Livestream von der Porsche Pressekonferenz aus Genf

Auf dem Automobil-Salon in Genf wird die deutsche Sportwagen-Ikone Porsche den Cayman GT4 präsentieren. Die vermutlich schärfste Porsche-Clubsport-Waffe, die so in Serie hergestellt wurde. Der Cayman GT4 wird auch dem ewigen Porsche-Idol 911 das Leben schwer machen, davon sind wir überzeugt.

Die Presse-Konferenz wird am 3. März um 11:30 live übertragen!

 

Genf 2015: Porsche 911 GT 3 RS und Cayman GT4

Beide sind die sportliche Speerspitze in ihrer Baureihe, beide sind ernsthafte Track-Tools. Beide feiern in Genf 2015 ihre Premiere. Beide beglücken ihre zukünftigen Piloten mit kompromisslosen Saugmotoren. Beide dürften bei Porsche aber auch den Abschied vom Saugmotor einläuten. Beide gehen über Grenzen hinweg. Der eine eher fröhlich lächelnd, der andere ein wenig grimmig mimend.

Porsche 911 GT 3 RS und Porsche Cayman GT4

Seit 2003 entwickelt Porsche auf Basis des jeweils aktuellen 911 GT3 eine RS-Version als höchste Ausbaustufe des 911. Immer mit einem Saugmotor. Immer ein reinrassiger Rennwagen.

Mit dem neuen 911 GT3 RS geht die fünfte Generation des Hochleistungssportwagens an den Start. Er unterbietet mit 7:20 Minuten für die Nürburgring-Nordschleife sogar den historischen Bestwert des Supersportwagens Carrera GT von knapp 7 Minuten 29 Sekunden, bleibt dabei ein voll Alltagstauglicher Sportwagen.

Sein motorisches Herz bildet ein Sechszylinder-Saugmotor mit Direkteinspritzung und einer Leistung von 500 PS. Fahrwerk und Aerodynamik sind Kompromiss frei auf Rundstrecken-Performance abgestimmt. Der intelligente Leichtbau gipfelt in einem Dach aus Magnesium, Fronthaube und vordere Kotflügel, Heckdeckel und -flügel sind aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CfK) gefertigt.

Mit dem neuen Cayman GT4 schöpft Porsche das fahrdynamische Potenzial der Mittelmotor-Sportwagen eindrucksvoll aus: Die Rundenzeit von 7:40 Minuten für die Nürburgring-Nordschleife platziert ihn als neue Referenz in seinem Segment. Der Hochleistungs-Sportwagen unterscheidet sich deutlich von den anderen Cayman-Modellen: Das 3,8-Liter-Triebwerk stammt vom 911 Carrera S und leistet 385 PS. Der komplett neue Bug mit tief herunter gezogenem Frontspoiler und zusätzlichem Luftauslass vor der Fronthaube sowie der Heckflügel machen ihn zum einzigen Cayman mit Abtrieb an beiden Achsen. Das Fahrwerk mit 30 Millimetern Tieferlegung und die sehr groß dimensionierten Bremsen sind mit Komponenten aus dem 911 GT3 motorsportlich ausgelegt.

Das sportliche Herz von Genf, noch pocht es frei saugend … 

 

 

 

 

Bildquelle: Alle Fotos: S. Baldauf / R. Kah

Koenigsegg Regera – Alles Plug-In Hybrid, oder was?

Der Herrscher* braucht für 1800PS kein Getriebe. Er schnickt das alles ganz normal über eine hydraulische Kupplung an die Hinterachse. Gut, untenrum, bei noch nicht herrschaftlichen Geschwindigkeiten, da lässt man sich von einer Hand voll elektrischen Diener unter die Drehmomentkurve greifen. Man sei deshalb aber trotzdem noch lange kein Hybrid.

Wunsch und Wahrheit liegen eben auch in der glitzernden Welt der Entrückten nah beieinander. So auch bei Koenigsegg. Denn: kombiniert man einen normalen Hubkolbenmurl mit einem Elektromotor, lässt die beiden zusammenspielen und aus verschiedenen Energiequellen tanken, dann hat man einen Hybrid. Ganz einfach.

Weil Hybrid für viele aber immer noch bloß nach Recycling klingt, möchten die stolzen Schweden das Wort bitte vermeiden. Überhaupt, so ein Ding sei zu komplex, zu groß, zu schwer, zu teuer und bringt viel zu wenig Vorteile. Ihre Idee hingegen sei genial. Spart Komplexität, Größe, Gewicht und Kosten. Sie bringt quasi nur Vorteile.

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien

Gut, das mit der Genialität ist so eine Sache. Oft wird sie mit Mut verwechselt, was am Ende dann zum Glück doch zwei grundverschiedene Dinge sind. Elon Musk und seine Teslas – eine mutige Entscheidung, keine geniale. Nunzio La Vecchia und seine Quants – ein mutiger Auftritt, weil man so genial gar nicht sein kann. Carl Benz war genial, mutig hingegen nicht, schließlich musste seine Frau Bertha die Kutsche durch die Pfalz lenken.

Was bleibt also nun für den Koenigsegg Regera? Eigentlich weder noch. Was jetzt irgendwie negativer klingt, als es gemeint ist. Weshalb wir ein bisschen erklären müssen. Elastizität zum Beispiel. Für den Techniker ist der elastische Bereich eines Motors der zwischen dem Punkt des höchsten Drehmoments und dem der höchsten Leistung. Je breiter die Spanne dazwischen, desto elastischer der Motor. Elastizität als Maß für wie kraftvoll ein Motor ist, oder: wie gut er durchzieht.

Und damit man beim Fahren immer in diesem Bereich bleiben kann, braucht es ein Getriebe. Was aber, wenn nicht? Wenn du dich stattdessen durch die Bereiche, in denen der Verbrenner noch nicht so richtig bei Laune ist, einfach elektrisch durchreißen lässt? Kann das funktionieren? Es kann. Denn: nur gut drei Sekunden braucht der Regera von 150km/h auf 250km/h. So elastisch ist nicht einmal ein Bugatti Veyron.

Möglich ist das deshalb, weil Hybrid ist, wenn man trotzdem lacht. Wenn ich also meinen 5.0 Liter V8 mit den großen Turbos starr im letzten Gang ins Chassis montiere, dann brauche ich eben ein paar entsprechend große Elektromotoren, die mir die gähnende Leere bis – sagen wir mal – 150km/h adäquat füllen. Es arbeiten deshalb zwei Motoren an den Antriebswellen direkt auf die Hinterräder und ein weiterer auf der Kurbelwelle. Zusammen ziehen sie mehr als 700PS und über 900Nm aus den mittschiffs montierten Akkus.  Und die reichen aus, um den Regera am absoluten Limit zu beschleunigen. Mehr Kraft können die 345er Michelins an der Hinterachse einfach nicht übertragen.

Es braucht also tatsächlich kein Getriebe. Zumindest für den hier vorliegenden Fall nicht, an dem sowieso alles am Wahnsinn kratzt. Warum dann aber von Effizienz und Packaging und Verlusten gesprochen wird? Keine Ahnung. 50% geringere Verluste im Vergleich zu einem herkömmlichen Antriebsstrang würde die hydraulische Kupplung mit der fixen Übersetzung bringen. Gut, 50% von? Eben, 50% von sagen wir mal 15%, viel mehr verliert ein modernes Auto vom Schwungrad zu den Rädern nicht mehr. Dafür aber den gesamten Bereich, in dem der Motor den besten Wirkungsgrad hat (und in dem man ihn mit einem normalen Wechselgetriebe halten könnte) herschenken? Das kann auch die beim Getriebe gesparten Prozente ruckzuck wieder zu Nichte machen.

Dazu kommt der Einsatzzweck. Was, wenn ich mit meinem Supercar nur vor die Eisdiele fahre? Ein paar Mal um mein Lieblingskaufhaus in London rolle und Gummis radiere? Dann ist der 9kWh-Akku ruckzuck leer. Direkt einspringen kann der V8 nicht, schließlich ist er fix übersetzt und bei solchem Bummeltempo im tiefsten aller Drehzahlkeller. Stattdessen: es wird ausgekuppelt und der 5.0 Liter Biturbo darf den Generator spielen. Mehr als 150kW kann das Akkupack aber nicht aufnehmen.

Was bleibt also? Ein Hypercar mit 1800PS Gesamtleistung und 2000Nm Drehmoment, das im ungünstigen Falle nur mit 150kW vorwärts kriecht. Da hilft dann auch ein Akrapovic Fishtail-Auspuff, den man feinst in die Diffusor-Finnen integriert hat nix. Gut, Apples CarPlay schon, bei so wenig motorischer Ablenkung kann man dann wenigstens am Display spielen, ohne das vor dem Fenster zuviel passiert.

Aber ansonsten? Wir sind etwas ratlos. Der Regera ist ein Hybrid. Er hat einen Verbrenner, drei Elektromotoren, eine Leistungselektronik, ein Akku und ein Getriebe (wenn auch ein fixes hydraulisches). Auch wenn Christian von Koenigsegg ihn nicht so nennen möchte und stetig betont, dass all die anderen Hybriden ja so schwer und komplex seien – wer ein Teil findet, das ein anderer Hybrid, sagen wir mal ein Mitsubishi Outlander PHEV, zusätzlich hat, der möge uns bitte Bescheid geben.

Das Argument, dass man eh nicht schneller beschleunigen könne, zieht auch nicht richtig. Bei nur einer angetriebenen Achse, okay. Warum aber nicht im Stile des 918 mit elektrischem Allrad? Die beiden Hinterachsmotoren des Regera funktionieren sowieso direkt und ohne Differenzial, es wäre also genau nicht schwerer geworden, wenn man sie auf die Vorderachse montiert hätte. Man hätte dann aber sehr wohl dem V8 ein normales Getriebe spendieren können. Das hätte vielleicht 50kg mehr gewogen, als der Regera mit seinenn 1628kg jetzt auf die Waage bringt, man hätte die mehr als 1100PS dann aber jederzeit mit voller Macht einsetzen können ohne (nun wäre es ja ein Allrad!) Schlupf auf die Straße gebracht.

Und wer jetzt mit dem Stichwort Package kommt, der liegt richtig. Der Koenigsegg Regera hat ein nämlich ein schlechtes. Vorne, da wo die Konkurrenz ganz normal ein großes Differenzial und einen fetten Motor unterbringt, da ist beim Koenigsegg kein Platz. Weil das Dach ja irgendwo hin muss. Nur: der Porsche ist auch ein targa. Die Schwaben haben eben einfach ein bisschen cleverer gepackt. Und der Regera muss mit Hinterradantrieb allein auskommen.

Was bleibt also? Ein beeindruckend schnelles Auto. Viel wichtiger aber: ein anderes. Eines, dessen Konzept neu ist. Und nur das zählt, weil etwas Neues gekauft wird. Ob es besser, schlechter, schwerer, leichter, effizienter oder gar sinnvoll ist – egal. In diesen Sphären sowieso. Denn die nach dem Warum stellt niemand, nur nach dem Ob.

 

Achtzig Stück werden die Schweden bauen. Fünf sind schon auf dem Salon verkauft worden. Für 1.890.000 Dollar pro Exemplar.

 

(von regera, schwedisch = herrschen)
Fotos: Schemata: Koenigsegg, Rest: S.Baldauf / R.Kah

Glosse Genf 2015: Textbausteine für TV-Berichterstatter von Auto-Messen

Peter Schwerdtmann ist ein Ur-Gestein des dt. Motor-Journalismus. Tagtäglich versorgt sein Team von auto-medienportal.net die dt. Presselandschaft mit Nachrichten aus dem Automobil-Sektor. Mit seiner Glosse zum „Bewegtbild-Jargon“ hat er mich jetzt mindestens zum schmunzeln gebracht 😉

  • Heute öffnete die …. wieder ihre Tore für die Besucher. Bis…zeigt sich in…wieder dasselbe Bild. Prachtkarossen und PS-Protze jagen sich gegenseitig den Rang ab, präsentiert von hübschen Hostessen, die zum Auto nichts sagen können, sich auf ihnen aber in attraktiven Posen den Kameras darbieten. Sex und PS gehören offenbar in unappetitlicher Weise zusammen. Das entlarvt Aussteller ebenso wie Besucher.
  • Auch in diesem Jahr kommt die Zukunft der Mobilität wieder einmal nicht voran.
  • Das Elektroauto muss man mit der Lupe suchen; es hat an Präsenz verloren.
  • Die Aussteller haben das Elektroauto aus dem Blickfeld verbannt. Die ganze Aufmerksamkeit gehört den strahlenden, klimaschädlichen Prachtkarossen, die sich der Normalbürger sowieso nicht leisten kann.
  • Die deutsche Industrie hat schon wieder einen Trend verschlafen.
  • Innovationen zum Auto entstehen nicht mehr in Deutschland.
  • Wer einen Blick in die Zukunft wagen will, der muss sich schon bei den Asiaten umschauen.
  • Das ist eine gefährliche Entwicklung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
  • Die deutschen Hersteller schaffen esnicht einmal, Elektroautos zu Preisen anzubieten, die mit denen von Benzinern oder Dieseln wettbewerbsfähig wären.
  • So wird es jedenfalls nichts mit dem von der Bundeskanzlerin gesetzten Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu sehen.
  • Statt dessen versucht auch diese Messe, uns mit Tagträumen in sexistischem Umfeld von den wahren Problemen abzulenken.

 

Ich habe noch lange nicht alle Videos vom #siag durch, aber ich glaube Peter liegt mit seinen „Text-Bausteinen“ gar nicht so verkehrt …

 

Danke Peter 😉

 

(ampnet/Sm)

News: Genf 2015: Bringt Bentley eine fünfte Baureihe?

Bringt Bentley eine fünfte Baureihe? Die Antwort auf diese Frage hängt wesentlich von den Reaktionen auf die Studie EXP 10 Speed 6 ab, die jetzt auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) enthüllt wurde, Den Brückenschlag von Tradition zur Moderne charakterisiert die Namensgebung, die Firmengründer Walter Owen Bentley mit seinem EXP 1 im Jahr 1919 begründete. Der Namenszusatz Speed 6 hat seinen Ursprung im Jahr 1926, als die britische Luxusmarke ihre Fahrzeuge mit einem Reihen-Sechszylinder auszustatten begann. Möglicherweise kann sie als Hinweis darauf gelten, dass ein Serienmodell des EXP 10 ebenfalls einen Sechszylinder als Kraftquelle bekäme.

Mit dem Zweisitzer würde Bentley in ein Segment vorstoßen, in dem sich außer dem Mercedes-AMG GT auch Hersteller wie Aston Martin, Maserati und Jaguar tummeln. Zentrales Entwicklungsziel dürfte die Minimierung des Gewichts sein. Bentley steht derzeit für Limousinen und Grand Turismo, die mindestens 2,2 Tonnen auf die Waage bringen. Ein Sechszylinder – in der Studie unterstützt von Elektromotoren – ist schon deshalb als Option anzusehen. „An Luxus und Komfort wird dennoch nicht gespart, die Kilos müssen an anderer Stelle aus dem Auto geholt werden“, sagt Wolfgang Dürheimer, Chef von Bentley Motors.

„Modernes Automobildesign, meisterhafte Handwerkskunst, edelste Materialien, fortschrittliche Technologie und höchste Leistungsfähigkeit“, so heißt es bei Bentley, sollen Kennzeichen des EXP 10 sein. Sowohl das Exterieur wie auch das Interieur sind mit Kupferelementen ausgestattet, welche die Leistungsfähigkeit des zukunftsorientierten Hybridantriebs unterstreichen sollen. Das Leistungsvermögen soll eine Höchstgeschwindigkeit ermöglichen, „die einen neuen Bestwert in der Fahrzeugklasse markiert und damit die Wettbewerber herausfordert.“ Die mutmaßliche Preispositionierung ist damit ebenfalls vorgegeben. 150 000 Euro plus ein marken-konformer Aufschlag dürften realistisch sein.
Das Exterieur des EXP 10 Speed 6 ist bestimmt von muskulösen Linien und dynamischen Flächen, deren Gestaltung von aerodynamisch optimierten Flugzeugrümpfen und Tragflächen inspiriert wurde. Die Klammer zur Bentley-Tradition bilden der weiter entwickelte Matrix-Grill mit dem markentypischen Rautenmuster, die vier runden Frontscheinwerfer sowie die Lackfarbe, für die eine metallisch glänzende Variante des British Racing Green zum Einsatz kommt.

Leitmotiv für die Innenraumgestaltung ist eine durchgehende Designlinie, die das Interieur wie mit einem Bogen umschließt. Sie verläuft von der Mittelkonsole über die beiden symmetrischen Flügelschwingen, die im Armaturenbrett zitiert werden, und die Türen, bis sie schließlich wieder die Armlehnen zwischen den Vordersitzen erreicht. Die Mittelkonsole bietet eine geschwungene und in einem Aluminiumrahmen eingefassten Touchscreen. Die flachen Instrumente hinter dem Lenkrad fahren beim Start des Motors automatisch in die aufrechte Position. Ein Digitaldisplay wird ergänzt einen klassischen, analogen Drehzahlmesser, was als Reminiszenz an die Motorsport-Historie der Marke anzusehen ist.

 

 

 

(amp/afb)

News: Genf 2015: Neues Mini-Allrad-Konzept von Suzuki

Mit dem kleinen LJ legte Suzuki 1970 in Europa den Grundstein für seine Allradmodelle. Auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) stellt die Marke das Konzept eines modernen Mini-Allradlers vor. Als Antrieb für den 3,69 Meter langen und viertürigen iM-4 dient ein 1,2-Liter-Motor, der seine Kraft auf 18-Zoll-Räder überträgt.

 

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Lexus kann auch klein

Lexus beweist auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015), dass unterhalb des kompakten CT 200h auch noch Platz für ein weiteres Modell wäre. Das Konzeptfahrzeug LF-SA ist ein 3,45 Meter kurzer 2+2-Sitzer, der trotz der kleinen Abmessungen den marken-typischen großen Diabolo-Kühlergrill tragen darf. Da Stadtfahrzeuge überwiegend mit nur einer Person besetzt sind, wurde bei der Gestaltung des Innenraums der Schwerpunkt auf den Platz des Fahrers gelegt. Sein Sitz ist fixiert, und die Pedale und das Lenkrad sind verstellbar. Das spart Platz. Der Beifahrersitz ist verstellbar, um den Zugang zu den hinteren Sitzen zu ermöglichen. Das Infotainment-System des LF-SA umfasst ein Kristalldisplay in der Instrumenteneinheit sowie ein Weitwinkel Head-up-Display.

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Cadillacs 650-PS-Limousine kommt Anfang 2016

Nach der Weltpremiere Anfang des Jahres in Detroit feiert Cadillac auf dem Autosalon in Genf (- 15.3.2015) die Europapremiere des CTS-V. Die potente High-Performance-Limousine wird von einem 6,2 Liter großen V8-Kompressormotor befeuert, der 478 kW / 650 PS und 850 Newtonmeter mobilisiert. Das ermöglicht eine Beschleunigung in unter vier Sekunden auf Tempo 100 und eine Topspeed von 320 km/h. Damit reiht sich der Cadillac in die Reihe der schnellsten Serienlimousinen der Welt ein. Anfang 2016 soll der CTS-V nach Europa kommen und preislich die etablierte Konkurrenz unterbieten.

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015: Neues Mitglied in der Porsche-GT-Familie

Als neues Mitglied in der GT-Familie präsentiert Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erstmals einen Cayman GT4. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich das Modell bereits als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. Der 283 kW / 385 PS starke Motor ist aus dem 911 Carrera S angeleitet und beschleunigt den sportlichsten Cayman in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h.

Das drei Zentimeter tiefer gelegte Fahrwerk sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen nahezu komplett aus Komponenten des 911 GT3. Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das konsequent auf Abtrieb ausgelegt ist. Auf Wunsch kann der Cayman GT4 noch umfassender auf den sportlichen Einsatz ausgerüstet werden. Als Optionen stehen unter anderem eine Keramikbremsanlage und Vollschalensitze aus Karbon zur Wahl.

Der Porsche Cayman GT4 kommt Ende des Monats zum Preis von 85 776 Euro in den Handel.

 

 

(ampnet/jri)

Mercedes-Benz Premieren in Genf 2015

Vom „brummen“ und „summen“. Oder: Wie ein einzelner Konzern die komplette Bandbreite automobiler Klangfarben spielt.

Dieser Automobil-Salon in Genf ist eine Wohltat. Relativ überschaubar in seiner Größe, bietet er dennoch alle wichtigen Neuheiten des Automobil-Jahres an. Für Auto-Fans, die sich nur schnell mal einen Überblick über die Trends und Modelle der Zukunft verschaffen wollen, würde es sogar ausreichen, nur einen Hersteller in Genf zu besuchen: Mercedes-Benz.

Oh Gott – ich höre sie stöhnen. Dieser Auto-Blogger, der war doch von Mercedes-Benz auf diesen Besuch nach Genf eingeladen worden. Und jetzt, jetzt stimmt er das hohe Loblied an. Gekauft haben sie den, diesen Blogger. Blogger sind ja alle gekauft. Keine Autojournalisten.   Die grummeln doch eh nur stumpf nach, was die Presse-Abteilungen ihnen in die Ohren soufflieren.  Ja. Ja. Und dennoch völlig daneben. Denn die Presse-Konferenz von Mercedes-Benz und auch der Stand der Stuttgarter präsentiert in der Tat genau die enorme Bandbreite an Themen und Modellen, mit denen wir uns die nächsten Jahre beschäftigen werden.

Nun sollte man sich kurz vom Gedanken des „gekauften Bloggers“ trennen und wenigstens eine Sekunde lang eintauchen in die Premieren der Stuttgarter. Dann versteht man auch, warum ich den Auftritt von Mercedes-Benz als extrem gelungen einstufe.

Vom Donnergrollen des GT3 zum stillen Surren der Plug-In Hybride

Der V8 des neuen AMG GT3 füllt mit herzlichem Motorsound die Messe-Halle. Die Presse-Konferenz wird zum Pit-Stop. Rennsport-Profi Bernd Schneider lenkt den brüllenden AMG GT3 auf die Bühne im Palexpo. Rennstrecken-Geruch umweht die PK. Drei, vier Gasstöße lassen den grummelnden Leerlaufsound des 6.2 Liter großen V8-Saugers in ein Donnergrollen erwachsen. Aus der Beifahrerseite entsteigt Dr. Z und eröffnet die PK.

Minuten später Stille. Leise surrt die noch als „Konzept“ titulierte Plug-In Hybrid V-Klasse auf die Bühne. Mit zwei so gegensätzlichen Fahrzeugen hat Mercedes-Benz binnen Minuten die enorme Spannweite der Konzernfähigkeiten bewiesen. Da kann man dann noch kurz über das Google- und über das Apple-Mobil nachdenken. Still. Heimlich. Dabei aufpassen, dass man den Auftritt des neuen S600 Pullmann nicht verpasst. Nun ja, bis die 6.5 Meter lange Limousine auf die Bühne gerollt ist, dauert es ohnehin ein wenig länger.

Nein, wenn man diese Bandbreite sieht: Vom wütend trommelnden V8 im reinrassigen GT-Renner bis hinüber zum lokal emissionsfrei fahrenden Personentransporter, dann sollte auch der letzte Kolumnist aus Berlin verstehen: Autos baut man nicht einfach so. Ideen mögen viele haben, aber wie man Eisen biegt, Fahrwerke konstruiert, die auch bei Tempo 250 sicher sind und wie man Menschen 5-Meter Blech emotional anbietet, das kann man nicht mit der Entwicklung eines  Smartphones vergleichen.

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-AMG GT3

Der neue GT3-Renner aus Affalterbach protzt mit Soundgewalt und potenten Leistungswerten. Unter der Haube steckt jedoch nicht der neue Bi-Turbo V8 des Serien-GT, sondern der technisch gereifte Saugmotor des AMG SLS GT3. Das Mindestgewicht der GT-Klasse von 1.300 Kilogramm würde der AMG GT3 unterbieten. Dafür sorgen Carbon und Leichtbau an allen Ecken. Und auch wenn die Karosserie nun noch einmal derber, maskuliner und übellauniger ausschaut als beim Serien AMG GT, der neue GT3 dürfte zumindest bei den Fahrern und Teams in der Saison 2015 für ein breites Grinsen im Gesicht sorgen.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Benz e-V-ision Concept

Natürlich kann man Mercedes-Benz einen Vorwurf daraus machen, anderen Herstellern bei der Plug-In Hybrid Technik die Vorreiterrolle überlassen zu haben. Jetzt aber gleich einmal die neue V-Klasse als Plug-In Hybrid zu zeigen – sicher, noch als Konzept bezeichnet – ist doch wieder relativ innovativ. Gerade ein Business-Transporter wie die V-Klasse dürfte als Plug-In Hybrid viele Freunde finden.

Aber auch Familien, die mit der V-Klasse am Wochenende dem Hobby frönen, werden an der lautlosen Wochenend-Tour Gefallen finden. Mercedes spricht von einem 13.5 kWh großen Akkupaket und einer Systemleistung von insgesamt 333 PS. Der ordentlich groß – größer als in der S-Klasse S500 Plug-In Hybrid! – dimensionierte Akkupack soll eine e-Reichweite von bis zu 50 Kilometern ermöglichen. Im NEFZ-Normzyklus kommt die V-Klasse „e“ damit auf 71 Gramm CO2 je Kilometer und einen Verbrauch von unter 3 Litern je 100 Kilometern.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:05:38: Automobilausstellung in Genf 2015 Mercedes Benz Presentation Genf - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Maybach S600 Pullmann

Das andere Ende der Skala stellt die 6.5 Meter lange Pullmann-Variante des Mercedes-Maybach S600 dar. Weder sportlich wie ein AMG GT3 noch vernünftig wie eine V-Klasse mit Plug-In, einfach nur dekadent und erschlagend in der Größe.

Natürlich mit Trennscheibe zum Chauffeur. Natürlich mit einer Sitzanlage, bei der bis zu vier Passagiere in der Luxus-Welt gegenüber sitzend über die Fahrbahn schweben. Natürlich später auch in einer gepanzerten Variante erhältlich. Ein Automobil, dessen Zielgruppe irgendwo zwischen afrikanischen Diktatoren, russischen Oligarchen, rotem Teppich in Hollywood und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten liegt.

Bei 4.50 Meter Radstand ist die Parkplatzsuche in der Innenstadt und auch der Besuch des nächsten Parkhauses eher sinnlos. Die 530 PS des V12 Bi-Turbo werden aber vermutlich eh nur leise säuselnd durch das Blitzlichtgewitter von Paparazzis summen. Für die exklusiven Passagiere stehen ein Burmester-Soundsystem und ein elektrisch ausfahrender TV-Bildschirm zur Verfügung, eh klar.

 

111/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 08:14:53: Automobilausstellung in Genf 2015 - Robert Kah / imagetrust

Mercedes-Benz C350e – Plug-In Hybrid

Die nächste Neuheit in Genf? Nach der Extraportion Sport, der Extraportion Luxus und der Extraportion Vernunft ein Nachschlag zum Thema Alltag. Mit der Plug-In Hybrid-Variante der C-Klasse bringt Mercedes-Benz ein Auto auf den Markt, dessen Sinn im vernünftigen Alltagsbetrieb liegt.

340 Nm und 82 PS, soviel Leistung bietet der Elektromotor des C350e. Damit sind bis zu Tempo 130 rein elektrisch möglich und die Batterie-Kapazität von 6.2 kWh soll eine Reichweite von knapp über 30 Kilometern ermöglichen. Zur E-Power gesellt sich der bekannte 2.0 Liter Turbo-Benziner mit 211 PS.  Im Gegensatz zu den anderen Premieren ist bei dieser Neu-Vorstellung auch der Preis wichtig. Als attraktives T-Modell sind mindestens 52.630 € fällig. Die Limousine liegt bei knapp 51.000 €.

Den Normzyklus NEFZ schafft der C350e mit 2.1 Litern auf 100 Kilometer.

 

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien

Mercedes-Benz G500 4×4²

Wir waren nicht dabei, als der G500 4×4² in die Wildnis fuhr. Aber wir haben einen schönen Artikel zum G500 4×4² im Blog. Und demnächst kommen noch ein paar schöne Fotos von Teymur hinzu.

 

211/ , EUROPA; SCHWEIZ, GENF, Datum: 03.03.2015 12:00:00: 85. INTERNATIONALER AUTO SALON in Genf 2015, PALEXPO - Stefan Baldauf / SB-Medien

Mercedes-Benz GLE 450 Coupé

Da tue ich mir ja noch immer schwer. Aber das GLE Coupé erfüllt anscheinend die Wünsche von Autokäufern. Weniger in Wanne-Eickel und auch nicht auf der schwäbischen Alb, aber im nahen und fernen Osten und natürlich in Nord-Amerika. Lange Rede, kurzer Sinn. Wenn man das GLE Coupé schlicht als Portfolio-Erweiterung betrachtet, dann macht es das gesamte Angebot der Stuttgarter einfach nur noch umfangreicher. Ob er „uns“ dabei gefällt, darum geht es hier nicht.

 

 

 

Okay, aufmerksame Leser haben es bemerkt. Es fehlte dann doch etwas beim Genf-Auftritt von Mercedes-Benz: Etwas kleines, etwas für „jedermann“. Aber dafür hat man bei Mercedes-Benz ja noch die Tochter smart und die Kooperations-Partner von Renault-Nissan und deren Edel-Tochter Infiniti. Und die haben dann den schöneren Mercedes-Benz GLA im Programm .. mehr dazu? Hier klick!

Alle Fotos: S.Baldauf / R.Kah

 

 

 

Genf 2015: ABT Sportsline Passat

Des Vertreters feuchter Traum

Vom Vertreters-Traumwagen zum „feuchten Traum“ für Vertreter. Abt Sportsline aus Kempten im Allgäu macht dem jüngsten VW Passat Kombi ordentlich Beine. Und das gleich doppelt! 

Mit 21-Zoll großen Leichtmetall-Rädern im Radhaus und hauchdünnen Sportreifen in der Dimension 245/30-21 steht der VW Passat nach Kemptener Manier sportlich und dynamisch auf der Straße. So kann man sich dann auch im Vertreter-Kombi Nummer 1 beim nächsten VW-Treffen am Wörthersee sehen lassen. ABT sportsline zieht dem sonst so vom Spaß befreiten Business-Kombi die nüchterne Anzug-Hülle über den Kopf und trimmt ihn mit optischen Potenz-Verstärkern auf Krawall.  Das Bodykit fängt beim Frontspoiler an und zieht sich über Spiegelkappen und Schwelleraufsätzen bis nach hinten zum deftigen Heckspoiler.

Aus den 240 PS des bereits wirklich nicht kraftlosen Serien-Diesels pressen die Mannen um Hans-Jürgen Abt nun 280 PS. Damit passen martialische Optik und Leistungsfähigkeit nach der Kraftkur im Allgäu zusammen.

Wem die 21-Zoll Räder mit den zarten Gummi-Lippen im 30er-Querschnitt zu empfindlich für den Alltag erscheinen, der kann sich ja auch für das neue „ABT FR“ Leichtmetallrad in 20-Zoll entscheiden.

Ganz egal nun, ob 20 oder gleich 21-Zoll, gepimpt nach Allgäuer-Machart fällt der Dienstwagen auf dem Firmenwagen-Parkplatz auf jeden Fall auf.

ABT_Passat_011 ABT_Passat_010 ABT_Passat_009 ABT_Passat_008 ABT_Passat_004 ABT_Passat_005 ABT_Passat_006 ABT_Passat_007 ABT_Passat_003 ABT_Passat_002 ABT_Passat_001

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos im Slider: S. Baldauf /R. Kah - Fotos im Artikel: Abt sportsline

 

News: Genf 2015: Mercedes-Maybach Pullman für die Staatsoberhäupter dieser Welt

Mercedes-Maybach, die neue Luxusmarke von Daimler, präsentiert auf den Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) ihr zweites Modell: den S 600 Pullman. Der berühmte Zusatz weist schon darauf hin: Das 6,50 Meter lange Spitzenmodell ist eine Staatslimousine mit Vis-à-vis-Sitzanordnung, Trennscheibe zum Chauffeur und einem Radstand von 4,42 Metern. Der Preis startet bei rund einer halben Million Euro, die ersten Kunden erhalten ihren persönlichen Pullmann ab Anfang 2016.

Der V12-Biturbo-Motor des Mercedes-Maybach Pullman hat sechs Liter Hubraum und eine Leistung von 390 kW / 530 PS sowie ein maximales Drehmoment von 830 Newtonmetern ab 1900 U/min. Besitzer und VIP-Gäste reisen in Fahrtrichtung auf zwei serienmäßigen Executive Sitzen, weitere Passagiere können bei Bedarf auf den ausklappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Den Passagieren im Fond steht die größte Beinfreiheit im Segment zur Verfügung sowie über sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit als in einer Mercedes-Maybach S‑Klasse. Für Diskretion sorgt auch die Position der Sitze: Wesentliche Teile des Körpers werden von der hinteren Dachsäule verdeckt.

Serienmäßig verfügt der Mercedes-Maybach Pullman über einen vollständig mit Leder verkleideten Innenraum. Am Dachhimmel informieren Maybach-typisch drei Analoginstrumente die Fondpassagiere über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit. Vor der Trennwand lässt sich ein serienmäßiger 18,5 Zoll (47 cm) großer Monitor im Format 16:9 ausfahren. Höchste Audioansprüche erfüllt das Soundsystem von Burmester.

Die Sonderschutz-Ausführung der wohl bekanntesten Pullman-Limousine, des Mercedes-Benz 600 Pullman, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. 1965 entstand das erste Exemplar und ergänzte damit das Portfolio des 1963 vorgestellten Repräsentationsfahrzeugs 600. Die Tradition exklusiver Limousinen, die den Namen Pullman tragen, geht bei Mercedes-Benz aber noch weiter zurück. Bereits der Typ 300, im Volksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt, wird 1960 als Sonderanfertigung in drei Exemplaren auf das Pullman-Maß gebracht. Und nach dem Typ 600 gab es in den folgenden Jahren Pullman-Versionen der S-Klasse Baureihen 109 und 126 (Sonderanfertigungen) sowie 140, 220 und 221 (serienmäßig).

 

 

(ampnet/jri)

News: Genf 2015, der Ford Focus mit der besonderen Performance

Mit der neuen „Performance“-Abteilung will sich Ford stärker sportlich ausrichten. So bringt der auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) präsentierte, neue Focus RS nicht nur einen neuen Allradantrieb mit, sondern als Novum bei den Fahrprogrammen einen speziellen „Drift“-Modus für kontrollierbares Übersteuern sowie eine Launch Control, die einen Race-Start unter Vollgas erlaubt. Der 2,3 Liter große Vierzylinder des RS leistet über 235 kW / 320 PS.

Das neue Ford-Performance-Allradsystem des Focus RS basiert auf zwei elektronisch geregelten Hinterachs-Differenzialen. Sie steuern die Kraftbalance zwischen vorne und hinten, teilen das Drehmoment aber auch zwischen den beiden hinteren Rädern auf – und nehmen über dieses Torque Vectoring positiven Einfluss auf das Handling und das Kurvenverhalten. Bis zu 70 Prozent der Antriebsleistung fließen dabei an die Hinterachse, wo sie im Extremfall vollständig an ein einzelnes Rad weitergeleitet wird.

 

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News: Mercedes-Benz GLE Coupé kann bestellt werden

Mit dem Europadebüt auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) hat Mercedes-Benz die Auftragsbücher für das GLE Coupé geöffnet, welches Mitte Januar auf der Motorshow in Detroit seine Weltpremiere hatte. Die Abkürzung GL steht künftig für die SUV der Marke und das E für E-Klasse-Segment. Die Preise beginnen bei 66 700 Euro für den GLE 350 d 4Matic mit 190 kW / 258 PS und reichen bis hin zum fast exakt doppelt so teuren Mercedes-AMG GLE 63 S 4Matic mit einer Leistung von 430 kW/ 585 PS. An Sicherheits- und Konnektivitätssystemen steht nahezu alles zur Verfügung, was Mercedes-Benz zu bieten hat.

 

 

 

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News: Genf 2015: Neue Kleinwagenidee von Nissan

Mit der Studie Sway zeigt Nissan auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) seine Idee eines neuen Kleinwagens. Vom Ford B-Max übernimmt das Fahrzeug die fehlende B-Säule und vom Opel Meriva die hinten angeschlagenen Fondtüren. Das mittlerweile markentypische V im Kühlergrill erstreckt sich als markante Struktur von den Stoßfängern bis zum Heck. Auch die Gestaltung der LED-Frontscheinwerfer und den bumerang-förmigen Heckleuchten weisen auf die künftige Formensprache der Marke hin. Dazu gehört das Spiel mit Farben, in diesem Fall trifft die graue Außenlackierung auf blaue und orangene Töne im Innenraum.

 

 

 

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News: Genf 2015 – Die Quadratur der Mercedes-Benz G-Klasse

Mit 45 Zentimetern bietet der G500 4×4² mehr als doppelt so viel Bodenfreiheit wie das Serienmodell. Den Offroad-King präsentiert Mercedes-Benz auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015). Möglich machen dies beim 2,25 Meter hohen Showcar die Portalachsen mit 22-Zoll-Bereifung, bei denen die Räder nicht auf Höhe der Achsmitte liegen, sondern liegen durch die Portalgetriebe wesentlich weiter unten. Sie steigern die Wattiefe um 40 Zentimeter auf einen Meter. Der Motorraum beherbergt einen völlig neuen V8-Biturbo-Motor mit vier Litern Hubraum und 310 kW / 422 PS. Ob es eine Kleinserie geben wird, hängt laut Mercedes-Benz von der Resonanz ab. Seriennah sei der G 500 4×4² jedenfalls bereits, versichert das Unternehmen.

 

 

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News: Genf 2015 – Porsches Spagat zwischen Rennstrecke und Alltag

Mit dem neuen 911 GT3 RS schafft Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erneut den Spagat zwischen Sportwagen und Rennfahrzeug. Umfangreiche Modifikationen an Antrieb, Aerodynamik und Leichtbau steigern die Performance gegenüber dem 911 GT3 nochmals deutlich: Mit einer Rundenzeit von sieben Minuten und 20 Sekunden übertrifft der neue straßentaugliche GT3 RS auf der Nordschleife des Nürburgrings sogar den Bestwert des Supersportwagens Carrera GT um rund neun Sekunden.

Angetrieben wird der 911 GT3 RS von einem 4,0-Liter-Sechszylinder mit 368 kW / 500 PS und 460 Newtonmetern Drehmoment. Geschaltet wird über ein speziell entwickeltes Porsche-Doppelkupplungsgetriebe ( PDK). Der hubraumgrößte und leistungsstärkste Saugmotor mit Direkteinspritzung in der 911-Familie beschleunigt den Hochleistungssportwagen in 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h und in 10,9 Sekunden auf 200 km/h. Der Normverbrauch im NEFZ liegt bei 12,7 Litern je 100 Kilometer.

Die Karosserie stammt vom 911 Turbo. Das Dach besteht erstmalig aus Magnesium, Motor- und Kofferraumhaube aus Kohlefaser. Eine 30 Zentimeter breite Vertiefung zieht sich mittig über Fronthaube und Dach. Sie zitiert die Einprägung im Kofferraumdeckel der klassischen 911-Modelle mit luftgekühltem Motor und kennzeichnet heute die beiden größten Leichtbauteile im 911 GT3 RS. Ein weiteres Charakteristikum sind die vorderen Radhausentlüftungen, die wie bei reinrassigen Rennsportwagen bis in den oberen Bereich der Kotflügel reichen und den Abtrieb an der Vorderachse erhöhen.

Die Innenausstattung des 911 GT3 RS mit Elementen in Alcantara basiert auf dem aktuellen 911 GT3. Neu sind die Vollschalensitze, die auf den Karbonschalen des 918 Spyder basieren. Zur Serienausstattung zählt weiterhin das Clubsport-Paket mit geschraubtem Überrollkäfig hinter den Vordersitzen, der Vorrüstung für einen Batteriehauptschalter sowie den beigelegten Sechs-Punkt-Gurt für den Fahrer und Feuerlöscher mit Halterung.

Der Porsche 911 GT3 RS kommt im Mai auf den Markt und wird 181 690 Euro kosten.

 

 

 

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News: Genf 2015 – Neuer Sparmeister aus Frankreich

Peugeot präsentiert auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) den überarbeiteten 208. Feinarbeit an der Karroserie, bessere Innenausstattung und mehr Assistenzsysteme kennzeichnen die Modellpflege. Die größte Revolution steckt unter der Motorhaube. Der 1,6-Liter-Dieselmotor kommt in der sparsamsten Version auf einen Normverbrauch von 3,0 Litern je 100 Kilometer. Das sind 79 Gramm CO2 pro Kilometer und bedeuten Weltrekord für ein Serienmodell mit Selbstzünder-Triebwerk.

 

 

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News: Genf 2015, der Hyundai Tucson löst den ix35 ab

Zurück zum alten Namen: Hyundai zeigt auf dem Genfer Autosalon (- 15.3.2015) den Tucson. Mit der alten Namensgebung passen die Koreaner in Europa den Nachfolger des ix35 an die internationale Modellbezeichnung an. Das Kompakt-SUV orientiert sich optisch am mehrfach ausgezeichneten Design des Hyundai Santa Fe. Zu den Komfortmerkmalen zählen je nach Ausstattung unter anderem beheizbare Rück- und kühlbare Vordersitze. Bei den Assitenzsystemen gibt sich das neue Modell auf der Höhe der Zeit.

Der 4,48 Meter lange Hyundai Tucson steht auf einer komplett neuen Plattform und bietet bei aufgestellten Sitzen ein Gepäckvolumen von 513 Litern. Die Antriebspalette umfasst zwei 1,6-Liter-Benzinmotoren mit 99 kW / 135 PS und 130 kW / 176 PS. Das stärkere Turbo-Triebwerk kann mit einem Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden. Die drei Diesel decken eine Leistungsspektrum von 85 kW / 115 PS bis 135 kW / 184 PS.

Gebaut wird der Hyundai Tucson in Tschechien.

 

 

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News: Genf 2015 – V-Klasse für lautlosen Manager-Transport

Mit dem Concept V-ision e gibt Mercedes-Benz auf dem Automobil-Salon in Genf einen Ausblick auf das Entwicklungspotenzial der V-Klasse. Das Konzeptfahrzeug verbindet umweltfreundliche Performance mit der Leichtigkeit des modernen Luxus. Für kraftvollen Vortrieb sorgt Plug-in Hybrid-Technik mit einer Systemleistung von 245 kW / 333 PS bei einem Normverbrauch von unter 3,0 Litern Kraftstoff auf 100 km. Bis zu 50 km rein elektrisches Fahren machen tägliche Kurzstrecken zu einer emissionsfreien Angelegenheit. Mit dem e-V-Klasse gewährt Mercedes-Benz auf dem Automobil-Salon in Genf einen Ausblick auf das Entwicklungspotenzial der V-Klasse. Das Konzeptfahrzeug verbindet umweltfreundliche Performance mit der Leichtigkeit des modernen Luxus. Für kraftvollen Vortrieb sorgt Plug-in Hybrid-Technik mit einer Systemleistung von 245 kW / 333 PS bei einem Normverbrauch von unter 3,0 Litern Kraftstoff auf 100 km.

Das größte Panorama-Schiebedach im Midsize-Van-Segment sorgt für einen lichtdurchfluteten Großraum, der in Kombination mit der hellen, weißen Ausstattung und einem braunen Echtholzboden ein bislang nicht gekanntes Gefühl von Weite und Leichtigkeit vermittelt. Zahlreiche weitere neue Komfort-Features, wie Executive Sitze mit Wadenauflage, Massagefunktion und Fußstütze im Fond oder eine große Mittelkonsole mit Thermo-Cupholdern und Fünf-Liter-Kühlbox, eröffnen zusätzliche Möglichkeiten zur Individualisierung der V-Klasse.

„Das Concept V-ision e zeigt, welches Potenzial der Mercedes unter den Großraumlimousinen bietet, um in Zukunft noch individueller und exklusiver auf Kundenwünsche und Marktbedürfnisse eingehen zu können“, sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans. „Mit der wegweisenden Mercedes-Benz Plug-in Hybrid-Technik können wir die Leistungskraft der derzeit stärksten V-Klasse um 105 kW steigern, bei gleichzeitiger Senkung des Verbrauchs auf das Niveau eines Kleinwagens. Das nenne ich zukunftsweisende Performance-Steigerung.“

Das Concept V-ision e nutzt die Antriebseinheit, die auch im neuen Mercedes-Benz C 350 e für Dynamik und Effizienz sorgt. Der 155 kW / 210 PS starke Vierzylinder-Ottomotor entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern (Nm). Der Elektromotor leistet 90 kW / 122 PS und liefert ein Drehmoment von 340 Nm. Damit können eine Systemleistung von 245 kW / 333 PS und ein Systemdrehmoment von bis zu 600 Nm abgerufen werden. Das Concept V-ision e sprintet in 6,1 Sekunden von null auf 100 km/h. Somit ist das Hybridfahrzeug spurtstärker als die aktuelle Top-Motorisierung V 250 BlueTEC und für rasche Überholvorgänge bestens gerüstet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 206 km/h.

Der NEFZ-Kraftstoffverbrauch von unter 3,0 Litern pro 100 km entspricht einer CO2-Emission von 71 g pro km. Bei einer Geschwindigkeit von maximal 80 km/h kann die Großraumlimousine bis zu 50 km rein elektrisch fahren. Tägliche Kurzstrecken beispielsweise zur Arbeit können so völlig emissionsfrei zurückgelegt werden. Als elektrischer Energiespeicher dient ein Hochvolt-Lithiumionen-Akku mit einer Gesamtkapazität von 13,5 kWh.

 

 

(ampnet/Sm)

News: Genf 2015 – Volkswagen Touran komplett neu

Komplett neu zeigt sich auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) der Volkswagen Touran. Es ist der erste Van der auf dem Modularen Querbaukastens (MQB) basiert und bietet noch mehr Platz als sein Vorgänger. Äußerlich präsentiert sich die neue Modellgeneration im Stil des Sportsvan deutlich dynamischer. Der Innenraum ist dank der neu entwickelten Fold-Flat-Sitzanlage multivariabel nutzbar. Das Kofferraumvolumen des auch als Siebensitzer nutzbaren Touran beträgt bis zu 1980 Liter. Dazu gibt es 47 Ablagen und optional auch eine Drei-Zonen-Klimaautomatik mit Anti-Allergen-Filtertechnik.

Die Antriebspalette umfasst je drei Benziner und Diesel. Das Leistungsspektrum reicht von 81 kW / 110 PS bis 140 kW / 190 PS bei reduzierten Verbräuchen. Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung sind überall Serie.

Groß ist das Spektrum an Assistenz- und Infotainmentsystemen. Der VW Touran bietet eine Multikollisionsbremse, ACC und City-Notbremsfunktion, einen der Stauassistenten und übernimmt vom Passat auch den Anhängerrangier-Assistenten. Ebenfalls neu sind die elektrische und per Fußbewegung zu öffnende Heckklappe, die Fahrprofilauswahl sowie LED-Scheinwerfer. Der Preis soll sich am Vorgänger orientieren.

 

(ampnet/tw)

News: Genf 2015: Neues Mitglied in der Porsche-GT-Familie

Genf: Als neues Mitglied in der GT-Familie präsentiert Porsche auf dem Genfer Automobilsalon (- 15.3.2015) erstmals einen Cayman GT4. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich das Modell bereits als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. Der 283 kW / 385 PS starke Motor ist aus dem 911 Carrera S angeleitet und beschleunigt den sportlichsten Cayman in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h.

Das drei Zentimeter tiefer gelegte Fahrwerk sowie die groß dimensionierte Bremsanlage bestehen nahezu komplett aus Komponenten des 911 GT3. Drei markante Eintrittsöffnungen im Bug und der große, feststehende Heckflügel sind Teil eines Aerodynamikpakets, das konsequent auf Abtrieb ausgelegt ist. Auf Wunsch kann der Cayman GT4 noch umfassender auf den sportlichen Einsatz ausgerüstet werden. Als Optionen stehen unter anderem eine Keramikbremsanlage und Vollschalensitze aus Karbon zur Wahl.

Der Porsche Cayman GT4 kommt Ende des Monats zum Preis von 85 776 Euro in den Handel.

 

 

 

(ampnet/jri)

Livestream von der Hyundai-Pressekonferenz in Genf

Der koreanische Automobil-Hersteller Hyundai wird den Automobil-Salon in Genf für die Weltpremiere des neuen Hyundai Tucson nutzen. In den weiteren Nebenrollen des Livestreams aus Genf werden der i30 Turbo und das i20 Coupé zu sehen sein. Natürlich will man auch ein paar Worte zum Rallye-Engagement sagen. Der Livestream startet um 12:15:

Livestream von der Bugatti-Pressekonferenz in Genf 2015

450 verkaufte Bugatti Veyron. 450 verkaufte Supersportwagen. Für die VW-Tochter Bugatti ein Grund, in Genf noch einmal zu feiern. Neben dem Bugatti Veyron „La Finale“ (Chassisnummer: 450) wird sich der erste, der allererste gebaute Veyron mit auf die Bühne bitten lassen. 10 Jahre ist das nun her, dass in Molsheim der erste Veyron vom Band lief.

Livestream: Mercedes-Benz Pressekonferenz in Genf 2015

Der Livestream startet am 3. März um 8:00 Uhr

Drei Weltpremieren, vier Europapremieren und eine Show-Premiere. Mit dieser Vielfalt an spannenden Modellneuheiten wird Mercedes-Benz auf dem Genfer Autosalon außergewöhnliche Akzente setzen. Die Palette reicht von dem neuen Mercedes-Benz GLE Coupé, einem sportlichen Coupé mit den Genen eines SUV, bis hin zu der 6,50 Meter langen Luxuslimousine Mercedes-Maybach S600 Pullman. Das zweite Modell von Mercedes-Maybach übernimmt die Rolle des absoluten Spitzenmodells mit Vis-à-vis Sitzanordnung hinter der Trennscheibe.

Zweifellos wird der neue Mercedes-AMG GT3 eine Hauptattraktion des Genfer Autosalons sein. Der Rennwagen tritt gemäß FIA GT3 Reglement in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt an.

Seine Messepremiere in Europa feiert in Genf der Mercedes-Benz CLA Shooting Brake, übrigens gleichzeitig mit der AMG Variante. Der CLA 45 AMG Shooting Brake ist der vierte high-performance Kompaktwagen, den AMG auf den Markt bringt.

Das neueste Modell bei den Plug-In Hybriden ist der neue C 350 e. Ausgestattet mit der fortschrittlichsten Hybrid-Technologie hat er eine Reichweite von 31 Kilometern beim rein elektrischen – und damit lokal emissionsfreien – Fahren. Der Vierzylinder-Verbrennungsmotor in Verbindung mit dem elektrischen Antrieb bringt 205 kW (279 PS) auf die Straße und verbraucht lediglich 2.1 Liter auf 100 Kilometer (zertifizierter Verbrauch).