Meine Top 5 des Salon in Genf 2014

Top 5 – Der VW Amarok V8 TDI von mtm

MTM Amarok V8 TDI Genf

Während VW den Amarok nur mit einem eher putzigen Zweiliter Vierzylinder-Dieselmotor anbietet, hat der Tuner aus Wettstetten nun einen Umbau präsentiert, der Lust auf mehr macht. MTM hat einen 4.2  Liter V8 TDI in den großen PickUp gepackt. 410 PS und 930 Nm machen aus dem Amarok den Power-Kameraden, nachdem er schon immer aussah. Daumen hoch!

Amarok VW mtm v8 tdi

 

Top 4 – Fiat Panda cross

Fiat Panda Cross Genf automobilsalon

Das ich den kleinen FIAT Panda 4×4 gut finde, muss ich nicht noch einmal erwähnen. Der Fahrbericht zum Panda 4×4 kann hier im Blog nachgelesen werden. Als in Genf nun der Panda Cross präsentiert wurde war mir klar: Den oder keinen. Der Panda Cross hat keine andere Technik an Board als der normale 4×4. Dafür sieht er noch einmal eine Nummer schärfer aus.

Fiat Panda Cross Genf Automobilsalon 2014

 

Top 3 – Alfa Romeo 4C Spider

Alfa Romeo 4C Spider Genf automobilsalon

Die Spider-Version des Alfa Romeo 4C hatte ich für Genf nicht auf der Liste.  Als ich dann vor dem 4C Spider stand, war es jedoch um mich geschehen. Dieser Alfa Romeo 4C ist an sich schon ein genialer Zweisitzer. Endlich wieder ein Auto, gebaut – nur zum Auto fahren. Klein, handlich, leicht und extrem agil. Dank Kohlefaser ist der 4C in der Basisversion bereits sehr steif, so dass der Spider nicht wirklich schwerer wurde. Üblicherweise müssen Targa-Modelle immer mit aufwendigen Versteifungen nachgerüstet werden. Der 4C kann darauf verzichten. Und als Sahnehäubchen bekam der Spider neue Frontscheinwerfer. Im Gegensatz zum normalen 4C sehen die nun nicht mehr nach Insektenaugen aus.

Alfa Romeo Spider 4c Genf Automobilsalon

 

Top 2 – Maserati Alfieri

Der Alfiere fand seinen Weg als Designstudie nach Genf. Aber bereits jetzt ist klar, der Alfieri wird keine Studie bleiben. Das Konzeptmodell hat in Genf viel Staub aufgewirbelt. Der Messestand war gut besucht. Und die Augen der Besucher blieben lange auf dem betörend schön gezeichneten Maserati-Konzept kleben. Aber noch ist nicht klar, welche Plattform für den Alfieri in Frage kommt. Ob unter der Haube der V8 von Ferrari stammen wird – oder ob es dann noch nur zum V6 reicht?  Eventuell gibt es in Peking im nächsten Monat bereits Neuigkeiten.

 

Top 1 –  Mercedes-Benz S-Klasse Coupé

Bei den Stuttgarter läuft es momentan wie am Schnürchen. Der Stern produziert im Augenblick einen Erfolg nach dem anderen. Nach der neuen S-Klasse im letzten Jahr, feierte jetzt auch die wichtigste Baureihe des Daimlers ihre Premiere in Europa: Die intern als W205 bezeichnete C-Klasse wurde dabei von der Presse ebenso mit Begeisterung aufgenommen, wie die S-Klasse zuvor. Das Design von Gordon Wagener scheint nicht nur bei den Kunden, sondern auch bei den Profis zu anzukommen. Mit dem erfolgreichen Auftritt der C-Klasse war die Pflicht erledigt und es war Zeit für die Kür. Das S-Klasse Coupé bildet den krönenden Abschluss. Daher ist das S-Klasse Coupé  auch meine Top 1 für den Genfer Automobilsalon – viel Blech, nur zwei Türen, demnächst mit einer besonderen neuen Fahrwerkstechnik und völlig unnützen  Swarovski-Kristallen im Scheinwerfer. Das S-Klasse Coupé – mein Top 1 des Automobil-Salon in Genf.

 

 

 

 

Genf 2014: Fiat den Jeep geschrumpft

Man steht in Genf auf dem Automobilsalon, erblickt den neuen kleinen Jeep und denkt sich: Mensch, dieses Auto kenne ich doch irgendwoher.

Das ist kein Wunder, denn der kleinste Jeep aller Zeiten, sieht man mal vom Ur-Willys-Jeep ab, basiert doch in der Tat auf einem kleinen Fiat. Dem Fiat 500L.  Und das soll nun ein Jeep sein? Die kritische Frage muss gestattet sein.

FIAT hat den Jeep geschrumpft, das Ergebnis: Der Renegade

Genf 2014: Mit dem Renegade kommt der kleinste Jeep zur Welt!

Von der Herkunft als Fiat 500L, auch bekannt als Fiat Punto, ist nicht mehr viel übrig. Mit dem Renegade hat FIAT alles auf den Kopf gestellt und tief in der Trickkiste der Antriebstechniken gekramt. Insgesamt bietet der kleine Jeep 16 verschiedene Kombinationen aus Motor und Getriebe-Möglichkeiten an. Vier Benziner, zwei Turbodiesel und ein FlexFuel Motor (für E85-Treibstoff a.k.a. Ethanol), dazu kommen zwei manuelle Schaltgetriebe, ein Doppelkupplungsgetriebe und ein 9-Gang Automatikgetriebe von ZF.

Und weil der Jeep im Gelände auch als Jeep erfolgreich sein muss, gibt es auch beim Renegade, wie bereits beim Jeep Cherokee, eine Auswahl an Allradantriebs-Lösungen. Bis hin zur Trailhawk-Version mit Geländeuntersetzung, mehr Bodenfreiheit, mehr Federweg und mehr Böschungswinkel. Als Trailhawk bekommt der ehemals putzige 500L auch neue Dämpfer zum Spezialisten KONI. Diese arbeiten adaptiv und lassen sich für die konträren Bedürfnisse von Straßen- und Geländeeinsatz anpassen.  In der Trailhawk-Version soll auch der kleinste Jeep den Rubicon-Trail schaffen. „Das würde ich gerne erleben…“

Wer den Jeep Renegade (Projektname war Jeepster) nicht wegen seiner Offroad-Talente ordern will, sondern auf das Styling des kleinen SUV steht, der bekommt den 4.23 Meter langen Renegade auch mit Frontantrieb. Der Kofferraum schluckt zwischen 350 und 870 Litern.

Der Renegade wird in der zweiten Jahreshälfte 2014 zu den Händlern kommen, bei den Preisen hüllt sich FIAT, pardon, Jeep noch in Schweigen.

 

 

 

 

Genf 2014 – Der GT-R mit vier Sitzen Infiniti Q50 Eau Rouge

Präsentiert wurde er ja eigentlich bereits auf der North American International Autoshow in Detroit, auch bekannt als die NAIAS, aber erst jetzt auf dem Automobilsalon in Genf wurde das Geheimnis seines Antriebs gelüftet.

Infiniti Q50 Eau Rouge – oder der GT-R mit den vier Türen

Unter der leicht gewölbten Haube des besonderen Q50 steckt der Motor des Nissan GT-R, mit mehr Leistung. 568 PS und 600 Nm Drehmoment werden für die Kombination aus Business-Limousine und Ausnahme-Sportler genannt. Verteilt wird die Kraft je zur Hälfte auf die beiden Achsen des Q50 ER, das Getriebe stammt hierfür aus dem FX Vettel und ist demnach ein Siebengang-Automatikgetriebe mit Wandler.

Noch wurde die Entscheidung nicht gefällt ob und wann man den Q50 mit dem dicken 3.8 Liter V6 Bi-Turbo zum Eau Rouge adelt und in Serie herstellt. Eventuell wird es auch nur eine Kleinst-Serie geben? In den Tagen nach dem Genfer Automobil-Salon sollen weitere Testfahrten vom Top-Management vorgenommen werden.

Wenn in den Adern des INFINITI-Management wirklich soviel Benzin fließt wie man uns die ganze Zeit mit dem Engagement bei RedBull-Racing glaubhaft machen will, dann muss der Q50 Eau Rouge auf die Straße kommen. Mit genau diesem Styling. Mit edlem Echt-Carbon und feisten Rädern in schwarzen Kontrast zu diesem tiefen, leckeren, roten Farbton der Karosse.

Infiniti, bitte bauen!

Infiniti Eau Rouge 01 Genf 2014

Genf 2014: Galerie Skoda Vision C

Genf 2014: Skodas Coupè-Studie – mehr als eine Vision

Die Weltpremiere des Skoda VisionC steht für den nächsten Evolutionsschritt in der Formensprache der Marke Skoda. Gemeinsam mit dem Debut der Octavia-Modelle Scout und der Monte-Carlo-Sondermodellen vom Yeti, Rapid Spaceback und Citigo, bildet der Vision C den Höhepunkt des Genf-Auftritt der Marke.

Den Vision C stellt Kollege Hoenkhaus in einem Video vor:

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Genf 2014 – Mitsubishis Konzepte für die Zukunft

Mit gleich spannenden Konzepten kam der japanische Automobil-Hersteller Mitsubishi nach Genf. Dabei deckten die drei Modelle gleich die gesamte Palette vom Klein-SUV bis hin zu einem neuen Offroader ab. Mitsubishi stellt bei allen neuen Modellen die Umweltverträglichkeit und Effizienz an die erste Stelle. PHEV lautet das kryptische Zauberwort und steht für: Plugin-Hybrid Electric Vehicle.

Während es den Outlander bereits als PHEV-Version gibt, sprach man bei den drei Konzeptfahrzeugen noch nicht über die Details.

Mitsubishi Concept XR-PHEV

Straff gespannte Radhäuser, große Räder und in der Seite eine scharfe Charakterlinie. Der XR-PHEV spielt die scharfe Kante und zeigt an seiner Front die Formensprache der kommenden Mitsubishi-Modelle. Am XR-PHEV spielen die Chrom-Linien in der Front die Hauptrolle im Design. Schnittige Scheinwerfer und ein breiter Schlund vervollständigen die neue Nase.

Der XR-PHEV soll über ein ähnliches Antriebssystem verfügen wie der Outlander PHEV. Anstelle des 2 Liter großen Vierzylinder-Benziners soll im XR-PHEV jedoch ein 1.1 Liter großes Turbo-Aggregat mit Drei Zylindern zum Einsatz kommen.  Im Zusammenspiel mit den im Unterboden platzierten Batterien wird der XR sowohl als Parallel-Hybrid, wie auch als Seriell-Hybrid arbeiten. Auf einen elektrischen Allradantrieb wie beim Outlander will man beim XR, der im Kompakt-SUV-Segment zu Hause sein wird, jedoch verzichten. Das spart Gewicht und damit auch Kraftstoff.

Im rein elektrischen Betrieb sollen 85 Kilometer Reichweite möglich sein. Den Kraftstoffverbrauch gibt Mitsubishi mit 3.6 Liter auf 100 Kilometer an.

Noch ist der XR-PHEV jedoch nur ein Konzept – könnte aber bereits ein Ausblick auf den möglichen Nachfolger des ASX geben!

 

Mitsubishi Concept AR

Eine Nummer kleiner als der XR ist das Konzept AR geplant. Damit würde der Mitsubishi Concept AR in den Wettbewerb der besonders beliebten Kleinst-SUV eingreifen und dort auf Modelle wie den Peugeot 2008 oder den Opel Mokka treffen.

Die Proportionen und Konturen des Concept AR werden durch einen langen Radstand,
die kurze „Stupsnase“, scharfe Charakterlinien, einen schmalen Frontgrill in markantem Diamantmuster
sowie Luftauslässe in den hinteren Dachsäulen zur Reduzierung des Luftwiderstands geprägt.

Der Concept AR wurde als Mildhybrid konzipiert. Den Antrieb übernimmt ein neuer 1.1 Liter großer Dreizylinder-Turbomotor mit 136 PS. Zur Unterstützung kommt ein E-Motor der sowohl als Starter als auch als Generator dient und den Benzinmotor im Betrieb unterstützt. Der 10 kW starke Elektromotor arbeitet beim bremsen als Dynamo und wandelt somit Bewegung in Energie um.

 

Mitsubishi Concept GC-PHEV

Das dritte Konzeptfahrzeug der Marke Mitsubishi feierte in Genf seine Europa-Premiere. Der GC – GC steht hier für Grand Cruiser – wurde erstmalig im November 2013 auf der Tokyo Motorshow enthüllt. Als Fullsize SUV demonstriert der GC-PHEV die Kernkompetenzen der Japaner im Bereich der vollwertigen Allradfahrzeuge.  Wie beim Outlander soll auch beim GC die PHEV-Technik den Durchbruch zu mehr Effizienz in diesem Fahrzeugsegment bieten.

Permanenter Allradantrieb ist für einen vollwertigen SUV eine Selbstverständlichkeit. Im Falle des GC-PHEV wird ein 3 Liter V6 mit Aufladung, zusammen mit den E-Motoren für den Vortrieb sorgen.   Anders als beim Outlander PHEV wird die Kraft des Benzinmotors ganz klassisch über ein 8-Gang Automatikgetriebe mit Verteilergetriebe an die Achsen verteilt. Der Elektromotor bekommt einen Platz zwischen Motor und Getriebe und funktioniert so als Starter und Generator.

Beim Allradantrieb wird auch der mögliche Nachfolger des Pajero mit einer soliden Technik antreten. Elektronisch kontrollierte Sperrdifferentiale dürften zum GC-PHEV ebenso gut passen, wie die Plugin-Hybrid-Technik, die aus dem großen Offroader einen sparsamen Fullsize-SUV machen soll.

 

 

 

 

 

Genf 2014: Jeep Cherokee, bereits gefahren

In Genf feierte auch der neue Jeep Cherokee seine Premiere. Zum Design des neuen Offroaders hatte ich bereits ein paar Worte gefunden, als dieser im letzten Jahr in New York für den US-Markt vorgestellt wurde. In Genf nun die Europa-Premiere und die Chance den Cherokee noch einmal in echt zu sehen und – noch viel besser als nur anschauen:  Gleich einmal zu fahren.

Häuptling „gekniffenes Auge“ im kurzen Fahrbericht

Jeep Cherokee – der Muffin-SUV

Sie haben dem Beton Hügel den Namen „Muffin“ gegeben. Ein Muffin ist eigentlich ein süßes Hefegebäck und kommt aus dem Land der Dickmacher und süßen Verführungen, den USA. Das trifft sich gut, denn auf diesen Muffin treffe ich nun mit dem Ur-Amerikanischsten aller SUV, dem Jeep Cherokee.  Der Muffin steht auf einem Demo-Gelände eines Genfer-Fiat Händlers. Neben dem Muffin warten noch weitere fiese, beeindruckende und auch unangenehme Hindernisse auf den neuen Cherokee.

Jeep Cherokee Fahrbericht trailhawk 02 Genf automobilsalon 2014

Jeep Territory

Der Cherokee ist der kleine Bruder der „Jeep Grand Cherokee“ und basiert auf der „Compact-Plattform“ des FIAT Konzerns. Kaum zu glauben, aber auch die Alfa Romeo Giulietta steht auf dieser Plattform. Ist der Jeep Cherokee also ein SUV-Blender? Am Ende gar nur ein Halbblut-Indianer? Die Front des Jeep zeigt dank des typischen Kühlergrill noch eine Spur von Jeep-DNA, aber ohne Starrachsen und mit diesen kleinen Leuchten, die vor allem im Falle des Tagfahrlichtes aussehen wie zu gekniffene Augen, wirkt der neue Cherokee doch eher wie ein modischer Lifestyle-SUV. Und deren Fähigkeit für Offroad-Touren ist bekannterweise eher überschaubar.

Der Cherokee. Ein echter Jeep?

Starrachsen fährt heute kaum noch jemand durch die Gegend und der Nutzen von Gleichteilen ist auch nicht immer nur schlecht. Am Ende kommt es auf das Ergebnis an. Der Cherokee bekam unter anderem das neue 9-Gang Getriebe von ZF spendiert. Da wird eine gesonderte Getriebeuntersetzung überflüssig, die Gänge sind weit genug gespreizt um auch für Aufgaben wie „den Muffin“ gewappnet zu sein. Mit den zu gekniffenen Augen des Cherokee visiere ich den Muffin an. Leicht schräg anfahren, die Reifen auf der linken Seite klettern die Bettonfläche hinauf, schon wenige Meter später fährt der gesamte Cherokee in der Schräge. Die Übung am Muffin demonstriert, dass mit knapp 40° Schräglage die Welt zwar merkwürdig schief durch die Winschutzscheibe schaut, der Cherokee aber unbeeindruckt im Standgas um den Muffin herum kriecht.  Der Allradantrieb des Cherokee basiert auf einer „Hang-On-Lösung„, soll aber – und hier nehmen es die Jeep-Kunden ganz genau, der beste Allradantrieb in diesem Segment sein. Denn ein Jeep muss seine Talente abseits der Straße beweisen können.

Der Muffin war nur der Anfang, egal ob es im „Rock-Modus“ des Allradprogramms über einen Steinpfad geht, den man zu Fuß nicht laufen will, über schräg zusammengestellte Baumstämme oder eine Art Wanderdüne die schräg genommen werden muss. Zuerst blickt man steil in den Himmel, dann kippt die ganze Fuhre über den Kamm hinweg. Ein wenig mulmig wird einem in diesem Augenblick durchaus.

Der Cherokee – als Trailhawk mit Allradantrieb und 9-Stufen-Automatik, klettert unaufhaltsam drauf los.  Über fiese Betonpfade die den Cherokee munter von links nach rechts kippen lassen. Dazwischen sind immer wieder 1 bis 2 Räder vollständig in der Luft. Dem Trailhawk-Cherokee ist das egal. Der Allradantrieb leitet die Kraft, dank Bremseneingriff und gesperrter Hinterachse, an die Räder mit Kontakt zum Boden.

Die Kunden in unseren Breitengraden werden sich vermutlich für eines der beiden angebotenen Dieseltriebwerke entscheiden. Zur Auswahl steht hier der bekannte Multijet-Diesel mit 170 PS oder der Basis-Diesel mit 140 PS. Auch im Angebot, der von 3.6 auf 3.2 Liter Hubraum verkleinerte Pentastar V6-Benziner.  Bei der Allradtechnik greift Jeep tief in die Trickkiste und bietet 3 Systeme an. Active Drive I, II und Lock. Die Variante Jeep Active Drive I ist die klassische SUV-Lösung mit einem variablen Allradantrieb, der im Alltag die Hinterachse abkoppelt. Die Versionen Active II und Lock bieten eine Geländeuntersetzung an und im Falle des Jeep Active Drive Lock gibt es auch eine Hinterachsdifferentialsperre. Wer den Cherokee Trailhawk ordert bekommt also ordentliche Offroad-Technik geliefert.

Jeep Cherokee Fahrbericht 16 Genf automobilsalon 2014

„Ain’t no mountain high enough“

Wer die steilen Rampen hinauf fährt, muss auch wieder hinunter. Der Cherokee verfügt optional nicht nur über eine simple Bergabfahrthilfe. Einmal aktiviert lässt diese Hilfe den Cherokee exakt so schnell kriechen, wie der Fahrer per Ganghebel einstellt. 1 km/h, 2 km/h oder schneller. Einmal justiert krabbelt und klettert sich der Stadt-Indianer durch und über die Hindernisse.

Offroad war die Pflicht, Verarbeitung die Kür

Das der Jeep im Gelände der SUV sein musste, der am weitesten kommt, war klar. Hier gab es für die Entwickler des Offroaders – auch wenn man die Plattform des Konzerns nutzen musste – keine Ausreden. Das der Jeep im Innenraum aber nicht nur US-Käufer zufrieden stellt, dass kommt überraschend. Die Verarbeitung im Innenraum wirkt gut, die Materialien wirken sorgfältig ausgewählt und der Gesamteindruck ist auf europäischem Niveau.

Jeep Cherokee Fahrbericht 69 Genf automobilsalon 2014

Fazit:

Am Ende ist der Cherokee ein wenig wie ein Schoko-Muffin. Nicht das man diese Süßigkeit zum Leben bräuchte, aber ab und zu tut es ganz gut, wenn man zum Kaffee so ein Zuckerschock-Dessert bekommt. Und der Cherokee ist im automobilen Bereich ganz ähnlich. In unseren Breitengraden braucht man einen SUV mit echten Talenten ja eher selten, aber wenn es soweit ist – dann will man wissen, dass hinter der Optik auch die richtige Portion Talent steckt.

 

Galerie:

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Nano Flowcell Quant

Das Design? Ein moderner Supersportwagen, natürlich mit Flügeltüren. Die Leistung? Massive 925 PS aus vier E-Motoren. Die Technik? Laut Papier, revolutionär.

Nano Flowcell Quant e

In Genf habe ich das Konzeptfahrzeug nur mit wenig Aufmerksamkeit bedacht. Wie es sich aber nun herausstellt, hätte ich mir mehr Zeit nehmen sollen. Das Design des Quant e hat mich nicht besonders berührt, ein Supersportwagen-Design, lange Motorhaube, knackiges Heck und eine riesige Flügeltür. Und damit nichts, was man nicht auf jeder Automesse dutzendfach als die Zukunft der Sportwagen präsentiert bekommt.

Interessant ist allerdings die Technik. Nicht weil der Quant e mit e-Motoren angetrieben wird, deren Leistung beeindruckende 925 PS betragen soll. Nein. Auch nicht wegen der angestrebten Höchstgeschwindigkeit von 380 km/h oder der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in nur 2.8 Sekunden. Fabelwerte und Höchstleistungen gehören zu Konzeptstudien, wie das Käsefondue zur Schweiz. Anders als der reichhaltige Nähwert des Schweizer-Nationalgerichts, sind Konzeptstudien oftmals nicht besonders erfolgreich beim Sprung in die Serie und so bleiben Fabelwerte eben Fabelwerte.

Interessant ist die Idee der Kraftgewinnung. Der Quant e wird von Elektromotoren mit massiven Stromhunger angetrieben. Da ist die reine Batterietechnik keine Alternative. Bleibt die Brennstoffzelle oder eben „Flowcell“.

Flowcell – die Technik

Und hier verlasse ich mein Themengebiet und helfe mir mit Wikipedia aus:

Die (Redox-)Flussbatterie oder Redox-Flow-Zelle (Red für Reduktion = Elektronenaufnahme, Ox für Oxidation = Elektronenabgabe) – allgemeiner auch Flüssigbatterie oder Nasszelle genannt – ist eine Ausführungsform einesAkkumulators. Sie speichert elektrische Energie in chemischen Verbindungen, wobei die Reaktionspartner in einem Lösungsmittel in gelöster Form vorliegen. Die zwei energiespeichernden Elektrolyte zirkulieren dabei in zwei getrennten Kreisläufen, zwischen denen in der Zelle mittels einer Membran der Ionenaustausch erfolgt.

Schema einer Redox-Flusszelle (Redox Flow Cell) mit den dazugehörigen Elektrolytbehältern. In der eigentlichen elektrochemischen Zelle werden gelöste Stoffe reduziert bzw. oxidiert; die chemische Umwandlung in der Zelle ist durch den Farbverlauf angedeutet. Die Lösungen werden in Tanks gespeichert, die deutlich größer sein können als die elektrochemischen Zelle.

Aufgrund der im Vergleich zu einer einfachen Batterie aufwendigen Konstruktion, die mindestens zwei Pumpen für die Umwälzung der Elektrolyte benötigt, eignen sich Flussbatterien nicht für die Stromspeicherung für kleine Verbraucher, d.h. nicht für mobile Elektronik und nicht für den Heimgebrauch. Für größere Speicheranlagen, z.B. in Verbindung mit einem Windpark, sind sie aber vermutlich besser geeignet als z.B. Lithium-Ionen-Batterien, die immer teure organische Elektrolyte enthalten, während Flusszellen mit preiswerten wässrigen Lösungen konstruiert werden können. Die Eignung der Redox-Flow-Batterie für die Elektromobilität wird noch erforscht; der Vorteil daran wäre, dass ein Auftanken der Batterie mit flüssigem Elektrolyten möglich wäre, ähnlich dem heutigen Tanken von Kraftstoffen. Allerdings ist die Energiedichte solcher Systeme für Elektroautos bisher noch nicht hoch genug, so dass sie allenfalls für Busflotten geeignet wären. Der bisher am häufigsten eingesetzte und daher wichtigste Typ der Flusszelle ist der Vanadium-Redox-Akkumulator.

Die Redox-Flow-Zelle ist grundsätzlich mit der Brennstoffzelle, aber auch mit den Akkumulatoren verwandt (elektrochemische Reversibilität). Die Zellenspannung ist durch die Nernst-Gleichunggegeben und liegt bei praktischen Systemen zwischen 1,0 und 2,2 V.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Zelle

 

Das klingt alles unfassbar spannend. Ein E-Mobil mit einer Reichweite von 600 km, im Falle des Quant e auch noch mit Kraft bis zum abwinken. Und aufladen lassen soll es sich an Zapfsäulen, die den Inhalt der Elektrolyt-Behälter austauschen.  Der größte Nachteil des Konzeptes bislang? Damit genug Kapazität vorhanden ist, trägt der Quant e zwei je 200 Liter große Tanks mit sich herum und kommt so – dank ebenso mächtig schweren e-Motoren, auf ein Leergewicht von 2.3 Tonnen.

 

Ist Flowcell die Zukunft der e-Mobilität?

Ich habe keine Ahnung. Die Technik wurde wohl damals von der NASA entwickelt, aber bislang gibt es nur stationäre Einsatzmöglichkeiten für diese Technik. Und auch wenn die Flowcell-Technik die Batterietechnik der Elektrofahrzeuge alt aussehen lässt, so muss auch hier erst einmal eine Infrastruktur aufgebaut werden. Und damit ist das ganze Konzept erst einmal nicht mehr als eine – zugegeben – sehr interessante Fingerübung des Schweizer Erfinders und Künstlers Nunzio La Vecchia. Doch der ist bislang eher durch weniger nachhaltige Projekte in Erinnerung geblieben.

So wird der Quant e wohl bleiben was er ist: Ein Konzeptfahrzeug.

 

 

Danke an Fabian, er hat mir vom Quant e erzählt!

Genf 2014: Citroën C4 Cactus Aventure

Während die Premiere des C4 Cactus in Genf für mich bereits ein Highlight darstellte, war der an sich schon coole C4 Cactus für die Citroën Leute anscheinend noch nicht „Highlight“ genug.  Da musste noch ein besonderes Konzept-Fahrzeug auf den Messestand.

Citroën C4  Cactus Aventure

Er ist der rauhe Zwilling des C4 Cactus, bereit für das Abenteuer. Mit ordentlich Bodenfreiheit, groben BF Goodrich Geländereifen, einer Dachbox und Gittern vor den Scheinwerfern. Während der C4 Cactus die Familien beglücken soll, will der Aventure die große weite Welt erobern.

Ein gelungenes Konzeptfahrzeug und trotzdem nah an der Serie.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Flotter Dreier mit dem besten aus 2 Kulturen und 3 Marken

Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot 108 – drei Autos, drei Marken – ein Auftrag!

Da macht man den Franzosen kein X für ein C vor!

Die Zusammenarbeit des PSA-Konzerns (Peugeot / Citroën) mit dem Riesen aus Japan (Toyota) scheint so gut gewesen zu sein, dass man daran festhält und nun in Genf die neueste Generation des Kleinwagens präsentierte.  Die Vorgänger Bande wurde immerhin 9 Jahre alt.

Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot 108 ganz neu!

Während Toyota dem Aygo ein schwarzes X in das Gesicht malte, erkennt man den Citroën an seinen freundlichen Augen, mit den zur Augenbraue geformten,  Standlichtern darüber. Der Peugeot gibt sich das neue Familiengesicht der eigenen Marke und wirkt im Kreise der beiden anderen aus dem Drillingspaket betont seriös.

Flottes Trio 27 Genf automobilsalon 2014

Der Toyota Aygo

Toyota will dem Kunden den persönlichen Style ermöglichen und lässt ihm die Chance, nicht nur unter peppigen Farben zu wählen, sondern gleich ganze Karosserieteile auszutauschen.  Mit nicht weniger als 1 Millionen Farbkombinationen will Toyota das Publikum der Menschen in den Urbanen Zentren erobern.

Flottes Trio 40 Genf automobilsalon 2014

169 Liter Kofferraumvolumen, ganze 3.46 Meter lang und in der Höhe gegenüber dem Vorgänger nur marginal flacher. Unter der Haube quängelt der 68 PS starke 1.0 Liter Dreizylinder um Aufmerksamkeit. Im Handel wird er im Sommer erscheinen – die Preise sind bislang jedoch noch nicht bekannt.

 

Flottes Trio 07 Genf automobilsalon 2014

Der Citroën C1

Auch der Citroën wird sowohl als Drei- wie auch als Fünftürer angeboten und optional mit einem Faltdach aus Stoffdach erhältlich sein. Oh, Wunder – auch der Citroën C1 ist 3.46 Meter lang. Bei der Ausstattungs lassen es die Franzosen ordentlich krachen: Da stehen Keyless-Go, Klimaautomatik und sogar eine Rückfahrkamera in den Preislisten.

Flottes Trio 04 Genf automobilsalon 2014

Klappt man die Rücksitze um, gibt es einen bis zu 755 Liter großen Kofferraum.

Unter der kurzen Motorhaube werkelt einer von zwei möglichen Benzinmotoren. Der Kunde kann zwischen 68 und 80 PS wählen.  Aber auch hier sind Preise und genaue Liefertermine noch nicht bekannt.

 

Flottes Trio 09 Genf automobilsalon 2014

Der Peugeot 108

Ob es der wuchtigeren Nase zu verdanken ist? Der Peugeot 108 ist 1 cm länger als seine beiden Drillings-Brüder. Zudem bekam er mit dem seriösen neuen Familiengesicht der Marke Peugeot eine extrem seriöse Optik verpasst. Die beiden anderen wirken da frecher, jugendlicher oder auch witziger.

Flottes Trio 11 Genf automobilsalon 2014

Wie bei den Kollegen, lässt sich auch der kleinste Peugeot mit ordentlich Extras aufrüsten. So spricht man bei Peugeot, Citroën und Toyota zwar noch nicht von Apples CarPlay, aber mit „Mirror-Link“ gibt es eine ähnliche Lösung um die Inhalte des Smartphones über das Touchscreen-Display der Multimedia-Einheit zu bedienen.

Die Motoren entsprechen denen des Citroën C1 und auch hier spricht noch niemand über Preise oder Termine.

 

Den Vogel schießt allerdings Citroën mit dem C1 Swiss & Me ab.

Citroen C1 swiss me 06 Genf automobilsalon 2014

Citroën C1 Swiss & Me

Die Studie könnte einen sportlichen C1 der Zukunft darstellen. Breitere Radhäuser, sportliche Farbkombinationen und große Räder. Während der Auspuff der mittig aus der Heckschürze lugt ruhig bleiben darf, wirken die Schnallen auf den Radhäuser unnütz. Die Farbkombination zu Ehren des Standorts (weiß und rot für die Schweiz) passt dagegen perfekt.

Citroën: Bitte bauen!

 

Citroen C1 swiss me 02 Genf automobilsalon 2014 Citroen C1 swiss me 08 Genf automobilsalon 2014 Citroen C1 swiss me 09 Genf automobilsalon 2014

Genf 2014: Highlight Nummer 2, der neue Twingo von Renault

Kleines Auto, großer Auftritt. Das wichtigste Auto auf dem Stand der Franzosen in Genf? Der neue Twingo! Renault zeigte am Genfer See die Neuauflage der wichtigen Kleinwagen-Ikone. Der neue Twingo kommt mit einem frischen Design und einer noch frischeren Technik. Dank einer fruchtvollen Zusammenarbeit mit der Daimler-Tochter smart, bekam der neue Twingo eine völlig neue Technik-Plattform und das bedeutet: Der Motor sitzt nun hinten!

Renault Twingo, die Wiedergeburt des frechen Kleinwagens

Renault Twingo 22 Genf automobilsalon 2014

Heckmotor und Heckantrieb sorgen für besondere Talente. Der neue Twingo bekam einen Wendekreis der andere Kleinwagen vor Neid erblassen lassen wird. 8.65 Meter und damit knapp ein Meter weniger als in dieser Klasse sonst üblich. Der Heckmotor und der Heckantrieb sorgen auch für ein ganz neues Raumgefühl im kleinen Franzosen. Zudem ist das Design völlig neu und erfrischend anders.

In der Länge schrumpfte der Twingo um zehn Zentimeter auf 3 Meter 59 – der Radstand aber wuchs um 13 Zentimeter auf 2 Meter 49. Das bedeutet kurze Überhänge und ein knackiges Layout. Fahrspass dürfte damit inklusive sein.

Renault Twingo 25 Genf automobilsalon 2014

Der neue Twingo wird nur als Fünftürer auf dem Markt erscheinen. Und auch im Innenraum will er durch Variabilität überzeugen. So wuchs zum Beispiel der Platz zwischen Instrumententräger und Heckklappe um 22 Zentimeter – ein Beweis für das neue Platzangebot. Die Lehne der Rücksitzbank lässt sich geteilt umklappen und gibt dann einen Laderaum von 1.35 m tiefe frei. Ebenso lässt sich die Lehne des Beifahrersitzes umklappen – dann können Bretter bis zu einer Länge von 2.20 Meter eingeladen werden.

Der neue Twingo startet mit zwei Dreizylinder-Benzinmotoren. Die Topmotorisierung ist der Turbomotor TCe 90 mit 90 PS. Das 898-Kubikzentimeter-Triebwerk mobilisiert ein maximales Drehmoment von 135 Nm und erfüllt die Abgasnorm Euro 6. Start & Stop-Automatik ist Serie.

Renault Twingo 33 Genf automobilsalon 2014

Der Basismotor ist ein Saugmotor – getauft: SCe 70 und schöpft aus 999 Kubikzentimeter Hubraum 51 kW/70 PS. Renault verspricht, dass auch dieser Motor mit genug Drehmoment auf die Straße kommt. Fahrspaß steht bei den kleinen Franzosen also ganz oben auf der Agenda.

Noch hat Renault keine Preise genannt.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: VW T-ROC, der nächste CrossHatch?

Automobilhersteller lieben das Spielfeld der „Kompakt und Subkompakt-SUV“ ebenso wie die Automobilkäufer. Die einen mögen den Gedanken, endlich wieder bequem einsteigen zu können, locker über LKW-Reifen zu schauen und mit der Rundumsicht weniger zu hadern und der Hersteller befriedigt die Wünsche der Käufer nach „neuen Modellen“ mit immer wieder neuen Interpretationen, der eigenen Technik. Aus dem Technik-Baukasten, rein in die Kleiderkammer und heraus kommt ein frisches Modell – ohne gleich dabei das Rad neu erfinden zu müssen. Das spart Entwicklungskosten und schenkt dem Markt eine Fülle an Modellen.

Selbst bei VW soll es nun einen „Sub-Kompakt-SUV“ auf Polo-Basis geben.  Lange nachdem andere Hersteller auf diesem Feld bereits erfolgreich sind, sehen die Mannen in Wolfsburg noch Platz für ein Modell unterhalb des Tiguan. Und im Design dann auch für den Tiguan-Nachfolger?  Ob eher als Golf-SUV oder Polo-SUV platziert, sicher bin ich mir beim T-ROC noch nicht. Fest steht – wer eine Studie auf den Stand stellt und dort mit einem Serientriebwerk präsentiert – der hat echte Pläne – fixe Pläne für die Zukunft des Modells.

VW T-ROC – der nächste CrossHatch?

CrossHatch hat Sebastian Bauer diese Fahrzeugklasse genannt. Denn auch wenn die Hersteller derzeit noch gerne von einem „kompakten SUV“ sprechen, so ist diese Bezeichnung in Ermangelung der Bodenfreiheit und der echten Chancen abseits von Teer und Asphalt doch ein wenig zu hoch gegriffen, bzw. das Auto schlicht zu nah an der Straße.

Der Volkswagen T-ROC könnte nach dem Mercedes GLA der nächste Vertreter der „CrossHatch“ Klasse werden. Wenn er denn in Serie kommt. 

Mit zwei Türen wird der Volkswagen Juke T-ROC auf jeden Fall nicht kommen. Auch im Segment unterhalb der aktuell „Kompakt-SUV“ getauften Fahrzeuge müssen vier Türe in das Blechkleid geschneidert werden.  Das Design des T-Roc erinnert mit den runden Scheinwerfer-Elementen in der Front durchaus an den Nissan Juke.  Ansonsten ist der T-ROC mit 4.18 Metern nicht ganz in der Golf-Klasse, aber deutlich oberhalb des Polos zu finden. Die zwei Türen und der massive Bügel der C-Säulen lassen in Verbindung mit dem Targa-Dach eine sportliche SUV-Kompakt-Targa-Coupe-Klein-Kompakt-Was-weiß-ich-denn-wer-ich-bin-Form entstehen. Die 19 Zoll Räder stehen mächtig in den Radhäusern. Darüber ziehen sich starke Schultern. Das Design des T-ROC hat die KRaft zu polarisieren.

Allerdings bekamen diese runden Lichteinhausungen bei VW eine größere Verantwortung als bei Nissan. Denn neben einer LED-Tagfahrlichtleiste sollen weitere LEDs als „schwenkbare Scheinwerfer“ dienen und montierte Kameras sorgen für ein klares Bild in der Multimedia-Einheit.  Die Idee klingt lustig. Denn bei der Bodenfreiheit des Konzeptfahrzeuges werden bereits Bordsteinkanten zu echten Hindernissen. Aber egal. Es ist die Idee, die zählt.

Der T-ROC wurde von VW auf dem aktuellen MQB aufgebaut und präsentiert unter der Motorhaube den Zweiliter-Turbodiesel mit 184 PS, der seine Kraft wiederum an ein Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen abgibt. Beides ist so aus der Serie bekannt und spricht einfach für eine sehr wahrscheinliche Serienfertigung des T-ROC in naher Zukunft.

Wenn es soweit kommen würde, spricht VW von einer Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h und einer Beschleunigung von unter 7 Sekunden auf Tempo 100. Damit wird der T-ROC zum Street-Rock. Bis es soweit ist, sollte der T-ROC allerdings noch ein wenig abspecken – 1.400 Kilo halte ich im Falle eines  Sub-Kompakt-SUV CrossHatch für zuviel Gewicht!

Das er das Targa-Dach und die Juke-Gedächtnisfront verliert, dürfte eh klar sein, oder?

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

 

Genf 2014: Der neue Juke Nismo RS

NISMO steht beim japanischen Autobauer Nissan für die gleiche Idee, die bei BMW hinter dem M, bei Mercedes hinter AMG und bei Audi hinter der quattro Gmbh steckt. Ein Plus an Power, ein Maximum an Fahrspass für Menschen mit einer besonderen Leidenschaft für das Thema Automobil.

In Genf hat Nissan das Facelift des Juke vorgestellt und gleich noch die scharfe Version Juke Nismo RS hinterher geschoben. Der kleine Crossover behält auch als NISMO RS den 1.6 Liter Turbomotor, bekam aber eine Leistungsspritze auf 218 PS. Etwas ungewöhnlich die Tatsache, dass nur der Juke NISMO RS mit Frontantrieb auch mehr Drehmoment bekam (+30 Nm), der Traktionsstarke Juke NISMO RS mit Allradantrieb jedoch bei den bisher bekannten 250 Nm blieb. Hier scheint die Kraftverteilung mit mehr Leistung überfordert gewesen zu sein. Schade drum.

Damit der Juke NISMO RS auch ordentlich klingt, bekam er eine neue Auspuffanlage. Wer gut klingt und schnell fährt, sollte auch sicher stoppen. Darum kümmern sich nun größere Bremsen an der Vorderachse. Mit einer neuen Abstimmung von Federn und Dämpfern, wurde das Fahrverhalten des Crossover angepasst, er soll zackig einlenken und auch bei wilden Kurvenkombinationen viel Spaß machen.  Dazu tragen auch die 18 Zoll-Felgen ihren Teil bei.

Den NISMO RS erkennt man gut an seinen roten Applikationen in der Stoßstange, den roten Bremszangen und natürlich dem RS-Logo an Front und Heck.

Im Innenraum empfängt einen der Geruch von Wildleder und wer will, der kann sich Recaro-Schalensitze als Option bestellen. Das Lenkrad bekam, wie der Juke NISMO auch, einen Wildleder-Einsatz. Alupedale und ein griffiger Schaltknauf sind Serie.

 

Was der Juke NISMO RS kosten wird, steht bislang noch nicht fest.

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Highlight Nummer 1 – der Citroen C4 Cactus

Ist er mutig, abgedreht, oder einfach nur ein typischer Franzose?

Mit dem in Genf der Welt-Öffentlichkeit zum ersten mal gezeigten C4 Cactus präsentiert der französische Automobil-Hersteller ein besonderes Modell. Ein stacheliger Name, aber weder im Inneren, noch außen auf dem Blech sind Stacheln zu finden. Ganz im Gegenteil. Der C4 Cactus, der im übrigen auf der aktuellen EMP2-Plattform des PSA-Konzern basiert, besticht ausschließlich durch neue Ideen. Zum Beispiel: Erstmalig gibt es es weiche Kunststoffpolster auf der Außenseite eines Automobils. So sollen hässliche Parkrempler der Vergangenheit angehören. Schön gedacht. Ungewöhnlich im Design.

Im Innenraum konzentriert man sich beim C4 Cactus, wie beim Bruder C4 Picasso, auf die notwendigsten Instrumente und Schalter. Infotainment und Klimaanlage lassen sich über das sieben Zoll Touchscreen steuern und auch sonst wirkt der Innenraum besonders aufgeräumt.

Dazu gesellen sich französische Sitze, breit wie ein Sofa und hoffentlich auch genauso bequem. Der C4 Cactus macht vieles anders als bisherige Automobile. Vor allem will er bequem sein, praktisch, nützlich und völlig problemlos.

 

 

Ich hätte ihn ja C4 Couch und nicht Cactus getauft.

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Der König der Heckflügel

Er soll der schnellste Fronttriebler auf der Nürburgring-Nordschleife werden. Diese Ansage wurde bereits vor eineinhalb Jahren getroffen und der Reigen der neuen sportlichen Kompakten nimmt nicht ab. In Genf zeigte HONDA den Civic Type-R Concept.

2015 soll der Civic Type-R auf die Straße kommen

Ein Rennwagen der für die Straße zugelassen wurde, nicht viel weniger soll es werden. Und er soll der König der Nordschleife werden. Vorerst ist der Civic Type-R vor allem der König der Heckflügel. Massiv thront das Spoilerwerk am Heck des kompakten Sportlers. Ausladend und in zwei Etagen, zudem aus Karbon geformt. Zwei Etagen darunter, die vierflutige Auspuffanlage und der sichtbar ausgeformte Diffusor.

In den Radhäusern stehen 20 Zoll große Räder und lassen den Sportler besonders stämmig wirken. Unter der Haube wird ein zwei Liter großer und 280 PS starker Vierzylinder-Turbo erwartet.

Bis es dann endlich soweit ist, müssen die Fotos aus Genf reichen:

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Der neue Audi TT

Okay, man darf es zugeben. Die Proportionen des neuen TT sind gelungen. Dank des Konzernbaukasten MQB wandern die Achsen weiter nach außen. Innen könnte das ein wenig mehr Platz ergeben, vor allem aber ergibt es äußerlich eine gestreckte Linie. Klare Linien. Sachliche Linien und kaum ein Lidstrich zu viel.

Der Kühlergrill wurde gestrafft, duckt sich flach über den Boden und wandert immer mehr in die Breite. Fast wirkt der neue TT als wäre er das bessere Vorbild der ehemaligen Design-Ikone. Große Lufteinlässe interpretieren die Sprache der Rennstrecke, silberne Diffusor-Elemente wollen die Ernsthaftigkeit dieser Ambitionen mit Nachdruck unterstreichen.

Die Scheinwerfer leuchten dank LED hell in und mit neuer Tagfahrlicht-Grafik. Im Cockpit wurde massiv aufgeräumt und fast meint man, die wichtigste Veränderung wäre im Armaturenträger versteckt.

Doch reicht der neue Fassaden-Anstrich an der Bauhaus-Stil Ikone?

Mitnichten. Bei Audi brennt die Hütte. Der Audi A4 wird auf sich warten lassen (mittlerweile wird Genf 2015 kolportiert), der Q7 wartet auf die Erlösung und auch der A8 wurde im letzten Jahr nur maßvoll aufgefrischt. Das einstige Wunderkind der deutschen Automobil-Industrie schwächelt im Irrgarten der eigenen Normierungen. Führungskräfte-Stühlerücken ist da ebenso wenig hilfreich wie die unsicher wirkende Strategie zum Thema E-Mobilität. Ein Patriarch der am ersten Messe-Tag davon spricht, dass er Tesla nicht ernst nehmen kann, hilft da auch nicht weiter.

So glimmt das Licht des Audi-Messehighlights trotz LED-Technik auf Sparflamme. 

Gerne würde ich die wichtigsten Fakten zum neuen TT auflisten. Dinge die neu sind. Dinge die besonders sind. Dinge die man einfach erwähnen muss. Aber – die Pressemeldung zum TT umfasst 3.626 Wörter und formt diese zu so wertvollen Absätzen wie diesen:

Zitate aus der Pressemeldung zum neuen Audi TT:

Als der Audi TT 1998 in der ersten Generation auf den Markt kam, war er ein Design-Revolutionär – seine streng geometrische, formal geschlossene Formensprache machte ihn zu einer Ikone mit enormer Strahlkraft. Bei der dritten TT-Generation haben die Audi-Designer viele dieser Ideen erneut aufgegriffen und in einen neuen Kontext gestellt, der zugleich dynamisch und facettenreich ist.

Wer Ideen erneut aufgreift, der gibt Ideenlosigkeit zu. Von erschreckender Ehrlichkeit würde ich in diesem Kontext sprechen.

Von oben gesehen, ähnelt die Instrumententafel einer Flugzeugtragfläche eines Flugzeugs; die runden Luftdüsen – ein klassisches TT-Feature – erinnern mit ihrem Turbinen-Design an Triebwerke. Die Ausströmer beinhalten sämtliche Bedienfunktionen der serienmäßigen Klimaanlage beziehungsweise der optionalen Klimaautomatik (Serie beim TTS). Die Regler für Sitzheizung, Temperatur, Ausrichtung, Luftverteilung und Stärke des Luftstroms liegen in ihren Achsenzentren, bei der Klimaautomatik zeigen kleine Displays die gewählte Einstellung an.

Da komme ich nicht umhin, mich zu fragen was der Verfasser dieser Zeilen geraucht hat. Ich bin viel Bullshit-Bingo und PR-Prosa aus Pressemeldungen gewohnt, diese Textpassage ist aber definitiv ein Highlight.

Eine komprimierte Form der Neuigkeiten zu diesem Modell muss ich daher leider schuldig bleiben. Um aus über 3.600 Wörtern die Fakten zusammen zu suchen, fehlt mir schlicht die Zeit. (Hier: Der Link zur Original-Meldung.)

Und so bleiben nach der Premiere des Audi TT viele Fragen offen. 

 

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Der neue Audi TT quattro sport

Als am Vormittag des vergangenen Montags die ersten Fotos des neuen Audi TT im Internet auftauchten, da war die Erschütterung auf meiner Seite groß. Der neue TT sah aus, wie der alte TT. Die offizielle Weltpremiere war am Dienstag in Genf, das Interesse gewohnt groß. Und wie die Audi-Presseabteilung verlautbart, das Feedback war überwiegend positiv.

Nun denn. Ich finde den neuen Audi TT gefährlich langweilig.  Und wenn man liest was ein gewisser Tom Grünweg auf spiegel.de veröffentlicht hat, dann bekommt man das Gefühl, auch in Ingolstadt gab es Zweifel am „News-Charakter“ des neuen TT. Also bekam der neue Audi TT für Genf noch schnell eine scharfe Version zur Seite gestellt.

420 PS im Audi TT quattro sport concept

Da hat man in einem Aufwasch nicht nur die Last von den schmalen Schultern des TT genommen, sondern auch den Leistungsrekord für Zweiliter-Turbomotoren geschnupft. Bislang lag der in Affalterbach und galt den 45er Versionen von AMG.

„Mit unserem Showcar Audi TT quattro sport concept wollen wir demonstrieren, was mit der Technik des neuen TT möglich ist, wenn man sie noch weiter zuspitzt“.

Erklärt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung.

Am Ende ist es eine Demonstration der Machbarkeit im neuen modularen Querbaukasten. Denn der neue TT nutzt, wie der Audi A3 auch, den MQB des Konzerns.

Der Audi TT quattro sport concept soll wirklich den Weg auf die Straße finden. Am Ende vermutlich nur in einer kleinen Serie, aber er soll kommen. Ob es bei 420 PS bleibt? Aktuell spricht man von einem 1.344 Kilogramm Sportler mit zwei Sitzen. Dank des Allradantriebes und einem Doppelkupplungsgetriebe – in Kombination mit dem TFSI-Berserker unter der Haube – sollen nach 3.7 Sekunden 100 km/h anliegen.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: Der Alfa 4C ohne Dach

Alfa Romeo nennt es eine Vorpremiere und so wirklich auf dem Programm hatte ich die offene Version des Alfa-Sportlers nicht. Aber macht es Sinn? Bereits die Serienversion des geschlossenen Sportlers ist so erfolgreich, dass Kunden der kompakten Mittelmotorversion bereits mit langen Wartezeiten rechnen müssen. Und jetzt auch noch das. Die Viagra-Version des 4C. Sinnhaftig oder nicht: Einfach geil!

Alfa 4C – Frischluftgeil

Der bislang größte Kritikpunkt des 4C wurde bei der Frischluftversion abgehakt. Die Scheinwerfer schauen nun nicht mehr wie Insekten aus einer fernen Galaxie aus. Diese Lampen darf Alfa Romeo getrost auch der 60 Kilogramm leichteren Coupé-Version spendieren. Ob – ob nicht. Bleibt abzuwarten.

An der Vorderachse drehen sich 18 Zoll große Leichtmetallräder mit Pirelli-Sportreifen. Auf der Hinterachse sind 19 Zoll große Leichtmetallräder zu finden.

Wie die aktuellen Serienfahrzeuge von Alfa Romeo ist die Studie mit der elektronischen Fahrdynamikregelung Alfa Romeo DNA ausgestattet. Mit ihrer Hilfe kann der Fahrer das Temperament des Spider an seine Vorlieben anpassen. Zusätzlich zu den drei Standardeinstellungen DYNAMIC, NATURAL und ALL WEATHER steht ein vierter Betriebsmodus zur Verfügung. In der Stufe RACE wird das Fahrerlebnis auf einer Rennstrecke noch intensiver.

Fest steht: Auch der Spider besitzt den nur 1.75 Liter großen Vierzylinderturbomotor und lässt die Tempo 100 Marke nach 4.5 Sekunden hinter sich!

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

 

Mercedes.me – Von der Hardware zur Software

Am Montagabend vor der Eröffnung des Automobil-Salon in Genf läutete Dr. Zetsche die Zukunft der Automobilhersteller ein. Der Vorabend zum wichtigsten Automobil-Salon in Europa ist traditionell geprägt von Veranstaltungen der großen Hersteller. Doch dieses Mal war die größte Neuheit kein Automobil, nicht die in Blech geformte Leidenschaft der Mobilität, keine Studie und auch kein neues Serien-Automobil. An diesem Abend wurde deutlich, wo die Herausforderungen der Zukunft liegen.  Dabei gelang dem Chef der Daimler AG ein gewohnt lockerer Auftritt.

Mercedes.me – Von der Hardware, zur Software.

Doch Dieter Zetsche hatte auch gute Gründe für seine souveräne Bühnen-Performance. Die Absatzzahlen der Stuttgarter glänzen mit dem Stern im Kühlergrill um die Wette. Und selbst in der Schweiz werden die Stuttgarter-Modelle gut verkauft, trotz der Entscheidung der Schweizer, die Einwanderung zu begrenzen. Scheinbar scheint dies aber nicht für die Edelmodelle der Automobil-Hersteller zu gelten. (So scherzte Dr. Z, das stammt nicht von mir!)

Mercedes-Benz at the Geneva International Auto Show 2014

Mercedes.me

Auch wenn die aktuellen Zahlen gut sind, die Hersteller bereiten sich für die Zeit vor, in denen die Menschen die Antwort auf die Frage nach der richtigen Mobilitätslösung nicht mehr im eigenen Auto sehen. Das ist nichts neues. Hier sind alle Hersteller mehr oder minder gut im Thema. Car-Sharing, Finanzierungen und Mitfahrzentralen. Dazu die Zusammenarbeit über die Grenzen der Straße hinweg. Allianzen werden geschmiedet. Allzu oft fallen die Lösungen jedoch als selbst begrenzte Chancen aus.

Mercedes-Benz geht nun einen Schritt weiter. 

Das digitale Leben ist längst zum Standard geworden. Wir nutzen den PC, das Smartphone und unsere Tablets um jederzeit online zu sein. Wir suchen nach Car-Sharing-Lösungen online, wir unterhalten uns online, wir teilen unsere Erlebnisse und Erfahrungen online. Das Internet ist kein fünftes Rad am Wagen, das Internet ist längst für viele Branchen zum Motor geworden. Ohne Smartphones keine Carsharing-Apps. Ohne diese Apps wären die heutigen Carsharing-Angebote weit unpopulärer.

Mobilitätswünsche sind aber nur ein Teil das Alltags zwischen Automobil und Internet. Und ausgerechnet die Firma mit der längsten Tradition im Automobilbau, ausgerechnet die ach so altbacken geglaubte Marke aus Stuttgart, präsentiert nun den ersten Ansatz eines neuen Zukunftsmarktes unter den Automobil-Herstellern.  Ein System das die Chancen des Internets und die Faszination der Vernetzung, mit dem Wunsch nach Mobilität, nach Unabhängigkeit und Individualität verbindet.

Logo Mercedes me // Logo Mercedes me

 

Die 5 Bausteine von mercedes.me

move.me Der erste Teil befriedigt den Wunsch nach Mobilität. Von a nach b, auch ohne eigenes Auto. Ganz egal ob es sich dabei nun um Car2Go (Carsharing) handelt, um moovel (ÖPNV, Taxis, Mietfahrräder) oder auch um darum, die Navigation am PC, am Smartphone oder Tablet zu erledigen und die Routenplanung an das eigene Auto zu schicken.  Die erste Säule von mercedes.me beantwortet die Fragen nach der Mobilität.

connect.me Wie voll ist eigentlich der Tank meines Autos? Wann muss er wieder in die Werkstatt? Brauche ich neue Wischerblätter? Ich will im Winter ein vorgeheiztes Auto, im Sommer soll es bitte gelüftet sein. Mit dem eigenen Auto sprechen, als wäre es lebendig. Die zweite Säule von mercedes.me steht für die Kommunikation zwischen Mensch und Auto. Auch wenn das Auto in der Tiefgarage steht und man selbst auf der Couch hockt.

assist.me  Der Weg zur nächsten Werkstatt? Einen Termin vereinbaren? Hilfe anfordern oder einfach Fragen zum eigenen Auto beantworten lassen? Die dritte Säule von mercedes.me ist dem Service-Gedanken verpflichtet. Denn Mercedes-Benz sieht in die Zukunft nicht nur die Verantwortung das beste Auto anzubieten, sondern auch den besten Service. Mit assist.me will man diesen Anspruch über die Grenzen von Hotlines, Endgeräten und Öffnungszeiten hinweg realisieren.

finance.me  Wer Carsharing für wenig sexy hält. Wer den Wunsch nach dem eigenen Auto erfüllen will, der findet mit der vierten Säule von mercedes.me die Antworten auf seine Fragen. Automobil-Hersteller sind bereits heute, in vielen Fällen, sehr erfolgreiche Banken. Mit finance.me kommt auch dieser Teil unter ein gemeinsames Dach.

inspire.me  Wer schon immer ein selbstfahrendes Auto mit Cappuccino-Automaten wollte, der kann seine Wünsche in der Zukunft direkt an Mercedes-Benz senden. Mercedes-Benz will mit der fünften Säule von mercedes.me den Dialog mit den aktuellen Kunden und den Kunden der Zukunft fördern. inspire.me dient als große Wunsch- und Gedankenaustausch-Plattform.  Bot Henry Ford zu Beginn der Automobilen Revolution sein Modell T noch in allen Farben an, die sich der Kunde wünscht, so lange der Farbwunsch: Schwarz war. Will Mercedes-Benz die Ideen der Kunden erfahren. Was wünscht sich der Automobilkäufer von morgen? Die Antworten wünscht sich Mercedes auf der ganz eigenen Plattform.

 

mercedes.me

Einen Vorabend zu einer Automobil-Messe, mit vielen Gästen aus der Automobilen-Medienwelt und dann steht kein Auto im Mittelpunkt? Bevor der Eindruck entstand, die Revolution: Die Entwicklung vom Hardware-Produzenten zum Software-Entwickler wäre bereites abgeschlossen – kam der Star des Genfer Automobilsalons doch noch zu seinem entsprechenden Auftritt.

Das neue Coupé der Königsklasse, das S-Coupé genoss nach dem Ausblick in die virtuelle Welt von morgen, die volle Aufmerksamkeit der Besucher. Man spürte förmlich wie froh einige waren, den Abend nicht rein theoretisch beenden zu müssen. Probe sitzen im neuen S-Klasse Coupé war vielen lieber, als über die Zukunft nachdenken zu müssen.

Zum Glück bietet Mercedes auch in Zukunft Autos für Menschen an, die mit Carsharing nichts am Hut haben.

Genf 2014: Die Damen des Automobilsalons

Kein Automobilsalon ohne hübsche Hostessen. Wer sich von all den neuen SUVs in den verschiedenen Klassen, den Sportwagen und den Conceptfahrzeugen gelangweilt fühlte, der lenkte seine Konzentration auf die Damen des Automobil-Salons in Genf 2014.

Echte Schönheiten – Genf 2014 – leicht geschminkt

Wobei auffällig war, je schöner die Dame, desto unwichtiger das Auto daneben. Da scheint es ein Muster zu geben 😉

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

Genf 2014: ABT Golf, die dunkle Macht mit 300 PS

Ende 2013 hat VW den neuen „R“ präsentiert und damit den GTI als stärksten Golf VII intern entthront. Bei ABT Sportsline im Allgäu ist man den magischen drei Buchstaben allerdings seit Jahrzehnten treu ergeben und hilft der kompakten Rakete mit einer „dezenten“ Leistungsspritze wieder zurück an die Spitze. Wie der serienmäßige Golf R schüttelt auch der ABT GTI souveräne 300 PS oder 221 kW aus dem Ärmel. Die Top Speed liegt bei aufregenden 258 km/h, in 5,8 Sekunden geht es von 0 auf 100 km/h. Auf dem diesjährigen Auto Salon Genf präsentieren die Äbte den Souverän der Kompaktklasse als Dark Edition mit besonders markantem Ornat und „Dark“-Schriftzügen auf C-Säule, Heckklappenaufsatz und Kopfstützen.

Das Karosserie-Kit umfasst Frontspoiler und Grill, Scheinwerferblenden, Seitenschweller, Spiegelkappen und den bereits erwähnten Heckklappenaufsatz sowie ein Heckschürzenset. „ABTgedunkelte“ Heckleuchten komplettieren das Angebot, bei dem jedes Element die Handschrift des stimmigen Allgäuer Gesamtkonzeptes trägt. Vier attraktive Edelstahl-Endrohrblenden unterstreichen den muskulösen Auftritt zusätzlich – sie sind natürlich schwarz verchromt. Die ABT CR Felge mit den fünf dynamischen Speichenpaaren passt ebenfalls perfekt zum außergewöhnlichen Charakter des dunklen ABT GTI. Erst recht, wenn sie in standesgemäßen 20 Zoll und auf Hochleistungsreifen der Größe 235/30 R20 auf die Straßen rollt.

„Unser schwarzer ABT ist der helle Wahnsinn und rangiert in der Golf-Hierarchie wieder ganz vorne“, schwärmt CEO Hans-Jürgen Abt. Seine Überlegenheit schöpft der „Über-Golf“ auch aus seinen fahrdynamischen Qualitäten: Neue Sport-Stabilisatoren und vor allem das intelligente ABT Gewindesportfahrwerk machen es möglich. Somit ist der ABT Golf VII GTI Dark Edition trotz seiner dunklen Seele technisch eine echte Lichtgestalt.

Genf 2014: Ein maßgeschneiderter P Zero bändigt den Hurrikan von Lamborghini

Für den neuen Lamborghini Huracan entwickelte Pirelli spezielle P Zero-Reifen.

Der neue Supersportwagen aus Sant’Agata nutzt P Zero Erstausrüstungsreifen in den Größen 245/30 ZR 20 an der Vorder- und 305/30 ZR 20 an der Hinterachse.

Die maßgeschneiderten Pirelli Reifen sind perfekt auf die kraftvolle Performance des Huracan abgestimmt, der in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt und eine Höchstgeschwindigkeit von über 325 km/h erreicht. Bei der Entwicklung dieser speziellen, durch ein L auf der Flanke gekennzeichneten P Zero Reifen, nutzte Pirelli einen Großteil der Simulationstechnik aus der Formel 1.

Dadurch konnte die Zahl der benötigten Reifen-Prototypen während der Entwicklungsphase um 50 Prozent reduziert werden. Durch den Einsatz von Mischungen direkt aus dem Motorsport gelang es, die Straßenlage und Grip des neuen P Zero gegenüber der Vorgängerversion um sieben Prozent zu steigern.

Dies ist ein weiterer Beleg für den kontinuierlichen und konstanten Entwicklungsprozess der Reifen dieser berühmten Produktfamilie. In intensiver Zusammenarbeit mit ihren Kollegen bei Lamborghini gelang es den Ingenieuren von Pirelli, das Profil der Reifen zu optimieren.

Lamborghini Huracan 05 Genf 2014 (5)

Zu den Ergebnissen gehören eine verbreiterte Radaufstandsfläche in Kurven sowie eine verbessere Druckverteilung auf die Fahrbahn. Daraus resultiert eine höhere Stabilität des Reifens bei allen Einsatzbedingungen.

Das asymmetrische Design des P Zero, das durch große Profilblöcke an der äußeren Schulter noch betont wird, ermöglicht optimale Stabilität bei sportlicher Fahrweise und verkürzt durch den Einsatz neuer Mischungen den Bremsweg um fünf Prozent. Der innere Teil des Laufflächenprofils weist eine größere Anzahl Rillen auf, dadurch soll mehr Antriebskraft auf die Straße übertragen werden. Die Entwicklung intensi-viert die Haftung zwischen Reifen und Straßenoberfläche, wodurch der Pneu weniger rutscht. Das Ergebnis ist eine erhöhte Fahrsicherheit, oberstes Ziel von Pirelli bei jeder technologischen Neuerung.

Pressemeldung

Apple CarPlay in der neuen C-Klasse

Stuttgart/Genf.  Als erster deutscher Premium-Hersteller bringt Mercedes-Benz das Infotainmentsystem „CarPlay“ von Apple ins Auto. Wie das System im Fahrzeug funktioniert, demonstriert Mercedes-Benz in einer neuen C-Klasse auf dem Genfer Automobilsalon. Google arbeitet ebenfalls an einem Incar-Infotainmentsystem: Sobald dieses auf den Markt kommt, werden Mercedes-Benz Kunden auch die Android-Welt in ihrem Auto erleben können. Damit bleibt Mercedes-Benz, nach der vor zwei Jahren vorgestellten Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App, Trendsetter bei der Smartphone-Integration in Automobilen. Ungeachtet dessen lassen sich alle gängigen Telefone mit dem Mercedes-Benz Multimedia-System COMAND Online verbinden und ermöglichen den Kunden den Zugang zum Netz und damit auch die sichere und komfortable Nutzung der Mercedes-Benz Apps.

Hier wächst zusammen, was zusammen gehört: Smartphones sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken, fest im Fahrzeug installierte Infotainmentsysteme kommunizieren heute intensiv mit der Außenwelt. Maximalen Komfort für Kunden bietet die nahtlose Integration beider Systeme.

Im vergangenen Juni kündigte Apple im Rahmen seiner 24. WWDC (Worldwide Developers Conference) mit „iOS in the Car“ ein so genanntes Incar-Infotainmentsystem an. Nun gab das Unternehmen offiziell Fertigstellung und Release der iPhone-basierten Lösung unter dem Namen „CarPlay“ bekannt. Mercedes-Benz hat das Vorhaben als einziger deutscher Premium-Fahrzeughersteller von Anfang an unterstützt und zeigt nun in Genf in einer neuen C-Klasse, wie das System im Fahrzeug funktioniert.

Sobald Google sein eigenes Incar-Infotainmentsystem auf den Markt bringt, werden Mercedes-Benz-Kunden auch die Android-Welt in ihrem Fahrzeug nutzen können. Wie ein Android-basiertes Incar-Infotainmentsystem aussehen kann, hat Mercedes-Benz bereits 2011 im SLS AMG eindrucksvoll gezeigt: Mit AMG Performance Media lassen sich Quer- und Längsbeschleunigungen anzeigen, ebenso Motorleistung, Drehmoment und GaspedalsteIlung. Runden auf der Rennstrecke können aufgezeichnet und zur persönlichen Fahranalyse später abgerufen werden. Weitere Funktionen wie Internetzugang und W-LAN Hotspot geraten da schnell zur Nebensache.

„Bereits vor zwei Jahren haben wir mit der Integration des Smartphones in unseren Fahrzeugen einen neuen Trend gesetzt, den Apple und Google aufgegriffen haben“, so Prof. Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Konzernforschung und Mercedes-Benz Cars Entwicklung. „Wir bieten unseren Kunden ein rundum perfektes Incar-Infotainmentsystem. Mit den neuesten verfügbaren Technologien entwickeln wir das vernetzte Fahrzeug ständig weiter, damit jeder Mercedes-Benz Fahrer sein persönliches Smartphone komfortabel und sicher im Auto nutzen kann.“

Car Connectivity Consortium entwickelt MirrorLink

Daher engagiert sich Mercedes-Benz seit Jahren in der Entwicklung solcher Lösungen. So war das Unternehmen 2011 Gründungsmitglied des Car Connectivity Consortiums (CCC): Hersteller von Mobiltelefonen, Technologieunternehmen und Fahrzeughersteller arbeiten gemeinsam an „MirrorLink“, einem einheitlichen Standard für die Integration von Smartphones in die Fahrzeugarchitektur. Das Ziel von Mercedes-Benz: Neben der Integration von iOS- und Android-basierten Geräten die maximale Kompatibilität für Mobiltelefone mit anderen Betriebssystemen anzubieten.

Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App

Vor zwei Jahren stellte Mercedes-Benz ebenfalls auf dem Genfer Salon eine wegweisende Innovation vor: Die Kombination von Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App ermöglichte erstmals in der Geschichte des Automobils eine vollumfängliche Smartphone-Integration in die Fahrzeugarchitektur und somit auch eine sichere und komfortable Bedienung während der Fahrt. Dabei wird im ersten Schritt das Smartphone kabelgebunden ans Fahrzeug angeschlossen (über das Drive Kit Plus) und zugleich aufgeladen. Eine von Mercedes-Benz programmierte Anwendung, die Digital DriveStyle-App, läuft auf dem Smartphone und bündelt alle wesentlichen Funktionen aus den Bereichen Social (z.B. Facebook, Twitter, Google+), Media (z.B. Aupeo Personal Radio) und Places (z.B. Navigation, Google Places). Dank der hohen Grafik- und Rechenleistung des Smartphones werden diese Funktionen brillant auf dem Fahrzeugdisplay dargestellt. Die Steuerung der Digital DriveStyle-App erfolgt dabei über den Controller im Fahrzeug. Außerdem kann mit Siri, dem digitalen Sprachassistenten des iPhones, kommuniziert werden, ohne dass man die Hände vom Lenkrad nehmen muss.

Aktuell sind Drive Kit Plus und Digital DriveStyle-App kompatibel mit den iPhone-Generationen 4 und 5. Die Unterstützung für Android-basierte Smartphones erfolgt ab Mitte des Jahres. Weitere Informationen gibt es unter http://drive-kit-plus.com.

COMAND Online und Mercedes-Benz Apps

Neben den Smartphone-basierten Lösungen bietet Mercedes-Benz seinen Kunden mit COMAND Online ein Highend-Infotainmentsystem, das keine Wünsche offen lässt. Navigation mit Echtzeitverkehrsservice, Digitalradio und TV-Tuner, Onlinezugang inklusive speziell für die Verwendung während der Fahrt optimierte Mercedes-Benz Apps oder ein W-LAN Hotspot im Fahrzeug sind nur einige der Umfänge von COMAND Online. Auch lassen sich Routen und Ziele von Google Maps und here.com (ehemals Navteq) aus dem Internet ans Fahrzeug senden, ebenso können Ziele aus der iPhone-App „Where To?“ der Firma FutureTap wie beispielsweise Restaurants oder Veranstaltungsorte ans Fahrzeug gesendet und in die Navigation übernommen werden.

Pressemeldung

Genf 2014: AUDI TT – Der neue .. oder doch nicht?

Eigentlich sollte der Vorhang erst morgen gelüftet werden. Aber wie das mit dem Internet so ist, sind bereits jetzt Fotos vom neuen Audi TT im Netz aufgetaucht.

Doch die Frage ist berechtigt. Ist es überhaupt der neue TT?

Wenn es wirklich der neue Audi TT ist, dann ist es wieder einmal ein lauwarmer Aufguss der bereits bekannten Design-Elemente. 2 große Lufteinlässe die so etwas wie den unteren Teil der Stoßstange formen, dazwischen der zu einem Sechseck in die Breite gezogene Kühlergrill. Die Lichter spielen mit einer Schattenfuge, der Rest ist wie immer.

Mehr zum neuen Audi TT dann morgen aus Genf!

Genf 2014: Apple kommt im Auto an!

Darauf habe ich lange gewartet! Dabei habe ich gar kein iPhone. Aber was heute von Apple präsentiert wurde zeigt in die vollkommen richtige Richtung. Die nahtlose Integration von Smartphone und dem Multimedia-System im Auto.

Nachdem Google vor ein paar Wochen in Las Vegas eine Kooperation mit Automobil-Herstellern präsentierte und Audi sogleich den Einzug von Googles Betriebssystem Android in die eigene Modellpalette ankündigte, zieht Apple nun nach.

Apple Car Play – Am Beispiel Mercedes-Benz

Aus „iOS in the Car“ wird Apple CarPlay. Eine sinnvolle und intuitiv zu nutzende Verbindung aus dem eigenen Smartphone und dem Multimediasystem im eigenen Auto. Aus der offiziellen Pressemitteilung von Apple gehen eine Menge von Herstellern hervor, die früher oder später eine Unterstützung von CarPlay anbieten wollen. Neben Ferrari und Volvo wird vor allem Mercedes-Benz die Integration von CarPlay in den eigenen Autos sofort anbieten.

Andere Hersteller wie BMW, Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Jaguar Land Rover, Kia, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Citroen, Subaru, Suzuki und Toyota wollen in absehbarer Zeit mit der Integration von Apple CarPlay nachziehen.

Kein wischen am Display bei Mercedes

Mercedes wird CarPlay in Genf am Beispiel der neuen C-Klasse demonstrieren. Allerdings wird man sich vor allem bei Herstellern wie Mercedes-Benz, die bislang keine Touchscreens nutzen, dennoch ein wenig umgewöhnen müssen. Während in Fahrzeugen mit Touchscreen die Benutzung von CarPlay ebenso funktioniert, wie auf dem Handy – per wischen und drücken auf die jeweiligen Apps oder in den Anwendungen – wird man bei Mercedes-Benz den neuen Touch-Controller für die Bedienung nutzen müssen. Ob das bequem und intuitiv ist? Auf dem Automobil-Salon in Genf wird es die erste Möglichkeit zum testen geben!

Nahtlos Integration des Smartphones

Auch wenn die Touch-Gesten vorerst nicht bei allen Herstellern funktionieren, die nahtlose Integration von Smartphone und dem Multimediasystem im Auto wird dutzende von Vorteile bringen. So wird sich Apples Siri per Sprachsteuerung des Fahrzeuges bedienen lassen. Ebenso leicht werden sich Routen planen und dann auf dem Display des Fahrzeuges anzeigen lassen.  Der einfache Zugriff per SIRI auf die eigenen Kontakte, Hörbücher oder Internetradio wird die Nutzung des Smartphones im Auto bedeutend vereinfachen.

Klar dürfte sein, dass nicht alle Apps den Weg vom Smarthpone in das Display des Autos finden werden. Youtube während der Fahrt, oder die Möglichkeit Angry Birds zu spielen dürfte nicht im Sinne des Erfinders sein. Wichtiger ist die Verbindung von Kommunikation und eigener Musik.

Mit Apple CarPlay wird das Multimedia-System des Fahrzeugs nur noch zu einer Schnittstelle die am Ende die eigenen Inhalte, die eigenen Apps präsentiert.

Apple CarPlay

Apply CarPlay wird als Teil des Update in iOS 7 verfügbar sein. Und mit dem iPhone 5, 5s und 5c funktionieren. Da Apple CarPlay bei Mercedes in der neuen C-Klasse noch in diesem Modelljahr laufen soll, dürfte auch das iOS 7 Update nicht weit entfernt sein 😉

Es sieht aus – als müsste ich mir nun doch mal ein iPhone zulegen.

 

Video

Genf 2014: Mercedes-Benz Livestream

Mercedes-Benz Livestream vom Automobilsalon in Genf!

Mercedes-Benz hat in Genf einen großen Auftritt. Neben dem neuen S-Klasse Coupé, wird auch der neue kompakte „SUV“ auf Basis der A-Klasse gezeigt. Den Fahrbericht zum schärfsten GLA, dem AMG 45 mit 360 PS starken Vierzylinder-Turbo konnte ich bereits online stellen. Und wie nicht anders zu erwarten, der GLA 45 AMG rockt den Asphalt.

Live-Programm im Livestream:
  • Montag, den 3. März 2014 ab 18:30, der Livestream von der Mercedes-Benz Media Night. Mit ersten frischen Ausblicken auf die neuen Modelle. Ein einschalten lohnt sich.
  • Dienstag, den 4. März 2014 ab 10:30, der Livestream direkt aus Genf. Von der Mercedes-Benz Presse-Konferenz.
  • Um 14:15 dann der Mercedes-Benz „Experten-Talk“ zur neuen Mercedes-Benz S-Klasse
  • Um 14:45 gibt es einen „Experten-Talk“ zur Zukunft der Mobilität.

Ein volles Programm und gute Gründe um sich den Livestream nach Hause, oder ins Büro auf den Bildschirm zu holen!

Nissan: Der smarte Rückspiegel

Vom Motorsport in die Serie. Ein Grundsatz der heute noch immer Bestand hat. Viele Entwicklungen finden zuerst den Weg auf die Rennstrecke, um dann später auch in der Serie eine Anwendung zu finden. Das dies auch bei einem so profanen Bauteil wie dem Innenspiegel funktioniert, beweist nun Nissan.

Neu ist es nicht, einen Monitor in den Innenspiegel zu packen. Neu ist jedoch die Umsetzung. So wird per Knopfdruck über die gesamte Spiegelbreite der hinter dem Glas liegende Monitor aktiviert. Dieser präsentiert dann ein hochauflösenden Bild von einer ebenso aufwendigen Kamera, die am Heck des Fahrzeuges montiert wurde.

Die Technik stammt aus dem Nissan ZEOD RC Rennwagen der in diesen Jahr in Le Mans bei den 24-Stunden antreten wird. Auch hier wird eine hochauflösende Kamera das rückwärtige Bild an einen Monitor im Cockpit schicken.

Der Vorteil der Kamera ist eine uneingeschränkte Sicht nach hinten. Das Bild im Spiegel wird weder von einer C-Säule eingeschränkt, noch von hoch gestapelten Gepäck. In Serie soll der „Smart-Mirror“ bereits im Frühjahr gehen. Zunächst jedoch nur in Japan. Ab 2015 wird der „Smart-Mirror“ dann auch im Rest der Welt angeboten. Wobei NISMO-Modelle zuerst mit diesem Feature ausgerüstet werden.

 

Genf 2014: Acht Töpfe für den Amarok

Während der Amarok Canyon mit seinem 180 PS starken Vierzylinder-Diesel gerade in der Redaktion zu Besuch war, schneit die Presse-Meldung von MTM ins Postfach.

VW Amarok – Maßanzug für acht Zylinder

MTM hat gemacht, was logisch erschien, dem Volkswagen AMAROK zu einem richtigen Motor verholfen. Der 4.2 Liter V8 TDI mit 410 PS wurde unter die große Haube des Volkswagen Pickup gepackt. Mit 930 Newtonmeter Kraft wird der AMAROK so zum Power-Pickup.

Binnen 6 Sekunden auf Tempo 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h. Um das alles ordentlich zu kontrollieren, wurden die hinteren Blattfedern gegen eine Luftfederung getauscht. Und weil der große und schwere AMAROK nun auch so richtig schnell ist, musste eine ordentliche Bremse mit an Board. An der Vorderachse sorgen nun 405 Millimeter große Scheiben für ordentlich Verzögerung.

Die 22″ großen Felgen des AMAROK MTM V8 stammen von BBS und wurden extra für dieses Fahrzeug angefertigt.  Bereift sind die mächtigen Räder mit Reifen in der Dimension: 295/40-22.

 

Genf 2014: ABT RS Q3 mit 410 PS

Eine Crossover-Alternative zu kompakten Raketen à la Golf R oder Audi S3 war bislang rar. Doch dann kam 2013 der knackige Audi RS Q3 mit satten 310 PS/228 kW. Die Ingenieure von ABT Sportsline sahen jedoch noch mehr Potenzial in dem schicken Ingolstädter, den sie auf Leistungs-Augenhöhe mit waschechten Sportwagen positionieren wollten. Es folgten ausgiebige Tests auf dem hauseigenen Rollenprüfstand und öffentlichen Straßen. Diese ergaben, dass der 2,5 Liter große Fünfzylinder gefahrlos eine Dauermehrleistung von 32 % verkraftet, wenn man technische Sorgfalt walten lässt. Somit leistet die Allgäuer Variante des RS Q3 nun stolze 410 PS bzw. 301 kW, das maximale Drehmoment beträgt 530 statt der serienmäßigen 420 Nm. In Genf präsentiert ABT das Power-SUV in „unschuldigem“ Weiß mit sehenswertem Dekor, womit diese Farbe ihr einst braves Image endgültig verloren haben dürfte.

ABT Power

Realisiert wurde die Maßnahme in Form eines Leistungsupgrades nach dem Prinzip ABT Power New Generation. „Bei diesem aufwändigen, schonenden und effizienten Verfahren kommen ein eigens entwickeltes Steuergerät – die ABT Engine Control – sowie maßgeschneiderte Software zum Einsatz“, erläutert Hans-Jürgen Abt, CEO des weltgrößten Veredlers für die Marken VW und Audi. Seine Überlegenheit schöpft das SUV jedoch nicht nur aus der schieren Motor-Power: Für ein noch agileres Handling verbaut ABT ein höhenverstellbares Sportfahrwerk, das ein Maximum an Fahrbahnfeedback und Dynamik gewährleisten.

 Prestige

Auch in puncto Überholprestige macht ABT den RS Q3 fit für die erste Liga. Eine neue Frontschürze nebst Grill bewirkt im Rückspiegel des Vordermanns eine ausreichende Differenzierung zur Basis. Zudem sorgen ein sportliches Dekorset und 21 Zoll große Leichtmetallräder vom Typ ABT DR für „schnelle“ Flanken. Ist der flinke Allgäuer erst einmal in Führung, sieht man von ihm nur noch die Rücklichter – und nicht zu vergessen das ABT Heckschürzenset inklusive Edelstahlschalldämpferanlage und vier Endrohren, die dem Serienheck mit seinem einzelnen Rohr deutlich mehr optische Dynamik verleihen.