Team Walkenhorst gewinnt den vierten VLN-Lauf!

Es ist der erste Laufsieg für das Team Walkenhorst „powered by Dunlop“ und es ist ein überzeugender Gesamtsieg für die GT3-Rennreifen aus Hanau. Damit ist die Marke Dunlop wieder zurück bei der Musik! 

Ausführlicher Rennbericht folgt!

VLN 2015 – Lauf 3: Start, Feuer, Sieg!

Es ist das typische Eifelwetter, vormittags Regen, dann Sonne, Wolken und alles bei kühlen Temperaturen. Dieser dritte Lauf ist insgeheim der Saisonauftakt des VLN-Jahres, waren zuvor die Rennen geprägt von den Werksteams und deren Vorbereitung auf das 24h-Rennen- trumpfen nun die auf, die ohne die ganz großen Budgets in die Eifel reisen. 

Start-Ziel-Feuer-Sieg! Die Frikadelle gewinnen zum fünften Mal in der Eifel

Von der Pole zum Sieg, sowas nennt man eigentlich einen Start-Ziel-Sieg, wenn dazwischen nicht die Dramatik eines brennenden „Frikadelli-Porsche“ in der Boxengasse gewesen wäre. Es war keine Stunde mehr zu fahren als beim 57. ADAC ACAS H&R Cup der in Führung liegende Frikadelli Porsche in der Boxengasse Feuer fängt. Doch das Team behält einen kühlen Kopf und der Porsche fährt mit kaum merklicher Verspätung aus der Box heraus. Der Porsche wird gelöscht, der letzte Boxenstopp abgehandelt.

An der Spitze wurde es danach noch ein Mal richtig eng. Der von Startplatz 2 in das Rennen gestartete Wochenspiegel-Porsche konnte nach zwei Runden die Führung von Sabine Schmitz im Frikadelli Porsche übernehmen, fliegt dann jedoch spektakulär im Bereich „Einfacher GP-Strecke“ ab.

Das Rennen für den Wochenspiegel-Porsche damit beendet.

Am Ende robben sich die Black Falcon Jungs „Gerwin“, Metzger und Eng im Porsche 911 Cup GT3 auf Platz 2 und lassen nur eine überschaubare Lücke zum Sieger-Team.

VLN lauf 3 03 2015

VLN ohne Werks-GT3-Übermacht bedeutet vor allem auch, ein Auge für die Cup-Klassen zu haben:

Zum Beispiel die Toyota GT86:

Schon am Samstagvormittag, bei noch teilweise feuchter Strecke war Arne Hoffmeister schnellster Fahrer im Feld der Toyota-Piloten und stellte den GT86 mit der Startnummer 534 mit einer Zeit von 11.12,307 Minuten auf die Pole-Position. „Wir sind gleich zu Beginn der Qualifikation schnell rausgefahren und hatten noch recht gute Bedingungen. Als es dann stärker zu regnen begann war klar, dass unsere Zeit nicht zu schlagen sein würde“, beschreibt Arne Hoffmeister die Situation. Im Rennen bei perfekten äußeren Bedingungen ging dann sein Teamkollege Fabian Wrabetz vom Start weg in Führung und baute diese Position kontinuierlich aus. „Als ich das Steuer übernahm, hatten wir bereits einen komfortablen Vorsprung. Ich konnte mich ganz darauf konzentrieren, meinen Rhythmus zu fahren und das Rennen zu kontrollieren“, berichtete Hoffmeister nach der Zieldurchfahrt. „Erst gegen Ende, als der Verkehr durch die vielen Ausfälle deutlich weniger wurde, habe ich noch einmal richtig Gas gegeben,“ lacht der 26-jährige Hobbyrennfahrer, der in 9.43,834 Minuten da auch die schnellste Rennrunde drehte.

„Super glücklich“ über Platz zwei war Olivier Muytjens, zumal der Belgier diesmal auf seine beiden verhinderten Stammpiloten „Brody“ und Bruno Barbaro verzichten musste. Als Ersatz heuerte er kurzfristig den VLN-erfahrenen Briten Joe Moore an. „Joe hat seine Sache richtig gut gemacht, obwohl er das Auto nicht kannte. Wir hatten heute einfach ein perfektes Rennen“, jubelte Muytjens nach der Siegerehrung.

In der Anfangsphase des Rennens konnte auch Kevin Hönscheid (WH Motorsport) im Kampf um einen möglichen Podiumsplatz mitmischen und war zunächst sogar erster Verfolger von Hoffmeister. In der dritten Runde kam es aber im Bereich Wehrseifen zu einem „unfreundlichen Feindkontakt“, wie Teamchef Wolfgang Hönscheid das Pech seines Sohnes umschrieb. Bei einem Notstopp wurde das vorne rechts an der Front beschädigte Auto mit viel Tape „geflickt“ und das Vater-Sohn-Duo erreichte danach immerhin noch auf Rang fünf das Ziel.

VLN lauf 3 02 2015

Und noch spannender, der mit Dunlop ausgerüstete BMW M235i Cup:

Hier fiel die Entscheidung erst in der letzten Runde. Am Ende hatte der BMW M235i mit Weidinger, Schrey und Ebertz die Niere vorne. Dahinter folgten Lesien, Jäger und auf P3 der BMW M23i mit der Startnummer #687. Beim Team Die Martino / Oberheim (#687) entschied der Tankstopp in der vorletzten Runde. Bei den knallharten Duellen über 4 Stunden reichte dieser letzte „Splash’n’Dash“ um den Sieg zu verpassen.  Dabei war die Klasse Cup 5 selbst nach fast 4 Stunden bei den Top 4 noch in einer Zeitspanne von nur 2.6 Sekunden unterwegs – da passen dann kaum mehr Autos rein.

Die BMW M235i bestreiten ihr Rennen alle auf den Einheitsreifen von Dunlop, und auch die restliche Technik ist identisch, hier entscheiden am Ende wirklich die Rennfahrer und das Team dahinter, über Sieg oder Niederlage.

Der nächste VLN-Lauf startet am 04.07.2015 – Wer noch nicht dabei war, sollte das dann endlich mal auf die eigene Agenda setzen, oder er schaut sich den Livestream des VLN-Laufes an

 

 

9 Tipps zur korrekten Reifen-Lagerung

Steht der Wechsel der Autobereifung an, stellt sich für die meisten Autofahrer jedes Jahr aufs Neue die Frage, wie die nicht benutzen Autoreifen am besten gelagert werden.

Wichtig: Eine korrekte Reifenlagerung ist wichtig, denn Autoreifen unterliegen auch dann einem gewissen Alterungsprozess, selbst wenn Sie nicht am Auto montiert sind.

Reifenlagerung unsere Tipps

  • Tipp 1: Der Luftdruck

Bevor Autoreifen eingelagert werden, sollte deren Luftdruck um 0,5 Bar höher sein, als der Hersteller vorgibt. Das liegt darin begründet, dass auch Reifen, die nicht in Gebrauch sind, mit der Zeit an Luft verlieren.

  • Tipp 2: Kennzeichnung der Reifen

Nach dem Demontieren der Reifen sollte deren ehemalige Position am Auto markiert werden. Bei der nächsten Reifenmontage, muss die Position der Reifen gewechselt werden, damit diese gleichmäßig abgefahren werden. Bei der erneuten Montage der Autoreifen ist es ratsam, dass die Reifen mit dem schlechteren Profil an der Vorderachse montiert werden. Die Autoreifen mit dem besseren Profil gehören nach hinten, da die Hinterachse für die Spurstabilität des Wagens zuständig ist.

  • Tipp 3: Überprüfung der Reifen

Bevor die demontierten Reifen eingelagert werden, muss der Zustand der Reifen und Felgen überprüft werden. Eventuelle Fremdkörper müssen entfernt werden! Bei Schäden an der Karkasse des Autoreifens, die zum Beispiel durch Beulen am Reifen angezeigt werden, kann es gefährlich werden mit dem Reifen zu fahren. Ein Austausch des oder der beschädigten Reifen ist unerlässlich! Des Weiteren sollte man vor der Einlagerung nicht vergessen, die Profiltiefe der Autoreifen zu prüfen. Der deutsche Gesetzgeber verlangt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Für die schnelle Ermittlung der Mindestprofiltiefe haben Reifenhersteller Erhöhungen mitten im Profil angebracht. Schließen diese mit dem Reifenprofil ab, wird es spätestens dann Zeit, neue Autoreifen zu kaufen.

Im Allgemeinen wird aber empfohlen, Winterreifen – auch Premium-Winterreifen wie die von Goodyear –  beim Erreichen einer Profiltiefe von vier Millimeter und Sommerreifen bei einem Mindestprofil von 3 Millimeter auszutauschen.

  • Tipp 4: Reifenreinigung

Frisch demontierte Autoreifen müssen vor der Einlagerung unbedingt gereinigt werden.

  • Tipp 5: Die Reifenlagerung

Sollen Reifen ohne Felgen eingelagert werden, werden diese stehend eingelagert. Bei Reifen mit Felgen ist das wiederum nicht der Fall. Kompletträder werden liegend direkt übereinander gelagert. Vor der Einlagerung muss wie unser erster Tipp empfiehlt, der Luftdruck um 0,5 Bar erhöht werden. Autoreifen dürfen auf keinen Fall auf einem mit Öl oder Benzin verschmutzen Boden gelagert werden, denn die Gummimischung würde durch das Öl/Benzin angegriffen und der Reifen beschädigt werden.

  • Tipp 6: Das Alter der Reifen

Vor der Reifeneinlagerung, sollte man sich die DOT-Nummern der einzelnen Reifen ansehen. Hierbei handelt es sich um eine vierstellige Nummer an der Seitenfläche der Autoreifen. Während die ersten beiden Zahlen für die Produktionswoche stehen, sagen die letzten beiden Ziffern etwas über das Produktionsjahr aus. Der ADAC spricht davon, dass Reifen nach acht Jahren ausgetauscht werden sollte. Vor allem bei Winterreifen sollte man nicht so lange warten, denn mit der Zeit wird nämlich die Gummimischung hart, wodurch der Grip dieser Reifen auf Schnee und Eis verloren geht. Ein Austausch der Winterreifen ist spätestens nach sechs Jahren fällig.

  • Tipp 7: Die Umgebungsbedingungen

Für die Reifenlagerung muss ein kühler, dunkler und trockener Platz gewählt werden.  Des Weiteren dürfen die Reifen dort weder mit Lösungsmitteln, ÖL noch Fett in Kontakt kommen. Auch eine direkte Sonneneinstrahlung auf die eingelagerten Reifen ist zu vermeiden.

  • Tipp 8: Kein Platz zur Reifeneinlagerung – es gibt Alternativen

Wer keinen passenden Platz hat, um Reifen einzulagern, dem stehen alternative Lösungen zur Auswahl. Mittlerweile gibt es verschiedenste Reifendienste und Autowerkstätten, bei denen Reifen und Felgen das ganze Jahr über gegen eine gewisse Gebühr eingelagert werden können.

  • Tipp 9: Der Reifenwechsel

Damit eine zu starke Abnutzung der Reifen verhindert wird, rät der ADAC, dass mindestens alle 10 000 Kilometer die Position der Reifen, abhängig von der Fahrweise, gewechselt wird. Wird die Position der Reifen regelmäßig gewechselt, können verschiedene Verschleißformen, wie z. B. die sogenannte Sägezahlbildung verhindert werden.

N24h – Die geilste Runde meines Lebens

Um mich jetzt zu verstehen, muss man folgendes wissen: Seit 1994 komme ich an den Nürburgring, habe hier die DTM erlebt, habe hier die Formel 1 gesehen und dennoch mein Herz an den Langstrecken-Pokal, früher mal die Veedol-Serie, jetzt die VLN, verpfändet. Und als ich 1997 zum ersten Mal zum 24-Stunden Rennen kam, die Lagerfeuer sah, die Autos hörte, den süßlichen Geruch von verbrannten Bremsbelägen und unverbranntem Benzin roch, da war es endgültig um mich geschehen. Motorsport ist ein Teil meiner automobilen Leidenschaft und die Nordschleife kenne ich von einigen Runden im Touristen-Verkehr. Das 24-Stunden-Rennen gehört seitdem zu meinen absoluten Pflicht-Terminen. Seit 2011 gibt es mein-auto-blog und nach einer paar Experimenten in Teamnähe 2003 und 2004 habe ich meine Position im Presse-Zentrum gefunden. Eigene Fotos machen, nahe am Geschehen sein und dann darüber berichten. 

Das 24-Stunden Rennen 2015 und die vermutlich „geilste Runde“ meines Lebens über die Nürburgring Nordschleife

Einmal im Jahr wird aus dem Zirkus am Nürburgring ein unvergleichlicher Rummelplatz. Einmal im Jahr fahren Rennfahrer durch ein Spalier von Fans, klatschen aus den Rennwagen heraus die Fans ab, spüren hautnah, ungefiltert und nur wenige Minuten vor dem Start zum härtesten Langstrecken-Rennen der Welt die Emotionen der Zuschauer. Es soll Rennfahrer geben, die in diesem Moment „Pipi in die Augen“ bekommen. Dem Feld vorneweg fährt ein Führungsfahrzeug. Darin – 2015 – ich.

Bereits 30 Minuten, bevor es auf die Einführungsrunde geht, stehe ich nervös in der Startaufstellung. Habe mich durch die Zuschauermengen auf der Start- und Zielgeraden gekämpft. Nirgendwo auf der Welt, bei keinem anderen Rennen, egal, wie mistig die Entwicklung derzeit am Ring auch läuft – nirgendwo kommen Fans und aktive Motorsportler näher zusammen. Es ist ein Volksfest, es ist eine unfassbare Party. Es sind Emotionen, die man mit der Hand greifen kann.

einführungsrunde 2

Der Countdown zu 20 Minuten Glückseligkeit

Um Punkt 15:40 führen wir das Feld an. Rollen auf Kommando aus dem Sprechfunkgerät los. Ab jetzt haben wir unsere eigene „Fahrt gegen die Uhr“, sagt mein Fahrer. Gerd lenkt das Führungsfahrzeug. Seit zig Jahren. Jetzt haben wir 20 Minuten, in denen wir das Spitzenfeld, die Startgruppe 1, über die Grand-Prix-Strecke hinaus in die Hatzenbach, über den Flugplatz und die restliche Nordschleife bis zurück zur Start- und Zielgeraden anführen werden. Gerd erzählt mir von den Spielchen der Top-Fahrer. Stets muss er mit einem Auge im Rückspiegel die Fahrzeuge im Blick behalten. Lassen sich die Pole-Setter zurück fallen? Fährt er schnell genug? Zu schnell? Auf keinen Fall darf er vor 16:00 zurück auf die Grand Prix-Strecke einbiegen. Aber auch nicht zu spät.

Als klar wurde, ich würde die Einführungsrunde mitfahren, organisiere ich eine GoPro. Dieses Ereignis muss auf „Band“ festgehalten werden. Es muss kommentiert werden. Man sollte den Sound der GT3-Boliden mitbekommen. Die geliehene Kamera kommt von „echten Profis“ . Wir haben den „Haug-Haken“ noch nicht hinter uns, da macht es „piep,piep,piep“ – und das rote Lämpchen für die Speicherkarte leuchtet. Karte voll. Panisch überlege ich die Alternativen. Dem Typen, der mir die Kamera geliehen hat, dem will ich den Kopf abreißen. Geht nicht, Gerd lässt den Führungswagen am Grip-Niveau seiner Straßenreifen in Richtung Dunlop-Kehre fliegen. Er bremst hart- hinter uns hört man das metallische Kreischen von kalten Bremsbelägen an GT3-Rennfahrzeugen.

einführungsrunde

1.5 kg Wurfgeschoss – 700 Fotos

Bevor ich eingestiegen bin, habe ich mir noch überlegt, sollte ich meine „große“ Kamera, meine DSLR nicht besser zurücklassen? Kamera gegen Helm? Ich entscheide mich dagegen und fahre stattdessen die Seitenscheibe des „niegelnagelneuen“ Audi R8 V10 herunter.  Aus dem Fenster lehnen? Keine Option. Also blind die Kamera hinaus, nach hinten gehalten und den Auslöser gedrückt.

Am Ende werden es 700 Fotos, durch die ich mich arbeiten muss. Wirklich brauchbar sind nur knapp zwanzig. Erst, als wir auf der Döttinger-Höhe die erste Startgruppe in die „Grid-Formation“ führen, wird mir bewusst, was ich da gerade die letzten 15 Minuten getan habe. In meiner Hand eine gut 1.5 Kilogramm schwere Kamera. Ungesichert. Während wir das Starterfeld zum 24h-Rennen 2015 anführen. Was wäre passiert, wenn ich die Kamera aus der Hand verloren hätte? Was wäre passiert, wenn die Kamera dem führenden MarcVDS BMW Z4 GT3 in den Kühlergrill geflogen wäre?

Vermutlich hätte ich dann direkt aus dem Führungsfahrzeug schleichen können. Schauen, dass ich schnellstmöglich aus dem Fahrerlager komme. Doch der „Renngott“ hat Nachsicht walten lassen. Kein Journalist sabotiert das 24h-Rennen. Glück gehabt. Heikle Momente gibt es natürlich im Bereich des Kesselchen und am Pflanzgarten. Der Audi R8 ist ein Serien-Sportwagen, aber er bewegt sich eben nicht wie eine Sänfte. Mein Arm schlägt an die Fensterkante, verkrampft halte ich die Kamera fest und drücke weiter den Auslöser.

einführungsrunde startgrid

Und so schwelge ich heute – gut eine Woche nach dem Event – noch immer in diesen Glücksmomenten. 

Ich höre das Getriebe der GT3-Boliden heulen, als wir die Hatzenbach hinunter rollen, rieche das einzigartige Aroma des 24h-Rennens. Kann endlich verstehen, wovon die Rennfahrer sprechen, wenn sie diese Atmosphäre erwähnen. Da draußen stehen die Fans, sie winken ihren Idolen zu, die Daumen nach oben gereckt

Ich erwische mich dabei, wie ich den Fans zuwinke, merke an den Gesichtern aber sofort – die winken nicht dem überglücklichen Fatzke im Führungsfahrzeug (mir) zu, die winken ihren Helden zu.

Als wir den Bereich Tiergarten erreichen, wird es in der ersten Startgruppe ruhiger. Das wilde Wedeln, das Aufwärmen der Reifen hört auf. GRID – die Startformation wird eingenommen. Immer zwei nebeneinander. Da bleibt auf der schönsten Rennstrecke der Welt nicht viel übrig von der Fahrbahn.

Die Uhr zeigt 15:59, als sich die Führenden kurz zurückfallen lassen, nur wenige Meter bis zur Start- und Zielgerade – wir bremsen kurz, um den Abstand nicht zu groß werden zu lassen – dann biegen wir auf die Startgerade ein. Gerd beschleunigt den Audi R8 voll durch – unter dem Gebrüll des V10 toben wir auf die Grand-Prix Strecke, bis zu dem Augenblick, als der führende BMW das Rennen eröffnet und hinter uns das Armageddon ausbricht. Atemlos in diesem Augenblick. Dieses Geräusch, dutzende GT3 geben Vollgas, werde ich nicht mehr vergessen.

So wie diese eine Runde, diese ganz spezielle Runde … 

 

N24h – Das Rennen 2015

Pünktlich um 16:00 Uhr  knallten die Teilnehmer des ADAC Zurich 24h-Rennens Nürburgring über die Start- und Zielgerade des Nürburgrings. Die Hatz durch die grüne Hölle – rund um die Uhr und das gleich zweimal, beginnt mit einer klaren BMW-Führung.  

Die erste Stunde wurde von den beiden BMW Sports Trophy Teams Marc VDS und Schubert dominiert. Die BMW Z4 GT3 #20, #26 und #19 prügelten gut 50 Minuten im Formationsflug über die Nordschleife – erst mit dem Boxenstopp kam erneut Bewegung in die vorderen Ränge.

Nach Ablauf der ersten Stunde lagen der Schubert BMW mit der Startnummer 19 in Front (Müller / Sims / Werner / Wittmann) – gefolgt vom auftrumpfenden und entfesselt fahrenden Bentley mit der Startnummer 84 (Bleekemolen / Arnold / Menzel / Brück). Auf drei folgte der WRT Audi R8 #28 ( Mies / Sandström / Müller / Vanthoor). Das bunte Markenfeld an der Spitze komplettierte der Rowe SLS mit der Startnummer 23 (Graf / Hohenadel / Bastian / Jäger).

24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien

Driften beim 24h-Rennen

Das 43. Zurich ADAC 24-Stunden Rennen war in der Anfangsphase weit weniger hektisch als in den Jahren zuvor. Trotz der starken Aufstellung der Werke gab es die „heiße Hatz“ der Jahre 2013 und 2014 in diesem Jahr nicht. Dennoch, die Stunden zwei und drei brachten ordentlich Bewegung in das Tableau des Langstrecken-Klassikers – sechsmal wechselte die Führung. Ein Regenschauer sorgte für spektakuläre, allerdings ungewohnte Driftwinkel bei einer Reihe von Fahrzeugen. Der erste prominente Totalausfall war das Zakspeed-Team, dessen Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#27) bei einem Ausritt irreparabel beschädigt wurde. „Die Unfallschäden an unserem Mercedes sind so groß, dass es keinen Sinn mehr macht, weiterzufahren“, sagte Teamchef Peter Zakowski.

Andere Teams scheuen indes nicht mal einen Motorwechsel, so das Click vers.de Team mit dem Porsche 911 GT3 (#69). Nach drei Stunden und 20 absolvierten Runden lag der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#5) von Black Falcon in Führung. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten BMW Z4 GT3 (#26) des BMW Sports Trophy Team Marc VDS betrug hauchdünne 0,171 Sekunden. Platz drei belegte das Frikadelli Racing Team mit dem Porsche 911 GT3 R (#30).

Immer wieder beinharte Duelle Stoßstange an Stoßstange, im Millimeterabstand über die Rennstrecke. Das Rennen fand seinen Rhythmus, während die Nacht über die Eifel hereinbrach.  Doch dann kam erneut die „Eifel-Seite“ der Rennstrecke heraus. Gegen 23 Uhr setzte der Regen wieder ein. Wie üblich, nicht an allen Streckenabschnitten in gleicher Stärke. Die richtige Entscheidung in Sachen Reifenwahl wurde so zum Glücksspiel.

Draußen an der Rennstrecke feierten indes die Zuschauer ihre Party. Deren Anzahl? Der Veranstalter spricht von 200.000 – allerdings über das gesamte Christi Himmelfahrt Wochenende. Dass man am Ende vermutlich nur von 50.000 ausgehen kann, die wirklich an der Rennstrecke waren, tut dem Rennen jedoch keinen Abbruch.

24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien

Scuderia Glickenhaus SCG003

Das Wochenende hatte noch gar nicht richtig angefangen, da war es für 50% des Glickenhaus-Teams bereits zu Ende. Der „gelbe“ SCG003 wurde am Donnerstag Opfer eines Fahrfehlers und in Folge dessen im Regen zum Kernschrott gewandelt. Ein Schaden am Monocoque wurde diagnostiziert und eine Reparatur war vor Ort nicht möglich. Das Team Glickenhaus zog den zweiten Wagen zurück und gab so auch den Platz am Top 30 Qualifying frei.

Das schwarze Schwesterfahrzeug mit der Startnummer #9 konnte während des 24h-Rennens mit Rundenzeiten um die 8:26 durchaus mit dem Tempo der Top-Fahrzeuge mithalten. Allerdings plagten kleinere und größere Zipperlein das Team rund um die Scuderia. James Glickenhaus betonte zudem, der Vorteil des SCG003, die extreme Performance im oberen Geschwindigkeitsbereich, würde durch die eingeführten Tempolimits massiv beschnitten.

40 Minuten vor Ende des Rennens versagte zudem die Hydraulik des SCG003 mit der Startnummer #9 und Lauck, Franchetti, Jahn und Mailleux mussten die letzten Kilometer unter verschärften Bedingungen angehen.

24h Rennen 2015 Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
24h Rennen 2015 Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien

Glücksspiel im Regen

Dabei gab es Gewinner und Verlierer. Alles richtig gemacht hatten dabei die Vorjahressieger im Audi R8 LMS (#1) des Audi Sport Team Phoenix und damit hatte sich das Team nach fünf Stunden die Führung erkämpft. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Frikadelli-Racing Team im Porsche 911 GT3 R (#30) betrug  zeitweise kaum noch 10 Sekunden. Auf den weiteren Positionen folgten der Audi R8 LMS (#28) des Audi Sport Team WRT und der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#8) des Haribo Racing Teams.

Der Flügeltürer mit dem auffälligen Goldbären war nur von Position 17 aus in das Rennen gestartet und hatte in den Abendstunden, nach 5 gefahrenen Rennstunden, eine ordentliche Aufholjagd hinter sich. Beim Regenpoker verzockt hatte der BMW Z4 GT3 (#26) des BMW Sports Trophy Team Marc VDS. Die zeitweise führende Equipe verpasste den richtigen Zeitpunkt zum Reifenwechsel und fiel bis auf Rang fünf zurück.

24h Rennen 201 Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
24h Rennen 201 Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien

Das Drama um 23h

In Führung liegend, flog die rasende Frikadelle ab. Nicht ohne die Mitschuld eines Mitbewerbers! Patrick Pilet knallte im Bereich Karussell mit dem 911 GT3 R (#30) in die Leitplanken Die Porsche-Frikadelle verwandelte sich dabei, aus dem Porsche 911 GT3 R wurde ein 1.300 kg schwerer Haufen Kernschrott. Für Patrick Pilet ging der Unfall zum Glück glimpflich aus. Nach einer Untersuchung im Medical Center wurde Entwarnung gegeben und Patrick machte sich viel zu früh auf den Weg nach Hause. Die Vorjahressieger des Team Phoenix Racing im Audi R8 LMS (#1) erbten die Spitze damit kampflos. Dahinter folgten die zwei BMW Z4 GT3 (#19) des BMW Sport Trophy Team Schubert in die ereignisreiche Eifel-Nacht. Platz drei belegten die Fahrer des Audi Sport Team WRT (#28). Zu diesem Zeitpunkt war der schnellste Porsche der 911 GT3 R (#44) von Falken Motorsports.

24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
24h Rennen 2015. Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien

Ein neuer Renntag, das gleiche spannende Rennen

Um 5:42 Uhr ging rund um den Nürburgring die Sonne auf. Der Tag erwachte und beim 43. ADAC Zurich 24h-Rennen startete nach einer „ganz normalen“ Eifelnacht das letzte Renndrittel.

Die Führung wechselte die ersten Stunden am Sonntagfrüh immer wieder zwischen dem BMW Z4 GT3 (#25), dem Porsche 911 GT3 (#44) von Falken Motorsports und dem letzten verbliebenen Audi R8 LMS (#28) des Audi Sport Team WRT. Das abwechslungsreiche Feld an der Spitze wurde zu diesem Zeitpunkt vom aktuell schnellsten Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#5) des Teams Black Falcon komplettiert. Zu dem Zeitpunkt hatten die Exoten Aston Martin Vantage GT3 (#6) sowie der Bentley Continental GT3 (#11) ebenso Positionen in den Top 10 bezogen.

Auch nach dem Erwachen des neuen Tages ging das muntere Wechselspiel an der Spitze des Feldes weiter. Je nachdem, welches Team gerade in die Boxen kam, teilten sich der Audi R8 LMS (#28) des Audi Sport Team WRT und der BMW Z4 GT3 (#25) des BMW Sports Trophy Team Marc VDS die Führungskilometer in den Stunden 16 und 17 des 43. ADAC Zurich 24h-Rennens. Auf Platz drei hielt sich der Porsche 911 GT3 R (#44) des Falken Motorsport-Teams. Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 (#5) von Black Falcon belegte zu dieser Zeit Rang vier. Die Bedingungen rund um die 25,378 Kilometer lange Kombination aus GrandPrix-Kurs und Nordschleife waren in diesen Morgenstunden nahezu perfekt.

N24h Nurburgring001 LFA lexus im Wettkampf

Gruß aus Japan – Lexus nimmt die Herausforderung Nordschleife an!

Dass die Japaner die Nordschleife lieben, zeigt sich beim 43. ADAC Zurich 24-Stunden Rennen zum Beispiel daran, dass der Veranstalter für die vielen Fans aus Japan immer wieder einen japanischen Moderator aufschaltet. Das 24-Stunden Rennen wird per Livestream in alle Welt übertragen und japanische Petrolheads lieben die Rennen auf der Nordschleife.

Man kennt Lexus mittlerweile als Hersteller von besonderen Premium-Fahrzeugen. So gehören der neue Lexus NX 200t und der neue Lexus RC zu den Wettbewerbern im Premium-Segment. Aber die Straßen-Fahrzeuge sind eben nur die eine Seite, will man demonstrieren was man wirklich kann – dann muss man sich dem sportlichen Wettkampf stellen. Lexus tut das. Lexus demonstriert beim 24h-Rennen die japanische Leidenschaft für die „schönste Rennstrecke der Welt“. (Zum Artikel)

Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
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Auf die Leistungen des Bentley GT3, des Nissan GT-R GT3, des Premio Mercedes SLS und der Aston Martin werden wir in einzelnen Artikeln noch einmal direkt eingehen!

Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien
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Die letzten vier Stunden – Porsche, BMW und Audi im Kampf um den Sieg!

Als noch vier Stunden auf der Uhr standen, waren die Top 5 innerhalb einer Runde. Der Audi mit der Startnummer 28 führte das Feld knapp vor dem MarcVDS #25 und dem Falken Porsche an. Dahinter der zweite MarcVDS Z4 GT3 und der zu diesem Zeitpunkt beste Mercedes SLS von Black Falcon.

Vier Stunden vor dem Ablaufen der 24-Stunden Uhr schienen die Plätze bereits bezogen. Doch wer das 24h-Rennen kennt, der wusste – auch in den letzten Minuten kann sich das Blatt noch einmal wenden. Wie sagte einst ein berühmter Rennfahrer?

„To finish first, you have to finish first!

Drei Stunden vor Ende des Rennens waren unter den Top 15 alle Marken vertreten. An der Spitze zog der schnellste Audi R8 seine Runden. Der schnellste BMW Z4 (#25) von MarcVDS hatte sich allerdings aufgrund der kürzeren Stints eine Runde Rückstand eingefangen. Mit einem überschaubaren Abstand von drei Minuten folgte der Falken Porsche. Seine Mission: Ankommen auf dem Treppchen und den zweiten MarcVDS Z4 auf Abstand halten.

 

Die letzten 90 Minuten

Knapp zwei Stunden vor dem Zieleinlauf schienen die Positionen an der Spitze gefestigt. Der Audi R8 mit Mies, Sandström, Müller und Vanthoor führte mit rund 45 Sekunden die Spitze an. Der BMW Z4 GT3 des Team MarcVDS hetzt den Audi und gute drei Minuten dahinter der Falken Porsche. Sollte das wirklich das erste Podium für die Falken-Mannschaft werden?

Das Wetter war mit den Fans jedoch auch kurz vor Ende des Rennens nicht gnädig. Sonne wurde uns nicht mehr gegönnt. Aber zum Glück auch kein Regen.

Und plötzlich kam noch einmal Spannung auf. Sollte das Ganze noch zum Krimi werden? In der 143. Runde knallte der BMW Z4 #25 eine Runde in den Asphalt, die 11 Sekunden unter der Zeit des Audi R8 lag.

Auf welchem Niveau sich die neuen Audi R8 LMS bewegen, zeigte jedoch die Runde darauf. Mit einer 8:30 konterte der WRT-Audi den Angriff des MarcVDS.

8:25,019 – 8:26,467 – 8:29,850: Die Rundenzeiten der Top 3 in Runde 146. Mit nicht einmal mehr 80 Minuten Restzeit zog die Top 3 das Tempo erneut an. Es wirkte jedoch, als ob jede schnelle Runde der Verfolger, an der Spitze vom Audi R8, beliebig gekontert werden konnte.

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Der Zieleinlauf

Es blieb dabei, der WRT-Audi R8, der neue Audi 8 LMS erkämpfte sich über dieses spannende 24-Stunden Rennen hinweg den Sieg. Mehr als verdient, der zweite Platz der MarcVDS Truppe. Hier muss man zurück denken an die Nacht, ein Feuer, ein viel zu langer Boxenstopp. Doch wie sagte Dirk Adorf?

„..hätte, hätte, Fahrradkette..“

Und auf Platz 3 – verdient – der Falken Porsche 911 als bester Porsche. Man hat sich herausgehalten, man ist das ganz eigene Tempo gegangen und hat sich nicht irritieren lassen.

Und auch – ja auch – wenn dieses Jahr nicht alles ideal lief. Das fragwürdige Tempolimit, die Diskussionen um die GT3-Fahrzeuge, der tragische Unfall beim ersten VLN-Lauf – und auch wenn die 200.000 Zuschauer nun einmal nur über 4 Tage zur Geltung kommen – das 24h-Rennen ist weiterhin der beste Motorsport, den wir in Deutschland haben.

Und in diesem Jahr gibt es wieder drei verdiente Gewinner. Punkt.

 

 

 

 

N24h Impressionen

LIVE-Artikel – Dieser Artikel wird stetig erweitert!

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

 

N24h – BMW kämpft auf dem Nürburgring um die Führung

Der Kampf um den Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (DE) spitzt sich sechs Stunden vor Schluss zu. Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB) und Markus Palttala (FI) sind mit ihrem #25 BMW Z4 GT3 Teil eines packendes Duells um die Spitzenposition. In der 70. Runde übernahmen die Piloten vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS erstmals Platz eins. Seitdem kam es aufgrund einer unterschiedlichen Boxenstopp-Rhythmik zu mehreren Führungswechseln mit dem Audi #28. Derzeit belegt das BMW Quartett Platz zwei.

Auch das zweite Auto vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS mit der Nummer 26 und den Fahrern Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL) und Jörg Müller (DE) liegt beim Langstreckenklassiker auf dem vierten Rang aussichtsreich im Rennen.

Als dritter BMW Z4 GT3 in den Top-10 ist die Startnummer 17 von Walkenhorst Motorsport unterwegs. Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US) und Daniel Keilwitz (DE) fahren aktuell auf der siebten Position. Die beiden Autos vom BMW Sports Trophy Team Schubert waren nach zwei Unfällen zu Beginn des Rennens und in der Nacht vorzeitig ausgeschieden.

Michele Di Martino (DE), Moritz Oberheim (DE), Kevin Warum (DE) und Torsten Kratz (DE) vom Team Securtal Sorg Rennsport führen mit dem #301 BMW M235i Racing die BMW M235i Racing Cup Klasse an und liegen im Gesamtklassement bereits auf Rang 25. Das Medienfahrzeug mit Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), BMW Motorsport Junior Victor Bouveng (SE) und Harald Grohs (DE) geht an der Spitze der SP 8T Klasse in den letzten Abschnitt des Rennens.

Reaktionen und Platzierungen – Nach 18 Stunden.

Maxime Martin (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 25, Platz 2):
„Meine letzten beiden Stints am Morgen waren sehr schwierig, weil wir viele gelbe Flaggen hatten. Die Situation war an bestimmten Stellen nicht immer eindeutig. Ich musste sehr aufpassen, um keine Strafe zu riskieren, bin aber gut durchgekommen. Wir haben einen engen Kampf um die Spitzenplätze. Noch ist nicht abzusehen, wie es ausgehen wird. Wir geben auf jeden Fall weiter unser Bestes.“

Jörg Müller (BMW Sports Trophy Team Marc VDS, Startnummer 26, Platz 4):
„Leider haben wir in der Nacht aufgrund eines Problems beim Boxenstopp Zeit verloren und sind daher nicht ganz vorne mit dabei. Aber der Speed des Autos ist gut, und wir werden auf jeden Fall bis zur letzten Minute alles geben. Man weiß ja nie, ob die vor uns platzierten Teams nicht auch noch Probleme bekommen.“

Daniel Keilwitz (Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop, Startnummer 17, Platz 7):
„Ich hatte in meinem Stint zunächst viele Gelbphasen, konnte aber in den letzten beiden Runden noch einmal Gas geben und zu dem Mercedes vor mir aufschließen. Ich bin beeindruckt, wie problemlos der BMW Z4 GT3 läuft. Für mich ist es ja das erste Rennen in diesem Fahrzeug, und ich musste mich erst einmal daran gewöhnen – vor allem an die hohen Kurvengeschwindigkeiten. Aber mittlerweile komme ich sehr gut damit zurecht.“

Harald Grohs (BMW Motorsport, Startnummer 235, Platz 1 SP 8T):
„Das Auto läuft nach wie vor wirklich perfekt und hat keinen Kratzer. Obwohl ich in der Nacht sehr viel Zeit im Fahrzeug verbracht habe, habe ich keinerlei körperliche Probleme. Wir arbeiten als Team hervorragend zusammen und bringen allesamt eine sehr gute Leistung. Aufgrund der vielen Unfälle muss man auf der Strecke trotzdem höllisch aufpassen. Unser Ziel war, ohne Zwischenfälle und Strafen durch das Rennen zu kommen – und wir sind auf einem guten Weg.“

BMW Sports Trophy Team Schubert
#19 BMW Z4 GT3, Dirk Werner (DE), Marco Wittmann (DE), Dirk Müller (DE), Alexander Sims (GB) – Ausfall

#20 BMW Z4 GT3, Claudia Hürtgen (DE), Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE), Martin Tomczyk (DE) – Ausfall

BMW Sports Trophy Team Marc VDS
#25 BMW Z4 GT3, Maxime Martin (BE), Lucas Luhr (DE), Richard Westbrook (GB), Markus Palttala (FI) – 2. Platz

#26 BMW Z4 GT3, Dirk Adorf (DE), Augusto Farfus (BR), Nick Catsburg (NL), Jörg Müller (DE) – 4. Platz

Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
#17 BMW Z4 GT3, Felipe Laser (DE), Michela Cerruti (IT), John Edwards (US), Daniel Keilwitz (DE) – 7. Platz

#18 BMW Z4 GT3, Henry Walkenhorst (DE), Ralf Oeverhaus (DE), Christian Bollrath (DE), Stefan Aust (DE) – 18. Platz

BMW M235i Racing Medienfahrzeug
#235 BMW M235i Racing, Bernd Ostmann (DE), Christian Gebhardt (DE), Victor Bouveng (SE), Harald Grohs (DE) – 1. Platz (SP 8T)

N24h – CarCollection wechselt von Michelin zu Dunlop

Der Zauber, die Magie, oder auch schwarzes Gold. Hört man Motorsportlern bei der Beschreibung eines guten Rennreifens zu, dann scheint ganz plötzlich aus schnöden, runden, schwarzen Gummis eine Faszination auszugehen, die man so als Otto-Normalfahrer nicht nachvollziehen kann.

Bei der Jagd nach Zehntelsekunden spielt der Reifen jedoch eine eminent wichtige Rolle. Anders als bei Straßenautos geht es dabei gar nicht primär um die Reifenbreite, sondern um die Mischung, um den Aufbau und die Konstruktion des Reifens. Man kann daher durchaus von „Magie“ sprechen. Bei Rennfahrzeugen kommt es zudem darauf an, ob ein Reifen auch zum Fahrzeug passt. Also findet man das richtige Setup? Können das Auto, der Reifen und der Fahrer miteinander „warm“ werden?

Einen Reifenhersteller wechselt man nicht so zwischendurch

Während man bei Straßenreifen recht problemlos von Marke A zu Marke wechseln kann, ist es im Motorsport ein wenig anders. Den richtigen Reifen zu finden, das ist ein Prozess. Das ist viel Zusammenarbeit zwischen dem Team und den Experten der Reifenhersteller. Und während eines Rennwochenendes wechselt man nicht „mal eben so“ den Hersteller des schwarzen Goldes.

Car Collection hat genau das nun getan. Der Mercedes-Benz AMG SLS GT3 fuhr bis heute früh, bis zum zweiten Qualifying, auf Michelin Rennreifen – pünktlich zum zweiten Qualifying wechselte das Team aus Walluf auf Rennslicks der Marke Dunlop. Die in Hanau gefertigten Reifen passen ideal zum privat eingesetzten SLS, erklärte Teamchef Andreas Herbst in einem Interview.

Mit den Reifen aus Hanau können wir unsere Rundenzeiten massiv verbessern.

Im Gespräch mit autohub.de wurde auch deutlich weswegen. Der französische Reifenhersteller bietet nur zwei Reifenmischungen für privat eingesetzte GT3-Fahrzeuge an. Und selbst der weichere davon wurde im gestrigen Training nicht vernünftig warm. Damit ein solcher Sportreifen jedoch seine optimale Leistungsfähigkeit erreicht, sind durchaus Temperaturen von rund 90° notwendig.

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Michelin bietet Privat-Teams nicht die gleiche Qualität, wie den Werksteams

Nun kann man dem Reifenhersteller aus Frankreich nicht vorschreiben mit welcher Taktik er den Wettbewerb auf der Strecke beeinflusst und wie man die geschätzten Werks-Teams bevorteilt. Aber der Einsatz eines Mercedes-AMG SLS GT3 zur Teilnahme am N24h kostet durchaus gut 200.000 € – da will kein Team aufgrund der Reifen mit Nachteilen an den Start gehen.

Der Wechsel von Michelin auf Dunlop Reifen kostet das Team Car Collection locker drei zusätzliche Arbeitsstunden in der Box. Das Fahrwerks-Setup muss auf die neuen Reifen eingestellt werden, eine Arbeit die für Teamchef Andreas Herbst jedoch gerechtfertigt ist. So haben die ersten Runden auf dem Dunlop bereits eine klare Zeitenverbesserung gebracht.

Und was sagt Dunlop dazu?

Der Reifen-Hersteller aus Hanau hat erst vor kurzem die komplette Produktion für die aufwendigen GT-Sportreifen von England nach Süd-Hessen umgezogen und war, nachdem man bereits den ebenso privat eingesetzten Premio-SLS mit Reifen ausrüstet, über den Wechsel des Teams erfreut. Nach dem Ausfall von einem der beiden Glickenhaus SCG003c hatte man auch glücklicherweise die personellen Kapazitäten frei. Denn mit den Reifen alleine hat es sich noch nicht erledigt. Ein Dunlop-Reifen-Ingenieur steht dem Team Car Collection nun unterstützend zur Seite.

Und an Reifen soll es ebenso wenig hapern. So hat Dunlop über 2.800 Reifen mit in die Eifel gebracht. Mit 25 Mitarbeitern steht man den Teams zur Seite.

Mit zwei SLS, einem BMW Z4 und einem Glickenhaus SCG 003 C steigen nun die Chancen auf einen Erfolg der Hanauer Reifenmarke. Es wäre der 18 Sieg in der Eifel.

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N24h – BMW, Audi oder Mercedes? Wer gewinnt die Eifel-Jagd?

Früher sagte man mal, 24h-Rennen sind keine Sprint-Rennen – das ist jedoch vorbei. Ein Rennen wie das 24h-Rennen 2015 am Nürburgring, wird heute vom Start bis zum Zieleinlauf, unter voller Attacke gefahren. Es gibt kein „abwarten“ und später attackieren. Wer siegen will, muss nicht nur ankommen – er muss auch von Anfang an bei der Musik sein. 

Schaut man sich das Starterfeld zur 24h-Auflage in 2015 an, so bleiben wenigstens 20 Fahrzeuge übrig, denen man die Siegchancen zusprechen kann. Knallhart wird der Wettbewerb auf der Rennstrecke ausgetragen und auch wenn man bei den VLN-Läufen vor dem großen Rennen oder beim N24h-Qualirennen noch mit der echten Leistung zurückhalten konnte, spätestens mit dem Beginn des Qualifyings fallen auch die letzten taktischen Spielchen und es beginnt die Jagd auf die Pole-Position. Dann auch die Tatsache, der Startplatz wäre nicht so wichtig, stimmt heute nicht mehr. Wie Audi-Pilot und Vorjahres-Sieger Christopher Haase in der Pressekonferenz betonte, spielt der Startplatz durchaus eine Rolle. Von hinten, aus dem Verkehr heraus zu starten kann bedeuten, schon früh den Anschluss zu verlieren und natürlich besteht die Gefahr in die „Reibereien“ verwickelt zu werden.

 

Wer gewinnt das 24-Stunden 2015?

Gut und gerne 20 Fahrzeuge sollten dazu in der Lage sein, übrig bleiben bei näherer Betrachtung aber nur die Audi, Mercedes und BMW.

Mit gleich acht Fahrzeugen startet Mercedes-AMG und alle Fahrzeuge glänzen mit ausgewogenen bis unfassbar guten Fahrerpaarungen. Von der Tourenwagen-Legende Bernd Schneider bis hin zu aktuellen DTM-Piloten von Mercedes-Benz. Bunt gemischtes Pilotenfeld, aber maximal Professionell. Ginge der Sieg rein über die Statistik, die Jungs von Mercedes müssten den Sieg sicher haben.

Den acht Mercedes-AMG SLS GT3 stehen sieben Audi R8 GT3 gegenüber. Vorjahressieger Christopher Haase teilt sich das Cockpit mit Christian Mamerow, René Rast und Markus Winkelhock. Die Startnummer 1 klebt auf einem neuen Audi R8 GT3, der jüngsten Generation des Ingolstädter V10-Rennwagens. Der zweite „neue“ R8 des Team Phönix trägt die Nummer 4 und wird von Marc Basseng, Marcel Fässler, Mike Rockefeller und Frank Stippler bewegt. Neben diesen beiden neuen R8 GT3 setzt auch das Team Audi Sport WRT zwei neue R8 ein. Das Audi-Aufgebot komplettieren die beiden Vorjahres-R8 der Audi Race Experience mit der Startnummer 14 und 15 und der Twinbusch Audi R8 mit der Startnummer 16.

BMW als Underdog?

8 Mercedes, 7 Audi, 5 BMW. Rein von der Mathematik her ist die Sache klar. Aber Motorsport hat nur am Ende etwas mit Statistiken zu tun. Daher darf man die beiden BMW Z4 GT3-Teams nicht unterschätzen. Schubert und MarcVDS treten mit Top-Fahrern an. Eine ordentliche Duftmarke der Leistungsfähigkeit setzt man in Qualifying 1 am Donnerstag-Abend.

Maxime Martin setzt mit einer 9:56,014 die Bestzeit im Regen. Der Speed ist da und die BMW Z4 GT3 sind ausgereifte Langstrecken-Rennwagen. Dank ausgeklügelter Traktionskontrolle sind die BMW zudem auch im Regen gut fahrbar. Da braucht es dann „nur noch“ die kleine Portion Rennglück. Unmöglich ist es auf jeden Fall nicht.

Als die Strecke zum Ende des 4-stündigen Trainings abtrocknete veränderte sich allerdings das Bild. Es verschob sich wieder in Richtung der Audi-Piloten. Mit einer 8:29,806 beendete das Vorjahres-Siegerteam die Nacht-Session mit der vorläufig besten Zeit. Knapp dahinter – nicht einmal um die Länge eines Frontflippers geschlagen, wieder die MarcVDS BMW. Hier reichte die 8:29,895 zur Zweitbesten Zeit.

Eine Außenseiter unter den Außenseitern? Der BMW Z4 vom Team Walkenhorst. Als eines von drei Top-Teams (in der SP-9 und der SP-X) setzt man hier auf die Rennreifen aus Hanau.

Die echten Underdogs

Unmöglich ist es jedoch auch für die „echten Underdogs“ des 24-Stunden Rennens nicht. Da sind die beiden Bentley, einer davon mit Christian Menzel im Cockpit. Da bleiben die Porsche von Manthey, die „rasende Frikadelle“ und natürlich auch der Porsche vom Falken-Team. Oder ein echter Außenseiter: Die Nissan GT-R von den Schulze-Brüdern oder vom Werks-Nismo Team.

Und dann sind da noch die beiden „SCG003“ von der Scuderia Glickenhaus. Wobei nach den Problemen mit der Sensorik im letzten VLN-Lauf, nun im Training ein Turboladerschaden und im ersten Quali ein heftiger Einschlag der #40 hinzukamen. Leicht ist dieses „Rennen fahren“ auf jeden Fall nicht. Auch nicht wenn man mit derart viel Leidenschaft an das Thema herangeht, wie James Glickenhaus und sein Team. Die beiden Supersportler rollen auch auf Dunlop-Sportreifen. Wobei die Startnummer 40 nach dem heftigen Unfall von Ken Dobson bereits aus dem Bereich der Underdogs ausgeschieden ist. Denn der Dunlop-Gelbe SCG003c wurde beim Unfall derart heftig beschädigt, dass ein Start nicht mehr möglich ist.

Bevor die Startaufstellung feststeht muss jedoch auch noch das Los-Glück entscheiden. Die 30 schnellsten bekommen am Freitag um 17:10 Uhr eine völlig freie Strecke, wer dann jedoch zuerst auf die Rennstrecke gehen darf, wird ausgelost.

 

Mein Tipp für den Rennsieg des 24-Stunden Rennens 2015

Bei einem so starken Feld aus locker 20 Fahrzeugen die um den Sieg mitfahren können, müssen drei Tipps erlaubt sind – hier also meine Top-3 Kandidaten für den Rennsieg:

Startnummer 8 – Der Haribo Mercedes-AMG S.LS GT3

Was spricht für dieses Team? Auf jeden Fall ein Name: Mr. Nordschleife himself, Uwe Alzen. Dann das Team an sich. Erfahren in der Eifel und mit dem Mercedes-AMG SLS GT3 fährt man nun einen „rustikalen“ Langstrecken-Brenner.

Startnummer 1 – Audi Sport Team Phoenix

Die Vorjahres-Sieger. Ein ideal zusammen arbeitende Fahrer-Besetzung, ein weiter entwickelter R8 GT 3 und die pure Manpower von Audi. Und natürlich die „Statistik“ 😉

Startnummer 26 – BMW Sports Trophy MarcVDS 

Das Team aus Belgien hat vermutlich die schnellsten Tourenwagen-Piloten im Cockpit, alleine Maxime Martin auf Regennasser Fahrbahn beim teilen der Fluten zuzuschauen, eine Wohltat. Allerdings startet Maxime Martin auf der #25. Und deswegen müssen sich die beiden MarcVDS meinen „Tipp 3“ teilen 😉

 

 

Fotos: SB-Medien / Robert Kah

 

 

 

 

N24h – Der Donnerstag

Aktuell läuft das erste Qualifikationstraining der diesjährigen Eifelhatz. Einmal rund um die Uhr, ab Samstag 16 Uhr für 24-Stunden. Mittlerweile hat es angefangen zu regnen, die Eifel kann einfach nicht anders. Fans und Motorsportler erleben wie immer das „berühmt und berüchtigte“ Eifelwetter.

Trotz fragwürdigen Tempolimits, den Problemen hier rund um die Strecke als „Kulturgut“ und den vielen offenen Fragen für die Zukunft, die Stimmung derer die bereits angereist ist, ist gut. Wobei die Campingplätze durchaus noch Lücken aufweisen. Aus dem Presse-Zentrum kann man den Hügel über der Hatzenbach sehen und da bleiben durchaus freie Spots.

Es bleibt abzuwarten was an Fans noch nachreist, aber üblicherweise ist der „Vatertag“ der ideale Anreisetag gewesen. Zumal die Party und das umfangreiche Programm hier, rund um das 24-Stunden Rennen, bereits in vollem Gange ist.

autohub.de wird, wie gewohnt in den letzten Jahren, das 24h-Rennen direkt aus der Eifel berichten. Die Themen in diesem Jahr? 

Mercedes-AMG bringt noch einmal 8 AMG SLS GT3 an den Start, hier lohnt sich auf jeden Fall noch ein tieferer Blick. Dann müssen wir über Audi sprechen. Audi bringt zum Beispiel die neue GT3 Variante des R8 in die Eifel und besetzt diese Fahrzeuge mit Top-Piloten. Nach einem Interview mit Christopher Haase im letzten Jahr, gewann Christopher das Rennen auch prompt. In diesem Jahr werden wir allerdings mit dem Team Glickenhaus reden, einen Blick auf die Dunlop-Reifen des SP-X Fahrzeuges werfen und uns über die Chancen des Außenseiters unterhalten.

Und dann bleibt noch Zeit für einen Blick über die Schulter. In Japan genießt die Nordschleife Kultstatus, entsprechend hängen sich die japanischen Hersteller rein. SUBARU, Nissan, Toyota, Lexus – die Japaner sind auch in diesem Jahr wieder stark vertreten. Wir werden auf jeden Fall einen tiefer gehenden Blick auf die Marke Lexus werfen und uns mit dem Team unterhalten.

Aber in diese, Jahr gibt es ja noch einen Höhepunkt vor dem eigentlichen Rennen! Das WTCC-Rennen über die Nordschleife wird ein Höhepunkt im WTCC-Kalender darstellen, wir sprechen mit Honda Pilot Norbert Michelisz über das Abenteuer WTCC.

Volles Programm, volle Lotte.

Foto-Galerie vom Donnerstag:

 

Exklusive Dunlop Reifen für BMW M235i Racing Cup

Dunlop ist bei jedem Rennen an vorderster Front dabei. So darf sich auch der BMW M235i Racing Cup über die tatkräftige Unterstützung des exklusiven Reifenparters freuen. Die Hanauer sind natürlich ebenfalls stolz, mit ihren Reifen dabei sein zu dürfen. „In der Premierensaison im vergangenen Jahr hat nicht nur die exzellente Performance der Dunlop-Reifen überzeugt, sondern auch der professionelle Service und die fachliche Kompetenz der Dunlop-Reifeningenieure“, so Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor. Beim Rennen kommen Rennreifen der Dimension 265/660 R18 zum Einsatz. Sie wurden speziell mit BMW Motorsport für den Einsatz auf dem BMW M235i Racing entwickelt.

„Wir haben die Rennreifen für den 333 PS starken BMW M235i Racing optimal auf die Nordschleife abgestimmt. Gerade dort kommt es bei ständig wechselnden Witterungsbedingungen auf maximalen Grip und hervorragende Handlingeigenschaften an“, erklärt Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport. „Die BMW M235i Racing Teams haben in der vergangenen Saison 87.500 Kilometer auf unseren Reifen zurückgelegt, mit durchweg positivem Feedback. Das zeigt, dass sie einen breiten Einsatzbereich haben und auch Motorsport-Einsteiger gut damit zurechtkommen.“

Natürlich stellt Dunlop als exklusiver Partner auch den professionellen technischen Support wie auch einen Reifenservice für die Teams an der Rennstrecke. Bei der Unterstützung kann es nur gut laufen.

Scuderia Cameron Glickenhaus mit exklusiver Dunlop Bereifung

Wer auffällt, bleibt im Gedächtnis. So bleiben auch die beiden Individualsportwagen SCG003C auf der Nordschleife in Erinnerung. Nicht nur, dass die schwarzen PS-Monster nach purem Rennsport und viel Fahrspaß aussehen, Dunlop hat sie als exklusiver Reifenpartner auch mit feinen Tretern ausgestattet. Der Rennwagen der Scuderia Cameron Glickenhaus, der optisch einem Le-Mans-Prototypen ähnelt, steht damit auf sicheren „Füßen“ und dürfte einen guten Start hinlegen.

„Dunlop verfügt auf Grund der zahlreichen Einsätze am Nürburgring über einen exzellenten Erfahrungsschatz und hat bewiesen, dass sie einen siegfähigen Reifen für diese anspruchsvolle Rennstrecke entwickeln können“, erklärt Autosammler und Rennstall-Besitzer James Glickenhaus. „Aus diesem Grund ist Dunlop der ideale Partner für unser ambitioniertes Projekt.“ Im ersten Sport-Boliden darf das Fahrerquartett Manuel Lauck, Marino Franchitti (Großbritannien), David Jahn und Franck Mailleux (Frankreich) in der #9 durch die Grüne Hölle. Doppelstarter Mailleux und die Teamkollegen Ken Dobson (USA), Jeff Westphal (USA) und Thomas Mutsch unterstützen dann mit dem zweiten SCG0003C mit der #40. Mit der Bereifung stehen die Chancen auf einen guten Platz mehr als gut.

7 Tipps für den nächsten Reifenwechsel

Für alle Autofahrer die keinen Gebrauch von Ganzjahresreifen machen, steht zwei Mal jährlich das Wechseln der Autoreifen auf dem Plan. Beim Wechseln der Reifen gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Geschieht der Reifenwechsel unsachgemäß riskiert der Fahrer zum einen seine Sicherheit und zum anderen seinen Versicherungsschutz der im Extremfall erlöschen kann wenn ein Reifenwechsel nicht korrekt vollzogen wurde. Im Folgenden werden Punkte erläutert, die beim Wechseln der Autoreifen zu beachten sind.

1. Das Alter des Reifens

Das Alter des Reifens hat keinen direkten Einfluss auf den Prozess des Wechselns selbst. Darüber hinaus gibt es keine festen Vorgaben oder gar Gesetze nach welcher Zeit ein alter Reifen gegen einen neuen ausgetauscht werden sollte. Diverse Händler und auch Automobilclubs raten aber in der Regel zu folgenden Wechselintervallen:

Sommerreifen: Bei durchschnittlicher Nutzung (15.000-20.000 km/Jahr) ist es sinnvoll die Sommerreifen nach etwa acht Jahren zu wechseln.

Winterreifen: Ebenfalls bei durchschnittlicher Nutzung ist es bei Winterreifen sinnvoll diese bereits nach sechs Jahren zu wechseln, da die Gegebenheiten denen ein Winterreifen standhalten muss gravierender und einschneidender sind als die eines Sommerreifens.

Pauschal lässt sich dies allerdings nie genau bestimmen. Ausschlaggebend ist letzten Endes die Profiltiefe des Reifens, welche bei jeder Inspektion genauestens überprüft wird. Sommerreifen sollten bei 2-2,5 mm Profiltiefe ausgetauscht werden und Winterreifen sogar schon bei etwa 4 mm. Orientiert an den empfohlenen Profiltiefen kann ein Reifenwechsel daher auch schon früher oder gar später vollzogen werden.

 2. Vorgaben des Autohersteller/Reifenherstellers beachten

Sicherheit ist ausschlaggebend für jedes Fahrzeug und vor allen Dingen für dessen Fahrer. Aus diesem Grund sollte man beim Reifenwechsel auch unbedingt auf die Vorgaben und Empfehlungen des Reifenherstellers achten und niemals nach dem eigenen Gefühl vorgehen. Nur wenn man sich strikt an die Anweisungen hält, ist eine generelle Sicherheit für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer gewährleistet.

3. Noträder haben andere Anzugsdrehmomente

Sollte der Fahrer in die unangenehme Situation kommen während seiner Reise Gebrauch von seinem im Fahrzeug enthaltenden Not Rad machen zu müssen, muss unbedingt darauf geachtet werden welchen Anzugsdrehmoment selbiger hat. Nähere Informationen bietet dazu die Gebrauchsanweisung des Fahrzeuges. Sollte das Not Rad nicht sachgemäß angebracht werden, besteht ein gravierender Sicherheitsmangel der dem Fahrer und übrigen Verkehrsteilnehmern gegebenenfalls zum Verhängnis werden könnte.

4. Ausschließliche Verwendung von unbeschädigtem Zubehör

Ebenfalls relevant für die Sicherheit ist der Gebrauch von qualitativ hochwertigem und einwandfreiem Reifenzubehör. Hierzu zählen unter anderem Radschrauben und Radmuttern. Sollte man defektes Material wählen kann eine umfangreiche Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden.

5. Gewinde der Schraubverbindungen müssen rostfrei und sauber sein

Um einen einwandfreien Halt der Räder zu gewährleisten, dürfen die Verbindungen der Schrauben weder dreckig noch rostig sein. Sollte dem Fahrzeughalter dies beim Wechseln der Reifen auffallen, hat er die Möglichkeit die Verbindungen mit Hilfe einer Drahtbürste zu reinigen. Dies geht in der Regel recht problemlos und bedarf keiner großen Arbeit.

6. Kein Öl oder Fett an Schraubgewinde

Unter keinen Umständen darf das Schraubgewinde der Reifenschrauben mit Öl oder anderen fettigen Substanzen in Kontakt kommen. Dies könnte im extremen Fall dazu führen, dass die Schrauben nicht richtig festzuziehen sind bzw. sich während der Fahrt unbemerkt lösen.

7. Erneutes Festziehen der Reifen

Nach dem Reifenwechsel wird dem Fahrer empfohlen, 50 bis 100 km zu fahren. Nach Ablauf dieser Strecke sollte der Anzugsmoment erneut überprüft werden, da sich Reifen gerade kurz nach einem Wechsel noch einmal lösen können. Durch das erneute Festziehen ist das Ablösen der Reifen dann allerdings so gut wie ausgeschlossen.

Luftdruck-Warnsystem für Reifen schnell und einfach nachrüsten

goodyear reifen demobild
Auch bei Premiumreifen ist eine Luftdruck-Fernkontrolle sinnvoll!

Luftdruck im Autoreifen ist ein wichtiges Thema, welches leider immer noch viele Autofahrer als unwichtig abstempeln. Schon lange prüft nicht mehr jeder Fahrer regelmäßig den Luftdruck in seinem Reifen. Dabei kann ein zu niedriger oder gar ein zu hoher Reifendruck ernsthafte Probleme erzeugen. Ein zu niedriger Reifendruck kann dazu führen, dass sich das Fahrverhalten verschlechtert und dass sich ein höherer Kraftstoffverbrauch einstellt. Zusätzlich kann ein zu niedriger Reifendruck dazu führen, dass sich Beschädigungen am Reifen bilden.

Ein zu hoher Luftdruck hingegen kann dazu führen, dass sich ein Reifenplatzer ankündigt. Schon aus diesen Gründen ist es wichtig, den Luftdruck regelmäßig zu prüfen. Unter regelmäßig versteht sich in diesem Fall ein bis zwei Mal im Monat.

Mittlerweile gibt es jedoch unterstützende Systeme, die ein Fahrzeugführer im Auto verbauen lassen kann. Sogenannte Luftdruck-Warnsysteme, können bereits in neuen Fahrzeugen integriert sein. Es gibt aber auch für ältere Fahrzeuge die Möglichkeit ein solches System einbauen zu lassen.

Was macht das Luftdruck-Warnsystem?

Luftdruck-Warnsysteme ist der Oberbegriff für Warn- und Kontrollsysteme, die dazu dienen den Luftdruck in einem Autoreifen zu überwachen und bei zu niedrigem oder zu hohem Reifendruck entweder den Fahrer zu warnen oder den Reifendruck anzuzeigen. Man unterscheidet indirekte und direkte Systeme.

Direkte und indirekte Systeme im Vergleich

Indirekte Systeme gehen einem Verfahren nach, welches aus der Drehzahl der Räder auf den Reifendruck schließen kann. Die Drehzahl der Reifen wird dabei von den ABS-Systemen im Fahrzeug erfasst. Die Drucksysteme nutzen für die Erfassung zwei physikalische Eigenschaften den Abrollumfang und den Frequenzeffekt. Wer ein solches System nutzen möchte, muss beachten, dass bei einer neuen Luftdruckzuführung oder beim Wechsel der Räder der Reset Knopf gedrückt werden muss, um weiterhin eine genaue Anzeige zu erhalten.

Die direkten Systeme arbeiten mit einem anderen Verfahren. Sie messen den Luftdruck und die Reifentemperatur. Diese Daten werden dann an ein Steuergerät im Fahrzeug übertragen. Die direkten Systeme können beispielsweise sehr einfach nachgerüstet werden, in dem sie an der Felge befestigt werden oder auf das Ventil geschraubt werden.

Das Anbringen eines solchen Systems sollten Sie jedoch von einem Fachmann machen lassen, da eine genaue Anbringung und Einstellung nötig sind, um einen genauen Messwert zu erhalten.

Welche Vorteile bietet ein Reifendruck-Kontrollsystem?

Dass der Luftdruck wichtig ist, wurde nun bereits erwähnt. Die Kontrollsysteme bieten zahlreiche Vorteile, die jeder Autofahrer in Betracht ziehen sollte. Zum einem bieten diese Kontrollsysteme mehr Fahrsicherheit auf den Straßen, da sie sowohl den geringen als auch den zu hohen Reifendruck verhindern. Der richtige Reifendruck ermöglicht eine ausreichende Traktion auf der Straße, dadurch werden Unfälle reduziert.

Ist das Kontrollsystem nun in Deutschland Pflicht?

Das Kontrollsystem für den Reifendruck ist Pflicht, jedoch noch nicht in allen Fahrzeugen. Die EU hat beschlossen, dass Fahrzeuge, die nach dem 1. November 2012 produziert werden bzw. wurden, ein solches System benötigen. Jedoch gibt es auch hier eine Einschränkung, denn nur Fahrzeuge der Klasse M1/M1 G müssen ab 2012 ein Kontrollsystem ab Werk besitzen. Zu dieser Gruppe gehören generell Pkw, Geländewagen und Wohnmobile. Hierbei ist der Hersteller, das Herkunftsland oder das Fabrik vollkommen unerheblich, da es für alle Fahrzeuge gilt.

Erst seit 2014 ist es Pflicht, dass jedes neue Fahrzeug ein Reifendruckkontrollsystem ab Werk bekommt. Zusätzlich ist das Reifendruckkontrollsystem ein Bestandteil der Hauptuntersuchungsliste geworden. Eine Nachrüstung dieses Systems kostet rund 150 Euro und kann sich durchaus lohnen, wobei Sie bedenken sollten, dass auch die Reifen zukünftig durch das System teurer werden.

N24h – BMW Z4 gewinnt das Quali-Rennen!

Das BMW Sports Trophy Team Schubert sicherte sich beim ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen einen glücklichen Sieg! Nach einem sechs Stunden dauernden Sprintrennen auf der 25,378 km langen Kombination aus Grand-Prix-Kurs und Nordschleife des Nürburgrings lagen die von siebter Position gestarteten Dominik Baumann / Claudia Hürtgen / Jens Klingmann / Martin Tomczyk vor dem Manthey-Porsche 911 GT3 Cup MR von Christoph Breuer / Matteo Cairoli / Sven Müller. Dritter wurde der von Black Falcon eingesetzte Porsche 911 GT3 Cup von „Gerwin“ / Manuel Metzger / Philipp Eng / Hannes Plesse.

n24h qualirennen 01 2015 n24h qualirennen 02 2015

 

Riesenpech hatten dagegen die Polesitter von Haribo Racing: Uwe Alzen / Maximilian Götz / Marco Holzer / Mike Stursberg absolvierten ein nahezu perfektes Wochenende und hatten in dem spannenden Rennen mit neun Führungswechseln alle Chancen, die Trainingsbestzeit in den Gesamtsieg umzusetzen. Doch eine Viertelstunde vor dem Fallen der Zielflagge mussten die Bonner mit einem technischen Defekt aufgeben. Den über 70 angetretenen Teams diente das Rennen vor allem der intensiven Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen (14. – 17. Mai). Dabei wurden auch erstmals die neuen Sicherheitsbestimmungen auf der Nürburgring-Nordschleife umgesetzt, die kurz vor dem Rennen in Kraft getreten waren. Speedlimits und moderat eingebremste Leistung sorgten auf der 25,378 km langen Strecke für rund fünf Sekunden langsamere Rundenzeiten.

haribo mercedes alzen

Bis kurz vor dem Ende des Rennens hatte Haribo Racing wie der sichere Gesamtsieger ausgesehen. Nachdem Maxi Götz die Pole-Position geholt hatte, spulten die Bonner eine nahezu perfekte Vorstellung ab, die aber nach fünfdreiviertel Stunden jäh endete, als Götz mit Vibrationen an der Vorderachse die Boxen anlief. Nach einem Reifenwechsel versuchte das Team zwar den Mercedes noch ins Ziel zu bringen, doch im Karussel kam das endgültige „Aus“ für den Goldbären-Renner. Die Führung erbte so der BMW Z4 GT3 des Schubert-Teams, das damit für eine saubere Leistung belohnt wurde. Von Platz sieben aus ins Rennen gegangen, fuhr das Fahrerquartett konstant schnell. „Das Team hat perfekt gearbeitet und wir Fahrer haben einen guten Job gemacht“, freute sich Claudia Hürtgen anschließend. „Jetzt feiern wir den Sieg.“ Auch Teamkollege Martin Tomczyk konnte jubeln: „Uns haben natürlich die Umstände in die Karten gespielt – aber wir freuen uns dennoch über den Sieg.“ Auch im Team der Zweitplatzierten war die Freude groß. Christoph Breuer: „Der zweite Platz ist für uns ein Erfolg, mit dem wir nicht gerechnet haben. Es ist das erste Rennen mit dem Auto und diesen Piloten, das wir durchfahren konnten – Kompliment an die ganze Mannschaft, wir freuen uns alle sehr.“ Die Vorbereitungen für das 24h-Rennen laufen auf vollen Touren Für alle Teams stand beim Qualifikationsrennen die Vorbereitung auf den Höhepunkt der Nordschleifensaison im Mittelpunkt: das ADAC Zurich 24h-Rennen vom 14. bis 17. Mai. Dirk Werner, als Gesamtfünfter im Ziel: „Für uns war es in erster Linie wichtig, durchzufahren und so viele Daten wie möglich zu sammeln. Das ist angesichts der wenigen Testmöglichkeiten vor dem 24h-Rennen besonders wichtig. Ich als Fahrer mag an diesem Qualifikationsrennen vor allem die Tatsache, dass nicht ganz so viele Fahrzeuge auf der Strecke sind und ich als Fahrer einen guten Rhythmus auf der Nordschleife finden kann.“ Neue Regeln im Dienste der Sicherheit: Feuertaufe bestanden Zu den positiven Ergebnissen des Wochenendes gehörte auch, dass die neuen Sicherheitsregeln für die Nordschleife eine erfolgreiche Premiere hatten. Insbesondere das für zwei Zonen festgesetzte Speedlimit hatte vor dem 24h-Qualifikationsrennen für Diskussionen gesorgt. Im Vordergrund stand an diesem Wochenende die Gewöhnung an die neu installierten Geschwindigkeitsbegrenzungen“, berichtet Martin Tomczyk, „Diese wurden meiner Meinung nach sehr gut kommuniziert und auf der Strecke angezeigt. Für mich als Fahrer war es kein Problem, mich damit zurechtzufinden. Dafür ein großes Lob an den Veranstalter.“ Auch Rennleiter Walter Hornung zog eine positive Bilanz des Wochenendes: „Ich muss den Fahrern ein großes Kompliment machen: Wir haben keinen einzigen Tempo-Verstoß auf der Strecke ahnden müssen. Das zeigt mir, wie professionell die Fahrer und Teams mit der neuen – und für alle Beteiligten ungewohnten – Situation auf der Nordschleife umgegangen sind. Trotzdem muss man sicher vor dem 24h-Rennen noch ein wenig Feintuning an den sportlichen Regeln betreiben. Das werden wir gemeinsam mit dem DMSB in den nächsten Tagen angehen.”

N24h-Qualirennen: Goldbären-Pole

Bestes Wetter, aber noch feuchte Strecke: Im zweiten Qualifying des ADAC Qualifikationsrennens 24h-Rennen purzelten erst ganz zum Schluss die Zeiten. Fast alle Teams nutzten das einstündige Qualifying, um ihre Boliden auf die Strecke zu schicken – doch niemand kam an die Gesamtbestzeit aus dem ersten Qualifying heran.

Das Rennen am Sonntagnachmittag wird der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Haribo Racing (#8) von der Pole Position aus in Angriff nehmen. Neben dem schwarzen Boliden in der ersten Startreihe: Die Markenkollegen von Zakspeed (#27), die mit 8:26.749 Min. auf ihrer letzten fliegenden Runde ihre Zeit aus dem ersten Qualifying verbessern konnten. Die zweite Startreihe teilen sich der Lexus LFA Code X des Toyota Werksteams Gazoo Racing (#53) und der SCG 003c der Scuderia Cameron Glickenhaus (#40), die ihre jeweils beste Zeiten ebenfalls bereits am Samstag markieren konnten.

Sebastian Asch (#27, Team Zakspeed, Mercedes-Benz SLS AMG GT3) „Platz zwei ist eine tolle Ausgangsposition für das Qualirennen. Dafür, dass wir erst zum zweiten Mal mit dem Flügeltürer auf der Nordschleife am Start sind, haben wir schon eine sehr gute Basis für das 24h-Rennen geschaffen. Unser Ziel ist heute ein Podestplatz. Sehr schön wäre es natürlich, wenn wir zum Schluss ganz oben auf dem Treppchen stehen würden.“ Jens Klingmann (#20, BMW Sports Trophy Team Schubert, BMW Z4 GT3) „Ich war heute Morgen als Erster mit dem BMW Z4 auf der Strecke. Es war noch relativ nass, sodass die Zeiten von gestern nicht erreichbar waren. Aber es wurde von Runde zu Runde immer trockener. Claudia Hürtgen ist dann unsere schnellste Zeit des zweiten Qualifyings gefahren.“

24h-Rennen – Der Livestream vom Quali

Wenn an diesem Wochenende das Qualifikationsrennen zum 24h-Rennen startet, dann ist vermutlich noch nicht jeder Motorsport-Fan am Ring. Umso wichtiger ist es zu wissen, auch von Zuhause aus vor dem PC und dem Fernseher lässt sich das 24h-Rennen verfolgen!

24h-Rennen Livestream

Unter der Adresse http://www.24h-rennen.de ist für alle, die zuhause bleiben, der Livestream zu erreichen. Im regulären TV-Programm wird Sport1 eine einstündige Zusammenfassung senden. Der Termin hierfür: Am 17. April zwischen 16:00 und 17:00 Uhr.

Ansonsten bleibt unsere Empfehlung: Kommt in die Eifel, schaut Euch das Rennen live an. Für das 24h-Rennen werden wir in Kürze zudem eine Verlosung von Frei-Karten online stellen.

 

 

NYIAS 2015 – Highlight: Das SUBARU BRZ STI Concept

Die New York Autoshow ist eine Wohltat. Verglichen mit der IAA mutet sie geradezu putzig klein an. Aber das ist ihre Stärke. Die Stände der Hersteller sind demnach auch kleiner und man fokussiert sich auf einzelne Highlights. Mein ganz persönliches Highlight der NYIAS 2015? Ganz klar das als Concept präsentierte SUBARU BRZ-Sportmodell STI.

Subaru STI Performance Concept

Feiste Kühlluftöffnungen in der Front, neue Flipper, neue Schweller, ein fetter Auspuff am Heck und darüber der dreist große Heckflügel mit dem STi-Schriftzug an der Seite. Bereits rein optisch macht der BRZ in dieser Concept-Variante klar: Hier ist nun Schluss mit lustig.

Unter der Haube pocht, obwohl immer geschrieben wurde, es wäre nicht möglich, ein Zwei-Liter-Boxermotor mit Turboaufladung. 350 PS sollten, könnten, wären ausreichend – 305 PS will uns Subaru erst einmal schmackhaft machen. 447 Nm sind dann gleich einmal die konkrete Ansage zum Thema Kraft. Allrad bräuchte dieser Subaru eher nicht, damit bleibt die pure Idee des GT 86 / BRZ erhalten. Dass die Kraft dennoch souverän auf den Asphalt gebracht wird, darum kümmern sich die Sportreifen von Dunlop.

Eine Serienfertigung lässt man derzeit einfach mal ungewiss und ob, falls, wenn doch, dieser Spaßbringer in Serie gehen würde, er dies auch bei uns täte – man verschweigt es. Aber er muss ganz einfach! Punkt.

 

getaway: Mit dem Mercedes-AMG GLA 45 am Tail of the Dragon

Die Schnauze voll? Genug vom ewigen Büro-Stumpfsinn? Es juckt im Gasfuß? Dann ist es Zeit für die „perfekte Flucht“. autohub.de zeigt in seiner Kategorie „getaway“ die besten Roadtrips für die Alltagsflucht. 

11 Meilen – 318 Kurven – 360 PS

11 Meilen sind gute 17 Kilometer. Bei 318 Kurven macht das alle 53 Meter eine Kurve. Oder anders gesagt, das Lenkrad steht eigentlich nie für mehr als ein paar Sekunden gerade. Der „Tail of the Dragon“ presst dich permanent in die Querdynamik. Geradeaus? Das kannst du anderswo haben. Hier in den Appalachen zwischen North Carolina und Tennessee windet sich ein schmales Asphaltband furios durch die Wälder. Während unseres Roadtrips #mbrt15, von Alabama nach New York waren diese 11 Meilen atemraubend und schweißtreibend.

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Unser Fluchtwagen an diesem Tag ist ein Mercedes-Benz GLA 45 AMG. Bei Mercedes spricht man von einem sportlichen „Kompakt-SUV“. Fakt ist, unter dem Blech steckt die scharfe Technik des sportlichsten „A“ im Stuttgarter-Leistungsalphabet. Als GLA wurde die Bodenfreiheit erhöht, als GLA AMG wurde die Luft gleich wieder aus den Radhäusern gelassen. Macht das Sinn? Das darf jeder für sich selbst entscheiden. Hier zwischen Smokey Mountains und Cherokee-Reservat passt die etwas gröbere Bodenfreiheit des Sports-SUV’leins ganz gut zu den derben Bankings der Streckenführung. Morgens um 6:30 war uns das noch nicht klar. Da war nur klar: Der Tag wird gut.

Für den strafzettelfreien Ausflug über den „Tail of the Dragon“ empfiehlt sich die Zeit vor Öffnung der Donut-Läden. Dann fehlen auch die Cops auf der Strecke.  Wer sich zuvor im Internet einliest, der geht mit gehörig Respekt auf den Roadtrip. Da wird man gut geimpft. Allzu leicht wird aus dem „getaway“ ein Dauertreffen mit Radarpistolen.

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Wenn 360 PS los trampeln, dann wimmern schon mal die Vorderräder. Sicher, der GLA 45 AMG hat den Mercedes 4-matic Allradantrieb. Aufgrund der Auslegung als „Hang-On-System“ ohne Druckspeicher oder elektronisch vorgeregelter Lastverteilung ist aber immer ein wenig Schlupf an der Vorderachse notwendig, bevor sich die Hinterräder an die Arbeit gesellen. Wenn der derzeit leistungsstärkste Turbo-Vierzylinder seine Lebensfreude in Form von 450 Nm in den Asphalt stanzen will, denn kommen die Vorderräder kurz unter Zugzwang. Sich von der Felge drehen lassen oder dem Asphalt ein Reifen-Tattoo verpassen?

Sobald sich die Hinterachse vergewissert hat, in diesem Fall schnellstens die Initiative zu übernehmen wuchtet sich der GLA 45 AMG mit Vehemenz aus dem Startblock. Egal wo. Auch auf einer einsamen Landstraße in den „Smokey Mountains“. Viel Rauch um nichts? Nein – der Schlupf bleibt minimal, kaum Rauch, der Name dieser Berg-Region ist nicht die Schuld des Stuttgarter-Ladedruckgesellen.

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Randale und Make-Up. Wir waren mit zwei GLA 45 AMG auf dem „Tail of the Dragon“ unterwegs. Unserem schwarzen Exemplar hatte man, vermutlich aus Respekt gegenüber den Cherokee-Indianern, deren Reservat gleich um die Ecke liegt, das derbe Kriegspfad-Make Up aus den unfassbaren Tiefen der AMG-Preisliste verpasst. Der rote GLA 45 AMG war – alleine weil er rot war, kaum dezenter – aber ohne die Insignien halbstarker Rockabillys zum Ausritt angetreten.

Vereint hat beide der trocken gelieferte Fahrspaß. Sagte ich etwa, ein kompakter SUV-Sportler mit Tieferlegung sei völlig schwachsinnig? Ich lag falsch. Das zum Teil in sich verwindende Asphaltband mit den Bankings eines Nudeltopfes machte den GLA 45 AMG zur genau richtigen Wahl. Ein wenig höher als der A45 AMG, gut für Frontspoiler und Carbon-Flipper, aber tief und straff genug, um unter heftigem Ladedruckfauchen von Kurvenradius zu Kurvenradius zu springen.

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Keine Cops, keine Strafzettel. Das gehört zu den seltenen Erfahrungen am „Tail of the Dragon“, glaubt man den vielen Erlebnisberichten im Internet. Aber wir haben es völlig ohne den kulturellen Austausch von Fahrerlebnis-Reglement-Diskussionen geschafft. Der Top-Tipp? Ganz klar: Bei Sonnenaufgang bereits in den zweiten, dritten und vierten Gang schalten. Der GLA 45 AMG bietet sieben Gänge aus der Doppelkupplungsbox, aber mehr als Welle vier ist nie eingelegt auf den 11 Meilen. Und vier ist schon gewagt. Ernsthaft.

getaway mbrt15 06 mercedes-amg gla 45Es geht nicht um das Ankommen. Es geht um das Fahren. Das ist am “ Tail of the Dragon“ nicht anders als auf anderen Road-Trips. Fahren, die Querdynamik spüren, die Straße fühlen, auch gerne mal das Limit in Sichtweite holen. Wenigstens ein wenig. Nur bis Welle Nummer vier.

Habe ich bei der Optik des GLA 45 AMG, dem schwarzen mit Plastik-Bürzel am Heck, erst noch wild gekichert, so manifestiert sich hinter dem Dreispeichen-Lederruder bei der Dragon-Attacke ein Lächeln, aber ein ernsthaftes. Zufriedenes. Erfülltes. Das Fahrwerk des GLA 45 AMG ist brutal gut abgestimmt. Willig wirft sich der Crosshatch von Biegung zu Biegung. Die Bremse? Der Bremssattel muss sich aufdringlich roten Lippenstift gefallen lassen. Wirkt sportlicher. Verändert aber nix an der Wirkung, wissen wir alle. Die Bremse wirkt allgemein ein wenig teigig, wenn man sich auf den Druckpunkt konzentriert, dann findet man ihn nicht.

Gegenmittel? Workaround? Härter ran!

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Druck. Punkt. Halte. Punkt. Der „Dragon-Tail“ gibt dir mehr als ein Dutzend Male die Chance, die Bremsbeläge ordentlich und zackig an die Scheiben zu legen. Hart rein. Der Druckpunkt? Ach, lass doch das ABS den Druckpunkt suchen. Einen Wimpernschlag später, wieder voller Ladedruck, so geht das Spiel 11 Meilen lang. Wenn, ja wenn du den wichtigsten Ratschlag für diese Tour befolgt hast!

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Starte vor Sonnenaufgang. Warte nicht auf die ersten Kaffeestopps. Suche Dir einen ruhigen Ort für den Start, dann gehe in dich. Am „little Tallassee“ kannst du verschnaufen, direkt am Wasser.

Konzentriere dich auf die Basics. Lass dich nicht ablenken von den roten Gurten des GLA 45 AMG. Überlege nicht, an welcher Stelle dich das grobe Sportgestühl des GLA 45 AMG später zwicken könnte. Mache Dir keine Gedanken um die Traktion.

Okay – der Grundpreis des GLA 45 AMG in Deutschland könnte die Konzentration kurz stören – blicke auf das Wasser, lenke dich ab. Stimmt, die Edition 1 des GLA 45 AMG kostete wirklich 63.250 €. Viel Geld. Auch wenn man dafür den stärksten Zweiliter-Turbo am Markt bekommt. Wenn man sich für die 0 bis 100 Sprints nur 4,6 Sekunden Zeit nehmen muss.

Jetzt konzentriere dich. Auf den Fahrspaß!

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Ich durfte den „Tail of the Dragon“ während unserer #mbrt15 Tour von Alabama nach New York erleben. Und es war ein atemberaubendes Erlebnis. Die Route durch die Apallachen ist für die USA eine außergewöhnliche Route. Die Landschaft manchmal gespenstisch, aber wundervoll.

GETAWAY – Der Trip im Detail

  • Idealer Startpunkt: Maryville, TN
  • Ziel: Topton, NC
  • Routenlänge: 109 km
  • Zeitfaktor: Ein Vormittag, mit Pause am „Tail of the Dragon Roadhouse“
  • Getaway-Fun Faktor: 4 von 5 Sterne!

 

Mehr zum #mbrt15 in Kürze, hier im Blog!

GT3 – Freigabe mit Einschränkungen auf der Nordschleife

Der DMSB hat heute Sofort-Maßnahmen für die „schnellen Klassen“ am Ring und ein Paket an Veränderungen rund um die Strecke beschlossen. Gleichwohl ist dies nur als Anfang zu sehen!

Die nun beschlossenen Maßnahmen sind Folge eines schweren Unfalls im Rahmen des Auftakts zur Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) Ende März, bei dem Zuschauer zu Schaden kamen. Im Bereich des Streckenabschnitts „Flugplatz“ war ein GT3-Fahrzeug aufgestiegen und nach dem Aufprall in den Schutzeinrichtungen im Zuschauerbereich liegen geblieben.

„Dieser Unfall hat uns alle tief betroffen gemacht“, schildert Walter Hornung, Sportleiter des ADAC Nordrhein. Der DMSB hatte danach umgehend ein Startverbot für die leistungsstärksten Fahrzeugklassen erlassen und zum runden Tisch geladen. Hornung, der Rennleiter von 24h-Qualirennen und ADAC Zurich 24h-Rennen, war dabei ebenfalls anwesend. „Die ganze Nordschleifen-Szene hat diese Maßnahmen mitgetragen“, so Hornung. „Ein solches Szenario darf sich auf keinen Fall wiederholen. Unsere Gedanken sind auch weiter bei den Freunden und Angehörigen, zu denen unsere Kollegen aus der VLN-Organisation Kontakt halten.“

Sofortmaßnahmen beschlossen

Um die Sicherheit der Zuschauer rund um die Nürburgring-Nordschleife zu erhöhen und gleichzeitig den Rennbetrieb für alle Fahrzeugklassen zu ermöglichen, erarbeitet eine Expertenrunde im Rahmen des „runden Tischs Nordschleife“ eine Reihe von Sofortmaßnahmen, die erstmals beim Qualifikationsrennen gelten. Mit am Tisch saßen Vertreter der Rennstrecke und von Automobilherstellern, Profirennfahrer und Breitensportler, Veranstalter sowie Sicherheits- und Technikexperten des DMSB. Sie unterbreiteten dem DMSB-Präsidium ein Bündel an Vorschlägen, die dieses mit sofortiger Wirkung in Kraft setzte.

5% mehr Sicherheit?

Demnach wird die Motorleistung in den stärksten Fahrzeugklassen um fünf Prozent reduziert. Um ein gefährliches Abheben zu verhindern, soll die Geschwindigkeit an kritischen Abschnitten (Flugplatz, Schwedenkreuz und Antoniusbuche) durch Geschwindigkeitsbeschränkungen gebremst werden. Jeweils einige Hundert Meter vor diesen Streckenabschnitten gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h (Döttinger Höhe: 250 km/h). Diese wird – ähnlich wie bei Gelbphasen – per GPS kontrolliert und bei Verstößen mit drastischen Strafen belegt. Nach dem Passieren der Zone darf wieder beschleunigt werden, die Fahrzeuge erreichen die kritischen Bereiche mit deutlich geringerer Geschwindigkeit. Gleichzeitig wird ein plötzliches Bremsen vermieden. Daneben werden in den Streckenabschnitten Flugplatz, Schwedenkreuz und Metzgesfeld einige Zuschauerzonen vorerst nicht mehr zugänglich sein, bis bauliche Veränderungen durchgeführt wurden. Das vorläufige Startverbot für die leistungsstarken Fahrzeugklassen (SP7, SP8, SP8T, SP9, SP-Pro, SP-X sowie Cup-2, die GT-Klassen der H4, die E1-XP1, E1-XP2 und E1-XP Hybrid) auf der Nürburgring-Nordschleife wurde aufgehoben.

Rund 70 Fahrzeuge beim 24h-Qualifikationsrennen

Mit dem Beschluss des DMSB-Präsidiums ist der Weg zu einem spannenden und hochkarätig besetzten ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen geebnet. Rund 70 Nennungen hat die Sportabteilung des ADAC Nordrhein für das Wochenende bisher erhalten. Nennungsschluss ist erst am 8. April.

Nach Test- und Einstellfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs am Samstagvormittag (11. April), geht es ab Nachmittags im Freien Training (16:50 – 18:20 Uhr) und im ersten Qualifying (18:40 – 21:20 Uhr) bis in die Abendstunden hinein über die 25,378 km lange Strecke, die auch beim 24h-Rennen absolviert wird. Das zweite Qualifying am Sonntagmorgen (9:00 – 10:00 Uhr) bildet dann den Aufgalopp für das sechsstündige Rennen (Start: 12:00 Uhr). Das Teilnehmerfeld verspricht Top-Sport.

So ist Audi etwa unter anderem durch zwei R8 LMS ultra der Audi Race Experience vertreten, bei BMW bildet das Sports Trophy Team Schubert mit zwei exzellent besetzten Z4 GT3 die Speerspitze. Die Fraktion der Mercedes-Benz SLS AMG GT3 wird durch zwei starke Kundensportteams repräsentiert: Zakspeed vertraut ebenso auf einen Flügeltürer wie die Rennmannschaft von Haribo, die hier ihre Rennpremiere im SLS feiert. Weitere Top-Boliden stammen von Porsche (unter anderem Manthey und Falken). Die Scuderia Glickenhaus schickt den spektakulären SCG 003c an den Start, das Toyota-Werksteam ist mit dem Lexus LFA Code X vertreten. Last but not least: HTP und das Bentley-Werksteam setzen jeweils einen Bentley Continental GT3 ein. Beim 24h-Qualifikationsrennen sind damit viele der Favoriten des ADAC Zurich 24h-Rennens bereits vertreten und kreuzen die Klingen.

Zeitplan: 24h-Nürburgring Qualifikationsrennen 2015

Am kommenden Wochende startet in der Eifel das Qualifikationsrennen für das 24h-Rennen 2015. Tragische Ereignisse haben zu drastischen Schritten in der Eifel geführt. Nachdem es eine Zeitlang unklar war, hat die Entscheidung des DMSB heute für Planungssicherheit gesorgt. Zumindest bis zum 24h-Rennen.

Die Entscheidung des DMSB kann man hier nachlesen.

autohub.de wird live aus der Eifel berichten. Wir freuen uns auf spannenden Motorsport, trotz der Tragik der letzten Woche. Den Angehörigen des Opfers drücken wir unser volles Mitgefühl aus. Motorsport ist gefährlich, wir wissen das alle. Aber als Zuschauer sollte man einem stark eingeschränkten Risiko ausgesetzt sein. In diesem Sinne wünschen wir uns eine schnelle und sinnvolle Lösung für die Gefahren des Motorsports auf der Nordschleife.

Rund 70 Fahrzeuge werden die Gelegenheit zu einem umfangreichen Vorbereitungswochenende unter Einsatzbedingungen auf den Saisonhöhepunkt beim ADAC Zurich 24h-Rennen (14. – 17. Mai) nutzen. Alle Informationen zum Rennen gibt es unter www.24h-rennen.de und www.facebook.de/24hNurburgring. Tickets sind an den Tageskassen erhältlich.

Zeitplan – 24h-Rennen Qualifikationslauf

Samstag, 11. April 2015

  • 08:15 – 11:45 Uhr Gleichmäßigkeitsprüfung
  • 08:30 – 11:30 Uhr Test- und Einstellfahrten (GP)
  • 12:30 – 16:00 Uhr Rundstrecken-Challenge
  • 16:50 – 18:20 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Freies Training (GS)
  • 18:40 – 21:20 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h 1. Qualifying (GS)

Sonntag, 12. April 2015

  • 09:00 – 10:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h 2. Qualifying (GS)
  • 10:50 – 11:30 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Startaufstellung
  • 12:00 – 18:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Rennen (GS)
N = Nordschleife alleine, GP steht für GrandPrix Kurs und GS für Gesamte Strecke, also GP und N.

 

VLN 2015 – Mit Dunlop und dem BMW M235i CUP zum Saisonstart!

Mit der Hanauer-Reifenmarke Dunlop hat der BMW M235i Racing Cup auch in der Saison 2015 einen starken und exclusiven Reifenpartner.
Der BMW M235i Cup startet im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Nach dem Start in 2014 wird die erfolgreiche Kooperation zwischen Dunlop und BMW auch in der neuen Saison fortgesetzt. Dunlop rüstet in dieser Saison erneut alle in der Cup-Klasse startenden BMW M235i Racing mit Rennreifen in der Dimension 265/660 R18 aus. Die Rennreifen für die BMW-Cup-Renner sind alle samt „Made in Germany“ und werden im Hessischen Hanau produziert.
„Wir haben die Rennreifen für den 333 PS starken BMW M235i Racing optimal auf die Nordschleife abgestimmt. Gerade dort kommt es bei ständig wechselnden Witterungsbedingungen auf maximalen Grip und hervorragende Handlingeigenschaften an“, so Alexander Kühn, Leiter Dunlop Motorsport. „Die BMW M235i Racing Teams haben in der vergangenen Saison 87.500 Kilometer auf unseren Reifen zurückgelegt, mit durchweg positivem Feedback. Das zeigt, dass sie einen breiten Einsatzbereich haben und auch Motorsport-Einsteiger gut damit zurechtkommen.“ Neben dem gewohnt professionellen technischen Support stellt Dunlop in der Saison 2015 auch wieder einen Reifenservice für die Teams an der Rennstrecke.
Der BMW M235i Racing Cup im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft wird in seiner zweiten Saison in zehn Läufen ausgetragen. Gleichzeitig betritt er die internationale Bühne. In der kommenden Saison feiert der BMW M235i Racing Cup Belgien seine Premiere. Auf der Nürburgring Nordschleife und der Grand-Prix-Strecke werden im Laufe der Saison mehr als 20 Fahrzeuge in der BMW M235i Racing Cup Klasse an den Start gehen. Als Titelverteidiger geht das Team Adrenalin Motorsport in die von Ende März bis Ende Oktober laufende Meisterschaftsrunde. Das erste Rennen findet am kommenden Samstag, dem 28. März 2015, statt. Saisonhöhepunkt ist das vom 14. bis 17. Mai 2015 terminierte 24h-Rennen, das jedoch in diesem Jahr nicht in die Cup-Wertung eingehen wird.

Gemeinsame Erfolgsgeschichte

Der Langstreckenklassiker ist auch für BMW Motorsport und Dunlop immer wieder eine besondere Herausforderung. 2010 siegten die Technical Partner zuletzt gemeinsam beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Zudem gingen 2010 und 2011 die Titel in der Team- und Herstellerwertung der American Le Mans Series an die beiden Spezialisten. Auch im Bereich der Erstausrüstung arbeiten BMW und Dunlop eng zusammen.
Dunlop Vergleichsreifen

Jetzt: Runter mit den Winterreifen!

sommerreifen spezial 2014

Das große Sommerreifen-Spezial 2015

Die Sommerreifen-Montage: Sicherheit vor Faustregel

Um den Zeitpunkt für den Wechsel von Winter- zu Sommerreifen und umgekehrt besser festzulegen, hat sich die „O bis O“-Faustregel etabliert – von Ostern bis Oktober die Sommerreifen, von Oktober bis Ostern die Winterpneus. Für viele Autofahrer ist die Regel ausreichend, dennoch sollte der Zeitpunkt letztendlich immer von den individuellen Fahranforderungen abhängig gemacht werden. Darüber hinaus gibt es weitere Aspekte wie den Luftdruck der Reifen, die Berücksichtigung finden sollten, nicht selten aber mehr oder weniger vernachlässigt werden.
Der Reifenwechsel vor Ostern kann zu früh sein

Vielleicht mag der eine oder andere Leser denken, es sei noch etwas zeitig im Jahr, auf den notwendigen Reifenwechsel von Winter- zu Sommerreifen hinzuweisen. Da aber für die meisten Autofahrern die von „Ostern bis Oktober“-Regel ausschlaggebend ist und Artikel im Internet über Jahre erhalten bleiben, ist es beinahe schon zu spät für den Hinweis auf den Reifenwechsel. Ostern wird vom Mond bestimmt und beginnt damit frühestens am 22. März bzw. spätestens am 25. April. Der 25. April ist sicherlich angemessen für den Reifenwechsel, nicht aber unbedingt der 22. März.

Der optimale Zeitpunkt ist vom individuellen Fahrverhalten abhängig

Insbesondere diejenigen, die viel über Land und auch nachts unterwegs sind, sollten stets Eventualitäten in Betracht ziehen. Selbst, wenn die Temperaturen tagsüber schon jenseits der 10-Grad-Marke sind, gibt es einige Straßenbereiche und Umstände, die durchaus Gefahren für Eis- und Reifglätte bieten:

  • Senken
  • Waldstücke
  • Brücken
  • nächtliche Temperaturen
  • Niederschläge, die tagsüber verdunsten und nachts zu Reif gefrieren

Grundsätzlich gilt die Regel, lieber ein bisschen länger warten als vorschnell zu handeln. Ein paar Liter mehr an Kraftstoffverbrauch oder vielleicht 1.000 km weniger Fahrleistung durch etwas stärkeren Gummiabrieb tagsüber sind weitaus kostengünstiger als ein Unfall auf glatter Fahrbahn. Von möglichem Personenschaden einmal abgesehen. Also sollte der Termin zum Wechseln der Reifen immer den eigenen Anforderungen angepasst werden.

 

Mindestprofil und Alter der Sommerreifen

Generell spielt Sicherheit eine entscheidende Rolle. Falls die Sommerräder des letzten Jahres wieder verwendet werden, sollten diese sachgerecht gelagert worden sein. Dies geschieht  vorzugsweise liegend auf der Felge oder an Wandhaken. Das Mindestprofil von 1,6 mm ist ebenfalls relativ. Die Fahreigenschaften sind zu diesem Zeitpunkt schon deutlich verschlechtert. Gerade noch unerfahrene Fahrer sollten die Pneus schon etwas eher wechseln. Außerdem erreichen nicht alle Reifen binnen weniger Jahre dieses Mindestprofil. Doch die Gummimischungen verändern sich im Lauf der Jahre. Weichmacher dünsten aus, die Reifen werden hart und porös. Spätestens dann ist es Zeit, die alten Reifen gegen neue auszutauschen. Online kann man beim Reifenhändler Tirendo einen passenden Reifen als Ersatz finden.

Das EU-Reifenlabel: neue Reifen nach unterschiedlichen Aspekten

Die DOT-Nummer auf der Karkasse (Reifenflanke) gibt Auskunft darüber. Nach maximal sieben Jahren sollten die alten neuen Reifen weichen. Wer seine Pneus nicht in allen Bereichen bis zum Limit fährt, kann Mehrkosten durch die entsprechende Reifenwahl wett machen. Innerhalb der EU sind Neureifen mit einem Label ausgestattet, welches über die Reifenqualität, den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch und den Abrieb Aufschluss gibt. Für Vielfahrer dürften auch die Abrollgeräusche relevant sein.

Die Pneus selbst wechseln

Wer die Reifen selber wechseln möchte, sollte neben dem Standardwerkzeug folgende Utensilien bereithalten:

  • Drahtbürste
  • Rostlöser
  • Wälzlagerfett
  • Kupfer- oder Alupaste

Auch Drehmomentschlüssel und Luftpumpe sind empfehlenswert. Besonders Alufelgen, aber auch Radschrauben und Bolzen kleben durch Oxidation regelrecht fest, während bei Winterrädern die Korrosion durch Streusalz zusätzlich gefördert wird. Die Radbolzen oder Schrauben am Vortag mit Rostlöser einzusprühen bewirkt wahre Wunder. Beim Wechsel werden gebrauchte Räder auf derselben Seite von vorne nach hinten (und umgekehrt) gewechselt, aber niemals diagonal. Nähere Informationen zum Ablauf beim Reifenwechsel werden auch in diesem Artikel beschrieben.

Pflege und Wartung während des Betriebs

Die Muttern oder Schrauben werden erst eingefettet oder mit der Paste eingeschmiert ebenso wie die mit der Drahtbürste gereinigte Nabe. Dann werden sie über Kreuz leicht angezogen und mit dem Drehmomentschlüssel nachgezogen. Je nach Schraubengröße (bei Pkws 17, 19 und 21) liegt das Anzugsdrehmoment zwischen 100 und 130 NM. Dann ist noch der Luftdruck zu prüfen, bei dem zwischen dem Druck bei Betriebstemperatur und kalten Reifen unterschieden werden muss. Wie hoch der Druck sein soll, ist oft an der B-Säule, auf der Innenseite der Tankklappe oder in der Bedienungsanleitung angegeben. Außerdem sollte der Luftdruck wenigstens einmal monatlich gemessen werden. Aber auch die Radschrauben werden nach 50 km noch einmal überprüft. Werden die Winterreifen nun wieder sachgerecht eingelagert, kann es auch schon ans lustige Ostereiersuchen gehen.

Kunst auf Rädern: Premiere für Dunlop „Art Car“ am Nürburgring

Was hat Kunst eigentlich mit Motorsport zu tun? Seid der Erfindung der „Art Cars“ jede Menge. Damit läutet Dunlop und Walkenhorst Motorsport auch dieses Jahr wieder die Motorsportsaison 2015 ein. Das kunstvolle Objekt besteht dieses Mal aus einem BMW Z4 GT3 und kein geringerer als „PS-Profi“ Jean Pierre Kraemer hat sich hier kreativ austoben dürfen. Zwischen drei Renndesigns des 500 PS starken Achtzylinder durften rund 28.000 Motorsport-Fans via Facebook abstimmen. Am Ende entschied sich die Mehrheit für ein modernes Design in den Dunlop-Farben. Bereits am kommenden Samstag, dem 28. März 2015, feiert das gelb-schwarze „Art Car“ seine Publikumspremiere bei einem ersten Renneinsatz am Nürburgring.

Walkenhorst Motorsport wird den BMW Z4 GT3 in der VLN Langstreckenmeisterschaft und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring einsetzen. Teambesitzer Henry Walkenhorst sagt: „Die Idee, unseren Z4 in ein „Art Car“ zu verwandeln, hat uns von Anfang an begeistert und das Auto ist ein echter Blickfang geworden. Das Design ist sehr dynamisch und passt gut zu unserem Nachwuchsfahrer Jesse Krohn aus dem BMW Juniorprogramm, der den GT3 pilotieren wird“.„Wer an diesem Auto vorbeischaut, es nicht fotografiert, es nicht schätzt und keinerlei Reaktion zeigt, der kann keine Autos lieben“, ergänzt Jean Pierre Kraemer.

Mit der neuesten GT3-Rennreifengeneration bereift, dürfte das „Art Car“ nicht nur schön aussehen, sondern auch auf der Rennstrecke Eindruck machen. Die Reifen wurden zum ersten Mal im deutschen Werk in Hanau produziert. Alexander Kühn, Leiter von Dunlop Motorsport, sagt: „Wir haben in der Winterpause intensiv getestet und fünf GT3-Reifenspezifikationen für die unterschiedlichsten Witterungsbedingungen entwickelt. Mit den neuen Profilen und Mischungen sind wir gut für die Nordschleife aufgestellt und freuen uns auf den Saisonstart“. Wir sind gespannt auf den ersten Renneinsatz des aufgebrezelten BMW Z4 GT3 und drücken die Daumen.