Innogy bringt E-Autos nach Polen – Mehr Ladesäulen in Warschau

Auch die östlichen Mitgliedsstaaten der EU setzten auf E-Mobilität. Allerdings nur ein bisschen. In Polen gibt es jetzt Carsharing mit E-Autos.

Der Energieversorger Innogy startet Anfang April in Warschau ein eCarSharing-Projekt mit 500 BMW i3 Gleichzeitig verdoppelt Innogy in der polnischen Hauptstadt die Anzahl der Ladesäulen auf 60. In den nächsten zwei Jahren plant das Unternehmen, mehrere hundert zusätzliche öffentliche Ladestationen einzurichten.

Polen liegt zurzeit bei der Zulassung von neuen E-Fahrzeugen auf den hinteren Rängen in Europa. Zwar stiegen hier im vergangenen Jahr die Zulassungszahlen um 42,5 Prozent, in absoluten Zahlen wurden aber nur 620 Elektrofahrzeuge zugelassen. Zum Vergleich: In Deutschland waren es 36.216 und beim europäischen E-Mobil-Spitzenreiter Norwegen 46.143. Die Zurückhaltung der Polen beim Thema E-Auto könnte auch durch die Art der Stromerzeugung begründet sein. Lediglich 12 Prozent stammen aus erneuerbaren Quellen, mehr als die Hälfte aus Kohle.

1 Jahr Plug-In Hybrid Outlander von Mitsubishi

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  • Ein Jahr Mitsubishi Outlander PHEV.

  • Ein Jahr im Dauertest.

  • Ein Jahr PHEV-Technik im Alltag.

Seit 10. Oktober 2014 fahren wir den Outlander PHEV. Was haben wir in diesem einen Jahr gelernt?

12 Monate und 21.000 km später haben wir vor allem drei Dinge lernen können: (Ganz abseits der Erfahrung, dass der einzige Defekt am Mitsubishi Outlander eine defekte Spiegelkappe ist, die Schuld daran trägt allerdings das Garagentor, oder eben der Fahrer :))

1. PHEVs sind im Alltag angekommen.
2. SUVs müssen keine Umweltschweine sein.
3. Es gibt zu wenige Ladesäulen. Noch immer!

21.000 km im Mitsubishi Outlander PHEV

PHEVs sind im Alltag angekommen

1.) Die Skepsis zu Beginn des Dauertests war groß. Wie wird man sich mit dem Ladekabel arrangieren? Wie kommt man mit der ganzen komplizierten Technik zurecht? Kann man überhaupt etwas sparen? Ein Benzinmotor in einem SUV, sowas muss doch zu hohen Spritrechnungen führen. Und wie haltbar ist die Technik? Kann man mit einem PHEV-SUV auch durch den Matsch fahren? Wir hatten viele Fragen zum Start des Dauertests, am Ende zeigt sich aber: Mit dem ersten PHEV SUV, denn der Mitsubishi Outlander war der erste SUV, der diese Technik auf die Straße brachte, kam auch gleich ein Auto zu den Händlern, dessen Technik von Beginn an ausgereift war. Wir mussten unseren Alltag nicht umstellen. Einzig das Einstecken des Ladekabels, sobald der Outlander in der Garage geparkt wurde, mag man als „Veränderung“ sehen. Aber es ist weder umständlich noch ein Problem. Es ist ein zusätzlicher Handgriff – kein Problem, wenn man die damit einhergehenden Vorteile betrachtet.  Für uns ist heute klar: Die PHEV-Technik ist mit dem Outlander direkt im Alltag angekommen! Und dass die ganze „Technik“ überhaupt kein Problem darstellt, die Anzahl der „Probleme“ und „Defekte“ (NULL!!) hat es gezeigt!

SUVs müssen keine Umweltschweine sein.

2.) SUVs sind große Autos, schwere Autos. Der Verbrauch entsprechend hoch. Also sind SUVs Umweltsäue. Aber, das ist eben „Bullshit“. Zumindest in diesem Test!

Wir sind erst gestern mit dem Outlander PHEV zur Ur-Oma gefahren. Also – ganz normales „daily business“ für einen Familien-SUV. Die Strecke beträgt einfach 198 km. Davon sind wir die ersten 46 km Batterie-Elektrisch gefahren. Auf der Autobahn haben wir den Tempomaten bei Tempo 130 fix eingestellt, dank adaptiver Funktion entlastet dieser Tempomat den Fahrer auf der Autobahn. Bei der Oma angekommen, standen 6.1 Liter laut Bordcomputer zu Buche. 6.1 Liter auf 100 km? Mit Hund, Kind, Kinderwagen und genug Platz? Und dann ist es kein aufwendiger Dieselmotor, es ist ein eher simpler Benzinmotor, der im Atkinson-Verfahren arbeitet. Für die Rückfahrt mussten wir auf eine geladene Batterie verzichten. Der Verbrauch steigerte sich daher auf 8.2 Liter.

8.2 Liter sind im reinen Hybrid-Modus noch immer fantastisch. Der Benzinmotor des Mitsubishi Outlander PHEV hat zudem keine NOx-Probleme zu lösen wie ein Dieselmotor. Das intelligente Zusammenspiel der beiden E-Motoren, das konsequente Nutzen der Batterie-Kapazität, der problemlose Wechsel zwischen parallel und seriell-Hybrid-Antrieb – all das macht aus dem Outlander PHEV den vermutlich saubersten SUV auf dem Markt!

Aber: Bringt uns mehr Ladesäulen!

3.) Ein Problem bleibt aber auch nach einem Jahr bestehen. Die Anzahl der Ladesäulen ist schlichtweg zu gering. Dabei fehlen nicht nur weitere ChaDeMo-Schnelllader, es fehlt vor allem an einer flächendeckenden Infrastruktur an Ladesäulen ganz allgemein. Tankstellen gibt es an jeder Ecke – doch selbst für den cleveren PHEV von Mitsubishi – stellt der Benzinantrieb eigentlich nur noch die „Notfall-Lösung“ dar. Tagtäglich auf die Arbeit, Erledigungen und Einkäufe hier innerhalb des Wohnorts, das macht der PHEV alles rein elektrisch. Die realistische Reichweite von 40-50 km lässt sich im Alltag sinnvoll dazu nutzen, die Zahl der Fahrten im reinen E-Modus maximal zu steigern.

Sobald die Batterie leer ist, springt der Benzinmotor das Outlander PHEV ein und kümmert sich um den Vortrieb. Das stellt eine Unabhängigkeit von Ladesäulen dar. Doch gewöhnt man sich so schnell an die „elektrische Fahrt“, dass man eigentlich viel mehr elektrisch fahren will. Und da fehlt es in unserer Gesellschaft am notwendigen Fortschritt.

Zu wenige Ladesäulen allenthalben! Und dann auch noch zu viele Ignoranten, die an den wenigen Ladesäulen parken und so den Zugang zum Safthahn für E-Autos versperren. Aber dafür kann der Outlander PHEV ja nix …

Test fahrbericht 053 Mitsubishi Outlander PHEV

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Mit dem PHEV in den Urlaub

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Sonne, Urlaub und keine Reichweiten-Angst!

Im Plug-In Hybrid SUV in den Urlaub

Teil 4: Dann tanken wir eben so wie immer!

33.86, 34.07 und 37.38 Liter – so die Literzahlen für die Betankungen während der Urlaubsfahrt. Ohne die gefahrene Gesamtstrecke jedoch nicht aussagekräftig. 1.242 km sind wir insgesamt gefahren. Das ergibt einen Durchschnittsverbrauch von 8.48 Litern. Und jetzt? Buh? Viel zu viel für einen PHEV?

Mit dem Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid in die Ferien

Wieso 8.48 Liter gut sind

Von „hinter Würzburg“ in die Öztaler Alpen. Da könnte man nun eine Route entlang von Ladesäulen planen. Es gibt einige Schnelllader und natürlich eine Menge Typ 2-Ladesäulen auf dem Weg. Könnte man planen. Mit Kind und Hund on board will man aber vor allem eines: Schnell von A nach B kommen. Und dank des Plug-In Hybrid Konzeptes sind wir sehr leise und mit vollen Batterien los gefahren, haben uns ansonsten jedoch überhaupt nicht um die Lade-Infrastruktur gekümmert.

Lautlos zur Autobahn

Laut google-Maps sind es 50.7 km von unserer Haustür bis zur Autobahnauffahrt. Wir sind genau diese Wegstrecke komplett lautlos gefahren. Rein mit der Batterie-Ladung ab dem Startpunkt „Garage“. Der Outlander PHEV war komplett aufgeladen, und, viel wichtiger, komplett beladen. Und es war dunkel – wir fuhren also mit Licht. Und die Klimaanlage war an!

route zur autobahn

Autobahn-Tempo 135

435 km auf der Autobahn

Ab der Autobahn-Auffahrt waren es noch 435 km bis „in den Urlaub“. Die frühe Abfahrt, 4:00 in der Früh,  hatte einen entscheidenden Vorteil: Alle on board konnten noch schlafen – der Hund, das Kind, die Ehefrau – nur der Herr Papa fuhr. Und das gemütlich mit dem Tempomaten. Auf 135 km/h eingestellt.

Dabei zeigte sich wieder einmal: Der Mitsubishi Outlander PHEV – er piepst zuviel! Auto vor dem Abstandstempomaten erkannt: Er piepst. Auto weg, er piepst. Innenraum-Temperatur hoch oder runter, er piepst. Nein, wenn wir uns für den Nachfolger etwas wünschen dürfen, dann wäre das primär nicht einmal eine größere elektrische Reichweite, es wäre eher die Möglichkeit, die ganzen Pieps-Geräusche zu konfigurieren: Am liebsten auf „Aus“.

Der Tank des Outlander PHEV umfasst 45 Liter – mehr als 40 Liter füllt man jedoch üblicherweise nicht nach. Das reicht für die Strecke in den Urlaub. Locker.

Tank-Strategie / Charge & Save in den Bergen

 

Sölden ist leider ein Urlaubsort, der völlig ohne Ladesäulen auskommt. Für die ganz eigene „Charge & Save-Strategie“ haben wir uns daher auf den Benzinmotor des Outlander PHEV verlassen. Ja, die Batterien zu laden,  indem man Benzin verbrennt, ist ökologisch viel wert, aber nicht sinnvoll. Mit leeren Batterien am nächsten Paß anzukommen, jedoch auch sehr unangenehm. Dank der Möglichkeit, die Akkus jederzeit über den Benziner zu laden, war die vollständige Abwesenheit von Ladesäulen in Sölden dennoch zu verkraften.

Eine Akku-Ladung  von knapp 12 kWh benötigt in etwa 3 Liter Benzin. Bedenkt man diesen Verbrauch, beeindruckt das Gesamt-Ergebnis über die gefahrene Strecke!

870 km Autobahn – 372 km Landstraßen und Bergtouren

8.48 Liter auf 100 Kilometer klingt erst einmal viel, zumal der Mitsubishi Outlander PHEV mit 1.9 Litern auf 100 km angegeben wird. Überlegt man sich jedoch das Einsatz-Szenario – Autobahn, voll bepackt, Berge hoch, aus Benzin Strom machen – dann sind 8.48 Liter plötzlich enorm beeindruckend! Machen Sie das mal mit einem anderen 4×4 SUV mit Benzinmotor!

Die Urlaubstour hat gezeigt: Der Mitsubishi Outlander PHEV ist vollkommen tauglich für die Langstrecke und er bereitet keine Kopfschmerzen, wenn es mal an Ladesäulen mangelt! 

So kann man in den Urlaub fahren … 

Vier Folgen zu unserer Urlaubsfahrt mit dem Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid:

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Mitsubishi Outlander PHEV – Die Sache mit der Steckdose

Bis zu 52 Kilometer rein elektrisch. Bis zu 800 Kilometer gesamt. So bewirbt Mitsubishi den Outlander Plug-In Hybrid. Eine schöne Sache. Und dieses „rein elektrisch Fahren“ macht sogar richtig Spaß. Wir haben das mit unserem Dauertestwagen bislang schon ordentlich ausprobieren können. Der erste SUV, der an der Steckdose tankt. Eine sinnvolle Sache. So lange man zu Hause ist, ist diese Sache mit der „Strom-Tankstelle“ ja auch kein großes Problem. Stecker in die Steckdose und der Saft fließt.  In unserem Fall ist es ein Öko-Strom-Mix,  den wir bei unserem Energieversorger extra gebucht haben. Nicht erst, seitdem wir einen Plug-In Hybriden testen, sondern bereits vor mehreren Jahren.

Doch wie ist das mit dem Aufladen unterwegs?

Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid & Die Suche nach den Steckdosen

Gerade erst läuft in Berlin ein Projekt an, bei dem Straßenlaternen zu öffentlichen Steckdosen umgerüstet werden sollen. Eine schöne Idee. Denn nicht jeder potentielle E-Auto oder Plug-In-Fahrer und Neuwagen-Kunde besitzt auch die Möglichkeit, den eigenen Saft zu zapfen. Bei uns auf dem Land ist das kein großes Ding. Hier hat jeder seine eigene Garage, die Menschen haben eigene Parkplätze. In der Stadt, gerade dort, wo Plug-In Hybride und E-Autos ihren systemischen Vorteil so richtig ausspielen könnten, hapert es jedoch an Lademöglichkeiten. Im Rahmen des Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid Dauertest habe ich mich also mal auf die Suche nach öffentlichen Ladesäulen gemacht und drei Beispiele gefunden:

1.) CHADeMO – Volle Lotte laden – Mitsubishi in Rüsselsheim

Und Saft tanken. #mitsubishi #outlander

Hier gibt es die volle Ladung. Natürlich hat Mitsubishi am Firmensitz in Rüsselsheim die richtige Ladepower zur Verfügung. Während sich der Stecker-Standard CHAdeMO in Japan und unter den Herstellern Mitsubishi, Nissan und Toyota durchgesetzt hatte – hat man sich in Europa für den Mennekes II-Stecker entschieden.  Gleichwohl Mitsubishi bereits als erster Hersteller überhaupt ein Elektromobil in Großserie verkaufte, in Europa hatte man bei der Festlegung des Stecker-Typs kein Glück. Und das Wirrwarr der letzten Jahre im Bezug auf die Stecker-Architektur hat der E-Auto und Plug-In-Bewegung keinen Gefallen getan.

Der Mitsubishi Outlander Plug-In Hybrid verfügt jedoch über zwei Ladebuchsen: Die 300 Volt CHAdeMO , mit deren Hilfe sich der Akku des Plug-In- Hybrids binnen 20 Minuten auf rund 80 % laden lässt und über ein Mode-3-Ladekabel, mit dem sich der Outlander auch an einer Mennekes-Buchse binnen 4 Stunden laden lässt. Für den Hausgebrauch liefert Mitsubishi auch ein Ladekabel mit, dessen Ende den klassischen Schuko-Stecker besitzt und so lässt sich der Outlander Plug-In Hybrid an jeder normalen 230 V (16A) Steckdose aufladen.

Diese Variabilität macht die Suche nach der richtigen Ladebuchse deutlich leichter.

 

2.) Öffentliche Ladesäule – Parkhaus Würzburg

Die Stadtwerke in Würzburg haben eine öffentliche Ladesäule im wichtigsten Parkhaus in Würzburg platziert. Direkt unter dem Marktplatz in Würzburg befindet sich die dazugehörige Tiefgarage und hier gibt es zwei 230 Volt-Ladebuchsen. Die Benutzung ist in der Parkgebühr der Tiefgarage inklusive.

Für uns ist diese Ladesäule extrem praktisch, denn die Fahrt nach Würzburg ist knapp 45 Kilometer lang und der Mitsubishi Outlander Plug-In -Hybrid damit theoretisch in der Lage, rein elektrisch von unserem Wohnort bis nach Würzburg und zurück zu fahren. Aber nur theoretisch. Denn die Ladezeit am Standard-Schuko-Lader ist leider zu lange. Wobei – eventuell schaffen wir es ja vor Weihnachten auf gute 5 Stunden in der Tiefgarage in Würzburg 😉

Mein Frankenstrom tanken. #Würzburg #wvv #outlander #dererste #dauertest

Ein von Bjoern Habegger (@habegger) gepostetes Foto am

3.) Öffentliche Ladesäule – Flughafen Frankfurt

Im Parkhaus P4 bietet der Frankfurter Flughafen drei Parkplätze für Elektroautos an. Wobei es jedoch nur zwei Ladestecker gibt. Einen Typ 2 mit 22 kW und einen Schuko-Stecker mit 16 Ampere.  In meinen Augen ist dieses Angebot eines der wichtigsten überhaupt. Denn das Parkhaus am Flughafen ist für mich ein Platz, an dem ich 2014 vermutlich gut 130 Mal geparkt habe. Alles rein beruflich. Und so konnte ich mich nicht nur oft genug auf die Ladesäulen am Flughafen verlassen, sondern auch die allgemeinen Probleme mit dem Angebot von öffentlicher Lade-Infrastruktur beobachten.

Wenn niemand die Infrastruktur kontrolliert, dann parkt jeder „Depp“ auf den reservierten Parkplätzen. Wer ein reines E-Auto fährt,  wird sich dafür mächtig bedanken, mag er doch auf die Lademöglichkeit angewiesen sein. (Ist mir in diesem Jahr mit einem Elektromobil so ergangen!)

Mit dem Outlander Plug-In-Hybrid war die persönliche Verärgerung über Autofahrer mit Leseschwäche, die  die Ladeplätze blockieren, eher überschaubar. Macht der Benzin-Motor des Outlander Plug-In- Hybrid die Notwendigkeit zum Nachzapfen von Elektronen doch erst einmal nicht notwendig. Nach Hause kommt man ja auch mit der Power des Benziners. Aber es ist einfach ärgerlich. Wenn jemand nur Singen und Klatschen in der Schule hatte, dann mag ich das nicht verurteilen, aber es hilft wirklich nicht bei den anstehenden Veränderungen.  Und wenn ein Parkhaus-Betreiber die Infrastruktur anbietet, dann aber nicht die Nutzung kontrolliert, ist das leider ärgerlich.

Fazit:

Es gibt in meinen Augen noch viele Plätze,  an denen Ladestationen hilfreich wären. Gleichwohl es nur wenige CHAdeMO-Ladesäulen gibt und das Nachladen des Akkus im Outlander Plug-In-Hybrid an der normalen Steckdose gute 5 Stunden dauert, empfinde ich den  Umstieg auf einen Plug-In Hybriden im Alltag nicht als Einschränkung. Denn gerade die Plug-In Hybrid-Technik ist es, die einen schmerzfreien Umstieg ermöglicht.

Elektrisch zum Einkaufen? Geht jederzeit von zu Hause aus. Elektrisch in die nächste größere Stadt? Auch kein Ding. Geht der Strom zu Neige und ist die nächste Ladesäule fern, dann nutzt man eben den Benziner.

Die Sorge um die nächste Ladesäule? Ist demnach nicht vorhanden. Natürlich will man am liebsten elektrisch fahren, weil es einfach günstiger ist und zudem CO²-neutral, aber auch wenn die Ladesäulen noch nicht an jeder Ecke stehen  oder von „Fremdparkern“ blockiert werden, gerade das Konzept „Plug-In Hybrid“ spielt in dieser Zeit der Veränderungen die größten Vorteile aus!

 

Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Ladesäulen-Infrastruktur? Haben Sie Anmerkungen? Schreiben Sie mir.