Trike fahren, ein Alt-Herren-Hobby?

Drei Räder sind praktisch, da kippt man weniger leicht um als auf zwei Rädern. Haben wir ja bereits als Kinder gelernt. Warum man aber auch im Erwachsenen-Alter noch mit drei Rädern fahren will, dass werde ich die Tage mal ausprobieren.

Rewaco RF1 LT-2

So ein Trike darf man, dank der drei Räder, auch ohne Motorrad-Führerschein und nur mit dem normalen Klasse B (früher mal IIIer) fahren. Da trifft es sich ganz praktisch, dass die Rewaco-Trikes laut Fotos auch mehr nach Auto, denn nach Motorrad aussehen. Ein ordentliches Gestühl mit Lehne inklusive.

Wer also schauen will, wie es mir mit dem Trike so ergeht, der hält am besten die kommenden Tage meinen instagram-Account im Blick. Dort werde ich einige Fotos aus dem Alltag mit dem Trike posten!

Kein instagram? Kein Problem. Natürlich wird es später auch einen Fahrbericht zum 140 PS starken Trike von Rewaco geben.

Mehr Infos zum Trike vorab? Hier lang … 

Le Mans 2014 – Ein Rückblick, oder so.

Das Rennen in Le Mans war in diesem Jahr eine grandiose Materialschlacht und wieder einmal war ich nicht vor Ort. Allerdings habe ich eine gute Entschuldigung. Meine Tochter und ihre avisierte Geburt für die Woche vor dem Rennen. Was also blieb mir übrig? Am Ende war es ein Rennen im Kreißsaal. Nach der Geburt am Samstag Morgen, der ganze Vorgang dauerte im übrigen knapp 24 Stunden (was ich irgendwie als Hinweis verstehen will), half mir das Web dabei, den Überblick über das Rennen in Le Mans nicht zu verlieren.

Neben der Live-App des Veranstalters, der damit auch ein Live-Streaming anbot, waren es vor allem die Fotos von Freunden aus der Szene, die mir die richtigen Eindrücke von der Stimmung vor Ort und auch echte News boten.

24h-Le Mans – Der Socialmedia-Rückblick

Und am Ende gewinnt ein Audi.

Seit 2004 gewinnt ein Audi in Le Mans. Unterbrochen nur 2009 als Peugeot mit dem 908 HDI FAP an den Start ging. Im Jahr drauf ging es dem Unternehmen Peugeot so schlecht, da war der Motorsport in Le Mans schlicht nicht finanzierbar.

Doch in diesem Jahr sollte alles anders sein. In diesem Jahr traten nicht nur wieder die Japaner von Toyota mit ihrem 1000 PS starken Benzin-Hybriden an, auch Porsche kehre zurück an die Rennstrecke im französischen Hinterland.

Die Rückkehr von Porsche nach Le Mans

Am Sonntag-Vormittag sah es fast nach einer Sensation aus. Sollten wirklich die Rückkehrer aus Stuttgart das Prestigeträchtige Rennen gewinnen? Die Mit-Favoriten hatten sich in vielen Fällen selbst ein Bein gestellt oder schlicht Pech gehabt. Da waren die Toyota die mit beeindruckendem Speed über das 5 Kilometer Asphaltband flogen. Die TS 040 waren ganz klar die schnellsten Autos in Le Mans, doch am Sonntagfrüh um 5:30 Uhr war es vorbei. Der bis dato führende Toyota mit der Startnummer 7 fällt aus. Am Ende war es ein Elektrik-Problem und ein dazu gehörender Kabelbrand.  Damit ist der Traum vom Sieg für die Fahrer der #7 geplatzt. Alexander Wurz, Stephane Sarazzin und Kazuki Nakajima sind mit enttäuschten Mienen im TV-Bild zu sehen.

Doch auch bei den ewigen Gewinnern will dieses Jahr nicht alles rund laufen.

Die Startnummer #1  zerlegt sich bereits beim Training am Donnerstagabend in mehr Teile als gedacht. Mit Loic Duval am Steuer fliegt der R18 bei Tempo 270 im Bereich der Porsche-Kurven, ausgerechnet in den Porsche-Kurven, von der Strecke und hinterlässt ein Trümmerfeld. Duval entkommt diesem Unfall mit Schrammen. Für die Audi-Mechaniker bedeutet dies jedoch viel Arbeit. Im Prinzip wurde in Rekordzeit ein R18 erneut vollständig aufgebaut und für die Strecke in Le Mans abgestimmt.

Als am Samstag um 15h die Startflagge geschwenkt wird, stürmt ein zig Tausend PS-starkes Feld in das legendäre 24h-Rennen. Porsche, Toyota und Audi an der Spitze. Doch man darf die „kleinen“ Klassen in Le Mans nicht vergessen.

Während die großen LMP 1 Fahrzeuge mit aberwitzigen Tempi über die Strecke fliegen, fahren die LMP 2, die GTE Pro und GT AM ihr eigenes Rennen und müssen dabei ständig in die Spiegel schauen. Mit einem Augen nach vorne, den Gegner im Visier, mit dem anderen Augen im Rückspiegel, damit man bloß nicht einem etwaigen Gesamtführenden im Weg steht.

LM24 GT-Klassen: Das Rennen im Rennen

Die CORVETTE Racing C7.Rs mit der Startnummer #73 und #74 qualifizierten sich im Training in ihrer Klasse auf Platz 2 und 4. Das Rennen brachte dann mit einem leckenden Getriebe, einem abgerutschten Keilriemen für die Lichtmaschine und schlichtem Rennpech dann jedoch ein eher bescheidenes Rennergebnis für die V8-Boliden.

Heike vom Blog Koeln-Format fuhr sogar mit einer C7 direkt nach Le Mans und wieder zurück. Das muss für die Reise-Bloggerin ein beeindruckedes Erlebnis gewesen sein.

Tom Schwede vom Blog 1300ccm.de knipste dieses emotionale Foto. Auf dem Bild der Porsche 919 Hybrid bei seiner langsamen Fahrt zurück in die Box. Zugleich das Ende der Sieg-Träume für die Porsche-Truppe.

Am Ende siegt ein Audi, so ist Le Mans

Und auch wenn es am Anfang nicht so aussah, auch 2014 gewann Audi das 24h-Rennen in Le Mans. Entscheidend war wieder einmal, der Einsatz von drei Rennfahrzeugen. Während Porsche und Toyota mit „nur“ zwei Fahrzeugen an den Start gingen, schöpfte Audi aus dem vollen und lies Le Mans zu einer Materialschlacht der PS-Güteklasse 1 werden. Trotz dem Totalschaden im Training, mehreren Turboladerschäden während dem Rennen, einem defekten Fahrzeug bereits 90 Minuten nach Beginn des Rennens, setzten sich die Ingolstädter Buben mit ihrem R18 e-tron mal wieder durch.

Für das nächste Jahr bleibt nur zu hoffen: Dass auch Toyota und Porsche mit 3 Fahrzeugen an den Start gehen und eventuell kommt ja noch ein Franzose zurück. Zurück zum wichtigsten Langstrecken-Rennen der Welt.

In dieser Woche geht es gleich weiter mit den legendären Motorsport-Events. Am Nürburgring steht das 24h-Rennen an und dieses Mal werde ich, trotz Baby, vor Ort sein.

Mercedes-Benz Instagram Shootout in New York

Mercedes-Benz arbeitet hart daran sein steifes Image abzulegen und als junge Marke wahrgenommen zu werden. Und Mercedes-Benz hat für den socialmedia Kanal „instagram“ eine klasse Idee umgesetzt, den:

Instagram Shootout

Bereits zur IAA hatte Mercedes-Benz vier Foto-Fetish-Profis über Nacht in die Festhalle eingeschlossen und ihnen freie Hand über den eigenen Instagram-Kanal gegeben. Was dabei heraus kam? Beeindruckende Fotos und eine bis dato auf instagram nicht gekannte Interaktion mit den virtuellen Freunden der Marke.

Vor ein paar Wochen dann ein mb-shootout in den Alpen – auch hier gab es spektakuläre Fotos:

mb sootout Alpen by Teymur  http://www.icedsoul.de/
mb sootout Alpen by Teymur http://www.icedsoul.de/
mbshootout by Heike: http://www.koeln-format.de/
mbshootout by Heike: http://www.koeln-format.de/
mb sootout Alpen by Teymur  http://www.icedsoul.de/
mb sootout Alpen by Teymur http://www.icedsoul.de/
mbshootout by Heike: http://www.koeln-format.de/
mbshootout by Heike: http://www.koeln-format.de/

Und gerade jetzt, live auf instagram:

Das MB-Shootout aus New York – der Stadt die niemals schläft. Reinklicken ist ein Muss für jeden der Sterne mag, oder auf tolle Fotos steht!

mb-shootout [klick]

 

Mercedes-Benz – Das instagram-Battle

Mercedes-Benz ist in meinen Augen der Automobilhersteller, der social media am besten verstanden hat und durch den gesamten Konzern durch lebt. Bei Mercedes-Benz werden nicht nur Blogger ernst genommen, sondern viele „Neue Medien Profis“. Und ich wundere mich immer wieder, wie genial die Ideen der Stuttgarter-Truppe sind und mit welcher Perfektion diese am Ende auch in die Tat umgesetzt werden.

Social Media Benchmark = Mercedes-Benz

Stumpfe Werbung in den social media Kanälen? Nicht „beim Daimler“.

Im letzten Jahr gab es eine Aktion, da hatte das Mercedes-Benz Museum zu einer „Nacht im Museum“ eingeladen. Ich war damals mit von der Partie und verbrachte eine Nacht im Herzen der Stuttgarter Marken-Heritage. Es war eine einmalige Erfahrung – eine mit „wenig“ Schlaf, aber das war egal.

Nun gibt es eine Art Neu-Auflage dieser Idee. Derzeit tobt in Frankfurt die größte Automobil-Messe der Welt, die IAA. Und was lag da näher, als dieses Mal eine Nacht auf der IAA zu verbringen?

Instagram-Shootout 2013

Doch dieses Mal wird es sportlich, es wird einen Wettkampf geben. Vier Menschen werden in der Mercedes-Benz Messehalle eingeschlossen und werden den instagram-Kanal von Mercedes-Benz mit ihren Bildern füllen. Bilder die in dieser Nacht geschossen werden.

Und am Ende gewinnt, wer das Bild mit den meisten Likes geschossen hat! 

Eine Nacht lang (12 Stunden) wird der Instagram-Kanal von Mercedes-Benz in die Hände von vier „Bloggern“ gegeben. 413.021 Follower warten auf dem Instagram-Kanal auf die Fotos

  • Teymur
  • Johannes
  • Mario-Roman      und
  • Heike

Teymur Madjderey ist ein professioneller Fotograf und ein Freund von stimmungsvollen Fotos mit dem besonderen Touch. Einen Auszug seiner Werke findet man auf seiner Homepage: Icedsoul.  Noch ein Profi-Fotograf und ein ziemlicher Speedhead ist der Hamburger-Fotograf und Auto-Journalist Mario-Roman Lambrecht. Seine Webseite mit Texten und Fotos erreicht man unter: marioromanpictures.de  Der Dritte im Quartett der vier „Challenge-Teilnehmer“ ist Johannes Schlörb. Unter anderem schreibt er auf 5.6 – allerdings ist er von Beruf auch ein Grafikprofi, wie seine Webseite verrät.  Die einzige Frau im Quartett ist die Reise-Bloggerin Heike Kaufhold aus Köln. Und während die Profis mit den dicken Linsen und den teuren Kameras zum instagram-shootout kommen, wird Heike auf ihr iPhone vertrauen – dass dies keine schlechte Idee sein muss, zeigen die vielen schönen Fotos in den Artikeln auf Heikes-Blog.

 

Start: 19:00 – Sonntag 15.09.2013

Möge der (die) Bessere gewinnen!

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Heike on the road ..

Wer mich kennt – wer den Blog kennt, der weiß wie geil ich Roadtrips finde.

Mit Heike hatte ich mir zu Beginn des Jahres beim #mbrt13 einen Wagen geteilt und vermutlich haben wir beide aus dieser Zeit extrem viel mitgenommen. Dieser Trip – einmal quer durch die USA – war einfach nur richtig, richtig geil!

Und jetzt komme ich zwar gerade von einem Blogger-Roadtrip zurück, aber das was Heike gerade macht, da wäre ich glatt sofort wieder dabei gewesen. Eine schöne Idee und eine noch schönere Strecke hat sich Heike ausgesucht.

Ich will hier nichts verraten – folgt Heike einfach auf Instagram oder schaut auf dem Blog von Heike nach … von mir nur soviel: Beide Daumen hoch für diese Idee!

Volkswagen 001 Beetle Cabrio

Oh, schau – ein alter Hut.

Folgende Pressemeldung habe ich erst heute gelesen:

  • Volkswagen startet digitale Kampagne: 
  • Mit dem Beetle Cabriolet auf Roadtrip in Hawaii
  • Neue Beetle Kampagne ist Pilotprojekt 
  • Sechs Protagonisten berichten in sozialen Netzwerken 
  • Aktivierung der Zielgruppen über Geschichten

Klingt spannen und erinnert mich an die beiden Roadtrips die ich im letzten Jahr mit Porsche und Citroën unternommen habe.  Es gibt sogar sechs Protagonisten und sie berichten über – jetzt kommts – über so innovative und neue Wege wie Blogs, Instagram, Twitter und Facebook.  Ja – leck – das ist ja innovativ.

Allerdings haben die sechs Protagonisten (von denen ich nicht einen kenne) auch 14-Tage Zeit. Okay, das übertrifft dann sogar unseren „Guarding the E-Class“ Trip mit Mercedes-Benz. Aber das war es dann auch. Innovativ? Nun – so innovativ wie man eben sein kann, wenn man nur „Dritter“ wird. 

Das ganze Projekt steht unter dem Stern, einen ordentlichen Buzz für das neue Beetle Cabrio zu erzeugen (fahre ich im übrigen demnächst in Nizza..)

Ich kopiere mal den Rest der Pressemeldung hier her:

Pünktlich zur Markteinführung des Beetle Cabriolet startet Volkswagen erstmalig eine Digitalkampagne im neuen Format.(Stimmt, erstmalig für Volkswagen – aber sry – ich hatte Euch so etwas bereits vor knapp 6 Monaten angeboten!!)  Unter dem Motto „As sun as possible“ berichten sechs junge Trendsetter (mal die Namen googeln) auf sozialen Netzwerken und Webseiten über ihre Erlebnisse während einer Tour im neuen Beetle Cabriolet durch Hawaii (Nicht Wanne-Eickel?). Zusätzlich dazu gibt es einen Re-Launch der Beetle Website sowie neue Print-Anzeigen-Motive.

Dass das Beetle Cabriolet untrennbar mit dem Sommer verbunden ist, demonstriert die Volkswagen Marketing-Kampagne zum Fahrzeug-Launch. Als zentrales Kampagnenelement integriert Volkswagen erstmalig eine reale Reise mit dem Auto, die Lebensart und –gefühl der jetzigen Beetle Generation aufgreifen soll. Sechs internationale Protagonisten, die in den Bereichen Comedy, Mode, Sport, Fotografie oder Musik über hohe Bekanntheitswerte und ein großes soziales Netzwerk verfügen, berichten während ihrer 14-tägigen Tour im Beetle Cabriolet über ihre Erlebnisse.

Dabei bedienen sie sich der unterschiedlichsten Digital-Formate (Video, Blog, Podcast, Foto) und sozialen Kanäle (z.B. Facebook, Twitter, YouTube, Vice, Instagram,www.beetle.de/asap) ((!!! echt hipp und trendy!). Im Fokus der Berichterstattung stehen Reiserapports sowie Informationen zu den 50er, 60er und 70er Sondereditionen des Beetle Cabriolet, mit denen die Talente unterwegs sind.

„Wir möchten mit unserer neuen digitalen Kampagne die wichtigen Zielgruppen involvieren und aktivieren und individuelle Produktgeschichten erzählen, mit denen man sich identifizieren kann und die man teilen möchte“, erklärt Giovanni Perosino, Leiter Marketing Kommunikation Volkswagen. „Die Tour unserer sechs Akteure wird zur Geschichte von Sommer, Freiheit, Abenteuer und Lifestyle – das alles verkörpert auch das Beetle Cabriolet.“

Im Zuge der Markteinführung des Beetle Cabriolet erfährt ab Mitte Februar auch die Produktwebsite www.beetle.de eine Neuauflage. Wie auch die Print-Anzeigenmotive, zahlt die Web-Plattform auf das Motto „As sun as possible“ ein und bietet neben Blog und Teaser-Film zum Roadtrip ausführliche Informationen zur gesamten Beetle Collection.
Auf den Volkswagen Facebook-Seiten läuft zudem ein Gewinnspiel, bei dem unter allen Teilnehmern eine „Endless Summer Tour“ auf Hawaii verlost wird.

Den Etat an der Kampagne halten die Agenturen BlackBoardBerlin und DDB Tribal. (Herzlichen Glückwunsch – Kopierheinis!)

 

Das passt alles so wunderbar zum Rant von Sven Wiesner, von heute früh…