Warum der Kia Stinger GT keine 50.000 € wert ist

Üblicherweise trägt Peter Schreyer schwarz. Das haben viele Automobil-Designer und Künstler drauf, warum auch immer. Aber wenn man Peter Schreyer trifft, dann im schwarzen Anzug oder in einer schwarzen Stoffhose und mit einem schwarzen Rollkragen-Pullover. Peter Schreyer war jahrelang als Designer im VW-Konzern erfolgreich. Er ist der Mann, der die ikonische erste Audi TT Generation entwarf, er gab dem Golf 4 seine Form und gehört zu den wichtigsten und, wichtiger, zu den Designern in der Branche mit dem größten Renommee. Seit ein paar Jahren ist Peter Schreyer für Hyundai/KIA tätig und hat nun auch dort ein Meisterwerk abgeliefert. Den Kia Stinger GT.

Test des KIA STINGER GT mit V6 Turbo-Benziner

Korea-Knaller im Review

Die Historie an sportlichen Kia-Modellen ist überschaubar. Es gab keine. Und dann zeigt Kia auf der IAA 2011 den GT Concept und Auto-Liebhaber knien nieder. Die Fachpresse ist verliebt. Doch würden die Koreaner wirklich den Mut haben, ein Grand Coupé in einem Segment zu bauen, das von Kia so weit weg ist wie Seoul von Stuttgart?

Auf der NAIAS 2017 debütierte die Serien-Version des KIA Stinger. 2018 konnten wir den Stinger GT als 3.3 Liter V6 Turbo mit 276 kW zum Test auf dem Hof von AUTOHUB begrüßen.

370 PS und der Charme eines GT aus der oberen Mittelklasse umwehen den Auftritt des koreanischen Stachels. Doch würde er auch zustechen? Bulls-Eye? Mitten in das Herz des Auto-Nerds?

Kia bietet den Stinger in Deutschland mit drei unterschiedlichen Motoren an. Einen kleinen Vierzylinder Turbobenziner mit 255 PS, einen 2.2 Liter Diesel mit 200 PS und den Platzhirsch des Programms, den 3.3 Liter V6 mit zwei Turboladern und saftigen 510 Nm. Der Achtstufen-Automat wurde von KIA selbst entwickelt und gibt seine Kraft an alle vier Räder weiter.

Bevor es in 4.9 Sekunden auf Tempo 100 geht, muss der Innenraum befühlt werden. Bereits beim Platz nehmen im „GT“ spürt man die Andersartigkeit. Dieser KIA ist so völlig anders. Unweigerlich muss man an Audi A7 oder A5 Sportback denken, an BMW 4er GT und auch 6er. Der KIA GT ist mit seinen etwas über 4.80 Meter Gesamtlänge größer als ein A5 Sportback und kaum kürzer als der Audi A7. Dennoch sieht sich KIA eher in der oberen Mittelklasse und eben nicht nur preislich gerade nicht in der Oberklasse. Doch die Vergleiche drängen sich geradezu auf. Kollegen wollen, weil es sich so schön kontrovers anfühlt, gar den Vergleich zum Panamera von Porsche bemühen. Es ist aber auch zu schön. Der große GT aus Korea passt, schaut man nur auf die Leistung,  zwischen den Basis-Panamera mit seinen 330 PS und den 4s mit 450 PS. Und dann diese Ähnlichkeiten in der Formgebung. Lange Motorhaube, massiger Po und schnuckeliges Raumangebot für vier Personen.

Und in der Tat, bei den Fahrleistungen schenkt der Koreaner dem Stuttgarter einfach mal ein. Sowohl im Top-Speed, als auch bei dem wichtigen Stammtisch-Wert von Null auf 100 ist der Budget-GT aus Korea plötzlich vor dem Premium-Sportler aus Zuffenhausen. Und dann der Preis. Warum da nur mit 440i GT und Audi A5 vergleichen? Der Kia GT will die automobile Wertewelt auf den Kopf stellen.

Der in High-Chroma-Red gehaltene Lack scheint mit der frechen Kühlerschnauze des Stinger um die Wette zu grinsen und zu glänzen. Zudem gibt sich der Kia Stinger GT, wie erwartet, keine Blöße bei der Ausstattung. Es gibt ihn mit allem, was heute schön, wichtig und aktuell ist. Mit seinen 54.900 € ist er bereits nahezu vollständig ausgestattet. Leder und Navi sind ebenso normal wie LED-Licht. Dass sich das Navi nicht von dem System unterscheidet, was man in den Preisklassen 25.000 € darunter auch von KIA erhält, geschenkt. Geht es doch hier um eine ganz andere Disziplin. Es geht um eine Fahrzeugklasse, die durch reine Präsenz und Potenz um Attraktivität buhlt. 

Und auch sonst stimmt technisch alles. Der Motor längs eingebaut, der Allradantrieb variabel, die Achtstufenautomatik im Umgang verträglich bis zackig. Beim Sound allerdings vermissen wir ein wenig Kultur und Leidenschaft, aber hey, es ist der erste Aufschlag der Koreaner in diesem Segment. Dass der Kia mit seinen 270 m/h auf der Autobahn gut 99% der üblichen Verdächtigen davon fährt, ist nicht entscheidend für das Gesamtbild. Eher die Tatsache, dass sich der nicht gerade leicht geratene GT mit seinen knapp 1.9 Tonnen auch auf der Landstraße vehement und überzeugend bewegen lässt.

Fast wäre auch Habby auf den KIA Stinger GT hereingefallen. Hätte das hohe Loblied auf grandioses Design und begeisternde Fahrfreude mitgesungen, wäre da nicht der Preis gewesen.

Der Stinger GT ist keine 50.000 € wert.

Was? Wie? Der Panamera kostet das doppelte und auch BMW 440i und Audi A5 lassen sich nicht in dieser Ausstattung und Leistungsklasse kaufen, wenn man nicht 20.000 € aufzahlt. Was also stimmt mit Habby und seiner Wahrnehmung nicht?

Nun. Der Kia Stinger GT ist, schaut man sich die Listenpreise an, das bessere Angebot. Vom hohen Verbrauch mal abgesehen, leistet er sich keine groben Schnitzer. Und bietet vom Allrad bis zur Achtgangautomatik, was auch die Premium-Mitbewerber bieten. Nur eben keine Hausbank. Ganz unter uns : Niemand bezahlt ein 50.000 € Auto in bar. Wir sind hier in der Leasing-Fahrzeugklasse und da wird schnell klar, der Stinger GT kann noch so fein geworden sein, wenn die Leasingrate eines 440i GT bei gleicher Ausstattung und gleichen Rahmenbedingungen rund 50 € unter denen des KIA liegen, dann wird man immer zum BMW greifen. Dessen fulminanter Reihensechszylinder-Turbo ist nicht nur akustisch geiler, auch beim Verbrauch unterbietet dieser den Koreaner locker um 2-8 Liter, je nach Gangart!

Schade um das geile Design von Peter Schreyer.

Jetzt noch sportlicher – der neue Audi Q5 (Anzeige)

Alle wollen SUV. Audi gibt ihnen SUV und legt einen Erfolgstyp neu auf: die nächste Generation Audi Q5 gibt sich die Ehre. Es darf noch sportlicher und vielseitiger sein? Bitte sehr. Der SUV mit den vier Ringen vereint die Sportlichkeit einer Limousine mit vielseitigem Charakter und hochvariablem Innenraum. Ob bei der Connectivity, bei der Effizienz oder bei den Fahrerassistenzsystemen – der neue Audi Q5 setzt ein weiteres Mal Maßstäbe in seinem Segment.

„Der erste Audi Q5 war über Jahre hinweg der weltweit bestverkaufte SUV in seiner Klasse. Seinen Nachfolger zu konzipieren war keine leichte Aufgabe, aber gerade deshalb sehr reizvoll“, sagt Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG. „Mit dem neuen Q5 legen wir die Messlatte wieder ein Stück höher. Zu den großen Innovationen gehören der quattro-Antrieb mit ultra-Technologie, die hocheffizienten Motoren, die Luftfederung mit Dämpferregelung sowie das umfassende Angebot beim Infotainment und den Assistenzsystemen.“

Eine markante Schulterlinie, stark betonte Radhäuser, die auf den Allradantrieb quattro hinweisen, dynamische Heckleuchten und ein plastisch ausgeformter Singleframegrill mit massivem Rahmen zeigen: Hier bin ich! In der Seitenansicht macht der Fluss der Linien den sportlichen Charakter des neuen Audi Q5 besonders deutlich. Die Dachlinie ist von einer flachen Reling gekrönt und läuft früh wieder nach unten, während die untere Fensterkante kurz vor der C-Säule nach oben zieht. Das niedrige Greenhouse ist im hinteren Bereich stark eingezogen, die D-Säulen stehen schräg wie bei einem Coupé.

Neben einer Vielzahl von Lackfarben stehen stehen nun zudem die neu konzipierten Ausstattungslinien sport und design zur Auswahl. Wer sich für die line sport entscheidet, der kann on top das S line Sportpaket bestellen, bei der line design bietet sich optional die design selection an. Die Wahl der jeweiligen Exterieurpakete nehmen entscheidend Einfluss auf das Erscheinungsbild. Bei der Linie design betonen zum Beispiel die grau kontrastierenden Anbauteile den robusten Charakter, während der Audi Q5 in der Ausstattungslinie sport eine Volllackierung trägt.

Zum Start des neuen Q5 legt Audi ein Ausstattungspaket mit der Bezeichnung Audi Q5 S line black auf. Bei der Lackfarbe handelt es sich um Quantumgrau, die unteren Zonen der Karosserie des mit S line Exterieurpaket ausgerüsteten Q5, sind dezent in Manhattangrau abgesetzt und erhalten eine exclusive Aluspange in den Stoßfängern, sowohl vorne als auch hinten. An der Front und an den Seitenscheiben setzt das optionale Optikpaket Titanschwarz aus dem Programm von Audi exclusive unter anderem mit schwarzen Außenspiegeln Akzente. Das zeitlich begrenzte Ausstattungspaket rollt auf Rädern im Format 20 oder 21 Zoll.

 

 

 

 

 

 
Verbrauchsangaben:

Q5 2.0 TFSI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 8,6 – 8,3, außerorts 6,3 – 5,9, kombiniert 7,1 – 6,8; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 162 – 154 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Q5 2.0 TDI: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,2, außerorts 4,4 – 4,0, kombiniert 4,8 – 4,5; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 127 – 117 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Q5 2.0 TDI Quattro: Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 5,5 – 5,3, außerorts 5,0 – 4,7, kombiniert 5,2 – 4,9; CO2-Emissionen in g/km: kombiniert 136 – 129 (Werte variieren in Abhängigkeit Räder/Reifen)

Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer PKW können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutschen Automobil Treuhand GmbH, Hellmut-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen oder im Internet unter http://www.dat.de/ unentgeltlich erhältlich ist.

Erst gucken, dann staunen und schließlich einsteigen: Neue SUVs

Dass sich die Autolandschaft in den letzten Jahren verändert hat, dürfte selbst denjenigen nicht entgangen sein, die eigentlich mit Autos nicht viel anfangen können. Die Fahrzeugmodelle haben sich gewandelt, die Hersteller reagieren damit auf die Wünsche ihrer Kunden. Wurde bis vor einigen Jahren die Mercedes A-Klasse als komfortables und großzügig geschnittenes Familienauto angepriesen, so nimmt sich diese Silhouette inzwischen regelrecht klein neben den vielen neuen SUVs aus.

Die Zahl der SUVs wird in den nächsten Jahren ansteigen. Größer, bequemer - aber auch (un-)verwechselbar?
Die Zahl der SUVs wird in den nächsten Jahren ansteigen. Größer, bequemer – aber auch (un-)verwechselbar?

Der Trend zu den bullig wirkenden Fahrzeugen ist ungebrochen. Die Zahl der SUV Verkäufe steigt in Deutschland stetig an, wie bei statista zu entnehmen ist. Waren es im Jahr 2001 knapp über 100.000 Fahrzeuge, prognostizieren Experten im Jahr 2020 rund 900.000 Stück. Welche Modelle bis dahin zu haben sind, ist Gegenstand dieses Beitrags.

Das Besondere genießen: Hoch sitzen, weit blicken, sicher fahren

In einem SUV sitzen die Insassen höher, überblicken den Verkehr besser und strahlen ein gewisses Maß an Routine und Coolness aus. Natürlich gibt es eine Vielzahl von Limousinen, Kleinwagen und Cabrios auf den Straßen, doch die Automobilbranche hat sich der Entwicklung neuer SUV-Modelle verschrieben. In den kommenden Jahren sollen 40 bis 50 neue Modelle auf den Markt kommen. Nicht jeder kann sich aus der Portokasse ein neues Fahrzeug leisten, auch wenn einige Modelle gar nicht so teuer sind. Oft ist es sogar sinnvoll, zu finanzieren, wenn die Konditionen passen. Für eine unkomplizierte und zügige Abwicklung empfiehlt es sich, über smava autokredit nach dem passenden Geldgeber zu suchen. Hier ist zunächst die gewünschte Kreditsumme nebst Laufzeit einzutragen und unter Angabe der persönlichen Kontaktdaten erhalten Interessenten kostenlose Kreditangebote. Dann steht der Anschaffung eines SUVs fast nichts mehr im Wege – bis auf die Qual der Wahl.

Markteinführungen 2016: Diese SUVs sind begehrt

Everybodys Darling Opel geht brandaktuell im September mit dem Opel Mokka X an den Start. Es handelt sich eigentlich nur um ein Facelift, bei dem die Front angepasst wurde. Der Kühlergrill ist neu, die Leuchten vorn und hinten sind zeitgemäß umgestaltet. Sein Erscheinungsbild wirkt insgesamt bullig und weniger verspielt.

Ebenfalls im Herbst 2016 präsentiert Audi den neuen Q2. Dieser SUV ist kompakt. Als Zielgruppe hat sich Audi junge Käufer ausgesucht und bietet den starken Klein-SUV als Vierzylinder-Benziner und 3 Zylinder-Diesel an.

Kaum ist der neue Dacia SUV auf dem Markt, laufen die Bestelllisten heiß. Wer im Sommer bestellt, muss mit Lieferzeiten bis Weihnachten rechnen. Der Grund ist sicherlich auch, dass der Einstiegspreis für einen Neuwagen unter 10.000 € liegt. Das Platzangebot ist großzügig und wer ein bisschen tiefer in die Tasche greift, kann das Modell mit Sitzheizung, Alufelgen und vielen weiteren Extras ausstatten.

Diese SUVs sind spätestens 2017 in den Automobilhäusern zu finden

Der Mini Countryman ist kein unbekanntes Fahrzeug. Er greift auf die Technik des BMW X1 (Oktober 2015) zurück. 4,50 m ist das gute Stück lang, allerdings hat sich die Optik verändert. Der Countryman ist erwachsen geworden. Falls die Zeitplanung für den Offroad-Mini aufgeht, soll er spätestens Anfang 2017 in den Autohäusern stehen.

Eigentlich nur ein Facelifting, aber dennoch ein optischer Leckerbissen ist der Ford Kuga, der ebenfalls im 1. Quartal 2017 zu haben sein soll. Der Grill ist breit und trapezförmig, die Form der Leuchten an Front und Heck hat sich verändert. 120 PS bringt dieser SUV mit und er blickt auf eine verbesserte technische Ausstattung. Nutzer des Ford Kuga sollen Befehle per Sprachsteuerung geben können, wobei das System auf Apple und Android ausgerichtet werden kann. Ebenfalls neu, aber nichts Ungewöhnliches, ist der Parkassistent. Die Kosten für den motorisierten Hingucker liegen bei knapp 24.000 € in der Grundausstattung.

Die Ottomotoren haben 1,4 und 2,0 Liter Hubraum sowie 92 kW/125 PS, 110 kW/150 PS und 132 kW/180 PS Leistung

Skoda Kodiaq heißt der im Frühling 2017 herauskommende SUV. Präsentiert wurde er bereits in Berlin,  auch im Autosalon Paris wird er im Oktober gezeigt. Er verfügt über stattliche Ausmaße und ordnet sich mit einer Länge von 4,70 m zwischen dem Tiguan und dem Tuareg ein. Übrigens fährt der Kodiaq mit derselben Plattform wie der Tiguan an, der Innenraum jedoch wirkt edler.

SUVs in den Jahren 2018 und später

BMW hat sich für den X1L als Termin grob das Jahr 2018 im Kalender notiert. Es handelt sich ebenfalls um ein Facelift und BMW-Fans dürfen sich über 100 Liter mehr Stauraum freuen. Das Fahrzeug ist geräumiger und reiht sich optisch in die Masse der angebotenen SUVs ein.

Erst 2019 können Porsche-Liebhaber mit dem Crossover Dakar liebäugeln. Ausgestattet mit Heckmotor und ganz im Zeichen der Wüstenralley Paris-Dakar erfüllen die Porsche-Verantwortlichen den Wunsch der Kunden nach einer „kleinen Lösung“. Die „große Lösung“ namens Porsche Sahara wird 2021 in den Läden stehen.

Porsche

Der neue Mercedes E-SUV soll 2020 in Produktion gehen. Die Autobauer aus Stuttgart wollen den elektrisch betriebenen SUV auf dem Autosalon in Paris im Oktober 2016 vorstellen und dann mit dem Audi Q6, Tesla Model X und dem Luxus SUV von VW in Konkurrenz treten.

Fazit: Die Auswahl von SUVs wird sich deutlich verbessern, es wird Modelle in jeder Preisklasse geben. Wenn sich die Kauflust der Deutschen so entwickelt, wie sich die Autobauer das vorstellen, dürfte sich das Straßenbild schon bald verändern.

 

Gebrauchtwagen kaufen – Ratgeber für Privatkäufer

Gebrauchte Fahrzeuge erfreuen sich großer Popularität. In den vergangenen Jahren ist eine regelrechte Gebrauchtwagenkultur entstanden. Viele Verbraucher greifen aufgrund des massiven Wertverlustes bei Neuwagen gerne zu Gebrauchten, um von den Preisvorteilen zu profitieren. Beim Kauf sind allerdings einige Faktoren zu beachten. Schließlich könnte ein Fehlkauf unangenehme finanzielle Folgen haben. Dieser Ratgeber informiert über einige der wichtigsten Punkte, die beim Vergleichen und Begutachten von Gebrauchtwagen entscheidend sind.

Zustand sorgfältig prüfen

Wer von Autos wenig Ahnung hat, sollte sich zur Besichtigung eine fachkundige Begleitung organisieren, die den Zustand des potenziellen Kaufobjektes besser einschätzen kann. Ist dies aufgrund fehlender Kontakte nicht möglich, sollten sich Verbraucher vor der Besichtigung über wesentliche Merkmale informieren, die es erleichtern, das Fahrzeug zu prüfen. In erster Linie sollte für eine Fahrzeugbesichtigung reichlich Zeit eingeplant werden, um sich einen guten Eindruck über den Allgemeinzustand zu machen. Erste Indikatoren sind Lack, Innenraum und Karosserie. Kratzer und Beulen am Lack können auf einen Unfall oder Schäden hinweisen. Ein gutes Beispiel liefern die Spaltmaße am Kofferraum. Sind diese ungleichmäßig breit und passt sogar ein ganzer Finger in den Spalt, ist die Wahrscheinlichkeit für einen früheren Fahrzeugschaden groß. Außerdem kann ein kleiner Magnet (natürlich mit Beschichtung, um das fremde Fahrzeug nicht zu beschädigen) dabei helfen, Ausbesserungsmaßnahmen aufzudecken. Sobald der Magnet an der Karosserie an Stellen nicht haften bleibt, deutet dies auf dickere Schichten Spachtelmasse und damit auf ausgebesserte Schäden hin, die sich unter dem Lack befinden und für das Auge zunächst unsichtbar sind.

Ein Griff in den Innenraum verrät, ob das Fahrzeug innen feucht und somit undicht ist. Auch die Bremsen sollten kritisch begutachtet werden. Befinden sich auf der Bremsscheibe tiefe Riefen, ist der Verschleiß der Bremse hoch. Derartige Feststellungen können zusätzlich Verhandlungsspielraum einräumen und eine Chance bieten, den Preis herunterzuhandeln. Bezüglich der Reifen ist der gleiche sorgfältige Blick anzuwenden. Die Profiltiefe sollte immer kontrolliert werden und auch das Reifenalter ist ausschlaggebend. Es lässt sich anhand einer vierstelligen Zahl auf dem Reifen erkennen, das die Woche und das Jahr angibt.

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Empfehlenswert ist es, dem Verkäufer Fragen zu stellen, um möglichst viel über das Auto zu erfahren. Folgende Fragen sind wichtig:

  • Wie viele Besitzer hatte das Fahrzeug?
  • Gibt es Unfall- oder Vorschäden?
  • Wann wurde das Auto gebaut und wann erfolgte die Erstzulassung?
  • Ist das Scheckheft geprüft und lückenlos? (Vorlegen lassen!)

Außerdem sollte der Wagen vor der Probefahrt angelassen werden, um eventuelle Nebengeräusche der Motorisierung festzustellen. Ein Check des Innenraums hinsichtlich Geruch, Pedalzustand und Sitze sollte gleichermaßen selbstverständlich sein. Tipps zur Probefahrt haben wir in diesem Beitrag separat aufgeführt.

Bereits für unter 100 Euro lässt sich bei Dienstleistern wie dem ADAC, aber auch einigen anderen Unternehmen ein sogenannter Gebrauchtwagencheck durchführen. Ist der Verkäufer einverstanden, kann der potenzielle Käufer das Fahrzeug zur Prüfstelle bringen, wo es anhand einer umfangreichen Checkliste rundum auf Mängel überprüft wird. Besteht das Auto den Check, können es Interessenten beruhigt kaufen.

Dokumente zum Fahrzeug studieren

Leider lässt sich nie zu 100 Prozent ausschließen, dass Faktoren wie Kilometerstand oder Fahrzeugzustand, die vom Verkäufer bestätigt werden, tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Viele Gebrauchte wechseln erst durch Manipulation den Besitzer. Um das Risiko getäuscht zu werden, zu minimieren, sollten sich potenzielle Käufer sämtliche HU-Berichte und Rechnungen von Werkstätten zum Fahrzeug vorlegen lassen. Diese Dokumente am besten in aller Ruhe durchlesen. Sie sind ein wertvoller Hinweis zum Pkw-Zustand. Verdächtig macht sich jeder Verkäufer, der keinerlei derartige Papiere vorzuweisen hat. Zumindest, wenn das Fahrzeug mehrere Jahre in seinem Besitz war.

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Die Gewährleistung

Da beim Autokauf von Privatleuten eine Gewährleistung meist vollständig ausgeschlossen wird, muss der Fahrzeugzustand besonders gut geprüft werden. Sollte der Wagen stattdessen bei einem Gebrauchtwagen-Händler gekauft werden, gelten in Bezug auf die Gewährleistung andere Regeln. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox bietet online nicht nur eine Gebrauchtwagensuche, sondern weist in einem Fahrzeug-Ratgeber auch auf folgendes hin: „Gewerbliche Verkäufer, also Händler, aber auch Unternehmen, Gewerbetreibende und Freiberufler beim Verkauf des Firmenwagens, sind zu einer 2-jährigen Gewährleistung gesetzlich verpflichtet. Diese darf für Gebrauchtwagen jedoch vertraglich auf ein Jahr verkürzt werden.“ Im Vergleich zur Neuwagengarantie handelt es sich aber lediglich um eine Sachmängelhaftung. Sollten beispielsweise Schäden am Fahrzeug aufgrund von Verschleißerscheinungen entstehen, die auf den Vorbesitzer zurückzuführen sind, werden diese nicht übernommen.

Oft werden potenziellen Fahrzeuginteressenten von dubiosen Autohändlern Mängellisten vorgelegt, die als vertraglicher Bestandteil gelten sollen und zahlreiche pauschale Mängel enthalten. Solche Händler möchten damit meist ihrer Gewährleistungspflicht entgehen und sollten gemieden werden.

Stimmt der Preis?

Egal ob der Gebrauchte von einer Privatperson oder einem Autohändler gekauft wird: Der Preis sollte nicht kommentarlos akzeptiert, sondern eingehend geprüft werden. Häufig entspricht dieser nämlich nicht dem Fahrzeugwert. Sollte der Verkaufspreis übertrieben erscheinen, können sowohl die Schwacke-Liste als Bewertungsorientierung herangezogen werden als auch Bewertungsdienste wie DAT (Deutsche Automobil Treuhand GmbH). Besonders schnell und unkompliziert erfahren Interessenten mehr zum Fahrzeugwert über die aktuelle Gebrauchtwagenpreisliste des ADAC. In der verlinkten Preisübersicht sind über 4.200 Fahrzeuge gelistet. Die Preise sollten allerdings nur als Orientierung betrachtet werden. Der endgültige Preis hängt mit dem Zustand des Kaufobjektes zusammen. Ein unabhängiger Gutachter kann darüber hinaus ein individuelles Wertgutachten zum Gebrauchtwagen erstellen, sollte der Besitzer damit einverstanden sein.

Der Gebrauchtwagencheck der Sendung Abenteuer Auto zeigt, auf was ein Gutachter bei der Kontrolle von Gebrauchten außerdem achtet, was das Beurteilen von Fahrzeugen erleichtern kann:

Der Verkäufer-Check

Sollte ein Verkäufer zum Kauf drängen oder in irgendeiner Hinsicht Druck ausüben, sollte Abstand von seinem Angebot genommen werden. Nicht selten sind versteckte Mängel der Auslöser für das Verhalten. Außerdem ist es ratsam, die Daten auf dem Personalausweis des privaten Verkäufers mit den Daten auf dem Fahrzeugbrief zu vergleichen, um herauszufinden, ob die Person tatsächlich der Besitzer des Fahrzeugs ist. Sollten die Angaben Abweichungen aufweisen, ist eine andere Person im Besitz des Gebrauchten. Auch hier ist Vorsicht geboten.

Kaufberatung: Der Ford Focus

Mit guten 30 Mitbewerbern ist das C-Segment, auch gerne als „die Golf-Klasse” bezeichnet, die härteste Fahrzeugklasse für jeden Hersteller. Nirgendwo sonst ist der Wettbewerb härter. Auch wenn der Focus weltweit das Kompaktfahrzeug mit den größten Verkaufszahlen ist – in Deutschland war immer mindestens ein Wettbewerber besser. Dabei haben die Kölner mittlerweile ein attraktives Portfolio unter dem Namen Focus auf dem Markt. 5-Türer oder Kombi, Diesel oder Benziner? Alles top modern!

Kaufberatung: Ford Focus

Kombi vs. 5-Türer, Diesel vs. Benziner

In der Golf-Klasse spürt man Erfolgsdruck. Ford antwortet mit einer ganz eigenen “Drucksache”. Und Innovationen für jedermann!

Straffe Gesichtszüge, ein klar geformter Kühlergrill, ein wenig “Aston-Martin-Flair“ und fertig ist das Gesicht des aktuellen Ford Focus. Viel wichtiger als das Design sind jedoch die Veränderungen und Neuheiten unter der Haube.

Der Konfigurator auf der Ford-Webseite hält für den Focus 11 Modellvarianten zur Auswahl bereit, ohne dabei den Unterschied zwischen Kombi und Limousine zu beinhalten. Von den Kunden besonders häufig gewählt, die edle Titanium-Variante mit umfangreicher Ausstattung.

Dass man bei Ford auch einen „4-Türer“ bekommt, also eine „kleine Limousine“, geschenkt, davon dürften in Deutschland weniger verkauft werden, als es Scheidungen unter katholischen Priestern gibt.

Steilheck oder Turnier? 

Die praktischere Variante ist immer der Turnier. Alleine dank seines mindestens 476 Liter großen Kofferraumes, der sich durch Umklappen der Rücksitze bis auf 1.512 Liter erweitern lässt. Der Fünftürer muss da zurückstecken und kann nur sein hübsches Heck mit den neu gestalteten Rückleuchten in das Rennen um die Käufergunst werfen.

Den praktischen Türkanten-Schutz, der sich beim Öffnen der Tür ausklappt und die Türkanten vor hässlichen Dellen und Kratzern bewahrt, den gibt es für alle Karosserie-Varianten. Der Überblick nach hinten ist beim Kombi gefühlt sogar einen Tick besser als beim 5-Türer.

Kauf beratung 07 Ford focus 2015

Doch wirklich wichtig ist eh nur, was unter der Haube passiert:

Ein neuer 1.5 Liter Vierzylinder-Turbomotor mit bis zu 182 PS übernimmt im Benziner-Bereich die Führungsrolle, bevor es dann mit dem sportlichen Focus ST weitergeht. Er übernimmt sein Grundprinzip von den erfolgreichen Dreizylinder-EcoBoost Motoren und will Leistung und Effizienz in eine neue Leistungsklasse heben. Zudem wird er in zwei Leistungsstufen angeboten. Zusammen mit der kleineren und nur 150 PS starken Version löst dieser neue EcoBoost-Vierzylinder die 1.6 Liter Motoren-Familie des Vorgängers ab.

Im Alltag beeindruckt der 1.5 Liter EcoBoost mit Durchzug, mehr Laufruhe als bei dem Dreizylinder und einem weniger aufdringlichen Motorengeräusch.

Zusammen mit dem gut zu schaltenden Sechsgang-Getriebe lässt sich der 1.5 EcoBoost mit niedrigen Drehzahlen fahren. Der Turbolader wurde eher klein dimensioniert. So schafft er bereits bei niedrigen Drehzahlen ordentlich Boost heran und verschont den Fahrer vor einer sonst üblichen „Turbo-Gedenksekunde“.

Der Focus ist auch in seiner jüngsten Generation noch immer der Agilitäts-König im Segment. Auf kurvigen Landstraßen im Spessart zeigt das Fahrwerk die gewohnten Ford-Talente. Wenngleich man eine gewisse Ruhe nun spürt. Dem Focus ist Agilität nun nicht mehr wichtiger als Souveränität. Turnier und „Hatchback“ unterscheiden sich in der Agilität nur minimal. Der 5-Türer fühlt sich dabei einen Tick „sportlicher“ an als der Kombi – was jedoch nicht an den rund 25 kg Mehrgewicht des Turnier alleine festgemacht werden kann.

Unterwegs in einem Focus Titanium mit einem 182 PS Turbo-Benziner kann man dann auch der „sportlicheren Gangart“ frönen. Der Focus legt zackig los, wird dabei unterstützt von einem Torque-Vectoring System und vermeidet nerviges Untersteuern. Auch die Lenkung fühlt sich präzise an, obwohl keine Sport-Reifen montiert sind.

Diesel vs. Benziner

Der bisher bekannte 2.0 Liter Diesel kommt nun mit 150 PS und trotz 10 PS Mehrleistung wurde die Effizienz weiter gesteigert. Man fühlt sich im 2.0 TDCi noch ein wenig mehr vom Drehmoment beseelt, kein Wunder, der 2.0 TDCi bietet zu seinen 150 PS immerhin 350 Nm an, der 182 PS Turbo-Benziner muss sich mit 240 Nm „begnügen“.

Auf dem Papier macht das einen Unterschied – im echten Leben auch. Sein Manko an Kraft gleicht der Benziner jedoch mit der deutlich größeren Drehfreude aus. Auch wenn es zum ST nicht langt – der 182 PS Benziner ist ganz klar die Version für „Sportler-Herzen“. Der kraftvolle Diesel ist mehr für die Langstrecke gedacht.  Zudem spürt man bei schnellen Attacken über die Landstraße – wenn einen der Hafer sticht – das Mehrgewicht des Diesels. Hier werden ständig 100 kg mehr durch die Gegend gewuchtet.

Kauf beratung 01 Ford focus 2015

Lebensraum

Egal, ob Turnier oder 5-Türer, in Reihe 1 sind beide Modelle gleich.

In der Mittelkonsole hat Ford nun endlich das Knöpfchen-Armageddon beseitigt und einen ausreichend großen  Touchscreen mit 8 Zoll Diagonale eingepasst. Hoch montiert, gut zu bedienen – auch nach zig Tagen im Test noch immer faszinierend logisch aufgebaut.

Das Multimediasystem dahinter nennt Ford “SYNC2″ und verspricht die pure Verständigung, indem man nur sagen muss, was man möchte und es bisweilen komplikationslos umgesetzt wird.  Wobei Werbung und Realität dann doch ein wenig weiter auseinander klaffen, als wir beim ersten Test noch gedacht haben. Auch Sync2 kommt bei den ach so „logischen“ Befehlen an seine Grenze. Dennoch, das System ist ein Muss für jeden neuen Focus.

Kauf beratung 04 Ford focus 2015

Fazit und Kauf-Empfehlung:

Turbo immer! – Kombi gerne!

Wer sich im Konfigurator anfängt zu verlaufen, der sollte folgende Tipps beherzigen:

Ambiente ist die notwendige Grund-Ausstattung, aber nur für Flotten. Private Autokäufer sollten sich immer die Titanium-Variante gönnen. Hand drauf. Benziner oder Diesel? Hier entscheidet die Jahres-Fahrleistung. Mein Herz tendiert zum EcoBoost-Benziner, weil, trotz weniger Drehmoment, das Gefühl von Kraft in allen 6-Gängen vorhanden ist.

Und Kombi oder 5-Türer? Na, das ist doch wohl keine Frage! Immer den Kombi, man weiß ja nie, was so auf einen zu kommt und am Ende will man doch ein Auto haben, dessen Spaß von Praktikabilität sinnvoll ergänzt wird.

Also: Focus Turnier, 1.5 EcoBoost, Titanium und folgende Extras gehören an Bord:

Business-Paket II mit dem Navi Sync 2 und dem Einpark-Assistenten (funktioniert erstaunlich gut!), Design-Paket III mit LED-Tagfahrlicht und getönten Scheiben (sieht einfach gut aus),  Technologie-Paket mit Active-City Stop und Fahrspur-Assistenten (Sicherheit geht vor) und natürlich das Winter-Paket mit der beheizten Windschutzscheibe!

Zudem müssen die Haken bei folgenden einzelnen Extras gesetzt werden: Dem angesprochenen Türkantenschutz für 150 € und natürlich die Xenon-Scheinwerfer mit adaptiver Lichtsteuerung. Bei den Rädern würde ich zu den 17″-Rädern im Mehrspeichen-Design tendieren. Größer ist möglich, das schränkt aber den guten Federungskomfort ein.

Am Ende steht ein UVP von 29.200 € in der Liste – aktuell gibt es jedoch einen Aktionsbonus und der Ford Focus wäre für 25.730 € meiner! 

Wer sich jetzt noch immer unsicher ist, der sollte am besten den „Ford-Händler“ aufsuchen und meine „Meinung“ gegenprüfen – ich freue mich auf andere Meinungen!

 

Kaufberatung Ford Focus m-a-b Edition (Download pdf)

Top 10 der besten Familienautos 2013

Windelbomber und Kindergarten-Kutschen:

Das ist die Top 10 der besten Familienautos 2013

Ein Familienauto braucht viele Talente. Es muss robust sein, die Keks-Krümel der Kleinsten müssen sich leicht entfernen lassen. Man braucht Platz für die Kinder, den Kinderwagen, eventuell für einen Hund und wenn man auf Reisen geht, dann brauchen die Kleinen in der zweiten Reihe nicht nur Platz, nein, sie freuen sich auch über Rear-Seat-Entertainment Angebote. Oder sie wollen wenigstens gut aus dem Fenster schauen können, damit das alte „ich sehe was, was Du nicht siehst“ Spiel auch bis zum Zielort unterhaltsam bleibt. Kurzum, ein perfektes Familienauto muss nicht nur Papa hinter dem Steuer glücklich machen, Stichwort Fahrfreude. Mama gefallen (Stichwort Optik und Design) und den Kindern die Freiheit geben auf der langen Reise nicht in Langeweile zu verfallen (Stichwort Platzangebot). Zugleich muss das beste Familienauto aber auch günstig in der Anschaffung sein. Steuer und Versicherung dürfen nicht über den Kopf der Familie wachsen. Es gibt vieles zu beachten und noch mehr Wünsche die erfüllt werden müssen.

2013 bin ich viele Testwagen gefahren, die Top 10 der Familienautos habe ich in diesem Artikel zusammengefasst.

Die Reihenfolge der Nennungen ist keine Wertung. Alle 10 erwähnten Fahrzeuge sind tolle Familien-Autos.

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Nissan Note

Nissan Note 04 80 PS Basis-Benziner
Der Nissan Note ist der Experte für die Stadt. Ein hochragender Mini-Van mit überraschend viel Platz in der zweiten Reihe. Zudem bietet er viel Sicherheit in Form von modernen Assistenzsystemen. Der Note ist ganz klar eines der 10 besten Familienautos 2013.

Mama: 4 sterne
Papa: 2 sterne
Kinder: 3 sterne
Preis: 5 sterne

Zum Nissan Note Fahrbericht

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Toyota RAV4

Toyota RAV4 Allrad IADS
Der RAV4 hat die Klasse der kompakten SUV vor knapp 20 Jahren begründet. In der aktuellen Generation bietet der RAV4 vor allem ein gesteigertes Platzangebot. Raum und Motorenangebot sind gewachsen und die Qualitäten des Japaners stoppen nicht am erst besten Waldweg.

Mama: 3 sterne
Papa: 4 sterne
Kinder: 2 sterne
Preis: 3 sterne

Zur Kaufberatung des Toyota TAV4

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Ford Kuga

Ford Kuga 18 One ford 2013 suv

Der kompakte SUV aus Köln überzeugt mit einem großen Angebot an Motoren und Assistenzsystemen und auch der Gedanke „always on“ wird im schicken Kuga ausgelebt.  Im Fahrbericht musste sich der 140 PS Diesel zusammen mit dem Doppelkupplungsgetriebe beweisen.

Mama: 4 sterne
Papa: 4 sterne
Kinder: 3 sterne
Preis: 2 sterne

Zum Fahrbericht des Ford Kuga

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Peugeot 308

Peugeot 308 Premiere24 iaa 2013
Der neue Löwe im Kompaktsegment. Für mich persönlich die Überraschung des Jahres. Nie zuvor war ein Kompakter von Peugeot so nah am Wolfsburger-Spitzenreiter. Wer bislang nur Golf fuhr, aus gutem Grund, der sollte sich den Kompakten-Löwen anschauen. Eine Testfahrt könnte interessante Erkenntnisse bringen.

Mama: 2 sterne
Papa: 5 sterne
Kinder: 2 sterne
Preis: 4 sterne

Zum Nissan Note Fahrbericht

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Toyota Auris Touring Sport

Toyota Auris 10 Galerie Touring sports
Einen Kompakten Kombi mit Hybrid-Antrieb. Die Hybrid-Experten von Toyota sind für den einzigen Hybriden in meiner Top 10 der besten Familienautos verantwortlich. Es wurde aber auch Zeit. Der Auris ist als Kombi (Sports-Tourer) extrem gut gelungen und dank Hybrid-Antrieb, eine Alternative zum klassischen Dieselmotor in dieser Klasse.

Mama: 3 sterne
Papa: 2 sterne
Kinder: 3 sterne
Preis: 5 sterne

Vorstellung des Toyota Auris Touring Sport

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Citroën C4 Picasso

Citroen C4 Picasso 38 Kaufberatung
Wie der Peugeot 308, so basiert auch der neue C4 Picasso auf einer völlig neuen Plattform des PSA-Konzerns. Und auch im Falle des C4 Picasso konnte diese neue Plattform auf Anhieb überzeugen. Der C4 Picasso bietet indes in seiner Mini-Van-Variante mehr Platz im Innenraum. Typisch französisch bleiben einige Details der Bedienung, was im Falle des C4 Picasso allerdings irgendwie auch schön ist.

Mama: 4 sterne
Papa: 4 sterne
Kinder: 4 sterne
Preis: 4 sterne

Zum Nissan Note Fahrbericht

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Ford Turneo Connect

Ford Tourneo 05 Connect Van 2014
Auf der Basis des Ford Focus basiert der neue Tourneo. Ein Mini-Van mit maximalen Platz-Verhältnissen. In zwei Radstand-Versionen und mit zwei Schiebetüren ist der Ford vor allem eines: So richtig praktisch. Und mit dem 1.0l EcoBoost Dreizylinder auch noch ein sparsamer Familien-Van

Mama: 1 stern
Papa: 2 sterne
Kinder: 4 sterne
Preis: 4 sterne

Vorgestellt: Der Ford Tourneo Connect

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Alfa Romeo Giulietta

Alfa Romeo 03 Giulietta 2014
Sie ist die italienische Alternative zum VW Golf. Die „Schöne“ von Alfa besticht durch Fahrdynamik und zauberhaftes Design. Im Paket der 10 besten Familienautos übernimmt die Giulietta die Rolle der feingeistigen Schönheit. Mit Abstrichen beim Raumkomfort. Aber so lange die Kinder klein sind ;).

Mama: 5 sterne
Papa: 4 sterne
Kinder: 3 sterne
Preis: 4 sterne

Zur Alfa Romeo Giulietta

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Fiat 500 L Trekking

FIAT 08 500 L Trekking Kaufberatung

Eine Überraschung aus Italien. Der Fiat 500 L hat mit dem knuffigen 500 nur die Optik an der Front gemein, ansonsten teilt er sich die Plattform mit dem größeren Fiat Punto. Als Trekking bekam der 500 L die Optik eines Raubeins verpasst, bleibt aber ganz der freundliche Italiener.

Mama: 5 sterne
Papa: 2 sterne
Kinder: 4 sterne
Preis: 3 sterne

Zur Fiat 500 L Trekking Kaufberatung

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Mitsubishi ASX

Mitsubishi ASX 04 2.2 DI-D 4WD Automatik
Ganz klar mein Top-Favorit in der Klasse der kompakten SUVs. Aber auch als Familienauto ein ganz heißer Tipp. Seit kurzem gibt es den ASX auch mit dem 2.2 Liter 150 PS und der Sechsstufenautomatik. Damit wird dann auch Papa hinter dem Lenkrad so richtig glücklich!

Mama: 4 sterne
Papa: 5 sterne
Kinder: 2 sterne
Preis: 4 sterne

Zum Fahrbericht des ASX Automatik 4×4

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Die Top 10 der Familienautos wird in 2014 eine Fortsetzung finden. Aber ebenso wird es natürlich eine Top Ten Liste der besten Sportwagen unter 35.000 €, der sportlichsten Cabrios und anderer Fahrzeugklassen geben.  Anfang des kommenden Jahres werfe ich einen Blick auf die Top 10 der 4×4-Klasse.

Innerhalb der Liste gibt es keine eigene Wertung, die Fahrzeuge sind alle unter den Top 10 der betreffenden Kategorie gelandet. Die Unterschiede, die Vor- und Nachteile der einzelnen Fahrzeuge werden dann schnell im subjektiven Blick der Kauf-Interessenten austauschbar. So ist diese Liste vor allem eines: Eine Hilfe zur Orientierung.

Erklärung zu den Sternen: Je mehr Sterne, desto besser. Fünf Sterne bei Mama bedeuten: Den findet Mama besonders gut. 5 Sterne bei Papa, den findet Papa besonders gut. Mama steht für das Design, Papa für den Fahrspaß, die Kinder für den Praxisnutzen und der Preis, na der steht natürlich für das Verhältnis aus Preis und Leistung!

Technische Daten Citroën C4 Picasso e-HDi115

CITROEN Neuer C4 Picasso

Mai 2013
MODELL C4 Picasso e-HDi 115
Stop&Start  5 Sitze
GETRIEBE 6-Gang manuell
Leistung nach Steuerformel Frankreich 6

MOTOR

Kraftstoff Diesel
Schadstoffnorm Euro V
Schadstofftechnologie Oxydationskatalysator + FAP
Typ DV6C
Anzahl der Zylinder – Anzahl der Ventile 4 – 8
Variable Nockenwellensteuerung
Variable Ventilsteuerung
Bohrung x Hub 75 x 88,3
Hubraum 1560
Verdichtung 16 : 1
Einspritzung Common Rail Bosch 1.650 Bar
Aufladung Variable Turbinengeometrie + Luft-Luft-Kühler
Leistung und Drehzahl max. 84 bei 3 600
Leistung und Drehzahl max. 115 bei 3 600
Drehmoment und Drehzahl max. (mit Overboost) 270 (285) bei 1 750 bis 2 500

ANTRIEB / GETRIEBE

Schaltgetriebe
                                              1.Gang 8,37 8,44
Geschwindigkeit 15,98 16,12
bei 1 000 /min                                                                              3ème 26,15 26,38
37,11 37,45
                                              5. Gang 46,34 46,76
                                              6. Gang 56,38 56,89
Rückwärtsgang 9,59 9,68
BEREIFUNG
Maße 205/60 R 16 205/55 R 17
Abrollumfang 1989 2007

LENKUNG

Elektrohydraulisch variabel
Untersetzungsverhältnis 16 : 1
Lenkradumdrehung von Anschlag zu Anschlag 3
Lenkraddurchmesser 375
Wendekreis : Bügersteig zu Bürgersteig – Wand zu Wand 10,84 – 11,26

ACHSEN – FEDERUNG

Vorderachse Pseudo McPherson
Hinterachse Querträger mit programmierter Verformung
ESP Serienmäßig

BREMSEN

Elektrische Parkbremse
Vorne: Durchmesser / Scheibenstärke / Bremssattel belüftet 283 x 26 – schwimmend
Hinten: Durchmesser / Scheibenstärke / Bremssattel  268 x 12 – schwimmend

MAßE / VOLUMEN

Länge 4428
Breite – Breite mit Außenspiegeln 1826 – 2117
Höhe 1613
Radstand 2785
Spurweite vorne 1587 (16) – 1581 (17)
Spurweite hinten 1590 (16) – 1584 (17)
Überhanglänge vorne – hinten 879 – 764
Innenraumlänge min.- max. 1734
Kopffreiheit vordere – hintere Reihe 935 – 872
Ellbogenbreite vorne – hinten 1490 – 1487
Ladelänge hinter den vorderen Sitzen 1868
Ladelänge hinter den hinteren Sitzen min.- max. 944 – 1074
Kofferraumbreite zwischen den Radhäusern 1171
Höhe unter Kofferraumabdeckung 520/587
Kofferraumvolumen VDA : Reihe 2 zurück – vor 537/630
Kofferraumvolumen VDA unter Dach hinter Vordersitzen 1709

GEWICHTE

Leer (min EEC) ohne – mit Fahrer 1298 – 1373
Zulässiges Gesamtgewicht 1940
Verteilung vorne – hinten (min EEC ohne Fahrer) 829 – 469
Gesamtzuggewicht 3340
Nutzlast (ohne – mit Fahrer) 642 – 567
Anhängelast : ungebremst 685
Anhängelast gebremst : ohne-mit Gewichtsverschiebung 12% 1400 – 1600
Maximale Stützlast – Dachlast 70 – 80

FASSUNGSVERMÖGEN

Tankinhalt 55

AERODYNAMIK

Cx 0,30
SCx 0,765

FAHRLEISTUNGEN

Geschwindigkeit max. 189
400 m aus dem Stand        / 18,3 – 18,9
1000 m aus dem Stand      / nur Fahrer – Halblast 33,4 – 34,6
0 auf 100 km/h               / 11,8 – 13,1

VERBRAUCH / EMISSIONEN

Stadt 4,5
Ausserorts 3,8
Euromix 4,0
CO2 105

WARTUNG

Wartungsintervalle 25 000 – 1 Jahr
Wechselintervall Rußpartikelfilter 160.000

Kaufberatung FIAT 500 L Trekking

Kombi Kaufberatung FIAT 500 L Trekking

Wer lieber in der Eifel wandern geht, als zu Fuß durch die Wüste Gobi zu marschieren, der steht vermutlich auch auf den ganz besonderen, neuen, FIAT 500 L Trekking.

Wobei man beim Anblick des 500 L schon kurz an den unsäglichen Multipla denken könnte. Dabei ist der 500 L doch einfach nur ein echter Familien-Typ. Denn der Fiat 500 L bietet viel Platz, ein paar praktische Details und vermittelt dazu auch noch so ein wenig von diesem coolen Retro-Charme a la Fiat 500 und Mini-Cooper.  Seine Erfinder haben dem 500 L Trekking einiges an Make-Up gegönnt, aber für mehr als für Feldwege ist er nicht bestimmt. Dann doch eher als „Taxi Mama“.

Wer sich für den Crossover Fiat 500 L Trekking  interessiert, der sollte diese Kaufberatung durchlesen.

Das Cab-Forward Design des Fiat 500 L bietet für die Insassen schon fast ein "Bus-Gefühl".
Das Cab-Forward Design des Fiat 500 L bietet für die Insassen schon fast ein „Bus-Gefühl“.
Abmessungen
Länge, Breite, Höhe  4.270 x 1.800 x 1.679 mm
Radstand:  2.612 mm
Sitzplätze:  5
Kofferraumvolumen:  412/455 bis 1.480 Liter

 

Motor

 Die Motorenauswahl

Der 500 L Trekking wird mit vier, aus anderen Fiat-Modellen bestens bekannten, Motoren angeboten. Zwei Benziner und zwei Diesel stehen zur Auswahl. Der Basis-Benziner verfügt über knapp 1.4 Liter Hubraum, Vierzylinder und muss ohne Turbo-Aufladung auskommen. Besonders interessant hingegen, der bekannte TwinAir-Zweizylinder-Turbo. Dessen Soundkulisse muss man allerdings mögen.  Bei den Diesel kann man zwischen dem kleinen 1.3 Liter Vierzylinder und dem 1.6 Liter Vierzylinder Multijet II wählen. Während die zwei Benziner Euro 6 eingestuft sind, kommen die Diesel noch mit Euro 5+ aus.

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Benziner 1.4 16V
Hubraum:  1.368 ccm
Leistung:  95 PS bei 6.000 U/min
Drehmoment:  127 Nm bei 4.500 U/min
In Verbindung mit:  6-Gang Getriebe manuell

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Benziner 0.9 Turbo TwinAir
Hubraum:  875 ccm
Leistung:  105 PS bei 5.500 U/min
Drehmoment:  145 Nm bei 2.000 U/min
In Verbindung mit: 6-Gang Getriebe manuell

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Während der Basis-Benziner mit 95 PS ein klassischer Vierzylinder-Saugmotor ist, spielt der 0.9 Liter TwinAir eine ganz besondere Rolle. Das Aggregat war mehrfach „Engine of the Year“ und verfügt neben dem normalen Leistungsmodus über einen so genannten „EcoMode“. Hierbei werden anstelle der 105 PS noch 98 zur Verfügung gestellt und das Drehmoment fällt auf 120 Nm zurück. Dafür soll aber auch der Verbrauch sinken.

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Diesel 1.3 16 V Multijet II
Hubraum:  1.248 ccm
Leistung:  85 PS bei 3.500 U/min
Drehmoment:  200 Nm bei 1.500 U/min
In Verbindung mit:  5-Gang Getriebe manuell

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[one_half last=“yes“]

Diesel 1.6 16V Multijet II
Hubraum:  2.598 ccm
Leistung:  105 PS bei 3.700 U/min
Drehmoment:  320 Nm bei 1.750 U/min
In Verbindung mit: 6-Gang Getriebe manuell

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Mit Ausnahme des kleinen Dieselmotor kommen alle Triebwerke mit einem manuellen 6-Gang Getriebe. Den kleinen Diesel bekommt man zusätzlich auch noch mit einem automatisierten 5-Gang Getriebe.
Mit Ausnahme des kleinen Dieselmotor kommen alle Triebwerke mit einem manuellen 6-Gang Getriebe. Den kleinen Diesel bekommt man zusätzlich auch noch mit einem automatisierten 5-Gang Getriebe.

 Verbrauchswerte Verbrauch

Die Verbrauchswerte nach NEFZ-Norm sind nützlich für den sterilen Vergleich von Auto A mit Auto B. Über die echten Verbrauchswerte sagt dies jedoch gar nichts aus. Um ein wenig Licht in das dunkle Kapitel „Real-Verbrauch“ zu bekommen, fahre ich meine eigenen Verbrauchstests.  Für meine eigenen Verbrauchs-Testfahrten habe ich auf den 1.6 er Multijet Diesel mit 105 PS zurück gegriffen.  Bedenkt man, wie hoch der Fiat 500 L baut, dann sind die Verbrauchswerte beachtlich. Beachtlich gut! 

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Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.2

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Öko-Experte mit einem grünen Zeh

5.4

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Außendienstler mit Vollgas-Lust

7.3

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Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

Getriebe

 Getriebe und Antrieb

Er sieht so aus, als könnte er. Aber er kann es nicht. Der Fiat 500 L Trekking hat von seinen Erbauern das grobe Make-Up für souveräne Feldherren mitbekommen. Aber sobald es hart auf hart kommt, reichen auch die 10% mehr an Bodenfreiheit nicht aus und ein Allradantrieb fehlt vollständig. Immerhin sieht die Kriegsbemalung gut aus und wirkt glaubwürdig.  Traction+ nennt FIAT die Möglichkeit des Fahrers, per Tastendruck, auf die Regelung der Traktionskontrolle Einfluss zu nehmen. Das ändert nichts an der Tatsache, dass nur zwei Räder angetrieben werden, soll aber auf rutschigem Untergrund wie ein Sperrdifferential wirken.

Beide Benziner werden in Serie mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgeliefert und verfügen über eine Start & Stopp Automatik. Bei den Diesel bekam nur der größere der zwei das Sechsstufen-Getriebe. Der kleinere muss mit fünf Gängen auskommen.  Alternativ kann man den kleinen Dieselmotor mit einem automatisierten Schaltgetriebe koppeln. Hier muss man bedenken, ein automatisiertes Schaltgetriebe erreicht nie den Komfort eines modernen Automatik- oder Doppelkupplungs-Getriebes.

Meine Wahl lautet daher: Wer soviel zuladen kann, wie der Fiat 500 L Trekking, der sollte mit einem kraftvollen Motor ausgestattet sein: 1.6 Diesel Multijet II. 

FIAT 08 500 L Trekking Kaufberatung
Wer viel über Land unterwegs ist und dabei gerne auch die Lade-Kapazitäten des 500 L nutzt, der sollte nicht an der Motorpower sparen! Der kleine Benziner 1.4 ist nur für Wenigfahrer interessant. Der kleine Diesel für Vielfahrer die nur selten die Hütte voll bekommen und der TwinAir ist ein Fall für Individualisten.

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Kaufberatung Toyota RAV4 – Motoren, Getriebe, Antrieb, Empfehlung

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Getriebe

 Getriebe und Antrieb

Den RAV4 bietet Toyota mit drei unterschiedlichen Getriebevarianten an. Hierbei sind jedoch die Kombinationsmöglichkeiten sehr eingeschränkt. Das manuelle Sechsganggetriebe sorgt für gute Fahrleistungen bei attraktiven Verbrauchswerten und wird mit allen drei Motoren angeboten. Die klassische Sechstufen-Wandlerautomatik bietet Toyota nur in Verbindung mit dem 150 PS Diesel an und nur zusammen mit dem Allradantrieb. Die dritte Alternative, eine für den deutschen Markt eher untypische stufenlose Automatik, kann man nur mit dem 150 PS Benziner kombinieren und auch hier nur zusammen mit dem Allradantrieb.

Den kleinen Dieselmotor gibt es zudem nur als Frontantriebsvariante und den Benziner nur als Allradmodell. Toyota schränkt die Wahl in diesem Segment also stark ein und man muss sich gut überlegen, wie man den RAV4 einsetzt. Die stufenlose Automatik ist ganz sicher die komfortabelste Version, allerdings auch völlig ohne sportliche Ambitionen. Wer den kleinen und effizienten Dieselmotor wählt, der muss auf den für diese Fahrzeugklasse logischen Allradantrieb verzichten. Bleibt die Frage nach der Jahresfahrleistung. Wenig-Fahrer setzen auf den Benziner, Vielfahrer auf den Diesel.

Meine eindeutige Empfehlung für dieses Segment: Ein kraftvoller Diesel sollte unter der Haube stecken und das Fahrzeug muss über Allradantrieb verfügen. Nichts peinlicher als wenn man sich mit einem „SUV“ auf einer feuchten Herbstwiese festfährt, oder im Winter vor einem Schnee bedeckten Hang kapitulieren muss.

Die Wahl lautet daher: Toyota RAV4 2.2D-4D,  manuelles Sechsganggetriebe und Allradantrieb.

Toyota RAV4 14 Kaufberatung
Wer nicht nur auf dem Boulevard unterwegs ist, der wählt bei seinem SUV-Kauf immer eine Allrad-Version!

 

sicherheit Sicherheit

Mit fünf Sternen im Euro NCAP gehört der RAV4 zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse. Besonders gute Werte erhielt hierbei der Schutz der Insassen vor einem Seitenaufprall und das insgesamt gute Sicherheitsniveau für die Mitfahrer.

Sieben Airbags schützen die Insassen vor den Folgen eines Unfalls. Darunter auch ein Knie-Airbag für den Fahrer. Bei der aktiven Sicherheit lässt sich leider nur die „Executive-Version“ mit einem Fernlicht-Assistenten, einem Spurwechselwarner gegen Aufpreis ausrüsten. Ein Toter-Winkelwarner für ist für die Ausstattungen Life und START Edition gegen Aufpreis erhältlich.

Die passive Sicherheit kann in allen RAV4-Versionen überzeugen, wer jedoch die volle Assistenz-Armada wünscht, den zwingt Toyota zur höchsten Ausstattungsvariante. Eine Entscheidung die den Grundpreis für das ausgesuchte Modell, den 2.2D-4D (manuelles 6-Gang Getriebe) von 31.850 € auf 35.850 € hoch treibt.

Toyota RAV4 04 Kaufberatung
Den Warner für den toten Winkel erhält man nur gegen Aufpreis.

 

sonderausstattung Ausstattungsdetails

Es gibt den Rav4 in vier Ausstattungslinien. Die Basis-Variante hört einfach nur auf den Namen RAV4. Danach folgt die „Life“ Ausstattung, die START Edition und die beste Version, der RAV4 Executive.

Die Basics wie sieben Airbags, ABS, VSC+ (ESP) und ein Audiosystem mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung und Lenkradfernbedienung sind immer mit an Board. Auch das LED-Tagfahrlicht haben alle Varianten gemeinsam an der Front.  Die Life-Version erhält Aluminiumräder in 17-Zoll anstelle von Stahlfelgen, eine Klimaautomatik anstelle einer manuellen Klimaanlage, Tempomat, Regensensor und Audio-System mit 6.1″ Touchscreen.

In der Start-Edition kommen 18 Zoll Leichtmetallfelgen zum Einsatz, die Heckklappe öffnet elektrisch und die Seitenscheiben sind getönt.

Nur in der Executive-Version sind Xenon-Scheinwerfer erhältlich. Zudem sitzt man in der Executive-Variante auf Ledersitzen und freut sich beim einparken über die Parksensoren am Heck. Der Schlüssel bleibt zudem in der Tasche, das Fahrzeug verfügt dann über ein Smart-Key-System.  Wichtig auch hier wieder die Einschränkungen in der Kombination mit Motor und Getriebe-Varianten. Die Basis-Version bekommt man nicht mit dem 150 PS Diesel und nicht mit dem stufenlosen Getriebe.

Toyota RAV4 08 Kaufberatung
So richtig wohnlich wird es in der „Hütte“ erst, bei Auswahl der „Executive-Ausstattung“

 

Licht

 Licht & Sicht

Es sitzt sich hoch und bequem im RAV4. Doch das sinnvolle Xenon-Licht liefert Toyota nur, wenn man zuvor das Häkchen bei der Ausstattungslinie „Executive“ gesetzt hat. Zudem sind Kurvenlicht und adaptive Lichtsysteme (Regen, Stadt, Autobahn-Licht) nicht erhältlich. Es bleibt einzig die sehr gute Übersicht über das Fahrzeug, die großzügigen Fensterflächen und die Frage, warum nicht gleich zur Executive-Version greifen?

Xenon-Licht, nur für die Executive-Ausstattung.
Xenon-Licht, nur für die Executive-Ausstattung.

 

Fahrleistungen

 Fahrleistungen

Schon der kleine 124 PS-Dieselmotor hat leichtes Spiel mit dem nur 1.490 Kilogramm schweren Kompakt-SUV. Der 2.0l Dieselmotor zieht den RAV4 in 10,5 Sekunden auf Tempo 100 und lässt sich erst bei 180 km/h Topspeed einbremsen. Das können auch die größeren Versionen nicht viel besser. Einzig er 2.2 Diesel mit manuellem Getriebe und Allradantrieb ist noch ein wenig zackiger. Hier geht es in 9,6 Sekunden auf 100 km/h.

Auch der Basis-Diesel lässt sich schaltfaul über Land bewegen. Dank seiner 310 Nm braucht es selten den Griff zum Schaltstock. Zudem ist der RAV4 vor allem in der Version mit Allradantrieb und dem Integrierten Fahrdynamik System (IDDS) ein handlicher und leichtfüßiger Landstraßen-Tänzer. Da bleibt sich auch die aktuelle Generation dem Kern des Ur-Rav4 treu.

Einzig die Ganz-Jahresbereifung mit Yokohama Geolander kann wieder einmal nicht überzeugen. Wie bereits im Test mit dem SUBARU Outback, zeigt der Alljahresreifen sowohl Schwächen beim Komfort (Laufgeräusch) als auch im Handling. Hier kann der Tipp nur lauten: Handeln Sie mit Ihrem Toyota-Händler einen Satz Sommer- und einen Satz Winterreifen heraus. Davon gewinnt das gesamte Fahrverhalten des RAV4 noch einmal deutlich.

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V/max

190

in km / h 2.2 D-4D Diesel

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Anhängelast max

2.0

Tonnen / 2.2 D4-D manuell

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Beschleunigung

9.6

sek auf 100 km/h / 2.2 D-4D

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Wartung und Garantie

 Garantie & Service

Der Automobil-Gigant Toyota gibt drei Jahre Garantie auf seine Fahrzeuge und schränkt dies ein auf 100.000 Kilometer.  Leider schützt Toyota die RAV4-Käufer nicht vor einer Fehlbetankung. Ein Schutz wie dieser bei anderen Herstellern verfügbar ist, ist im RAV4 leider nicht vorgesehen. Wer den schnellen Öl-Check durchführen will, der wird enttäuscht sein über das fehlen eines Haubenlifts. Und wer sich alleine an den Tausch einer defekten Glühbirne im Hauptscheinwerfer machen will, der wird entnervt aufgeben, weil dies nicht so leicht möglich ist.

Bei den Themen Reparaturanfälligkeit und Wertverlust ist Toyota jedoch generell unter den Musterschülern zu finden.

Toyota RAV4 15 Kaufberatung

 

Performance Zielflage

 Fazit & Empfehlung

Wer den Toyota RAV4 in die engere Auswahl genommen hat, der muss sich nur noch entscheiden, welche Motor-Variante er wählt. Hier liegt die Entscheidung ganz klar bei den Jahresfahrleistungen. Wenigfahrer greifen zum Benziner, Vielfahrer zum Diesel. Allerdings zum großen Diesel. Nicht weil der 124 PS Diesel ein schlechter Motor wäre oder zu wenig Leistung anbietet – einfach nur, weil der kleine Diesel nicht als Allradvariante zur Verfügung steht.

So lautet die Kauf-Empfehlung:

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Bausparer

Kostenbewusste greifen zum kleinen Diesel und sind sich bewusst, dass sie im Winter hinter dem Streufahrzeug fahren und nicht davor. Als RAV4 Life freuen sie sich über den cleveren Kauf, den sparsamen Motor, und die sinnvolle Grundausstattung die sich nach Wunsch erweitern lässt.

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Hausfrauen

Und Wenigfahrer die vor allem in der Stadt unterwegs sind, ordern den 2.0 Benziner mit der stufenlosen Automatik. Hier greift man sinnvollerweise zur START Edition weil diese mit elektrischer Heckklappe, den schicken 18 Zoll-Felgen und der Ausstattung des Life-Modell besonders attraktiv ist.

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SUV-Fans

Echt SUV-Fans fackeln nicht lange. Der große Diesel und die Executive-Ausstattung mit strahlendem Xenonlicht landen auf der Bestellliste. Wer bei dieser Wahl auf das „schalten lassen“ verzichten kann, landet mit dem Executive 2.2D-4D 4×4 bei 37.550 € und freut sich über ein modernes SUV.

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Kaufberatung Toyota RAV4

Kombi Kaufberatung Toyota RAV 4 

Toyota hat die Klasse der „Kompakten SUVs“ 1994 mit der ersten Generation des RAV4 begründet. RAV 4 stand hierbei für die englische Bezeichnung: „Recreational Active Vehicle with four wheel drive“.  Was im englischen für einen Knoten in der Zunge sorgt, soll den Wunsch nach einem Freizeit-Automobil ausdrücken. Ein Auto für den Alltag, die Freizeit, für Spaß, Sport und Familie.

Der RAV 4 galt vor allem in seiner ersten Generation als extrem fahraktives Automobil. Agiles Handling soll auch heute noch ein großes Talent des aktuellen RAV4 sein. Zusätzlich ist der RAV 4 aber auch beachtlich gewachsen und bietet heute auf einer Gesamtlänge von 4.57 Meter (+75 cm gegenüber der ersten Generation von 1994) mehr Platz als je zuvor.

Wer sich für den kompakten SUV von Toyota interessiert, der sollte diese Kaufberatung durchlesen.

Mit 4,57 Meter Länge, 1,85 Meter Breite und einer Höhe von 1.66 Metern ist der RAV4 mittlerweile ein "Großer" unter den kompakten SUV.
Mit 4,57 Meter Länge, 1,85 Meter Breite und einer Höhe von 1.66 Metern ist der RAV4 mittlerweile ein „Großer“ unter den kompakten SUV.
Abmessungen
Länge, Breite, Höhe  4.570 x 1.845 x 1.660 mm
Radstand:  2.660 mm
Bodenfreiheit:  187 mm
Aerodynamik:  cW: 0,323 / 0,314

 

 

Motor

 Die Motorenauswahl

Toyota bietet den RAV4 mit zwei unterschiedlichen Dieselmotoren und einem Benzinmotor an. Zudem sind Einschränkungen in der Wahl der Kombination von Motor, Getriebe und Antriebsform zu berücksichtigen. Die beiden Dieselmotoren sind Eigenentwicklungen von Toyota. In Zukunft wird Toyota auch Dieselmotoren aus der Zusammenarbeit mit BMW in den eigenen Modellen anbieten.  Die zwei Dieselmotoren sind jeweils Commonrail-Turbodiesel mit 16 Ventiltechnik und verfügen einmal über 2.0 Liter Hubraum und 124 PS und einmal über 2.2 Liter Hubraum und 150 PS. Beide Dieselmotoren verfügen derzeit über die Euro-5 Abgasnorm.

[one_half last=“no“]

Diesel 2.0D-4D
Hubraum:  1.998 ccm
Leistung:  124 PS / 3.600 U/min
Drehmoment:  310 Nm / 1.600 – 2.400 U/min
In Verbindung mit:  6 Gang Getriebe manuell Frontantrieb

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[one_half last=“yes“]

Diesel 2.2D-4D
Hubraum:  2.231 ccm
Leistung:  150 PS / 3.600 U/min
Drehmoment:  340 Nm / 2.000 – 2.800 U/min
In Verbindung mit: 6 Gang Getriebe manuell oder Automatik. Allradantrieb

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Der Benziner ist ein klassischer Vierzylinder-Saugmotor mit zwei Liter Hubraum und 151 PS.  Im Gegensatz zum kleinen Diesel ist der Benziner nur in der Variante mit dem dynamischen Allradantrieb erhältlich. Allerdings kann der Kunde hier zwischen manuellen Sechsgang-Getriebe und einer Multidrive getauften stufenlosen Automatik wählen.

Benziner 2.0 Valvematic
Hubraum:  1.987 ccm
Leistung:  151 PS / 6.200 U/min
Drehmoment:  195 Nm/ 4.000 U/min
Abgasnorm:  Euro-5
Der attraktivste Motor für den RAV4 ist der 2.2 Liter Diesel mit 150 PS - Kraft und Ökonomie halten sich hier die Waage.
Der attraktivste Motor für den RAV4 ist der 2.2 Liter Diesel mit 150 PS – Kraft und Ökonomie halten sich hier die Waage.

 Verbrauchswerte Verbrauch

Die Verbrauchswerte nach NEFZ-Norm sind nützlich für den sterilen Vergleich von Auto A mit Auto B. Über die echten Verbrauchswerte sagt dies jedoch gar nichts aus. Um ein wenig Licht in das dunkle Kapitel „Real-Verbrauch“ zu bekommen, fahre ich meine eigenen Verbrauchstests.  Toyota konnte mir den vermutlich sparsamsten RAV4 für einen Test zur Verfügung stellen. Der RAV4 mit Frontantrieb, manuellen Sechsganggetriebe und dem 2.0 D-4D Dieselmotor. Die Testfahrten haben folgende Werte ergeben:

[one_third last=“no“]

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.6

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[one_third last=“no“]

Öko-Experte mit einem grünen Zeh

5.1

[/one_third][one_third last=“yes“]

Außendienstler mit Vollgas-Lust

9.0

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Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer

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Neue Autofarbe: Lackierung und Folierung im Vergleich

Aus technischer Sicht spielt die Lackfarbe eines Autos keine Rolle. Doch Autos wecken bei Fahrern oft Emotionen – diese werden durch den Lack maßgeblich beeinflusst. Dementsprechend ist es
vielen Kraftfahrern nicht egal, welche Farbe ihr eigenes Auto hat. Sie muss zum Fahrzeug passen und dem persönlichen Geschmack entsprechen.

Wer sich beim Autokauf für einen Neuwagen entscheidet, kann die Lackfarbe selbst bestimmen.
Doch nicht immer sind Autobesitzer mit ihrer Entscheidung zufrieden. Oft sind Käufer im
Anschluss der Meinung, sie hätten bei der Auswahl des Autolacks mutiger sein können. In solchen Fällen wird dann häufig über eine Neulackierung nachgedacht.
Beim Gebrauchtwagenkauf kann man nicht immer nach dem Lack gehen. Wenn der technische
Zustand des Fahrzeugs überzeugt und der Preis passt, wäre es ärgerlich, wenn der Kauf dann an der Lackfarbe scheitert.

Mit der Neulackierung wurde die klassische Lösung des Problems bereits angesprochen. Ihre
Umsetzung stellt kein Problem dar, in den meisten Regionen findet man genügend Fachbetriebe, die Fahrzeuge im Kundenauftrag vollständig neu lackieren. Die Arbeit erstreckt sich zumeist über einen Zeitraum von ungefähr zwei Tagen und schlägt je nach Lack, Werkstatt und Fahrzeugmodell mit
rund 6.000 bis 8.000 Euro zu Buche.

Folierung als Alternative

Angesichts der hohen Kosten lassen sich viele Interessenten abschrecken. Allerdings gibt es noch
eine Alternative, nämlich die so genannte Folierung. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren,
in dessen Rahmen der bestehende Lack mit einer Folie überzogen wird. Auf diese Weise ist es
möglich, seinem Auto ganz ohne Lackierung eine neue Farbe zu verpassen.

Obwohl das Folieren bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert wird, ist es zahlreichen
Personen nicht bekannt. Außerdem wird es gerne unterschätzt. Die Folierung ist eine wirkliche
Alternative zur Lackierung, da sich das Ergebnis sehen lassen kann und sie ihre ganz eigenen
Vorteile mit sich bringt. Sofern die Arbeiten professionell durchgeführt werden, ist nicht zu
erkennen, dass der Lack lediglich überklebt wurde.

Zumindest in der Theorie ist das eigentliche Verfahren simpel. Folienstücke werden
zurechtgeschnitten und dann exakt über die einzelnen Karosserieteile gezogen. Die Arbeit muss
professionell durchgeführt werden und kostet viel Zeit. Inklusive aller Vorbereitungen verstreichen
auch bei der Folierung rund zwei Tage. Das Anbringen der kostspieligen Spezialfolie setzt viel
Erfahrung voraus und kann daher nicht in Eigenregie durchgeführt werden. Die Gesamtkosten für
Folie und Arbeitsaufwand belaufen sich ungefähr auf 2.500 bis 3.000 Euro.

Seit einigen Jahren erfreut sich das Folieren einer steigenden Beliebtheit. Dies hat vor allem damit
zu tun, dass eine Folierung keinen endgültigen Charakter hat. Dementsprechend bietet sich die
Chance, beim Autolack sehr mutig zu sein. Natürlich könnte man sich auch einen Neuwagen in
einer ausgeflippten Farbe, wie zum Beispiel Pink, kaufen. Allerdings hätte man es beim späteren
Weiterverkauf des Fahrzeugs sehr schwer. Wählt man hingegen eine gängige Lackfarbe, so besteht
dieses Problem nicht. Wenn der Verkauf des Fahrzeugs ansteht, wird die Folie einfach wieder
entfernt.

Die weiteren Vorzüge einer Lackfolie bestehen vor allem darin, dass der eigentliche Lack sehr
zuverlässig geschützt wird. Der Lack ist vergleichsweise gut gegen Sonneneinstrahlung und andere
Einwirkungen abgesichert, was die Wertigkeit des Fahrzeugs sogar steigern kann. Außerdem ist

es kein Problem, Fehler auszubessern. Sollte die Folie beschädigt werden, lässt man die Stelle
ausbessern oder notfalls das betroffene Karosserieteil neu folieren. Im Übrigen gibt es sogar
Folien, die sich polieren lassen und somit über Jahre hinweg eine tolle Autofarbe versprechen. Die
Haltbarkeit liegt – sofern hochwertige Folie verarbeitet wird – bei ungefähr 7 bis 8 Jahren.

Die bereits angesprochenen Kosten in Höhe von ca. 2.500 bis 3.000 Euro lassen sich senken, indem
man Preise einzelner Anbieter vergleicht und gewisse Vorarbeiten übernimmt. Durch das Entfernen
von Zierleisten und ähnlichen Elementen lässt sich der Arbeitsaufwand der Profis etwas reduzieren,
was wiederum niedrigere Kosten verspricht. Allerdings will solch eine Unterstützung im Vorfeld
abgesprochen sein.

Am Ende muss der Fahrzeugbesitzer entscheiden

Angesichts all dieser Vorzüge ist es häufig vernünftig, sich für die Folierung zu entscheiden.
Die Lackierung punktet letztlich nur damit, dass sie dauerhaft ist und der Lack exakt nach den
persönlichen Vorstellungen gemischt werden kann. Bei den Folien ist es hingegen so, dass Farben
bereits vorgegeben sind – allerdings ist die Auswahl sehr groß.

Kaufberatung Citroën Berlingo Multispace

Familienautos – etwas schlimmeres kann einem Autofreak und Motorjournalisten kaum passieren. Diese Mischung aus Vernunft und Verzicht treibt dem Freund von automobiler Freiheit ganz klar die Sorgenfalten auf die Stirn. Aber wie bei allem im Leben, man muss sich mit diesen Fahrzeugen auch erst einmal beschäftigen um sie zu verstehen. Einen Renault Kangoo, Volkswagen Caddy oder ebene einen Citroën Berlingo wäre ich früher nie gefahren.  Umso gespannter war ich auf meine Zeit mit dem Berlingo – heraus gekommen ist eine Kaufberatung für den richtigen Familien-Hochdach-Van:

Kaufberatung Citroën Berlingo Multispace

Platz für viel Vernunft

Das Design

Der Berlingo war einer der ersten so genannten Hochdach-Kombi. Eine Mischung aus einem Van und einem Kombi. Im Falle des Berlingo wurde der gro0e und hohe Innenraum vor allem mit Ablagefächern und praktischen Details aufgefüllt. Die Front prägt seit dem letzten Facelift das obligatorische LED-Tagfahrlicht. Am Heck gibt es eine Scheunentor große Heckklappe und auf beiden Seiten trägt der Berlingo besonders praktische Schiebetüren.

Das Design  des 4.38 Meter langen Berlingo bleibt auch beim auffälligen Belle-Ille-Blau metallic von von zeitloser Eleganz oder trendiger Sportlichkeit verschont. Vernunft vor Glamour. 

Der Komfort

Hund, Katze, Maus und der ganze Rest einer Fünfköpfigen Familie findet großzügigen Platz auf weich gepolsterten und ausreichend ausgeformten Sitzen. Dank der drei Einzelsitze in der zweiten Reihe, haben auch fünf Erwachsene die Möglichkeit, den geräumigen Franzosen für einen längeren Trip zu verwenden. Der Federungskomfort steigt mit jedem zusätzlichen Mitfahrer. Alleine bewegt, bleibt der Berlingo ein unterforderter Partner. Der Berlingo rechnet mit der gesamten Mannschaft, dann schluckt er auch feine Unebenheiten.

Der Komfort des 1.85 Meter hohen Berlingo ist mehr eine Frage der Nutzlast und der Verwendung als fahrende Ablage, denn des Pendler-Alltags für Allein-Fahrer.  Platz vor Komfort.

Citroën Berlingo Hochdach Van

Der Kofferraum

Es gibt vermutlich Familien, die beim Wochenendeinkauf mit dem Berlingo zum ersten Mal alles in den Kofferraum bekommen. Mit knapp einem Meter in der Tiefe, bis zu 1.23 Meter in der Breite und bis zu 3.000 Liter Ladevolumen (Rücksitze heraus genommen) überzeugt der Berlingo nicht nur im Einsatz als Familienfahrzeug – auch Selbstständige und Handwerker dürften von diesem Kleinbus-Kofferraum mehr als überzeugt sein.

Der Kofferraum lässt sich sowohl über die riesen Heckklappe beladen, als auch – ab der XTR / und Exclusive-Version – über die separat zu öffnende Heckscheibe.  Laderaum statt Show. Ausstattungs-Empfehlung: Exclusive!

Die Sicherheit

In der Basisversion Attraction fährt der Berlingo mit 4 Airbags in Serie vor. ESP, ASR und ABS sind ebenso an Board, wie eine Berganfahrhilfe, die das zurückrollen am Berg verhindert.  Ab der Tendance-Variante gibt es auch Kopf-Airbags für die erste und zweite Reihe. Ab XTR und Exclusive gibt es zusätzlich eine automatische Fahrlichtschaltung und einen Regensensor. Beides Optionen die ich heute als grundlegend ansehe. Kritik verdient die Beleuchtung des Berlingo: Hier werkeln zwar LED-Tagfahrlichter ab der XTR oder Exclusive-Version, aber das Abblend- und Fernlicht arbeitet mit dem 30 Jahre alten H4-Leuchtmittel.

Im Crash-Test hat der geräumige Familien-Van 4 von 5 Sternen erreicht. Die Basis stimmt. Ausstattungs-Empfehlung: Exclusive!

Der Antrieb

Citroën bietet zwei Benzimotoren mit 98 oder 120 PS an und drei Dieselmotoren mit einer Leistung von 75 bis 114 PS. Die kraftvollen Dieselmotoren passen besonders gut zum leichten Nutzfahrzeug-Charme des Familienfreund.  Die Benzinmotoren sind generell nur mit einem manuellen 5-Gang Getriebe lieferbar, die Dieselmotoren in der mittleren 92 PS-Version auch mit einem automatisierten 6-Gang Getriebe, wie ich es im übrigen im Citroën DS5 Hybrid erfahren konnte.

Der Berlingo bietet viel Platz, wer diesen Nutz und dennoch kraftvoll vorwärts kommen will, der greift ganz klar zum HDi 115. Drehmoment vor Drehfreude.

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Fahrberichte: rad-ab.com

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Citroën Berlingo Multispace – Die Preise

Im ersten Teil des Artikels ging es um die Details des Berlingo Multispace und um einen Wegweiser für die richtige Kaufentscheidung, wenn der Kauf eines neuen Franzosen mit hohem Dach und viel Platz ansteht.

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Hier nun die Preise des Berlingo Multispace im Überblick:

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Benziner

Mit dem Startpreis von 16.990 € ist der günstigste Berlingo eine Wahl für Menschen, die vor allem einen extrem großen Anspruch an die Geräumigkeit ihres Autos stellen. Die vielen Ablagen sind in der Attraction-Version bereits vorhanden, aber Details wie die separat zu öffnende Heckscheibe, oder Schiebetüren auf beiden Seiten, gibt es erst ab der Tendance bzw. Exclusive und XTR-Ausstattung.

Preise Citroen Berlingo Multispace 2013 Diesel

Bereits die größere Auswahl an Leistungs- und Getriebevarianten zeigt, der Berlingo ist mit einem Diesel-Triebwerk besonders sinnvoll ausgerüstet. Der sparsame eHDI mit 92 PS wird als „airdream“ angeboten und steht für besonders sparsame und effiziente Antriebslösung. Sowohl mit dem manuellen 5-Gang Getriebe, als auch mit dem automatisierten 6-Gang Getriebe, ist der Berlingo airdream ein Fahrzeug der Effizienzklasse „A“.  Und einer CO²-Emission von 120 g/km beim EGS6 und 123 g/km beim 5-Gang.

Meine persönliche Präferenz ist jedoch ganz klar der 114 PS und 240 Nm starke HDI 115. Besonders gut gefällt mir am größeren Diesel, die frühe Verfügbarkeit des gesamten Drehmoments. Bereits bei 1.500 Umdrehungen liegen die 240 Nm an.

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Kaufberatung Citroën Berlingo – Ausstattung

In diesem Teil der Citroën Berlingo Kaufberatung geht es um die Serien- und Sonderausstattungen des geräumigen Franzosen. Zuvor gab es eine kurze Übersicht über den Berlingo und einen Blick auf die Preise.

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Serien- und Sonderausstattungen des Citroën Berlingo Multispace

Citroën bietet aktuell vier Ausstattungslinien an:

  • Attraction als Basis, bzw. für die Grundausstattung
  • Tendance als gehobene Variante
  • XTR als Ausstattungsvariante die auch dem Äußeren ein wenig mehr Rustikalität verpasst
  • Exclusive nennt sich die Beste Ausstattungslinie

Attraction

In der Basis-Ausführung kommt der Berlingo auf Stahlfelgen mit Radkappen zum Kunden und verfügt zudem nicht über Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem ist die Heckklappe nur einteilig zu öffnen. Die Basis für die Sicherheitsausstattung wurde jedoch bereits gut gebildet – sowohl vier Airbags als auch ABS/ASR und ESP sind mit an Board.

Tendance

Als Tendance gewinnt der Berlingo deutlich an Attraktivität. Nun gehört eine Klimaanlage zum Lieferumfang, Armlehnen für die erste Reihe, ein höhenverstellbarer Fahrersitz und Schiebetüren auf beiden Seiten. Zudem sind Kopf-Airbags für beide Sitzreihen inklusive.  Und ab Tendance spielt die Musik aus MP3-Songs über vier Lautsprecher ab.

XTR

Den Trend zum leichten SUV-Macho macht der Berlingo auch als XTR nur im Ansatz mit. Die Karosserie erhält mit dem XTR-Paket ein paar markige Stoßfänger und im Cockpit einen Schalter mit der Aufschrift: „Grip-Control“. Diese Steuerung beeinflusst die Schlupfregelung der angetriebenen Antriebsachse. Damit lassen sich leichte Geländefahrten besser meistern.  Zudem finden die attraktiven Komfort-Feature wie Klapp-Tische an den Vordersitzen, getönte Seitenscheiben mit zusätzlichem Sonnenrollo, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht, Regensensor und automatische Fahrlichtschaltung ihren Weg in den Berlingo.

Exclusive

Auch als Exclusive bleibt der Berlingo ein bodenständiger Alltagsbegleiter. Die Exclusivität beschränkt sich auf eine fast vollständige Ausstattung mit vielen praktischen Detail-Lösungen. Dazu gehört auch ein entfernbarer 30 Liter grußer Container zwischen den Vordersitzen. Eine Einparkhilfe am rückwärtigen Ende des Franzosen und eine Klimaanlage mit vollautomatischer Regelung.

Platz in jeder Ecke - Modutop-Paket Berlingo
Das Modutop-Paket mit zusätzlichen Ablagen. Serie in der Exclusive- und XTR-Ausstattung.

 

Sonderausstattungen

Wem die fünf Plätze des Berlingo nicht reichen, der kann für 890 € zum „7-Sitzer Family-Paket“ greifen.

Citroen Berlingo Kaufempfehlung Siebensitzer

7-Sitzer Family-Paket:
Einzelsitze (3) in der zweiten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Lehnenverstellung
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
• Tabletts an den Rückenlehnen der Vordersitze
• 12 Volt Steckdose in der Seitenverkleidung hinten
– Einzelsitze (2) in der dritten Reihe mit folgender Ausstattung:
• Klappbare Lehne
• Wickelbare Sitze
• Herausnehmbare Sitze
– Kindersicherung (elektrisch) der Schiebetüren hinten
– Mittelkonsole mit Ablagefach (13 Liter Volumen)
– Sonnerollos an den Seitenfenstern der zweiten Sitzreihe
– Zusätzlicher Innenspiegel

Diese Ausstattung ist jedoch nur für die Tendance-Version lieferbar.

Wer den Aufpreis von 2.700 zwischen der Tendance und Exclusive-Variante scheut, der kann sich einige sinnvolle Extras als Paket in seinen neuen Familien-Van bestellen.  Steht man jedoch sowohl auf  die LED-Tagfahrlichter, als auch auf den Tempomaten und die Klimaanlage, dann lohnt sich der Aufpreis für das Exclusive – oder XTR-Modell.

Bleibt die Frage, ob man seinen täglichen Weg auch ohne Navigation findet?

Mit dem eMyWay“ getauften Navigationsystem, bestehende aus einem 7-Zoll großen Display, einer Europakarte, dynamischer Routenführung und Bluetooth-Freisprecheinrichtung kommt man im Alltag gut zurecht. Ein wenig nervig ist die Eingabe über die Wippschalter der Radio-Bedienung. Das Display ist leider kein Touchscreen.  Dafür war die Routenführung fix und auch Neu-Berechnungen bei verpassten Abfahrten hat das System schnell hinbekommen. Für 1.190 € bekommt man hier – zu einem fairen Kurs – nicht nur die Navigationslösung die optisch besser integriert ist, als Nachrüstlösungen, sondern eben auch auch die Freisprecheinrichtung für das Telefon.

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Kaufberatung Citroën Berlingo – Technische Daten

In meiner Kaufberatung über den kultigen Hochdach-Kombi von Citroën dürfen die technischen Daten nicht fehlen.  Dieser Beitrag behandelt nun die Daten und Fakten zum Motor, dem Leergewicht und der Zuladung des Berlingo und der Größe.

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Die Benziner

Die Benzinmotoren mit einer Leistung von 98 PS und 120 PS basieren jeweils auf dem gleichen Motor. Mit 1.598 Liter Hubraum ist der 1.6 Vierzylinder-Reihenmotor ausreichend ausgerüstet – muss jedoch auf eine Aufladung durch Turbo oder Kompressor verzichten. Entsprechend niedrig fällt auch das Drehmoment der beiden Saugmotoren aus: 152 Nm bei 3.500 Umdrehungen für den 98 PS Motor und 160 Nm bei 4.250 Umdrehungen für den 120 PS Motor. Diese beiden Benziner sind vor allem für Wenig-Fahrer geeignet.

Die Verbrauchswerte im kombinierten Euro-NEFZ werden mit 6.7 und 7.3 Liter auf 100 KM angegeben.

Das Leergewicht der beiden Benziner beträgt 1.550 bzw. 1.581 Kilogramm und so ergibt sich die paradoxe Situation, dass der kleinere Benziner mehr zuladen darf – nämlich 525 Kilogramm gegenüber 494 Kilogramm beim 120 PS Benziner.  Bei der Anhängelast gibt es eine Patt-Situation, beide sind für bis zu 3 Tonnen schwere Anhänger zugelassen.

Die Höchstgeschwindigkeit des VTi 95 beträgt 162 km/h und der VTi 120 erreicht 177 km/h.

Die Diesel

Auch bei den Dieselmotoren vertraut Citroën im Prinzip auf einen Motor. Der 1.560 ccm³ große Turbodiesel leistet im HDi75 exakt 75 PS, im HDi90 sind es 92 PS und im HDi115 sind 114 PS.  Der Basis-Diesel bringt mit 230 Nm bei 1.750 Umdrehungen bereits deutlich mehr Kraft mit, als der 120 PS Benziner. Der HDi90 wird mit der gleichen Kraft angegeben und der HDi115 mit 240 Nm bei 1.500 Umdrehungen.

Wer die Ladekapazität seines Berlingo häufig nutzt, der dürfte sich im Alltag deutlich mehr über die kraftvollen Dieselmotoren freuen, als über die günstigeren Benzinmotoren. Der HDi115 empfiehlt sich vor allem für Menschen, die gerne und häufig auch auf langen Strecken unterwegs sind. Mit 176 km/h ist der HDi115 ganz klar der flotteste Berlingo im gesamten Paket.

Die Verbrauchswerte nach NEFZ werden mit 5.2 Litern je 100 Kilometern für den HDi75 und den HDi90 angegeben, nur 4.7 Liter auf 100 KM für den e-HDI90 Airdream, in Verbindung mit dem automatisierten Sechsgang-Getriebe sollen es sogar nur noch 4.6 Liter sein. Der 114 PS Diesel kommt mit 5.3 Liter im NEFZ-Modus über die Runde.

Der Tank beinhaltet bei allen Motorisierungen im übrigen 60 Liter – im Falle der sparsamen Diesel kommt damit also locker über 1.000 Kilometer.

Wichtig: Der e-HDi 90 airdream EGS6 ist ein Fahrzeug der neuen Effizienzklasse A. Der größere Diesel kommt auf ein B und die Benziner auf C und D.

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Citroen Berlingo – Kaufempfehlung

Nachdem ich in meiner Kaufberatung über den geräumigen Hochdach-Kombi von Citroën nun die Vorstellung,  die Preise, die Ausstattung und die technischen Daten behandelt habe – wird es Zeit eine Kaufempfehlung zu formulieren:

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Kaufempfehlung Citroën Berlingo

Was die Ausstattung angeht, so ist ganz klar die XTR für Menschen die den robusten äußeren Look mögen oder die Exclusive-Variante mit mehr Chic als die Serie,  zu empfehlen. Bei beiden Ausstattungslinien sind die Sitze in der zweiten Reihe als Einzelsitze ausgeformt und erlauben dadurch eine enorme Variabilität im Alltag. Zudem bieten beide Modelle die Schiebetüren auf beiden Seiten, jeweils mit der Möglichkeit einer elektronischen Kindersicherung.

Beide Varianten bieten zudem so sinnvolle Extras wie die automatische Fahrlichtschaltung und den Regensensor für die Scheibenwischer.  Die große Mittelkonsole mit riesen Ablagefach und die Möglichkeit nur die Heckscheibe anstelle der gesamten Heckklappe öffnen zu können, komplettiert die Entscheidung für diese beiden Ausstattungsvarianten.

Berlingo Citroen Kaufberatung Empfehlung

Beim Motor gibt es in meinen Augen nur zwei kluge Lösungen:

Den e-HDI90 Airdream oder gleich den HDi 115 Diesel. Der kleinste Benzinmotor ist nicht mit der XTR oder Exclusive-Ausstattung kombinierbar und der Preisunterschied zum größeren VTI 120 ermöglicht auch gleich den Kauf eines kraftvollen und sparsamen Dieselmotors.

Kaufpreis: 24.600 € für den e-HDI90 Airdream EGS6 Exclusive und 24.750 € für den e-HDI 115 Exclusive.

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