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15 Jahre Toyota Yaris

Erst vor kurzem war es soweit: Das dreimillionste Fahrzeug ist in Frankreich – genauer gesagt in Valenciennes – vom Band gelaufen. Der Toyota Yaris ist also auch in der dritten Generation ein echter Erfolg, durchlebt aber aktuell einen Wandel. So ist mittlerweile jeder dritte neue Yaris ein Hybrid. Ergebnis des ökologischen Fortschritts: Die Verbräuche und Emissionen haben sich fast halbiert. Einen großen Anteil hat daran natürlich auch die Produktion, die einen nachhaltigeren Umgang mit Wasser, Abfall und Energie betreibt.

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Generation 1 des japanischen Kleinwagens

Über die Jahre hat sich das grüne Gewissen verändert  – auch beim Toyota Yaris. Er wurde also immer grüner und halbierte so seine Bilanz, was den Verbrauch und die CO2-Emissionen anbelangt. Spannend aber ist, dass das Gewicht und die Leistung über die Jahre wuchsen. Ein Tribut an die Sicherheit und den Komfort. Einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Sinken der Ausstöße und Verbräuche trägt der Toyota Yaris Hybrid, der 2012 eingeführt wurde. Sein Vorteil gegenüber Hybrid-Fahrzeugen, die den meisten sofort ins Gedächtnis springen, wenn man an das Konzept denkt: Der Kleinwagen sieht nicht seltsam aus. Nein, der Toyota Yaris bleibt auch also Hybrid ein gewöhnlicher Kleinwagen.

Auf das grüne Potential abgestimmt zeigt sich – sinnvollerweise – auch die Produktion des japanischen Kleinwagens. Dank niedriger Bauweise wirkt das Gebäude in seiner Umgebung nicht fremd, sondern angepasst, während die Lagerplätze platzsparend angelegt wurden. Beste Ergebnisse zeigen sich beim Wirtschaften mit Wasser, Abfall und Energie: Aktuell verbraucht die Produktion 90 Prozent weniger Wasser, also noch im Jahre 2002. Recycling ist hier das Stichwort: Wasser aus öffentlichen Leitungen wird nicht verwendet, sondern nur Regen- oder wiederaufbereitetes Wasser. Zudem kommen klar reduzierte Energieaufwendungen durch eine gute Wärmedämmung und energiesparende Beleuchtung zustande.

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Der dreimillionste Toyota Yaris – ein Grund zum Feiern

Bleibt nur zu hoffen, dass weitere Hersteller auf diesen Zug aufspringen und ebenfalls an die Nachhaltigkeit bei der Produktion von Fahrzeugen denken. Nur so kann man heutzutage hohe Stückzahlen verkaufen. Der dreimillionste Toyota Yaris etwa, der an eine Französin ging, ist das beste Beispiel für den Erfolg mit dem grünen Daumen.

Fiat 500 Riva – eine Bootsfahrt, „die ist lustig…

…eine Bootsfahrt, die ist schön!“ Aber was hat das mit dem Fiat 500 zu tun? Ziemlich viel sogar, da die Italiener mit Riva kooperieren. Nicht bekannt? Das sind die hübschen langen Holzboote mit viel Leistung, die von denjenigen pilotiert werden, die in Venedig, an der Cote d´Azur oder Marbella etwas auf sich halten. Dieses Flair wird nun auf den kleinen Frauenschwarm übertragen und steht ihm – zugegebenermaßen – bestens! Read more

Citroen C3 – Adieu Tristesse

Der Citroen C3 war bislang zwar kein Ladenhüter, besonders häufig hat man den französischen Kleinwagen hierzulande aber auch nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht lag das an seinem wenig prägnanten Design. Davon hat der neue C3 allerdings genug zu bieten, lehnt er sich doch stark an den C4 Cactus an. Read more

Jetzt schlägt´s Sieben – Der Mini Seven

Das erste Design-Modell der aktuellen Mini Generation zeigt sich in Gestalt des Mini Seven. Der kultige Kleinwagen ist als Drei- und Fünftürer erhältlich, wobei letzterer satte 72 mm länger ist und damit das klassische Konzept hinter sich lässt. Als Seven soll der Mini aber den Premium-Charakter widerspiegeln, der ihm ohnehin schon durch seine BMW-Wurzeln in die Wiege gelegt wurde. Hinzu gesellen sich ein individueller Stil, exklusive Design-Elemente innen wie außen und eine ordentliche Ausstattung. Read more

Ford Fiesta – Der Kleinwagen wird 40

Happy Birthday, Fiesta! Heute am 11. Mai 2016 darfst Du einen runden Geburtstag feiern – Deinen 40. Zu diesem Jubiläum wollen wir einen Blick auf die Erfolgsgeschichte des Kleinwagen werfen, der fast rund um die Welt verkauft wird. Insgesamt konnte Ford 16,7 Millionen Exemplare des Fiesta bauen – mit Erfolg. So konnte der kleine Flitzer viele Preise abräumen, wie etwa die Wahl zum „Car of the Year“ oder verschiedene Male das „Goldene Lenkrad“ ergattern. Read more

Skoda Fabia – Mit exklusivem Extra

Der tschechische Autohersteller Skoda macht den Fabia attraktiver. Der Kleinwagen ist nun mit adaptivem Tempomat und Rückfahrkamera bestellbar. Zudem wird die Einstiegsversion Active aufgewertet: So kann man in der günstigsten Version die Klimaanlage nicht mehr nur im Paket, sondern auch einzeln ordern, darüber hinaus ist hier nun auch das Musiksystem Swing erhältlich.

Die Adaptive Cruise Control (ACC) kommt nach den größeren Baureihen Octavia und Superb nun auch für den Kleinwagen zum Einsatz. Der adaptive Tempomat hält das Auto bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit bis zu 160 km/h automatisch auf Abstand zum Vordermann. Das Extra kann man für Modellvarianten mit mindestens 66 kW/90 PS ab dem Ausstattungsniveau Ambition hinzubuchen.

Mehr Sicherheit beim Einparken bietet die optionale Rückfahrkamera in der Heckklappe. Mit Einlegen des Rückwärtsgangs zeigt das Display des Infotainmentsystems deren Bilder an. Zusätzlich werden statische Fahrspuren – sogenannte Führungslinien – eingeblendet.

Mini John Cooper Works Cabrio – Maximales Kart-Feeling

Die traditionell kraftvolle Krönung der Mini-Baureihen bekommt stets den Zusatz John Cooper Works. Das verspricht viel Power auf der Vorderachse, im Falle des neuen Mini John Cooper Works Cabrios sind es 170 kW/231 PS, die aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder mit Turbolader gewonnen werden. Diese Leistungswerte sind übrigens identisch zum Mini mit festem Dach, der vor einem Jahr auf unsere Straßen gelassen wurde. Ab sofort steht das flotte Open-Air-Vergnügen beim Mini-Händler, zu Preisen ab 33.500 Euro.

Für diese Basissumme bekommt man den kurz „JCW“ genannten Viersitzer mit einem knackigen Handschaltgetriebe. Tadellos und hakelfrei schaltet man durch die sechs Vorwärtsgänge, nur die Schaltwege dürften durchaus etwas sportlicher, also kürzer sein. Wer lieber schalten lässt, zahlt 1.850 Euro Aufpreis für das Sport-Automatikgetriebe namens Steptronic. Neben der angenehmen Bequemlichkeit, vor allem im Stadtverkehr, hat die Automatik den Vorteil, dass die Standard-Beschleunigung von null auf 100 km/h eine Zehntelsekunde schneller realisierbar ist: in 6,5 Sekunden, statt in optimiert handgeschalteten 6,6 Sekunden. Zusätzlich zur Beschleunigung ist auch der werksseitig angegebene Verbrauch geringer. Die Automatikversion kommt durchschnittlich mit 5,9 Litern auf 100 Kilometer aus, mit Handschaltung sind es 6,5 Liter auf die gleiche Distanz. Der Nachteil der Schaltfaulheit: Die Höchstgeschwindigkeit endet bereits zwei Stundenkilometer früher, bei 240 km/h, statt bei 242 km/h. Wobei zum Verbrauch gleich anzumerken ist, dass der beachtliche Fahrspaß beim nächsten Tankstopp teuer bezahlt werden muss. Wer es darauf anlegt, kann die NEFZ-Werksangabe locker verdoppeln. Bei unseren ausführlichen Testfahrten durch die kurvige Toskana kamen wir im Schnitt mit 9,7 Litern aus und hatten trotzdem noch ein breites Grinsen im Gesicht.

In der zweiten Sitzreihe ist einigermaßen Platz, nur bei längeren Fahrten sollten die Hinterbänkler nicht allzu groß gewachsen sein
In der zweiten Sitzreihe ist einigermaßen Platz, nur bei längeren Fahrten sollten die Hinterbänkler nicht allzu groß gewachsen sein

Optisch kommt der nicht einmal vier Meter lange Kleinwagen in einer Mischung aus retro und aggressiv daher. Fünf große Lufteinlässe in der Frontschürze und das riesige unrunde Maul unterhalb der Motorhaube wirken gierig, wollen zeigen, dass das ganz sicher kein untermotorisierter Mädchen-Mini ist. Der Innenraum ist markentypisch sportlich, lifestylig und teils auch echt edel. Das Lederlenkrad liegt bestens in der Hand und die sportiven Ledersitze halten Fahrer und Beifahrer auch bei scharfer Kurvenfahrt auf den vier Buchstaben. In der zweiten Sitzreihe ist einigermaßen Platz, nur bei längeren Fahrten sollten die Hinterbänkler nicht allzu groß gewachsen sein. Platz für kleinere Koffer und Taschen ist im Gepäckraum, der immer 160 Liter fasst. Bei geschlossenem Verdeck wächst das Volumen auf 215 Liter.

Schön sportlich sehen die Kunststoff-Dekore mit Zielflaggen-Muster im Armaturenbrett und an den Türen aus. Wer die tellergroße Zentraleinheit mag, freut sich über das langgezogene Farbdisplay. Der Clou: Beim Wechsel des Fahrmodus verändert das gezeichnete Mini-Modell sein Aussehen. Im Green-Mode bekommt der Mini grüne Pfeile, die auf Sparsamkeit hinweisen und der Schriftzug „Verbrauchsoptimierter Fahrspaß“ erscheint. Im Mid-Mode bleibt der Mini grau in grau und „Typischer Mini Fahrspaß erscheint. Der beim JCW stets zu empfehlende Sport-Mode zaubert dem Mini rot-weiße Rallyestreifen auf die Motorhaube, eine Rakete und ein Rennkart erscheinen.

Das Öffnen und Schließen des Dachs klappt übrigens bis zu 30 km/h
Das Öffnen und Schließen des Dachs klappt übrigens bis zu 30 km/h

Wie auch immer, wir fahren zügig im Sport-Mode und erfreuen uns nach dem Öffnen des Cabrioverdecks in 18 Sekunden über den Frischluft-Fahrspaß. Das Öffnen und Schließen des Dachs klappt übrigens bis zu 30 km/h. Praktisch ist die Schiebedachfunktion des Soft-Tops, die bei jeder Geschwindigkeit das Verdeck stufenlos um bis zu 40 Zentimeter öffnen kann. Wer es britisch-verspielt mag, bestellt für 600 Extra-Euro den im Dach eingewebten Union-Jack, die britische Flagge, in titangrau. Beim Herunterschalten gibt es Race-Feeling durch automatisiertes Zwischengas und beim Schubbetrieb nach so ungefähr 3.000 bis 5.000 Umdrehungen sprotzt es herrlich motorsportlich aus den beiden mittelzentrierten Auspuffendrohren. Vor allem im Tunnel kommt dabei ein glückbringendes Gänsehautgefühl auf, wie es ein normaler Mini und schon gar keiner mit Dieselmotor leisten könnte. Für sichere Bremsmanöver sorgt die serienmäßige Brembo Sportbremsanlage, die hinter den 17 Zoll großen John Cooper Works Leichtmetallrädern Track Spoke in silber verbaut ist.

Als Fazit lässt sich ganz klar sagen, dass nach dem John-Cooper-Works-Coupé, auch das JCW-Cabrio ohne Bedenken von Männern gefahren werden kann. Bei den anderen Mini-Modellen kann man das nicht unbedingt behaupten.

(Wolfgang Wieland/SP-X)

Toyota Aygo – das schwarz-gelbe Insekt

Der Toyota Aygo bereichert bereits in der zweiten Generation unsere Straßen und wird nun als Sondermodell aufgelegt. Dabei wirkt der Japaner eigenständiger als seine Plattformbrüder, der Citroen C1 oder der Peugeot 106 – gerade in der aktuellen, zweiten Generation. Das Sondermodell unterstreicht dies besonders mit seiner Lackierung in Lemonfresh-Gelb und seinem auffälligen Äußeren. Speziell mit dem X an der Front und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten will der japanische Kleinwagen ein echter Eye-Catcher sein. Read more

DS3 Performance BRM – Goldstück mit Seltenheitswert

Gemeinsam mit dem Uhrenhersteller BRM legt DS ein streng limitiertes Sondermodell seines Kleinwagens DS3 auf. Die „Performance BRM“-Edition fällt durch goldfarbene Karosserie und schwarzes Dach auf und wird vom stärksten Motor im Angebot, einem 153 kW/208 PS starken Turbobenziner angetrieben.

Zum Lieferumfang zählt eine Uhr
Zum Lieferumfang zählt eine Uhr

Zum Lieferumfang zählt darüber hinaus eine BRM-Uhr. Weltweit sollen 39 Exemplare auf den Markt kommen, für Deutschland ist eins vorgesehen. Der Preis beträgt 33.890 Euro. Zum Vergleich: Das Standardmodell mit gleicher Motorisierung gibt es für 27.280 Euro.

Audi: 35 Erdumrundungen für die E-Mobilität

Autofahren für die Umwelt? Und dann auch noch so viele Kilometer? Wenn man dabei rein elektrisch unterwegs ist, stellt das nur wenig Probleme für die Umwelt dar. So haben verschiedene Tester in 80 Audi A1 e-tron-Prototypen und 40 Audi A3 e-tron im Zuge des Förderprogramms „Schaufenster Elektromobilität“ rund 1,4 Millionen Testkilometer zurückgelegt. Die Kleinwagen schafften dabei 550.000 Kilometer, während die Kompaktmodelle sogar 805.000 Kilometer hinter sich brachten. Unter dem Strich steht die positive Meinung der Tester über die Elektromobilität. Read more

Hyundai i20 Active – Ein bisschen SUV darf sein

Als dritte Modellvariante seines Kleinwagens i20 bringt Hyundai nach dem Fünf- und Dreitürer den SUV-ähnlichen i20 Active. Der kleine Crossover ist seit Mitte April erhältlich und will durch seine markante Optik und seine leicht erhöhte Sitzposition überzeugen. In Verbindung mit dem neuen, 74 kW/100 PS starken Dreizylinder-Turbo kostet das SUVchen ab 17.100 Euro.

Einen Hauch von Abenteuer verströmt der i20 Active: Dachreling, optischer Unterfahrschutz, Kunststoffplanken am Kotflügel und an den Seiten und eine leicht modifizierte Front- und Heckgestaltung im Vergleich zum Fünftürer lassen den Neuen etwas robuster wirken. Doch wie bei den meisten auf SUV getrimmten Kleinwagen ist auch der Hyundai nur schöner Schein. Einen Allradantrieb gibt es nicht, Ausfahrten auf unbefestigten Wegen sind nicht zu empfehlen. Immerhin wurde hier die Bodenfreiheit von 17 auf 19 Zentimeter erhöht. Die beiden zusätzlichen Zentimeter sorgen für eine erhöhte Fahrersitzposition, mit ein Grund, warum diese Pseudo-SUV auch in Bonsai-Form so beliebt sind.

100 oder 120 PS: Der Active mutiert nicht zum Sportwagen
100 oder 120 PS: Der Active mutiert nicht zum Sportwagen

Für den Vortrieb offeriert Hyundai für den Active nur drei Motoren: den neuen 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbo in zwei Leistungsstufen sowie den bekannten 66 kW/90 starken Diesel. Der im Hyundai eigenen R & D-Zentrum in Rüsselsheim entwickelte Dreizylinder leistet 74 kW/100 PS oder 88 kW/120 PS. In der stärkeren Version ist es an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt, die 100 PS-Variante begnügt sich mit fünf Vorwärtsgängen. Das Triebwerk ersetzt den bisherigen 100 PS-Sauger und kommt in allen i20-Modellen zum Einsatz. Bislang ist es aber nur mit Handschaltern verfügbar. Eine Sechsgang-Automatik soll mit dem Facelift des i20 erhältlich sein. Außerdem wird es in den neuen Kompaktwagen i30, der 2017 debütiert, Einzug halten.

Für den Vortrieb offeriert Hyundai für den Active nur drei Motoren
Für den Vortrieb offeriert Hyundai für den Active nur drei Motoren

Der kleine Turbo mobilisiert deutlich mehr Drehmoment als der abgelöste 1,4-Liter-Sauger. Statt 134 Nm sorgen nun bei beiden Aggregatsstufen 172 Nm für vergleichsweise gute Durchzugskraft. Gleichzeitig gehen die Verbrauchswerte um zirka 20 Prozent runter.

100 oder 120 PS: Der Active mutiert nicht zum Sportwagen. Wie auch der von der Kundschaft favorisierte Fünftürer – rund 85 Prozent der Bestellungen fallen auf ihn – ist er kleinwagentypisch kommod abgestimmt. Wer es etwas flotter mag, ist aber mit dem stärkeren Aggregat besser bedient. Der Standardspurt gelingt etwas schneller (10,4 statt 10.9 Sekunden) und auf der Autobahn sind 183 statt 176 km/h möglich. Dafür muss man einen etwas höheren Verbrauch in Kauf nehmen. Hyundai gibt 5,1 Liter im Mittel an, das sind 0,3 Liter mehr als bei den vergleichbar ausgestatteten 100 PS-Versionen. Bei ersten, flott gefahrenen Testrunden zeigte der Bordcomputer 6,3 Liter an. Ein Wert, der für 120 PS in Ordnung geht. Dazu gab sich der Motor laufruhig und ausgesprochen leise. Das typische Dreizylinder-Surren ließ sich kaum vernehmen.

Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 326 und 1.042 Litern
Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 326 und 1.042 Litern

Hinsichtlich seiner Innenraumökonomie kann der Active ebenfalls punkten. Wie der Fünftürer zeigt sich der Crossover von seiner üppigen Seite. Das Platzangebot ist nicht nur auf den vorderen Sitzen großzügig, auch im Fond geht es luftig zu – zumindest dann, wenn auf der Rückbank nur zwei Personen Platz nehmen. Das Kofferraumvolumen variiert zwischen 326 und 1.042 Litern. Beim Umlegen der Rückbanklehne entsteht ein ziemlich ebener Ladeboden.

Das Platzangebot ist nicht nur auf den vorderen Sitzen großzügig, auch im Fond geht es luftig zu
Das Platzangebot ist nicht nur auf den vorderen Sitzen großzügig, auch im Fond geht es luftig zu

Schon in der Basisversion „Classic“ gibt sich der Active nicht knauserig. Im Grundpreis für 17.100 Euro sind unter anderem Klimaanlage, RDS-Radio, elektrische Fensterheber vorn, Bordcomputer und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung enthalten. Da aber beim i20 und damit auch beim Active der Käufertrend zu den höheren Ausstattungslinien geht, dürften sich die meisten Kunden für die Niveaus Trend und Syle entscheiden. Sitz- und Lenkradheizung, Audioanlage mit Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Geschwindigkeitsregelanlage, Spurhaltewarner, LED-Tagfahrlicht und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen sind bei Trend Standard. Die höchste Ausstattungsstufe ist nur mit dem 120 PS-Benziner (ab 21.750 Euro) oder dem Diesel (ab 22.400 Euro) kombinierbar. Sie wartet unter anderem mit elektrisch anklappbaren Außenspiegeln, Licht- und Regensensor, vorderen Einparkhilfen und Klimaautomatik auf. Für den „großen“ Aufritt sorgen 17-Zöller, LED-Rückleuchten, ein mit Chrom umrandeter Kühlergrill und ab der B-Säule dunkel getönte Scheiben. Die Fünf-Jahres-Garantie ist ab Werk immer dabei. (Elfriede Munsch/SP-X)

Erster Test: Der Mitsubishi Space Star 2016

Kein Blödsinn

Wer sich den „neuen“ Space Star anschaut, der erkennt viel vom „alten“ Space Star. Hier steht kein neues Auto vor einem, sondern weiterhin der pragmatische Kleinwagen, an den man sich bereits gewöhnt hat. Und das ist gut so. Denn was der Space Star kann, ist eine verlorene Tugend: Er konzentriert sich auf das wesentliche. Mit einer Ausnahme! 

Testfahrt 05 Mitsubishi Space Star 2016

Mitsubishi Space Star (2016) im Fahrbericht

Am kommenden Samstag, den 9. April, feiert man bei den Mitsubishi-Händlern in Deutschland den Marktstart für den neuen Space Star. Wobei neu übertrieben ist. Es ist ein solides Facelift mit ein paar schönen neuen Details in der Optik und ein paar sinnvollen Details bei der Ausstattung.

Frisches Design, verbessertes Fahrwerk, aufgewerteter Innenraum

Basis, Plus und Top sind die Ausstattungslinien des neuen Space Star. Mitsubishi macht es den Käufern leicht, sich in den Optionen und Möglichkeiten zurecht zu finden. Neben den Ausstattungslinien sind es zwei Motoren und ein Automatikgetriebe, das man auswählen kann. Wer sich nicht für die stufenlose Automatik entscheidet, die es im übrigen nur in der „Top-Ausstattung“ gibt, der kann zwischen 71 und 80 PS wählen. Beiden Motoren gemein: Es sind Dreizylinder. 999 ccm für den 71 PS-Motor und 1.193 ccm für den 80 PS-Motor.

Testfahrt 06 Mitsubishi Space Star 2016

So fährt sich der 71 PS Space Star in der Plus-Ausstattung

Eine sinnvolle Konzentration auf das wesentliche macht den Space Star aus. Ein Auto, mit dem man zu einem fairen Kurs von A nach B kommt. Zuverlässig. Ohne sich mit unnötigem Ballast zu behängen. Das macht den Space Star aus. Auf seinen nicht einmal 3.80 Metern finden dennoch fünf Türen Platz. Immer. Einen Dreitürer wird man nicht anbieten. Auch die Stufenheck-Variante nicht. Ästheten atmen auf. Pragmatiker wären vermutlich von diesem – bei uns weitgehend unbekannten Vertreter – begeistert.

Der kleine Rabauke unter der Motorhaube zieht wacker und tapfer durch das Drehzahlband. Von seiner Dreizylindrigkeit kann er nicht ablenken. Das Klangbild bleibt immer prägnant und deutlich „unrund“. Aber nach ein paar Kilometern fragt man sich: Was braucht man eigentlich noch? Bereits der 1-Liter Benziner reicht aus. Die Plus-Ausstattung mit den wichtigsten Safety-Features wie ABS, ESP und 6 Airbags wird von einem Berganfahr-Assistenten und dem Bremsassistenten unterstützt. Dass der Motor zudem über eine Start-Stopp Automatik verfügt, die Insassen elektrische Fensterheber in Reihe eins haben und das in Serie verbaute Audiossystem mit MP3s umgehen kann und einen USB-Port hat, vervollständigt den Eindruck vom „sinnvollen, erwachsenen, aber günstigen Auto“. Mehr muss es ja eigentlich gar nicht sein.

Die Platzverhältnisse in Reihe eins sind überzeugend. Mit seinen 1.66 Metern ist der Space Star breit genug, damit man als Fahrer nicht das Gefühl hat, der Beifahrer würde einem auf den Schoss rutschen wollen. Auf der anderen Seite wirkt der Space Star in der Stadt handlich und auf Autobahn-Baustellen ist er schmal genug, damit man keine Platzangst bekommt.

Wer den 1-Liter Motor und das 5-Ganggetriebe ordentlich arbeiten lässt, der schafft es in 13.6 Sekunden auf Tempo 100. Und bei 172 km/h ist Ende Gelände. Aber das ist nur halb so wichtig. Wie der Wendekreis. Mit 9.20 Metern wird der „Space Star“ zum „Wendekreis-Star“ in der Stadt.

Testfahrt 02 Mitsubishi Space Star 2016

80 PS und die Top-Ausstattung

Es geht nichts über ein wenig mehr an Leistung. Der 80 PS Motor ist vor allem deswegen die attraktivere Wahl, weil sein Hubraum-Plus zu einem Plus an Drehmoment führt und das auch noch früher anliegt. Mit 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen ist der 1.2 Liter deutlich agiler als das Basistriebwerk mit seinen 88 Nm bei 5.000 Umdrehungen.

Die Motoren sind dennoch „alte Bekannte“. Man kennt die Triebwerke. Der Fortschritt steckt in einer Überarbeitung des Fahrwerks. So spricht Mitsubishi von einem modifizierten Fahrwerk. Mehr Fahrspaß und Handlichkeit versprechen uns die „Drei Diamanten“ für den neuen Space Star. Handlich ist er auf jeden Fall. Das haben wir selbst erfahren.

Für einen Kleinwagen ist der Space Star erstaunlich souverän im Handling.

Apple CarPlay im neuen Mitsubishi Space Star Im neuen Mitsubishi Space Star bietet der Hersteller aus Japan nun auch ein Multimedia-System mit Apple Car Play und Android-Anschluss an. Damit gewinnt der Kleine mit den drei Diamanten im Kühlergrill an Unterhaltungswert.

Posted by MEIN AUTO BLOG on Dienstag, 5. April 2016

Apple und Android an Bord

Fünf Erwachsene passen in den Space Star und dann bleibt immer noch Platz für zwei, die heute ganz besonders wichtig sind: Apple CarPlay und ANDROID Auto. Die beiden Schnittstellen für die Integration des eigenen Smartphones in das Auto. Ohne geht es heute einfach nicht mehr. Mitsubishi hat das eingesehen und bietet ein neues Multimediasystem mit gelungener Integration der beiden Smartphone-Welten an.

Testfahrt 07 Mitsubishi Space Star 2016

Fazit: Kein Platz für Blödsinn

Starke Argumente zum Start

Eigentlich kostet der Einsteiger Space Star 9.990 €. Zum Marktstart im April will uns Mitsubishi aber etwas besonders Gutes tun und zahlt 2.000 € aus der eigenen Tasche. Damit wird der Basis Space Star zum unschlagbaren Neuwagen-Angebot. Die von uns empfohlene Variante nennt sich jedoch „Intro Edition+“ und kostet mit dem 80 PS Benziner und dem manuellen Getriebe 11.990 €.

Dann ist auch das neue Multimedia-System mit Apple CarPlay und Android Auto mit an Bord.

Der Fahrzeugschein für den Mitsubishi Space Star 1.2 (2016)

Verkaufsstart:  April 2016
Basispreis:  Ab 9.990 € (2.000 € Bonus zum Marktstart)
Motorleistung:  71 PS 1.0 Liter, 3-Zylinder / 80 PS 1.2 Liter 3-Zylinder
Antrieb und Getriebe:  5-Gang manuell, oder CVT-Automatik
Beschleunigung:   13.6 / 11.7 Sekunden für 0-100 km/h
Verbrauch – kombiniert:  4.0 – 4.3 L/100km
Höchstgeschwindigkeit:  172 / 180 km/h
Länge, Breite, Höhe, Radstand  3.795, 1.665, 1.505, 2.450 mm

 

Update: Mitsubishi Space Star – Facelift für den Einstiegsjapaner

Ein geschärftes Design, ein aufgewertetes Interieur und optimierte Fahreigenschaften – fertig sind die Zutaten für das Facelift des Mitsubishi Space Star für das Modelljahr 2016. Der Kleinstwagen wurde für seine zweite Lebenshälfte kräftig umgekrempelt und zeigt sich so von seiner besten Seite. Sogar Bi-Xenon-Scheinwerfer gibt es für den kleinen Japaner. Was der Einstiegs-Mitsubishi sonst noch kann, zeigen die folgenden Zeilen.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (5)Das Design ist der Vor-Facelift-Variante recht treu geblieben, wirkt nun aber edler und nobler. Dazu tragen die neuen Stoßfänger mit den vergrößerten Lufteinlässen an der Front ebenso bei wie Chromleisten und die optionalen Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Standlicht. Für einen dynamischeren Auftritt sorgt die stärker konturierte Motorhaube in Verbindung mit dem aerodynamischen Heckspoiler. Hinzu gesellen sich LED-Rückleuchten und Alufelgen in neuem Design.

Auch innen wirkt der Japaner nun deutlich wertiger. So kann man den Kleinstwagen jetzt mit einem neuen Lederlenkrad mit Chrom- oder Klavierlack-Applikationen bekommen, hinter dem sich die neuen Instrumente verbergen. Sie wirken nun sehr edel und steigern das Ambiente zusätzlich. Hinzu gesellen sich neue, hochauflösende Displays, die mit einer verbesserten Ablesbarkeit gefallen sollen sowie Sitzbezüge mit einer höheren Qualität.

Mitsubishi-Spacestar-Facelift-2016-Mein-Auto-Blog.de (6)

Unter der kurzen Motorhaube des neuen Mitsubishi Space Star werkeln zwei kleine Aggregate. Die 1.0 Liter-Maschine generiert 71 PS, während der größere 1.2 Liter-Motor 80 PS bereitstellt. Kombiniert werden beide mit einer Fünfgang-Handschaltung. Optional kann man für den größeren Antrieb ein stufenloses CVT-Getriebe bekommen, das zur Komfortsteigerung beitragen soll. All das spricht nicht gerade dafür, dass der Japaner eine Ausgeburt an Sportlichkeit ist, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, schließlich muss nicht jedes Auto ein vermeintlicher Sportler sein, wie es heute modern ist. So geizt der Space Star etwa bei den Verbräuchen, die  zwischen 4,0 und 4,3 Litern im Drittelmix liegen. Damit liegt der CO2-Ausstoß unter 100 g/km – alle Achtung. Damit aber doch etwas Fahrspaß aufkommt, wurde das Fahrwerk modifiziert. Es soll nun mehr Fahrspaß und Handlichkeit bei gleichzeitig verbessertem Federungskomfort bieten.

Ausstattungsseitig hat sich auch etwas getan: grundsätzlich aufgegliedert in drei Linien – Basis, Plus und Top – kommen zum Start noch die Einführungsmodelle Intro Edition und Intro Edition + hinzu. Bei letzterer ist das Infotainment-System „Smart Link Navigation” immer mit dabei und ermöglicht die Smartphone Integration entweder per Android Auto oder Apple CarPlay. Zudem wartet es mit einer Sprachsteuerung, einer SD-Kartenavigation von TomTom, einer Bluetooth Freisprecheinrichtung sowie einem Audiosystem mit Bluetooth Musikstreaming und einem USB-Anschluss auf. Wem das noch nicht genügt, der kann sich zudem über das digitale Radio freuen, das zusammen mit den anderen Funktionen über den 6,5 Zoll Touchscreen gesteuert wird.

Ein großes Thema, speziell bei Kleinstwagen, ist die Sicherheit – immerhin verfügen diese in der Regel nur über eine geringe Knautschzone. Deshalb fährt der Space Star mit der patentierten Karosserie-Sicherheitsstruktur RISE vor. Weitere, serienmäßige Bestandteile sind sechs Airbags, ABS inklusive eines Bremsassistenten, ein Reifendruck-Kontrollsystem, ESP sowie eine Traktionskontrolle. Außerdem kann man sich stets auf den kleinen Japaner verlassen: Bereits im Basispreis von 9.990 Euro ist eine Fünfjahres-Neuwagengarantie inklusive einer kostenlosen Mobilitätsgarantie inbegriffen. In der Topversion für 16.490 natürlich auch.

 

Update: Aktuell bietet Mitsubishi den neuen Space Star zum gleichen Preis wie den Vorgänger an! Los geht es damit bei 7.990 €.

Altes Konzept, neues Fahrerlebnis – Opel Easytronic 3.0

Wir kennen es vom Smart, von alten Mercedes-Benz Sprintern und natürlich auch aus vergangenen Opel-Modellen: automatisierte Getriebe. Sie verursachen lange Schaltpausen, Ruckler bei Gangwechseln und bedingen ein Kopfnicken beim Anfahren. Doch das soll nun Geschichte sein – zumindest bei Opel, wie die Rüsselsheimer versprechen. Das automatisierte 5-Gang-Getriebe soll vieles besser machen und den Komfort einer Automatik mit dem geringen Durst einer Handschalt-Box bieten. Read more

News: Peugeot 108 – Neues Make-Up für den kleinen Löwen

Der Peugeot 108 ist bislang zumeist als eines bekannt – als Kleinstwagen. Peugeot bezeichnet ihn lieber als superkompakten Stadtflitzer, aber das macht im Endeffekt keinen Unterschied. Der Löwe, der sich die Plattform und dementsprechend das Konzept mit dem Toyota Aygo und Citroen C1 teilt, wird nun aufgefrischt und bekommt neue Ausstattungen. So soll das Modell auch weiterhin attraktiv bleiben, was die stabilen Gebrauchtwagenpreise belegen. Wir haben uns genauer angesehen, was der kleine Franzose für seine weitere Laufbahn mitbringt. Read more

News: Ford Fiesta ST200 – Das Beste kommt zum Schluss

Ford krönt seine Fiesta-Baureihe mit dem neuen Sportmodell ST200. Die nochmals getunte Weiterentwicklung des Fiesta ST wird vom bekannten 1,6-Liter-Turbobenziner angetrieben. Mit 147 kW/200 PS ist er aber 18 PS stärker als zuvor, das Drehmoment wächst um 50 auf 290 Nm. So gerüstet sprintet der ST200 in 6,7 Sekunden auf Tempo 100, maximal sind 230 km/h möglich. Einen Preis für den ab Juni produzierten Kleinwagen-Sportler ist noch nicht bekannt; den aktuellen ST gibt es für 20.440 Euro.

Wie der Name schon andeutet, kommt der ST200 auf 200 PS
Wie der Name schon andeutet, kommt der ST200 auf 200 PS

Der ST200 läutet den Abgesang der aktuellen Fiesta-Generation ein. Der Kleinwagen wird bereits seit 2008 angeboten, war 2012 zuletzt geliftet worden. 2017 wird nun die nächste Generation erwartet.

Auf den Markt kommt der ST200 im Sommer
Auf den Markt kommt der ST200 im Sommer

News: Suzuki Baleno – Eine Entscheidung der Vernunft

Bis zur Viermeter-Marke fehlt noch ein halber Zentimeter, vor uns steht also ein Kleinwagen. Dafür sieht der neue Suzuki Baleno ganz schön erwachsen aus. Eine kleine Sitzprobe im Fond der Schrägheck-Limousine sowie ein Blick in den Kofferraum (355 Liter) bestätigen dies, Praxistauglichkeit und Komfort standen offensichtlich ganz oben im Lastenheft.

Eine kleine Sitzprobe im Fond der Schrägheck-Limousine bestätigt, dass Praxistauglichkeit und Komfort offensichtlich ganz oben im Lastenheft standen.
Eine kleine Sitzprobe im Fond der Schrägheck-Limousine bestätigt, dass Praxistauglichkeit und Komfort offensichtlich ganz oben im Lastenheft standen.

Mit einem Radstand von 2,52 Metern rangiert der Japaner im oberen Segment-Bereich und lässt so schnell niemanden mit den Knien an die vorderen Lehnen stoßen. Außerdem sind die Sitze bequem – ob sie nach längerer Zeit immer noch kommod sind, wird man sehen. Erster Eindruck: Der Innenraum des frühen Prototypen wirkt schon mal recht solide. Und der dank doppeltem Boden nützliche Kofferraum könnte sich im Alltag noch als angenehm erweisen.

Während Suzuki den Swift als das eher designorientierte und pfiffige Urban-Vehikel sieht, plant man den Baleno für ein rational tickendes Klientel. Und er markiert in gewisser Weise eine Zäsur im Konzern, basiert er auf einer völlig neu konstruierten Plattform, die überhaupt erst ein solches Packaging ermöglicht, um gleichzeitig kleine Außen- und große Innenraumabmessungen zu gewährleisten. Zudem ist man bei Suzuki sichtlich stolz auf das Leergewicht: Der Baleno steht mit unter einer Tonne in den Papieren. Zum Preis wollen die Japaner noch nichts sagen: So ab 12.000 Euro wird es wohl aber losgehen.

Während Suzuki den Swift als das eher designorientierte und pfiffige Urban-Vehikel sieht, plant man den Baleno für ein rational tickendes Klientel.
Während Suzuki den Swift als das eher designorientierte und pfiffige Urban-Vehikel sieht, plant man den Baleno für ein rational tickendes Klientel.

Neue Triebwerk-Varianten untermauern den Anspruch, hier ein zwar zurückhaltendes aber modernes Auto auf die Räder gestellt zu haben. So wird der dreizylindrige Einliter-Benziner aus der Boosterjet-Reihe zum Einsatz kommen, der dank Direkteinspritzung und Turbo 82 kW/111 PS aus den kleinen Brennräumen presst. Als noch interessantere Neuerung wird es neben dem konventionellen 1,2-Liter Dualjet eine Hybridversion geben – hier unterstützt dann ein kleiner E-Motor, über dessen Leistung sich Suzuki bisher aber noch ausschweigt.

Wer im Baleno platznimmt und sich aufmerksam umschaut, wird einen Hauch Vitara zum Beispiel beim Enter- und Infotainment erkennen – etwa den identischen Touchscreen. In Sachen Sicherheit ist man auf der zeitlichen Höhe – so kann der Kleinwagen beispielsweise über einen aktiven Tempomat verfügen, der je nach Geschwindigkeit des Vordermanns selbsttätig bremst und beschleunigt. Die hinter dem großen Suzuki-Logo auf dem Kühlergrill geschickt versteckte Radar-Technik wird darüber hinaus für das autonome Bremssystem eingesetzt. Leider weder gegen Geld noch gute Worte zu haben: LED-Hauptscheinwerfer. Immerhin gibt es Xenonlicht.

Mit einem Radstand von 2,52 Metern rangiert der Japaner im oberen Segment-Bereich und lässt so schnell niemanden mit den Knien an die vorderen Lehnen stoßen.
Mit einem Radstand von 2,52 Metern rangiert der Japaner im oberen Segment-Bereich und lässt so schnell niemanden mit den Knien an die vorderen Lehnen stoßen.

Wer Komfort liebt oder ab und an mal die eine oder andere Langstrecke zurücklegt, bekommt auf Wunsch auch ein sechsstufiges Wandler-Automatikgetriebe. Im Gegenzug kann der Hybrid auch als Handschalter geordert werden, was ja durchaus ein wenig exotisch anmutet.

News: Peugeot 2008 – Facelift für den Crossover

Der Peugeot 2008 schwimmt auf der Woge der Zeit: Kurze Abmessungen, ein gefälliges Design, ein höherer Einstieg, eine robste Geländeoptik – ein typischer Crossover. Der Kleinwagen, basierend auf dem Peugeot 208, mimt mit seinen Anbauteilen ein SUV, verkneift sich aber den Allradantrieb, da die meisten Interessenten eh darauf verzichten würden. Jetzt haben die Franzosen den prakischen Kleinwagen für seine zweite Lebenshälfte fit gemacht und ihm ein Facelift beschert. Read more

News: Mini Cabrio – Endlich auch offen neu

Oben ohne macht der Mini zweifelsohne am meisten Freude. Nun startet auch die aktuelle Generation des Kleinwagens als Cabrio. Die Preisliste für den ab 5. März erhältlichen, offenen Mini beginnt bei 21.900 Euro – damit ist das Basis-Cabriolet genau so teuer wie der Clubman.

Der Sonnenschein fällt in das bekannte Cockpit mit den typisch-runden Instrumenten, Kippschaltern und neuerdings einem Head-up-Display. Erleichtert wird die spontane Frischluftfahrt durch ein erstmalig komplett elektrisch betriebenes Verdeck, das bei nicht mehr als 30 km/h binnen 18 Sekunden öffnet und schließt. Alternativ kann bei jedem Tempo eine Schiebedachfunktion genutzt werden.

Wie seine Brüder mit festem Dach wirkt auch das neue Oben-ohne-Modell erwachsener. Gegenüber dem direkten Vorgänger hat das Cabrio noch einmal fast zehn Zentimeter in der Länge hinzugewonnen und ist um 4,4 Zentimeter in die Breite gegangen. In der ersten Reihe sitzen die Passagiere jetzt etwas lockerer, im Fond nimmt weiterhin niemand freiwillig Platz. Deutlich gewachsen ist das Gepäckabteil, das mit 215 Liter bei geschlossenem Dach nun ein Viertel mehr schluckt als bisher und dank einer verbesserten Easy-Load-Funktion etwas leichter bepackt werden kann.

Auch im Cabrio stehen fünf Turbotriebwerke bereit. Die drei Benziner reichen vom 75 kW/102 PS starken One, über den 100 kW/136-PS-Cooper bis hin zum einzigen Vierzylinder im Cooper S mit 141 kW/192 PS. Auch bei den Dieseln gibt es einen Drei- und einen Vierzylinder, mit 85 /kW/116 PS (Cooper D) sowie 125 kW/170 Pferdestärken (Cooper SD). Letzterer fährt als einziger serienmäßig mit Sechsgang-Automatik vor, bis auf den One können alle anderen optional damit ausgestattet werden.

Dass auch der offene Mini noch einmal in Sachen Fahrdynamik zulegen konnte, liegt wie bei den anderen Baureihen der aktuellen Generation am vergrößerten Radstand, der breiteren Spur und überarbeiteten Achsen. Für das entspannte Cruisen reicht der Mini One vollkommen aus. Will man aber richtig Spaß haben, ist der Cooper S die erste Wahl. Dank Zwangsbeatmung fallen die vollen 280 Newtonmeter schon bei 1.250 Umdrehungen über die Vorderräder her, die nach kurzem Kratzen am Asphalt das 1,3 Tonnen schwere Cabrio nach vorne Schnellen lassen. Nach 7,2 Sekunden fällt die Hundertermarke.

Der Spaß beginnt im Sportmodus sogar schon vor der maximalen Querbeschleunigung, nämlich beim Anfahren der Kehre: Beim Runterschalten gibt die Elektronik keck Zwischengas und lupft man das Gas, frotzelt der Mini lustvoll aus den Endrohren. Das allerdings animiert nicht gerade dazu, den Normverbrauch von gut sechs Litern einzufahren. Wer Sprit sparen will, greift aber ohnehin besser zum Diesel, der sich im Idealfall mit 3,8 Litern zufrieden geben soll.

Wer beim Tanken spart, kann vielleicht bei der Bestellung die eine oder andere Option mehr ankreuzen. Die Rückfahrkamera sollte in jedem Cabrio an Bord sein: Das geöffnete Verdeck schränkt die Sicht nach hinten ziemlich stark ein, das stört beim Fahren, und ist beim Parken erst recht hinderlich. Auf das Windschott kann hingegen getrost verzichtet werden, selbst bei flotter Fahrt weht den Passagieren nur ein laues Lüftchen um die Nase.

Kommt der Fiesta RS?

Wir finden ihn klasse, den sportlichen Kleinwagen aus Köln. Der Ford Fiesta ST macht sich nichts aus Manieren, rotzt rau aus seinem Endtopf, hoppelt stramm über Bodenwellen und schiebt mit seinem 1.6 Liter Turbomotor mit 182 PS druckvoll nach vorn. Zudem ist er mit seiner Optik nicht gerade auf der zurückhaltenden Seite – allein der ausladende Dachspoiler zeigt klar, wessen Geistes Kind der ST ist. Aber seit kurzem machen sich Gerüchte breit, dass es vielleicht einen Ford Fiesta RS geben soll. Wir haben uns umgehört, was es damit auf sich hat.

Bislang war gar nicht daran zu denken, dass es überhaupt eine Lücke oberhalb des Fiesta ST gibt. Gefällt der kleine Wilde doch sehr mit seinem quirligen Wesen und dem unverwaschenen Sportsgeist. Aber die Gerüchte um einen noch stärkeren Fiesta wurde lauter und lauter. Dennoch winkte der Europa Chef von Ford ab und sagte den Kollegen von „Car Throttle“ im Januar, dass ein RS kategorisch ausgeschlossen werde. Dennoch: Der Gedanke an einen Ford Fiesta ST in Doppelrahmstufe ist hartnäckig. Schließlich bedeutet der Ausschluss eines RS nicht, dass es keine Berechtigung für einen Ford Fiesta ST Plus gibt. Diese geschärfte Version wird für den Genfer Automobilsalon 2016 erwartet.

Ford Fiesta ST 38 Fahrbericht Testwagen des Jahres 2014

Da es aber natürlich noch kein offizielles Go seitens Ford gibt, kann man auch keine Fahrleistungen oder technischen Daten erwarten. Aber man wird ja wohl mal laut denken dürfen? Der 1.6 Liter Turbo des ST ist für gut 210 PS und 230 Nm ausgelegt und bei dieser Ausbeute haltbar. Das wäre eine garantiefähige Leistung, mit der sich Ford nicht ins eigene Knie schießen würde, was die Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit des sportlichen Kleinwagen anbelangt. Außerdem ist bei dem begrenzten Hubraum irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Klar, Peugeot reizt eben jenes Motorvolumen – 1.6 Liter – auf bis über 270 PS aus. Doch der Kleinwagen Ford Fiesta ST Plus soll auch fahrbar bleiben.

ford fiesta st 08 testfahrt kurz

Dennoch bleiben Zweifel: Legt man das Leistungsplus zu lasch aus, wäre der kleine Flitzer zu nah am Serien-ST und würde seine Daseinsberechtigung verlieren. Zumal nicht nur mehr Leistung, sondern auch Optik und vor allem Komponenten, wie etwa das Fahrwerk oder die Bremsen, weiter angepasst werden müssten. Legt man das Leistungsplus zu radikal aus, wird der Kleinwagen unfahrbar. Außerdem würde eine Kanibalisierung in Richtung des Ford Focus ST entstehen – und das wollen die Kölner sicher nicht.

Es heißt also – wie so oft – abwarten und Tee trinken. Vielleicht haben die Gerüchte ja Substanz und wir können schon bald noch rasanter über frühmorgendliche Landstraßen wetzen? Wenn die Gerüchte aber nicht stimmen sollten, ist das auch nicht schlimm – schließlich ist der Fiesta ST ohne Namenszusatz ein ganz Großer unter den Kleinen! So wie er ist.

 

Quelle: Car Throttle / Fotos: Ford/autohub.de

News: SUV-Boom in Europa – Kleinwagen sind nur noch zweite Sieger

Das SUV hat den Kleinwagen als beliebteste Pkw-Klasse Europas abgelöst. Rund 3,2 Millionen der stadttauglichen Geländewagen wurden dem Marktbeobachter Jato Dynamics zufolge 2015 neu zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 22,5 Prozent und befördert die SUV erstmals an die Spitze der Verkaufscharts. Kleinwagen kamen im gleichen Zeitraum auf einen Marktanteil von 22 Prozent, die Kompaktklasse erreichte 20,6 Prozent.

Ein Jahr zuvor lagen die SUV europaweit mit 19,8 Prozent noch auf Rang drei. Zulassungsstärkstes Segment waren 2014 die Kleinwagen mit 22,7 Prozent, gefolgt von den Kompaktmodellen mit 21,3 Prozent Marktanteil.

Das Wachstum bei den SUV geht vor allem auf das Konto der kleinen Modelle, die seit einigen Jahren verstärkt auf den Markt drängen. Insgesamt wurden 1,2 Millionen Mini-SUV vom Zuschnitt eines Renault Captur, Opel Mokka oder Peugeot 2008 neu zugelassen. Meistverkauftes SUV bleibt jedoch das Kompaktmodell Nissan Qashqai mit 232.176 Neuzulassungen. Insgesamt kamen die kompakten Modelle auf 1,28 Millionen Neuzulassungen.

Gefragtester Pkw überhaupt war in Europa nach wie vor der VW Golf mit 533.584 Einheiten. Insgesamt wurden 2015 in Europa (EU und die EFTA-Staaten Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz) 14,2 Millionen Pkw neu zugelassen.

News: Sondermodelle von Mazda2 und Mazda3 – Prima abgestimmt

Üppig ausgestattet mit häufig georderten Extras kommen Madza2 und Mazda3 nun als Sondermodelle in den Handel. Den Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf beziffert der japanische Hersteller beim Kleinwagen Mazda2 Nakama (ab 16.690 Euro) auf 1.390 Euro. Der Kompakte Mazda3 Nakama kostet mindestens 22.790 Euro (1.300 Euro Preisvorteil).

Das Mazda2-Sondermodell ist mit dem 66 kW/90 PS starken Benzinmotor zu haben. Über die Ausstattung der Exclusive-Line hinaus hat der Kleinwagen unter anderem Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitzheizung und Einparkhilfe an Bord. Voll-LED-Scheinwerfer (im Paket 650 Euro) und Navigationssystem (690 Euro) können noch hinzugebucht werden.

Das Mazda2-Sondermodell hat über die Ausstattung der Exclusive-Line hinaus unter anderem Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitzheizung und Einparkhilfe an Bord
Das Mazda2-Sondermodell hat über die Ausstattung der Exclusive-Line hinaus unter anderem Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitzheizung und Einparkhilfe an Bord

Beim Mazda3 sind vier Motorisierungen mit dem Sondermodell kombinierbar: Neben den beiden Benzinmotoren (88 kW/120 PS und 121 kW/165 PS) ist der 110 kW/150 PS starke Diesel erhältlich, ab Mitte des Jahres kommt ein kleinerer Diesel mit 77 kW/105 PS hinzu. Zusätzlich zur Center-Line sind beim Kompakten unter anderem Leder-Alcantara-Sitze, Bi-Xenon-Scheinwerfer, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und Rückfahrkamera dabei. Ein Navi steht optional gegen Aufpreis (690 Euro) zur Verfügung.

„Nakama“ ist japanisch für „Gefährte“. Über den Namen hatte eine Abstimmung auf Facebook entschieden. Die günstigste Version des Mazda2 ist weiterhin ab 12.890 Euro erhältlich, der Mazda3 kostet mindestens 17.690 Euro.

News: Toyota und Daihatsu kooperieren zukünftig im Kleinwagen-Bau

Die Daihatsu Motor Co., bei uns für ihre Kleinwagen à la Move oder Cuore bekannt, geht nun vollständig in den Besitz der Toyota Motor Corporation über. Das ließ der Weltkonzern Toyota heute verlauten. Die Übernahme erfolge über einen Aktientausch, der bis August dieses Jahres abgeschlossen sein soll. Damit verfolgen die beiden japanischen Hersteller das Ziel, eine gemeinsame Strategie für das Kleinwagen-Sortiment zu fahren.

Beide Hersteller versprechen sich davon, dass sie durch die Übernahme nachhaltig wachsen können. Dennoch bleibt es beim Konkurrenzkampf zwischen beiden Japanern – allerdings in einem freundschaftlichen Wettbewerb. Die Kleinwagenmodelle von Toyota, der Aygo und Yaris, müssen sich also nicht vor den neuen Geschwistern fürchten. Wir sind allerdings gespannt, ob sich die Derivate der beiden Marken demnächst so ähneln werden, wie der Toyota Aygo und die Zwillinge Peugeot 108 und Citroen C1. Oder wie damals der Mazda 121 und er Ford Fiesta – die sich wirklich ähnelten, wie ein Ei dem anderen, aber das ist längst Vergangenheit.

Wie dem auch sei, in Zukunft wolle man aufwendige Aufgaben wie die Entwicklung neuer Technologien und die Besetzung neuer Geschäftsbereiche gemeinsam angehen. Die Verknüpfung von Toyota und Daihatsu setzte dabei auf gegenseitiges Vertrauen. Jeder der Partner solle seine jeweiligen Stärken einbringen können und sich so auf seine Kernkompetenzen konzentrieren können. Das sei schließlich die Voraussetzung dafür, um global wettbewerbsfähig zu sein. Bei Toyota wären das etwa die Bereiche der Umwelt, Sicherheit, des Nutzererlebnisses und des Komforts. Daihatsu wolle die Entwicklung kosten- und kraftstoffeffizienter Technologien vorantreiben. Außerdem liegt die Zuständigkeit zur Verbesserung der Kosteneffizienz in der Produktion beim übernommenen Unternehmen. Da stellt sich uns die Frage, ob dann noch Platz für so schrullige, aber enorm liebenswürde Autos, wie den Daihatsu Copen geben wird. Gut verkauft hat er sich nie so recht – gut für das Image war er aber allemal.

Bei aller Kooperation wolle man aber dennoch eine Differenzierung der beiden Marken in Zukunft beibehalten. So wird Daihatsu im Kleinwagensegment beider Marken die Führung über die Produktentwicklung übernehmen. Zudem könne die in Europa wenig vertretene Marke ihre Kompetenz in die Produktplanung und Technikentwicklung bei den so genannten „Mini-Vehicles“ einbringen. Die Technologie-Entwicklung wollen beide Marken schon ab der frühen Konzept-Phase anstreben.

News: Honda Jazz ist sicherster Kleinstwagen

Der neue Honda Jazz ist verunfallt – und das mit voller Absicht. Die Ingenieure des Euro NCAP Crashtests lassen Fahrzeuge so richtig zerschmettern, damit man ich Erfahrung bringen kann, welche Risiken die Insassen bei üblichen Unfällen auf sich nehmen müssen. Im Honda Jazz sind diese besonders gering. Nicht nur, dass er im vergangenen Jahr bereits die Höchstwertung von fünf Sternen bekam, nun wurde der Kleinstwagen auch zum sichersten Modell in der Kleinstwagenklasse gekürt.

Die unabhängige europäische Organisation zur Beurteilung von Fahrzeugsicherheit bescheinigt dem Honda Jazz das klassenbeste Fahrzeug in der Kategorie „Kleinstwagen“ zu sein. Im letzten Jahr um fasste diese Gruppe insgesamt neun Fahrzeuge, von denen der kleine Japaner nun an der Sicherheits-Spitze steht. Honda legt seinen Fokus neben den klassischen Ausrichtungen wie dem Insassenschutz, der Kinder- und Fußgängersicherheit auch stark auf die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen. So fährt der Jazz serienmäßig mit einem City-Notbremsassistent mit der Abkürzung CTBA vor – sogar in der kleinsten Ausstattungsvariante. Die Laser-Radar-Technologie überwacht die Fahrbahn nach vorne und kann automatisch eine Bremsung einleiten, sollte ein Crash drohen. In der mittleren und oberen Ausstattungsvariante halten sogar weitere aufwendige Assistenten, die man sonst nur von gehobenen Fahrzeugen kennt, in den Kleinstwagen Einzug.
2015 Honda Jazz

Wir sind derselben Meinung wie Hondas, dass fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme die aktive Sicherheit steigern und einfach in jede Fahrzeugklasse gehören. Dazu zählen im kleinen Japaner ein Kollisionswarnsystem namens „Forward Collision Warning“, die Verkehrszeichenerkennung „Traffic Sign Recognition“, die intelligente Geschwindigkeitsregelung „Intelligent Speed Limiter“, sowie der Spurhalteassistent „Lane Departure Warning“ oder der Fernlichtassistent mit dem etwas sperrigen Namen „High-Beam Support System“.
Das spiegelt Hondas Ziel, qualitativ hochwertige Produkte zu bieten und die die strengsten Sicherheitsstandards in Europa erfüllen gut wider. Aber nicht nur der Jazz bietet hohen Schutz, sondern auch seine größeren Brüder. Der Honda Civic, der CR-V sowie der HR-V machen es dem kleinen Jazz nach: Sie alle bieten fünf Sterne im Euro NCAP Crashtest.

Citroen C3 – Fünf Tausender günstiger

Citroen bietet den C3 derzeit günstiger an: 9.990 Euro zahlt man für den Kleinwagen mit 50 kW/68 PS starkem Benzinmotor, das sind gut 5.000 Euro weniger als regulär – bei durchaus ansprechender Ausstattung.

Das Angebot beinhaltet die Merkmale der Linie „Selection“. Serienmäßig an Bord des 3,94 Meter langen Fünftürers sind dann unter anderem Klimaanlage, 7-Zoll-Touchscreen, Audio-System mit MP3-Player, USB-Anschluss und Freisprecheinrichtung sowie Parkpiepser hinten. Der 1,0-Liter-Dreizylinder verbraucht laut Citroen 4,5 Liter auf 100 Kilometern.

Skoda Fabia Combi Scout Line – Robust-Look und Frontantrieb

Zu Preisen ab 17.170 Euro bietet Skoda den Kleinwagen Fabia Combi im Offroader-Look an. Die „Scout Line“-Variante des Kleinwagenkombis verzichtet zwar auf Allradantrieb, bietet mit Unterfahrschutz, seitlichen Beplankungen und speziellen Stoßfängern aber immerhin eine Schlechtwege-Optik. Hinzu kommen 17-Zoll-Felgen und silberfarbene Außenspiegelkappen.

Zur weiteren Ausstattung zählen unter anderem Klimaanlage, Berganfahrassistent und eine City-Notbremssystem. Für den Antrieb stehen alle Motoren aus dem Modellportfolio zur Wahl: drei Benziner mit 55 kW/75 PS, 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS sowie zwei Diesel mit 66 kW/90 PS und 77 kW/105 PS. Die Preisliste startet bei 17.170 Euro. Gegenüber dem Standardmodell mit vergleichbarer Technik-Ausstattung (Linie „Ambition“) bedeutet das einen Aufschlag von 2.000 Euro.

Mini Clubman All4 – Kombi mit Traktionsvorteil

Mini bietet den Kleinwagen-Kombi Clubman ab März auch in einer Allradversion an. Erhältlich ist die traktionsfördernde Technik in Kombination mit den 2,0-Liter-Vierzylindermotoren. In der 141 kW/192 PS starken Benziner-Variante Cooper S All4 kostet der Clubman 29.500 Euro, als Diesel mit 110 kW/150 PS und serienmäßigem Achtgang-Automatikgetriebe sind es 33.500 Euro. Der Aufpreis gegenüber den Versionen mit Frontantrieb beträgt jeweils rund 2.000 Euro.

Der im Oktober eingeführte Clubman ist zunächst das einzige Mini-Modell der neuen Generation, das über Allradantrieb verfügt. Kernstück der auch von den neuen BMW-Modellen X1 und 2er Tourer bekannten Technik ist eine Lamellenkupplung, die die Kraft bei Bedarf an die Hinterachse leitet. Im Normalfall ist der kleine Kombi spritsparend mit Frontantrieb unterwegs.

Peugeot-Sondermodelle – Stilvoll und mit Preisvorteil

Peugeot legt eine neue Sondermodell-Familie auf. Die ab sofort erhältlichen „Style“-Varianten des Kleinwagens 208, des Mini-SUV 2008 und des kompakten 308 warten mit umfangreicher Grundausstattung und zusätzlichen modellspezifischen Extras auf. So verfügt der ab 15.900 Euro angebotene 208 Style unter anderem über Klimaanlage und Einparkhilfe, beim 308 Style (ab 22.150 Euro) sind etwa Rückfahrkamera und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen an Bord. Den Preisvorteil der Sondermodelle gegenüber dem Einzelkauf der Extras gibt der Hersteller je nach Fahrzeug mit 800 bis 1.270 Euro an.