TMG GT86 Cup: Amweg/Lampert sind fast am Ziel

Der TMG GT86-Cup ist so hart umkämpft, wie kaum eines seiner VLN-Pendants in der Saison 2016. Immer wieder taten sich neue Teams durch ansprechende Leistung auf der Nürburgring-Nordschleife hervor und übernahmen die Spitze des Cup-Klassements. Im neunten Lauf, dem vorletzten des Jahres, scheint nun aber eine kleine Vorentscheidung gefallen: Zum dritten Mal in Folge erreichten Manuel Amweg und Thomas Lampert die Ziellinie als erster der Toyota-Meute, feierten den fünften Klassensieg der Saison und haben nun 17 Punkte auf ihre ärgsten Rivalen, Nils Jung und Florian Wolf, Vorsprung.

Die Erleichterung war in der Box des Toyota Swiss Racing Teams groß, als der TMG GT86 Cup mit der Startnummer 535 nach 23 Runden als Sieger abgewunken wurde. In den letzten zwei Runden des Vier-Stunden-Rennens hatte einsetzender Regen vor allem im Bereich der Grand-Prix-Strecke den Fahrern noch einmal alles abverlangt. „Aber da hatten wir schon genug Vorsprung und ich konnte das Rennen kontrolliert zu Ende fahren“, sagte Manuel Amweg, der den Schluss-Stint übernommen hatte.

Schon beim Start war das Team angesichts der noch feuchten Strecke auf Nummer sicher gegangen. „Mit Blick auf die Gesamtwertung haben wir uns entschieden, das Rennen mit Regenreifen aufzunehmen. Weil die Fahrbahn aber recht schnell abtrocknete, wechselten wir nach nur einer Runde frühzeitig auf Trockenreifen. Rückblickend betrachtet haben wir diesmal alles richtig und die Fahrer ein guten Job gemacht“, zog Teamchef Hannes Gautschi zufrieden Bilanz.

Nicht ganz so zufrieden zeigte sich Nils Jung nach dem Rennen. „Leider konnten wir in der Anfangsphase des Rennens das Tempo der Cup-Spitze nicht mitgehen. Dabei haben wir viel Boden verloren. In der zweiten Rennhälfte konnten wir zwar wieder einiges aufholen, aber Amweg/Lampert waren da bereits uneinholbar enteilt.“ Für Jung/Wolf und das Ring Racing-Team ist jedoch noch nicht alles verloren. 20 Punkte gibt es beim Saisonfinale am 22. Oktober noch im Maximalfall zu gewinnen.  Allerdings würde die Schweizer wohl nur noch ein Ausfall daran hindern, den TMG GT86-Cup nach zehn VLN-Läufen in Empfang zu nehmen.

Mit der Gesamtwertung haben Achim Wawer und Eric Curran von Mathol Racing nichts zu tun, gingen Wawer Anfang doch zum ersten Mal in der VLN an den Start. Umso überraschender, dass das Duo auf Anhieb auf das Podium, Platz drei, fuhr. „Die Jungs haben wirklich einen guten Job gemacht“, lobte Alexander Fielenbach aus der Teamorganisation von Mathol Racing.

Toyota GT86 Facelift – Erst der Anfang?

2012: Ein Ruck ging durch die Sportwagenwelt – der Toyota GT86 und das Schwestermodell, der Subaru BRZ erblickten das Licht der Welt. Klein, leicht, erschwinglich und heckgetrieben zeigten die beiden japanischen Racer, dass wir viel zu lange auf einen veritablen Sportler aus Fernost warten musste. Die 200 PS aus dem 2.0 Liter Boxermotor klangen recht vielversprechend. Doch das Fahrzeug geriet so gut austariert und bietet eine solch schöne Balance, dass die Motorleistung eher nach einem Einstieg, denn nach dem Ende der Fahnenstange, klingt. Nun zeigt Toyota das Facelift des GT86 und bietet von allem mehr – nur die Leistung bleibt gleich.

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Neue Heckpartie, alter Spoiler. Wie immer Geschmackssache

Das Design des Toyota GT86 zeigt die typische Linienführung eines Coupés: Lange Motorhaube, kurzes Heck, gestreckter Radstand. Daran ändert auch das Facelift nichts. Doch die Linienführung gibt sich gestrafft. So wuchs der Kühlergrill etwas, während die Frontschürze frischer wirkt. Neu ist aber, dass der Toyota GT86 eine komplette LED-Ausstattung mitbringt. Sowohl die Haupt, wie auch die Nebelscheinwerfer und das Tagfahrlicht weisen diese Technik auf. Hinzu kommen Rückleuchten, die ebenfalls von LEDs illuminiert werden. Auch hier wurde die Linienführung gestrafft und gibt sich eine Idee ansehnlicher, ohne den Vorgänger aber alt aussehen zu lassen. Geblieben ist lediglich der Heckspoiler, der wie ein Fremdkörper wirkt.

Fremd dürften die beiden Ausstattungslinien indes nicht sein: Sowohl das Topmodell, der Toyota GT86, wie auch die Einstiegsversion, der Toyota GT86 Pure, behielten ihren Namen, gefallen aber sogar in der Basis mit einer reichhaltigen Ausstattung. Auf eine Klimaanlage, ein Multimedia-Audiosystem oder etwa Sportsitze muss man im japanischen Coupé nie verzichten. Das höherwertige Modell bietet neben Leichtmetallfelgen ein zusätzliches 4,2 Zoll Display, das allerlei Fahrzeugdaten anzeigen kann: Von der Drehmoment- und Leistungskurve, über Rundenzeiten, bis hin zu den Fliehkräften.

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Hier im Bild: Die US-Version, die aufgrund der allgegenwärtigen Tempolimits ohne einen Spoiler auskommt

Alles schön und gut, für den Sportwagenfan sind aber die Optimierungen unter dem Blech interessanter. So bietet der Toyota GT86 mit der Modellpflege eine noch feinere Fahrwerksabstimmung mit einer veränderten Federung und Dämpfung. Mit von der Partie ist zudem die knackige Sechsgangschaltung, die einfach besser zum Sportwagen passt, als das komfortbetonte Sechsgang-Automatikgetriebe. Doch mit diesen Optimierungen stellt sich eine Frage: Wo bleibt das Plus an Leistung? Wo der Druck aus unteren Drehzahlen? Wo das motorische Potential, um an die Grenzen des Fahrzeugs zu gehen? Wir hoffen, dass da noch etwas kommt!

Fahrspaß-Gigant: Toyota GT86

Toyota gibt uns den Fahrspaß zurück. Zum kleinen Kurs!

Toyota GT86 – Großer Spaß, trotz überschaubarer Leistung und fairem Einstiegspreis!

Toyota? Das sind doch die mit dem Hybrid-Thema. CO2 und Ökologie verpackt in eine Karosse, die nach Waldorfschule und Vollkorn-Müsli riecht. Prius. Wir wissen Bescheid. Aber ausgerechnet die Japaner haben den Fahrspaß für Petrolheads zurück in das eigene Voll-Sortiment geholt und tüten jetzt, zum fairen Kurs, 200 PS und Hinterradantrieb in eine klassische Sport-Silhouette ein.

Klassisches Rezept. Klassisches Lachen im Gesicht: Hinterradantrieb, gute Balance, wenig Gewicht! 

Autos werden heute zu fahrenden Wellness-Oasen, Sitzheizung und Massage zum Standard erhoben. Am Ende stehen wir im Stau, nutzen den Staufolge-Assistenten und wundern uns, was wohl aus diesem „Fahrspass“ wurde, den man mal kannte. Früher. Als man am Sonntag in aller Herrgottsfrühe in das Auto sprang, den Motor startete und einfach losfuhr.

Berg- und Tal, Kurven mit wechselndem Radius, der Griff in die Schaltbox, das direkte Feedback vom Popometer über die Befindlichkeiten der Fahrbahn. Dafür gibt es doch kaum noch ein Auto. Und schon gar keines von einem „Hybrid-Experten“. Mag man denken. Doch der Toyota GT 86 belehrt uns eines besseren!  Ausgerechnet diese „ach so vernünftigen“ Japaner haben seit drei Jahren einen handlichen Sportwagen im Programm, der alle diese früheren Argumente zum Thema „Freude am Fahren“ noch kennt! Und beherrscht.

Toyota GT86 006 Fahrspass Fotos Harald Dawo

6.75 Kilogramm je PS

Ein Vierzylindriges-Boxer-Aggregat mit zwei Liter Hubraum und ohne Aufladung. Schmale A-Säulen, ein dynamischer Coupé-Dachbogen und ein kurzes Heck mit kleinem aufgesetzten Flügel. Dazu ein Radstand von 2.57 Metern, der gerade genug Platz für die großen Türen und den 2+2 Sitzer Innenraum lässt. Die Überhänge vorne und hinten bleiben kurz. Die vorderen Kotflügel mit prägnanten Ausformungen betonen die kraftvolle Seitenlinie. Fertig ist der GT 86 – ein Fahrzeug, das im Namen die Hommage an einen anderen Klassiker aus dem Hause Toyota trägt (zum AE86 auf Wiki). Zugleich ist die 86 auch das Bohrungsmaß und der Hub der vier Zylinder in Millimeter. Output des klassischen Saugmotors? 200 PS.

Ja, es gibt nur ein Antriebslayout für klassische Sport-Coupés: Motor vorne, Antrieb hinten. Der GT 86 macht da keine Ausnahme.  Mit einem Leergewicht von knapp über 1.300 kg zeigt sich der Nippon-Sportler auch auf der Waage noch unterhalb der „Wohlstands-Speck-Marke“ und kommt so auf ein Leistungsgewicht von 6.75 kg je PS. Das reicht aus.

Ach ja, auch die beiden Auspuffrohre am Heck stehen zur 86. Mit 8.6 Zentimeter Durchmesser sind die beiden Rohre eine deutliche Ansage an den Willen zur freien Kraftentfaltung des drehfreudigen Boxermotors.

Toyota GT86 007 Fahrspass Fotos Harald Dawo

Pure. 

Als Toyota GT86 „Pure“ stehen 28.900 € auf der Preisliste. Das ist der Einstieg in eine vergessene Fahrspaß-Welt. Und das ist auch meine Empfehlung. Sicher. Man könnte sich am TRD-Programm bedienen, den GT 86 mit Spoilerwerk, Flügelchen und Schwellern besetzen. Muss man aber nicht. Gerade die wohlig unverklärte Sicht auf die Reduzierung der Umstände, das macht den GT 86 aus. Und da ist die Basis-Variante genau richtig.

Das Fahrwerk des GT 86 ist trocken und knackig abgestimmt, ohne dabei so hart zu sein, dass man die Farbe der Begrenzungslinie beim Überfahren heraus lesen könnte. Beim Basis-Pure kommen zudem vernünftige 16-Zoll Räder hinzu. Mag „sparsam“ aussehen, aber es reicht für die simple Rückkehr zum „einfachen Fahrspaß“. Die elektromechanische Servolenkung spielt den Part des Befehlsempfängers mit Bravour. Links, rechts, weite Bögen, enge Radien – der Toyota GT 86 spielt auf kurvigen Straßen das ganze Potential seines perfekten Grundlayouts aus.

Wer es darauf anlegt und die vollständig abschaltbare Fahrdynamik-Hilfe VSC deaktiviert, der lässt den GT 86 in launigen Driftwinkeln über die Asphaltbahnen wedeln. Vollständig abschaltbares ESP.  Das alleine zeigt, wie überzeugt der Hersteller vom Konzept und der Eigendynamik des GT 86 ist.

Hinter dem griffigen Drei-Speichen Lenkrad fühlt man sich gut aufgehoben, typisch japanisch, könnte die Sitzposition noch ein Stück tiefer sein. Aber das sage ich über fast jedes Auto aus Japan. Die Sitze sorgen dafür, dass sich die Insassen eng mit dem Fahrzeug verbunden fühlen. Kritik am Hartplastik im schicken schwarz? Wen kümmert schon die Ausstattung im Innenraum, wenn der Boxermotor kehlig unter der Haube rumort und die sich Hinterräder griffig durch den Asphalt fräsen?

Toyota GT86 010 Fahrspass Fotos Harald Dawo

Wie früher: Immer schön die Drehzahlleiter hoch. 

Einen frei saugenden Boxermotor, das findet man jetzt noch nicht einmal mehr in Zuffenhausen. Der verwendete Boxermotor im GT86 ist flacher und kürzer als der Standard-Reihenvierzylinder und seine geringeren rotierenden Massen lassen den Boxermotoren eine ihnen typische Drehfreude zuteil werden.  Ideale Voraussetzungen für den Einsatz in einem sportlichen Auto. Wobei das Saugmotor-Thema aber eben auch für eine Drehmoment-Welt sorgt, die man als Standard-Turbofahrer nicht mehr kennt. Leistung kommt hier über die Drehzahl. Das Temperament auch. Also – immer schön die Nadel über 4.000 halten!

Toyota GT86 001 Fahrspass Fotos Harald Dawo

Toyota GT 86: Eine fast vergessene Fahrspaß-Welt

28.900 € ist die Zahl, die man sich merken sollte. Der Toyota GT86, ein Fluchtwagen für den Weg aus der „all-inklusive“ Sackgasse in Richtung „fahrende Sofas“. Und damit hat ausgerechnet der „ach so vernünftige“ Hersteller Toyota ein Auto im Programm, das man sich, bevor wir alle autonom fahren, noch einmal gönnen sollte! Vorausgesetzt, man mag „puren Fahrspaß“!

 

VLN 2015: 7. Lauf TMG GT86 Cup: Hoffmeister/Wrabetz auf Titelkurs

Von Platz zwei, hinter den Pole-Settern WH-Motorsport, ins Rennen gegangen übernahm Arne Hoffmeister als Startfahrer schon in der ersten Runde das Kommando. „Wir haben uns trotz des Regens entschlossen, auf Trockenreifen ins Rennen zu gehen. Das war auch richtig so. Arne Hoffmeister hatte zwar in den ersten zwei Runden viel Arbeit damit, das Auto auf der Strecke zu halten, aber dann wurde es immer trockener und unser Rennen lief eigentlich planmäßig“, fasst Dörr-Team-Manager Uwe Isert die Ereignisse zusammen. Nur eine Schrecksekunde hatte das Team zu überstehen. „Mitte des Rennens hat bei einem planmäßigen Boxenstopp unsere Zapfsäule aus unerklärlichen Gründen zugemacht und wir haben nicht genug Benzin ins Auto bekommen. Deshalb sind wir aus unserem planmäßigen Boxenstoppfenster gefallen und mussten einen zusätzlichen kurzen Tankstopp einlegen“, so Isert.

Hinter den souveränen Cup-Spitzenreitern entwickelte sich auf dem Nürburgring ein sehenswertes Duell um Platz zwei. Über die gesamte Sechs-Stunden-Distanz rasten die Toyota GT86 CS-V3 mit den Startnummern 538 (WH-Motorsport) und 532 (Pit Lane) in Schlagdistanz um den Eifelkurs, in den letzten Runden sogar im direkten Duell. Mehrfach tauschten beide Autos ihre Positionen. „Ich hatte mit Olivier Muytjens einen tollen und jederzeit fairen Zweikampf. Das hat richtig Spaß gemacht“ berichtete Kevin Hönscheid im Ziel. „In der letzten Runde gelang mir aus dem Windschatten am Ende der Döttinger Höhe das entscheidende Überholmanöver. Ich glaube, im Ziel hatte ich höchstens einen Meter Vorsprung.“ Nach 34 Runden, also mehr als 830 absolvierten Kilometern im Renntempo, trennten beide Autos im Ziel gerade einmal 0,298 Sekunden!

Die in dieser Saison noch ungeschlagenen Spitzenreiter Hoffmeister/Wrabetz wahrten mit diesem weiteren Erfolg auch ihre Titelchance in der VLN-Gesamtwertung. Dort liegt das Dörr-Duo drei Rennen vor Saisonende nur 1,01 Punkte hinter den Tabellenführern Dirk und Tim Groneck auf Rang drei.

Unmittelbar vor dem siebten Saisonlauf hatte die TOYOTA Motorsport GmbH bekannt gegeben, dass der TMG GT86 Cup im Rahmen der VLN auch 2016 fortgesetzt wird. Der TMG GT86 Cup hat sich seit seinem Debüt 2013 zu einem beliebten Wettbewerb innerhalb der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring etabliert. Zu einem einzigartigen Preis-Leistungsverhältnis bietet der Cup seinen Teilnehmern ein perfekt auf die Bedürfnisse der Nordschleife abgestimmtes Rennauto, das hochklassigen Motorsport zu überschaubaren Kosten möglich macht und den Cup-Startern, wie diese Saison beweist, sogar die Chance gibt, um die Gesamtmeisterschaft der VLN mitzufahren. Weitere Einzelheiten bezüglich Preisgelder, Meldegebühren und mehr werden in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Vor allem auf Betreiben unserer Kunden haben wir frühzeitig beschlossen, unseren attraktiven Markenpokal auch in der kommenden Saison fortzuführen. Damit haben bestehende Teams und Fahrer Planungssicherheit. Das war uns wichtig. Viele unserer Starter haben bereits signalisiert, dass sie auch im kommenden Jahr bei uns an den Start gehen wollen.“

VLN 2015: Die Cup-Klassen im Blick

Wer sich für guten Motorsport interessiert, der kommt nicht an der VLN-Meisterschaft vorbei. In diesem Jahr gibt es zehn Rennen auf dem Nürburgring und seiner legendären Nordschleife. Zehn Rennen, bei denen im Schnitt mehr als 150 Fahrzeuge an den Start gehen. In keiner anderen Rennserie gibt es eine derart große Abwechslung, derart viele Fahrzeuge und nirgendwo sonst gibt es mehr Duelle auf der Rennstrecke! Echter Motorsport wird „V L N“ geschrieben! Auch und erst recht in diesem Jahr, in 2015!

Das Jahr begann mit einer tragischen Entwicklung. Neben den Querelen, unter denen die N-Gemeinde seit Jahren leiden muss, begann unser Motorsport in diesem Jahr auch noch mit einem tragischen Unfall und dem Tod eines Zuschauers. Und auch, wenn die VLN und der Nürburgring in diesem Jahr noch mehr ertragen und mehr leisten müssen als in den Jahren zuvor – am Ende zählt der Motorsport am Ring! Und der wird von Menschen betrieben! Und auch, wenn die GT3 und die Fahrzeugklassen SP-X am spektakulärsten aussehen und am Ring zu den schnellsten gehören, es gibt eine Sorte von Rennfahrern und Teams, die dem Motorsport am Ring – ganz ohne RIESEN-BUDGETS – in den Punkten Emotionen und Spannung die Krone aufsetzen. Damit wollen wir die Top-Teams von Frikadelli, Falken, Walkenhorst und Co. nicht schlecht reden – aber so richtig eng wird es vor allem in den „Cup-Klassen“ und das immer wieder!

CUP-Motorsport + VLN + Nordschleife = eine unschlagbare Kombination!

vln toyota gt86 startnummer 534

Toyota: Aktuell starten drei Markenpokal-Serien während der VLN auf dem Nürburgring. Der Toyota GT86 Cup ist derzeit am schwächsten besetzt und auch von der PS-Leistung das schwächste Fahrzeug im Cup-Segment. Aber: Der Toyota bietet extrem viel Fahrspaß. Vierzylinder-Boxermotor, Heckantrieb und ein manuelles Sechsganggetriebe sind die Zutaten für den Sportler. Die Toyota GT86 sind Top-Rennfahrzeuge und bieten einen Motorsport-Einstieg, der zu einem überschaubaren Budget möglich ist. Derzeit sind 8 Teams in der Wertung des TMG GT86 Cup. Die führenden (Stand 22.08.2015) sind vom Team Dörr Motorsport mit den Fahrern Fabian Wrabetz und Arne Hofmeister mit der Startnummer 534.

VLN Lauf 5 Saison 2015 18 SB-Medien

Opel: Mit dem Opel Astra OPC Cup startet man mit Frontantrieb in den Motorsport. Unter der Haube ein potenter Zwei-Liter-Turbomotor, der gute 320 PS und 400 Nm an Kraft aufbietet. Der OPC-CUP hat derzeit 13 Fahrzeuge in Wertung. Auf den Fahrzeugen sind zwei bis drei Fahrer gemeldet! Aktuell führen die Fritsche-Brüder mit dem dem dritten Fahrer Hannu Luostarinen auf der Startnummer: #353.

Den Opel Astra OPC Cup konnten wir bereits selbst kurz fahren, allerdings nicht auf der Nordschleife. Dennoch, das Erlebnis ist sagenhaft! So fährt sich der Opel Astra Cup (VLN).

BMW: Mit nur 10-15 PS mehr Leistung als die Opel Astra OPC geht der BMW M235i Cup an den Start. Im Gegensatz zu den Rüsselsheimern wird bei den BMW die Hinterachse angetrieben. Die Rundenzeiten der schnellsten M235i liegt (VLN6 – Trainingszeiten) bei guten 9 Minuten (9:08.033) und damit knapp 10 Sekunden schneller als die Cup-Astra. Der GT 86 liegt in der Rundenzeit hingegen knapp unter 10 Minuten.

Wie bei den Cup-Astras, so wird auch der BMW-Cup auf einheitlichen Reifen ausgefahren. Der BMW M235i Cup fährt auf Dunlop-Sportreifen. Das Feld der BMW Cup-Serie ist im Rahmen der VLN derzeit zugleich das Größte. Mit 25 Nennungen bietet der BMW M235i Cup im Rahmen der VLN-Rennen ein ganz eigenes Rennen. Stoßstangen-Duelle sind an der Tagesordnung, Dreher, abgefahrene Spiegel und Ziel-Überfahrten im Sekundentakt gehören zum „ganz normalen“ VLN M235i-CUP-Programm!

 

VLN 2014: Dörr Motorsport mit Rennsieg zum Titel im TMG GT86 Cup

Grandioses Finale für Dörr Motorsport beim letzten Saisonlauf des TMG GT86 Cup. Nach einem faszinierenden und phasenweise hochspannenden Rennen gewannen  Arne Hoffmeister/Fabian Wrabetz im Toyota GT86 CS-V3 mit der Startnummer 534 den zehnten und letzten Saisonlauf des Markenpokals der TOYOTA Motorsport GmbH im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft VLN. Das Duo von Dörr Motorsport, bereits als Tabellenführer in das letzte Rennen des Jahres gegangen, sicherte sich mit diesem Erfolg Platz eins der Gesamtwertung. Platz zwei im finalen Rennen holten sich Sarah und Nigel Moore (Vantage Motorsport) vor dem Team Leutheuser Racing & Events mit Jutta Beisiegel, Pawel Ledwon und Ralf Goral. In der Gesamtwertung ergaben sich an der Spitze damit keine Verschiebungen mehr. Hinter den neuen Meistern verteidigte Martin Tschornia (Leutheuser Racing & Events) seinen zweiten Platz. Rang drei behaupteten die Moore-Geschwister (Endstand vorbehaltlich der Bestätigung durch VLN und DMSB).

„Mit einem Sieg Meister werden – besser geht es doch gar nicht. Wir wollten unbedingt aus eigener Kraft den Cup-Sieg unter Dach und Fach bringen. Das haben wir eindrucksvoll geschafft. Ich bin einfach nur glücklich“, jubelte Uwe Isert, Team-Manager bei Dörr Motorsport nach dem Zieleinlauf seines Duos. Einer der ersten Gratulanten in der Box war Nico Ehlert, Leiter Kundensport bei TMG. „Hoffmeister/Wrabetz sind ohne Frage verdiente Meister. Sie waren die ganze Saison über schnell, haben sich keine Fehler geleistet und regelmäßig Punkte gesammelt“, lobte Ehlert die neuen Cup-Sieger.

Das Rennen bot mal wieder alles, was Motorsport auf dem Nürburgring ausmacht. Nach 26 Minuten musste das Saisonfinale wegen aufziehenden Nebels unterbrochen werden. Genau 118 Minuten hatte sich die Wetterlage soweit verbessert, dass ein Neustart erfolgen konnte. Drei Stunden und sechs Minuten war von da an die verbleibende Rennzeit, die trotz einbrechender Dämmerung voll genutzt wurde. Im TMG GT86 Cup lieferten sich die neuen Meister vom Start weg mit dem Auto von Vantage Motorsport ein tolles Duell um die Führung. Nach Abschluss der dritten Runde jagten beide Autos so dicht hintereinander über die Start- und Zielgerade, dass wohl kaum mehr als eine Briefmarke zwischen die Stoßstangen der beiden Toyota gepasst hätte.

Kurz nach der Hälfte des Rennens hatten sich Hoffmeister/Wrabetz etwas  von ihren Verfolgern absetzten können. Doch eine Gelbphase auf der Döttinger Höhe machte den kleinen Vorsprung wieder zunichte. „Da hingen wir hinter dem Werksbentley fest. Der ist mit 40 statt der erlaubten 60 km/h langgeschlichen“, erklärte Isert nach dem Rennen. „Aber was soll’s, letztlich ist ja alles gut gegangen. 29,476 Sekunden Vorsprung hatte sein Duo nach 18 Runden im Ziel vor dem Auto von Vantage-Motorsport.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir sind mit unserem Markenpokal angetreten, weil Kundensport praktizieren wollten. Nach zwei Jahren kann ich feststellen, dass dieses Konzept aufgegangen ist. In der ersten Saison mussten unsere Kunden uns erst kennenlernen. Jetzt haben sie Vertrauen in unsere Arbeit gefasst und gemerkt, dass wir Hilfe leisten wo immer es möglich ist und für alle Teams gleichermaßen da sind. Deshalb ist diese zweite Saison für mich noch erfolgreicher verlaufen als unser erstes Jahr. Die Zufriedenheit unserer Teams spiegelt sich auch darin wieder, dass bereits zum jetzigen Zeitpunkt viele ihren Start in der nächsten Saison angekündigt haben und einige Teams ihr Engagement 2015 sogar ausbauen wollen.“

VLN 4: Blick in den Toyota GT86 Cup

Der Knoten scheint geplatzt: Nach einem schwierigen Start in die Saison und dem offenbar befreienden Erfolg beim 3. Lauf des TMG GT86 Cup wurde das Team Vantage Motorsport, erst zu Saisonbeginn neu in den Cup eingestiegen, auch im vierten Rennen des Jahres als Sieger abgewunken. Vorzeitig, denn nach etwas mehr als drei Stunden Fahrzeit wurde die 45. Adenauer ADAC Simfy Trophy nach einem für die Fahrer glimpflich verlaufenen Unfall abgebrochen. Vantage Motorsport mit den Geschwistern Sarah und Nigel Moore im Cockpit des TMG GT86 CS-V3 sind damit die ersten Doppelsieger im TMG GT86 Cup in dieser Saison. Rang zwei sicherten sich Alexander und Wolfgang Kudrass mit Martin Tschornia für das Team Leutheuser Racing&Events vor dem Vater-Sohn-Duo Wolfgang und Kevin Hönscheid (WH-Motorsport). 

Beeindruckend diesmal vor allem die Überlegenheit des britischen Teams. Nigel Moore, der nach drei Pole-Position in Folge diesmal „nur“ von Startplatz zwei ins Rennen gegangen war, dominierte vom Start weg. Schon in der erste Runde übernahm der schnelle Brite die Führung in der Klasse Cup 4 und baute sie im Verlauf des weiteren Rennens kontinuierlich aus. Den Sieg fuhr Nigel Moore diesmal übrigens ganz allein heraus. Just als er auf dem Weg in die Box zum Fahrerwechsel war, wurde das Rennen abgebrochen. „Heute lief für uns nahezu alles perfekt. Im Qualifying hatten wir noch kleine Probleme mit dem Set-up, doch im Rennen hatten wir alles im Griff“, freute sich Moore nach der Siegerehrung. „Leicht war das Rennen dennoch nicht. Auf der Nordschleife darf man keine Sekunde unkonzentriert sein, sonst ist ein Rennen ganz plötzlich zu Ende“, zog Moore zufrieden Bilanz. Wie gut Vantage Motorsport diesmal unterwegs war, zeigt auch ein Blick in die VLN-Gesamtwertung. Im Feld der insgesamt 207 gestarteten Autos hatte Moore das Rennen von Platz 138 aufgenommen. Als der Lauf nach rund 200 Minuten abgebrochen wurde, lag das Auto von Vantage Motorsport auf Gesamtrang 93. 

So einsam der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 539 an der Spitze des Cup-Feldes seine Runden drehte, so spannend verlief der Kampf um die Podiumsplätze. Die beiden Autos von Leutheuser Racing&Events mit den Startnummern 540 und 545, WH-Motorsport (Startnummer 538) und das Toyota Swiss Racing Team (532) lieferten sich einen hochspannenden Kampf um die Plätze auf dem Podium. Die Verfolger jagten sich phasenweise in Sichtweite und mit knappen Sekundenabständen um die Nordschleife, ehe die rote Flaggen die Hatz durch die grüne Hölle unverhofft beendete. 

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Heute haben wir wieder alles gesehen, was die Faszination Motorsport ausmacht. Faszinierende Rennautos, Speed und spannende Zweikämpfe bei perfekten äußeren Bedingungen auf dem Nürburgring. Den Siegern Vantage Motorsport kann man zu einer erstklassigen Vorstellung nur gratulieren. Nach einem nicht ganz problemlosen Einstieg in unseren TMG GT86 Cup hat sich Vantage-Motorsport in kurzer Zeit zu der Mannschaft entwickelt, dass es nun zu schlagen gilt. Ich bin mir sicher, dass unsere etablierten Cup-Teams das als Herausforderung betrachten und beim nächsten Rennen nach der Sommerpause am 5. Juli wieder voll angreifen werden

VLN 3. Lauf TMG GT86 Cup: Erster Cup-Erfolg für Vantage Motorsport

Hochspannenden Motorsport bot der dritte Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN). Bei besten äußeren Bedingungen in der Eifel ging der 56. ADAC ACAS H&R Cup planmäßig über die volle 4-Stunden-Distanz. Nach 23 Runden fuhr der von den britischen Geschwistern Nigel und Sarah Moore pilotierte TMG GT 86 CS-V3 mit der Startnummer 539 als Erster ins Ziel. Platz zwei sicherte sich das Toyota Swiss Racing Team  mit den Fahrern Werner Schmid, Oliver Burri und Roger Vögeli. Das Podium komplettierte mit Rang drei das Team Leutheuser Racing&Events mit Jutta Beisiegel, Pawel Ledwon sowie Ralf Goral. 

Besonders strahlende Gesichter gab es in der Eifel diesmal beim Team Vantage Motorsport, die in dieser Saison neu in den Cup eingestiegen sind. Vom ersten Auftritt  auf dem Nürburgring an gehörten die Nordschleifen-Neulinge Sarah und Nigel Moore zu den Schnellsten der Cup-Saison 2014. Pech verhinderte allerdings, dass die schnellen Briten ihr Potential im Rennen in zählbare Ergebnisse ummünzen konnten. „Wir hatten zunächst einige Probleme, uns auf das für uns neue Auto einzustellen“, begründet Team-Eigner Mark Robinson die bisher fehlende Punkteausbeute. „In enger Zusammenarbeit mit TMG konnten wir unsere Probleme analysieren und abstellen. Der Sieg heute ist der beste Beweis dafür. Jetzt sind wir einfach nur glücklich“, freut sich der Brite. 



„Heute haben wir endlich einen Grund zu feiern. Unser erster Sieg bei einem Rennen auf der Nordschleife bedeutet uns sehr viel. Diese Rennstrecke ist einfach unglaublich, eine extreme Herausforderung und so viel anders als alle anderen Strecken, auf denen wir bisher gefahren sind. Dieser Sieg stimmt uns natürlich auch optimistisch für den weiteren Saisonverlauf. Ich hoffe sehr, dass dies nicht unser letzter Erfolg im TMG GT 86 Cup bleiben wird“, sagte Sarah Moore. 

Das britische Geschwister-Duo war von Rang drei ins Rennen gegangen. In der nervösen Anfangsphase des Rennens mit vielen kleineren Zwischenfällen orientierte sich Nigel Moore, der den Startabschnitt absolvierte, sofort Richtung Spitze. Gut eine Stunde nach dem Start in die Einführungsrunde übernahm er erstmals die Führung. Nur noch bedingt durch Boxenstopps mussten die Briten ihre Spitzenposition danach abgeben, der Sieg geriet letztlich aber nicht mehr in Gefahr. 

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Meine Gratulation gilt heute der Mannschaft von Vantage Motorsport für eine besonders gute Leistung. Dass ein neues Team im TMG GT86 Cup schon im dritten Rennen erfolgreich sein kann, ist ein Beweis für die Chancengleichheit in unserem Markenpokal. Der Erfolg ist auch deshalb bemerkenswert, weil Sarah und Nigel Moore vergleichsweise wenig Erfahrung auf der Nordschleife haben.“ 

Pressemeldung

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

VLN: 2. Lauf TMG GT86 Cup: Dörr Motorsport auf der Nordschleife erfolgreich

Dramatik beim zweiten Saisonlauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN), in dessen Rahmen auch der TMG GT86 Cup sein zweites Rennen 2014 veranstaltete. 49 Minuten nach Start des 39. DMV Vier-Stunden-Rennens musste der Lauf nach einem schweren Unfall im Bereich Pflanzgarten, der für die beteiligten Piloten eines VW Scirocco und eines Porsche glimpflich ausging, unterbrochen werden. Erst nach einer fast vierstündigen Pause, in der rund 80 Meter Streckenbegrenzung repariert wurden, erfolgte dann um 16.48 Uhr der Re-Start.

Daraus resultierte wie in vielen anderen Klassen, auch im TMG GT86 Cup eine besondere Spannung, denn die Zeiten der beiden Rennabschnitte wurden zu einem Gesamtergebnis addiert. Glücklicher Sieger war letztlich das Team Dörr Motorsport mit dem TMG GT 86 CS-V3 mit der Startnummer 534 und den Fahrern Maciej Dreszer (PL), Arne Hoffmeister (D) sowie Fabian Wrabetz (D).

Schon bei Abbruch des Rennens lag die Mannschaft um Team-Manager Uwe Isert in Führung. Obwohl das beim Saisonauftakt Anfang April erfolgreiche Team von Leutheuser Racing&Events den zweiten Abschnitt des Rennens für sich entscheiden konnte, verteidigte Dörr Motorsport in der Addition beider Teilergebnisse seinen Vorsprung bis ins Ziel. Da die vom VLN-Reglement bei einem Vier-Stunden-Rennen vorgeschriebene Minimalfahrzeit von insgesamt 160 Minuten knapp überschritten wurde, gibt es trotz der Rennunterbrechung auch für den zweiten Lauf dieser Saison die volle Punktzahl.

VLN zweiter lauf 02 toyota gt 86 cup

„Wir waren am Ende sehr überrascht aber natürlich auch glücklich, dass es für uns zum Sieg gereicht hat“, kommentierte Arne Hoffmeister den Erfolg. „Wir wussten gar nicht genau, wie viel Vorsprung wir im ersten Abschnitt herausgefahren hatten und waren deshalb nicht sicher, ob unser zweiter Platz im zweiten Teil des Rennens gut genug für für Laufsieg sein würde. Deshalb war die Freude natürlich groß, als klar war, dass es für uns gereicht hat.“ Knapp geschlagen geben musste sich in der Tages-Wertung des TMG GT86 Cup das zweitplatzierte Toyota Swiss Racing Team. Rang drei sicherte sich die Mannschaft von Leutheuser Racing&Events.

Ein gutes Debüt auf der Nordschleife gab die erstmals im TMG GT86 Cup gestartete und vom Team Leipert Motorsport betreute Mannschaft vom Toyota Team Thailand. Die Fahrer Nattavude Charoensukhawatana, Nattapong Hortongkam und Smittachartch Suttipong fanden sich in der so anspruchsvollen „Grünen Hölle“ gut zurecht, überzeugten mit einer fehlerfreien Fahrt und brachten ihr Auto sicher auf Platz acht in der Klasse Cup vier ins Ziel. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein Team aus Thailand in der VLN am Start stand.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motosport: „Das knappe Ergebnis im Cup-Klassement beim zweiten Lauf des TMG GT86 Cup zeigt erneut die hohe Leistungsdichte in unserem Markenpokal. Es war heute sogar bis über die Zieldurchfahrt hinaus spannend, weil wir erst nach der Addition der Zeiten einen Sieger küren konnten. Der zur Rennunterbrechung führende Unfall hat wieder deutlich gemacht, dass bei allen Bemühungen um die Sicherheit, auf der wir auch bei der Entwicklung unseres Rennautos sehr viel Wert gelegt haben, ein Restrisiko im Motorsport nie ausgeschlossen werden kann. Deshalb ist die beste Nachricht heute, dass es den beiden beteiligten Fahrern den Umständen entsprechend gut geht.“

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2. Lauf TMG GT86 Cup: Toyota Team Thailand gibt sein Debüt

Nach einem wechselvollen und spannenden Saisonauftakt steht am 12. April der zweite Lauf des TMG GT86 Cup im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring (VLN) auf dem Programm. Wie schon bei der 60. ADAC Westfalenfahrt geht es auch beim 39. DMV-Rennen wieder über die Distanz von vier Stunden.

Dabei debütiert eine neue Mannschaft im TMG GT86 Cup. Das Toyota Team Thailand hat sich in den attraktiven Markenpokal eingeschrieben. Damit wird in der langen Geschichte der VLN erstmals ein thailändisches Team am Start stehen. Der Herausforderung Nordschleife stellen sich die Fahrer Arto Suttipong Smittachartch (58), Kiki Sak Nana (39), Nattavude Charoensukhawatana (40) und Nattapong Hortongkam (33).

Smittachartch ist Präsident der Toyota Racing Development in Thailand und ein ambitionierter Amateur-Rennfahrer mit sehr viel Motorsporterfahrung. Der Name Kiki Sak Nana dürfte vielen Ring-Fans nicht so unbekannt sein. Der Renn-Profi aus Bangkok sammelte bereits beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im vergangenen Jahr erste Erfahrungen auf der Nordschleife. In seiner Heimat ist Nana vor allem ob seiner zahlreichen Erfolge in der ungemein populären Serie Formula Drift ein Superstar. Auf internationalen Rundstrecken zu Hause ist dagegen Nattavude Charoensukhawatana. Er sammelte in den vergangenen Jahren viel Erfahrung vor allem in diversen Sportwagen. Größter Erfolg ist sein Gesamtsieg in der Asiatischen Tourenwagen Meisterschaft 2001. 2004 war er Zweiter im Porsche Asia Cup. Durch seine Starts in der Le Mans Endurance Series sind ihm auch europäische Rennstrecken nicht unbekannt. Nattapong Hortongkam feierte seinen größten Erfolg im Formelsport. 1999 war er Champion der Formula Asia.

Nicht nur auf ihr neues Auto müssen sich die vier thailändischen Rennfahrer bei ihrem Debüt auf der Nordschleife einstellen, sondern auch auf das unberechenbare Wetter in der Eifel. Während in ihrer Heimat derzeit sommerliche Temperaturen von über 30 Grad herrschen, müssen sich die Piloten im deutlich kühleren deutschen Frühling im wahrsten Wortsinn warm anziehen.

Der TMG GT86 CS-V3 des Toyota Teams Thailand wird von der bekannten deutschen Mannschaft Leipert Motorsport eingesetzt, das damit nach jahrelanger Abstinenz ein Comeback in der VLN feiert. „Unser neues Projekt mit dem Toyota Team Thailand ist eine großartige Herausforderung, die wir gerne angenommen haben. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung und unserer Erfolgsbilanzen im Touren- und Formelsport freuen wir uns auf eine produktive Zusammenarbeit mit dem Toyota Team Thailand sowie den Fahrern“, erklärt Teamchef Ingo Leipert.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Ich freue mich darüber, ein neues Team im TMG GT86 Cup begrüßen zu dürfen. Dass sich die Attraktivität unseres Markenpokals jetzt sogar schon bis nach Thailand herumgesprochen hat, macht uns natürlich stolz. Ich bin mir sicher, dass das Toyota Team Thailand und seine Fahrer unsere Serie bereichern werden.“

 

 

VLN 1: Spannender Saisonstart des TMG GT86 Cup

Prächtiges Frühlingswetter und absolut spannender Motorsport – mit einem sehenswerten Rennen bei besten äußeren Bedingungen startete der TMG GT86 Cup in seine zweite Saison. Nach 23 Runden fuhr der TMG GT86 CS-V3 mit der Startnummer 540 des Teams Leutheuser Racing&Events und den Fahrern Martin Tschornia sowie Wolfgang und Alexander Kudrass als Sieger ins Ziel. Mit 3.11 Minuten Rückstand folgten ihre Teamkollegen Jutta Beisiegel, Ralf Goral und Pawel Ledwon auf Rang zwei. Das Podium komplettierte die Mannschaft von Pit Lane mit den Fahrern Olivier Muytjens, Bruno Francesco Barbaro, Gilles Vannelet und Brody. „Es ist immer schön, die Saison mit einem Sieg zu beginnen“, freute sich Alexander Kudrass. „Dies um so mehr, als es zu Beginn gar nicht danach aussah. Martin Tschornia fuhr die Startphase und musste schon nach zwei Runden wegen eines Bremsplattens unplanmäßig zur Box. Doch danach verlief unser Rennen perfekt und vollkommen nach Plan, so dass wir mit drei vollen Stints unsere Strategie umsetzen konnten und letztlich erfolgreich waren.“

Die Startnummer 533 von Dörr Motorsport. Am Steuer Stefan Kenntemich, Philipp Göschel und Wolf Florian.

Die 60. ADAC Westfalenfahrt entwickelte sich für die Starter im TMG GT86 Cup zu einem äußerst abwechslungsreiches Rennen. Je nach Boxenstopp wechselten sich die erstplatzierten Teams ständig in der Führung ab. Dabei erfüllten die TMG GT86 CS-V3-Rennwagen alle Erwartungen in eine verbesserte Performance. Die von der TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) weiterentwickelten attraktiven Cup-Fahrzeuge fuhren im Rennen deutlich schnellere Rundenzeiten als noch im Debütjahr 2013.

Größte Pechvögel beim Saisonauftakt waren Sarah und Nigel Moore aus Großbritannien. Die Geschwister aus dem Team Vantage Motorsport überraschten bei ihrem ersten Start auf dem Nürburgring mit der Pole-Position. In der ersten Rennstunde fuhren sie fast 17 Sekunden Vorsprung heraus. Dann warfen sie ein Unfall und der folgende Reparaturstopp weit zurück. Kurz vor Schluss mussten die Briten das Rennen mit einem Folgeschaden gar vorzeitig beenden.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Wir haben heute alles gesehen, was die Faszination Motorsport ausmacht – ein wirklich spannendes Rennen mit harten Positionskämpfe. Und das alles bei prächtigem Eifelwetter. Besser hätte der Start in das zweite Jahr des TMG GT86 Cup nicht verlaufen können. Die offensichtlich noch größere Leistungsdichte in unserem Markenpokal lässt für diese Saison einiges erwarten. Ich freue mich jetzt schon auf unser nächste Rennen am 12. April.“

Die Startnummer 537 mit Patrick Mothes, Daniel Weckop und Domenico Solombrino

 

  • Quelle: TMG Motorsport Presse
  • Fotos: Bjoern Habegger und die Canon 6D

Technische Updates für den TMG GT86 CS-V3

Die TOYOTA Motorsport GmbH (TMG) hat die Winterpause des TMG GT86 Cups intensiv genutzt, um den TMG GT86 CS-V3 technisch weiterzuentwickeln. Dadurch ist ein noch ausgewogeneres, besseres Fahrzeug entstanden, das nicht nur die Fahrer durch Performance und gutes Handling, sondern auch die Besitzer mit einem attraktiven Endpreis überzeugt. Gepaart mit der Erhöhung des Preisgeldes auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro sowie weiteren Sonderkonditionen wird die hauseigene Serie in ihrer zweiten Saison noch attraktiver für Neu- und Umsteiger.

Obligatorische Neuerungen
Ab 2014 wird der TMG GT86 CS-V3 ausschließlich auf einem Bilstein-Fahrwerk ausgeliefert, welches für alle Teilnehmer im TMG GT86 Cup 2014 verpflichtend sein wird. Fahrzeug-Besitzer aus der vergangenen Saison müssen deswegen aber nicht mit neuen Kosten rechnen, denn das Fahrwerk-Update erhalten alle Teilnehmer kostenlos bei gleichzeitiger Einschreibung in den TMG GT86 Cup 2014 und der Rückgabe eines unfallfreien Cup-Fahrwerks aus 2013. Außerdem werden in diesem Jahr verpflichtend Bremsbeläge des Herstellers PFC verbaut. Diese überzeugten die Ingenieure in den Tests durch eine bessere Bremsperformance und mehr Verzögerung, was zukünftig für noch schnellere Rundenzeiten sorgt.

Optionale Nachrüstung
Die TOYOTA Motorsport GmbH freut sich zudem, eine Reihe von weiteren technischen Updates zu verkünden, die nach Bedarf und Wunsch im TMG GT86 CS-V3 nachgerüstet werden können und natürlich auch Cup-konform sind. Der neue Abgaskrümmer und das neue Motor Mapping sorgen für ein erhöhtes Drehmoment bei gleichzeitig reduziertem Kraftstoffverbrauch, die maximale Motorleistung bleibt identisch. Zusätzlich ist eine neue Bremsenkühlung erhältlich, die im Belastungstest überzeugte und für mehr Bremseffizienz sorgt. Auch der Fahrersitz wird in der 2014er-Variante ausgetauscht; ein tieferer Schwerpunkt sowie mehr Kopffreiheit garantieren den Fahrern mehr Komfort im Langstreckenrenneinsatz. Als weitere optionale Bauteile werden zudem Distanzscheiben für Vorder- und Hinterachse angeboten, die für mehr Kurvenstabilität sorgen, die neuen Vorder- und Hinterachsstabilisatoren sind zudem 3-fach verstellbar und ca. 60 % härter als die Serienvariante.

Als weiteres Highlight wird es ab Ende Februar einen Online Shop für die Bestellung von Bau- und Ersatzteilen geben, sodass die Abwicklung für Fahrzeugbesitzer noch komfortabler wird. Der Ersatzteilservice an den Rennwochenenden wird davon natürlich nicht berührt und erfolgt auch weiterhin an der Rennstrecke vor Ort.

Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport: „Dank der technischen Neuerungen und der ausgiebigen Testarbeit ist es uns gelungen, noch mehr Performance und Dynamik für den TMG GT86 CS-V3 zu verleihen und somit schnellere Rundenzeiten zu ermöglichen. Zudem sorgt die Verringerung des Kraftstoffverbrauchs für mehr Reichweite und verspricht einen zusätzlichen Spannungsfaktor in der kommenden Saison.“

Preisgeld, Einschreibebedingungen und Reglement
2014 wird das Preisgeld für den TMG GT86 Cup auf einen Gesamtwert von 86.000.- Euro erhöht und für die Plätze 1 bis 8 ausgeschüttet. Zusätzlich machen hochwertige Sachpreise sowie die geringen Anschaffungskosten und Einschreibegebühren die Serie aus dem Hause TMG für neue Teilnehmer besonders attraktiv: Die TOYOTA Motorsport GmbH bietet verschiedene, auf den Kunden zugeschnittene Finanzierungsmodelle. Die Kosten für die Einschreibung betragen 4.500.- Euro und werden pro Fahrzeug berechnet. Neben der Teilnahme am TMG GT86 Cup und dem Bezug von Reifen und Ersatzteilen zu Sonderkonditionen sind in diesen Gebühren auch drei Rennoveralls von OMP enthalten, die in der Serie obligatorisch sind. Gaststarter haben zudem die Möglichkeit, einen Rennoverall bei der TMG GT86 Cup Organisation entgeltlich anzumieten.
TMG GT86 Cup Preisgelder in der Saison 2014:

1. Platz: 25.000 €
2. Platz: 18.000 €
3. Platz: 13.000 €
4. Platz: 8.000 €
5. Platz: 7.000 €
6. Platz: 6.000 €
7. Platz: 5.000 €
8. Platz: 4.000 €

TMG GT86 Cup Termine in der Saison 2014*:

29. März
12. April
26. April
17. Mai
5. Juli
2. August
23. August
13. September
11. Oktober
25. Oktober

*Alle Rennen finden auf dem Nürburgring im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt.

Das TMG GT86 Cup-Reglement befindet sich momentan in der finalen Abstimmung und wird zeitnah auf der Homepage www.gt86-cup.com veröffentlicht.

Interessierte Teams und Fahrer finden detailliertere Informationen zu dem Cup unterwww.gt86-cup.com. Auf dieser Seite gibt es zudem eine Datenbank für Fahrer, die Teams suchen und Teams, die Fahrer suchen.

VLN – Toyota GT 86 Nur noch wenige Fahrzeuge zum Cup-Start verfügbar

Gute Nachrichten für Kurzentschlossene: Ab dem 10. März sind vier weitere TMG GT86 CS-V3 zur Auslieferung bereit und somit zu Start des TMG GT86 Cups am 29. März einsatzklar. Als Zusatzleistung erhalten die neuen Fahrzeugbesitzer zudem bei der Auslieferung im Werk von TMG in Köln eine Informations- und Technik-Schulung durch Techniker der TOYOTA Motorsport GmbH.

„Wer sich jetzt noch kurzfristig für die Teilnahme am TMG GT86 Cup entscheidet, hat keinerlei Nachteile zu den bereits bestehenden Teams. Wir bieten für die Neukäufer bei der Auslieferung einen ausführlichen Informations- und Technik-Workshop an, bei dem wir die Neubesitzer intensiv in das Setup und die Technik des TMG GT86 CS-V3 einführen und zu allen Fragen Rede und Antwort stehen.“

Nico Ehlert, TMG

Der TMG GT86 Cup bietet Neu- und Umsteigern viele attraktive Argumente. Neben dem erhöhten Preisgeld im Gesamtwert von 86.000.- Euro sowie hochwertigen Sachpreisen und Sonderkonditionen beim Reifen- und Ersatzteilkauf gibt es verschiedene Finanzierungsmodelle, die eine spontane Kaufentscheidung unterstützen.

TMG GT86 Cup Preisgelder in der Saison 2014:

1. Platz: 25.000 €
2. Platz: 18.000 €
3. Platz: 13.000 €
4. Platz: 8.000 €
5. Platz: 7.000 €
6. Platz: 6.000 €
7. Platz: 5.000 €
8. Platz: 4.000 €

TMG GT86 Cup Termine in der Saison 2014:

29. März
12. April
26. April
17. Mai
5. Juli
2. August
23. August
13. September
11. Oktober
25. Oktober

Alle Rennen finden auf dem Nürburgring im Rahmen der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring statt. 

Das TMG GT86 Cup-Reglement befindet sich momentan in der finalen Abstimmung und wird zeitnah auf der Homepage www.gt86-cup.com veröffentlicht.

Pressemeldung

Interessierte Teams und Fahrer finden detailliertere Informationen zu dem Cup unterwww.gt86-cup.com. Auf dieser Seite gibt es zudem eine Datenbank für Fahrer, die Teams suchen und Teams, die Fahrer suchen.

Toyota schickt den GT86 in den Dreck

Nachdem man bei Toyota bereits Erfahrungen mit dem GT86 und der Rundstrecke gesammelt hat, legt man nun noch ein „Rallye-Modell“ nach.

Toyota GT 86 R3

Auf Basis des hinterradgetriebenen Sportwagens entwickelt die Motorsportabteilung des japanischen Autoherstellers ein wettkampftaugliches Rallyefahrzeug für jedermann.

Der TMG GT86 CS-R3 verfügt unter anderem über ein sequentielles Sechsgang-Getriebe, ein Sperrdifferenzial, einen modifizierten Motor und verbesserte Bremsen. Dank dieser und weiterer Upgrades erfüllt er sogar die FIA-R3-Regularien und kann so in allen Rallyeserien bis hin zur Weltmeisterschaft WRC eingesetzt werden.

Bei der Entwicklung des Fahrzeugs setzen die Ingenieure auf ihre Erfahrung: Mit dem GT86 CS-V3 haben sie bereits einen Rennwagen entworfen, der in dieser Saison erfolgreich im Rahmen der VLN-Serie auf dem Nürburgring unterwegs war. Außerdem offeriert Toyota den TMG Yaris R1A, ein Wettbewerbsfahrzeug vor allem für Neueinsteiger im Rallyesport.

„TMG hat Rallyesport im Blut. Deshalb freut uns die Ausweitung unser Aktivitäten in diesem Bereich ganz besonders. Der Hinterradantrieb des GT86 CS-R3 führt sicherlich zu der ein oder anderen spannenden Situation, an denen Fahrer und Fans gleichermaßen ihren Spaß haben werden“, erklärt Nico Ehlert, Principal Engineer Customer Motorsport bei der Toyota Motorsport GmbH.

Die genauen Spezifikationen und Preise des GT86 CS-R3 werden in den nächsten Monaten bekannt gegeben. Kunden können das neue Rallyeauto voraussichtlich ab der Saison 2015 einsetzen.

Pressemeldung

Toyota GT86 – Kundensport für jedermann

Am 26.10.2013 geht die VLN in ihr letztes Rennen für dieses Jahr. Noch ist die Meisterschaft offen und neben einem etwas unterkühlten Start, hat die Saison viele Überraschungen bereit gehalten. Der Terminkalender für die Saison 2014 steht bereits (vorläufig) und wer sich schon länger mit dem Gedanken trägt, in den echten Motorsport auf der Rundstrecke einzusteigen, der bekommt von Toyota ein unmoralisches Angebot:

Toyota GT 86 – Motorsport für „jedermann“

Jedermann mag ein wenig weit hergeholt sein, doch der von Toyota entwickelte Rundstrecken-Renner ist so nah an seiner Serien-Basis für die Straße, dass sich die Kosten für den Einsatz in Grenzen halten.  Und wer nicht einfach nur den rennfertigen GT86 bestellt, sondern auch am Toyota GT86 Cup im Rahmen der VLN teilnimmt, sichert sich zudem die Chancen auf einen attraktiven Preisgeld-Pott.

TMG GT86 Cup

45.815 € kostet der fix und fertig aufgebaute Rennwagen Rennwagen der Klasse V3.  Weil der Serien-GT86 bereits ein extrem gut konzipierter Sportler ist und zudem über ein sehr attraktives Grundkonzept verfügt, halten sich die Umrüstungen am japanischen Sportler in Grenzen.  Daher auch der, für einen echten Rennwagen, extrem attraktive Preis.

TG Toyota 03 GT86 Cup VLN

TMG (Toyota Motorsport) verpasst dem Serienfahrzeug dennoch eine Radikalkur. So fliegt alles raus was man zum Rennen fahren nicht braucht. Verkleidungen, Dämmaterial und unnötiges Chichi muss draußen bleiben. Dafür zieht ein umfassender Überrollkäfig (geschweißt) ein,  der Seriensitz wird gegen eine Rennschale getauscht, das Fahrwerk wird mit verstellbaren Öhlins-Dämpfern ausgerüstet und die Bremse bekommt neue Beläge verpasst. Motor, Getriebe und Lenkung bleibt Serie.

TG Toyota 01 GT86 Cup VLN

Der Renn-GT86 bekommt jedoch FIA-Katalysatoren am Ende der Auspuffanlage, die Serien-Kats würden die Dauer-Vollgas-Exzesse nicht lange mitmachen. Und natürlich werden spezielle Rennreifen vom Partner „Pirelli“ gefahren.

Wer am mit 50.000 € dotierten GT86 Cup teilnimmt, kann nicht nur die Preisgelder abräumen, sondern bekommt auch Sonderkonditionen für die Rennreifen und andere Ersatzteile eingeräumt. Für jeden Klassensieg bekommt das Siegerfahrzeug zudem einen Satz Pirelli-Rennreifen geschenkt.

TG Toyota 02 GT86 Cup VLN

Toyota belebt mit dem GT86 Cup die Klasse des echten Motorsports mit einem extrem agilen Rennfahrzeug. Dank dem niedrigen Schwerpunkt des Boxermotors und dem Heckantrieb ist der „nur 200 PS“ starke GT86 trotz seiner Serien-Leistung ein attraktiver Rennwagen der enorm viel Dynamik für seine Piloten verspricht.

Um den Einstieg in den Motorsport zu erleichtern, bietet Toyota sogar ein Finanzierungsmodell für den GT86 an. Mehr zu den Details der Finanzierung und mehr Informationen zum Cup – in der Toyota Cup-Broschüre. [klick] 

 

Impressionen – Toyota GT86 – VLN 2013

Toyota Driving Pleasure – Fahrspaß auf japanisch

Und gerade als man gedacht hat, der größte japanische Automobilbauer würde in der politisch korrekten automobilen Langeweile verenden, macht es „Ka-Bumm“ und „Bäng“ und auf die Bühne tritt der Toyota GT86. Auch wenn das Wort „Fahrspaß“ ein deutsches Wort ist – eine Erfindung aus Deutschland ist „Fahrspaß“ an sich nicht … oder?

Fahrspaß auf japanisch

Boxermotor, 200 PS, Heckantrieb und ein fairer Preis von um die 30.000 € – fertig ist der Fahrspaß-Heiland für eine breite Schicht an Fahrspaß-Süchtigen. In meinem Blog habe ich beschrieben, wie viel Spaß der GT 86 beim fahren verursacht.

Fahrbericht Toyota GT 86

Und zum Glück hat sich Toyota, neben den nachhaltigen und den Umwelt schonenden Hybrid-Fahrzeugen, noch auf eine zweite Eigenschaft besonnen. Und so sprach der CEO, Akio Toyoda in seinen eigenen Worten:

„Wenn es keinen Spaß macht, dann ist es kein Toyota.“

Der GT 86 ist dabei nur die offensichtlichste Variante der „Fahrspaß-Offensive“ aus Japan. Auch bei den anderen Modellen besinnt sich der Hersteller aus Japan auf alte Tugenden.

Toyota GT86 Drift

1.) Der GT86 – Driften muss er

Zugegeben, viel Sinn macht der Drift auf der nassen Kreisplatte nicht. Aber dafür umso mehr Spaß 🙂 Einlenken, Gasstoß, gegenlenken. So die Theorie. Doch das leichte Gefälle der Kreisbahn und der wechselnde Fahrbahnbelag lässt die Übung schwieriger werden, als zunächst gedacht.  Während auf trockenem Asphalt die Hinterachse des GT86 genug Grip aufbaut und man einen Drift nur unter Einsatz von roher Gewalt einleiten kann, lässt die bewässerte Betonplatte launige Driftwinkel zu. Während der Instruktor nach der 33.ten Runde im Drift gelangweilt und mit leichtem Drehwurm vom Hütchen-Kreis Abstand nimmt, erkennt man die Drift-Novizen am impulsiven 180° Dreher. Einmal, zweimal und mit ein wenig Talent ist der dritte Versuch gut für die erste halbe Runde um die Hütchen.

Beim dritten Versuch schaffe ich die vollständige Runde, bevor mich die wechselnden Gripverhältnisse aus der kontrollierten Querfahrt reißen.  Gegen Abend und mit einem verrenkten Hals sperre ich meinen Ehrgeiz wieder in den Kofferraum und gebe auf. Trotz zigfacher Anläufe will es mir nicht klappen, mehr als eine ganze und eine halbe Runde im Kreis zu driften. Bevor der GT 86 die Fahne schwenkt, weil ich ihn mit immer neuen Experimenten im Drift halten will,  lasse ich die Kollegen an das Steuer.

Lexus GS im Slalom sicht von hinten

2.) Lexus GS – Elchtest für Fortgeschrittene

Den Drehschalter auf „Sport“. Elektronische Fahrprogramme, ist das nicht nur Placebo für das Autofahrer-Hirn?  Auf einer Slalom-Strecke zwischen den üblichen rot-weißen Hütchen lässt sich schön erfahren, welchen Nutzen so ein kleiner „Schalter“ haben kann. Der große GS der Toyota-Tochter Lexus ist nicht bekannt für seine unnatürliche Fahrwerkshärte und Pseudo-Sportlichkeit und belässt man den Schalter im Comfort-Modus schiebt der üppig motorisierte GS bei schnellen Richtungswechseln auch früh über die wimmernden Vorderräder nach außen. Fahrspaß ist anders. Ein Dreh am Wählschalter, Sport+ und ein deaktiviertes ESP lassen dann plötzlich völlig neue Talente zu Tage treten. Nein, leichter wird der GS dadurch nicht, aber die dynamische Dämpferverstellung zeigt, die Disziplin „Handling“ wurde nicht vergessen und auf Knopfdruck macht auch in der großen GS-Limousine der wilde Pylonen-Tango wieder Spaß.  Im Gegensatz zum Drift-Ausflug mit dem GT86 ist der Lern-Effekt hier wesentlich direkter: Einen Elch muss der GS nicht fürchten – im Gegenteil um dieses Nordische Rind würde der Lexus Kreise fahren.

Das ist kein Toyota Auris, sondern ein Rallye Corolla, gefahren von Isolde Holderied. - Fahrspaß in purer Form.
Das ist kein Toyota Auris, sondern ein Rallye Corolla, gefahren von Isolde Holderied. – Fahrspaß in purer Form.

3.) Auris – Spurwechsel für Profis

Je steifer die Karosserie, desto aktiver das Auto. Ein gutes Fahrwerk ist nicht alles, denn wenn die Karosse sich verwindet, dann können sich die Dämpfer des Fahrwerks noch so viel Mühe geben, das Fahrverhalten wird indirekt und schwammig. Im Vergleich von altem zu neuen Auris merkt man den Entwicklungsschritt. Was bei der normalen Testfahrt nicht so heraus kommt, nämlich die neue, direktere Reaktion auf Lenkbefehle und die damit verbundene agilere Straßenlage, das kann im Vergleich von alt gegen neu sehr gut erfahren. Der neue Auris wechselt im Vergleich zum Vorgänger deutlich agiler die Fahrspuren und liefert dabei ein besseres Feedback. Auch diese Arbeit im Verborgenen der Karosserie zählt also zu den Grundlagen um Autos die „Freude am fahren“ beizubringen.

Toyota RAV4 Allrad IADS

4.) RAV4 – Allrad für mehr Fahrspaß

SUV-Modelle haben einen konstruktionsbedingten Nachteil. Aufgrund der Bodenfreiheit und des hohen Aufbaus liegt ihr Schwerpunkt deutlich höher als bei Limousinen. Das sorgt für mehr Seitenneigung und heftigere Lastwechselreaktionen. Ein agiles Fahrverhalten kann man jedoch per Trick hinbekommen. Im neuen RAV4 haben die Toyota-Techniker den Allradantrieb zum „Fahrdynamik-Manager“ hochgerüstet. Das IADS getaufte System steuert nicht nur die Verteilung der Antriebsmomente zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern bezieht auch den Lenkwinkel der Vorderräder, die elektrische Servolenkung und die ESP-Kontrolle mit in seine Regelmechanismen ein. Der Fahrer ist so in der Lage, neben dem normalen Kraftstoff sparenden Frontantrieb auch eine dynamischere Kraftverteilung mit mehr Last auf der Hinterachse zu aktivieren. Was sich alles recht kompliziert an hört, lässt per Knopfdruck das lästige untersteuern bei dynamischer Fahrt auf ein Minimum reduzieren.

Diese vier Beispiele zeigen deutlich welches Ziel man bei Toyota verfolgt. Weg vom „nur öko-Hybrid-Hersteller“ wieder hin zu einem Autokonzern der Fahrzeuge anbietet, die ökologisch nachhaltig sind – vor allem aber Spaß beim fahren machen.

Und ich bin froh Mr. Toyoda recht geben zu dürfen – das war Fahrspaß auf japanisch.

 

 

 

 

Mit Vollgas durch die grüne Hölle – GT86 im Rahmen der VLN

Der TMG GT86 Cup geht weiter. Die zu Saisonbeginn ins Leben gerufene Rennserie für den Toyota Sportwagen GT86 wird bis 2015 im Rahmen der VLN-Meisterschaft am Nürburgring fortgesetzt. Jeder VLN-Lauf zieht regelmäßig mehr als 200 aktive Rennfahrer an. Der TMG GT86 Cup ist ein maßgeschneiderter Wettbewerb, speziell für den Rennwagen GT86 CS-V3.

In der laufenden Saison zeigen die seriennahen Sportwagen bereits in packenden Rennen ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Die Cup-Teilnehmer haben in unter zehn Minuten die berühmt-berüchtigte Nordschleife absolviert und eindrucksvoll ihr fahrerisches Talent belegt.

Die Teilnehmer der exklusiven Toyota Rennserie kämpfen auf der traditionsreichen Eifel-Rennstrecke um attraktive Prämien und Preise in einer Gesamthöhe von 50.000 Euro und erhalten eine professionelle Streckenbetreuung. Reifen und Ersatzteile können sie direkt vor Ort zu Sonderkonditionen beziehen. Die Einschreibegebühr von 2.500 Euro beinhaltet außerdem viele Zusatzleistungen wie einen exklusiven Zugang zum Technikzentrum der Toyota Motorsport GmbH in Köln. Auch 2014 und 2015 können die Cup-Rennfahrer beim 24-Stunden-Rennen teilnehmen. Das Toyota Swiss Racing Team konnte beim 24-Stunden-Rennen, das nicht zum Rennkalender gehört, sogar den Klassensieg in der V3-Kategorie holen.

Weitere Informationen zum TMG GT86 Cup sind online unter www.gt86-cup.com erhältlich.

 

Quelle: Toyota Presse

Toyota GT 86 Technische Daten im Überblick

Toyota GT 86
Verkaufsstart: 2012
Motortyp: Vierzylinder-Boxermotor, 16 Ventile, Saugrohr- und Direkteinspritzung D-4S, DOHC, Saugmotor
Hubraum in ccm³: 1.998
max. Leistung bei min-1: 147 kW / 200  PS bei 7.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 205 Nm bei 6.400 bis 6.600 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Heckantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 6-Gang manuelles Getriebe
Getriebeart, optional: 6-Gang Wandler
Leergewicht: 1.305 – 1333 kg
maximale Zuladung: 340 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 7,6 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 226 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: 231 km/h
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 7,8 l / 100 km Super Plus
CO2-Emission, kombiniert: 181 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: F
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  10,4 l / 100km
Normverbrauch außerorts  6,4 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  7,8 l / 100km
km-Stand Testbeginn:  1.100
km-Stand Testende:  2.500
Bereifung: Sommerräder 215/45-17
Garantie: 3 Jahre – 100.000 KM
Basispreis: 30.450 € – 6-Gang manuell / 32.000 € 6-Gang Automatik

GT 86 Schnauze

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Start |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Fahrbericht des Toyota GT 86 auf dem Blog von Can Struck: bycan und der GT86

Vorstellung  Toyota GT 86 – Technikreihe

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Toyota GT 86 – Fahrbericht Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 des Toyota GT 86 Fahrbericht: [zum Anfang]
Der GT 86 ist nicht das Nummer 1 Auto für die Familie oder für den geschäftlichen Alltag. Der GT 86 zeigt sich dann von seiner besten Seite, wenn man nur  „aus Spaß“ hinter das Lenkrad steigt, den Boxermotor startet und das echte Fahrvergnügen erleben will.

Toyota GT 86 im Drift

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Vorteile:

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  • Extrem handlich
  • Wundervoll am Gas hängender Motor
  • Perfekte Straßenlage

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Nachteile:

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  • Sitzposition könnte noch niedriger sein
  • Leistung hat man nie genug

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Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß: 8.4 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  7.6 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust: 11.8 Liter auf 100 KM

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[checklist]

Dafür liebt man den Toyota GT 86:

  • Der Toyota GT 86 bringt den puren, den unverwässerten Fahrspaß zurück und bleibt dabei preislich vollkommen im Rahmen!

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Toyota GT 86 Front ansicht teil fahrbericht

Das habe ich am Toyota GT 86 vermisst:

  • Nichts. Der GT 86 ist eine perfekte Kombination aus gute Laune Auto und Landstraßen-Brenner.

 

Bewertung:

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Komfort – 13 von 25 Punkten

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  • Federung leer:  4 von 5 Punkten
  • Federung beladen:  2 von 5 Punkten
  • Fahrgeräusche innen: 3 von 5 Punkten
  • Serien-Ausstattung: 3 von 5 Punkten
  • Assistenzsysteme: 1 von 5 Punkten

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Fahrverhalten – 23 von 25 Punkten

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  • Kurvenhandling: 6 von 6 Punkten
  • Stabilität V/Max:  6 von 6 Punkten
  • Fahrspaß subjektiv: 3 von 3 Punkten
  • Beschleunigung: 2 von 4 Punkten
  • Grenzbereich: 6 von 6 Punkten

[/arrowlist]

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Kosten – 19 von 25 Punkten

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  • Grundpreis: 6 von 6 Punkten
  • Aufpreisliste:  4 von 6 Punkten
  • Verbrauch: 5 von 6 Punkten
  • Wartung: 2 von 3 Punkten
  • Wertverlust: 2 von 4 Punkten

[/arrowlist][/one_half]

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Antrieb – 22 von 25 Punkten 

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  • Laufkultur des Motors: 5 von 6 Punkten
  • Beschleunigung: 4 von 5 Punkten
  • Höchstgeschwindigkeit: 4 von 4 Punkten
  • Getriebe: 4 von 4 Punkten
  • Traktion: 5 von 6 Punkten

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Fakten:

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  • Modellbezeichnung: Toyota GT 86
  • Ausstattung:  6-Gang
  • Testwagenpreis: 30.990 €
  • Kilometerstand:  1.500 km

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  • Hubraum: 1.998 ccm³
  • Bauart: 4-Zylinder Boxermotor
  • Leistung:  147 kW – 7.000 Umdrehungen
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Heck

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Fahrbericht GT 86 Fazit

Punktzahl gesamt: 77 / 100 Punkten

Toyota GT 86 –  Das Fazit:

Ein sportliches 2+2 Coupé mit echten Talenten für den sportlichen Ausritt über Asphaltbahnen und das alles zu einem finanzierbaren Preis. So oder ähnlich muss es im Lastenheft des GT 86 gestanden sein, als die Truppe aus Toyota und Subaru-Profis ans Werk ging.

Ziel erreicht. Der GT 86 ist meine Fahrspaß-Helden des neuen Jahrtausends, ein Auto das den Glauben an den bezahlbaren, puren Fahrspaß zurück gebracht hat. Eine Reinkarnation für Fahrspaß-Gläubige.

… zu den technischen Daten… >>>

Start |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Vorstellung  Toyota GT 86 – Technikreihe

Der GT86 bei AutophorieDer GT86 bei veight.de

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Toyota für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

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Toyota GT86 Fahrbericht

Der Glauben an echten Fahrspaß zu einem bezahlbaren Kurs, der war schon fast verschwunden. 

Die Wiedergeburt des puren Fahrspaß

Ausgerechnet Toyota. Jahrelang hat man sich beim größten Japanischen  Automobil-Hersteller darauf konzentriert, mit Hybrid-Fahrzeugen die Welt zu verbessern und Waldorf-Lehrern einen argumentativ erklärbaren,  fahrbaren Untersetz zu verkaufen.  So die Wahrnehmung. Hybrid? Das macht Toyota. Nachdem sich Lexus (Toyota-Tochter) mit dem Supersportwagen LFA ein Denkmal setzen durfte, gibt es seit einem Jahr auch bei Toyota wieder einen echten Sportler. Aber nicht nur für Superreiche. Ein Fahrspaß-Garant für jedermann. Nur 200 PS stark – aber Fahrspaß wie ein ein ganz Großer. 

Toyota GT 86 Logo

Im Fahrbericht:

Toyota GT 86

Der Fahrspaß-Streber

Frontmotor, Heckantrieb und ein niedriger Schwerpunkt sorgen für klassischen Fahrspaß.

Das pure, das sportliche, das wirklich dynamische Auto fahren. Das haben wir doch schon lange verlernt. Immer größer, immer komfortabler und vor allem auch immer schwerer. Unsere Autos haben sich zu fahrenden Wellness-Oasen entwickelt und wer tagtäglich damit im Stau steht, der freut sich über die Möglichkeit der Massagefunktion in den Sitzen, über Wlan-Hotspots und mobiles Entertainment.

Doch was passiert wenn der Hybride-Alleskönner, die Dampfsauna auf vier Rädern plötzlich nicht mehr im Stau steht? Wenn eine freie, eine kurvige, eine erregende Berg- und Talbahn vor dem Kühlermaul in Erscheinung tritt?  Der Wunsch nach einem direkten Fahrwerk, nach einer unverblümt agierenden Lenkung, nach dem unmittelbaren Griff in die Schaltbox erwacht in meinem Autofahrer-Herzen und ich wünsche mir einen Partner für die Ausfahrt – wie ich ihn im GT 86 gefunden habe. Direkt. Ehrlich. Auch ein wenig ruppig, aber immer fair und mit 100 % Leistungswillen bei der Sache.

Toyota GT 86

Toyot 03 GT86 Werksfotos

Klassisches Layout

Eine lange flache Haube, darunter das Vierzylindrige-Boxer-Aggregat ohne Aufladung. Schmale A-Säulen, ein dynamischer Coupé-Dachbogen und ein kurzes Heck mit kleinem aufgesetzten Flügel. Dazu ein möglichst langer Radstand (2.57 m) der die Überhänge vorne und hinten kurz werden lässt. Die vorderen Kotflügel mit prägnanten Ausformungen betonen die kraftvolle Seitenlinie und fertig ist der Sportwagen-Klassiker. GT 86 – ein Fahrzeug das im Namen die Hommage an einen anderen Klassiker aus dem Hause Toyota trägt (zum AE86 auf Wiki). Zugleich ist die 86 auch das Bohrungsmaß und der Hub der vier Zylinder in Millimeter.

Auch die beiden Auspuffrohre am Heck stehen zur 86. Mit 8.6 Zentimeter Durchmesser sind die beiden Rohre eine deutliche Ansage an den Willen zur freien Kraftentfaltung des drehfreudigen Boxermotors.

Toyota bietet den GT 86 auch mit einer 6-Stufen Automatik-Box an, für Puristen ist es jedoch keine Frage – der „echte“ GT 86 wird mit 6-Gang Schaltgetriebe ausgerüstet.

Es gibt nur ein Antriebslayout für klassische Sport-Coupés: Motor vorne, Antrieb hinten. Der GT 86 macht keine Ausnahme.   Mit einem Leergewicht von knapp über 1.300 kg zeigt sich der Nippon-Sportler auch auf der Waage in einem Top-Zustand.

cockpit Klimaanlage GT86

Knackig, straff und immer ehrlich.  Das Fahrwerk des GT 86 ist trocken und knackig abgestimmt ohne dabei so hart zu sein, dass man die Farbe der Begrenzungslinie beim überfahren heraus lesen könnte. Die elektromechanische Servolenkung spielt den Part des Befehlsempfängers mit Bravour. Links, rechts, weite Bögen, enge Radien – der Toyota GT 86 spielt auf kurvigen Straßen das ganze Potential seines perfekten Grundlayouts aus.

Wer es darauf anlegt und die vollständig abschaltbare Fahrdynamik-Hilfe VSC deaktiviert, der lässt den GT 86 in launigen Driftwinkeln über die Asphaltbahnen wedeln. Vollständig abschaltbares ESP.  Das alleine zeigt, wie überzeugt der Hersteller vom Konzept und der Eigendynamik des GT 86 ist.

Motorraum Boxermotor GT86

Zwei Liter Boxer – Zweihundert PS

Die ersten Meter im GT 86 enttäuschen den vom Drehmoment-Schwall moderner Alltags-Diesel verwöhnten Magen des Auto-Testers.  Wo ist der Schub? Es macht viel brumm, aber wenig bumms. Das war mein erster Kommentar nach wenigen Kilometern im GT 86. Die Drehmoment-Völlerei aufgeladener Motoren hat mein persönliches Beschleunigungs-Empfinden durchaus nachhaltig versaut und so braucht es ein wenig, bis ich die Talente des frei saugenden Boxermotors würdigen konnte.

Wie früher. Immer schön die Drehzahlleiter hoch. 

Zusammen mit Subaru hat Toyota einem ungewöhnlichen Motorenkonzept den Weg in die große Welt ermöglicht. Einen frei saugenden Boxermotor, das findet sich sonst nur noch in Zuffenhausen. Ein Boxermotor ist flacher und kürzer als der Standard-Reihenvierzylinder und seine geringeren rotierenden Massen lassen Boxermotoren eine ihnen typische Drehfreude zuteil werden.  Ideale Voraussetzungen für den Einsatz in einem sportlichen Auto.

Motordaten:

Leistung:

200 PS

Kraft:

205 Nm

Leistungsgewicht:

6,75 kg/PS

Cockpit GT 86

Kommando-Zentrale

2+2  Theoretisch ist der GT 86 ein Viersitzer. Praktisch sind die Sitzmulden in Reihe zwei nicht einmal für Kleinkinder geeignet. Was aber nicht weiter tragisch ist. Das Konzept von der reinen sportlichen Fahrfreude ist für zwei Insassen auch deutlich leichter umzusetzen. Das Leistungsgewicht des GT 86 ist aufgrund der überschaubaren Motorleistung weniger beeindruckend und jeder weitere Mitfahrer würde negativ in die Bilanz fallen.

Hinter dem griffigen Drei-Speichen Lenkrad fühlt man sich gut aufgehoben, typisch japanisch könnte die Sitzposition noch ein Stück tiefer sein. Aber das sage ich über fast jedes Auto. Die Sitze sorgen dafür, dass sich die Insassen eng mit dem Fahrzeug verbunden fühlen. Kritik am Hartplastik im schicken schwarz? Wen kümmert schon die Ausstattung im Innenraum, wenn der Boxermotor kehlig unter der Haube rumort und die sich Hinterräder griffig durch den Asphalt fräsen?

So ein wenig sportliche Eleganz wurde durch die Kippschalter-Reihe unterhalb der Klima-Bedienung erreicht. Und wären die Schalter nicht nur lackiertes Plastik, sondern aus Aluminium, sie fänden sogar positiv Erwähnung in meiner Rückschau. Aber so.

Vorteile – Nachteile – Fazit .. auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Vorstellung  Toyota GT 86 – Technikreihe

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24h 2013 – Toyota GT86

Als die Eifel zum 24-Stunden Rennen rief, hörten dies gleich eine ganze Handvoll Toyota GT86 und kamen zur Hatz durch die grüne Hölle.  Stellvertretend für alle GT86 möchte ich hier die folgende 3 Startnummern vorstellen:

  • 136
  • 209
  • 212

Mit der 136 am Start:  Gazoo Racing mit den Fahrern: Takayuki Kinoshita, Kumi Sato, Hisashi Yabuki und Yasou Hirata. Bereits im ersten freien Training nutzte man hier die Zeit um die Grenzen der Physik des sportlichen GT86 ausgiebig zu testen. Die heftige Kaltverformung begleitete die Startnummer 136 dann auch das gesamte Rennen. Das Qualifying konnte man auf Platz mit einer 10:18,788 auf Platz 125 von 175 Fahrzeugen beenden. Deutlich erfolgreicher das Rennergebnis mit Platz 64 Gesamt und Platz 2 in der Gruppe der SP3 Fahrzeuge!!

Mit der 209 am Start in der Klasse „V3“, das Team von Dörr Motorsport und den Fahrern Maximilian Sandritter, Markus Grossmann und den zwei AutoBild-Journalisten Guido Naumann und Dirk Möller-Sonntag. Auch wenn es ohne Kaltverformung durch das Training ging – wirklich erfolgreich war man mit Startplatz 150 und einer Top-Zeit von 10:46,035 noch nicht.  Das Rennen beendete man auf einem Platz 97 im Gesamt-Ranking und einem Platz 4 in der Klass V3.

Mit der 212 am Start das Team von Toyota Swiss Racing mit den Piloten Frederic Yerly, Michael Flehmer, Mark Giesbrecht und Zoran Radulovic. Das Quali beendete man auf dem Gesamt 129. Startplatz und das Rennen auf Platz 108. Auf dem Foto sieht man auch schön, das dieses Rennen nicht ganz „Kontaktfrei“ ablief. Der GT86 scheint hier jedoch einiges auszuhalten. In der Klasse V3 kam das Team mit der 212 sogar noch auf Platz 6 an!

Und wie es zur Kaltverformung im Falle des 212er Toyota kam, sieht man in diesem Video:

Fahrer gesucht Platz im Cockpit des Toyota GT86 bei der Langstreckenmeisterschaft VLN zu vergeben

Freude am Motorsport? Im Besitz einer nationalen A-Motorsport-Lizenz? Bereits Erfahrung auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings? Wer diese Fragen mit „ja“ beantworten kann und nicht älter als 28 Jahre ist, kann sich jetzt bei der Toyota Motorsport GmbH (TMG) zur kostenlosen Teilnahme an der Langstreckenmeisterschaft VLN bewerben.

16 Mitarbeiter von TMG mit Sitz in Köln haben sich zu einem hauseigenen, international besetzten Team zusammengeschlossen und suchen noch einen Mitstreiter am Steuer eines Toyota GT86 CS-V3 in der V3-Klasse. „Dass der GT86 für den Einsatz in der ‚Grünen Hölle’ perfekt geeignet ist, wurde bereits durch den V3-Klassensieg in der vergangenen Saison unter Beweis gestellt.“ so Erik Wilhelmi, Projektleiter und Senior Design Engineer Composite.

Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 7. April 2013. Geeignete Kandidaten werden zum VLN-Rennen am 12. und 13. April 2013 eingeladen. Die kompletten Teilnahmebedingungen, weitere Informationen zur Fahrer-Sichtung und die Bewerbungsunterlagen sind als Download unter http://www.toyota-motorsport.com/images/tmg/2503.pdf verfügbar.

Genf 2013: Toyota FT-86 Studie

Mit einer offenen Variante des GT 86 – noch als Studie mit dem Namen FT 86 – präsentiert sich der Toyota-Stand auf dem Automobilsalon in Genf.

Ein sportlicher 2+2 Sitzer mit 200 PS und viel Frischluft-Vergnügen. Meine Meinung: Sofort bauen!

Toyota Studie FT-86 – Genf 2013

Diese Studie wird nicht lange „eine Studie“ bleiben, da bin ich mir sehr sicher. Die „oben ohne Variante“ des Toyota GT-86 dürfte in etwa ebenso viele, oder mehr Fans begeistern, als der neue Breitensportler aus dem Hause Toyota ohnehin bereits geschafft hat.

Offiziell wartet man die Publikumsreaktionen ab – ich sage: Dieser FT-86 muss gebaut werden!

Wie die geschlossene Variante, wird auch die „Oben offen“ Version ein 2+2 Sitzer sein. Das Verdeck soll als Stoffdach ausgeführt werden und eine Glasscheibe für das Heckfenster erhalten.  Leistung und Fahrwerte sollen ähnlich bleiben, da der GT-86 bereits besonders steif ausgeführt wurde und eine Cabrio-Version keinen großen Gewichtszuwachs mit sich bringen sollte.

Ich will! 😉

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Toyota Werbung Yaris Hybrid

Toyota Yaris Trend und GT 86 im Blick!

Als besonders dynamische und charaktervolle Variante stellte Toyota auf dem Pariser Automobilsalon 2012 (29. September bis 14. Oktober) den Yaris in der neuen Ausstattungsstufe „Trend“ vor. Auf eine junge und Design-affine Zielgruppe zugeschnitten, weist der Yaris Trend eigenständige Karosseriemerkmale sowie neue Farben und Stoffe für den Innenraum auf.

So verleihen verchromte Elemente in den Einfassungen der Haupt- und Nebelscheinwerfer der Frontpartie einen stilvollen und hochwertigen Auftritt. In der Seitenansicht hebt sich der Yaris Trend von den anderen Modellversionen durch schwarze B- und C-Säulen ab, die zugleich seine sportliche Seite betonen. Verchromte Außenspiegel und seitliche Zierleisten sowie zweifarbige 16-Zoll-Leichtmetallräder in exklusivem Design mit geschliffenen Oberflächen unterstreichen den eigenständigen Charakter des Yaris Trend. LED-Rückleuchten und ein Dachspoiler komplettieren das Design der neuen Ausstattungsstufe.

Im Innenraum wurde die Geometrie der Mittelkonsole geändert und die mit Soft-Touch-Material bezogene Armaturentafel sowie die oberen Bereiche der Türverkleidungen sind in Weiß gehalten, um die horizontale Linienführung des Designs zu betonen. Ein gekürzter Schalthebel mit einem vergrößerten Schaltknauf verbessert die Ergonomie und setzt zugleich mit lackierten Applikationen und ockerfarbenen Ziernähten visuelle Akzente, die perfekt mit dem neuen Innenraum-Design harmonieren.

Der Wählhebelknauf der Ausführungen mit Multidrive S Getriebe trägt im Yaris Trend ebenfalls ockerfarbene Ziernähte sowie einen weiß lackierten Einsatz. Passend zum Design von Armaturentafel und Schalthebel erhielt das Lenkrad glänzend weiße Einfassungen für die Audio-Bedienelemente sowie ockerfarbene Ziernähte.

Einen weiteren markanten Akzent im Schwarz und Weiß dominierten Innenraum des Yaris Trend setzen die Sitze des neuen Modells. Die oberen Sitzwangen tragen Bezüge aus einem neuen, perlweißen Bezugmaterial in Leder-Anmutung mit ockerfarbenen Ziernähten. An den Kopfstützen kommt auf dem deutschen Markt schwarzer Stoff zum Einsatz und es wird auf das graphische Dekor innen und außen verzichtet. Zudem zeichnet sich der Yaris Trend durch ein eigenständiges, in Schwarz und Weiß gehaltenes Kombinationsinstrument mit ockerfarbenen Akzenten aus.

Der neue Yaris Trend ist in Verbindung mit dem 1,0-Liter VVT-i Benzinmotor und dem 1,33-Liter Dual-VVT-i Benziner verfügbar und kommt Anfang 2013 auf den deutschen Markt.

Toyota GT863_Fahrwerk

Ein weiteres Highlight am Toyota Stand in Paris ist der Sportwagen GT86 mit dem neuen Zubehör der TRD Performance Line. TRD (Toyota Racing Development) entwickelt seit 1954 Tuning-Komponenten für Toyota Fahrzeuge in Japan; erstmals werden TRD-Teile zur Optimierung von Leistung und Aerodynamik nun auch in Europa angeboten. Dazu zählen unter anderem Front- und Heckspoiler, Seitenschweller, ein Stoßfänger hinten mit integrierter Heckschürze und ein Heckdiffusor aus rostfreiem Stahl, der den Auftrieb reduziert und die Stabilität des Geradeauslaufs verbessert.

Für optimale Performance auf Straße und Rundstrecke sorgen darüber hinaus ein voll einstellbares Sport-Gewindefahrwerk, ein Stabilisator-Kit und eine Domstrebe aus Kohlefaser. Zur weiteren Minimierung der Karosseriebewegungen ist ein zusätzliches Set aus Fahrwerksstreben im Programm. Branchenweit erstmals angeboten wird ein TRD Tür-Stabilisator, der den Spalt an den Türen im Bereich der Schlossplatte minimiert und die Torsionssteifigkeit der Karosserie dadurch noch einmal signifikant erhöht. Auch der Innenraum kann weiter modifiziert werden, etwa durch einen Startknopf auf der Mittelkonsole und einen verkürzten, mit rotem Leder bezogenen Sport-Schaltknauf.

Alle Bestandteile der TRD Performance Line für den neuen GT86 lassen sich auch einzeln bestellen. Weitere Einzelheiten gibt Toyota auf dem Automobilsalon in Paris bekannt.

Meine Meinung:

Toyota macht derzeit alles richtig, einen sportlichen Zweitürer zu einem erschwinglichen Preis, der zudem trotz der überschaubaren Leistung für Emotionen sorgt! Dazu der Konzernweite spagat, hinüber zu den Öko-Modellen der Hybrid-Baureihe! Mit dem Make-Up für die Modelle Yaris und GT86 bleibt Toyota damit dem neuen Weg aus „Spaß, Emotionen und Öko-Image“ treu. Das kann man nur als „perfekt“ bezeichnen!

Text & Foto: Toyota Presse

Toyota002 Gt86-CS V3

Motorsport: Toyota GT86 Cup im Rahmen der VLN

Die VLN-Saison 2013 dürfte extrem spannend werden. Alle Zeichen stehen auf eine besonders unterhaltsame und sehr interessante Motorsport-Rennserie, die da „immer wieder Samstags“ am Nürburgring und vor allem über die Nürburgring-Nordschleife statt finden wird.

Eigene Rennserie für den Toyota GT86

Nachdem bereits Opel vor ein Tagen von einer eigenen Rennserie im Rahmen der VLN sprach, über den Opel Astra GTC OPC Cup, wird nun auch der Automobil-Gigant Toyota am Nürburgring eine eigene Serie starten.

In beiden Fällen ist es eine absolute Bereicherung die man vor Ort in spannenden Rennen verfolgen kann. Toyota weist zurecht auf die Zuverlässigkeit des GT86 in über 7.000 zurück gelegten Testkilometern hin und die enorme Ausprägung seiner sportlichen Ader hat der GT86 je bereits mehrfach beweisen können.

Die Fahrzeuge für den GT86 Cup werden in der V3-Klasse der VLN einsortiert und zugelassen für die Cup-Wertung sind die Fahrzeuge des Typs: GT86 CS-V3. CS steht für Clusport und ermöglicht den relativ preiswerten Einstieg in die Motorsport-Welt. Der GT86 CS-V3 ist ab sofort zu einem Preis von 45.815 € bei der Toyota Motorsport GmbH erhältlich.