Honda CR-V – Mehr Platz und technisch auf den neuesten Stand gebracht

In den USA steht bei Hondas Baureihe CR-V der Modellwechsel kurz bevor. Dort haben die Japaner jüngst die Ende 2016 startende Neuauflage vorgestellt, die zugleich einen Ausblick auf die neue Europa-Variante des SUV-Modells erlaubt. Die Neuauflage des CR-V scheint auf dem ersten Blick dem aktuellen Modell recht ähnlich, tatsächlich handelt es sich jedoch um eine tiefgreifend erneuerte Version. Erkennbar is…

Honda CR-V – Onroad-SUV mit wenig Schwächen

Mit Offroad-Fahrten hat der Honda CR-V nichts am Hut. Das japanische SUV ist ein Langstreckengleiter, kein Schlammwühler. Das zeigt schon die üppige Sicherheitsausstattung, mit der der Allrader in der dritten Modellgeneration (2006 bis 2012) die meisten seiner Zeitgenossen in den Schatten stellt.

Viel Platz und viel Fahrkomfort zeichnen den Allrader aus
Viel Platz und viel Fahrkomfort zeichnen den Allrader aus

Karosserie und Innenraum: Mit 4,57 Metern Länge zählt der Honda zu den eher wuchtigen Kompakt-SUV. Gemildert wird der massige Auftritt durch das betont dynamisch-elegante Design – der CR-V zeigt schon äußerlich, dass er kein Geländegänger sein will. Der Übersichtlichkeit der Karosserie tut die Gestaltung allerdings nicht gut. Dafür bietet der Honda jede Menge Platz für Gepäck (524 – 1.532 Liter) und Insassen (5). Eine verschiebbare Rückbank erlaubt es, den optimalen Kompromiss zwischen Beinfreiheit und Ladevolumen zu finden. Das Cockpit ist im Vergleich zu anderen Honda-Modellen recht konventionell gestaltet und entsprechend leicht durchschaubar. Besonderheit ist der nahezu in Lenkradhöhe angebrachte Schaltknauf, der gut zur Hand liegt. Dazu kommen gute Sitze und eine insgesamt sorgfältige Verarbeitung.

Fürs Gelände ist der Honda nicht gemacht
Fürs Gelände ist der Honda nicht gemacht

Motoren: Zwei Benziner und zwei Diesel gab es über die gesamte Bauzeit für den deutschen Markt. Vom Start 2006 weg war ein Vierzylinder-Ottomotor mit 110 kW/150 PS zu haben, der wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder einer wenig effizienten Fünfgangautomatik zu haben war. Der alternativ angebotene Vierzylinder-Diesel kam zunächst auf 103 kW/140 PS, wurde 2009 durch eine modifizierte Version mit 110 kW/150 PS ersetzt, die auf Wunsch mit Fünfgang-Automatik zu haben war. Eher ein Exot ist der ab 2009 angebotene 2,4-Liter-Benziner (122 kW/166 PS) mit seinem hohen Verbrauch. Sportliche Fahrleistungen bietet keines der Triebwerke, die kultivierten Diesel passen mit ihrem wuchtigen Drehmoment aber deutlich besser zum CR-V als die Benziner und schlucken zudem weniger Sprit. Allen Modellvarianten gemein ist der automatisch zuschaltende Allradantrieb, der nicht für das Gelände, sondern eher für den Hängerbetrieb und rutschige Untergründe gedacht ist. Die Anhängelast liegt mit 1.600 bis 2.000 Kilogramm im Durchschnitt.

Vier Motoren sind zu haben
Vier Motoren sind zu haben

Ausstattung und Sicherheit: Sechs Airbags, Klimaanlage, CD-Radio, Leichtmetallräder, Dachreling … der CR-V bot Neuwagenkäufern schon in der Basisausstattung viel fürs Geld. Gegen Aufpreis war auch Luxus zu haben, etwa eine Zweizonen-Klimaautomatik, Lederposter, Rückfahrkamera, Xenonlicht und ein Panoramadach. Wirklich weit voraus war Honda der Konkurrenz aber mit seinem Notbremsassistenten CMBS. Heute ist die Technik weit verbreitet, damals musste man für vergleichbares schon Luxusmodelle wie eine Mercedes S-Klasse kaufen. On die Technik aber heute in vielen Gebrauchten zu finden ist, ist fraglich, war sich doch nur im Paket mit weiteren Sicherheitsassistenten für üppige 3.000 Euro zu haben.

Das Cockpit wirkt aufgeräumt
Das Cockpit wirkt aufgeräumt

Qualität: „Rundum-sorglos-SUV“ nennt der aktuelle TÜV-Report den Honda CR-V. Selbst SUV-typische Schwächen wie etwa erhöhter Fahrwerks- und Bremsverschleiß treten bei der Hauptuntersuchung nur vereinzelt auf. Relativ häufige Defekte an der Lenkung verbuchen die Prüfer unter mangelnder Wartung statt fehlender Qualität. Darüber hinaus sind Probleme mit verstopften Rußfiltern und gelegentliche Klagen über Getriebeschäden bekannt. Alles in allem winkt der TÜV aber auch ältere Fahrzeuge überdurchschnittlich häufig durch.

Hinter der großen Klappe ist viel Platz
Hinter der großen Klappe ist viel Platz

Fazit: Wer ein geräumiges SUV sucht und nicht ins Gelände will, ist beim Honda CR-V an einer guten Adresse. Wer zudem mehr Wert auf Zuverlässigkeit als auf Fahrleistungen und Prestige legt, kommt an dem großen Japaner kaum vorbei. Knapp 7.000 Euro sollten mindestens angelegt werden.

Test: Honda CR-V – Der erste im Segment legt immer eine Schippe drauf

Mit dem CR-V ist Honda bereits in der vierten Generation angelangt. Das SUV der ersten Stunde verbindet seit 1996 hohen Nutzwert mit angenehmem Komfort. Seit 2013 läuft der CR-V mit dem 1.6 i-DTEC Diesel und nun legen die Ingenieure aus Nippon mit der Verbindung der Neun-Stufen-Automatik und dem Multimedia System Connect eine Schippe drauf. Die Kombination aus Motor und Getrieb…

News: Honda CR-V – Woanders ein Bestseller

Unter den Erfolgreichen ist er der erfolgreichste: der Honda CR-V war im vergangenen Jahr das meistverkaufte SUV der Welt. Hierzulande hingegen rangiert er genau am entgegengesetzten Ende der Neuzulassungsstatistik, empfindlich geschlagen von Wettbewerbern wie VW Tiguan, Ford Kuga oder Nissan Qashqai. Wie kann das sein?

Anders als viele Wettbewerber nimmt sich der Honda nicht das sportliche „S“, sondern das „U“ aus SUV zu Herzen. Prägendes Merkmal ist sein gigantischer Kofferraum mit der niedrigen und breiten Ladekante. Drei große Koffer, zwei Kinderfahrräder oder eine Sommerparty-Ausstattung an Bier und Grillkohle lassen sich dort ohne Rumräumerei unterbringen. Wer noch mehr Platz braucht, versenkt die Rücksitze im Boden und ist so sogar für den Großeinkauf im Selbstabholer-Möbelhaus gewappnet. Geräumig geht es auch im Passagierabteil zu, wo nicht nur Fahrer und Beifahrer kommod auf bequemen Sitzen Platz nehmen.

Sucht man nach Fehlern beim CR-V, wird man am ehesten im (dafür hervorragend verarbeiteten) Cockpit fündig
Sucht man nach Fehlern beim CR-V, wird man am ehesten im (dafür hervorragend verarbeiteten) Cockpit fündig

„Bequem“ ist auch das Stichwort, wenn das vergleichsweise lange (4,57 Meter) Kompakt-SUV sich in Bewegung setzt. Wo die Konkurrenz häufig versucht, ihre schweren Hochsitze mit starren Federn und rigiden Dämpfern zu Sportwagen zu dopen, verzichtet Honda auf übertriebene Fahrwerkshärte. Der CR-V bügelt weich über Unebenheiten, schwingt dabei zwar gelegentlich stark nach, wirkt aber immer ruhig und beherrschbar. Dass er Kurven eher behäbig nimmt, stört nicht. Wer zackig unterwegs sein will, findet im Angebot der Japaner sicherlich passendere Modelle.

Dabei ist der CR-V alles andere als untermotorisiert. 118 kW/160 PS leistet der neue, sehr kultivierte 1,6-Liter-Vierzylinderdiesel, kräftige 350 Nm schickt er an die Kurbelwelle. Die drücken den mehr als zwei Tonnen schweren Allrader auch noch mit voller Besatzung durchaus energisch nach vorn – jedenfalls, sobald der Zeiger des Drehzahlmessers die 2.000er-Marke passiert. Darunter herrscht eine leichte Anfahrschwäche. Wer richtig mit dem durchaus knackigen Sechsgang-Schaltgetriebe umgeht, hat den CR-V nach knapp zehn Sekunden auf Tempo 100, um sich dann bei Autobahn-Richtgeschwindigkeit mit ausreichenden Überhol-Reserven in den Verkehr einzufädeln. Wer es mit dem Gasgeben nicht übertreibt, hält die Verbrauchsanzeige dabei ohne weitere Sparanstrengungen auch im ordentlichen Sechseinhalb- bis Sieben-Liter-Bereich.

Sucht man nach Fehlern beim CR-V, wird man am ehesten im (dafür hervorragend verarbeiteten) Cockpit fündig. Schon vor dem Facelift nervte dort die teilweise umständliche Bedienung. Dass nun auch noch ein neues Infotainment-System mit Handy-Einbindung dazu gekommen ist, macht die ganze Sache eher noch komplizierter. Zu kleine Icons auf dem Touchscreen und nicht immer intuitive Menü-Strukturen zählen genauso zu den Schwächen wie die Lautstärkenregelung über einen Drückschalter. Der übliche Drehknopf wäre hier praktischer gewesen.

Der Honda CR-V ist weltweit gefragt
Der Honda CR-V ist weltweit gefragt

Das – markentypisch – teils gewöhnungsbedürftige Bedienkonzept und andere Schwächen wie die schlechte Sicht beim Schulterblick allein reichen als Erklärung für den überschaubaren Erfolg des Weltbestsellers hierzulande aber kaum aus. Vielleicht liegt die maue Nachfrage eher am Preis. 23.490 Euro kostet bereits das mager ausgestattete Basismodell (114 kW/155 PS, Frontantrieb). Radio und Klimaanlage zählen nicht zum Umfang und lassen sich auch nicht nachbestellen. Ein reines Lockangebot. Möchte man einen Diesel (88 kW/120 PS, Frontantrieb) mit den wichtigsten Extras, werden bereits 26.655 Euro fällig. Der starke Diesel (118 kW/160 PS, Allradantrieb) schlägt mit mindestens 32.590 Euro ins Kontor. Wer ein solches Budget zur Verfügung hat, kann auch schon bei der imageträchtigeren deutschen Konkurrenz zuschlagen. Selbst ein Audi Q3 (2.0 TDI Quattro, 110 kW/150 PS, 33.950 Euro) ist da preislich nicht mehr weit entfernt. Direkte Konkurrenten wie Nissan Qashqai, Kia Sportage oder Hyundai Tucson gibt es hingegen schon für kleineres Geld.

Davon abgesehen ist der CR-V ein im Ganzen und im Detail gut gemachtes SUV. Wer die Fahrzeuggattung mag und keinen Wert auf künstliches Dynamik-Gehubere legt, wird hier optimal bedient. Das gilt vor allem für Kunden, bei denen ein großer und gut nutzbarer Laderaum neben einem kultivierten und sparsamen Diesel ganz oben auf der Wunschliste steht.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Autonews – Der Wochenrückblick KW 31

1. 600 Schulbusse für Rumänien

Mit dem Movano will Opel in Rumänien die Kinder sicher zur Schule bringen. Nach dem Gewinn einer öffentlichen Ausschreibung, spendierten die Rüsselsheimer 600 gelbe Schulbusse. Bereits 100 Exemplare wurden auf einer von der Regierung begleiteten Presseveranstaltung in Bukarest übergeben. Die auffälligen Busse bieten Platz für jeweils 16 Schulkinder plus Fahrer. Der Movano Trabus wurde von einer rumänischen Spezialfirma zum Schulbus umgebaut und verfügt nun über einen 2,3-Liter-Dieselmotor und eine Klimaanlage. Auf dass die Kids wohlbehalten an ihr Ziel gelangen.

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2. Kia Sorento Teil Drei

Auf der Paris Motorshow 2014 wird der neue Kia Sorento in seiner dritten Auflage präsentiert. Mit seiner hohen Gürtellinie und einem schmalen Fensterband nähert sich der Sorento so langsam seinem Bruder dem Sportage an. In der Linienführung wird er durch Chromeinfassungen veredelt. Die nun dritte Modellreihe wurde in den Kia-Designstudios in Korea, Deutschland und den USA entworfen und soll für weiteren Aufschwung der Marke sorgen. Ende August wird der Sorento in Korea erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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3. Meistverkauftes SUV der Welt: Honda CR-V

Der japanische Automobilkonzern kann sich auf die Schulter klopfen. Sie haben es geschafft das meist verkaufte SUV ihr eigen nennen zu dürfen. Der Honda CR-V war im ersten Quartal 2014 das beliebteste SUV der Welt. Enthüllt wurde dieses Ergebnis von dem globalen Fachinformationsdienst „Focus2move“. Nach ihren Berechnungen rollten in den ersten drei Monaten 165 017 CR-V über den Ladentisch. Das sind rund zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit nur 161.837 verkauften Exemplaren.

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4. Erste Bilder vom Land Rover Discovery Sport

Klammheimlich und noch ganz eingehüllt in seiner Tarnung wurde der neue Land Rover Discovery Sport nun entdeckt. Noch vor seiner offiziellen Premiere im September erlaubten die Engländer einen kleinen Einblick auf die neuen Kurven des Discovery Sport. Weiteres weiß man aber noch nicht außer, dass der Discovery eine 5+2-Sitzanlage erhalten wird. Da wird man sich also noch etwas bis September gedulden müssen bis dann endgültig alle Hüllen fallen gelassen werden.

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5. Surfin’ Fiat 500L

Für die Surf-Meisterschaften in Kalifornien hat sich Fiat den 500L geschnappt und diesen ein bisschen auf Surfer-Dude umgestyled. Das Konzeptfahrzeug präsentiert sich im Design der Kult-Sportschuhmarke Vans und ist im typischen Stil der Firma lackiert: die untere Hälfte in Weiß und im oberen Bereich findet sich Blau mit einer Struktur, die an das Canvas der Schuhe erinnert. Gekrönt wird der Style von einem blau-schwarzen Schachbrettmuster. Kotflügelverbreiterungen, Seitenschweller und die 18-Zoll-Leichtmetallräder des 500L kommen in Mattschwarz. Das Armaturenbrett ist mit knallig-bunten Grafiken im Vans-Stil verziert und die Sitzbezüge greifen wiederum das Thema Canvas. Auf dem Dach bietet der Diat 500L einen maßangefertigten Träger für mehrere Surfboards. Ab in die Wellen.

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

6. Sneak Peak auf den Toyota GT86 CS-R3

Der Toyota GT86 CS-R3 wird sich das erste Mal beim neunten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24. August rund um Trier zeigen. Die Rallyeversion des Sportwagens startet allerdings nur als Vorausfahrzeug. Am Steuer sitzt die ehemalige Doppel-Rallyeweltmeisterin und Werksfahrerin Isolde Holderied und treibt den heckgetriebenen Prototypen die Rund 274 Kilometer über insgesamt 18 Etappen an. Neben einem sequentiellen Sechs-Gang-Getriebe, Sperrdifferential und geänderter Bremsanlage wurden auch der Kabelbaum sowie die Steuereinheit speziell angepasst. Der GT86 CS-R3 ist ab dem ersten Quartal 2015 als Bausatz verfügbar allerdings steht der Preis noch nicht fest.

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7. Neuer Smart ab 10.895 Euro

Klein, kleiner, Smart. Den neu designten Cityflitzer gibt es ab sofort für 10.895 Euro zu kaufen und damit bleibt er preislich bei seinem Vorgänger. Der Forfour startet ab 11.555 Euro mit jeweils 70 PS und Schaltgetriebe. Ab dem 22. November können die neuen Besitzer die kleinen Autos ihr eigen nennen. Die Topmotorisierung mit 90 PS folgt dann im Dezember diesen Jahres, das Doppelkupplungsgetriebe Twinamic im Frühjahr 2015. Beide Basis-Varianten verfügen über jede Menge Ausstattungs-Highlights und sind in drei Ausstattungslinien „passion“, „prime“ und „proxy“ verfügbar.

smart fortwo, BR C453, 2014 / smart forfour, BR W453, 2014

Fahrbericht HONDA CR-V 2.2 I-DTEC

Wieder ein SUV:  Es scheint als gäbe es auf diesem Neuwagenmarkt nur noch ein Typus Automobil, das sich wirklich gut verkaufen lässt: Die Klasse der SUVs. Dieses Mal handelt der Fahrbericht von einem Begründer der SUV-Klasse in seiner vierten Generation.

Wer hat es erfunden?

Es war 1997 als Honda den ersten CR-V nach Deutschland brachte. Einen „soften“ Off-Roader in einer praktischen Fahrzeuggröße. Nicht zu lang, nicht zu hoch, nicht zu breit. Ein Kombi mit mehr Bodenfreiheit. Der CR-V wurde in Deutschland schnell zum meistverkauften SUV mit Benzinmotor. Heute in der Generation Nummer 4 bietet Honda noch immer Benzinmotoren für den CR-V an, wesentlich besser in die Zeit der steigenden Spritpreise, passen jedoch die kraftvollen und sparsamen I-DTEC Dieselmotoren zum SUV-Trend.

Im Fahrbericht:

HONDA CR-V 2.2 i-DTEC 4WD AT

Der Offroader mit den feinen Talenten für die Straße. 

Das Heck des neuen CR-V erinnert in der Formensprache ein wenig an die nordische Eleganz einer anderen Automarke. Die Front wiederum glänzt mit einem schnittigen Design und die Seitenlinie spart sich sinnlose kosmetische Albernheiten. Ein klares „two-box“ Design macht aus dem CR-V einen Kombi mit mehr Bodenfreiheit.  Design bleibt eine Geschmacksfrage, der CR-V beantwortet diese ohne Experimente. Das ist zum einen schade, denn es raubt die Möglichkeit einer starken Identität, zum anderen erspart es die mögliche Peinlichkeit eines absurden gestalterischen Faux-Pas.

Und das Gelände spare ich mir!

Auch wenn der neue CR-V mit Allrad zum Test kam, die Ausflüge in unbefestigtes Gelände habe ich mir erspart. Der CR-V könnte, wenn er müsste, auch über fiese Schotterpfade wedeln, aber Honda hat mit der Wahl der Reifen bereits gezeigt, wo sich der CR-V üblicherweise aufhält.  Die verwendeten Michelin Latitude Sport sind Asphalt-Experten und keine Offroad-Reifen.

Der CR-V sucht das Abenteuer auf der Straße … 

CR-V Details:

i-DTEC:  Bevor der neue CR-V die völlig neue Earth-Dreams Motorenfamilie bekommt und dann auch mit dem famosen 1.6 Dieselmotor erhältlich sein wird, ist die beste Motorenwahl ganz klar, der 2.2 i-DTEC Diesel mit 150 PS und kräftigen 350 Nm Drehmoment.  Wer viel fährt und den CR-V auch als Zugfahrzeug nutzen möchte, der wird sich über die Kraft des direkt einspritzenden Turbodiesel freuen. Dabei bleibt der Durst des Motors zu jederzeit in Grenzen. 

4WD: Einen SUV würde ich mir immer mit Allradantrieb kaufen, zu peinlich wäre es mir, wenn ich im Winter mit durchdrehenden Rädern am Hang stehen bleiben würde. Auf der anderen Seite braucht man auch im SUV nur selten den Antrieb aller vier Räder. HONDA setzt im CR-V auf einen „Real Time All Wheel Drive“ der im Prinzip zu jederzeit die Kraft auf alle vier Räder verteilen kann, im Normalfall aber mit Frontantrieb fährt. Erst wenn die Vorderräder schneller drehen als die Hinterräder (durchdrehen) schließt eine Kupplung den Kraftschluss nach hinten und die Hinterräder erhalten Antriebskraft.

Sicherheit:  Honda setzt hier die volle Armada an möglichen Systemen ein. Neben dem adaptiven Tempomaten nutzt auch das „CMBS“ auf die Informationen des Frontradars hinter dem „Honda-H“ im Kühlergrill. Dieses System erkennt Gefahrensituationen und warnt den Fahrer durch optische und akustische Signale. Ist der Unfall nicht mehr zu vermeiden, sorgt dieses System u.a. dafür, dass die Gurte straff angezogen werden und leitet eine Vollbremsung ein. 

 

Am auffälligsten ist die C-Säule des neuen CR-V. Dieser kraftvolle ChromBogen der scheinbar die gesamte C-Säule eindrücken will und dazu diese Rückleuchten, die die Spannung des Chrom-Bogens aufnehmen und wie gedehnt aussehen. Der Rücken und die Ansicht von schräg hinten, das hat etwas „Volvo-haftes“. Der CR-V wirkt extrem gut gespannt – fast schon sportlich in seiner Formensprache. Die dicken Kuststoffkanten rund um die Schweller, Radhäuser und Stoßstangen sprechen dann wieder diesen „Nuschel-Dialekt“ mit dem SUVs von ihren Offroad-Heldentaten erzählen möchten. Geschenkt. Der CR-V ist für den Asphalt geboren.

CR-V Seitenlinie C-Säule

Sein Fahrverhalten sucht den Kontakt zum Asphalt und seine Talente wollen Familien begeistern. Nicht auf dem Weg zum anderen Ende der Welt, sondern im Alltag ist dieser softe SUV zu Hause. Dazu gehört auch, die niedrige Ladekante und der fast schon unverschämt große Kofferraum. Hier wollen Kinderwagen im Doppelpack geparkt werden und Getränke-Kisten für die ganze Reihenhaus-Siedlung eingekauft werden.

Honda CR-V Rücken

Honda Cr-V Kofferraum Schlund

SUV – Mit ohne Offroad-Wunsch?

Bleiben wir ehrlich:  Wer fährt denn mit dem SUV wirklich über Stock & Stein? Kein Schwein. Genau. Am Ende parken wir damit in Tiefgaragen an Flughäfen und Einkaufs-Centern. Fahren mit den Kindern ins Schwimmbad und die Frau freut sich über die hohe Sitzposition. Der Allradantrieb beruhigt die Gemüter wenn es draußen anfängt zu schneiden und wir den Kofferraum mit Schlitten und Winter-Boots befüllen wollen. Der SUV verspricht Sorgenfreiheit auf allen Wegen, auch wenn wir uns im Alltag nur allzu oft auf den festgefahrenen Pfaden der Zivilisation wiederfinden. Der SUV ist einfach praktisch – wenn da nicht die Nachteile wären: Parkplatznot und Kraftstoffverbrauch.

Wie schlägt sich der Honda CR-V in diesen Disziplinen?

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Vorstellung des CR-V 

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