Land Rover Experience 2017 Peru – Über Stock und über Stein

Die Land Rover Experience Tour 2017 hat sich mit Peru sicherlich eines der interessantesten und vielfältigsten Länder dieser Erde für ein Abenteuer ausgesucht. Rund 1800 Kilometer Straßen und Pisten, entlang des Pazifiks, durch die Wüste, in die Höhe der Anden und in den Dschungel. Alle Teilnehmer können bei ihrem Abenteuertrip durch das Land im Osten Südamerikas auf den Discovery bauen, der, mittlerweile in seiner fünften Generation, Menschen und Material zuverlässig zum Ziel bringt. Mein auto blog Autorin Solveig Grewe war ein Stück weit dabei in dem Land voller Kontraste, extremer Höhenunterschiede und den gastfreundlichsten Menschen überhaupt.    

  

Mit Hingabe poliert Ciro die halbhohen dunkelbraunen Schnürschuhe, die er zuvor mit einer geheimnisvollen Creme behandelt hat. Der ausgehandelte, wohlwollende Preis für die Aktion liegt bei vier US Dollar. Das ist eine Menge Geld für den peruanischen Schuhputzer, in dessen Heimat der Durchschnittsverdienst pro Tag bei gerade mal einem Viertel davon liegt. In dem pittoresken Andenort Cusco sind Touristen die beste Kundschaft für Ciro. Nach getaner Arbeit gibt er breit grinsend noch vier Tage Garantie auf den Hochglanz, der sich jetzt eingestellt hat. Was er nicht ahnt, ist, dass die Schuhe schon einen Tag später einer harten Bewährungsprobe unterzogen werden. Cusco ist der erste Programmpunkt der zwölften Land Rover Experience Tour, die in diesem Jahr zum zweiten Mal nach Südamerika führt und aus einem Tross von 16 Land Rover Discovery und drei begleitenden Range Rover Sport besteht. Der erste Höhepunkt der Tour ist die für jeden Peru Touristen obligatorische Ruinenstadt Machu Picchu – Zeugnis der lange untergegangenen Inka-Kultur. Mach Picchu zeigt sich gerade wolkenverhangen und dadurch besonders mystisch. Die Anfahrt bleibt Bahn und Bus vorbehalten, Autos ist sie untersagt.

Am nächsten Tag geht es mit dem Flugzeug ins 500 Kilometer östlich und am Pazifik gelegene Pisco. Die heiße sandverhangene Luft flirrt, als der Tross bei Ica in eine der trockensten Wüsten der Erde abbiegt. Ein kurzer Stopp noch, um den Reifendruck der hier unerlässlichen Offroad-Reifen (Goodyear Wrangler DuraTrac) von knapp drei bar Druck auf 1,8 bar abzusenken. Das vergrößert die Auflagefläche und verbessert die Traktion im Sand. Dann heißt es, das  Fahrwerk hochstellen und im Offroad-Programm den passenden Modus für den Allradantrieb zu wählen. Es ist früher Nachmittag, die Sonne senkt sich langsam über die mit Reserverädern und Benzinkanistern auf dem Dach schwer bepackten „kings oft the hills“ inmitten der bizarr geformten mächtigen Dünen. Der Verlauf des Tracks wird wegen der Schatten langsam unübersichtlich. Ohne viel Wenn und Aber treibt der Sechszylinder Kompressor Benziner mit 340 PS und 450 Nm die weit mehr als 2 Tonnen schweren Fahrzeuge durch den Sand. Doch Achtung, wer der Spur nicht präzise folgt, der landet schnell im Abseits, was hier mit tiefem Sand gleichzusetzen ist. Eine tückische Linkskurve hinunter und gleich wieder ein steiler Hang nach rechts hoch, da ist es auch schon passiert. Gleich zwei Fahrzeuge bohren sich mit ihrer Front in den Sand. Eine erste Gelegenheit und in einem Fall eine wahre Herausforderung für die Mechaniker, die die Kolonne begleiten und deren hauptsächliche Aufgabe bisher nur daraus bestand, durchdrehende Räder mit Sand zu unterfüttern. Jetzt hängen gleich drei von ihnen über und unter dem aufgerissenen Kühler des einen Disco, um ihn mit Hilfe mitgeführter Ersatzteile, Kabelbinder und Klebeband wieder fahrbereit zu machen.

Über den so fein gewienerten Schuhen liegt längst die gleiche Patina wie über dem Lack eines jeden Discovery. Am nächsten Tag geht es von nur wenigen Metern über NN über asphaltierte Straßen, die diesen Namen eigentlich nicht verdient haben, immer wieder abgelöst von noch schlechter zu befahrenen scharfkantigen Geröllstrecken, hinauf auf 4500 Meter in den Zentralanden. Schlaglöcher ohne Ende und der gefährlichsten Art, weil man ihre Tiefe nur erahnen kann. Die schnellen Entscheidungen, welche umfahren werden müssen und welche durchfahren werden können, fordern den Fahrern volle Konzentration ab. Die Allradler machen dabei dank Luftfederung weitestgehend gute Miene zum bösen Spiel. Doch versehentlich übersehene „schlafende Polizisten“, wie sie in Deutschland gerne genannt werden und die hierzulande in besiedelten Gegenden oder Gefahrenstellen über die gesamte Fahrbahnbreite zu schnelle Fahrt abbremsen, nimmt selbst das komfortabelst eingestellte Fahrwerk krumm. Den Atem raubt das alleine noch keinem der Fahrer, wohl aber die Höhenluft bei einigen. Auf über 4000 Meter Höhe fällt der Sauerstoffgehalt so gering aus, dass selbst wenige Schritte draußen bei den unvermeidlichen Zwischenstopps zur vorher unvorstellbaren körperlichen Anstrengungen werden.

Den Einwohnern macht diese Höhe nichts aus. Stoisch treiben sie ihre Kuhherden an den Autos vorbei, winken aus ihren Häusern oder Hütten, obwohl ihre frisch gewaschene Wäsche auf der Leine unter dem von dutzenden von Rädern aufgewirbelten Staub erkennbar leidet. Sie lachen, freuen sich, dass in der Einsamkeit der Bergwelt endlich mal etwas passiert. Dann windet sich die Straße wieder höher hinauf, wird enger. Links die Felswand, rechts der Abgrund. Mehr als zwei Meter Breite bringt der Disco auf die Straße, das Verkehrsschild weist nicht mehr als 3,20 Breite der Straße auf. Entgegenkommen sollte jetzt besser niemand. Wer den Berg hinauf fährt, muss warten. An diese Regel halten sich ausnahmslos alle, Ausweichbuchten gibt es genug. Die warnenden Hupsignale vor jeder Kehre sind über Stunden die dominierende Geräuschkulisse der Fahrt.

Am nächsten Tag setzt Nieselregen ein. Die Straßen bleiben schmal, die Geröllstrecken werden glitschig. Steinbrocken, die sich irgendwann vorher gelöst haben, und jetzt auf der Straße liegen, machen die Fahrt zum Slalom. Zur rechten sucht sich ein Wasserfall Hunderte von Metern über den Autodächern seinen Weg, seine Ausläufer münden in einem ausgewaschenen Bachbett. 28 Zentimeter Bodenfreiheit beim Disco und Achsverschränkungen von 50 Zentimeter helfen, den Weg zum anderen Ufer mit Bedacht zu erreichen. Dort wird der rotbraune Weg immer mehr zum Schlammgemenge. Nur langsam schiebt sich die Kolonne vorwärts, die grüne Wand des Dschungels rückt immer näher und scheint den Tross verschlucken und auf ewig in sich aufnehmen zu wollen.

Als Tagesziel steht Huancayo auf dem Programm, eine Stadt mit über 300 000 Einwohnern auf etwa 3200 Metern Höhe. Welch ein Kontrast zu der Urform alles Lebens im Dschungel. Auf zwei Spuren strebt alles miteinander, aber eigentlich immer durcheinander in Richtung Innenstadt. Immer wieder sind es die kleinen Taxis, die hier wie wohl überall auf der Welt wegen ihres Motorengeräusches liebevoll TucTucs genannt, die einem gerne schon mal den Weg abschneiden. Doch immer wieder ist es dieses  entwaffnende Lächeln der Peruaner, das erst gar keinen Ärger aufkommen lässt und einen schnell die Strapazen der vergangenen Tage vergessen lässt. Leider führt der Weg nicht mehr nach Cusco, so dass die Garantie für den Glanz der braunen Schnürschuhe  leider verfallen wird.

Text und Bilder: Solveig Grewe

Der neue Range Rover Velar – Frisch aufgeschifft

Normalerweise trifft man Fahrzeuge im Allgemeinen ja auf Straßen oder Parkplätzen an. Ok, vielleicht manchmal noch auf Fähren aber im Schiffsbauch als Installation auf einem Frachtschiff doch eher selten. Land Rover dachte sich beim Range Rover Velar „Pfeif drauf, was alle sonst so machen. Wir nehmen ein Schiff und basta“. Gesagt, getan. Es stand nämlich außer Frage, dass ein simpler Messeauftritt für die Deutschlandpremiere des Range Rover Velar keine adäquate Bühne darstellt. In einem Gemeinschaftsprojekt der Frankfurter Agenturen makerelations, Voss+Fischer und Spark44 entstand das Projekt #PUREVELAR zur Aktivierung des deutschen Marktes vor der Verkaufspremiere.

Dafür fanden sich recht spannende Locations. Zum Beispiel die Technische Universität München mit ihrem reflexionsarmen Raum. Normalerweise nutzt man diesen akustischen Raum für technische Tests und wissenschaftliche Untersuchungen. Für den neuen Range Rover Velar eine ungewöhnliche, aber bestens passende, weil absolut reduzierte Umgebung. Auch die Premierenfeier war etwas Besonderes und wurde im kleinen Kreis gefeiert. Das Konzept der folgenden Deutschlandreise ist ebenso spektakulär wie der Auftakt. Denn mehr als zwei Monate lang dauert die #PUREVELAR-Tour mit einer eindrucksvollen statischen Präsentation – an Bord eben dieses Frachtschiffes.

Frisch aufgetischt – Pardon – aufgeschifft

In 18 Städten macht das Land Rover-Schiff in citynahen Lagen fest. Start war am 10. Mai in Potsdam. Über Berlin, Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Köln, Mainz, Frankfurt am Main, Nürnberg, Mannheim und weitere Ziele geht es bis zum 16. Juli nach Esslingen. Dabei wurde für den Bauch des Schiffs eine besondere Installation entwickelt. Im Mittelpunkt hier natürlich ebenfalls das modern, minimalistische Design des Velar. Gedämpfte Akustik und ein wandelbarer Innenraum sorgen für eine spezielle Atmosphäre, Sound leitet die Besucher zum Auto, das Spiel mit Licht und Dunkelheit lenkt die volle Aufmerksamkeit auf das besondere Design. Die Installation verzichtet auf unnötige Showeffekte und schafft einen echten Spannungsbogen: ganz im Stil des von Reduktion geprägten Velar-Charakters.

Der Name „Velar“ (lat. „Enthüllen“) geht zurück auf den Prototypen von 1969. Damals konstruierten die Land Rover-Entwickler den ersten geheimen Prototypen, dem sie den Codenamen Velar gaben. Heute, nicht mehr ganz so geheim, feiert Land Rover mit seinen Fahrzeugen große Erfolge. Mit dem Velar wollen die Briten nun einen neuen hochkarätigen Vertreter ihrer Zunft auf die Straße schicken. „Mit seinem modernen Design verschafft sich der neue Velar eine herausragende Stellung in seiner Klasse. Er zeigt perfekt austarierte Proportionen, kraftvoll straffe Flächen und eine unverwechselbare Silhouette.“ sagt Gerry McGovern, Land Rover Chief Design Officer. Avantgardistisch und doch unverwechselbar Range Rover, so präsentiert er sich uns nach seiner Enthüllung im Schiffsbauch.

Eingelassene Türgriffe, reduziertes puristisches Design, kantisch und kraftvoll. In Zusammenarbeit mit Designer Sebastian Scherer konnte auch im Interieur mit reduziertem Design für Emotionalität gesorgt werden. Die Herausforderung dabei war, die Einfachheit mit Luxus zu kombinieren und ihn so zu einer Einzigartigkeit zu machen. Ein großes Thema dabei war: Nachhaltigkeit. Die Produktion fand sowohl unter Nutzung von Solar- und Wasserenergie als auch mit bis zu 60% recycelbaren Materialien statt. Als erstes Modell seiner Klasse bietet der neue Velar für die Sitzbezüge ein betont nachhaltiges Angebot in Gestalt von besonders umweltverträglichen Premium-Textilien als Alternative zu Leder. Der Premium-Stoff in Dapple Grey wurde in Kooperation mit Kvadrat entwickelt, dem europäischen Spezialisten für hochwertige Textilien in anspruchsvollem Design.

Puristisch Futuristisch

Ein großzügiges Platzangebot ergänzt durch hochwertige Materialien zeigt die hohe Verarbeitungsqualität, für die Land Rover bekannt ist. Besonders ins Auge fällt auch die Tatsache, dass die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten im Velar auf ein absolutes Minimum beschränkt wurde. Gleich zwei hochauflösende 10,2-Zoll-HD-Touchscreens sind gekonnt in die Innenraumarchitektur integriert und gewährleisten beste Unterhaltung sowie volle Kontrolle über das Wohlbefinden. Dabei arbeiten die intuitiv bedienbaren Bildschirme perfekt zusammen und fügen sich harmonisch in die puristische Innenraumgestaltung ein. Ein mit 673 Liter Volumen angelegter Kofferraum sorgt für weitere Staumöglichkeiten.

Ab dem 3. Quartal diesen Jahres wird der Range Rover Velar ab 56.400 Euro zu haben sein. Wer ihn sich vorher noch mal live ansehen will: Interessenten können sich bei Land Rover unter www.velar-circle.de anmelden und ihren Platz gratis auf der #PUREVELAR-Tour. An den jeweiligen Veranstaltungstagen ist das Schiff in der Regel zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet. Und auch wer nicht teilnehmen kann, darf sich dem Velar nähern: Mitglieder des Velar-Circle können von zu Hause eine Kamera steuern und sich dem Velar damit aus jedem Blickwinkel nähern.

 

Bericht: Simone Amores

Fotos: Simone Amores / Land Rover

Range Rover Velar – Der dynamischere Landy

Es läuft gut, bei Land Rover. Der anhaltende Trend zu SUV und Geländewagen beschert den Briten volle Auftragsbücher und den Produktstrategen reichlich Arbeit. Schließlich sollen die Verkaufszahlen weiter nach oben gehen, und damit jeder Kunde das richtige Modell findet, muss noch die eine oder andere Lücke im Angebot geschlossen werden. Neuester Streich: der Land Rover Velar. Er ist nur geringfügi…

Range Rover Velar – Premiere für Nummer vier

Land Rover baut die Range-Rover-Familie aus. Das neue Mittelklasse-SUV Velar soll die Lücke zwischen dem kompakten Evoque und dem einen halben Meter längeren Range Rover Sport füllen. Premiere feiert der Allrader auf dem Genfer Autosalon (9. bis 19. März), die Markteinführung erfolgt noch im laufenden Jahr.

Die genauen Abmessungen des Velar nennt der britische Hersteller noch nicht. Die Längen-Spanne, die seine beiden Modellgeschwister freilassen, liegt zwischen 4,35 und 4,85 Metern. Preislich wird er sich entsprechend im Bereich zwischen 35.000 und 62.000 Euro wiederfinden. Für den Antrieb kommen die unter anderem aus dem Evoque bekannten 2,0-Liter-Diesel und -Benziner in Frage, auch die Sechszylinder aus dem F-Pace der Schwestermarke Jaguar sind denkbar.

Zu den Wettbewerbern des vierten Range-Rover-Modells dürften Modelle wie Audi Q5, BMW X4 und Maserati Levante zählen. Im eigenen Haus richten sich Land Rover Discovery Sport und Jaguar F-Pace an eine vergleichbare Kundschaft. (Holger Holzer/SP-X)

Pkw-Markt – Premiumhersteller im Aufwind

Die Premiummarken zählen zu den großen Gewinnern des bisherigen Autojahres. Die heimischen und ausländischen Hersteller haben laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) bei den Neuzulassungen in Deutschland teils zweistellig zugelegt. Bei Jaguar etwa steht für den November ein Plus von 115 Prozent in der Bilanz, vor allem getrieben vom neuen SUV-Modell F-Pace. Insgesamt bleibt die Marke mit 734 Neuzulassungen aber klein, auch wen…

Markenausblick Jaguar Land Rover – Geländeparcours mit Hindernissen

Erfolg kann manchmal auch zum Fluch werden. Jaguar Land Rover (JLR), seit mehr als sechs Jahren im Besitz des indischen Tata-Konzerns, geht es so blendend wie nie zuvor. Die Briten feiern ein Rekordjahr nach dem nächsten. Seit 2009 hat sich der Absatz mehr als verdoppelt. Die Marke hat kein „faules Ei“ im Nest. Sämtliche Modelle, ob Limousinen, SUVs oder Sportwagen…

News: Range Rover Sport SVR – Britischer Leistungsträger

Kein anderer Land Rover in der über 60jährigen Geschichte der Marke ist stärker und schneller als der Range Rover Sport SVR. 550 PS, 680 Nm und 260 km/h – viel weniger als die absolute Spitze hätte es allerdings auch nicht sein dürfen beim Erstlingswerk der Special Vehicles Operations, die Jaguar und Land Rover vor gut einem Jahr aus der Taufe gehoben haben. Diese neue Abteilung ist so etwas wie das Sondereinsatzkommando für alles Eilige und Exklusive und macht viel mehr als die Werkstuner AMG & Co.

Obwohl das Aufgabenspektrum ausgesprochen breit ist, haben sich die Briten aber nicht weniger Mühe mit dem Tuning gegeben und den Wagen gründlich heran genommen: Deshalb kitzeln sie durch den höheren Ladedruck des Kompressors nicht einfach nur mehr Leistung aus dem fünf Liter großen Achtzylinder. Es gibt zudem eine Achtgang-Automatik mit 50 Prozent kürzeren Schaltzeiten, ein spürbar strammer abgestimmtes Fahrwerk und vor allem einen neuen Auspuff mit elektronisch gesteuerten Ventilen, der im Sportmodus ähnlich stimmgewaltig ist wie beim Jaguar F-Type und fast schon allein die 25.000 Euro Aufpreis wert ist, die Land Rover für das Tuning noch einmal auf den V8 packt.

550 PS, 680 Nm und 260 km/h - viel weniger als die absolute Spitze hätte es allerdings auch nicht sein dürfen beim Erstlingswerk der Special Vehicles Operations.
550 PS, 680 Nm und 260 km/h – viel weniger als die absolute Spitze hätte es allerdings auch nicht sein dürfen beim Erstlingswerk der Special Vehicles Operations.

Aber so knackig der Range Rover Sport auch um die Ecken pfeilt, so tief er sich auf die Straße duckt und so tapfer die Elektronik gegen Schwer- und Fliehkraft kämpft, machen die Briten auch im Gelände keine Kompromisse: Von der zugunsten des Anfahrdrehmoments ein wenig reduzierten Anhängelast einmal abgesehen, schlägt sich der SVR im Alltagseinsatz und abseits der Straße genauso tapfer wie jeder andere Range Rover Sport.

Zwar ist der Range Rover Sport VSR der stärkste und schnellste Land Rover aller Zeiten, er sticht mit seinem Preis von 126.400 Euro jedoch auch aus dem Baureihen-Prospekt deutlich hervor. Doch müssen die Tuner deshalb um ihr Geschäft nicht fürchten. Denn mehr Leistung geht natürlich immer. Solange man Porsche Cayenne oder BMW X6 deutlich schneller fahren kann, wird die Frage nach einem neuen Steuerchip mit einem höheren Tempolimit nicht versiegen. Und nachdem die Designer innen wie außen eine höfliche Zurückhaltung geübt haben, bleibt den Nachrüstern genügend Raum für ihre Geschmacklosigkeiten. In Moskau jedenfalls, in Dubai oder in Peking würde der SVR auch als Bodybuilder viel zu wenig auffallen.

Autor: Benjamin Bessinger/SP-X

News: Range Rover Evoque Cabrio – Ein SUV lässt die Sonne rein

Der Range Rover Evoque kommt 2016 als Cabrio auf den Markt. Das hat der Hersteller nun am Rande des Genfer Autosalons bekannt gegeben. Das Kompakt-SUV begründet damit zumindest in Europa eine neue Fahrzeugklasse: die des offenen Crossovers. Als Basis dient das dreitürige Coupé-Modell des Evoque, erste Erlkönigbilder zeigen einen Viersitzer mit Stoffdach und ohne sichtbare Überrollbügel.

Mit Details hält sich Land Rover rund ein Jahr vor Marktstart noch zurück. Allerdings dürfte auch das Cabrio das bekannte Antriebsprogramm des frisch gelifteten SUV-Coupés nutzen. Das heißt Allradantrieb wird zumindest als Option zu bekommen sein, unter der Haube arbeiten unter anderem die neuen 2,0-Liter-Diesel der Marke mit 150 und 180 PS. Preise sind noch nicht bekannt, der geschlossene Evoque startet als Dreitürer aktuell bei rund 35.000 Euro.

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Ganz beispiellos ist ein SUV-Cabrio allerdings nicht. Nissan hat in den USA eine entsprechende Version seines großen SUV Murano im Programm, mit Cabriodach und Allradantrieb. Ein großer Erfolg ist das Modell nicht, die Produktion endet in Kürze und einen Nachfolger wird es wohl nicht geben. Darüber hinaus sind bislang nur einige kernige Geländewagen mit entfernbarem Dach zu haben.

Autor: Holger Holzer/SP-X

Sondermodell des Range Rover Evoque: Very british

Besonders patriotisch präsentiert sich das jetzt bestellbare Sondermodell „Britain III“ des Range Rover Evoque, das ab April zu den Händlern kommt. Nach den Editionen „Britain I“ und „Britain II“ komplettiert nun die letzte Version das Sondermodell-Trio.

Das Kompakt-SUV ist in den englischen Nationalfarben Weiß und Rot gehalten: Das rote Dach bildet einen Kontrast zur weißen Fahrzeuglackierung. Akzente setzen rote Außenspiegel, sowie gleichfarbige Schriftzüge auf Motorhaube und Heckklappe. Hinzu kommen abgedunkelte Gläser für Scheinwerfer und Nebelleuchten, das dunkel getönte Panoramaglasdach und die 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Serienmäßig an Bord sind Ledersitze mit Kontrastnähten, elektrische Heckklappe, ein Winterkomfortpaket sowie ein Navigationsgerät. Außerdem sind im Technikpaket eine Rückfahrkamera, Einparkhilfen vorn und hinten, Scheinwerfer mit Abblendautomatik, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Toter-Winkel-Warnsystem sowie Annäherungssensor und Kollisionswarner dabei.

Als Basis des Sondermodells dient der fünftürige Evoque in der vierten Ausstattungsstufe Dynamik, angetrieben von einem Turbodiesel, der aus 2,2 Litern Hubraum eine Leistung von 140 kW/190 PS und 420 Newtonmetern Drehmoment an die vier permanent angetriebenen Räder leitet. Die Sonderedition kostet 59.970 Euro und ist für den deutschen Markt auf 100 Exemplare limitiert.

Autor: Adele Moser/SP-X

Weltpremiere: Land Rover Discovery Sport 2015

Go to Space! Land Rover will im Rahmen eines Wettbewerbes vier Menschen in den Weltraum schießen. Der Startplatz? Der Spaceport America in New Mexico. Für alle anderen gab es dort erst einmal die Weltpremiere des neuen Land Rover Discovery Sport.

Weltpremiere Land Rover Discovery Sport

Premium-Kompakt SUV von der Traditionsreichen Marke aus England. Mit dem neuen Discovery Sport wollen die Engländer den Markt der boomenden SUV aufmischen. Dazu packen sie den ersten Fußgänger-Airbag der Welt, die Möglichkeit auch zu siebt unterwegs zu sein, den erwarteten Land-Rover Offroad-Spaß und moderne Motoren unter die Hülle des modern gezeichneten Discovery Sport.

Äußerlich hat er noch einiges gemeinsam mit der Studie, interpretiert an vielen Stellen aber die Formensprache des Evoque. Vermutlich ist das kein Fehler, denn der kleine Land Rover verkauft sich blendend. Der Discovery Sport will jedoch vor allem eines sein: Möglichst vielseitig. Auf der einen Seite ein moderner SUV mit dem gewissen Premium-Touch, auf der anderen Seite ein typischer Geländegänger.

Den Discovery Sport wird es jedoch auch in einer reinen Variante mit Frontantrieb geben, der Allradantrieb und eine „Active Driveline“-Antriebslösung sind optional. Bei den Getrieben wird der Kunden zwischen einem manuellen Sechsgang-Getriebe und dem neuen Neungang-Automaten von ZF wählen können. Die Motoren sind Vierzylinder und haben zwischen 2.0 und 2.2 Liter Hubraum, je nachdem ob Diesel (2.2) oder Benziner (2.0). Start-Stopp und Direkteinspritzung sind Stand der Technik und werden auch im Discovery Sport in Serie verbaut. Der sparsamste Antrieb, der ED4 wird im Laufe des ersten Produktionsjahres nachgeschoben. Mit diesem Antrieb soll eine maximale Effizienz mit minimalen Emissionswerten realisiert werden. Land Rover spricht hier von nur 119 g CO² je Kilometer.

Dank einer neuen Mehrlenker-Achskonstruktion soll der Discovery Sport mit einem guten Raumgefühl auftrumpfen und genug Platz für bis zu 7 Insassen bieten. Im Innenraum legt Land Rover Wert darauf, dass vier 12 Volt-Anschlussbuchsen zur Verfügung stehen und sechs weitere USB-Ladebuchsen. Für wahr, eine fast inflationäre Ansammlung von Lademöglichkeiten. Das Multimedia-System soll auf einem neuen Infotainment-System basieren und dank eines 8-Zoll Touchscreen leicht zu bedienen sein.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Kompakter SUV mit Anspruch auf das Premium-Segment
  • Modernes Design, inspiriert vom Land Rover Evoque
  • Sinnvolle Raumnutzung und 5+2-Sitzkonfiguration
  • Als erstes Modell der SUV-Klasse mit Fußgänger-Airbag ausgerüstet
  • 119 g/km CO² Minimial-Version

Verkaufsbeginn des neuen Land Rover Discovery Sport ist am 28. Februar 2015 und der Basispreis liegt bei 31.900 €.

Ach so, wer den Trip ins Weltall gewinnen möchte, der sollte sich unter der folgenden Adresse informieren und teilnehmen: http://www.landrover.com/gotospace/index.html

 

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Autonews – Der Wochenrückblick KW 31

1. 600 Schulbusse für Rumänien

Mit dem Movano will Opel in Rumänien die Kinder sicher zur Schule bringen. Nach dem Gewinn einer öffentlichen Ausschreibung, spendierten die Rüsselsheimer 600 gelbe Schulbusse. Bereits 100 Exemplare wurden auf einer von der Regierung begleiteten Presseveranstaltung in Bukarest übergeben. Die auffälligen Busse bieten Platz für jeweils 16 Schulkinder plus Fahrer. Der Movano Trabus wurde von einer rumänischen Spezialfirma zum Schulbus umgebaut und verfügt nun über einen 2,3-Liter-Dieselmotor und eine Klimaanlage. Auf dass die Kids wohlbehalten an ihr Ziel gelangen.

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2. Kia Sorento Teil Drei

Auf der Paris Motorshow 2014 wird der neue Kia Sorento in seiner dritten Auflage präsentiert. Mit seiner hohen Gürtellinie und einem schmalen Fensterband nähert sich der Sorento so langsam seinem Bruder dem Sportage an. In der Linienführung wird er durch Chromeinfassungen veredelt. Die nun dritte Modellreihe wurde in den Kia-Designstudios in Korea, Deutschland und den USA entworfen und soll für weiteren Aufschwung der Marke sorgen. Ende August wird der Sorento in Korea erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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3. Meistverkauftes SUV der Welt: Honda CR-V

Der japanische Automobilkonzern kann sich auf die Schulter klopfen. Sie haben es geschafft das meist verkaufte SUV ihr eigen nennen zu dürfen. Der Honda CR-V war im ersten Quartal 2014 das beliebteste SUV der Welt. Enthüllt wurde dieses Ergebnis von dem globalen Fachinformationsdienst „Focus2move“. Nach ihren Berechnungen rollten in den ersten drei Monaten 165 017 CR-V über den Ladentisch. Das sind rund zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum mit nur 161.837 verkauften Exemplaren.

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4. Erste Bilder vom Land Rover Discovery Sport

Klammheimlich und noch ganz eingehüllt in seiner Tarnung wurde der neue Land Rover Discovery Sport nun entdeckt. Noch vor seiner offiziellen Premiere im September erlaubten die Engländer einen kleinen Einblick auf die neuen Kurven des Discovery Sport. Weiteres weiß man aber noch nicht außer, dass der Discovery eine 5+2-Sitzanlage erhalten wird. Da wird man sich also noch etwas bis September gedulden müssen bis dann endgültig alle Hüllen fallen gelassen werden.

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5. Surfin’ Fiat 500L

Für die Surf-Meisterschaften in Kalifornien hat sich Fiat den 500L geschnappt und diesen ein bisschen auf Surfer-Dude umgestyled. Das Konzeptfahrzeug präsentiert sich im Design der Kult-Sportschuhmarke Vans und ist im typischen Stil der Firma lackiert: die untere Hälfte in Weiß und im oberen Bereich findet sich Blau mit einer Struktur, die an das Canvas der Schuhe erinnert. Gekrönt wird der Style von einem blau-schwarzen Schachbrettmuster. Kotflügelverbreiterungen, Seitenschweller und die 18-Zoll-Leichtmetallräder des 500L kommen in Mattschwarz. Das Armaturenbrett ist mit knallig-bunten Grafiken im Vans-Stil verziert und die Sitzbezüge greifen wiederum das Thema Canvas. Auf dem Dach bietet der Diat 500L einen maßangefertigten Träger für mehrere Surfboards. Ab in die Wellen.

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

At the Vans US Open of Surfing in Huntington Beach, Calif., the

6. Sneak Peak auf den Toyota GT86 CS-R3

Der Toyota GT86 CS-R3 wird sich das erste Mal beim neunten Lauf der Rallye-Weltmeisterschaft vom 21. bis 24. August rund um Trier zeigen. Die Rallyeversion des Sportwagens startet allerdings nur als Vorausfahrzeug. Am Steuer sitzt die ehemalige Doppel-Rallyeweltmeisterin und Werksfahrerin Isolde Holderied und treibt den heckgetriebenen Prototypen die Rund 274 Kilometer über insgesamt 18 Etappen an. Neben einem sequentiellen Sechs-Gang-Getriebe, Sperrdifferential und geänderter Bremsanlage wurden auch der Kabelbaum sowie die Steuereinheit speziell angepasst. Der GT86 CS-R3 ist ab dem ersten Quartal 2015 als Bausatz verfügbar allerdings steht der Preis noch nicht fest.

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7. Neuer Smart ab 10.895 Euro

Klein, kleiner, Smart. Den neu designten Cityflitzer gibt es ab sofort für 10.895 Euro zu kaufen und damit bleibt er preislich bei seinem Vorgänger. Der Forfour startet ab 11.555 Euro mit jeweils 70 PS und Schaltgetriebe. Ab dem 22. November können die neuen Besitzer die kleinen Autos ihr eigen nennen. Die Topmotorisierung mit 90 PS folgt dann im Dezember diesen Jahres, das Doppelkupplungsgetriebe Twinamic im Frühjahr 2015. Beide Basis-Varianten verfügen über jede Menge Ausstattungs-Highlights und sind in drei Ausstattungslinien „passion“, „prime“ und „proxy“ verfügbar.

smart fortwo, BR C453, 2014 / smart forfour, BR W453, 2014

Produktionsfehler beim neuen Range Rover?

In der Türkei hat ein Range Rover Fahrer gegen den Hersteller seines noblen Luxus-SUV geklagt und nun vor dem Türkischen Gericht Recht zugesprochen bekommen!

Serienfehler beim Range Rover?

Engin Yakut war im März 2013 mit seinem fast fabrikneuen Range Rover Vogue unterwegs, als Rauch aus der Motorhaube aufstieg und die Lenkung verhärtete. Er berichtet: „Ich hatte Glück und kam unverletzt aus diesem Vorfall heraus.“ Daraufhin klagte er auf Herstellungsfehler und bemerkte, dass das Problem auch bei anderen Käufern dieses Modells auftrat. Die Fahrzeuge wurden bis heute nicht ausgetauscht.

Engin Yakut hat den Hersteller des britischen Nobel-SUV verklagt und gewonnen!
Engin Yakut hat den Hersteller des britischen Nobel-SUV verklagt und gewonnen!

Drei verschiedene Gutachten kamen zu dem Ergebnis, dass die fünf Geländewagen von Range Rover einen Fabrikfehler aufweisen und den gleichen Massenproduktionsfehler haben. Für die Vorfälle waren keine Fahrfehler verantwortlich. Sie sind stattdessen auf Konstruktionsfehler zurückzuführen. Gutachter des Gerichts stellten darüber hinaus fest, dass Kunden den Fehler beim Kauf nicht aufspüren und identifizieren konnten. Getriebeschrauben wurden bei der Herstellung nicht mit ausreichend Drehmoment befestigt. Als Konsequenz fielen die Schrauben während der Fahrt heraus und beschädigten den Motor, sodass während der Fahrt Öl austrat.

Prof. Dr. Günseli Gelsel, Vorsitzender des Department of International Law an der Istanbul Universität schreibt in seinem Bericht: „Dieser Gerichtsfall könnte ein wichtiges Urteil in der türkischen Rechtsprechung darstellen.“

14-monatiger Rechtstreit beendet

Mit dem Urteilsspruch vor dem Gericht besteht nun die Gefahr, dass die Land Rover Limited Company eine Zulassung des Fahrzeuges für den Türkischen Markt verliert. Dies wäre gleich zu setzen mit einem Verkaufsstop des noblen Luxus-SUV in der Türkei und könnte zugleich Signalwirkung für andere Länder haben.

Hat der neue Range Rover einen Serienfehler oder gar einen Konstruktionsmangel?

Ich habe die Presse-Abteilung von Land Rover um eine Stellungnahme gebeten und werden die Ergebnisse später in einem weiteren Artikel veröffentlichen.

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Quelle: http://www.presseportal.de/pm/113722/
 Update:

Laut Land Rover Deutschland wurde der betroffene Range nicht offiziell bei einem Range Rover-Händler gekauft, sondern als „Grau-Import“ übernommen. Rein rechtlich sieht man sich deshalb nicht in der Pflicht. Das ist natürlich „rein rechtlich“ richtig, ändert jedoch an der angetroffenen Problematik nichts. Egal wie das Fahrzeug (und betrifft es auch die anderen angesprochenen Fahrzeuge?) beschafft wurde, die Technik ist nicht verändert. Allerdings hat Land Rover DE auch davon gesprochen, dass der Kunde den Klageweg als erste Möglichkeit genutzt hat. Es gab wohl noch keine Chance für Land Rover UK (Zentrale) den Range Rover in der eigenen Werkstatt zu überprüfen.

Meine Anfrage an Land Rover läuft derzeit noch und offene Fragen will man mir beantworten. Zugleich habe ich den Anwalt des Klägers kontaktiert um die neu entstandenen Fragen zu klären.

Update II:

Nach Informationen von Land Rover Deutschland, in Rücksprache mit der Firmenzentrale in England, gibt es kein Urteil. Der Rechtsstreit ist weiterhin offen. Das Verfahren wurde bislang nicht beendet. Hier bleibt abzuwarten, welche Unterlagen der dt. Anwalt des Klägers demnächst vorlegt, ihm liegt angeblich das Urteil in englisch und türkisch vor.

Land Rover hat dem Kunden angeboten, den defekten Range Rover zu begutachten, allerdings verweigert sich der Kunde. Laut den Aussagen des dt. Anwalts, behauptet der Besitzer des defekten Range Rover jedoch, Land Rover hätte sich bis dato nicht an ihn gewendet.  Hier steht nun Aussage gegen Aussage.

Es sieht so aus, als wäre hier einfach nur Pech im Spiel. Ein Defekt, wie er immer wieder auftreten kann, eine Verweigerung der Garantie des lokalen Importeurs, weil der Wagen aus Kostengründen „grau importiert“ wurde und nun wird – weil man dieses Pech nicht akzeptieren will, die große mediale Keule geschwungen.

Ich meine: Wenn der Besitzer des Range Rover im Recht ist, dann sollte er das Fahrzeug den Experten des Herstellers überlassen. Ob der Range wirklich einen Serienfehler hat, wie behauptet, lässt sich derzeit nicht eruieren. Auch die weiteren, vom gleichen Defekt betroffenen Range Rover Fahrer sind derzeit nicht zu benennen. Sollte dies alles eine Masche des Besitzers sein? Versucht er hier, nachdem er die Garantiebedingungen des Herstellers umging, nun die große mediale Keule zu schwingen? Es sieht alles danach aus.

In Zeiten von automatischen Presseportalen lässt sich so eine Meldung schnell verteilen und für ein Autoblog ist dieses Thema ebenso heiß.  Am Ende war es jedoch eventuell nur heiße Luft?

 

Meine Fragen an den Anwalt, das angebliche Urteil und auch die Frage nach den Betroffenen bleiben derzeit noch unbeantwortet. Sobald es hier etwas neues gibt, erfolgt ein weiteres Update!

 

 

 

Autonews – Der Wochenrückblick KW 24

1. Cadillac on Tour

Cadillac reist quer durch Deutschland, Schweiz und Luxemburg. Auf der „On Tour“-Roadshow geht es über einen Zeitraum von fünf Wochen an 22 Veranstaltungsorte in zwölf Städten. Zu sehen: der brandneue CTS, der ATS, der Crossover SRX und, neu im Programm, die Corvette, die selbstverständlich auch für Probefahrten zur Verfügung stehen werden. Wetten, da gibt es bei den über 10.000 erwarteten Besuchern jede Menge Gedränge? Für ein abwechslungsreiches Programm ist ebenfalls gesorgt, das die Besucher zusätzlich zur umfassenden Testflotte unterhalten soll. ampnet_photo_20140607_082098 ampnet_photo_20140607_082097

2. Land Rover präsentiert sich abenteuerlustig

Auf der „Abenteuer & Allrad“ Messe, der größten Offroad-Show Europas in Bad Kissingen, zeigt sich Land Rover von seiner abenteuerlustigen Seite. Die Erwachsenen wollen spielen und das im großen Stil. Zu sehen sind die Modelle Defender Jahrgang 2015, das Sondermodell Discovery „XXV“ und ein Fahrzeug der neuen Rallye-Serie Defender Challenge. Zusätzlich zu der ganzen Menge PS auf vier Rädern fand auch ein Qualifikationscamp zur nächsten Land Rover Experience Tour statt. Diese führt 2015 ins Outback Australiens und sucht unternehmungslustige Abenteurer, die Teamgeist an den Tag legen können.ampnet_photo_20140204_075478ampnet_photo_20140305_077294

3. Tesla tankt ab 2015 Sonnenschein

Elektroautos sind leise und ohne produzieren keine Abgase. Doch ihre Akkus werden mit Strom gefüllt, der meistens auf nicht sehr umweltfreundliche Weise porudziert wurde. Der amerikanische Elektroauto-Pionier Tesla setzt daher auf Ökostrom aus Wind- oder Wasserkraft und kooperiert nun auch mit dem deutschen Spezialisten Solarworld. Schon bald ermöglicht Sonnen-Strom das Fahren komplett ohne CO2. Die Caports mit Solarelementen auf dem Dach versorgen die Tesla Fahrzeuge mit Strom versorgt. Bei durchschnittlicher Sonnenscheindauer sind das etwas 2200 Kilowattstunden. Das ist genug um einen Tesla in etwa 12.000 Kilometer ohne weitere Kosten fahren zu lassen. Na denn, Waldmanns Strom!

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James Lipman / jameslipman.com UK 07803 885275


4. Mehr Wroom für MINI

Ab Juli 2014 erweitert MINI sein Motorenprogramm um zwei neue Triebwerke. Der Cooper SD bringt eine stärkere Dieselvariante und der One First kommt mit einem neuen Benziner Einsteigermodell. Ersterer ist ein 2,0-Liter-Motor der 170 PS und ein maximales Drehmoment von 360 Newtonmeter liefert. Die null auf 100 km/h schafft er damit in netten 7,3 Sekunden bei einem Normverbrauch von ca. 4,1 Litern. Das neue Einstiegsmodell ist ein 1,2-Liter großer Dreizylinder der 75 PS und ein Drehmoment von 150 Nm auf die Reifen drückt. Der Kleine braucht 12,8 Sekunden um die 100 km/h bei einem Normverbrauch von ca. 5,2 Liter zu packen. Na, ein Anfänger kann auch mal länger brauchen gell?

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5. Topmodell VW Amarok Ultimate

Ein Pick-Up vermittelt immer etwas von grenzenloser Freiheit. Endlose Straßen und Unabhängigkeit. Mit dem neuen Amarok von Volkswagen läuten die Wolfsburger ein neues Modelljahr ein. Acht-Gang-Automatik, permanenter Allradantrieb, TDI-Motoren und eine veränderte Front-Optik machen den Amarok zu einem echten Hingucker. 19-Zöller, ein spezieller Schriftzug, ein silberner Design-Unterfahrschutz und seitliche Schwellenrohre in Chrom unterstützen das Äußere. Den Innenraum werten anthrazit-titanschwarze Sitzbezuge in feinstem Alcantara Leder und spezielle Velour-Fußmatten auf. Wenn man sich dazu noch eine der stylischen Farben mit den Namen Candy-Weiß, Natural Grey, Reflexsilber, Starlight Blue, Toffeebraun und Deep Black aussucht, gibt es kein Halten mehr.

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6. Ab in den Urlaub mit dem Citroen Jumpy by Westfalia

Bald beginnt die Ferienzeit und man möchte mit den lieben Kleinen auf große Tour gehen. Das geht gut mit dem Citroen Jumpy by Westfalia, das neueste Freizeitfahrzeug auf dem Markt. Das auf dem Jumpy Multispace Tendance basierende Fahrzeug bietet einigen Komfort für die lange Tour. Drehbare Sitze vorn, eine eigebaute Küchenzeile mit zweiflammigen Gasherd, Spüle und Kühlbox und jede Menge Platz zum Verstauen der ganzen Utensilien sind nur einige praktische Möglichkeiten, die der neue Citroen Jumpy by Westfalia zu bieten hat. Vier Schlafplätze, eine Standheizung und einen Anschluss für bieten den größtmöglichen Komfort. Da kann die Ferienzeit doch endlich starten, oder?

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Fotonachweis: Hersteller

Peking: Land Rover stellt Discovery Vision Konzeptfahrzeug vor

An dieser Stelle hätte nun das neue Land Rover Konzeptfahrzeug „Vision Discovery“ stehen sollen. Leider gab es Presse-Mappen und mehr Infos über das Fahrzeug nur für „invited media“. Und damit war der Messestand von Land Rover für mich dann auch erledigt. Macht aber nichts. Gegenüber stellt Mercedes den MLC vor, ein Fahrzeug, dass Coupe-Style und Offroad-Talent unter nur eine Blechhülle packen soll. Mehr zum Mercedes-Benz MLC dann im nächsten Artikel.

Mercedes-Benz MLC Studie – Bildergalerie hier

Mercedes MLC Studie Peking

 

 

 

mercedes mlc studie peking 2014 von hinten

 

Shell Helix: Extrem abgefahren Offroad durchs Gebirge

Bei meinem ersten Bericht der Expedition von Shell Helix ‚Extrem abgefahren‘, ging es in die Dünen von Atlantis nahe Kapstadt, um die Fahrkünste der Medien aus neun verschiedenen Ländern zu testen. Es ging darum, mit möglichst viel Schmackes und Kontrolle die Dünen auf und ab zu fahren. Ein sehr spaßiges Erlebnis. Unser zweiter Tag führte uns ins Gebirge und damit ins komplette Gegenteil. Die unwegsamen Straßen und steilen Abhänge verlangten von jedem Fahrer besondere Vorsicht und kontrolliertes Fahren. Hier ging es im Kriechmodus, Allrad Antrieb und mit weitaus weniger Triebkraft voran, um ein gleichmäßiges Vorankommen zu gestatten. Die erste Runde führte uns in besonders schwieriges Gelände, was dem im malaysischen Dschungel gleichkam, in dem sich Adrien Brody als zerstreuter Fahrer herausgestellt hatte. Wir bemühten uns seinem Beispiel nicht zu folgen und stattdessen sehr konzentriert zu fahren, um die Fahrzeuge möglichst in einem Stück wieder abzugeben.

Downhill mit Land Rover und Shell Helix in den Bergen

Die Aufgabe bestand darin, Stock und Stein und extrem tiefe Schluchten zu überwinden. An einem besonders steilen Abhang spielten sie im Radio den Song ‚We’re gonna die young‘ von Kesha. Nicht besonders ermutigend, aber unser Instrukteur Anton erklärte mir, wie wir dieses Hindernis meistern müssten. Möglichst langsam auf die Spitze fahren und langsam auf der Bremse herunter rollen. Dabei nicht lenken, denn der Wagen würde seine Spur selbst finden. Und so war es auch. Bei den besonders tiefen Gräben hob der Land Rover Discovery brav seine Hinterräder und ließ sie auch artig wieder herunter. Langsam und kontrolliert. So kriegt man Mensch und fahrbaren Untersatz heil durch das unwegsamste Gelände, dass man sich vorstellen kann.

Der Land Rover Discovery hebt artig sein Beinchen

Bei einem der steilsten Abhänge traute ich mich nicht so richtig an das Lenkrad, allerdings hatte bereits einer meiner Teammitglieder Anspruch angemeldet, sodass ich auf dem Rücksitz nicht gleich in der ersten Reihe saß, als es extrem steil bergab ging. Der Outdoor Fotograf hatte sich eine günstige Position weiter unten ergattert und tarnte sich mit einigen Palmenblättern. So würde man nicht all zu viel von dem ‚platten‘ Ergebnis sehen, falls der Wagen auf ihn drauffuhr. Aber zum Glück ging alles gut und der Fotograf behielt sein Leben und einen guten Schuss mit seiner Kamera.

Steil bergab mit dem Land Rover Discovery und Shell Helix

Sobald wir die Tour hinter uns hatten, ging es an die heutigen Aufgaben. Bei der Ersten mussten wir den Land Rover Discovery, der mit zwei Querstangen präpariert war, zwischen weiteren aufgestellten Stangen hindurch. Eine Simulation der schwierigen Route durch den Dschungel, bei der die prominenten Fahrer den einen oder anderen Baum umfahren mussten. Die Abstände der Stangen wurden immer enger und kurz vor dem letzten Tor blieb ich trotz aller Bemühung meines Teams mich von außen einzuweisen leider stecken. Aber immerhin kam ich weiter als einer meiner Teammitglieder, der es witzigerweise immer schaffte, rechts und links zu verwechseln. Und ich dachte ich sei die Frau hier? Die anschließende Aufgabe meisterten wir viel besser, denn es ging wieder um richtige Teamarbeit. Wir mussten ein Land Rover Defender über zwei Holzstege fahren, in denen einige Aussparungen eingelassen waren. Diese galt es mit zwei Holzblöcken aufzufüllen, damit der Defender darüber fahren konnte, ohne den Boden zu berühren. Präzisionsfahren war angesagt und natürlich gute Einweisung durch die Teammitglieder.

Ich übernahm das Fahren, denn langsam und kontrolliert fahren ist mein Ding. Das Schwierige dabei war eigentlich nur das Schalten mit Links, denn in Kapstadt gilt Linksverkehr und somit ist das Lenkrad natürlich auch auf der linken Seite. Nach einigen kurzen Versuchen hatte ich den Bogen raus und es konnte los gehen. Wir hatten 10 Minuten Zeit und schafften es mit Bravour, den Defender sicher auf die andere Seite zu bringen, ohne ein einziges Mal den Boden berührt zu haben. Tschakka!

Präzises Ausbalancieren mit einem Auto ist eine Kunst Shell Helix

Bei der nächsten Aufgabe galt es wieder langsam und kontrolliert auf zwei Stege zu fahren, dieses Mal aber dabei das Gleichgewicht zu halten und den Land Rover Discovery in der Waagerechten zu halten. Sei es auch nur für ein paar Sekunden. Jedes Teammitglied durfte sich daran versuchen und mit dem Fahrzeug auf die Wippe. Ich schaffte es auf Anhieb die Waage für ein paar Sekunden zu halten, bevor es mich steil nach vorn knallte. Ein wahnsinnig witziges Spielzeug. Ich wollte gleich noch mal und fuhr rückwärts wieder auf die Stege. Die anderen packten es ebenso gut wie ich und in der letzten Aufgabe durften wir zwischen einigen Pflöcken zeigen, wie gut wir einparken konnten. Als Frau ja nicht immer einfach und bei einem Pflock-Paar musste ich auch tatsächlich einmal neu ansetzen, was mich leider einige Strafpunkte kostete. Aber am Ende packte ich auch diese Herausforderung, immerhin muss ich als Großstädterin auch in Hamburg immer wieder in winzige Parklücken hinein manövrieren. Mit meinem kleinen Fiat 500 ist das aber auch weniger problematisch.

Nach dem wir alle Aufgaben geschafft hatten, ging es an die Verleihung der begehrten Trophäe ‚Driven to Extremes‘. Auch wenn mein Team gute Ergebnisse eingefahren hat, mussten wir das Feld für die Russen räumen, dessen Teammitglied als bester Fahrer ausgezeichnet wurde.

Trophäe Driven to Extremes von Shell

Für die beste Teamzusammenarbeit wurde das chinesische Team ausgezeichnet, allerdings nur mit einem Preis ehrenhalber und einem kräftigen Händedruck. Nach einem lustigen Gruppenfoto ging es in Kolonne weiter hinauf ins Gebirge um diesen abenteuerlichen Tag auf der Bergspitze abzuschließen, bei einem der wunderbaren Sonnenuntergänge Afrikas. Allen Gewinnern, die im November nach Kapstadt geladen sein werden, um diese aufregenden Erfahrungen zu machen, kann ich nur sagen: Habt Spaß, traut euch und genießt das Abenteuer! Es lohnt sich! Wer Lust hat mitzumachen, kann beim Gewinnspiel auf Facebook oder mit einem Gewinncode, die auf jeder Schell Helix Flasche zu finden sind, teilnehmen. Die Codes müssen online eingegeben werden. Alle Infos finden sich auf dem Shell Helix Youtube Kanal.

Abenteuer mit Shell Helix in den Bergen Afrikas bei Extrem abgefahren

Shell Helix: Extrem abgefahrene Sand Action

Wenn man abgefahrene Offroad Erlebnisse in den Dünen erleben will, muss man nach Kapstadt. Mit Shell ging es in die südafrikanische Metropole um die Premium-Produkte, Shell Helix, während extremer Bedingungen zu erleben. Einige bekannte prominente Fahrer durften sich bereits in weitaus schwierigeren Expeditionen davon überzeugen. Darunter der bekannte ehemalige Formel Eins Fahrer Mika Salo, der zwei der Touren mitgemacht hat und auch in Kapstadt als Experte mit an Board war.

Bei den vorherigen Exkursionen ging es in unwegsame Gegenden wie in den malaysischen Dschungel, in die ‚Wüste des Todes‘ und auf die ‚Straße der Knochen‘. Letztere liegt mitten in Sibirien und dort wurden Mensch und Maschine besonders gefordert. Das Öl überstand Temperaturen bis weit unter 50 grad Celsius. Allerdings mussten sie dafür die Motoren immer am Laufen halten, um das Benzin nicht gefrieren zu lassen. Dies musste sogar bei angelassenen Motor nachgefüllt werden. Damit auch das Öl weiterhin flüssig blieb, wurden die speziell ausgerüsteten und umgebauten Nissan Patrols jede Stunde ein paar Meter vor und zurück gefahren um das Öl in der Wanne zu bewegen. Die Teilnehmer mussten sich nicht nur 100 %ig aufeinander, sondern auch auf das Equipment verlassen können, da sie komplett auf sich allein gestellt waren und auf keinerlei Hilfe von außen hoffen konnten.

Mika Salo im Interview bei Shell Helix Extrem abgefahren

Im malaysischen Dschungel musste Mika Salo allerdings ein wenig mehr Verantwortung übernehmen als gewollt. Adrian Brody, sein Mit-Abenteurer bei der Expedition stellte sich laut Mika als grauenvoller Fahrer heraus, der ständig abgelenkt war und sich nicht auf das Fahren konzentrierte. Seine Zerstreutheit stürzte sie einmal fast von einer Brücke, sodass Mika das Fahren ab da übernahm. ‚Ein furchtbarer Fahrer, ich bin aber auch kein besonders guter Beifahrer‘ so Mika. Kein Wunder bei seiner Biografie. Er begann seine Karriere als Fahrer bereits mit sechs Jahren und fuhr in der Formel Eins einige Male als Ersatz von Michael Schuhmacher gute Ergebnisse ein. Was er dann von einigen Teilnehmern der Shell Helix ‚Extrem abgefahren‘ Tour in Kapstadt gedacht haben mag, will man sich gar nicht vorstellen. Mehr Infos zu allen Expeditionen findet man auf dem Shell Helix Youtube Kanal.

Shell Helix Driven to extremes extrem abgefahren
Shell Helix extrem abgefahren in den Dünen bei Atlantis

Am ersten Tag ging es für die Teilnehmer aus neun verschiedenen Ländern raus in die Dünen bei Atlantis, das hier noch fröhlich vor sich hin existiert. Vor Ort warteten bereits 10 Land Rover Discovery mitsamt Instrukteuren. Wir wurden in Teams aufgeteilt und zufälligerweise wurde ich als einzige Teilnehmerin aus Deutschland dem südafrikanischen Team eingeteilt, mit denen ich bereits am Morgen zusammen gefrühstückt hatte. Schicksal? Unser Instrukteur Anton wies uns in alles ein. Um auf so weichem Sand fahren zu können, wurde Luft aus den Reifen gelassen um eine größere Auflagefläche zu bekommen. Damit verringerte sich die Gefahr, stecken zu bleiben.

Mit Shell Helix und Land Rover Offroad in den Dünen

Beim Fahren in den Dünen ist es zum einen wichtig möglichst nicht stehen zu bleiben, vor allem nicht an irgendeinem Abhang, sondern stets kontrolliert zu rollen. Beim bergauf fahren muss man eine Art ‚Anlauf‘ nehmen, um auf dem weichen Sand auf die Spitze der Düne zu kommen. Dabei gilt es möglichst viel Schwung zu bekommen mithilfe der Eigendynamik und des Motors. Dies hilft auch beim Umschiffen von etwaigen Hindernissen. Manche schafften es auf Anhieb, andere brauchten mehrere Versuche. Stecken geblieben ist zum Glück nur ein Fahrzeug, das dann in Zusammenarbeit wieder frei geschaufelt wurde. Unser Fahrzeug kam super voran und alsbald ging es ins Reservat, wo wir uns den ersten Aufgaben stellen mussten.

Über sieben Brücken müssen sie fahren mit Shell Helix

Zwischen Zebras, Büffel, Giraffen, Springböcke und Nashörnern sollten wir einige Herausforderungen meistern, mit denen die prominenten Teilnehmer in ihren extremen Expeditionen täglich konfrontiert wurden. Als erstes ging es darum, mittels einer motorisierten Pumpe Wasser aus einem Schacht zu befördern, und zwar auf Zeit. Dabei mussten wir die Pumpe zusammenbauen und mit Benzin befüllen. Mein Team schaffte eine hervorragende Zeit, die leider später von zwei anderen Teams übertroffen wurde. Anschließend mussten wir eine Brücke bauen, um die Fahrzeuge darüber zu befördern und als letztes mit Schwung eine Düne hoch. Dabei gewann derjenige, der am weitesten hoch kam. Auch hier glänzte mein Team mit guten Ergebnissen.

Nur mit Schwung kommt man die Düne hinauf

Die Aufgaben als auch unsere Fähigkeiten am Steuer wurden von unserem Instrukteur Anton bewertet und sollten am Ende darüber entscheiden, ob wir die ‚Driven to Extremes‘ Trophäe am letzten Tag gewinnen sollten oder nicht. Der Tag endete mit einem wunderbaren Abendessen auf einem Weingut und ziemlich erschöpften Teilnehmern, die sich auf die kommenden Herausforderungen am nächsten Tag freuten. Ob wir nun die begehrte Trophäe gewonnen haben oder nicht, lesen Sie im zweiten Teil von ‚Extrem abgefahren‘.

Land Rover Defender

An SUVs musste ich mich ja erst einmal gewöhnen. An echte Geländewagen erst recht. Als Ex-Landstraßen-Kurvenräuber blieb mir der Sinn eines „aufgebockten“ Fahrzeuges schlicht verborgen. Wofür benötigt man grobstollige Reifen, 40cm und mehr Bodenfreiheit und warum tut man sich diese Kurven-Geschunkel an?

Alles legitime Fragen – wenn man zuvor noch nie einen Geländewagen gefahren ist.  Mittlerweile konnte ich mehrere Fahrzeuge fahren, deren erster Einsatzzweck eben nicht auf den Autobahnen zu finden ist. Den Nissan Pathfinder zum Beispiel. Oder den Mitsubishi Pajero. Und demnächst den Toyota Landcruiser. Alles echte Geländegänger die nur mühsam verbergen können, wofür sie wirklich geschaffen wurden. Und wenn man mal abseits der befestigten Wege war – an Orten die zuvor kein anderer befuhr – dann fühlt man sich so: „Hm, so urig?“

Einer meiner liebsten Schreiberlinge ist nun den 2012er Land Rover Defender gefahren.  Peter Ruch schreibt auf radical-mag.com und sein Fahrbericht über den Land Rover Defender ist unter anderem deswegen so besonders, weil er selbst einen Defender besitzt.

Will man also wissen, welche Entwicklung der aktuelle Defender durchgemacht hat – dann sollte man sich einen Bericht aus erfahrenen Fingern durchlesen.

Lesetipp: „Früher war alles“ 

 

Hinweis: Das Bild ist rotzfrech geklaut von radical-mag.com