Paris 2016: Porsche 911 GT3 Cup

Schattenparker

Stell’ Dir vor, der neue GT3 ist da und keiner bekommt es mit. Was unglaublich klingt, ist in Paris dieser Tage passiert.

Denn wo die ganze Weltöffentlichkeit von ID, EQ, Amperä und der Rettung der Automobils im Allgemeinen spricht, musste man wohl auch bei Porsche kräftig ins Nachhaltigkeitshorn stoßen. Deshalb gehörte die große Bühne dem Panamera e-Hybrid. Ein bisschen elektrischer, ein bisschen stärker, ein bisschen sparsamer, ein bisschen infotainmender – was zu erwarten war.

Spannender indes: abseits im Schatten des Messestandes parkte der neue 911 GT3 Cup. Immerhin das meistverkaufte Motorsport-Fahrzeug aller Zeiten. 3031 Stück haben sie seit 1998 ausgeliefert, notierte die Pressemitteilung, in der der Rennwagen immerhin einen eigenen Absatz für sich beanspruchen durfte, während er in der Pressekonferenz des neuen Chefs Blume komplett unter den Tisch fiel.

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Warum seine Präsentation aber so wichtig ist?

Weil es ganz normal der neue Straßen-GT3 ist!

Und die frohe Kunde ist nicht, dass wir schon ein paar Tage früher das neue Design des Serienautos sehen dürfen, das die montierten Stoßfänger des 911 Cup unverändert übernehmen wird, nein: es ist der Antrieb.

4.0 Liter. Sauger. Handgeschaltet.

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Also all’ das, wo beim 911R aktuell je nach Spezifikation bis zu einer dreiviertel Million Euro gezahlt wird. Nur wird der GT3 eben für jeden zu kaufen sein und nicht bloß an handverlesenes Wunschpublikum.

Die technischen Daten lesen sich derweil feinst. 3996 Kubikzentimeter Hubraum, erspielt aus 102mm Bohrung und 81.5mm Hub. Bekannt von den mächtigen Brüdern, doch: mehr Drehmoment. 480Nm weist das Datenblatt für den 911 Cup aus, das sind immerhin 20Nm mehr als bei GT3 RS und 911R. Die Spitzenleistung ist derweil auf 485PS gesunken, irgendeinen Kompromiss muss es beim Nockenprofil trotz ein- wie auslassseitiger Verstellmöglichkeit schließlich geben.

Erklärbar ist das sicher auch mit dem Drehzahlniveau. 8500 Touren sind es, die der neue Motor nur mehr drehen darf, die Spitzenleistung wird gar schon bei 7500 Umdrehungen erreicht. Zur Erinnerung: der alte 4.0er durfte 8000 mal pro Minute und gipfelte bei 8250, ebenda auch der kleine 3.8er aus dem Standard-Straßen-GT3, der allerdings dank des kleineren Hubs die magische 9000er-Marke feiern durfte.

Ein möglicher Schlüssel abseits eines anderen Nockenprofils durfte eine massive Verbesserung der Reibleistung sein. Im Ventiltrieb finden sich erstmals seit sehr langer Zeit wieder starre Schlepphebel. Diese sind dazu noch DLC-beschichtet, was sich mit „diamantgleichem Kohlenstoff“ übersetzen lässt und nicht nur unfassbar glatt, sondern ebenso widerstandsfähig ist. Dazu kommt ein neues Verfahren der Laufbahnbeschichtung des Aluminiumblocks. Man vertraut erstmals bei den GT3-Motoren auf ein neues PTWA-Verfahren, das zur Gattung des thermischen Plasmaspritzens gehört: RSW, also „rotating single wire“, bei dem ein rotierender Draht unter der Hitzeeinwirkung eines Gasplasmas verflüssigt wird und unter Druck auf die Zylinderwand gespritzt wird.

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Wer hier jetzt nicht mehr genau folgen konnte, dem sei gesagt: es ist der stabilste und dabei reibungsärmste Wasserboxer, der je die Werkshallen in Zuffenhausen verlassen hat.

Neu außerdem ist die Kurbelwelle mit zentraler Öleinspeisung, eine Zentrifuge zur besseren Entschäumung und damit weniger Panschverlusten im Kurbelgehäuse, eine optimierte Ölabsaugung in den Köpfen und eine mechanische Druckregelung der Ölpumpe.

Ach ja, die wunderbar breite Vorderachse des GT3 RS bekommt übrigens tatsächlich nur der Cup-Renner. Die Straßenversion bleibt bei der bekannten 1551mm breiten Spurweite vorne. Doch das macht gar nichts, schließlich wiederholen wir die wichtigsten Fakten der wichtigsten Neuvorstellung in Paris gerne noch einmal:

4.0 Liter. Sauger. Handgeschaltet.

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Kritik am 24h-Rennen Nürburgring 2016

Es soll Menschen geben, die waren noch nie am Nürburgring. Und es gibt Menschen, die waren schon einmal am Nürburgring, aber noch nie beim 24-Stundenrennen. Ich verstehe beide Sorten von Menschen nicht. Das Motorsport-Mekka Nürburgring ist eine gänzlich eigene Kulturstätte. Für mich seit über 20 Jahren ein Pilgerpunkt. Nicht nur jährlich zum 24-Stundenrennen. Für mich ist der Nürburgring und vor allem seine Nordschleife ein Magnet, der mich immer wieder anzieht. Ganz egal, wie schlecht das Wetter auch sein mag. Sonnenbrand unter dem Regenmantel und am Tag drauf mit Sonnenstich und Erkältung im Bett. Der Nürburgring verwöhnt nicht immer mit „prima Klima“. Vor allem aber ist das Klima am Ring nicht mehr das Beste. Der Wahnsinn der Expansion, die Träume vom großen Geld, der Bankrott, der Verkauf. Wäre da nicht ganz nebenbei noch ein Autorennen, man müsste den Ring einfach ignorieren. So traurig ist vieles, was dort passiert ist. Doch. Es ist eben die Nordschleife. Und mit dem 24h-Rennen ist dort zudem das größte Motorsport-Event, das wir in Deutschland haben, erwachsen.

N24h – 2016

24h-Rennen, wir müssen reden!

Das haben auch die Werke und Hersteller für sich entdeckt. Und wie so oft, folgt einer Professionalisierung auch ein „aber“. Sicher – die GT3-Brummer sind beeindruckende Sportgeräte, unfassbar schnell auf der Nordschleife – aber eben auch einfache „Kaufhaus-Ware“. Wenn auch geil. Und hier kommt der Punkt, an dem in meiner Brust die zwei Herzen, ach was – drei Herzen – schlagen. Ich schwelge gerne und oft in den Erinnerungen an damals. Als es noch keine Trillionen-Zuschauer waren, die als neuer Rekord vermeldet wurden. Als kleine Privat-Teams ihren Jahresurlaub beim 24h-Rennen verballert haben. Und die letzte Kohle. Und oft auch das letzte Hemd. Es war ein unbeschwerter Sportsgeist. Es war der gemeinsam erlebte und durchlebte Marathon. So perfekt unperfekt und wunderbar nahbar.

Doch dem Menschen ist es angeboren: Er will sich verbessern. Der Grund für den sportlichen Wettkampf finden wir auch darin versteckt. Der Kampf. Der Sieg. Und beim nächsten Mal: Höher, schneller, weiter. Mit der Professionalität kommen die Werke, das große Geld. Es wird am ganz großen Rad gedreht. Doch wo ein GT3-Pulk im Donnergewitter der Sub-8-Zeit über die Schleife pflügt, da wird der Platz für den Amateur knapp.

Die Faszination „Technik“ kann so ein GT3-Renner bestens befriedigen. Besondere Lösungen. Reglements-Fights um Vor- und Nachteile. Dabei fällt dann, ganz unmerklich, der Spaß hinten herunter und die Maske des Mammon erscheint am Tisch.

Mercedes-AMG hat in diesem Jahr gezeigt, wie Audi im Vorjahr, was es bedeutet – wenn sich Werke auf den Motorsport auf der Nordschleife konzentrieren. Der Mercedes-AMG GT 3 hat in eindrucksvoller Art und Weise seine „Dominanz“ am Ring etabliert. Ein Vierfach-Sieg? Eine Glanzleistung für Techniker und Rennfahrer. Der Kampf der Mercedes-AMG Kundenteams am Ring? Spannung pur. Gleiche Waffen – Profi-Rennfahrer und am Ende entscheiden 5.7 Sekunden über den Sieg. Nach 24-Stunden. Wer da sagt: Er findet GT3s langweilig, der lügt.

Doch darf einem die Faszination nicht die Augen vor den Konflikten und Problemen erblinden lassen. Das 24-Stundenrennen am Nürburgring hat, jetzt wo es am erfolgreichsten ist, ein großes Problem. 2016 hatte es das kleinste Starterfeld seit Jahren. Der Kampf um die Balance um Performance artet in einen Schattenbox-Wettkampf aus. Und während RTLnitro zum 24h-Senderekord eilt, saufen die Fans auf den nicht gepflegten Campingplätzen ab. Ertrinken förmlich in der Scheiße, die sich dort anstaut. Wer sich die Mühe macht und auf Facebook nach den Erfahrungen derer sucht, die sich in den Hagel des diesjährigen 24h-Rennens begeben haben – der liest von erschreckende Versäumnissen bei der Hygiene. Von einem Ungleichgewicht aus übermütigen Security-Hanseln und mangelndem Überblick bei der Kontrolle der „großen“ Party am Ring. Während sich in den Boxen selbst die akkreditierten Journalisten bei der Arbeit durch die Security stören lassen müssen – vermüllen die Campingplätze, verrohen die Sitten draußen, rund um die „schönste Rennstrecke“ der Welt. Vom Motorsport-Event zum Motorsport-Ballermann. Auch das ist ein Ergebnis des Wachstums. Und mangelnder Sichtweite bei den Veranstaltern. Die Müllberge nach dem Rennen? Bereits akzeptierte Bilder.

Auf der Strecke verlässt man sich als Veranstalter auf die Werke. Die „Kleinen“ fühlen sich vernachlässigt, die Regie der TV-Kameras findet sie erst gar nicht. Das Abwandern des „harten Kerns“ hat längst begonnen. Doch was passiert, wenn ein Werk sich verabschiedet? Wenn im nächsten Jahr auch BMW und Porsche das Engagement zurückfahren? So wie Audi in diesem Jahr. Wenn die Werke nicht mehr Ticket-Kontigente kaufen, die Glaspaläste aufbauen und sich mit viel Mediageld die notwendigen Reichweiten erkaufen? Ein tiefer Fall und eine harte Landung wäre das Ergebnis. Und so spielen alle Parteien ein Spiel ohne Netz und doppelten Boden.

Liebes 24h-Rennen, wir müssen dringend über Deine Zukunft reden! handeln!

 

 

[=“ “ ]..eigentlich sollte ein ganz anderer Artikel hier erscheinen, aber die Probleme müssen angesprochen werden. Man kann nicht so tun, als wäre alles in Ordnung. Der „andere Artikel“ ist unter „Abenteuer Nürburgring 2016“ zu finden. 

 

Fotos: SB-Medien: Stefan Baldauf und Guido ten Brink

 

Klingmann: Der Werkspilot über den BMW M6 GT3

Jens Klingmann ist Werksfahrer und wird beim 44. 24h-Rennen am Nürburgring einen BMW M6 GT3 pilotieren. Vielversprechend sitzt dem Team der erreichte Dreifachsieg bei der VLN als Wohlstandspolster auf der Schulter, das hoffentlich nicht zu sicher macht. Im Interview mit dem Werkspiloten machte es aber nicht den Anschein. Jens Klingmann erzählt über die Entwicklung vom BMW Z4 GT3 zum Nachfolger, dem BMW M6 GT3.

So ist der aktuelle Rennbolide von Grund auf neu und teilt sich fast keinerlei Komponenten mit dem Vorgänger. Von Anbeginn eingebunden in die Entwicklung, erzählt Klingmann von ersten Testfahrten, Neuerungen und Schwierigkeiten. Für das kommende 24h-Rennen gibt der Rennfahrer zu bedenken, dass der M6 GT3 im Konkurrenzumfeld das jüngste Fahrzeug sei – und versucht den VLN-Dreifachsieg damit in seiner Wirkung etwas abzumildern.

Umso überraschter war er beim ersten Renneinsatz und noch mehr bei ersten Tests auf dem Nürburgring, die im Regen stattfanden. Doch das Auto zeigte sich in Bestform. Irritiert habe ihn anfänglich nur, dass der M6 größer sei als der Z4 und man sich deshalb nicht in jede kleine Lücke quetschen könne. Doch daran habe er sich gewöhnt. Wichtiger sei es, die immer noch bestehenden kleinen Baustellen am Auto zu beheben. So arbeite das Team aktuell beispielsweise noch an der Traktionskontrolle.

Ein Tribut, das der vollständigen Neuentwicklung gezollt wird, schließlich übernimmt der M6 nichts von seinem Vorgänger, dem BMW Z4 GT3. Er verfügt über einen besseren Motor, einen V8 Biturbo, der noch Potential nach oben habe und ein satteres Drehmoment böte. Außerdem sei das ABS vollkommen neu und besser. Hinzu komme, dass der BMW M6 GT3 nun viel mehr Einstellmöglichkeiten habe. Stellt sich nur die Frage, ob der Bolide auch fit für das anstehende Langstreckenrennen ist– trotz der vielen Verbesserungen.

Der Werkspilot weicht ein wenig aus, sagt aber, dass das Fahrzeug einen großen Schritt voran gemacht habe und vielleicht in einem Jahr in seiner Entwicklung weiter wäre – vielleicht aber auch nicht. Immerhin sieht er den Rennwagen als konkurrenzfähig an. Gefallen habe ihm, welche Entwicklung der M6 hingelegt hat. Anfangs war er nur ein Auto, ohne ABS oder sonst irgendetwas, das nur zum Daten-Sammeln genutzt wurde. So hätte das erste Platz nehmen auf einem Holz-Sitz stattgefunden, bei dem nur festgelegt wurde, auf welcher Höhe das Lenkrad installiert werden solle oder welche Knöpfe wo angebracht werden müssten. Zu der Zeit waren Rundenzeiten noch zweitrangig – ganz im Gegenteil zum 24h-Rennen.

Binnen 4 Stunden zum Favoriten für das 24h-Rennen 2016!

Rennbericht zum VLN 2016 Lauf am 14.05.2016 – 58. ADAC ACAS H&R-Cup

So schnell geht das. Während ich selbst beim N24h-Pre-Qualirace den BMW ein tief stapeln unterstellt habe, hat man – der BOP zum Trotze – nun beim letzten VLN-Rennen vor dem 24-Stunden-Rennen die „Hosen heruntergelassen“. Der weiß-blaue Himmel spornte die Armada der BMW M6 GT 3 wohl ordentlich an.  Bereits nach dem Training standen drei BMW M6 GT3 auf den ersten drei Startplätzen.

Training VLN 2015 Lauf 3 Ergebnisse

Mit einer 7:59,746 zeigte der BMW M6 GT3 von Schubert Motorsport dann auch, in welche Richtung die Reise geht. So richtig knapp dahinter, der M6 von Walkenhorst, powered by DUNLOP.

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VLN 3 – Der erste Sieg für den BMW M6 GT3

„Ein perfektes Rennen“, schwärmte Jörg Müller. „Das Auto lief ohne Probleme.“ Das war bei den vorangegangenen VLN-Rennen nicht der Fall – da hatte der GT3-Debütant aus München sein Potenzial noch nicht ausschöpfen können. „Im Vergleich zum Vorgänger, dem Z4 GT3, haben wir jetzt einen deutlich längeren Radstand, was sich sehr positiv auf das Fahrverhalten auswirkt. Zudem ist der M6- Motor einfach sensationell“, so Müller.

Dass das Rennen kein Spaziergang war, betonte BMWWerksfahrer Lucas Luhr. „Von außen sah das alles vielleicht ganz easy aus – im Auto haben wir aber wirklich alles gegeben“, sagte er. „Wir haben von Beginn des Rennens an voll gepusht, weil wir einfach sehen wollten, was mit dem neuen M6 GT3 geht.“ Der BMW-Dreifacherfolg war zu keinem Zeitpunkt in Gefahr, die Verteilung der Podestplätze entschied sich hingegen erst auf den letzten Metern. Die Sieger retteten einen hauchdünnen Vorsprung von gerade einmal 0,382 Sekunden ins Ziel. Die Führung wechselte fast ausschließlich innerhalb der drei BMWCrews. Einzige Ausnahme war der Audi R8 LMS von Markus Winkelhock, Christopher Mies und Christian Mamerow, der in Runde acht für einen Umlauf lang die Nase vorne hatte. Das Phoenix-Trio wurde am Ende auf Rang vier abgewinkt. Auf Platz fünf fuhr der schnellste Werks-Porsche 911 GT3 R mit Michael Christensen und Fred Makowiecki am Steuer. Den schnellsten Mercedes-AMG GT3 pilotierten Stefan Mücke, Ranger van der Zande und Christian Hohenadel – für das AMG-Team HTP-Motorsport im Einsatz – auf Rang sieben.

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GT3-Rookie Tom Blomqvist feiert ersten Podestrang

Eine steile Lernkurve verzeichnet DTM-Star Tom Blomqvist. Der Sohn von Rallye-Legende Stig Blomqvist fuhr beim dritten VLN-Lauf erst sein zweites Rennen im GT3-Boliden. Zuvor hatte der 22-jährige Brite zwei Rennen – den VLN-Saisonauftakt und das 24h-Qualifikationsrennen – zur Erlangung seiner DMSB Permit Nordschleife Stufe A erfolgreich absolviert. „Das war eine ganz wichtige Erfahrung für mich“, so Blomqvist. „Die Nordschleife ist eine einzigartige Rennstrecke, und diese im BMW M235i Racing Cup zu erfahren, hat mir extrem viel gebracht.“ Groß war die Freude über seinen ersten Podestrang: „Ich bin stolz, so früh den Weg aufs Podium gefunden zu haben – ein tolles Ergebnis. Das Walkenhorst-Team ist sehr professionell aufgestellt und für mich genau richtig, um zu lernen und mich kontinuierlich zu steigern.“

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Wechsel an der Tabellenspitze

Nach dem dritten VLN-Lauf wechselte die Tabellenführung. Da die beiden GT3-Piloten Frank Stippler und Anders Fjordbach, nach zwei Siegen in zwei Rennen bislang Leader in der Meisterschaft, nicht am Start waren, rangieren nun Alexander Mies und Michael Schrey vom Team Bonk Motorsport auf Platz eins. Nach einem packenden Duell mit Thomas Jäger und Rudi Adams (Team Scheid – Honert Motorsport) in der Cup5-Klasse feierten Mies und Schrey im BMW M235i Racing Cup den dritten Klassensieg. Dieses Kunststück gelang auch zwei weiteren Teams auf den Tabellenrängen zwei und drei. Dominik Thiemann, Hajo Müller und Jens Riemer gewannen die Klasse der VLN-Produktionswagen bis 3.000 ccm Hubraum (V5). Claudius Karch und Ivan Jacoma gewannen im Porsche Cayman S die Klasse V6 (VLNProduktionswagen bis 3.500 ccm Hubraum).

Vorfreude auf das 24h-Rennen in 14 Tagen

BMW und Mercedes-AMG, die heißen Kandidaten für den Rennsieg!

Nach dieser souveränen Vorstellung ist klar, der Rennsieg wird beim 24-Stunden Rennen 2016 zwischen den Mercedes-AMG und den BMW M6 GT3 ausgefochten. Die Porsche wird man nie unterschätzen dürfen, aber entweder stapeln die Porsche noch immer tief, damit man die BOP beeinflussen kann – oder man ist einfach 5-7 Sekunden pro Runde langsamer. Die vom Erfolg verwöhnten Audi werden es in diesem Jahr schwerer haben. Tritt man bei Audi doch mit einem reduzierten Werksaufgebot an. Die Favoriten-Rollen fallen daher ganz klar den BMW und Mercedes-AMG zu. Wer jetzt noch schnell Karten für das 24h-Rennen gewinnen möchte, der sollte hier klicken! Wir verlosen noch 3x 2 Eintrittskarten für das gesamte Wochenende!

 

[=“ “ ]Eine 30-minütige Zusammenfassung des 58. ADAC ACAS H&R Cups zeigt der Sender Sport1 am 21. Mai um 21:30 Uhr. Der vierte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 25. Juni statt. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf und Guido ten Brink

Interview mit dem GT3-Projektleiter Andreas Preuninger

Fabian Mechthild sollte ja eigentlich erst einmal sein Studium fertig machen, statt dessen treibt er sich in der Automobil-Welt herum und produziert wunderbare Geschichten. Einige davon findet man in unserem Magazin „die Testfahrer“ und andere in seinem eigenen Blog. Das er aber auch ernsthafte Gespräche führen kann, dass hat er nun bei einem Interview mit dem Projektleiter des neuen Porsche GT3, Andreas Preuninger, bewiesen.

RM: Wir müssen nochmal zurück zum Getriebe. Ein GT3 ohne Handschaltung?
AP: Das Getriebe ist muss ich sagen eins von den Highlights für mich – und ich bin nicht unbedingt ein Fan von automatisierten Getrieben. Doch jetzt ist die Technologie soweit, dass wir auch für den GT3 ein hocheffektives Getriebe bieten können, das auch noch mehr Spassmacht, und ich sage bewusst mehr Spass macht, als ein manuelles Getriebe. Vor zwei, drei Jahren hatte ich noch gedacht: das geht nicht.

Zitat aus dem Interview

Das gesamte Interview findet man auf radical-mag.com, der Seite des Schweizer Motorjournalisten Peter Ruch. Ein Klick der sich lohnt!

VLN Lauf 4: Der AMG GT3 im Test

Er sorgte beim vierten VLN-Lauf für mächtig viel Aufsehen, der neue AMG-GT3 für die Rennstrecke. Anders als im Serien Mercedes-AMG GT steckt unter der Haube des neuen GT3 allerdings weiterhin das bewährte Achtzylinder-Aggregat mit Hubraum statt Aufladung. 

Rennpremiere mit drei Top-Piloten, der AMG GT 3 bei der VLN

Am Steuer der Startnummer 16 waren drei Top-Experten tätig. Neben der DTM-Legende Bernd Schneider fuhren Thomas Jäger und Jan Seyffarth die ersten Renn-Kilometer für den neuen Mercedes-AMG GT3.

Es war ein Auftakt, den man besser nicht hätte planen können: Mit einer 8:02,897 fuhr der neue AMG GT gleich einmal auf Pole-Position. Die ersten Runden der Hitzeschlacht am Nürburgring, dieses Mal meinte es der Sommer in der Eifel wirklich ernst, fuhr der neue AMG GT direkt in der Spitzengruppe der arrivierten Top-Teams um die Spitze.

Die Top-Performance während des Rennens – schnellste Rennrunde eine 8:13 –  blieb jedoch unbelohnt. Ein defektes Radlager beendete den unwirklichen Traum von einem Start-Ziel-Sieg gleich beim ersten Rennen.  Für AMG-Chef Tobias Moers, der vor Ort den ersten Einsatz seines neuen Silberpfeils begleitete jedoch kein Grund, sich zu ärgern:  „Ich bin sehr zufrieden und es wird nicht unser letzter Auftritt bei der VLN gewesen sein“ so der AMG-Chef.

Die VLN-Fans dürften sich über dieses Statement freuen, denn so lange die GT3-Klasse am Nürburgring aktiv ist, so lange sind „neue“ Modelle immer ein Augen- und um Falle des V8-Brummers von AMG auch ein Ohrenschmaus.

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, S. Baldauf / Robert Kah.

N24h – So lief das Rennen für den Bilstein Aston Martin #007

Teamgeist, Klassensiege und der unbändige Wille, das ADAC 24h-Rennen auf dem Nürburgring für die Fans entlang der Strecke zu Ende zu fahren, prägten den Einsatz des BILSTEIN Aston Martin bei der 43. Auflage des Langstreckenklassikers in der Eifel.

Dabei gelang der Mechaniker-Crew der Startnummer 007 nicht weniger als eine technische Wiederauferstehung des Aston Martin Vantage GT3. Nachdem Stefan Mücke den Aston Martin Vantage GT3 an 8. Stelle liegend gegen vier Uhr am Sonntagmorgen in der Klostertalkurve auf einer Ölspur verloren hatte, benötigten die Mechaniker für die zahlreichen Reparaturen am Vorderwagen gerade einmal 75 Minuten.

Nach 146 gefahrenen Runden belegte die Startnummer 007 mit Mücke, Pedro Lamy und Darren Turner  nach einer beeindruckenden Aufholjagd immerhin noch Gesamtplatz 16.

  • Gefahrene Runden: 146
  • Startplatz: 12
  • Zielankunft: 16

VLN: Premierensieg für den neuen Audi R8 auf der Nordschleife

Das Audi Sport Team WRT feierte den weltweit ersten Sieg mit dem in diesem Jahr auf dem Autosalon in Genf vorgestellten Audi R8 LMS – der neusten GT3-Version Ingolstädter Sportwagens. Christopher Mies (Heiligenhaus) und Nico Müller (Schweiz) überquerten nach 4:05:04,851 Stunden auf Platz eins die Ziellinie. Für das belgische Team gab es gleich doppelt Grund zur Freude, denn mit Pierre Kaffer (Schweiz) und Laurens Vanthoor (Belgien) auf Platz zwei feierte die Mannschaft einen Doppelsieg. Das Podium komplettierten Klaus Graf (Dornhan), Christian Hohenadel (Illingen), Nico Bastian (Frankfurt) und Thomas Jäger (München) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING. Bei wechselhaften Wetterbedingungen fuhren am Ende 139 von 180 gestarteten Teams in Wertung. Eine 30-minütige Zusammenfassung des Rennens zeigt der Sender Sport1 am 2. Mai um 15:30 Uhr.

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Der dritte Platz ging an den Mercedes-Benz SLS vom Team ROWE
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Doppelter Erfolg für den neuen Audi R8 GT3

Die Nürburgring Nordschleife war am Morgen noch Neuland für DTM-Fahrer Nico Müller, doch bei seinem ersten Rennen sicherte er sich auf Anhieb den Sieg. Damit tritt der Schweizer in einen exklusiven Kreis ein, denn nur wenigen Fahrern vor ihm gelang dieses Kunststück. Einer von Müllers Vorgängern: Bernd Schneider. 1990 triumphierte auch er bei seinem ersten VLN-Einsatz auf Anhieb. Später erarbeitete er sich als Rekordsieger und -champion den Titel ‚Mr. DTM’. „Ich bin sehr zufrieden“, sagte Müller. „Nach Pech im Qualifying aufgrund des Wetters konnten wir uns im Rennen gut nach vorne arbeiten.“ Teamgefährte Mies ergänzte: „Unsere Taktik war perfekt und wir hatten bei abwechselnd regennasser und abtrocknender Strecke fast immer zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Reifen aufgezogen. So war es uns möglich, von Startplatz 14 aus an die Spitze zu fahren.“ Das Duo im Schwesterfahrzeug klagte über einen Reifenschaden im Rennen. „Wir haben dadurch viel Zeit verloren“, sagte Kaffer. „Alles in allem ein gutes Ergebnis, denn das Wichtigste war drei Wochen vor dem 24h-Rennen auf dem Nürburgring, den Wagen heile ins Ziel zu bringen.“ Zufrieden mit Platz drei war auch Nico Bastian, denn ROWE RACING konzentrierte sich ebenfalls auf die Vorbereitung zum Langstreckenklassiker. „Wir waren das einzige Team, das heute bereits vier Fahrer auf einem Auto eingesetzt hat“, sagte er. „Das ist besonders bei feuchter Strecke ein großer Nachteil, denn wir haben nach einem zusätzlichen Boxenstopp einmal mehr einen neuen Fahrer im Auto, der sich in seiner ersten Runde zunächst auf die Bedingungen auf der Nordschleife einstellen muss.“

Im Zeittraining hatte Bentley Motorsport das Zepter noch in der Hand. Nordschleifen-Routinier Lance David Arnold (Duisburg) sicherte dem britischen Traditionsrennstall die erste Pole-Position in der Langstreckenmeisterschaft. Zusammen mit Christian Menzel (Kelberg) und Guy Smith (Großbritannien) fuhr das Trio im Continental GT3 im Rennen auf Platz vier. Auf den Positionen fünf und sechs wurden die beiden BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Marc VDS gewertet. Den schnellsten Porsche brachte das Wochenspiegel Team Manthey auf Rang sieben ins Ziel, gefolgt von dem Black Falcon SLS AMG GT3. Am Steuer des Flügeltürers: Bernd Schneider, Tim Scheerbarth (Dormagen) und Adam Christodoulou (Großbritannien).

Ein Parforceritt gelang den drei Norwegern Hakon Schjaerin, Atle Gulbrandsen und Kenneth Ostvold. Das Trio fuhr im frontgetriebenen Audi TTRS 2.0 bis in die Spitzengruppe vor und beendete das Rennen – mit einem deutlich leistungsschwächeren Fahrzeug als die GT3-Boliden und Cup-Porsche – auf dem 15. Rang. Dass sie mit dieser kleinen Sensation am Ende auch in ihrer Klasse bei den VLN-Specials bis 2.000 ccm Hubraum mit Turbo (SP3T) die Nase vorne hatten – Ehrensache.

In der Klasse Cup 1 (Opel Astra OPC Cup) setzten sich die beiden Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche (beide Hückeswagen) zusammen mit Hannu Luostarinen (Finnland) durch. Den Sieg im TMG GT86 Cup holten sich Arne Hoffmeister (Niederdorfelden) und Fabian Wrabetz (Bad Soden) für das Team Dörr Motorsport und im BMW M235i Racing Cup triumphierten Jörg Weidinger (Schaftlach), Michael Schrey (Wallenhorst) und Uwe Ebertz (Sinn-Fleisbach). Das Trio ist für das Team Scheid-Honert Motorsport am Start.

Weil sie beim ersten gewerteten Rennen des Jahres in der am stärksten besetzten Klasse (SP9, GT3-Fahrzeuge) unterwegs waren, sind Müller und Mies auch die ersten Tabellenführer in der Saison 2015. Gemäß des bewährten Punktesystems der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, erhält das Team die meisten Punkte, das die meisten Gegner in der Klasse hinter sich lässt.

Für eine Vielzahl der VLN-Teams steht in drei Wochen (14. bis 17. Mai 2015) das ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Programm. Der dritte VLN-Lauf findet am 20. Juni 2015 statt. Der 57. ADAC ACAS H&R-Cup führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden.

Präsentation: Der Lexus RC F GT3

Die Japaner lieben die Nürburgring Nordschleife. Die Ehrerbietung gegenüber der legendären Rennstrecke Nordschleife kennt fast keine Grenzen. Auch Lexus, der Premium Ableger von Toyota, ist den 20,832 Kilometern in der Eifel verfallen. Seit 2008 startet die Marke bei der VLN Langstreckenmeisterschaft und dem 24h Rennen mit der Mittelklasse Limousine IS F oder dem Supersportwagen LFA. 2015 steht ein neues Familienmitglied am Start, der RC F GT3 und mit dem haben die Japaner Großes vor.

Der GT3 Sport boomt. Egal, ob das nationale ADAC GT Masters oder die internationale Blancpain Endurance Series, an dieser FIA Rennsportklasse kommt in der Zwischenzeit kein Hersteller mehr vorbei. Dabei nimmt das Engagement in der Zwischenzeit sogar schon skurrile Formen an, denn nicht nur klassische zweisitzige Sportwagen à la Porsche 911, Ferrari 458, Aston Martin Vantage, Mercedes-AMG SLS kommen zum Einsatz, nein, Bentley hat seine 2,3 Tonnen Wuchtbrumme Continental GT genauso auf GT3 getrimmt wie BMW seinen kaum leichteren M6.

Genau in diesem Haifischbecken platziert Lexus seinen auch nicht gerade schmächtigen RC F. Ein Coupé, das die Japaner auf M4 und C63 angesetzt haben. In der Basis 4,7 Meter lang, 1,9 Tonnen schwer, 477 PS stark und von uns bereits ausführlich getestet. Für die Rennstrecke wurde der Zweitürer bei Toyota Technocraft / Toyota Racing Development (TTC/TRD) mit viel Karbon auf 1.250 kg abgespeckt und aerodynamisch auf aktuellen Klassenstandard aufgerüstet. Doch da Lexus sein Motorsport Engagement nicht als reinen Werkseinsatz verstehen möchte, nahm man mit Ring Racing, Farnbacher Racing und Emil Frey Racing drei starke und erfahrene Partner ins Boot, welche die Abstimmung und Weiterentwicklung des GT3 Boliden übernommen haben. Den letzten Schliff soll sich der RC F – nach dem bereits begonnen Testprogramm – auf der Nordschleife in der VLN holen. Um hier ungestört die Standfestigkeit und Schnelligkeit prüfen zu können, starten die Fahrzeuge taktisch geschickt in der Prototypen-Klasse SPX und umschiffen somit vorerst das politisch brisante GT3 Thema „Ballance of Performance (BoP)“ und die damit einhergehende Leistungseinstufung.

Auch wenn für dieses Jahr keine Siege im Pflichtenheft stehen, strotzen die Einsatzteams bereits vor Selbstbewußtsein, denn die ersten Probeläufe stimmten alle Beteiligten optimistisch und bewiesen die typische japanische Zuverlässigkeit der V8 Wuchtbrumme mit 540PS. Auch Hannes Gautschi, Direktor Technik, Service, Training von Toyota Lexus Schweiz sowie Koordinator zwischen Europa und Japan in diesem GT3 Projekt, grinst zufrieden, denn er weiß: was auf der Nordschleife hält, funktioniert überall auf der Welt. So ist es seiner Meinung nach gut möglich, dass 2016 der RCF mit weiteren Kundenfahrzeugen in diversen GT3 Meisterschaften an den Start gehen könnte und vielleicht auch beim legendären 24h Rennen auf dem Nürburgring. Denn auch er weiß: die Japaner lieben die Nordschleife.

 

Kommentar: Es geht auch ohne GT3 am Nürburgring

Mein erstes 24h-Rennen am Nürburgring? Das war 1995 als Zuschauer. Ich kann mich noch gut erinnern. Wir kamen am Samstagabend in der Eifel an. Lagerfeuer brannten rund um die Strecke, der Geruch von Bratwurst lag in der Luft. Und ein weiterer Geruch mischte sich darunter. Süßlich. Mal beißend. Dazwischen immer wieder die Lichtblitze der Rennfahrzeuge auf der Strecke. Am Sonntag in der Früh, die Sonne ließ erste Blautöne am Himmel erkennen, mischte sich der Rauch glimmender Grillfeuer mit dem Nebel der Eifel. Dazwischen die Lichtblitze, weiß und rot, das Getöse der Rennwagen.

Am Pflanzgarten sah ich zum ersten Mal rot aufglühende Bremsscheiben, rot glühende Katalysatoren unter den Fahrzeugen. Das Kreischen der Bremsen, das Prasseln von Kieselsteinen. Über allem lag die Faszination des puren, des ehrlichen Motorsports.

Der Sieger 1995? Ravaglia, Duez und Burgstaller auf einem Bigazzi 320i. 1996 wiederholte sich der Ausflug in die Eifel. Auch 1997 und 1998. Und so weiter.

1998 siegte zum ersten Mal ein Dieselfahrzeug. Ein STW-BMW, umgebaut mit dem damals brandneuen 2.0 Liter Turbodiesel. Am Steuer? Unter anderem ein Hans-Joachim Stuck. Heute ist Hans-Joachim Stuck, den ich im übrigen aus der „alten DTM“ und hinter dem Volant des Audi V8 kannte und verehrte – der Präsident des DMSB.

DMSB – Deutscher Motor Marketing Sport Bund

Motorsport ist gefährlich und Motorsport fasziniert dennoch. Oder deswegen? Und es gibt prominente Stimmen, die eine schlichte Akzeptanz der Gefährdung fordern. Jürgen Alzen zum Beispiel. In seinem Facebook-Post schreibt Jürgen Alzen zum Beispiel:

Nachdem ich die neuesten Verordnungen zu „Erhöhung der Sicherheit auf der Nordschleife“ auf der VLN Seite gelesen hatte, ist mir jeder, aber wirklich jeder Spaß und Interesse an „RENNEN“ auf der Nordschleife vergangen. Unsere Familie betreibt bereits in der 2.Generation Motorsport, das aus Leidenschaft und nicht aus Geldgier.

Es war, als hätte man bei mir den Schalter von ON auf OFF umgelegt….

Damit hat er recht. Es läuft einiges massiv aus dem Ruder am Ring. Und damit meine ich nicht nur die Beton-Katakomben und Motorsport-Särge am Ring, sondern den Breitensport an sich.  Völlig über das Ziel hinaus schießt er jedoch mit dieser Aussage:

Machen wir uns nichts vor: es gibt und wird nie den absolut sicheren Motorsport geben, denn Fahrer und Fahrzeuge bewegen sich am physikalischen LIMIT!

Das Bewegen am Limit und das damit verbundene Risiko trifft übrigens auch auf alle anderen Sportarten zu.

Das ist es doch, was uns den Spaß und die Freude bereitet! Der Nervenkitzel.

Hier die Aufgabenstellung einer Rennveranstaltung, so wie sie in der Ausschreibung beschrieben ist: den Kurs schnellstmöglich umrunden!

So hart es klingt, leider gehören Verletzte und gelegentlich auch Tote zum Bild des Sports und nicht nur zu dem des Motorsports.

Akzeptieren, oder lassen!

Gut. Dann lassen wir es. Denn Tote gehören NICHT zum Motorsport.

Wir sind hier doch nicht bei den Gladiatoren-Kämpfen des alten Rom angekommen? Sicher, die Bauten in der Eifel könnten den richtigen Rahmen für einen „Circus Maximus“ bilden – aber Tote gehören zum „Brot + Spiele für das Volk“ nicht dazu. Wagenrennen nach Ben Hur Methode? Nein. Auch ein Jürgen Alzen akzeptiert Regeln des motorsportlichen Rahmens und ich finde die erste Regel sollte lauten: „Unnötiges Risiko“ wird ausgeschlossen, Tote und Verletzte unter Fahrern und Zuschauern sind nicht unser Ziel!

Wie sarkastisch und abgebrüht muss man sein, um das Leben Dritter zu riskieren? Hier geht es um Sport. Leistungsport. Wettkämpfe. Aber wir sind nicht zu Cäsars Zeiten in Rom und klatschen uns mit Werkzeugen auf die Köppe.

Motorsport in der Eifel – Breitensport – Langstreckensport

1998 traten 153 Teams das 24h-Rennen in der Eifel an. Ohne GT3 – und damit auch ohne das ganz große Kasperle-Theater der Hersteller.  Ohne bezahlte „Conchita Wurst“ und „Stratosphären-Springer“. Ja, mit Gentleman-Driver, die gehörten schon immer dazu. Aber mit einer völlig anderen Gefährdungslage der Zuschauer.

Bereits im letzten Jahr haben wir bei der Qualifikationsrunde des Dörr McLaren die Luft angehalten. Und auch im letzten Jahr hatten viele Fahrzeuge am „Flugplatz“ (woher kommt nur dieser Name?) massiv Unterluft.

Wilhelm Hahne schreibt, ein erfahrener Nordschleifen-Pilot lupft dort, um nicht später abzufliegen. Nun – Wilhelm Hahne widerspricht man nicht gerne – aber ich sage: Ein echter Racer lupft nicht. Ein echter Racer will nur eines, wie Jürgen Alzen das physikalische Limit finden.

Der tragische Tod eines Zuschauers vor über einer Woche, beim ersten VLN-Lauf der Saison 2015, war nicht die Schuld des Fahrers. Es war auch nicht die Schuld des Zuschauers. Es war nicht einmal die Schuld des Herstellers und des Teams. Es war die pure Tragik. Es war die Verkettung von logischen Schritten.

GT3-Fahrzeuge sind derzeit die groben Waffen für die Nordschleife. Ein Gesamtsieg? Ohne GT3 kaum mehr möglich. Der Fahrer, ein junges Talent, ein excellenter Fahrer. Natürlich ist seine Aufgabe, das Limit zu finden. Sich daran entlang zu hangeln. Schneller zu sein als Mitbewerber, schneller als seine Teamkollegen.

Lag es an der Nordschleife? An den Sicherheitsvorkehrungen? Eventuell.

Die einzige Lösung ist das Verbot der GT3 auf der Nordschleife

Der DMSB hat in seiner gestrigen Tagung ein „Sofort-Paket“ an Maßnahmen beschlossen, denn eines ist klar – auch wenn die GT3 zu schnell geworden sind für die Nordschleife, wie die Gruppe C, auch wenn nun die Hinterbliebenen eines Zuschauers am Grabe sitzen – die Werke müssen bei der Stange gehalten werden, die Show muss weiter gehen.

Und damit die Show stattfindet, man aber zugleich den moralischen Verpflichtungen nachkommt – denn wir sind hier nicht im Circus Maximus – wird unter anderem ein Tempolimit eingeführt.

Und auch hier findet Jürgen Alzen klare Worte:

Bisher war ich immer ein bisschen stolz, wenn wir zum Rennende einen guten Job auf der Nordschleife, der vielleicht schwierigsten Strecke überhaupt, abgeliefert hatten.

Ab sofort, will man mir vorgeben, welches Risiko ich gewillt bin einzugehen.

Nein, ich bin keine Conchita Bockwurst!

Haltet von mir was Ihr wollt, aber der Nonsens begann bereits mit Code 60 und der GPS Überwachung.

Auch hier setzten sich finanzielle Interessen, der „Anwender“ dieses Systems, gegen generierte Unfallschäden (in Millionenhöhe) der Teams und Fahrer durch.

Das hier ist nur die „erste“ Fortsetzung eines Macht und Geldrouletts, wartet mal ab, womit es weitergeht…

Ich finde, er hat grundsätzlich recht. Das nun erteilte Tempolimit und das allgemeine Showgebaren des DMSB sind lächerlich. Nur zieht er die falschen Schlüsse daraus.

Ja, der DMSB-Entscheid ist Schwachsinn. Tote und Verletzte als Gegebenheit zu akzeptieren aber auch.

Ein einfaches Verbot der GT3-Klasse wäre richtig. Ist richtig.

Und was machen dann die Top-Fahrer am Ring? Was macht ein Jürgen Alzen, was machen die echten Nordschleifen-Cracks, wenn man ihnen schlicht die Fahrzeugklasse wegnimmt?

Entweder sie stehen zu ihrem Wort und suchen das physikalische Limit eben nicht bei Sub8, sondern bei Sub9.

Kulturgut hin, Motorsport-Extreme hin – am Ende muss die Suche nach dem Limit einigen Gedanken zur Sicherheit unterstellt sein. Für die Fahrer, für die Zuschauer.
Aber ohne die finanziell motivierte Lösung, Rennfahrer unter ein Tempo-Limit zu stellen, nur damit die Werke dabei bleiben.

Werke, ihr wollt GT3-Kundensport?
Dann kauft die Nordschleife. Investiert massiv in die Sicherheit. Manipuliert das Kulturgut, bis es zur synthetischen Mickey Mouse Arena verkommt.

Oder erkennt:
Kundensport auf der Nordschleife kann auch ohne GT3 auskommen. Opel Astra OPC Cup, Toyota GT86 Cup, BMW M235i Cup. Alles Serien mit viel Spannung. Motorsport in purer Form. Fahrer gegen Fahrer.

Die massive Geldverbrennung in der GT3 war nie die richtige Lösung für den Breitensport. Nicht für die VLN, nicht für die N24h.

 

 

Zeitplan: 24h-Nürburgring Qualifikationsrennen 2015

Am kommenden Wochende startet in der Eifel das Qualifikationsrennen für das 24h-Rennen 2015. Tragische Ereignisse haben zu drastischen Schritten in der Eifel geführt. Nachdem es eine Zeitlang unklar war, hat die Entscheidung des DMSB heute für Planungssicherheit gesorgt. Zumindest bis zum 24h-Rennen.

Die Entscheidung des DMSB kann man hier nachlesen.

autohub.de wird live aus der Eifel berichten. Wir freuen uns auf spannenden Motorsport, trotz der Tragik der letzten Woche. Den Angehörigen des Opfers drücken wir unser volles Mitgefühl aus. Motorsport ist gefährlich, wir wissen das alle. Aber als Zuschauer sollte man einem stark eingeschränkten Risiko ausgesetzt sein. In diesem Sinne wünschen wir uns eine schnelle und sinnvolle Lösung für die Gefahren des Motorsports auf der Nordschleife.

Rund 70 Fahrzeuge werden die Gelegenheit zu einem umfangreichen Vorbereitungswochenende unter Einsatzbedingungen auf den Saisonhöhepunkt beim ADAC Zurich 24h-Rennen (14. – 17. Mai) nutzen. Alle Informationen zum Rennen gibt es unter www.24h-rennen.de und www.facebook.de/24hNurburgring. Tickets sind an den Tageskassen erhältlich.

Zeitplan – 24h-Rennen Qualifikationslauf

Samstag, 11. April 2015

  • 08:15 – 11:45 Uhr Gleichmäßigkeitsprüfung
  • 08:30 – 11:30 Uhr Test- und Einstellfahrten (GP)
  • 12:30 – 16:00 Uhr Rundstrecken-Challenge
  • 16:50 – 18:20 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Freies Training (GS)
  • 18:40 – 21:20 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h 1. Qualifying (GS)

Sonntag, 12. April 2015

  • 09:00 – 10:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h 2. Qualifying (GS)
  • 10:50 – 11:30 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Startaufstellung
  • 12:00 – 18:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Rennen (GS)
N = Nordschleife alleine, GP steht für GrandPrix Kurs und GS für Gesamte Strecke, also GP und N.

 

Genf 2015: Alles auf Angriff beim Mercedes-AMG GT3

Mit V8-Sound stimmt Mercedes-AMG die Besucher des Automobilsalons in Genf (3. – 15. März 2015) mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 auf die Motorsport-Saison ein. Mit dem GT3 will die Sportwagen- und Performance-Marke von Mercedes-Benz ihr Motorsport-Engagement ausbauen. Dazu wird der nach dem FIA GT3-Reglement entwickelte Rennwagen in den am stärksten umkämpften Kundensportserien der Welt antreten. Der GT3 basiert auf dem Mercedes-AMG GT, der in wenigen Tagen auf den Markt kommt. Der GT3 wird Ende 2015 an Kundenteams ausgeliefert werden.

„Mit dem neuen Mercedes-AMG GT3 starten wir in einem hart umkämpften und dicht besetzten Wettbewerbsfeld. Das hohe technologische Niveau und das faire Reglement motivieren uns, mit unserem neuen Kundenrennwagen hier ganz vorne mitzufahren. Nur wer gegen die Besten gewinnt, stellt seinen Führungsanspruch glaubwürdig unter Beweis“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Bereits der serienmäßige Mercedes-AMG GT bietet mit niedrigem Schwerpunkt, perfekter Gewichtsverteilung und breiter Spurweite gute Voraussetzungen für die GT3-Rennversion. Denn dieses Layout garantiert ein präzises Einlenkverhalten, hohe Querbeschleunigungen, hohe Agilität, große Traktion und geringe Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln.

Schon im Stand verkörpert der neue Mercedes-AMG GT3 pure Kraft. Der Mattlack in Designo Selenitgrau Magno, verbreiterte Karosserie, die großen Lufteinlässe, der Diffusor und der riesige Heckflügel signalisieren Angriffslust. Sämtliche Änderungen an der Karosserie dienen dem maximalen Abtrieb und der aerodynamische Performance.

Wie bei der Straßenversion besteht die Fahrzeugstruktur des GT3 aus einem sehr leichten und extrem steifen Aluminium-Spaceframe, der hervorragende Sicherheit für den Fahrer bietet. Der Pilot wird zusätzlich durch die stabile Carbon-Sitzschale und einen integrierten Überrollkäfig aus hochfestem Stahl geschützt. Um das Fahrzeuggewicht zu senken, sind Motorhaube, Türen, vordere Kotflügel, Front- und Heckschürze, Seitenwand, Seitenschweller, Diffusor, Heckdeckel und Heckflügel aus besonders leichtem und gleichzeitig hochfestem Carbon gefertigt.

Für den renntauglichen Vortrieb sorgt der aus dem SLS AMG GT3 bekannte und zusätzlich optimierte AMG 6,3-Liter-V8-Motor, ein hochdrehzahltauglicher Saugmotor mit geringen Betriebskosten beim Renneinsatz. Das sequenzielle Sechs-Gang-Renngetriebe des GT3 ist – wie beim Serien-GT – nach dem Transaxle-Prinzip an der Hinterachse montiert und ermöglicht damit die optimale Gewichtsverteilung. Eine weitere Gemeinsamkeit sind die Doppelquerlenkerachsen, die fast komplett aus Aluminium bestehen. Diese Lösungen zeigen beispielhaft, wie eng Serien- und Rennsporttechnologie bei AMG verwandt sind.

 

(ampnet/Sm)

Rennsport: Lexus RC-F GT3

Der Lexus RC F GT3 ist eine umfangreich modifizierte Renn-Variante des Lexus RC F. Für die japanische GT-Serie wurde der Sportler nach dem GT3-Reglement angepasst. Auf die nur noch 1.250 Kilogramm des Rennwagens kommen 540 PS aus dem leistungsgesteigerten V8-Benziner. 

Zahlreiche Komponenten der Karosserie wurden aus Carbon gefertigt. Aerodynamik und Setup des Fahrzeuges wurden an die Anpassung von japanischer GT und Deutscher DTM-Rennserie adaptiert.  Vermutlich wird Lexus (Toyota) den RC F GT3 beim 24h-Rennen am Nürburgring 2015 einsetzen!

Wie sich der V8-Brummer in der zivileren Straßenversion auf der spanischen Rennstrecke in Ascari fährt, kann man hier nachlesen! 

24h in Spa 2014 – Eine Rückschau

24h-Rennen sind das Salz in der Motorsport-Suppe. Und um bei diesem Vergleich zu bleiben: Wenn man auf einer Rennstrecke neben der olfaktorischen-Melange des Motorsports, gebildet aus verbranntem Gummi, warmen ausdünstendem Motoröl, unverbranntem Kraftstoff und dem süßlichen Dampf von belasteter Kupplung und gestresster Bremsbeläge noch den Geruch von frischen Waffeln und fettigen Pommes wahrnimmt, dann ist man in Spa.

Spa-Franchorchamps im Herzen Belgiens, gerne als die Ardennen-Achterbahn bezeichnet und im Herzen der alten Boxengasse bereits ein pittoresker Ort der Erinnerungen, zur gedanklichen Einkehr an die großen Rennen des letzten Jahrhunderts und weniger ein Rahmen für die Langstrecken-Rennen von High-Tech-GT-Fahrzeugen. Doch Spa ist mehr als nur eine alte Boxengasse, eine schlecht gepflegte Infrastruktur und ein, famos über die Ardennen gelegtes, Asphaltband. Spa ist Kult.

Und 24h-Rennen sind es dort auch.

24h Spa 2014 – Total24hours

Kein quattro, aber ein Tripple!

Audi feiert den dritten Sieg bei einem 24h-Rennen.

Spa ist ein Abenteuer. Ein rasend schnelles. Und ein „altes“ dazu. Die alten Boxenanlagen und die Zuschauer-Toiletten an der alten Haupttribüne gehen glatt als Zeitzeugen für die 90 jährige Geschichte durch, die man hier in den Ardennen in diesem Jahr feierte. Doch das sind nicht die Hauptdarsteller der High-Speed-Party. Es ist das Rennen an sich.

Das Feld der 24h in Spa ist deutlich überschaubarer als beim Eifel-Klassiker, dafür reinrassig von GT3-Rennern gebildet die ansonsten in der Blancpain-Endurance Series unterwegs sind. Unterteilt werden die Teilnehmer in drei Klassen: Die Profis in der GT3 Pro Cup-Klasse, den erfahreneren Amateuren in der Pro-Am und den reinen Herrenfahrern im Gentlemen-Cup.

Für das 24h-Rennen 2014 waren in Spa 61 Teams gemeldet, die größte Startgruppe bildete dabei die Pro-AM Klasse in der sich die Fahrerpaarungen nach den Klassen des SRO durchmischen müssen. Das ist alles ein wenig kompliziert, am Ende bleibt es jedoch unterhaltsam.

Das Starterfeld

Der „Belgian Audi Club“ brachte drei Audi R8 LMS ultra an den Start. Alle drei Fahrzeuge glänzten mit interessanten Fahrerpaarungen. Frank Stippler, Christopher, Mies, Andre Lotterer, Marcel Fässler, Rene Rast, Markus Winkelhock, Laurens Vanthoor, Benoit Treluyer und James Nash gingen für die Marke Audi an den Start. Ganz klar mit Favoriten-Rolle angereist, die zwei BMW von MarcVDS. Auch hier war man nicht minder gut besetzt: Maxime Martin, Augusto Farfus, Jörg Müller, Lucas Luhr, Dirk Werner und Markus Paltalla sollten für die BMW Sports Trophy-Truppe in das Rennen starten.

Neben den Audi R8 startete eine zweite Konzern-Marke. Nein, die Rede ist nicht von Porsche. Die ließen sich in Spa vom Team Manthey vertreten und das auch nur kurz – sondern von Bentley. Der Continental wird eigentlich nicht mit einem Rennwagen verwechselt, anders als einem dies eventuell mit dem ähnlich bulligen Nissan GT-R GT3 passieren könnte und dennoch hat Bentley ein eigenes GT3 Programm auf die Beine gestellt. Denn der Motorsport gehört zu den Charakter-Eigenschaften der britischen Marke, wie der Big Ben zu London. Und Big Ben ist dann auch der Name, der mit zuerst einfiel, als ich die Bentley GT3 zum ersten Mal durch Eau Rouge donnern sah. Big Boys named Ben – running throuh the Ardennes

Zurück zum Starterfeld:

Über mangelnde Abwechslung konnte sich niemand beklagen. Neben den drei Audi R8 standen drei McLaren MP4-12C, vier Mercedes SLS, die zwei MarcVDS Z4, die zwei Bentley und ein Aston Martin in der Top-Klasse zur Disposition. In der noch stärker besetzen Pro-Am Cup wurde das Feld noch bunter.

Zahlreiche Ferrari 458, zwei Nissan Nismo GT-R, weitere R8 und Z4, ein Jaguar und ein Lamborghini LP600 sorgten für erhöhten Blutdruck bei den Motorsport-Fans. In der Gentlemen-Trophy waren es dann die Ferrari 458 die den Ton angaben. Gleich 8 Stück sollten hier die 24h-Hatz angehen. Oder sollte ich sagen: Wollten?

24h-Spa-Das Rennen

Wer dachte, der Nürburgring hätte ein Problem mit Kernschrott, der stand ab Rennstunde zwei bis Rennstunde sechs mit offenem Mund an der Rennstrecke.

Den Anfang macht der Ferrari 458 mit der Startnummer 100. Ein ordentlicher Abflug am Ende der Eau Rouge sorgte für ein frühes Renn-Ende des Ferrari und die erste Safety-Car Phase. Am Steuer saß zum Zeitpunkt des Abfluges der Russe Maleev. Wenn gleich der 458 relativ blind für die anderen Rennfahrer auf der Kuppe der Eau Rouge lag, so ging doch in der Folge alles gut aus. Kurz nach dem Re-Start war dann der Ryan Racing McLaren mit der Startnummer 101 der nächste, der für Gelb – Safety-Car und Kernschrott sorgte. Während man beim ersten Abflug noch über das Talent diskutieren konnte, saß hier der McLaren Werkspilot Tim Mullen am Steuer. Was den – vermutlich stark abgekühlten und damit ursächlichen – Pirelli-Rennslicks jedoch egal war. In der Blanchimont verlor Tim Mullen die Kontrolle über den MP4-12 und landete heftigst in der Streckenbegrenzung.

Und auch nach dieser Safety-Car Phase dauerte es nicht lange, bis der nächste abflog. Dieses Mal wieder in der Eau Rouge und noch ein McLaren. Die Startnummer 15 mit Karim Ojjeh  verusachte die dritte Safety-Car Phase in kurzer Abfolge. Als die Sonne über den Ardennen unterging, musste man Angst um das restliche Feld haben. Sollte es so weiter gehen? Dann würde vermutlich niemand die Zielflagge sehen.

Und auch nach der dritten Safety-Car Phase dauerte es nicht lange bis zur nächsten Renn-Unterbrechung. Wieder die Eau Rouge, wieder ein Ferrari. Am Steuer des AF Corse 458 der Kanadier Andrew Danyliw. Doch anders als einige Stunden zuvor bei Maleev, sorgte der Abflug in der Radillion für einen heftigen Folge-Crash. Vier weitere Fahrzeuge wurden in den Unfall verwickelt, keiner davon konnte am Ende weiterfahren.  Und wieder gab es eine Safety-Car Phase, Nummer vier um genau zu sein.

Nachdem diese Safety-Car Phase beendet war, blieb es für einige Minuten bei einem normalen Rennen – bis ein weiterer Crash für offene Münder rund um die Strecke sorgte. Dieser Crash war jedoch heftiger als die vorangegangen und wieder waren zwei Herrenfahrer auf ihren F458 beteiligt.

Im Bereich der Stavelot knallten die Startnummer 333 und 111 zusammen. Der Ferrari von von GT Corse (333) stand danach in Flammen, der Fahrer (Vadim Kogay) konnte sich jedoch selbst befreien. Der Neuseeländer Marcus Mahy hatte jedoch nicht ganz soviel Glück. Bewusstlos hing er in den Sitzgurten des Ferrari 458. Der Unfall führte zu einem Rennabruch und einem Rettungshubschrauber der anstelle der Rennwagen auf die Rennstrecke kam. (Mahy soll es mittlerweile wieder besser gehen…)

Nach dem Rennabruch und dem gut eine Stunde später folgenden Neustart, entwickelte sich dann langsam so etwas wie ein Auto-Rennen. Wobei nicht nur die verbleibende Rennzeit, sondern auch die Rundenzeiten der Top-Fahrzeuge nicht an ein Langstrecken-Rennen erinnerten. Es war vielmehr ein brutal langes Sprint-Rennen. Die Audi R8 und die MarcVDS BMW dominierten die Spitzenpositionen.

Die HTP-Mercedes SLS spielten, trotz eines Bernd Schneider auf der Startnummer 84 keine große Rolle. Neben Bernd Schneider saß Primat auf dem Stuttgarter-Viech, aber Fahrer Nummer drei und auch die drei Fahrer auf der Startnummer 85 waren nicht ganz in der Leistungsklasse des DTM-Meisters zu Hause. Schwesterauto Nummer drei (#86) wurde zwar von SLS-Profis Maximilian Buhk und Götz gelenkt, aber auch hier war der dritte Fahrer nicht ganz in der Gewichtsklasse der Profis zu Hause.  Die Rundenzeiten der HTP-SLS blieben so im gesamten unter den Möglichkeiten.

Über die angedachten Möglichkeiten hinweg, ging Rene Rast. Nachdem sein Co-Pilot Nummer zwei, Laurens Vanthoor, der Pole-Fahrer des Trainings, über Nacht mit Übelkeit zu kämpfen hatte, teilte er sich im Prinzip das Cockpit des Sieger-R8 mit Markus Winkehock. Doppel-Stints und längere Boxen-Pausen, sowie ein größerer Verschleiß der Bremsen konnten nicht verhindern, dass der R8  #1 in einem Herzschlag-Finale als erstes über die Ziellinie ging. Von den 24-Stunden, kämpften der MarcVDS BMW mit der #77 und der R8 mit Rene Rast, locker 6 Stunden Kopf an Kopf.

Und so gehen die 24-Stunden von Spa 2014 nicht nur als Crash-Derby in die 90-Jährige Geschichte des Kurses ein, sondern auch als eines der spannendsten 24-Stunden-Rennen die man jemals bei Waffeln und Pommes erleben konnte.

 Impressionen aus der Eau Rouge:

Und die vollständige Galerie der 24h von Spa:

Nick Heidfeld geht für Nissan in die Grüne Hölle

Ich hatte es gestern in einem der Artikel über das VLN-Rennen vom Samstag bereits angekündigt, heute lässt Nissan die Katze aus dem Sack!

Zur 42. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring tritt Nissan am Wochenende des 21./22. Juni mit drei über 550 PS starken Nissan GT-R NISMO GT3 an. Das hochkarätige internationale Fahreraufgebot für den Eifel-Klassiker führt Nick Heidfeld an. Der Mönchengladbacher zählt seit 2012 zur Jury der deutschen Wertung der GT Academy und spannt im Auto des Teams RJN unter anderem mit GT Academy Gewinner und Newcomer Florian Strauss zusammen. Der vom Konsolenspieler zum „echten“ Rennfahrer gereifte Berliner gewann vor acht Monaten das Finale der deutschen GT Academy in Silverstone auch dank des Votums des 183-fachen Formel-1-Piloten. Nun freut sich der 28-jährige Strauss, weitere Tipps von seinem Academy-Trainer zu erhalten.

Quelle: Nissan-Presse

 

Als ich vor zwei Wochen zum ersten Mal davon hörte, war ich doch massiv überrascht, aber auch hoch erfreut. Denn anders als der PR-Stunt von Audi, wird Nick Heidfeld als „Promi“ und „Zugpferd“ für den Einsatz, auch eine ordentliche Portion Talent und Erfahrung mit in das Cockpit bringen.

 

3 Nissan GT-R bei den 24h-Stunden? Geile Sache!

VLN: Schubert startet mit Podestplatz in die Rennsaison

Strahlender Sonnenschein, jede Menge Action und drei BMW Z4 GT3 in den Top-5: Die Fans an der Nürburgring-Nordschleife (DE) haben am Samstag einen spannenden Auftakt der VLN Langstreckenmeisterschaft erlebt. Nach 28 Runden in der „Grünen Hölle“ belegte das BMW Sports Trophy Team Schubert mit den Fahrern Martin Tomczyk (DE), Jens Klingmann (DE) und Dominik Baumann (AT) bei der 60. ADAC Westfalenfahrt den dritten Platz. Ihr BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 20 überquerte mit einem Rückstand von 2:27.254 Minuten auf die siegreichen Audi-Piloten Frank Stippler (DE), Marc Basseng (DE) und Laurens Vanthoor (BE) die Ziellinie.

Die Startnummer 36 – der BMW Z5 GT3 des Team Walkenhorst mit Stefan Aust, Peter Posavac und Niclas Kentenich am Steuer.

Unmittelbar dahinter folgten die beiden BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Bas Leinders (BE) und Nick Catsburg (NL) erreichten mit der Startnummer 26 den vierten Platz, ihre Teamkollegen Jörg Müller (DE) und Marco Wittmann (DE) wurden Fünfte.

Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.
Marc VDS mit Jörg Müller und Marco Wittmann.

Lange hatte auch der zweite BMW Z4 GT3 des BMW Sports Trophy Team Schubert mit Dirk Werner (DE), Lucas Luhr (DE) und Alexander Sims (GB) auf Podestkurs gelegen. Allerdings schied das Auto mit der Startnummer 19 kurz vor Schluss in Folge eines Unfalls von Sims im Bereich Aremberg aus. Uwe Alzen (DE) und Philipp Wlazik (DE) fuhren in ihrem BMW Z4 GT3 mit der Nummer 2 in den Top-3, ehe sie nach einem Reifenschaden aufgeben mussten.

Im Rahmen des VLN-Saisonauftakts erlebten auch zehn der neuen BMW M235i Racing Fahrzeuge, die in dieser Woche am Nürburgring offiziell an die BMW Kundenteams übergeben worden waren, ihre Rennpremiere. Guido Wirtz (DE), Christopher Rink (DE) und Oleg Kvitka (DE) vom Team Adrenalin Motorsport erreichten nach vier Stunden im Auto mit der Startnummer 668 Platz eins in der CUP5-Kategorie. Beim zweiten VLN-Rennen am 12. April geht es für die privaten BMW Teams dann erstmals um Punkte in der BMW M235i Racing Cup Klasse. Auch das BMW Sports Trophy Team Schubert und das BMW Sports Trophy Team Marc VDS werden mit ihren BMW Z4 GT3 beim 39. DMV 4-Stunden-Rennen dabei sein. Vorher steht jedoch am kommenden Wochenende noch der Start beim Qualifikationsrennen für die 24 Stunden vom Nürburgring auf dem Programm.

 

  • Text: BMW Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

24h Nürburgring Team Schubert Video

Ein eindrucksvolles und höchst emotional gestaltetes Video vom Team Schubert Motorsports ist auf Youtube zu finden.

20:51 Minuten die hautnah zeigen, wie es den Rennfahrern vor dem Rennen geht – welche Emotionen in einem Team während des gesamten Rennens herrschen und wie aufwändig die gesamte Vorbereitung auf so ein Rennen ist.

Schubert hatte den Z4 GT3 mit den absoluten Nordschleifen-Cracks besetzt – herauskam eine beeindruckende Pole-Position Time….

..mehr dann im Video:

Mercedes-Benz SLS AMG GT3

Bereits ohne Rennen erfolgreich! Mercedes SLS GT3

Ostern steht vor der Tür und damit ist die für Motorsport-Fans lange und ruhige Zeit endgültig vorbei. Nachdem die Formel 1 bereits 2 Rennen gefahren ist, die WTCC auch wieder erwacht ist, stehen nun bald auch wieder die Rennen der ADAC GT-Masters an.

Ein Gewinner der GT-Sportwagen steht in diesem Jahr bereits fest, lange bevor die ersten Rennen gefahren sind:

Mercedes-Benz SLS GT3

Mit 45 Kunden-Rennwagen hat die Motorsport-Abteilung von Mercedes-Benz zusammen mit dem Haustuner AMG eine stolze Flotte an Kunden-Rennwagen auf die mächtigen Slick-Räder gestellt.  Und zufälligerweise ist 45 auch die Zahl des AMG-Jubiläums. 2012 werden 45 Jahre AMG gefeiert.

Mit 8 SLS startet die ADAC-GT Masters in die 2012er Saison und Mercedes tanzt somit erfolgreich auf den beiden großen Deutschen Tourenwagen-Serien.  Die ADAC-GT-Masters beginnt bereits am kommenden Wochenende in Oschersleben mit dem Ersten von 16 Rennläufen.

Zusätzlich kommt der SLS bei den Rennen der VLN auf dem Nürburgring zum Einsatz.  Auch hier startet das erste Rennen der Saison am 31. März. Auf ein umfangreiches und buntes Starterfeld darf man sich hierbei wieder einmal freuen.

Auch beim 24 Stunden-Rennen am Nürburgring wird der SLS um den Sieg mitfahren wollen, eingesetzt wird der Renner von gleich 3 Teams. Das Motorsport-Fest der Saison findet vom 16. Mai bis 20. Mai statt.

Die FIA GT1 Weltmeisterschaft wird in diesem Jahr zwar keine Rennen auf Deutschen Rennstrecken veranstalten, aber auch hier sind 2 SLS AMG GT3 am Start.  Im Rahmen der Weltmeisterschaft findet auch die Europameisterschaft statt und hier wird u.a. Heico-Motorsport 2 SLS einsetzen.

Weitere Rennserien mit SLS AMG GT3 Beteiligung werden sein:

  • Malaysische Super GT International Series: Petronas Syntium Team
  • Brasilianische GT-Meisterschaft: AMattheis Motorsport, BVA Racing
  • Australische GT-Meisterschaft: Erebus Racing
  • Spanische und Portugiesische GT-Meisterschaft: Sports & You
  • Britische GT-Meisterschaft: Preci-Spark, Eurotech Racing
  • Französische GT-Meisterschaft: Graff Racing
  • Österreichische GT- und Tourenwagenserie: Lechner Racing
  • Super Tourenwagen Trophy: Land Motorsport
  • DMV-TCC: ANTeam
  • Italienische Langstreckenmeisterschaft ECC: G-Private Racing

 

Mit 45 Rennfahrzeugen wird der SLS AMG GT3 zu einem erfolgreichen Rennwagen, bereits bevor das erste Mal die Zielflagge gefallen ist.

Mercedes-Benz SLS AMG GT3 vom Team Abu Dhabi Black Falcon.

Mercedes-Festspiele in Dubai

24 Stunden Rennen sind die Königsdisziplin im Motorsport. Bei keiner anderen Motorsportform müssen Mensch und Material derart extreme Belastungen aushalten.

Einmal rund um die Uhr ging es am vergangenen Wochenende auch in Dubai. Das Wüsten-Emirat nutzt die von Herman Tilke entworfene Rennstrecke nicht nur für die Formel 1, sondern auch für die spannenden Rennen einer GT-Serie.

628 Runden fuhren die Sieger des Teams „Abu Dhabi Black Falcon“ mit ihren 4 Fahrern; Thomas Jäger, Jeroen Bleekemolen und Sean Edwards sowie dem aus den Emiraten stammenden Khaled Al Qubaisi.  Mit diesem Sieg beim 24h Rennen in Dubai wurde zugleich der erste Sieg für den erst im letzten Jahr vorgestellten Mercedes SLS GT3 Rennwagen gefeiert.

Auf Platz 2 kam mit einem Rückstand von 2 Runden das Team HEICO Motorsport mit der Startnummer 6 ins Ziel. In diesem Wagen drehten Maximilian Buhk (GER), Christiaan Frankenhout (NL), Max Nilsson (SWE), Andreas Zuber (AUT) und der fünffache DTM-Meister Bernd Schneider (GER) am Lenkrad.  Bernd Schneider der heute nicht mehr aktiv in der DTM fährt sondern die Funktion eines AMG-Botschafters ausfüllt, fuhr zugleich auch auf dem Schwesterauto des Heico-Teams mit der Startnummer 16. Dort teilte er sich die 24 Stunden Distanz mit Kenneth Heyer (GER), Andreas Simonsen (SWE) und Rodolfo Gonzalez (VEN).

Damit waren dann die ersten 3 Plätze auch mit Mercedes SLS GT3 Rennwagen belegt.

Ein beeindruckender Saison-Start für den Mercedes SLS der 2012 erst seine erste komplette Rennsaison fahren wird.

ADAC GT Masters 2012 - Jetzt auch noch Nissan

ADAC GT-Masters – jetzt auch noch NISSAN!

Das ADAC GT Masters wird in diesem Jahr eine der aufregendsten Motorsport Serien in Deutschland werden. Neben den bisherigen Traumsportwagen sind für die neue Saison 2012 noch 2 McLaren MP4-12C, ein Chevrolet Camaro und nun auch noch der GT3 Nissan GT-R gemeldet.

Die zehnte Marke im Feld wird somit im April beim Saisonstart in Oschersleben der japanische Hersteller Nissan sein. Eingesetzt wird der Nissan GT-R der GT3-Klasse vom Team Schulze Motorsport, vorbereitet und entwickelt  wurden die Renner von JR Motorsport und Nissan Motorsport (NISMO)  in England. Als Fahrer sind die beiden Brüder Michael und Tobias Schulze genannt.

Alle Saison-Stationen der ADAC GT-Masters im Überblick:

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  • 12.04.- 15.04.2012Oschersleben (D)
  • 11.05.- 13.05.2012Zandvoort (NL)
  • 08.06.- 10.06.2012Sachsenring (D)
  • 13.07.- 15.07.2012Nürburgring (D)
  • 10.08.- 12.08.2012Red Bull Ring (A)
  • 31.08.- 02.09.2012Lausitzring (D)
  • 14.09.- 16.09.2012Nürburgring (D)
  • 05.10.- 07.10.2012Hockenheim (D)

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