Der Goodyear Eagle F1 Asymmetric 3 für SUV unter der Lupe

Er soll ein Ultra-High-Performance Reifen für SUV sein, der Goodyear Eagle F1 Asymmetric. Was sich hinter diesem Begriff versteckt? Und was kann der Pneu? Das haben wir etwas genauer inspiziert und wissen, dass selbst der TÜV begeistert ist. Hier kommen die Details zum Rundling, der mit kurzen Bremswegen und herausragender Performance gefallen will.

Ein Spezialist für das boomende SUV-Segment

Goodyear stellt den neuen Eagle F1 Asymmetric vor, der speziell auf SUV ausgerichtet ist. Der Fokus: Ein optimiertes Bremsverhalten. Dennoch kommen andere Eigenschaften nicht zu kurz, sodass der neue Pneu beispielsweise mit herausragendem Handling unter allen Bedingungen gefällt. Die kurzen Bremswege ergeben sich wie folgt: Beim Verzögern vergrößert sich die Kontaktfläche des Reifens mit der Fahrbahn, sodass mehr Grip entsteht und im Endeffekt kürzere Bremswege unter trockenen und nassen Bedingungen resultieren. Manchmal können auch nur wenige Zentimeter entscheidend sein!

Erzeugt wird dieser Benefit durch die neuartige „Grip Boost Technologie“. Sie bewirkt eine klebende Wirkung und erhöht die Griffigkeit mit der Oberfläche der Straße. Selbst der TÜV Süd bescheinigt dem Goodyear Eagle F1 diese Schlüssel-Eigenschaften nach ausgiebigen Tests. Im Endergebnis wurden auf trockenen, wie auch auf nassen Oberflächen mit dem Goodyear Eagle F1 Asymmetric um 1,2 Meter kürzere Bremswege gemessen. Von wegen Zentimeter!

Von links nach rechts – für den Goodyear Eagle F1 Asymmetric kein Problem

Gleichzeitig schafft es der neue Reifen aber auch, ein stabiles Handling hervorzurufen. Gerade für SUV mit ihrem höheren Schwerpunkt ist das ein großer Gewinn, der Ruhe und Stabilität mit sich bringt. Die verbesserten Handling-Eigenschaften des Goodyear Eagle F1 Asymmetric sind auf die unermüdliche Arbeit der Ingenieure zurückzuführen. So entwarfen sie neue Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Schichten, wovon das High-Speed-Handlung nicht unerheblich profitiert. Zudem kann so die Kurven-Steifigkeit in Bereiche gelegt werden, die man eine SUV nicht unbedingt zutrauen würde. Außerdem hat die Anpassung des Designs einen weiteren Vorteil: Die Laufflächenabnutzung konnte verringert werden und führt so zu einer verlängerten Lebensdauer.

Der neue Eagle F1 Asymmetric hilft beim Sparen

Nicht nur die erweitere Lebensdauer hilft beim Sparen, sondern auch die „Cool Cushion“ Oberfläche. Diese Technologie verringert den Rollwiderstand, sodass ein geringerer Kraftstoffverbrauch zu bemerken ist. Darüber hinaus ist die „Cool Cushio“ Oberfläche des Goodyear Eagle F1 Asymmetric ein Baustein, der das Handling verbessert.

Erhältlich ist der neue Pneu für viele SUV, wie etwa den Audi Q5, Volvo XC90, Nissan Qashqai, BMW X5 und viele weitere. Angeboten wird er ab einer Breite von 235 bis 315 und von 18 bis 22 Zoll. Da sollte doch die passende Größe dabei sein!

Go green – Goodyear zeigt sich von seiner grünen Seite

Dass es Zeit ist umzudenken, wissen wir nicht erst seit Al Gores spektakulärer Rede 2006. Heute gibt es bereits viele Unternehmen, die sich das Thema „Umwelt“ zu Herzen nehmen und kontinuierlich der Optimierung ihrer Produktionsabläufe oder Produkte arbeiten, um ihren Beitrag zur Ressourcenschonung beizutragen. Dass auch die Autoindustrie eine Verantwortung trägt, zeigte sich jüngst auf dem Genfer Autosalon. Der internationale Reifenhersteller Goodyear stellte dort seine jüngste Mobilitätsvision für die Städte von morgen vor: den neuen Konzeptreifen „Oxygene“, der dazu beiträgt, dass urbane Mobilität in Zukunft sauberer, komfortabler, sicherer und nachhaltiger wird. Das Besondere: In der Seitenwand des Reifens wächst echtes Moos.

Doch wozu soll das gut sein? Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mehr als 80 Prozent der Menschen, die in Städten mit gemessener Luftverschmutzung leben, einer Luftqualität ausgesetzt, welche die von der WHO gesetzten Grenzwerte überschreitet. Mit seinem Konzeptreifen will amerikanische Konzern Materialabfall, Emissionen und Energieverluste reduzieren. Dabei machen sich die Amerikaner die offene Struktur des Reifens zunutze. Mithilfe seines intelligenten Laufflächendesigns kann der „Oxygene“ Wasser von der Fahrbahnoberfläche absorbieren und zirkulieren lassen. So wird der Prozess der Fotosynthese in Gang gesetzt, der Sauerstoff freisetzt.

„Bis 2050 werden voraussichtlich mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in urbanen Zentren leben. Der Bedarf nach Mobilitätslösungen für die Städte von morgen wird damit enorm ansteigen“, sagt Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung D-A-CH bei Goodyear. „Um die größten Herausforderungen im Bereich urbane Mobilität und Entwicklung zu meistern, werden Lösungen für eine intelligente und grüne Infrastruktur inklusive öffentlichem Nahverkehr eine Schlüsselrolle spielen.“ Solch eine Lösung stellt der Konzeptreifen alle mal dar. Als Beispiel wird eine Großstadt wie Paris mit 2,5 Millionen Autos angeführt. Sollten diese alle auf dem „Oxygene“ fahren, würden auf diese Weise jährlich fast 3000 Tonnen Sauerstoff produziert und mehr als 4000 Tonnen Kohlendioxid absorbiert werden. Eine ehrende Vision.

Zudem werden für den Konzeptreifen Altreifen recycelt. Dabei wirkt seine Leichtbaustruktur stoßdämpfend, ist pannensicher und besonders langlebig. Zudem speichert er die Energie, die der Fotosyntheseprozess freisetzt, um seine eingebettete Elektronik mit Strom zu versorgen, die nicht nur Verkehrsteilnehmer und Fußgänger auf die nächsten Fahrmanöver hinweisen, sondern auch eine hochleistungsfähige Mobilkonnektivität in Lichtgeschwindigkeit möglich macht. Die sogenannte „LiFi“ vernetzt den Reifen mit dem Internet für eine Kommunikation von Fahrzeug zu Fahrzeug (V2V) sowie von Fahrzeug zu Infrastruktur (V2I).

Jedes Jahr eine neue Vision – Dieses Mal der Goodyear Konzeptreifen Oxygene #GIMS2018

„Wie auch die Konzeptreifen, die wir in den vergangenen Jahren in Genf präsentiert haben, soll der „Oxygene“ unser Denken in gewohnten Bahnen infrage stellen und der Diskussion rund um intelligente, sichere und nachhaltige Mobilität neue Impulse verleihen“, sagt Titz. „Da unser aktueller Konzeptreifen zur Verbesserung der Luftqualität beiträgt, könnte er dabei helfen, die Lebensqualität und Gesundheit von Stadtbewohnern zu verbessern.“ Eine Vision, die wir gern schon bald in die Realität holen möchten.

Winterreifen-Test 2018: Goodyear UltraGrip Performance

Was nutzen 300 PS, wenn man kein einziges PS davon auf die Straße bekommt? Und wer sagt, es käme nicht auf ein paar Zentimeter mehr oder weniger an? Bei einer Notbremsung können wenige Zentimeter den Unterschied zwischen „alles gut“ und „alles doof“ ausmachen. Was im Sommer vor allem bei Kurvenfahrten auffällt, das Grip-Niveau eines Reifens, ist im Winter noch einmal deutlich wichtiger. Deshalb hat der Gesetzgeber auch die Pflicht zur angemessenen Reifen in die StVo eingebracht:

Seit 2010 hält die StVO präzisere Informationen zur Winterreifenpflicht in Deutschland bereit. Das Gesetz schreibt vor: Winterreifen, oder auch Reifen die der Richtlinie 92/23/EWG entsprechen, müssen genutzt werden, wenn „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ vorherrscht (§ 2 Absatz 3a StVO).

Der richtige Winterreifen – auch 2018 ein Thema

Wir von autohub.de fahren rund 160.000 km per Jahr auf eigener Achse. Das wir im Winter auf Winterreifen wechseln ist für uns völlig normal. Es gehört nicht einfach nur zum guten Ton, wir erfahren auch gerne die Vor- und Nachteile von unterschiedlichen Reifen. Sommer, wie Winters. Üblicherweise haben unsere Testwagen die richtige Bereifung bereits von Seiten des Herstellers montiert bekommen. Hierbei ist es spannend zu erfahren, welche Vorlieben die Hersteller pflegen. Für unseren eigenen Fuhrpark rüsten wir üblicherweise in Kooperation mit den Reifen-Herstellern die Fahrzeuge mit Testreifen aus. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den neuen:

GOODYEAR UltraGrip Performance GEN-1 in der Größe 205/55-17

montiert wurde dieser auf einem SUBARU Outback 3.0. Einem Mittelklasse-Kombi mit permanenten Allradantrieb und 245 PS starken Sechszylindermotor. Besonderes Augenmerk legen wir in dieser Konstellation auf die Faktoren Komfort, vor allem Abrollkomfort und Geräusche, Bremswege im Schnee und das Aquaplaningverhalten. Grip ist bei einem SUBARU mit permanten Allradantrieb eh vorhanden – wichtiger sind daher die „weichen Faktoren“, die Punkte, die man nicht sofort beim ersten „los fahren“ spürt.

TEST:  Goodyear UltraGrip Performance GEN-1 205/55 R17 95V XL

 Komfort und Sicherheit – Die ersten 5.000 Kilometer

Reifen muss man einfahren. Wenigstens 500 Kilometer, erst dann erfolgt eine erste Beurteilung. Was von Anfang an auffiel, war der Fahrkomfort des Goodyear UltraGrip, sowohl bei den Geräuschen als auch beim Eigenfederungskomfort des Reifens, spürt man die massiven Fortschritte in der Reifen-Entwicklung die es, obwohl doch noch immer alle Reifen schwarz und rund sind, von Jahr zu Jahr gibt. Der Goodyear UltraGrip rauscht nicht, er besitzt ein sonores Laufgeräusch, deutlich leiser als die Vorgänger-Reifen.

Besonderheiten bei einem Allrad-Fahrzeug

Winterreifen auf einem Allradfahrzeug erfordern eine veränderte Sichtweise auf den Reifen. Da Grip immer vorhanden ist, muss man vor allem beim Test im Schnee, auf die Seitenführungskräfte und die Verzahnung beim Bremsvorgang achten. Der Goodyear UltraGrip Performance Gen-1 konnte beim ersten Schnee des Jahres mit einem gefühlten Sicherheitsgewinn überzeugen. Bei der Seitenführung im Schnee spielt der Reifen die Vorteile der von Goodyear, als „SnowProtect Technology“ bezeichnete Technik, voll aus. Hierbei wurden die Lamellen mit einem Verriegelungssteg im oberen Bereich versehen. So konnte eine hohe Lamellendichte mit flexiblen Profilblöcken geschaffen werden, die dennoch eine deutlich definierte Haftgrenze vermitteln. Der Reifen fährt sich direkt und verzahnt sich beim Bremsvorgang mit dem Schnee. Die Bremswege sind überzeugend!

Das Laufrichtungsgebundene Profil überzeugt zudem in einer weiteren Disziplin. Bei starken Regen und nassen Straßen, kann der Goodyear UltraGrip mit einem sehr guten Aquaplaningverhalten punkten. Eine effektive Wasserableitung aus den Laufflächen vermittelt Sicherheit und ein kontrollierbares Lenkgefühl.

Um die Widersprüche an den Reifen zwischen kalter und trockener Straße und Schnee oder Nässe bestmöglich zu lösen, setzen die Goodyear-Reifenentwickler auf eine Silica-Mischung. Ob die hohe Laufleistung erreicht werden kann, die Goodyear verspricht, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend geklärt werden.

Ist der Goodyear UltraGrip Performance Gen-1 eine gute Wahl?

Definitiv. Wenn gleich natürlich ein Premium-Reifen immer auch mehr kostet als ein „Billig-Reifen“. Die Vorteile überwiegen jedoch aus unserer Sicht und der Goodyear UltraGrip ist im freien Online-Reifenhandel in unserer Dimension bereits ab 133,00€ erhältlich gewesen. Und das sind uns Komfort und Sicherheit auf jeden Fall wert!

Volvo Trucks und der schnellste Reifen, eine Rekord-Kombination

Weltrekord für Durchschnittsgeschwindigkeit über 500 und 1000 Meter

Nutzfahrzeugreifen von Goodyear setzen neue Maßstäbe: Der LKW „The Iron Knight“ von Volvo Trucks konnte mithilfe speziell entwickelter Pneus des internationalen Reifenherstellers Goodyear zwei neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen. Auf der 1.000-Meter-Distanz erreichte der 4,5 Tonnen schwere Truck eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 169,09 km/h und legte die Strecke aus dem Stand in 21,29 Sekunden zurück. Über 500 Meter beeindruckte der „The Iron Knight“ mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 131,29 km/h und 13,71 Sekunden, ebenfalls mit einem Start aus dem Stand. Der neue Weltrekordler bringt 2.400 PS auf die Straße und erreichte damit auf seinen Rekordfahrten eine Höchstgeschwindigkeit von 276 km/h.

Speziell entwickelte High-Tech-Reifen von Goodyear verhelfen „The Iron Knight“ zu neuen Geschwindigkeitsrekorden über 500 Meter und 1.000 Meter.
Speziell entwickelte High-Tech-Reifen von Goodyear verhelfen „The Iron Knight“ zu neuen Geschwindigkeitsrekorden über 500 Meter und 1.000 Meter.

„Nur ein High-Tech-Produkt kann in diesem extremen Leistungs- und Drehmomentbereich zuverlässig dafür sorgen, dass ein 4,5-Tonnen-LKW bei fast 280 km/h einen optimalen Grip auf der Straße hat“, kommentiert Christian Fischer, Director Marketing Commercial Tires D-A-CH bei Goodyear. Die speziell für „The Iron Knight“ entwickelten LKW-Reifen seien ein Ergebnis der kontinuierlichen Zusammenarbeit und starken Partnerschaft von Goodyear mit dem führenden Nutzfahrzeughersteller Volvo Trucks, so Fischer weiter. „Dass mit unseren Reifen neue Weltrekorde aufgestellt werden, unterstreicht ein weiteres Mal unsere Technologieführerschaft in diesem Bereich. Auch unsere Standardreifen für LKW sind extrem leistungsstark und helfen unseren Kunden dabei, ihre Gesamtbetriebskosten zu senken.“

Die Voderachsreifen des „The Iron Knight“ haben die Größe 315/70R22.5 und basieren auf den LKW-Rennreifen von Goodyear, die alle Fahrzeuge bei der Truck-Racing-Europameisterschaft der FIA (Federation Internationale de l’Automobile) verwenden. Die Hinterreifen des Heckantriebs-LKW und neuen Weltrekordlers haben die Größe 495/45R22.5 und übertragen zuverlässig das extrem hohe Drehmoment, das der Truck bei der Beschleunigung entwickelt. Beide Reifentypen sind auf gängigen Nutzfahrzeugkarkassen von Goodyear gebaut und verfügen über speziell entwickelte Laufflächenmischungen und Profile. Der Schriftzug „The Iron Knight“ schmückt gut sichtbar die Seitenwand der Rekordreifen.

Gefahren wurde der Truck von der Rennlegende Boije Ovebrink auf einer hierfür abgesperrten Teststrecke in Nordschweden. Ovebrink verfügt über mehr als 30 Jahre Rennerfahrung sowohl mit Autos als auch mit Trucks und hat bereits fünf Geschwindigkeitsrekorde gebrochen. Zurzeit werden die jüngsten Weltbestleistungen des Rekordjägers vom internationalen Motorsportverband FIA geprüft.

Der Reifenspezialist Goodyear und Volvo Trucks können auch in Sachen Geschwindigkeitsrekorde auf eine erfolgreiche gemeinsame Geschichte zurückblicken. So fuhr Boije Ovebrink bereits 2012 auf speziell entwickelten Nutzfahrzeugreifen von Goodyear den Truck „The Mean Green“ zum weltschnellsten Hybrid-LKW und stellte zwei neue Weltbestleistungen auf.

Blick hinter die Kulissen gefällig? Bitte schön:

Winterreifen-Empfehlung: Goodyear Ultra Grip Performance

Ein modernes Auto hat ABS, ESP, Traktionskontrolle und, und, und, – dennoch, der einzige Kontakt zur Straße ist der über den Reifen. Im Winter spielt dieser Kontakt eine besondere Rolle. Schnee, Eis, Schneematsch, Regen, überfrierende Nässe, tiefer Schnee, wenig Schnee, trockene Straßen und so weiter. Im Winter sind die Straßenverhältnisse teilweise sehr extrem und lange Nächte lassen uns oftmals darüber im unklaren, wie die Straße vor uns direkt aussieht. Kurz um: Im Winter sind die richtigen Reifen besonders wichtig.

Wenn die Reibwerte sinken, sind gute Winterreifen besonders wichtigt!

Goodyear Ultra Grip Performance

Die „auto, motor und sport“ urteilt mit: „sehr empfehlenswert“!

Um auf den rutschigen, nassen und glatten Straßen, ein hohes Maß an Haftung aufzuweisen, verfügt der Goodyear UltraGrip Performance über so genannte Blockaktivatoren.

Damit sind die Profilblöcke des Reifens gemeint, die in der Mitte weich und in der Schulter flexibel gestaltet sind. Das versetzt die Lamellen in die Lage, ihre Greifkanten optimal auszubilden und sorgt so für eine exzellente Traktions- und Bremseigenschaft auf verschneiten, vereisten und nassen Straßen.

Außerdem wurde beim UltraGrip Performance im Vergleich zum Vorgänger die Reifen-Aufstandsfläche vergrößert. Dadurch konnten mehr Lamellen angeordnet werden, was die Leistungsfähigkeit des Reifens auf Schnee und Eis nochmals verbessert.

Goodyear spricht beim Profil des „Ultra Grip Performance“ von „Hybridlamellen“ die eine Kombination aus 3D und 2D-Lamellen darstellen. Das bringt dem Reifen ein Plus an Stabilität und Flexibilität, sowohl im Schnee, als auch bei der Nass- und Trockenhaftung!

In ihrem aktuellen Heft (21/2015) urteilt die „ams“ mit dem Test-Urteil: „Sehr empfehlenswert“ über diesen Reifen. Getestet wurden 10 Reifen der Größe 225/50-17, der Goodyear Ultra Grip Performance bekommt die beste Bewertung aller 10 Reifen!

Goodyear bietet den Ultra Grip Performance in verschiedenen Reifengrößen von 15 bis 19 Zoll an.

 

„Von O bis O“ | Das Winterreifen-Spezial 2015

Von O bis O, oder? Alle Jahre wieder stellt man sich die Frage: Wann sollte ich eigentlich die Reifen meines Autos von Sommer- auf Winterräder wechseln? Als Eselsbrücke gibt es einen einfachen Merksatz: „Von O bis O.“ Gemeint ist damit Ostern und Oktober. An Ostern ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die Winterräder vom Auto herunter zu nehmen und die Sommerräder aufzuziehen. Im Oktober wird es dann wieder Zeit, die Winterreifen zu montieren und die Sommerreifen in die Garage zu räumen.

Herzlich willkommen, jetzt wird es wieder Zeit!

Aber warum Ostern und Oktober?

Winterreifen und Sommerreifen sind ausgezeichnete Spezialisten für die jeweilige Jahreszeit und sollten im eigenen Interesse auch nur dann montiert sein, wenn die Temperaturen stimmen. Der Winterreifen mag die Kälte, der Sommerreifen sucht die Wärme. Ab Ostern ist es üblicherweise auch in der Nacht nicht mehr so kalt, dass man mit Glätte auf Brücken rechnen muss. Tagsüber kann es dafür gerne mal über die 10° Marke hinaus warm werden. Da kommt der Winterreifen an seine Grenzen und seine weiche Gummi-Mischung fängt das „schmieren“ an. Ab Oktober werden die Nächte (bei uns) deutlich kühler. Wer mit dem Auto pendelt und noch im Dunkeln losfährt, der wird dann schon gerne mal von Rauhreif und glatten Brücken überrascht. Der Winterreifen bietet hier deutlich mehr Sicherheit.

Darum – einfach zu merken:  „Von O bis O.“ 

Goodyear UltraGrip 9 Foto Schnee 3 pro winterreifen

Bei winterlichen Straßenverhältnissen ist die geeignete Bereifung Pflicht. Spätestens wenn die Straßen voller Schnee und Eis sind, darf nur noch mit Winterreifen gefahren werden, die über die gesetzliche Mindestprofiltiefe verfügen. Doch Nebel, Regen und Dämmerlicht verschlechtern die Sichtverhältnisse bereits im Herbst massiv. Außerdem sinken die Temperaturen. Die Fahrbahnen werden nass und rutschig. Goodyear-Dunlop, einer der weltweit größten Hersteller von Premium-Reifen, rät, rechtzeitig die Bereifung den zu erwartenden Wetterverhältnissen anzupassen und im Winter spezielle Fahrtipps zu beachten.

Mit den passenden Reifen auf der sicheren Seite

Bereits im Herbst sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich. Nun sind Sommerreifen für die Fahrt nicht mehr geeignet.

mein-auto-blog erklärt, warum: Die Gummimischung von Sommerreifen wird hart und die Reifen verlieren an Straßenhaftung. Winterreifen hingegen bleiben weich und haben ein spezielles Lamellen-Profil. So sorgen sie für Traktion, einen kürzeren Bremsweg, ein besseres Lenkverhalten und eine effektive Beschleunigung auf Schnee und Eis. Im Winter mit der falschen Bereifung unterwegs zu sein, ist dabei nicht nur leichtsinnig, sondern kann auch Strafen nach sich ziehen: Laut deutscher Straßen-Verkehrsordnung dürfen Autos bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch oder Reifglätte nur noch mit Reifen fahren, die über eine M+S-Markierung (Matsch und Schnee) verfügen. Wird dagegen verstoßen, ist ein Bußgeld von mindestens 60 Euro fällig. Ein Punkt in Flensburg kommt hinzu.

mein-auto-blog rät, neben der M+S-Markierung auf ein weiteres Symbol zu achten: Nur Reifen mit Schneeflockensymbol verfügen über alle Wintereigenschaften für eine sichere Fahrt bei Glätte!

Immer wieder wird gerätselt, wann ist der richtige Zeitpunkt zum Wechsel?

mein-auto-blog empfiehlt die klassische O-bis-O-Regel (Oktober bis Ostern) für Winterreifen: Vereinbart man zudem bereits im Oktober einen Termin bei seiner Kfz-Werkstatt, vermeidet man lange Wartezeiten und ist für einen plötzlichen Kälteeinbruch gerüstet!

Achtung: Teuer wird es auch, wenn die Profiltiefe der Reifen den gesetzlichen Mindestwert von 1,6 Millimeter unterschreitet. Denn nur, wenn der Reifen genügend Profil aufweist, greift er bei Matsch und Schnee richtig und kann seine wolle Leistung entfalten. Autofahrer sollten also schon vor dem Wintereinbruch ihre Winterreifen hinsichtlich der Profiltiefe und eventueller Beschädigungen kontrollieren und im Zweifelsfall einen neuen Satz anschaffen.

 

Autofahren im Winter – so funktioniert’s!

 Goodyear 002 Vector 4Seasons

Im Winter müssen Reifen und Fahrweise dringend an die Witterungsverhältnisse angepasst werden! Insbesondere Glätte kann ein unkalkulierbares Risiko darstellen. Dabei ist zu beachten, dass neben Schnee und Eis auch nasses Laub und Raureif für glatte Straßen sorgen können. Mit Sommerreifen kann die Fahrt so schnell zur Rutschpartie werden. Doch auch wenn das Auto mit Winterreifen ausgestattet ist, sind wichtige Verhaltensregeln zu beachten:

 

mein-auto-blog hat fünf hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen man auch bei Schnee und Eis sicher mit dem Auto ans Ziel kommt.

  1. Um auf ein Rutschen des Fahrzeuges, auch des Vordermannes, reagieren zu können, sollte ein erhöhter Sicherheitsabstand eingehalten werden.
  2. Damit die Reifen beim Anfahren nicht durchdrehen, kann behutsam im zweiten Gang Gas gegeben werden. Ein großer Gang und eine niedrige Motordrehzahl sind für die gesamte Fahrt sinnvoll.
  3. Beim Beschleunigen gilt: Je sanfter, desto besser, da das Fahrzeug andernfalls eventuell ausbricht.
  4. Ruckartige Lenkbewegungen sind zu vermeiden, denn nur so lassen sich Veränderungen im Widerstand wahrnehmen.
  5. Besonders wichtig für das Bremsen bei Glätte: Auskuppeln und das Pedal nur mit geringem Druck betätigen. Sollte das Fahrzeug trotzdem ins Schlingern geraten, besteht kein Grund zur Panik: Einfach Auskuppeln und sanft gegenlenken. Erst, wenn diese Maßnahme nicht greift, sollte eine Vollbremsung vorgenommen werden. ABS, das Antiblockiersystem, das für optimale Bremsleistung und eine gerade Wagenführung sorgt, funktioniert erst bei maximalem Pedaldruck. Verfügt ein Wagen nicht über ABS, kann er bei schnellen Bremsungen leicht ausbrechen. In diesem Fall ist ein kurzes Lösen der Bremse sinnvoll, da so die Fahrtrichtung stabilisiert wird.

Mit diesen Tipps und einer angepassten Bereifung kommen Sie auch in der kalten Jahreszeit sicher ans Ziel. Gute Fahrt!

[divider] [/divider]

Darüber sollten Sie mal nachdenken:

Premium-Reifen sparen Sprit

Mit dem EU-Label haben Reifenkunden in Europa zum ersten Mal die Möglichkeit, sparsame Fabrikate von solchen zu unterscheiden, die die Umwelt stärker beeinträchtigen. Das Informationssystem auf dem Etikett bewertet Pneus im Hinblick auf drei wichtige Kriterien: Treibstoffeffizienz (Spritverbrauch), Haftung bei Nässe (Sicherheit) und Geräuschemission (Abrollgeräusch). Reifen der Effizienzkategorie A haben einen um rund 40 Prozent geringeren Rollwiderstand als solche der Kategorie G. Hochleistungsreifen können in der Anschaffung zwar teurer sein, jedoch reduzieren sie den Kraftstoffverbrauch um bis zu sieben Prozent. Auf lange Sicht profitieren die Verbraucher von diesen Kraftstoffeinsparungen.

Ein Beispiel: Bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro pro Liter kann ein Wagen, der pro Jahr 15.000 Kilometer fährt und sieben Liter Treibstoff auf einer Strecke von 100 Kilometern verbraucht, mit Pneus der Effizienzkategorie B mehr als 130 Euro Treibstoffkosten sparen im Vergleich zu F-Reifen. Die zusätzliche Investition von 20 bis 50 Euro pro „grünem Reifen“ ist somit in weniger als zwei Jahren wieder eingefahren.

 

 

 

 

[notification type=“notification_mark“ ]In Zusammenarbeit mit Goodyear-Dunlop Deutschland[/notification]

Range Rover Sport ab Werk auf Goodyear unterwegs

Land Rover rüstet den Range Rover Sport ab sofort ab Werk mit dem Goodyear Eagle F1 Asymmetric SUV aus. Der Ultra-High-Performance-Reifen wird in der Größe 255/55 R20 in nahezu allen Motorenvarianten auf das Fahrzeug montiert. Der Eagle F1 Asymmetric SUV wurde speziell für leistungsstarke Sport Utility Vehicles entwickelt. Dessen asymmetrisches Profil mit offener Innen- und geschlossener Außenseite soll für ein verbessertes Trockenhandling und ein reduziertes Reifengeräusch sorgen. Verstärkte Seitenwände im unteren Bereich des Reifens erhöhen den Bodendruck im offenen Profilbereich zugunsten einer effektiven Wasserableitung.

Land Rover rüstet bereits andere Modelle in ausgewählten Größen mit Goodyear-Reifen aus: den Evoque mit dem Efficient Grip SUV und den Discovery Sport mit dem Wrangler HP All Weather.

 

 

 

 

 

(ampnet/jri)

Service: Reifen-Check vor dem Urlaub nicht vergessen!

Reifen-Service: Sicherheitscheck vor der Urlaubsfahrt nicht vergessen

Jedes Jahr fahren rund 19 Millionen Deutsche mit dem Auto in den Urlaub – ein Sicherheitscheck im Vorfeld der Fahrt sorgt für ein gutes Gefühl. Dazu gehören auch die Reifen: Ein Rad, also eine Felge mit Reifen, ist gerade einmal so schwer wie ein Grundschulkind und trägt mit den übrigen drei Reifen einen Kombi oder einen SUV. Pro Rad kommen da schnell 500 Kilogramm an Gewicht zusammen. Für den einzigen Kontakt zwischen Automobil und Straße bedeutet das eine echte Höchstleistung. Jeder Autofahrer sollte sich vor der Urlaubsfahrt mit seinen Reifen beschäftigen, wenigstens kurz! Auch Premium-Reifen sollten kurz geprüft werden!

Grundsatz 1: Sommerreifen im Sommer

Haben Sie im Sommer auch Moonboots an? – Wahrscheinlich nicht. Deswegen sollten Sie jetzt auch mit Sommerreifen und nicht mit Winterreifen unterwegs sein. Sommerreifen sind auf die hohen Temperaturen abgestimmt und sind in ihrer Beschaffenheit, also der Gummi-Mischung, speziell auf hohe Sommertemperaturen abgestimmt. Mit Sommerreifen ist der Bremsweg im Sommer deutlich kürzer als mit „weichen“ Winterreifen.

Grundsatz 2: Luftdruck anpassen

Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße und übertragen Antriebs-, Lenk- und Bremskräfte auf die Fahrbahn. Sie dämpfen Schläge und Stöße bei der Fahrt über schlechte Straßen ab und federn das Auto. Damit der Reifen diese Aufgaben optimal und sicher erledigen kann, ist es nötig, den Luftdruck entsprechend anzupassen. Der Luftdruck eines Reifen ist durchaus mit dem Blutdruck eines Menschen vergleichbar. Ist er zu niedrig, fühlt man sich schlapp und träge, ist er zu hoch, wird der gesamte Kreislauf stark belastet. Auf den Reifendruck übertragen heißt das: Zu niedriger Luftdruck führt zu schnellerem Verschleiß, weil der Reifen stärker beansprucht wird, bei zu hohem Luftdruck verringert sich die Kontaktfläche zur Straße, womit der Bremsweg länger wird. Der vom Automobil-Hersteller empfohlenen Luftdruck findet man in der Betriebsanleitung, im Tankdeckel oder am Türholm. Neben einem Sicherheitsgewinn und mehr Komfort sorgt der optimale Luftdruck übrigens auch für weniger Spritverbrauch und schont so den Geldbeutel. Bei erhöhter Fahrzeugbeladung wird der Reifendruck üblicherweise um 0.2 bis 0.6 bar angehoben. Genaue Informationen liefert Ihnen das Handbuch des Fahrzeugs.

Grundatz 3: Profiltiefe prüfen

Schwimmen gehört zu einem Sommerurlaub wie Sonnencreme – aber bitte nicht auf der Straße. Wenn es einmal heftig regnet, ist es wichtig, dass das Auto nicht auf der Straße aufschwimmt. Der Fachmann spricht dann von Aquaplaning. Der Effekt ist der vollständige Verlust des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Weder Lenk- noch Bremskräfte können dann übertragen werden. Deshalb prüfen Sie vor Fahrtantritt unbedingt die Profiltiefe. Auch im Sommer-Urlaub kann es zu heftigen Regengüssen kommen. Experten empfehlen mindestens 3 mm Restprofil bei Sommerreifen, damit die Reifen das Wasser auf der Fahrbahn ableiten können. Zudem sollten Sie das Reifenlabel beim Kauf zur Hilfe ziehen, Premium-Reifen bieten generell mehr Sicherheits-Reserven als „Billig-Importe“.

Andere Sicherheitsfaktoren nicht vergessen

Neben Reifen und Bremsen gehören noch mehr Bauteile zu einem Urlaubscheck: Funktioniert die Lichtanlage reibungslos? Sind alle Flüssigkeiten in ausreichender Menge vorhanden, vom Öl bis zum Kühlwasser? Ist die Abgasanlage intakt? Ist die Klimaanlage funktionstüchtig und sorgt in heißen Gefilden für einen kühlen Kopf und damit eine sichere Fahrt? – All das sollte vor dem Start in den Urlaub überprüft sein.

So gewappnet steht der sicheren Fahrt in den Urlaub nichts mehr entgegen! 

9 Tipps zur korrekten Reifen-Lagerung

Steht der Wechsel der Autobereifung an, stellt sich für die meisten Autofahrer jedes Jahr aufs Neue die Frage, wie die nicht benutzen Autoreifen am besten gelagert werden.

Wichtig: Eine korrekte Reifenlagerung ist wichtig, denn Autoreifen unterliegen auch dann einem gewissen Alterungsprozess, selbst wenn Sie nicht am Auto montiert sind.

Reifenlagerung unsere Tipps

  • Tipp 1: Der Luftdruck

Bevor Autoreifen eingelagert werden, sollte deren Luftdruck um 0,5 Bar höher sein, als der Hersteller vorgibt. Das liegt darin begründet, dass auch Reifen, die nicht in Gebrauch sind, mit der Zeit an Luft verlieren.

  • Tipp 2: Kennzeichnung der Reifen

Nach dem Demontieren der Reifen sollte deren ehemalige Position am Auto markiert werden. Bei der nächsten Reifenmontage, muss die Position der Reifen gewechselt werden, damit diese gleichmäßig abgefahren werden. Bei der erneuten Montage der Autoreifen ist es ratsam, dass die Reifen mit dem schlechteren Profil an der Vorderachse montiert werden. Die Autoreifen mit dem besseren Profil gehören nach hinten, da die Hinterachse für die Spurstabilität des Wagens zuständig ist.

  • Tipp 3: Überprüfung der Reifen

Bevor die demontierten Reifen eingelagert werden, muss der Zustand der Reifen und Felgen überprüft werden. Eventuelle Fremdkörper müssen entfernt werden! Bei Schäden an der Karkasse des Autoreifens, die zum Beispiel durch Beulen am Reifen angezeigt werden, kann es gefährlich werden mit dem Reifen zu fahren. Ein Austausch des oder der beschädigten Reifen ist unerlässlich! Des Weiteren sollte man vor der Einlagerung nicht vergessen, die Profiltiefe der Autoreifen zu prüfen. Der deutsche Gesetzgeber verlangt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Für die schnelle Ermittlung der Mindestprofiltiefe haben Reifenhersteller Erhöhungen mitten im Profil angebracht. Schließen diese mit dem Reifenprofil ab, wird es spätestens dann Zeit, neue Autoreifen zu kaufen.

Im Allgemeinen wird aber empfohlen, Winterreifen – auch Premium-Winterreifen wie die von Goodyear –  beim Erreichen einer Profiltiefe von vier Millimeter und Sommerreifen bei einem Mindestprofil von 3 Millimeter auszutauschen.

  • Tipp 4: Reifenreinigung

Frisch demontierte Autoreifen müssen vor der Einlagerung unbedingt gereinigt werden.

  • Tipp 5: Die Reifenlagerung

Sollen Reifen ohne Felgen eingelagert werden, werden diese stehend eingelagert. Bei Reifen mit Felgen ist das wiederum nicht der Fall. Kompletträder werden liegend direkt übereinander gelagert. Vor der Einlagerung muss wie unser erster Tipp empfiehlt, der Luftdruck um 0,5 Bar erhöht werden. Autoreifen dürfen auf keinen Fall auf einem mit Öl oder Benzin verschmutzen Boden gelagert werden, denn die Gummimischung würde durch das Öl/Benzin angegriffen und der Reifen beschädigt werden.

  • Tipp 6: Das Alter der Reifen

Vor der Reifeneinlagerung, sollte man sich die DOT-Nummern der einzelnen Reifen ansehen. Hierbei handelt es sich um eine vierstellige Nummer an der Seitenfläche der Autoreifen. Während die ersten beiden Zahlen für die Produktionswoche stehen, sagen die letzten beiden Ziffern etwas über das Produktionsjahr aus. Der ADAC spricht davon, dass Reifen nach acht Jahren ausgetauscht werden sollte. Vor allem bei Winterreifen sollte man nicht so lange warten, denn mit der Zeit wird nämlich die Gummimischung hart, wodurch der Grip dieser Reifen auf Schnee und Eis verloren geht. Ein Austausch der Winterreifen ist spätestens nach sechs Jahren fällig.

  • Tipp 7: Die Umgebungsbedingungen

Für die Reifenlagerung muss ein kühler, dunkler und trockener Platz gewählt werden.  Des Weiteren dürfen die Reifen dort weder mit Lösungsmitteln, ÖL noch Fett in Kontakt kommen. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung auf die eingelagerten Reifen ist zu vermeiden.

  • Tipp 8: Kein Platz zur Reifeneinlagerung – es gibt Alternativen

Wer keinen passenden Platz hat, um Reifen einzulagern, dem stehen alternative Lösungen zur Auswahl. Mittlerweile gibt es verschiedenste Reifendienste und Autowerkstätten, bei denen Reifen und Felgen das ganze Jahr über gegen eine gewisse Gebühr eingelagert werden können.

  • Tipp 9: Der Reifenwechsel

Damit eine zu starke Abnutzung der Reifen verhindert wird, rät der ADAC, dass mindestens alle 10 000 Kilometer die Position der Reifen, abhängig von der Fahrweise, gewechselt wird. Wird die Position der Reifen regelmäßig gewechselt, können verschiedene Verschleißformen, wie z. B. die sogenannte Sägezahlbildung verhindert werden.

7 Tipps für den nächsten Reifenwechsel

Für alle Autofahrer die keinen Gebrauch von Ganzjahresreifen machen, steht zwei Mal jährlich das Wechseln der Autoreifen auf dem Plan. Beim Wechseln der Reifen gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Geschieht der Reifenwechsel unsachgemäß riskiert der Fahrer zum einen seine Sicherheit und zum anderen seinen Versicherungsschutz der im Extremfall erlöschen kann wenn ein Reifenwechsel nicht korrekt vollzogen wurde. Im Folgenden werden Punkte erläutert, die beim Wechseln der Autoreifen zu beachten sind.

1. Das Alter des Reifens

Das Alter des Reifens hat keinen direkten Einfluss auf den Prozess des Wechselns selbst. Darüber hinaus gibt es keine festen Vorgaben oder gar Gesetze nach welcher Zeit ein alter Reifen gegen einen neuen ausgetauscht werden sollte. Diverse Händler und auch Automobilclubs raten aber in der Regel zu folgenden Wechselintervallen:

Sommerreifen: Bei durchschnittlicher Nutzung (15.000-20.000 km/Jahr) ist es sinnvoll die Sommerreifen nach etwa acht Jahren zu wechseln.

Winterreifen: Ebenfalls bei durchschnittlicher Nutzung ist es bei Winterreifen sinnvoll diese bereits nach sechs Jahren zu wechseln, da die Gegebenheiten denen ein Winterreifen standhalten muss gravierender und einschneidender sind als die eines Sommerreifens.

Pauschal lässt sich dies allerdings nie genau bestimmen. Ausschlaggebend ist letzten Endes die Profiltiefe des Reifens, welche bei jeder Inspektion genauestens überprüft wird. Sommerreifen sollten bei 2-2,5 mm Profiltiefe ausgetauscht werden und Winterreifen sogar schon bei etwa 4 mm. Orientiert an den empfohlenen Profiltiefen kann ein Reifenwechsel daher auch schon früher oder gar später vollzogen werden.

 2. Vorgaben des Autohersteller/Reifenherstellers beachten

Sicherheit ist ausschlaggebend für jedes Fahrzeug und vor allen Dingen für dessen Fahrer. Aus diesem Grund sollte man beim Reifenwechsel auch unbedingt auf die Vorgaben und Empfehlungen des Reifenherstellers achten und niemals nach dem eigenen Gefühl vorgehen. Nur wenn man sich strikt an die Anweisungen hält, ist eine generelle Sicherheit für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer gewährleistet.

3. Noträder haben andere Anzugsdrehmomente

Sollte der Fahrer in die unangenehme Situation kommen während seiner Reise Gebrauch von seinem im Fahrzeug enthaltenden Not Rad machen zu müssen, muss unbedingt darauf geachtet werden welchen Anzugsdrehmoment selbiger hat. Nähere Informationen bietet dazu die Gebrauchsanweisung des Fahrzeuges. Sollte das Not Rad nicht sachgemäß angebracht werden, besteht ein gravierender Sicherheitsmangel der dem Fahrer und übrigen Verkehrsteilnehmern gegebenenfalls zum Verhängnis werden könnte.

4. Ausschließliche Verwendung von unbeschädigtem Zubehör

Ebenfalls relevant für die Sicherheit ist der Gebrauch von qualitativ hochwertigem und einwandfreiem Reifenzubehör. Hierzu zählen unter anderem Radschrauben und Radmuttern. Sollte man defektes Material wählen kann eine umfangreiche Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden.

5. Gewinde der Schraubverbindungen müssen rostfrei und sauber sein

Um einen einwandfreien Halt der Räder zu gewährleisten, dürfen die Verbindungen der Schrauben weder dreckig noch rostig sein. Sollte dem Fahrzeughalter dies beim Wechseln der Reifen auffallen, hat er die Möglichkeit die Verbindungen mit Hilfe einer Drahtbürste zu reinigen. Dies geht in der Regel recht problemlos und bedarf keiner großen Arbeit.

6. Kein Öl oder Fett an Schraubgewinde

Unter keinen Umständen darf das Schraubgewinde der Reifenschrauben mit Öl oder anderen fettigen Substanzen in Kontakt kommen. Dies könnte im extremen Fall dazu führen, dass die Schrauben nicht richtig festzuziehen sind bzw. sich während der Fahrt unbemerkt lösen.

7. Erneutes Festziehen der Reifen

Nach dem Reifenwechsel wird dem Fahrer empfohlen, 50 bis 100 km zu fahren. Nach Ablauf dieser Strecke sollte der Anzugsmoment erneut überprüft werden, da sich Reifen gerade kurz nach einem Wechsel noch einmal lösen können. Durch das erneute Festziehen ist das Ablösen der Reifen dann allerdings so gut wie ausgeschlossen.

Dunlop Vergleichsreifen

Jetzt: Runter mit den Winterreifen!

sommerreifen spezial 2014

Das große Sommerreifen-Spezial 2015

Die Sommerreifen-Montage: Sicherheit vor Faustregel

Um den Zeitpunkt für den Wechsel von Winter- zu Sommerreifen und umgekehrt besser festzulegen, hat sich die „O bis O“-Faustregel etabliert – von Ostern bis Oktober die Sommerreifen, von Oktober bis Ostern die Winterpneus. Für viele Autofahrer ist die Regel ausreichend, dennoch sollte der Zeitpunkt letztendlich immer von den individuellen Fahranforderungen abhängig gemacht werden. Darüber hinaus gibt es weitere Aspekte wie den Luftdruck der Reifen, die Berücksichtigung finden sollten, nicht selten aber mehr oder weniger vernachlässigt werden.
Der Reifenwechsel vor Ostern kann zu früh sein

Vielleicht mag der eine oder andere Leser denken, es sei noch etwas zeitig im Jahr, auf den notwendigen Reifenwechsel von Winter- zu Sommerreifen hinzuweisen. Da aber für die meisten Autofahrern die von „Ostern bis Oktober“-Regel ausschlaggebend ist und Artikel im Internet über Jahre erhalten bleiben, ist es beinahe schon zu spät für den Hinweis auf den Reifenwechsel. Ostern wird vom Mond bestimmt und beginnt damit frühestens am 22. März bzw. spätestens am 25. April. Der 25. April ist sicherlich angemessen für den Reifenwechsel, nicht aber unbedingt der 22. März.

Der optimale Zeitpunkt ist vom individuellen Fahrverhalten abhängig

Insbesondere diejenigen, die viel über Land und auch nachts unterwegs sind, sollten stets Eventualitäten in Betracht ziehen. Selbst, wenn die Temperaturen tagsüber schon jenseits der 10-Grad-Marke sind, gibt es einige Straßenbereiche und Umstände, die durchaus Gefahren für Eis- und Reifglätte bieten:

  • Senken
  • Waldstücke
  • Brücken
  • nächtliche Temperaturen
  • Niederschläge, die tagsüber verdunsten und nachts zu Reif gefrieren

Grundsätzlich gilt die Regel, lieber ein bisschen länger warten als vorschnell zu handeln. Ein paar Liter mehr an Kraftstoffverbrauch oder vielleicht 1.000 km weniger Fahrleistung durch etwas stärkeren Gummiabrieb tagsüber sind weitaus kostengünstiger als ein Unfall auf glatter Fahrbahn. Von möglichem Personenschaden einmal abgesehen. Also sollte der Termin zum Wechseln der Reifen immer den eigenen Anforderungen angepasst werden.

 

Mindestprofil und Alter der Sommerreifen

Generell spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Falls die Sommerräder des letzten Jahres wieder verwendet werden, sollten diese sachgerecht gelagert worden sein. Dies geschieht  vorzugsweise liegend auf der Felge oder an Wandhaken. Das Mindestprofil von 1,6 mm ist ebenfalls relativ. Die Fahreigenschaften sind zu diesem Zeitpunkt schon deutlich verschlechtert. Gerade noch unerfahrene Fahrer sollten die Pneus schon etwas eher wechseln. Außerdem erreichen nicht alle Reifen binnen weniger Jahre dieses Mindestprofil. Doch die Gummimischungen verändern sich im Lauf der Jahre. Weichmacher dünsten aus, die Reifen werden hart und porös. Spätestens dann ist es Zeit, die alten Reifen gegen neue auszutauschen. Online kann man beim Reifenhändler Tirendo einen passenden Reifen als Ersatz finden.

Das EU-Reifenlabel: neue Reifen nach unterschiedlichen Aspekten

Die DOT-Nummer auf der Karkasse (Reifenflanke) gibt Auskunft darüber. Nach maximal sieben Jahren sollten die alten neuen Reifen weichen. Wer seine Pneus nicht in allen Bereichen bis zum Limit fährt, kann Mehrkosten durch die entsprechende Reifenwahl wett machen. Innerhalb der EU sind Neureifen mit einem Label ausgestattet, welches über die Reifenqualität, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und den Abrieb Aufschluss gibt. Für Vielfahrer dürften auch die Abrollgeräusche relevant sein.

Die Pneus selbst wechseln

Wer die Reifen selber wechseln möchte, sollte neben dem Standardwerkzeug folgende Utensilien bereithalten:

  • Drahtbürste
  • Rostlöser
  • Wälzlagerfett
  • Kupfer- oder Alupaste

Auch Drehmomentschlüssel und Luftpumpe sind empfehlenswert. Besonders Alufelgen, aber auch Radschrauben und Bolzen kleben durch Oxidation regelrecht fest, während bei Winterrädern die Korrosion durch Streusalz zusätzlich gefördert wird. Die Radbolzen oder Schrauben am Vortag mit Rostlöser einzusprühen bewirkt wahre Wunder. Beim Wechsel werden gebrauchte Räder auf derselben Seite von vorne nach hinten (und umgekehrt) gewechselt, aber niemals diagonal. Nähere Informationen zum Ablauf beim Reifenwechsel werden auch in diesem Artikel beschrieben.

Pflege und Wartung während des Betriebs

Die Muttern oder Schrauben werden erst eingefettet oder mit der Paste eingeschmiert ebenso wie die mit der Drahtbürste gereinigte Nabe. Dann werden sie über Kreuz leicht angezogen und mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen. Je nach Schraubengröße (bei Pkws 17, 19 und 21) liegt das Anzugsdrehmoment zwischen 100 und 130 NM. Dann ist noch der Luftdruck zu prüfen, bei dem zwischen dem Druck bei Betriebstemperatur und kalten Reifen unterschieden werden muss. Wie hoch der Druck sein soll, ist oft an der B-Säule, auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Bedienungsanleitung angegeben. Außerdem sollte der Luftdruck wenigstens einmal monatlich gemessen werden. Aber auch die Radschrauben werden nach 50 km noch einmal überprüft. Werden die Winterreifen nun wieder sachgerecht eingelagert, kann es auch schon ans lustige Ostereiersuchen gehen.

Winterreifen: Eine Frage der Haftung

Ein moderner Winterreifen muss ein Wunderwerk der Technik sein, denn die Anforderungen, die an ihn gestellt werden,  sind  extrem vielfältig. Beste Haftung und Grip im Schnee und zwar immer, wenn es richtig weiß wird. Im Tiefschnee, im Matschschnee, im festgefahrenen Schnee und so weiter.  Dazu Grip und gutes Aquaplaning-Verhalten bei Regen. Überfrierende Nässe muss er meistern und auch an trockenen Wintertagen bei Tempo 200 auf der Autobahn ordentlich rund laufen, ohne dabei zu viel Lärm zu erzeugen. Und dann darf der Winterreifen auch bei den ersten warmen Tagen im neuen Jahr nicht anfangen  zu schwächeln. Es ist also ein extrem breites Spektrum an Talenten, das hier abgedeckt werden muss.

Ein Winterreifen, der in den aktuellen Tests der großen Auto-Magazine besonders gut abgeschnitten hat, ist der Goodyear UltraGrip 9. Ein neuer Reifen für die Winter-Saison 2014/15 und an seinem Beispiel will ich die Fähigkeiten eines guten Winterreifen demonstrieren.

Querschnitt durch einen modernen Winterreifen

Blick unter die schwarze Hülle - Goodyear UltraGrip9
Blick unter die schwarze Hülle – Goodyear UltraGrip 9

Das Profil des Goodyear UltraGrip 9 ist leicht zu erkennen. Ein Reifen mit V-Profil und einer Vielzahl von Lamellen. Aber wie sieht es unter der schwarzen Hülle aus? Die 3D-Lamellen haben ihren Namen aufgrund ihrer Struktur erhalten. Damit der Reifen auch auf trockener Straße mit ordentlicher Lenkpräzision überzeugen kann, dürfen sich die Lamellen nicht zu sehr verwinden. Die 3D-Struktur des Reifenprofils sorgt für eine Steifigkeit des Profils und die Möglichkeit des Gummis, stabil auch bei hohen Reibwerten zu bleiben. Denn genau diese Spannweite, Grip bei niedrigen Reibwerten und durch viele Lamellen im Schnee, zugleich aber nicht zuviel „Flexibilität“ im Gummi-Profil für gutes Trocken-Handling, macht einen guten Winterreifen aus.

Die Lauffläche des Winterreifen besteht in diesem Fall aus einer Vollsilica-Mischung mit neuen Weichmachern und dem Einsatz von pflanzlichen Ölen. Diese Mischung ist wichtig, damit der Reifen auch bei extrem Minus-Temperaturen im Winter noch Grip aufbaut. Eine zu harte Gummi-Mischung würde spröde werden.

Neben der Gummi-Mischung ist es vor allem der Aufbau des Reifenprofils, mit dem ein guter Winterreifen punkten kann.

Goodyear UltraGrip 9 Foto Schnee 4 winterreifen grip

3 Zutaten für einen guten Winterreifen

  1. Das richtige Profil
  2. Moderne Lamellen-Technik
  3. Moderne Gummi-Mischung

Das richtige Profil sorgt für Grip im Tiefschnee. Die Lamellen-Technik sorgt für eine Vielzahl von „Greifkanten“, dank derer sich ein moderner Winterreifen auch bei tiefem Schnee und bei Neuschnee auf der Straße noch ordentlich mit der Oberfläche verzahnen kann. Beim UltraGrip 9 wurden die Lamellen und Profilblöcke so angepasst, dass sie in der Mitte für erhöhten Grip, im Bereich der Reifenschulter jedoch vor allem für die Stabilität beim Kurvenfahren sorgen.

Fahrdemonstration Bremstest WR neue Mischung gegen alte Mischung2 winterreifentest

Deutliche Gründe für richtig gute Winterreifen

Sinken die Temperaturen, sinkt der Grip von Sommerreifen. Ob man sich nun an der 7°-Regel orientiert oder an anderen Faustformeln, es  liegt einfach in der Natur der Sache, dass ein Reifen nicht immer gleich gut arbeitet und dass es große Unterschiede gibt. Das fängt bei der Gummi-Mischung von Sommer- und Winterreifen an. Hier wird der für warme Temperaturen ausgelegte und etwas härtere Gummi von Sommerreifen einfach spröde, sobald es kalt wird. Seine Fähigkeit zur Verzahnung mit der Oberfläche des Asphalts nimmt ab, der Grip schwindet.

Dabei geht es im „Deutschen Winter“ gar nicht immer um die Fähigkeiten im Schnee. Viel wichtiger ist das Talent eines Winterreifen bei nasser Straße und Temperaturen kurz oberhalb des Gefrierpunktes. Bereits in dieser Situation beweist ein guter Winterreifen, was in ihm steckt.

Bei Fahr-Demonstrationen auf einem Test-Gelände hat der neue Goodyear UltraGrip 9 gezeigt, dass bereits die Gummi-Mischung einen erheblichen Unterschied macht. Dieser Unterschied wird eklatant größer, wenn man aus Spar-Gründen völlig auf den Winterreifen verzichten will.

Das Reifen-Label als Orientierungs-Hilfe

Seit dem Winter 2012 gibt es in Deutschland eine Label-Pflicht für Autoreifen. Aber was hilft dies dem Verbraucher?

Im Auftrag von Goodyear wurden unabhängige Crashtests durchgeführt, um zu verdeutlichen, welchen Unterschied gute Winterreifen ausmachen. Dank dieser Tests wurde der Unterschied in den Auswirkungen von „guten“ und „weniger guten“ Winterreifen sichtbar. Während der linke Testwagen mit Winterreifen in der Labelklasse E bestückt war, war der rechte Testwagen mit Reifen der Labelklasse C unterwegs. Bei einer Vollbremsung auf nasser Straße macht das gut 20% mehr Bremsweg aus. Während der eine Testwagen mit einer Restgeschwindigkeit von 38,5 km/h in einen LKW-Anhänger knallte, waren es beim C-Label bereiften Testwagen nur noch 20 km/h. Die Unterschiede sind gut sichtbar. Neben den reinen Materialkosten erkennt man auch das gestiegene Risiko für die Insassen. Und das alles nur, um beim Winterreifen ein paar Euro-Cent zu sparen.

Goodyear UltraGrip 9 Foto Schnee 3 pro winterreifen

Pro Winterreifen!

Gerade der Crash-Test auf nasser Straße hat gezeigt: Ein Winterreifen ist nicht nur im alpinen Einsatz wichtig. Gerade der Alltag auf deutschen Autobahnen im Winter erfordert einen echten Winterreifen-Profi. Mit dem Reifen-Label kann man sich zudem ein wenig an den Grip-Werten und damit dem Bremsweg eines Reifen orientieren und da sollte man das Unfall-Szenario immer im Hinterkopf behalten. Es mag sein, dass man einen „billigen“ Winterreifen aufziehen kann, damit man die Vorgaben des Gesetzgebers erfüllt – aber was helfen 50 € Ersparnis beim Winterreifen, wenn man im Schadensfall die Reparaturkosten in Richtung Totalausfall treibt, oder schlimmer, einen Personenschaden riskiert?

Ein guter Winterreifen ist schlicht und einfach enorm wichtig. 

Und die Haftung?

Richtig, da war ja noch etwas. Der Gesetzgeber hat 2010 vorgeschrieben, dass unter bestimmten Bedingungen (Eis, Schnee, Schneematsch, Reifglätte)  der Einsatz von Winterreifen (mit M+S Kennzeichnung) notwendig ist.  Wer als Autofahrer nun bei entsprechender Witterung mit Sommerreifen angetroffen wird, der kann ganz generell in die Haftung genommen werden und darf mit einem Bußgeld von 40 € und einem Punkt in Flensburg rechnen. Wer durch seine eigene Dummheit auch noch andere behindert, der zahlt 80 € und kassiert natürlich auch einen Punkt.

Also: Nicht nur Winterreifen müssen haften, auch der Autofahrer haftet 😉

 

 

 

Den Goodyear Ultragrip 9 bekommt man im übrigen in Breiten zwischen 155 und 205 Millimeter und zwischen 14 und 16 Zoll.

 

Walkenhorst Motorsport in der VLN

Im Rahmen meiner VLN-Berichterstattung werde ich immer wieder auf unterschiedliche Teams der VLN eingehen. Den Anfang macht das Team rund um Henry Walkenhorst.

Walkenhorst Motorsport

Im letzten Jahr hat Henry Walkenhorst noch einen BMW M3 in der Klasse GT4 eingesetzt – in diesem Jahr wechselt man mit einem Z4 in die GT3 Klasse.

Der von Schubert Motorsport aufgebaute BMW Z4 GT3 wird mit der Walkenhorst Truppe nicht nur die gesamte VLN-Saison bestreiten, sondern auch beim legendären 24-Stunden Rennen am Nürburgring zum Einsatz kommen.

Hinter Walkenhorst Motorsport steht die „Walkenhorst Gruppe“ mit sieben Autohäusern in der Region rund um Osnabrück bis Gütersloh und der Teamchef „Henry Walkenhorst“. Das hier mehr Benzin als Blut in den Adern fliest, merkt man nicht nur am erfolgreichen Engagement als BMW-Händlergruppe, sondern auch daran, dass Teamchef Henry natürlich auch selbst in das Lenkrad seiner Rennwagen greift.

Technische Unterstützung bekommt das Team von Bonk Motorsport und BMW Motorsport direkt. Als etablierten Partner hat das Team den Reifen-Hersteller Dunlop gewinnen können. Bereits im letzten Jahr fuhr der M3 von Walkenhorst in einem besonders auffälligen Design, das geprägt war von einem riesen Dunlop-Schriftzug und einer Start-Ziel-Flagge.

Für den neuen Z4 GT3 hat sich Henry Walkenhorst zusammen mit Dunlop wiederum etwas besonderes einfallen lassen!

Über die Heyne Kunst Fabrik, einer gemeinnützigen Kunstinstitution in Offenbach, wurde ein Aufruf unter Designern gestartet. Aufgabe war es, den BMW Z4 GT3 sowie Overall und Helm der Fahrer in einem auffälligen Dunlop-Design zu gestalten.

Die fünf finalen Designs stellten sich über eine Woche dem Voting von mehr als 2.000 Autohaus-Mitarbeitern, die über das Goodyear Dunlop Portal studio-autohaus.de über die Designs abstimmen konnten. Als Sieger der Abstimmung ging Diplom-Designer Markus Härtel aus Berlin hervor. Sein Design erhielt vier von fünf Sternen und orientierte sich an den drei im Dunlop-Logo enthaltenen Farben gelb, schwarz und rot.  „Mir ging es bei dem Design vor allem um eine Mischung aus Kraft, Dynamik und Stärke, damit das Design auch der sehr kraftvollen und dynamischen Grundform des Z4 gerecht wird. Die vielen unterschiedlichen Flächen und die harten, kantigen Linien gerade im Bereich der Front sollen an eine Symbiose aus Mensch und Maschine, einen Transformer-Look wenn man so will, darstellen,“ so Markus Härtel zu seinem Gewinner-Design.

An diesem Wochenende wird das neue Design nun den Weg auf die Rennstrecke finden – beim Saisonauftakt der VLN am Nürburgring.

 

Ich bin für Euch vor Ort und werde Euch natürlich auch Fotos vom neuen „Walkenhorst Z4“ mitbringen…

 

fulda winterreifen wechsel

Winterreifen wechseln – mal ganz anders!

Von Oktober bis Ostern, ist Winterreifenzeit – ganz klar, so sagt es der Volksmund. Und das man ab einer Temperatur von „knapp“ über dem Gefrierpunkt auch ohne Schnee und Eis besser mit den weicheren Winterreifen unterwegs ist, dass sagt auch der TÜV.

Die optimalen Winterreifen für den eigenen Wagen findet man zum Beispiel indem man den Winterreifen-Test das ADAC durchliest, oder einen Experten fragt!

Warum nun Zeit für einen Reifenwechsel ist, erklärt ein Reifen-Hersteller mit einem witzigen Werbespot:


`
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob es da nicht schon bald wieder Beschwerden hagelt, weil der Spot ja – nun, die Frauen zu schmückendem Beiwerk deklarieren – aber ich denke, der Unterhaltungswert überwiegt. Auf der anderen Seite – ich als „Werbefuzzi“ hätte eventuell einfach mal den anderen Weg gewählt und hätte die Rollen umgedreht – es gibt ja auch Frauen die ein eigenes Auto fahren und keinen Mann haben 😉 – für die wäre der Clip andersherum bestimmt auch lustig gewesen.

Ganz egal – jetzt ist es Zeit auf die Winterreifen zu wechseln!

Habt Ihr schon Winterreifen auf Eurem Auto?

winterreifen blogbeitrag

Winterreifen 2012 und das Reifenlabel

Ab dem 1. November müssen in Deutschland angebotene Reifen mit einem so genannten „Reifenlabel“ nach einer EU-Verordnung (1222/2009) gekennzeichnet werden. Als Ursache für diese Kennzeichnungspflicht gilt im wesentlichen der Anteil des Reifens an der Gesamt-Energiebilanz des Automobils.

Sinn und Idee des Reifenlabels war es, dem Verbraucher eine Möglichkeit an die Hand zu geben, auf die schnelle und mit einem Blick, die wichtigsten Faktoren eines Reifens zu erkennen und im Preisvergleich zu berücksichtigen.

Das Reifenlabel

Auf dem Reifenlabel werden 3 Faktoren bewertet und dies erfolgt ähnlich der Beurteilung wie man es bereits seit einigen Jahren von Elektrogroßgeräten kennt.

  • Rollwiderstand
  • Nasshaftung
  • Geräusch-Emission

Im ersten Schritt hat man sich in der EU-Kommission auf diese 3 Faktoren verständigt weil man davon ausging, hiermit die wichtigsten Eigenschaften zu berücksichtigen.

Der Rollwiderstand ist ein direkter Indikator für den Energieverbrauch auf dem Fahrzeug. Je geringer der Rollwiderstand, desto sparsamer kann das Fahrzeug bewegt werden. Wer sich hier für die beste Benotung entscheidet, der kauft einen besonders wirtschaftlichen Reifen.

Die Nasshaftung ist jedoch in vielen Fällen im direkten Zusammenhang mit dem Rollwiderstand zu sehen. Reifen mit besonders guten Eigenschaften im Regen und damit einer hoher Sicherheit vor den Gefahren des Aquaplaning, haben jedoch oftmals einen erhöhten Rollwiderstand.

Neben diesen gegensätzlichen Eigenschaften hat man als dritten Bewertungspunkt noch die Geräusch-Emission des Reifen auf das Label gebracht. Der Hintergrund ist hier natürlich der Wunsch nach sehr leisen Reifen.  Was nicht nur ein Komfort-Merkmal für den Fahrer sondern auch eine Frage des Umweltschutzes ist.

Das Problem mit dem Label

Wieder einmal hat man etwas Gutes gewollt, aber nur halbherzig gehandelt. Denn ein Reifen muss in wesentlich mehr Kriterien geprüft werden, will man ein Test-Urteil über die Leistungsfähigkeit des Reifens abgeben.

Schön dargestellt wurde mir das von Goodyear Dunlop während eines Workshops in Holland:

Eine Vielzahl von Ansprüchen an die Winterreifen.
Eine Vielzahl von Ansprüchen an die Winterreifen.
Eine Auswahl von 20 der über 50 Entwicklungskriterien bei Dunlop/Goodyear
Eine Auswahl von 20 der über 50 Entwicklungskriterien bei Dunlop/Goodyear

Am Ende sind es über 50 Kriterien anhand derer man einen Reifen entwickelt und jedes Kriterium ist für sich eine Herausforderung.  Und so kann das Reifen-Label für Verwirrung sorgen, wenn man sich als Verbraucher nur auf die Label-Werte verlässt – vor allem bei Winterreifen ist das besonders gefährlich.

Denn das Label berücksichtigt in keiner Weise die wichtigen Fähigkeiten des Winterreifen, in Bezug auf Traktion und Seitenführung im Schnee oder die Bremsleistung im Schnee.

Das Reifen-Label kann also nur ein erster Anhaltspunkt sein – die Entscheidung für einen Winterreifen sollte man jedoch zusätzlich auf die Tests von unabhängigen Organisationen (wie z.Bsp., dem ADAC) gründen.

Aber was ist eigentlich ein Winterreifen?

Dachte ich bis vor ein paar Jahre noch, ein Reifen mit M+S Symbol wäre ein Winterreifen, so habe ich gelernt das M+S erst einmal kein gesetzlich geschütztes Symbol ist und man es im Prinzip für jeden Reifen verwenden kann, dessen Profil für „Matsch und Schmutz“ geeignet ist.

Eingeführt wurde deshalb als zusätzliche Kennzeichnung für Winterreifen, das so genannte „Schneeflocken-Symbol“:

Erst mit der Schneflocke wird aus M+S ein Winterreifen!
Erst mit der Schneeflocke wird aus M+S ein Winterreifen!

 

Die Entwicklung der Winterreifen

Doch auch wenn Winterreifen dank Schneeflocken-Symbol als Winterreifen erkannt werden jedoch über das neue EU-Label noch nicht vollständig bewertet werden können, so ist es doch imposant zu erfahren, welche Entwicklungssprünge die Winterreifen in den letzten 25 Jahren gemacht haben.

Verbesserung Winterreifen 25 Jahre
Bis zu 40% bessere Werte im Aquaplaning-Verhalten – gegenüber 25 Jahre alten Premium-Winterreifen.

Die zwei zusätzlich besonders wichtigen Kriterien für Winterreifen, neben den Label-Werten sind die Wintereigenschaften, also das allgemeine „Fahrgefühl“ auf einem Reifen und das Aquaplaning-Verhalten.

Es gibt zwei Entwicklungssprünge bei den Winterreifen. Das war zum einen der Einsatz von Silica-Mischungen ab der Jahrtausend-Wende und die konsequente Entwicklung des Lamellen-Profils.

Wie man auf dem folgenden Chart sieht, sind die Lamellen vor allem für die Zugkraft des Reifens auf Schnee und für das Bremsverhalten besonders wichtig:

Wirkung und Einfluss von Lamellen bei Winterreifen.
Wirkung und Einfluss von Lamellen bei Winterreifen.

 

Optimierte Winterreifen für die Saison 2012

Goodyear und Dunlop haben ihre jeweiligen Premium-Winterreifen für die neue Winter-Saison vorgestellt. Nachzulesen hinter dem Link (Goodyear Ultragrip 8) und hinter diesem Link (Dunlop Winter Sport 4D).

Doch ab wann sollte man eigentlich auf Winterreifen wechseln?

Die Empfehlung des TÜV Süd
Die Empfehlung des TÜV Süd

Und der Volksmund sagt: „Von O bis O“. –  Womit dann der Oktober und Ostern gemeint sind – wir sind also gerade mittendrin, in der Umrüstphase!

 

Was sagt Ihr dazu? Fahrt Ihr schon Winterreifen, oder wechselt ihr demnächst?

[toggle title=“Hinweis:“]Danke an Goodyear & Dunlop für das Infomaterial und die Erlaubnis zur Verwendung in diesem Beitrag.[/toggle]

 

 

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen