Infiniti QX30 und Simone Amores

Fahrbericht Infiniti QX30 – GLA auf Japanisch

Infiniti QX30 und Simone Amores Bis zur Unendlichkeit und zurück? Mit Infiniti, einer Premium-Tochter von Nissan, vorstellbar, allerdings mit ein paar kleinen Abstrichen. Basierend auf dem Mercedes GLA begann die Nobelmarke des japanischen Herstellers Ende 2015 in England mit der Produktion des kompakten Q30 und des QX30. Dass sich viele Mercedes Gene unter dem Infiniti QX30 verstecken, erkennen allerdings wirklich nur die Kenner. Dies…

Premiere in Mo“pf“town: Mercedes-Benz GLA 2017 –

Wenn aus Motown Mopftown wird.

Modellpflege für den Mercedes-Benz GLA

Größer, weiter, besser: der neue Mercedes-Benz GLA wurde aufgemopft (Mopf = Modellpflege der Schwaben)  und zeigt sich nun von einer noch sportlicheren Seite. Das erweiterte Motorenangebot macht es möglich. In Kombination mit einer gezielten optischen Akzentuierung im Innen- und Außendesign sowie den aktualisierten Ausstattungsvarianten rast der neue GLA auch in 2017 mit voller Geschwindigkeit in Richtung Lifestyle-SUV. Seit seiner erstmaligen Präsentation in 2013 hat sich so einiges getan. Aus dem Stand avancierte der Kompakt-SUV zu einem Erfolgsmodell in seinem Segment und prägt seither die Klasse. Seine sportlich-dynamische Formensprache ist schon seit dem ersten Tag prägnant und wird nun von einem umfangreichen Individualisierungs-Angebot ergänzt.

Geänderte Stoßfänger, zusätzliche Leichtmetallräder und die neue, attraktive Farbe „Canyonbeige“ kennzeichnen den Jahrgang 2017 auf den ersten Blick. Damit unterstreicht der GLA optisch noch stärker als bisher seine SUV-Gene. Die bisherigen optionalen Bi‑Xenon-Scheinwerfer weichen LED-Scheinwerfern, die sich durch tageslichtähnliche Farbtemperatur auszeichnen. Bei den Fahrwerken haben die Kunden die Qual der Wahl: drei stehen zur Auswahl. Serienmäßig steht ein Komfortfahrwerk bereit. Möchte man es ein wenig sportlicher, kommt entweder das ganze tiefer gelegt in Verbindung mit der AMG Line oder dem Fahrdynamik-Paket oder man entscheidet sich gleich für den „SUV-Kern“ der Sache und nimmt das Off-Road-Komfortfahrwerk. Hier wird das Ganze dann nochmal 30 Millimeter höher gelegt und punktet mit verbesserter Geländegängigkeit, größerer Bodenfreiheit und markantem Off-Road-Design.

Aussen Hui und Innen ebenfalls

Den ansprechend gestalteten Innenraum des GLA mit hochwertigen Materialien und ausgezeichneter Verarbeitung werten neben neuen Sitzbezügen und Zierteilen verchromte Bedienteile auf. Das freistehende 20,3 cm (8“) Media-Display präsentiert sich wie gewohnt von seiner schlanken Seite. Eine exklusiv angebotene 360‑Grad-Kamera erfasst die unmittelbare Umgebung des Fahrzeugs, die entweder als Vollbilddarstellung oder in sieben verschiedenen Splitscreen-Ansichten gezeigt wird. Darunter ist auch eine virtuelle Draufsicht auf das Fahrzeug – erzeugt von den Daten der vier Kameras: Front-, Rückfahr- und je einer Kamera in den Außenspiegeln. Dezente, aber wirkungsvolle Akzentuierungen erfahren die Bedienelemente für Schalter der elektrischen Sitzverstellung in den Türen: Künftig glänzen sie in Silberchrom – ebenso ist das Ablagefach in der Mittelkonsole mit einem Chromrahmen eingefasst. Zudem wurden die Düsenringe stärker akzentuiert und unterstreichen so den SUV-Touch im Innenraum.

Neue Sitzbezugsstoffe sowie neue Polsterfarben zeugen von viel Liebe zum Detail und lassen dem geneigten Käufer noch viel mehr Raum für Individualisierungen. Soviel Vielfalt wird durch das exklusive Komfort-Exklusiv-Paket ergänzt, das mit Komfortsitzen mit SUV-spezifischem schwarzem Leder in Büffellederoptik aufwartet. Viel Aluminium, Holz oder Carbon ergänzen hier die Optik. Die auf Wunsch lieferbaren LED High Performance-Scheinwerfer ersetzen die bisherigen Bi-Xenon-Scheinwerfer, die einen Glühlampenwechsel über die gesamte Fahrzeug-Lebensdauer unnötig machen. Im Heck des neuen GLA kommen Voll-LED-Leuchten mit Multilevel-Funktion zum Einsatz, Bremsleuchten und Blinker werden in drei Intensitäten geregelt. Damit ist man sowohl bei Tag, bei Nacht als auch bei jeglichen Witterungsverhältnissen bestens ausgerüstet. Dank vieler bereits serienmäßiger Sicherheitsassistenten dürfen sich die Insassen fühlen wie in Abrahams Schoß.

Mehr ist Mehr

Mit sieben Modellreihen (GLA, GLC, GLC Coupé, GLE, GLE Coupé, GLS und G) verfügt Mercedes-Benz über das breiteste SUV-Angebot aller europäischen Premiumhersteller. Ausserdem: Kein Wettbewerber bietet eine größere Motorenauswahl in seinem Segment – vom Grundmodell Mercedes‑Benz GLA 180 d* mit 80 kW (109 PS) und einem CO2-Wert ab 103 g/km bis zum 280 kW (381 PS) starken Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC, der die Modellpalette künftig ergänzt. Mit einer Leistung von 135 kW (184 PS) bildet er ein attraktives Angebot und gemessen an seiner Performance zählt er mit 152 g CO2 zu den Sparsamsten in seiner Klasse. Die Dieselvariante GLA 180 d ist mit 103 g CO2 der Effizienz-Champion seines Segments.

Die Verkaufsfreigabe des neuen Mercedes-Benz GLA erfolgt am 9. Januar 2017 ab 28.940,80 Euro für den GLA 180*. Das Topmodell Mercedes-AMG GLA 45 4MATIC wird ab 56.852,25 Euro angeboten.

Der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic im Jungbrunnen

Neu? Wirklich? Ja, tatsächlich, der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic erhielt ein Facelift – oder MoPf, wie es in Stuttgart genannt wird. Die unscheinbare Modellpflege bringt dem Komakt-SUV eine optische wie auch technische Aufwertung. Die vorsichtigen Optimierungen führen zu einer intelligenten Aerodynamik, die unter anderem durch eine neue Frontschürze und einen entsprechenden Dachkantenspoiler zu einer verbesserten Fahrstabilität führen soll. Zeitgleich verbessert sich der Luftwiderstand auf einen cW-Wert von 0,33. Hier kommen die Details.

Die Modellpflege am Mercedes-AMG GLA 45 AMG fiel „vorsichtig“ aus

Es ist ein typisches Facelift: Eine neue Frontgestaltung, neue Lufteinlassgitter, etwas Lack hier und da und fertig. Beim GLA 45 Facelift hat das alles aber auch einen Sinn und Zweck. So bewirkten die optisch kaum wahrnehmbaren Änderungen eine verbesserte Leitung der Kühlluftströme.

Ein Facelift, das man erst auf den zweiten Blick erkennt

Neben der Aerodynamik wurde auch die Serienausstattung des Mercedes-AMG GLA 45 aufgewertet. So finden sich nun LED-Scheinwerfer auf der Seite der Ausstattungsdetails, die frei Haus kommen. Optional sind hingegen die attraktiven 20-Zoll-Felgen im Vielspeichen-Design, die dem Kompaktsportler ausgezeichnet stehen.

Dezente Verfeinerungen auch im Interieur des Kompakt-SUV.

Auch innen legten die Affalterbacher – hier hat AMG seinen Hauptsitz – Hand an. So ist die Instrumententafel nun serienmäßig mit Kunstleder bezogen. Ergänzt wird die Interieur-Aufwertung durch rote Kontrastnähte, Zierteile in matt bedruckter Grundstruktur und durch AMG-Schriftzüge. Zudem erhielt das Kombi-Instrument ein neues Zifferndesign und überrascht mit einer Tachoeinteilung in 30er Schritten.

Wie es bei einer Modellpflege üblich ist, kommen natürlich auch neue Ausstattungen hinzu. So kann man den GLA 45 AMG nun mit einer 360 Grad-Kamera ausrüsten, die auf vier vernetzte Kameras zurückgreift. Damit erhält man beim Parken und Rangieren einen realistischen Rundumblick aus der Vogelperspektive. Interessanter, vor allem für diejenigen, die den Kompaktsportler gerne artgerecht bewegen, ist da sicherlich das mechanische Vorderachs-Sperrdifferential. Es hält zusammen mit optionalem AMG Dynamic Plus Paket unter dem Blech Einzug. So sollte in Kurven jederzeit genügend Grip zur Verfügung stehen. Und für das letzte Quäntchen Sportsgeist sorgt das AMG Ride Control Sportfahrwerk, das um das Fahrprogramm „Race“ ergänzt wurde.

Fitness-Studio: Der GLA 45 AMG leistet 381 Turbo-aufgeladene PS.

GLA 45 AMG mit einer Literleistung von 191 PS

Geblieben ist der agile 2.0 Liter Turbomotor. Er leistet beeindruckende 381 PS. Damit hält er eine beeindruckende Literleistung von 191 PS parat – Rekordniveau bei Vierzylindern. Die Ausbeute sind kräftig drückende 475 Nm. So gerüstet, sprintet der Mercedes-AMG GLA 45 AMG in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und lässt es erst bei abgeriegelten 250 km/h gut sein.

Geblieben ist aber nicht nur das Aggregat, das man aus dem Bruder A 45 AMG kennt, sondern auch seine Attribute. So gefällt der Turbo-Vierzylinder mit einem spontanen Ansprechverhalten und hoher Durchzugskraft. Gleichzeitig ist er aber auch drehfreudig und rotzt aus seinem Auspuff, dass es nur so kracht – eine wahre Freude. Wem das zu viel des Guten ist, darf beruhigt sein: Serienmäßig kommt das Kompakt-SUV von AMG mit einer Klappen-Abgasanlage, die je nach Fahrprogramm schaltet. Reißt man sich hingegen zusammen, soll sich der GLA 45 AMG genügsam geben und im Drittelmix nur 7,4 Litern konsumieren. Dieser Wert dürfte aber dennoch eher theoretischer Natur sein, schließlich ist ein AMG für die zügige Gangart gebaut. Und genau darauf wurde auch das 7-Gang-DCT ausgelegt. Die Fahrstufen drei bis sieben wurden kürzer übersetzt, sodass die Beschleunigung nun noch emotionaler wirkt und sich das Ansprechverhalten verbessert.

Die Dortmund-Edition

Zum Marktstart wird der Mercedes-AMG GLA 45 AMG – genauso, wie seine Brüder, die auf der A-Klasse-Basis aufbauen – als Yellow Night Edition erhältlich sein. Mit den ausschließlich in Nacht- oder Cosmosschwarz erhältlichen Modellen feiert AMG sich und seine Erfolge. Warum auch nicht, schließlich kann man den Affalterbachern nicht gerade vorwerfen, sich auf ihren Loorberen auszuruhen.

Beflügelt: Durch den gelben Anstrich sticht das Leitwerk richtig heraus.

So kommt die Yellow Night Edition mit graphitgrau-matten und gelbe Flächen daher, die sich am gesamten Fahrzeug wiederfinden. Neben den Leichtmetallfelgen trägt natürlich auch das Interieur den schwarz-gelben Anstrich. Ob das Sondermodell damit zum Dienstwagen für die Spieler von Borussia Dortmund wird?

BMW Concept X2 – Nischenbesetzung

Die Bayern zeigen mal wieder etwas Neues: Diesmal – oh Wunder – ein Kompakt-SUV. Klar, schließlich boomt das Segment, wie kein zweites. Und da diese Nische scheinbar noch nicht gut genug besetzt ist, zeigt BMW auf dem Pariser Autosalon das BMW Concept X2. Es will mit eigenständigem Design gefallen und soll sich von den anderen X-Modellen differenzieren. Das Mittel: Anleihen an die Coupé Historie von BMW, womit  im Ergebnis ein sportliches, urbanes und kompaktes Konzept entstand. Hier kommen die Details. Read more

Yoidesu! Erste Fahrt im neuen Infiniti Q30

Stellen sie sich vor, sie wären Automobilhersteller. Erweitern sie diese Vorstellung um die Tatsache, dass sie ein relativ junges Unternehmen sind, erst 1989 gegründet und dass sie 2015 immerhin etwas mehr als 200.000 Einheiten weltweit verkaufen werden. Seit Anbeginn ist Nordamerika ihr wichtigster Markt und seit ein paar Jahren klappt auch der Verkauf in China immer besser. Kein Wunder, schließlich setzen sie voll und ganz auf Premium. Nur in Europa, da kennt man sie eigentlich gar nicht. Schade, wenn man bedenkt, dass gerade dort der Absatz von Premium Produkten speziell im C-Segment über die nächsten Jahre deutlich wachsen soll. Noch viel ärgerlicher: Sie haben nicht einmal eine Plattform, auf der sie ein solches Fahrzeug entwickeln könnten. Da hilft es ihnen als Luxus-Ableger einer großen japanischen Marke nicht einmal, dass sich ihre Konzernmutter um die Jahrtausendwende mit einem ebenfalls großen französischen Hersteller zu einem richtig großen Konzern verbandelte. Es fehlt einfach eine vernünftige Premium-Plattform. „Ja, aber“ fällt ihnen da ein „da war doch was“. Richtig, die Allianz mit dem Premium-Hersteller Mercedes-Benz. Denn sie heißen Infiniti, sind Tochter von RenaultNissan und wollen mit ihrem neuen Fahrzeug auf der modularen Frontantriebsarchitektur (MFA) von Mercedes endlich auch in Europa durchstarten. Und autohub.de sagt ihnen, ob das mit dem Q30 genannten Kompaktfahrzeug klappen könnte.

Der Japaner mit dem schwäbischen Dialekt – Ein ganz neuer Stil in der Premium-Golfklasse?

Der neue Infiniti Q30 im ersten Fahrbericht

Zugegeben, wir wissen, unsere Herleitung zur Marke Infiniti war nicht einfach, doch sie ist wichtig, um zu verstehen, wo die japanische Edelmarke heute steht und wohin sie möchte. Klar, wie jeder Hersteller will auch Infiniti mit dem Verkauf von Autos Geld verdienen. In Deutschland gelingt das Infiniti mit derzeit rund 1.000 veräußerten Einheiten pro Jahr definitiv nicht. Mit dem ab Januar 2016 erhältlichen Q30 könnte sich das jedoch schlagartig ändern. „Schuld“ daran ist vor allen Dingen ein Gen-Pool aus dem Schwabenland. Infiniti macht keinen Hehl daraus, dass der Q30 auf der Mercedes-Benz Frontantriebsplattform basiert, auf der auch A-Klasse und GLA erfolgreich im Segment der unteren Mittelklasse am Start sind. Und genau zwischen A und GLA positionieren die Japaner ihr jüngstes Produkt auch, wobei Bodenfreiheit, Sitzhöhe und Bauhöhe sich mehr am Daimler Crossover orientieren. Dies verdient durchaus eine Erwähnung, denn 2016 wird auch noch ein QX30 nachgeschoben, der sich dann als echtes SUV mit robusterem Erscheinungsbild oberhalb des GLAs positionieren will.

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Links: Das „Kompakt-SUV“ GLA von Mercedes-Benz. Rechts der neue Infiniti Q30. Beide teilen sich viele Komponenten der Plattform.

Respekt und Attacke in der Golfklasse
Diese leichte Positionierungsschwäche deutet vielleicht auf den Respekt hin, den die Japaner vor dem europäischen Kompaktmarkt haben, darum auch keinen Frontalangriff auf Golf & Co. wagen wollen und sich lieber noch ein wenig in der Crossover Ecke ducken. Nur zu gut erinnert sich Mutter Nissan bestimmt noch an das Debakel in Europa mit dem Tiida, von dem man sich mit dem Nachfolger Pulsar nur langsam erholt. Wahrscheinlich waren diese Erfahrungen auch ausschlaggebend, warum man den Q30 nicht einfach auf die äußerst erfolgreiche Plattform von Qashqai und X-Trail für den Angriff ins Premium Segment setzte. Ein Premium Schuss in dieser Klasse muss beim ersten Anlauf sitzen und dafür bieten die Schwaben in ihrem Bauchladen schon eine vorzügliche Auswahl von Motoren und Getrieben, die den Q30 vor allen Dingen eins machen: souverän.

Test Fahrbericht034 Infiniti Q30s Fotos Axel Griesinger
Ein wertiges Cockpit. Der Premium-Anspruch des Q30 wird ganz deutlich!

Getriebe mit Gefühl
Doch der Q30 ist mehr als nur ein umgestalteter GLA. Da man schon früh in die Entwicklung der Plattform mit eingebunden war, konnten auch eigene Wünsche eingebracht werden, die durchaus spür- und fühlbar sind. Beispiel gefällig? Das Doppelkupplungsgetriebe, das mit nahezu allen angebotenen Motorisierungen kombinierbar ist, schaltet spürbar sanfter. Wo speziell die A-Klasse manchmal etwas ruppig eine der sieben Fahrstufen durch die Getriebeglocke rammt, fühlt sich das gleiche Bauteil im Q30 fast so verschliffen an, wie bei einem Wandlergetriebe, was durch eine Drehzahlanhebung beim Gangwechsel auch akustisch untermalt wird.

Test Fahrbericht041 Infiniti Q30s Fotos Axel Griesinger
Prägnante Tagfahrlicht-Signatur am Q30.

Premium Sound
Die Verwandtschaft setzt sich jedoch auch im Innenraum fort. Wer jemals in den letzten drei Jahren in einer A-, B-, CLA- oder GLA-Klasse unterwegs war, wird nun im Q30 viele Bauteile wiedererkennen: Fensterheber, Spiegelverstellung, Lenkrad Multifunktionstasten, elektrische Sitzverstellung, Lenkstockhebel, Bedienleiste in der Mittelkonsole oder Infodisplay im Cockpit sind nahezu 1:1 aus dem Mercedes Teilelager in den Q30 gewandert. Nur der Griff zum Getriebewählhebel geht für die Daimler Fahrer/innen ins Leere, denn die Gangwahl findet im Infiniti auch bei den Automatikvarianten klassisch in der Mittelkonsole statt und nicht rechts hinterm Lenkrad. Jedoch ist auch hier ein überraschender Unterschied fühlbar: die Materialanmutung wirkt stellenweiser hochwertiger als bei den „das Beste oder Nichts“ Vertretern. Dazu zählen vor allen Dingen in den aufpreispflichtigen „Premium“ oder „Sport“ Varianten der Alcantara-Dachhimmel sowie viel feines Leder auf Armaturenbrett und Türverkleidungen. Dadurch wird der Innenraum fast zur Wohlfühloase verwandelt, was zusätzlich noch durch einen auffallend geringen Geräuschpegel im Innenraum unterstrichen wird. Dies haben die Infiniti Entwickler durch den intensiven Einsatz von geräuschabsorbierenden Materialien und einem Active Noise Cancellation System (ausschließlich im 2,2l Diesel Serie) erreicht, das über vier Türlautsprecher aktiv Schallwellen emittiert, um dem Verbrennungsgeräusch des Selbstzünders entgegenzuwirken. Nur das verbaute Gestühl trübt an dieser Stelle das Gesamtbild. Ihm fehlt es an Länge in der Oberschenkelauflage und an Tiefe in der Sitzposition für das völlig relaxte Cruisen. Keinen Abbruch tut die Sitzposition jedoch bei der Bedienung des Infotainment Systems, bei dem die Japaner auf ihre eigene Entwicklung vertrauen. Dies bringt im Vergleich zum Daimler Bedienkonzept Vor- und Nachteile mit sich. Zum einen kann das (heutzutage fast schon klein wirkende) sieben Zoll Display per Sprache, Drehrad und Touchscreen in der Mittelkonsole bedient werden, jedoch wirkt das Navigationssystem etwas träge bei den Routenhinweisen und den Graphikwechseln bei den Detailansichten.

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Modernes Design. Mutiges Design.

Dämpft sich gut!
Sehr angenehm fällt hingegen das Fahrwerks Setup auf. Selbst in der 20 mm tiefer gelegten Sport-Variante will der Q30 kein Dynamiker sein und seine Insassen mit grober Härte bestrafen. Trotzdem ist der kompakte Infiniti kein Kurvenverweigerer und zieht speziell als Allradvariante stoisch durch jeden Kurvenradius, so dass einem sogar das eine oder andere Mal ein fahrspassiges Schmunzeln über das Gesicht huscht. In Summe ist der Q30 also ein sehr ausgewogenes Auto, das mit seinem extrovertiertem Design auffallen und mit einer großen Anzahl von Motorisierungsmöglichkeiten glänzen möchte. Los geht es mit einem 1,5l Diesel mit 109 PS. Topmotorisierung ist ein 211 PS starker Turbo-Benziner, der ausschließlich mit Automatik und Allrad angeboten wird. Optional ist der Vierradantrieb ansonsten nur noch für den 2,2l Selbstzünder mit 170 Pferdestärken erhältlich. Dazwischen liegen noch zwei 1,6l Benziner mit 122 bzw. 156 PS. Wer sich bei den kleineren Mercedes-Benz Antrieben auskennt, dem werden all diese Vierzylinder-Aggregate bekannt vorkommen, denn vom Stern oder vom Renault Rombus werden sie beigesteuert.

Premium im Preis
Durchaus selbstbewußt sind dabei die Preise der Japaner. Bei 24.200 Euro geht es mit der Basis beim Q30 los, ausgestattet mit dem kleinsten Benziner. Die Spitze der Fahnenstange ist danach erst bei 43.720 Euro erreicht für den Q30 Sport mit der City Black Edition und dem stärksten Benziner. Infiniti macht sich somit preislich genau zwischen der technischen Verwandtschaft von A- und GLA-Klasse breit. Doch man muss die Preisfindung der Japaner relativieren, denn speziell mit der opulenten City Black Edition erhält der Kunde quasi eine Vollausstattung, die nicht nur auf Luxus setzt, sondern auch auf Sicherheit. Dazu gehören Totwinkel-Warner, Spurhalteassistent, Auffahrwarnsystem mit Notbrems-Assistent, adaptiver Tempomat mit automatischer Einhaltung des gewählten Abstandes zum vorausfahrenden Fahrzeug, Verkehrszeichenerkennung, LED Scheinwerfer und ein automatischer Parkassistent samt Rundumsicht-Monitor, um nur ein paar Highlights zu nennen.

Test Fahrbericht023 Infiniti Q30s Fotos Axel Griesinger

Fazit: Yoidesu!

Der Infiniti Q30 bietet eine polarisierende Abwechslung im C-Segment!
Yoidesu! Das ist japanisch und bedeutet: Gut! Und das ist ganz klar der erste Eindruck. Mindestens!

Eine leicht erhöhten Sitzposition in Verbindung mit einem coupéartigen Erscheinungsbild ist derzeit schwer nachgefragt und weil der Q30 nicht nur diesen Wunsch erfüllt, kann autohub.de dem neuen Infiniti Q30 mit seinem Claim „Active Compact“ durchaus gute Marktchancen attestieren.

Wäre da nicht ein „klitzekleines“ Problem: in Deutschland gibt es aktuell nur sechs(!) Infinti Händler (Bremen, Hamburg, Berlin, Frankfurt, Dresden, Düsseldorf). Dieser Umstand bremst den Erfolg des durchaus gelungenen Q30 vom Start weg. Das weiß man auch in der Firmenzentrale in Hongkong und arbeitet derzeit fieberhaft an der Erweiterung des Händlernetzes. Hoffentlich mit schnellem Erfolg.

 

 

News: Mercedes-AMG CLA und GLA – Mehr PS zum gleichen Preis

Nach dem Update des Kompaktsportlers Mercedes-AMG A 45 4matic profitiert nun auch die Modellfamilie mit CLA, CLA Shooting Brake und GLA von den Neuerungen: Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo in den von Mercedes-AMG optimierten Modellen leistet nun 280 kW/381 PS, 15 kW/21 PS mehr als in den Vorgängermodellen. Die Preise bleiben unverändert.

So kostet der CLA 45 4matic weiterhin 56.673 Euro, die Shooting-Brake genannte Kombi-Version ist ab 57.269 Euro zu haben und das Kompakt-SUV GLA 45 4matic liegt bei 56.168 Euro. Weitere Neuerungen sind eine überarbeitete Abstufung des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes und die neuen, vom Mercedes-AMG GT bekannten Dynamic Select Fahrprogramme.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

#mbrt15 – Von Alabama nach New York

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Best of #mbrt15

Big Mäc, big thing, big trip..oder so! 

2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

Roadtrips haben bei Mercedes-Benz durchaus eine Historie. 2013 fuhren wir erstmalig von der Westküste der USA nach Detroit. Wir brachten die, damals neue, E-Klasse zur NAIAS 2013 in Detroit. Bereits im Jahr zuvor fuhr Mercedes unter dem Namen „Hunting the A-Class“ in Richtung Genf zur Premiere auf den Automobil-Salon. Und mein-auto-blog? Wir fuhren 2012 den legendären Porsche-Blogger-Roadtrip und den Citroën-Blogger-Roadtrip. Man kann also durchaus sagen: Wenn es um Roadtrips geht, dann passen Mercedes-Benz und autohub.de ganz gut zusammen.

Der Start in Alabama

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Es soll ja Menschen geben, für die ist es auf einem Roadtrip wichtig zu wissen, wohin es geht. Welche Städte, welche Orte. Welche Hotels. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Für mich findet ein Roadtrip im Auto statt. Draußen, die Landschaft die vorbeifliegt, die ist Kulisse. Und Kulissen sind austauschbar. Die Beste austauschbare Kulisse bietet jedoch ein Roadtrip in den USA. Immer. Das liegt zum einen am Stil der Amerikaner, alles in systemisch einwandfreie Prozesse zu packen. Da sieht jeder Truckstop aus wie der andere. Fast-Food-Hütten, Supermärkte, immer die gleichen Reklametafeln. Zum anderen an dieser schieren Größe.

Im Prinzip kann man an jeder Interstate die Route unterbrechen und findet immer die gleiche Infrastruktur vor. Das klingt langweilig. Verschafft einem aber auch die Art von Sicherheit die nicht störend wirkt. „Hier kenne ich mich aus“. Da Starbucks, dort Waffle House und da drüben ein Bad, Bath & Beyond. Langweilig? 

Nein. Denn der Reiz eines Roadtrips in den USA liegt in den Entfernungen und den Details. Okay – auch an der Landschaft. Vor allem aber an dieser unfassbaren Größe. Dementsprechend bieten die USA für Roadtrips den richtigen Rahmen. Immer. Ganz egal ob es quer durch die USA entlang der Route 66 geht, oder die Westküste hoch, die Ostküste runter oder eben quer durch, wie zuletzt beim #mbrt15.

Start des #mbrt15 war dieses Mal das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa, Alabama. Auf fast 4 Millionen Quadratmetern fertigen mehr als 3.500 Mitarbeiter die US-Varianten der C-Klasse und des GLA, aber eben und deswegen wurde das Werk ursprünglich gebaut, die SUV-Modelle von Mercedes-Benz. ML und GL haben US-Wurzeln und werden im Werk Tuscaloosa für die ganze Welt gefertigt.

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The all new Mercedes-Benz GLE and the GLE Coupé

Die Coupé-Version des Mercedes ML, der M-Klasse kannte man bereits vorher, aber für die NYIAS 2015 war die Premiere des Mercedes-Benz GLE angesagt. GLE-Coupé? GLE? Genau, Mercedes-Benz änderte die Namen der SUV-Modelle. Allen voran das „G“ für Gelände. Aber auch für die Familiennähe zum G-Modell. Wobei die eher im Prospekt zu finden ist, als unter dem Blech der Modelle. Aus dem ML, der M-Klasse wurde nun der GLE. Und damit wird klar, ein GL-E ist der Offroad-Bruder der E-Klasse. Und das GLE Coupé? Nun, zu allem Überfluss ist der „Coupé-Vertreter“ des SUVs nicht nur sinnlos, sondern auch mit vier Türen behaftet. Vier Türen, ein Coupé? Ein Coupé auf dem Fahrwerk eines SUV? Ja, man kann sich viele Fragen dazu stellen, davor zusammenbrechen und sich ratlos geben. Am Ende aber zählt nur eines: Der Kunde will es so.

Des Kundenwunsch ist sein Himmelreich, vor allem in den USA. Honey – ein wenig Eiswasser? 

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Etappe 1 – Vom Offroad-Gelände bis zu den Appalachen

Bevor es mit dem beeindruckenden Fuhrpark aus G-Modellen, GLA, GLE und GLE Coupé los ging, musste der Offroad-Park am Werksgelände in Tuscaloosa bezwungen werden. Beim nächsten Mal will ich dann aber selbst fahren. Dann kann man sich bei 100% Gefälle wenigstens am Lenkrad festhalten und nicht nur an der eigenen Verzweiflung.

gle coupe mbrt15

War der #mbrt13 noch unter dem Slogan „Guarding the E-Class“, ging es bei mbrt15 eigentlich um zwei Modelle. Denn auch wenn es ein Roadtrip war, die Onliner, Blogger, Videographen, Photographen, Journalisten (you name it) saßen nicht hinter dem Steuer des GLE Coupé und auch nicht hinter dem Steuer des frisch gelifteten GLE. Also „begleiteten“ wir dieses Mal zwei „Brummer“. Und beide werden ihre Premiere auf der Straße erst weit nach diesem Trip erleben.

Damit die beiden GLE fit und munter in New York ankamen, stellte Mercedes-Benz eine Armada aus GLA 45 AMG, GLA 250, G 550 und G63 bereit. So gerüstet konnte man auf die Tour gehen. 2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

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Von hinten wie von vorne, G L E .. 

Mit dem Heck des GLE Coupé werde ich nicht warm. Nein, ernsthaft. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Das Facelift des ML hingegen wirkt gelungen. Zumindest von hinten. Das passt. Frische Leuchtengrafik und ein Auspuff-Design nach Art des Hauses.

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Echtes Mistwetter gehört zu jedem Roadtrip. Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Und das meine ich durchaus metaphorisch.

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Hier geht es weiter, zum zweiten Teil… 

 

 

 

 

 

#mbrt15 – Und plötzlich bist Du in New York

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Da fährst Du in aller Frühe im Süden der USA los. Erst einmal flink das Werk besichtigen, mal schnell Offroad das Frühstück im Gesicht frisch justieren. Holst den GLE ab, bevor er auf der Messe präsentiert wird. Packst das GLE Coupé dazu, verteilst die Reisegruppe auf einen bunten Mix aus GLA und G-Modellen. Und fährst los. 2.600 km vor Dir.

So schnell vergehen 2.600 km

Im Prinzip denkst Du die ganze Zeit nur daran, wie Du all diese Eindrücke festhalten kannst. Nachts in Tennessee an einer Tankstelle. Es riecht nach frittiertem Brat-Hähnchen, draußen vor der Säule brummt ein alter F150 vor sich hin, die Klima-Anlage läuft. Du spürst das an der kalten Luft die aus dem geöffneten Fenster wabert. Das sind die USA. Der Spritpreis hat sich erholt. Die Menschen haben wieder andere Sorgen.

Vor allem aber haben sie immer ein Lächeln. Sie scherzen mit Dir. Nirgendwo sonst fühlst du dich auf einem Roadtrip so Zuhause wie hier, in den USA. Deswegen sind die Orte und Hotels an denen Du deine Pausen verbringst auch so egal. Die Straße ist deine Heimat. Der G550 dein bester Freund.

Vor dem Fenster verändert sich die Landschaft.

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Roadtrip-Leidenschaft

Den ganzen Tag im Auto unterwegs? Man muss es mögen. Egal ob es endlos geradeaus geht, oder eben durch den Dragon-Tail.

Washington D.C.? Haben wir gesehen. Bei Nacht. Kurz vor Mitternacht standen wir vor dem White House. Eine surreale Situation. Völlig übermüdet. Unfähig zu begreifen.

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Letzte Etappe, Washington D.C. nach New York

Im Prinzip musst Du jetzt nur die Zähne zusammenbeißen, einsteigen, abfahren. Washington D.C. nach New York? Ein Katzensprung.

Und plötzlich stehst Du im Big Apple.

Hast es geschafft. Hast die beiden Messe-Premieren unbeschadet über 2.600 km nach New York begleitet.

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Weil eine Ankunft auch ein Abschied ist

Anzukommen bedeutet auch, Abschied zu nehmen. Abschied von der Reise. Von Alabama nach New York? Das macht man ja nicht weil man dringend die 2.600 km mit dem Auto fahren muss. Das macht man, wegen der Fahrt an sich. Ein Roadtrip ist immer ein Selbstzweck. Eine passende Entschuldigung möglichst viel Zeit im Auto verbringen zu dürfen. Menschen zu treffen. Eindrücke zu gewinnen, die man nicht bekommt, wenn man einfach nur von A nach B reisen muss.

Ein Roadtrip ist ein Lifestyle. 

Ich habe sonst keine Ahnung von Lifestyle-Themen, aber Roadtrips? Das ist mein geliebter Lifestyle. Das ist – nach meiner kleinen Tochter und meiner Frau – der größte Spaß im Leben. Über Autos bloggen? Vermutlich deswegen eine Leidenschaft, weil ich den großen Spaß als Pflicht tarnen kann.

Das bei der Ankunft in New York das Wetter immer schlechter wurde, ein klares Zeichen. Im Schatten der Freiheitsstatue handelten wir schnell noch das Pflichtprogramm ab – Auto vor Skyline fotografieren.

Bevor uns (?), auf jeden Fall aber mich, die Sehnsucht ganz hart zu Boden warf. Anzukommen ist ein Abschied. Ein Abschied vom Roadtrip.

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Aber jeder Abschied ist die Chance auf einen neuen Roadtrip! #mbrt15 – Fotos!.

 

#mbrt15 – Best of Links und noch mehr Fotos

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Die besten Links, alle Artikel, Fotos und News vom #mbrt15 – dem Roadtrip von Alabama nach New York, hier im Überblick:

Noch ein paar Fotos von mir:

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Mercedes-Benz GLA Coupé?

Gestern habe ich mir noch Gedanken über die neuen Namen und Bezeichnungen für die SUV-Range bei Mercedes-Benz gemacht. Und auch Vermutungen zu neuen Nischenmodellen angestellt. Darunter war auch das GLA Coupé. Ich habe mich daraufhin mit Theo unterhalten und ihn gefragt, ob er sich schon mal überlegt hat, wie ein GLA Coupé wohl aussehen könnte.

Und? Natürlich hat er! 

Hier sein Design für einen zweitürigen GLA:

gla coupe hinten gla coupe seite

 

Mercedes-Benz und Christoph Maria Herbst bringen das Abenteuer auf die Straße

Den Mercedes-Benz GLA und die eigene Stadt neu entdecken: bei einer Probefahrt, die zugleich ein Hörbuch Abenteuer mit dem Schauspieler Christoph Maria Herbst ist. Mercedes-Benz lädt dazu ein, das neue, kompakte Premium-SUV im Rahmen einer spannenden Geschichte zu erfahren: Ein exklusives Hörbuch, gesprochen von Christoph Maria Herbst, bestimmt wie eine Navigation den Verlauf der Probefahrt und lässt die eigene Stadt zur Bühne der Handlung werden. Start der innovativen Probefahrtaktion war in Hamburg –  für die weiteren exklusiven Auftaktveranstaltungen in Düsseldorf (05. und 06. April), München (12. und 13. April) und Berlin (26. bis 27. April) kann man sich noch um einen der limitierten Teilnehmerplätze bewerben. Ab April geht das Hörbuch Abenteuer im neuen GLA auf große Deutschlandtour, und man kann es beim Händler vor Ort live erleben. Anmeldung und Bewerbung erfolgen unter: www.gla-hoerbuchabenteuer.de.

Der neue GLA vereint moderne Offroad-Elemente mit urbaner Sportlichkeit und verkörpert das Motto „Freiheit ist ansteckend“ – ein Auto für alle, die jeden Tag Neues entdecken wollen und für die Stillstand keine Option ist. Ein  Abenteuer verspricht auch das exklusiv für Mercedes-Benz geschriebene Hörbuch. Eine russische Operndiva und ein raubeiniger Privatdetektiv sind auf der Suche nach einem pinken Pudel – in wechselndem Rollenspiel gesprochen von Christoph Maria Herbst, der die Hörer wie kaum ein anderer Sprecher in den Bann einer Geschichte zieht.

Das System COMAND Online von Mercedes-Benz dirigiert die Probefahrer dabei zu bestimmten Orten, an denen beim Passieren der vorprogrammierten Geokoordinaten die einzelnen Erzählparts des Hörbuch Abenteuers ausgelöst werden. Die Probefahrer durchfahren so gleichzeitig die Stadt und die Geschichte: eine Routenführung der besonders unterhaltsamen Art.

Mercedes-Benz GLAHoerbuch_Abenteuer

Anmeldung zum Hörbuch Abenteuer mit dem neuen GLA

Mit dem innovativen Probefahrtkonzept geht der Mercedes-Benz GLA auf
große Deutschlandtournee. Interessierte können sich auf
www.gla-hörbuchabenteuer.de anmelden. Start war in Hamburg am 28. März, weitere exklusive Auftaktveranstaltungen mit limitierten Teilnehmerplätzen finden in Düsseldorf (05. bis 06. April), München (12. bis 13. April) und Berlin (26. bis 27. April) statt.

 

Darüber hinaus kann man sich für die Probefahrt mit Hörbuch Abenteuer bis zum Ende des Jahres bei einem Händler in der Nähe anmelden.

Pressemeldung

Photos

Galerie: Mercedes-Benz GLA 45 AMG Zirrusweiss

Über den neuen GLA kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich persönlich finde ja, vor allem als AMG-Version, ist der GLA kein SUV. Dafür ist die Bodenfreiheit des Mercedes eindeutig zu gering. So steht dies auch in meinem Fahrbericht zum GLA 45 AMG.  Sebastian und ich, wir haben uns dann auf den Begriff: „CrossHatch“ geeinigt. Wer den Fahrbericht nicht lesen will – der mag sich eventuell an den Werksfotos von Mercedes-Benz ergötzen. Hier die Edition 1 des GLA 45. Die Farbe nennt sich Zirrusweiß.

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Vorgestellt: Mercedes-Benz GLA 200 CDI

Malaga/Spanien  Ich muss nicht erst unter das Blech schauen, um die Familienzugehörigkeit zu erkennen. Mercedes-Benz GLA und Mercedes-Benz A-Klasse ähneln sich aus jedem Blickwinkel. Der GLA wirkt wie eine A-Klasse, die mit Wanderstiefeln aus dem Fitness-Studio kommt. Gerade so viel Bodenfreiheit, dass man nicht in die Verlegenheit kommt, den GLA als G-Ersatz zu missbrauchen, aber doch ein wenig mehr Platz zwischen Unterboden und Asphalt, als man in der Kompaktwagenklasse erwartet. Während die A-Klasse sportlich flach auf dem Asphalt kauert, will der jüngste Spross der Familie ein Aufsteiger sein. 

Modischer Chic in Wanderstiefeln?

Vorstellung des kompakten SUV aus Stuttgart. 

Das Design des GLA hält sich vornehm vom Image der Raufbolden und Schmuddelkinder fern. Für einen SUV wirkt der GLA betont elegant und distanziert. Spielt aber dennoch die Spielkarte „Emotionen“ deutlicher aus als seine Mitbewerber.

Mehr Bodenfreiheit, mehr Sitzhöhe und mehr Platz im Innenraum als in der A-Klasse. Das sind die richtigen Zutaten, um aus einem Kompakten einen kompakten SUV zu formen. Doch halt! Hat der GLA wirklich mehr Platz im Innenraum als die Mercedes-Benz A-Klasse?

Der Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: GLA 200 CDI 6-Gang Manuell
  • Fahrzeugklasse: Kompakt-SUV
  • Auslieferung: Juli 2014
  • Leistung: 136 PS, 300 Nm, 205 km/h

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Basispreis:

32.1 k €

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Mercedes GLA Vorstellung

Bevor wir einsteigen, ein kurzer „walk around“: Der Kühlergrill bekam zwei große Lamellen verpasst, der Mercedes-Stern landete mittig darin. Die Nase trägt er vielleicht ein wenig hoch. Der große Lufteinlass in der unteren Hälfte der Stoßstange wurde verchromt eingepasst und lässt die Front nun wuchtig und maskulin erscheinen. Den seitlichen Abschluss der Stoßstange bilden zwei angedeutete Lufteinlässe. So viel Frischluft brauchen die Motoren des GLA dann doch nicht, denn die Kunststoffgitter sind nur angedeutet. Oder doch? Vermutlich spätestens, wenn die 45 am Heck prangt, wird der Luftbedarf der Motoren gewaltig. Doch vor mir steht der GLA 200 CDI, die aktuelle Basis im neuen GLA-Programm.

Am Heck fällt der massive silberne Abschluss der Stoßstange auf. Und die zwei Endrohre, die dort eingepasst wurden. Dezent ist anders. Zudem wirkt vor allem von hinten die breite Schulter über den Radhäusern. Zusammen mit den großen Rückleuchten bildet dies die gewünschte Differenzierung zum Heck der A-Klasse. Der GLA wirkt breit und flach.

Die Sitzposition im GLA ist perfekt – er wirkt wie ein sportlicher Turnschuh. Dass man in einem SUV sitzt, merkt man  nicht. Eher ein Laufschuh, denn ein Wanderstiefel! Beim Einsteigen geht aber dennoch alles leichter als bei der sportlicheren A-Klasse. Das verdankt man der angehobenen Bodenfreiheit. Und das das sind nur wenige Zentimeter Unterschied. Aber den spürt man.

Ist der GLA am Ende der echte Erbe der alten A-Klasse?

CrossHatch

HotHatch, Hatchback, Crossover und SUV. Klassische Fahrzeugklassen verschwinden und jede Nische wird besetzt. Und manchmal erfinden Hersteller eine Nische, die zuvor noch nicht vorhanden war. Das viertürige Coupé mit dem Namen CLS war so eine Erfindung von Mercedes-Benz. Am Anfang waren die Mitbewerber noch verwirrt, heute kopieren sie eifrig. Den CLS Shooting Brake, die „irgendwie so eine Art Kombi-Version“ des viertürigen Coupés, wird das gleiche Schicksal ereilen. Erfunden, für genial befunden und auf dem Weg zur Kopiervorlage.

Jetzt bei der neuen GLA-Baureihe tun es die Mercedes-Mannen wieder. Doch dieses Mal unbewusst. Denn der GLA ist kein Kompakt-SUV im Sinne der bisher geltenden Beschreibung. Der GLA verkörpert viel eher eine Klasse von kompakten SUVs mit extremer Offroad-Unlust.

Dennoch praktisch?

Der Kofferraum bietet dank längerem Heckabschluss mehr Platz. Und dank einer „Cargo-Stellung“ der Rücksitzlehne lässt sich der Raum noch einmal vergrößern. In dieser Cargo-Stellung ist die Lehne extrem steil gestellt und der Kofferraum wird größer. Doch viel wichtiger ist der Platz im Fahrgastraum. Einen kompakten SUV will man doch auch wegen des Plus an Platz im Innenraum.

Mehr Sitzhöhe für die erste Reihe? Mehr Kopffreiheit auf der Rücksitzbank? Das haben sich bisherige A-Klasse Kunden gewünscht. Die neue A-Klasse ist doch arg sportlich geworden.

Doch Mercedes-Benz verspielt diese Chance.

Während auf der Rücksitzbank der Platz zwischen Sitzfläche und Dachhimmel um beachtliche 1,9 Zentimeter anwuchs, reduzierte er sich in der ersten Reihe. Allerdings um zu vernachlässigende 0.2 Zentimeter. Dennoch: Ein „besseres Raumgefühl“ sieht anders aus.

Oben: der GLA, darunter die A-Klasse

Abmessungen mercedes GLA Abmessungen mercedes A-Klasse

So kann der GLA vor allem im Bereich des Kofferraums punkten. Der Rest ist genauso knapp geschnitten wie in der A-Klasse.

Kompakt-SUV?

Wer den Mercedes-Benz GLA nicht als CrossHatch nutzen will, sondern den SUV im GLA sucht, der wird warten müssen, bis das optionale Offroad-Fahrwerk lieferbar ist. Dann kommen 3 Zentimeter Bodenfreiheit hinzu und der GLA traut sich auch ins Gelände. Sachte jedoch. Zuvor – und vor allem mit dem optionalen AMG-Line-Fahrwerk (-15mm) ist der GLA der Gründer neuen „CrossHatch“ -Klasse. Und in der Tat – der GLA ist wirklich besser auf der Straße als abseits der Straße aufgehoben.

Also alles völlig verständlich? Werden die Käufer des neuen GLA wirklich alle zu 99.9 % fernab aller Offroad-Fahrten bleiben?  Dann wäre es ein geschickter Schachzug von Mercedes. Während sich die Mitbewerber mit dem „Offroad-Design“ und gebremstem Offroad-Talent herumschlagen und den Autos ein Outfit verpassen, das so viel aussagt wie: „Ich könnte ja, wenn ich wollte“ – setzt Mercedes eine Version der A-Klasse um, die vor allem eines ist: „Cool, hipp und trendy“.

So fährt er sich:

Bereits der Basis-Diesel im GLA 200 CDI ist mit 136 PS und 300 Nm eine sinnvolle Motorisierung. Im Alltag stören auch die sechs von Hand geschalteten Gänge nicht. Natürlich sind deren sieben des Doppelkupplungsgetriebes eine Wohltat, die Abstimmung der sechs Gänge ist jedoch gut gewählt. Der aktuelle Basis-Diesel hat – anders als der Name 200 cdi meinen lässt – 2.2 Liter Hubraum. Er zieht ab 1.200 Umdrehungen ruhig und gelassen durch das Drehzahlband und bleibt im Alltag sparsam im Umgang mit der edlen Kraftstoff-Suppe. (Die Fahrt von Granada nach Malaga wurde beispielsweise mit 5.9 Litern auf 100 Kilometer abgehakt. Trotz eines letzten Ausflugs in die Berge rund um Malaga.)

Die Geräusch-Dämmung des GLA wirkt insgesamt noch ein wenig besser als in der A-Klasse. Doch das kann mich täuschen. Weder getäuscht noch enttäuscht: Die Lenkung. Sie vermittelt genug Gefühl für die Straße und dank dem „marginalen“ Plus an Bodenfreiheit wurden die Dämpfer softer, aber auch progressiver als im Kompaktklassen-Bruder A200 cdi abgestimmt.  Der GLA 200 CDI fährt sich wie die A-Klasse fahren sollte, nicht zu dynamisch, dafür komfortabler in der Federung. Nicht zu tief über dem Asphalt, dennoch vom SUV-typischen Wanken weit entfernt.

Es ist ein gelungener Kompromiss und auch, wenn der Basis-Diesel und das Plus an Fahrkomfort nach Langeweile klingen, der GLA 200 CDI wird zumindest in unseren Breitengraden zu den Bestsellern im Programm der Baureihen-Brüder gehören. Wetten?

Mercedes-Benz GLA 04 Vorstellung

Das kann er nicht

Der GLA wird erst mit dem optionalen Offroad-Paket zum echten Kompakt-SUV. Doch wer will mit dem neuen GLA wirklich ins Gelände? Der GLA ist der Style-Held(th)  unter den Kompakten, die so aussehen,  als ob sie es wild mögen. Denn auch wenn die Anbauteile nach Offroad aussehen, die emotionalen Formen des GLA will man nicht über Schotter-Pfade treiben.

Das kann er besser als andere

Der GLA lebt den Lifestyle-Gedanken in purer Form. Er tut so, als wäre er der Offroader unter den Brüdern der A-Baureihen, dabei ist er nur die legitime Entschuldigung für Menschen, die keine Lust auf falsche Dynamik und sportliche Schießscharten-Automobile haben. Ein SUV als Argument für die Rückkehr zum praktischen Automobil. Und der GLA ist unter A-, B- und CLA-Klasse der Praktiker mit den hochgekrempelten Ärmeln und dem festen Schuhwerk, ohne dabei die Lifestyle-Befreiung der B-Klasse zu verkörpern.

Fazit & Empfehlung

Die klügste Entscheidung für den GLA trifft, wer auf den 4matic Antrieb verzichtet, den Handschalter wählt und sich damit die beste A-Klasse gönnt, die man als vernünftiger Mensch kaufen kann.

Allen anderen sei der 170 PS starke 220 CDI mit Offroad-Paket ans Herz gelegt. Mit einem Basispreis von 39.252,15 Euro steigt man hier knapp unter der 40.000 € Grenze ein, bekommt aber einen GLA, der dann auch das Versprechen des „Lifestyle-SUV“ einlöst.

 

Weitere Fahrberichte und Vorstellungen zum neuen CrossHatch, dem Mercedes-Benz GLA: MB-Blog, Mercedes-Benz Passion Blog

 

Galerie:

 

 Fotos: Galerie: Mercedes-Benz / Artikel: Bjoern Habegger

Vorstellung: Mercedes-Benz GLA 45 AMG

Malaga/Spanien Er grollt wütend aus dem Auspuff, sprintet beherzt von Kurve zu Kurve und setzt den Fahrer einem echten Persönlichkeits-Check aus. Auf die Bremse, angehalten im spanischen Hinterland, ausgestiegen und noch einmal durch den Kopf gehen lassen, was hier eigentlich gerade passiert.

Vor mir steht ein kompakter SUV. Allerdings nicht einer von vielen, denn was da so effektvoll knackend die Hitze der vorangegangenen Bergpassagen in eine neue Energieform bringt, ist die heiße Bremsanlage des sportlichsten GLA von Mercedes-Benz. In der derben AMG-Version. Mit dem GLA kommt Mercedes-Benz recht spät in das Segment der kompakten SUVs. Doch dafür setzen die Stuttgarter mit der sportlichsten Version GLA 45 AMG gleich mal eine besonders durchdringende Duftmarke. Der Schwabe an sich ist nicht bekannt für „halbe Lösungen“ – wenn man etwas macht, dann will man das richtig machen. Vermutlich hat es deswegen ein wenig länger gedauert mit dem GLA. Und während man sonst bei Daimler von “ das beste oder nichts“ spricht, faucht der GLA 45 AMG zum Motorstart ein: „Und jetzt erst recht“  durch die armdicken Endrohre. Und nach getaner Bergetappe lassen sich die 350 mm großen Bremsen dann zu einem neuerlichen Statement in Bezug auf Newtons drittes Gesetz  hinreißen.

Schwabe mit Nachschlag – Der Rebell in der SUV-Klasse?

Mercedes GLA 45 AMG

Da kommt der kompakte SUV-Schwabe erst zu spät und nun auch noch politisch unkorrekt. Der Mercedes-Benz GLA 45 AMG trägt dick auf. Und wer die Edition 1 wählt, stolziert vermutlich auch mit dem Federschmuck einer Travestie-Königin auf den Wiener Opernball. Über Geschmack kann man nicht diskutieren – über Abtriebswerte schon.  Massives Räderwerk, üppige Schweller und ein Flügel, der eigentlich auf die Rennstrecke gehört. Wie dieses ganze Paket durch den Geschmacks-TÜV kam? Es bleibt mir ein Rätsel. Ebenso wie dieses brachiale Anstürmen der nächsten Biegung. Der GLA 45 AMG Edition 1 profitiert natürlich vom Allradantrieb 4matic, der die Verantwortung dafür übernimmt, die Kraft auch in Vortrieb zu verwandeln. Unter seiner Haube tobt das gleiche 360 PS starke Herz, das man auch beim  A45 AMG und CLA 45AMG findet. Und diese Kombination trifft direkt in den Magen empfindlicher Beifahrer. Der GLA 45 setzt Newtons erstes Gesetz mit einer für diese Klasse bis dato unbekannten Vehemenz durch.  In der Klasse der sportlichen SUVs ist das auf jeden Fall eine ganz neue Erfahrung.  Während der Q3 in seiner sportlichsten Form immerhin 310 PS mitbringt, muss sich der vermeintlich sportliche BMW X1 mit nur 245 PS begnügen. Da spielt der GLA 45 AMG mit seinen 360 PS in einer völlig anderen Liga. Und das trifft auch für die Fahrzeugklasse zu. Während der normale GLA in Verbindung mit dem optionalen Offroad-Paket durchaus als „Kompakt-SUV“ durchgeht und den Wettbewerb mit dem Musterschüler Tiguan sucht, liegt der GLA 45 AMG Edition 1 drei Zentimeter tiefer und ist damit nur wenige Millimeter vom Niveau der A-Klasse entfernt. Die AMG-Offenbarung in der sportlichen Klasse der „kompakten SUV“ ist kaum als solche zu akzeptieren.

Der Testwagen:

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  • Modellbezeichnung: GLA 45 AMG Edition 1
  • Fahrzeugklasse: Kompakt-SUV
  • Auslieferung: Juli 2014
  • Leistung: 360 PS

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Basispreis:

55.9 k € 

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Mercedes-Benz GLA 45 AMG 50 Edition 1 Fahrbericht

Die bessere A-Klasse

Ja, der Pilot sitzt prächtig hinter dem sportlichen Dreispeichen-Lenkrad, das Gestühl mit der integrierten Kopfstütze kennt man aus den anderen Modellen der A-Baureihe und selbst an das Navi-Display in der exponierten Lage hat man sich inzwischen gewohnt. Dennoch, für einen SUV, selbst einen in kompakter Größe, sitzt man recht tief. Der Kopf findet sich im Straßenverkehr auf der Höhe von Fiat 500 Abarth-Piloten, zu anderen SUVs blickt man auf.  Der GLA bietet kaum mehr Platz als sein Plattform-Bruder, die A-Klasse.  Das ist kein Tippfehler. Der GLA ist im Innenraum exakt so groß wie die A-Klasse, mit Ausnahme des Kofferraums und der Höhe zwischen Dach und Rücksitzbank.

Die Ausschnitte der Türen wirken nicht nur gleich groß, sie sind es auch, doch die Sitzhöhe ist weniger sportlich tief. Wer zwischen A45 AMG und GLA 45 AMG schwankt, der wird die Entscheidung auf Basis seiner eigenen Bandscheibe fällen müssen.

Fahrdynamisch spielt die AMG-Version des GLA in einer völlig neuen Dimension, würde man den Maßstab der „Kompakt-SUVs“ anlegen. Allerdings behilft sich Mercedes-Benz hierbei eines Tricks.  Der normale GLA ist 4 Zentimeter höher als die A-Klasse. Der AMG-Spross sinkt wiederum drei Zentimeter in Richtung Asphalt.  Damit schrumpft die Offroad-Lust auf ein Minimum. Konsequent auf sportliches Handling „on the road“ ausgelegt und somit fernab der „kompakten SUV-Klasse“.

Und auch wenn der Kofferraum nun eine vernünftige Größe erreicht hat, die Vernunft muss beim GLA 45 AMG draußen bleiben. Schuld ist dieser unverschämt geile Zweiliter-Motor.

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 33 Edition 1 Fahrbericht

 

Voller Unvernunft – Das Aggregat

Wenn nur zwei Liter Hubraum zur Verfügung stehen, wird einiges an Magie notwendig, um dem Vierzylinder dennoch ein derart kraftvolles Leben einzuhauchen. Damit der stärkste Zweiliter-Serienmotor dazu auch noch lange lebt, bekam er eine Wasserkühlung verpasst, die den thermisch hoch belasteten Turbo auch nach dem Ausstellen des Triebwerks noch mit kühlenden Wasser versorgt. Der Block besteht aus Aluminium, die Kurbelwelle wurde wie bei einem Rennmotor geschmiedet. Der Druck in den vier Brennräumen kommt von einem schnell agierenden TwinScroll-Turbolader mit Ladeluftkühlern im Format einer Einbauküche. Das Ergebnis sind protzig freche 450 Nm, die der starke Zweiliter-Turbo auf die Doppelkupplung des Siebengang-Getriebes drückt.

Wer den Launch-Start aktiviert, lässt den GLA 45 AMG, untermalt von einem dreisten Auspuffsound mit pubertären Zwischentönen, nach vorne hechten. Die Doppelkupplung gönnt den Getriebewellen dabei kaum Zeit zum Verschnaufen und bringt das perfekt abgestimmte Steuergerät zum Schwitzen. Aus dem Stand mit Vollgas beschleunigt, gerät das Getriebe mächtig unter Stress. Kein Wunder: Vorne drückt der 360 PS starke AMG-Triebtäter, die vier Reifen verzahnen sich dank des dynamisch abgestimmten Allradantriebs effektvoll mit der Straße, hierbei wird die Kraft im besten Fall zu 50% paritätisch auf die Achsen verteilt.  Da bleiben nur 4.8 Sekunden bis zur Tempo 100 Marke. Eine Zeit, die man in der restlichen Kompakt-SUV-Klasse für das Ausparken vor dem Supermarkt einrechnet. Doch auch hier der Einwurf: Die Klasse der bisherigen Kompakt-SUVs ist irgendwie anders, der GLA 45 AMG definiert eine neue Klasse. Sebastian Bauer nannte diese noch in der ersten Stunde unserer gemeinsame Testfahrt: CrossHatch. Und er hat Recht. Kaum eine Umschreibung für diese neue Nische passt besser.

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 15 Edition 1 Fahrbericht

 

Die Benchmark

In dieser neuen Nische markiert der GLA 45 AMG eine Benchmark, die nicht zu erreichen sein wird, wenn andere Hersteller den Offroad-Gedanken von SUVs nicht ebenso konsequent ignorieren wie die Längsdynamiker aus Affalterbach. Wobei der GLA 45 AMG eben, dank seiner für Kompakt-SUV-Verhältnisse unterdurchschnittlichen Bodenfreiheit, die 360 PS seines Triebwerks nicht nur für Lehrstunden im Thema Längsdynamik nutzt. Der GLA 45 AMG fährt sich mit beeindruckender Neutralität. Er zickt nicht herum. Er überspielt die Lächerlichkeit seines Federschmucks (Edition 1) mit der Professionalität seines Antriebsstranges.

 

Mercedes-Benz GLA 45 AMG 47 Edition 1 Fahrbericht

Vom SUV zum CrossHatch

Die Frage, wer sich diesen GLA 45 AMG denn überhaupt kaufen soll, stellt sich nicht. Beim GLA 45 AMG stellt sich nur die Frage: Mit oder ohne Kriegsbemalung? Meiner Meinung nach kann man sich die auffällige Bemalung des 63.248,50 € teuren Edition 1 ebenso sparen, wie den sinnlosen Heckspoiler. Der „normale“ GLA 45 AMG fällt auch so auf.

Finanzprobleme dürften die Interessenten für den GLA 45 AMG nicht kennen. Der Basispreis von 55.000 € sorgt hier für eine natürliche Auslese.  Am Ende werden dennoch genug Kunden übrig bleiben. Und davon werden nur wenige den Wiener Opernball besuchen und wenn, dann tragen Sie den ihnen eigenen Federschmuck mit der nötigen Selbstsicherheit.

Fakten:

Hersteller: Mercedes-Benz | Daimler AG
Modellname: GLA 45 AMG Edition 1
Karosserievariante: Viertürige Kompakter Sport-SUV
Motor: R4 – Turbobenziner mit Direkteinspritzung, 16V, DOHC, Ventilverstellung AVS,
Getriebe: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Antrieb: 4matic – Allradantrieb
Hubraum: 1.991 ccm
Leistung: 360 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment: 450 Nm von 2.250 bis 5.000 U/min
Von 0 auf 100 km/h: 4.8 Sekunden
Höchstgeschw.: 250 km/h [abgeregelt]
Verbrauch nach Norm: 7.5 Liter / 100 km
CO2-Ausstoß nach Norm: 175 g/km
Testverbrauch: +20 l/100km
Räder:  –
Leergewicht: 1.510 kg [trocken]
Länge, Breite, Höhe, Radstand: 4.445 / 1.804 / 1.479 / 2.699 mm
Lustfaktor / max 10 Punkte:  9 von 10 Punkten
Preis: ab 55.871,– EUR

Lifestyle: Der Mercedes GLA mit Rückenwind

Automobil-Hersteller schwimmen schon lange auf der großen, mächtigen, bunten Lifestyle-Welle. Kaum eine Automobile-Klasse verkörpert diesen Lifestyle-Trend so sehr wie das Segment der kompakten SUVs. Autos die aussehen als wären sie zu allem bereit, gefahren von Menschen die nur allzu häufig den Lifestyle aus bunten Modeblättern nachleben. Ich kann damit nichts anfangen.

Ein Auto mit Allrad, mit Bodenfreiheit und mit Offroad-Kriegsbemalung muss im Gelände zeigen was es kann. Der neue Mercedes GLA ist der jüngste Vertreter in diesem Segment und wird von mir in der kommenden Woche einem ersten Test unterzogen. Bis dahin bleibt das Lifestyle-Thema aktuell und meine Vorbehalte eher groß.

Blonde Haare, jung, sportlich, attraktiv. So stellt sich die PR-Abteilung der Automobil-Herstelle den Wunschkunden für das eigene Auto vor. Weit entfernt von den Tatsachen dieser Welt. Denn Autokäufer werden immer älter. Oft fehlt nur noch eine Dekade bis zur Pensionierung, während die Unterschrift unter den Neuwagen-Kaufvertrag gesetzt wird. Sei es drum. Alles egal. Im Marketing spielt eine blonde und junge Schönheit die bessere Hauptrolle.

Sportlich ist sie zudem, die Kitesurf-Meisterin und Weltenbummlerin Anne Valvatne.

In wundervollen Bildern erzählt Anne Valvatne von ihrer Leidenschaft, dem Kite-Surfen. Ihr Auto? Natürlich ein Mercedes GLA. Denn der Spot stammt von Mercedes und zeigt in wunderschönen Bildern, wie Werbung heute funktioniert. Kein Wort über den GLA. Der steht nur zufällig im Bild. Stattdessen erzählt Anne wie sie zum Kite-Surfing kam, zeigen die Kameras wie die junge Norwegerin eindrucksvoll durch die winterliche Gischt prescht. Kamereinstellungen die in Hollywood abgeschaut wurden, eine Sounduntermalung die an epische Schlachten und tragische Momente erinnert. Gefühle pur in einem nur 190 Sekunden langen Clip.

Well done, Mercedes. Well done. 

Ob der GLA mehr ist, als „just another“ Lifestyle-SUV, sehen wir dann in der nächsten Woche! 

Mercedes-Benz GLA 45 AMG Concept

Kompakte SUVs sind Verkaufsschlager. Es gibt kein Segment das derzeit so erfolgreich wächst, wie diese Fahrzeugklasse in der alle so aussehen, als könnten sie, wenn es aber darauf ankommt, dann kapitulieren sie bereits vor milden Geländefahrten.

Für den Einsatz im Gelände ist der jüngste Mercedes-Spross aus der Gattung „GLA“ gar nicht erst gedacht.

„Des Schwachsinns fette Beute..“

Nachdem ein kompakter SUV per Definition schon nicht für Geländefahrten taugt, legt man ihn am besten gleich wieder tiefer, verpasst ihm fette Räder und martialische Kriegsbemalung. (sic!)

CONCEPT GLA 45 AMG

Über den Sinn oder Unsinn von 360 PS kann man nicht streiten. Leistung kann man nie genug haben. Nur wie man diese auf den Asphalt bekommt und was am Ende der Sinn des Ganzen ist, darüber lässt sich nicht nur bei SUVs trefflich philosophieren.

Der GLA 45 AMG wird noch als „Concept“ betitelt, aber das er kommt, darauf würde ich eine Portion Maultaschen verwetten. Und wenn er wirklich so kommt, wie er nun in Los Angeles präsentiert wurde, dann mag man ihn noch so gerne als „kompaktes High-Performance-SUV“ bezeichnen, er ist einfach nur das Ergebnis einer schwachsinniger „All-you-can-eat-Mentalität“.

Mercedes-Benz hat dank der eigenen Sport-Dependance mit dem Namen AMG, einen fast schon irrsinnig kraftvollen Zweiliter-Vierzylinder vorgestellt. Der mit 360 PS stärkste Serien-Zweilitermotor der Welt eignet sich hervorragend um der neuen A-Klasse den Marsch zu blasen (A wie Atemlos) oder aus dem kleinen CLA, einen erotischen viertürigen Brenner in der Kompaktwagenklasse werden zu lassen.

Es ist kein Geheimnis. A-Klasse, CLA und GLA teilen sich viele Baugruppen und so war es nur die Erfüllung einer fahrlässigen Selbstverpflichtung, den 450 Newtonmeter-Berserker auch in die „Kompakt-SUV-Phantasie“ der A-Klasse zu stecken.

Und nun steht diese schwäbische Allmachts-Phantasie also in Los Angeles. Und die feuchten Träume pupertierender Turbo-Junkies erfüllen sich in einer Mischung aus Hausfrauen-Traktor und Konsolen-Kirmes. Bitte?  Was sollen diese sinnbefreiten Flaps an der Front? Der Heckspoiler mit rotem Zierstrich. Dieser rote Kontraststrich im Kühlerschlund der wirkt, als hätte eine 10-jährige zum ersten Mal den Lippenstift der Mutter für das eigene Halloween-Make-Up verwendet.

„Des Schwachsinns fette Beute..“

Man muss höher sitzen, drum ist es ein SUV. Er darf nicht zu groß sein, sonst schauen die Nachbarn mit dem vorwurfsvollen CO²-Blick über den Gartenzaun, drum ist es ein kompakter SUV. Er muss sportlich sein, weil sportlich ist jugendlich und wer es  sich leisten kann, über 53.000 € (mein Schätzpreis), für einen nicht einmal ernsthaft viersitzigen Kompakten auszugeben, der wäre gerne wieder jugendlich.  Drum muss er wieder tiefer gelegt werden und große Felgen spazieren fahren.

Es ist eine überaus sinnlose Kombination und vermutlich wird sich diese Version ebenso spaßig fahren lassen, wie der „Kompakte Bruder“ – weil es eben ein Daimler ist und die Jungs sind nicht eher zufrieden, bis es nicht auch der Kunde ist. Aber ernsthaft, hätte man diese Portion Schwaben-Hirnschmalz nicht in eine sinnvolle Fahrzeug-Entwicklung packen können?

Vermutlich nicht. Denn der GLA wird sich verkaufen wie geschnitten Brot und auch der GLA 45 AMG wird seine Kunden finden. Er wird sich wiederfinden auf der Kö, vor hochpreisigen In-Kneipen, auf Sylt und überall dort, wo keines der vorgespielten Talente wirklich benötigt wird.

 

Mercedes-Benz GLA auch als Dreitürer?

Mit dem GLA scheint Mercedes-Benz einen Volltreffer gelandet zu haben. Schaut man sich die Reaktionen der Besucher auf der IAA an, dann trifft der GLA genau den Nerv der Zeit.

Kompakt-SUV Mercedes GLA

Der auf der neuen A-Klasse basierende kompakte SUV wurde von Mercedes-Benz bislang nur als Fünftürer vorgestellt. Nachdem ich die Fotos von Theophiluschin gesehen habe, könnte ich mir aber gut vorstellen, dass es auch mal einen Dreitürer geben wird. Mercedes-Benz wird den Markt der stylischen dreitürigen SUV bestimmt nicht Range Rover und deren Evoque überlassen.

Also Vorhang auf:

Mercedes-Benz GLA – Drei-Türer

Der neue Mercedes-Benz GLA – Offroad in der A-Klasse

Auf der IAA in 3 Wochen wird er zum ersten Mal live zu sehen sein, heute bereits die ersten Fotos und die wichtigsten Daten zum neuen kompakten SUV der Stuttgarter.

MERCEDES-BENZ GLA

Die A-Klasse für die Flucht aus dem Alltag

Der neue GLA basiert auf der kompakten A-Klasse, ist mit 4.41 Meter jedoch gut 10 Zentimeter länger geworden.  Trotz des höheren Aufbaus ist der cW-Wert mit 0.29 noch überraschend gut. Immerhin will der neue GLA die Brücke schlagen zwischen dem klassischen Kompaktwagen und einem praktischen kompakten Offroader.

Mit den vier bekannten Modellreihen im SUV-Segment (G, GL, ML und GLK) ist der neue GLA nun die Vervollständigung des Angebotes hinunter in den boomenden Markt der „Kompakt-SUV“.

Mercedes Benz 12 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Fortschrittlich im Design und handlich im Fahrverhalten

Die Zielsetzung für den neuen GLA war klar umrissen. Er muss im Design eine neue Käuferschicht ansprechen und auf jeden Fall einen dynamischen Charakter erhalten. Zudem muss ein Kompakt-SUV mit einem für den Fahrer simpel zu nutzenden Allradantrieb ausgerüstet sein und auch auf befestigten Straßen viel Fahrspaß vermitteln.

Mercedes will dieses Spagat im neuen GLA gemeistert haben, dank moderner Motoren und einer neuen Entwicklungsstufe des Hauseigenen 4matic Allradantriebs.

Der GLA verkörpert durch seine markanten Merkmale unser progressives  Denken und besticht durch seine Off-Road Proportionen.  Die klar definierten Oberflächen verkörpern Kraft und Souveränität, und es ist uns gelungen, so viel Emotionalität wie möglich mit so viel Klarheit wie nötig zu vereinen.“

Gordon Wagoner – Vice President Design Daimler AG

Die Räder des kompakten SUV werden optional bis zu einer Größe von 19 Zoll erhältlich sein.  Um den besten cW-Wert zu erreichen, bekam der GLA eine voll variable „Kühler-Jalousie“. So lässt sich der Luftwiderstand und der Kühlungsbedarf der Aggregate optimal anpassen.

Mercedes Benz 14 GLA Orientbraun metallic

Innenraum

Mit 421 Liter bietet der Kofferraum in der Grundkonfiguration bereits 80 Liter mehr Platz als in der Basis A-Klasse. Die gestiegene gesamt Länge kommt damit nicht nur den Passagieren sondern auch dem Gepäck zu gute.  Optional wird es ein Cargo-Paket geben, mit dem es u.a. möglich sein wird, die Rücksitzbank-Lehne in eine steilere Position zu stellen, so dass mehr Platz (+60 Liter) im Gepäckraum zur Verfügung steht.

Mercedes Benz 06 GLA Orientbraun metallic

Motor und Antrieb

Zum Start wird Mercedes-Benz vier Motoren anbieten, darunter je zwei Benziner und zwei Diesel. Die Benzinvarianten im GLA 200 wird aus 1.6 Liter Hubraum 156 PS holen und aus 2.0 Liter Hubraum 211 PS im GLA 250. Die Diesel sind in beiden Fällen mit 2.2 Liter Hubraum gesegnet und leisten im GLA 200 CDI 136 PS und im GLA 220 CDI 170 PS.

Alle Motoren verfügen über Turboaufladung und Benzindirekteinspritzung sowie Start/Stopp in Serie.

Der GLA 250 4matic mit 211 PS erledigt den Spurt von 0 auf 100 km/h in 6.5 Sekunden und ist bis zu 235 km/h schnell. Im EU-Normverbrauch gibt Mercedes-Benz dennoch einen Verbrauch von nur 7.1 Liter auf 100 Kilometer an!

Der 300 Nm starke GLA 200 CDI (136 PS) erreicht, dank aufwendiger Entwicklungsarbeit am Motor einen Normverbrauch von nur 4.3 Liter auf 100 Kilometer und damit eine CO²-Emission von 114g/km.   Der GLA 220 CDI erreicht 350 Nm.

Alle Motoren sind kombinierbar mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe oder optional mit dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe.

Mercedes Benz 07 GLA 250 designo mountaingrau amg line

Weiterentwickelte Assistenzsysteme

Zahlreiche Fahrassistenzsysteme unterstützen und entlasten im GLA den Fahrer. Serienmäßig besitzt das neue komapkte SUV unter anderem die Müdigkeitserkennung ATTENTION ASSIST und den radargestützten COLLISION PREVENTION ASSIST mit adaptivem Bremsassistenten, der bereits ab 7 km/h Schutz vor
Kollisionen bietet.

In Kombination mit DISTRONIC PLUS (Sonderausstattung) wird daraus der  COLLISION PREVENTION ASSIST PLUS. Er verfügt über eine zusätzliche Funktion: Bei anhaltender Kollisionsgefahr und ausbleibender Fahrerreaktion kann das System bis zu Geschwindigkeiten von 200 km/h auch eine autonome  Bremsung durchführen und so die Unfallschwere mit langsamer fahrenden  oder anhaltenden Fahrzeugen verringern. Bis zu einer Geschwindigkeit von  30 km/h bremst das System auch auf stehende Fahrzeuge und kann bis
20 km/h Auffahrunfälle vermeiden.

Darüber hinaus gibt es im GLA bewährte Assistenzsysteme wie das Spurpaket  mit Totwinkel- und Spurhalte-Assistent oder den Adaptiven Fernlicht-Assistenten als Sonderausstattung. Automatisches Einparken in Längs- und  Querparklücken ermöglicht der Aktive Park-Assistent (Sonderausstattung).

Fahrzeug-Galerien:

 

Präsentation und Preise

Die Weltpremiere feiert der GLA auf der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) im September in Frankfurt.  Die ersten Kunden erhalten den neuen GLA 2014. Die Preise werden spätestens zur IAA vorgestellt.

Premium-Kompakt SUV von Mercedes-Benz

Es gibt derzeit kaum eine Fahrzeugklasse, die mit mehr Aussichten in den Markt geht, als die der kompakten SUV. Was klingt wie ein Widerspruch in sich – ist jedoch kein Oxymoron, sondern des Automobilkäufers Liebling.

Mercedes-Benz GLA „concept“

Auf der Shanghai Autoshow wird Mercedes-Benz den ersten konkreteren Ausblick auf den Premium-Kompakt SUV aus dem eigenen Haus werfen. Der Mercedes Concept GLA ist noch mit stylischen Elementen des Ener-G Force Konzeptfahrzeuges verziert, wird diese aber bis zu seinem Debüt im Herbst auf der IAA in Frankfurt ablegen.

Basierend auf der A-Klasse ist der GLA der dritte Ableger dieser Plattform und wie die A-Klasse und der CLA, mit einem Allradantrieb nach Muster „Hang-on Haldex 5.te Generation“ lieferbar.

Das wirre Marketing-Bla und die doch nie in Serie kommenden – weil völlig überflüssigen Ideen mit Beamer-Funktion in den Hauptscheinwerfern oder den Dach-LEDs – lasse ich außen vor, darüber werdet ihr sicherlich bei meinen Kollegen lesen können.