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Überarbeiteter Peugeot 208: Nach oben geliftet

Ab Juni bringt Peugeot den 208 in einer überarbeiteten Version zu den Händlern. Drei Jahren nach seiner Markteinführung erhält der Kleinwagen neben einer optischen Auffrischung und mehr Extras auch neue Motoren und ein Sechsgang-Automatikgetriebe. Preislich bleibt es in etwa beim bisherigen Einstiegspreis von 12.300 Euro für den 50 kW/68 PS starken Benziner.

In der Front wirkt der als Drei- und Fünftürer erhältliche 208 nun leicht verbreitert, das Heck zieren serienmäßige LED-Rücklichter im „3D-Krallendesign“. In den höheren Ausstattungsstufen sind weitere optische Veränderungen enthalten, so kommen neu designte Scheinwerfer zum Einsatz, der Kühlergrill hat jetzt einen 3D-Effekt. Neue Leichtmetallfelgen, die Metalliclackierung „Orange Power“ und weitere Individualisierungspakete sind zudem erhältlich. Optional können nun Assistenzsysteme wie City-Notbremse, Rückfahrkamera oder Park-Assistent hinzugebucht werden.

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Die bisherigen Diesel-Aggregate werden durch Euro-6-fähige mit 1,6-Litern Hubraum ersetzt, die alle weniger als 95 Gramm CO2/km ausstoßen. Voraussichtlich drei Leistungsstufen stehen zur Wahl: Die 75- und 100-PS-Varianten verbrauchen nach Herstellerangaben in den extrem verbrauchsreduzierten Versionen 3,0 Liter/100 km (79 Gramm CO2/km), der 88 kW/120 PS starke Diesel stößt 94 Gramm CO2/km aus. Bei den Benzinern kommt ein neuer Dreizylinder-Motor mit Turbolader hinzu der 81 kW/110 PS leistet. Zudem ist statt eines automatisierten Schaltgetriebes nun ein Sechsgang-Automatikgetriebe erhältlich.

Weil Peugeot sich als Marke höher positionieren will, stellen die Franzosen künftig nach oben mehr Auswahl bereit: Zwischen den oberen Ausstattungsstufen und der sportlichen GTi-Version rangiert die neue GT-Line, die basierend auf „Allure“ optische (u.a. Alufelgen, verchromtes Endrohr) und funktionale (u.a. Sportsitze, Sportlenkrad) Anleihen an die GTi-Version enthält. Sie ist für Drei- und Fünftürer mit den größeren Motoren erhältlich.

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Darüber hinaus bleibt das Sondermodell 208 GTi 30th, das die Franzosen zum 30. Geburtstag des ideellen Vorgängers Peugeot 205 GTi aufgelegt hatten, nun dauerhaft im Programm. Unter dem Namen GTi by Peugeot Sport ist der tiefer gelegte Kleinwagen-Sportler unter anderem mit Schalensitzen, roten Fußmatten, Brembo-Bremsen und Sport-Fahrwerk ausgerüstet.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Fahrbericht: Opel Adam Rocks

Wer behauptet, es käme auf die Größe an, liegt bei Kleinwagen völlig richtig. Hier geht es ganz klar um die Größe. Besonders mir als Großstädterin ist es wichtig, flink, aber nicht zu gehetzt durch den oftmals aberwitzigen Stadtverkehr zu kommen. Und das geht nun mal mit einem dicken SUV wie zum Beispiel einem großen Jeep nicht so gut wie mit einem Kleinfahrzeug. Da lob ich mi…

Opel Corsa OPC: Kleine Kampfmaschine

Auch in der neuen Generation fährt der Opel Corsa wieder in einer besonders kräftigen OPC-Version vor. Für den Antrieb sorgt der aus dem Vorgänger bekannte 1,6-Liter-Turbomotor, diesmal aber mit 152 kW/207 PS. Das Leistungsplus von 15 PS wird dabei in deutlich bessere Fahrleistungen umgesetzt.

Tempo 100 erreicht der per manuellem Sechsganggetriebe geschaltete Kleinwagen in 6,9 statt 7,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit steigt von 225 auf 230 km/h. Der Normverbrauch allerdings hat auch zugelegt. Statt 7,3 Liter benötigt die Neuauflage 7,5 Liter.

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Damit der Corsa OPC nicht nur kräftig beschleunigt, sondern auch schnell durch die Kurve fährt, bekommt er adaptive Stoßdämpfer des Spezialisten Koni verpasst. Zudem wird die Karosserie um einen Zentimeter abgesenkt und die Lenkung angepasst. Bei Traktionskontrolle und ESP stehen spezielle Sporteinstellungen zur Verfügung, die Fahrhilfen lassen sich außerdem ganz abschalten. Darüber hinaus können besonders sportlich orientierte Fahrer ein Performance-Paket mit mechanischer Differenzialsperre, speziellen Hochleistungsreifen und optionaler Brembo-Bremse ordern. Die optionale Aufrüstung dürfte auch die zuletzt in kleiner Auflage angebotene „Nürburgring-Edition“ des alten Corsa OPC obsolet machen. Die bot ähnliche Technik und einen auf 155 kW/210 PS aufgerüsteten Motor.

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Zu erkennen gibt sich der neue stärkste Corsa auf den ersten Blick durch eine breite Hutze auf der Motorhaube und extra große Lufteinlässe unterhalb des Kühlergrills. Ergänzt wird der Auftritt durch breite Schweller, einen Dachkantenspoiler und einen Diffusor, der von zwei Endrohren flankiert wird. Innen finden sich Recaro-Sportsitze, Sportpedale und eine unten abgeflachtes Lederlenkrad.

Wenn der kleine OPC im Frühjahr auf den Markt kommt, trifft er auf ein illustres Feld an Wettbewerbern. Dazu zählen unter anderem VW Polo GTI, Ford Fiesta ST, Peugeot 208 GTI, Renault Clio RS und der künftige Mini Cooper JCW. Sie decken eine Preisspanne von rund 20.000 bis 30.000 Euro ab. Der Opel dürfte sich im Mittelfeld einsortieren.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Kia Rio: Ein Kleinwagen will nach oben

Wer einen Kleinwagen kaufen will, hat die Qual der Wahl. Das Angebot ist riesig. Hersteller, die sich im Markt behaupten möchten, müssen sich daher ganz schön anstrengen. Das hat auch Kia verinnerlicht und den seit 2011 in vierter Generation erhältlichen Rio nun aufgehübscht, mit neuen Ausstattungsdetails versehen sowie die Motoren sparsamer gemacht. Wie gehabt startet der Kleine mit dem 62 kW/84 PS starken Basisbenziner ab 10.990 Euro.

Weltweit gehört der Rio zu den Bestsellern im koreanischen Portfolio. In Deutschland belegte er 2014 mit knapp 7.000 verkauften Einheiten hinter dem Kompaktwagen Ceed, dem SUV Sportage sowie dem Stadtflitze den vierten Rang. Von der Verkaufszahlen der Konkurrenz wie VW Polo, Opel Corsa oder Ford Fiesta ist man aber noch weit entfernt.

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Damit der Abstand aber kürzer wird, wurde der 4,10 Meter lange Kleinwagen nun aufgefrischt. Das von Ceed und Sportage bekannte Markengesicht mit dem sogenannten Tigernasen-Kühlergrill ziert jetzt auch die Front. Neu gestaltete Nebelscheinwerfer sowie geänderte Heckleuchten ergänzen die Design-Modifikationen. Weitere Klassiker eines Facelifts dürfen natürlich auch nicht fehlen: Schickere, nun zweifarbige 16- und 17-Zoll-Leichtmetallräder stehen jetzt genauso wie neue Außenfarben zur Wahl. Insgesamt wirkt der als Drei- oder Fünftürer erhältliche Kleine nun etwas sportlicher und dürfte auch jüngere Käufer ansprechen.

In Inneren geht es ebenfalls etwas beschwingter zu. Chromapplikationen lockern das Armaturenbrett auf, die Zentralkonsole wurde mit einem größeren Display für das optionale Navigationssystem samt Rückfahrkamera ergänzt. Die Bedienelemente sind recht nutzerfreundlich angeordnet.

Punkten kann der Kleine durch sein Platzangebot. Kein Wunder, immerhin sorgt der 2,57 lange Radstand schon einmal für gute Voraussetzungen, um Passagiere und Gepäck kommod unterzubringen. Fahrer- und Beifahrer sitzen auf bequemen Gestühl – die Beinauflagen könnten allerdings länger sein -, die hinteren Insassen sind ein wenig auf Kooperation der Vorderleute angewiesen. Der Kofferraum fasst in der Grundstellung 288 Liter. Das ist guter Durchschnitt in der Kleinwagenliga. Klappt man die Rückenlehnen um, steigt das Ladevolumen auf 923 Liter.

Wie gehabt bietet Kia vier Motoren für den Rio an. Zwei Benziner (62 kW/84 PS und 80 kW/109 PS) und zwei Diesel (55 kW/75 PS und 66 kW/90 PS) stehen zur Wahl. Diese wurden überarbeitet, sie erfüllen nun die Abgasnorm Euro 6 und sind etwas sparsamer geworden. Bis auf den Einstiegsbenziner sind alle Aggregate an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt.

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Volumenmotor ist der 1,2-Liter-Otto mit 84 PS. Für diese Variante entscheiden sich fast 50 Prozent der Käufer. Das kleine Triebwerk gibt sich mit seinem 121 Nm-Drehmoment recht spritzig, sofern man die Fünfgang-Schaltung eifrig nutzt. Für den Standardspurt muss man allerdings ein wenig Geduld aufbringen: 13,4 Sekunden braucht es, um von 0 auf Tempo 100 zu beschleunigen. Und auch an die Höchstgeschwindigkeit sollte man keine große Erwartungen stellen – bei 168 km/ ist offiziell Schluss mit dem Beschleunigungsdrang. Immerhin kann man sich auf die Autobahn trauen, ohne befürchten zu müssen, sich ausschließlich auf der Lkw-Spur wieder zu finden. Durchschnittlich fließen 4,7 Liter durch die Leitungen (CO2-Ausstoß: 109 g/km), im Alltag dürften es knapp sechs Liter werden.

Seine Vorteile spielt der Rio im Stadtverkehr aus. Die Lenkung ist direkt, Straßenunebenheiten filtert das Fahrwerk ordentlich weg. Was nicht gut funktioniert ist die Geräuschdämmung. Das Dröhnen des Motors kommt laut und vernehmlich im Innenraum an.

Gut, dass ein Radio zur Serienausstattung gehört. Apropos Ausstattung: Die der Basisversion ist kleinwagentypisch nicht sehr umfangreich. Eine Klimaanlage fehlt genauso wie elektrische Fensterheber oder ein höhenverstellbarer Fahrersitz. Die meisten Kunden entscheiden sich daher für das ganzjährig verfügbare Sondermodell „Dream Team“ (ab 14.380 Euro). Hier gehören unter anderem eine Klimaautomatik, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, ein beheizbares Multifunktions-Lederlenkrad, Sitzheizung, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie hintere Parksensoren zum Ausstattungsumfang. Für 690 Aufpreis steht ein Navigationssystem samt Rückfahrkamera zur Wahl. Gar nicht im Angebot hat Kia Fahrerassistenzsysteme für den Rio. Die werden erst in der nächsten Fahrzeuggeneration verfügbar sein. Jedoch immer an Bord: eine Siebenjahresgarantie.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Autonews – Der Wochenrückblick KW 37

1. Neue Ära für die Briten: Der Jaguar XE

Nach dem doch recht heftigen Desingwechsel bei Jaguar, folgt nun ein weiterer Richtungswechsel mit einem etwas kleineren Jaguar. Doch der Erfolg gibt den Briten Recht, wie die Neuvorstellung des Jaguar XE zeigt. Seine sportliche Silhouette ist flach, breit, mit langer Motorhaube, mit kurzen Heck. Nahe am Hatchback jedoch immer noch Sportlimousine. Die typische Jaguar Front mit großen Lufteinlässen und dem charakteristischen Kühlergrill hat man ihm aber gelassen. Überraschend: der neue Ingenium-Vierzylinder, eine Eigenentwicklung vom englischen Autohersteller. Die sparsamste Variante, der zwei 2,0-Diesel Motoren kommt angeblich mit 3,8 Litern auf 100 Kilometer aus. Natürlich dank überarbeiteter Aerodynamik und einem Start-Stopp-System, das die Energie zurückführt. Preislich liegt die kleine Mieze bei 36.500 Euro. Da fängt man doch an zu schnurren.

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2. Neue Ikone: Audi TTS

Der erste Audi TT aus 1998 war schon ein Star unter den Coupés. Mit der dritten Generation kommt eine Neuinterpretation, die beim neuen Audi TT und Audi TTS Quatro S-Tronic nicht nur Wert auf Äußerlichkeiten legt. An der Front dominieren Horizontalen und der Singleframe-Grill ist breit und flach eingesetzt. Im Profil erkennt man noch immer das Urgestein. Das Coupé mit 2.0 TFSI wiegt nur 1230 Kilogramm und ist damit bis zu 50 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Zum Verkaufsstart stehen für den neuen TT ein TDI und ein TFSI zur Wahl, die zwischen 184 PS und 310 PS leisten und trotzdem weniger Kraftstoff verbrauchen, als ihre Vorgänger. Ab 35.900 Euro geht es beim Audi TT Coupé 2,0 TDI ultra los. Für den Audi TTS Coupé 2,0 TTS Quatro S-tronic werden lockere 51.250 Euronen fällig.

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3. AMG zeigt erstmalig den GT

Der jüngste Stern am Mercedes-Himmel ist der GT. Ein neu entwickelter 4,0-Liter V8-Motor schafft allein in der Basis-Variante schon stolze 462 PS. Als S-Version kommen noch ein paar drauf und er bringt es auf 510 PS und 650 Newtonmetern. Nach EU-Norm sollen die Motoren mit weniger als 9,5 Litern Benzin je 100 Kilometer auskommen. Geschmeidiges Design und präzise Verarbeitung mit wertvollen Materialien sind hier an der Tagesordnung. Viel Edelstahl, Karbon und Holzoberflächen zieren das Interieur und verleihen dem GT eine Portion Sinnlichkeit kombiniert mit Emotion. Genauee Preise werden noch nicht verraten, aber man kann in der Basis-Variante wohl mit einem Preis um 130.000 Euro rechnen. Für die S-Variante dürfte ein ordentlicher Aufschlag dazu kommen.

Mercedes-AMG GT (C 190) 2014

4. Am Puls der Zeit: der Nissan Pulsar

Als Almera-Nachfolger präsentiert Nissan den Pulsar. Mit deutlich größerer Karosserie, kommt der Pulsar aktuell mit einem Benzin- und Dieselmotor sowie einer Sechsgang-Schaltung und drei Ausstattungsvarianten auf den Markt. Äußerlich erinnert die Schrägheck-Limousine an seinen Bruder den Qashqai. Mit seinem Radstand von 2,70 Meter bietet er in seiner Gesamtheit gute Raumverhältnisse und kann damit mit so manch Mittelklassewagen mithalten. Für den Vortrieb sorgen ein 1,2-Liter-Direkteinspritzer mit 115 PS und ein 1,5-Liter Selbstzünder mit 110 PS. Der Einstiegspreis des Pulsar beginnt bei 15 990 Euro für den 1,2-Liter Visia mit 115 PS, der Diesel mit 110 PS kostet 17 940 Euro. Die Preise sind allerdings nur bis zum 31. Dezember für die Launch Edition gültig. Danach liegt der Einstiegspreis für den Benziner bei 17 940 Euro bzw. 19 890 Euro.

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5. Opel kommt mit neuen 2,0 CDTI

Opel feiert mit seinem neuen Dieselaggregat 2,0 CDTI auf dem Pariser Autosalon sein Debut. Der 170 PS starke 2.0 CDTI ersetzt den 163 PS im Insignia und den 165 PS starken Diesel im Zafira Tourer. Mit knapp 4% mehr Power, legt das neue Kraftpaket im Drehmoment sogar 14% zu. Der 2,0 CDTI ist ab 2015 erhältlich und leitet damit eine neue Generation großer Dieselmotoren ein. Die Minimierung der Motorengeräusche und Vibrationen stand bei der Entwicklung, zuzüglich der Effizienz-Steigerung, ganz weit oben. Und dank des BlueInjection-SCR-Systems sind die Abgase des neuen 2,0-Liter-Diesels so sauber wie bei einem Benzinmotor und erreicht damit die strenge Euro-6-Abgasnorm problemlos.

Opel Zafira Tourer

6. Urban-SUV von Honda

Honda lässt tief blicken. Noch vor der Premiere auf dem Autosalon in Paris zeigt der japanische Autohersteller sein erstes Urban-SUV für Europa. Der HR-V ist der erste kleine SUV für den europäischen Markt, der ein wenig an einen Coupé mit klaren und schwungvollen Linien erinnert. Im Innenraum präsentiert sich der kleine Große geräumig und dank der Honda Magic Seats, die sich wie im Kino nach oben klappen lassen, wird hinter den Vordersitzen zusätzlicher Stauraum frei für beispielsweise großes und sperriges Gepäck. Legt man zusätzlich die Sitze um, entsteht sogar ein ebener Ladeboden. Weitere Features und Details werden wohl erst nach der Weltpremiere bekannt. Man darf also gespannt sein.

Germany

7. Gestatten? Mein Name ist Karl

Opel bringt im Sommer 2015 einen neuen Kleinwagen auf den Markt. Name: Karl. Das steht angeblich für die Markenwerte: deutsch, emotional und nahbar. Dazu ist der Name noch kurz und einprägsam. Nach Adam, verhilft der neue Karl Opel zum stärksten Mini- und Kleinwagenportfolio der bisherigen Geschichte des Rüsselsheimer Konzerns. Der kompakte Karl verfügt über fünf Türen und ebenfalls fünf Sitzplätze. Er soll das neue Einstiegsmodell der Marke werden. Als Hommage an einen der Söhne des Firmengründers wird der neue Karl kommendes Jahr für Furore sorgen.

Opel Karl: The new five-door entry-level model expands Opel’s small car range

Der neue Toyota Yaris

Der neue Toyota Yaris rollt im Sommer mit frischem Design, neuem Interieur und noch mehr Fahrspaß zu den Händlern. Beim Außendesign orientiert der neue Yaris sich an der jüngst vorgestellten, zweiten Generation des Aygo: Aufbauend auf der Toyota Designsprache, sticht das Modell mit seinem markanten Aussehen aus der Masse heraus. Die Front dominiert der neue Kühlergrill in unverwechselbarer X-Form, dessen Mittelpunkt das Toyota Logo bildet. Am Heck fallen insbesondere die neuen LED-Rückleuchten ins Auge. Außerdem ist nun ein Diffusor in den Stoßfänger integriert, auch die Fläche für das Kennzeichen wurde modifiziert.

Inspiriert von den Rückmeldungen der Yaris Fahrer, hat Toyota ein besonderes Augenmerk auf das Interieur gelegt: Der Innenraum wurde neu gestaltet, die Qualität und Material-auswahl wurden nochmals verbessert und das Ausstattungsangebot deutlich erweitert.

Die Ingenieure haben auch unter dem Blechkleid Hand angelegt: Eine neue Radaufhängung erhöht Komfort und Fahrverhalten gleichermaßen. Darüber hinaus hält ein deutlich überarbeitetes Motorenangebot Einzug in die Baureihe. Hierzu zählt weiterhin auch der besonders effiziente Toyota Hybridantriebsstrang, der den Yaris im Segment der Kleinwagen einzigartig macht.

„Seit seiner Markteinführung ist der Toyota Yaris eine der tragenden Säulen unserer Modellpalette. Im vergangenen Jahr gehörte er zu den zehn beliebtesten Fahrzeugen Europas“, erklärt Agustin Martin, Marketing Director von Toyota Motor Europe. „Was ihn einzigartig macht, ist die optionale Hybridvariante. In Zeiten verstopfter Straßen ist der Hybridantrieb unschlagbar – sowohl beim Komfort als auch in Bezug auf stressfreien Verkehr. Und immer mehr Kunden sehen das genauso.“

Pressemeldung

Peugeot 108 ab sofort bestellbar – Startpreis: 8.890 Euro

So individuell und ausdrucksstark war noch kein Kleinwagen von Peugeot: Der neue Peugeot 108 bringt frischen Wind in das Segment der „City Cars“. Ab sofort ist der charmante Kleinwagen, der mit einer parkplatzfreundlichen Länge von nur 3,47 Metern aufwartet, schon ab 8.890 Euro bestellbar.

Der neue 108 macht nicht nur durch sein sympathisches Äußeres inklusive der am aktuellen Markendesign orientierten Frontpartie auf sich aufmerksam. Er bietet auch Auswahlmöglichkeiten, wie es sie bisher bei einem Fahrzeug dieses Segments bei der Löwenmarke noch nicht gab. So ist der neue 108 sowohl als Drei- als auch als Fünftürer erhältlich, und neben der kleinen Limousine bietet der 108 TOP! (ab 12.300 Euro) mit seinem elektrisch zu betätigenden Stoffverdeck besonderes Fahrvergnügen.

Die 108 Limousine wird in vier Ausstattungsstufen angeboten, der 108 TOP! in zwei Niveaus.
Bereits in der Einstiegsvariante des 108 sind sechs Airbags, ESP, Bordcomputer, Reifendruckkontrolle und LED-Tagfahrlicht serienmäßig enthalten. Das Niveau Access bietet darüber hinaus ein höhenverstellbares Lenkrad und Servolenkung. Die Variante Active empfiehlt sich mit einer geteilt umklappbaren Rücksitzbank, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung sowie Radio mit Bluetooth-Funktion und USB-Anschluss. Im Topmodell Allure steht unter anderem ein Touchscreen mit Mirror Screen-Funktion zur Verfügung. Damit können die Funktionen eines Smartphones auf dem Touchscreen dargestellt und bedient werden. Ebenso sind Infotainment-Angebote wie das neue Webradio Peugeot Music nutzbar.

Auf Wunsch Zweifarben-Lackierung für die Karosserie
Eine weitere Besonderheit des neuen 108 sind die vielen Möglichkeiten zur Individualisierung. Die Kunden können ihren 108 nach sechs Designthemen und drei Farbwelten individuell konfigurieren. Für die Gestaltung stehen unterschiedliche Dekors zur Verfügung. Die dreitürige Limousine ist auf Wunsch auch in der exklusiven Zweitonlackierung Red Purple/Gallium Grau oder Lipizan Weiß/Aikinite erhältlich.

Die Motorenpalette des Peugeot 108 umfasst effiziente Dreizylindermotoren mit 1,0 oder 1,2 Liter Hubraum, die ein Leistungsspektrum von 68 PS  bis 82 PS abdecken.
Pressemeldung

Gefahren: Audi S1

Die Marke Audi hat ein Problem. Könnte man zumindest meinen. In Puncto Design treten die Ingolstädter auf der Stelle, eine Unterscheidung zwischen A3, A4, A5 oder A6 ist im Rückspiegel nahezu unmöglich. Wirklich aus der Reihe tanzte auch der Audi A1 bisher nicht, zumindest aber auf Grund seiner deutlich kompakteren Ausmaße lässt er sich immerhin von den Markenbrüdern unterscheiden. Gut, dass Audi nun ausgerechnet diesen kleinsten Spross mit besten Zutaten nachschärft und einen Tatendrang beweist, den man so gar nicht erwartet hätte: der Audi S1 tritt mit einem historisch verknüpften Namen an, um für Audi die Krone im Segment der kleinen Hot Hatches einzufahren. Eine zum Scheitern verurteilte Mission?
Audi S1 Fahrbericht 24 Viperngrün

In Schweden dürfen wir Hand anlegen und den jüngsten und kleinsten Spross mit einem „S“ im Namen ordentlich die Sporen geben. Von außen gibt sich der S1 dabei auf Anhieb selbstbewusst: typisch für die S-Modelle ist der S1 sofort an seinen Außenspiegeln im Alu-Look erkennbar. Dominiert wird das Bild aber vom wuchtigen Doppelspeichen-Single-Frame-Grill und den großen Luftöffnungen. Optional, nämlich dann, wenn man auf den Bestellzettel sein Kreuzchen beim quattro-Optikpaket macht, gibt es zusätzlich noch rote Akzente in den Frontscheinwerfern, welche trotz LED-Optik nur mit Xenon-Brennern zu haben sind. Außerdem ziert dann ein „quattro“-Schriftzug den Türschweller und der Innenraum bekommt hier und da auch noch ein paar Farbkleckse verpasst. Das – soviel sei hier nun schon vorweggenommen – Konkurrenten seiner Kleinwagen-Hot-Hatch-Klasse aber wohl am häufigsten zu sehen bekommen werden, ist der schwarz lackierte Mittelteil zwischen den Rückleuchten und die vier – jawohl, richtig gehört – Endrohre unter der Heckschürze. Schön wird die Verbrennungsmelodie des Vierzylinders dadurch aber auch nicht: der Klang der vier Endrohre entspricht mehr dem dröhnenden Gebrumme eines Polos der dörflichen Tuningfraktion und im Innenraum versucht ein Sound Symposer mit bassiger Melodie die akustische Fahne hoch zu halten. Immerhin: hier klingt der Motor etwas kratziger, etwas aggressiver, sodass immerhin hier die Akustik stimmt.
Audi S1 Fahrbericht 13 Viperngrün

Es fällt schon auf, gekleckert wird hier nicht, der S1 hat halt auch ein großes Herz – im wahrsten Sinne des Wortes: Der 1.4-TFSI musste dem großen 2-Liter-TFSI aus dem S3 weichen. So ganz am rechten Fleck ist das große Herz aber nicht, liegt es doch weit vorne an der Vorderachse – viel mehr geben die Platzverhältnisse aber auch nicht her und insofern konzentriert sich das üppige Zusatzgewicht von über 100 Kilogramm vor allem dort, wo man es eigentlich nicht haben möchte: nämlich an der Vorderachse. Dem ist man sich auch bei Audi bewusst gewesen und hat einige Hebel in Bewegung gesetzt, um dem Audi S1 dennoch die gewünschte Agilität zuteil werden zu lassen: die Spur an der Hinterachse wurde im Vergleich zum „normalen“ A1 geschrumpft und die bisherige Hinterachse musste einer Vierlenker-Konstruktion weichen. An der Vorderachse gab es modifizierte Schwenklager und zwischen all dem einen quattro-Allradantrieb, der mittels elektronisch gesteuerter Haldex-Kupplung die Antriebsmomente munter zwischen den Achsen hin- und herschieben darf.
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Weil man sich in Sachen Gewicht wohl selbst schon an der Grenze des noch gerade noch sinnvollen gesehen hat, verzichtete man kurzerhand auch auf das DSG, welches nur noch mehr Zusatzgewicht an der falschen Stelle bedeutet hätte. Die Gänge dürfen also noch ganz klassisch von Hand durch die knackig kurzen und präzisen Gassen gerissen werden, während die Hand dabei einen massiven Aluminium-Schaltknauf umschließt. Der Fahrer ist also ganz Herr über die 231 PS und kann nach Lust und Laune die 370 Nm Drehmoment über die beiden Achsen herfallen lassen. Auch die elektronische Stabilitätskontrolle hält sich auf Befehl zur Gänze aus dem Geschehen raus, lediglich die elektronische „Sperre“ hilft über radselektive Bremseingriffe, die Drehmomente zwischen den Rädern einer Achse zu verteilen – zur mechanischen Variante fehlten dann wohl entweder Konsequenz, Platz oder Luft beim Gewicht. Macht aber nichts, denn das System hält sich überraschend stark zurück, kommt auch auf schwedischem Eis nicht in Versuchen, die Scheiben bunt zu bremsen und greift nur dann ein, wenn der Fahrer mit maximalen Lenkeinschlag und hartem Gaseinsatz signalisiert, dass die momentane Fahrtrichtung trotz kräftigem Drehmomenteinsatz an der Hinterachse noch immer nicht dem Richtungswunsch entspricht.

Häufig kommt das nicht vor, denn macht man die Lenkung erst einmal zu und lässt mit einem beherzten Gasstoß die Drehzahl in die Höhe schnellen, sorgt die Haldex-Kupplung für schlagartigen Kraftschluss an der Hinterachse. Kurzem Radstand sei Dank schnellt das Heck des S1 schneller herum, als der Fahrer „Driftwinkel“ sagen kann. Auf trockener Straße sorgt das System für herausragende Traktion. Ob jetzt auf der Geraden, wo der Audi S1 noch ganz den Turbomotor spielen darf und nichts von sanftem Ladedruckaufbau wissen will, oder wenn man aus engen Ecken herausbeschleunigt: der Allrad reagiert blitzschnell und lässt kein einziges der 231 Pferdchen im Regen stehen.
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Apropos im Regen stehen lassen: eine Familienkutsche ist der S1 auch als Sportback nicht. Im Fond ist höchstens für die ganz kleinen noch Platz und der Kofferraum ist auch nicht unbedingt der Rede wert. Aber immerhin für die ersten Jahre mit dem Nachwuchs im Haus könnte der geneigte Familienvater mit dem S1 noch seinen Spaß haben. Zudem ist der Audi S1 dank serienmäßiger adaptiver Dämpfer auch für längere Strecken zu gebrauchen. Denn bequem und in der garantiert richtigen Sitzposition sitzt man im S1 auf jeden Fall, das Audi drive select also auf „Comfort“ gestellt und schon wird der S1 für die Autobahn fit gemacht. Und sowieso lässt sich Audi beim Interieur nicht lumpen. Die Verarbeitung ist in jeder Hinsicht perfekt. Keine scharfe Kante, kein Grat, keine unschönen Spalten und keine nervigen Geräusche – Verarbeitung wie sie Teile der deutschen Konkurrenz selbst eine Fahrzeug- und zwei Preisklassen höher nicht auf die Reihe bekommt. Zwischen den S-typisch grau hinterlegten Rundinstrumenten findet sich zwar noch das etwas altbacken anmutende schwarz/weiße Pixelmatrix-Display und das MMI ist auch nicht die neueste Version, funktional lässt aber keines der beiden Systeme irgendwelche Wünsche offen.

Bleibt abschließend noch zu klären, ob der Audi S1 denn wirklich seine knapp unter bzw. knapp über (Sportback) 30.000 € wert ist? Und sofern man sich nicht auf ein familientaugliches Fahrzeug versteift, ist die Frage mit einem deutlichen „Ja“ zu beantworten. Dafür gibt es drei ganz einfache Gründe, die den S1 von seinen sportlichen Konkurrenten im Kleinwagen-Segment abheben: da wäre erstens natürlich der Allradantrieb, den sonst niemand zu bieten hat. Zweitens sind alle Konkurrenten, seien sie nun aus Frankreich oder gar aus dem eigenen Konzern, doch sehr selbstbewusst bepreist und verlangen vom Käufer nicht viel weniger nötiges Kleingeld. Und an dritter Stelle haben wir da vor allem den Motor: einen 2-Liter-Motor im Kleinwagen mit einem unverschämten Maß an Leistung. Und dann fällt einem auf, dass der Motor im S3 gar über 300 PS zu leisten im Stande ist. Gedankenspiele mit dem ein oder anderen Chiptuner im Hinterkopf beginnen, das passende Chassis ist vorhanden und Sorgen um Traktion gibt es auch keine. Wenn der Audi S1 nicht ohnehin schon ein gutes Paket ist, er lässt sich einfach zu einem noch besseren machen. Der Kampfpreis ist schließlich schnell mit den nicht unbedingt umwerfenden Verkaufszahlen des A1 zu erklären. Die Zeichen stehen gut, dass sich das mit dem S1 ändern könnte.

Fahrbericht und Fotos stammen von Sebastian Bauer. Seinen eigenen Blog findet man unter passiondriving.de

Genf 2014: Flotter Dreier mit dem besten aus 2 Kulturen und 3 Marken

Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot 108 – drei Autos, drei Marken – ein Auftrag!

Da macht man den Franzosen kein X für ein C vor!

Die Zusammenarbeit des PSA-Konzerns (Peugeot / Citroën) mit dem Riesen aus Japan (Toyota) scheint so gut gewesen zu sein, dass man daran festhält und nun in Genf die neueste Generation des Kleinwagens präsentierte.  Die Vorgänger Bande wurde immerhin 9 Jahre alt.

Toyota Aygo, Citroën C1 und Peugeot 108 ganz neu!

Während Toyota dem Aygo ein schwarzes X in das Gesicht malte, erkennt man den Citroën an seinen freundlichen Augen, mit den zur Augenbraue geformten,  Standlichtern darüber. Der Peugeot gibt sich das neue Familiengesicht der eigenen Marke und wirkt im Kreise der beiden anderen aus dem Drillingspaket betont seriös.

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Der Toyota Aygo

Toyota will dem Kunden den persönlichen Style ermöglichen und lässt ihm die Chance, nicht nur unter peppigen Farben zu wählen, sondern gleich ganze Karosserieteile auszutauschen.  Mit nicht weniger als 1 Millionen Farbkombinationen will Toyota das Publikum der Menschen in den Urbanen Zentren erobern.

Flottes Trio 40 Genf automobilsalon 2014

169 Liter Kofferraumvolumen, ganze 3.46 Meter lang und in der Höhe gegenüber dem Vorgänger nur marginal flacher. Unter der Haube quängelt der 68 PS starke 1.0 Liter Dreizylinder um Aufmerksamkeit. Im Handel wird er im Sommer erscheinen – die Preise sind bislang jedoch noch nicht bekannt.

 

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Der Citroën C1

Auch der Citroën wird sowohl als Drei- wie auch als Fünftürer angeboten und optional mit einem Faltdach aus Stoffdach erhältlich sein. Oh, Wunder – auch der Citroën C1 ist 3.46 Meter lang. Bei der Ausstattungs lassen es die Franzosen ordentlich krachen: Da stehen Keyless-Go, Klimaautomatik und sogar eine Rückfahrkamera in den Preislisten.

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Klappt man die Rücksitze um, gibt es einen bis zu 755 Liter großen Kofferraum.

Unter der kurzen Motorhaube werkelt einer von zwei möglichen Benzinmotoren. Der Kunde kann zwischen 68 und 80 PS wählen.  Aber auch hier sind Preise und genaue Liefertermine noch nicht bekannt.

 

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Der Peugeot 108

Ob es der wuchtigeren Nase zu verdanken ist? Der Peugeot 108 ist 1 cm länger als seine beiden Drillings-Brüder. Zudem bekam er mit dem seriösen neuen Familiengesicht der Marke Peugeot eine extrem seriöse Optik verpasst. Die beiden anderen wirken da frecher, jugendlicher oder auch witziger.

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Wie bei den Kollegen, lässt sich auch der kleinste Peugeot mit ordentlich Extras aufrüsten. So spricht man bei Peugeot, Citroën und Toyota zwar noch nicht von Apples CarPlay, aber mit „Mirror-Link“ gibt es eine ähnliche Lösung um die Inhalte des Smartphones über das Touchscreen-Display der Multimedia-Einheit zu bedienen.

Die Motoren entsprechen denen des Citroën C1 und auch hier spricht noch niemand über Preise oder Termine.

 

Den Vogel schießt allerdings Citroën mit dem C1 Swiss & Me ab.

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Citroën C1 Swiss & Me

Die Studie könnte einen sportlichen C1 der Zukunft darstellen. Breitere Radhäuser, sportliche Farbkombinationen und große Räder. Während der Auspuff der mittig aus der Heckschürze lugt ruhig bleiben darf, wirken die Schnallen auf den Radhäuser unnütz. Die Farbkombination zu Ehren des Standorts (weiß und rot für die Schweiz) passt dagegen perfekt.

Citroën: Bitte bauen!

 

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Genf 2014: Highlight Nummer 2, der neue Twingo von Renault

Kleines Auto, großer Auftritt. Das wichtigste Auto auf dem Stand der Franzosen in Genf? Der neue Twingo! Renault zeigte am Genfer See die Neuauflage der wichtigen Kleinwagen-Ikone. Der neue Twingo kommt mit einem frischen Design und einer noch frischeren Technik. Dank einer fruchtvollen Zusammenarbeit mit der Daimler-Tochter smart, bekam der neue Twingo eine völlig neue Technik-Plattform und das bedeutet: Der Motor sitzt nun hinten!

Renault Twingo, die Wiedergeburt des frechen Kleinwagens

Renault Twingo 22 Genf automobilsalon 2014

Heckmotor und Heckantrieb sorgen für besondere Talente. Der neue Twingo bekam einen Wendekreis der andere Kleinwagen vor Neid erblassen lassen wird. 8.65 Meter und damit knapp ein Meter weniger als in dieser Klasse sonst üblich. Der Heckmotor und der Heckantrieb sorgen auch für ein ganz neues Raumgefühl im kleinen Franzosen. Zudem ist das Design völlig neu und erfrischend anders.

In der Länge schrumpfte der Twingo um zehn Zentimeter auf 3 Meter 59 – der Radstand aber wuchs um 13 Zentimeter auf 2 Meter 49. Das bedeutet kurze Überhänge und ein knackiges Layout. Fahrspass dürfte damit inklusive sein.

Renault Twingo 25 Genf automobilsalon 2014

Der neue Twingo wird nur als Fünftürer auf dem Markt erscheinen. Und auch im Innenraum will er durch Variabilität überzeugen. So wuchs zum Beispiel der Platz zwischen Instrumententräger und Heckklappe um 22 Zentimeter – ein Beweis für das neue Platzangebot. Die Lehne der Rücksitzbank lässt sich geteilt umklappen und gibt dann einen Laderaum von 1.35 m tiefe frei. Ebenso lässt sich die Lehne des Beifahrersitzes umklappen – dann können Bretter bis zu einer Länge von 2.20 Meter eingeladen werden.

Der neue Twingo startet mit zwei Dreizylinder-Benzinmotoren. Die Topmotorisierung ist der Turbomotor TCe 90 mit 90 PS. Das 898-Kubikzentimeter-Triebwerk mobilisiert ein maximales Drehmoment von 135 Nm und erfüllt die Abgasnorm Euro 6. Start & Stop-Automatik ist Serie.

Renault Twingo 33 Genf automobilsalon 2014

Der Basismotor ist ein Saugmotor – getauft: SCe 70 und schöpft aus 999 Kubikzentimeter Hubraum 51 kW/70 PS. Renault verspricht, dass auch dieser Motor mit genug Drehmoment auf die Straße kommt. Fahrspaß steht bei den kleinen Franzosen also ganz oben auf der Agenda.

Noch hat Renault keine Preise genannt.

Canon EOS 6D - Fotos Bjoern Habegger

200.000 Mitsubishi Space Star produziert und ausgeliefert

Zwei Jahre nach Produktionsstart des Mitsubishi Space Star* im neuen Werk „Laem Chabang Industrial Estate“ in Thailand wurde jetzt die Marke von 200.000 gefertigten Einheiten geknackt. Waren es im ersten Produktionsjahr knapp über 80.000 Fahrzeuge, so wurden in 2013 bereits über 115.000 Space Star gefertigt. Ein Großteil des innovativen Kleinwagens wurde dabei weltweit in insgesamt 66 Länder exportiert.

Gerade Europa, wo die Nachfrage nach intelligenten und verbrauchsarmen Fahrzeugen immer stärker wird, ist  ein zunehmend wichtiger Markt. Der Mitsubishi Space Star bietet dabei alle Möglichkeiten: Bei einem Verbrauch von nur vier Litern Kraftstoff (kombinierte Messung) und einen Schadstoffausstoß von nur 92 Gramm  CO2 auf 100 Kilometern vereint er alle Anforderungen, die an ein modernes Fahrzeug  gestellt werden. Grundlage dafür sind ein reduziertes Gewicht (ab 845 Kilogramm), ein hervorragender Aerodynamik-Wert von .27Cw, hocheffiziente Antriebs-Technologie sowie kompakte Bauweise mit nur 3,71 Metern Länge.

In Europa wurden bislang über 16.000 Mitsubishi Space Star verkauft. Der kleine Flitzer ist in 24 von 34 Märkten in Europa erhältlich.

Zum Fahrbericht des Mitsubishi Space Star

Renaults präsentiert den neuen Twingo

Die ersten Fotos zum neuen Twingo gibt es bereits heute, seine Weltpremiere feiert er dann jedoch in Genf auf dem 84. Automobil-Salon.

Die dritte Generation des Renault Twingo

Der neue Twingo wurde zusammen mit smart entwickelt und ist ein erstes echtes Ergebnis aus der vereinbarten Zusammenarbeit zwischen Renault-Nissan und der Daimler AG. Für die Konstrukteure des smart war klar, wenn man eine gemeinsame Plattform nutzt, dann nur eine mit Heckantrieb. Und so bekam der neue Twingo den praktischen Heckantrieb des neuen SMART. Die Vorteile sind klar: Einmaliges Handling in der Stadt dank eines minimalen Wendekreises. Die Vorderräder können, befreit von Antriebstechnik, weiter einschlagen. Ein Wendekreis von weniger als 8 Metern ist damit auch dem neuen Twingo sicher.

Der neue Twingo lässt nun – noch vor dem neuen Smart die Hüllen fallen und präsentiert sein neues Gesicht. An der Front wurden H4-Scheinwerfer verbaut, zusätzlich strahlen LED-Tagfahrlichter eine Etage tiefer. Das Renault Markenlogo wurde prägnant im Kühlergrill platziert und obwohl der neue Twingo zum ersten Mal mit 4 Türen auf den Markt kommt, sind die hinteren nicht sofort zu erkennen, da deren Türgriffe nach oben in das Fensterdreieck gerutscht sind. Die hinteren Fenster sind zudem nur Ausstellfenster und lassen sich nicht versenken.

Renault präsentiert den Twingo in den vier lebendigen Farben: Weiß, Gelb, Rot und Hellblau. Weitere umfangreiche Möglichkeiten zur Individualisierung stehen zur Verfügung.

Zu den Preisen und der Ausstattung hat Renault noch keine Angaben gemacht.

Detroit 2014 – HONDA Fit / Jazz

Wir bekommen ihn in Europa als HONDA Jazz verkauft, in den USA trägt er den Namen „Fit“. Der Kleinwagen von Honda überzeugte in meinen Fahrberichten sowohl als Hybrid (jüngster Verbrauchstest  Honda Jazz Hybrid) – als auch in seiner sportlichen Si-Version. Ein knuffiger, kleiner Japaner, der ganz sicher keine schlaflosen Nächte auslösen wird. Dafür ist er praktisch.

In Detroit hat HONDA nun den „neuen Jazz“ vorgestellt, der dort natürlich „Fit“ vorgestellt wurde. Bis er zu uns kommt, dürfte noch ein Weihnachten vergehen, dennoch bereits heute die Foto-Galerie:

Der neue HONDA Jazz 2015

Fahrbericht Fiat Panda 4×4

Üblicherweise fangen Testberichte über den kleinen Italiener mit einem Wortspiel zum Thema Bär an. Ist der echte „große Panda“ doch ein putzigs Säugetier aus der Familie der Bären. Doch wirklich bärig ist am quadratischen Kleinwagen aus Italien gar nichts. Weder die Grundform, noch die Motorisierung. Völlig unbärig.

Einzig das Gesicht mit den etwas groß geratenen Scheinwerfern, dem breiten schwarzen Schlund und der eher quaderförmigen Ausprägung erinnert – sehr entfernt – an die putzigen Gesichtszüge des Panda-Bären. Und im Falle des Testwagens noch die Tatsache, dass er sich über alle Viere fortbewegt. Doch der Rest? Eher unbärig, oder?

Fiat Panda 4×4 – 1.3 JTD

Der Wald und Wiesen-Würfel

Fiat Panda 4x4 07 Fahrbericht Test Testbericht

Fiat bietet den Panda schon seit seiner ersten Modellversion auch als 4×4-Variante an. Allradantrieb in einem Kleinwagen? Wo diese Automobile doch eigentlich nur in der Großstadt den Sieg beim Parkplatzkampf einheimsen sollen? Wie sinnvoll ist das?

Wer schon einmal im Norden Italiens unterwegs war, der versteht sofort, wie sinnvoll ein Panda 4×4 sein kann. Die Menschen dort, sie lieben den kleinen knuffigen FIAT. Wer im Winter in Süd-Tirol oder südlicher –  auf den steinigen, abgelegenen Pfaden der Toskana voran kommen will, der ist dankbar über den Vorteil von vier angetriebenen Rädern. Der Panda wird zu einer urig-sinnvollen Mischung, sobald man ihn mit dem 4×4-Antrieb kombiniert. Vorab: Selten habe ich in einem so kleinen Auto, so viel Fahrspaß erlebt. (Hätte die Top-Testwagen 2013 Liste vier Fahrzeuge umfasst, der Panda 4×4 wäre auf Platz 4 gekommen!)

Sicher – bei Kurvenfahrten hat man Angst davor, der eigene Türgriff könnte am Bordstein hängen bleiben, derart gekonnt legt sich der hochbeinige Panda in die Kurven. Und zwei Insassen mit breiten Schultern, die setzt man besser hintereinander, denn nebeneinander. Aber wer hat denn gesagt, man könnte in jeder Disziplin gewinnen? Echte Experten – auch die mit Bären-Namen – gewinnen in den Disziplinen, für die sie konzipiert wurden.

Fiat Panda 4x4 19 Fahrbericht Test Testbericht

Made in Italy

Die erste Erwartung an einen italienischen Kleinwagen? Natürlich, eine Verarbeitung die an die Pasta von Mama Lucia erinnert. Weiche Nudeln stehen nicht für Stabilität. Und schmatzen gehört beim Genuss dazu. Doch der Panda wirkt bissfester als ungekochte Pasta und unanständige Geräusche beim Fahren sind nicht zu vernehmen. Der kleine Panda wirkt solide wie Jahrzehnte alte Panettone. Da beißt sich der Kritiker in mir die Zähne aus.

Fiat Panda 4x4 03 Fahrbericht Test Testbericht

Ausflug in den Wald

Das ändert sich auch nicht, wenn aus der Stadt hinaus in die Wälder der Region geht. Und plötzlich wird einem bewusst, wie genial der kleine Panda 4×4 wirklich ist. Wer mit einem Fullsize-Geländewagen in den Wald fährt, der darf schon bald die Wanderstiefel auspacken. Er kommt im dichten deutschen Laub- und Nadelwald nur bis zum nächsten Pendler-Parkplatz, die Forstwege sind einfach zu schmal für echte Offroader.

Das Lieblings-Automobil der deutschen Jäger ist dann auch der Suzuki Jimney, nicht weil der Motor so kraftvoll ist, oder der kleine Suzuki so viel Platz bieten würde. Nein, es liegt an der schmalen Bauweise. Und nach diesem Muster ist auch der Panda auf die Welt gekommen. Höher als breit. Dabei auch noch kürzer als der Jimney. Und im Innenraum dennoch extrem praktisch orientiert. Anders als der Japaner, bekommt man den kleinen Panda 4×4 allerdings auch mit einem von zwei modernen Triebwerken. Den gefahrenen, durchaus kraftvollen, Dieselmotor und 75 PS. Oder den ungewöhnlichen Zweizylinder-Turbo mit 85 PS. (Mehr zum Thema Jäger, Forst- und Jagdmobil demnächst im Blog!)

Fiat Panda 4x4 01 Fahrbericht Test Testbericht

Leicht gemacht

Der Allradantrieb des Panda 4×4 ist von der simplen Sorte. Per Lamellenkupplung schaltet sich die Hinterachse hinzu, sobald Schlupf an der Vorderachse auftritt. Alternativ lässt sich die Hinterachse per Druck auf den „LSD-Taster“ zur permanenten Zusammenarbeit aktivieren.

allradantrieb 4x4 fiat panda technik

Ü ber den Aufbau und die Funktion des Panda 4×4-Allradantriebes habe ich in der Pressewelt viel Blödsinn gelesen: Elektronische Differentialsperren zum „zuschalten“. Permanenter Allrad mit zwei Differentialsperren. Und vieles mehr. Die Tatsache ist: Der Panda besitzt eine per Visco-Kupplung angeflanschte Hinterachse. (Funktion Visco-Kupplung YT) (Erklärung Visco-Kupplung Wikipedia) Per Tastendruck auf den „LSD-Taster“ wird diese Visco-Kupplung mechanisch geschlossen – der kleine Panda 4×4 hat dann – anstelle des variablen Allradantriebes, der jedoch erst einsetzt, sobald die Vorderachse Schlupf hat, einen permanenten Allradantrieb – bei dem die Kraft zu gleichen Teilen auf beide Achsen verteilt wird. Dieses System hatte man schon in den 90-Jahren bei den „Syncro-Modellen“ des VW-Konzerns. Simpel – aber effizient. Auf der anderen Seite sorgt eine starre Verbindung von Vorder- und Hinterachse für Verspannungen im Antriebsstrang, wenn der Untergrund ordentlich Grip aufweist. Auch das ESP-System kann bei starren Verbindungen nicht arbeiten, drum empfiehlt Fiat den Einsatz nur bis 50 km/h und nur auf weichem Untergrund. 

Fiat Panda 4x4 24 Fahrbericht Test Testbericht

Das gesamte System ist keine große Technik-Kunst. Aber der Panda braucht kein aufwendigeres System, denn es ist noch eine ganz andere Tatsache, die ihn im Gelände zu einem Überzeugungstäter werden lässt; Sein Leergewicht. Mit 1190 kg gehört der Panda zum leichtesten 4×4-Werkzeug für Jäger, Förster, Weinbauern und Städtern mit Angst vor Schneematsch, dass man sich kaufen kann. Je weniger Gewicht, desto leichter haben es die vier Räder, die Kraft erfolgreich auf den Boden zu bekommen. Weinfass oder Schnapsglas, was lässt sich wohl leichter den Berg hinauf rollen? Richtig geraten: Der Panda 4×4.

Leistung Beschleunigung Topspeed
75 PS 14.5 Sekunden 159 km/
Fiat Panda 4x4 23 Fahrbericht Test Testbericht
1.3 JTD: 75 PS Leistung und 190 Nm Drehmoment

1.3 Multijet Diesel

Weder Laufruhe, noch das Laufgeräusch – der kleine Vierzylinder-Diesel mit dem Hubraum der angesprochenen vier Schnapsgläser (1.248 ccm) ist ein rauer Geselle. Damit im Gelände genug Kraft für den Hindernislauf-Bergauf bleibt, der letzte Gang aber lang genug ist, um den kleinen Wald-Würfel mit genug Kraft, aber wenig Drehzahl auf Tempo zu bringen, sind fünf Gänge eigentlich zu wenig. Eigentlich. Drum hat FIAT die fünf Gänge mit zu großen Gangsprüngen abgestuft und die ersten vier kurz gestuft. Es ist damit einzig das Getriebe, das ein wenig Disharmonie in meine Lobeshymne auf den kleinen Allrad-Panda bringt. Denn der leicht rüpelige Dieselmotor passt ansonsten sehr gut zum rauen Charme des Panda 4×4. Nur das Fünfganggetriebe sollte einem Sechsgang-Getriebe mit feinerer Getriebeabstufung weichen.

Verbrauchstest:

Alltagsfahrer Öko-Experte Vollgas-Freund
6.1 Liter / 100 km 4.2 Liter / 100 km 7.4 Leiter / 100 km
Fiat Panda 4x4 18 Fahrbericht Test Testbericht
225 Liter Kofferraumvolumen

Innenraum, Platz, Ausstattung, Alternativen

Den 4×4-Panda bietet FIAT nur mit zwei Motoren an. Und auch bei der Ausstattung werden keine Kompromisse gemacht. Wer den „Allrad-Bären“ wählt, der bekommt an Ausstattung geliefert, was möglich ist.  Als Optionen bleiben übrig, die Parksensoren hinten (300 € und nur für den “ 4×4 Rock), Seitenairbags vorne (250 €), sowie ein paar Komfort- und Optik-Features wie lackierte Spiegelkappen, getönte Seitenscheiben hinten, oder eine verschiebbare und geteilt umklappbare Rücksitzbank.

Fiat Panda 4x4 16 Fahrbericht Test Testbericht

Fazit:

Zum Ende des Testzeitraumes habe ich dann auch verstanden, weswegen der Panda so gerne als „Bär“ gesehen wird und weswegen der kleine FIAT – vor allem als 4×4 – diesen Namen völlig zu Recht trägt.  Der Panda 4×4 ist im Alltag zwischen Einkaufszentrum, Wald und Wiesen ein bärig guter Kumpel. Und bärig steht laut Duden für: „umgs.: großartig, hervorragend, riesig“ und das beschreibt den Panda 4×4 doch sehr trefflich. Nur eben als „kleinen Bären“ und die kleinsten Bären in der Tierwelt, richtig, das sind die „Pandas“ 😉

Weiter zur Bewertung  Technische Daten  Galerie

Hinweis: Die Punktzahl in der Bewertung des Fiat Panda 4x4 kann leider nur unzureichend wiedergeben, was der kleine Panda kann. Emotionen und das Moment der Überraschung wird in der aktuellen Punkteskala nicht berücksichtigt. ( Eventuell erfolgt 2014 noch einmal eine Überarbeitung der Punkte-Matrix)

Alfa Romeo MiTo 2014

Alfa Romeo hat seinen Kompaktwagen MiTo für das Modelljahr 2014 aufgefrischt. 

Um im Wettbewerb mit den anderen kompakten Lifestyle-Stadtmobilen attraktiv zu bleiben, hat Alfa Romeo das Motorenangebot überarbeitet, bietet eine stilsichere neue Außenfarbe an und wertet den Innenraum auf.

2008 auf den Markt gekommen, ist das Modelljahr 2014 nun die „2. Serie“ und damit zugleich die letzte Modellpflege bevor (vermutlich) 2016 der Nachfolger auf den Markt rollen wird. Doch auch im Herbst seines Lebens bleibt die kleine Italienerin eine attraktive Erscheinung im Markt.

Make Up für den Kühlergrill

Das Scudetto bekam einen verchromten Rahmen und erinnert nun noch stärker an die Giulietta. Die Scheinwerfermaske innerhalb der Chromfassung ist nun dunkel und wirkt so sportlicher. Zum neuen Modelljahr bekam der „Mythos“ eine souverän und erwachsen wirkende Außenfarbe spendiert, in Anthrazit Grau wirkt der MiTo weniger verspielt.

Alfa romeo MiTo 04 Modelljahr 2014

Mehr Leistung

Das bekannte Zweizylinder-Turbotriebwerk wurde in der Leistung von 85 PS auf 105 PS gepushed. Und bei den Dieselmotoren mit 1.3 Liter Hubraum und 85 PS, sowie dem 1.6 Liter Diesel mit 120 PS wurde an der Effizienz gestrickt.

Alfa romeo MiTo 03 Modelljahr 2014

Basis-Arbeit

Der Alfa Romeo MiTo „Impression“ ist das Basismodell und wird ausschließlich mit dem 51 kW (70 PS) starken Benziner 1.4 8V angeboten. Er bietet in Serie eine Audioanlage mit CD-/MP3-Player und sechs Lautsprechern sowie die in Wagenfarbe lackierten Außenspiegelgehäuse. Ebenso serienmäßig sind die sicherheitsrelevanten Features wie sieben Airbags, der dynamischen Fahrstabilitätskontrolle VDC (Vehicle Dynamic Control) und das Tagfahrlicht.

Alfa romeo MiTo 01 Modelljahr 2014

Uconnect – Das Infotainmentsystem

Eines der wichtigsten Updates für das Modelljahr 2014 ist das Multimediasystem „Uconnect“ das in der Ausstattungsvariante „Turismo“ und „QV“ bereits enthalten ist.  Für alle anderen Varianten ist das, mit einem 5 Zoll großen Touchscreen ausgerüstete Multimedia-System gegen Aufpreis erhältlich. Ausgenommen hiervon die Basis-Variante: „Impression“.

Mehr zum Uconnect-System nach diesem Link

 Download – Preisliste Alfa Romeo MiTo 2014

 

Der neue Citigo von Skoda

Fahrbericht Skoda Citigo: Der kleine Große

Bevor ich den kleinen Skoda Citigo zum Testen bekommen habe, ist er mir auf den Straßen gar nicht weiter aufgefallen. Als er dann so in Candy-White vor mir stand, musste ich zugeben, dass er doch recht schick anzusehen war. Da ich als Großstadtmädl viel in der City herumdüse, ist der 3,56 Meter lange, 1,65 Meter breite und 1,48 Meter hohe Skoda Citigo der perfekte Begleiter. Er gehört zu den kompaktesten und zugleich geräumigsten Fahrzeugen seines Segments. Ich war positiv überrascht über das schnittige Design, das als erstes Modell überhaupt das neue Fahrzeuglogo in Chrom der Marke vor sich hertragen darf.
Das neue Skoda Logo ziert die Citigo Front

Der Lamellen-Kühlergrill umrahmt von einem Chromrahmen und die charakteristischen Scheinwerfer vermitteln zusammen mit dem neuen Logo das typische Skoda Aussehen. Klare Konturen und die markentypische C-Form der Heckleuchten machen den Skoda Citigo auch von hinten unverwechselbar. Man hatte mir einen Fünftürer hingestellt, sodass etwaige Mitfahrer auch hinten bequem einsteigen konnten, ohne sich durch zu enge Sitze quetschen zu müssen. Der Fondeinstieg ist einfach und es finden sogar 3 Personen bequem auf der Rückbank platz. Selbst Sitzriesen können beruhigt einsteigen und sicher sein, dass ihr Kopf von der Fahrzeugdecke fern bleibt.
Minimalistischer geräimiger Font im neuen Skoda Citigo

Das Interieur des Fünftürers ist relativ minimalistisch gehalten. Die bequemen Sitze bieten vernünftigen Seitenhalt und sorgen dafür, dass man auch nach 2 Stunden im Stau auf dem Weg an die Ostsee noch entspannt auf seinen vier Buchstaben sitzen kann. Ein paar kleine Chromdetails versuchen davon abzulenken, dass an den Türverkleidungen und Kofferraumseiten das nackte Blech zu sehen ist. Durch die vielen Ablagen gibt es viel praktischen Stauraum. Auch der Kofferraum kann sich mit seinen 251 Liter Volumen sehen lassen. Bei umgeklappter Rückbank wächst dieser sogar auf ganze 951 Liter. Perfekt zum Shoppen ist der Kleine also schon mal. Doch leider fehlt das Kofferraumlicht und die Ablage, die normalerweise beim Schließen des Kofferraumdeckels mit runter geht, muss immer manuell geklappt werden. Ein wenig nervig, wenn man sonst etwas anderes gewöhnt ist.

Geräumiger Kofferraum im Skoda Citigo

Bei über 30 Grad auf dem Weg an die Ostsee kommt die Klimaanlage gerade recht. Diese gibt es allerdings erst ab der Ausstattung ‚Elegance’ serienmäßig. Schade dabei ist, dass in der Mittelkonsole die Luftausströmer fehlen, sodass mein Mitfahrer hinten von der kühlen Brise nur wenig mitbekam. Zum Glück konnte er hinten die kleinen Seitenfenster ausklappen. Die automatischen Fensterheber sind eher semi gut, denn man muss den Knopf gedrückt halten, damit sie komplett aufgehen. Beim Rückwärtsfahren waren die Parksensoren besonders hilfreich, bei dem Modell waren die getönten Scheiben hinten nämlich nur schlecht zu ‚durchschauen’. Sobald man den Rückwärtsgang reingekloppt bekommen hat, was sich hin und wieder als zäh erwies, klappte das Einparken wunderbar. Der Bordcomputer lieferte alle wissenswerten Daten rund um den kleinen Stadtflitzer und ließ sich leicht bedienen. Navigationsfunktion inklusive.

Beim Verbrauch war ich wirklich überrascht. Bei den zwei neuen Dreizylinder-Benzinmotoren, die beim Citigo zur Auswahl stehen, durfte ich den Elegance 1,0 MPI mit 75 PS und einem 5-Gang-Schaltgetriebe testen. Beide Motoren verfügen über einen Hubraum von einem Liter (999 cm3) und leisten 44 kW (60 PS) (bzw. 55 kW (75 PS)). Die Emissionen betragen 95 g/km CO2. Motoren und Getriebe sind auf optimale Treibstoffeffizienz in der Stadt und im städtischen Umfeld ausgelegt. Die kleine Schüssel erreicht im Kurzstreckenverkehr schnell Betriebstemperatur und arbeitet damit äußerst wirtschaftlich. Das wirkt sich sehr positiv auf den Verbrauch aus.

Praktischer Stadtflitzer: Der Skoda Citigo

In der sparsamsten Variante Green tec mit Start-Stopp-Automatik, liegt der durchschnittliche kombinierte Verbrauch bei 4,1 Litern / 100 km. In der Stadt kam ich tatsächlich nicht über 4,7 Liter und auch auf dem längeren Fahrtweg in den Osten blieb der Verbrauchswert unter 5 Litern / 100 km. Wäre ich nicht mit Sack und Pack an die Ostsee gefahren, hätte ich in meinen 2 Testwochen gar nicht zu tanken gebraucht. Der Fahrspaß war dank der 75 PS auch nicht zu verachten. Im Gegenteil. Er war so gut, dass ich direkt in eine Foto-Falle getappt bin und das direkt am zweiten Tag. Soviel zum Thema flotter Flitzer.

Der Einstiegspreis für den jüngsten Spross der Skoda Familie liegt bei 8.890 Euro. Mit der besonders Kraftstoff sparenden Green tec-Technologie kann er schon für 9.990 Euro geordert werden. Insgesamt bietet der tschechische Automobilkonzern drei Varianten des Citigo zu einem Preis von unter 10.000 Euro an.

Fazit: Wer ein vernünftiges Stadtauto zu einem fairen Preis sucht, bei dem es egal ist, dass hier und da der Rotstift angesetzt wurde, ist mit dem Skoda Citigo gut bedient. Dank seiner kompakten Maße und der guten Übersicht ist auch das Einparken in jeder Verkehrssituation kein Problem. Selbst wenn man dem Fahrspaß etwas zu sehr frönen sollte, pendelt sich der Verbrauch bei annehmbaren Werten ein und das tut beim Tanken dann nicht so weh. Der recht günstige Preis und die qualitativ hochwertige Technik machen den Citigo zu einem praktischen und guten Begleiter im Alltag.

Fotos: Skoda

Neues Sondermodell SKODA Fabia Combi Monte Carlo

Als Limousine erfreut sich der Fabia Monte Carlo* bei den SKODA Kunden bereits großer Beliebtheit. Jetzt bietet die tschechische Traditionsmarke das umfangreich ausgestattete Sondermodell auch in
einer praktischen Combi-Version an.

Die Monte Carlo-Sondermodelle sollen eine Hommage an die  112-jährige Motorsporthistorie der Marke SKODA sein.

In Anlehnung an die zahlreichen internationalen Siege im Motorsport zeichnet sich der neue Fabia Combi Monte Carlo durch sportliche Designelemente aus. Hierzu zählen beispielsweise Leichtmetall-Felgen, Spoiler, Schweller sowie Karosserieverkleidungen. Das neue Sondermodell basiert auf der Ausstattungslinie ‚Ambition‘ und bietet einen Preisvorteil von 1.480 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten Serienmodell.

Zur Wahl stehen drei Benziner und drei Dieselmotorisierungen. Der SKODA Fabia Combi Monte Carlo steht ab 16.880 Euro in der Preisliste.

Ab Werk rollt das Sondermodell auf stylischen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen ‚Comet Anthrazit‘. Das serienmäßige
Sportfahrwerk senkt den Schwerpunkt des SKODA Fabia Combi Monte Carlo um rund 15 Millimeter ab und sorgt in Verbindung mit der sportlichen Dämpferabstimmung für ein noch agileres Fahrverhalten. Zu den
optischen Besonderheiten zählen unter anderem ein Dachkantenspoiler und der in ‚Black-Magic Perleffekt‘ lackierte Diffusor am Heck.

Zudem sind Dachreling und Außenspiegel in ‚Black-Magic Perleffekt‘ gehalten. Ein schwarzer Farbton verleiht auch dem Kühlergrill sowie den Front- und Nebelscheinwerfereinfassung sportliches Aussehen.

Die Serienausstattung umfasst darüber hinaus beispielsweise eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein Dreispeichen-Lederlenkrad, die Klimaanlage Climatronic und das Musiksystem Swing. Eine Pedalerie aus
Edelstahl und Sportsitze betonen den dynamischen Charakter des SKODA Fabia Combi Monte Carlo. Elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel, Nebelscheinwerfer, elektrische Fensterheber vorn sowie
eine Zentralverriegelung runden die umfangreiche Ausstattung des neuen Sondermodells ab.

Motorisierungs- und Preisübersicht SKODA Fabia Combi Monte Carlo:

1,2 51 kW (70 PS)*: 16.880 Euro
1,2 TSI 63 kW (86 PS)*: 18.130 Euro
1,2 TSI 77 kW (105 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 55 kW (75 PS)*: 19.130 Euro
1,6 TDI 66 kW (90 PS)*: 19.930 Euro
1,6 TDI 77 kW (105 PS)*: 20.530 Euro

Technische Daten – Mitsubishi Space Star 1.2



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Mitsubishi Space Star 1.2
Erhältlich seit: 2013
Motortyp: Dreizylinder-Reihenmotor, Leichtmetall, Vierventilkopf, Variable Ventilsteuerung
Hubraum in ccm³: 1.193
max. Leistung bei min-1: 59 kW / 80 PS bei 6.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 106Nm bei 4.000 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Frontantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: Manuelles 5-Gang Getriebe
Getriebeart, optional: CVT – stufenlose Automatik
Leergewicht: 940 kg
maximale Zuladung: 430 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 12.8 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 173 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung: – km/h
Tankvolumen 35 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 101 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: A
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  5.9 l / 100km
Normverbrauch außerorts  4.6 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  5.1 l / 100km
km-Stand Testbeginn:  7.150
km-Stand Testende:  7.860
Bereifung: Sommerräder VA: 175/55-15  HA:175/55-15
Garantie: 3 Jahre – oder 100.000 km
Basispreis: 8.990 € – Space Star 1.0  | 13.990 € 1.2 Shine+

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Das Fazit: Mitsubishi Space Star im Fahrbericht

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht über den Stadtwürfel von Mitsubishi:
Der Space Star ist kein Langstrecken-Renner und auch kein Auto mit dem man am Sonntagmorgen in die Eifel fährt um die leeren Landstraßen und Kurven zu genießen. Der Space Star ist  vor allem ein praktisches Auto. Ein Kleinwagen mit genug Platz für den Alltag und groß genug um auch mal zu viert über Land zu fahren.

Faire Preise

Deutlich unterhalb der 10.000 € Schallmauer beginnt der Einstieg in den neuen Space Star. Mitsubishi spart bei diesem Modell lieber an der Gesamtlänge und nicht an der Sicherheit und daher sind auch beim 71 PS starken Basismodell 6 Airbags in Serie vorhanden und auch das ESP ist immer mit an Board.

Den Umstieg in den 80 PS starken 1.2 Liter koppelt Mitsubishi zugleich an eine bessere Ausstattungslinie und so bekommt man in der nächsten Stufe nicht nur 200 Kubikzentimeter mehr Hubraum und 9 PS, sondern dank der Shine-Ausstattung auch eine Klimaautomatik, das Start & Stopp-System, einen höhenverstellbaren Fahrersitz und eine Sensorsteuerung für Licht und Scheibenwischer.

Mitsubishi space star fahrbericht seite 2 graffiti

Vorteile:

  • Faire Preise
  • Wendig in der Stadt
  • Sparsam im Verbrauch

Nachteile:

  • Schmale Sitze
  • Langweiliges Interieur

Der Verbrauch:

  • Alltagsfahrer ohne Sparfuß:  5.6 Liter auf 100 KM
  • Öko-Experte mit grünem Zeh:  4.9 Liter auf 100 KM
  • Außendienstler mit Vollgas-Lust:  7.2 Liter auf 100 KM

Kofferraum Mitsubishi Space Star

Das hätte ich mir vom Space Star noch gewünscht:

  • Ein Motor mit mehr Drehmoment und ein Getriebe mit sechstem Gang.

Das Fazit: Mitsubishi Space Star 1.2 Shine+

Sparsamer Stadtwagen

Mitsubishi ist einen ungewöhnlichen aber nachvollziehbaren Schritt gegangen, als man den Nachfolger des erfolgreichen Mitsubishi Colt präsentierte und diesen in der Länge kürzte. Das ständige Wachstum unserer Autos ist im urbanen Umfeld nicht hilfreich und so präsentiert sich der Space Star als wendige und clevere Kleinwagen-Alternative für Menschen, die weniger auf Status-Symbole achten und dafür mehr auf innere Werte.

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Link zum Konfigurator des Herstellers

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text/Foto: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd

Mitsubishi Space Star im Fahrbericht

Ein wenig verwirrend war der Auftakt für den neuen kleinen Mitsubishi schon. Seinen Namen hat er von einem ehemaligen Mitsubishi-Modell, mit dem er aber nichts gemeinsam hat – vom Hersteller-Logo und der unerschütterlichen Tatsache das Autos vier Räder haben mal abgesehen. Und er ersetzt seinen Vorgänger auch nur fast. Denn der Mirage, pardon, Space Star ist gut zehn Zentimeter kürzer als die letzte Mitsubishi Colt Generation. Daher, die Bühne frei für einen ganz neuen Mitsubishi:

Stadtfloh mit einem großen Namen

Im Fahrbericht:

Mitsubishi Space Star 1.2

Quadratisch, praktisch, sparsam

Klein, knuffig und ohne optische Spielereien. Das Design des in „Apfel-Grün“ lackierten Testwagens und zu gleich dem derzeit zweit kleinsten Mitsubishi, folgt dem Nutzen und der scheint klar: Von A nach B und zurück und das bitte recht praktisch. An der Front leuchten die großen Halogenlichter wie drollige Augen und wer die Shine+ Ausstattung wählt, erhält in der zweiten Reihe getönte Scheiben. Die immerhin 15 Zoll großen Leichtmetallräder stehen jedoch ein wenig verloren in den Radhäusern und wo früher Stoßleisten vor Parkplatzkratzern geschützt haben, strahlen heute lackierte Flächen. Aber das ist normal und nicht weiter verwunderlich, das machen mittlerweile alle Hersteller so.

Dafür überzeugt der kleine Japaner mit guter Übersichtlichkeit und das immerhin in alle Richtungen. Dennoch bietet Mitsubishi sowohl ein Park-Assistenten mit 4 Sensoren für das Heck an, als auch nachträglich montierte Schutzleisten für die Türen. Sicher ist sicher, will man da denken.

Der Mitsubishi Space Star

Mitsubishi Space Star Seitenansicht

Shopping-Tour

Der Space Star ist ein Experte für die Stadt. Dank seiner Übersichtlichkeit und dem kleinen Wendekreis wuselt er sich mit Vorliebe durch den Verkehr von Innenstädten. Die Servolenkung ist extrem leichtgängig und der 80 PS Motor mehr als ausreichend für die ständigen Sprints von Ampel zu Ampel.

Space Star – Innenraumwunder

Mag der Mitsubishi Space Star auch nur 3,71 Meter lang sein, im Innenraum bietet er genug Platz für vier Erwachsene. Den für diese Klasse üppigen Fußraum verdankt der übersichtliche kleine Mitsubishi seinem, im Verhältnis, langen Radstand von 2 Meter 45.

Mit 235 Liter Volumen reicht der Kofferraum für den Wochenendeinkauf aus, wer mehr Platz braucht, der kann die Lehne der Rücksitzbank geteilt umklappen.

In einer fremden Stadt nach dem Weg fragen hat sich für Käufer des Space Star erledigt, wenn diese zum Shine+ Modell greifen. Dank dem modernen Mitsubishi Multi Entertainment System mit integriertem Navi erübrigen sich planlose Fahrten. Die aktuelle Generation der Multimedia-Systeme überzeugt zudem mit guter grafischer Darstellung und einer flotten Rechenleistung. Die Bedienung über das 7 Zoll große Touchscreen-Display geht flott und ohne viel Erklärungsbedarf von der Hand.
Mitsubishi Space Star Cockpit

Drei-Zylinder für die Stadt

Drei Zylinder müssen ausreichen. Im Testwagen war der stärkere der beiden angebotenen Motoren verbaut. Mit seinen 1.2 Liter Hubraum ist der mit Vierventil-Technik und variablen Ventilsteuerzeiten ausgerüstet Leichtmetall-Motor gut für eine Leistung von 80 PS und 106 Nm bei 4.000 Umdrehungen. Für die Stadt reicht dieser Motor locker. Er lässt sich sogar angenehm schaltfaul fahren, summt dabei das leicht brummige Lied der Dreizylinder-Triebwerke und knausert mit dem Verbrauch.

Dank einer Start-Stopp-Automatik in Serie bringt es der 80 PS Motor auf einen Normverbrauch von 4.4  Liter auf 100 Kilometer. Der Alternativ angebotene 1.0 Liter Dreizylinder soll in der NEFZ-Norm sogar mit nur 4 Litern auskommen.

Die Kraft übertragen beide per 5-Gang Schaltgetriebe an die Vorderräder, wer lieber schalten lässt, für den steht in Verbindung mit dem 1.2 Liter Motor auch eine stufenlose Automatik in der Preisliste.

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

5.6

Öko-Experte mit dem grünen Zeh

4.9

Außendienstler mit Vollgas-Lust

7.2

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Super-Benzin

Mitsubishi Space Star motorraum
Länge:

3,71 m

Preis, ab:

8.990 

Verbrauch:

4,0 Norm

Vorteile – Nachteile – Fazit … auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht Seite 1  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

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Fiat 500 L – lässiger familientauglicher Mini-Van aus Italien

Der Fiat 500, der italienisches Flair auf Deutschlands Straßen bringt, ist ein echtes Lifestyle-Fahrzeug und sehr gefragt. Mehr als 800.000 Stück wurden seit der Einführung im Jahr 2007 davon verkauft und der Erfolg hält weiterhin an. Für alle, die mehr Platz brauchen, gibt es jetzt den 500L. Der neue Italiener aus Turin ist kein größerer 500, sondern ein kleiner Mini-Van, der auf der verlängerten Fiat Punto-Plattform basiert.

Vom Raumangebot kaum zu toppen

Mit dem 4,14 Meter langen und 1,78 breiten Fahrzeug, gibt es mit dem Fiat 500L nun einen lässigen, kleinen Van, der sich besonders als cleveres Alltagsauto für Mütter mit Kindern eignet. Mehr Länge, Breite und Höhe schaffen ein üppigeres Raumangebot und damit hängt der 500L viele seiner Konkurrenten wie den Ford B-Max ab. Der Einstieg gelingt durch die sehr breiten und hoch geschnittenen Fondtüren im Fiat ebenfalls leichter. Die Sitze sind bequem und die große, steil gehaltene Frontscheibe sowie die gegabelten A-Säulen mit kleinen Fenstern erhöhen die Rundumsicht im Fahrzeug. Innen ist der Fiat 500 L sehr modern gestaltet. Und vor allem seine praktische Variabilität überzeugt. Die Rückbank lässt sich um 15 Zentimeter nach vorne verschieben und selbst dann bleibt für Erwachsene noch ausreichend Beinfreiheit. Die Fondsitze können asymmetrisch geteilt umgeklappt werden und sogar die Neigung der Lehnen variieren. Bei vorgeschobenen Rücksitzen vergrößert sich das Standardvolumen des Fiat 500L von 343 auf 400 Liter. Der Ford B-Max hingegen bietet gerade mal 304 Liter, was für den Familienalltag zu wenig ist. Und auch im Vergleich zum Mini hat der 500L in Bezug auf das Platzangebot die Nase vorn, sobald die Rücksitze umgelegt und nach vorn geklappt werden. Der zusätzliche Raum unter seinem Zwischenboden mit ebener Durchlademöglichkeit bringt ein Gesamtvolumen von 1.310 Litern, während der Mini nur 1.170 Liter bietet.

Auch der  ADAC-Test lobt den 500L für sein großzügiges Platzangebot, den praktischen Kofferraum und, dass er optional mit einem City-Notbremsassistenten ausgestattet werden kann. Bemängelt wird der hohe Verbrauch trotz schwachem Motor, der große Wendekreis und, dass die dritte Kopfstütze im Fond sowie der Knieairbag nur gegen Aufpreis zu haben sind.

Vier Motorvarianten und zahlreiche Lack- und Ausstattungsmöglichkeiten

Als Motorvarianten stehen derzeit zwei Benziner mit 0,9-1,4 Liter (70-77 kW) sowie zwei Diesel mit 1,3—1,6 Liter (62–77 kW) zur Verfügung. Als Normverbrauch gibt Fiat 4,8 Liter auf 100 Kilometer an. Trotz eines Sechsgang-Schaltgetriebes ist das unrealistisch, besonders, wenn das Auto mit mehreren Personen und Gepäck beladen ist. Man kann eher von 6,2 Litern ausgehen, die Fiat für den 95 PS starken 1.4-Vierzylindermotor angibt.

Wie beim Fiat 500 steht auch beim 500L ein ungewöhnlich breites Individualisierungsprogramm zur Verfügung. Mit 333 Farbkombinationsmöglichkeiten für Dach, Karosserie und Felgen und weiteren über 100 Zubehörteilen kann man den Italiener ganz individuell nach „Gusto“ ausstatten.

Beim Basismodell des Fiat 500L muss preislich mit rund 16.000 Euro gerechnet werden. Als Besonderheit gibt es optional sogar eine Espressomaschine, die in Zusammenarbeit mit Lavazza entwickelt wurde. Sie ist etwa so groß wie eine Thermoskanne, wird in eine spezielle Dockingstation gesteckt und brüht unterwegs italienischen Kaffee auf. Ein netter Gag zur Entspannung für gestresste Mütter und Väter.

 

Im Fahrbericht: Citroën DS3 Racing THP 200 S. Loeb Edition

Bleibenden Eindruck hat er nach dem zweiwöchigen Test hinterlassen. Zur avantgardistischen Hülle des gewohnten DS3-Designs gesellen sich in der Racing-Variante nicht unerhebliche progressiv-aggressive Komponenten, die nur schwerlich zu übersehen ist: matt-schwarz, tief, krawallig. Passend dazu hat Citroën den bekannten 1.6er Turbo auf 207 PS aufgeblasen. Ein Fahrbericht.

Ich geb’s ja zu: er war mir ein ungewolltes Kind. Denn eigentlich hatt…

24 Stunden im neuen FORD Fiesta – Leslie Clio

Sagt Euch der Name Leslie Clio etwas? Mir bis eben nicht. Dabei liebe ich ihre Songs. Die junge Dame hat die beiden Hits: “ I Couldn’t care less“ und „Told you so“ produziert und beide Lieder gehören zu meinen echten Favoriten.

24 Stunden im neuen Fiesta

Auch wenn die Damen den Nachnamen eines französischen Kleinwagens hat, der Kölner Automobilkonzern FORD hat Leslie Clio zu einem 24 Stunden Trip im neuesten Kleinwagen aus Köln eingeladen. Und untermalt von einem ihrer Hits – sieht man Leslie in diesem Spot mit dem neuen Fiesta herum kurven.

Unterhaltungswert? Für Fans von Leslie Clio bestimmt – für mich war immerhin der Song schön zum anhören. „I couldn’t care less“ – was man mit: „Es könnte mich nicht weniger interessieren“ übersetzen kann. Und mal ganz unter uns 🙂 – dieser Song ist echt gut gewählt bei einem Clip über den Fiesta.

Aber gut, ich bin ja nicht die Zielgruppe.

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Genf 2013: Citroën C3 Facelift

Persönlicher und optimistischer – der kompakte Citroën C3 startet mit einem Facelift in seine zweite Halbzeit:



Mitsubishi Space Star – unter 9.000 €

Der neue Kleinwagen von Mitsubishi wird weniger als 9.000 € kosten, dies wurde heute bekannt gegeben.

Mit einem Einstiegspreis von nur 8.990 Euro geht der neue Space Star an den Start. Der Name erinnert an ein Modell aus der vergangenen Mitsubishi-Modellpalette und dennoch, der kleine Space Star ist ein völlig neues Modell und hat mit seinem Namensvorgänger nichts gemein.

Mitsubishis neuester ist ein kompakter Kleinwagen der mit zwei Motorisierungen und vier Ausstattungsvarianten an den Start gehen wird:

  • 1.0 l MIVEC 3-Zylinder-Benzinmotor, 52 kW (71 PS), mit und ohne Start & Stop Automatik
  • 1.2 l MIVEC 3-Zylinder-Benzinmotor, 59 kW (80 PS), Start & Stop Automatik in Serie

Sowohl der kleine Basismotor mit 1,0-Liter Hubraum und  71 PS, als auch der 80 PS starke 1,2-Liter werden mit niedrigen Verbrauchswerte und CO2-Emissionen präsentiert: Der kleinere Motor mit dem Start-Stopp-System AS&G begnügt sich im kombinierten EU-Zyklus mit 4,0 l/100 km entsprechend einem CO2-Ausstoß von 92 g/km, die stärkere Variante mit 4,3 l/100 km (100 g/km).  Alternativ zum serienmäßigen Fünfgang-Schaltgetriebe steht für den 1,2 Liter-Motor das elektronisch gesteuerte CVT Automatik-Getriebe „INVECS-III“ zur Wahl (Aufpreis 1.000 Euro).

Immer mit an Board: Die elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle (MASC/MATC), ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD), Bremsassistent, 6-fach SRS-Airbags, Servolenkung, elektrische Fensterheber vorne, Lenkrad höhenverstellbar, umklappbare Rücksitzlehne 60:40 teilbar, ISO-FIX Kindersitzbefestigung, Tagfahrlicht, Multi-Informations-Display und 14 Zoll Felgen mit 165/65R14 Leichtlaufreifen.

Die nächst höhere Ausstattungsvariante für die 1,0 Liter Motorisierung nennt sich  „Light“ und bietet unter anderem das automatische Start/Stopp System (AS&G) mit dem Eco-Drive-Assistenten, der über die Effizienz des aktuellen Fahrstils informiert. Zusätzlich gibt es elektrisch einstellbare Außenspiegel, Heckspoiler, Drehzahlmesser, höhenverstellbare Kopfstützen hinten, eine manuelle Klimaanlage, Pollenfilter, Radio-CD- / MP3-Kombination inkl. AUX-In mit 4 Lautsprechern, USB-Anschluss sowie eine praktische Zentralverriegelung mit Fernbedienung.

Ab „Shine“ gibt es in Verbindung mit dem 1,2 Liter Aggregat 15“ Leichtmetall-Felgen, beheizbare Außenspiegel, Privacy Glass, Klimaautomatik, Licht- und Regensensor sowie elektrische Scheibenheber vorne und hinten.

„Shine+“ bietet darüber hinaus noch ein SD-Navigationssystem inkl. Bluetooth®-Freisprecheinrichtung, Leder-Lenkrad, Leder-Schaltknauf, Nebelscheinwerfer, und das Smart-Key-System mit Startknopf.

Offizieller Verkaufsstart für den neuen Space Star ist beim diesjährigen traditionellen Kirschblütenfest bei allen teilnehmenden Mitsubishi Händlern am 13. und 14. April.

Die Preise:

SPACE STAR 1.0               8.990 Euro
SPACE STAR LIGHT         10.990 Euro
SPACE STAR SHINE         12.990 Euro
SPACE STAR SHINE+       13.990 Euro

Der Škoda Citigo im Fahrbericht

Ausgefuchst

Nun also auch bei Škoda, ein Kleinstwagen.

Wie üblich in den letzten 20 Jahren ist es natürlich keine Eigenentwicklung, sondern ein Konzernfahrzeug welches auch unter dem Markengesicht von Seat und der großen Konzern-Mutter Volkswagen verkauft wird. Man hat sich bei Škoda viel Mühe gegeben, dem Kleinen Up-Geschwisterchen eine eigene Identität zu verleihen und so zieren den al…

motorshow essen skoda citigo rallye

Essen Motor Show: Skoda Citigo Rallye

Motorsport ist mein Ding – da stehe ich völlig drauf. Eigentlich bin ich ein reiner Rundstrecken-Fan, aber das liegt nur daran, weil man bei Rallyes ständig unterwegs ist, um nur kurz einen blick auf die Fahrzeuge zu bekommen. Die fahren eben nicht immer die gleiche Runde 🙂

Škoda Citigo Rallye

Eine ganz besonders sexy Variante des kleinen Stadtwagens Citigo hat die Motorsport-Abteilung von Škoda bereits auf dem Wörthersee-Treffen vorgestellt. Auf der Motorshow in Essen konnte ich den kleinen brachialen Rallye-Würfel dann auch einmal selbst in Augenschein nehmen!

An der Front sitzt ein massiver Stoßfänger mit riesigem Kühllufteinlass, große Spoiler und Sportfelgen mit 18 Zoll Durchmesser lassen aus dem kompakten Citigo einen Rallye-Kubus der besonders eindrucksvollen Art werden.

Ob der Citigo den Fabia ablösen wird und dann mit einem zwei Liter großem und 270 PS starkem Sportmotor auf die Hatz geht? Ich kann es nicht sagen – ich persönlich würde eine Straßen-Version mit sequentiellem Sechsgang-Getriebe und Allrad jedoch sofort fahren!

Alle Beiträge zur Motorshow 2013 in Essen

Die Berichterstattung über die Motorshow in Essen erfolgt in Zusammenarbeit mit: BILSTEIN