GFG Style Kangaroo – Der Sportwagen fürs Grobe

SUV mit supersportlichen Fahreigenschaften gibt es bereits einige auf dem Markt. Doch ein echter Supersportler mit SUV-Kompetenz ist neu.

Die 2015 von Giorgio und Fabrizio Giugiaro gegründete Designfirma GFG Style präsentiert auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März) mit der Studie Kangaroo ein sogenanntes Hyper-SUV. Im Kern handelt es sich um einen knackig proportionierten Elektro-Sportwagen, der unter anderem dank Allradantrieb auch Ausflüge in unwegsames Gelände nicht scheuen muss. Chancen auf eine Serienfertigung dürfte das Designerauto kaum haben.

Eindeutig ein Sportwagen, aber kein SUV: der GFG Style Kangaroo

Von der neuen Kategorisierung sollte man sich nicht täuschen lassen: Sieht man von der leicht erhöhten Bodenfreiheit und den großzügig geschnittenen Radhäusern einmal ab, weist der Kangaroo keine Ähnlichkeit zu einem SUV auf. Vielmehr handelt es sich um einen keilförmigen Flachbau, der optisch wie ein Mittelmotor-Sportwagen wirkt. Die maximal 1,29 Meter hohe Karosserie schmiegt sich eng über die 22 Zoll großen Sporträder. Zwischen den Achsen befindet sich eine gläserne Kanzel, die Platz für zwei Passagiere hat. Eine Besonderheit sind die zweiteiligen Türen: Während ein Glasteil nach oben wegklappt, öffnet sich der untere Teil der Tür nach vorne und oben. 

Der Kangaroo ist nur 1,29 Meter flach

Der Innenraum des Kangaroo ist mit viel rotem Leder ausgekleidet. Durch das nach oben offene Lenkrad blickt der Fahrer auf ein mittelgroßes Display für fahrrelevante Informationen. Darüber befindet sich ein schmales und sehr breites Display, das Bilder der virtuellen Außenspiegel zeigt. Zudem gibt es ein vertikal angeordnetes Riesendisplay in der Mittelkonsole, das als Anzeige- und Bedienelement für diverse Fahrzeugfunktionen und das Infotainmentsystem dient. 

Eigentlich sieht der Kangaroo wie eine typischer Mittelmotor-Sportwagen aus

Angetrieben wird der Kangaroo von einem Elektromotor-Duo, das zusammen 360 kW/490 PS und 680 Newtonmeter Drehmoment leistet. Der Allradantrieb erlaubt eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in unter vier Sekunden, maximal sind 250 km/h möglich. Eine 90-kWh-Batterie soll für mehr als 450 Kilometer Reichweite sorgen. Der allradgelenkte Kangaroo bietet drei Fahrmodi, bei denen sich die Parameter für Bodenfreiheit und Radsturz ändern. So erhöht sich im Offroad-Modus die Bodenfreiheit auf 26 Zentimeter, während sie im Race-Modus auf 14 Zentimeter sinkt.