Ein unmoralisches Angebot: GLC 63 AMG

Stuttgart

Wer „low fat“ und „Kalorienreduzierte Kost“ für verschenkte Lebensfreude hält, selten einen Gin Tonic Abend ohne Absturz überlebt und im Casino die Bank sprengen will, und dann alles verspielt – der wird sich auch für die jüngste Kreation der „Affalterbacher-All inklusive-Freunde“ interessieren. Ein „fast“ kompaktes SUV mit unsittlichen Leistungswerten. Bescheidenheit? Das ist etwas für die anderen.

Ein unmoralisches Angebot – NSFW

Erste Testfahrt im neuen Mercedes-AMG GLC 63 4MATIC+

315er Winterreifen – mehr so eine Absichtserklärung

Wer hätte gedacht, das diese schwäbische Alb so viel zu bieten hat? Vom Fahrersitz eines GLC 63 aus betrachtet, sind die Straßen eng, winklig und höchst unterhaltsam. Das man sich mit 510 PS durch die Alb in Richtung Stuttgart bewegt, hört sich erst einmal unspektakulär an. Bis zu dem Moment an dem man zum ersten Mal, im sport+ Modus, die Relativität der Haftung von 315er Winterreifen bei 7° und Regen erfährt. Jetzt nur diesen einen Fehler nicht machen: Vom Gas gehen. Unter Last zieht sich das jüngste Angebot der Sünde, mit gehörigen Querlaufwinkeln aus der Kurve. Das war ja einfach.

Einfach beeindruckend. Bei AMG hat man sich überlegt, eine Nische ohne AMG, ist eine verlorene Nische. Und so hat man sich das Mid-Size SUV Segment als genau den Ort ausgesucht, in dem noch ein V8 Bi-Turbo-Monster fehlt. 510 PS in der S-Version – 476 PS in der nur scheinbar bescheideneren GLC 63 „Basis“.

Eine expressive Front – sagt die Pressemappe

Damit man vor der den Outlet-Stores dieser Welt richtig eingeordnet wird, hier hat schließlich jemand den Gegenwert von Opas alten Ländereien in der Alb eingesetzt, oder einen sündig teuren Leasingvertrag mit dem Blut von seltenen schwäbischen Öko-Einhörnern unterschrieben – trägt der GLC63 den Panamericana-Grill den AMG zuerst den reinrassigen GT-Brüdern auf den Leib formte. Eine Hommage an die Historie. GT-Sportwagen die leicht, klein und wieselflink die Feuerland-Strecke entlang rasten – oder waren es doch eher Güterzüge im Australischen Outback? Massiv, massig, überragend kraftvoll?

Das man sich vom Gelände nun endlich auch ernsthaft verabschiedet, dokumentieren die Anstrengungen die AMG-Ingenieure vollbrachten um das SUV auf die Straße zu kleben. Luftfeder-Dämpfung, Hinterachs-Sperrdifferenzial, sichtbarer Negativer Sturz und eine Bremsanlage die mit riesige Räder von Nöten macht.

Das man mit den 21-Zoll Reifen zudem eine  Mischbereifung im Supersportwagen-Format mitbekommt, macht optisch Eindruck. Unter der Last von 700 Nm lässt sich, im Sport Plus Modus dennoch die Haftgrenze schnell egalisieren. Gut 2 Tonnen hängen am 9-Gang Automatikgetriebe und wollen von der schieren Gewalt des 4-Liter V8 beeindruckt sein. Gerade die Kombination aus V8-Schub und 9-Stufen Automatik lässt Raum für viele Phantasien. Man könnte es auch ganz gediegen angehen lassen. Man könnte mit Leerlaufdrehzahl blubbernd Richtgeschwindigkeit in den Tempomaten einstellen. Man könnte. Man muss nicht.

Weil Regen auch nur eine nasse Form von Fahrspaß ist

ESP off ist bei den Testfahrten angesagt, man will ja wissen und spüren, wie der ganze Apparat arbeitet. Bei Sturzbächen über die Straße eine wenig kluge Entscheidung. Dennoch, Aquaplaning im dynamischen Ritt lässt den ganzen Spaß nur kurz ins Stocken geraten. Die Dynamiklenkung des AMG wirkt im S+ Modus ordentlich direkt und vermittelt eine Restportion an Feedback aus den Radhäusern.

Natürlich wählt man das „S-Modell“

Wie üblich bietet Mercedes-AMG eine „nicht S-Variante“ an, die wohl Menschen adressiert, die mehr Image denn Leistungswerte interessiert und eine „S-Variante“ die mit groben Zahlen hantiert und das auch in Vortrieb umsetzt. Während der Einstieg also mit 476 PS und 650 Nm zufrieden sein muss, spüren 99% der Menschheit den Sprung zu den 700 Nm und 510 PS vermutlich eh nicht. Es ist mehr so eine Synapsen-Befriedigung im eigenen Ego.

In die gleiche Rolle fällt die Coupé-Version des GLC. Noch immer viertürig, aber eben noch eine Nummer abgedrehter. Sind V8, Bi-Turbo und Sportwagen-Fahrwerk im SUV schon eine krude Welt, toppt der um Kopffreiheit in Reihe zwei beraubte 5-Türer-Coupé diese Maßstäbe der Sinnlosigkeit erneut.

Fazit

Weil es geil ist, nicht bescheiden zu sein

Beeindruckender als diese Mischung, dürfte auch ein rosa Elefant der sich gerade eine Line Koks vor der Baustelle von Stuttgart21 zieht, nicht sein. Wer wie Hannibal über die Alpen reiten will, der ist bei dieser absurden Spielart genau richtig.

Dabei darf man eines aber nicht vergessen: Mercedes-AMG stellt in der Tat ein „kompaktes SUV“ auf die Straße, dass sich weder bei den Stammtischwerten, (3.8 Sekunden 0-100, 250 km/h) noch bei der Einlösbarkeit der sportlichen Versprechen, lumpen lässt. Was fahrdynamisch mit dem Zweitonner möglich ist, sollte auf öffentlichen Straßen nur ausprobieren, wer einen russischen Zweitführerschein oder Diplomatische Immunität besitzt.

 

Erste Fahrt: Mercedes-Benz GLE 63 AMG Coupé

Kitzbühel – Erster Test

Ja, er sieht aus wie der weich gespülte Bruder des BMW X6. Und nein, kein Mensch braucht ein aufgepumptes SUV-Coupé, dessen Leistungsdaten nach Steroid-Missbrauch im Fitness-Studio klingen. Wieder ja, die ganze Kombination ist völlig frei von jedem Sinn. Und doch – es macht eine Mords-Gaudi!

There is a new bad boy in town

Erste Testfahrt im neuen Mercedes-AMG GLE Coupé 63 AMG S

Fahrbericht 07 mercedes-amg GLE coupe 63 amg s

Lass es kesseln

Vom Kochelsee in Richtung Walchensee windet sich die B11 den Kesselberg hinauf. Kesselbergstraße, so ist auch der Name der Strecke. Wer erst kurz zuvor in das 63er GLE Coupé gestiegen ist, der wird sich erschrecken vor den ersten Kurven. Die Wucht, mit der sich das feiste Coupé in die Kurven wirft, kann Angst auslösen. Man sitzt auf einem rasenden Hochstuhl, dank aktiver Wankstabilisierung halten sich jedoch alle Versuche der Karosse, sich in der Kurve mit den Spiegeln in Richtung Asphalt zu kippen, im Rahmen.

Drehmoment? 760 Newtonmeter fallen über die 22-Zoll Bereifung des großen SUV-Coupé her. Absurd, denkt man sich am Start. Beeindruckt ist man nach wenigen Metern.

Natürlich erscheint das alles nicht sinnvoll. Diese Bergstrecke würde ein kleines und viel leichteres Auto mit viel weniger PS und wesentlich weniger Fahrwerksaufwand ebenso runterknüppeln. Aber – klein-klein wohnt hier nicht. Beim großen GLE Coupé, gerade als 63 AMG und mit dem schnellen S auf der Plakette, da wirft man den ganzen dicken Stein in den Teich.

Sport wagen? Irgendwie Last-Kraft-Wagen!

Fahrbericht 10 mercedes-amg GLE coupe 63 amg s

585 PS – Wenn dann, dann richtig!

Um die 2.2 Tonnen des großen Viertürers ordentlich durch die Gegend zu wuchten, bedarf es eines ordentlichen Aggregates unter der Haube. Kernfusion wäre eine Möglichkeit gewesen – bei AMG hat man sich dennoch für das klassische 5.5 Liter Triebwerk mit den zwei Turboladern entschieden. Klassisch, weil es mittlerweile auch das kleinere 4.0 Liter Triebwerk mit dem „Hot-V“ gibt. Doch GLE Coupé und GLE (ML-Nachfolger) sind nur eine milde Überarbeitung der eigentlichen W166 Plattform und so bleibt es beim „Klassiker“ mit ordentlich Hubraum. 585 PS als S-Variante und 760 Nm von 1.750 bis 5.250 Umdrehungen. Die Gewalt, mit der unter der vorderen Haube zu Werke gegangen wird, wirkt.

Kraft-Werk-Zentrale

Natürlich hat das GLE-Coupé, nach Art des Stuttgarter-Hauses, nun auch das große Display (noch immer ohne Touchfunktion!) bekommen. Der Monitor wurde jedoch extrem gut in das Cockpit eingefügt. Zwischen den Lüftungsdüsen liegt er gut auf Augenhöhe und lässt sich per Comand-Drehsteller aus dem Handgelenk bedienen. Mehr oder weniger. Spaßig bis unterhaltsam ist eine neue Abteilung im Comand-System: Mit Vehicle- oder Engine-Data lassen sich Motorleistung, Drehmoment und Beschleunigungswerte ablesen – jedoch nicht nur bei Aquaplaning-Gefahr eher etwas mit Unterhaltungswert für den Beifahrer.

Damit sich der Anstieg an der Kesselbergstraße nicht in einen Ausritt in die Pampa per Gewaltdiktat verwandelt, haben die Reifen ordentlich zu arbeiten. An der Hinterachse rollen gar 325er Gummisocken. Dass man hier mit Power-Over-Steer aus der Ecke kommen kann, man mag es nicht glauben – aber es geht.

Fahrbericht 34 mercedes-amg GLE coupe 63 amg s

Und dann kam der Regen

ESP off ist bei den Testfahrten angesagt, man will ja wissen und spüren, wie der ganze Apparat arbeitet. Bei Sturzbächen über die Straße eine wenig kluge Entscheidung. Dennoch, Aquaplaning im dynamischen Ritt lässt den ganzen Spaß nur kurz ins Stocken geraten. Die Dynamiklenkung des AMG wirkt im S+ Modus ordentlich direkt und vermittelt eine Restportion an Feedback aus den Radhäusern.

Fahrwerks-Fest

Selbst bei der derben Gangart lässt sich der 2.3 Tonner nicht aus der Fassung bringen. 585 PS mögen hier über den Antriebsstrang einknüppeln, der Affalterbacher-X6 stürmt unbeirrt durch Flora und Fauna – und Asphalt – wenn es denn sein muss. Weil die Basis doch noch nicht ganz die Wurzeln im „ML-Gefilde“ des Vorgängers verleugnen kann, mussten in Affalterbach alle Tricks eingelöst werden. Das aktive Luftfahrwerk arbeitet hoch dynamisch in seinen Einstellungen, eine aktive Wankstabilisierung hält den Horizont gerade und mit dem feisten Schuhwerk entkommt kein Makrometer-Asphalt aus seiner Haftungspflicht. In den AMG-Modellen teilt der Allradantrieb immer 60% der Hinterachse zu.

Den Stuttgarter-X6 in den Dynamik-Modus zu versetzen, gelingt per Knopfdreh. Einmal am Fahrerlebnisschalter in Sport+ geswitched und der weiße Elefant stellt sich auf die schärfste Gangart ein und duckt sich noch einmal 10 mm in Richtung Asphalt ab.

S oder nicht?

585 PS oder „nur“ 557 PS? Für die avisierte Käuferschicht in Dubai, China und die Helden vom Rasensport dürfte das keine Frage sein. Basispreise dürften irrelevant sein. Die V-Max bleibt in beiden Fällen gleich und selbst der Normverbrauch wird gleich niedrig gerechnet. Bleiben 0.1 Sekunden bessere Beschleunigung und optischer Zierrat außen. Und ein zusätzlicher Ladeluftkühler vorne links.

Das kann man vom Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé erwarten

Beeindruckender dürfte auch der Ritt von Hannibal nicht gewesen sein. Das GLE Coupé kann man optisch mögen. Oder nicht. Was jedoch in Affalterbach aus dem knapp fünf Meter (4.92 m) langen „SUV ohne Kopffreiheit in Reihe 2“ gestrickt wurde, es ringt einem echt Respekt ab. Natürlich geht die schärfste Gangart ordentlich zu Lasten des Verbrauchs. 2.3 Tonnen in den Wind und über hunderte Höhenmeter wuchten? Da lassen sich schnell die Prospektwerte verdreifachen (NEFZ: 11.9).

Die Neungang-Automatik bleibt erst einmal den kleinen Kollegen vorbehalten, im AMG-Gewerke arbeiten die „Speedshift“ 7-Gang Automaten mit nasser Anfahrkupplung anstelle eines Drehmomentwandlers.

Bei alledem darf man aber nicht schüchtern sein. Das GLE Coupé zieht bereits die Blicke der Umgebung auf einen, als wäre man ein nackter Blauwal im Berufsverkehr. Das wird mit der Kriegsbemalung der AMG-Modelle nicht weniger – und gehört man zu den Anhängern des gepflegten Auspuffdröhnens und der Schaltpausen-Flatulenz, dann lässt man sich in Innenstädten am besten ein „Ja, ich war es, ja ich leide unter ADHS“ auf die Stirn tätowieren.

Zwischen dem Cafe Pushkin und dem Tverskaya-Boulevard dürften Sound und Optik des AMG GLE 63 Coupe jedoch schlicht zum guten Ton gehören.

Fahrbericht 69 mercedes-amg GLE coupe 63 amg s

Fazit

Das ganz große Besteck ausgepackt

Auch tausende Kilometer entfernt vom Cafe Pushkin reizt der große SUV aus Stuttgart – und dass man sich wirklich nicht Ergebnis orientiert über den Sinn eines „SUV-Coupés“ unterhalten kann – der Erfolg des BMW X6 hat es eindrucksvoll bewiesen.

Hören wir auf darüber nachzudenken, ob so ein Auto sinnvoll ist. Gönnen wir denen, die sich so eine eierlegende Wollmilchsau im Testosteron-Affekt leisten können.

Wer es nicht ganz so extravagant, nicht ganz so derbe und nicht ganz so kräftig mag, der kann sich ja mit dem kleinen Bruder des AMG beschäftigen. Neben dem „nicht S“ gibt es seit kurzem auch so genannte AMG-Sportmodelle. Die schlagen die Brücke zwischen den massiven AMG-Geschützen aus Affalterbach und der manchmal eher pragmatischen Serie aus Stuttgart. Das GLE Coupé gibt es auch in einer 450er Variante. Mehr zu diesem „kleinen Bruder“ dann in Kürze. Hier auf mein-auto-blog.

 

 

 

[=“ “ ] Fotos: Mercedes-Benz 

News: Mercedes GLE und GLE Coupé – Frisch gemacht, umgetauft und neu erschaffen

Im Rahmen eines Facelifts bekommt die Mercedes M-Klasse einen neuen Namen. Die Stuttgarter haben ihr nun GLE genanntes Oberklasse-SUV gründlich überarbeitet, zum Beispiel mit Plug-in-Hybridantrieb sowie mehr Sicherheits- und Komfortfeatures. Erstmals hat die Basisvariante Heckantrieb, so kostet der GLE 250 d, dessen Dieselaggregat unverändert 150 kW/204 PS leistet, 53.967 Euro.

Mit Plug-in-Hybrid-Antrieb steht der neue GLE für 73.900 Euro in der Preisliste. Der GLE 500 e 4matic kombiniert V6-Beziner (245 kW/333 PS) und Elektromotor (85 kW/116 PS). Zusammen kommen die Aggregate auf eine Systemleistung von 325 kW/442 PS und ein Drehmoment von 650 Newtonmetern. Die Preise der weiteren Benzin- und Dieselmotoren liegen einige hundert Euro oberhalb der bisherigen Modelle.

Die Stuttgarter haben ihr nun GLE genanntes Oberklasse-SUV gründlich überarbeitet, zum Beispiel mit Plug-in-Hybridantrieb sowie mehr Sicherheits- und Komfortfeatures.
Die Stuttgarter haben ihr nun GLE genanntes Oberklasse-SUV gründlich überarbeitet, zum Beispiel mit Plug-in-Hybridantrieb sowie mehr Sicherheits- und Komfortfeatures.

Basierend auf dem neuen Oberklasse-SUV, hat Mercedes mit dem GLE Coupé jetzt einen BMW X6-Konkurrenten im Produktportfolio. Mindestens 66.700 Euro kostet das Hochparterre-Coupé. Dafür erhält man den GLE 350 d (190 kW/258 PS) mit Sportsitzen, 20-Zoll Rädern, einer Heckklappe mit elektrischer Betätigung zum Öffnen und Schließen, Allradantrieb, Rückfahrkamera sowie einem Seitenwind-Assistenten. Für einen verhältnismäßig kleinen Aufpreis steht der deutlich stärkere GLE 400 (245 kW/333 PS, 67.235 Euro) in der Liste.

Sportliche Speerspitzen bilden der GLE 63 und der GLE 63 S. Hier kommt der 5,5-Liter-Achtzylinder mit 410 kW/557 PS oder 430 kW/585 PS zum Einsatz. Gezügelt wird diese Kraft durch eine spezielle Hochleistungsbremsanlage. Immer an Bord sind außerdem ein Sportfahrwerk, eine Sport-Abgasanlage und AMG-Sitze.

Autor: Adele Moser/SP-X

#mbrt15 – Von Alabama nach New York

mbrt15 10 von alabama nach new york der trip
Best of #mbrt15

Big Mäc, big thing, big trip..oder so! 

2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

Roadtrips haben bei Mercedes-Benz durchaus eine Historie. 2013 fuhren wir erstmalig von der Westküste der USA nach Detroit. Wir brachten die, damals neue, E-Klasse zur NAIAS 2013 in Detroit. Bereits im Jahr zuvor fuhr Mercedes unter dem Namen „Hunting the A-Class“ in Richtung Genf zur Premiere auf den Automobil-Salon. Und mein-auto-blog? Wir fuhren 2012 den legendären Porsche-Blogger-Roadtrip und den Citroën-Blogger-Roadtrip. Man kann also durchaus sagen: Wenn es um Roadtrips geht, dann passen Mercedes-Benz und autohub.de ganz gut zusammen.

Der Start in Alabama

mbrt15 03 von alabama nach new york

Es soll ja Menschen geben, für die ist es auf einem Roadtrip wichtig zu wissen, wohin es geht. Welche Städte, welche Orte. Welche Hotels. Ich gehöre nicht zu dieser Gruppe. Für mich findet ein Roadtrip im Auto statt. Draußen, die Landschaft die vorbeifliegt, die ist Kulisse. Und Kulissen sind austauschbar. Die Beste austauschbare Kulisse bietet jedoch ein Roadtrip in den USA. Immer. Das liegt zum einen am Stil der Amerikaner, alles in systemisch einwandfreie Prozesse zu packen. Da sieht jeder Truckstop aus wie der andere. Fast-Food-Hütten, Supermärkte, immer die gleichen Reklametafeln. Zum anderen an dieser schieren Größe.

Im Prinzip kann man an jeder Interstate die Route unterbrechen und findet immer die gleiche Infrastruktur vor. Das klingt langweilig. Verschafft einem aber auch die Art von Sicherheit die nicht störend wirkt. „Hier kenne ich mich aus“. Da Starbucks, dort Waffle House und da drüben ein Bad, Bath & Beyond. Langweilig? 

Nein. Denn der Reiz eines Roadtrips in den USA liegt in den Entfernungen und den Details. Okay – auch an der Landschaft. Vor allem aber an dieser unfassbaren Größe. Dementsprechend bieten die USA für Roadtrips den richtigen Rahmen. Immer. Ganz egal ob es quer durch die USA entlang der Route 66 geht, oder die Westküste hoch, die Ostküste runter oder eben quer durch, wie zuletzt beim #mbrt15.

Start des #mbrt15 war dieses Mal das Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa, Alabama. Auf fast 4 Millionen Quadratmetern fertigen mehr als 3.500 Mitarbeiter die US-Varianten der C-Klasse und des GLA, aber eben und deswegen wurde das Werk ursprünglich gebaut, die SUV-Modelle von Mercedes-Benz. ML und GL haben US-Wurzeln und werden im Werk Tuscaloosa für die ganze Welt gefertigt.

mbrt15 06 von alabama nach new york

The all new Mercedes-Benz GLE and the GLE Coupé

Die Coupé-Version des Mercedes ML, der M-Klasse kannte man bereits vorher, aber für die NYIAS 2015 war die Premiere des Mercedes-Benz GLE angesagt. GLE-Coupé? GLE? Genau, Mercedes-Benz änderte die Namen der SUV-Modelle. Allen voran das „G“ für Gelände. Aber auch für die Familiennähe zum G-Modell. Wobei die eher im Prospekt zu finden ist, als unter dem Blech der Modelle. Aus dem ML, der M-Klasse wurde nun der GLE. Und damit wird klar, ein GL-E ist der Offroad-Bruder der E-Klasse. Und das GLE Coupé? Nun, zu allem Überfluss ist der „Coupé-Vertreter“ des SUVs nicht nur sinnlos, sondern auch mit vier Türen behaftet. Vier Türen, ein Coupé? Ein Coupé auf dem Fahrwerk eines SUV? Ja, man kann sich viele Fragen dazu stellen, davor zusammenbrechen und sich ratlos geben. Am Ende aber zählt nur eines: Der Kunde will es so.

Des Kundenwunsch ist sein Himmelreich, vor allem in den USA. Honey – ein wenig Eiswasser? 

mbrt15 01 von alabama nach new york

Etappe 1 – Vom Offroad-Gelände bis zu den Appalachen

Bevor es mit dem beeindruckenden Fuhrpark aus G-Modellen, GLA, GLE und GLE Coupé los ging, musste der Offroad-Park am Werksgelände in Tuscaloosa bezwungen werden. Beim nächsten Mal will ich dann aber selbst fahren. Dann kann man sich bei 100% Gefälle wenigstens am Lenkrad festhalten und nicht nur an der eigenen Verzweiflung.

gle coupe mbrt15

War der #mbrt13 noch unter dem Slogan „Guarding the E-Class“, ging es bei mbrt15 eigentlich um zwei Modelle. Denn auch wenn es ein Roadtrip war, die Onliner, Blogger, Videographen, Photographen, Journalisten (you name it) saßen nicht hinter dem Steuer des GLE Coupé und auch nicht hinter dem Steuer des frisch gelifteten GLE. Also „begleiteten“ wir dieses Mal zwei „Brummer“. Und beide werden ihre Premiere auf der Straße erst weit nach diesem Trip erleben.

Damit die beiden GLE fit und munter in New York ankamen, stellte Mercedes-Benz eine Armada aus GLA 45 AMG, GLA 250, G 550 und G63 bereit. So gerüstet konnte man auf die Tour gehen. 2.600 km von Tuscaloosa bis nach New York.

mbrt15 07 von alabama nach new york

Von hinten wie von vorne, G L E .. 

Mit dem Heck des GLE Coupé werde ich nicht warm. Nein, ernsthaft. Damit kann ich überhaupt nichts anfangen. Das Facelift des ML hingegen wirkt gelungen. Zumindest von hinten. Das passt. Frische Leuchtengrafik und ein Auspuff-Design nach Art des Hauses.

mbrt15 33 von alabama nach new york

Echtes Mistwetter gehört zu jedem Roadtrip. Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Und das meine ich durchaus metaphorisch.

mbrt15 32 von alabama nach new york

Hier geht es weiter, zum zweiten Teil… 

 

 

 

 

 

News: Mercedes-Benz GLE Coupé kann bestellt werden

Mit dem Europadebüt auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) hat Mercedes-Benz die Auftragsbücher für das GLE Coupé geöffnet, welches Mitte Januar auf der Motorshow in Detroit seine Weltpremiere hatte. Die Abkürzung GL steht künftig für die SUV der Marke und das E für E-Klasse-Segment. Die Preise beginnen bei 66 700 Euro für den GLE 350 d 4Matic mit 190 kW / 258 PS und reichen bis hin zum fast exakt doppelt so teuren Mercedes-AMG GLE 63 S 4Matic mit einer Leistung von 430 kW/ 585 PS. An Sicherheits- und Konnektivitätssystemen steht nahezu alles zur Verfügung, was Mercedes-Benz zu bieten hat.

 

 

 

(ampnet/jri)

Mit dem Mercedes GLE Coupé Sportlich ins Gelände

Dieser Mercedes produziert Meinungsvielfalt. Sie reicht von „faszinierender Kombination aus Sportcoupé und Gelände-SUV“ bis hin zu „plumpe BMW-Kopie“. Zu welcher Sicht der Dinge man sich auch hingezogen fühlt – geredet wird auf der Detroiter Autoshow über die Premiere des Mercedes GLE Coupé allemal. Wobei es durchaus erstaunlich anmutet, das ausgerechnet die weithin immer noch als konservativ geltende Marke mit dem Stern einem der umstrittensten Modelle des bayerischen Rivalen nacheifert.

Natürlich drängt sich bei der ersten Begegnung mit dem GLE der Vergleich zum hochbeinigen BMW X 6 auf, der seit seinem Erscheinen im Jahr 2008 die Geister scheidet. Dessen optisch zur Schau getragene Präsenz sorgt für Respekt, aber auch für ein gewisses Unbehagen bei manchen Eignern „normaler“ Autos um ihn herum, die stets zum X 6 aufschauen müssen. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist der Bayern-Bulle weltweit gesehen ein Erfolg, auch wenn er in Deutschland nicht so häufig gesichtet werden kann. In den USA dagegen, wo große Autos nun mal völlig normal sind, wirkt der 4,91 Meter lange BMW vergleichsweise zierlich.

Das gleichsam viertürige Mercedes Gelände-Coupé ist ebenso so lang wie sein weiß-blaues Pendant, überragt es mit einer lichten Höhe von 1,73 Metern sogar noch um drei Zentimeter. Obwohl sich die Linienführung beider Modelle mit ihrem coupéartigen, nach hinten sanft abfallenden Dach sehr ähneln, besteht keine Verwechslungsgefahr. „Unser Auto ist einfach schöner“, antwortet Daimler-Designchef Gorden Wagener mit schelmischem Lächeln auf die Frage nach den Unterschieden und enthält sich jedes weiteren Kommentars über den Münchner Wettbewerber.

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Aus objektiver Sicht bieten die für beide Marken klassischen „Gesichter“ und die jeweilige Gestaltung der Scheinwerfer die sicherste Differenzierung. Ein deutliches Unterscheidungsmerkmal ist die Heckpartie: Die schmalen, bis in die Seitenpartie reichenden Rückleuchten des Mercedes werden durch den Spoilerbürzel von der hinteren Scheibe getrennt, das Kennzeichen rutscht tief unter die Kante des Heckklappe. Beim X 6 ist es dagegen mittig zwischen den BMW-typischen Leuchten angebracht. Unterm Strich kommt der neue Mercedes einen Hauch eleganter und sanfter daher, hat eindeutig das freundlichere Gesicht. Auch der zweiten Generation des X 6 haftet dagegen bei aller Noblesse immer noch eine Prise gewollte Grimmigkeit an, die seine bisherigen Fans so schätzen.

Das GLE Coupé ist der zweite Mercedes, der sich mit der neuen Buchstaben-Kombinationen outen darf: Künftig werden die in der Regel allradgetriebenen SUV-Modelle ihren jeweiligen Limousinen-Schwestern zugeordnet. Nach dem GLA (gehört zur A-Klasse-Familie) und dem GLE Coupé (E-Klasse) folgen der normale GLE (bisher M-Klasse) und der zur C-Klasse zählende GLC (bisher GLK). Der größte Offroader, der GL, bekommt einen Buchstaben mehr und wird zum GLS befördert wegen der Nähe zur S-Klasse. Nur beim kastigen Urvater G-Klasse bleibt alles beim Alten. Daimler-Chef Dieter Zetsche, der das geänderte Mercedes-Alphabet erläuterte, verhaspelte sich bei der Premierenparty des GLE jedenfalls kein einziges Mal und scherzte mit den über 1.000 Gästen. „Alles klar? Wir können ja nachher ein Quiz machen, wer das alles schon drauf hat“.

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Mercedes-üblich die technischen Feinheiten, die das hochgesetzte Coupé künftigen Nutzern bietet. Neben dem raffinierten permanenten Allradantrieb, der per Knopfdruck auf seinen Einsatz im Gelände vorbereitet wird, sind das vor allem die neue Neungang-Automatik, viele bekannte Assistenzsystem und zahlreiche weitere elektronische Helfer wie das „Active Curve System“, das trotz der SUV-Hochbeinigkeit die Beherrschbarkeit eines tiefer auf der Straße liegenden Coupés sicherstellen soll. „Das GLE Coupé vereint Sportlichkeit mit Vielseitigkeit sowie Dynamik mit Robustheit“, erklärt Entwicklungsvorstand Thomas Weber. Das übrigens steckte auch hinter der BMW-Idee, vor acht Jahren den X 6 auf die Straße zu bringen.

Zu haben ist der Mischling zunächst mit drei verschiedenen Sechszylinder-Motoren, alle mit drei Litern Hubraum. Die Dieselversion 350 d leistet 190 kW/258 PS und punktet mit üppiger Durchzugskraft von 620 Newtonmetern. Der Benziner 400 d kommt auf 245 kW/333 PS. Derzeitiges Sahnehäubchen ist die AMG-Version, die dank Doppelturbo 270 kW/367 PS an alle vier Räder schickt. Die Verbrauchs- und Leistungswerte sind derzeit ebenso unbekannt wie die Preise. Wen würde es wundern, wenn die sich an denen des süddeutschen Nachbars mit dem X davor orientieren.

Autor: Peter Maahn/SP-X

Mercedes-Benz GLE Coupé – Erste Sitzprobe

Mit dem neuen GLE Coupé will Mercedes-Benz verlorenen Boden gegen den Erfinder der SUV-Coupé-Klasse gut machen. Während man in München schon die Generation Nummer zwei präsentierte, haben die Stuttgarter bis zur NAIAS 2015 gewartet, um ihr eigenes SUV-Coupé in Fullsize-Größe zu präsentieren.

Das Mercedes-Benz GLE Coupé feiert in Detroit seine Weltpremiere und läutet zugleich eine neue Nomenklatur bei den Typbezeichnungen ein. Aus dem Mercedes ML wird der GLE und damit das SUV in der E-Klasse. Aus dem GLK kreiert Mercedes den GLC und damit den SUV in der C-Klasse. Und auch nach oben wird man diese neue Nomenklatur beibehalten: aus dem GL wird der GLS.

Neben den neuen Baureihen wird man sich an neue Motoren gewöhnen müssen. Das GLE Coupé 450 AMG bekommt nicht nur eine neue Modell- und Hubraumbezeichnung, es ist zugleich auch das erste „AMG-Sportmodell“ in der Mercedes-Fahrzeugpalette. Neben reinen AMG-Modellen wie dem ebenso frisch präsentierten GLE Coupé 63 S AMG, einem Mercedes-AMG, wird es in der Zukunft mehr als ein Dutzend Fahrzeuge bei Mercedes-Benz geben, die als „AMG-Sportmodelle“ der Marke Mercedes-Benz zugeordnet werden und so die oftmals große Lücke zwischen den Serienmodellen und den AMG-Fahrzeugen schließen. Im Falle des aktuellen GLE Coupé-Topmodells spricht man da von einem V6 Bi-Turbo mit 367 PS. Darunter rangiert das 333 PS starke GLE Coupé und der erst einmal einzige Diesel im Programm, das GLE Coupé 350d 4matic.

2015 wird Mercedes-Benz 30 Jahre 4matic feiern und das GLE Coupé bildet nur den Auftakt zu den SUV-Festspielen bei Mercedes-Benz in diesem Jahr. Aus dem ML wird Mercedes mit dem Facelift den GLE werden lassen und der GLK wird seinen Nachfolger erhalten. Ein gänzlich neuer GLC. Beim GL wird Mercedes erst einmal nur sachte Hand anlegen und eine Modellpflege durchführen.

Aber jetzt ist es Zeit für eine erste Sitzprobe:

Platz ist in der kleinsten Hütte? Das GLE Coupé ist 4.90 Meter lange, über zwei Meter breit und 1.73 Meter hoch. So ein großes Auto braucht einfach mächtige Räder und daher gehören 20 Zoll große Räder zur Grundausstattung. Das AMG-Modell fährt sogar mit 21 Zoll großen Rädern vor.

Ein so großes Auto muss im Innenraum mächtig Platz bieten, denkt man sich. Was sich in der ersten Reihe hinter dem Lenkrad noch bestätigt, sieht in Reihe zwei gleich anders aus. Der flache Dachbogen, die typische Coupé-Form, schneidet den hinteren Einstieg deutlich ein. Mit meinen 1.76 Metern bin ich nicht der größte – aber wie man an den Fotos sieht, die Kopffreiheit ist eher durchschnittlich. Das können andere Hersteller aber auch nicht besser und lässt einen immer mal wieder an der Sinnhaftigkeit dieser Fahrzeugklasse zweifeln. An dieser Stelle der kurze Hinweis auf den „Experten-Talk“ live aus Detroit!  (klick!!)

Weltpremiere 056 Mercedes-Benz GLE Coupe

Der Rest des neuen GLE Coupés ist schnell erzählt:

Das Design wirkt auf den ersten Blick vor allem, nun – bleiben wir bei der Umschreibung: gewöhnungsbedürftig. Dank des großen Glas-Panoramadachs  flutet jedoch viel Licht den Innenraum, das hilft die schmalen Dachbögen und kleinen Seitenfenster zu ignorieren. Mit bis zu 1.650 Litern Kofferraum-Volumen ist das GLE-Coupé ein ordentlicher Lasten-Esel. Wenn auch diese Fähigkeiten bei den zukünftigen Besitzern vermutlich eher seltener auf dem Programm stehen. Für den Fall der Fälle bietet Mercedes dennoch eine Anhängerkupplung, die nun zum ersten Mal voll elektrisch ein- und auch wieder ausfährt.

Die Hauptaufgabe des neuen GLE Coupé dürfte jedoch –  je nachdem, wie kraftvoll die Motorisierung ausfällt – den gediegenen Showdrive auf den Flaniermeilen dieser Welt hinzulegen. Vermutlich ist Pusemuckel in der Niedersächsischen Provinz dann auch nicht der Hauptabsatz-Markt für das markante SUV. Die GLE Coupés dieser Welt werden den Weg gehen, den auch der Mitbewerber ging. In das Land seiner Weltpremiere, die USA, nach Russland und Asien. Dort steht man auf die weniger diskrete Umsetzung von Kraft und Wohlstand. Denn genau das verkörpert das GLE Coupé sehr deutlich.

Für diesen aufregenden Weg haben die Mercedes-Mannen dem GLE Coupé nun die erste Kombination aus Neungang-Automatik und 4matic Allradantrieb verpasst. Während das GLE Coupé mit Dieselmotor und die 333 PS V6 Variante des GLE 400 auf einen 50:50 Allradantrieb vertrauen, verpasst man dem „Sportmodell“ GLE 450 AMG Coupé mit einen im Verhältnis 40:60 aufgesplittetem Allradantrieb ein hecklastiges und damit vermutlich eher dynamisches Grund-Setup. Auf Wunsch wird das Fahrwerk per Luftfederung gedämpft und zum ersten Mal auch an Bord: Eine vollständig variable Dämpferkennung mit der Bezeichnung ADS Plus. Der GLE 450 AMG (Mitglied der neuen AMG-Sportmodell-Familie) verfügt über diese Technik bereits in Serie.

Bei der ersten Sitzprobe ist davon natürlich nichts zu spüren. Hier sind heute erst einmal das Platzangebot, die Übersichtlichkeit und das neue Design der Mittelkonsole im Mittelpunkt. Bereits auf der Bühne des Premieren-Hotels geparkt, möchte man das neue große SUV-Coupé allerdings lieber nicht rückwärts hinunter fahren.

Die Fahrt mit Blick nach vorne dürfte dafür umso spannender werden. 

modellprogramm Mercedes gle coupe

Große Galerie: Weltpremiere Mercedes-Benz GLE Coupé:

 

 

 

 

Mercedes-Benz GLE Coupé: Kurz vor der Markteinführung ein Filmstar

22 Jahre hat Steven Spielberg die Fortsetzung der „Jurassic Park“-Trilogie produziert – die „Jurassic World“. Bei ihren Abenteuern vertrauen die beiden Hauptdarsteller Chris Pratt und Bryce Dallas Howard auf die Offroad-Fähigkeiten verschiedener Mercedes-Benz-Modelle – allen voran dem neuen GLE Coupé, das sich in dem Film kurz vor der Markteinführung erstmals im Serienlook zeigt.

Mit „Jurassic World“ setzen Universal Pictures und Mercedes-Benz ihre langjährige Partnerschaft fort. Sie begann 1997 mit dem zweiten Film „Vergessene Welt: Jurassic Park“, in dem die M-Klasse ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte. Das GLE Coupé ist somit das zweite Fahrzeug von Mercedes-Benz, das zuerst als Filmstar in einem Jurassic-Abenteuer zu sehen ist, bevor es auf die Straße kommt.

Für die Dreharbeiten wurde eigens ein Prototyp des GLE 450 AMG Coupé. Während der Dreharbeiten, die eineinhalb Jahre vor der Markteinführung des neuen SUV starteten, waren die Sicherheitsvorkehrungen am Set gewaltig. Selbst an entlegenen Drehorten auf den Hawaii-Inseln Oahu und Kaua’i sowie auf dem NASA-Gelände in New Orleans galt es, das Auto vor Fotografen abzuschirmen.

Mercedes GLE – Experten-Talk aus Detroit

Auch in diesem Jahr wird es einen „Experten-Talk“ von der NAIAS geben. Das durchaus kontroverse Thema in diesem Jahr? Das neue Mercedes-Benz GLE Coupé.

Experten-Talk NAIAS 2015

Mercedes-Benz GLE Coupé

Mit einem Koffer volle Fragen reise ich zur Weltpremiere des GLE Coupé. Die NAIAS ist die größte und wichtigste Automobil-Messe in Nord-Amerika und zugleich der Auftakt für das Automobil-Jahr 2015. Traditionell findet man in Detroit einen ersten Einblick in die Trends der Automobil-Industrie.

Dass ein viertüriges Pseudo-Coupé mit SUV-Unterbau ein Trend ist, hat der BMW X6 bereits erfolgreich bewiesen. In 2015 legen die Stuttgarter nun nach und zeigen ihrerseits ein Fullsize-SUV mit Coupé-Anleihen. Sinnvoll? Braucht man das wirklich?

Im Livestream des Expert-Talk werde ich am 12. Januar ab 19:15 auf die Suche nach Antworten gehen. Schauen Sie mir dabei zu? Würde mich freuen! Oder haben Sie selbst noch Fragen?

Schicken Sie mir diese bis Montag (12.01.2015) gegen 15h und ich werde auch Ihre Fragen berücksichtigen! 

 

Erlkönig: Mercedes-Benz GLE 63 AMG erwischt!

Ein paar Wochen noch, dann wird Mercedes-Benz in Detroit die Stuttgarter Antwort auf den BMW X6 präsentieren. Zugegeben, einen Fullsize-SUV mit vier Türen und der Dachform eines Coupés zu präsentieren, ist nicht gerade logisch, nein, nicht einmal sinnvoll. Aber der Mitbewerber aus München hat mit der ersten BMW X6 Generation gezeigt, es gibt genug Kunden, die auf genau dieses Paradoxon abfahren: Weniger Platz, dafür teurer.

Was die Münchner so erfolgreich vorgemacht haben -der BMW X6 wurde erst vor ein paar Wochen in seiner zweiten Generation vorgestellt – wollen die Schwaben nun auch haben: Ein Fullsize-SUV-Coupé mit vier Türen.

Mit dem GLE Coupé präsentiert Mercedes zugleich das erste Modell, bei dem der Name umgestellt wurde. Aus dem Mercedes-Benz ML wird der GLE und als Viertürer mit schnittiger Dachform erhält er den Zusatz Coupé. Sein normaler SUV-Bruder wird schlicht als GLE auf den Markt kommen. Während man das GLE Coupé vermutlich bereits in Detroit sehen wird, dürfte der neue GLE – die zweite Mercedes ML-Generation – auf dem Automobil-Salon in Genf stehen.

Unser Erlkönig-Fotograf hat das GLE Coupé gleich einmal in der Leitwolf-Variante erwischt: Das GLE Coupé 63 AMG. Unter der kraftvollen Haube pocht der neue Vierliter-V8 Bi-Turbo mit vermutlich gut 500 PS Leistung.

 

 

 

 

Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf