Nissan Juke-R: Geburtstagsgeschenk der Superlative

Der Nissan Juke feiert Geburtstag und warum sollte man sich dann nicht auch selbst beschenken? Gesagt, getan. Nissan präsentierte auf dem Goodwood Festival of Speed den Nissan Juke-R 2.0. Das PS-geladene Geburtstagsgeschenk ist in einem auffallenden Design verpackt und garantiert neben der Verschmelzung von kompaktem Crossover und Supersportwagen natürlich jede Menge Leistung und Fahrspaß.

Ein leistungsstarker Sechszylinder macht mächtig Dampf unter der Motorhaube des Nissan GT-R Nismo und schießt aus 3,8 Litern Hubraum brachiale 600 PS (441 kW) aus allen Rohren. Bei der ganzen Leistungssteigerung sind natürlich bestimmte Anpassungen von Nöten. Beispielsweise sind die Lufteinlässe im überarbeiteten Frontstoßfänger nun doppelt so groß als beim ersten Juke-R, um dem Triebwerk ausreichend Kühlung zu ermöglichen.

134554_1_5

Ein großer Heck-Diffusor aus Karbon und ein optisch an das widerstandsfähige Material angelehnter Dachheckspoiler, der durch speziell gestylte Auspuffschächte noch verstärkt wird, verleihen ihm einen noch sportlicheren Charakter. Dem Supersportler im Crossover-Format erinnert sich aber auch an seine Wurzeln und nicht alles wurde aufgemotzt. Die neuen Scheinwerfer mit Xenon-Licht und LED-Tagfahrleuchten sowie der modifizierten V-Kühlergrill sind noch immer die des Serien-Juke.

Nur noch heute kann man das Konzeptcar am dem Nissan Stand auf dem Goodwood Festival bewundern. Jann Mardenborough, Gewinner der Nissan GT Academy 2011 und Teilnehmer des diesjährigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans, startete an allen drei Tagen beim legendären Bergrennen und zeigte, was der Nissan Juke-R 2.0 auch auf der Strecke drauf hat.

134542_1_5

„Der Juke-R hat sich zu dem Crossover-Supersportwagen schlechthin entwickelt. Ein Upgrade mit mehr Leistung und ansprechenderem Design war nach der Einführung der neuesten Juke Version im letzten Jahr nur logisch. Der Juke-R 2.0 ist ein Crossover im wahrsten Sinne des Wortes, er verbindet das Beste von Nissan: die Innovation der Crossover-Familie und die Kraft des Supersportwagens GT-R“, erläutert Gareth Dunsmore, General Manager Marketingkommunikation bei Nissan Europe.

News: Aston Martin DB9 GT – Das Beste zum Schluss

Mit einer neuen Top-Version geht der Aston Martin DB9 auf Abschiedstour. Das Spitzenmodell namens GT feiert auf dem Goodwood Festival of Speed (25. bis 28. Juni) Weltpremiere und geht danach zu Preisen von wohl mindestens 200.000 Euro in den Handel.

Wichtigste Änderung gegenüber dem Standardmodell des zweisitzigen Sportwagens ist der um 30 PS auf 402 kW/547 PS verstärkte Motor. Das Drehmoment des sechs Liter großen V12-Saugers bleibt unverändert bei 620 Nm. So gerüstet spurtet der über die Hinterräder angetriebene Brite in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 – nur 0,1 Sekunden schneller als das Standardmodell. Die Höchstgeschwindigkeit des DB9 GT liegt mit 295 km/h weiterhin knapp unter der imageträchtigen 300er-Marke.

Wichtigste Änderung gegenüber dem Standardmodell des zweisitzigen Sportwagens ist der um 30 PS auf 402 kW/547 PS verstärkte Motor
Wichtigste Änderung gegenüber dem Standardmodell des zweisitzigen Sportwagens ist der um 30 PS auf 402 kW/547 PS verstärkte Motor

Optisch unterscheidet sich der GT nur in Details vom normalen DB9. So gibt es unter anderem eine schwarze Spoiler-Lippe an der Front und einen Diffusor am Heck. Dazu kommen Carbon-Zierteile und neue 20-Zoll-Felgen. Preise für Cabrio und Coupé nennt der Hersteller nicht, da aber schon das Standardmodell rund 180.000 Euro kostet und Konkurrenten wie Bentley Continental GT oder Mercedes S 65 AMG V12 deutlich oberhalb von 200.000 Euro eingepreist sind, wird sich auch der GT nicht lumpen lassen. Zum Markenflaggschiff Vanquish ist auch noch ein bisschen Platz: Der Carbon-Supersportwagen kostet gut 250.000 Euro.

Fans der Marke werden das Geld aber möglicherweise anlegen wollen. Der seit 2004 verkaufte DB9 gilt als bildschöner Sportwagen und optische Keimzelle aller derzeitigen Aston-Martin-Modelle. Zudem sind seine Tage gezählt. Bereits 2017 soll ein Nachfolger – dann wohl unter dem Namen DB11 – auf den Markt kommen.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Ford Focus RS – Das 350-Pferde-Gespann

Der neue Ford Focus RS ist mit 257 kW/350 PS deutlich stärker als sein Vorgänger. Der Turbo-Allrader feiert auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) seine Premiere. Als erstes RS-Modell verfügt der sportliche Kompakte über unterschiedliche Fahrmodi, darunter auch ein Drift-Programm.

Der 2,3-Liter-Turbobenziner im neuen Focus RS stammt aus dem Mustang, der Vollaluminium-Vierzylinder hat im schnellen Kompakten aber eine um rund zehn Prozent höhere Leistung. Im Drehzahlbereich von 2.000 bis 4.500 U/min entwickelt das Aggregat ein Drehmoment von 440 Newtonmeter, unter voller Beschleunigung hebt eine Overboost-Regelung das maximale Drehmoment für 15 Sekunden auf 470 Nm an.

Neu ist auch der von Ford entwickelte Allradantrieb, der mit seiner dynamischen Drehmomentverteilung (Dynamic Torque Vectoring) besonders gute Handling-Eigenschaften ermöglichen soll. Als erstes RS-Modell besitzt der Focus zudem eine Launch-Control, also eine Startautomatik, sowie unterschiedliche Fahrmodi, darunter ein Drift-Programm. Es erlaubt auf abgesperrten Strecken laut Ford ein gut kontrollierbares Übersteuern.

Das Sportmodell ist bereits die dritte Focus-Generation mit dem RS-Kürzel. Der Focus RS kommt Anfang 2016 zu den europäischen Kunden. Den Preis will Ford zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben. Der Knaller aus Köln wird sich vermutlich etwas unterhalb der Konkurrenz von Audi S3, Mercedes A45 AMG oder Golf R ansiedeln, die bei rund 40.000 Euro starten.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Nissan Juke-R 2.0 – Mini-SUV mit Maxi-Leistung

Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere. Angetrieben wird der Juke-R 2.0 vom Sechszylinder des Supersportwagens Nissan GT-R Nismo, der den Spitznamen „Godzilla“ trägt. Der V6-Biturbomotor holt aus 3,8 Litern Hubraum 441 kW/600 PS.

Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi
Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi

Im Vergleich zum Vorgänger Juke-R mit 405 kW/550 PS hat es weitere Anpassungen gegeben, so sind beispielsweise die Lufteinlässe im Frontstoßfänger nun doppelt so groß. Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi.

Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere
Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere

Der Juke-R 2.0 geht tatsächlich in Serie – allerdings nur von Hand und im Kundenauftrag gefertigt, Preis auf Anfrage. Der Juke R wurde ebenfalls in Kleinstauflage gebaut und kostete rund 450.000 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Nissan Juke R Nismo – Offroad-Godzilla mit noch mehr Leistung

Nissan setzt beim Brachial-SUV Juke R noch einen drauf. Auf dem Goodwood Festival of Speed (25. Juni) feiert die getunte Nismo-Version des brachial motorisierten Mini-Crossovers Premiere. Leistungsdaten nennt der Hersteller noch nicht, das Standardmodell wird aber bereits von einem 405 kW/550 PS starken V6-Biturbomotor angetrieben. Das 3,8-Liter-Triebwerk stammte aus der damaligen Variante des Supersportwagens GT-R, mittlerweile kommt es dort aber auf bis zu 441 kW/600 PS.

Unklar ist noch, ob der Juke R Nismo in Serie geht. Der normale Juke R wird in Kleinstauflage gebaut und kostet rund 450.000 Euro.

Autor: Holger Holzer/SP-X