VLN Lauf 1/17: Drei Franzosen siegen im Manthey-Porsche

Großer Jubel beim VLN-Traditionsrennstall Manthey-Racing: Romain Dumas, Fred Makowiecki und Patrick Pilet sicherten sich den Sieg beim Auftaktrennen der VLN-Saison 2017. Zum ersten Mal in der Geschichte der Langstreckenmeisterschaft standen drei Franzosen auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Im Porsche 911 GT3 R setzten sich die Porsche-Werksfahrer in einem spannenden Vier-Stunden-Rennen gegen Christer Jöns, Chris Brück und Jordan Pepper im Bentley Continental GT3 durch. Die Bentley-Boys feierten den ersten Podiumserfolg für die britische Traditionsmarke in der VLN. Platz drei ging an das Audi Sport Team Land mit den Piloten Christopher Mies, Connor De Phillippi und Markus Winkelhock im Audi R8 LMS.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 63. ADAC Westfalenfahrt (2017-03-25): Siegerehrung. Foto: VLN

Bei strahlendem Sonnenschein pilgerten die Fans in Massen an den Nürburgring. Und sie erlebten schon im Zeittraining eine Demonstration dessen, wie eng es an der Spitze der weltweit größten Breitensport-Rennserie zugeht. Angeführt von den späteren Siegern – Pilet markierte in 8:01,661 Minuten die Bestzeit – blieben die ersten 28 Fahrzeuge innerhalb von nur zehn Sekunden auf dem 24,358 Kilometer langen Eifelkurs.

Auch im Rennen bestimmten die GT3-Porsche über weite Strecken das Geschehen. In der vorletzten Runde führte der Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports das Rennen an. Dann unterlief Laurens Vanthoor ein folgenschwerer Fehler. Der Belgier geriet beim Überrunden eines langsameren Fahrzeugs aufs Gras, verlor beim Anbremsen der Hohenrain-Schikane die Kontrolle über sein Auto und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung ein. Zwar konnte er den Porsche noch an die Box fahren, dort stellte das Team aber eine gebrochene Spurstange fest. „Ich wollte Falken den ersten Sieg bescheren“, kommentierte der enttäuschte Vanthoor per Twitter, während die Sieger auf dem Podium feierten. „Ich habe in einigen Code 60-Phasen Zeit verloren und musste deshalb volles Risiko gehen, um die wieder aufzuholen. Das war ein Fehler.“

So erbte Patrick Pilet, der zu diesem Zeitpunkt nur rund zwei Sekunden Rückstand auf Vanthoor hatte, den Sieg kampflos. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Bentley betrug im Ziel 1:08,751 Minuten. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich es geschafft hätte, Laurens auf der Strecke noch zu überholen “, gab Pilet zu. „Wir haben uns ein spannendes Duell um die Spitze geliefert und waren dabei auf Augenhöhe. Je nach Verkehr war teils er auf eine Runde betrachtet etwas schneller, teils ich. Es wäre auf jeden Fall am Schluss sehr, sehr eng geworden.“

Groß war die Freude über den ersten Bentley-Podestrang bei Chris Brück: „Ich bin so aufgeregt, als hätte ich gerade eine Meisterschaft gewonnen“, gestand der Kölner. „Das war lange fällig, heute hat es endlich geklappt. Klar haben wir von dem Ausfall des Falken-Porsche profitiert, aber wir wären auch ohne diesen Zwischenfall auf dem Podium gelandet.“

Den selbst gestellten Ansprüchen wurde das Audi Sport Team Land mit Platz drei nicht ganz gerecht. „Das hätte besser laufen können“, bekannte Christopher Mies. „Platz zwei wäre unter Umständen drin gewesen heute, gegen die Porsche war aber heute kein Kraut gewachsen.“ Das Team handelte sich im Rennen eine Durchfahrtsstrafe ein, weil bei einem Boxenstopp die Mindeststandzeit nicht eingehalten wurde.

Hinter dem Spitzentrio fuhren die beiden Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT auf die Plätze vier und fünf. Das Schwesterfahrzeug von Phoenix Racing belegte Rang sechs vor dem schnellsten Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon mit den Fahrern Hubert Haupt, Abdulaziz Al Faisal, Daniel Juncadella und Luca Stolz.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2017, 63. ADAC Westfalenfahrt (2017-03-25): Start zum Rennen. Foto: Jan Brucke/VLN

Enge Entscheidungen in den kleinen Klassen
Nur wenige Zentimeter entschieden über Sieg und Niederlage im heiß umkämpften BMW M235i Racing Cup. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von sieben Tausendstelsekunden setzten sich Thomas Jäger und Rudi Adams vom Team Scheid-Honert Motorsport gegen Solist Yannik Mettler im Cup-Auto unter der Bewerbung des ADAC Team Weser-Ems durch.

Ähnlich umkämpft war der Zieleinlauf in der Klasse V4 (VLN-Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum). Hier setzten sich die Lokalmatadore vom MSC Adenau, Marcel Mannheller und Hajo Müller, mit 0,818 Sekunden gegen Oskar Sandberg und Thorsten Kratz aus dem Team Securtal Sorg Rennsport durch. Die seriennahe Klasse war mit 18 Fahrzeugen sehr gut besetzt, beide Siegerteams pilotierten einen BMW 325i.

Der erste Sieg in der TCR-Klasse geht an mathilda racing
Die ersten Sieger in der neuen TCR-Klasse der VLN heißen Andreas Gülden und Benjamin Leuchter. Im Volkswagen Golf GTI TCR von mathilda racing setzten sich die beiden gegen sechs Konkurrenten durch. Gülden war bereits im vergangenen Jahr am ersten Sieg eines TCR-Autos in der VLN beteiligt, damals allerdings noch in der Klasse SP3T.

Die Gesamtsieger sind die ersten Tabellenführer
Die GT3-Klasse war beim Auftaktrennen mit 33 Fahrzeugen am stärksten besetzt. Dementsprechend sind Dumas, Makowiecki und Pilet auch die ersten Tabellenführer der Saison 2017. Auf Platz zwei folgen Adams und Jäger als Sieger der Cup 5-Klasse (22 Fahrzeuge), Manheller und Müller sind Dritte. Die Tabelle nach dem ersten Lauf spiegelt die enorme Bandbreite der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring wider.

Insgesamt nahmen 188 Fahrzeuge von 24 unterschiedlichen Automobilherstellern die 63. ADAC Westfalenfahrt in Angriff. 466 Fahrern aus 27 Nationen waren im Einsatz. Insgesamt gingen 33 GT3-Autos an den Start; mit 77 Fahrzeugen waren die VLN-Specials am stärksten vertreten. Mit von der Partie waren aber auch 58 Cup-Fahrzeuge und 44 seriennahe Produktionswagen. Neun Gruppe H-Fahrzeuge komplettierten das Teilnehmerfeld.

VLN 2016: Ein letzter Ritt durch die „Grüne Hölle“ in dieser Saison

Ein letztes Mal für diese Saison geben die Protagonisten der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf der schönsten und längsten Rennstrecke der Welt ihr Stelldichein. Auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Kurzanbindung des Grand-Prix-Kurses und Nordschleife wird am Samstag das Finale, der 41. DMV Münsterlandpokal, ausgetragen. Im zehnten Lauf des Jahres geht es nicht nur um prestigeträchtige Siege in Rennen und Klassen, sondern auch um den Schinken. Denn den gibt es vom Veranstalter traditionell für die Sieger oben drauf.

Noch einmal heißt es für die Teams und Piloten, sich über vier Stunden den tückischen Anforderungen von Adenauer Forst, Schwedenkreuz, Karussell, Brünnchen und Pflanzgarten zu stellen und auf der Döttinger Höhe ihren Boliden die Sporen zu geben. Eine Gelegenheit, die sich die arrivierten VLN-Mannschaften natürlich nicht entgehen lassen wollen. Nahezu alle Sieger der vorangegangenen Läufe sind am Start. Dazu kommen die designierten Titelträger in den einzelnen Wertungen, liebgewonnene Exoten und seltenere Gäste sowie eine Handvoll Neulinge mit klanghaften Namen, die ihr Können erstmals in der „Grünen Hölle“ auf die Probe stellen wollen.

Schaulaufen der Titelträger
In der kommenden Saison wird die Startnummer eins ihren BMW M235i Racing Cup zieren, beim Finale aber wird es ein letztes Mal die 691 sein. Eine Startnummer, die Michael Schrey und Alexander Mies viel Glück gebracht hat, denn ihnen ist der VLN-Titel 2016 nicht mehr zu nehmen. Beide wollen den kleinen Schönheitsfleck aus dem vorangegangenen Rennen – erstmals erreichten sie nicht das Ziel – vergessen machen und ihre nahezu makellose Cup5-Bilanz mit einem guten Resultat abrunden. Gleiches gilt für die bereits feststehenden Titelträger in der 2016 erstmals ausgetragenen Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, Marc Hennerici und Moritz Oberheim (raceunion Teichmann Racing), und die neuen Meister des Opel Astra OPC Cup, David Griessner, Marcel Hartl und Glib Kutepov (Lubner Motorsport).

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Dritter Gesamtsieg im Visier
Auf spektakuläres Racing dürfen sich die Zuschauer im Kampf um den letzten Gesamtsieg des Jahres freuen. Die beiden Audi R8 LMS-Crews Christopher Mies und Connor De Phillippi (Land-Motorsport) sowie Anders Fjordbach und Frank Stippler (Phoenix Racing) wissen, wie es geht. Stippler und Fjordbach gewannen die beiden ersten Läufe der Saison, Mies und De Phillippi die Rennen vier und fünf.

Im Wettstreit um den dritten Gesamtsieg des Jahres mischt sich auch der Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing, der die Saisonrennen sechs und acht gewann und beim Finale wieder von Uwe Alzen und Lance David Arnold pilotiert wird.

Mögliche Wiederholungstäter
Mit den drei Doppelsiegern gleichziehen könnte mit einem weiteren Sieg die Startnummer 911 von Manthey-Racing. Patrick Pilet und Jörg Bergmeister steuerten den Porsche 911 GT3 R beim 6h-Rennen zum Sieg, diesmal jedoch werden Nick Tandy und Michael Christensen im GT3 Gas geben. Gespannt dürfen die Fans dem Auftritt der beiden Farnbacher-Brüder, Mario und Dominik, entgegenblicken, sie sorgten beim vorangegangenen Lauf im Lexus RC-F GT Prototype für den ersten Sieg eines asiatischen Herstellers in der VLN. Im letzten Rennen gehen die Farnbachers jedoch wieder mit dem Vorgängermodell, dem RC-F GT3, an.

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Mehr als nur Farbtupfer
Dass der SCG003C der Scuderia Cameron Glickenhaus, die Eigenkonstruktion aus den USA, mehr als nur ein Farbtupfer ist, stellte das Team mit dem vierten Platz beim achten Lauf des Jahres unter Beweis. Nun wollen Thomas Mutsch und Felipe Fernández Laser für den ersten Podiumsplatz des Jahres sorgen.

Diesen verpasste das Bentley Team Abt beim Saisonauftakt, Christer Jöns, Chris Brück und Steven Kane fuhren im Bentley Continental GT3 auf Rang sechs. Beim Finale teilt sich Jöns mit Maxime Soulet und Andy Soucek das Cockpit. Beide absolvierten im Vorjahr in einem Honda Civic Type-R ihre Pflichtrunden für den Erhalt der DMSB Permit A und kommen nun auf der Nordschleife zu ihrem GT3-Debüt.

Debütanten aus der DTM
Ein Schritt, der den DTM-Piloten Lucas Auer, Daniel Juncadella, António Félix da Costa, Felix Rosenqvist und Bruno Spengler noch bevorsteht. Juncadella, Félix da Costa und Spengler haben in dieser Saison bereits an einem VLN-Lauf teilgenommen und wollen beim Finale ihr Soll zum Erhalt der Permit A – 18 Runden in mindestens zwei Rennen – erfüllen.

Rosenqvist und Auer geben am Samstag ihre Premiere auf der Nordschleife. „Ich habe lange von einem Einsatz auf der Nordschleife geträumt – jetzt ist es endlich so weit“, sagt Auer. „Ich habe in der vergangenen Woche mit meinem Privatauto eine Probefahrt gemacht und bin von der Nordschleife mehr als beeindruckt. Es gibt Passagen, da habe ich großen Respekt – und da gehört bei mir schon einiges dazu. Jetzt muss ich die Strecke erst mal besser kennenlernen und abspeichern.“

Während die DTM-Kollegen in kleineren Autos „Nordschleifen-Fahrstunden“ nehmen, geht Tom Blomqvist im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport an den Start. Der Brite hat bereits zu Beginn der Saison seinen „Nordschleifen-Führerschein“ gemacht, feierte bei seinem zweiten GT3-Rennen im dritten Lauf einen dritten Platz und möchte diesen Erfolg mit Christian Krognes und Victor Bouveng gerne wiederholen.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

BMW M235i Cup: Neunter Lauf – Eichenberg feiert zweiten Sieg in Folge

Beim neunten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ereignete sich im BMW M235i Racing Cup ein regelrechtes Favoritensterben. 19 Fahrzeuge gingen am 8. Oktober auf die Nordschleife, vier von ihnen erreichten das Ziel nicht. Unter ihnen die Top-Zwei der Cup-Wertung. Einen Umstand den Heiko Eichenberg im BMW des Teams Securtal Sorg Rennsport gnadenlos nutzte. Der Einzelkämpfer siegte nach seinem Erfolg beim achten VLN-Lauf erneut und hat damit nur noch vier Punkte Rückstand auf den zweiten Platz der Cup-Wertung.

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In der Anfangsphase hatte Eichenberg jedoch zunächst das Nachsehen. An der Spitze zogen die designierten VLN-Champions Alexander Mies und Michael Schrey im Bonk Motorsport-BMW und die Gesamtzweiten, Thomas Jäger und Rudi Adams im Eifelblitz von Scheid–Honert Motorsport, davon. Als nach eineinhalb Stunden wieder leichter Regen an der Nordschleife einsetzte, holperte Eichenberg im Streckenabschnitt Brünnchen sogar über die Wiese und musste auch die Gesamtwertungsvierten im Pixum Team Adrenalin-BMW, Uwe Ebertz, Norbert Fischer und Christian Konnerth, fürs erste ziehen lassen.

Wenig später war für Schrey/Mies die Fahrt in Führung liegend mit einer defekten Antriebswelle zu Ende. „Wir sind bisher in der ganzen Saison von jeglichen technischen Problemen verschont geblieben. Nun hat es auch uns leider einmal erwischt, aber so hart ist der Motorsport manchmal“, sagte Schrey. Eichenberg kam unterdessen mit den schwierigen Bedingungen in der Eifel immer besser zurecht, zog zunächst Ebertz/Fischer/Konnerth für Platz zwei vorbei und übte Druck auf die neuen Spitzenreiter im Eifelblitz aus, verringerte den Abstand auf unter drei Sekunden. Knapp eine Stunde vor dem Rennende verunfallte Jäger Ausgangs der Mercedes-Arena und machte damit den Weg für den Einzelkämpfer im Cup5 frei. Der blieb fehlerfrei und setzt sich von seinen Verfolgern ab. Mit deutlichem Vorsprung auf Ebertz/Fischer/Konnerth (1:23.559 Minuten) und dem FK Performance-Trio Stefan Vancampenhoudt, Yannik Mettler und Thorsten Wolter (3:38.640 Minuten) überquerte Eichenberg als Sieger die Ziellinie.

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Vor dem Finale liegen Schrey/Mies in der Cup5-Wertung mit 198 Punkten uneinholbar vorne. Auf Platz zwei folgen Jäger/Adems mit 126 Zählern, Eichenberg hat nach dem erneuten Erfolg 122 Punkte gesammelt.

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN 9: Ein Tag für die Geschichtsbücher

Der neunte Lauf der VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 endete mit einer Überraschung. Ganz oben auf dem Podest feierten Dominik und Mario Farnbacher und sorgten damit für eine doppelte VLN-Premiere. So wurde den Brüdern erstmals der Kranz des Gesamtsiegers über die Schultern gehängt, sie verewigten sich als 214. und 215. Rennsieger in den Geschichtsbüchern der Langstreckenserie. Einen langersehnten Erfolg, den sie im Lexus RC-F GT Prototyp herausfuhren und damit im gleichen Atemzug für ein weiteres historisches VLN-Kapitel sorgten. So war es nicht nur der erste VLN-Gesamtsieg eines Lexus, sondern der erste eines asiatischen Herstellers überhaupt.

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Nicht über den Gesamtsieg, jedoch über ihren 20. Klassensieg durften sich derweil Thomas Gerling und Hajo Müller (Foto, Mitte) freuen. Müller steuerte gemeinsam mit Dominik Thiemann und Jens Riemer den BMW E36 in der Klasse V5 als erster Teilnehmer über die Ziellinie – ein Kunststück das dem Trio bereits zum fünften Mal in dieser Saison gelang. Gerling behauptete sich gemeinsam mit Harald Hennes und Thomas Kappeler in der Cup2-Klasse. Das Trio feierte im Porsche 991 GT3 Cup ebenfalls den fünften Klassensieg in diesem Jahr.

Für drei Piloten endete der neunte VLN-Lauf mit dem zehnten Klassensieg ihrer Karrieren: Stephan Epp gewann im Renault Clio Cup Avia Racing gemeinsam mit Gerrit Holthaus die Klasse SP3, Joachim Nett ließ mit Bruder Jürgen im Bonk Motorsport-Peugeot 306 S16 die Konkurrenten in der V3 hinter sich, und Thomas von Löwis of Menar steuerte mit den Kollegen Axel Duffner und Daniel Schellhaas den Care for Climate Porsche Cayman GT4 in der SPAT zum Sieg.

In der SP10 sorgte Anfang Oktober zudem ein weiterer Hersteller für Aufsehen. KTM gab bei der VLN mit dem X-Bow GT4 sein Debüt – Christopher Haase und Arne Hoffmeister sorgten mit dem Klassensieg für ein äußerst gelungenes.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Vorschau Lauf 9: die neue Herbstkollektion

Die Teilnehmerliste des neunten Laufs zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 wartet mit einer Vielzahl an Neuigkeiten auf. Der neue Porsche 911 GT3 Cup und der KTM X-Bow GT4 geben ihr Debüt auf der Nordschleife, dort feiert auch BMW-DTM-Pilot Bruno Spengler seine Premiere, Marco Seefried und Felipe Fernández Laser starten für Manthey-Racing im Porsche, das Schnitzer-Team feiert genauso ein Comeback in der VLN wie die Brüder Ferdinand und Johannes Stuck, und Falken Motorsports setzt neben dem Porsche 911 GT3 R erstmals auch einen BMW M6 GT3 ein.

Vergangene Woche wurde er auf dem Autosalon in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt, nur wenige Tage später debütiert der neue Porsche 911 GT3 Cup auf der Nordschleife: Beim vorletzten Lauf der VLN erlebt der neue Cup-Rennwagen in der Klasse SP-X seine Feuertaufe im Renneinsatz. Lars Kern und Marco Seefried sollen in Diensten von Manthey-Racing mit dem in vielen Details verbesserten Cup-Elfer erste Daten sammeln.

Gleiches gilt für den KTM X-Bow in der geschlossenen GT4-Version. Der mit seinem kuppelartigen Glasdach futuristisch anmutende Sportwagen wird beim DMV 250-Meilen-Rennen von den Teams True Racing und Isert Racing eingesetzt. Die Fahrer sind Ferdinand und Johannes Stuck, die nach drei Jahren Abstinenz ihr Comeback auf der Nordschleife feiern, sowie Christopher Haase und Arne Hoffmeister.

Seine Nordschleifen-Premiere im Renneinsatz absolviert Bruno Spengler. Der BMW-DTM-Werksfahrer aus Kanada, Champion von 2012, geht mit seinem Landsmann Kuno Wittmer für das BMW Team RMG an den Start. Auch für die Mannschaft rund um den erfolgreichen Teamchef Stefan Reinhold ist es die VLN-Premiere mit BMW. „An diesem Wochenende ist für mich so ziemlich alles neu“, sagt Spengler. „Ich war noch nie in einem Rennauto auf der Nordschleife unterwegs. Zudem bin ich ganz selten in einem vergleichsweise langsamen Rennwagen wie dem BMW M235i Racing Cup unterwegs, in dem ich immer in den Rückspiegel schauen muss, um niemanden aufzuhalten. Daran muss ich mich auch erst gewöhnen. Das Wochenende wird eine große Herausforderung für mich, auf die ich mich aber unheimlich freue.“

Marco Seefried hat in den vergangenen Jahren fast alle GT3-Fahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife bewegt: Audi, Bentley, Ferrari, Mercedes-AMG und Porsche. Sein Start mit Manthey-Racing ist der erste Porsche-Einsatz des Langstrecken-Spezialisten in der laufenden VLN-Saison. Einer seiner Teamgefährten für den neunten Lauf schlägt nun die gleiche Richtung ein: Felipe Fernández Laser. Er startet zusammen mit „G. Tonic“ im SP7-Porsche 911 von Manthey-Racing – nach Einsätzen im SCG 003 der Scuderia Cameron Glickenhaus und im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop immerhin das dritte Fabrikat in einem Jahr.

Der BMW M6 GT3 ist beim DMV 250-Meilen-Rennen zahlenmäßig überdurchschnittlich gut vertreten. Neben den Teams Walkenhorst Motorsport und ROWE Racing stoßen zwei neue Teams hinzu, die den GT3 aus München an den Start bringen: das BMW Team Schnitzer und Falken Motorsports. Während Schnitzer mit BMW-Junior Nico Menzel und dem erfahrenen Jens Klingmann nach fünf Jahren Nordschleifen-Abstinenz in die VLN-Familie zurückkehrt, betritt die Falken-Mannschaft Neuland. Der M6 GT3 wird von dem Team erstmals eingesetzt und dabei von Alexandre Imperatori und Philipp Eng pilotiert. Parallel geht auch der Porsche 911 GT3 R in den Farben des japanischen Reifenherstellers ins Rennen; hier wechseln sich Wolf Henzler und Frederik Makowiecki am Volant ab.

Christopher Mies und Connor De Phillippi reisen mit Land-Motorsport als frisch gebackene Champions im ADAC GT Masters zum Nürburgring und visieren ihren dritten VLN-Sieg in dieser Saison an.

Ein Modellwechsel steht bei dem langjährigen VLN-Teilnehmer Heinz Schmersal ins Haus. Nach Jahren im eigenen Audi TTRS 2.0 in der Klasse SP3T setzt der Wuppertaler im neunten Lauf erstmals einen Porsche Cayman GT4 Clubsport MR in der GT4-Klasse ein. Mit diesem Auto hatte das Team bereits beim 24h-Rennen in Barcelona erste Erfahrungen gesammelt. Das Cockpit des seriennahen Mittelmotor-Renners teilt sich Schmersal mit Markus Oestreich und Thomas Schmid.

Auch wenn die Meisterschaft praktisch entschieden ist – Alexander Mies und Michael Schrey reichte beim achten Lauf ein dritter Rang in der BMW-Cup-Klasse, um in der Tabelle uneinholbar zu sein – und auch im BMW M235i Racing Cup und im Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing bereits die Meister feststehen, bieten die verbleibenden beiden Saisonrennen in der VLN noch jede Menge Spannung. So ist die VLN-Produktionswagen- und die VLN-Speed-Trophäe ebenso offen wie die beiden Markenpokale von Opel und TMG.

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

VLN: Dramatischer Sieg für Porsche beim 6-Stunden Rennen

Das ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen wurde seinem Ruf als Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft gerecht. Das Rennen des MSC Ruhr-Blitz Bochum ist das längste der VLN-Saison, und seine Schlussphase war von einem äußerst packenden Kampf um den Sieg geprägt. Bei strahlendem Sonnenschein rund um den Nürburgring und die legendäre Nordschleife fuhren Patrick Pilet und Jörg Bergmeister im Porsche 911 GT3 R von Manthey-Racing zum ersten Porsche-Sieg der Saison. Dabei errangen der Franzose und der Deutsche einen neuen Distanzrekord für das 6h-Rennen: Sie legten in 43 Runden 1.047,394 Kilometer zurück.

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Auf Platz zwei wurden Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth abgewunken, die nach dem Sieg im vorangegangenen Rennen die Performance des Mercedes-AMG GT3 von Haribo-Racing abermals unter Beweis stellten. Jörg Müller, Jesse Krohn, Victor Bouveng und Felipe Fernández Laser feierten im BMW M6 GT3 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop wurden Vierte. Den schnellsten Audi R8 LMS pilotierten Frank Stippler, Anders Fjordbach und Markus Winkelhock vom Team Phoenix-Racing auf Rang vier. So lautet die Bilanz: vier GT3-Sportwagen von vier deutschen Automobilherstellern auf den ersten vier Positionen.

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Die Schlussphase des Rennens geriet zum echten Rennkrimi: Manthey-Racing ging kurz vor Ablauf der Distanz 8,5 Sekunden vor dem Land-Audi in die letzte Runde. Während sich Pilet mit ausreichend Treibstoff ins Ziel retten konnte, rollte Mies auf der Döttinger Höhe mit leerem Tank aus – das Land-Team hatte zu wenig Sprit nachgefüllt. „Wir wollten bei unserem letzten Stopp auf keinen Fall hinter den Haribo-AMG zurückfallen und haben mit dem Benzin zu knapp gerechnet“, gestand Teamchef Wolfgang Land. „Daher geht der Ausfall auf meine Kappe. Die Jungs haben alles richtig gemacht und sind sensationelle Zeiten gefahren. Beim nächsten Mal greifen wir wieder an.“ Der Phoenix-Audi legte für die letzten zwei Runde sicherheitshalber einen kurzen Tankstopp ein und verlor so einen Podestrang.

„Die 6-Stunden-Distanz kam uns heute eindeutig entgegen“, erklärte Bergmeister im Ziel. „Auf eine Runde gerechnet sind wir nicht die Schnellsten, über die Distanz aber können wir unsere Konstanz als Stärke ausspielen. Hinzu kommt, dass das Team mit einer perfekten Strategie und sehr guten Boxenstopps die Grundlage für diesen Sieg gelegt hat.“

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Die dramatische Schlussphase wird auch Arnold lange in Erinnerung bleiben. „Wenn ich so etwas noch häufig erlebe, kriege ich sicherlich graue Haare“, meinte er. „Wir haben versucht, Mies das Leben möglichst schwer zu machen, hatten aber auf der Strecke am Ende keine Chance. Heute war das Glück auf unserer Seite, wir hatten unsererseits auch schon oft genug Pech.“

Zufrieden mit seiner Premiere im BMW M6 GT3 war Laser. „Ich bin sehr froh, gleich bei meinem ersten Einsatz im M6 auf dem Podium zu stehen“, sagte der Spanier. „Ich hatte zu dem Auto auf Anhieb sehr viel Vertrauen, so dass ich mich schnell einschießen konnte.“ Nachdem seine Teamkollegen gute Vorarbeit geleistet hatten, konnte Routinier Müller den Podiumsplatz relativ entspannt nach Hause fahren. „Ich musste wirklich nicht mehr viel machen, die Jungs waren einfach perfekt“, gestand er.

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Hinter dem Spitzenquartett fuhr ROWE RACING beim „Heimspiel“ – der Mineralölhersteller begleitet das 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen als Titelsponsor – auf den fünften Rang. Philipp Eng, Stef Dusseldorp und „Iain Wright“ setzten sich im BMW M6 GT3 mit einem Vorsprung von fast drei Minuten gegen die Sechstplatzierten „Gerwin“, Yelmer Buurman, Hubert Haupt und Manuel Metzger im Mercedes-AMG GT3 von Black Falcon durch. Bei seiner Premiere im BMW M6 GT3 fuhr das Frikadelli Racing Team mit Klaus Abbelen, Sabine Schmitz, Patrick Huisman und Norbert Siedler auf den siebten Rang.

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Ein Rekord für die Ewigkeit: Opel Manta geht ins Motorsport-Geschichtsbuch ein
Olaf Beckmann, Peter Hass, Volker Strycek und Jürgen Schulten fuhren beim Saisonhighlight ein geschichtsträchtiges Rennen. Beim 111. VLN-Einsatz des betagten Opel Manta durchbrachen sie nach 22 Runden die Schallmauer von 50.000 Rennkilometern auf der Nordschleife – ein Rekord, der wohl nie einem anderen Rennauto gelingen wird. Nach 35 Runden überquerten sie zudem als Sieger der Klasse H2 die Ziellinie. Für Doppelstarter Strycek immer noch nicht genug: Zusammen mit seinen Kindern Lena und Robin triumphierte der Nordschleifen-Routinier auch in der Opel Astra OPC Cup-Klasse. „Ein fantastischer Renntag – mehr geht einfach nicht“, konstatierte er bei der Siegerehrung.

Die Tabellenführer siegen weiter: Mies/Schrey auch über sechs Stunden nicht zu bremsen
In Sachen Meisterschaft ist beim ROWE 6 Stunden ADAC Ruhr-Pokal-Rennen eine Vorentscheidung gefallen. Was zu Beginn der Saison kaum jemand für möglich gehalten hat, ein Durchmarsch im stets sehr stark besetzten BMW M235i Racing Cup, wird langsam aber sicher Realität. Alexander Mies und Michael Schrey fuhren für Bonk-Motorsport den siebten Klassensieg im siebten Rennen ein. Indes mussten die direkten Verfolger in der Fahrerwertung weiter Federn lassen. Mies/Schrey reicht ein weiteres Top-Ergebnis in den verbleibenden drei Rennen, um sich den Titel zu sichern.

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Der achte Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring findet am 24. September statt. Der 48. ADAC Barbarossapreis führt über die gewohnte Distanz von vier Stunden. Eine 30-minütige Zusammenfassung des siebten Laufs zeigt der Sender SPORT1 am 10. September um 12:30 Uhr.

 

 

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VLN: 20. Sieg für Land-Motorsport

Großer Jubel im Team Montaplast by Land-Motorsport: Christopher Mies und Conner De Phillippi feierten im Audi R8 LMS im vierten Lauf den 20. VLN-Sieg für den Traditionsrennstall von Wolfgang Land aus dem Westerwald. Die 47. Adenauer ADAC Deutsche Payment-Trophy war von äußerst schwierigen Wetterbedingungen mit teils starkem Regen, teils dichtem Nebel geprägt. In der Schlussphase schlug die Stunde von Nordschleifen-Routinier Mies, der in den letzten 30 Minuten des Vier-Stunden-Rennens mit den mit Abstand schnellsten Runden auf nasser Strecke die Führung eroberte. Das Nachsehen hatten Sebastian Asch und Kenneth Heyer, die im Mercedes-AMG GT3 des Zakspeed-Teams das Rennen über weite Strecken dominiert hatten. Trotzdem freuten sich die beiden Söhne berühmter Väter – der Ex-Rennfahrer Roland Asch und Hans Heyer – am Ende über ihren ersten VLN-Podiumsrang. Dritte wurden Wolf Henzler und Martin Ragginger im Porsche 911 GT3 R von Falken Motorsports. Dafür, dass Familie Mies am Ende zweifachen Grund zum Feiern hatte, sorgte Alexander, der jüngere Bruder von Christopher. Zusammen mit Michael Schrey fuhr der 24-Jährige im BMW M235i Racing Cup zum vierten Klassensieg in Folge und verteidigte so die Tabellenführung in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016.

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„Wenn alles passt, ist es kein Problem”, erklärte Christopher Mies seine fabelhaften Rundenzeiten in der Schlussphase des Rennens. Der Heiligenhauser war rundenlang bis zu 30 Sekunden schneller als der Rest des Feldes. „Wir haben unserem Audi R8 LMS ein konsequentes Regen-Setup mit maximalem Abtrieb verpasst. So habe ich mich im Auto sehr wohl gefühlt und konnte voll pushen. Das war auch notwendig, weil nicht klar war, ob wir nicht am Ende noch einen Tankstopp hätten einlegen müssen.“ Im Ziel betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten 2:18,231 Minuten – ein zusätzlicher Tankstopp wäre also ohne den Verlust der Führung möglich gewesen.

Den Grundstein für den Erfolg legte Conner De Phillippi, der den Land-Audi mit einer Bestzeit von 9:51,026 Minuten auf die Pole-Position gestellt hatte. In der Anfangsphase des Rennens konnte der US-Amerikaner seine Position in der Spitzengruppe verteidigen, erlebte jedoch zwei Aha-Momente: „Im Metzgesfeld bin ich von der Strecke abgekommen, das war eindeutig meine Schuld“, sagte er. „Einige Runden später wurde ich im Brünnchen von einem Konkurrenten getroffen und hatte einen leichten Kontakt mit den Leitplanken. Zum Glück ist der Audi stabil gebaut, so dass wir keinerlei Beeinträchtigungen hatten.“ Mit den Bedingungen kam der 23-jährige Kalifornier gut zurecht: „Es war heute alles andere als einfach, weil nicht nur in jeder Runde unterschiedliche Bedingungen herrschten sondern in nahezu jeder Kurve. Aber ich habe mich im Regen sehr wohl gefühlt.“

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Kenneth Heyer räumte die Niederlage ein, war mit Platz zwei aber trotzdem sehr zufrieden. „Das ist mein erstes Podiumsresultat in der VLN – darüber bin ich sehr glücklich.“ Dass es nicht zum Sieg reichte, war auf die fehlenden Nordschleifen-Erfahrungen des Mönchengladbachers bei regennasser Piste zurückzuführen. „Ich bin noch nie ein Rennen bei Regen auf der Nordschleife gefahren, deshalb bin ich die erste Runde des Schlussstints sehr vorsichtig angegangen. Im Adenauer Forst hat Christopher mich in Runde 20 überholt – das war ein starkes Manöver, und ich hatte nichts entgegenzusetzen.“ Asch sah Platz zwei als Ansporn, in der VLN weiter voll anzugreifen: „Wir waren im vergangenen Jahr schon einmal sehr nah am Podium dran. Das ist uns jetzt endlich gelungen. Nun fehlt uns nur noch eine Position zum ersten Sieg. Und es stehen ja noch ein paar Rennen in diesem Jahr auf dem Programm.“

VLN 4 2016 004 Stefan Baldauf Fotos

Hinter dem Spitzentrio fuhren Patrick Huisman, Norbert Siedler und Sabine Schmitz im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing auf Rang vier, vor dem bestplatzierten BMW M6 GT3 des Teams Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop mit Jörg Müller, Jesse Krohn und Victor Bouveng am Steuer. Den schnellsten SP7-Porsche pilotierten Tim Scheerbarth und Alexander Toril Boquoi für das Team Black Falcon auf Rang sechs. Die Lokalmatadore des veranstaltenden MSC Adenau, „Alex Autumn“ und Christian Menzel, belegten im Gruppe H-Porsche 911 GT3 Cup von raceunion Teichmann Racing Platz sieben.

VLN 4 2016 001 Stefan Baldauf Fotos

Rennleitung vertraute auf die Expertise der Fahrer

Starker Nebel am frühen Samstagmorgen führte zu einer deutlichen Verzögerung im Zeitplan des vierten VLN-Laufes. Das Zeittraining fand mit 70-minütiger Verspätung über die volle 90 Minuten-Dauer statt. Vor dem Rennen holte die Rennleitung die Expertise von Fahrern unterschiedlicher Klassen ein. Auf einer Informationsrunde überzeugten sich Rudi Adams, „Alex Autumn“, Christopher Brück, Rolf Derscheid, Dirk Groneck und Marcel Mannheller vom Zustand der Strecke und sprachen sich für einen Start aus. Die Rennleitung entschied schließlich, nach zwei gefahrenen Einführungsrunden um 13:17 Uhr die Ampel auf Grün umzuschalten.

Und dann war da noch:

Der Ford Fiesta mit der Startnummer 554 und Dale Lomas am Steuer, der sich noch im Training in den Feierabend verabschiedet hat. Und das ganz spektakulär mit Flammen.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf

Test: Ford Mondeo 2.0 TDCi 4×4 Automatik

Der Ford Mondeo sieht dem Dienstwagen von James Bond zum Verwechseln ähnlich. Zumindest von vorne. Allerdings hat er, gerade als Kombi, einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem britischen Edel-Sportwagen des 00-Agenten: Er ist richtig praktisch. Er bietet viel Platz und kostet nicht die Welt. Ideal für Familien-Papas und Menschen, die beruflich Kilometer schrubben, oder? Test des Power-Mondeo mit 180 Diesel-PS.

Familiengeschäfte

Test Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi  „volle Hütte“

Ruby-Rot Metallic steht der Kombinationskraftwagen auf dem Hof der Redaktion. Gut sieht er aus. Modern, stilsicher und dennoch trumpft er nicht über Gebühr auf. Sozialneid auf einen neuen Ford Mondeo? Nicht einmal mit 180 PS, Allradantrieb, Automatik und Titanium-Ausstattung. Dabei kostet der Testwagen gut und gerne 45.000 € in seiner kompletten Ausstattung. Aber Neid? Die Nachbarn schauen unauffällig.

Ford macht den Mondeo auf Wunsch zum Dienstwagen
Nein – nicht rot. Leider haben sich unsere Fotos vom Testwagen verflüchtigt 🙁

Die fünfte Generation des Ford Mondeo ist ein absolutes Weltauto. Sein verzögerter Start in Europa vergessen. Mit 4.87 Metern ist der Mondeo auch als Turnier ein großes, aber nicht zu unhandlich großes Auto. Unter seiner Haube die erste Wahl für sportive Familien-Papas und Außendienst-Piloten. Der neue 2.0 Liter große TDCi mit 180 PS. Für den Testwagen hatten wir uns zudem die Power-Shiftautomatik und den Allradantrieb gewünscht. Geliefert bekamen wir das dann in der Titanium-Ausstattung.

Die Innenausstattung primär schwarz in schwarz, Wildleder-Optik und Lederhaut. Auf der Rücksitzbank zudem verbaut und ein Novum in dieser Klasse: Die Gurt-Airbags, die im Falle eines Falles aufgeblasen werden, ihre Grundfläche verdoppeln und so für mehr Sicherheit und weniger Druckstellen sorgen sollen. Dieses Feature haben wir beim folgenden Test bewusst ausgelassen :), da war uns das neue Sync3-Multi-Navi-Entertainmentsystem doch deutlich wichtiger.

Und noch viel wichtiger? Der gestiegene Faktor zum Thema Wohlfühlen und Qualität im Innenraum. Hier hat sich Ford die letzten Jahre echt gemausert. Der Mondeo hat zum Glück nichts mit der Plastik-Tristesse des US-Pendants Fusion gemein.

Ford Mondeo Turnier 04 Fahrbericht EcoBoost

180 PS und 340 Nm klingen nach Kurzweil. Und sind es. Der Vierzylinder-Turbodiesel mit seiner Commonrail-Einspritzung läuft gut gedämpft unter der mit angedeuteten Power-Domes verzierten Motorhaube. Das sechsstufige Doppelkupplungsgetriebe – bei Ford Powershift genannt – kann beim Anfahren am Berg mit einem leichten Ruckeln nerven, hier scheint noch Platz für eine Adaption der Steuerung zu sein. Einmal in Fahrt, spürt man vom Prinzip der zwei Kupplungen nichts mehr. Verschliffen und eher gediegen ruhig denn nervös, schaltet der große Kombi durch die Schaltgassen.

Die 180 PS sind spürbar vorhanden, laut Datenblatt geht es in 8.4 Sekunden auf 100 km/h. Traktionsprobleme sind dem Kölner dank seines Allradantriebes auch bei Nässe völlig fremd. Dass man sich mit dem Allradantrieb ein Extra an Gewicht an Bord holt, man spürt es nicht. Die fünfte Generation des Mondeo hat zwar an Gewicht verloren, gehört aber noch immer nicht zu den Leichtgewichten in seiner Klasse. Da fallen die 80 Kilogramm für den Allradantrieb auch nicht mehr negativ auf.

Milde untersteuernd zieht der, im Frühjahr noch mit Winterreifen ausgerüstete, Testwagen seine Kurven über unsere Standard-Testrouten im Spessart. Die Lenkung könnte freilich noch direkter sein, die Winterräder in putziger 16-Zoll Ausführung und hohem Querschnitt sind allerdings auch kein guter Partner für eine zügige Runde.

Auf der Autobahn ist der Mondeo dann endgültig in seinem Element. Tempomat auf 150-160 und stoisch zieht der Kombi über die Bahn. Das Nageln des Dieselmotors verschwindet komplett im Hintergrund, die Powershift-Automatik hält ruhig die hohen Gänge. Dass man zudem gut im Mondeo sitzt, das Gestühl ein Extra-Lob verdient und die neue Multimedia-Einheit Sync3 durch Übersichtlichkeit und einfache Bedienung glänzt, erleichtert das Lob nach 1.000 km Autobahnfahrt.

Neues Cockpit-Display mit zwei Multifunktions-Anzeigen und guter Grafik.
Neues Cockpit-Display mit zwei Multifunktions-Anzeigen und guter Grafik.

Wenig Lob verdient das „Faxgerät“ (Pre-Collission Assist) vor der Nase des Fahrers. Die roten LED sitzen weit vorne vor dem Fahrer im Armaturenbrett. Sie sollen die Aufmerksamkeit des Fahrers auf drohendes Ungemach lenken, sind aber selbst Teil der Ablenkung. Unzählige Fehlalarme haben den Puls auf Testfahrten oben gehalten. Wildes Blinken, lautes Piepen – soll niemand sagen, man könnte irgendwas übersehen. Leider tönt es auch gerne mal bei Überholmanövern, Leitplanken und Verkehrsschildern laut los.

Eine Glanzleistung hingegen die adaptiven LED-Scheinwerfer des Mondeo. Freilich wie gehabt nur gegen Aufpreis an Bord, aber jeden Cent wert. Bei Nacht ein echter Gewinn, leuchten die LED-Scheinwerfer perfekt in die Kurven, blenden automatisch auf und bei Gegenverkehr zügig wieder ab. Wobei ein vollständiges Abblenden dank der Möglichkeit, einzelne Teilnehmer auszublenden, gar nicht notwendig ist.

Ford Mondeo Turnier 02 Fahrbericht EcoBoost

Testverbrauch

Das hohe Gewicht des Mondeo und sein Allradantrieb drücken auf die Verbrauchsbilanz. Doch wer sich für die 180 PS entscheidet und oft lange Strecken fährt, der wird selbst unter Ausreizung der Pferdehorte über 8 Liter kommen. 6.8 Liter dürfen den Alltag darstellen. Natürlich könnte man, manuell geschaltet und mit Frontantrieb alleine, den letzten Tropfen noch ein wenig drücken und auch beim Einstiegspreis wäre man auf einer Stufe niedriger angesiedelt – aber ganz ernsthaft – wer will das wirklich? Der nächste Winter kommt bestimmt und von Hand schalten? Doch nicht im Firmenwagen und auch nicht für den Familien-Freund.

Markteinführung ganz offiziell ist im Februar 2015.

Fazit

Sparen Sie sich das Sparen beim Neuwagenkauf. Nehmen Sie die volle Hütte. Und ja, es muss nicht immer ein Volkswagen Passat sein. Der Mondeo bietet kraftvolle Motoren, eine ordentliche Automatik und ist – selbst in der AWD-Variante – günstiger als der Wolfsburger Kandidat. Und was man für sein Geld bekommt, kann man getrost als ordentlich bezeichnen. Ein Langstrecken-Gleiter mit Komfort und guter Ausstattung.

(Fotos stammen von unseren Testfahrten zur Presse-Premiere in Spanien und am Rhein. Die Fotos vom Testwagen sind leider „verloren“ gegangen.)

[toggle title=“Motor und Getriebe“]

FORD Mondeo Titanium AWD 2.0 TDCi
Motor R4, Diesel, Turbo, CR,
Hubraum 1.997 ccm³
Leistung 180 PS @ 3.750 U/min
Kraft 340 Nm @ 2.000 – 3.250 U/min
Getriebe 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
Antriebsachse Allradantrieb, Lamellenkupplung, variabel

[/toggle]

[toggle title=“Abmessungen und Fahrleistungen“]

Länge, Breite, Höhe 4.867, 1.852, 1.501  mm
Radstand 2.850 mm
Leergewicht 1.695kg
Wendekreis n/a
Höchstgeschwindigkeit 218 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h 8.4 sec
Normverbrauch 4.9l /100 km

[/toggle]

[toggle title=“Verbrauch im Test“]

Alltagsfahrer 6.8 l / 100 km (Diesel)
Öko-Experte 5.7 l / 100 km
Außendienst-Modus 8.5 l / 100 km
 Neue Normrunde (klein)  5.9 l / 100 km

[/toggle]

TOYOTA GAZOO Racing auf Titeljagd am Nürburgring

Ein rundes Jubiläum feiert TOYOTA GAZOO Racing beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (26. bis 29. Mai 2016): Das Motorsport-Team des japanischen Automobilherstellers startet bereits zum zehnten Mal beim Langstreckenklassiker in der grünen Hölle – und hat ein Quintett und zwei Premieren im Gepäck.

Bereits vor dem eigentlichen Rennen feiert der Lexus LC seine Deutschland-Premiere auf der Nordschleife: Neben anderen Lexus Modellen startet das Luxus-Coupé, das 2017 auf den Markt kommt, beim Prolog am Samstag. Angetrieben wird der markant gezeichnete 2+2-Sitzer von einem 5,0-Liter-Achtzylinder, der eine Leistung von 351 kW/477 PS entwickelt und 527 Nm Drehmoment an die Hinterräder schickt – ideale Voraussetzungen für einen Start auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt. Fahrer und Fahrzeug müssen auf jeder Runde 17-prozentige Steigungen, Gefälle von elf Prozent und einen Höhenunterschied von insgesamt 300 Metern bewältigen.

Wenn die mehr als 160 gemeldeten Teilnehmer des 44. Langstreckenrennens dann um 15.10 Uhr auf ihre Einführungsrunde gehen, sind folgende Fahrzeuge dabei: Neben den Sportwagen Lexus RC und Lexus RC F sowie der Sportlimousine IS F gibt der Toyota C-HR Racing sein Renndebüt. Die Motorsport-Version des neuen Crossover-Modells geht mit der Startnummer 326 ins Rennen und wird von Masahiko Kageyama, Kumi Sato und Tomoyuki Katayama gesteuert.

ADAC Zurich 24h Qualifikationsrennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 16.04.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien

Im Lexus RC F #36, der für TOYOTA GAZOO Racing with TOM´s startet, sind die Japaner Takeshi Tsuchiya, Kazuya Oshima, Takuto Iguchi und Tatsuya Kataoka unterwegs. Kazuya Oshima fährt zeitweise auch im Lexus IS F CCS-R mit der Startnummer 135, den er sich mit Yoshinobu Katsumata und Masahiko Kageyama teilt. Für den Lexus RC #188 sind Takayuki Kinoshita, Takamitsu Matsui, Naoya Gamo und „Morizo“ gemeldet. Ausserdem wird Ring Racing mit zwei ISF CCS-R (#52 und #53) an den Start gehen.

Wie in den Vorjahren setzen sich die Fahrer-Teams somit aus Toyota Mitarbeitern aus der japanischen Konzernzentrale zusammen, die Rennluft schnuppern und die einzigartige Atmosphäre auf dem legendären Eifelkurs kennenlernen möchten. Die während des Langstreckenklassikers gesammelten Erkenntnisse fließen in die Entwicklung von Serienfahrzeugen ein.

Doch das ist noch nicht das komplette Toyota-Aufgebot, das die 44. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers in der Eifel bestreiten wird. Ebenfalls am Start sind zwei TMG GT86 CS-V3. Diese 200 PS starken Coupés sorgen ansonsten in dem von der Toyota Motorsport GmbH im Rahmen der Langstrecken Meisterschaft Nürburgring (VLN) ausgetragenen GT86 CS-V3 Cup auf der Nordschleife für packenden Motorsport. Eingesetzt werden beide Markenpokal-Coupés mit Boxermotor vom Team Pit Lane – AMC Sankt Vith, das im GT86 CS-V3 Cup zu den Top-Teams gehört. Und Teamchef Olivier (Belgien) wird in einem der Autos selbst ins Lenkrad greifen.

Der TMG GT86 CS-V3 ist ein seriennaher Rennwagen mit Ersatzteil-Service und technischem Support vor Ort und bietet damit die perfekte Basis für optimalen und kostengünstigen Motorsport.

 


Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Guido ten Brink

N24h: Diese 8 Fakten muss man wissen 2016

Seit 1970 wird das 24h-Rennen auf der Nordschleife ausgetragen – und immer wieder haben die Organisatoren gemeinsam mit ihren Partnern Neuerungen eingeführt. Sie haben das Event zum größten Rennen am Nürburgring und zu einem der internationalen Motorsport-Highlights werden lassen. Auch in diesem Jahr gibt es eine Reihe von Neuerungen, die das Event noch interessanter machen

1.) Racing ohne Limits

Die im vergangenen Jahr gültigen Tempolimits auf der Nordschleife wurden nach umfangreichen Baumaßnahmen und organisatorischen Änderungen aufgehoben.

2.) Mediengruppe RTL als Fernsehpartner

RTL NITRO sendet von Samstag auf Sonntag fast 26 Stunden live – das ist weltrekordverdächtig. Hinzu kommen weitere Sendungen vom Training, zusätzlich berichtet der Hauptsender RTL im Rahmen seiner Formel-1-Berichterstattung aus Monaco.

3.) Audi Sport TT Cup

Die Rennserie für Nachwuchspiloten ist zum ersten Mal im Rahmenprogramm dabei. Trainings und Rennen werden auf dem Grand-Prix-Kurs abgehalten.

4.) Sektorenzeiten

Es galt lange als technisch nicht realisierbar – bis es die Experten der „_wige“ umsetzten: Ab diesem Jahr weist die Zeitnahme erstmals Sektorenzeiten aus. Gemessen werden die Zwischenzeiten in fünf Teilabschnitten der Strecke.

5.) Action wird beleuchtet

Die Boxengasse wird ab diesem Jahr in den Nachtstunden beleuchtet, auch auf der Grand-Prix-Strecke bringt zwischen Hohenrain-Schikane und Michael-Schumacher-S eine aufwändige Zusatzbeleuchtung Licht ins Dunkel für Fahrer und TV-Kameras.

6.) Adenauer Racing Day auf der Hauptstraße

Der Prolog zum Rennen beim Adenauer Racing Day am Mittwoch (25. Mai) wurde für 2016 wieder auf die Hauptstraße im Ortskern der Rennstadt verlegt.

7.) Fanangebote

Das umfangreiche Angebot wächst weiter. Im Eifeldorf Nürburgring lockt die „Family Fun Area“Familien mit Kindern. Die Sportholzfäller der Stihl Timbersports-Series sind in der Fan-Arena (historisches Fahrerlager) zu sehen.

8.) Mannschaftszeitfahren in der WTCC

Nach dem WTCC-Qualifying am Freitag geht am um Punkte für die Herstellerwertung: Je drei Fahrzeuge von Citroën, Honda und Lada gehen im „MAC3“ („Manufacturers against the Clock“) auf die Strecke. Die Uhr hält erst an, wenn das dritte Fahrzeug die Ziellinie passiert.

FALKEN startet mit neuem Porsche 911 GT3 R beim 24h-Rennen

Die Reifenmarke FALKEN ist auch in diesem Jahr Partner des ADAC Zurich 24h-Rennen auf dem Nürburgring und wird sich als einer der Hauptsponsoren sowohl auf als auch neben der Rennstrecke engagieren. Auch dieses Jahr werden wieder bis zu 200.000 Fans in die Eifel pilgern, um der größten Sportveranstaltung Deutschlands beizuwohnen. Zu sehen bekommen Sie den neuen Falken-Porsche 911 GT3 R und ein erprobtes Fahrerlineup am Steuer: Peter Dumbreck (Großbritannien), Wolf Henzler (Nürtingen), Alexandre Imperatori (Schweiz) und Martin Ragginger (Österreich) kämpfen erneut um einen Podiumsplatz.

Im vergangenen Jahr war es so weit: Beim 16. Anlauf gelang es dem FALKEN Motorsports-Team, das berühmte 24h-Rennen auf der legendären Nürburgring-Nordschleife als Dritter auf dem Podest zu beenden. „Ich persönlich freue mich sehr, dass wir die Partnerschaft mit Porsche fortsetzen und hoffe, dass wir an die zahlreichen Erfolge anknüpfen, die wir mit dem Vorgängermodel am Nürburgring erzielt haben“, sagt Stephan Cimbal, Head of Marketing bei Falken Tyre Europe GmbH.

Nach fünf erfolgreichen Jahren mit dem Modell 997 wechselte FALKEN zu Beginn der Saison auf den Nachfolger auf Basis des Typs 991. Der rund 500 PS starke Porsche 911 GT3 R ist gegenüber dem Vorgängermodell konsequent weiterentwickelt und in den Bereichen Motor, Fahrwerk, Aerodynamik und Gewicht deutlich verbessert worden. Auch die Reifen wurden speziell für den Boliden entwickelt und mussten sich auf der Teststrecke in Portimao zahlreichen Tests unterziehen. Mit den dort gewonnenen Testergebnissen wurde von den Ingenieuren in Japan eine neue Generation High-End-Motorsportreifen speziell für den Porsche entwickelt, die jetzt am Nürburgring zum Einsatz kommen.

Auch neben der Rennstrecke ist FALKEN stark vertreten. Ein eigener Stand im ring°boulevard und die spektakuläre Drift Show im Historischen Fahrerlager werden die Fans auch in diesem Jahr begeistern. Ebenfalls wieder mit dabei sind die zwanzig FALKEN-Grid-Girls, die unter anderem die Starttafeln neben den Top-Favoriten des Rennens präsentieren. In Zusammenarbeit mit dem Drohnenhersteller DJI wird FALKEN ganz neue Aufnahmen generieren, die u.a. über die FALKEN-eigenen Social Media Kanäle verbreitet werden. Der FALKEN-Porsche ist eines der elf Fahrzeuge im Starterfeld, das mit einem Übertragungssystem für den Vodafone-Livestream ausgestattet ist. Eine umfangreiche Begleitung des Geschehens auf den FALKEN-eigenen Kanälen bei Facebook, Snapshat, Instagram, Youtube und der FALKEN-Webseite falkentyre.com ist ebenfalls Bestandteil der Aktivitäten

N24h – Die Motorsport-Party des Jahres 2016

Es ist soweit, die Motoren wurden gestartet und am Nürburgring brennt die Luft. Wobei – wenn man so in den Himmel schaut, dann wird es eventuell doch eher ein verregnetes Renn-Wochenende. Ganz egal, was das Wetter macht, hier geht es jetzt um den schärfsten Motorsport, den wir in Deutschland haben. N24H – Das Rennen des Jahres – endlich geht es los!

Nach der gestrigen Einstimmung beim Adenauer Racing Day startet heute die Action auf der Strecke. 160 Fahrzeuge stehen für die Jagd zwei Mal um die Uhr bereit. Zum ersten Mal gehen sie heute um 15:45 Uhr auf die Strecke, bevor heute Abend um 20 Uhr das erste Qualifying bestritten wird. Alles Wichtige zum ADAC Zurich 24h-Rennen inklusive Livetiming, Liveticker und Video-Stream gibt es während des ganzen Wochenendes unter ww.24h-rennen.de.

Start frei um 15:45 – die Vorbereitungen für die längste Nacht gehen damit in ihre Endphase. Die Stimmung im Fahrerlager brodelt vor Anspannung.

Um 15:45 starten die Piloten ins erste Freie Training. Wenn später die Dunkelheit über die Eifel hereinbricht, steht von 20:00 – 23:30 Uhr das erste Qualifying auf dem Programm. Den Sieg werden wohl wieder die GT3-Fahrzeuge unter sich ausmachen. Audi will natürlich mit dem R8 LMS den Erfolg vom vergangenen Jahr wiederholen. „Ich will wieder einen Podestplatz“, so Vorjahressieger Nico Müller. „Am liebsten in der Mitte.“ Der Ingolstädter Hersteller brachte 2015 Jahr die Weiterentwicklung seines GT3-Boliden an die Nordschleife. In diesem Jahr ziehen einige Hersteller nach.

Der Österreicher Martin Ragginger startet im neuen Porsche 991 GT3 R: „Das Team ist hochmotiviert und das neue Auto ist ein riesiger Fortschritt. Mir persönlich ist die BoP egal – ich setze mich rein und gebe Gas.“ Das jüngste Fahrzeug ist der BMW M6 GT3. Der DTM-Campion von 2014, Marco Wittmann, will trotzdem voll angreifen. „Wir wollen natürlich gewinnen, aber auch das Auto weiter voranbringen.“ Mercedes-Pilot Thomas Jäger hingegen hält sich noch etwas zurück: „Ein Podestplatz wäre schön.“ Auch für den Mercedes AMG GT3 ist es das erste 24h-Rennen auf der Nordschleife.

Wir liefern die ersten Impressionen vom 24h-Rennen am Nürburgring und ständig frische Live-Infos. Folgt uns auch auf Facebook, Twitter und instagram! #N24h

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Vorbereitungen bei den Top-Teams. Wenn am Samstag die Startflagge fällt, muss alles passen.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Der guckt nur böse.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Definitiv ein Sieg-Anwärter. Der Haribo-AMG GT.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Kein Gesamtsieg, aber ein Klassensieg. Und wenn das Wetter so furchtbar schlecht wird, wie aktuell abzusehen, dann ist auch eine Top10-Platzierung am Ende möglich!

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

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Die Audi-Teams sind dieses Jahr ein wenig kürzer getreten, aber nicht langsamer!

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Dickes Ding mit einem B am Anfang?

 

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Schon bald F1-Niveau, die Paläste im Fahrerlager.

 

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Ordnung ist alles.

 

24h Rennen 2016. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 26.05.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com
Nein – die Fans, die sind alles!

 

 

 

 

Alles Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Festival des GT-Sports in der Eifel: BMW Teams sind bereit für die 24 Stunden auf dem Nürburgring

Am kommenden Wochenende schlägt das Herz des Motorsports in der Eifel: Bei der 44. Auflage des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring (DE) treffen die besten Fahrer, Teams und Fahrzeuge, die der GT-Sport zu bieten hat, auf der wohl anspruchsvollsten Strecke der Welt aufeinander. Seit 1970 hat die Veranstaltung auf der legendären Nordschleife ihren festen Platz im Rennkalender und begeistert Fans auf der ganzen Welt. BMW ist mit 19 Gesamtsiegen die bis dato erfolgreichste Marke bei diesem Langstreckenklassiker und geht auch 2016 mit einem starken Aufgebot an den Start.
Nicht weniger als 40 BMW Rennwagen finden sich in der vorläufigen Teilnehmerliste für das Rennen, das auf der 25,378 Kilometer langen Kombination aus Nordschleife und Teilen der Grand-Prix-Strecke ausgetragen wird. Sechs davon treten in der SP9-Klasse an, in der die leistungsstarken GT3-Fahrzeuge zusammengefasst sind: Auf dem neu entwickelten BMW M6 GT3 ruhen die Hoffnungen der BMW Teams von Schubert Motorsport, ROWE Racing und Walkenhorst Motorsport, die jeweils zwei Fahrzeuge an den Start bringen. Hinzu kommen 13 BMW M235i Racing, dem erfolgreichen Einsteigermodell in der Produktpalette von BMW Motorsport, sowie zahlreiche weitere BMW Rennwagen, die von privaten Teams mit viel Leidenschaft eingesetzt werden.
Der BMW M6 GT3 feiert seine Premiere bei einem 24-Stunden-Rennen in Europa und tritt in große Fußstapfen: Sowohl 2013 als auch 2015 erreichte das Vorgängermodell BMW Z4 GT3 jeweils den zweiten Platz auf dem Nürburgring. Der bis dato letzte Sieg war Augusto Farfus (BR), Jörg Müller (DE), Uwe Alzen (DE) und Pedro Lamy (PT) im Jahr 2010 mit dem BMW M3 GT gelungen. Beim 24-Stunden-Klassiker in Spa-Francorchamps (BE) errang der BMW Z4 GT3 in der vergangenen Saison einen viel umjubelten Sieg. Nun soll der BMW M6 GT3, der mit einem Sieg bei der Generalprobe in der VLN Langstreckenmeisterschaft am 14. Mai für Furore sorgte, diese Erfolgsgeschichte fortschreiben.
Die BMW Teams schicken dabei einige der besten und erfolgreichsten Fahrer ins Rennen, die sich jemals der „Grünen Hölle“ gestellt haben. Drei Piloten im BMW M6 GT3 konnten die 24 Stunden auf dem Nürburgring bereits für sich entscheiden: Müller (2 Siege), Farfus (1 Sieg) und Lucas Luhr (DE, 2 Siege), der genau zehn Jahre nach seinem ersten Triumph bei diesem Rennen wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen möchte. Fünf Piloten aus dem aktuellen DTM-Fahreraufgebot von BMW Motorsport wagen zudem einen Abstecher auf die Nordschleife. Timo Glock (DE) sitzt am Wochenende zwar nicht selbst am Steuer, begleitet jedoch seine Teamkollegen als TV-Experte einmal aus einer ganz anderen Perspektive durch das Wochenende. RTL und RTL NITRO berichten ausführlich über das Highlight der GT-Saison 2016.
Nicht nur die Zuschauer am Fernseher sondern auch die Fans vor Ort an der Strecke können sich auf ein Motorsport-Spektakel der Extraklasse freuen. Anhänger von BMW Motorsport und von BMW M sind wie schon in den vergangenen Jahren beim M Festival bestens aufgehoben. Bereits zum sechsten Mal können die Besucher das Geschehen aus Areas direkt an der Grand-Prix Strecke oder in der „Fan Base“ im Herzen der „Grünen Hölle“ aus nächster Nähe mitverfolgen. Die BMW M Hospitality ist für drei Tage die Heimat der stetig wachsenden M Community aus aller Welt.
Ein erster Höhepunkt des Wochenendes ist das Top-30-Qualifying am Freitag ab 19.50 Uhr. Vier BMW M6 GT3 haben ihre Startplätze für dieses Einzelzeitfahren bereits sicher. Das Rennen beginnt dann am Samstag um 15.30 Uhr.
Ausgewählte Stimmen vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring:
 
Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring ist die nächste große Bewährungsprobe für unseren neuen BMW M6 GT3 – und natürlich einer der absoluten Höhepunkte unserer GT-Saison. Dass wir liebend gern ein Top-Ergebnis erzielen würden, steht außer Frage. Allerdings lässt sich ein Erfolg beim Eifel-Marathon nicht planen. Das gilt umso mehr, wenn man wie wir mit einem brandneuen Auto an den Start geht. Bei der Generalprobe in der VLN haben wir gesehen, dass der BMW M6 GT3 auf dem Papier konkurrenzfähig zu sein scheint. Allerdings können wir nur für unsere eigene Leistungsfähigkeit sprechen – nicht dafür, was die Konkurrenz schon gezeigt oder nicht gezeigt hat. So oder so gilt: Unsere Fahrer gehören zu den Besten der Besten auf der Nordschleife. Zudem haben wir in Schubert Motorsport und ROWE Racing zwei erfolgshungrige Teams in unseren Reihen, dazu kommt in Walkenhorst Motorsport ein bärenstarkes Privatteam in der SP9-Klasse. Und natürlich schauen wir nicht nur auf die BMW M6 GT3 im Feld sondern auch auf die unzähligen privaten BMW Teams und Fahrer, die in den verschiedenen Klassen um Top-Platzierungen kämpfen. In Kombination mit dem M Festival, das wie schon in den vergangenen Jahren zeitgleich stattfindet, werden die 24 Stunden auf dem Nürburgring damit auch in dieser Saison wieder ein echtes Fest für die Fans von BMW Motorsport und BMW M – und das passend zum Jahr des 100-jährigen Jubiläums von BMW.“
Jörg Müller (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Ich bin schon jetzt voller Vorfreude. Wir hatten eine tolle Vorbereitung und sind gut für das Wochenende am Nürburgring gerüstet. Am wichtigsten ist, dass das Auto die 24 Stunden gut übersteht. Das Rennen ist einfach einmalig. Auch das Wetter darf man nicht außer Acht lassen, denn am Nürburgring folgt es seinen eigenen Gesetzen. Die besondere Herausforderung für die Teams ist, den richtigen Fahrer zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Set-up auf der Strecke zu haben.“
 
Marco Wittmann (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Unser Sieg beim vergangenen VLN-Lauf hilft natürlich bei der Motivation des Teams und auch von uns Fahrern. Man geht mit einem viel besseren Gefühl in das 24-Stunden-Rennen. Wenn man mit BMW auf der Nordschleife antritt, dann will man immer gewinnen. Es gibt auf dieser Strecke aber viele Tücken, man muss immer konzentriert sein, auch wegen der langsameren Fahrzeuge. Das ganze Flair ist toll, und die Fans sind einzigartig.“
Augusto Farfus (Schubert Motorsport, #18 BMW M6 GT3):
„Das wird ein großartiges Wochenende. Wir haben ein gutes Team beisammen. Ich hoffe, wir haben gutes Wetter und eine Menge Spaß. Die Fans, die zum Nürburgring kommen, sind echte Fans. Natürlich sind sie Anhänger von BMW oder anderen Herstellern, aber sie kommen in erster Linie wegen der Show und wollen wirklich alle Autos sehen. Das ist so speziell.“
Martin Tomczyk (Schubert Motorsport, #100 BMW M6 GT3):
„Es ist immer wieder sensationell, zum 24-Stunden-Rennen zu kommen. Das ist einer der absoluten Höhepunkte des Jahres. Es wird spannend zu sehen, wie sich unser neues Auto schlägt und wie die Performance letztlich sein wird. Wir sind eigentlich guter Dinge, aber beim 24-Stunden-Rennen kann immer so viel passieren, da muss man auch das Glück auf seiner Seite haben. Unsere Fahrerpaarungen sind sehr, sehr gut. Wir sind gut vorbereitet, wie der dritte VLN-Lauf gezeigt hat.“
Lucas Luhr (Schubert Motorsport, #100 BMW M6 GT3):
„Das Besondere an diesem Rennen ist natürlich vor allem die Strecke. Die Nordschleife ist absolut einzigartig in der Welt. Zusammen mit der Atmosphäre und den tollen Fans ist man durch sie als Fahrer noch einmal zusätzlich motiviert. Das Rennen wird aber mit Sicherheit nicht einfach, die Konkurrenz ist extrem stark. Aber wir haben auch ein gutes Gesamtpaket. Natürlich darf man nicht vergessen, dass unser Auto neu ist und immer etwas schiefgehen kann. Wir sind in Sachen Fahrerbesetzung super besetzt.“
 
Maxime Martin (ROWE Racing, #23 BMW M6 GT3):
„Das ist ein wirklich wichtiges Rennen für BMW. Für das erste Jahr mit dem neuen Auto läuft es gut, und ich freue mich auf das erste 24-Stunden-Rennen mit dem BMW M6 GT3 auf der Nordschleife. Ein solcher Marathon hat seine ganz eigenen Gesetze. Um vorne dabei zu sein, musst du erst einmal ins Ziel kommen. Ich denke, dass wir uns durchaus etwas ausrechnen dürfen.“
Dirk Werner (ROWE Racing, #23 BMW M6 GT3):
„Die 24 Stunden auf dem Nürburgring sind einzigartig – und entsprechend ist man als Fahrer auch besonders motiviert. Mit der IWSC sind wir in Nordamerika auf vielen unglaublichen Rennstrecken mit langer Tradition unterwegs. Aber die Nordschleife spielt in einer ganz eigenen Liga. Mit der Mannschaft von ROWE Racing und dem neuen BMW M6 GT3 sind wir gut aufgestellt. Jetzt stellen wir uns top-motiviert der Herausforderung ‚Grüne Hölle‘.“
Klaus Graf (ROWE Racing, #22 BMW M6 GT3):
„Das GT3-Feld liegt in diesem Jahr extrem eng beieinander, aber mit dem neuen BMW M6 GT3 sind wir gut unterwegs. Das 24-Stunden-Rennen ist das größte Motorsport-Ereignis, das es in Deutschland gibt. Und die Strecke ist schon eine Herausforderung. Für uns bei ROWE Racing ist das Rennen mit BMW Motorsport als neuem Partner in jedem Fall ein ganz besonderes Event.“
Richard Westbrook (ROWE Racing, #22 BMW M6 GT3):
„Im vorigen Jahr hatte ich meinen ersten Start beim 24-Stunden-Rennen mit BMW – und bin Zweiter geworden. Wenn wir diesmal einen Platz besser wären, dann hätte ich sicher nichts dagegen. Der BMW M6 GT3 ist ein brandneues Auto, aber bis jetzt sieht alles gut aus. Aber dieses Rennen ist schwer vorhersagbar. Das ist ein Sprint über 24 Stunden.“
Tom Blomqvist (Walkenhorst Motorsport, #999 BMW M6 GT3):
„Ich freue mich sehr auf das Rennen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, ich kenne die Strecke, das Auto und mein Team. Und für dieses Rennen braucht man eine gute Vorbereitung. Ich bin noch nie ein 24-Stunden-Rennen gefahren, das wird eine große Herausforderung für mich. Ich werde einfach meinen Job machen, es so gut wie möglich genießen, lernen und alle Erfahrungen, die ich sammeln kann, für die Zukunft mitnehmen.“
Die Besetzungen der sechs BMW M6 GT3 beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring:
 
#18 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
Augusto Farfus (BR), Jesse Krohn (FI), Jörg Müller (DE), Marco Wittmann (DE)
 
#22 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Klaus Graf (DE), Richard Westbrook (GB), Nicky Catsburg (NL), Markus Palttala (FI)
#23 BMW M6 GT3, ROWE Racing
Alexander Sims (GB), Philipp Eng (AT), Maxime Martin (BE), Dirk Werner (DE)
#100 BMW M6 GT3, Schubert Motorsport
John Edwards (US), Jens Klingmann (DE), Lucas Luhr (DE), Martin Tomczyk (DE)
#101 Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
Matias Henkola (FI), Kazunori Yamauchi (JP), Max Sandritter (DE), George Richardson (GB)
#999 Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop
Victor Bouveng (SE), Tom Blomqvist (GB), Christian Krognes (NO), Michele di Martino (DE
Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

Dunlop meldet sich beim 24h-Rennen zurück

– 44. ADAC 24h-Rennen Nürburgring vom 26. bis 29. Mai
– Dunlop rüstet nach Produktionsverlagerung wieder Top-Teams aus
– Walkenhorst-BMW M6 GT3 als Dunlop Art Car ein echter Hingucker

Dunlop geht sehr gut vorbereitet in das 24h-Rennen am Nürburgring (26. – 29. Mai). Nach der erfolgreichen Verlagerung der Reifenproduktion für den Automobilsport nach Hanau meldet sich die Premiummarke bei der 44. Auflage des härtesten Rennens der Welt zurück: Mehrere Teams aus der GT3-Klasse vertrauen auf der anspruchsvollsten und längsten Rennstrecke der Welt auf Dunlop. „Der Start in die Nordschleifen-Saison war mit zwei VLN-Siegen sehr erfolgreich“, sagt Alexander Kühn, Dunlop Manager Motorsport. „Jetzt gehen wir bestens gerüstet in das Rennen des Jahres. Aber die Konkurrenz im Kampf um den Gesamtsieg ist in diesem Jahr extrem stark. Trotzdem haben die Dunlop-Teams beim Eifel-Marathon sehr gute Chancen auf einen Podestplatz – zumal das 24h-Rennen ja bekanntlich auch seine eigenen Gesetze hat.“ Dunlop ist in der GT3-Klasse wieder breit aufgestellt und stellt Rennreifen für verschiedene Fahrzeugkonzepte zur Verfügung. Neben den Aston Martin V12 Vantage GT3 der britischen Werkmannschaft gehen auch Sportwagen wie Audi R8 LMS, der neue BMW M6 GT3, BMW Z4 GT3 sowie die spektakulären Sportprototypen der Scuderia Cameron Glickenhaus auf Dunlop ins Rennen.

2016-05-24 Dunlop Phoenix-Audi R8 LMS

Zwei Siege für Phoenix Racing in der 24h-Vorbereitung
Mit zwei VLN-Siegen auf dem Konto kommt Phoenix Racing zum 24h-Rennen. Frank Stippler und Anders Fjordbach aus Dänemark setzten sich souverän im Dunlop-bereiften Audi R8 LMS durch und dürfen nach ihrer eindrucksvollen Performance zum Kreis der Favoriten gezählt werden. „Wir haben mit Dunlop in diesem Jahr einen neuen Partner. Die Reifen haben auf Anhieb sehr gut auf der Nordschleife funktioniert“, sagte Phoenix-Fahrer Frank Stippler. „Ich bin mit dem Auto bei den VLN-Rennen überglücklich gewesen. Ich hoffe, dass wir an diese Performance auch beim 24h-Rennen anknüpfen können. Die Konkurrenz ist sehr stark. Es gibt sicherlich einen unerbittlichen Kampf um den Sieg.“ Auch der Audi R8 LMS mit der #33 von Car Collection Motorsport geht auf Dunlop ins Rennen.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke

Dunlop ist technischer Partner von Aston Martin
Aston Martin Racing hat bei dem Langstreckenklassiker eine Top-Platzierung im Visier. Die Briten bringen zwei Aston Martin V12 Vantage GT3 in die Eifel. Dunlop ist technischer Partner des Werksteams in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Die technische Partnerschaft gilt auch für das 24h-Rennen. „Die Zusammenarbeit mit den Dunlop-Ingenieuren ist sehr angenehm“, sagt Werksfahrer Nicki Thiim. „Einige von den Jungs, die hier auf der Nordschleife im Einsatz sind, kenne ich ja schon aus der WEC. Das ist quasi wie eine kleine Familie. 2013 habe ich das 24h-Rennen mit Dunlop gewonnen. Jetzt würde ich gerne mit Aston Martin ganz oben auf dem Podium stehen.“ Thiim geht auf der #7 gemeinsam mit Darren Turner (Großbritannien), Marco Sorensen (Dänemark) und Pedro Lamy (Portugal) an den Start. Das Schwesterfahrzeug mit der #27 ist mit Jonny Adam (Großbritannien), Fernando Rees (Brasilien), Mathias Lauda (Österreich) und Richie Stanaway (Neuseeland) besetzt.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke

Neues Reifenkonzept für den BMW M6 GT3
Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop setzt zwei neue BMW M6 GT3 ein. „Mit dem stark besetzten Dunlop Art Car wollen wir unter die ersten Drei fahren und das andere Auto in den Top 10 platzieren“, sagt Teamchef Henry Walkenhorst, der selbst ins Lenkrad eines BMW Z4 GT3 greift. Das spektakuläre Design in den Dunlop-Farben Schwarz und Gelb für den M6 mit der #999 hat TV-Moderator und Tuning-Experte Jean Pierre Krämer entworfen. „Die Kombination BMW M6 GT3 und Dunlop funktioniert aber nicht nur optisch sehr gut“, sagt Walkenhorst. „Beim M6 setzen wir auf ein neues Konzept, das sehr gut funktioniert.“ Während beim Z4 GT3 noch mit einer Mischbereifung gefahren wurde, kommen nun beim M6 GT3 zum ersten Mal an beiden Achsen ähnlich dimensionierte Reifen zum Einsatz. „Das Auto hat eine sehr gute Balance. Die gute Testarbeit zusammen mit Dunlop im Vorfeld der Saison hat sich ausgezahlt“, sagte Christian Krognes, der beim dritten VLN-Lauf mit seinem Teamkollegen den Sprung auf das Siegerpodium schaffte. „Wir haben eine gute Ausgangsbasis für die 24h.“ Des Weiteren liefert Dunlop als technischer Partner von BMW Motorsport die Rennreifen für alle Fahrzeuge des BMW M235i Racing Cup. Die Serie ist mit mehr als einem Dutzend gemeldeten Fahrzeugen der teilnehmerstärkste Markenpokal im Feld des 24h-Rennens.

VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke
VLN Langstreckenmeisterschaft Nuerburgring 2016, 41. DMV 4-Stunden-Rennen (2016-04-30): Foto: Jan Brucke

Glickenhaus-Sportprototypen greifen nach Spitzenplatzierung
Dunlop rüstete zudem die spektakulären Rennwagen der Scuderia Cameron Glickenhaus aus. Das Team um den US-Amerikaner James Glickenhaus setzt zwei Individual-Sportwagen SCG003C sowie einen P4/5 Competizione ein. Die Rennwagen, die optisch und technisch einem Le-Mans-Prototypen ähneln, gehören zu den Publikumslieblingen entlang der Nordschleife und haben das Potenzial für eine Spitzenplatzierung. Auch in der Klasse AT (Alternative Treibstoffe) gibt es zwei Dunlop-Teams: So unterstützt Dunlop den Einsatz des Teams Care for Climate. Musiker Smudo, Texter und Rapper der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“, und seine Team-Kollegen setzen einen Cayman GT4 ein. Auch der Audi A4 quattro der Tuning Akademie, im vergangenen Jahr Sieger des FIA Alternative Energies Cup, ist auf Dunlop unterwegs. Der Volkswagen Golf GTI TCR mit der #204 von racing one kämpft ebenso auf Dunlop um den Klassensieg wie die beiden Lexus ISF CCS-R mit der #52 und der #53 von Ring Racing.

Der Zeitplan zum 24-Stunden Rennen 2016

Donnerstag, 26. Mai 2016

  • 11:10 Nordschleife: Rundstrecken Challenge Leistungsprüfung (190 Min.)
  • 10:00 – 10:50 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Freies Training
  • 11:30 – 12:30 Gesamtkurs: WTCC / ETCC Test
  • 13:15 – 15:15 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Qualifying
  • 15:45 – 17:25 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Freies Training
  • 18:00 – 18:30 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup Qualifying 1
  • 8:45 – 19:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCC  1. Freies Training
  • 20:00 – 23:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 1. Qualifying

Freitag, 27. Mai 2016

  • 08:15 – 09:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Freies Training
  • 09:30 – 11:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen 2. Qualifying
  • 11:55 – 12:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 1. Rennen (30 Min.)
  • 12:45 – 13:45 Gesamtkurs: WTCC / ETCCQualifying
  • 14:10 – 14:50 Gesamtkurs: WTCC Mannschaftszeitfahren
  • 16:20 – 19:20 Gesamtkurs: ADAC 24h – Classic Rennen (180 Min.)
  • 19:50 – 20:30 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Top – 30 – Qualifying
  • 20:40 – 21:30 Pit – Walk 24h – Rennen
  • 20:40 – 21:45 Falken Drift Show in der Müllenbachschleife

Samstag, 28. Mai 2016

  • 09:15 Gesamtkurs: ADAC Zurich 24h – Rennen Warm – up
  • 09:55 – 10:25 GP-Kurs: Audi Sport TT Cup 2. Rennen (30 Min.)
  • 11:25 – 11 :50 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 1. Rennen (3 Runden)
  • 12:45 – 13:15 Gesamtkurs: WTCC / ETCC 2. Rennen (3 Runden)
  • 13:45 – 15:00 Event: Startaufstellung zum 24h-Rennen
  • 15:10 ADAC Zurich 24h – Rennen Einführungsrunde
  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen  Start zum Rennen

Sonntag, 29. Mai 2016

  • 15:30 ADAC Zurich 24h – Rennen Zieleinlauf Rennen

Zweiter Sieg für Dunlop und Phoenix Racing in der VLN 2016

• Phoenix-Audi R8 LMS bestätigt beim 2. VLN-Lauf den Auftaktsieg
• Wechselhafte Wetterbedingungen in der rauen Eifel
• Erster Start für Aston Martin Racing und Dunlop auf der Nordschleife

Sensationeller Erfolg auf der Nordschleife: Dunlop und Phoenix Racing feiern den zweiten Sieg in Folge in der VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring. Nach einem packenden Vier-Stunden-Rennen fuhr der Dunlop-bereifte Audi R8 LMS von Frank Stippler und Anders Fjordbach (Dänemark) als Sieger über die Ziellinie. Bei wechselhaften Wetterbedingungen konnte Phoenix Racing den Auftaktsieg wiederholen. Nach 28 Runden über die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs Kurzanbindung und der legendären Nordschleife betrug der Vorsprung auf die Zweitplatzierten 57,839 Sekunden. Zugleich fuhr das deutsch-dänische Duo in 8:05.695 Minuten die schnellste Rennrunde.
„Wir sind sehr glücklich über den zweiten Sieg“, sagte Stippler. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute sicherlich neben einer tollen Balance des Autos, dass wir mit zwei Fahrern nur zwei Mal gestoppt haben, während die Konkurrenz mit vier Fahrern einen Boxenstopp mehr einlegen musste.“ Egal, ob nasser oder trockener Asphalt: Dunlop stellte stets den geeigneten Rennreifen zur Verfügung. „Wir waren in den teilweise nassen Passagen besser in der Lage, den Dunlop-Slick auf Temperatur zu halten, während die Konkurrenz stärker mit dem Reifenmaterial kämpfen musste“, erklärte Fjordbach. „Großes Lob an Dunlop. Insbesondere im Trockenen waren wir heute konkurrenzfähig und konnten das Rennen sehr gut kontrollieren“, ergänzte Phoenix-Teamchef Ernst Moser. Der Phoenix-Audi R8 LMS markierte in dem extrem stark besetzten Teilnehmerfeld die schnellste Rennrunde. Doch in der Schlussphase musste die Mannschaft aus der Eifel noch einmal zittern. Plötzlich einsetzender, starker Regen sorgte für zusätzliche Spannung. „Die zentrale Frage war in dieser Phase natürlich, wie viel Risiko geht man auf Slicks ein, um den Reifen im Temperaturfenster zu halten“, erklärte Stippler. „Man muss einerseits pushen, darf anderseits aber nicht den Bogen überspannen.“ Doch der Nordschleifen-Spezialist fand das richtige Maß und machte den zweiten Sieg in Folge perfekt.

„Bereits im Qualifying lagen fünf Dunlop-Teams mit vier verschiedenen Fahrzeugkonzepten auf den ersten sieben Startpositionen. Und dann der zweite Sieg im zweiten Rennen – einfach klasse“, sagte Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. „Das Rennen war eine optimale Vorbereitung auf das 24h-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai, bei dem sicherlich ähnliche Wetterkapriolen wie bei diesem VLN-Lauf zu erwarten sind.“

Erster Start für Aston Martin Racing auf der Nordschleife
Zum ersten Mal in diesem Jahr war auch das Team Aston Martin Racing auf der Nordschleife am Start. Die beiden Aston Martin Vantage GT3 der Werksmannschaft aus Großbritannien belegten die Plätze vier und acht. Darren Turner (Großbritannien) und Nicki Thiim verpassten als Vierte knapp den Sprung auf das Podium. Matthias Lauda (Spanien) und Richie Stanaway (Neuseeland) fuhren auf Rang acht. Der BMW M6 GT3 mit der #35 von Walkenhorst Motorsport powered by Dunlop sammelte in der turbulenten Anfangsphase des Rennens Führungskilometer. Zum Schluss belegten Matias Henklola (Finnland), Michele Di Martino und Kazunori Yamauchi (Japan) den 13. Platz. Die Teamkollegen Christian Krognes (Norwegen), Victor Bouveng (Schweden) und DTM-Fahrer Tom Blomqvist (Großbritannien) wurden als Elfter abgewinkt. Damit waren sie zugleich der beste BMW im 180 Fahrzeuge umfassenden Feld.

Lexus startet mit zwei RC F GT3 beim zweiten VLN-Rennen

Lexus startet beim 41. DMV 4-Stunden-Rennen, dem zweiten Meisterschaftslauf der VLN 2016, erstmals in dieser Saison mit zwei RC F GT3. Neben Farnbacher Racing, die bei VLN 1 eine gute Leistung zeigten, greift die Schweizer Mannschaft von Emil Frey Racing ins Geschehen ein. 

„Es ist schön, wieder auf der Nürburgring-Nordschleife zurück zu sein“, freut sich Pilot Lorenz Frey (CH), der sich das Cockpit des Emil Frey Racing Lexus RC F GT3 mit dem Monegassen Stéphane Ortelli teilen wird. „Die Nordschleife ist immer wieder eine tolle Herausforderung. Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf das Vierstundenrennen.“

Alle Rennen der zehn Läufe umfassenden VLN-Langstreckenmeisterschaft werden auf der 24,358 Kilometer langen Strecke ausgetragen. Auch heute, 89 Jahren nach der ersten Veranstaltung, hat die „Grüne Hölle“ nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Die besonderen Anforderungen an Mensch und Material bieten daher eine ideale Grundlage für das umfangreiche Entwicklungsprogramm des GT3-Rennwagens.

Ein wichtiger Baustein für den Erfolg ist der richtige Reifenpartner. Das Team von Emil Frey Racing, die bei VLN 1 lediglich ein Shakedown absolviert haben, arbeitet ab sofort eng mit Dunlop zusammen. „Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit und glauben an die Produkte und den technischen Support von Dunlop“, sagt Lorenz Frey. „Gerade auf der anspruchsvollen Nordschleife ist ein erfahrener und engagierter Reifenpartner extrem wichtig.“

Der zweite Lexus RC F GT3 wird wie gewohnt von Dominik und Mario Farnbacher gefahren, die beim Auftakt mit einer sehenswerten Aufholjagd und vielversprechenden Rundenzeiten überzeugten. Das Ziel ist für beide Teams eine erneute Zielankunft und eine bestmögliche Platzierung.

Das Rennen startet am Samstag, den 30. April um 12:00 Uhr. Davor findet von 8:30 bis 10:00 Uhr das Zeittraining statt, welches über die Startpositionen entscheidet.

 

Titelfoto: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

N24h 2016: Porsche schickt Weltmeister-Team ins Rennen

  • Manthey Racing setzt zwei Porsche 911 GT3 R im Werksauftrag ein

  • Amtierendes Weltmeisterteam der GT-Klasse in der FIA-Sportwagen-WM

  • Die Mannschaft aus Meuspath gehört zu den erfolgreichsten 24h-Teams

Grau mellierter Bart, konzentrierter Blick, die „Mickey Mouse“ genannten Kopfhörer immer auf dem Kopf: So kennen Fans Nordschleifen-Ikone Olaf Manthey, der mit seinem Team das Geschehen auf der Nordschleife über Jahre prägte. Auch wenn der geborene Bonner Rennstall und Tuning-Betrieb mittlerweile in jüngere Hände weitergegeben hat, so treibt doch sein Spirit das Team an. Es ist der Geist des Erfolges: Fünf Gesamtsiege holte Manthey im Laufe seiner Karriere beim 24h- Rennen. Im vergangenen Jahr gelang zudem ein ganz großer Coup, als sich das Team in der GT-Klasse der FIA Langstrecken-WM den Meistertitel sicherte. Nun wählte Porsche das Team aus Meuspath für den Werkseinsatz beim ADAC Zurich 24h-Rennen 2016 aus. Zwei nagelneue Porsche 911 GT3 R mit jeweils mit vier Werkspiloten schickt Manthey Racing ins Rennen.

„Es macht mich sehr stolz, dass das geklappt hat“, freut sich Olaf Manthey. „Wenn mir vor zehn Jahren jemand gesagt hätte, dass mein Name einmal auf den Werksautos und den Werks-Lkw stehen wird, hätte ich ihn in eine Zwangsjacke stecken lassen“. Die Ernennung zum einzigen Porsche-Werksteam beim diesjährigen 24h-Rennen bestätigt für ihn, „dass wir in der Vergangenheit wohl einen recht guten Job gemacht haben und für Porsche einiges geleistet haben – und ich hoffe, in der Zukunft auch noch leisten werden“. Bislang war das Team mit Werksunterstützung am Start, wurde erst in diesem Jahr zum ersten Mal offizielles Porsche-Werksteam auf der Nordschleife. Dabei fungiert Olaf Manthey allerdings nicht mehr wie bisher als Teamchef. Seine Nachfolge tritt Nikolas „Nikki“ Raeder an. „Die beiden Raeder-Brüder Nikolas und Martin sind seit drei Jahren unsere Geschäftsführer und sollen meine Nachfolge übernehmen“, sagt Olaf Manthey. „Deshalb trete ich mehr und mehr in den Hintergrund, stehe aber nach wie vor weiterhin in beratender Tätigkeit zur Verfügung“. Manthey selbst wird sich ab der Saison 2016 nur noch um die zahlreichen Kunden-Teams kümmern.

Beide Lager, Manthey Racing und Porsche, haben den Anspruch die „Grüne Hölle“ nach 24 Stunden als Sieger zu verlassen. „Das ist ganz klar unser Auftrag“, sagt Nikolas Raeder. Als „Kind der Eifel“ habe man natürlich auch den Fans gegenüber eine Verpflichtung, so Raeder. Doch für den Sieg seien zunächst zwei Dinge Voraussetzung: „Eine gute Einstufung unserer Autos in der Balance of Performance und ein guter Job unseres Teams“. So unterschiedlich wie die neuen GT3-Sportwagen von Audi, BMW und Mercedes sind, so unterschiedlich sind auch deren Konzepte. So fährt Porsche als einziger Hersteller mit Heckmotor und anders dimensionierten Vorderrädern. „Die GT3- Fahrzeuge haben alle die gleiche Reifengröße, nur Porsche hat ein etwas kleineres Vorderrad“, erklärt Raeder. Mit dem Vierliter-Saugmotor hat der 911er zudem den kleinsten Hubraum der vier Klassenkonkurrenten. „Im Drehmomentverlauf und in der Spitzenleistung haben wir ein kleines Manko“, so der Teamchef. „Deshalb sind wir beim Herausbeschleunigen aus den Ecken und beim Topspeed langsamer, als die anderen“.

Erfolgversprechende Performance beim 24h-Qualirennen

Dennoch: Die Performance des Porsche 911 GT3-R auf der Nordschleife war beim 24h- Qualifikationsrennen Mitte April vielversprechend. Das Team Jörg Bergmeister / Matteo Cairoli fuhr lange auf Podiumskurs. Nur eine Zeitstrafe verhinderte letztlich den Erfolg. „Trotz des fehlenden Happy-Ends bin ich mit dem Rennverlauf ganz zufrieden“, sagt Jörg Bergmeister. „Das Auto lief problemlos, und wir haben aus unser Sicht das Optimum herausgeholt“. Allerdings habe sich wie schon beim ersten VLN-Lauf erneut gezeigt, „dass wir die Pace der Top-Autos noch nicht ganz gehen können – besonders die Mercedes scheinen sehr stark zu sein“. Bergmeister ist trotzdem zuversichtlich beim 24h- Rennen um den Sieg mitfahren zu können: „Unser Auto ist durch die bisherigen Einsätze beim 24h-Rennen von Daytona und dem 12h-Rennen von Sebring ausgereift und zuverlässig. Wenn Fahrer und Team keine Fehler machen, hoffe ich ganz vorne mit dabei sein zu können“. Und da dabei immer auch ein Quäntchen Glück im Spiel ist, hat sich das Team für den Start zwei besondere Glückszahlen ausgesucht: Die beiden 911er sind nicht nur am auffälligen Werks-Design zu identifizieren, sondern auch an ihren eindeutigen Startnummern #911 und #912.

Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf, Guido ten Brink

N24h – Das Qualifikationsrennen 2016 – Der Zeitplan

ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen

Der Zeitplan

Samstag, 16. April 2016

  • 08:15 – 11:45 Uhr GLP „Schloß Augustusburg Brühl“ N Gleichmäßigkeitsprüfung
  • 08:30 – 11:30 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h GP Test- und Eistellfahrten
  • 12:30 – 16:00 Uhr RCN „Preis des Schloßstadt Brühl“ Ges Leistungsprüfung
  • 16:50 – 19:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Ges 1. Qualifying

Sonntag, 17. April 2016

  • 09:00 – 10:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Ges 2. Qualifying
  • 10:50 – 11:30 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Ges Startaufstellung
  • 11:40 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Ges Einführungsrunde
  • 12:00 – 18:00 Uhr ADAC Qualifikationsrennen 24h Ges Rennen (6 Stunden)

Genutzte Streckenvarianten: N = Nordschleife · GP = Grand-Prix-Kurs · Ges = Gesamtstrecke.

 

 

 

Titelfoto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink / SB-Medien

Das 24h-Quali-Rennen lockt an den Nürburgring

  • Spannende Vorzeichen für das 24h-Qualifikationsrennen am 16. und 17. April
  • Audi nach Doppelsieg beim VLN-Auftakt in der Favoritenrolle
  • Tickets ab 15 Euro – Zugang zu Fahrerlager und Startaufstellung inklusive

In der Vorbereitung auf das ADAC Zurich 24h-Rennen am Fronleichnamswochenende Ende Mai hat für die Teams die heiße Phase der Vorbereitung begonnen: Beim Auftakt zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring trafen die Konkurrenten zum ersten Mal aufeinander, nur zwei Wochen später steht nun der nächste Test unter Praxisbedingungen auf dem Programm.

Das ADAC Qualifikationsrennen 24h-Rennen (16. – 17. April 2016) bietet Teams und Fahrern über neun Stunden Fahrzeit auf der legendären Nordschleife – darunter das sechsstündige Rennen. In blendender Form zeigte sich zu Saisonbeginn Audi. Ein Doppelsieg für die R8 LMS von Phoenix war eine klare Ansage an die Konkurrenz: Die 24h-Siegermarke des Vorjahres ist auch in diesem Jahr das Maß, mit dem gemessen wird. Doch auch der brandneue Mercedes-AMG GT3 ist ein Siegkandidat: Black Falcon holte beim VLN-Auftakt den dritten Podestplatz.

Starke Mannschaften mit BMW, Bentley und Porsche aber auch bildschöne Exoten wie die Prototypen der Scuderia Glickenhaus sorgen zusätzlich für reichlich Spannung.

Tickets für das 24h-Qualifikationsrennen können im Vorverkauf unter www.nuerburgring.de erworben werden, unter 0800 2083200 ist die Info- und Ticket-Hotline zu erreichen (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz).

Informationen zum 24h-Qualifikationsrennen gibt es unter www.24h-rennen.de.

 

 

Titelbild: Stefan Baldauf, Guido ten Brink / SB-Medien

Dunlop und Phoenix Racing gewinnen auf der Nürburgring-Nordschleife

Dunlop feiert nach dem erfolgreichem Umzug der Rennreifen-Produktion nach Hanau ein siegreiches Comeback auf der Nürburgring-Nordschleife: Die Premium-Reifenmarke und Phoenix Racing starteten beim ersten Lauf zur VLN-Langstreckenmeisterschaft Nürburgring mit einem Sieg in die Saison. Nordschleifen-Routinier Frank Stippler und der 25-jährige Däne Anders Fjordbach sahen nach vier Stunden über die 24,358 Kilometer lange Kombination aus Grand-Prix-Kurs Kurzanbindung und der legendären Nordschleife im Dunlop-bereiften Phoenix-Audi R8 LMS als Sieger die Zielflagge. „Besser hätte der Start in die Saison auf der härtesten und längsten Rennstrecke der Welt nicht laufen können“, sagte Alexander Kühn, Manager Dunlop Motorsport. „Herzlichen Glückwunsch an Phoenix Racing! Die gemeinsame Testarbeit vor Beginn der Nordschleifen-Saison hat sich ausgezahlt.“

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 17 SB-Medien

Starkes Teilnehmerfeld beim VLN-Auftakt
Beim Saisonauftakt waren insgesamt 172 Fahrzeuge am Start. Der Sieg war zwischen 30 GT3-Boliden und vier Rennwagen der Klasse SPX – Spezialfahrzeuge, die nur auf Sonderantrag zugelassen werden – hart umkämpft. Kurz vor Ende der fünften Runde setzte sich Stippler im packenden Fight um die Spitze durch und ging in Führung – und hatte nach einem sehr spannenden Rennen auch zum Schluss im Dunlop-bereiften Phoenix-Audi R8 LMS die Nase vorn. „Es war ein tolles Rennen für uns. Wir haben vor der Saison mit Dunlop gut im Süden Europas gearbeitet und sind auf einem ganz hohen Level angereist“, erklärte Stippler nach seinem zwölften VLN-Sieg. „Aber die Strecken waren Topf-eben und auf den Bodenwellen der Nordschleife verhält sich das alles wieder ganz anders. Das Auto hat trotzdem aus dem Stand mit den Dunlop-Reifen so gut funktioniert, dass ich im Moment nicht wüsste, wo wir noch dran drehen sollten, um das Auto noch besser fahrbar zu machen.“ Große Freude über den gelungen Saisonstart auch bei Teamkollege Anders Fjordbach: „Mein erster VLN-Sieg. Einfach klasse!“

Zu Beginn des Rennens sorgte auch der Dunlop-bereifte Ford GT von Alzen Racing gehörig für Furore. Das Fahrer-Duo Jürgen Alzen und Philipp Wlazik ging von Position drei ins Rennen und mischte sogleich in der Spitzengruppe mit. „Mit Dunlop haben wir einen Top-Reifenpartner an Bord“, erklärte Jürgen Alzen. „Die Reifen arbeiten zuverlässig und haben den nötigen Speed.“ Nach einer kleinen Kollision mit einem Konkurrenten kam es zu einem Dreher. Der Ford GT fiel zurück, und mit verstellter Spur war keine Aufholjagd möglich. Zum Schluss wurde der Ford GT auf Gesamtposition 15 abgewinkt und Alzen / Wlazik standen in der Klasse SPX ganz oben auf dem Treppchen. Auch das Team racing one jubelte über einen Klassensieg. Mike Jäger, Stephan Köhler und Christian Kohlhaas triumphierte mit dem Ferrari 458 in der Kategorie der SP8-Fahrzeuge.

Alle Fotos: Stefan Baldauf / Guido ten Brink

VLN 1: Doppelsieg für Phoenix Racing beim Auftakt

Die Lokalmatadore von Phoenix Racing (Meuspath) drückten dem ersten VLN-Rennen der Saison 2016 den Stempel auf. Frank Stippler und Anders Fjordbach feierten bei der 62. ADAC Westfalenfahrt im Audi R8 LMS auf der 24,358 Kilometer langen Kombination aus Nürburgring Kurzanbindung und Nordschleife nach 4:04:25,984 Stunden den Gesamtsieg vor den Teamkollegen Laurens Vanthoor und Christopher Haase. Für Stippler ist es der zwölfte VLN-Sieg, für den Dänen Fjordbach der erste. Auf dem dritten Rang überquerte der Mercedes AMG GT3 von Black Falcon die Ziellinie: Bernd Schneider, Adam Christodoulou, Maro Engel und Manuel Metzger setzten sich kurz vor Schluss gegen die Markenkollegen von Haribo Racing (Uwe Alzen / Maxi Götz / Lance David Arnold / Jan Seyffarth) durch. 

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 05 SB-Medien

So hart umkämpft das Ende des Rennens war, so eng ging es bereits beim Start zu. Land Motorsport (Marc Basseng / Connor De Phillippi / Timo Scheider / Mike Rockenfeller) feierte mit der Pole-Position ein gelungenes Comeback in der VLN. Marc Basseng konnte im Audi R8 LMS den besten Startplatz gleich in die Führung ummünzen, bekam jedoch schnell Druck vom Ford GT (Jürgen Alzen / Philipp Wlazik) und dem späteren Sieger Frank Stippler. Kurz vor Ende der fünften Runde setzte sich Stippler gegen Basseng durch und ging in Führung. Basseng gab sich jedoch nicht so schnell geschlagen – eine Runde später überquerten beide zeitgleich die Ziellinie. Am Ende behielt Stippler bis ins Ziel die Oberhand.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 30 SB-Medien

DUNLOP ganz vorne!

„Mit unserem neuen Reifenpartner DUNLOP und dem Fahrwerkshersteller haben wir gut vorgearbeitet. Es war nicht ganz klar, wie das Paket auf der Nordschleife funktionieren würde, aber das Auto war aus dem Stand so gut, dass ich nicht wüsste, was man besser machen könnte“, sagte Stippler. Das Schwesterauto mit der Startnummer 15 überquerte die Ziellinie zwar als Erster, war jedoch zuvor mit einer 35-Sekunden-Strafe wegen eines Gelb-Vergehens belegt worden und wurde damit als Zweiter gewertet. „Ich bin zufrieden“, sagte der Belgier Laurens Vanthoor. „Das Auto war gut und unser Hauptziel war, dass Christopher und ich auf der Nordschleife wieder in einen Rhythmus finden.“

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 43 SB-Medien

Mercedes-Benz behauptete sich hinter dem Audi-Doppelpack mit dem neuen AMG GT3, der erst seinen dritten Renneinsatz auf der Nordschleife absolvierte. Black Falcon und Haribo Racing schenkten sich allerdings nichts und kämpften noch bis kurz vor Schluss um den dritten Rang, der schließlich an Black Falcon ging.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 47 SB-Medien

Land Motorsport beendete das Comeback-Rennen auf dem fünften Platz vor dem Bentley Continental GT3 von Christian Menzel, Guy Smith, Marco Holzer und Fabian Hamprecht. Den bestplatzierten BMW M6 GT3, der seine Rennpremiere auf der Nordschleife gab, stellte Walkenhorst Motorsport auf Rang sieben mit Michele di Martino und dem Finnen Matias Henkola am Steuer. ROWE RACING und Schubert Motorsport konnten noch nicht um Top-Ten-Platzierung kämpfen.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 03 SB-Medien

Die beiden von Manthey-Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 konnten ihr Potenzial im Auftaktrennen nur andeuten. Beide wurden jeweils von einem Reifenschaden zurückgeworfen und schlossen das Rennen auf den Positionen zehn und elf ab.

Neue Code-60 Regel

Daneben gab es einige Neuerungen zum Saisonauftakt. Dazu gehörte die überarbeitete Code-60-Regel. Die Fahrer werden nun mit einer doppelt gelb geschwenkten Flagge, bei der Tempo 120 gilt, vorgewarnt. „Die zweistufige Tempo-Reduzierung ist besser und verhindert Notbremsungen. Die Umstellung ist gewöhnungsbedürftig, aber der richtige Weg. Auch die neue Asphaltierung am Flugplatz halte ich für sinnvoll“, lobte Frank Stippler.

VLN 1 2016 Fotos vom Rennen 24 SB-Medien

Ebenfalls ein Novum: Die ‚Cayman GT4-Trophy by Manthey-Racing’. Die neu geschaffene Cup-3-Klasse wartete mit zehn Startern auf. Als Erstes durften sich Marc Hennerici und Moritz Oberheim in die Siegerliste eintragen. „Ich bin sehr happy mit dem Ergebnis“, sagte Marc Hennerici. „Es macht Spaß, die Leistungsdichte ist extrem hoch, das ist richtiges Racing.“ Hennerici und der erst 19-jährige Oberheim sahen die Zielflagge mit 21,491 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten. Noch enger ging es im mit 19 Teilnehmern hart umkämpften BMW 235i Racing Cup zu. Michael Schrey und Alexander Mies (Bonk Motorsport) trennten 10,216 Sekunden von Einzelkämpfer Stefan van Campenhoudt (Team Schirmer).

Der zweite VLN-Lauf, das 41. DMV 4-Stunden-Rennen, findet am 30. April statt.

 

 

Alle Fotos:  Stefan Baldauf / Guido ten Brink

VLN 2016 – Der Saisonauftakt rückt näher!

Am 2. April stehen die Kontrahenten zum ersten von zehn Läufen zur VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring 2016 bereit. Ein Moment, den Fans, Verantwortliche und Fahrer seit Wochen herbeisehnen. Den Akteuren sind in der neuen Saison keine Grenzen mehr gesetzt. Sie können auf den Geraden wieder Vollgas geben – die Tempolimits auf der Nordschleife gehören der Vergangenheit an, die Sicherheitsvorkehrungen wurden im gleichen Atemzug nochmals verbessert. „Wir sind sehr glücklich, dass diese Einschränkungen aufgehoben werden konnten“, sagt Karl Mauer, Generalbevollmächtigter der VLN. „Fans und Teilnehmer dürfen sich auf eine spektakuläre VLN-Saison freuen. Die Sicherheitsstandards wurden verbessert, ohne jedoch den einzigartigen Charakter der Nordschleife zu verändern.“

VLN Saison 2016, Test- und Einstellfahrten. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 19.03.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

Zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz sowie auf der Döttinger Höhe darf wieder voll gefahren werden – die Schilder, die auf das Tempolimit von 200 bzw. 250 Stundenkilometern hinweisen, sind verschwunden. Gespräche zwischen dem DMSB (Deutscher Motor Sport Bund), den Veranstaltern VLN und ADAC Nordrhein und der ILN (Interessengemeinschaft Langstrecke Nürburgring) führten zu einem Maßnahmenpaket, das am 23. Februar vom DMSB beschlossen wurde.

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Bereits über die Wintermonate hat der Nürburgring sieben Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit umgesetzt. Kaum war die VLN-Saison 2015 beendet, rollte schweres Baugerät auf die Nordschleife. Vom 16. November bis 22. Dezember ist der rund 500 Meter lange Abschnitt zwischen Quiddelbacher Höhe und Flugplatz komplett erneuert worden. Bodenwellen wurden geebnet und die Fahrbahn mit einem topfebenen Asphalt präpariert, um beste Bedingungen zu bietet. An mehreren Stellen wurden neue FIA-Zäune und Zuschauer-Rückhaltezäune errichtet, beispielsweise an der Döttinger Höhe, um die parallel verlaufende Bundesstraße 258 deutlicher abzugrenzen. Zudem wurde im Streckenabschnitt Schwedenkreuz eine Zuschauer-Speerzone eingerichtet.

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Anpassungen im technischen Reglement geben dem Sicherheitskonzept den letzten Schliff. Sie betreffen hauptsächlich die hochgerüsteten Fahrzeuge der Klassen SP9 (GT3), SP-X und SP-Pro. Diese müssen in der kommenden Saison eine Mindestfahrhöhe von 65 Millimetern vorweisen, um sicherzustellen, dass die Federwege der Stoßdämpfer die Belastungen durch Bodenwellen und Sprünge in jedem Falle kompensieren können. Sogenannte Louvres (Entlüftungslöcher) an den vorderen Kotflügeln sollen im Ernstfall das Abheben eines Autos verhindern. Zudem wurde die Motorleistung um weitere fünf Prozent reduziert. Bereits nach dem Auftaktrennen der vergangenen Saison hatte man diese um fünf Prozent gedrosselt, weshalb die maximale Leistung nun um zehn Prozent geringer ist. Am Beispiel des aktuellen Audi R8 LMS beträgt die Änderung der Leistung in der ‚Balance of Performance’ (BoP) auf dem Motorenprüfstand 26 PS – von 511 PS beim Saisonfinale 2015 zu 485 PS beim Auftaktrennen 2016. „Das alles sind minimale Veränderungen, die in punkto Sicherheit von enormen Nutzen sind“, sagt Mauer.

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Nach einer Saison mit vielen Diskussionen und Unklarheiten können die VLN-Teilnehmer am 2. April bei der 62. ADAC Westfalenfahrt also wieder voll durchstarten. Ob ausgewachsener Rennbolide oder seriennaher Tourenwagen, ob erfahrener Profi oder passionierter Amateur – in der VLN begibt sich eine einmalige Mischung von Fahrzeugen und Fahrertypen auf die schönste und längste Rennstrecke der Welt. Nach dem vierstündigen Auftaktrennen wird sich zeigen, wie gut Teams und Fahrer die Winterpause genutzt haben, um sich auf die einzigartige Serie auf der einzigartigsten Strecke Deutschlands vorzubereiten.

VLN Saison 2016, Test- und Einstellfahrten. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 19.03.2016 Copyright Stefan Baldauf / SB-Medien - Kontakt: Stefan Baldauf, Mozartstr. 12, 56220 Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com

 

 

 

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VLN 8 – Wundervolles Wetter, wunderbares Rennen!

Eigentlich ist der Einsatz des neuen AMG GT nur ein “Test”. Aber dieser Test zeigte gleich einmal die Fähigkeiten des neuen AMG GT. Noch bevor der AMG GT im kommenden Jahr als Kundensport-Fahrzeug angeboten wird, hat er sich jetzt schon die ersten Sporen verdient. Die Pole-Position für das “Test-Team” zeigt, worauf wir uns im nächsten Jahr einstellen müssen. Falls die GT3 dann noch auf der Nordschleife antreten dürfen.

VLN 8 – Die Sonne lacht in der Eifel

1a Vorstellung von AMG und ..

Mit einem “offensichtlichen Frühstart” von Hubert Haupt im Black Falcon AMG SLS GT3 flog die erste Startgruppe über die Startlinie. Bereits beim “Grid-Zeichen” im Bereich der Hohenrain-Schikane war der dunkelgrüne SLS mit einer Schnauzenlänge in Führung. Nach der ersten Runde war das Thema dann aber wieder erledigt. Der neue AMG GT kam als Führender zurück zur Grand-Prix-Strecke. Jan Seyffarth sprach im Interview davon, dass er von Hubert Haupt “ausgetrickst” wurde.

VLN Saison 2015 - Lauf 8 - Mercedes-AMG GT - Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf
VLN Saison 2015 – Lauf 8 – Mercedes-AMG GT – Foto: SB-Medien / Stefan Baldauf

Spektakulärer Start aber auch für den Farnbacher Lexus RC-F GT3 #55 – noch auf der Grand-Prix-Strecke, noch in der Einführungsrunde, ließ man die Herbst-Sonne einmal um das Auto kreisen. Aber es waren vermutlich nur die kalten Reifen – das Rennen konnte man dennoch in Angriff  nehmen!

In der zweiten Startgruppe war es wieder einmal ein Audi TT-RS, der sich die Pole-Position sichern konnte – jedoch nicht der Sieg gewohnte LMS- TTRS2 mit der Startnummer #303 (mit am Steuer Daniela Schmid), sondern der TT-RS 2.0 mit der Startnummer #334 und der norwegischen Truppe: Hakon, Atle, Kenneth.

Gar nicht erst bis zur Startlinie gekommen, der Ferrari F458, der im Training ein Getriebeproblem hatte, hier entzündete sich danach das Öl am Auspuff und sowohl Brand als auch Getriebe-Problem führten dazu, dass der Start unmöglich wurde.

Der schnellste BMW M235i war nach dem Training zum achten VLN-Lauf der Bonk-Motorsport M235i mit der Startnummer #692. Auf dem Fahrzeug teilen sich Alexander Mies, Kiki Sak Nana und Jens Moetefindt das Lenkrad.

VLN 8 - Der "powered by Dunlop" Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst
VLN 8 – Der „powered by Dunlop“ Z 4 GT3 vom Team Walkenhorst

In den ersten Runden wurde das Rennen von einem knallharten Duell zwischen dem Hummel-Mercedes, dem Twinbusch-Audi, dem Haribo-Mercedes und dem powered by Dunlop Walkenhorst Z4 geprägt. Dennis Busch am Steuer des #44 Audi R8 konnte sich dabei excellent in Szene setzen. Den Druck vom stark pushenden Uwe Alzen konnte Dennis Busch lange standhalten, erst der frühe Boxenstopp des #44 Audi löste diesen starken Fight auf.

Im BMW M235i Cup gab es einen heftigen Abflug von der #669. Die Beschädigungen in der Hohenrain-Schikane waren so heftig, dass dort erst ein einmal eine Code 60 für längere Zeit eingerichtet werden musste.

Gar nicht so toll lief der achte Lauf für das Team von Falken Motorsports. Nach einem langen Reparatur-Stopp ging man mit drei Runden Rückstand gegen 14 Uhr wieder in das Rennen. Gestartet war man von 11, nach dem Tausch der linken Antriebswelle war es erst einmal nur noch Platz 122, im Ziel dann immerhin Platz 59. Am Ende aber ein enttäuschendes Ergebnis. Zumal dieser VLN-Lauf für den Falken-Porsche 997 der letzte Lauf in seiner Renn-Karriere war.

Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!
Knallharte fights auf der Rennstrecke an diesem Samstag!

Dramatisch lief der dritte Boxenstopp des Frikadelli-Porsches. Auf der Döttinger Höhe ging Sabine Schmitz während ihres Stints der Sprit aus, im Bereich der Boxengasse rollte der Porsche nur noch. Hurtigst eilten die Mechaniker heran, um die schnellste Frikadelle der Welt noch zur Box zu schieben.

Der gesamte Renntag war geprägt von einem 1a Wetter am Ring. Eine Stunde vor Rennende passte der spannende Wettkampf auf der Strecke noch immer zum strahlenden Sonnenschein. In der letzten Rennstunde lagen der TwinBusch Audi und der Black Falcon SLS dicht hintereinander, mit leichtem Vorteil für den Flügeltürer. Dahinter das Team  rund um Klaus Abbelen. Die Top 3 trennte derweil nicht einmal eine Sekunde!

20 Minuten vor Rennende drehte sich an der Spitze die Führung, der AMG GT packte sich nicht nur den Black Falcon SLS, sondern auch den TwinBusch Audi R8 – eine fast zeitgleich ergangene Zeitstrafe von 80 Sekunden wegen „Überholens unter Gelb“ wartete jedoch noch! Davon unberührt bleibt der reine Speed des Mercedes-AMG GT. Mit einer 8:07.057 war der neue AMG GT3 der mit Abstand schnellste Rennwagen auf dem Eifeler Asphaltband. Der Zieleinlauf zeigte dann auch den AMG GT3 als Führenden – bereinigt auf dem Zeitenmonitor war das Bild jedoch ein anderes.

TwinBusch gewinnt den achten VLN-Lauf!

Am Ende siegt beim achten VLN-Lauf ein Team, das es schon lange verdient hat. Die Brüder Dennis und Marc Busch gewinnen den achten VLN-Lauf und sichern sich so den zweiten VLN-Sieg! Auf Platz 2 der Mercedes-AMG mit seiner Zeitstrafe, auf Platz 3 der „powered by Dunlop“ Walkenhorst BMW Z4 GT3.

 

 

 

Alle Fotos: SB-Medien / Stefan Baldauf

VLN 2015: Lauf 8 – So startet die Top 10 in das Rennen

8:01.881 Minuten lautet die heutige Bestzeit im Zeittraining. Die schnellste Trainingszeit in diesem Jahr sicherten sich mit der Startnummer #16 die Piloten: Jäger, Seyffarth und Buurman auf einem Mercedes-AMG GT3!

top10 platzierung vln lauf 8 2015

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Auf Startplatz 2 im achten VLN-Lauf: Der Black-Falcon SLS AMG GT mit der Startnummer #2. Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf
211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
Der TwinBusch Audi R8 mit der Startnummer #44 schafft es auf Platz 4 in der Startaufstellung zu VLN Lauf 8! Foto: SB-Medien, Stefan Baldauf

VLN Lauf 5 Saison 201502 habby media

Die VLN-Berichterstattung wird unterstützt von DUNLOP!

 

 

 

 

Titelbild: SB-Medien, Stefan Baldauf

Porsche Doppelsieg beim WEC Heimspiel

Porsche zeigt wo Sportwagen gebaut werden!
Zweimal Doppelsieg in der Eifel.

Eine kleine Sensation gab es an diesem Wochenende in der Eifel. Nein, gemeint ist nicht der Porsche Doppelerfolg. Nach dem Doppelsieg in Le Mans vor einigen Wochen gilt man sicherlich nicht mehr als Außenseiter und Neuankömmling in der WEC.
Man könnte auch Temperaturen von um 30 Grad in der Eifel als sensationell bezeichnen. Wir meinen aber die gewaltige Anzahl von über 62.000 Zuschauern, welche zum 4. Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC an den Nürburgring kamen.
Während viele Motorsportserien ums überleben kämpfen, ständig neue Regeln erfinden die die Zuschauer nicht verstehen und in Folge wegbleiben, gewinnt die WEC Series immer stärker an Popularität.

Foto WEC Porsche-6

„In der WEC bekommen Motorsport-Fans „real racing“ zu sehen!“

Keine Klappflügel, keine Zusatzgewichte, keine für den auf der Tribüne sitzenden und zahlenden Fan undurchsichtigen Taktikregeln. Der Fahrer mit dem schnellsten Gasfuß steht vorne, so wie Rennfahren in seiner Ursprungsform einmal war und tausende Menschen in den früheren Jahrzehnten an die europäischen Rennstrecken lockte.

So bekamen die Zuschauer auf den teils bis zum letzten Platz besetzten Tribünen eine Racing Show der Extraklasse gezeigt. Durch die verschiedenen Rennklassen kam es zu ständigen Überholmanövern. Die übermächtigen Sport-Prototypen der LMP1-Klasse mit teilweise bis zu 1000 PS, müssen auf der nur 5,137 Kilometer kurzen GP-Strecke des Nürburgrings die bulligen GT-Fahrzeuge mehrfach überrunden.

Auch in dieser GTE-Pro genannten Klasse zeigt Porsche, wo man in Deutschland Sportwagen baut. Die Zuffenhausener feierten mit dem 470 PS starken 911 RSR Platz 1 und Platz 2 in der Profiklasse. Auf den vom Team Manthey eingesetzten Rennboliden gewannen Richard Lietz (Österreich) und Michael Christensen (Dänemark) vor ihren französischen Teamkollegen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet. Für Porsche war es der erste Doppelsieg in der WEC seit November 2014, als zwei 911 RSR in Shanghai vorne lagen. Richard Lietz ist der neue Spitzenreiter im World Endurance Cup für GT-Fahrer.

Foto WEC Porsche-2

In der LMP1-Klasse hat Porsche mit seinem Doppelsieg die WM-Führung weiter ausgebaut. Der 919 Hybrid scheint nicht nur durch den emotionalen Comeback-Erfolg in Le Mans das Maß der Dinge zu sein. Wobei der Sieg in der Hitzeschlacht am Nürburgring hart erkämpft wurde. Der siegreiche Porsche mit der #17 ging vom zweiten Platz aus ins Rennen und hatte nach 31 Runden eine Minute Rückstand auf das Schwesterauto mit der Nummer #18. Das Fahrertrio Marc Lieb, Neel Jani und Dumas musste aber ab Runde 54 mit insgesamt drei Stop-and-Go-Strafen kämpfen, die alle Siegchancen zunichte machten. Grund war jedes Mal ein fehlerhaft arbeitender Sensor und daraus resultierend ein höherer Benzinverbrauch, als das Reglement erlaubt.
Ab Runde 167 lieferte sich Jani einen packenden Kampf mit den vor ihm liegenden Audi und Marc Lieb konnte in der Schlussphase in einem harten Fight den zweiten Platz erobern.

Die Siegfahrer Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) mussten auf der kurvenreichen Traditionsrennstrecke richtiges „Racing“ zeigen. Von Platz zwei gestartet, verlor man schon in der neunten Rennrunde in einer Neutralisationsphase gut 10 Sekunden. Kurz darauf wird der erste Boxenstopp vorgezogen, weil eine Beschädigung an der Front sich negativ auf die Aerodynamik auswirkte. Nun sitzt Webber hinterm Steuer, des mittlerweile auf Platz sechs zurückgefallenen 919 Hybrid mit der #17. Mit neuer Fronthaube und reichlich Erfahrung, setzt der ehemalige Formel 1 Fahrer zu einer grandiosen Aufholjagd an. Nach einigen weiteren Fahrerwechseln fährt Webber auch die Schlussphase ab Runde 175 im Porsche 919 Hybrid und geht als Erster über die Ziellinie.

Foto WEC Porsche-24

Porsche baut mit der Traumbilanz vom Sonntag seine Führung in der Herstellerwertung der Weltmeisterschaft auf 33 Punkte gegenüber Audi bzw. 95 Zähler gegenüber Toyota aus.

Stimmen nach dem Rennen:

Matthias Müller, Vorstandsvorsitzender Porsche AG: „Nach dem erfolgreichen Le-Mans-Wochenende sind wir hier mit großen Erwartungen angekommen. Die Zeit seit dem 14. Juni wurde gut genutzt, und wir haben hier heute mit zwei Doppelsiegen in der LMP1- und der GTE-Pro-Klasse gezeigt, wozu Porsche fähig ist. Dazu kann man den beiden Teams und allen Beteiligten nur gratulieren.“

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Beim ersten WEC-Auftritt in Deutschland einen Doppelsieg einzufahren, ist natürlich traumhaft. Die neue Aerodynamik funktioniert sehr gut. Deswegen und mit den Punkten von heute ist unser Ziel ein Stückchen näher gerückt, nämlich die Hersteller-WM zu gewinnen. Dafür möchte ich mich auch bei dem ganzen Team daheim in Weissach bedanken. Wir freuen uns auf die kommenden vier Sechsstundenrennen.“

Mark Webber (39, Australien): „Nach Le Mans der zweite Doppelsieg für unser Team ist einfach grandios. Es ist mein erster Porsche Triumph und für Brendon, Timo und mich natürlich ein ganz besonders großer Tag, aber es ist ein Teamerfolg. Die beiden fuhren überragend, wir hatten keine technischen Probleme und haben einen wichtigen Schritt für unsere Performance auf kürzeren Rennstrecken gemacht. Die Verkehrsdichte heute war teilweise wirklich brutal, aber wir haben es geschafft.“

Sechsstundenrennen Nürburgring (DE), Rennergebnis:
1. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche 919 Hybrid, 203 Runden
2. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche 919 Hybrid, – 1 Runden
3. Fässler/Lotterer/Tréluyer (CH/D/F), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runden
4. Di Grassi/Duval/Jarvis (BRA/F/GB), Audi R18 e-tron quattro, – 1 Runden
5. Davidson/Buemi/Nakajima (GB/CH/J), Toyota TS040 Hybrid, – 3 Runden
6. Wurz/Sarrazin/Conway (A/F/GB), Toyota TS040 Hybrid, – 4 Runden

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, Stand nach 4 von 8 Läufen, Fahrer:
1. Lotterer/Tréluyer/Fässler (D/F/CH), Audi, 95
2. Bernhard/Hartley/Webber (D/NZ/AUS), Porsche 78
3. Dumas/Jani/Lieb (F/CH/D), Porsche, 76
4. Tandy (GB), Porsche & Oreca, 66
5. Bamber/Hülkenberg (NZ/D), Porsche, 58
6. Di Grassi/Duval/Jarvis (BRA/F/GB), Audi, 52

Hersteller:
1. Porsche, 184
2. Audi, 151
3. Toyota, 89

 

© Fotos: Bernd Schweickard

VLN 2015: Sechs Rennen, fünf Sieger – ROWE RACING triumphiert

Das war ein fulminanter Start in die zweite Saisonhälfte. Fünf gewertete Rennen – fünf unterschiedliche Sieger: Die Saison 2015 der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring ist weiterhin von prickelnder Spannung geprägt. Klaus Graf und Christian Hohenadel wurden beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE RACING nach 4:03:09,479 Stunden in Führung liegend abgewinkt. Bei den vier vorangegangenen Rennen waren Audi R8 LMS, Porsche 911 GT3 R, BMW Z4 GT4 sowie Ford GT erfolgreich. Für den spektakulären Flügeltürer von Mercedes-Benz war es seit 2010 der elfte VLN-Sieg. Und während Hohenadel seinen vierten Triumph feierte, freute sich Graf über seine Premiere auf der obersten Stufe des VLN-Podiums. Den Doppelsieg der ‚Sternfahrer’ machte bei strahlendem Sonnenschein das Team Black Falcon perfekt. Hubert Haupt, Adam Christodoulou und Andreas Simonsen überquerten mit einem Rückstand von 1:11,682 Minuten als Zweite die Ziellinie. Platz drei eroberten Klaus Abbelen, Sabine Schmitz und Patrick Huisman im Porsche 911 GT3 R von Frikadelli-Racing. Der Sender Sport 1 zeigt am 29. August um 16:25 Uhr eine 30-minütige Zusammenfassung des sechsten VLN-Laufs.

211/ VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenzlandrennen. EUROPA, Deutschland, Rheinland Pfalz, Nuerburg, Nuerburgring, Nordschleife, 22.08.2015 00:00:00: Copyright by Stefan Baldauf / SB-Medien - [Jede Nutzung des Fotos ist honorarpflichtig gemaess derzeit gueltiger MFM Liste - Kontakt: SB-Medien, Bassenheim, T. (+49)171 5290990, info@sbmedien.com.
VLN Saison 2015, 38. RCM DMV Grenlandrennen.
„Ich freue mich riesig über meinen ersten VLN-Sieg“, sagte Graf nach dem Rennen. Der erfahrene Langstreckenpilot hatte bereits im morgendlichen Zeittraining für Aufsehen gesorgt: Er fuhr in 8:02,804 Minuten die schnellste Runde und sicherte ROWE RACING die Pole-Position. Mit dieser Zeit war er 93 Hundertstelsekunden schneller als Bernd Schneider, der beim vierten VLN-Lauf und dem ersten Einsatz des SLS-Nachfolgers Mercedes-AMG GT3 die bis dahin schnellste Runde des Jahres absolvierte. „Unser Sieg ist ein Riesenerfolg für das ROWE-Team, das in diesem Jahr – vor allem beim 24h-Rennen in Spa Francorchamps, als der Sieg in greifbarer Nähe war – sehr viel Pech hatte. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf das 6h-Rennen in zwei Wochen.“ Die Grundlage für den Erfolg war vor allem die Fahrerpaarung selbst, die mit konstant schnellen Rundenzeiten überzeugte.

Das Black-Falcon-Team führte das Rennen in der Anfangsphase zunächst an, verlor dann aber nach dem ersten Stopp wertvolle Zeit. „Wir haben durch einige Gelbphasen rund eine Minute eingebüßt“, sagte Ex-DTM-Pilot Haupt. „Diese Zeit konnten wir über die Distanz nicht mehr aufholen.“ Eine Schrecksekunde erlebte der Münchner in der letzten Runde: „Unmittelbar vor mir gab es einen Unfall, an dem ich glücklicherweise unbeschadet vorbeikam.“

Auch wenn sie ihren Podestrang nicht aus eigener Kraft erringen konnten – der bis kurz vor Schluss drittplatzierte Falken-Porsche erlitt in der letzten Runde einen Reifenschaden – war die Freude im Frikadelli-Team trotzdem groß. „Ich habe den 911er im Bereich Wippermann passiert“, sagte Schmitz. „Für die Falken-Truppe tut es mir natürlich leid, trotzdem freuen wir uns über unseren eigenen Erfolg. Mehr war heute einfach nicht drin, die Konkurrenz war einfach zu stark.“

Der Falken-Porsche, pilotiert von Martin Ragginger und Alexandre Imperatori, errang am Ende Platz vier vor dem schnellsten Manthey-Porsche mit den Fahrern Christoph Breuer, Richard Lietz und Michael Christensen. Den schnellsten BMW Z4 GT3 pilotierten Michela Cerruti, Felipe Fernández Laser und Jesse Krohn auf Rang sechs. Im bestplatzierten Audi R8 LMS ultra wechselten sich Dennis und Marc Busch mit Marc Basseng ab.

Viele Klassensiege beim 38. RCM DMV Grenzlandrennen waren hart umkämpft. So betrug der Vorsprung des Porsche Cayman S von Mathol Racing auf den zweitplatzierten 911er von aesthetic racing in der Klasse V6 gerade einmal 3,326 Sekunden. Ähnlich eng ging es in der Klasse V3 zu, in der der von Bonk-Motorsport eingesetzte Peugeot 306 S16 nur 5,035 Sekunden vor den Verfolgern ins Ziel kam. Und auch die beiden Altmeister Heinz-Otto und Jürgen Fritzsche konnten sich zusammen mit dem Finnen Hannu Luostarinen nicht auf ihrem Vorsprung ausruhen. Das Trio unter der Bewerbung TI-Tarvike Racing wurde 6,229 Sekunden vor dem Cup-Kollegen von Lubner-Motorsport abgewinkt. Heinz-Otto Fritzsche fuhr so zu seinem 80. Klassensieg. Damit hat er in der Bestenliste seit 1990 VLN-Urgestein Andreas Schall eingeholt. Und dessen Sohn Ralf, der die Statistik anführt, hat seinerseits nur noch zwei Klassensiege Vorsprung.

Dirk und Tim Groneck verteidigten mit ihrem fünften Sieg mit dem Renault Clio in der Klasse SP3 die Führung in der Meisterschaft. Rang zwei haben weiterhin Arne Hoffmeister und Fabian Wrabetz inne, die im TMG GT86 Cup erneut Platz eins feierten. Der Niederländer Stefan van Campenhoudt belegt nach fünf gewerteten Rennen den dritten Rang und führt in der VLN-Produktionswagen-Trophäe.

Mit dem Opel 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht am 5. September der Saisonhöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring auf dem Programm. Das Rennen des veranstaltenden MSC Ruhrblitz Bochum führt als einziges im Kalender der einzigartigen Nordschleifen-Rennserie über die Distanz von sechs Stunden und bietet Fahrern und Fans 50 Prozent mehr packenden Motorsport in der ‚Grünen Hölle’.

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Alle Fotos: SB-Medien, Stefan Baldauf / Robert Kah

VLN: Interview mit Daniela Schmid

Motorsport ist eine Männerdomäne, so sagt man es immer wieder. Und doch, es gibt Frauen, die sich mehr als erfolgreich im Motorsport behaupten. Auf der Nordschleife des Nürburgringes gehört auch Daniela Schmid zu diesen Frauen. Daniela ist 27 Jahre alt, kommt aus Österreich und hat auf der Nordschleife schon so manchen Mann hinter sich gelassen! Wir haben Daniela vor dem fünften VLN-Lauf interviewt.

Wenn die anderen wissen, da sitzt eine Frau am Steuer, dann strengen sich die Männer noch mehr an! 

Daniela erzählt uns im Interview von ihren 10 Jahren auf der Nordschleife und von ihren Erlebnissen mit den „Rennfahrer-Kollegen“ im Motorsport. Daniela Schmid im Interview.

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mab: Daniela, du fährst in diesem Jahr bevorzugt auf dem LMS-Engineering Audi TTRS2 mit der Startnummer 303, in der Gruppe SP3T. Ein rund 365 PS starker Sportwagen mit Frontantrieb. Du teilst dir das Fahrzeug mit Uli Andree und Stefan Wieninger, beides keine langsamen Rennfahrer. Wie ist das nun für dich als Frau? Musst du dich noch einmal mehr anstrengen, weil die „Kollegen“ ja nicht von einer „Frau gebügelt“ werden wollen?

DS: *lachend* Ja, klar, ich glaube schon, dass es die Kollegen noch einmal extra motiviert. Natürlich will jeder der „Schnellste“ auf dem Auto sein – aber ich glaube schon, wenn die „Teamkollegin“ eine Frau ist, dann strengen sich die Jungs schon noch einmal extra an!

mab: Sag mal Daniela, wie hat dich dein Weg eigentlich auf die Nordschleife geführt?

DS: Vor rund 10 Jahren bin ich die ersten Runden auf einem Alfa Romeo 147 Diesel gefahren. Zuvor hatte ich ein Perfektions-Training über 2 Tage von der „sportauto“ mitgemacht. Und danach bin ich eigentlich direkt in das Abenteuer Nordschleife gesprungen.

mab: Und wie ist das mit der „Ehrfurcht“ vor der Nordschleife? Hattest du damals, mit 17 Jahren, keine Angst vor dieser „grünen Hölle“?

DS: Mit dem Alfa, mit dem ich meine Rennkarriere gestartet habe, hatte ich gleich bei dem ersten Rennen ein Erlebnis, das ich vermutlich nicht so schnell vergesse. Damals, noch ohne ABS und ohne Traktionskontrolle, musste man genau schauen, was man macht. Ich kam also das Schwedenkreuz runter und sehe plötzlich, wie dort nach einem Unfall die Strecke fast vollständig zu war. Kaum Zeit zu reagieren, keine Assistenten, keine Helferlein im Auto und dann gab es da nur eine kleine Lücke – da bin ich durch. Und eigentlich dachte ich, das muss doch jetzt eine „rote Flagge“ (Rennabruch) geben, aber nix. Da war nix. Das war für die „grüne Hölle“ eine ganz normale Renn-Situation. Das hat auf jeden Fall meinen Respekt vor dieser Rennstrecke noch einmal gepusht! Du weißt hier eben nie, was hinter der nächsten Kurve auf dich wartet. Hellwach musst du sein!

mab: Es soll ja Rennfahrer hier oben geben, die behaupten, sie würden die Nordschleife auch nach 10 Jahren noch nicht kennen. Wie ist das bei dir? Hast du das Gefühl, die Nordschleife auswendig zu kennen? Könntest du jetzt mit verbundenen Augen die Strecke auf einem Stück Papier nachmalen?

DS: Ich glaube, nach rund 100 Runden kennt man die Strecke schon ganz gut – ich fahre jetzt die neunte Saison – das sind also mehr als 80 Rennen auf der Nordschleife. Ich denke, ich könnte die Strecke locker mit geschlossenen Augen nachmalen.

mab: Ihr habt mit dem LMS-Engineering Audi TTRS2 einen 365 PS starken Boliden, damit gehört ihr in eurer Klasse SP3T zu den ständigen Favoriten. Auch heute zum Qualifying des fünften VLN-Laufes seid ihr die schnellsten in eurer Klasse – gesamt steht ihr sogar auf einem beeindruckenden 22.Platz – davor viele deutlich kräftigere Fahrzeuge. Im Schnitt ist euer LMS-Audi TTS nur 10 km/h langsamer als die Top-Fahrzeuge aus der Klasse SP-X und SP9. Damit gehört ihr zu den „Schnellsten“ auf der Rennstrecke. Wie viel Stress ist das „Überrunden“ von langsameren Fahrzeugen, das ständige „im Verkehr“ stecken?

DS: Genau, es ist ständig 100 % Konzentration. Der Verkehr ist stark, VLN 5 hat knapp 150 Fahrzeuge am Start! Das erfordert maximale Aufmerksamkeit. Selbst wenn man die Strecke kennt, das Überholen und der Kampf mit den anderen Fahrzeugen ist die Herausforderung – auch auf der Nordschleife! Auf unserem Audi TTRS2 fahren wir Dunlop-Rennreifen und die sind eine echte Hilfe. Immer zuverlässig und dank der Unterstützung von Dunlop gehen wir mit Top-Material auf die Strecke. Außerdem passt der Reifen extrem gut zu unserem Frontantriebs-TTS.

mab: Was ist eigentlich nervenaufreibender? Das Rennen fahren an sich, oder, so wie du heute, das Warten, bis man in das Fahrzeug kann? Du fährst ja heute den „letzten Stint“ – musst also erst einmal deinen beiden Kollegen beim Rennen fahren zuschauen.

DS: Aufgeregt bin ich schon, aber wir haben zum einen ein sehr zuverlässiges Auto, da kann ich davon ausgehen, dass es keinen technischen Defekt gibt. Zudem sind meine Teamkollegen sehr erfahren und fahren mit Köpfchen. Also ich werde nicht „hypernervös“, aber natürlich beobachtet man das Rennen mit einer gewissen Anspannung. Aber ich nutze die Zeit, konzentriere mich, gehe die Strecke im Kopf durch, überlege, was bei diesem Rennen wichtig ist.

mab: Daniela, ich muss das jetzt fragen. Du fährst seit 10 Jahren Langstrecken-Pokal und Motorsport ist, wir wissen das alle, kein billiges Hobby. Wie schaffst du das, wer sind deine Partner?

DS: Das stimmt, ohne „treue Sponsoren“ würde das nicht gehen. Ich kann mich da zum einen auf unsere „Urlaubsregion“ verlassen. Der Audi TTRS2 trägt ja unter anderem den Schriftzug vom Pitztal! Wir haben da eine ganz bekannte Ski-Region (Hochzeiger), wo unter anderem die Ski-Nationalmannschaft regelmäßig trainiert. Und dann gehören noch Drexler und Becker Carbon zu meinen Partnern!

mab: Von der Pole-Position in eurer Klasse in den fünften VLN-Lauf der Saison – und du, Daniela, fährst den letzten Stint. Da kann es ja nur eine Zielsetzung für heute geben, oder?

DS: *lacht* Naja, wir sind ja schon ein wenig verwöhnt vom Erfolg – natürlich ist der Klassensieg auch mein Ziel!

mab: Danke Daniela, für dieses Interview!

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Pole-Position und Sieg!

Der LMS-Engineering Audi TTRS2 mit der Startnummer 303 ging von Startplatz 22 in das Rennen, am Ende konnten Daniela Schmid und ihre Kollegen einen weiteren Klassensieg einfahren und kamen auf einen überragenden Gesamtrang 12 in das Ziel!

Herzlichen Glückwunsch, Daniela! 

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Fotos: SB-Medien | Stefan Baldauf