Nissan lädt nach – der neue Leaf mit mehr Reichweite und halb autonom unterwegs

Nissan geht mit dem Leaf in die zweite Runde. Das aktuell weltweit meistverkaufte E-Auto bringt jetzt mehr Reichweite auf die Straße und soll sich dort halb autonom bewegen können. Zudem wurde die Karosserie windschlüpfiger geformt. Zwei neue Assistenten, das e-Pedal und der ProPilot, ebnen den Weg für noch mehr Effizienz und Bequemlichkeit beim elektrischen Fahren.

Mit der markanten Seitenlinie, die den unteren Teil der Karosserie deutlich betont, erinnert der neue Leaf wieder klar an das IDS Concept Car, das auf der Tokio Motor Show 2015 vorgestellt wurde. Die blau schimmernde 3D-Gitterstruktur im V-förmigen Markengrill ist als Erkennungszeichen für das Elektroauto konzipiert. Die tief liegende Motorhaube verschmilzt förmlich mit der Windschutzscheibe und fließt ins Dach. Schon optisch deutet sich hier über die Aero-Design-Räder ein erstklassiger Luftwiderstandbeiwert an. Die 0,28 sind top. Im Fahrgastraum fokussiert sich alles auf ein übersichtlich aufgebautes Informationsdisplay. Nissan verzichtet auf ablenkende Designelemente und betont Übersichtlichkeit und Funktionalität. Blaue Steppnähte, als Markenzeichen der Nissan- Elektrofahrzeuge, zieren Sitze, Türverkleidung, Armstützen und Lenkrad ebenso wie der blaue Schimmer den Startknopf und Schaltknauf.

Herzstück des elektrischen fünfsitzigen Kompakten ist die von 10 auf 40 kWh vergrößerte Lithium-Ionen-Batterie. Ihre Größe verändert sich nicht, wohl aber die Energiedichte, die um 67 Prozent erhöht wurde. Die Reichweite wurde von 250 Kilometer auf 378 Kilometer gesteigert, in der Spitze fährt der Leaf jetzt 144 km/h. Für das Laden an der Haushaltssteckdose lässt sich der Stromer 16 Stunden Zeit, an einer 22 kW-Ladestation zapft er acht Stunden lang. Fürs Schnellladen auf 80 Prozent veranschlagt Nissan nur 40 Minuten. Der Ladevorgang lässt sich über eine App überwachen und steuern. Per App wird auch der Innenraum vorklimatisiert. Wie schon der Vorgänger, kann auch der neue Leaf gespeicherte Energie wieder an das Stromnetz abgeben.
Der Elektromotor fällt mit 110 kW/150 PS deutlich kräftiger aus – das bisherige Triebwerk kam auf 80 kW/109 PS. Mit 320 Nm Drehmoment sind 26 Prozent mehr als bisher verfügbar. Das optimiert das Beschleunigungsverhalten. Im Idealfall kann und soll der Fahrer den Leaf mit ein und demselben Pedal starten, beschleunigen, abbremsen und stoppen. Dieses sogenannten One-Pedal-Driving bremst das Fahrzeug bereits beim Loslassen des rechten Pedals, ohne dass die Bremse getreten werden muss. Auch wenn bestimmte Verkehrssituationen immer das Bremspedal erfordern, kann der Fahrer in der Theorie mit dem e-Pedal mehr als 90 Prozent der Fahrtzeit unterwegs sein. Assistiert der ProPilot, hält der Leaf automatisch das vorgegebene Tempo, den Abstand zum Vorderfahrzeug oder die Spur. Wenn nötig, bremst er bis zum Stillstand ab. Außerdem kann der Leaf über den Pro Pilot Park auf Knopfdruck selbständig einparken.

Bestellbar ist der neue Nissan Leaf ab Oktober 2017 in der Basisausstattung „Visia“ für mindestens 31.950 Euro inklusive Batterie, im Januar 2018 sollen die ersten Exemplare an Kunden ausgeliefert werden.

Weltpremiere: NISSAN LEAF – Der Streber legt nach

Er ist ein Streber und ein erfolgreicher dazu. Mit fast 300.000 verkauften Einheiten seit 2010 hat die erste Generation des Nissan Leaf der Welt gezeigt: Elektromobilität funktioniert. Am 6. September 2017 hat Nissan in Tokyo die zweite Generation des kompakten Stromers der Weltöffentlichkeit präsentiert – und er ist so gut geworden, dass Nissan-Präsident Saikawa bei der Weltpremiere doch gleich einmal von einer möglichen Verdoppelung der Stückzahlen sprach. Was eigentlich ungewöhnlich ist, denn über geplante, oder gewünschte Produktionsziele reden Hersteller nur ungern. Doch nicht nur Saikawa-San ist sich sicher, die Zeit ist endlich reif. Und mit dem neuen Leaf hat NISSAN vieles richtig und besser gemacht.

Der Streber aus Japan

Weltpremiere: Nissan Leaf – „Second Generation“

facts first

Der neue Leaf wird ab Oktober bei den deutschen Nissan-Händlern zu bestellen sein. Die Auslieferung beginnt jedoch erst gegen Ende des Januars 2018. Die Batterie hat Nissan auf 40 kWh vergrößert – damit wird der Leaf im NEFZ-Zyklus knapp 380 Kilometer weit kommen. Gegenüber dem Ur-Modell, damals 2010, entspricht dies bereits mehr als einer Verdoppelung der Reichweite. Und es ist erst der Anfang. Der Kaufpreis des Nissan Leaf wird bei 31.950 € liegen – vor Abzug der E-Auto-Förderung in Deutschland.

Nissan steckt die anderen in die Tasche

Der neue Leaf kommt zu einem denkbar günstigen Zeitpunkt. Dank einer übertrieben hysterisch geführten Diesel-Debatte dürfte die Zeit für den Wandel nun endlich gekommen sein. Und mit seinen Kern-Fakten bietet der Nissan Leaf derzeit deutlich mehr als alle anderen Mitbewerber. Mit seiner Akku-Kapazität von 40 kWh steckt er den E-Golf in die Tasche, den Hyundai ioniq, den Kia Soul EV und auch den BMW i3. Der Opel Ampera-E bietet mit seinen 60 kWh mehr, ist aber derzeit schlicht nicht lieferbar. Und genau diesen Fehler werden die Japaner nicht begehen. Der Leaf hat seine Reichweite verdoppelt, aber den Basispreis beibehalten – damit gibt NISSAN die Entwicklungsvorsprünge bei Batterie-Technik und Kosten direkt an den Käufer weiter. Damit gibt es dann nun endlich auch eine bezahlbare Antwort auf die Frage nach Alltags tauglicher Reichweite, abseits der „verflixt-teuer Liga“ von TESLA.

150 PS für den lautlosen Ampelsprint

Am technischen Layout des Leaf hat NISSAN nicht viel geändert. Er bleibt ein Kompakter, der konsequent als E-Auto entwickelt und konzipiert wurde. Selbst der Radstand hat sich nicht verändert. Nur sein Gesichtsausdruck ist nun ernster. Er wirkt nicht mehr verspielt. Fast schon sportlich mag man ihn im Design bezeichnen. Dass er diesen Eindruck auch einhält, dafür trägt der nun auf 150 PS erstarkte E-Motor Sorge. Die Kupferspulen wickeln auf Pedaldruck quasi aus dem Stand 350 Nm Drehmoment ab und dürften so für ein sorgenfreies Fahrgefühl sorgen. Den Sprint von Null auf 100 km/h gibt Nissan mit 7.9 Sekunden an. Womit man in Tokyo binnen zwei mal Augenzwinkern die Höchstgeschwindigkeit der Stadtautobahnen erreicht.

Gameplay-Bedienung auf 3-2-1: Das e-Pedal

Auf einen weiteren Kundenwunsch reagiert NISSAN mit einer Taste, die sich „e-Pedal“ nennt. Aktiviert man diese, soll sich der Leaf im Prinzip alleine über das Gaspedal fahren lassen. Beim Loslassen des Pedals rekuperiert der Leaf dann stärker und lässt sich so auch bis zum Stillstand verzögern. Zudem hält sich der Leaf an Steigungen selbsttätig, ähnlich wie mit einer Berganfahr-Hilfe. Das Bremspedal wird so nur noch zur „Not-Lösung“.

ProPilot und es fährt sich easy

Bevor man sich dem Temporausch hingibt, sollte man eine weitere Neuheit des NISSAN LEAF 2018 nutzen: Den ProPILOT. Ein Assistenzsystem, mit dem NISSAN die ersten Schritte in Richtung „autonomes Fahren“ gehen möchte. Das ProPILOT-System besteht aus einer Stereo-Kamera und Ultraschallsensoren, die den Verkehr vor dem Fahrzeug scannen und so zusammen eine enorme Unterstützung im nervigen Alltags-Stau bieten können. ProPILOT ist eine Kombination aus einem adaptiv arbeitenden Tempomaten und einem Spurhalte-Assistenten. Gemeinsam ermöglichen sie ein entspannteres Fahren bis Tempo 160, primär aber vor allem Unterstützung für den Stop&Go Verkehr. Derartig ausgerüstet, wird der neue LEAF im Stau dem Vordermann folgen, die Spur halten und die Geschwindigkeit kontrollieren. Eine erste Testfahrt in Japan konnte die Funktionen des ProPILOT verdeutlichen (mehr hierzu im kommenden VIDEO auf AUTOHUB).

Der Nissan Leaf wird die Funktion des ProPILOT um ProPILOT Park erweitern und damit auch selbsttätig einparken können. Hierbei kann er sowohl in Längs- als auch in Querrichtung in ausgewählte Lücken manövrieren. Dabei muss der Fahrer nichts weiter tun, als die Lücke zu wählen, ProPILOT Park zu aktivieren und den Knopf gedrückt halten – beschleunigen, lenken und bremsen übernimmt der Leaf dann selbst.

60 kWh for the win

Es gibt keine Bestätigung, es gibt keinen genauen Zeitpunkt – aber, wir lehnen uns mal 500km weit aus dem Fenster und behaupten, es wird schon bald eine „e+“ Variante des neuen Leaf geben, die dann 60 kWh Energie bunkert und damit die 500 Kilometer-Markierung knackt. Okay – Ende 2018 wird es soweit sein – legen wir noch auf die Spekulationen oben drauf! Und was der kosten soll? Wir würden um ein teures Stück Kobe-Fleisch und eine Tasse Sake wetten, dieser Leaf wird keine 40.000 € mehr kosten und damit ist dann endgültig klar: Die Verdopplung der Stückzahlen des Leaf, sind keine unwirklichen Träume von Saikawa-San, sondern nur der Anfang einer Revolution.

 

 

Galerie: Nissan Leaf 2018

 

#stayHabby

#nissan

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Schwitzen für einen Kaffee

Es gab da mal jemanden, der konnte aus Wasser Wein machen. Ich bin mir sicher, es wäre heute ein wirklich gutes Geschäftsmodell. Bei Nissan hat man sich etwas anderes einfallen lassen – kein Wein, aber Kaffee! Und alles, was man dafür tun muss, ist ein wenig schwitzen! 

Electric Café eröffnet in Essen

Einen sehr ganzheitlichen Denkanstoß will Nissan seinen Besuchern im heute eröffneten (24. August 2017) Electric Café in Essen liefern. Es geht nicht einfach nur darum, einen kostenfreien Kaffee abzustauben, nein, es geht um die Verflechtung von Nachhaltigkeit, Elektromobilität, Genuss und einem guten Gespräch. Beinah philosophisch diese Idee, mit der sich Nissan mal wieder als E-Mobilität Vordenker präsentiert.

Schwitzend zum Kaffee

Es sind 3 km, die man als Besucher abstrampeln soll, bevor der kostenfreie Kaffee geliefert wird. Drei Kilometer klingen wenig, aber hat man erst einmal Platz genommen am Holztisch mit den drei Radelmöglichkeiten, fängt man alsbald zu schwitzen an. Einfach mal hinsetzen und radeln, nicht für jeden eine Sache, die easy abläuft. Während Simone Raskob, die Umweltdezernentin der Stadt Essen, tapfer am Radeln ist und eher entspannt Interviews gibt, hat sich der Autor dieser Zeilen, Habby, an den Rand des Herzkaspers geradelt. Schweiß strömt die Stirn hinab, aber aufgeben gilt nicht.

Wenigstens 5 Minuten wollte Habby durchhalten. Am Ende hat er sich 1.4 Wattstunden erkämpft – einen Kaffee gab es dennoch, auch wenn das vermutlich noch keine 3 Kilometer waren. Die bei Nissan, sie haben nicht nur ein Herz für E-Autos, sondern auch für Blogger mit maroder Fitness.

Während man sich erholt, stellt man sich natürlich die Frage: „Wie lange müsste ich eigentlich radeln, um einen Nissan Leaf aufzuladen?“ – Wäre das nicht die Lösung aller Probleme 😉 Wir wären wieder fit und der Strom völlig kostenfrei? Der Taschenrechner bringt ein wenig Ernüchterung. 16.8 W/h ergeben eine Stunde „Habby-radelt“ – das wären 0,0168 kWh oder anders, 1.785,7 Stunden, bis Habby den aktuellen 30 kWh Leaf wieder aufgeladen hätte. Dann immerhin per eigener Radelpower und fit wäre er danach vermutlich auch.

Da in das Nissan Electric Café nicht einmal einer der bereits über 280.000 verkauften Leaf passt, wird die erstrampelte Power in so genannte xStorage-Speichermodulen gespeichert. Und auch an dieser Stelle zeigt Nissan die Idee der Nachhaltigkeit. Denn diese Module wurden zusammen mit der Firma Eaton aus recycelten E-Auto Batterien gefertigt. Man gibt damit eine sinnvolle Antwort für die Frage nach dem Nutzen nach einem Auto-Leben. Solche Module können als Stromspeicher für das Eigenheim dienen und schließen damit das Rad des elektrifizierten Alltags.

NISSAN Leaf 

Am 6. September wird Nissan die Weltpremiere der zweiten Leaf-Generation feiern – allerdings sollte man – bis es soweit ist – noch einmal das Electrifiy Café von Nissan in der Rathaus Galerie in Essen besuchen, denn die spannende Idee des „Pop Up Cafés“ lässt sich dort nur noch bis zum 2.9. live erleben. Danach steigt dann die Vorfreude auf das neue Modell. mein-auto-blog Gründer Habby wird sich diese Live-Premiere nicht entgehen lassen und ihr lest auf jeden Fall auf mein-auto-blog etwas zur neuen Leaf-Generation und auf dem neuen YT-Kanal AUTOHUB wird es ein VIDEO geben.

Damit es neben der Radeltour rund um die Kaffeemaschine nicht zu langweilig wird, dafür unternimmt NISSAN auch etwas und hat für jeden Tag der Woche ein Programm an Vorträgen eingeplant.

Disclaimer: Natürlich war der servierte Kaffee auch ein Fair Trade Kaffee 😉 

News: Nissan setzt den Bundestag unter Strom

Grüne Welle im Bundestag: Drei Tage lang können sich Mitglieder des Bundestages über alltagstaugliche Konzepte zur E-Mobilität informieren. Organisiert wird das Event vom Parlamentskreis für E-Mobilität mit rund 80 Mitgliedern, der sich besonders für dieses Thema interessiert und einsetzt. Sie informieren sich über alltagstaugliche Konzepte zur Elektromobilität und können den Nissan Leaf oder Nissan e-NV 200 erproben.

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News: Nissan steigert Absatzzahlen in Europa

Nissan kann deutschlandweit mehr als 5.200 Neuzulassungen im Januar verbuchen. Punkt. Aber in welchem Verhältnis steht diese Zahl? Ist das viel? Wenig? Es geht so? Nun, im Januar ist Nissan damit wieder die klare Nummer eins unter den japanischen Automobilmarken in Deutschland. Dennoch sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,1 Prozent. Doch das liegt vor allem daran, dass dieser ein sehr starker Monat war. Welche Modelle bilden das Fundament des Japaner und wie ist der Trend bei ihnen zu verbuchen?

Zum Anfang des Jahres 2016 gönnt sich Nissan zunächst noch eine kleine Verschnaufpause, wenn man das so sehen möchte. Der zum Vergleich herangezogene Januar des Jahres 2015 war ein ungewöhnlich starker Monat, sodass mit rückläufigen Zahlen im diesjährigen Januar zu rechnen war. Aber mit einer erneute Steigerung des Marktanteils ist im weiteren Jahresverlauf eindeutig zu rechnen, schließlich beginnen die Japaner gerade den Start einiger neuer Modelle, wie etwa dem Nissan Navara.

Das zeigt sich allein schon am durchschnittlichen Marktanteil. Im vergangenen Jahr lag er bei 2,1 Prozent und schafft es im Januar sich um 0,3 auf insgesamt 2,4 Prozent zu steigern. Hier ist aber der erwartete Aufschwung durch neue Modelle noch nicht mit inbegriffen. Doch Nissan verlangt keine Wunder, sondern will seinen Markenanteil in Deutschland sukzessive ausbauen. Das kann mit dem Anteil leichter Nutzfahrzeuge gezeigt werden: Im Vergleich zum Januar 2015 wurde der Markt anteil um 0,5 auf 2,5 Prozent gesteigert. Verkauft wurden also insgesamt 431 Nissan Nutzfahrzeuge. Einen Löwenanteil von fast einem Drittel macht aber der Crossover Nissan Qashqai aus. 1.800 Exemplare setzten die Japaner im diesjährigen Januar ab. Weitere Säulen sind der Nissan Micra mit 950 Neuzulassungen, sowie der Nissan Juke mit 850 neu angemeldeten Exemplaren.

Einen kleinen Aufschwung lässt auch die Prämie für Elektrofahrzeuge erwarten. Schließlich spielt Nissan eine Vorreiterrolle bei emissionsfreien Autos. So zählt der Nissan Leaf zu den meistverkauftes E-Auto der Welt. Zudem befindet sich noch der vollelektrische Transporter e-NV200 im Portfolio und könnte, zusammen mit dem elektrischen Kompaktmodell, eine kleine Absatzsteigerung durch die Prämie verbuchen.

Nissan Pulsar „Sport Edition“

Ein wenig Sport hat schon immer gut getan. Dachte sich auch Nissan und verpasste dem Nissan Pulsar nun einen schicken Sportler-Dress. In den Ausstattungslinien N-Tec und Tekna lässt sich der mit allen Motorvarianten kombinieren.

Neben einer Carbon-Optik für das Dach sowie für die Außenspiegel und der schwarz eingefassten Nissan-Spange im Kühlergrill kommen 20 mm Spurverbreiterungen hinzu, ein Sportauspuff von Remus und LED-Tagfahrlichter im unteren Lufteinlass in der Stoßstange. Der Heckspoiler bekommt einen kleinen Aufsatz und wirkt nun dominanter.

Wer sich für das Komplett-Paket entscheidet, spart gegenüber dem Einzelkauf 1.400 €. Der Aufpreis für das ganze Paket beträgt 2.350 €

nissan pulsar sport edition 002

 

Rückblende: Nissan live von der IAA 2015

Auf der IAA 2015 habe ich mich mit Daniel von saving-volt.de auf dem Nissan-Stand getroffen, um zusammen mit dem Moderator Sebastian Höffner live auf periscope über das Thema E-Mobilität im Gesamten und den neuen Leaf im Speziellen zu sprechen. Natürlich kam auch die aktuelle Studie von Nissan, der Gripz, nicht zu kurz.

Lustigerweise waren der Moderator und ich damals auf dem gleichen Event, ohne dass uns das bewusst war und konnten damals schon den sportlichsten Leaf aller Zeiten testen. Was sonst noch so unsere Themen waren, seht ihr im verlinkten Youtube-Video. 

Am Heck zieht sich die hintere Scheibe bis an den aufrecht stehenden, schildartigen Kofferraumdeckel, der gleichzeitig als Spoiler dient. Links und rechts flankieren ihn geschwungenen Leuchten, die entfernt an den BMW i8 erinnern.
Am Heck zieht sich die hintere Scheibe bis an den aufrecht stehenden, schildartigen Kofferraumdeckel, der gleichzeitig als Spoiler dient. Links und rechts flankieren ihn geschwungenen Leuchten, die entfernt an den BMW i8 erinnern.
Könnte so der nächste Juke aussehen?
Könnte so der nächste Juke aussehen?
Nissan wagt mit der extrovertierten Studie Gripz auf der IAA einen ersten Ausblick auf die Zukunft des B-Segments.
Nissan wagt mit der extrovertierten Studie Gripz auf der IAA einen ersten Ausblick auf die Zukunft des B-Segments.
Innen setzen die Japaner auf mattroten Kunststoff, der hier und da mit hellen Pölsterchen aufgehübscht wird – so auf dem Armaturenbrett, auf der Mittelarmlehne oder an den Seiten der Mittelkonsole.
Innen setzen die Japaner auf mattroten Kunststoff, der hier und da mit hellen Pölsterchen aufgehübscht wird – so auf dem Armaturenbrett, auf der Mittelarmlehne oder an den Seiten der Mittelkonsole.
In der ersten Reihe sowie im Fond gibt es mit glattem Leder bezogene Schalensitze, die entfernt an einen Fahrradsattel erinnern.
In der ersten Reihe sowie im Fond gibt es mit glattem Leder bezogene Schalensitze, die entfernt an einen Fahrradsattel erinnern.

 

 

Nissan: Milliarden-Meilenstein für den Leaf

Die Besitzer des Nissan Leaf haben weltweit bis heute eine Milliarde Kilometer rein elektrisch zurückgelegt und dabei mehr als 180 Millionen Kilogramm CO2 eingespart. In Wirklichkeit sind es sogar noch mehr Kilometer und eingesparte CO2-Emissionen. Denn berücksichtigt wurden für die Rechnung nur jene Elektrofahrzeuge, die über das Nissan CarWings Telematiksystem registriert sind und deren Laufleistung damit von Nissan erfasst werden kann. Dies gilt für rund 54 Prozent der weltweit verkauften Nissan Leaf.

Die erste Milliarde gefahrene Kilometer ist ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte des Nissan Leaf. Bei seiner Einführung im Jahr 2010 war der Leaf eines der weltweit ersten in Großserie produzierten Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb. Heute ist er das meistverkaufte Elektroauto aller Zeiten, mit weltweit mehr als 147.000 abgesetzten Einheiten, davon rund 31.000 in Europa.

Dank des innovativen CarWings Telemetriesystems kann Nissan seit der Markteinführung die gesamte Laufleistung jedes einzelnen Leaf erfassen, der bei CarWings registriert ist. Mit Hilfe eines Online-Zählers unterhttp://www.nissan.co.uk/GB/en/experience-nissan/future-today/nissan-electric.htmlkonnten Internet-Nutzer die Jagd nach der ersten Milliarde mitverfolgen und mit interessanten Videos über den Leaf und seine Besitzer feiern.

„Wir wollten die erste Milliarde eigentlich im Januar 2015 erreichen und jetzt freuen wir uns natürlich ganz besonders, dass wir diesen Meilenstein sogar noch früher als erwartet erreicht haben“, sagte Paul Willcox, Chairman Nissan Europe. „Wir danken jedem einzelnen Leaf- Besitzer dafür, dass er dazu beigetragen hat, diese einzigartige Premiere möglich zu machen.“

„Der Nissan Leaf war das erste familientaugliche Großserienfahrzeug mit Elektroantrieb  und die Kundenzufriedenheitswerte sind beim Leaf höher als bei jedem anderen Nissan Modell“, so Willcox weiter. „Dieser neue Reichweitenrekord zeigt, dass viele unserer Kunden vom Genuss des leisen und emissionsfreien Fahrens offenbar gar nicht genug bekommen können.“

Eine Milliarde gefahrene Kilometer: Diese Zahl spiegelt den Erfolg des Nissan Leaf wieder und unterstreicht eindrucksvoll die Führungsrolle von Nissan auf dem Gebiet der Elektromobilität. Diese Führungsposition hat Nissan jüngst mit der Einführung des e-NV200 ausgebaut: Beim zweiten Elektroauto der Marke handelt es sich um einen kompakten und emissionsfreien Stadtlieferwagen.

Nissan zeigt automobiles Allerlei auf der AMI 2014

Mit dem neuen X-Trail, der die erfolgreiche Crossover-Palette um den Qashqai und Juke komplettiert, zeigt Nissan, was sie noch alles in petto haben. Bislang war der X-Trail als robuster Geländetourer bekannt. Doch nun will Nissan seine Neuauflage durch moderneres Design, effizienten Antrieb, verbesserten Komfort und innovativen Technologien zum erfolgreichsten SUV des japanischen Herstellers machen. Flankiert wird der neue X-Trail von der jüngsten Evolutionsstufe des Juke und – als Deutschlandpremiere – vom neuen e-NV200, dem zweiten Elektrofahrzeug von Nissan.

Nissan X-Trail erste ausfahrt

Der X-Trail 2014

Dynamischer und eleganter soll er sein, sowie ein neues Niveau an Komfort und Premium-Ausstattung bieten. Der neue Nissan X-Trail wird dank seines um 76 Millimeter gewachsenen Radstandes zur wahren Komfort-Kutsche. In der Länge verschiebbare Sitze und ein doppelter Ladeboden im Kofferraum sichern ein Maximum an Möglichkeiten.

Der fortschrittlicher 1.6. dCi Turbodieselmotor mit 96 PS und bis zu 90 Kilogramm weniger auf der Waage (im Gesamtgewicht), machen aus dem Nissan X-Trail einen höchst effizienten SUV. Mit weiteren zahlreichen Extras wie dem Nissan Safety Shield bietet er nicht nur ein umfassendes Sicherheitspaket, sondern auch jede Menge Spaß. Dabei behilflich und unterhaltsam: das neueste Infotainement-System, mit Google-Suche und der Möglichkeit zur Nutzung von allerlei Apps.

 

nissan juke facelift

Der Juke 2014

Auch der Juke wird auf der AMI nicht zu kurz kommen. Noch sportlicher kommt der erfolgreiche Kompakt-Crossover daher und zeigt sich in neuen Farben inklusive umfangreichem Personalisierungsprogram. Die Motorenpalette erweitert sich um einen 1.2 DIG-T Direkteinspritzer mit Turboaufladung und juvenil wirkenden 115 PS unter der Haube.

Nissan e-NV 200

e-NV 200

Nach dem erfolgreich laufenden Leaf, der vor allem für Privatkunden interessant ist, wird Nissan beim neuesten Elektroauto die Gewerbekunden ansprechen. Das zweite rein elektrisch betriebene und emissionsfreie Fahrzeug, der e-NV200, wird in Barcelona produziert und kommt ab Juli auf den deutschen Markt. Dabei handelt es sich um die Elektroversion des Kleintransporters NV200. Mit einer Reichweite von ca. 170 Kilometern pro Batterieladung will er sich besonders bei Gewerbetreibenden einschmeicheln und bietet sogar für Familien dank seiner fünf Sitze in der Pkw-Variante eine attraktive Alternative.

 

Wie die Besucher der Auto Mobil International 2014 die neuesten Nissan Modelle finden werden, bleibt abzuwarten.

400 Leafs für AVIS Dänemark

Mit dem Kauf von 400 fabrikneuen Nissan Leaf hat die dänische Dependance des Mietwagenunternehmens Avis einen neuen Weltrekord im Kauf von Elektroautos aufgestellt. Dank der Förderung durch die dänische Energieagentur werden Kunden künftig den rein elektrisch angetriebenen Leaf zum attraktiven All-inklusive-Preis von 468 Euro im Monat leasen können. Die Kooperation gilt als wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer stärkeren Verbreitung von Elektrofahrzeugen in Deutschlands nördlichem Nachbarstaat.

Nissan Leaf – Der E-Auto Bestseller in Europa

Elektroautos kommen weit weniger schnell voran, als man das vor ein paar Jahren gehofft hat. Noch immer tun sich die Autokäufer schwer damit, ein E-Auto zu kaufen. Vor allem wenn man die Vorteile nicht so richtig greifen kann. Oder verstehen. In anderen Ländern Europas werden Elektroautos deswegen gefördert. Von dieser Förderung sind wir in Deutschland jedoch weit entfernt. Wobei auch nicht alle Automobil-Hersteller direkt darauf abspielen, den Kauf von E-Autos durch einmalige finanzielle Anreize zu fördern. Frau Dr. Annette Winkler erklärte mir im Interview zum Beispiel:

Es könnten beispielsweise auch reservierte, kostenlose Parkplätze angeboten werden. Aber es müssen Vorteile sein, die das elektrische Fahren für jeden sichtbar noch attraktiver machen und den Fahrern helfen, bequemer und zeitsparender unterwegs zu sein.

Fr. Dr. Annette Winkler im Interview

Neben den finanziellen Möglichkeiten, den Kauf von Elektroautos direkt oder indirekt zu fördern – gibt es also durchaus auch andere Ideen, wie man den Absatz von „lokal emissionsfreien“ Autos stärken könnte.

Doch ganz egal wie viele Elektroautos verkauft werden, es gibt immer einen Marktführer.

Nissan Leaf – Europas erfolgreichstes Elektroauto 2013

11.120 Nissan Leaf wurden 2013 in Europa verkauft. Das entspricht einem Plus von 204 % gegenüber dem Vorjahr. Vor allem in Norwegen, Finnland, Belgien und auch in England wurde der Leaf ordentlich verkauft. Die Europa-Version des Nissan Leaf wird im übrigen auch in England gebaut.

Der Nissan Leaf wurde im Dezember 2010 der Weltöffentlichkeit vorgestellt, seit dem wurden weltweit über 100.000 Leaf verkauft. Eine stolze Summe.

Nur bei uns in Deutschland tun sich E-Autos noch ein wenig schwer.  So wurde der Leaf 2013 855 mal in Deutschland zugelassen.

 

Nissan Leaf im ersten Fahrbericht

Jan von auto-geil.de ist den Nissan Leaf gefahren. Nur ein paar Meter und eigentlich ist es auch der Leaf den Alex Kahl für 100 Tage fahren darf, aber wie es die Art von Jan ist, hat er natürlich gleich einen 1a Blogbeitrag und ein Foto online gestellt.

Wer sich für Elektroautos im allgemeinen, oder den Nissan Leaf im besonderen interessiert, für den ist dieser Fahrbericht ein „must read“, soviel steht fest.

Jan hat das fahren im Elektro-Nissan als „akustisches schweben“ bezeichnet, ich glaube er hat damit Recht. Ich kenne zwar den Leaf noch nicht persönlich, aber meine Erfahrungen mit dem Mitsubishi i-MiEV sind noch nicht allzu alt. Und dort hat auch mir vor allem diese „Lautlosigkeit“ besonders imponiert.

Im übrigen werde ich in ein paar Wochen die E-Auto-Rallye rund um den Bodensee herum in einem i-MiEV mitfahren, wer also dran bleiben will am Thema Elektromobilität, der sollte auch an dieser Seite dran bleiben 😉

Elektromobil - Nissan Leaf

*Schneuz* – Nissan Leaf

Es gibt so Tage da fühlt man sich echt mistig. *schnieefff* Die Nase läuft, der Schädel brummt, der Hals kratzt und man fühlt sich, als hätte man gestern den New York Marathon  hinter sich gebracht. Dabei bin ich mir sicher – ich bin den New York Marathon nicht mitgelaufen.

Eigentlich wollte ich heute den neuen Nissan Leaf fahren, aber nein – stattdessen liege ich mit einer art „Erkältung“ im Bett. Blöder Mist.

Nissan Leaf? Sagt Euch nix? Na, dann mal schnell rüber in die Autofahrer-Zeitung, dort habe ich 2 Sätze zum Leaf geschrieben … –>

Elektromobil - Nissan Leaf

 

Ich hoffe es gibt trotzdem bald noch einmal die Möglichkeit den Stromer zu fahren …

Nissan-Leaf

Nissan Leaf – Die Golfklasse unter Strom

Elektromobile sind mit Sicherheit ein Teil der Automobilen Zukunft.  Bislang gab es Elektrofahrzeuge entweder nur als Studien, oder eher im Kleinwagenformat. Nissan will das jetzt ändern:

Nissan Leaf – Die Golfklasse unter Strom

Im April 2012 beginnt Nissan mit der Auslieferung des ersten reinen Elektrofahrzeuges in der beliebten Golf-Klasse. Mit dem Leaf betritt eine neue Fahrzeuggattung die deutschen Verkaufsräume der Nissan-Händler.  In den USA wurde der Leaf bereits im letzten Jahr eingeführt und über 10.000 mal verkauft.

Einen ähnlichen Erfolg wird man in Deutschland für den Start in das erste Jahr vermutlich nicht erwarten und doch ist der Leaf geeignet für ein paar besonders positive Überraschungen zu sorgen. So ist der Mobilitätspartner von Nissan der Strom-Gigant RWE* und zusammen mit dem Kauf des 36.990,–€ teuren Leaf kann man sich gleich noch einen besonderen Strom-Tarif sichern. Dann ist der Eigenverbrauch komplett CO2-frei und damit dann auch die Mobilität mit dem Leaf ohne den Ausstoß von CO2 möglich.

Zero-Emission ist das Stichwort. Denn ohne Abgase kann man mit gutem Gewissen auf die Reisen gehen. Wobei die aktuelle Reichweite von bis zu 175km noch eine sehr sorgfältige Planung der Reiseroute voraussetzt. Noch sind entsprechende Schnell-Ladestationen nicht flächendeckend verfügbar.  In Verbindung mit speziellen Schnelllade-Stationen ist es möglich 80% der Batterieladung binnen 30 Minuten wieder aufzuladen.  Es gibt Europäische Ländern in denen bereits erfolgreich Konzepte für eine Flächendeckende Versorgung mit Schnelllade-Stationen umgesetzt werden.

Üblicherweise fahren in Deutschland jedoch mehr als 60% aller Autofahrer am Tag nicht mehr als 50km zurück. In dieser typischen Nutzung kann man mit einem Elektrofahrzeug wie dem Leaf auf eine absolut Emissionsfreie Fortbewegung umsteigen und sich vollständig unabhängig von der Ölindustrie machen. So spricht der Leaf derzeit vor allem Pendler und Menschen an, die einen modernen und kompakten Familienwagen suchen, der besonders umweltfreundlich die täglichen Kurzstrecken zurück legt.

Der 4,45m lange Nissan Leaf bietet mit einem Radstand von 2,70m einen großzügigen Innenraum und kann so auch 5 Erwachsene komfortabel von A nach B befördern. Im Kofferraum sind 330 Liter nutzbare Ladefläche zur Verfügung, bei umgeklappten Rücksitzen vergrößert sich dieser Bereich auf 680 Liter.

 

Einen aussagekräftigen Fahrbericht zum neuen Stromer in der Golfklasse werden wir Ihnen in Kürze nachreichen.

[good-old-gallery id=“1685″]

 

(*)

RWE als Elektromobilitätspartner
Als Elektromobilitäts-Partner auf dem deutschen Markt hat Nissan RWE gewonnen. Der Energieversorger liefert nicht nur CO2-freien Strom aus erneuerbaren Energien, sondern forciert auch den zügigen Ausbau der öffentlichen, halböffentlichen und privaten Ladeinfrastruktur. Die RWE-Tochter RWE Effizienz bietet den Besitzern eines Nissan LEAF ein optionales Rundum-Sorglos-Paket an: Es besteht aus der Prüfung der Hausinstallationen, der Montage eines speziellen Ladegeräts und einem Ökostrom-Liefervertrag. Während für Privatkunden vor allem die Easy Box für die Garagen- oder Hauswand infrage kommt, stehen für gewerbliche Nutzer auch freistehende Säulen mit zwei Ladepunkten zur Verfügung. Für einen Preis von 859 Euro brutto für die Easy Box zuzüglich der Installation vom Fachhandwerker ermöglicht RWE Effizienz LEAF-Besitzern das „Zuhause-Laden“ mit deutlich mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit als über den normalerweise vorhandenen Stromanschluss.

Nissan Leaf: Deutschland-Start für Nissans E-Auto

Deutschland muss sich sputen. Schließlich will die Bundesregierung im Jahr 2020 eine Millionen Autos mit Elektroantrieb auf deutschen Straßen sehen. Mehr noch: Die Bundesrepublik möchte Leitmarkt für die Elektromobilität sein; es zumindest werden. So manches stimmt nachdenklich. Auch das: Während Nissans Elektroauto, der LEAF, bereits in mehr als zehn europäischen Ländern über 22.000 Mal verkauft wurde, kommt es erst jetzt, im April, zum Marktstart in Deutschland. Zunächst geben deutschlandweit auch nur 18 Nissan-Partner Startunterstützung.

An einer Schnellladestation wird die Ladeleistung in 30 Minuten auf 80 Prozent gebracht. Foto: Nissan/Auto-Reporter.NET
An einer Schnellladestation wird die Ladeleistung in 30 Minuten auf 80 Prozent gebracht. Foto: Nissan/Auto-Reporter.NET

Derzeit haben bei der „NISSAN LEAF TOUR 2012“ die Medien in mehreren Städten Gelegenheit, Fahreindrücke mit dem „ersten Serien-Elektroauto im C-Segment“ zu sammeln. Der 4,45 Meter lange fünfplätzige Pkw mit einem großzügigen Radstand von 2,70 Metern will und kann als voll familientauglich gelten. Mit einem Volumen von 330 Litern fällt auch der Gepäckraum größer aus als von außen vermutet. Nach Umklappen der Rücksitzlehnen lässt er sich auf 680 Liter erweitern. Ein ordentliches Angebot.

Strompedal drücken und los geht’s
Der Umgang mit dem Leaf, mit dessen Elektroantrieb ist keine Wissenschaft. Wer die Kupplung nicht vermisst, sprich mit Automatikwagen klarkommt, kann sich mit einem Leaf sogleich in den Straßenverkehr begeben. Beim Start braucht er eigentlich nur zu wissen, dass sich über einen Drehschalter auf der Tunnelkonsole sowohl die beiden Fahrprogramme „D“ und der besonders effiziente Eco-Modus als auch Vorwärts- und Rückwärtsgang wählen lassen. Sobald das Strompedal gedrückt wird, setzt sich der Leaf lautlos, aber beeindruckend zügig in Bewegung. Dafür sorgt das sofort anliegende volle Drehmoment des E-Motors von 280 Newtonmetern. Die maximale Motorleistung Leistung – 80 kW/109 PS – wird zwischen 2.730 und 9.800 U/min erreicht.

Einfach losfahren – kein Problem. Womöglich werden die Blicke des Fahrers erst bei anfallenden Fahrpausen im Stadtverkehr das gesamte Cockpit streifen. Tasten gibt es reichlich. Im Grunde aber ist alles so, wie man es von herkömmlichen Autos kennt. Der es Leaf kann mit einem gut ausgestatteten Pkw der Benzin- oder Dieselfraktion absolut mithalten. Selbstverständlich ist auch ein Navigationssystem an Bord, und die bordeigenen Telematiksysteme lassen sich mit Smartphone und PC vernetzen.

Verbraucher kosten Reichweite
Die anspruchsvolle Ausstattung darf nicht vergessen machen, dass nicht wenige der über Tastendruck abrufbaren Funktionen auf Strom angewiesen sind. Eingeschaltete elektrische Verbraucher (Licht, Klimaanlage, Scheibenwischer, Radio; Blinker, Bremslicht) können die Reichweite des Leaf erheblich verkürzen. Einfluss auf den Stromverbrauch nehmen auch Fahrweise, Fahrgeschwindigkeit (Höchstgeschwindigkeit: 146 km/h) und Topografie (Bergfahrt!). Unter günstigsten Einsatzbedingungen, verspricht Nissan, reiche eine Batterieladung für 175 KiIometer. Es sei möglich, mit Strom für 2,74 Euro 100 Kilometer weit zu fahren.

Zu 100 Prozent aufladen lässt sich die Fahrbatterie an einem speziellen Hausladegerät (220 V) binnen acht Stunden. Ein Schnellladegerät (400 V, 125 A) erreicht einen 80-prozentigen Ladzustand in dreißig Minuten. Zur Not tut’s auch mal eine einfache Schukosteckdose. Dann aber kann es 13 Stunden dauern, ehe die Fahrbatterie wieder voll fit ist. 48 Lithium-Ionen-Module mit je vier Batteriezellen wurden übrigens im Wagenunterboden platziert. Erwähnt werden sollte, dass Nissans Strompartner RWE in Deutschland inzwischen 1.050 Schnellladestationen installiert hat.

Verlockende Angebote zum Marktstart
Von seinen Nutzern verlangt ein Nissan Leaf – verglichen mit herkömmlichen Autos –zwar keinerlei Verzicht an Platz, Ausstattung und Komfort, teilt mit anderen rein elektrisch angetriebenen Fahrzeugen aber das Handicap der begrenzten Reichweite. Für denjenigen, der den eingeschränkten Aktionsradius ohne Bedenken akzeptieren kann, ist die Nissan-Schöpfung trotz ihres stattlichen Anschaffungspreises von 36.990 Euro möglicherweise sogar ein verführerisches Angebot. Immerhin locken zum Marktstart in Deutschland auch lukrative Leasingangebote, und neben der Dreijahresgarantie für Neufahrzeuge gibt es fünf Jahre Garantie für alle EV-Komponenten.

Ein entschlossener, mutiger Schritt ist Nissans Entschluss, den rein elektrisch angetriebenen Leaf in Großserie zu bauen. Bisher kommt er aus Japan, ab 2013 auch aus England. Das Auto wurde von vornherein für ausschließlichen Elektroantrieb entwickelt. Es gab keinen Zwang, mit Blick auf den wahlweisen Einbau eines Verbrennungsmotors Kompromisse machen zu müssen. Das merkt man dem Auto an.

Nissans Entscheidung scheint die feste Überzeugung zu tragen, dass die Leistung der Lithium-Ionen-Batterien zunehmend Fortschritte machen wird und solche Fahrzeuge Zukunft haben. (Auto-Reporter.NET/Wolfram Riedel)