Fahrbericht: Skoda Karoq – Wer zuletzt lacht…

"Heute kommst Du zuerst, morgen bin ich dann dran". Man mag über Konzernstrategien denken, was man möchte, klar ist aber, dass der neue Skoda Karoq der Nachrücker im Feld der Kompakt-SUV im Volkswagen-Geflecht darstellt. So entwickelte Skoda nämlich den Seat Ateca, der dem Karoq nicht nur stark ähnelt, sondern auch lange vor ihm die Straßen dieser Welt erkunden durfte un…

Weltpremiere: X2: Oans, zwoa, g´SUVa?

Automobilhersteller sehen immer wieder Lücken in ihrem Portfolio – das ist bei den Bayern nicht anders. Wer sich die Nomenklatur der Modelle genau angesehen hat, hat dies aber kommen sehen, schließlich klafft zwischen BMW X1 und BMW X3 eine Lücke. Diese möchte nun der BMW X2 schließen, ohne aber darauf zu verzichten, etwas ganz Besonderes zu sein: Ein SAC, also ein Sports Activity Coupé. Ausblick auf den neuen Münchner.

Design – Warum der BMW X2 ein Coupé ist

Haken wir zunächst die wichtigsten Zahlen ab: Der neue BMW X2 ist 4,36 m lang, 1,82 m breit und 1,53 m hoch. Auf dieser Basis, die vollkommen ins Schwarze des Kompaktklasse-Formats trifft, versammeln sich rund 1.460 kg Leergewicht – je nach Motor. Überschüssige Pfunde hat der Bayer damit nicht, sondern liegt, wie schon mit seinen Abmessungen, auf Augenhöhe mit der Kompaktklasse-Konkurrenz. Aber ein SUV? Nein, das schmeckt den Münchnern nicht, sodass der BMW X2 zum SAC, also einem Sports Activity Coupé wurde.

Der BMW X2 ist kein SUV sondern ein SAC – ein Sports Activity Coupé

Als Alleinstellungsmerkmal soll entsprechend die athletische Sportlichkeit eines Coupés dienen. Dem BMW X2 sieht man man seine Dynamik auf den ersten Blick an: Er wirkt durchtrainiert, zeigt die Robustheit eines SUVs und kombiniert sie mit einer gewissen Eleganz und Sportlichkeit. Aber ein Coupé? Hat ein solches nicht für gewöhnlich zwei Türen? Oder einen nach hinten abfallenden Dachverlauf?

Wie dem auch sei, der BMW X2 nutzt typische Elemente der BMW X-Modelle, wie etwa die quadratisch anmutenden Radhäuser oder die markanten Endrohre. Bei den Vierzylindern sind diese zweifach vorhanden – eines links und eines rechts. Hinzu kommen betonte Seitenschweller, eine elegante Dachlinie und eine flache Fenstergrafik, die das Greenhouse verkleinert und die Rundumsicht einschränken dürfte. Aber das ist man von modernen Autos gewohnt. Dennoch wirkt der BMW X2 eigenständig und sticht aus der Masse hervor – besonders in den Ausstattungslinien M Sport X und M Sport, die den Charakter noch individueller machen.

Jung, dynamisch und modern: Die Zielgruppe des BMW X2

Eigenständigkeit suggeriert auch die BMW Doppelniere, deren bislang bekannte Trapezform umgekehrt und nun nach unten hin breiter wird. Dadurch steht das Fahrzeug kräftiger und aggressiver da, als seine Brüder der X-Reihen. Und eine weitere Premiere steht im X2 an: Die Designer spendiertem dem SAC ein BMW-Logo an der C-Säule, das von historischen BMW wie dem 2000 CS oder 3.0 CSL stammt. Ob die anvisierte Kundschaft, die vorwiegend „jung oder jung geblieben“ sein soll, dieses Element als historisch anerkennt, ist hingegen fraglich.

Antriebe – Zünftiges zum Start

Dass der BMW X2 sich von der üblichen Kompakt-SUV-Zunft entfernen will erkennt man nicht nur an seiner Kategorisierung als „SAC“ sondern auch daran, dass unter seiner dynamischen Hülle zunächst nur kräftige Aggregate stecken. Zum Marktstart stehen drei Motoren zur Verfügung – allesamt mit TwinTurbo-Aufladung. Bei den Benzinern startet die Palette mit dem BMW X2 xDrive20i und 141 kW/192 PS. Damit soll der Verbrauch zwischen 5,5 und 5,9 Litern im Mix liegen. Wer das Potential des 2.0 Turbomotors mit seinen 280 Nm oft ausnutzt, wird diesen Verbrauch eher nicht realisieren können, wohl aber die zügigen Fahrleistungen. Mit seiner 7-Gang-Steptronic soll der BMW X2 xDrive20i in 7,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und maximal 227 km/h schnell sein.

Das BMW-Logo auf der C-Säule soll an historische Klassiker erinnern

Auch die Diesel sind eher zünftig-stark ausgerüstet. Der BMW X2 xDrive20d und der BMW X2 xDrive25d verfügen beide ebenfalls über 2.0 Liter Hubraum – genau wie der Benziner. Bei der Leistung stellt die selbstzündende Einstiegsversion 140 kW/190 PS bereit, während der stärkere Diesel 170 kW/231 PS leistet. Beim Drehmoment liegen 400 bzw. 450 Nm an und schieben den SAC druckvoll nach vorn. Der xDrive20d soll in 7,7 Sekunden auf 100 km/h sprinten und für maximal 221 km/h gut sein, während der xDrive25d den Standardspurt in 6,7 Sekunden absolviert und 237 km/h schnell ist. Beide Aggregate sind mit einer 8-Gang Steptronic kombiniert und verfügen über Allradantrieb. Trotz ihrer guten Fahrleistungen sollen die Aggregate aber beim Konsum knausern: Die schwächere Variante wird mit 4,6 bis 4,8, der stärkere Diesel mit 5,1 bis 5,3 Liter im kombinierten Verbrauch auf 100 km angegeben. Im kommenden Jahr wird die Palette darüber hinaus nach unten erweitert. Dann wird man den BMW X2 als sDrive18i, xDrive 20i, sDrive18d und xDrive18d ordern können.

Ausstattung und Innenraum – Wer die Wahl hat…

… hat die Qual, das ist soweit bekannt. Im Fall des BMW X2 bedeutet dies, dass der SAC – je nach gewählter Ausstattungslinie – besonders dynamisch daherkommt. Wählen kann man zwischen der Basis, dem M Sport und M Sport X. Letztere sind jeweils mit einem M Sportfahrwerk mit einer strafferen Feder- und Dämpferkennung sowie einer leichten Tieferlegung ausgerüstet. Optional stehen zudem dynamische Dämpfer in der Preisliste.

Das Cockpit kommt einem bekannt vor, bietet aber lifestyligen Pfiff

Innen zeigt sich ein Cockpit in BMW-Manier mit aufgesetztem Bildschirm. Das wirkt aber immer noch modern. Überzeigen möchten die Bayer darüber hinaus mit hoher Qualität, wie etwa mit hochwertigen Polsterungen. Die beiden oberen Ausstattungslinien sind mit einer Stoff-Alcantara Polsterungen oder mit perforiertem Leder „Dakota“ in Magmarot erhältlich – das dürfte ein echter Hingucker sein. Zusätzlich sorgen Kontrastnähte auf dem Armaturenbrett und in der Mittelkonsole für hochwertige Akzente.

Modern zeigt sich zudem der Instrumententräger mit seinen großen Displays sowie das Angebot an Online-Diensten. Darunter fallen BMW Connected und BMW ConnectedDrive Services. Seitens der Fahrsicherheit steht zudem ein vollfarbiges Head-Up Display bereit, damit man den Blick nicht mehr von der Straße nehmen muss. Außerdem bietet der BMW X2 einen Stauassistenten, der Teil des optionalen Driving Assist Plus ist. Dieses fasst eine Reihe von kamerabasierten Fahrerassistenzsystemen zusammen, wie etwa den automatisierten Einparkassistenten.

Wer, wie, was?

Für einen Ausflug in die Berge ist der neue BMW X2 auch mit Allradantrieb erhältlich

BMW tut gut daran, ein weiteres SU… pardon, ein SAC, auf den Markt zu bringen. Nun ja, das Coupé sucht man vergebens, erwischt. Dennoch scheint die Nachfrage nach Fahrzeugen, in denen man hoch sitzt und die einen Geländewagen imitieren nach wie vor ungebremst zu sein. Der Nachfrage nach Premium-Produkten ist es ohnehin, weshalb die Verfügbarkeit von starken Motorisierungen und exklusiven Ausstattungsmerkmalen bestens auf die Zielgruppe zugeschnitten zu sein scheint. „Jung oder jung geblieben“, urbane und aktiv soll man laut den Münchnern sein. Na, wiedererkannt?

 

Renault Kadjar – SUV à la francaise

SUV und Crossover sind zurzeit total angesagt: Kein Hersteller, der es schafft, ohne diese Fahrzeuge am Markt zu überleben. Selbst reine Sportwagen- und Luxus-Marken haben sie im Programm oder planen sie. Konkrete Beispiele? Gern! Bentley warf zuletzt mit dem Bentayga ein Luxus-SUV auf den Markt, Rolls Royce plant eines und selbst Lamborghini und Ferrari wollen ein solches in Planung haben…

Alle Highlights, bevor es losgeht: Seat auf der IAA

Es ist noch gut eine Woche hin, bis die IAA 2017 ihre Tore für die Weltöffentlichkeit öffnet. Doch Seat hat es besonders eilig, seine Highlights schon jetzt zu präsentieren. Und diese haben es in sich! Die Kompaktklasse der Spanier wird mit einem neuen Topmodell, dem Seat Leon Cupra R, gekrönt, das natürlich im Mittelpunkt des Messeauftritts steht. Daneben zeigt man aber auch den Seat Arona, ein SUV im B-Segment, das besonders wichtig für die aufstrebende Marke ist. Und auch technisch legen die Spanier ein Pfund auf den Tisch: Der Sprachassistent von Amazon – “Alexa” – soll zukünftig in die Modellpalette integriert werden. Read more

Skoda Karoq – Der neue Kompakt-SUV

Die Tschechen sind gerade wieder aktiv, wie lange nicht mehr. Erst der Skoda Kodiaq, dann das Facelift des Octavia, kürzlich die Präsentation der Elektro-Studie Vision E und nun ein weiterer Kompakt-SUV, der Skoda Karoq. Der Name und die Schreibweise stammen aus der Sprache der alaskischen Ureinwohner und setzten sich aus einer Kombination der Begriffe „KAA´RQ“ (Auto) und „RUQ“ (Pfeil) zusammen. Damit tragen alle SUV des Hauses nun einheitliche Namen. Seine Weltpremiere feiert der Karoq am 18.05. in Stockholm. Read more

Jeep Compass Opening Edition – Das Beste zum Start

Jeep bietet sein neues Kompakt-SUV Compass in Deutschland zur Markteinführung im Juli als Sondermodell „Opening Edition“ an. Zur Ausstattung zählen unter anderem 18-Zoll-Räder, LED-Rückleuchten und Chrom-Zierteile an den Seitenfenstern. Für den Antrieb stehen ein 2,0-Liter-Diesel mit 103 kW/140 PS sowie ein 125 kW/175 PS starker Benziner zur Wahl. Beide Motoren sind an eine Neunstufenautomatik und Allradantrieb gekoppelt. Die Preise starte…

Mazda CX-5 – Kompakt-SUV ab 25.000 Euro

Zu Preisen ab 24.990 Euro ist ab sofort die neue Generation des Mazda CX-5 bestellbar. Das Basismodell wird über die Vorderräder von einem 121 kW/165 PS starken 2,0-Liter-Saugbenziner angetrieben, zur Ausstattung zählen in der Einstiegsvariante „Prime-Line“ unter anderem Klimaanlage, Radio und Berganfahrassistent. Insgesamt umfasst das Angebotsprogramm für das Kompakt-SUV neben der Allradausführung des kleinen Benziners zwei Diesel mit 110 kW/15…

Infiniti QX30 – Jetzt auch als Benziner

Das Kompakt-SUV Infiniti QX30 ist ab sofort auch mit Ottomotor zu haben. Der bereits aus den größeren Modellen der Nissan-Tochter bekannte 2,0-Liter-Turbobenziner leistet 155 kW/211 PS und ist serienmäßig an ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe sowie Allradtechnik gekoppelt. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,7 Litern an. Der Preis für die neue Variante beträgt 39.800 Euro und liegt damit um 700 Euro übe…

Mitsubishi Eclipse Cross – Einer passt noch

Das Segment der Kompakt-SUV wird größer und größer. Auch bei Mitsubishi sieht man noch Wachstumspotenzial, weshalb die Japaner mit dem Eclipse Cross ein weiteres Modell in der nicht gerade großen Lücke zwischen Outlander und ASX positionieren. Auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März) feiert das Modell Weltpremiere, Ende 2017 kommt es bei uns auf den Markt. Der Name Eclips…

Hyundai Tucson Sondermodell – Stärkster Ottomotor auf bescheidener Basis

Wer sich das Kompakt-SUV Hyundai Tucson in Kombination mit der 130 kW/177 PS starken Top-Motorisierung 1.6 T-GDI kaufen wollte, musste bislang mindestens 28.000 Euro investieren. Jetzt haben die Koreaner die Sondermodelle Go und Go+ aufgelegt, die bei weniger Ausstattung eine Ersparnis von über 2.000 Euro ermöglichen. Beide Varianten setzen auf der Basisversion Classic auf. Das Sondermodell Go bietet zusätzlich z…

Kompakter Unbekannter: Mitsubishi Compact-SUV

Bislang ist es noch nicht viel, das uns die Japaner vom Mitsubishi Compact-SUV zeigen. Ein dunkles Foto, das war es dann auch schon. Doch die britische Kollegen von „Autoexpress“ meinen, hier den neuen Mitsubishi Eclipse SUV erkannt zu haben, der gegen Nissan Qashqai und den bald neu kommenden Skoda Yeti antreten soll. Wirklich klar scheint nur, dass der SUV in Genf gezeigt wird und der erste Vertreter einer neuen Mitsubishi-Fahrzeuggeneration sein soll.

Die Japaner sind gerade richtig in Fahrt: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist ein großer Erfolg, der Pajero ist seit Jahren in der Klasse der waschechten Geländewagen eine feste Größe und nun kommt der Mitsubishi Compact-SUV. Er will im immer noch stark boomenden Segment der SUV dort ansetzen, wo der ASX bislang sein Haupt-Arbeitsfeld hatte. Und es wird auch höchste Zeit für die Japaner, schließlich hat die Konkurrenz ihre Kompakt-SUV längst aufgefrischt oder komplett neu entwickelt, wie man am Seat Ateca oder – am Hauptkonkurrenten – Nissan Qashqai sehen kann.

Möglicher Name des Compact-SUV: Eclipse SUV

Feste Größe in Mitsubishis SUV-Programm: Der Outlander PHEV.

Der Mitsubishi Compact-SUV ist zwar noch kaum zu erkennen, doch man kann bereits einiges ableiten. So etwa die hohe Sitzposition und die erhöhte Bodenfreiheit. Mit seinem Coupé-artigen Heck weckt er zudem Rückschlüsse zum Honda C-HR, soll sich von seinem Design her aber am Mitsubishi XR Concept orientieren, das 2015 in Genf vorgestellt wurde. Das bedeutet auch, dass uns eine kantige Front erwartet, die das neue Selbstbewusstsein der Japaner ausdrücken soll.

Wie es heißt, sollen die Entwickler zudem stark am Innenraum gearbeitet haben. Ein klar gestaltetes Armaturenbrett mit hochwertigen Materialien soll nicht mehr nur den Premium-Mitbewerbern vorbehalten bleiben. Zudem soll ein neues Infotainment Einzug halten, das einen Bildschirm im BMW-Stil bereithält, der wie ein Tablet freisteht. Hier sollen bald klare Grafiken, Apps und ein kapazitiver Touchscreen für neue Bedienfreuden sorgen. Abseits davon, soll der Innenraum – trotz abfallender Dachlinie – geräumig ausfallen und sich am Qashqai orientieren.

Bekanntes unter der Haube des Mitsubishi Compact-SUV

Der Mitsubishi ASX bekommt einen kompakten Bruder in Form des Eclipse SUV. So könnte der Neue zumindest heißen.

Wie die britischen Kollegen darüber wissen wollen, soll der Mitsubishi Compact-SUV einen 1.5 Liter Benziner bekommen, der seine Kraft über ein CVT-Getriebe an alle vier Räder überträgt. Seine Leistung dürfte bei rund 120 PS und 200 Nm liegen. Daneben darf man wohl einen 2.2 Liter Diesel mit Sechsgang-Handschaltung erwarten. Als Basis wird dem Compact-SUV eine verkürzte Outlander-Plattform dienen, die durch den Einsatz neuer Materialien kürzer und leichter, dafür aber steifer ausfällt. Im Zusammenspiel mit einer Multi-Lenker Hinterachse, einem straffen Fahrwerk und einer knackigen Lenkung könnte der neue Mitsubishi Compact-SUV zum Chefdynamiker der Klasse werden.

Quelle: Mitsubishi | autoexpress.co.uk

Seat Ateca 1,4 EcoTSI 4Drive – Ein bisschen Schnee muss sein

Seat Ateca, das spanische Kompakt-SUV mit der rassigen Optik ist der Segment-Newcomer des Volkswagen-Konzerns und eine designmäßig willkommene Abwechslung zum ähnlich eingeordneten VW Tiguan. Als 1,4 TSI mit beschaulichen 110 kW/150 PS kostet er 25.120 Euro und ist damit ziemlich unverdächtig, ein ausgewiesener Spaßmacher zu sein. Legen wir also 3.650 Euro drauf und bestellen den Multifunktionswagen mit Allradantrieb und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe…

Der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic im Jungbrunnen

Neu? Wirklich? Ja, tatsächlich, der Mercedes-AMG GLA 45 AMG 4Matic erhielt ein Facelift – oder MoPf, wie es in Stuttgart genannt wird. Die unscheinbare Modellpflege bringt dem Komakt-SUV eine optische wie auch technische Aufwertung. Die vorsichtigen Optimierungen führen zu einer intelligenten Aerodynamik, die unter anderem durch eine neue Frontschürze und einen entsprechenden Dachkantenspoiler zu einer verbesserten Fahrstabilität führen soll. Zeitgleich verbessert sich der Luftwiderstand auf einen cW-Wert von 0,33. Hier kommen die Details.

Die Modellpflege am Mercedes-AMG GLA 45 AMG fiel „vorsichtig“ aus

Es ist ein typisches Facelift: Eine neue Frontgestaltung, neue Lufteinlassgitter, etwas Lack hier und da und fertig. Beim GLA 45 Facelift hat das alles aber auch einen Sinn und Zweck. So bewirkten die optisch kaum wahrnehmbaren Änderungen eine verbesserte Leitung der Kühlluftströme.

Ein Facelift, das man erst auf den zweiten Blick erkennt

Neben der Aerodynamik wurde auch die Serienausstattung des Mercedes-AMG GLA 45 aufgewertet. So finden sich nun LED-Scheinwerfer auf der Seite der Ausstattungsdetails, die frei Haus kommen. Optional sind hingegen die attraktiven 20-Zoll-Felgen im Vielspeichen-Design, die dem Kompaktsportler ausgezeichnet stehen.

Dezente Verfeinerungen auch im Interieur des Kompakt-SUV.

Auch innen legten die Affalterbacher – hier hat AMG seinen Hauptsitz – Hand an. So ist die Instrumententafel nun serienmäßig mit Kunstleder bezogen. Ergänzt wird die Interieur-Aufwertung durch rote Kontrastnähte, Zierteile in matt bedruckter Grundstruktur und durch AMG-Schriftzüge. Zudem erhielt das Kombi-Instrument ein neues Zifferndesign und überrascht mit einer Tachoeinteilung in 30er Schritten.

Wie es bei einer Modellpflege üblich ist, kommen natürlich auch neue Ausstattungen hinzu. So kann man den GLA 45 AMG nun mit einer 360 Grad-Kamera ausrüsten, die auf vier vernetzte Kameras zurückgreift. Damit erhält man beim Parken und Rangieren einen realistischen Rundumblick aus der Vogelperspektive. Interessanter, vor allem für diejenigen, die den Kompaktsportler gerne artgerecht bewegen, ist da sicherlich das mechanische Vorderachs-Sperrdifferential. Es hält zusammen mit optionalem AMG Dynamic Plus Paket unter dem Blech Einzug. So sollte in Kurven jederzeit genügend Grip zur Verfügung stehen. Und für das letzte Quäntchen Sportsgeist sorgt das AMG Ride Control Sportfahrwerk, das um das Fahrprogramm „Race“ ergänzt wurde.

Fitness-Studio: Der GLA 45 AMG leistet 381 Turbo-aufgeladene PS.

GLA 45 AMG mit einer Literleistung von 191 PS

Geblieben ist der agile 2.0 Liter Turbomotor. Er leistet beeindruckende 381 PS. Damit hält er eine beeindruckende Literleistung von 191 PS parat – Rekordniveau bei Vierzylindern. Die Ausbeute sind kräftig drückende 475 Nm. So gerüstet, sprintet der Mercedes-AMG GLA 45 AMG in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und lässt es erst bei abgeriegelten 250 km/h gut sein.

Geblieben ist aber nicht nur das Aggregat, das man aus dem Bruder A 45 AMG kennt, sondern auch seine Attribute. So gefällt der Turbo-Vierzylinder mit einem spontanen Ansprechverhalten und hoher Durchzugskraft. Gleichzeitig ist er aber auch drehfreudig und rotzt aus seinem Auspuff, dass es nur so kracht – eine wahre Freude. Wem das zu viel des Guten ist, darf beruhigt sein: Serienmäßig kommt das Kompakt-SUV von AMG mit einer Klappen-Abgasanlage, die je nach Fahrprogramm schaltet. Reißt man sich hingegen zusammen, soll sich der GLA 45 AMG genügsam geben und im Drittelmix nur 7,4 Litern konsumieren. Dieser Wert dürfte aber dennoch eher theoretischer Natur sein, schließlich ist ein AMG für die zügige Gangart gebaut. Und genau darauf wurde auch das 7-Gang-DCT ausgelegt. Die Fahrstufen drei bis sieben wurden kürzer übersetzt, sodass die Beschleunigung nun noch emotionaler wirkt und sich das Ansprechverhalten verbessert.

Die Dortmund-Edition

Zum Marktstart wird der Mercedes-AMG GLA 45 AMG – genauso, wie seine Brüder, die auf der A-Klasse-Basis aufbauen – als Yellow Night Edition erhältlich sein. Mit den ausschließlich in Nacht- oder Cosmosschwarz erhältlichen Modellen feiert AMG sich und seine Erfolge. Warum auch nicht, schließlich kann man den Affalterbachern nicht gerade vorwerfen, sich auf ihren Loorberen auszuruhen.

Beflügelt: Durch den gelben Anstrich sticht das Leitwerk richtig heraus.

So kommt die Yellow Night Edition mit graphitgrau-matten und gelbe Flächen daher, die sich am gesamten Fahrzeug wiederfinden. Neben den Leichtmetallfelgen trägt natürlich auch das Interieur den schwarz-gelben Anstrich. Ob das Sondermodell damit zum Dienstwagen für die Spieler von Borussia Dortmund wird?

Ssangyong Tivoli Black+White – Kontrastreiche Koreaner

Ssangyongs Kompakt-SUV Tivoli ist ab sofort als Sondermodell Black+White zu haben. Auffälligstes Merkmal der mindestens 23.000 Euro teuren Ausstattungsvariante ist die zweifarbige Außenlackierung. Bei schwarzer Grundfarbe sind Dach und Außenspiegel weiß, beziehungsweise umgekehrt. Zusätzlich gibt es 18-Zoll-Räder, wahlweise in Silber oder in Schwarz. Das auf dem mittleren Ausstattungsniveau Quartz basierende Sondermodell hat Ssangyong mit einigen weiteren Ausstattungsdetails angereichert. So biete…

Test: Škoda Yeti Outdoor 2.0 TDI

Nach weltweit ca. 580.000 verkauften Einheiten schickt Škoda seit 2013 seinen Dauerbrenner Yeti mit zwei verschiedenen Karosserie Styles auf den globalen Markt. Der Kompakt SUV mit herausnehmbaren Rücksitzen begann 2009 als Neueinsteiger seinen Siegeszug und entwickelte sich mit den Ansprüchen seiner Käufer zum Lifestyle- und Gelände-Fahrzeug. Ausgestattet mit dem Škoda 4X4 permanentem Allradantrieb, zeitgemäßen Sicherheitssystemen und jeder Menge Individualisierungsmöglichkeiten a…

Jeep stellt sein Kompakt-SUV Compass vor – Ab ins Gelände

Mit dem neuen Compass will die Traditionsmarke Jeep in der Klasse der kompakten SUV eine wichtigere Rolle spielen als bisher. Der optisch dem größeren Grand Cherokee nachempfundene Fünftürer ist nur 4,39 Meter lang und überrascht mit seinem gefälligen Design. Im Gegensatz zu den Konkurrenten aus Korea, Japan oder auch Frankreich ermöglicht die ausgefeilte Allradtechnik der teureren Versionen auch Ausflüge in…

BMW Concept X2 – Nischenbesetzung

Die Bayern zeigen mal wieder etwas Neues: Diesmal – oh Wunder – ein Kompakt-SUV. Klar, schließlich boomt das Segment, wie kein zweites. Und da diese Nische scheinbar noch nicht gut genug besetzt ist, zeigt BMW auf dem Pariser Autosalon das BMW Concept X2. Es will mit eigenständigem Design gefallen und soll sich von den anderen X-Modellen differenzieren. Das Mittel: Anleihen an die Coupé Historie von BMW, womit  im Ergebnis ein sportliches, urbanes und kompaktes Konzept entstand. Hier kommen die Details. Read more

120 Jahre ABT Sportsline: Innovation und Tradition II

Gestern haben wir Euch bereits die ersten beiden Jubiläumsmodelle von ABT Sportsline gezeigt, nun kommen die verbleibenden zwei. Und diese beiden haben es wahrlich in sich, ist doch die Basis bereits mit guten sportlichen Talenten gesegnet. Die Rede ist vom Audi TTS und von etwas „zivileren“ TT. Die Kemptener von ABT Sportsline haben zu ihrem 120 jährigen Firmen-Jubiläum zwei auffällige Boliden kreiert, die eine große Portion Fahrspaß mitbringen.

Ja , der Audi TTS ist von Haus aus schon kein Kind von Traurigkeit. Aber mit der ABT POWER Technologie befinden sich nun 370 rassige Rösser unter der scharfkantigen Haube des Ingolstädters, was – der Korrektheit halber – 272 kW entspricht. Serienmäßig leistet der 2.0 Liter Turbo aber bereits 310 PS und legt schon gut vor. So steigt das Drehmoment auch eher moderat von 380 auf 460 Nm. Dennoch ist die Höchstgeschwindigkeit nach der Leistungssteigerung etwas  ernüchternd: Mit 265 km/h ist der ABT TTS  nun 15 km/h schneller als das bei 250 km/h abgeriegelte Serienfahrzeug.

Der Innenraum des ABT TTS bleibt nahezu unangestatet
Der Innenraum des ABT TTS bleibt nahezu unangetastet

Dagegen ist die Optik wesentlich überzeugender und schärft die bereits dynamische Serie ordentlich nach. So wird der ABT TTS genauso lackiert, wie der ABT SQ3, den wir bereits gestern kurz vorgestellt haben. So zeigt sich die Karosserie in Daytonagrau und wird durch eine silberne Folierung und rote Elemente aufgewertet. Besonders der riesige Kühlergrill trägt das Rot und erinnert etwas an einen mit Lippenstift geschminkten Mund. Fehlen darf natürlich auch das Geburtstagslogo nicht. Ansonsten warten eine extra für das Jubiläumsmodell entworfene Frontschürze, Spiegelkappen, ein auffälliger Heckflügel und ein Heckschürzenset auf die Betrachter. Hier zeigt sich die Vierrohr-Abgasanlage sauber integriert und demonstriert das Potential des Sportlers. Abgerundet wird das Bild von 20-Zoll-Rädern vom TYP CR, die der Farbenlehre der Karosserie entsprechen.

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Grau, Rot und Schwarz: Das sind die Farben der Jubi-Modelle von ABT Sportsline

Doch auch die zivilere Variante, der Audi TT wurde von ABT angefasst und optimiert. So leistet die veredelte Version nun 310 anstatt der serienmäßigen 230 PS und trumpft mit einem Drehmoment von 440 Nm auf. Die Serie liegt bei 370 Nm. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 260 km/h und liegt nur fünf Stundenkilometer unter dem gedopten TTS. Hat ABT hier etwa Konkurrenz im eigenen Hause geschaffen?

120 Jahr ABT Sportsline: Innovation und Tradition I

Ein solches Firmenjubiläum muss natürlich gefeiert werden und deshalb legt der Kemptener Veredler ein paar besondere Eisen ins Feuer. Optimiert wurden der Audi Q3, der Audi TT und TTS sowie der Volkswagen Multivan T6. Sie sind nicht nur in ihrer Optik typische ABT, sondern überzeugen auch mit Ihrer Leistung , die bei allen angehoben wurde. Leider ist jedes Modell auf 40 Exemplare limitiert – aber das unterstreicht nur die Exklusivität der Jubi-Varianten. Read more

Audi Q2 Edition 1 – Erste Sahne

Wer A sagt, muss auch B sagen. Im Audi-Alphabet ist das aber falsch, da bei den Ingolstädtern das Q auf das A folgt. Ist in den A-Baureihen nahezu jede Lücke besetzt, scheint es in den Q-Baureihen noch die eine oder andere unbesetzte Nische zu geben. Nach dem SUV-Flaggschiff Q7, dem Q5 für die gehobene Mittelklasse und dem Kompakten Q3 kommt nun also der Q2. Wer jetzt geglaubt hat, dass die Q-Reihe nur die ungeraden Zahlen nutzt, lag also falsch. Warum? Ist doch klar: man will sich in Ingolstadt noch eine Lücke zur Abrundung nach unten lassen.

Der Audi A2 war seiner Zeit weit voraus und galt nicht gerade als Kassenschlager. Das will der neue Audi Q2 anders machen, besonders als Edition 1. Das zum Marktstart erhältliche Sondermodell will mit seinem besonders sportlichen und schicken Look auf Kundenfang gehen. Und wenn man sich die Zulassungszahlen im Segment der SUV so ansieht, muss man kein Hellseher sein, um ihm einen reißenden Absatz zu prophezeien. Zumal der Käufer alles anzunehmen scheint, solange „Premium“ oder „Lifestyle“ dahinter steckt.

Auf großem Fuß: 19-Zoll-Felgen beim Audi Q2 Edition 1
Auf großem Fuß: 19-Zoll-Felgen beim Audi Q2 Edition 1

Aber SUV? Sind das nicht diese riesigen Spritschleudern mit großvolumigen Motoren und Allradantrieb? Spätestens seit es Kompakt-SUV gibt, gilt dies nicht mehr. Zumal der Begriff nichts anderes bedeutet als Sports Utility Vehicle – also ein Gefährt, das für den sportlichen Einsatz gedacht ist. Das kann also die zügige Partie von A nach B sein oder der Transport der Snowboards und Surf-Bretter. Allrad-Antrieb, schiere Größe und dicke Maschinen sind längst nicht mehr Standard. So fährt auch der neue Audi Q2 Edition 1 serienmäßig mit Frontantrieb und Downsizing-Motoren vor. 1.4 Liter sind es bei den Benzinern, 1.6 beim Diesel. Der Selbstzünder leistet 115 PS, die Benziner maximal 150.

Wenn man sich den neuen Ingolstädter so ansieht, dann ist er auch nicht sehr groß – wobei man von einem Winzling ebenfalls nicht sprechen kann. Er wirkt stämmig und breitschultrig, könnte von seinen Abmessungen sogar dem Q3 Konkurrenz machen. Besonders als Audi Q2 Edition 1 mit seiner üppigen Ausstattung. Im exklusiven Farbton „Quantumgrau“ mit Exterieur-Details in schwarz und Manhattan-grau rollt das SUV zurückhaltend und vornehm vor. Einzig die Verkleidung der Dachsäule in sattem Schwarz wirkt durch die weißen Audi-Ringe etwas „drüber“. Der Rest? Audi-typischer Chic. S-Line-Exterieur-Teile, ein Diffusor am Heck, ein Audi-Exklusiv-Paket für die Front und 19-Zoll-Räder im Rotor-Design sorgen für den dynamisch-markanten Auftritt.

Zum Auftakt: Audi Q2 Edition 1

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Das Design des Audi Q2 ist sicherlich Geschmackssache

Innen trennt sich der Audi Q2 Edition 1 vom grau-schwarzen Äußeren. Zwar dominieren auch hier dunkle Farben, doch die Sitze stechen hervor. Sie kommen in einem Mix aus Stoff und Leder und tragen ein dezentes Braun, das auf den Namen „Amaretto“ gehorcht. Nicht ganz passend wirkt die einstellbare Kirmes-Beleuchtung in LED: zehn Farben sind wählbar – je nach Lust und Laune. Das hat nicht zuletzt die Mercedes-Benz S-Klasse vorgemacht. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntermaßen (nicht) streiten. Der Rest des Interieurs des Audi Q2 Edition 1 ist dafür wieder ganz auf Premium-Niveau: Ein Lederpaket und die typisch hohe Verarbeitungs- und Materialgüte erfreuen die Passagiere.

Alles wie gehabt also bei Audi. Stück für Stück werden die Nischen besetzt. Ob damit irgendwann Schluss ist, wird die Kundschaft vielleicht irgendwann entscheiden. So lange Lifestyle aber in ist und Premium-Preise gezahlt werden können, wird man noch einige Modelle sehen. Egal, ob ansehnlich oder nicht.

Suzuki SX4 S-Cross – Bis zum Sommer mit Rabatt

Zum Aktionspreis von 16.990 Euro bietet Suzuki aktuell das Kompakt-SUV SX4 S-Cross an. Die Ausstattung umfasst unter anderem sieben Airbags, Klimaanlage und CD-Radio. Unter der Haube arbeitet ein 1,6-Liter-Benziner mit 88 kW/120 PS, der ausschließlich die Vorderräder antreibt. Der Sonderpreis gilt bis Ende Juni, offiziell steht die Einstiegsvariante des Fünfsitzers mit 19.490 Euro in der Preisliste.

News: Hyundai Tucson 1.7 CRDi – Die neue Mitte

Das koreanische Erfolgsmodell, der Hyundai Tucson, geht mit einem gestärkter Diesel in sein zweites Modelljahr. So wird die bereits breit aufgestellte Antriebspalette um eine mittlere Motorisierung ergänzt. Allerdings kann man das Kompakt-SUV mit diesem Motor nur mit Frontantrieb bekommen, womit klar wäre, dass ein gröberer Geländeeinsatz ausgeschlossen ist. Im Frühjahr, genauer gesagt im März, ist es dann soweit und die ersten Hyundai Tucson 1.7 CRDi rollen zu den Händlern.

Aktuell gibt es schon einen 1.7 Liter Diesel im Angebot für den Hyundai Tucson. Dieser fungiert als Einstiegsmodell und leistet 116 PS. Nun soll der 1.7 CRDi mit 104 kW bzw. 141 PS die Modellpalette erweitern. Das Aggregat ist in allen Ausstattungsvarianten erhältlich und kostet in der Basisausstattung „Classic“ mindestents 27.450 Euro. So leistet das Diesel-Aggregat, das bereits aus dem Hyundai i40 blue bekannte ist, kräftige 340 Nm Drehmoment, die bei 1.750 – 2.500 Umdrehungen bereitstehen. Die Kraftübertragung übernimmt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe – serienmäßig. Die Fahrleistungen, die mit den 141 PS zu bewerkstelligen sind, lassen nicht gerade darauf schließen, dass man Bäume mit dem Koreaner ausreißen kann. Für ein guten Mitschwimmen im Alltag reichen diese allerdings aus. So beschleunigt das immerhin 1.623 kg schwere Kompakt-SUV in 11,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Spitze von 185 Stundenkilometern. Ein vergleichbar motorisierter VW Tiguan ist etwas spritziger.

Was bekommt man also für sein Geld? Zum einen wäre da ein praxisgerechter Kofferraum mit 513 Litern Basisvolumen, das auf maximal 1.503 Liter ausgeweitet werden kann. Ansonsten zeigt sich der Hyundai auf der Höhe der Zeit. In der Ausstattungslinie „Style“ bekommt man attraktive 19-Zoll-Räder, womit der Style-Anspruch bedient wäre. Die Sicherheit deckt das Kompakt-SUV mit einer Vielzahl von Assistenzsytemen ab. Dazu zählt ein radargestützter Auffahrwarner, der nicht nur vorausfahrende Fahrzeuge, sondern auch Fußgänger erkennt, eine Blind Spot Detection in den Außenspiegeln, die Speed Limit Information Function im zentralen Touchscreen oder der Spurhalteassistent.

Wen die neue Motor-Variante nicht anspricht, der kann den Hyundai Tucson auch weiterhin mit einem 2.0 Liter Diesel in zwei Leistungsstufen bestellen: 136 oder 185 PS sind hier die Ausbeute. Wenn aber Benzin und kein Diesel durch die Adern fließen soll, dann hat man die Wahl zwischen einem 1.6 Liter Vierzylinder-Sauger mit 132 PS oder einem 1.6 Liter Turbo mit 177 PS. Fraglich ist nur, warum der kleinere 2.0 Diesel noch im Programm ist, wenn der doch ähnliche Fahrleistungen und eine nahezu identische Leistung bietet wie das neue 1.7 Liter-Aggregat.

News: Subaru XV – Günstiger und luxuriöser

Auf der einen Seite weniger, auf den anderen Seite mehr. Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau. Der XV kostet nun in der neuen Basisausstattung Trend in Verbindung mit dem 84 kW/114 PS starken 1,6-Liter-Boxerbenziner und Fünfgang-Handschaltung 19.990 Euro. Damit liegt der Einstiegspreis des Allradlers nun 2.000 Euro unter der bislang günstigsten Ausführung. Zum Serienumfang des Trend-Niveaus gehören unter anderem Klimaautomatik, CD-Radio, Nebelscheinwerfer und 17-Zoll-Felgen.

Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.
Subaru hat den Einstiegspreis für sein Kompakt-SUV gesenkt und bringt zudem ein neues Top-Ausstattungsniveau.

Top-Version ist nun die Ausstattungslinie Exclusive +, die mit dem 110 kW/150 PS starken 2,0-Liter-Boxerbenziner und in Verbindung mit dem CVT-Getriebe Lineatronic angeboten wird. Sie ist ab 30.490 Euro erhältlich und bietet unter anderem Ledersitze, Navigation, Glasschiebedach, Xenonlicht und einen schlüssellosen Zugang.

Außerdem hat Subaru seinem Kompakt-SUV einen geänderten Kühlergrill, neue Stoßfänger und Heckleuchten spendiert. Serienmäßig steht er jetzt auf 17-Zoll-Leichtmetallfelgen und verfügt über das aus dem Forester und Outback bekannte Multimediasystem. Wie gehabt, steht für den XV auch ein 2,0-Liter-Boxerdiesel mit 108 kW/147 PS zur Wahl (ab 27.090 Euro), dieser ist ausschließlich mit einer Sechsgang-Handschaltung verfügbar.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Der Volkswagen up! Neue Gewänder in Genf

Der Volkswagen up! ist tatsächlich schon seit 2011 auf dem Markt – da wird es förmlich Zeit für ein Facelift. Das zeigen die Wolfsburger nun in Genf und verpassen dem Kleinstwagen eine Frischzellenkur. Mehr Individualisierungsmöglichkeiten und eine neue Topmotorisierung sollen den kleinen Volkswagen wieder in Schwung bringen. Aber nicht nur der up! wird in der Schweiz gezeigt, sondern auch das Concept Car eines SUV. Viel verraten die Wolfsburger dazu aber noch nicht.

Die Varianten-Vielfalt des up! ist jetzt schon nicht gerade das, was man als klein bezeichnet. So gibt es den kleinsten aller aktuellen Volkswagen in den Ausstattungs-Linien take up!, move up! und in zwei Versionen der Ausstattung color up! Hinzu gesellt sich der cross up! Bei den Motoren ist die Auswahl schon etwas übersichtlicher: Den Einstieg bilden zwei 1.0 Dreizylinder mit 60 oder 75 PS, die vom Stromer e-up! und einer Erdgas-Variante ergänzt werden. Mit dem Facelift soll aber eine neue Topmotorisierung Einzug halten, die 90 PS bereitstellt. Damit sollte Fahrspaß sogar in der kleinsten Fahrzeugklasse garantiert sein.

Der neue Volkswagen up!

Neu sind zudem zwei Modelle des up!: Zum einen der load up! und der up! beats. Ersterer soll sich als Mikro-Transporter eigenen, da er nur zweisitzig vorfährt und somit einen besonders geräumigen Laderaum bereithält. Der up! beats hingegen resultiert aus einer Kooperation mit dem US-amerikanischen Unternehmen Beats Audio. Dieses Modell des Kleinstwagens bekommt ein 300 Watt Soundsystem. So kommt satter Klang auch in die kleinste Hütte. Wenn diese Variationen noch nicht ausreichen, kann man seinen neuen Volkswagen up! darüber hinaus mit neuen Außenfarben, Polstern und entsprechenden „Dashpads“ – also auf deutsch Armaturenbrett-Leisten – individualisieren. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen bilden schlussendlich verschiedene Folien-Designs, womit man dem Konkurrenten Opel Adam mindestens ebenbürtig ist.

Neben der Optik fassen die Wolfsburger auch das Infotainment des neuen VW up! an: Die Integration des Smartphones ist hier fester Bestandteil des Systems. Mit der VW App kann man nicht nur seine Musik streamen oder sich die passsende Route raussuchen, sondern auch die relevanten Fahrzeugdaten abrufen lassen. Das alles natürlich eingebettet in das neue Cockpit, das – wie es scheint – nun auch mit einer Klimaautomatik zu bekommen ist.

Volkswagen-up!-Genf-2016-Mein-Auto-Blog (3)

Das eingangs erwähnte SUV wird ein Concept Car, das Ausblick auf ein Kompakt-SUV geben wird und fest geplant ist. Genaueres wird bislang aber noch nicht verraten. Einzig über das Bedienkonzept sprechen die Wolfsburger im Flüsterton: Es soll sich stark an das des Budd-e anlehnen und fast gänzlich ohne Schalter oder Knöpfe auskommen. Dann sind wir doch mal gespannt, ob VW endlich ein SUV auf Polo-Basis auf den Markt bringt, wie man schon länger munkelt. Der Konkurrent aus Rüsselsheim, der Opel Mokka, beackert diesen Markt bislang sehr erfolgreich.

 

Kommentar zum Seat Ateca: Pflicht erfüllt. Mehr nicht.

Jeder kennt das aus der Kindheit. Man hat sich zu Weihnachten etwas besonderes gewünscht. Und ist beim Geschenkauspacken dann doch enttäuscht. So ähnlich geht es einigen Seat-Fans wohl heute.

Es muss irgendwann beim Streichholzziehen passiert sein. Bei der lustigen Spielrunde eines Freitags abends in der Wolfsburger Konzernzentrale hat der Vertreter aus Spanien leider den Kürzeren gezogen.

Die Konsequenz: Als erstes parkte man Designer Walter de Silva in Barcelona, damit er seine Rubensphase durchleben kann. Auf den ersten, knackigen Leon – noch heute in meinen Augen der optisch legitime Nachfolger des Alfasud – folgte ein Modelltrio, dass trotz seiner geschwungenen Formen nie richtig rund lief. Kurz nachdem man die „Auto Emocion“ ausgerufen hatte und Seat im Volkswagen-Konzern als sportliche Volumenmarke, in Augen mancher gar als Alfa Romeo – Gegner, positionierte, folgte…ein Kompaktvan! 2003 stand der Altea als Studie auf der IAA, ab 2004 wurde er verkauft. Ein paar bunte Pillen später bastelte man ihm in der Designabteilung noch eine kleine Stufe nebst Panoramascheibe ans Heck. Die gerade in Südeuropa populäre Stufenhecklimousine Toledo bekam damit einen Nachfolger, der sowohl optisch wie auch konzeptionell als Themaverfehlung gelten durfte. Der Leon wurde auch abgelöst, in dem man das Altea-Tonmodell in die Presse steckte. Der einst dynamische Kompaktwagen stand plötzlich mit der Kontur einer Qualle im Showroom. Einzig als FR- oder Cupra-Version machte der Leon dem selbstgesteckten Markenversprechen halbwegs Ehre. Weiterhin musste es der Kleinwagen Ibiza regeln, Seat vor dem Untergang zu bewahren.

Während die Schwestermarke Skoda nach dem Paukenschlag-Comeback mit dem ersten Octavia von einem Rekordjahr zum nächsten eilte, stand sich die Seat-Mannschaft in Spanien selbst auf den Füßen. Zumindest eines hatte man mit dem ausgesuchten Gegner Alfa Romeo gemeinsam: Eine an den Kundenerwartungen vorbeigezielte Modellpalette.

2012 dann endlich die Kehrtwende mit der aktuellen Leon-Baureihe. Die günstigere Alternative zum teutonisch-perfekten Audi A3 zeigt auch optisch wieder die jugendliche Dynamik, die man bei Seat gerne lebt. Endlich gibt es auch einen Kombi für die junge Familie und mit dem Cupra auch einen amtlichen Feierabend-Renner.

Auch vom Profil des Ateca gibts ein Photoshop-Bildchen.
Auch vom Profil des Ateca gibts ein Photoshop-Bildchen.

Und weil man jetzt eben auch Autos bringen kann, will oder darf, die der Markt verlangt, bekommt nun auch Seat sein SUV. Endlich ein Modell mehr im Konzerneinheitsbrei! Um den Altea-Fahrern, da haben sich auch bei und in Deutschland über elf Jahre durchaus ein paar angesammelt, den Umstieg leicht zu machen, heißt das neue Modell ähnlich: Ateca. Wie fast jeder Seat ist der Name der spanischen Geografie entliehen und bitte nicht mit dem Pontiac Aztec zu verwechseln.

Den Kürzeren zieht man jetzt bei Seat erneut: Mit 4,36 Metern Länge ist der Seat Ateca kleiner als der Technikspender VW Tiguan (4,49 Meter) und entspricht in den Abmessungen dem Skoda Yeti. Bei aller Euphorie, endlich auch ein Auto im Wachstumssegment zu haben, blieb aber bei Seat wohl die Kreativität auf der Strecke. Was wurde denn die vielen Jahre gemacht, in denen das Publikum mit Ankündigungen des SUV-Modells vertröstet wurde.

Das Design erinnert extrem an den Ford Kuga, vor allem der Bereich zwischen A- und D-Säule nebst Dachverlauf sollte nach einem Unfall auch mit Ford-Teilen instand zu setzen sein. Vorne lag der Leon unter dem Transparentpapier und das Heck ist halt das Standard-Konzernheck. Langsam kann man es nicht mehr sehen. Die kantige Kennzeichenmulde, die spätestens seit dem letzten Audi A4 sämtliche Modelle haben, die Rückleuchten, die verdammt nach Skoda Superb aussehen und die scharfe Kante im Profil, mit der sämtliche Konzernmarken seit einiger Zeit ihre ach so präzise Karosseriepresse feiern. Auch innen weder Experimente noch viel Hirnschmalz. Es gibt ein fades Cockpit im Leon-Stil, konzeptgemäß etwas höher gebaut aber mit zu vielen Gleichteilen.

Machen wir uns die Mühe, das Motorenprogramm abzuhandeln, auch auf die Gefahr hin, dass dies Sie, lieber Leser, ermüdet. Denn egal, welche MQB-Neuheit (ich ging einfach nicht anders, der Modulare Querbaukasten musste erwähnt werden!) gezeigt wird, die Auswahl ist stets die gleiche: 1.0 TSI Dreizylinder mit 115 PS und der 1.4 TSI mit 150 PS tanken Super. Den Dieselauftrag erfüllen der 1.6 TDI mit 115 PS und der Zweiliter mit 150 oder 190 Pferdchen. Natürlich darf entweder handgeschaltet oder bei den Motoren ab 150 PS doppelgekuppelt werden.

Interessant wird es bei einem Zitat von Luca De Meo, im letzten Herbst vom Audi Marketing zu Seat abgeschobener CEO der Marke: „..der Start des SUV ist wesentlicher Beitrag zur Steigerung unseres Markenimages. Und das ist unsere Kernaufgabe“.

Fällt des Designern am Heck nichts mehr ein? Immerhin: Der Schriftzug in der Mitte ist typisch Seat
Fällt des Designern am Heck nichts mehr ein? Immerhin: Der Schriftzug in der Mitte ist typisch Seat

Aha? Die Kernaufgabe ist also keine Steigerung der Absatzzahlen, Gewinn statt Umsatz? Fakt ist: Die Marke Seat passt mit der aktuellen Ausrichtung nicht so richtig in den Volkswagenkonzern. Das Kostenniveau in Spanien verbietet die Positionierung als Billigmarke, im Mainstream kämpft man mit Skoda oftmals um die gleichen Kunden. Schließen wird man das Werk nebst Marke aufgrund umfangreicher Subventionen auch nicht so einfach können. Die Fabrik in Martorell fertigt aktuell den Audi Q3 und ab 2018 den Audi A1, dient also als Werkbank im Konzerngeflecht. Viele Seat-Modelle laufen nicht mehr in Spanien vom Band: Toledo und Ateca bei Skoda in Tschechien, der Mii zusammen mit VW Up und Skoda Citigo in Bratislava und der Alhambra zusammen mit seinem Zwilling VW Sharan in Portugal.

Was kann also der Plan von VW sein? Man behält die Fertigungskapazitäten im Süden und päppelt die Marke Seat wieder auf. Ja, richtig: Die Marke. Hier kommt Herrn De Meos Aussage zum Image ins Spiel. Denn nur mit einer Fangemeinde wird Seat als Labels für einen Übernahmekandidaten interessant. Die Chinesen dürften erst einmal abwinken, hat doch dort die Markteinführung von Seat kürzlich nicht funktioniert. Also werfen wir mal die Inder in den Ring. Wie man es richtig macht, zeigt das Beispiel Jaguar Land Rover unter dem Deckmantel von Tata. Auch Mahindra ist finanzstark.

Blicken wir einfach mal in die Glaskugel. In ein paar Jahren könnte Seat also verkauft sein und ein penetranter Kopfschüttler ist abgetreten. Wenn Sergio Marchionne nicht mehr Vorstand bei Fiat Chrysler Automobiles und damit oberster Gralshüter von Alfa Romeo ist, braucht Volkswagen keinen sportlichen Gegner für die Italiener mehr. Dieselgate hin, Milliardenstrafen her – der Kauf der italienischen Marke wird sicherlich noch drin sein. Die haben ja dann auch ein SUV im Programm.

Das Ateca-Inteurieur sieht dem Leon sehr ähnlich. Zu ähnlich?
Das Ateca-Inteurieur sieht dem Leon sehr ähnlich. Zu ähnlich?

 

News: Audi RS Q3 Performance – Sportliche Speerspitze der Kompakt-SUV-Baureihe

Mit dem RS Q3 Performance nimmt Audi nun das Topmodell seines Kompakt-SUV ins Programm. Zum ersten Mal zu sehen sein wird der mindestens 61.000 Euro teure Ingolstädter auf dem Genfer Autosalon (3. – 13. März). Ausgeliefert werden die ersten Modelle ab dem zweiten Quartal.

Den Namenszusatz Performance erhalten bei Audi stets bereits sehr sportliche RS-Modelle, deren Leistung nochmals optimiert wurde. So bietet der 2,5-Fünfzylindermotor nun 20 kW/27 PS mehr als der RS Q3, leistet damit 270 kW/367 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 465 Newtonmetern. Damit beschleunigt das immer mit einem Siebengang-DSG ausgerüstete SUV in 4,4 Sekunden auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 270 km/h erreicht. Der Verbrauch soll durchschnittlich 8,6 Liter auf 100 Kilometern betragen. Der Kraftzuwachs wird durch eine optimierte Kraftstoffpumpe und mittels einer höheren Kühlleistung des neuen Hauptwasserkühlers erreicht.

Den Namenszusatz Performance erhalten bei Audi stets bereits sehr sportliche RS-Modelle, deren Leistung nochmals optimiert wurde.
Den Namenszusatz Performance erhalten bei Audi stets bereits sehr sportliche RS-Modelle, deren Leistung nochmals optimiert wurde.

Auch optisch unterscheidet sich der RS Q3 Performance von seinen Brüdern. So wurde seine Karosserie im Vergleich zum Q3 um 2 Zentimeter tiefer gelegt. Außerdem erhält ausschließlich das Performance-Modell Anbauteile in matter Titanoptik. In gleicher Optik sind auch die Zierleisten an den Seitenscheiben, die Außenspiegelgehäuse, Dachreling sowie die Oberkante des Diffusors gehalten. Neu ist eine blaue Metalliclackierung, die erneut ausschließlich den RS-Performance-Modellen vorbehalten ist.

Im Interieur erhält der Audi RS Q3 Performance neben grauen Ziffernblättern mit roten Zeigern in den Rundinstrumenten auch eine blaue Kontrastnaht im Sportlederlenkrad und der Mittelarmlehne. Zudem kommen Dekoreinlagen im blauen Carbon zum Einsatz. Bestellbar ist der Audi RS Q3 Performance bereits. Mit mindestens 61.000 Euro ist der sportlichste Q3 rund 4.400 Euro teurer als der 250 kW/340 PS starke RS Q3.

Im Interieur erhält der Audi RS Q3 Performance neben grauen Ziffernblättern mit roten Zeigern in den Rundinstrumenten auch eine blaue Kontrastnaht im Sportlederlenkrad und der Mittelarmlehne.
Im Interieur erhält der Audi RS Q3 Performance neben grauen Ziffernblättern mit roten Zeigern in den Rundinstrumenten auch eine blaue Kontrastnaht im Sportlederlenkrad und der Mittelarmlehne.

News: Mitsubishi ASX – Neu akzentuiert

Mit aufgefrischtem Design kommt im Herbst der überarbeitete Mitsubishi ASX zu den deutschen Händlern. Einen ersten Ausblick auf das Kompakt-SUV mit dem neu gestalteten Kühlergrill und überarbeitetem Antriebsprogramm gibt der Hersteller auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März) in Form eines auffällig gestalteten Showcars im Abenteuer-Look. Kennzeichen sind unter anderem eine dunkelgraue Sonderlackierung mit Akzenten in Orange und schwarz lackierte Felgen. In gleichem Stil ist auch der neu aufgelegte Pick-up L200 zu sehen. Beide Modelle werden mittelfristig als Sonderserie auf den deutschen Markt kommen. Der Zeitpunkt ist noch unklar.

In Deutschland ist der ASX seit Mitte 2010 auf dem Markt. Wie seine baugleichen Geschwister Peugeot 4008 (in Deutschland nicht mehr erhältlich) und Citroen C4 Aircross tritt er auf dem hart umkämpften SUV-Markt gegen Wettbewerber wie Subaru XV oder Suzuki SX4 S-Cross an. Der ASX kostet aktuell ab 15.990 Euro und zählt damit zu den günstigsten Modellen.

News: Neuer VW Tiguan – Alles wird gut

Selbst in seinem letzten vollen Verkaufsjahr 2015 war der Tiguan mit fast 59.000 Zulassungen allein in Deutschland immer noch der Bestseller im Segment der sogenannten Kompakt-SUV. Eigentlich schwer verständlich, denn weder macht das jetzt auslaufende, immerhin schon seit Ende 2007 offerierte Modell optisch allzu viel her, noch ist es besonders preiswert – eher im Gegenteil. Hinzu kommt ein noch auf dem alten Golf Plus beruhendes, fast schon altertümlich anmutendes Cockpit und ein nur durchschnittliches Raumangebot. Seinem Erfolg bis in die letzten Verkaufstage hinein tut das offensichtlich keinen Abbruch.

Trotzdem, nach über acht Jahren Bauzeit wird es dringend Zeit für einen Wechsel. Nicht zuletzt auch, weil sich Wettbewerber wie Hyundai mit dem neuen Tucson oder Kia mit dem brandneuen Schwestermodell Sportage zu echten Wettbewerbern mausern und BMW mit dem X1 bzw. Audi mit dem Q3 Druck von oben machen.
Bestellbar ist der Tiguan seit Mitte Januar, zum Händler kommt er Ende April. Schon auf der IAA im letzten September konnte man einen ersten Blick auf das SUV werfen. Und war schon damals positiv überrascht: Die neue Generation kommt optisch deutlich opulenter daher, ist in Länge (+6 cm, 4,43 m), Breite (+3 cm, 1,81 m) und Radstand (+ 8 cm, 2,60 m) gewachsen; gleichzeitig aber um 3 Zentimeter (1,70 m) flacher geworden. Der steilere Kühlergrill mit breiteren Chromleisten und großem Markenlogo lassen das Kompakt-SUV selbstbewusster wirken.

Dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher. (Hier: Der Tiguan in der R-Line)
Dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher. (Hier: Der Tiguan in der R-Line)

Der Tiguan steht auch wegen verkürzter Überhänge aber nicht nur satter und sportlicher auf der Straße, die veränderten Maße kommen auch dem Innenraum zugute. Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum. Wer mehr Platz benötigt, kann die Rückbank um bis zu 18 Zentimeter nach vorne schieben und wer die Rücksitze zusätzlich umlegt, hat Platz für bis zu 1.655 Liter Gepäck. Und dank vergrößerter Türausschnitte fällt auch der Einstieg in den Fond viel leichter als bisher.

Diese Zugewinne sind natürlich vor allem dem viel zitierten Modularen Querbaukasten (MBQ) zu verdanken, der den Ingenieuren mehr Freiheiten gibt. Dass der neue Tiguan ein Kind der MBQ-Familie ist, sieht man auch im Innenraum, der einem aus Golf, Sportsvan und vor allem aus dem Touran schon bekannt ist. Ein großer 8-Zoll-Bildschirm, erstmals Verkehrsdaten in Echtzeit dank Online-Anbindung und eine Fülle meist aufpreispflichtiger Assistenzsysteme zählen zu den wichtigsten Neuerungen. Zu letzteren zählt auch ein Stauassistent, der den Tiguan bis Tempo 60 autonom lenkt, beschleunigt und abbremst. Zur Serienausstattung gehören dagegen die City-Notbremsfunktion, Fußgängererkennung und Spurhaltesystem.

Neu ist auch das optionale Head-up-Display, das aber aus Kostengründen nicht wie bei Premiummarken direkt in die Windschutzscheibe spiegelt, sondern sich deutlich weniger elegant einer kleinen, davor platzierten Plexiglasscheibe bedienen muss. Gegen Aufpreis gibt es erstmals für den Tiguan übrigens auch LED-Scheinwerfer. Zum Verkaufsstart sind drei Motor-Getriebe-Varianten erhältlich. Derzeit günstigste Version (ab 30.025 Euro) ist der 2,0-Liter-Diesel (110 kW/150 PS), der 4,7 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern verbraucht. Diesen Motor gibt es auch mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe ab 33.925 Euro. Zudem ist das Kompakt-SUV mit 132 kW/180 PS starkem 2,0-Liter-Benziner und ebenfalls mit Doppelkupplungsgetriebe und Allrad erhältlich (34.450 Euro).

Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum.
Vor allem der vergrößerte Radstand bringt mehr Platz auf den Rücksitzen und einen um 145 auf 615 Liter deutlich größeren Kofferraum.

Das Motorenangebot wird schnell ausgebaut, letztlich soll es vier Diesel (115 PS, 150 PS, 190 PS, 240 PS) und vier Benziner (125 PS, 150 PS, 180 PS, 220 PS) geben. Basismodell wird künftiger der kleine Benziner mit 92 kW/125 PS mit reinem Frontantrieb sein, der ab 25.925 Euro kosten soll, 350 Euro mehr als bisher. Außer für dieses Aggregat und den kleinen Diesel mit 85 kW/115 PS sind alle Motoren mit einem Allradantrieb (Haldex-5) kombinierbar. Hier kann der Fahrer zwischen vier Modi wählen: Onroad, Offroad, Snow und einer individuellen Offroad-Einstellung.

Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben. Das Topaggregat, der aus dem Passat bekannte Biturbo mit 177 kW/240 PS wird die Spitze der Antriebspalette bilden und so wie der große Benziner für sportwagenähnliche Fahrleistungen sorgen.

Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben.
Da der Tiguan trotz gewachsener Maße rund 50 Kilogramm leichter geworden ist, dürften selbst die Basismotoren mit dem SUV kaum Probleme haben.

Aber auch ein Plug-in-Hybrid steht in den Startlöchern. Der Tiguan GTE dürfte 2017 oder 2018 auf den Markt kommen und schafft theoretisch eine rein elektrische Reichweite von 50 Kilometern. Die Systemleistung aus E-Motor und Verbrenner soll bei rund 218 PS liegen.

Es bleibt aber nicht nur bei weiteren Antriebsvarianten. VW baut um den Tiguan vielmehr eine ganze Fahrzeug-Familie. Schon das Normalmodell gibt es als klassische Onroad-Variante, als auf einen Geländeeinsatz zugeschnittene Offroad-Version sowie als sportliche R-Line. Darüber hinaus wird es auch eine Art Coupé mit flacherer Dachlinie und etwas feinerer Innenausstattung eben, das gegen Range Rover Evoque und BMW X1 antritt.

Im nächsten Jahr folgt dann die etwa 4,75 Meter messende Langversion des Tiguan, die mit bis zu sieben Sitzen bestellbar sein wird und den zusätzlichen Raum durch einen auf 2,79 Meter verlängerten Radstand schafft. Mit dieser Variante nimmt VW vor allem die nach Platz und Prestige verlangenden Märkte in Nordamerika und Asien ins Visier. Und schließlich soll es vielleicht auch noch eine kompaktere Version des Tiguan nehmen, der sich im Volumenbereich dieser Klasse mit Fahrzeugen wie dem Renault Captur anlegen würde.

Mehr Platz, mehr Motoren und Antriebssysteme, mehr Optik, mehr Assistenzsysteme und mehr Karosserievarianten: Man kann VW nicht vorwerfen, sich auf den Lorbeeren der jetzt zur Ablösung anstehenden und sehr erfolgreichen ersten Tiguan-Generation auszuruhen. Mit dem neuen Modell setzen die Wolfsburger vielmehr voll auf Angriff. In diesen Zeiten, in denen der Konzern an vielen Fronten in die Defensive geraten ist, sicher keine schlechte Strategie.

Autor: Peter Eck/SP-X