Jaguar F-Pace – Dynamisch über Stock und Stein

Das erste SUV in der Geschichte der Marke Jaguar könnte schon bald das hierzulande erfolgreichste Modell werden. In diesen Tagen kommt der 4,73 Meter lange F-Pace in Deutschland auf den Markt, seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will er sich als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern und einem wettbewerbsfähigen Einstiegspreis von 42.390 Euro.

Optisch fügt sich der F-Pace in die Markenfamilie mit den Limousinen XE, XF, XJ und dem Sportwagen F-Type ein: Die Front prägt der gleiche große Kühlergrill, der von den typischen scharf geschnittenen Scheinwerfern flankiert wird. In der Seitenansicht sorgen kurze Überhänge für stimmige Proportionen.

Für sportliche Fahreigenschaften soll die vom Mittelklassemodell XE übernommene Aluminium-Plattform sorgen. Insgesamt 80 Prozent der Karosserie bestehen beim F-Pace aus dem Leichtmetall. Die Diät ist nicht nur gut für die Beweglichkeit, sondern auch für den Verbrauch. Das Basismodell mit dem 132 kW/180 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinderdiesel und Hinterradantrieb benötigt laut Hersteller 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Das entsprechende Allradmodell genehmigt sich 0,3 Liter mehr.

Wer Kraft mehr schätzt als Minimalverbrauch, findet im Angebot zwei weitere Motoren: einen V6-Diesel mit drei Litern Hubraum und 221 kW/300 PS Leistung sowie einen gleich großen Benziner mit Kompressor-Aufladung und 280 kW/380 PS. Die beiden Top-Triebwerke sind immer mit Allradantrieb kombiniert. Die Technik des AWD-Systems stammt vom Sportwagen F-Type. Entsprechend arbeitet das Verteilergetriebe mit Lamellenkupplung in erster Linie für die Fahrdynamik, weniger für Geländegängigkeit.

Trotz des dynamischen Zuschnitts zählt der Fünfsitzer innen zu den größeren Modellen seiner Klasse. Der Radstand von 2,87 Metern sorgt für viel Kniefreiheit im Fond, der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf gut 1.700 Liter erweitern. Der Vorverkauf des Allraders verläuft gut – so gut, dass man bei der britischen Traditionsmarke davon ausgeht, dass der F-Pace von allen Jaguar-Modellen hierzulande am häufigsten nachgefragt werden wird.

News: Jaguar F-Pace-Tuning – Wildes Kätzchen

Jaguars erstes SUV kommt in wenigen Wochen auf den Markt, doch schon jetzt bietet Lumma ein Umbaukit für den F-Pace an. Auch Leistungsspritzen für alle Aggregate sind bei den Winterlinger Tunern erhältlich.

Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit. Es besteht aus Frontspoilerstoßstange, Heckschürze, Seitenschwellern,Radlaufverbreiterungen und einer neuen Motorhaube. Auffällig ist die Sportauspuffanlage mit den vier Auspuffendrohren. Die Anbauteile sind aus Karbon und machen aus dem Jaguar F-Pace den Lumma CLR F.

Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit.
Um die Optik des 4,73 Meter langen Allradlers markanter zu gestalten, bekommt der F-Pace ein Karosserieumbaukit.

Neben dem neuen Blechkleid greift der Tuner auch in das Herz des F-Pace an. Vorrangig für den 3,0 Liter großen V6 wird Lumma voraussichtlich ab Herbst ein Upgrade von serienmäßigen 280 kW/380 PS auf 353 kW/480 PS anbieten. Zu den anderen Aggregaten sowie den Preisen gibt es noch keine weiteren Informationen.

Während der vom Tuner optimierte F-Pace im Spätsommer erhältlich sein wird, schickt Jaguar sein SUV schon in wenigen Wochen in den Handel. Mit Preisen ab 42.390 Euro will der Fünfsitzer das hierzulande erfolgreichste Modell der Briten werden.

News: Jaguar F-Pace – Tausche Kies gegen Schotter

Das erste SUV in der Geschichte der Marke Jaguar könnte schon bald das hierzulande erfolgreichste Modell werden. Obwohl der F-Pace erst in wenigen Wochen in Deutschland auf den Markt kommt, sind die Prognosen für den 4,73 Meter langen Allrader äußerst positiv: „Wir sind jetzt schon auf dem Weg, dass der F-Pace das meistverkaufte Jaguar-Modell wird. Das sehen wir im Vorverkauf“, so Jaguar-Deutschland-Geschäftsführer Peter Modelhart.

Damit dürfte das Modell im boomenden Segment weiter auf den Erfolgskurs einzahlen, den die Marke derzeit sowieso fährt: Unter anderem mit dem neuen XE und XF hat Jaguar im vergangenen Jahr ein Neuzulassungsplus von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr erreicht. In den ersten zwei Monaten 2016 verkaufte die britische Traditionsmarke hierzulande gar 82 Prozent mehr als im Januar und Februar 2015. Noch auf niedrigem Niveau allerdings, der Marktanteil betrug 2015 mit rund 5.000 Fahrzeugen gerade einmal 0,2 Prozent.

Seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will sich der F-Pace als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern. Mit Preisen ab 42.390 Euro ist der Fünfsitzer äußerst wettbewerbsfähig aufgestellt. Trotz des durchaus sportlichen Zuschnitts zählt der F-Pace innen zu den größten Modellen seiner Klasse. Der Radstand von 2,87 Metern sorgt für viel Kniefreiheit im Fond, der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter.

Optisch fügt sich der F-Pace in die Markenfamilie mit den Limousinen XE, XF, XJ und dem Sportwagen F-Type ein: Die Front prägt der gleiche große Kühlergrill, der von den typischen scharf geschnittenen Scheinwerfern flankiert wird. In der Seitenansicht sorgen kurze Überhänge für stimmige Proportionen. „Wir haben die längsten Radstände und die kürzesten Karosserieüberstände, das bringt Dynamik in unsere Fahrzeuge“, betont Modelhart. „Jeder Jaguar, auch wenn er nur steht, muss immer die Dynamik der Katze haben, die gerade auf dem Sprung ist und ihre Muskeln anspannt.“

Dass Jaguar nun auch im Boom-Segment vertreten ist, sieht der Deutschland-Chef als logische Konsequenz der Markenentwicklung: „Wir gehen mit dem F-Pace in ein Segment, in dem wir noch nie vertreten waren, weil wir es jetzt können“, so Modelhart. „Die Marke Jaguar kann eine weite Spreizung zeigen, weil der Markenkern klar ist: Performance, Technologie und britisches Design.“

Der F-Pace könnte den Weg zu einem größeren Absatzsprung ebnen, dürfte doch der Boom in der SUV-Klasse noch eine Weile anhalten. Wie gut das einem Hersteller tun kann, zeigt Porsche mit Cayenne und Macan. Den Spekulationen um ein SUV oberhalb des F-Pace will Modelhart derzeit zwar keine neue Nahrung geben, sagt aber: „Es ist gut, dass man darüber spekulieren kann. Es zeigt, dass die Marke mehr Möglichkeiten hat.“

News: Jaguar F-Pace – Der Schlüssel zum Erfolg

Bei Jaguar läuft der Pkw-Absatz blendend. Allerdings auf niedrigem Niveau, verglichen mit der Konkurrenz. Das soll nun der neue F-Pace ändern helfen. Mit dem Mittelklasse-SUV erweitern die Briten ihr Angebot auf fünf Baureihen und versuchen sich dabei erstmals im boomenden Crossover-Segment. Seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will sich der 4,73 Meter lange Fünfsitzer als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern. Die Markteinführung erfolgt im Frühjahr zu Preisen ab 42.390 Euro.

Optisch fügt sich der F-Pace fugenlos in die Markenfamilie mit den Limousinen XE, XF, XJ und dem Sportwagen F-Type ein: Die Front prägt der gleiche große Kühlergrill, der von den typischen scharf geschnittenen Scheinwerfern flankiert wird. In der Seitenansicht sorgen kurze Überhänge für stimmige Proportionen, einen Schuss Dynamik fügen das leicht abfallende Dach und die schräg stehende Heckklappe hinzu. Trotz des durchaus sportlichen Zuschnitts zählt der F-Pace innen zu den größten Modellen seiner Klasse. Der Radstand von 2,87 Metern sorgt für viel Kniefreiheit im Fond, der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf gut 1.700 Liter erweitern.

Der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf gut 1.700 Liter erweitern.
Der Gepäckraum fasst bei voller Bestuhlung 650 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rücksitze auf gut 1.700 Liter erweitern.

Unterm Strich soll das Platzangebot im Innenraum auf dem Niveau eines BMW X5 liegen. Und dass, obwohl sich der F-Pace bei Preis und Außenabmessungen eher mit dessen kleinerem Bruder X3 misst. Ging es um Konkurrenz, fiel bei der Präsentation am Rande der IAA aber meist der Name eines anderen Wettbewerbers: Porsche Macan. Den Stuttgarter wollen die Briten vor allem in Sachen Fahrdynamik voll fordern. Wichtigster Trumpf ist dabei der Leichtbau. Der F-Pace basiert auf der Aluminium-Architektur, die schon die Mittelklasselimousine XE zu einem dynamischen Leichtgewicht gemacht hat. Insgesamt 80 Prozent der Karosserie bestehen beim F-Pace aus dem Leichtmetall, hinzu kommen Magnesium-Elemente im Armaturenbrett und eine Heckklappe aus Verbundmaterial. Im Ergebnis soll die Basisversion mit Hinterradantrieb so nur 1.665 Kilogramm wiegen.

Die Diät ist nicht nur gut für die Beweglichkeit, sondern auch für den Verbrauch. Das Basismodell mit dem 132 kW/180 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinderdiesel und Hinterradantrieb benötigt laut Hersteller 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern. Das entsprechende Allradmodell genehmigt sich 0,3 Liter mehr. Wer Kraft mehr schätzt als Minimalverbrauch, findet im Angebot noch zwei weitere Motoren: einen V6-Diesel mit drei Litern Hubraum und 221 kW/300 PS Leistung sowie einen gleich großen Benziner mit Kompressor-Aufladung und 280 kW/380 PS. Die beiden Top-Triebwerke sind immer mit Allradantrieb kombiniert.

Die Technik des AWD-Systems stammt vom Sportwagen F-Type. Entsprechend arbeitet das Verteilergetriebe mit Lamellenkupplung in erster Linie für die Fahrdynamik, weniger für Geländegängigkeit. Im Normalzustand wird die komplette Kraft an die Hinterachse geleitet, um ein möglichst dynamisches Fahrempfinden zu erzeugen. Im Ernstfall kann das halbe Drehmoment aber schnellstens an die Vorderachse geschickt werden. Geht es doch einmal auf Schotter oder in den Schnee, sorgen elektronische Programme für die passende Traktion. Zusammen mit der Wattiefe von 52,5 Zentimetern und einem vorderen Böschungswinkel von 25,5 Grad macht der Jaguar zwar nicht den Modellen der Schwestermarke Land Rover Konkurrenz, ist aber auch nicht auf asphaltierte Straßen meist gut unterwegs.

Seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will sich der 4,73 Meter lange Fünfsitzer als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern.
Seinen Platz im gut gefüllten Wettbewerbsumfeld will sich der 4,73 Meter lange Fünfsitzer als Mischung aus Sportlichkeit und Alltagsnutzen sichern.

Für Kundschaft, die es beispielsweise öfters mal an den Strand zieht, haben sich die Briten zudem etwas Ungewöhnliches einfallen lassen. Wer beim Schwimmen oder Surfen ungern den wertvollen Autoschlüssel auf dem Badetuch liegen lassen will, kann ihn künftig im verschlossenen Auto platzieren. Zumindest dann, wenn beim Fahrzeugkauf die Option „Activity Key“ geordert wurde. Dabei handelt es sich um ein wasser- und stoßfestes Kunststoff-Armband, das mit Hilfe eines Funkchips den Wagen aufsperren kann. Dazu muss der Träger lediglich mit dem Kontakt das „J“ des Jaguar-Schriftzugs an der Heckklappe berühren. Für die meisten Kunden wohl eher ein netter Gag als ein gewichtiger Kaufgrund. Doch die Briten wollten nach Jahren der Elektrotechnik-Schwäche zeigen, dass sie durchaus auch mit modernen Gadgets und Infotainment-Systemen etwas anfangen können. Entsprechend aufwendig lässt sich der F-Pace in dieser Hinsicht auch ausstatten – Wifi-Anschluss für acht mobile Geräte eingeschlossen.

Der große Aufwand bei Entwicklung und Präsentation soll sich lohnen. Jaguar hat zuletzt zwar große Absatzsprünge gemacht, bleibt mit knapp 82.000 Verkäufen im vergangenen Jahr aber global gesehen eine kleine Nummer. Der F-Pace könnte der Schlüssel zu einem größeren Absatzsprung sein und die Bilanz ordentlich aufhübschen – denn der Boom in der SUV-Klasse wird wohl noch eine Weile anhalten. Wie gut das einem Hersteller tun kann zeigt Porsche nicht nur mit dem Cayenne, sondern seit einiger Zeit auch mit Macan. Kein Zufall also, dass der Name bei den Briten aktuell häufig fällt.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Jaguar F-Pace – Erstes Foto des Macan-Konkurrenten

Ein erstes Foto seines ersten SUV hat Jaguar nun veröffentlicht. Das vor der Premiere auf der IAA in Frankfurt (17. bis 27. September) gezeigte Bild des F-Pace lässt eine lange Motorhaube, eine ansteigende Schulterlinie und das abfallende Dach erkennen. Auf den Markt kommt der Allrader in der ersten Jahreshälfte 2016.

Als Plattform nutzt das SUV die Aluminium-Architektur, die auch die anderen neuen Modelle der Marke nutzen. Beim Fahrwerk stand Jaguar zufolge vor allem der Sportwagen F-Type Pate, von dem auch das Allradsystem mit Torque-Vectoring-Funktion stammt. Das Motorenangebot reicht von Vierzylindern mit rund 200 PS bis zum rund 500 PS starken V8. Konkurrenz machen will der F-Pace so vor allem Porsche Macan und Audi Q5. Die Preise dürften bei rund 53.000 Euro starten.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Jaguar F-Pace – Auf den Pfoten des F-Type

Mit dem F-Pace steigt Jaguar Anfang 2016 ins boomende SUV-Segment ein. Der Mittelklasse-Allrader soll aber nicht nur ein weiteres Modell in einem wachsenden Markt sein, sondern mit besonderer Sportlichkeit eigene Akzente setzen. Premiere feiert der F-Pace auf der IAA (17. bis 27. September).

Als Plattform nutzt das SUV die Aluminium-Architektur, die auch die anderen neuen Modelle der Marke nutzen. Beim Fahrwerk stand Jaguar zufolge vor allem der Sportwagen F-Type Pate, von dem auch das Allradsystem mit Torque-Vectoring-Funktion stammt.

Das Motorenangebot reicht von Vierzylindern mit rund 200 PS bis zum rund 500 PS starken V8. Konkurrenz machen will der F-Pace so vor allem Porsche Macan und Audi Q5. Die Preise dürften bei rund 53.000 Euro starten.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Jaguar F-Pace – Schotter und Kies

Denkt man an Abstimmungsfahrten in einem Jaguar, liegt die Assoziation von unter den Rädern knirschendem Kies vor einem Herrenhaus nahe. Weil die britische Traditionsmarke mit dem SUV F-Pace neues Terrain erobern will, müssen die Entwickler auch abseits der Wege gehen, beziehungsweise fahren, und zwar im Wortsinn: Erstmals wurde ein Jaguar-Modell auch auf geschotterten Bergpässen getestet. Bei den Limousinen, Cabrios oder Sportwagen, die das Unternehmen bisher hergestellt hat, was der Tausch von Schotter gegen Kies nicht notwendig.

Wenn das neue Jaguar-SUV im September auf der IAA Premiere feiert, wird es also nicht nur die üblichen Tests, beispielswiese unter sehr kalten und sehr heißen Bedingungen im nordschwedischen Arjeplog (Foto) oder der Wüstenstadt Dubai absolviert haben
Wenn das neue Jaguar-SUV im September auf der IAA Premiere feiert, wird es also nicht nur die üblichen Tests, beispielswiese unter sehr kalten und sehr heißen Bedingungen im nordschwedischen Arjeplog (Foto) oder der Wüstenstadt Dubai absolviert haben

Wenn das neue Jaguar-SUV im September auf der IAA Premiere feiert, wird es also nicht nur die üblichen Tests, beispielswiese unter sehr kalten und sehr heißen Bedingungen im nordschwedischen Arjeplog oder der Wüstenstadt Dubai absolviert haben. Laut Jaguar war es eines der „härtesten Testprogramme in der Geschichte des Unternehmens“. Der Allrader, der 2016 auf den Markt kommt, soll gegen Modelle wie Porsche Macan oder BMW X3 antreten und setzt dabei auf Leichtbau und dynamisches Design.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X