Schweiß und Tränen, die Hamburg-Berlin-Klassik 2015

Zugegeben, die Idee war für mich erst einmal ein wenig schräg. In einem echten Rallye-Fahrzeug die Hamburg-Berlin-Klassik mitfahren. Wo sonst Youngtimer und Oldis, automobile Schätze mit mehr oder weniger Patina on Tour gehen, soll man in einem Auto, dessen Ziel in der Erreichung von Bestzeiten unter möglichst üblen Bedingungen ist, einfach so mitschwimmen? Und dann auch noch so ein „klassisches Gefährt“? Die Idee klingt nach einer Petrolhead-Idee. Eine Sache für Auto-Fanatiker mit erhöhter Leidensfähigkeit. Genau richtig für mich!

Und, es ist nicht das erste Mal. Škoda Auto Deutschland setzt den 1976 gebauten Rallye 130 RS nicht zum ersten Mal auf dieser Strecke ein. Es muss also gehen – wo sollte das Problem sein? Und was sollte schon schief gehen?

Schweiß und Tränen – im Škoda 130 RS von Berlin nach Hamburg #HBK2015

Oder: On Tour mit sieben Rallye-Meisterschaftstiteln im Gepäck!

Der erste von Hand geschriebene Eintrag im Roadbook kam nach 2.99 Kilometern, hinter dem Chinesenzeichen mit der Ampel und der Kreuzung habe ich die Notiz: “ Der Arsch tut weh“ hinterlassen. Da waren wir keine 15 Minuten unterwegs und es sollten an diesem Tag noch gut 2.5 Stunden folgen. Dabei war mir das Problem schon am Vortag, lange vor der Abfahrt zur ersten Etappe bewusst. Škoda hatte einen Rallye 130 RS mitgebracht, den Porsche des Ostblocks. Als Rallye-Fahrzeug. Mein Pilot und Teamkollege für diese Rallye, der siebenfache Deutsche-Meister Matthias Kahle, fährt mit diesem Gerät hin und wieder noch „richtige“ Rallyes. Also keine Schau- und Spazierfahrten, bei denen man die Stopp-Uhr braucht, um im Durchschnitt 16 km/h zu messen, sondern diese Dinger, bei denen Mensch und Maschine eine Einheit bilden müssen. Eng geht es daher zu. Die Sitze sind Schraubstöcke, wer da nicht mit der Hüfte einer Baby-Gazelle anreist, der bekommt ein Problem. Und dieses Problem hatte ich jetzt. Dabei hatte ich die Sitzkuhle des Schalensitzes am Vortag noch mit Styroporplatten aus dem Baumarkt aufgefüllt. Half alles nichts. Da musste ich durch.

HBK 2015 022 skoda matthias kahle klassikrallye

Was soll schon schief gehen?

Ernsthaft, diese Rallye konnte doch nur einen Sieger haben. Matthias Kahle. Und wer auch immer auf dem Beifahrersitz den Ballast mimt, segelt locker im Windschatten des Profis mit auf das Podest. Dachte ich mir so. Doch diesen Zahn zog mir Matthias frühzeitig. Er „lenke nur“ den 136 PS starken Ostblock-Porsche, für den Sieg, dafür ist vor allem der Beifahrer verantwortlich. Damit lag die Last meines eigenen Ehrgeizes auf meinen Schulter. Aber hey – 2013 habe ich die HBK bereits mit Frau und Hund gemeistert. Gut, im Gesamtergebnis dreistellig, aber wir kamen immerhin an.

Mit dem Rallye-Champ und dem Škoda 130 auf Sympathie-Tour

733 Kilometer von der Hauptstadt, über Wolfsburg, den Harz bis nach Hamburg. Eine Route, die man ruhig des öfteren fahren könnte. Eine Route mit viel Landschaft. Wenig Verkehr. Aber viel Begeisterung. Die Menschen freuten sich über das alte Blech. Vor allem im Osten der Republik konnte der Rallye 130 RS die Erinnerungen der Zuschauer beleben. Handy-Kameras wurden gezückt, gewunken, gegrüßt, gejubelt. Kinder feierten den Oldtimer. Motorsport-Fans wollten Matthias Kahle sehen. Wer diese drei Tage nicht schwitzend in einem Rallye 130 RS saß, wird nicht verstehen, welche Begeisterung ein altes Auto bei Wildfremden auslösen kann.

Schweiß und Tränen

Der Start am Olympia-Stadion führte eine Runde um diese Monumental-Stätte herum. Eine erste Wertungsprüfung inklusive. Und noch bevor es nach dieser Runde auf die Strecke gehen sollte, hatte der Rallye-Škoda sein heißes Talent bewiesen. Unfassbar viel Wärme kann der 1.3 Liter Vierzylinder im Heck produzieren. Das von jeglicher Dämmung befreite Rallyefahrzeug lässt die Insassen am Prinzip der „Verbrennung“ nicht im unklaren. 136 PS Leistung und 100 kW davon kommen als Hitze bei Pilot und Co-Pilot an. Gefühlt. 

Wann immer es der Verkehr zuließ, öffneten wir die Türen des Ostblock-Porsche. Das kam auch bei Tempo 100 auf der Landstraße vor. Schraubstock-Passung im Schalensitz und der Überrollkäfig, der mit seinen breiten Rohren den Zugang verkleinerte, sorgten für das notwendige Sicherheitsgefühl. Schnell kamen bei Ortsdurchfahrten die Fragen: „Na, keine Klimaanlage?“ Nein – der Rallye 130 RS hat nicht einmal eine Lüftung. Dafür den Kühler vorne, den Motor hinten und dazwischen heiße Wasserrohre. Das führte dazu, dass wir am Ende  öfter die Tür geöffnet haben, als die Gänge durchgeschaltet.

Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Eine Klassik-Rallye dient nicht der Erzielung von V-Max-Rekorden. Reisen statt rasen ist die Devise. Und das ist gut so. Denn der Škoda Rallye 130 RS macht schon bei Tempo 106 einen Krawall, als würde eine Sojus-Rakete im Heck starten. Unfassbar. 1.3 Liter-Rabauke @work!

Am zweiten Tag ließ die Hitze die Konzentration schmelzen. Aus einer 28 wurde eine 23 und aus einer Top-Wertungsprüfung ein Totalversagen. Als Beifahrer trägt man für diese Pannen die Verantwortung. Das Handbuch gibt die Zeit und die Strecke vor, mal direkt, mal per Rechenkniff. Der Fahrer fährt – und wenn am Steuer ein siebenfacher Rallye-Meister lenkt, dann schiebt der Renn-Tscheche seine Nase genau nach 23 Sekunden durch die Lichtschranke. Dumm nur, es hätten 28 Sekunden sein müssen. Der erste Fehler schmerzt sehr. Wie oft hat man einen Rallye-Champ am Steuer? Wie oft die größte Chance auf den Gesamtsieg. Nach einem tollen 15. Platz am ersten Tag war der Ehrgeiz noch gewachsen.

Und dann dieser Schlag in die Magengrube. Kein Fahrfehler. Kein Orientierungsfehler. Schlicht die Brille nicht aufgesetzt und sich verlesen. Unfassbar.

HBK 2015 Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
HBK 2015
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Der wunderbare Ritt auf den Emotionen

Tag 3 der Rallye, Samstag in der Früh. Trotz Fehler am Vortag auf Platz 9 vorgefahren. Jetzt galt es. Volle Konzentration. Keine Fehler. Ein Platz auf dem Podium musste am Ende das Ziel sein. Okay, wenigstens Top5. Die Vorbereitungen am Morgen zum Rallye-Samstag waren akribisch. Und falsch. Aber das wussten wir nicht, als wir zur ersten Prüfung des Tages starteten. Und gleich nach dem Start, auf dem VW-Werksgelände der erste Fehler. Das iPad, mit dem wir die Zeiten stoppten, war vom Test beim Frühstück noch auf lautlos gestellt. Irritierung mitten in einer 10-Sekunden Prüfung. Doch Rallye-Kahle Profi mit der Ruhe, die einem nur sieben Rallye-Titel einbringen und Hangover-Bjoern (ich) rissen das Ding locker runter. Prüfung eins des letzten Tages lief trotz dieser Panne gut! Ich sah uns bereits bei der Pokal-Übergabe. So lief es weiter. Routiniert sprachen wir im Auto über unsere Hobbys. Hörbücher. Weltpolitik. Das Navigieren liefe mittlerweile so nebenbei. Einen Kahle machst du mit einer Klassik-Rallye nicht verrückt. Unser Škoda 130 RS brütete uns derweil aus, wie eine liebevolle Glucke ihre Küken. Die Türen auf, wann immer es ging. Hitze und Lärm, der Rallye-Skoda kann beides. Hoch motiviert haben wir die Mehrfach-Prüfung im Heidepark in Angriff genommen. „Ein gutes Gefühl“ beim Rallye-Crack. Zuversicht beim Beifahrer. Dieses Mal würde die Autobild einem Blogger den Pokal überreichen. Klar!

Hamburg Berlin Klassik Rallye Freitag
Hamburg Berlin Klassik Rallye
Freitag

Lass uns sterben gehen..

Als wir im Hamburger-Containerhafen, Vredestein-Gelände, die letzte Prüfung des Tages hinter uns hatten, war es dann soweit. Eine Hiobs-Botschaft knallte uns zurück auf den harten Asphalt des Rallye-Lebens. Hangover-Habby und Slowhand-Kahle hatten auch am Rallye-Samstag den gleichen Fehler eingebaut wie am Vortag. Doch dieses Mal reichte ein Streichresultat nicht, der Fehler verursachte einen Doppelfehler. Maximale Strafpunkte. 5 Kilometer vor dem Ziel wollte ich einfach nur aus diesem Rallye-Dingsbums aussteigen. Mich weinend an den Hafen setzen. Das Meer suchen gehen. Sterben!

… an einem anderen Tag!

Bis wir das Ziel erreichten. Fischtown-Hamburg zeigte sich von seiner sonnigen Seite. Der Platz vor der Fisch-Auktionshalle voll mit Menschen. Nicht einmal mehr die Chance, die Türen des Rallye 130 RS zu öffen. Schwitzend, darunter verbergend die Tränen der Enttäuschung fuhren wir durch das Ziel. Emotionen geschwängert beendeten wir über 700 km. 700 km voller Emotionen, großartiger Gespräche, fantastischer Erlebnisse. Vom Himmel zur Hölle, und zurück. Schweiß gebadet vom Rallye-Skoda. Trunken voller Freude über die erfolgreichen Wertungsprüfungen. Ermattet vom Lärm des Rallye-Skodas. Am Ende kam ein Platz … ach, wen interessiert das schon?

Was sind schnöde Platzierungen, wenn du auf drei Tage mit einem siebenfachen Rallye-Meister zurückschauen kannst? Wenn du über 700 km in einem Rallye-Klassiker ausgehalten hast? Da ist Platz 27 nur eine Zahl …

HBK 2015: Das fängt ja gut an!

Natürlich sind Rallye-Fahrer sportliche Personen. Joggen gehört für viele zum täglichen Programm und Hüftgold kennt man bei den Profis natürlich auch nicht. Entsprechend knapp sind die Sitze in so einem Rallye-Fahrzeug. Schraubstöcke in Filz-Bespannung. Darüber zwei breite Gurte, stramm sitzend, der Hintern möglichst ohne Spielraum eingeklemmt. Das ist auch sinnvoll, wenn es mit brüllenden Motoren über die Wertungsprüfungen geht. Fliegende Autos? In der Rallye-Szene der Alltag, nicht die Ausnahme. Abflüge? Auch eher „kann passieren“ denn völlige Randerscheinungen.

Bei einer „Klassik-Rallye“ wie der Hamburg-Berlin-Klassik gehören schnelle Wertungsprüfungen nicht zum Programm. Hier gilt es, mit Köpfchen und Stopp-Uhr zu fahren – aber ohne die Querdynamik auf die Probe zu stellen. Die Hersteller packen bei solchen Events dann gerne mal Journalisten in die Fahrzeuge, denn auch ganz ohne Top-Speed und Wettfahrten bringt einem eine Rallye in klassischen Autos ganz neue Eindrücke nahe. Skoda Auto Deutschland hat mein-auto-blog eingeladen, die 2015 Hamburg-Berlin-Klassik aus dieser nahen, unverfälschten und emotionalen Perspektive zu erleben.

Am Steuer des „Ostblock-Porsche“ niemand geringeres als der siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle. Bei so einer Einladung sagt man natürlich sofort zu, auch wenn im Hinterkopf die Warnlampe angeht! Rallye-Auto? Klassiker? Und wie soll der Autor dieser Zeilen dort Platz nehmen? Joggen, nicht sein größtes Hobby. Hüftgold? Hat er, genug. Wie also soll das gehen?

Berlin – Mittwoch, 26.08.2015 – 14:00, eine erste Anprobe

Und es kommt, wie es kommen musste, der Vollschalensitz ist knapp geschnitten. Sehr knapp. Man könnte sich darin platzieren, wenn man nur auf einer Arschbacke sitzt. Die Hüfte im 45° Winkel, könnte gehen. Eine Rallye so überstehen? Vermutlich nicht.

Nun muss eine Lösung her – morgen ab 13:00 macht sich der 180 Fahrzeuge starke Tross der Klassiker auf den Weg und wir- wir wollen doch neben Matthias Kahle, dem Rallye-Champ und dem Gewinner der HBK2013 an den Start gehen! Wir wollen!

 

Werden wir eine Lösung finden? Lesen Sie ab morgen weiter, in unserem „HBK-2015“ Liveblog! 

HBK 2015 – Die wichtigsten Links im Überblick!

HBK2015Es ist die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik und wieder einmal ist 
autohub.de mit vor Ort und auf Achse. 
Hamburg-Berlin-Klassik, kurz HBK. Wir freuen uns auf eine klasse Zeit,
zusammen mit Škoda Auto Deutschland starten wir auf einem Škoda Rallye 130 RS. 
Unser Pilot? Niemand geringeres als der
siebenfache deutsche Rallyemeister Matthias Kahle

autohub.de wird auf der HBK2015 gleich doppelt mit von der Partie sein. Bernd Schweickard, der Lifestyle-Experte auf „mab“ und Gründer des AWR-Magazins wird auf einem „Mini“ an den Start rollen und Bjoern Habegger als Gründer von autohub.de darf die spannende Rallye zusammen mit dem Deutschen Rallyemeister Matthias Kahle angehen! 

Die wichtigsten Link im Überblick

Die AutoBild Klassik hat, als Veranstalter der #HBK, eine tolle Galerie zum „Abend der Gewinner“ aus dem Vorjahr online gestellt – klick. Und hier geht es zur allgemeinen Berichterstattung der AutoBild.

[=“ “ ]Unser Live-Blog zur #HBK2015 startet am Mittwoch den 26.08.2015 von der „Technischen Abnahme“ am Vorstart, rund um das Olympia-Stadion in Berlin! 

 

 

 

HBK2015 – Die Route

HBK2015Es ist die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik und wieder einmal ist autohub.de mit vor Ort und auf Achse. Die Hamburg-Berlin-Klassik, kurz auch HBK genannt. Wir freuen uns auf eine klasse Zeit, zusammen  mit Škoda Auto Deutschland starten wir auf einem Škoda Rallye 130 RS - unser Pilot? Niemand geringeres als der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle

Drei Tage – sechs Etappen – 750 Kilometer!

Wenn am 27. August die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik startet, dann werden die maximal 180 Teilnehmer wieder die umgekehrte Route in Angriff nehmen. Es wird wieder, wie bei unserer Teilnahme 2013, von Berlin nach Hamburg gehen. Der Startpunkt ist das Olympiastadion in Berlin, der Zieleinlauf an den Fischmarkt-Hallen in Hamburg.

Dazwischen eine landschaftlich reizvolle Route, die unter anderem eine Tages-Etappe auch in Wolfsburg bringen wird. Von Berlin über Tangermünde nach Wolfsburg an Tag 1, an Tag 2 geht es von WOB bis runter in den Harz und zurück nach WOB und an Tag 3 startet das Feld in Wolfsburg und hat über Soltau und die Lüneburger Heide dann Hamburg im Blick!

Die Route der HBK2015 hier als .pdf vom Veranstalter herunterladen!

HBK2015 – Wir starten mit Matthias Kahle!

HBK2015Es ist die 8.Auflage der Hamburg-Berlin-Klassik und wieder einmal ist autohub.de mit vor Ort und auf Achse. Hamburg-Berlin-Klassik, kurz HBK. Wir freuen uns auf eine klasse Zeit, zusammen  mit Škoda Auto Deutschland starten wir auf einem Škoda Rallye 130 RS - unser Pilot? Niemand geringeres als der siebenfache Deutsche Rallyemeister Matthias Kahle

autohub.de wird auf der HBK2015 gleich doppelt mit von der Partie sein. Bernd Schweickard, der Lifestyle-Experte auf „mab“ und Gründer des AWR-Magazins wird auf einem „Mini“ an den Start rollen und Bjoern Habegger als Gründer von autohub.de darf die spannende Rallye zusammen mit dem Deutschen Rallyemeister Matthias Kahle angehen! 

„Rallye-Fahrer haben doch alle einen Nagel im Kopp!“

Ein berühmtes Zitat mit unbekannten Ursprung – aber das es so ist, das habe ich bereits selbst erlebt. Im letzten Jahr hat mich Sepp Wiegand in einem Škoda Fabia Super 2000 mitgenommen, eine Erfahrung die ganz klar gezeigt hat: Rallye-Fahrer ticken einfach anders.

In diesem Jahr also Matthias Kahle. Im März geboren, wie ich. Ein paar Jahre älter und mit ein paar mehr Rallye-Meisterschafts-Titeln. Ich? Null. Matthias Kahle? Sieben!  Und weil das eh nicht zur Diskussion stand, wird wohl auch Matthias Kahle unseren Škoda 130 RS bewegen. Eventuell kann ich Matthias Kahle ja am Vorabend an der Bar genug bequatschen, damit ich auch mal in das Steuer greifen kann. Ansonsten bleibt mir die Aufgabe über, das Gebetsbuch zu lesen und die bloß nicht die Orientierung zu verlieren.

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Unser Rallye-Škoda ist im übrigen ein astreines Heckmotor-Sportgerät. Unter 900 kg leicht, und mit mehr als 140 PS aus einem 1.3 Liter Vierzylinder wird der „Ostblock-Porsche“ auf die wunderbare Klassik-Tour von Berlin nach Hamburg gehen. Das der 130 RS bis zu 220 km/h schnell sein soll, glaube ich sofort – seine klassische Coupé-Linie hat auch nach 40 Jahren nichts von seinen Reizen eingebüßt.

Wir freuen uns auf unseren Start am 27.8.2015 vor dem Berliner Olympia-Stadion!  Und Sie können mit uns „live“ dabei sein! Folgen Sie unserem Twitter-Account und unserem Instagram-Account, liken Sie uns auf Facebook und schauen Sie in den Blog!

 

 

Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH - Das Titelbild zeigt rechts Matthias Kahle, links Peter Göbel. Peter Göbel ist zugleich der Leiter der HBK-Rallye!

Mitsubishi Klassik Kollektion

Der Wiederverkaufs- oder Restwert eines Automobils hängt nicht allein vom optischen und technischen Zustand des Gebrauchtfahrzeugs ab. Wie die Analysten von EurotaxSchwacke und Dekra oder Bär und Fäss einhellig berichten, richtet sich der Verkaufspreis auch nach den Mehrausstattungen, die im Fahrzeug zu finden sind. Klimaanlage, Leichtmetallräder, Sitzheizung oder Rückfahrkamera wirken sich entscheidend auf die Nachfrage und damit den Restwert aus.

Mitsubishi bietet jetzt eine solche, maßgeschneiderte Mehrausstattung für die Sondermodelle der Klassik Kollektion an, die schrittweise in den Baureihen Space Star, ASX und Outlander eingeführt wird. Sie setzt sich aus sinnvollen technischen und visuellen Attributen zusammen, die sowohl den Bedienungs- und Fahrkomfort als auch die optische Präsenz der Sondermodelle deutlich steigert.

Die einzelnen Elemente der Mehrausstattung werden dabei nicht nach mondänen Aspekten zusammengestellt, sondern folgen allesamt den klassischen Anforderungen des Kunden – und tragen deshalb die Bezeichnung Mitsubishi Klassik Kollektion. Und bieten einen erheblichen Preisvorteil. Er liegt innerhalb des Aktionszeitraums bis zum 30.4. 2015 beim Space Star bei bis zu 3.000 Euro, beim ASX lassen sich bis zu 4.500 Euro sparen und beim Outlander sogar bis zu 7.500 Euro. Den Anfang macht der ASX, der bereits in diesen Tagen zu den Händlern kommt. Im März folgen der Kleinwagen Space Star und das SUV Outlander.

Mitsubishi knüpft mit dieser klassischen Ausstattungsstrategie an Designentwicklungen an, die keiner zeitlichen Geschmacksströmung unterliegen. „Wir begeben uns mit der Klassik Kollektion zwar in die Welt der Mode, nicht aber in die der vergänglichen, morgen schon nicht mehr tragbaren Saisonartikel“, sagt Werner Frey, Geschäftsführer der MMD Automobile GmbH, „wir bewegen uns in der Welt der zeitlosen Stilikonen“. Die Sondermodelle der Klassik Kollektion werden für alle drei Baureihen in zwei unterschiedlichen Versionen angeboten und sind nicht limitiert.

Wie für alle Mitsubishi Modelle gewährt der Hersteller auch für die Sondermodelle der Klassik Kollektion eine fünfjährige Garantie,  die wiederum zur hohen Wertbeständigkeit beiträgt.

[=“ “ ]Über Mitsubishi: Die Mitsubishi Motors Corporation ist der älteste Automobil-Serienhersteller Japans. Bereits 1917 fertigte das Unternehmen das serienfähige Modell A in Kobe, es wurde von einem 2,8-Liter-Vierzylinder mit 35 PS angetrieben. 1921 begann die Produktion von Leichtlastwagen, 1934 entstand der erste Personenwagen mit Allradantrieb und Dieselmotor, der PX 33. Mit dem Geländewagen Pajero, dessen Wettbewerbsversion elf Mal die Rallye Paris Dakar gewann, hat Mitsubishi Geschichte geschrieben. Auch im On-Road-Rallyesport konnte die Marke punkten und gehört mit fünf Titeln als Rallye-Weltmeister zu den erfolgreichsten Autoherstellern dieses Wettbewerbs. Heute ist das Ziel nachhaltiger Mobilität in die Unternehmensstatuten eingebettet. Mit dem Elektrofahrzeug Mitsubishi Electric Vehicle gelang der Schritt in die E-Mobility, der Plug-in Hybrid Outlander ist das erste SUV Plug-in
Hybrid mit Allradantrieb.

Die Hamburg-Berlin-Klassik 2013 – Stars, Sternchen und Diamanten

Es war dieser eine, besondere, Augenblick der für mich fast die ganze Hamburg-Berlin-Klassik ausgemacht hätte. Im Rückspiegel sah ich einen roten Punkt. Als er näher kam wurden die kantigen Umrisse eines VW Golf 1 sichtbar. Dieses Auto würde ich immer und überall wieder erkennen. Ein Golf 1 GTI – mein erstes Auto –  doch in diesem besonderen Fahrzeug saß Hans-Joachim Stuck.

Stars, Sternchen und Diamanten

HBK Tweety der Diamant unter den Sternen

Vor mir eine schmale Holperpiste irgendwo im Nationalpark Müritz. Hinter mir, mittlerweile gut sichtbar im Rückspiegel, der rote Einser Golf GTI mit Strietzel-Stuck am Steuer. Mein Auto, ein von Mitsubishi gestellter Lancer aus dem Baujahr 1978 hatte nur 1.4 Liter Hubraum und magere 54 PS. Der GTI von Strietzel kam mit, damals sagenhaften, 112 PS immer näher. Heckantrieb im Lancer, Frontantrieb im Golf. Meine Hände umfassten das Spindeldürre Lenkrad des frühen Japaners und mit dem rechten Fuß drückte ich heftig am Vergaserzug.

Meine Frau schaute verdutzt als der Tacho des Lancer über die 100 km/h Marke sprang, während sich der kleine Vierzylinder im Bug dröhnen in unbekannten Drehzahlhöhen erhob.  Das war doch hier keine Rennstrecke, oder doch?  Unser Hund hob seinen Kopf von der Rücksitzbank und lies mir über den Innenspiegel mit mürrischen Blick ausrichten, was er davon hielt, mit dem klassischen Japaner in diesem Tempo über den besseren Ackerpfad zu holpern. Zwischenzeitlich berührte die Blatt gefederte Starrachse den Untergrund nur noch, wenn aufgrund von zu langen Luftsprüngen das Tempo abrupt einbrach. Während ich im Wahnwitz an die Interviews von Rallye-Legenden zurückdachte, der Tacho zeigt mittlerweile eine unangebrachte Geschwindigkeit an – wurde mein Tagtraum von einem gällenden: „BJÖÖÖRNN!!“ unterbrochen. Die Stimme meiner Frau.

„Das ist keine echte Rallye – und unser Hund will gleich aussteigen“.

Sie hat ja recht. Der gute Stritzel-Stuck wird von meiner Fahrweise nichts mitbekommen haben, hätte er mitspielen wollen, er wäre vermutlich mit seinem GTI einen Kreis um mich gefahren, während ich mich im Kampf mit dem verschnupften Vergaser und der Starrachse befand. Aber so ist das eben. Auto fahren kann ich nur mit Leidenschaft. Und wann hat man schon einmal einen H.J.-Stuck im Rückspiegel. Meine Frau lies mir meinen Tagtraum, während sich unser Hund wieder auf der Rücksitzbank lang machte und ich das Tempo auf angebrachte 80 km/h schrumpfen lies.

HBK 2013 Team Tweety Mitsubishi

Hamburg-Berlin-Klassik

Reisen, statt rasen. So waren die Worte von Rallye-Legende Peter Göbel zwei Tage zuvor. Es geht nicht um die Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten. Eine Klassiker-Rallye wie die sechste Auflage der HBK dreht sich um den Spaß an der Ausfahrt. Geschicklichkeit und gemeine Sonderprüfungen.

Und natürlich:  Sehen und gesehen werden.

So nehmen auf Einladung der Hersteller auch viele Promis an dieser etablierten Oldtimer-Tour teil. Der TV-Koch Horst Lichter zum Beispiel, oder die Eis-Prinzession Kathi Witt. Und im Wagen mit der Startnummer 158, meine Frau, mein Hund und ich. Unseren Zitronen gelben Lancer aus dem Jahre 1978 haben wir am Abend zuvor auf den Namen Tweety getauft. Tweety auf großer Tour. 3 Tage zwischen Hamburg und Berlin unterwegs in einer wundervollen Region rund um den Nationalpark Müritz und der Mecklenburgischen Seenplatte.

HBK 2013 ankunft in Schwerin

Rallye-Lehrstunde

Das der Erfolg bei einer derartigen Klassik-Rallye nur wenig mit der Artistik hinter dem Volant zu tuen hat, musste das Team Mitsubishi 2 im gelben Tweety schon am ersten Tag erfahren. Anstatt möglichst flink um die Hecke zu rutschten und die Fahrbahn nur noch für grobe Richtungsänderungen zu berühren, sind Geschick, Zeitgefühl und Kopfrechnen angesagt.

Doch zuerst musste eine Fremdsprache gelernt werden: Die Chinesen-Zeichensprache. Diese sparsam gemalten Hieroglyphen sagte uns, wo wir lang mussten und wer meinte, er könne ja einfach den Zielort im Handy-Navi einprogrammieren, der würde Strafpunkte im Abo sammeln. Denn nicht nur die Wertungsprüfungen mussten nach Rallye-Plan gefunden und gefahren werden, auch Durchfahrts-Stationen im hintersten Winkel von Mecklenburg-Vorpommern warteten auf die Rallye-Karawane.

Und hier sammelten meine Frau, der Hund und ich dann doch noch mehr Emotionen, als beim Treffen mit Strietzel. Ganze Schulklassen warteten auf die muntere Karawane und in jedem Ort wurden die Campingstühle an die Straße gestellt. In einem Ort fuhren wir einen 30 Meter langen Spalier von Kinderhänden ab, die durchgestreckt durch den Pausenhof-Zaun, abgeklatscht werden wollten.

HBK Team Tweety

Einmal Pop-Star – my five minutes of fame – Team Mitsubishi

Die Organisatoren haben auch bei der sechsten Hamburg-Berlin-Klassik ganze Arbeit geleistet.  Das meine Frau, der Hund und ich teilnehmen konnten, haben wir Mitsubishi-Motors Deutschland zu verdanken. Zum Glück hatte Mitsubishi nicht nur den „Tweety-Lancer“ mitgebracht. Mit der Startnummer 155 dabei, das Team „Buck“ auf einem silbernen Galant, ebenfalls aus dem Jahre 1978. Am Steuer Bettina Buck und mit dem Gebetsbuch und der Stopp-Uhr in der Hand auf dem Beifahrersitz: Ingo Buck. Beide gehören nebenbei zu den Köpfen hinter der „Nord-Europäischen E-Mobil Rallye„. Gleichwohl meine Frau und ich (und unser Hund) bereits nach dem ersten Tag mit sportlichem Ehrgeiz bis zur Oberkante der Unterlippe angefüllt waren – gelang es uns nicht, der schon fast gespenstischen Erfolgsspur der beiden Nordlichter zu folgen.

Am Ende landete das Team 155 („Brave Bucks in a Mitsubishi„) sogar auf dem Gesamtrang: 19! Tweety und meine Crew – wir hakten die Rallye bei der Feier am Samstagabend in der Fischmarkthalle ab. Der Platz 129 kann nur als eine wenig erfolgreiche „Übung“ angesehen werden.  Auf der anderen Seite – wir wurden nicht „Letzter“. Dieses Privileg fiel einem Star der Rallye zuteil: Horst Lichter auf seinem Bentley Petersen Speed Six – powered by Dunlop.

Horst Lichter kam deswegen auch zuerst zu Wort, als ich O-Töne einsammelte:

Das sagen die Promis

„Eigentlich hätten wir ja gewinnen müssen, denn zum ersten Mal hatte ich auf meinem Bentley einen völlig neuen Reifen von meinem Partner Dunlop. Wir hatten damit Grip ohne Ende, vor allem im nassen und ganz unter uns: Wenn der Reifen scheiße gewesen wäre, dann hätte ich das jetzt auch gesagt. So aber bleibt nur zu sagen: Diese Hamburg-Berlin-Klassik führte uns durch eine wunderschöne Landschaft.“

Horst Lichter | TV-Koch | Unterwegs mit der Startnummer 120

HBK 2013 Horst Lichter Bentley Klassik

Deutlich besser platziert, Ex-DTM Pilot „Jockel“ Winkelhock:

Das waren drei geile Tage „pures Auto fahren“ in einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Ein Auto zu fahren, das völlig ohne elektrische Helferlein auskommt, das ist einfach die pure Lust. Da muss man am Anfang umdenken, aber sobald man sich daran gewöhnt hat, genießt man es einfach nur noch!

Joachim Winkelhock | Rennfahrer | Unterwegs mit der Startnummer 97

Gewinner der HBK 2013:

Gewonnen hat die sechste Hamburg-Berlin-Klassik im übrigen Matthias Kahle auf einem Škoda 130 RS mit der Startnummer 153 und nur 539 Strafpunkten. Um das entsprechend würdigen zu können, muss man wissen, dass das Team Tweety an nur einem Rallye-Tag doppelt so viele Strafpunkte kassierte – es bleibt also viel Platz für Verbesserungen.

Oder lag es eventuell an unseren Vorbereitungen, wie ich bei der Schlussfeier erfuhr, war das Team mit der Startnummer 153 nur selten vor 4 Uhr in der früh aus der Bar verschwunden …

 Wer alle Ergebnisse im Überblick sehen will, folge bitte diesem Link.

Dunlop Reifen

 

 

Volkswagen Klassiker bei der 6. Hamburg-Berlin Klassik

180 Teams in historischen Fahrzeugen bis Baujahr 1993 gehen bei der diesjährigen Hamburg-Berlin Klassik an den Start. Darunter sind – neben anderen Modellen des Volkswagen Konzerns – auch drei Fahrzeuge aus dem „Rollenden Museum“ von Volkswagen Classic und zwei Bullis aus Hannover.

  • Volkswagen Klassiker bei der 6. Hamburg-Berlin Klassik

  • Großes Klassikerevent mit zahlreichen Fahrzeugen der Volkswagen Konzern-Marken 

  • Hans-Joachim Stuck startet in seinem VW Golf GTI von 1983

Volkswagen Klassiker bei der 6. Hamburg-Berlin Volkswagen Klassiker bei der 6. Hamburg-Berlin Klassik 02 hbk 2013

Zum inzwischen sechsten Mal startet die Hamburg-Berlin Klassik. Erstmals führt die Strecke „andersherum“ – von der Hauptstadt Berlin über die Mecklenburgische Seenplatte bis in die Hansestadt. Der Startschuss fällt am 19. September am Berliner Olympiastadion. Das erste Tagesziel der dreitägigen Rallye ist Göhren-Lebbin im „Land Fleesensee“ – Deutschlands größte Ferien- und Freizeitanlage. Am zweiten Rallyetag fahren die Teilnehmer entlang der landschaftlich reizvollen Region rund um die Müritz. Und am letzten Tag, dem 21. September, führt der Weg über Schwerin nach Hamburg. Dort werden die Teilnehmer am Nachmittag an der historischen Fischauktionshalle erwartet.

Aus dem „Rollenden Museum“ von Volkswagen Classic nehmen an der Hamburg-Berlin Klassik drei Fahrzeuge mit luftgekühlten Motoren teil. Neben einem 1968er Karmann Ghia Cabriolet aus brasilianischer Fertigung startet ein 1974 in Osnabrück gebautes Typ 14 Coupé aus der Werkssammlung. Mit deutlich mehr Power nehmen zudem ein 1956 gebauter Mille Miglia Käfer mit 75 PS und ein marsroter VW Golf GTI mit 112 PS teil, der von seinem Besitzer Hans- Joachim Stuck pilotiert wird. Aus dem Bestand von Volkswagen Nutzfahrzeuge Oldtimer gehen ein 1963er T1 Samba und ein 1972er T2 an den Start. Dazu kommen sechs klassische Käfer aus der Sammlung der Autostadt, die erneut als Hauptsponsor der Hamburg-Berlin Klassik auftritt.

Hamburg-Berlin-Klassik mit viel Prominenz

Pressemeldung

Prominentes Stelldichein bei der Hamburg-Berlin-Klassik. Auch bei der sechsten Auflage der Old- und Youngtimerrallye – die in diesem Jahr in Berlin startet und in Hamburg endet – sind zahlreiche Fernseh- und Sport-Größen am Start. Besonders die TV-Ermittler sind in diesem Jahr zahlreich vertreten: Sabine Postel und Andreas Hoppe, die Tatort-Kommissare aus Bremen und Ludwigshafen, sind ebenso mit dabei wie Mimi Fiedler, bekannt aus dem Stuttgarter Tatort und dem Kinofilm „Kokowääh“. Sie gehen allesamt für die Autostadt in Wolfsburg an den Start. Auch Schauspieler Leonard Lansink alias Privatdetektiv Wilsberg lässt sich die Rallye nicht entgehen.

Hinzu kommen weitere Größen von Bildschirm und Bühne, wie die vielfach ausgezeichnete Schauspielerin Katharina Thalbach, ihre Kollegin Yvonne de Bark und der Sänger und Radiomoderator bei StarFM Martin Kesici. Fernseh-Moderatorin Lina van de Mars fährt nicht nur mit, sondern führt bei der feierlichen Abschluss-Gala in Hamburg auch durchs Programm. Außerdem tauscht TV-Koch Horst Lichter mit dem charakteristischen Schnurrbart vom 19. bis 21. September Kochlöffel und Schürze gegen Schaltknüppel und Lenkrad. Mit Claudius Dreilich und Martin Becker sind auch zwei Mitglieder der Kult-Band Karat in Berlin am Start.

Mit von der Partie ist auch Sport-Prominenz, wie die beiden mehrfachen Olympiasieger Katarina Witt (Eiskunstläuferin) und André Lange (Bobfahrer). Das automobile Profi-Lager ist gleich mehrfach vertreten: Die früheren Rennfahrer Hans-Joachim Stuck und Joachim Winkelhock lassen sich die 6. Hamburg-Berlin-Klassik ebenso wenig entgehen, wie die erfahrenen Rallye-Experten Heidi Hetzer, Christian Geistdörfer und Matthias Kahle.

Die Hamburg-Berlin-Klassik verbindet auch 2013 die Hanse- mit der Hauptstadt – allerdings in umgekehrter Fahrtrichtung: Start ist am 19. September das Berliner Olympiastadion, die Zielankunft findet am 21. September an der Hamburger Fischauktionshalle statt. Auf mehr als 700 Kilometern haben die Fahrer der 180 teilnehmenden Automobile ausreichend Gelegenheit, ihr fahrerisches Können zu beweisen – und gleichzeitig die schönen Landschaften in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg zu genießen.

 

Foto: (Quelle: AUTO BILD KLASSIK/Roman Rätzke)

HBK 2013- Die Strecke

Hamburg-Berlin Klassik 2013 - Mit mitsubishi

Von Hamburg nach Berlin ging es fünf Jahre lang. Im sechsten Jahr der Hamburg-Berlin Klassik hat der Veranstalter die Route auf den Kopf gestellt. In diesem Jahr startet die Klassiker- und Youngtimer-Rallye in Berlin und das Ziel ist in Hamburg die Fischauktionshalle.

Am Donnerstag den 19.09.2013 geht es am Olympiastadion in Berlin los, das Ziel lautet „Nationalpark Müritz“. Der Freitag (20.09.2013) wird rund um den Nationalpark verbracht und erst am Samstag in der früh geht es auf die letzte Etappe nach Hamburg.

Die Route:

hamburg berlin klassik route strecke

 

#hbk13

Hamburg-Berlin Klassik 2013 – Aktuelles Foto via Instagram http://instagram.com/p/eKyre4rrpy/

Durch das Dreiländer-Eck gestromert

Vom 3.5. bis zum 5.5. stand die Bodensee-Region mächtig unter Strom. Ein buntes Starterfeld von namhaften Automobil-Herstellern war aufgeboten, als die AutoBild neben der Klassik-Rallye auch einlud zur ersten:

BODENSEE-ELEKTRIK 2012

An drei Tagen zu Beginn des Monats Mai wurde aus der wunderbaren Region rund um den Bodensee eine besonderer Veranstaltung-Ort  für die Pioniere in der Automobil-Elektrifizierung.  Neben den bekannten Elektrofahrzeugen von Mitsubishi und Nissan, waren auch die noch im Test-Stadium befindlichen Modelle von BMW und Volkswagen vor Ort. Ebenso aufregend und interessant waren auch der „E-„Type Jaguar des Windkraft-Spezialisten „Windreich“ und der umgebaute Fiat 500 des Hamburger Unternehmens Karabag.

Unterstützt wurden die bereits genannten Modelle von einer breiten Palette an Mercedes-Benz E-Mobilen, die sowohl als reines E-Fahrzeug vor Ort waren, als auch in einer Brennstoffzellen-Version.  Auch der Ingolstädter Hersteller Audi hatte 2 e-tron Versionen mit am Start und nicht vergessen darf man die besonders sportliche Form des Elektroantriebes unter der Meldung vom US-Sportwagen: Tesla Roadster Sport.

Mit dem Fisker Karma und den beiden Konzernbrüdern von GM, dem Chevrolet Volt und dem Opel Ampera, wurden auch Range-Extender-Fahrzeuge auf den Prüfstand der e-Auto-Tour durch das Dreiländer-Eck geschickt.  Nicht minder innovativ, aber bereits ein gewohnter Anblick war der von Toyota eingesetzte PlugIn Prius der anstelle des geplanten Wasserstoff-Versuchsfahrzeuges an den Start ging.

Tesla, der Sportler unter den E-Autos

Tag 1:

Die „Erste Etappe der Bodensee-Elektrik 2012″ führte vom Startpunkt und dem Rallye-Basislager Bregenz, über beschauliche Sträßchen in das Allgäu, durch das Schwaben-Städtchen Tettnang und weiter bis nach Friedrichshafen. Neben einer Kontroll-Station in der beeindruckenden Kulisse eines Luftschiff-Hangers, war der Zielpunkt das Dornier-Museum in Friedrichshafen. Unter den legendären Dornier-Modellen wurde in gemeinsamer Runde der erste Tag der E-Auto Rallye mit einem guten Essen und vielen „Strom-Gesprächen“ beschlossen.

Als „Zeilen-Tipper“ und Blogger fuhr der Verfasser von diesem Artikel seine erste E-Auto-Rallye, das Ergebnis nach dem ersten Auto bestätigte dann auch die Erfahrung in dieser besonderen Rallye-Form. Der vom Verfasser und seiner Pilotin gelenkte Mitsubishi i-MiEV kam an Tag 1 über einen traurigen 20.ten Platz leider nicht hinaus.

Fisker Karma 403 elegante PS

Tag 2:

Der zweite Tag sollte für uns vom Team: „Mitsubishi i-MiEV“ besser werden. Neben einem Fehler in der eigenen Rallye-Methodik wurde die Enttäuschung des ersten Tages abgeschüttelt und wir genossen die Routenwahl der Organisatoren. Von Bregenz ausgehend fuhr der Rallye Tross lautlos durch das Appenzeller-Land. Beschauliche Ortschaften, teilweise durch Bergdörfer in denen die Zeit langsamer zu laufen scheint als im Tal. Das ambitionierte Ziel der E-Auto Rallye-Gemeinde lag auf der über 2.000m hohen Schwägalp am Berg Säntis.  Besonders ökonomisch fahren und dabei die Berge erklimmen, ein besonderer Spagat am Steuer eines E-Auto. Erfordert die Bergfahrt doch Höchstleistung von E-Motoren und den Saftspendern in Akkumulatoren-Form.

Unser i-MiEV fuhr die Strecke souverän. (Was indes nicht jeder Teilnehmer für sich behaupten konnte). Doch an dieser Stelle ist der spezielle Charakter der ersten Bodensee Elektrik noch einmal wichtig: Es geht nicht um die Erzielung von Höchstleistungen im Bereich der Geschwindigkeik, es ist eine Rallye die zum Test des aktuellen Standes in der E-Auto Entwicklung einlädt. Die renommierten Hersteller erreichten die Schwägalp allesamt problemlos und mit genug Zuversicht, den reduzierten Watt-Haushalt der Bord-Akkus durch die bevorstehende Talfahrt, mit der Hilfe der „Rekuperation“ wieder auffüllen zu können.

Und in der Tat, zurück auf Bodensee-Niveau erreichten alle Teilnehmer den gemeinsamen Parc-Fermé bei den Illwerken in der Stadt Bregenz.

Die Wertungsprüfungen des zweiten Tages waren für das Team Mitsubishi i-MiEV mit der Startnummer 511 doch deutlich positiver. Platz 11 von 21 gewerteten Teilnehmern – ein erster Erfolg für das gemischte Team aus Online-Journalisten am Steuer des ersten in Groß-Serie hergestellten Elektrofahrzeuges.

Das i-MiEV Team!

 

Tag 3 und das Finale bei der Bodensee-Elektrik:

Angespornt von den ersten Erfolgen, nahmen die 22 Teilnehmer den dritten Tag bereits früh in Angriff und gingen erneut auf eine lange Etappe die den bunt gemischten Fuhrpark auf eine Reise durch Österreich und Deutschland führte. Mit Stationen am Ravensburger Spieleland und dem Hymer Museum in Bad Waldsee, ging es durch das Allgäu auf den Rundkurs mit famoser letzter Wertungsprüfung, am Zielpunkt der Rallye in Bregenz.

Wp7, 8, 9 und 10 wurden an diesem letzten Tag gefahren und an WP8 fuhr das Team aus dem kleinen Stromer i-MiEV, der Bloggerin Nicole Y. Männl und dem Schreiberling dieser Zeilen auf den 2.ten Platz. Geschlagen nur von der Rallye-Expertin Isolde Holderied. WP8 sollte der einzige Glanzpunkt für Startnummer 511 gewesen sein. Am Ende stand nur ein 19.ter Platz auf der Ergebnisliste.

Pilotin Isolde Holderied und Nicole Männl

In der Gesamtwertung reichte die Teamleistung im von Mitsubishi Motors Deutschland genannten i-MiEV leider nur für einen Platz 16. Und doch, es war ein Erfolg. Denn wir sind angekommen. Ohne Pannen. Keine Defekte. Der i-MiEV hätte die Rallye gewinnen können, wären Pilotin und Beifahrer noch ein paar Tage länger als Team unterwegs gewesen.

So gewann die „1.Bodensee-Elektrik 2012“ das Team von Toyota Deutschland, mit Isolde Holderied am Steuer und Hauke Schrieber (AutoBild) am Gebetsbuch und den Stopp-Uhren. Auf Platz 2 kam der Tesla Roadster Sport mit dem engagiert fahrenden Stefan Voswinkel (AutoBild) und der Beifahrerin Kathrin Schira (Tesla Deutschland) ins Ziel.  Den 3.ten Platz sicherten sich die Audi-Boys im Audi A1 e-Tron, pilotiert von Andreas Metzmeier und Reinhold Felber.

 

Es waren spannende Kilometer durch eine der schönsten Landschaften, mitten im Dreiländer-Eck Deutschland, Österreich und Schweiz – es war vor allem auch ein deutlicher Beweis, was E-Mobilität schon heute kann und für die Teilnehmer dürfte es eine besondere Erfahrung gewesen sein, ohne Motorengeräusche die Umwelt zu erleben und die Strecke zu genießen.

Der Mitsubishi i-MiEV besteht unter den strengen Blicken des TÜV

Auf ein Wiedersehen in 2013!

 

Alle Ergebnisse im Blick: „klick“ 

Große Galerie auf Facebook!

Links aus dem Artikel:
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Bodensee Elektrik | Porsche am Sachsenring

Es sind ein paar wirklich unterhaltsame Tage die ich hier derzeit erleben darf.

Bodensee-Elektrik und Bodensee-Klassik

Gerade erst zu Ende gegangen, bin ich erst seit ein paar Stunden zu Hause und habe bisher weder alle Fotos noch meine persönlichen Eindrücke sortieren und verbloggen können. Eines jedoch ist ganz klar:  Meine Meinung zur AutoBild werde ich überdenken müssen.

Klasse Event um den Namen Gesichter zu geben. v.l. Nicole Männl (Bloggerin), Kerstin Schmitz (Nissan Deutschland), Hauke Schrieber (Autobild)
Klasse Event um den Namen Gesichter zu geben. v.l. Nicole Männl (Bloggerin), Kerstin Schmitz (Nissan Deutschland), Hauke Schrieber (Autobild)

Daher, „Lateinisch für Angeber“:

„mea culpa AutoBild“

Die Auto Bild steht aus vielerlei Gründen bei mir immer ganz oben auf der Liste, wenn ich schlechten „Journalismus“ und fade Auto-Tests zusammen mit meiner Abneigung gegen „Deutschlands großes Opportunisten-Blatt“  vermische und das Ganze dann als „Springer-Kritik“ überall dort anbringe, wo ich es gerade für gut & richtig befinde.

Nun ist in den vergangenen Tagen etwas doofes passiert. Aus  „die AutoBild“ wurde für mich ein „die Menschen hinter AutoBild“ und nun kann ich natürlich zynisch bleiben und sagen: „Dummerweise hat man mir in den 4 Tagen keinen Grund geliefert um mein „Springer-Weltbild“ weiter zu verfestigen und mich bestätigt zu fühlen“, oder ich kann sagen: Hoppla. Hinter dem „weiterhin im Ergebnis seichten Auto-Heftchen“ stehen auch nur Menschen die mit viel Spaß, Engagement und Lust am gleichen Thema arbeiten, wie ich.

Benzin kann man als Lösungsmittel verwenden. Benzingespräche sind Lösungsmittel für verkrampfte Beziehungen auf der Zwischenmenschlichen Ebene. Auch die Autobild Redakteure haben vor allem eines: Spaß am Auto fahren. Und ist es nicht das, was ich gerne als meinen absoluten Motivationsgrund für alle die Blogs und social media Kanäle angebe? Eben.

In diesem Sinne, ganz öffentlich. Wer unfair war, sollte dazu stehen und ich persönlich werde in der Zukunft bei der „allgemeinen AutoBild“ Kritik eher über die Substanz schreiben, als um das „Weltbild Springer“. Und nein. Ich lese deswegen noch lange keine „Bild“ – das ist schlichtweg, nicht meine Zeitung. 😉

Der TÜV prüfte unseren Mitsubishi i-MiEV vor dem Start. Ich meine Vorurteile, nach dem Event.
Der TÜV prüfte unseren Mitsubishi i-MiEV vor dem Start. Ich meine Vorurteile, nach dem Event.

 

Bevor es an die große Blogreihe zum Thema Bodensee-Elektrik und Bodensee-Klassik geht, fahre ich heute Abend zu einer anderen Veranstaltung. Und seit der Anmeldung freue ich mich wie ein kleiner Junge auf diesen Termin:

Porsche 911 und Porsche Panamera am Sachsenring

Eigentlich wollte ich Montag in den frühen Morgenstunden losdüsen – nun habe ich kurzfristig umdisponiert. Heute Abend geht es noch in die Nähe von Oberlungwitz, damit ich morgen ausgeruht bin, wenn es wieder soweit ist, den Zündschlüssel links vom Lenkrad einzustecken und den Herzschlag per Schlüsseldreh zu steigern.

Natürlich wird es auch über die 911 Runden am Sachsenring und die Fahrten im Panamera Beiträge geben. Viel wichtiger ist jetzt jedoch erst noch einmal der Dank an:

Mitsubishi i-MiEV. Am Steuer: Nicole Y. Männl (Bloggerin)
Mitsubishi i-MiEV. Am Steuer: Nicole Y. Männl (Bloggerin)

Mitsubishi Motors Deutschland

Auf deren Einladung und in deren Elektrofahrzeug konnte ich überhaupt erst die Bodensee-Elektrik erleben. Über den i-MiEV an sich hatte ich bereits einen Fahrbericht geschrieben. Der i-MiEV aus den Augen meiner Pilotin Nicole kann auf dem Blog der „AutoDiva“ erlebt werden.

Sonnige Aussichten
Sonnige Aussichten

Wenn ich morgen Spätabends vom Sachsenring zurück komme, dann werden auch die noch offenen Themen der Testfahrzeuge aus der letzten Zeit angesprochen und natürlich die Fotos der Bodensee-Elektrik und auch der Klassik-Fahrzeuge in vernünftige Galerien gepackt.

Die bisher hoch geladenen, aber völlig unbehandelten Fotos findet ihr auf meiner Facebook-Seite! 

Bis die Tage 😉

Was davor geschah:

Bodensee Elektrik – Tag 3 – Zielankunft

Das war es leider schon für uns, die Bodensee-Elektrik 2012, die allererste Bodensee-Elektrik ist rum. Um 15h hatten wir unsere letzte Wertungsprüfung. Es waren geile Stunden und ein wenig Zeit für Gespräche bleibt heute Abend noch.

Für mich war die Bodensee-Elektrik, die zusammen mit der Bodensee-Klassik stattfand, die erste Rallye bei der es um Wertungsprüfungen ging, in denen nicht die Performance zählt, sondern die Präzision.

Nicole, der i-MiEV von Mitsubishi und ich – wir wurden leider erst am Ende des zweiten Tag zu einer Art Team, aber das war vermutlich von Anfang nicht anders zu erwarten. Mitsubishi Motors Deutschland hatte uns die Teilnahme an diesem Event ermöglicht, aber völlig ohne Druck. Es wurde also nicht die Erwartungshaltung aufgebaut, wir müssten besonders gut abschneiden.

Zum Glück 😉

Denn ich glaube, auch wenn die Ergebnisse von Heute noch nicht da sind, das wir doch noch ein Mal weniger erfolgreich waren. Im Gegensatz zu den Wertungsprüfungen gestern, waren wir heute nicht in der Lage (gefühlt!), die Leistungen zu steigern. Schade drum. Nicole und ich, wir ärgern uns zwar ein wenig über die verpassten Chancen, aber – hey – Nicole, der i-MiEV und ich, wir waren zum ersten Mal ein Team und es gab doch eigentlich recht viele Variablen, die einem großen Achtungserfolg entgegenstanden.

Achtungserfolg? Rallye?

Achtungserfolg in so fern, als das wir doch schon mit einer gesunden Portion Ehrgeiz gestartet sind. Da war der erste Abend natürlich völlig frustrierend – das konnte man aus meinem Bericht vermutlich auch leicht heraus lesen. Der Frust war nicht gespielt.

Kurz vor dem einschlafen am Freitagabend, dann der Geistesblitz. Um Nicole die Zeit vorzusagen, die sie einhalten muss, hatten wir uns darauf geeinigt, das ich in den Wertungsprüfungen „abwärts“ zähle. Also 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1-0. Beim durchfahren der Lichtschranke anfangen und auf „0“ durch die jeweilige Ziel-Lichtschranke. Dazu muss man wissen, bei dieser Art Rallye ging es darum, eine Strecke „A“ binnen einer festgelegten Zeit „X“ zu durchfahren. Liest sich leicht, ist aber dann doch etwas komplizierter.

Wir waren jedoch so geil auf dieses Event, dass uns (oder mir?) entgangen ist, wenn der Veranstalter als Zeit z.Bsp.: 18 Sekunden angibt. Dann ist man bei „Null“ schon 19 Sekunden unterwegs. (Ja, nehmen Sie mal die Finger und die Zehen und zählen Sie nach) Oh mann. Wie peinlich ist das denn?

Samstag dann die Zeiten für die WPs berechnet und immer -1 für das „auf Ziel zählen“ beachtet. Sprich aus den o.g. 19 Sekunden wurden 18…0. Und?

Der Samstag war gut P11 von 23 Teilnehmern – damit kann ich leben. Nicole wohl auch. Und der i-MiEV allemal, der war froh mal was anderes zu sehen als Stadtkurse und Parkhäuser. (Der Ausflug auf den 2.500m hohen Berg Säntis in der Schweiz, war für den i-MiEV vermutlich so interessant wie für uns..) 😉

Und heute? Tag 3 – Samstag – Bodensee-Elektrik:

Beflügelt vom gestrigen Tag, ging zusammen mit dem Sonnenschein der ersten 2 Tage auch gleich unsere Konzentration flöten. Zwar haben wir uns nicht wirklich verfahren (50m – pah!) und auch die Reichweite wurde dank des sensiblen Gasfuß von Nicole locker erreicht – aber irgendwie waren unsere Leistungen in den WPs trotz allem nicht besonders prickelnd. Fürchte ich.

Die Ergebnisse kommen heute Abend und ich wäre überrascht, wenn wir unseren Gesamt-Platz von gestern Abend hätten halten können.

Wer sich für die Fotos von den ersten Tag interessiert, findet diese auf der „auto & motorsport“ Facebook Seite von mir. Viele weitere werden in den kommenden Tagen folgen. Und natürlich auch ein „kurzer“ Erlebnis-Bericht als Zusammenfassung!

An die Zuschauer die vor Ort waren: Danke! – Viele interessierte Gespräche geführt, hat Spaß mit Euch gemacht.

Und an „Käpten Blaubär“ der uns an einer Durchfahrtskontrolle den Stempel in die Bordkarte gedruckt hat: Das mit: „Ich will ein Kind von Dir“, war nur ein Spaß – wir können natürlich auch eine Patchwork-Familie gründen. 😉

Also, mehr über die E-Autos, den i-MiEV und Käpten Blaubär bei der Bodensee-Elektrik, dann demnächst hier 😉

Bodensee-Elektrik 2012 – Das Finale

Heute ist es leider schon so weit, die Bodensee-Elektrik und die Bodensee-Klassik starten in den letzten Tag.

Wir, die Elektroautos fahren heute bereits um 8:00h durch den Startbogen, die Kollegen von den Klassikern dürfen heute länger schlafen. Was im übrigen auch „Not tut“, war der gestrige Abend durch die Feier auf diesem Partyboot „MS Sonnenkönigin“ doch eine etwas längere Veranstaltung.

Gestern nicht mehr verbloggt, aber doch sehr wichtig:

Team Mitsubishi i-MiEV Tag 2:

Nach dem der erste Tag einfach beschissen war, haben wir am zweiten Tag doch bereits deutliche Fortschritte machen können. Nach P19 (sic!) vom Prolog-Tag, sind wir gestern auf P11 von 21 gewerteten Fahrzeugen angekommen.  Und richtig mies war nur eine von 4 Wertungprüfungen. „Hätte, wäre, wenn“: Wäre die WP5 so gut gewesen wie WP4, WP6 und WP7, dann wäre gestern P3 als Tages-Ergebnis heraus gekommen.

Neuer Tag, noch mehr Übung – geht es gleich in den Rallye-Tag.

Das Ziel heute: Tages-Etappe unter den Top3 beenden – was im übrigen die einzige Hilfe wäre um im Gesamt-Klassement noch ein wenig nach vorne zu kommen.

Nun gut, we will see 😉 .. und ich werde heute Abend berichten ..

 

Bilder: Facebook-Seite->  auto & motorsport

Bodensee-Elektrik 2012 – Erster Tag – Prolog

Heute zu Ende gegangen: Der erste Tag, meiner ersten E-Auto Rallye und meiner ersten Rallye bei der es auf „Gleichmäßigkeit“ ankommt. Meine Motorsport-Erfahrungen sind doch bislang eher geprägt durch „Hütchen-Fahren“ auf Zeit.

22:59h im Hotel, ernüchtert – noch ein Glas Rotwein verputzt – was bei mir nur ein Ergebnis zulässt: „Sauer.

Dabei hatte der Tag in Bregenz so gut angefangen. 

Wunderbares Wetter, genug Sonne für einen Sonnenbrand und eine Menge, wirklich eine Menge wunderbarer Autos. Wobei ich da nicht nur über die Autos aus unserer „Bodensee-Elektrik“ rede, sondern natürlich auch über die Klassiker der zeitgleich stattfindenten Bodensee-Klassik.

Leider haben beide Rallyes getrennte und räumlich doch einigermaßen entfernte Parc-Fermé bekommen – so bleiben die Teilnehmer der verschiedenen Rallyes doch im großen und Ganzen unter sich.

Nun, meine erste Rallye für E-Autos fahre ich auf einem von Mitsubishi-Motors gemeldetem i-MiEV und, nein – das Ergebnis des Abends ist nicht die Schuld des Kleinen Elektromobils. Im Gegenteil. Unser i-MiEV war trotz der bescheidenen Gesamtkapazität, im Vergleich zu den anderen Teilnehmern, mit einer doch ordentlichen Restreichweite im Ziel zu finden.

Noch bevor ich zusammen mit meiner Fahrerin Nicole Männl den Aushang gesehen habe, hätte ich gewettet, wir sind komfortabel in den Top10 (23 Starter). Doch Pustekuchen. Platz 19.

Autsch.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt 🙁

Nun gut, Nicole und ich, wir sind das erste Mal eine Fahrerpaarung und Nicole kannte den i-MiEV noch nicht. Richtig heftig ist es jedoch, bedenkt man, die Gewinner eines Autobild Preisrätsels sind noch vor uns nach diesem Prolog. #wtf? Heftig ist es deswegen, weil die 2 (sind ganz Nette..) noch nie ein E-Auto gefahren sind UND noch nie eine Rallye.

Ja da -zensiert-. Es ist ja nicht so, dass ich keine Motorsport-Erfahrung habe und Nicole ist schon 2 oder 3 E-Auto-Rallyes gefahren. Mensch, ich sag Euch – das ist echt frustrierend.

"Da hatte ich noch gut lachen, da kannte ich das Ergebnis noch nicht!"

Nun gut, morgen geht es weiter … 3 weitere Wertungsprüfungen, es bleibt die Chance alles besser zu machen, wir bleiben dran – und wir versuchen unser Bestes! Drückt uns die Daumen!

Links:

Das heutige Prolog-Tagesziel war das Dornier-Museum in Friedrichshafen, eine nette Location.