vergangenheit der beiden Partner aufleben. Angetrieben von einem Doppelturbo-Mittelmotor mit 1.500 cm3 Hubraum, dominierte der Kult-Bolide im Jahr 1988 die Königsklasse des automobilen Motorsports. Mit ihm gewann das Team 15 von 16 Rennen, markierte damit einen Rekord und sicherte sich sowohl den Fahrer- als auch den Konstrukteurstitel. 

Honda Civic WTCC 
Seit Anfang des Jahres kämpft Honda in der World Touring Car Championship, kurz WTCC, um Punkte und Pokale. Auf der IAA präsentiert Honda das Wettkampfgerät der Werksfahrer Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro, den Civic WTCC. Sein Herzstück ist der HR412E, ein maßgeschneiderter 1,6-Liter-Vierzylinder-Benzinmotor mit Turbolader und Direkteinspritzung.

Vorgestellt: Suzuki Swift Sport – 5-Türer

Der Suzuki Swift ist das Erfolgsmodell des japanischen Importeurs in Deutschland und in der 136 PS  Sport-Version, ein dynamisches dazu.  Bislang hatte Suzuki die sportlichste Swift-Variante nur als Dreitürer im Programm, das ändert sich nun. Ab September wird der knuffige Kompakte auch in einer Fünftürigen-Variante angeboten.

Suzuki Swift Sport – Der Fünftürer

Eine kurze Runde durch den Taunus hat mir bestätigt, der Swift bleibt auch mit zwei zusätzlichen Türen seinem Charakter treu. Handlich und mit einem drehfreudigen Motor ausgerüstet, zieht es den Swift locker die von Motorrad-Fahrern geliebte Strecke von Oberursel in Richtung Feldberg hinauf. Der Swift überzeugt auf den kurvigen Landstraßen durch ein knackiges Einlenkverhalten und eine Federung die sportlich abgestimmt wurde, aber genug Raum für Fahrkomfort auf den zum Teil aus wildem Asphalt-Flickwerk bestehenden Landstraßen Süd-Hessens bietet.

Suzuki Swift Sport Fünf türen

Was ist neu am Swift Sport?

In der Tat – es sind wirklich nur die zwei zusätzlichen Türen. Damit wird aus dem quirligen Stadt- und Landstraßenräuber nun ein Kompaktsportler mit doppelten Talenten. Der Einstieg für die Passagiere der zweiten Reihe gestaltet sich mühelos und auch das Design hat unter den zusätzlichen Türen nicht gelitten.

Und wie fährt sich der Dreitürer? Fahrbericht Suzuki Swift Dreitürer

Das Gewicht des Fünftürers liegt um 15 Kilogramm über dem Leergewicht des bekannten Modells, ist mit 1.130 Kilogramm aber noch absolut im grünen Bereich. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h bleibt ebenso wie die Höchstgeschwindigkeit gleich.

Suzuki Swift sport

Motorleistung:

136 PS

Beschleunigung 0 bis 100:

8,7 Sek.

Vmax:

195 km/h

Der Praxisnutzen steigt, das sportliche Talent bleibt

Wie beim Dreitürer so ist auch der Fünftürer in der „Sport-Variante“ bereits vollständig ausgestattet. Mit Bi-Xenon-Scheinwerfern, exklusiven 17″-Leichtmetallfelgen und 195er Breitreifen, ESP, Bluetooth-MP3 Radio, Keyless-Go und Sensoren für die Scheinwerfer und Scheibenwischer ist die umfangreiche Ausstattung auf einem gehobenen Niveau.

Wie im Dreitürer, so hat natürlich auch der um 800 € im Preis gestiegene Fünftürer die sportlichen Sitze mit mehr Seitenhalt, rote Ziernähte und ein 3-Speichen Lederlenkrad. Elektrische Fensterheber für die zweite Sitzreihe sind übrigens ebenso mit an Board.

Der Suzuki Swift Sport wird  in den Farben Galactic Gray  Metallic, Cosmic Black Pearl Metallic, Boost Blue Pearl Metallic und Cool White Pearl  Metallic angeboten.

Suzuki Swift Sport Fünftürer Farben

Verkaufsstart und Preise:
Geplanter Verkaufsstart in Deutschland ist Anfang September. Der Fünftürer kostet 19.790 Euro inkl. Metallic-Lackierung und damit genau 800 Euro mehr als der Dreitürer.