Einzigartiger-Test des neuen Jaguar I-Pace

Okay. Gleich einmal zu Beginn des Artikels müssen wir zurückrudern. Ein richtiger Test war das nicht. Der Jaguar I-Pace wurde vor dem Start des Automobil-Salons in Genf zwar einigen Journalisten vorgestellt, und irgendwie saßen wir auch alle darin, wer aber unser Video gesehen hat, der versteht, ein Test war es dennoch nicht:

Jaguar I-Pace – Die Elektro-Insel-Lösung?

Rein optisch ist der I-Pace nicht zwingend ein Stromer. Das der große Kühlergrill nicht für die Transformation von Abwärme eines Verbrenners zuständig ist, das sieht man erst, wenn man mit der Nase die Krallen an der Tatze der Katze im Jaguar-Logo stößt. Und auch sonst ist das Design nicht ungewöhnlich, eine hippige Mischung aus Coupé und SUV ist derzeit stark im Trend und der I-Pace erfüllt genau diese Vorgaben. Ein sportliches SUV, so viel soll auf den ersten Blick verstanden werden.

Die beste News am neuen I-Pace? Für E-Auto Fans, dass er bereits verkauft wird, ab 77.850 €, mit viel Luft nach oben. So stehen über 101k Euro in der Liste für die umfangreich ausgestattete „First Edition“. Und die beste News für Jaguar-Fans die bislang mit Elektro nichts am Hut hatten? Nun, der I-Pace gehört vermutlich zum dynamischsten was man im SUV-Segment in dieser Größe aktuell ordern kann. Damit spielen die Briten die Drehmoment-Vorteile des Konzeptes geschickt aus. Und natürlich hat der I-Pace einen Allradantrieb. Zwei E-Motoren sind für eine Systemleistung von 400 PS verantwortlich. Und mit fast 700 Nm System-Drehmoment, ab Drehzahl Null, tut sich der 2.2 Tonnen SUV leicht beim Infight mit den Gesetzen der Physik.

4.8 Sekunden von Null auf 100 sollen vergehen, 200 km/h sind machbar. Das sind Werte die zur Klasse des Fahrzeuges passen und durchaus sinnvoll erscheinen. Das man im WLTP-Zyklus zudem 480 km weit kommt, spricht für eine sinnvolle Reichweite im Alltag, nach alter NEFZ-Norm wären es sogar 545 Kilometer gewesen. Der Akku bekam zum Start weg eine Kapazität mit der es sich leben lässt. 90 kWh sind nicht das Maximum, wenn man in TESLA-Welten denkt, aber für ein Serien-SUV-Crossover mit dem Anspruch den Alltag zu meistern, ausreichend. Nachgeladen kann man den I-Pace zum Beispiel über seinen 100 kW-Schnelllader – damit sind in rund 40 Minuten um die 80% Reichweite aufgetankt. Für Zuhause hat sich Jaguar leider erst einmal auf ein 7kW-Lader beschränkt, wer Dreisatz beherrscht, der erkennt selbst, ein 90 kWh-Akku braucht damit locker 13 Stunden um sich vollständig zu laden.

Die Plattform des I-Pace ist eine völlig neue im Jaguar-LandRover Konzern. Die TATA-Tochter hat bislang keine weiteren Modelle bestätigt, aber im Gespräch mit dem Technik-Chef von JLR, Wolfgang Ziebart, wird klar – das Chassis wird sicher nicht nur für dieses eine Modell gefertigt. Und auch wenn der Bauraum für die Akkus mit aktuell 90 kWh ausgereizt sind, ein noch größerer Akku ist nicht möglich, muss es nicht bei der Kapazität bleiben. Die Entwicklungen der Batterie-Technik sind überwältigend. Ein Land Rover rein elektrisch? Warum nicht? Der I-Pace sogar als Basis für einen neuen E-Defender? Wir werden es sehen.

Und wie fährt er sich?

E-Autos wissen zu gefallen. Auch wenn man eigentlich nur ein Freund von großen und starken Autos ist. Das adhoc-Drehmoment und die daraus entstehende Dynamik, es sind Dinge die einen faszinieren. Vor allem, wenn man sich für nur drei Minuten auf wild blinkende Hütchen konzentriert. Power und Traktion sind ebenso vordergründig gewesen, wie die Agilität des I-Pace. Mehr gibt es erst einmal nicht zu berichten – mehr gibt es, wenn wir den I-Pace ausführlich fahren konnten!

Jaguar XE 25d – Darf es etwas weniger sein?

Jaguar macht seit einiger Zeit vieles richtig – eine subjektive Meinung, zugegeben. Doch die Modelle sehen ausnahmslos gut aus, legen eine Performance an den Tag, die sich nicht zu verstecken braucht und sind dabei in preislich attraktiven Regionen angesiedelt. Natürlich ist ein Jaguar kein Schnäppchen, doch im Bereich der Premium-Konkurrenz anzutreffen. Da macht der Jaguar XE keine Ausnahme. Die Mittelklasselimousine bekam jüngst einen neuen Diesel-Motor mit mächtig Dampf spendiert, den wir unter die Lupe genommen haben. Read more

Hinaus aufs Land – Sommerliche Partie mit dem Jaguar F-Pace

Sommer, Sonne, eine sanfte Brise. Ein Tag wie geschaffen für eine Landpartie. In britischer Manier mit einem Jaguar. Wem jetzt sofort eine der zeitlos eleganten Limousinen oder Cabrios der Nobelmarke vorschwebt, der sollte allmählich mal umdenken. Seit April letzten Jahres schwimmt Jaguar mit dem F-Pace mit auf der SUV-Welle, was für alle traditionsbefangenen Enthusiasten ein Schlag ins Gesicht gewesen sein soll. Doch längst hat sich das Vorurteil, dass ein hochbeiniger Stadt – und Geländegänger doch kein Jaguar sein kann, gelegt. Der Erfolg des F-Pace, der im letzten Jahr als „Car of the Year“ und „Women Car of the Year“ gekürt wurde, scheint die Investition der Briten in den Bau eines SUV zu rechtfertigen. Schon hat man auch eine kleinere Variante in der Pipeline.

Unser Testwagen mit Allradantrieb und in unschuldigem Weiß rollt vor die Haustür. Optisch steckt viel F-Type im F-Pace, der seinen Namen vom lateinischen „Passus“, der Schritt, herleitet. Ein großer Schritt, mit mehr als 1,60 Meter Höhe der größte Jaguar. Hinter der aggressiv wirkenden Front mit dem geschlitzten LEDs, dem zentralem Kühlergrill und den großen Lufteinlässen erstreckt sich eine muskulöse Blechhaut mit kurzem Überhang vorne und langem hinten. Die elegante Taille und die schön geformten und nach vorne fliesenden Rückleuchten runden das sportliche Bild ab. Innen finden bis zu fünf Personen auf feinstem Leder bequem Platz, vorne gegen Aufpreis auf 14fach verstellbaren beheiz – und kühlbaren Sitzen. Trotz der leicht abfallenden Dachlinie braucht sich hinten niemand über einen Mangel an Kopffreiheit zu beklagen. Allerdings fehlt dem Fahrer insgesamt etwas der Überblick, so dass sich die Investition in die Kamera mit „surround view“ – in sehr guter Auflösung – in jedem Fall lohnt. Hinter der Sensor gesteuerten elektrischen Heckklappe bietet sich 650 und nach Umlegen der dreigeteilten Rückbank mit bis zu 1740 Liter Stauraum Platz satt im Kofferraum. Unter dem Ladeboden offenbart sich zusätzlicher Platz für Krimskrams, es sei denn, man bestellt ein Ersatzrad.

Die Materialien im Cockpit wirken fast ausnahmslos hochwertig, allein bei der sich hohl anfühlenden Instrumentenabdeckung oberhalb des Lenkrads haben die Briten offensichtlich zugunsten des Gesamtgewichts des Luxus-SUV an der Qualität des Kunststoffs gespart. Die Schalter für die elektrischen Fensterheber finden sich etwas überraschende platziert oben in der Tür. Wohl ganz einfach nur gewöhnungsbedürftig, ebenso wie die Bedienung  des Infotainmentsystems über das 10,2 Zoll große Display Touchpad mit seinen netten großen bunten Kacheln.  Je tiefer man in die Ebenen eindringt, umso unübersichtlicher werden sie. Zwar lässt sich unser Ziel im Navigationssystem eingeben, allein, um die Zielführung zu beginnen, bedarf es eines Kunstgriffs, der sich nicht sofort erschließt.

Den Startknopf gedrückt, schon hebt sich der stylische Automatik-Drehregler langsam aus der Versenkung in der Mittelkonsole. Jaguar setzt auf die Achtstufen-Wandlerautomatik von ZF. Den Arm ganz lässig abgelegt, mal eben von P auf D gedreht, Gas gegeben, schon sortiert das Getriebe ohne Gedenksekunden die passenden Gänge ein. Unter der Haube unseres Testwagens arbeitet der Sechszylinder-Biturbo-Diesel mit 300 PS und 700 Nm. Der sorgt bei einem kräftigem Druck auf das Gaspedal für ordentlich Vortrieb für den immerhin zwei Tonnen schweren SUV. Eine mit Blick auf den Verbrauch überwiegend behutsame Fahrweise quittiert er dagegen mit einer leichten Trägheit, dafür aber mit einem Durchschnittsverbrauch von 8,5 Litern anstelle der von Jaguar angegebenen 6,0 Liter. Trotzdem ein für ein Auto dieser Größe ordentlicher Wert. Alternativ bietet Jaguar für den F-Pace noch einen Vierzylinder-Diesel mit 180 PS sowie zwei Sechszylinder-Benziner mit 340 und 380 PS an. Der Einstiegspreis für den Jaguar F-Pace liegt bei 43. 560 Euro, für unseren Testwagen muss man schon mal knapp 67 000 Euro auf den Tisch legen. Ein stolzer Preis, aber für Autos dieser Klasse nicht wirklich überdimensioniert.

 

 

Text und Fotos: Solveig Grewe

 

 

Jaguar F-Pace 25d AWD – Das Empire sized down

Während dem Volkswagen-Konzern sein Diesel-Problem ein ums andere Mal um die Ohren fliegt und Volvo ankündigt, in Zukunft komplett auf Selbstzünder zu verzichten, gehen die Briten einen anderen Weg. Im Jaguar F-Pace 25d zeigt die britische Nobelmarke einen 2.0 Liter Diesel mit 240 PS, der die Lücke zwischen dem 180 PS Diesel und dem 3.0 V6-Diesel mit 300 PS schließen soll. Wir haben den SUV bewegt und klären die Frage, ob es zwingend ein Sechszylinder-Diesel für den hübschen Briten sein muss.

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Pkw-Markt – Premiumhersteller im Aufwind

Die Premiummarken zählen zu den großen Gewinnern des bisherigen Autojahres. Die heimischen und ausländischen Hersteller haben laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei den Neuzulassungen in Deutschland teils zweistellig zugelegt.

Bei Jaguar etwa steht für den November ein Plus von 115 Prozent in der Bilanz, vor allem getrieben vom neuen SUV-Modell F-Pace. Insgesamt bleibt die Marke mit 734 Neuzulassungen aber klein, auch wenn im Jahresverlauf bereits knapp 8.200 Fahrzeuge neu zugelassen wurden (plus 76 Prozent). Auch bei der Schwestermarke Land Rover läuft es: Die Geländewagenspezialisten kamen im November auf 1.900 Neuzulassungen (plus 9,8 Prozent), im bisherigen Jahr auf 20.800 Einheiten (plus 25 Prozent) – und das ohne neue Volumenmodelle.

Auch von Neuheiten getrieben verläuft das Wachstum bei Volvo. Dank der neuen 90er-Baureihe legten die Schweden im November um 20 Prozent zu (3.600 Einheiten), seit Januar um acht Prozent (35.000 Einheiten). Dauerpatient Alfa Romeo kommt dank des neuen Mittelklassemodells Guilia auf 403 Neuzulassungen im November (plus 80 Prozent) und 3.800 im Jahresverlauf (plus 48 Prozent).

Auch die großen deutschen Hersteller sind im Plus, auch wenn das aufgrund des höheren Basisniveaus weniger deutlich ausfällt. Mercedes legte im November auf 28.500 Fahrzeuge zu (plus 10 Prozent), die Gesamtjahresbilanz fällt mit einem Plus von 8,6 Prozent ähnlich positiv aus. Bei Audi gab es im November zwar einen Knick um 5,9 Prozent auf 20.500 Neuwagen, das Jahresergebnis liegt mit 271.000 Fahrzeuge um 7,4 Prozent im Plus. Bei BMW lauten die Zahlen für November 22.300 Einheiten und plus 7,9 Prozent, für die ersten elf Monate 2016 239.000 Einheiten und plus sechs Prozent. Porsche legte im November um 24 Prozent auf 2.400 Fahrzeuge zu, seit Januar sind die Stuttgarter um 2,1 Prozent im Plus (27.800 Einheiten).

Insgesamt wurden in Deutschland im November 276.567 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten fanden 3,095 Millionen Neuwagen einen Käufer, 4,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2015. (Holger Holzer/SP-X)

Jaguar Elektro-Strategie – Katze unter Hochspannung

Lange haben sich die Briten bei ihren Plänen für Elektroautos zurückgehalten. Kurz nach dem Eintritt in die Rennserie der Stromer startet Jaguar nun auch eine Offensive bei den Elektroautos für den Normalkunden – und einen Frontalangriff auf die Konkurrenz.

Bisher ohne elektrisches Antriebsprogramm nehmen die Briten bereits im kommenden Jahr diese Klasse in Angriff: Kurz vor Beginn der L.A. Motor Show hat Jaguar jetzt das I-Pace Concept präsentiert. Die sehr seriennahe Studie steht laut Design-Chef Ian Callum „für die nächste Generation von Elektrofahrzeugen”. Ab Ende kommenden Jahres werden die Briten die hauseigene Konkurrenz anbieten – zu Preisen, die unter 50.000 Euro liegen dürften. Dafür bekommt der Kunde ein Fahrzeug, dass anders als andere Elektroautos auch als alleiniges Auto im Haushalt volle Dienste leisten soll. Und Spaß machen: Der I-Pace sprintet in rund vier Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer; zwei E-Motoren mit zusammen 294 kW (400 PS) und 700 Newtonmeter Drehmoment sorgen für mächtigen Vortrieb und Allrad-Traktion.

Der I-Pace bietet auf dem Platz von 4,68 Meter Länge deutlich mehr Raum als der fünf Zentimeter längere F-Pace. Dieses konventionell angetriebene SUV zitiert der Elektro-Jaguar aber in Front und Heck
Der I-Pace bietet auf dem Platz von 4,68 Meter Länge deutlich mehr Raum als der fünf Zentimeter längere F-Pace. Dieses konventionell angetriebene SUV zitiert der Elektro-Jaguar aber in Front und Heck

Dank neuester Batteriengeneration verspricht Jaguar zudem einen Aktionsradius von mehr als 500 Kilometern. Die 90 kWh-Batterie mit Schnellladefunktion ist sehr tief im Boden verbaut und soll ein sportlicheres Handling ermöglichen als Teslas Elektro-SUV Model X, weil sie Schwerpunkt und Gierneigung des Fahrzeugs optimiert. Das flach zwischen den Achsen installierte Batteriepaket erlaubt zudem einen langen Radstand von fast drei Metern – und “komfortables Reisen”, so Callum. Auf dem Platz von 4,68 Meter Länge bietet der I-Pace deutlich mehr Raum als der fünf Zentimeter längere F-Pace. Dieses konventionell angetriebene SUV zitiert der Elektro-Jaguar in Front und Heck.

Mit einem 150kW-Ladegerät kann der Fahrer innerhalb von zehn Minuten 100 Kilometer neue Reichweite erzielen. Beim Schnellladen an einer öffentlichen Säule mit 50 kW Gleichstrom dauert ein Ladevorgang aber immer noch rund zwei Stunden. Jaguar bereitet sich jedoch auch auf die Einführung induktiven Ladens vor – dabei fährt das Auto nur auf eine kontaktlose Ladeplatte, etwa in einem Parkhaus.

Solche Technik dürfte auch bei den Käufern von Oberklasse-Limousinen gut ankommen. Denn nach dem I-Pace wird wohl wenige Monate später auch der Nachfolger des Topmodells XJ mit einem Elektroantrieb auf den Markt kommen. Die neuen Fahrzeuge könnten bereits ab 2017 von Magna in Graz gefertigt werden, wo Jaguar dafür Kapazitäten aufbaut. Auch in diesem Segment wollen die Briten schneller als Wettbewerber wie Audi oder Mercedes am Markt sein – und Teslas Model S angreifen.

Ab Ende kommenden Jahres werden die Briten die hauseigene Konkurrenz anbieten - zu Preisen, die unter 50.000 Euro liegen dürften.   Dafür bekommt der Kunde ein Fahrzeug, dass anders als andere Elektroautos auch als alleiniges Auto im Haushalt volle Dienste leisten soll
Ab Ende kommenden Jahres werden die Briten die hauseigene Konkurrenz anbieten – zu Preisen, die unter 50.000 Euro liegen dürften. Dafür bekommt der Kunde ein Fahrzeug, dass anders als andere Elektroautos auch als alleiniges Auto im Haushalt volle Dienste leisten soll

Jaguar hat sich lange nicht gerade an vorderster Front der Elektroantriebs-Enthusiasten gezeigt: Zwar haben die Briten schon 2010 ein Showcar präsentiert. Der C-X75 ergänzt die Akku-Angebote durch einen Range-Extender in Form von zwei Feuerlöscher-großen Jet-Turbinen. Die katapultieren die Studie von 0 auf 100 in rund drei Sekunden und bis zum Tempo 330. Es wären aber mit der Kraft der vier jeweils 195 PS starken Elektromotoren theoretisch auch 900 Kilometer bis zum nächsten Tankstopp drin.

In diesem Fahrzeug war eher eine Fingerübung für den Start in der Formel-E zu sehen, der vor wenigen Wochen gelungen ist. “Die Formel E gibt uns die einzigartige Möglichkeit, unsere Technologien weiterentwickeln“, hat Jaguars Entwicklungschef Nick Rogers allerdings bereits vor dem Start angekündigt. Da war ja auch einiges nachzuholen. Denn anders als die großen Rivalen haben Jaguar und die Schwestermarke Land-Rover bisher Elektro-Erfahrung gerade mal mit dem Range Rover Hybrid vorzuweisen, der einen Diesel-V6 mit einem 35-kW-Elektromotor koppelt.

Auch bei der klassischen Geländewagen-Marke wird indes der reine Elektroantrieb wohl bald zu sehen sein: Schließlich ist auf der Plattform des I-Pace ohne allzu großen Mehraufwand auch ein Land-Rover machbar.

(Peter Weißenberg/SP-X)

Markenausblick Jaguar Land Rover – Geländeparcours mit Hindernissen

Erfolg kann manchmal auch zum Fluch werden. Jaguar Land Rover (JLR), seit mehr als sechs Jahren im Besitz des indischen Tata-Konzerns, geht es so blendend wie nie zuvor. Die Briten feiern ein Rekordjahr nach dem nächsten. Seit 2009 hat sich der Absatz mehr als verdoppelt. Die Marke hat kein „faules Ei“ im Nest. Sämtliche Modelle, ob Limousinen, SUVs oder Sportwagen, kommen bei den Kunden gut an. Das Design stimmt, das Image stimmt, die Technik stimmt. Und doch hat JLR ein Problem: Den für 2021 von Brüssel geforderten CO2-Flottenausstoß zu schaffen. Ansonsten drohen empfindliche Strafen und damit einhergehender Imageverlust. Für jedes Gramm CO2 zu viel hat die EU den Herstellern ein Bußgeld von 95 Euro angedroht. Was zunächst nach wenig klingt, kann sich zu beachtlichen Beträgen von zig Millionen Euro addieren.

Lange konnten sich beide Traditionsmarken als sogenannte Nischenhersteller bequem zurücklegen. Doch nun, mit jährlich zusammen über 500.000 produzierten Einheiten, ist der Welpen-Schutz vorbei. Es gilt auch für JLR die 95-Gramm-Regel, die aufgrund der größeren Gewichtsklassen, in denen die meisten Modelle unterwegs sind, noch ein paar Gramm nach oben abweichen darf. Aber selbst 102 oder gar 105 g/km liegen derzeit Lichtjahre entfernt vom heutigen Flottenwert (165 g/km). Nur ein einziges Fahrzeug, der Jaguar XE mit dem 163 PS starken Einstiegsdiesel, erreicht 99 g/km. Löblich. Dafür schlägt ein XJR mit V8-Kompressor und 550 PS mit 264 g/km zu Buche. Bei Land Rover ist die Spreizung ähnlich. Sie reicht von 113 g/km (Evoque) bis zum großen Range Rover mit 299 g/km.

Ausgleichsmodelle wie Kleinwagen in hoher Stückzahl oder gar Plug-in-Hybride sowie Elektrofahrzeuge mit Mehrfachzählungen (Supercredits)? Fehlanzeige. Erstere wird es nicht einmal auf lange Sicht nicht geben, letztere haben dagegen Dringlichkeitsstufe eins. Anstelle den Hybrid-Supersportwagens C-X75 (spielte im Bond-Film „Spectre“ mit) zur Serienreife zu bringen, kündigte Jaguar bereits an, bis Ende 2019 zwei reine Elektromodelle auf den Markt bringen zu wollen, eine Limousine und einen SUV.

In den zeitlichen Rahmen würde da die nächste Generation des XJ passen. Die aktuelle Version wird seit 2009 gebaut. Das Flaggschiff könnte als Gegenstück zum Tesla Model S positioniert werden. Ein zweites Eisen im Feuer hätte Jaguar mit dem SUV F-Pace (seit diesem Jahr auf dem Markt), der als Elektrovariante deutlich mehr Kunden ansprechen würde. Aufs gleiche Crossover-Pferd setzen auch Mercedes mit der Serienversion des EQ und Audi mit dem C-BEV, der vermutlich Q6 e-tron heißen wird. Jaguars SUV mit Stromantrieb (Projektname J-Pace) könnte E-Pace am Heck tragen. Zumindest hat man sich diese Bezeichnung schützen lassen. Gut möglich, dass der E-Pace als Studie in wenigen Wochen auf der Los Angeles Auto Show Premiere feiert.

E-Drive-Erfahrung sammeln die Briten derzeit in der Formel E. Hier hat Jaguar ein Team am Start und nutzt die Rennserie, das Know-how im Bereich der Elektromobilität voranzutreiben. Das gesammelte Wissen kommt natürlich auch der Schwester Land Rover zugute. Zunächst war zu lesen, die Offroad-Marke soll ausschließlich den Plug-in-Hybrid-Part übernehmen. Ob dies so bleibt, ist ungewiss. Vorstellbar ist durchaus eine BEV-Variante (Battery Electric Vehicle), vielleicht sogar als Defender, der Anfang dieses Jahres eingestellt wurde und 2019/20 in Neuauflage beim Händler stehen soll. Entwickelt hat JLR bereits ein E-Modul (EDM), das für nahezu jeden Getriebetyp einsetzbar ist und sogar als alleiniger Antrieb genutzt werden kann. Auch am 48-Volt-Teilbordnetz arbeiten die britischen Ingenieure.

Für den weltweiten Vertrieb von Plug-in-Hybrid-Modellen steht ab nächstem Jahr der komplett neu entwickelte Zweiliter-Vierzylinderbenziner aus der Ingenium-Familie bereit. Kombiniert wird das 296-PS-Turboaggregat mit einer ZF-Achtgangautomatik und kommt in den großen Modellen zum Einsatz. Evoque und Discovery Sport erhalten dagegen einen Dreizylinder-Ingenium-Dieselmotor als Plug-in-Hybrid.

Helfen, die CO2-Werte nach unten zu bringen, soll natürlich auch der Leichtbau. Es ist davon auszugehen, dass zukünftig bei JLR jedes neue Modell in Vollaluminiumbauweise vom Band rollt mindestens 75 Prozent Recyling-Alu enthalten wird (interne Zielwerte), um die Energiekosten bei der Herstellung massiv zu senken. Keine Automarke der Welt fertigt schon heute einen größeren Anteil ihres Portfolios in Leichtmetall. Davon ausgenommen ist nicht einmal der Kult-Geländewagen Defender, bei dem man sich sogar vom klassischen Leiterrahmen verabschiedet und ebenfalls auf das PLA-Monocoque (Premium Lightweight Architecture), wie schon beim neuen Discovery (Marktstart: Frühjahr 2017) setzt.

Noch geheim hält Jaguar Land Rover, wo man welche neuen Modelle fertigen wird. Zur Disposition steht das neue Werk in der Slowakei sowie als Partner Magna Steyr in Graz. Man sei da sehr flexibel, heißt es aus der britischen Zentrale. So wanderte bereits der Jaguar XE von Solihull nach Castle Bromwich, um für den F-Pace Platz zu machen, der dort zusammen mit den großen Aluminium-Geländewagen gefertigt wird. Halewood ist komplett mit dem Evoque ausgelastet, noch immer der Bestseller. Einen weiteren Schub hat die Cabrioversion gebracht. Allein in Deutschland sorgte der offene Lifestyle-SUV für ein Plus von 20 Prozent an der Baureihe.
(Michael Specht/SP-X)

Jaguar-Allradstrategie – Alles für die Familie

Prima, dass es dann doch noch regnet: Strahlender Sonnenschein und staubtrockene Straßen sind nämlich nicht das, was man braucht, um die neuesten Jaguar-Erzeugnisse auf den Spitzkehren des Gerlos-Passes zu fordern. Es geht schließlich um Kompetenz. Allrad-Kompetenz.

Die hat der typische Jaguar-Interessent in den vergangenen Jahrzehnten eher nicht mit der britischen Marke verbunden. Mal war es ausgeprägte Sportlichkeit, dann exaltierter Luxus, einige Jahre Massenware in besseren Kleidern – und erst nach dem Neustart 2009 hat Jaguar sich neu erfunden. Mit durchschlagendem Erfolg. Nur eben nicht überall dort, worauf die Kunden abfahren.

Gerade Frauen lieben es, in höher bauenden SUV geborgen zu fahren. Und jeder vierte Fahrer besserer Dienstwagen setzt bereits in der Premium-Mittelklasse auf die Kraft von vier angetriebenen Rädern – am liebsten mit Diesel. Eine Klasse drüber sind es sogar ein Drittel, wie die Jaguar-Vermarkter analysiert haben. Dumm nur, dass sie denen bisher nichts zu bieten hatten.

Bis jetzt: “Erstmals in seiner Geschichte hat Jaguar eine Modelpalette, die komplett mit Allrad zu haben ist”, wie die verantwortliche Ingenieurin Emma Penney sagt. Und mit dem F-Pace ist seit drei Wochen auch in Deutschland ein Mittelklasse-SUV erhältlich, dass die Sehnsüchte der besseren Familien erfüllen soll.

Könnte klappen, wie das Anfahren auf der leicht seifigen Straße beweist. Denn da rutscht einfach nichts. Satt zieht der F-Pace los. “Drehmoment ganz nach Bedarf”, heißt das dafür verantwortliche System übersetzt – es verteilt bei rutschigem Untergrund in 165 Millisekunden die normalen 100 Prozent Heckantrieb bis zur Hälfte an die Vorderachse. Der Fahrer merkt davon nur, dass alles läuft wie immer.

Solche Allradtechnik, im F-Pace ab 42.390 Euro zu haben, baut auf den Erfahrungsschatz der Jaguar-Schwester Land-Rover. Mit deren Entwicklern arbeiten die Jaguar-Kollegen bereits seit drei Jahren in einer Abteilung – und suchen dabei den speziellen Allrad-Weg für die Raubkatzenmarke. Schließlich sollen die neuen Kunden ja nicht von der eigenen Konzernmarke kommen.

Mit den ähnlich großen Range-Rover Evoque oder Land-Rover Discovery Sport hat der F-Pace denn auch strategisch wenig zu schaffen. Er soll im Revier von BMW X3, Mercedes GLC oder Audi Q5 wildern – das ist Pflicht.

Kür ist es, auch dem sportlichen X4 und dem Porsche Macan weh zu tun. Und da sieht Entwicklerin Penney nicht nur wegen des viel billigeren Einstiegspreises Chancen: “Der F-Pace ist 50 Prozent verwindungssteifer als der Macan – und hat eine 35 Prozent höhere Quersteifigkeit”, sagt sie. Dieser Vorteil der Voll-Alu-Karrosse ist auf der Straße durchaus zu spüren. Der F-Pace liegt sehr direkt, nicht zu hart, aber auch bei höheren Geschwindigkeiten äußerst präzise auf der Straße.

Wobei die Leistung des 180-PS-Diesel gepaart mit Allrad im schnittigen F-Pace genau wie in den Limousinen XE (ab 41.900 Euro) und XF (ab 47.660 Euro) nicht so sportlich ist, wie es die Form verheißt sowie Lenkung und Straßenlage ermöglicht. Die Fahrzeuge aus dem SUV-, Mittelklasse- und obere Mittelklasse-Segment sind souveräne Reisewagen mit Leistungsreserven; Agilitätswunder sind sie nicht. Wer es krachen lassen will, wird wohl eher Allrad mit dem Sechszylinder-Benziner (340 bis 380 PS) für XF und F-Pace wählen. Oder das SUV mit dem Dreiliter-Diesel (300 PS) und Allrad. Hierzulande wird das aber eine Minderheit sein.

Jaguars Strategie hinter den preiswerten Allrad-Dieseln ist es darum auch eher, eine wirkliche Alternative bei den Premium-Allradlern in den Volumensegmenten zu bieten. Und da stimmen neben den niedrigen Verbräuchen um die Fünf-Liter-Schwelle auch die inneren Werte. Im F-Pace etwa sitzt es sich deutlich luftiger als in den deutschen Konkurrenten. Und schnell fühlt sich der Fahrer heimisch in den logischen Bedienkonzepten – alles sitzt, wo der Kunde es erwartet.

Überhaupt überzeugt die Raumnutzung – auch auf der verstellbaren Rückbank. Dahinter liegen noch mal 650 Liter Kofferraum – und maximal sind es sogar 1.740 Liter, mehr als im größeren X5. Auch bei der Raumaufteilung haben sich die Jaguar-Mannen sicher von den Erfahrungen der Land-Rover-Kollegen mit dem Discovery-Sport inspirieren lassen.

Die sehr umfangreiche Assistenz- und Sicherheitstechnik ist wie das Multimedia-System mit seinem 12,3 Zoll großes Display ebenfalls konzernweit im Einsatz. Navi und Co. überzeugen mit schneller Reaktion und den Verbindungsmöglichkeiten zum Smartphone. Weniger gediegen sind lediglich Materialien etwa in den Türtafeln, an den Lautsprechern oder Sitzwangen. Premium ist da nur die Verarbeitung.

Bislang 1.000 deutsche Kunden hat diese Berührung mit dem Hartplastik nicht zu negativ berührt: Sie haben den F-Pace bereits gekauft, ohne ihn je gefahren zu sein. Bei den Limousinen XE und XF will Jaguar solche Begeisterung aus dem Stand nun nutzen, um auch hier mehr Allrad-Autos abzusetzen.

(Peter Weißenberg/SP-X)

Erste Fahrt: Der neue Jaguar F-Pace

Es gibt ein Problem, wenn Menschen über ihre Traumautos sprechen. Meist sind das dann klassische Limousinen, wunderschön gezeichnete Sportwagen mit erotischen Formen. Oder Cabriolets, mit denen man, den geliebten Partner an seiner Seite, in den Sonnenuntergang rollt. Gerade bei Klassikern ist die Limousinen-Form obligatorisch. Ein Jaguar Mk2 zum Beispiel, mit langer Schnauze, erotischen Rundungen und einem Greenhouse mit filigranen Blechstelzen, der Hintern, eher rund und dennoch elegant und nah am klassischen Design einer Limousine. Schaut man auf die Jaguar-Modelle der 70 und 80er Jahre, dann stehen aristokratische Limousinen vor einem. Das ändert sich. Denn auch wenn die Menschen am liebsten über den klassischen Style von „früher“ sprechen – kaufen tun sie heute SUVs. Und genau deshalb hat man jetzt bei Jaguar den ersten SUV der Firmengeschichte präsentiert.

Der neue Jaguar F-Pace im ersten Fahrbericht

Miss Moneypenny in Hot Pants

Erstes Aufatmen bei Jaguar Fans. Was Ian Callum, der Direktor für Design bei Jaguar, und seine Truppe auf die Räder gestellt haben, wirkt auf den ersten Blick bereits stimmig. Grimmiges Schlechtreden des SUV-Kaufbooms wird durch das stimmige Design des Jaguar-Derivates kurz ad absurdum geführt. 

Und was Porsche kann, will man bei Jaguar auch können. Nur eleganter. Bei dem klassischen Sportwagen-Hersteller haben schon lange die SUV-Modelle vom Schlage Cayenne und Macan die Stückzahl-Führerschaft übernommen. Die Legenden der Marke werden gepflegt. Aber im Alltag gewinnen die SUV-Modelle die Überhand. Doch bei Porsche ruft man bereits beim „kleinen Macan“ einen selbstbewussten Einstiegspreis auf. Auch das will Jaguar besser machen und strickt eine breite Preisspanne. Und so werden Porsche und dazu gleich Audi, BMW und Mercedes in nur einem Schwung zu den Mitbewerbern des neuen Jaguar F-Pace.

Test Fahrbericht 012 Jaguar F-Pace erster Test

Klassisches Rezept

Ein SUV erfüllt heute alle Bedürfnisse. Oder sollte. Zumindest liegen sie voll im Trend. Um das umzusetzen, muss man ein wenig in der Technikkiste kramen. Der F-Pace beruht – und erst so konnte sich Jaguar diesen Extra-Wunsch erfüllen – auf der gleichen Plattform, mit der sich auch XF und XE brüsten. Viel Aluminium, um das Fahrzeuggewicht zu drücken. Mit einem Leergewicht von 1.665 kg fängt man beim F-Pace an. Wobei das wie der Basispreis – auch hier greift man hinunter zu 42.390 € – ein eher theoretischer Wert ist. Denn der F-Pace – Einstieg ist ein 2-Liter Diesel mit 180 PS, Heckantrieb und manueller Sechsgang-Box. Da dürfte sich der Puls nur bei Mietwagen-Piloten erhöhen. Wer sich den F-Pace vor seinen Bauhaus-Bungalow stellt, der greift vermutlich eher zum 3.0 V6 Diesel. Mit 300 PS und 700 Nm kann man sich dann erhobenen Hauptes unter das SUV-Volk mischen. Der Allradantrieb und die 8-Gangbox von ZF ist dann auch schon an Bord. 

Test Fahrbericht 001 Jaguar F-Pace erster Test

Miss Moneypenny in Hot Pants

Egal, aus welchem Blickwinkel: Ein SUV sah noch nie so scharf aus. Jaguar hat es tatsächlich geschafft und vereint die treue Seele eines pragmatischen Großserienautomobils mit den scharfen Waffen eines Top-Models. Wer sich für die 22-Zöller entscheidet und das Auto in „italian racing red“ ordert, der zieht Miss Moneypenny die Hot Pants an und präsentiert die treue und hilfreiche Seele des britischen Geheimdienstes als Centerfold-Girl. Das muss man so erst einmal umsetzen. Das Lob gebührt dem Designer Ian Callum.

Am Heck leuchten die Rücklichter im Stile des Jaguar F-Type und an der Front erinnert alles an die modernen Kollegen XF und XE. Dazu die obligatorischen Kühlluft-Nüstern im XXL-Format. Anders geht das einfach nicht. Auch wenn bei den Dieselmodellen nur eine Seite wirklich Luft in Richtung Ladeluftkühler leiten muss.

Test Fahrbericht 014 Jaguar F-Pace erster Test

Die Katze stellt sich auf die Hinterpfoten

F-Pace First Edition 3.0D AWD – Es ist kein Test, wenn man ein paar Stunden auf einem abgesperrten Flugplatz im Kreis oder ein paar Kilometer in der Eifel auf Tour fährt. Dennoch – der 3.0 Liter Diesel mit seinen 700 Nm wirkt sofort, zusammen mit dem 8-Gang Automaten, genau richtig an seinem Platz. So muss sich ein SUV fahren lassen. Druckvoll von unten aus dem Keller, das Automatikgetriebe vom Experten ZF hält dazu immer die richtigen Gänge parat. Es geht geschmeidig ums Eck, das Leergewicht des Testwagens dürfte sich in Richtung 1.9 Tonnen bewegt haben. Als First-Edition waren die 22-Zöller montiert. Herzhaftes Räderwerkzeug. Und dennoch schaut es einfach nur richtig aus.

Dem Fahrgefühl zuträglicher sind allerdings die 20-Zöller. Hier bietet der größere Reifenquerschnitt mehr Abrollkomfort. Denn dieser Jaguar hat mit dem Gelände nichts am aristokratischen Hut. Ein Dynamiker will er sein. Ein Partner für die flinke Hatz über Landstraßen und Autobahnen.

Der Dampf ist dafür vorhanden, einzig die Entscheidung zwischen 300 PS Diesel und 300 PS Diesel muss getroffen werden. Denn die Alternative sind 180 PS, was fast ein wenig „zu wenig“ für einen geborenen SUV-Dynamiker ist und die Benziner mit 340 und 380 PS. Wer sich den Alltag mit dem sexy Briten-SUV verschönern will, muss sich aktuell für „hopp & topp“ entscheiden.

Sportstudio in Leder

Dass man sich allzeit dynamisch um das Eck wuchten kann, nachdem die Bodenfreiheit zuvor auf über 20 Zentimeter erhöht wurde, verdankt man den feisten Rädern und der aufwendigen Fahrwerkstechnik. Natürlich mit verstellbaren Dämpfern. Wobei hier vor allem die „First Edition“ überzeugt, denn hier sind fast alle wichtigen Goodies bereits inkludiert. Die anderen 5 Ausstattungsvarianten lassen sich das „Adaptive Dynamics Fahrwerk“ etwas kosten.

Im Gegensatz zu vielen anderen SUV, teilweise eben auch den „Kompakten“ am Markt, ist der F-Pace ein Sprössling einer Heckantriebs-Kultur. Der Motor längs eingebaut und vermutlich auch mit Heckantrieb im Alltag völlig passend. Zum SUV-Konzept gehört jedoch der Allradantrieb, von ihm spürt der Fahrer erst einmal nichts. 52 Zentimeter Wattiefe sind auch ein eher theoretischer Wert. Und wenn der kurze vordere Überhang auch für eindrucksvolle Böschungswinkel gut ist, im Alltag wirkt er einfach trefflich zum gelungenen Design.

Den Innenraum verpackt Jaguar, je nach Ausstattungslevel, mit mehr oder weniger viel Leder. Im gefahrenen „First Edition“ lassen sich die 80.000 € (roundabout) ganz gut wiederfinden. Die Qualität der Ausstattung passt zum Anspruch der Marke.

Dass man auf 4.73 Metern ordentlich Kofferraumvolumen und dennoch Platz sowohl in Reihe 1 als auch 2 anbieten kann, spricht für das gelungene Grundlayout. Während man in Reihe 1 mit knapp 1.80 vernünftig sitzt, bleibt in Reihe 2 ungewöhnlich viel Beinfreiheit übrig. Die 650 Liter Kofferraumvolumen lassen sich variabel erweitern. Die Rücksitzbank ist 40:20:40 umklappbar, die Ladekante noch erfreulich niedrig und flach. Der Kofferraumdeckel geht jedoch wiederum weit genug auf, um sich nicht den Kopf zu stoßen.

Test Fahrbericht 008 Jaguar F-Pace erster Test

Buzzword-Bingo

All Surface Progress Control, Torque Vectoring, Jaguar Drive Control, InControl Touch, Performance Crossover, und so weiter … Kein modernes Auto mehr, bei dessen Handbuch-Lektüre man nicht ständig „Bingo“ schreien möchte. Am wichtigsten von diesen Keywords ist jedoch der Begriff „Crossover“. Denn damit sagt Jaguar selbst: Eigentlich ist das kein SUV. Und weil die Mehrzahl der F-Pace-Kunden zudem von anderen Marken kommen dürfte, ist der F-Pace am einfachsten als „wichtigster Jaguar der Neuzeit“ zu umschreiben.

Fazit: Der F-Pace geht seinen Weg

Das wird er tun und er wird dabei der erfolgreichste Jaguar aller Zeiten werden. Seine Wege werden ihn von Kalifornien nach Asien, von der Düsseldorfer Kö bis zur Coté führen, nur durch Matsch und über schweres Geläuf ganz sicher nicht. 

Der F-Pace ist der Dynamiker unter den SUV, pardon, Crossovern. Nur anstelle von Cross-Country-Läufen will er behende auf der Landstraße sein. Allerdings erwartet Jaguar eine ähnliche Dynamik von den zukünftigen Besitzern und macht sich Gedanken darüber: Wohin die Autoschlüssel, wenn man mal wieder surfen geht oder zum Wasser-Ski? Der Activity-Key soll die Lösung sein. Ein wasserfestes Armband, das die Funktion des Schlüssels übernimmt. Nun denn.

Wir hätten ja lieber eine Runde mit Miss Moneypenny gedreht …

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Der Fahrzeugschein für den Jaguar F-Pace  AWD 3.0D 

Verkaufsstart:  Seit 16. April 2016 im Handel
Basispreis:  Ab 42.390 € (Basispreis für 180 PS Diesel mit 6G- Manuell und RWD)

Das gefahrene Fahrzeug: 3.0D First Edition liegt bei 84.000 €-

Motorleistung:  300 PS / 700 Nm
Antrieb und Getriebe:  8-Gang Automatik, ZF, Allradantrieb
Beschleunigung:  6,2 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  6,0 (je nach Variante F-Sport ect.)
Höchstgeschwindigkeit:  241 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  4.731, 1.936, 1.652, 2.874 mm

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Jaguar mit neuen Reihensechszylindern – Sechs in Reihe

Jaguar ersetzt künftig die V6-Aggregate von Ford in der Modellpalette durch eigene Reihensechszylindermotoren. Das britische Magazin „Autocar“ berichtet, dass die Benzin- und Diesel-Reihensechser auf der neuen Ingenium-Motorenfamilie basieren, die im Werk in Wolverhampton entsteht.

Die Motorenfamilie ist modular, mit 0,5 Liter Hubraum pro Zylinder. Für die Sechszylinder ergibt sich damit weiterhin ein Hubraum von 3,0 Liter. Neben den bereits bekannten Vierzylinder-Aggregaten sollen künftig auch Dreizylinder-Motoren mit 1,5 Liter Hubraum auf dieser Basis entstehen. Vorteil ist unter anderem eine hohe Zahl von Gleichteilen.

Damit liegt Jaguar voll im Trend, auch andere Autohersteller verfolgen eine Baukasten-Strategie. Bei Mercedes beispielsweise kommen künftig in der E-Klasse ebenfalls Reihensechszylinder zum Einsatz, die Teil einer modularen Motorengeneration sind, zu der auch Vierzylinderaggregate gehören.

Jaguar XF: In China auf die Streckbank

Auf dem Weg zum Global Player startet Jaguar die erste Fahrzeugmontage in China.

Seit der Übernahme durch den indischen Tata-Konzern gedeihen die britischen Marken Jaguar und Land Rover prächtig. Während die Off-Road-Marke schon immer zur Benchmark in ihrem Segment zählte, konnte Jaguar das einengende Adelskostüm abstreifen und tritt „Smart Casual“ gegen die vor allem deutschen Premiummarken an. Um mit den Großen mitzuspielen lancierte man z.B. ein kleineres Modell, den XE, dazu wird aktuell der erste Jaguar SUV namens F-Pace in den Markt eingeführt.

Und weil die erklärten Mitbewerber vom Schlage BMW, Mercedes und Audi in China sehr erfolgreiche Strategien mit auf lokale Bedürfnisse angepasste Modelle fahren, gibt es bald auch den ersten Jaguar aus einer chinesischen Fabrik.

Den Bedürfnissen chinesischen Geschäftsleute und ihrer Vorliebe für das Gefahrenwerden entsprechend hat Jaguar dafür den XF auf die Streckbank geschnallt.  Zusammen mit dem chinesischen Joint-Venture-Partner Chery betreiben die Briten eine Fabrik in Changshu. Dort sind bereits 4.500 Menschen in Lohn und Reis, da sie seit 2014 bereits die Modelle Range Rover Evoque und Land Rover Discovery Sport  zusammenbauen. Der verlängerte Jaguar XF kommt im zweite Halbjahr 2016 hinzu, Premiere feiert er Ende April auf der Automesse in Peking.

Die Chinesen bekommen also „ihren“ XF. Natürlich wissen wir, dass der deutsche Markt nur einen Bruchteil so groß ist wie der im Reich der Mitte, aber dennoch wünschen wir uns – F-Pace hin oder her – weiterhin wieder einen XF Kombi.

Chinesen bevorzugen diese Perspektive aufs Cockpit: Von hinten rechts.
Chinesen bevorzugen diese Perspektive aufs Cockpit: Von hinten rechts.

Erste Fahrt: Jaguar XJ, der Souverän

Wer sich für einen großen Jaguar entscheidet anstatt für einen BMW oder Mercedes, der tut dies bewusst. Einen großen Jaguar zu fahren, ist etwas besonderes. Man will sich unterscheiden. Und das hat oftmals eine Tradition. Denn Jaguar-Fahrer gehören zu den besonders loyalen Kunden. Als der große Jaguar, der XJ, vor bald sechs Jahren der Öffentlichkeit präsentiert wurde, da war der Schock erst einmal groß. Den Traditionalisten hatte man ordentlich etwas vor den Latz geknallt. Geschwungene Formen anstelle klassischer Linien. Das war durchaus ein Risiko. Doch es hat sich scheinbar ausgezahlt. Ebenso wie die Entscheidung, einen Dieselmotor unter die Haube zu stecken.

Erste Fahrt im Jaguar XJ 3.0D LWB – Modelljahr 2016

Britischer Souverän

Natürlich gibt es den XJ auch in einer „kurzen“ Variante. Wenn britisch. Wenn Kultur. Dann aber doch gleich als XJ „LWB“ – oder? Die „Long Wheelbase“ ist 13 Zentimeter länger als der „normale“ XJ. Was der gleitenden Karosserieform jedoch nur ein Extra, ein Plus, oder nein – das erwartete Maß an Eleganz verleiht. Die aufgearbeitete XJ-Variante für 2016 hat nur sachte Design-Anpassungen erlebt. Viel wichtiger ist, was unter dem Blech passierte. Der umfangreich überarbeitete 3.0 Liter Dieselmotor zum Beispiel.

Jaguar XJ LWB 30d Autobiography, V6 Diesel, 300 PS, Storm Grey. EUROPA, Deutschland, Nordrhein Westfalen, Nordkirchen, 11.02.2016: Veroeffentlichung honorarfrei - Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, Tel. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

Dem verbauten Sechszylinder hat Jaguar 25 PS mehr Leistung geschenkt und mit nun 700 Nm geht der Doppelturbo mächtig eindrucksvoll ans Werk. Die 700 Nm des Direkteinspritzer-Diesels landen via 8-Stufenautomatik von ZF an der Hinterachse. Dass sich das Triebwerk bei aller Leistung dennoch auf die „samtenen Pfoten“ einer Großkatze besinnt und mit ebenso viel Elan wie Beherrschung aufmacht, es erfreut den Besitzer. Dass der V6-Diesel vor sich hinschnurrt, wäre jetzt zuviel der Analogien, aber dennoch nicht verkehrt. Beim Antriebspaket aus wuchtig antretender Dieselmaschine und souverän agierender Automatik muss sich der Brite nicht vor seinen Mitbewerbern verstecken. Egal, ob München oder Ingolstadt, der Engländer kann sein Gewicht gut kaschieren und platziert sich bereits bei der ersten Testfahrt als „interessante Alternative“.

Dass alle XJ ab Werk mit einem Luftfahrwerk kommen, sollte gerade deutschen Premium-Mitbewerbern zu denken geben. Es geht eben nichts über den adaptiven Fahrspaß-Gewinn dieser Technologie.

Jaguar XJ LWB 30d Autobiography, V6 Diesel, 300 PS, Storm Grey. EUROPA, Deutschland, Baden Württemberg, Stuttgart, 14.02.2016: Veroeffentlichung honorarfrei - Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, Tel. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

Einen XJ als Fahrer genießen? Klar. Aber dank „langem Radstand“ lässt sich der Brite zum Fünf-Uhr-Tee auch auf die Rücksitzbank bitten und genießt dann dort die lässige Beinfreiheit. Soweit, so normal. Doch 2016 ist nun auch bei den Engländern eingezogen und auch in den Fond des XJ. Mit Internet und Multimedia-Entertainment gerüstet, verkürzt die elegante Limousine nun nicht nur dem Hedgefonds-Manager und Land-Lord die lange Fahrt, sondern im Zweifelsfall auch den verwöhnten Bälgern der britischen Königshäuser. Mit bis zu 26 Lautsprechern lässt sich zudem ordentlich untermalt das Wochenende eingrooven.

Ein extra förmliches Lob verdient sich das neue Multimedia-System. Gerade die Nutzung des neuen Navigationssystemes ist nun so flott und stimmig möglich, wie man sich das eben bei einem „Hochpreis-PKW“ wünscht.

Die Krönung ist jedoch die Ausstattungslinie: Autobiography, die es passenderweise auch nur für den „LWB äx tschey“ gibt. Die würdevolle Ausstattungslinie packt nicht einfach nur alle Goodies in das Fahrzeug, die man sonst von Hand aus der Optionsliste auswählen müsste, sie umfasst vor allem ein wenig „british style“ für den Engländer. Einzelsitze mit massiven Tischen in den Lehnen der Vordersitze zum Beispiel. Darüber gezogen, das gesteppte Anilin-Leder für die Oberflächen, mit denen man ständig in Kontakt steht.

Während die Rücksitzbank also nicht nur vom Facelift massiv profitiert, darf man sich auch in Reihe eins über die zeitgemäße Aufrüstung des XJ in Sachen Assistenzsysteme freuen. Von der Verkehrszeichenerkennung über das Abstandsradar über die 360°-Kamera bis hin zum Einpark-Assistenten. Jaguar hat den XJ mit dem jüngsten Facelift ordentlich frisch gemacht.

Jaguar XJ LWB 30d Autobiography, V6 Diesel, 300 PS, Storm Grey. EUROPA, Deutschland, Baden Württemberg, Heilbronn, 14.02.2016: Veroeffentlichung honorarfrei - Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, Tel. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.

Bleibt als einzige Baustelle mit Optimierungsbedarf der Absatz. Die Stückzahlen des XJ. Ob es den Traditionalisten stört? Vermutlich nicht. Das coole Design des großen XJ hat man ja mittlerweile auch akzeptiert. Da nimmt man mit „british coolness“ auch alles andere hin.

 [notification type=“notification_info“ ]Jaguar XJ 3,0 – Technische Daten
Viertürige Limousine mit fünf Plätzen, Heckantrieb, Länge: 5,13 Meter, Breite: 2,11 Meter (mit Außenspiegeln), Höhe: 1,46 Meter, Radstand: 3,03 Meter, Kofferraumvolumen: 520 Liter Sechszylinder-Diesel mit Twin-Turbo. Hubraum: 2.993 cm3, 221 kW/300 PS, 700 Nm bei 2.000 U/min . Vmax: 250 km/h. 0-100 km/h: 6,2 Sekunden. Verbrauch: 5,7 l/100 km. Co2: 149 Gramm/km. Euro 6. 8-Gang-Automatik; Preis: ab 81.000 Euro (5,26 Meter Langversion: 90.350 Euro)[/notification]

News: Jaguar F-Type SVR – Die Raubkatze im Detail

Das Bessere ist des Guten Feind, das war schon immer so. Und da der Mensch immer mehr möchte, frei nach dem Motto „höher, schneller, weiter“, setzt Jaguar auch noch eins drauf und krönt die Spitze der F-Type-Varianten mit dem SVR. Alle Details, alle Leistungsdaten und die wichtigesten Features des sportlichen Coupés liegen nicht mehr im Verborgenen und wollen preisgegeben werden. Die Details zeigen die nächsten Zeilen. Read more

News: Genfer Automobilsalon 2016 – Die Neuheiten von A bis Z

Alfa Romeo:
Auf der IAA in Frankfurt zog die potente Version der Giulia das Publikum an, in Genf präsentiert Alfa nun die zivileren Varianten der Mittelklasse und die überarbeiteten Mito und Giulietta.

Audi:
Die Ingolstädter zeigen ihr neues City-SUV Q2 der Weltöffentlichkeit. Auf Basis des A3 soll es gegen BMW X1 oder Mercedes GLA antreten. Da die Technik aus dem modularen Querbaukasten stammt, dürften die Motorisierungen etwa zwischen 100 und 180 PS liegen, eine Sportversion darüber, und mit Front- und Allradantrieb kombinierbar sein. Darüber hinaus präsentiert Audi in der Schweiz den RS Q3 performance.

Bentley:
Sanft geliftet und auf Wunsch gewachsen präsentiert sich der Bentley Mulsanne. Neben der Standardausführung der Luxuslimousine bieten die Briten erstmals eine Langversion ihres Flaggschiffs an. Mit rund 5,83 Metern Länge überragt sie das kurze Modell um 25 Zentimeter. Beide Längenvarianten verfügen über ein neues Entertainmentsystem mit herausnehmbaren Tablets für die Passagiere auf der Rückbank. Umfassend im Detail überarbeitet zeigt sich das Design. Unter anderem gibt es einen breiteren Kühler, neue seitliche Lufteinlässe und einen geänderten Heckstoßfänger.

BMW:
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt: Neben dem Topmodell der Reihe, M760Li xDrive, debütiert der Plug-in-Hybrid-7er in drei Varianten. Der 6,6 Liter große Zwölfzylinder-Turbobenziner im M760Li xDrive leistet 441 kW/600 PS und beschleunigt die Langversion in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal auf 250 km/h mit M Driver’s Package ist erst bei 305 km/h Schluss.
Als Plug-in-Hybrid 740e iPerformance feiert der 7er auch in Langversion und Allrad-Modell 740Le in Genf Premiere. Angetrieben werden die Steckdosen-Hybride von einer Kombination aus Vierzylinder-Turbobenziner (190 kW/258 PS) und Elektromotor (83 kW/113 PS). Zusammen bringen sie es auf eine Systemleistung von 240 kW/326 PS. Das E-Aggregat ist in die 8-Gang-Automatik integriert. Mit vollgeladenem Akku verbraucht die Oberklasse-Limousine 2,1 Liter auf den ersten 100 km.

Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid
Der 7er fährt in zwei auf verschiedene Weise elektrisierenden Versionen zum Frühlings-Messeauftakt, hier der Plug-in-Hybrid

Darüber hinaus zeigen die Münchner den Hybrid-Sportwagen i8 in limitierter Auflage. Die i8 Protonic Red Edition ist das erste einer Reihe von Sondermodellen. Es unterscheidet sich durch rote Lackierung mit grauen Akzente, spezielle Leichtmetallräder, Sitze und Seitenverkleidungen mit roten Ziernähten und Carbon-Details von den Standard-Modellen.

Borgward:
Der kürzlich wiederbelebte Autohersteller will ein weiteres Modell präsentieren: Nach der Vorstellung des Prototypen des Mittelklasse-SUV BX7 auf der letztjährigen IAA soll es sich nun nach Medienberichten um ein kleineres SUV handeln.

Bugatti:
Als Nachfolger des Veyron stellt Bugatti in Genf den Über-Sportler Chiron vor, laut Bugatti der „leistungsstärkste, schnellste, luxuriöseste und exklusivste Serien-Supersportwagen der Welt“. Der nach einem erfolgreichen Bugatti-Rennfahrer benannte Wagen soll seinen luxuriösen und am Ende 1.200 PS starken Vorgänger in jeder Hinsicht übertreffen. Berichten zufolge leistet der 16-Zylindermotor nun 1.500 PS und beschleunigt den Chiron damit auf Geschwindigkeiten von deutlich mehr als 400 km/h beschleunigen. Ganz im Zeitgeist soll es den – auf unter 500 Einheiten limitierten – Chiron auch mit Hybridsystem geben. Mehr als 100 Bestellungen für den Boliden liegen bereits vor.

Citroen:
Aus dem Citroen Jumpy Multispace wird der Spacetourer, mit moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Ambiente soll der Kleinbus nun auch Familien ansprechen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Peugeot und Toyota. In der Studie Hyphen gibt sich der Spacetourer in der Konzeptfahrzeug-Variante als Abenteuermobil mit robuster Beplankung und Nachrüst-Allradantrieb. Auch ein Sondermodell des C4 Cactus in Zusammenarbeit mit der Surfmarke Rip Curl feiert in Genf Premiere.

Ferrari:
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung. Das Design wird nur leicht überarbeitet, unter der langen Haube des Viersitzers bleibt es beim V12-Sauger mit 6,3 Litern Hubraum, der nun aber 507 kW/690 PS leistet, das maximale Drehmoment liegt bei 697 Newtonmetern. So beschleunigt der GTC4Lusso in 3,4 Sekunden auf 100 km/h, maximal wird er 335 km/h schnell. Der weiterentwickelte Allradantrieb und Hinterradlenkung soll den Shooting Brake zusammen mit elektronisch gesteuerten Dämpfern noch dynamischer machen. Im neu gestalteten Cockpit kommt zum ersten Mal der zehn Zoll große Touchscreen zum Einsatz.

Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung
Der FF-Nachfolger Ferrari GTC4 Lusso kommt wieder mit Allrad, erstmals kombiniert mit Hinterradlenkung

Fiat:
Mit dem Fiat Tipo will Fiat den Kompaktklasse-Markt von unten aufrollen. Nach dem Stufenheck kommt nun die in für Europa gebaute Fließheck-Version. Auch hier dürfte der günstige Preis – die Limousine kostet ab 13.990 Euro – ein wesentliches Verkaufsargument sein.

Nach seinem Debüt bei der Autoshow in Los Angeles zeigt sich der Fiat 124 Spider nun erstmals in Europa, bevor er im Juni zu den Händlern rollt. Zudem dürfte eine Abarth-Version des offenen Sportlers in der Schweiz gezeigt werden.

Ford:
Die Kölner zeigen den gründlich überarbeiteten Kuga. Und unter anderem feiert die neueste Generation des Ford-Infotainment-System Premiere, das vor allem eine bessere Vernetzung mit dem Smartphone und eine komfortablere Sprachsteuerung bieten soll. Das Bediensystem wird darüber hinaus deutlich vereinfacht, die Knöpfchenflut auf dem Armaturenbrett eingedämmt.

Honda:
Die zehnte Generation des Honda Civic kündigt sich in der Schweiz an, wo der sehr seriennahe Prototyp des Fünftürers debütiert. Die Neuauflage wird optisch weniger exzentrisch ausfallen als die letzten Modelle mit ihrem futuristischen Styling.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV

Hyundai Ionic:
Mit dem Ioniq bringen die Koreaner ihr erstes dezidiertes Öko-Modell und das gleich in drei Varianten: als Hybrid, Plug-In-Hybrid und Elektroauto. Die Elektroversion mit Strom für 250 Kilometer nimmt Batteriefahrzeuge wie Chevrolet Bolt oder Nissan Leaf ins Visier, die Plug-In-Version mit 51 Kilometern elektrischer Reichweite zielt vor allem auf den VW Golf GTE, der konventionelle Hybrid ist speziell auf den Gegner Toyota Prius zugeschnitten.

Jaguar:
Mit 322 km/h Höchstgeschwindigkeit setzt der Jaguar F-Type SVR eine Duftmarke unter den Sportcoupés. Schon als R-Version leistet der 5,0-Liter-V8-Kompressorbenziner 405 kW/550 PS und ist 300 km/h schnell. Die höhere Geschwindigkeit erreichen die Spezialisten durch weiter gesenktes Gewicht und nochmals angehobene Leistung. Der V8 soll nun auf 575 PS kommen und Coupé wie Cabrio in 3,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen.

Kia:
Kia bringt mit dem Optima das erste Plug-in-Hybrid-Fahrzeug der Marke mit zur Frühjahrsmesse nach Genf. Das Mittelklasse-Modell fährt dank größerer Batterie 54 Kilometer elektrisch. Für den Antrieb sorgen ein Zweiliter-Benziner mit 113 kW/154 PS und ein 50 kW/67 PS starker Elektromotor. Zusammen schicken sie 149 kW/202 PS an die Vorderräder. Den Verbrauch gibt Kia mit 1,6 Litern (37 g CO2/km) an.

Daneben feiert auch der Optima Kombi Premiere. Während die Limousine bereits seit Januar in Deutschland erhältlich ist, wird die praktischere Variante der koreanischen Mittelklasse erst im September zu den Händlern kommen. Hinter der großen Heckklappe des 4,86 Meter langen Optima verbirgt sich ein Kofferraum mit 553 Litern Volumen.

Zudem zeigt Kia den für Mitte 2016 erwarteten kleinen Hybrid-Crossover Niro. Das Design des 4,36 Meter langen Hybridmodells verrät eine enge Verwandtschaft zum größeren Kompakt-SUV Sportage. Angetrieben wird der Niro von einer Kombination aus 1,6-Liter-Benziner (77 kW/105 PS) und einem 32 kW/44 PS starken Elektromotor, der Crossover soll rund 3,8 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen.

Lexus:
Mit dem dynamischen Oberklassecoupé LC 500 hat Lexus bereits zu Jahresbeginn auf der Auto Show in Detroit für Aufsehen gesorgt. Nun wird der 2+2-Sitzer in Europa gezeigt – erstmals in der Hybridversion. Für den 500h nutzen die Japaner auf Verbrennerseite einen 220 kW/299 PS starken 3,5-Liter-V6-Benziner. In Kombination mit einem Elektromotor leitet dieser bis zu 264 kW/354 PS Richtung Hinterachse.

Um das Jahr 2020 will Lexus eine Limousine mit Brennstoffzellen-Antrieb auf den Markt bringen. Das Konzeptauto, das auf der Tokio Motor Show im Oktober debütierte, zeigt die noble Toyota-Tochter nun auch in Genf. Der 5,30 Meter lange, mit Allrad ausgestattete LF-FC gibt darüber hinaus einen Ausblick auf die nächste Generation der Oberklasse-Limousine Lexus LS.

Mazda:
Die Japaner bringen ihren Wankelmotor-Sportwagen RX-Vision mit, der im Oktober in Tokio Premiere feierte. Darüber hinaus bekommt der Bestseller Mazda3 einen neuen, 1,5-Liter-Dieselmotor, der 3,8 Liter je 100 Kilometer verbrauchen soll.

Maserati:
Der erste Offroader in der mehr als 100-jährigen Geschichte der Marke kommt ab Mai zu den Händlern. Der Levante trägt eine aggressive Front ähnlich wie Ghibli und Quattroporte, die allerdings weniger sportlich als bullig gestaltet ist. Zweigeteilte Scheinwerfer reichen bis an den großen, aufrecht stehenden Kühlergrill heran. Von der Seite kann man die sportlichen Proportionen mit niedrigem, nach hinten abfallenden Dach, ansteigender Fensterlinie, breiter C-Säule und stark modellierten hinteren Radhäusern erkennen. Das neue SUV ist serienmäßig unter anderem mit adaptiven Dämpfern, Allradantrieb und Acht-Stufen-Automatikgetriebe ausgestattet.

McLaren:
In der Liga der Supersportler spielt der McLaren 675LT Spider, der ohne Dach und mit 496 kW/675 PS und 700 PS Drehmoment die Herzen der Fans erwärmt. Bis Tempo 100 benötigt der McLaren 2,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 326 km/h.

Mit dem 570GT präsentieren die Briten zudem das dritte Modell der Einstiegsbaureihe Sport Series und gleichzeitig die praktischte Variante. Die zur Seite öffnende Heckklappe bietet im Vergleich zu den anderen beiden Sportwagen einen zusätzlichen Stauraum von 220 Litern. Wie bei den anderen Sportwagen der Marke steht auch hier die Zahl in der Modellbezeichnung für die Leistung; in diesem Fall kommt der bereits bekannte 3,8-Liter-V8-Motor auf 419 kW/570 PS. Damit erreicht der zweisitzige Mittelmotor-Renner Tempo 100 in 3,4 Sekunden. Die Preise für den 570GT starten bei 195.350 Euro, ausgeliefert wird ab Ende des Jahres.

Mercedes:
Die Stuttgarter leisten ihren Beitrag zum Traumwagen-Portfolio der Messe: Für Normalsterbliche fährt das viersitzige Cabrio der C-Klasse vor. Das Design der Frischluft-Variante mit Softtop lehnt sich natürlich an das des Coupés an, von dem die offene Variante auch die Motoren übernimmt. Mercedes verspicht im geschlossenen Zustand eine Geräuschkulisse auf dem Niveau des Coupés. Die Luftfederung soll Komfort weit über Klassendurchschnitt garantieren. Daneben debütiert auch das Mercedes-AMG C 43 4MATIC Coupé. Der 3,0-Liter-V6-Biturbo leistet 270 kW/367 PS, die über die neue Neungang-Automatik hecklastig auf alle vier Räder verteilt werden.

Mitsubishi:
Einen ersten Ausblick auf das Facelift des Kompakt-SUV ASX zeigt der Hersteller am Genfer See mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen.

Nissan:
Auf dem Stand der Japaner gibt die Studie „IDS“ (Intelligent Driving System) einen Ausblick darauf, wie sich Nissan das autonome Fahren vorstellt. Aktiviert der Fahrer den Autopiloten, verschwindet das Lenkrad, das Kombiinstrument weicht einem großen Touchscreen und die Sitze drehen sich zueinander – aus dem Cockpit wird so eine gemütliche Lounge, in der (nicht nur) der Fahrer entspannen kann, während die Technik sich um das Fahren kümmert. Zudem zeigt wie künftige Individualisierungen von Qashqai und X-Trail aussehen könnten – mit mattschwarzer Karbonfaser, Details in goldigem Kupferton und Goldperlen-Lederpaspeln.

Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT

Opel:
Die Marke mit dem Blitz zeigt eines der aufregendsten Konzept der Messe: das Sportwagen-Showcar Opel GT. Der kleine, leichte Frontmittelmotor-Flitzer steht gleich in mehrfacher Hinsicht in der Tradition der gleichnamigen Ikone aus dem Jahr 1968. Eine entzückende, nicht übermotorisierte Spaßmaschine in bezahlbarem Preisrahmen wie der Ur-GT könnte daraus entstehen, aber nur vielleicht. Der 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner basiert auf den Triebwerken aus Adam, Corsa und Astra und leistet im Sporttrimm 107 kW/145 PS. Die Kraft wird über ein sequenzielles Sechsganggetriebe an die mit einer mechanischen Differenzialsperre ausgestattete Hinterachse geschickt. Weil der Zweisitzer weniger als 1.000 Kilo auf die Waage bringt, genügt ihm die Leistung um in weniger als acht Sekunden auf Landstraßentempo zu beschleunigen.

Mit etwas eleganterer Optik, LED-Scheinwerfern, der neuesten Infotainment-Generation und einem aktuellen Motor aus dem Astra wappnet Opel den Mokka, nun mit dem Namenszusatz „X“ versehen, für die zweite Lebenshälfte. Von außen wirkt vor allem die Front verändert, eleganter und weniger verspielt als zuvor. Der aus dem Astra bekannte 1,4-Liter-Turbobenziner erweitert das Antriebsportfolio des Mini-SUV als 110 kW/150 PS starke Variante.

Porsche
Offizielle Messepremiere feiert der 718 Boxster. Auch der Einstiegs-Roadster erhält im Zuge seines Facelifts kleine Turbomotoren und wird dabei zum Vierzylinder-Sportler. Leistungseinbußen gibt es durch das Downsizing jedoch nicht – im Gegenteil, der erstmals eingesetzte Turbolader macht bereits die 53.646 Euro teure Basisvariante 220 kW/300 PS stark. Außerdem präsentieren die Zuffenhausener den 911 R, als sehr sportliche Sonderedition ohne Turbo.

Peugeot:
Mit bis zu neun Sitzen, moderner Sicherheitsausstattung und wohnlichem Innenraum soll der neue Peugeot Traveller nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch Familien überzeugen. Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Längen. Auch die dritte Transporter-Generation entsteht in Gemeinschaftsarbeit mit Citroen und Toyota. Eine Studie des Travellers präsentiert sich als Genf zudem als rollendes Hightech-Büro. Darüber hinaus feiert auch das Facelift des Peugeot 2008 Premiere.

Renault:
Die Grandtour genannte Kombivariante des Renault Mégane kommt im Sommer auf den Markt. Zum Debüt gibt es zunächst die Top-Ausführung GT zu sehen, die mit sportlichem Design, Allradlenkung und 151 kW/205 PS unter anderem gegen Seat Leon ST Cupra und Ford Focus ST Turnier antritt.
Mit der vierten Generation des Scénic feiert ein weiteres Kompaktmodell Premiere. Der Van verabschiedet sich vom nutzwertgetriebene Familienlaster-Design und übernimmt Merkmale des Mini-SUV Captur sowie des Crossover-Vans Espace. Dazu kommen mehr Bodenfreiheit und geringere Karosserieüberhänge. Auf den Markt kommt der Scénic in der zweiten Jahreshälfte.

Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen

Seat:
Bereits im Sommer geht das erste SUV der Spanier in den Verkauf, in der Schweiz ist es zum ersten Mal für die breite Öffentlichkeit zu sehen. Der Ateca ist 4,36 Meter lang, beim Radstand von 2,64 Metern sitzen auch Erwachsene hinten kommod, der Kofferraum fasst 510 Liter. Viel Technik stammt aus dem VW-Konzernregal. Einstiegsmotorisierung ist der 1,0-Liter-Dreizylinder aus dem Konzern mit 115 PS. Das knackige Kleid hingegen könnte spanischer gar nicht sein, erinnert in der Linienführung an den Leon.

Skoda:
Mit der Studie Vision S gibt Skoda einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Smart:
Mit dem Marktstart des neuen Smart Fortwo Cabrio debütiert in der Schweiz das limitierte Sondermodell „BRABUS edition“.

Ssangyong:
In Genf präsentieren die Koreaner die Langversion des Mini-SUV Tivoli: Der XLV ist gut 20 Zentimeter länger, misst 4,40 Meter. Bei unveränderten Radstand kommt der Zuwachs komplett dem Kofferraumvolumen zugute, das auf beachtliche 720 Liter wächst. Das Design des Tivoli bleibt erhalten, die Proportionen verschieben sich zugunsten des großen Heckabteils. Für den Vortrieb stehen die bekannten 1,6-Liter-Motoren zur Wahl.

Darüber hinaus zeigt die Marke einen neuen 48-Volt-Hybrid-Antriebsstrang: Das Konzeptfahrzeug SIV-2 – das das Design des Kompakt-SUV Korando vorweg nimmt – wird von einem 1,5-Liter-Turbobenziner angetrieben, der mit einem 10 kW/14 PS starken E-Motor-Generator und einer 0,5 kWh großen Batterie kombiniert ist.

Subaru:
Wie das kompakte SUV XV künftig aussehen könnte, zeigen die Japaner auf ihrem Stand. Das „XV Concept“ kennzeichnet eine markante Frontpartie, ausgestellte Radkästen und ein Unterfahrschutz betonen den robusten Charakter des Konzeptfahrzeugs. Flankiert wird die Studie von der aktuellen Subaru-Modellpalette, unter anderem dem aktuellen XV in optisch aufgefrischte Version.

Suzuki:
Mit dem Baleno bringt Suzuki ein bisschen Bodenhaftung ins teilweise recht abgehobene Segment der Kleinwagen. Was nicht zwingend Verzicht bedeutet: Als erster Suzuki fährt der Baleno mit automatischer Abstandsregelung und Notbremsfunktion. Eine Touchscreen-Navigation samt iPhone-Integration mit Apple CarPlay ist auf Wunsch an Bord.

Toyota:
Die Serienversion des auf der IAA als Konzept gezeigten Hybrid-SUV C-HR hat am Genfer See ihren ersten Auftritt. Optisch und technisch orientiert sich der kleine Crossover an der IAA-Studie CH-R Concept. Auch deren Hybridantrieb dürfte in die Serie einfließen, alternativ wird es einen Turbobenziner geben. Zudem sollen die steife Struktur und der niedrige Schwerpunkt der neuen Toyota-Plattform TNGA für gute Handling-Eigenschaften sorgen.

Volvo:
Der Nachfolger des großen Kombis V70 heißt nun V90 und kommt im Spätsommer auf den Markt. Optisch orientiert sich der Kombi bis zur B-Säule direkt an der kürzlich vorgestellten Limousinen-Variante S90, dahinter schließt sich ein geräumig wirkendes Gepäckabteil mit einer nur sanft abfallenden Dachlinie an. Als Abschluss am Heck gibt es eine relativ schräge Klappe. Das Antriebsprogramm dürfte weitgehend dem der Limousine und dem technisch ebenfalls verwandten Luxus-SUV XC90 entsprechen, die mit Vierzylindermotoren zwischen 140 kW/190 PS und 235 kW/320 PS zu haben sind. Dazu kommt ein 300 kW/407 PS starkes Plug-in-Hybridmodell mit einer elektrischen Reichweite von rund 50 Kilometern. Traditionell stark ist Volvo bei Assistenzsystemen – da soll auch der große Kombi keine Ausnahme machen. Darüber hinaus zeigen die Schweden das Facelift des Kompakten V40, das sich die 2012 aufgelegte Kompakt-Baureihe vor allem in der Frontansicht verändert: Die mit dem Oberklasse-SUV eingeführten Tagfahrleuchten „Thors Hammer“ zieren nun auch das Gesicht von V40 und der robuster beplankten Version V40 Cross Country.

VW:
Nachdem das in der Planung schon recht weit fortgeschrittene Mini-SUV Taigun nun doch nicht gebaut wird, zeigen die Wolfsburger nun in Genf andere Pläne: Eine SUV-Studie unterhalb des Tiguan soll dort Premiere feiern. Daneben wird das Facelift des Kleinstwagens Up zu sehen sein, das unter anderem mit den neusten Konnektivitäts-Merkmalen ausgestattet ist. Darüber hinaus ergänzt ein 66 kW/90 PS starker Benziner das Antriebsangebot.

Erster Test: Der neue Jaguar XF

Es ist ja gar kein Facelift. Steht man vor dem „neuen“ Jaguar XF, mag man erst einmal an ein Facelift glauben. Doch weit gefehlt. Schaut man sich das Datenblatt an, dann wuchs der Radstand um 5.1 Zentimeter, während der XF an sich um 7 Millimeter kürzer wurde. Da wird deutlich, der „neue XF“ ist wirklich neu! 

British? British Premium!

Erster Test des neuen Jaguar XF

Und wie neu er ist. Er teilt sich viele Komponenten mit dem kleineren Bruder XE, aber das schadet dem Premium-Anspruch des XF nicht. Viel Aluminium, ein aufwendiges Fahrwerk, kraftvolle Diesel und ein sachte evolutioniertes Design. So kann das dann auch mit der Attacke auf die drei Premium-Kollegen aus Deutschland klappen. Vor allem die Münchener stehen im Visier des neuen XF. Ein starkes Stück Auto aus England!

Gestreckt und mit dem Hauch eines viertürigen Coupés gesegnet, steht der Engländer vor einem. Das wirkt edel, das wirkt sportlich. Die Überhänge sind nun kürzer, auch das hilft beim adretten Auftritt. Dass er unter seiner Haut vor allem aus Aluminium besteht, sieht man nicht, doch auch der Blick in das Datenblatt verrät die edle Materialwahl nicht. Dass selbst der „kleine“ Diesel am Ende mit knapp 1.6 Tonnen zu Buche schlägt, mag erst einmal enttäuschen. Ein Blick nach München verrät jedoch, ein Fünfer ist 100 Kilogramm schwerer. Hat sich die „Abspeck-Kur“ des Engländers also doch bezahlt gemacht.

Erst einmal Platz genommen, verströmt er das Wohlfühl-Aroma der Premium-Kollegen. Es sitzt sich gut. Man fühlt sich gut aufgehoben und im Fahrbetrieb bleiben Wind- und Motorengeräusche üblicherweise erst einmal außen vor. Das erinnert an den Charakter der Stuttgarter. Sobald man die Zügel locker lässt, den XF aus der Stadt lenkt und sich dem Landstraßen-Gewusel hingibt, zeigt er jedoch noch eine weitere Seite.

Der Jaguar XF zeigt sich bei seiner ersten Ausfahrt so fahraktiv und handlich, würde er sprechen, er hätte einen eindeutig bayerischen Akzent!

Die Achtgangautomatik lassen sich die Engländer von ZF zuliefern, die Überraschungen halten sich hier demnach in Grenzen. Diese Achtstufen-Automatik ist schlicht brillant – noch immer. Derzeit lässt sich dieser Automat bei Jaguar mit fünf Motoren erleben. Der Jaguar-Drehknopf, der sich erst zeigt, sobald die Zündung eingeschaltet wird und ansonsten plan in der Mittelkonsole verschwindet, gehört immer zur Automatik-Variante.

Test Fahrbericht XF_R-Sport_UltimateBlack_102 Jaguar XF neu

Wir konnten den „kleinen“ und den „großen“ Diesel bei einem Presse-Termin im Odenwald Test fahren:

Kleiner Diesel

Der „kleine“ Diesel ist ein Zweiliter-Vierzylinder der modernsten Motorenfamilie von Jaguar-LandRover. Getauft auf den Namen Ingenium, gibt es diesen Langhuber Diesel in zwei Leistungsstufen im XF. Der „ganz kleine“ leistet 163 PS und bringt 380 Nm mit, der „nur kleine“ besitzt 180 PS und stolze 430 Nm.

Das klingt nach ordentlich Kraft. Und so fährt sich der Vierzylinder auch. Es sind mittlerweile einfach andere Zeiten. Der Vierzylinder-Ingenium Diesel ist ein extrem gutes Aggregat geworden. Zusammen mit der Achtstufen-Automatik lässt es sich entspannt cruisen – die Verbrauchsanzeige fällt dabei locker unter die 6 Liter Marke. Das ist kein Wert, den man gleich überbewerten sollte. Die Strecke war fahraktiv und einige Momente der Testfahrt könnte man sich im Alltag sparen. Jaguar gibt einen NEFZ-Wert von 4.3 Litern in Verbindung mit dem ZF-Automaten an. Das klingt nach extrem wenig. Aber irgendwie gar nicht so unrealistisch.

Beim Fahrgeräusch tritt der von Jaguar selbst entwickelte Voll-Aluminium-Diesel bewusst in den Hintergrund. Dank Harnstoffeinspritzung ist der Motor sparsam und schafft dennoch die Schadstoffhürden der EU6. Die neuen Ingenium-Diesel sind die ersten „Jaguar-Eigenentwicklungen“ seit langer Zeit und lösen damit die zusammen mit PSA oder Ford entwickelten Triebwerke ab.

Dass 180 PS den XF bis Tempo 230 treiben soll, man glaubt es nach dem ersten kraftvollen Antritt aus dem Drehzahlkeller sofort.

Test Fahrbericht XF_R-Sport_UltimateBlack_103 Jaguar XF neu

Großer Diesel

Und dann gibt es noch den großen Diesel. Einen 300 PS starkenSelbstzünder mit zwei Turboladern und stolzen 700 Nm Drehmoment. Und wenn die Ingenium-Motoren auch neu sind, Kraft schlägt immer alle anderen Argumente. Die Souveränität, mit der der große Diesel den XF durch die Lande schiebt, die ist sachlich und emotional einfach ein echtes Argument.

Während man den kleinen Diesel im Leerlauf klar als „Nageltopf“ entlarvt, schmeichelt der V6 mit dem sonoren Klang, den eben nur Sechszylinder aus einem Selbstzünder entlocken können. Bei den Fahrten zwischen Odenwald und Frankfurt, die gleiche Strecke, war der „große Diesel“ zudem nur einen knappen Liter durstiger – und damit bereits nah an seinen magischen 5.5 Litern je 100 km nach NEFZ-Norm.

Dass der große Diesel den Kleinen in allen Wertungen betreffend der Fahrdynamik abhängt, wird nicht verwundern. Dort 8.1 auf 100, hier 6.2 und die Klassen üblichen 250 km/h Top-Speed.

Ob mehr oder weniger Leistung: Beide XF-Varianten haben durch Handlichkeit und souveräne Straßenlage gepunktet. Besonderes Lob darf man der Lenkung aussprechen. Die Abstimmung der elektrischen Servolenkung ist sehr gut gelungen, das Feedback von der Straße über dem Klassenstandard.

Dass man bei der Federung eher in Richtung „Dynamik“ denn Komfort geht, darf man auch der Räderwahl zuschieben. Die Testfahrzeuge waren in der R-Sport Ausstattung mit optionaler 20-Zoll Bereifung am Start. Hier federt der Reifen naturgemäß nichts mehr aus – die sportliche Grundabstimmung des XF kam vollends zum Tragen.

British Premium

Neben den fünf Motoren bietet Jaguar auch fünf Ausstattungsvarianten ab. Das Preis-Spektrum bewegt sich hierbei von 41.350 € für den kleinen (ganz kleinen) Diesel und 6-Gang Schaltgetriebe bis zum 380 PS starken Allrad XF mit Kompressor-Benziner für 70.390 €

Dass man bei Jaguar ein eigentlich gutes Infotainment-System mit großem Display bringt, passt zur sonstigen Ausrichtung als moderne Business-Limousine, dass man aber auf Apple CarPlay oder Android Auto verzichtet, macht sprachlos.

Sprachlos macht aber auch die Tatsache, dass dieser Engländer dem dt. Premium-Programm von BMW und Mercedes ebenbürtig erscheint … !

 

 

News: Range Rover Sentinel – Schwer geschützt

Jaguar Land Rover erklärt den Range Rover zur Hochsicherheitszone: Als erstes gepanzertes Modell der Abteilung „Special Vehicle Operations“ haben die Briten den Geländewagen zu einem Sonderschutzfahrzeug namens Sentinel umgerüstet, das Schutz gegen Beschuss und Explosionen bietet.

Als Basis dient der Range Rover in der Ausstattungsstufe Autobiography mit normalem Radstand. Sein Achtzylinder mit 5,0 Liter Hubraum leistet 375 kW/510 PS. Gefertigt wird der Sentinel nach Maß und Kundenauftrag in den Werkstätten von Special Operations an der Oxford Road. Dass diese Variante schusssicher ist und selbst Explosionen mit 15 Kilogramm TNT abwehrt, sieht man ihm nicht an. Von außen unterscheidet sich die Variante kaum vom Serienmodell.

Schutz vor Angriffen liefert eine sechsteilige gepanzerte Fahrgastzelle aus hochfestem Stahl. Die Standard-Verglasung wurde durch getöntes Mehrschicht-Panzerglas ersetzt. Auch ein eingriffssicheres Auspuffsystem, ein selbstabdichtender Kraftstofftank, eine Notstromversorgung mit zweiter Batterie sowie ein getrenntes Ladesystem wurden montiert.

Verlieren die Reifen des Range Rover Sentinel nach einer Attacke Luft, bleibt das Gefährt aufgrund Sicherheitsreifen mit Notlaufeigenschaften trotzdem mobil. Sollten die Seitentüren durch einen Unfall blockiert sein, können die Insassen den Sentinel über das Notausgangssystem hinter den Rücksitzen verlassen.

Der Range Rover Sentinel erfüllt die Anforderungen der Widerstandsklasse VR8, zertifiziert durch das britische Rüstungs- und Forschungsunternehmen QinetiQ, das aus einem Forschungslabor des britischen Verteidigungsministeriums hervorgegangen ist. Er kann zudem noch mit weiteren Schutzsystemen geordert werden. Dazu gehören Feuerlöschanlage für Unterboden und Motorraum, ein individuell einstellbares Sirenensystem, Notfallleuchten oder auch eine Gegensprechanlage nach außen.

Wie viel der Range Rover Sentinel kostet, hängt letztlich von der Ausstattung ab. Für das Basisfahrzeug mit 5,0-Liter großem Achtzylinder und 510 PS werden aktuell 132.900 Euro fällig.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Jaguar XF – Das kostet die Katze

Jaguar zeigt auf der New Yorker Auto Show (3. bis 12. April) die zweite Auflage des Businessmodells XF. Dieses ist ab Herbst für mindestens 41.350 Euro erhältlich.

Die Briten bietet die Limousine in fünf Ausstattungslinien (Pure, Prestige, Portfolio, R-Sport und S) sowie mit drei Diesel- und zwei Benzinmotoren an. Den Einstieg markiert der XF E-Performance mit 120 kW/163 PS starkem Vierzylinder-Selbstzünder mit Sechsgang-Handschaltgetriebe, der sich mit 3,9 Litern auf 100 Kilometern begnügen soll. Für die ZF Achtstufen-Automatik zahlt man zusätzlich 2.500 Euro.

Wer den heckgetriebenen Briten mit einem Sechszylinder will, wird ab 61.510 Euro (Diesel) fündig. Mit Ottomotor und V6 kostet der britische Viertürer mindestens 62.270 Euro. Sportliche Speerspitze der Baureihe bildet der mit dem 280 kW/340 PS starken Sechszylinder aus dem F-Type bestückte XF S. Dafür werden 67.790 Euro fällig, mit Allradantrieb sogar 70.390 Euro.

Äußerlich unterscheidet sich der XF nicht allzu stark vom Vorgänger. Der Neue ist einen Hauch kürzer und flacher als das Modell von 2007. Da jedoch der Radstand um fünf Zentimeter auf 2,96 Meter zugelegt hat, soll es innen spürbar luftiger zugehen. Unterm Blech hat sich da mehr getan: Der Unterbau des Jaguar XF besteht zu 75 Prozent aus Aluminium, was eine Gewichtsreduzierung von 190 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger bedeutet.

Zu den technischen Highlights gehören ein Head-up-Display, Voll-LED-Scheinwerfer sowie ein neuer 10,2 Zoll großer Touchscreen. Auf letzterem lässt sich durch die „Split-view“-Funktion der Bildschirm teilen, so dass der Fahrer beispielsweise Informationen zur Routenführung einsieht, während der Beifahrer eine DVD schaut. Der Touchscreen wird ergänzt durch ein konfigurierbares und 12,3 Zoll großes TFT-Kombiinstrument, das bereits im größeren Jaguar XJ sowie im Range Rover eingesetzt wird.

Autor: Adele Moser/SP-X

News: Jaguar schnürt für den XE ein Drei-Jahres-Paket

Jaguar wird den XE mit drei Jahren Garantie inklusive Mobiltätsgarantie sowie einschließlich drei Jahren Inspektion ohne Kilometerbegrenzung anbieten. Das neue Modell kommt im Juni zu Preisen ab 36 450 Euro in den Handel und soll sich auch durch günstige Verbrauchswerte auszeichnen. Die zu 75 Prozent aus Aluminium gefertigte Limousine hat mit dem 120 kW / 163 PS starken Diesel einen Normverbrauch von durchschnittlich 3,8 Litern Diesel auf 100 Kilometer. Das entspricht CO2-Eimissionen von 99 Gramm je Kilometer. Hollywood-Schauspieler Idris Elba bewies bereits, dass der Laborwert der alltäglichen Fahrpraxis relativ nahe kommt. Er legte die 1200 Kilometer lange Strecke von London nach Berlin im Jaguar XE trotz teilweise frostiger Temperaturen mit einem Verbrauch von 4,3 Litern je 100 km zurück.

Auch bei den zu erwartenden Restwerten wird der neue Jaguar nach Meinung von Experten gut abschneiden. Das französische Fachmagazin „L’Argus“ hat das Modell bereits als klassenbestes eingestuft; englische Marktforscher wie Kee Resources und CDL kommen zu ähnlichen Prognosen.

 

 

(ampnet/jri)

Jaguar F-Pace: Tempo-SUV aus Britannien

Das erste SUV der Marke Jaguar kommt Anfang 2016 unter dem Namen F-Pace auf den Markt. Der Allrader soll gegen Modelle wie Porsche Macan oder BMW X3 antreten und setzt dabei auf Leichtbau und dynamisches Design.

Gestalterisches Vorbild ist die 2013 präsentierte Studie C-X17, die Stilelemente des Sportwagens F-Type aufgenommen hat, von dem das Serienmodell nun das „F“ im Namen erbt. „Pace“ heißt so viel wie „Tempo“. Mit der dezidiert sportlichen Positionierung soll auch eine Schwächung der eher der Geländegängigkeit verpflichteten SUV-Schwestermarke Land Rover verhindert werden.

Details zu ihrem ersten SUV-Modell geben die Briten ein Jahr vor Marktstart nur sparsam heraus. Klar ist aber, dass der Fünfsitzer die Aluminium-Karosseriestruktur von der technisch verwandten Mittelklasselimousine XE übernimmt, die bereits im Frühsommer 2015 startet. Und auch bei den Motoren dürfte es Gemeinsamkeiten geben: Vorstellbar sind sowohl die neuen Vierzylinder der Briten als auch die bekannten V6-Kompressormotoren. Preise sind noch nicht bekannt, werden aber wohl bei rund 45.000 Euro starten.

Die beiden neuen Mittelklassemodelle runden die Modellpalette von Jaguar nach unten hin ab und dürften für starkes Wachstum sorgen. Zuletzt verkauften die Briten rund 80.000 Autos pro Jahr, künftig sollen es mehr als doppelt so viele werden.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Fahrbericht Jaguar F-Type Coupé: Zwischen Bond und Boulevard

Le-Mans-Siege, Sportwagenweltmeisterschaften, sportliche Hochleistungslimousinen wie der S-Type und Sport-Ikonen wie der E-Type, kaum ein anderer Automobilhersteller war während der drei Jahrzehnte nach dem Krieg so konsequent von einer sportlichen DNA geprägt wie Jaguar. Mit dem Produktionsende des E-Type 1974 verloren die Briten viel von ihren dynamischen Glanzgraden. Doch spätestens seit 2013 ist die Welt im Reich der Raubkatzen wieder in Ordnung. Mit dem F-Type präsentierte Jaguar nicht nur den legitimen Nachfolger des F-Type. Er darf sich auch Puristen als „real Sportscar“ andienen. Vor allem, seit auch die Coupé-Version verfügbar ist.

„Fährt den nicht James Bond?“ – Die Frage des unbedarften Nachbarn an der Zapfsäule darf der F-Type-Fahrer auf Zeit als Kompliment auffassen, während sich das 72-Liter-Reservoire im Heck nach gut 550 flotten Kilometer mit Kraftstoff füllt. „Nein“, erhält der Unkundige eine knappe Lektion in britischer Sportwagen-Kunde, „Bond fährt Aston Martin, das hier ist der neue Jaguar F-Type.“ – Die Szene darf der sportive Zweisitzer aus dem Hause Jaguar durchaus als Kompliment verstehen. Der 4,47 Meter lange Zweitürer ist ein echter Hingucker. Das Design mit seiner langen Haube und der sanft abfallenden Dachlinie zitiert erfolgreich den legendären E-Type. Freilich ohne jedes Retroelement.

Fahrbericht Jaguar 02 F-Type coupe

Auch der Innenraum verkneift sich Retrospektives. Alu statt Leder, Ergonomie statt Nostalgie und vor allem eine Verarbeitungsqualität, die auch in Ingolstadt oder München gereift sein könnte, umfangen die beiden Passagiere solide wohltuend und ein wenig opulent. Hier dokumentiert der F-Type, dass sein Entwicklungsziel vielleicht nicht in letzter Konsequenz der Kurvenhatz auf der Nordschleife des Nürburgrings gegolten hat, sondern dass Komfort auf der Langstrecke ebenfalls zum Portfolio der Alltagseigenschaften zählen durfte. Wobei die präzise Lenkung und standfeste Bremsen Kurvenqualitäten unterstreichen, die sich ohne Wenn und Aber das Prädikat „sportiv“ ans Revers heften dürfen. Die Raubkatze folgt mit einer Konsequenz und Dynamik ihrer Spur, die den legalen Rahmen des Straßenverkehrs nicht nur ausschöpft, sondern sogar deutlich erweitert.
Jaguar bietet den F-Type in den beiden Karosserievarianten Cabriolet und Coupé in drei identischen Leistungsstufen an. Der V6 mit drei Liter Hubraum und Kompressoraufladung leistet in der Basis 250 kW / 340 PS, als „S“ 280 kW / 380 PS. Darüber thront der F-Type „R“ mit einem Fünfliter-V8 der, ebenfalls mit Aufladung, 404 kW / 550 entwickelt. Die Übertragung der Antriebskraft verwaltet eine Achtstufenautomatik, die auch die Option des manuellen Gangwechsels ermöglicht.

Fahrbericht Jaguar 01 F-Type coupe

Der Basismotor reicht vollkommen aus, um den F-Type so agil zu bewegen, wie es seinem äußeren Auftritt angemessen ist. Dank einer Karosserie aus Leichtmetall kommt das Coupé trotz umfangreicher Komfortausstattung auf ordentliche 1577 Kilo Leergewicht. Der Kompressor-V6 reißt die Fuhre aus dem Stand in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 und stellt weiteren Vortrieb erst bei 260 km/h ein. Gegen die Leistungsentwicklung ist ebenso wenig etwas zu sagen wie gegen die Drehfreude der Vierventilers mit Direkteinspritzung und variabler Nockenwellenverstellung. Wenn es Anlass zur Kritik gibt, dann vielleicht am Sound beim vollen Ausbeschleunigen. Da käme mehr Bass und weniger Blech dem Hörgenuss wesentlich weiter entgegen.

Natürlich bereitet der F-Type einen Mordsspaß, wenn er über entlegene Seitensträßchen der Eifel räubern darf, doch wächst die echte Freundschaft mit jedem Kilometer über die lange Autobahnetappe. Hier zeigt sich, dass die Fahrwerksentwickler einen richtig guten Job abgeliefert haben. Die rund um an Dreieckslenkern aus Aluminium aufgehängten Räder rollen so sanft und geschmeidig ab, dass in diesem Fall der abgedroschene Vergleich mit den sanften Katzenpfoten trotzdem passt.

Natürlich ist ein Sportwagen keine Familienkutsche. Aber 407 Liter maximales Gepäckraumvolumen zicken weder beim Wochenendeinkauf noch beim Reisegepäck für Zwei. Gewöhnungsbedürftig ist vor allem die eher bescheidene Übersichtlichkeit der Karosserie. Beim rückwärtigen Rangieren geht eine Kamera zur Hand. Nach vorne bricht der Blickkontakt zur Front kurz hinter den Scheibenwischern ab. Das kann für die stilbildende Länge des Vorderwagens bei mangelnder Obacht Gefahren mit sich bringen.
Vor die Haltung der exotischen Raumkatze hat Jaguar keinesfalls exotische Preise gestellt. 67 500 Euro werden für das Einstiegsmodell aufgerufen. In dieser Preisklasse spendiert Porsche gerade einen Cayman S mit 325 kW / 325 PS ab 64 118 Euro. Angesichts der geschmeidigen Serienausstattung kann sich der Jaguar regelrecht als Schnäppchen rühmen. Doch in einem Punkt hat Jaguar viel vom Wettbewerb aus Stuttgart, München oder Ingolstadt gelernt. In der Preisliste lässt sich durch so manche Seite blättern mit zahlreichen Optionen, einen F-Type noch nützlicher, sportlicher oder komfortabel zu dressieren. Je nach Gusto des Dompteurs.

Der Jaguar F-Type ist als Coupé ein zeitlos schöner Sportwagen mit hohem Potential zum Klassiker. Er ist aufregend genug, um eine Dauerbeziehung zu rechtfertigen und vernünftig genug, um jeden Tag mit ihm zu verbringen. Und würde sich Mr. Bond tatsächlich für einen F-Type statt für einen Aston Martin entscheiden, könnte er mindestens 50 Prozent sparen und hätte bis an sein Lebensende seine Martinis frei. Gleichgültig, ob geschüttelt oder gerührt.

 

 

 

 

 

Text: (ampnet/tl); Fotos: Jaguar

Mercedes, bessere Reflexe als eine Mieze-Katze

Da gab es zuerst diesen Spot. Mercedes demonstrierte mit der Hilfe der Hühnchen-Kopf-Reaktionen, was ein gutes Fahrwerk ausmacht. Nicht realistisch, aber komisch und eine vernünftige Erklärung für „Magic Body Control„.

Und dann kam diese Reaktion von Jaguar (USA) – eine astreine Parodie, perfekt, lustig.

Und es war abzusehen – Mercedes Deutschland antwortet mit einer Anzeige: (Update: Es ist keine offizielle Anzeige von MB Deutschland, sondern ein „Social Post“)
Mercedes-Jaguar Werbespot battle

Ich bin auf die Antwort von Jaguar gespannt! 😉

Jaguar nimmt den Chicken-Spot von Mercedes aufs Korn

Wir kennen alle den erfolgreichen Mercedes-Benz Spot. Ein Huhn wird in den Händen gehalten und leicht geneigt. Mal nach links, mal nach rechts. Doch der Kopf des Huhns bleibt immer in der Waagrechten. Ein schönes Bild um die Wirkung von Magic Body Control zu erklären. Fahrkomfort, made by Mercedes-Benz.

Jaguar USA nimmt nun genau diesen Spot aufs Korn. Jaguar – die Wildkatze also und ein Huhn? Na – wie wird das wohl enden?

Magic Body Control vs. #GoodToBeBad

#goodtobebad

Jaguar SUV Erlkönig erwischt

Das Jaguar am Edel-SUV arbeitet, das ist klar. Was dem Erlkönigfotografen in diesem Fall vor die Linse vor ist jedoch nur ein Versuchsträger. Basierend auf der kommenden 4×4-Architektur trägt dieser Erlkönig noch die Karosse des XF. Darunter jedoch bereits die Technik für den kommenden Jaguar Edel-SUV.

Gut zu erkennen, der verkürzte Radstand gegenüber dem Jaguar XF und die massiven Radhäuser um die großen Räder ordentlich unter die Karosse zu bekommen.

Jaguar SUV Erlkönig 001 CX17

Jaguar SUV Erlkönig 002 CX17 Jaguar SUV Erlkönig 003 CX17

Bildquelle: S. Baldauf/SB-Medien

 

Land Rover feiert die Markteinführung des Range Rover Sport – Modelljahr 2014 bringt technische Highlights

Pressemeldung

Mit einer Fülle an Neuheiten schafft der britische 4×4-Spezialist Land Rover die Voraussetzungen für anhaltenden Markterfolg. So feiert am 20. September der komplett neu entwickelte Range Rover Sport seine Markteinführung bei den deutschen Land Rover Händlern. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main wird Land Rover daneben zahlreiche technische Highlights vorstellen, die im Modelljahrgang 2014 lieferbar sind. So werden Range Rover und Range Rover Sport als erste Premium-SUV-Modelle mit einem fortschrittlichen Diesel-Hybridantrieb präsentiert, während den Bestseller Range Rover Evoque Innovationen wie eine Neun-Stufen-Automatik schmücken. Ebenfalls zahlreiche Neuheiten an Bord haben in der kommenden Modellgeneration 2014 der kompakte Land Rover Freelander und der vielseitige Land Rover Discovery.

Am 20. September erlöst der komplett neue Range Rover Sport die wartenden Kunden: Er gibt seine Premiere in den Ausstellungsräumen der deutschen Land Rover-Händler. Mit Preisen ab 59 600 Euro platziert sich die Neuentwicklung im SUV-Markt – und mit dem Profil als schnellster, agilster und fahraktivster Land Rover aller Zeiten. Die Käufer können den Dynamiker von den britischen Inseln außerdem mit zahlreichen Wahlmöglichkeiten und Optionen perfekt an den persönlichen Geschmack anpassen.

Range Rover sport 148 Hersteller Fotos 2014

Der neue Range Rover Sport glänzt mit der besten Straßen-Dynamik, die je ein Land Rover-Modell aufbieten konnte, kombiniert mit besten Fähigkeiten im Gelände. Den Neuling kennzeichnen zudem ein muskulöses und dabei elegantes Karosseriedesign und ein Innenraum, in dem Hochwertigkeit und Flexibilität gleichermaßen Platz haben – bis hin zur neuen Option der praktischen 5+2-Sitzkonfiguration.

Als erster Vertreter seiner Klasse gemeinsam mit seinem großen Bruder Range Rover verfügt der neue Range Rover Sport über eine Aluminium-Karosseriearchitektur die ihm mehr als 420 Kilogramm Gewicht spart. Dies kommt neben der Fahrdynamik des Range Rover Sport auch seiner Wirtschaftlichkeit und den mit 194 g/km betont niedrigen CO2-Emissionen zugute.

Ganz neu präsentiert sich auch die Technik des Range Rover Sport – zum Beispiel die Fahrwerkskonstruktion aus leichtem Aluminium oder die Lenkung, die jetzt mit elektrischer Servounterstützung arbeitet. Der wie gewohnt permanent ausgelegte Vierradantrieb ist im neuen Range Rover Sport in zwei Ausführungen lieferbar, mit Geländeuntersetzung oder einstufigem Verteilergetriebe, wodurch das Modell Heckantriebscharakter erhält. An Bord hat der Neuling zudem die adaptive Fahrwerkssteuerung „Adaptive Dynamics“ mit stufenlos verstellbaren Dämpfern, die aktive Zweikanal-Neigungssteuerung „Dynamic Response“, ein System zum „Torque Vectoring“ durch Bremseneingriff oder die patentierte „Wade Sensing“-Funktion, die automatisch die Tiefe von Wasserdurchfahrten ermittelt.

Zur Markteinführung offeriert der neue Range Rover Sport zunächst vier Motorenalternativen: ein 5,0-Liter-V8-Kompresserbenziner mit 375 kW (510 PS), ein Hochleistungs-SDV8-Diesel mit 4,4 Liter Hubraum und 250 kW (339 PS) sowie ein in zwei Leistungsstufen erhältlicher V6-Diesel – als 190 kW (258 PS) starker TDV6 und als SDV6 mit 215 kW (292 PS).* Ebenfalls noch 2013 bestellbar sein wird die Diesel-Hybridversion.

 

Range Rover Evoque mit Technikfeuerwerk im Modelljahr 2014

Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt: Der Range Rover Evoque zündet im Jahrgang 2014 ein Innovations- und Technikfeuerwerk. Der Rekordverkaufszahlen schreibende Kompakt-SUV der Premiumklasse glänzt in der neuen Modellversion mit zahlreichen technischen Finessen, die die Verbrauchs- und Emissionswerte um bis zu zwölf Prozent verbessern. Dazu zählt beispielsweise die weltweit erste Neun-Stufen-Automatik in einem SUV. Hinzu kommen neue Antriebstechnologien, verschiedene Detailmodifikationen an der markanten Karosserie und im Innenraum sowie als weitere Neuheiten modernste Assistenzsysteme, wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Verkehrsschilderkennung, Spurhalteassistent, Ausparkassistent, Einparkassistent für Querparken, Kollisionswarnsystem und das „Wade Sensing“-System für sichere Wasserdurchfahrten. Diese Technologien sind mit dem neuen Modelljahr auch in den anderen Range Rover Modellen verfügbar.

Die neue Neun-Stufen-Automatik von ZF hat der Range Rover Evoque als eines der weltweit ersten Pkw-Serienmodelle an Bord. Das Getriebe überzeugt mit ausgesprochen kurzen Reaktions- und Schaltzeiten sowie mit hoher Effizienz, zumal die Neun-Stufen-Automatik serienmäßig mit der kraftstoffsparenden Stopp-Start-Automatik kombiniert ist.

Eine weitere Neuheit in den Benzinerversionen des ab November erhältlichen Evoque-Jahrgangs 2014 ist „Active Driveline“: ein vollkommen neu entwickeltes Antriebssystem, das als weltweit erste Lösung den Vierradantrieb „auf Abruf“ bereitstellt. Bei konstanter Fahrgeschwindigkeit über 35 km/h wird der Evoque ausschließlich über die Vorderräder angetrieben. Zum Technikpaket des Range Rover Evoque zählt ferner ein „Torque Vectoring“-System zur Verbesserung der Fahrdynamik.

Range Rover Evoque wasser

Range Rover: Erster Diesel-Hybridantrieb in der Premium-SUV-Klasse

Als weitere Weltpremiere präsentiert Land Rover auf der IAA den ersten Diesel-Hybridantrieb im Premium-SUV-Segment. Range Rover Hybrid und Range Rover Sport Hybrid kombinieren herausragende Wirtschaftlichkeit und deutlich reduzierte CO2-Emissionen mit dem breitgefächerten Leistungsvermögen eines Land Rover. Darüber hinaus profitieren die beiden identisch motorisierten Hybridangebote von den Vorzügen des Alu-Leichtbaus. Die Hybridmodelle werden ab Oktober bei den Land Rover-Vertragshändlern bestellbar sein und ab Frühjahr 2014 ausgeliefert.

Der neue Hybridantrieb für Range Rover und Range Rover Sport besteht aus dem modernen, 215 kW (292 PS) leistenden 3,0-Liter-SDV6, einem 35 kW (48 PS) starken Elektromotor und einer ZF-Acht-Stufen-Automatik**. Das gesamte Hybridsystem wiegt inklusive Lithium-Ionen-Akku weniger als 120 Kilogramm. Das Elektrotriebwerk allein stellt ein maximales Drehmoment von 170 Nm bereit – zur Unterstützung beim Überholen oder als eigenständiger Antrieb. Zugleich fungiert der E-Motor als Generator, um den Akku zu laden. Rein elektrisch kann der Range Rover Hybrid mit einem Tempo bis zu 48 km/h rund eine Meile oder 1,6 Kilometer zurücklegen, bevor der Turbodiesel nahtlos den Antrieb übernimmt.

Mit einem Drehmomentmaximum von 700 Nm muss die SDV6 HEV-Hybrideinheit keinen Leistungsvergleich scheuen. Range Rover wie Range Rover Sport beschleunigen mit Hybridantrieb in weniger als sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von 218 bzw. 225 km/h. Gleichzeitig sinken die CO2-Emissionen auf 169 g/km, während der Kraftstoffverbrauch im kombinierten Zyklus mit 6,4 Litern pro 100 Kilometer einen für diese Fahrzeugklasse beeindruckend niedrigen Wert erreicht.

Die aktuelle Modellgeneration des Range Rover und des neuen Range Rover Sport wurde von Anfang an für die Integration eines Hybridsystems konzipiert. So müssen weder beim Platzangebot in Innenraum oder Gepäckabteil noch bei den Offroad-Eigenschaften Abstriche gemacht werden.

Land Rover Discovery im Jahrgang 2014 gründlich aufgefrischt

Der flexible und vielseitige Land Rover Discovery erhielt zum Jahrgang 2014 eine gründliche Auffrischungskur. Dies betrifft beispielsweise die Technik: Hier kann der britische Alleskönner nun mit einem neuen 3,0-Liter-V6-Kompressorbenziner bestellt werden, der 250 kW (340 PS)*** auf die Straße bringt. Daneben bewirkt die Integration des Stopp-Start-Systems in die Acht-Stufen-Automatik der TDV6- und SDV6-Dieselversionen*** Verbrauchseinsparungen von bis zu einem Liter auf 100 Kilometer. Weiterhin ist neben dem permanenten Allradantrieb mit Geländeuntersetzung im Discovery eine neue Alternative mit einstufigem Verteilergetriebe wählbar.

Von außen leicht erkennbar wird der neue Modelljahrgang 2014 des Discovery dank zahlreicher Designänderungen – beispielsweise an Scheinwerfern, Kühlergrill, Außenspiegeln und Rückleuchten, aber auch am neuen Discovery-Schriftzug auf der Motorhaube. Eine erweiterte Farbpalette sowie die Einführung neuer Komfort- und Assistenzsysteme, wie „Toter Winkel“-Warnsystem oder Kreuzungskamera, runden den modernisierten Land Rover Discovery ab.

Neue Farben und Sondereditionen für den Land Rover Freelander

Mit unverändert breitem Angebot bei stabilen Preisen bietet der Land Rover Freelander im Modelljahr 2014 zahlreiche Detailverbesserungen. So hat die britische Allradmarke ihren beliebten Kompakt-SUV mit den neuen Metallicfarben „Loire Blue“ und „Zanzibar“ verschönert. Hinzu kommen weitere Optimierungen, etwa am Acht-Zoll-Farbtouchscreen. Den ab November vorgesehenen Verkaufsstart des 2014er Freelander flankiert Land Rover auf dem deutschen Markt mit dem Angebot von insgesamt drei Sondereditionen, die eine besonders üppige Ausstattung mit attraktiven Preisvorteilen kombinieren.

Performance-Limousinen mit britischem Understatement

Der Zusatz „R“ hinter dem Modellnamen steht bei Jaguar seit nunmehr 25 Jahren für „Mehr-„Leistung kombiniert mit einem sportlichen Design und hohem Komfort.

Die neuen Performance-Limousinen von Jaguar, der XJR und der XFR-S wollen einmal mehr beweisen, dass sich die Attribute edel und sportlich einander nicht ausschließen.

Während der XJR die „R“-Modellreihe von Jaguar erweitert, rückt der XFR-S als Supersportversion in die Liga der auf maximale Leistungsfähigkeit getrimmten „R-S“-Serie auf. Neben der sportlicheren Optik setzen die Fahrzeuge auch unter der Haube neue Akzente. Beide Limousinen greifen auf ein aufgeladenes 5,0-Liter-V8-Aggregat mit 405 kW (550 PS) zurück, das den Druck auf das Gaspedal mit kraftvoller Beschleunigung honoriert.
Mit einer elektronisch abgeriegelten Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h repräsentiert der Jaguar XFR-S die derzeit stärkste und schnellste Sportlimousine in der Markengeschichte der britischen Raubkatze. Neueste Motortechnologien, die intelligente Achtgang-Automatik, eine aktive Differenzialsteuerung sowie das adaptive Dämpfersystem heben die Fahrdynamik auf eine neue Ebene.

Beide Modelle verfügen über die moderne Achtstufen-Automatik, eine aktive Differenzialsperre und ein adaptives Dämpfersystem und  können ab sofort bei den Jaguar Händlern in Deutschland zu Preisen ab 107.800.- Euro für den Jaguar XFR-S und 141.310.- Euro für den Jaguar XJR bestellt werden. Natürlich sind beide Modelle auch auf dem Jaguar Stand auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt (12.- 22. September) zu sehen.

Jaguar XF mit kleinem Diesel - Foto: Jan Gleitsmann

Fahrbericht Jaguar XF 3.0D

Jaguar, das war in meiner Erinnerung immer ein Automobilhersteller der Klassiker gebaut hat. Aber eben darum, kein Hersteller von Fahrzeugen mit denen man im Alltag Spaß und Zuverlässigkeit erfahren kann. Gerne kommt bei dem Gedanken an Jaguar der klassische E-Type aus der Schublade.

Bei Jaguar denke ich aber auch an englische Aristokratie, an Fisch und Chips, an die Queen und natürlich an schlechtes Wetter.

Wer sich mit Autos beschäftigt, der denkt bei Jaguar aber mittlerweile auch an Baukastenmodelle die im Prinzip nichts weiteres waren, als hübsch geschminkte Ford Mondeo.

Doch wer denkt bei einem Jaguar an eine zuverlässige und sparsame Reiselimousine, zudem mit sportlichem Anspruch?

Ich darf vorstellen:

Der Jaguar XF 3.0V6 Diesel.

In der mir zur Verfügung gestandenen Variante „S“, in elegantem schwarzen Metallic-Lack und den optionalen 20 Zoll großen Alurädern, mit wenig bescheidenen 285er Reifen auf der Hinterachse, steht sie vor mir: Eine elegante, eine sportliche, eine eindrucksvolle Erscheinung. Trotz der imposanten Größe, stellt der XF eher einen GrandTourismo als nur eine Business-Klasse-Alternative dar.

Mit dem Keyless-Go Schlüssel System ausgestattet, empfängt mich die Katze mit Türen die nicht gesondert per Tastendruck geöffnet werden müssen. Ich nehme Platz in einem nach Leder duftendem Cockpit von beeindruckender Eleganz. Die Verarbeitung erscheint auf den ersten Blick angemessen. Das mit dunkelrotem Leder bezogene Armaturenbrett wurde mit einer Lederdoppelnaht versehen  und umschließt die Insassen ohne diese einzuengen.

Per Knopfdruck wird das moderne 3.0 V6 Aggregat gestartet. Im Kaltlauf lässt sich das Funktionsprinzip des Motors – er läuft mit Diesel – nicht leugnen. Sobald man jedoch schneller fährt als die gleichnamige Raubkatze aus dem Tierreich laufen kann, lässt sich im inneren des XF nicht mehr bestimmen ob der Motor fremdgezündet wird (Benziner), oder nicht.

Der Jaguar bietet für mich einen überzeugenden Kompromiss aus Sportlichkeit und Komfort. Jedoch nur so lange nicht die „Race-Flag-Taste“ im Bereich der Mittelkonsole gedrückt wird. Nach betätigter Raceflag wird aus der Schmusekatze ein garstiges Raubtier. Der Jaguar lässt sich, mit optionaler 20 Zoll Bereifung und in sportlicher Fahrwerksabstimmung justierter Dämpfung, überaus handlich –  und das nicht nur auf englischen Landstraßen – bewegen. Lange neutral und mit aussagekräftigem Feedback lässt sich die fünfsitzige Limousine mit der Kraft der 600 Nm über das Asphaltband treiben. Innerhalb von 6,4 sek ist das Landstraßentempo erreicht. Beeindruckender als die Beschleunigung auf Tempo 100 ist das überzeugende Zusammenspiel der konventionellen Wandlerautomatik mit diesem wundervollen Dieselmotor, den Jaguar im XF3.0S V6  verbaut. Die Höchsgeschwindigkeit wurde von Jaguar auf 250 km/ begrenzt.

Kritik?

Ja, ich habe auch Kritikpunkte am XF gefunden. Da wäre zum Beispiel der Bordcomputer der den älteren Systemen in diversen Audis extrem ähnlich sieht und ich rede hier von 10 Jahrer alter Optik! Die verwendete Grafik im Tacho ist ebenso wenig passend in der 60.000 € Fahrzeugklasse. Ebenso kritisch: Anders als die Stereoanlage kann das Navisystem in seiner Hauptaufgabe nicht überzeugen. Den Sinn der Lüftungsdüsen, die sich „verstecken“ sobald das Fahrzeug abgestellt wird, habe ich auch nicht gefunden.

Bleibt ein Fazit:

Dieser Jaguar ist geil, denn der Motor ist ein Wucht – die Verarbeitung erscheint dem Preis angemessen und wertig und das Fahrverhalten meistert den Spagat zwischen komfortablem GT und sportlicher Limousine excellent! Und schlechtes Wetter gab es auch nicht, der XF sorgte nicht nur für ein breites strahlen der Insassen, sondern auch für eitel Sonnenschein während der Testfahrt.

 

Hinweis: Dieser Fahrbericht ist aus 2010 und wurde von mir damals ursprünglich für http://die-testfahrer.de geschrieben. Das Fahrzeug war kein Jaguar-Pressefahrzeug.

Reaktionen der Industrie auf den Blogger Auto Award 2013

Die erste Welle der Berichterstattung über den Blogger Auto Award 2013 ist über uns hinüber geschwappt und einige Automobil-Hersteller haben mit entsprechenden Meldungen die Wahl gewürdigt.

Wie im letzten Jahr auch, war auch dieses Mal der Automobil-Hersteller Mercedes-Benz der erste Hersteller der sich über seinen Sieg beim „Blogger Auto Award“ öffentlich gefreut hat.

Mit der oben gezeigten Anzeige bedankte sich der Hersteller bei den 31 beteiligten Bloggern für deren Wahl. Doch auch Jaguar / LandRover Deutschland zeigte sich beeindruckt vom Erfolg der eigenen Modelle und gab eine Pressemeldung heraus:

Zitat:

In der deutschen Blog-Szene ist es nach wie vor ein einzigartiges Projekt: Blogger einer Fachrichtung schließen sich zusammen, um einen gemeinsamen Preis in ihrem Themenbereich zu vergeben. Nach dem vielversprechenden Auftakt 2012 beteiligten sich diesmal sogar 31 Auto-Blogger aus Deutschland am „Blogger Auto Award“.

Sie nutzten dabei wiederum die Vorgaben des renommierten Fachmagazins „auto motor und sport“, ohne gesonderte Importwertungen. In insgesamt elf Kategorien, von Minicars bis Elektrofahrzeugen, stellten sich jeweils die zehn Erstplazierten der ams-Leserwahl „Die besten Autos“ dem Urteil der Blogger.

Und die Internet-Fachleute wählten teilweise deutlich anders als die Leser von „auto motor und sport“. So erhielt der Jaguar XF in der oberen Mittelklasse von den Bloggern insgesamt 78 Punkte – dies entspricht knapp 28 Prozent der abgegebenen Stimmen und damit einem deutlichen Sieg in der Klassenwertung, gefolgt vom Audi A7 Sportback mit 46, der Mercedes E-Klasse mit 29 und dem „ams“-Gesamtsieger BMW 5er mit 27 Stimmen.

Der Jaguar XF hatte bei der Wahl der „Besten Autos“ ebenso die Importwertung seiner Fahrzeugkategorie für sich entschieden wie der Range Rover. Beim „Blogger Auto Award 2013“, bei dem keine gesonderten Importwertungen vorgenommen werden, fuhr jedoch auch der neue Luxus-SUV aus Großbritannien souverän auf Platz 1 seiner Klasse: In der Rangliste der Geländewagen holte der Range Rover volle 84 Punkte und damit mehr als 30 Prozent der gesamten Blogger-Stimmen. Die soeben auf dem deutschen Markt eingeführte neue Range Rover-Generation distanzierte den „ams“-Gesamtsieger Mercedes G-Klasse mit 45 Punkten ebenso deutlich wie die auf den folgenden Plätzen gewerteten Baureihen BMW X6, Mercedes GL-Klasse, Porsche Cayenne und Mercedes M-Klasse.

Das gute Abschneiden der beiden britischen Premiummarken schlägt sich auch in der Hersteller-Wertung des „Blogger Auto Award“ nieder: Hier belegen Jaguar und Land Rover als beste außerhalb Deutschlands angesiedelte Anbieter gemeinsam den sechsten Platz.

Und wie im letzten Jahr bereits beim Thema Bloglight, ist auch die W&V wieder in der eigenen Berichterstattung auf das Thema „Blogger Auto Award“ eingegangen.

Ich denke diese ersten Reaktionen zeigen schön, welches Potential hinter der Kooperation von Automobil-Bloggern steckt.

 

Jaguar F-TYPE: Glanzvolle Weltpremiere in Paris

Jaguar hat im Pariser Musée Rodin vor über 500 geladenen Gästen den komplett neu entwickelten Jaguar F-TYPE präsentiert. Starsängerin  Lana del Rey („Video Games“) zog das Tuch von einem Sportwagen, der ab Mitte 2013 zunächst als zweisitziger Roadster in den Verkauf geht.

Dank einer komplett aus Aluminium gefertigten Karosserie wiegt der mit einem hochwertigen Stoffverdeck ausgestattete Jaguar F-TYPE in der Basisversion unter 1.600 Kilogramm; zusammen mit Heckantrieb und einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung ist so überragender Fahrspaß garantiert. Ein ausfahrbarer Heckspoiler und versenkte Türgriffe bestimmen ein von wenigen Linien geprägtes, gleichwohl puristisches wie verführerisches Design. Neben dem per Kompressor beatmeten 5.0 Liter V8 mit 364 kW (495 PS)*** stehen zwei ebenfalls aufgeladene 3.0 Liter V6 mit 250 kW (340 PS)* und 279 kW (380 PS)** zur Wahl.  Das neben dem Jaguar Intelligent Stop/Start-System serienmäßige Achtstufen-Quickshift-Automatikgetriebe erlaubt eine manuelle Bedienung über einen zentralen Wählhebel oder Lenkrad-Schaltwippen. Ein „aktives“ Auspuffsystem mit Klappensteuerung für die S-Modelle liefert authentischen Rennsportsound, das adaptive und stufenlos regelnde Dämpfersystem Adaptive Dynamics sorgt für souveränes Handling unter allen Bedingungen. Die Preise reichen von 73.400 Euro für den Einstiegs-V6 bis zu 99.900 Euro für den Jaguar F-TYPE V8 S.
Sinnliche und muskulöse Einfachheit – mit diesem Design Primat setzt der neue Jaguar      F-TYPE die Tradition aller großen Sportwagen des britischen Premium Herstellers fort. Seine aus nur einem Stück gepresste Motorhaube aus Aluminium öffnet wie einst beim legendären Jaguar E-TYPE nach vorn und greift seitlich bis in die Kotflügel über. Die von kurzen Überhängen geprägte Karosserie wird von nur zwei „Herzlinien“ bestimmt. Die erste führt von den wie „Haifischkiemen“ geformten Lufteinlässen zu beiden Seiten des Grills bis zur Oberkante der Kotflügel. Vertikale Bi-Xenon-Scheinwerfer mit integriertem LED-Tagfahrlicht zeichnen die Linie nach, ehe sie in die Tür weiter- und danach elegant ausläuft.
Die zweite Linie formt die kräftigen hinteren Hüften, um danach bogenförmig um das Heck herum zu waagerechten LED-Heckleuchten und zum versteckt angebrachten Heckspoiler zu ziehen. Der Flügel fährt erst ab knapp 100 km/h aus und reduziert dann den Auftrieb um 120 Kilogramm. Die Designer zogen die Heckleuchten bis an die hinteren Radkästen, was das Heckantriebskonzept und den kräftigen Stand des Fahrzeugs optisch geschickt unterstreicht.


Bestens zum puristischen Design passen die Türgriffe. Solange sie nicht per drahtloser Fernbedienung oder durch leichten Druck auf eine berührungssensitive Zone am Griff selbst aktiviert werden, bleiben sie versteckt und sind bündig mit der Tür. Beim automatischen Ausschwenken stellen sie einen mechanischen „Handschlag“ her und laden zum Einsteigen ein. Ist der Jaguar F-TYPE in Fahrt, fahren die mit einem Jaguar Schriftzug verzierten Griffe automatisch zurück und hinterlassen eine aerodynamisch günstige, weil glatte Oberfläche.
Im Interieur herrscht eine klare Trennung zwischen Fahrer- und Beifahrerraum – visuell verdeutlicht durch den von oben herabziehenden Haltegriff. Ähnlich wie bei Kampfjets sind alle Kontroll- und Steuerregler nach Funktionen geordnet gruppiert. Auch der wie ein Joystick geformte Wählhebel (SportShift) der Achtstufen-Automatik erinnert an Vorderbilder aus der Luftfahrt.
Der neue Jaguar F-TYPE profitiert maßgeblich von der großen Expertise des Unternehmens beim Einsatz von Aluminium im Karosseriebau. In Schlüsselzonen ist er im Vergleich zu anderen Jaguar Chassis nochmals um bis zu 30 Prozent steifer; in seiner Basisausführung startet er mit einem Gewicht von 1.597 Kilogramm. Mehr als die Hälfte des aufzuwendenden Aluminiums besteht aus recyceltem Material; weil zugleich Vernieten und Verkleben als Fügetechnik angewandt werden, entsteht in der Produktion 80 Prozent weniger CO2 als bei einer geschweißten Stahlkonstruktion.
Drei Varianten sind zum Marktstart im Frühsommer 2013 verfügbar: F-TYPE, F-TYPE S und                F-TYPE V8 S. Jedes Modell stützt sich auf einen per Kompressor aufgeladenen V6- oder V8-Motor mit Benzin-Direkteinspritzung und das Jaguar Intelligent Stop/Start-System.
Den V6 Modellen voran stellt Jaguar ein neues Mitglied der V8 Motorenfamilie. Mit 364 kW (495 PS) und 625 Nm Drehmoment ermöglicht es einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Der vom 5.0 Liter V8 abgeleitete neue 3.0 Liter V6 ist in Leistungsstufen mit 250 kW (340 PS) und 279 kW (380 PS) erhältlich. Der F-TYPE S ist in 4,9 Sekunden auf 100 km/h und wird bei 275 km/h elektronisch eingebremst; seine CO2-Emissionen liegen bei 213 g/km. Mit 260 km/h ist der F-TYPE kaum langsamer. Auf 100 km/h sprintet er in 5,3 Sekunden; der CO2-Ausstoß sinkt auf 209 g/km.
Das eng abgestufte Achtgang-Quickshift-Automatikgetriebe kann auf Wunsch mit Lenkrad-Schaltwippen bedient werden; ein Dynamic-Launch-Modus erlaubt im Jaguar F-TYPE S ohne Zutun des Fahrers extrem schnelles Beschleunigen aus dem Stand.

Ein aktives Auspuffsystem – Standard im F-TYPE S und F-TYPE V8 S – erweitert das Gesamterlebnis Jaguar F-TYPE um eine audiophile Dimension: Oberhalb von 3.000 U/min öffnen Ventile im Auspuffstrang, woraufhin ein prickelndes Crescendo ertönt.

Zitate:
„Jaguar hat das Sportwagensegment mitbegründet und blickt im Bau faszinierender Zweisitzer auf eine über 75-jährige Geschichte zurück. Mit dem F-TYPE setzen wir diese Tradition nun fort. Er setzt sich deutlich von seinen Mitbewerbern ab, ist stark, sinnlich und vor allem sehr lebendig.“
Adrian Hallmark, Global Brand Director, Jaguar Cars

„Die Definition eines Sportwagendesigns besteht für mich darin, die Insassen und die Mechanik mit der aufregendsten, schönsten und sinnlichsten Form zu umhüllen – ohne überflüssigen Zierrat. Jede Linie des F-TYPE hat einen Ausgangspunkt, eine Richtung und einen Abschluss. Wenn man jede für sich betrachtet, sie ästhetisch so korrekt wie möglich ausführt und auch die Proportionen stimmen, wird das Design den Test der Zeit bestehen.“
Ian Callum, Designdirektor, Jaguar Cars

 

Bild / Text: Jaguar Deutschland 2012