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Erste Fahrten: Ford Vignale Kuga und Edge

Was bereits im Jahr 2016 mit dem Mondeo und S-MAX begann, führt Ford nun mit seinen bestehenden Sport Utility Vehicels (SUVs) Kuga und Edge fort. Unter dem Namen „Vignale“ präsentiert Ford seine neue Top-Ausstattungslinie, die außerdem ein exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen bietet. Europaweit sollen bis 2017 in ca. 500 FordStores „Vignale“ Lounges entstehen, die in einem exklusivem Ambiente gezielt auf Kundenwünsche eingehen können. Denn eines haben die potentiellen Ford Vignale Käufer nicht und das ist „Zeit“. Dies befand eine Studie im Vorfeld dieses speziellen Verkaufskonzepts. Der Kuga und Edge dienen, wie schon die bereits eingeführten Modelle als weitere Markenbotschafter und werden wie beim Kuga ab € 34.650 und Edge ab € 53.300 ihren Einstiegspreis finden.

Die neuen Ford Vignale Kuga und Edge im ersten Fahrbericht

Kuga und Edge im Luxus Modus

Lange Zeit musste Ford seine Kunden ziehen lassen, die einen gehobeneren Standard in Verbindung mit individuellen Dienstleistungen gefordert haben. Diese Philosophie versucht man nun seit letztem Jahr selbst zu entwickeln und generiert den „anspruchsvollen“ Kunden mit den bereits europaweit mehr als 360 FordStores. Im besonderen Rahmen eines solchen Stores kann nun der Käufer die „Faszination Ford“ erleben. Eine exklusive eingerichtete Präsentationsfläche speziell für die Vignale-Modellfamilie wird den Kunden für die Top-Ausstattung sensibilisieren. Damit reagiert der Kölner Autohersteller auf Umfragen unter den Nutzern von Premiumfahrzeugen. Der Künstler und Karosseriebauer „Alfredo Vignale“ und Ford verbindet gleichermaßen die Visionen des italienischen Carrossiers und Polsterers. Carrozzeria Vignale wurde 1969 von Ghia übernommen, das sich seit 1970 im Besitz der Ford Motor Company befindet. Aerodynamisch optimierte Rennwagen und die Luftfahrtbranche inspirierten Vignale damals für eine besonders leichte Einzelanfertigung und filigrane Verarbeitung.

Vignale verspricht puren Luxus
Vignale verspricht puren Luxus

Dieses Know-how verbunden mit traditioneller Handwerkstechnik für neue Kreationen ist der Grundgedanke der Luxus-Linie. Vignale definiert sich zudem über den Servicegedanken, den Ford vermittelt. Zum Beispiel im Bereich exklusives Einkaufs- und Service-Versprechen. So kann sich der Kunde auf einen Hol- und Bringdienst zu Wartungs- und Reparaturterminen verlassen. Darüber hinaus steht Ihm auch ein Service-Leihwagen der gleichen Kategorie zur Verfügung. Im Service-Angebot ist nicht nur eine erweiterte Fahrzeugreinigung nach einer Inspektion, sondern eine einmalig monatliche Fahrzeugreinigung, die der Besitzer beim verkaufenden und durchführenden Händler vornehmen lassen kann.

Kuga mit Diesel und Benziner

Der Kuga Vignale wird mit zwei Diesel und einem Benziner in zwei Leistungsstufen angeboten. Die beiden Diesel stehen mit insgesamt drei Leistungsstufen zur Verfügung. Erfahren wir beim 1.5 Liter TDCi 88 kW (120 PS), kommt der 2.0 Liter TDCi mit den Leistungen von 110 kW (150 PS) und 132 kW (180 PS) daher. Während der kleine Diesel 300 Newtonmeter bei 1.500 – 2.000 Umdrehungen liefert, bietet der 2.0 Liter Diesel in der Leistungsstufe 150 PS starke 370 Newtonmeter bei 2.000 – 2.500 Umdrehungen und in der Leistungsstufe 180 PS satte 400 Newtonmeter bei ebenfalls 2.000 – 2.500 Umdrehungen an. Leider ist der intelligente Allradantrieb nur für die stärkste Dieselmotorisierung serienmäßig erhältlich. Beim 1.5 Liter Diesel nicht lieferbar, ist das iAWD in der 150 PS, 2.0 Liter Diesel Motorisierung nur optional abrufbar. Alle Aggregate können sowohl mit einem Sechs-Gang-Schaltgetriebe, als auch mit einem Powershift-Automatikgetriebe kombiniert werden.

Der Benziner – ein EcoBoost mit 1.5 Litern Hubraum – verfügt wahlweise über 110 kW (150 PS) oder 134 kW (182 PS). Im Gegensatz zur 150-PS-Benziner-Variante, die ausschliesslich als Fronttriebler mit manuellem Sechs-Gang-Getriebe zu bestellen ist, verbindet Ford die Leistungsstufe mit 182 PS nur mit dem Allradantrieb und Automatikgetriebe.

Entertainmentsystem Ford SYNC in 3. Generation

Außer einer Vielzahl von Individualisierungsmöglichkeiten für Innen und Außen präsentieren die Kölner für den Kuga weiter entwickelte Fahrerassistenzsysteme. Hierzu gehört unter anderem das  „Active-City-Stop“. Dieses System bremst das Fahrzeug selbsttätig ab, wenn ein Auffahrunfall droht. Es arbeitet im Geschwindigkeitsbereich bis 40 km/h. Weitere nützliche Assistenten sind ein Fahrspur-Assistent, Fernlicht-Assistent, Müdigkeitswarner, Verkehrsschild-Erkennungssystem sowie ein Toter-Winkel-Assistent. Das Kommunikations- und Entertainmentsystem Ford SYNC wird mittlerweile in der 3. Weiterentwicklung seinen Platz im Kuga Vignale erobern.

 

SUV mit Geräuschunterdrückung

Das SUV Angebot möchte Ford mit dem nach außen hin sehr amerikanisch wirkenden Edge abrunden. Der große SUV bietet noch mehr Platz und Komfort, als es der Kuga ohnehin schon tut. Dafür sorgt zum Beispiel das serienmäßig aktive Geräuschunterdrückung-System (Active Noise Cancellation). Mit drei strategisch über den Fahrgastraum verteilten Mikrofonen analysiert das System die Motorgeräusche im Innenraum. Mit entgegengesetzt schwingenden Klangwellen „neutralisiert“ die Audiotechnologie eben diese Geräusche. Das Serienangebot beinhaltet zudem eine Frontkamera mit „Split View“- Technologie, die an Kreuzungen mit verdeckter Sicht für den Fahrer quasi um die Ecke sieht. Wie bereits im Kuga erhältlich, verfügt auch der Edge über einen Toter-Winkel-Assistent, das Verkehrsschild-Erkennungssystem, ein Fahrspur-Assistenten und Müdigkeitswarner. Weiter setzt Ford mit besonderen Materialien und Features für Chassis und Interieur Akzente und Standards für den Luxusliner Vignale.

 

Starker Auftritt als Luxus SUV
Starker Auftritt als Luxus SUV

Edge mit übersichtliche Motorisierung 

Im Vergleich zum kleineren SUV Kuga ist die Motorenpalette übersichtlich. Zwei Dieselaggregate mit jeweils einer Leistungsstufe stehen zur Verfügung. Zur Wahl stehen ein 2.0 Liter TDCi- Turbodiesel mit 132 kW (180 PS) und Sechsgang-Schaltgetriebe sowie ein neuer Bi-Turbo-Diesel mit ebenfalls 2.0 Liter Hubraum, der seine Leistung von 154 kW (210 PS) und bis zu 450 Nm Drehmoment mit dem Ford PowerShift-Automatikgetriebe kombiniert. Beide Antriebe weißen gemäß Hersteller einen nominell kombinierten Verbrauch von 5,9 Liter/100 km aus, was einer CO2-Emission von 152 g/km entspricht.

Breite Performance beim Vignale Kuga
Breite Performance beim Vignale Kuga

Fazit:

Durch das stetig wachsende Angebot an Vignale Versionen aus der Ford Fahrzeugpalette wird Ford seine bestehende Kundschaft, die nach Außergewöhnlichem strebt halten können. Damit liegt der Kölner Autobauer im Trend seiner Mitbewerber.

 

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Luxuriös und Lifestylig – der Vignale Kuga

Kuga und Edge passen sehr gut in Fords Vignale Konzept und machen einen guten Luxus- Eindruck. 

Text und Bild: Stefan Beckmann

Nobel SUV: Ford Kuga Vignale

Premium ist in, das wissen wir nicht erst, seit Audi eine aufstrebende Marke geworden ist. Früher recht bieder und der Traum eines jeden Buchhalters (nichts für ungut!), zielen die Ingolstädter mittlerweile eher auf hippe Großstädter mit gut gefüllter Brieftasche ab. Doch die Premium-Klasse soll nicht nur zwischen den drei großen Marken und ein paar wenigen anderen, wie etwa Lexus, aufgeteilt werden: Ford möchte ebenfalls Platz nehmen am gut gedeckten Premium-Tisch und bietet nun das SUV Ford Kuga als Vignale an.

Bereits der Ford Mondeo ist mit dem zusätzlichen Namen erhältlich und einigermaßen bekannt. Außerdem kann man den S-Max und den Edge als Vignale bekommen, was wohl eher wenigen bekannt sein dürfte. Da SUV sich aber großer Beliebtheit erfreuen und der Ford Kuga so etwas wie der Kassenschlager bei den Kölnern ist, bekommt nun auch diese Baureihe eine Vignale-Variante.

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Lack und Leder: Feines Ambiente im Ford Kuga Vignale

Kurz nach dem kommenden Jahreswechsel soll es soweit sein und der Nobel-Kuga feiert seinen Marktstart. Kuriosum: Die besonders prächtige Ausstattung des SUV wird von Hand montiert. Das erwartet man von einem Ford eher nicht. So werden die Sitze mit noblem „Windsor-Leder“ bezogen und in ihrem feinen Look durch eine Rautensteppung ergänzt. Weiter ausgeweitet wird das Premium-Gefühl durch ein beledertes Armaturenbrett.

Äußerlich gibt sich der Kuga Vignale an neuen Schwellern und Schürzen zu erkennen. Außerdem verwendet Ford mehr Chrom-Zierrat und gönnt diesem Kuga eine Sonderfarbe, die sich „Vignale Milano Grigio“ nennt. So kann sich der dunkel gehaltene, neue, sechskantige Kühlergrill bestens ab und in Szene setzten.

Das wollen auch die Motoren, die aus der Palette des „normalen“ Kuga stammen. Allerdings ist das Beste hier gerade gut genug, schließlich verbaut Ford nur die Top-Aggregate. Bei den Benzinern wäre das der 1.5 Ecoboost, der in zwei Leistungsstufen erhältlich ist. 150 oder 182 PS stehen bereit, wobei nur der stärkere Antrieb mit Allradantrieb und Automatik geliefert werden kann. Auch die Selbstzünder leisten 150 bzw. 180 PS, wobei der stärkere Diesel den Vierradantrieb frei Haus liefert. Interessant ist jetzt nur noch das Budget, das man für den chicen Kölner parat haben muss. Zahlen bleiben uns die Kölner aber schuldig.

Facelift beim Kuga – Jetzt noch knackiger!

Es ist ein ungewöhnlicher Premieren-Ort den Ford gewählt hat. Aber nachdem die CES in Las Vegas mittlerweile fest in das Repertoire der Automobil-Hersteller gehört, kann man ein Facelift auch auf einem „Mobile World Congress“ vorstellen.

Premiere für den Ford Kuga – Facelift für den knackigen Kölner

Sein Vorgänger konnte im Test auf mein-auto-blog überzeugen:

Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden – Zitat aus dem Fahrbericht

Mit dem Facelift geht Ford drei wichtige Baustellen des Vorgängers an und räumt damit auch gleich einen der wenigen Kritikpunkte aus dem Test aus.

Premiere Ford Kuga004 Facelift 2017

Aufgeräumtes Cockpit

Das Cockpit wurde sorgfältig überarbeitet, die vielen kleinen Knöpfchen des Multimedia-Systems sind verschwunden, anstelle dessen zog der 8-Zoll große Touchscreen ein. Die Handbremse wurde auf eine elektrische Variante umgestellt, so gewann man zusätzlichen Stauraum in der Mittelkonsole. Leichter in der Bedienung, übersichtlicher schon beim ersten Kontakt. Das aufgeräumte Cockpit setzt die Strategie der frischeren Innenraumgestaltung, wie man es vom neuen Ford Focus kannte, erfolgreich im Ford Kuga um.

Jetzt mit FORD Sync 3

Ein guter Grund das Kuga-Facelift auf einer Mobile-Messe vorzustellen? Das Ford SYNC 3-Multimediasystem. Der 8-Zoll große Touchscreen vereinfacht die Benutzung, wirkt modern wie ein Tablet und für Smartphone-Fans vertraut in der Benutzung. Der Ford Kuga bringt SYNC 3 damit offiziell auf den Europäischen Markt. Zusammen mit SYNC 3 zieht auch eine erweiterte Sprachsteuerung in den coolen Kölner SUV ein.  „Ich muss parken“, „ich will einen Kaffee“, solche ordinären Befehle soll das neue SYNC 3 System verarbeiten können.

Neuer 1.5 Liter Dieselmotor

Mit dem Facelift zieht auch ein neuer TDCi-Dieselmotor in den kompakten SUV ein. Der neue 1.5 Liter TDCi leistet dabei ebenso 120 PS wie der 2.0 Liter Vorgänger-Motor. Allerdings sinkt der Kraftstoffverbrauch auf 4.4 Liter je 100 km (Vorhersage, noch nicht bestätigt!) und der CO2-Ausstoß damit auf 115 g/km (Vorhersage). Den neuen kleinen Diesel erhält man jedoch nur mit Frontantrieb. Wer die 4×4-Variante des Kuga ordert, der darf weiterhin mit dem 2.0 TDCi auffahren. Darüber rangiert ein 180 PS-Diesel und drei Benzinmotor mit 120, 150 oder 182 PS.

SUV-Offensive der Kölner

Das Facelift des Kuga ist nur der ein weiterer Akkord im SUV-Musikstück mit dem man aktuell auftrumpfen will. Neben dem frischeren Kuga, gibt es seit kurzen den EcoSport, die ganz kompakte SUV-Version und in naher Zukunft noch den Ford Edge. Der Ford Edge wird einer von fünf neuen SUVs aus Köln sein. Mit dem Kuga Facelift und dem Ecosport fehlen dann noch zwei weitere Modelle.

Premiere Ford Kuga007 Facelift 2017

Markteinführung des neuen Ford Kuga ist Anfang 2017 – bestellen wird man ihn ab Juni 2016 können.

News: Beliebteste SUV 2015 – Höhenflug der Hochsitze

Hoch sitzen, sich sicher fühlen: Ein SUV zu fahren, begeistert immer mehr Autofahrer, die Zulassungszahlen steigen. Mehr als zehn Prozent der Neuzulassungen sind mittlerweile SUV. Einige Modelle sind dabei besonders beliebt.

Fast seit seiner Markteinführung hat der VW Tiguan eine Führungsrolle inne. In diesem Jahr haben sich bereits 18.726 Autokäufer für das Kompakt-SUV aus Wolfsburg entschieden. Mit seiner Dominanz in der Klasse macht er es Konzern-Bestseller Golf nach – von dem allerdings regelmäßig pro Monat rund 20.000 Einheiten verkauft werden.

An zweiter Stelle liegt derzeit das Mini-SUV Opel Mokka, seit Januar sind 10.272 Stück neu zugelassen worden. Regelmäßig ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich die dritt- und viertplatzierten Kompaktmodelle Ford Kuga (9.757) und Nissan Qashqai (9.232). Auf Platz fünf liegt der Audi Q3 mit 8.561 Einheiten.

Wer im Trend liegen, aber nicht Mainstream fahren will, sieht sich am unteren Ende der Zulassungsstatistik um. Dort stößt er zum Beispiel auf Nissan Murano, Peugeot 4008 oder Lexus RX, die alle nur gut 50-Mal zugelassen wurden.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

Ford Kuga – Fahrbericht Fazit

Vorteile & Nachteile – Fazit:

Seite 2 zum Fahrbericht des Ford Kuga TDCI Powershift:
Beim Thema Allradantrieb bietet der Kuga in der 4×4-Variante ein modernes System auf. Dank Torque-Vectoring muss man den Asphalt nicht verlassen um den echten Nutzen von vier angetriebenen Rädern zu erfahren. Der Ford Kuga mit seinem optionalen 4×4 Antrieb verteilt binnen Millisekunden die Antriebskraft genau dorthin, wo diese am sinnvollsten wirken kann.

Und in Kurven sorgt das TVC getaufte System dafür, dass dem Rad mit mehr Grip auch mehr Kraft zukommt, das sorgt für ein leichtfüssiges Handling und lässt den SUV behände um Kurven gleiten.  Das System im Kuga sorgt bis Tempo 30 vor allem dafür, dass die Traktion stimmt, darüber hinaus will es die Fahr-Agilität steigern. Das klappt extrem gut. Der Kuga lässt sich handlich über Landstraßen bewegen und vermittelt immer wieder dein Eindruck, kleiner und leichter zu sein, als er indes ist.

Ford Kuga 16 One ford 2013 suv

Platz da

Kompakte SUVs müssen trotz der übersichtlichen Abmessungen mit genug Platz im Innenraum überzeugen.  Und da ihre Grundform dem eines Kombis nicht unähnlich ist, werden SUVs gerne für allerlei Transportaufgaben hergenommen.

Der Kuga bietet bis zu 1.653 Liter Ladevolumen und präsentiert sich als praktischer Kamerad für den nächsten Umzug, die große Einkaufstour oder den Transport von Freizeit-Geräten. Der Kofferraumboden lässt sich in der Höhe justieren, so dass man entweder die Laderaumhöhe maximiert, oder den Ladeboden auf der gleichen Höhe wie die Ladekante fixiert. Zudem sind die Sitzlehnen der Rücksitzbank in der Neigung einstellbar, was für mehr Platz im Ladeabteil, oder mehr Komfort für die Passagiere sorgt. Umklappen lassen sich die Lehnen im Verhältnis 60 zu 40 %.

Ford Kuga 23 One ford 2013 suv

Multimedia – Konnectivität

Das extrem umfangreiche Ford „sync“ System lasse ich die Ford-Experten selbst erklären, alleine dieses System benötigt einen eigenen Artikel. (folgt)

Vorteile:

  • Viele Assistentzsysteme verfügbar
  • Handlich zu fahren
  • Sparsamer Motor

Nachteile:

  • Viele Knöpfe in der Mittelkonsole
  • Kleines Multimedia-Display

Ford Kuga 11 One ford 2013 suv

Das hätte ich mir vom Ford Kuga noch gewünscht:

  • Ein größeres Display für das Ford Sync-System in der Mittelkonsole.

Bewertung:

Komfort: 32 von 45 Punkte

  • Raumgefühl Mitfahrer: 8 von 10 Punkte
  • Sitzposition Fahrer: 4 von 5 Punkte
  • Klimatisierung: 5 von 5 Punkte
  • Kofferraum u. Zuladung: 5 von 10 Punkte
  • Fahrgeräusche innen: 4 von 5 Punkte
  • Assistenzsysteme: 6 von 10 Punkte

Fahrspaß: 23 von 40 Punkte

  • Landstraße: 5 von 10 Punkte
  • Autobahn:  6 von 10 Punkte
  • Stadt: 4 von 5 Punkte
  • Überholprestige: 2 von 5 Punkte
  • Beschleunigung: 3 von 5 Punkte
  • V/max:  3 von 5 Punkte

Kosten: 12 von 30 Punkte 

  • Anschaffung: 2 von 10 Punkte
  • Aufpreisliste: 3 von 5 Punkte
  • Versicherung: 2 von 5 Punkte
  • Garantiezeit: 1 von 5 Punkte
  • Wertverlust: 4 von 5  Punkte

Antrieb: 25 von 40 Punkte

  • Motor: 6 von 10 Punkte
  • Getriebe: 7 von 10 Punkte
  • Bremsen: 6 von 10  Punkte
  • Sound innen: 3 von 5 Punkte
  • Lenkgefühl: 3 von 5 Punkte

Umwelt: 24 von 30 Punkte

  • Test-Verbrauch: 10 von 10 Punkte
  • CO² nach Norm: 7 von 10 Punkte
  • Außengeräusch: 7 von 10 Punkte

Qualität: 10 von 15 Punkte

  • Spaltmaße außen: 3 von 5 Punkte
  • Haptik: 3 von 5 Punkte
  • Störgeräusche: 4 von 5 Punkte

Beurteilungsmatrix erklärung punkte

Ford Kuga 18 One ford 2013 suv

  • Punktzahl gesamt: 126 / 200 Punkten
  • Fahrbericht: Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Titanium

Das Fazit:

One World – one SUV

Ein Zitat von Henry Ford lautet:

Nicht mit Erfindungen macht man ein Vermögen, sondern mit Verbesserungen.

Der Ford Kuga war nicht der erste komapkte SUV am Markt, aber er ist einer der Besten. Sein überzeugendes Raumangebot, das leichtfüßige Handling und die umfangreiche Armada an Assistenzsystemen lassen den Ford Kuga zu einem der erfolgreichsten SUV am Markt werden und dies, weltweit. Womit dann auch die „One Ford“ Strategie, zumindest im Falle des Kuga, aufgegangen ist.

 

zu den technischen daten klick

Fahrbericht  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Bilder-Galerie-Fotos

Link zur Webseite des Herstellers | Fahrbericht das EcoBoost Kuga von autophorie und autoaid

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Vielen Dank an den Automobil-Hersteller Ford für die Bereitstellung des Testfahrzeuges!
Text: Bjoern Habegger | auto-bloggerei.de | 2013 |  by-nc-nd



Ford Kuga Fahrbericht

Im Fahrbericht:

Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Powershift

Der Ford Kuga gehört zu der „One Ford-Strategie“ und ist mit einer Gesamtlänge von guten 4.50 Metern gerade noch als „Kompakt-SUV“ einzuordnen. Eine boomende Fahrzeugklasse nicht nur bei uns. Es ist Zeit den Kuga zu testen. Und natürlich will ich wissen, ob auch ein Ford aus dem Modelljahr 2013 noch die Handschrift des genialen Henry Ford trägt.

Der Ford Kuga TDCi 4×4 Powershift

Ford Kuga 28 One ford 2013 suv

Klassenprimus

Der Ford Kuga will nicht viel weniger als der Klassenprimus sein. Dafür haben ihm die Experten von Ford einige Talente mit auf den Weg gegeben. Zum Test ist der 140 PS starke Diesel mit dem „Powershift“ getauften Doppelgetriebe gekommen.

Auf dem rechten Weg

Dem Kuga wird es ähnlich ergehen wie der Vielzahl aller SUVs, so richtig Offroad wird man ihn nicht herannehmen, statt dessen sorgen die Bodenfreiheit und der Allradantrieb für Komfort und Überblick auf der einen Seite und Traktion im Winter auf der anderen Seite. Der Kuga erinnert von vorne an den Ford-Bruder Focus. In der Seitenlinie dominiert die ansteigende Schulter und die spitze nach oben zulaufende C-Säule die Formensprache. Der vordere Überhang dürfte wilderen Eskapaden im Wald und Wiesen-Einsatz nicht zuträglich sein und weil ich die Fahrzeuge dort testen will, wo diese später auch genutzt werden, habe ich den cleveren Allrad des Kuga auch nur für Straße genutzt.

Ford Kuga 15 One ford 2013 suv

Innenraum

Es sitzt sich bequem auf dem Gestühl in der ersten Reihe, die Verstellmöglichkeiten  der Sitze und des Lenkrads lassen auch Menschen mit nicht normierten Körpermaßen ordentlich Platz finden. Das Cockpit wirkt mit seinen vielen kleinen Knöpfen in der Mittelkonsole erst einmal verwirrend. Auch die zahlreichen Anzeige-Möglichkeiten im Cockpit sind auf den ersten Blick etwas viel. Doch man gewöhnt sich schnell an das Bedienkonzept des Kuga. Und dank moderner Technik wie dem FORD Sync-System lassen sich viele Funktion auch ganz ohne Knöpfchen nutzen. Weshalb man dennoch so großzügig mit kleinen Chromtastern umgegangen ist – ich habe es nicht verstanden.

Das optionale Panorama-Dach gewährt einen freien Blick in Richtung Himmel und sorgt für einen hellen Innenraum. Ich sehe was, was Du nicht siehst. 

Die Sitze in der zweiten Reihe fühlen sich für meinen Geschmack ein wenig zu straff gepolstert an, keinen Grund zu meckern gibt es dafür an den Platzverhältnissen. Der Kuga erfüllt im Innenraum, was er von außen versprochen hat: Praktisches Reisemobil!

Ford Kuga 14 One ford 2013 suv

140 PS Diesel

Ford bietet den Kuga mit vier unterschiedlichen Motoren an. Der 150 PS starke EcoBoost Benzinmotor bildet den Einstieg und ein 182 PS starker EcoBoost (beide mit 1.6 Liter Hubraum!) die obere PS-Grenze. Bei den  Dieselmotoren ist der 140 PS TDCi der Einstieg. Alternativ gibt es den 2.o l TDCI auch mit 163 PS.

Im Testwagen war der 140 PS TDCi verbaut, seine 320 Nm Kraft schickte er an ein 6-Gang Doppelkupplungsgetriebe. PowerShift nennen die Ford-Leute ihr von Getrag gefertigte Doppelkupplungsbox. Im Gegensatz zu anderen Doppelkupplungsgetrieben ist nicht Sportlichkeit als oberstes Ziel erklärt worden, sondern Komfort und Effizienz und es macht Spaß mit zu erleben, wie perfekt Motor und Getriebe zusammen arbeiten. Im Alltag zieht der 320 Nm starke Vierzylinder-Diesel den kompakten SUV Kuga souverän durch den Verkehr. Das ein Gang gewechselt wurde, das merkt man nur am zucken des Drehzahlmessers. Dank der früh anliegenden Kraft braucht man selten mehr als 2.000 Umdrehungen. Das wiederum kommt dem Verbrauch des Kuga zu Gute.

Leistungsdaten:

PS

140

bei 3.750 U/min

Drehmoment

320

ab 1.700 U/min

Hubraum

1.997

ccm³

Ford Kuga 09 One ford 2013 suv

Gefahren

Ford packt den Kuga voll mit allerlei Assistenzsystemen und üblicherweise bin ich eher der Typ, der alles wieder deaktiviert, weil die Systeme doch nicht immer so arbeiten, wie man das gerne hätte. Dann piepst es, es blinkt und am Ende fragt man sich wo der Fortschritt geblieben ist.

Doch der Kuga in der PowerShift-Version mit 140 PS schreit förmlich nach der langen Etappe. Und wer einmal 1.000 Kilometer am Stück durch langweilige Landschaften gefahren ist, der lernt plötzlich die aktive Hilfe – zumal wenn diese so gut funktioniert wie im Kuga – zu schätzen.

Die Verkehrsschild-Erkennung zum Beispiel. Nie zuvor habe ich ein System getestet, das so zuverlässig alle Schilder erkannt hat. Perfekt. Oder der Spurhalte-Assistent. Perfekt in seiner Abstimmung. Einzig das Abstandsrader für den Tempomaten habe ich bereits vor dem Kuga als richtig und wichtig erachtet. Und auch dieses System arbeitet im kompakten SUV Kuga ohne Kritik! Der Gefahrenabwehr zuträglich auch der Assistent für den „toten Winkel“.

Kritisierend könnte man alleine die Tatsache, dass die Systeme im Fahrer-Assistenz-Paket zusammen gefasst sind und selbst in der Titanium-Ausstattung kostenpflichtig sind.

Ford Kuga 22 One ford 2013 suv

Realistische Verbrauchswerte nach der „Drei-Typen-Methode„:

 

Alltagsfahrer, ohne Sparfuß

6.3

Öko-Experte mit „dem“ grünen Zeh

5.1

Außendienstler mit Vollgas-Lust

9.8

Alle Angaben in Liter auf 100 Kilometer | Diesel

Ford Kuga 19 One ford 2013 suv

Vorteile , Nachteile und das Fazit; auf der nächsten Seite geht es weiter.

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Fahrbericht  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

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Technische Daten: Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Powershift



Fahrbericht  |  Vorteile & Nachteile | Technische Daten | Galerie

Ford Kuga 2.0 TDCi 4×4 Powershift
Markteinführung am: Modell seit 2008, Zweite Generation seit März 2013
Motortyp: Reihen-Vierzylinder Turbodiesel,
quer eingebaut, 16 Ventile, Commonrail-Einspritzung, Bohrung x Hub: 85,0 x 88,0 mm, 16:1 Verdichtungsverhältnis
Hubraum in ccm³: 1.997
max. Leistung bei min-1: 103 kW / 140 PS bei 3.750 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 320 Nm bei 1.750 bis 2.750 U/min
Länge, Breite, Höhe, Radstand in mm: 4.524 x 1.838 x 1.701 – 2.690
Achsverschränkung:
Vorderer Böschungswinkel: 21°
Hinterer Böschungswinkel: 28°
Leergewicht: 1.707 kg
Watt-Tiefe in mm: 450
Wendekreis: 11.60 m
Bremsen: VA: –, HA: —
Allradantrieb / System: Variabler Allradantrieb, Torque-Vectoring an der Hinterachse
Getriebe: 6-Gang Doppelkuppklungsgetriebe,
Differentialsperren: Bremseneingriff
Tankvolumen 60 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 166 g/km
Abgasnorm EU 5
Effizienzklasse: C
cW-Wert:  –
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts 7.4 l / 100km
Normverbrauch außerorts 5.5 l / 100km
Normverbrauch kombiniert 6.2  l / 100km
Höchstgeschwindigkeit: 187 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 11.2 Sekunden
Basispreis: 32.800 € – Testwagenpreis: 41.420 €
Garantie: 24 Monate
Anmerkungen:

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Ford Kuga 21 One ford 2013 suv

Ordentlicher Ausblick, dank dem großen Panoramadach – Ford Kuga 2013