Motorsport-Aufnäher- Die eBay-Kollektion

Es gab bereits drei Artikel die sich mit dem Thema der neuen eBay-Kollektionen beschäftigt haben. Kurze Rückblende: Am 17.März habe ich zum ersten Mal von meiner Beteiligung am eBay-Programm „Kollektionen“ erzählt. Da habe ich auch vor allem die Idee dahinter vorgestellt und Euch erklärt, wo Ihr diese Kollektionen – also meine – findet: Meine eBay-Kollektionen.

In der Zwischenzeit habt ihr eventuell schon Eure ganz eigenen Kollektionen angelegt? Habt Euch von eBay inspirieren lassen? Oder gar von meinen Themen-Sammlungen? Da habe ich zum Beispiel eine Kollektion die sich „Formel 1 2014“ nennt und mit aktuellen Fan-Devotionalien voll ist. Von den Red-Bull Schuhen bis zu Eintrittskarten zum Formel 1 Rennen in Hockenheim. Es findet sich eine Menge Formel 1 Fan-Zeugs in dieser Kollektion.

Im Mai habe ich Euch noch einmal von den ganzen Kollektionen berichtet und als es vor kurzem mit dem SUBARU WRX zum WRXTrip ging, habe ich Euch – freundlich wie ich bin – auf meine Kollektion zum Thema Roadtrips hingewiesen.

Roadtrip 13 Subaru WRX STI

Neue eBay-Kollektion: Motorsport-Badges

Jetzt habe ich mich aber noch einmal mit den Kollektionen von eBay beschäftigt. Ist eigentlich eine wirklich praktische Sache. Funktioniert ähnlich wie Pinterest, nur eben mit der Möglichkeit, die ganzen feinen Dinge dann auch gleich zu bestellen. eBay ist eben ein mächtiger Marktplatz und man findet wirklich eine Menge Zeugs dort.

motorsport aufnäher ebay kollektionen

In einer Woche startet in LeMans das 24h-Rennen, es ist das größte und wichtigste 24h-Rennen der Welt und mit Toyota, Audi und Porsche gibt es gleich drei Marken die um den Gesamt-Sieg fahren. In diesem Jahr scheinen die Toyota extrem gut aufgestellt zu sein und reisen gleich einmal als Spitzenreiter im WEC (World Endurance Championship) an.  Eine Woche später geht es in der Eifel, am Nürburgring, beim 24h-Rennen schon wieder um die Wurst. Nach dem Klassiker in LeMans, gehört auch das Rennen in der Eifel zu den Legenden des Motorsports. Und echte Motorsport-Fans kommen entweder gleich in den passenden Fan-Klamotten, oder sie machen sich ihre Fan-Klamotten gleich selbst.

Damit man zeigen kann, wessen Marke Fan man ist, braucht es die richtigen Aufnäher. Und genau die habe ich nun in meiner jüngsten eBay-Kollektion zusammengestellt:

eBay-Kollektion: Motorsport-Aufnäher

33 Marken, 33 Meinungen und damit genug Aufnäher um für jeden Fan etwas in der Kollektion zu haben. Wer seine eigene Motorsport-Kutte mit allen Badges versieht, der dürfte allerdings auf den Stoff der Jacke an sich, verzichten können ;).

 

Schaut Euch die Kollektion an, sagt mir was Euch fehlt. Oder wenn ihr eine Meinung zu den #eBay-Kollektionen habt, dann schreibt mir auch die in das Kommentarfeld!

Toyota: Alles auf Sieg in Le Mans

Mit dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans steuert die Langstreckensaison ihrem Höhepunkt entgegen: Wenn am 14. Juni die Ampel auf Grün schaltet, dürfen sich Fans, Fahrer und Teams auf spannende Duelle freuen. Toyota Racing strebt trotz harter Konkurrenz beim französischen Langstreckenklassiker den nächsten Sieg an.

Das in Köln beheimatete Motorsport-Team reist als aktueller Spitzenreiter der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zum traditionsreichen Circuit de la Sarthe. Nach zwei Siegen bei den Sechs-Stunden-Rennen in Silverstone und Spa-Franchorchamps führt Toyota Racing souverän mit 48 Punkten. In Frankreich soll nun die vorläufige Krönung folgen und nach dem zweiten Platz im vergangenen Jahr endlich der Sieg her.

Richten sollen es die beiden Toyota TS040 Hybrid. Die 1.000 PS starken Rennwagen kombinieren einen 382 kW/520 PS starken 3,7-Liter-Benziner sowie ein 353 kW/480 PS Elektro-Antriebssystem, die ihre Kraft an alle vier Räder übertragen. Trotz der im Vergleich zum Vorjahr nochmals höheren Leistung geben sich die Boliden mit rund 25 Prozent weniger Kraftstoff zufrieden. 

Am Steuer von Fahrzeug Nummer 7 sitzen Alex Wurz, Stéphane Sarrazin und Kazuki Nakajima, den Toyota Nummer 8 lenken Anthony Davidson, Nicolas Lapierre und Sébastien Buemi – allesamt erfahrene Piloten, die bereits das dritte Jahr in Folge für Toyota starten. Sie wissen, worauf sie sich einlassen: Le Mans ist ebenso anspruchsvoll wie anstrengend, mit Trainings, Qualifying und Rennen gilt es, mehr als 35 Stunden auf der gut 13,6 Kilometer langen Strecke zu absolvieren. „Es wird ein hartes Rennen so wie immer in Le Mans, aber meine Erwartungen sind hoch. Wenn ich auf das Podium komme, will ich natürlich ganz oben stehen“, gibt Alex Wurz die Marschrichtung für sich und seine Teamkollegen vor.

Die Chancen stehen gut, wenn Toyota zum 16. Mal in Le Mans startet, im dritten Jahr in Folge als Werksteam Toyota Racing. Los geht es mit dem freien Training bereits am Mittwoch (11. Juni). Nach dem Qualifying am Donnerstag startet samstags um 15 Uhr das 24-Stunden-Rennen.

Pressemeldung

Nissan: Der smarte Rückspiegel

Vom Motorsport in die Serie. Ein Grundsatz der heute noch immer Bestand hat. Viele Entwicklungen finden zuerst den Weg auf die Rennstrecke, um dann später auch in der Serie eine Anwendung zu finden. Das dies auch bei einem so profanen Bauteil wie dem Innenspiegel funktioniert, beweist nun Nissan.

Neu ist es nicht, einen Monitor in den Innenspiegel zu packen. Neu ist jedoch die Umsetzung. So wird per Knopfdruck über die gesamte Spiegelbreite der hinter dem Glas liegende Monitor aktiviert. Dieser präsentiert dann ein hochauflösenden Bild von einer ebenso aufwendigen Kamera, die am Heck des Fahrzeuges montiert wurde.

Die Technik stammt aus dem Nissan ZEOD RC Rennwagen der in diesen Jahr in Le Mans bei den 24-Stunden antreten wird. Auch hier wird eine hochauflösende Kamera das rückwärtige Bild an einen Monitor im Cockpit schicken.

Der Vorteil der Kamera ist eine uneingeschränkte Sicht nach hinten. Das Bild im Spiegel wird weder von einer C-Säule eingeschränkt, noch von hoch gestapelten Gepäck. In Serie soll der „Smart-Mirror“ bereits im Frühjahr gehen. Zunächst jedoch nur in Japan. Ab 2015 wird der „Smart-Mirror“ dann auch im Rest der Welt angeboten. Wobei NISMO-Modelle zuerst mit diesem Feature ausgerüstet werden.

 

Le Mans 2014 – Nissan bringt den Zeod RC

400 PS Dreizylinder stürmt nach Le Mans

Nissan bringt das Deltawing-Konzept wieder nach Le Mans

Es sind beeindruckende Zahlen: 1,5 Liter Hubraum, 3 Zylinder – aber 400 PS. Der Zeod RC will in Le Mans 2014 mit einem interessanten Mix aus Elektropower und Downsizing-Turbomotor die etablierte Konkurrenz verblüffen.

Nissan Zeod RC 02 Le Mans Dreizylinder

380 Nm produziert der nur 40 Kilogramm leichte Turbo-Dreizylinder. Neben diesem Kraftzwerg wird der Zeod RC bei jedem Stint eine ganze Runde rein elektrisch fahren. Für mehr als eine Runde wird die Batterieladung nicht ausreichen. Aber alleine die Vorstellung, dass es einen Rennwagen gibt, der die 13.5 Kilometer an der Sarthe im Renntempo elektrisch zurück legt, ist beeindruckend.

Der Nissan ZEOD RC startet in Le Mans aus der „Garage 56” – die von den Veranstaltern für Fahrzeuge mit neuen Konzepten vorbehalten ist. Der Zeod RC läuft damit auch „außerhalb“ der Wertung.

Die Erkenntnisse aus den Erfahrungen des ZEOD RC in Le Mans wird Nissan in die Entwicklung eines neuen LMP1-Prototypen einfließen lassen, der 2015 in der FIA World Endurance Meisterschaft (WEC) an den Start gehen soll.

„Mit dem Verbrennungsmotor für den ZEOD RC hat unser Motorenteam einen wirklich bemerkenswerten Job gemacht”. „Uns war bewusst, dass vor allem die elektrische Seite des Nissan ZEOD RC in Le Mans für viel Aufsehen sorgen wird. Doch unser kombinierter ‚Zero Emission on demand‘-Antriebsstrang ist das wirkliche technologische Glanzstück des Autos.” Zitat von Darren Cox, Leiter der weltweiten Nissan Motorsportaktivitäten

Nach ausführlichen Prüfstands-Tests unternahm der Nissan ZEOD RC in der letzten Woche erste Testfahrten. Sowohl der E-Motor als auch der Verbrenner waren dabei im Auto installiert und leiteten die Kraft über dasselbe Fünfganggetriebe an die Rennreifen weiter.

In den nächsten vier Monaten wird Nissan den ZEOD RC durch ein ausführliches Testprogramm schicken – um gerüstet zu sein für das Wochenende des 14. und 15. Juni 2014.

 

Schwaches Renndebüt für Toyota in LeMans

Toyota ist nicht wirklich ein Underdog im Motorsport. Auch wenn die Formel 1 Geschichte mit wenig Erfolg beendet wurde, wenn Toyota etwas anfängt – dann eigentlich mit dem klaren Ziel, mehr als Achtungserfolge zu erreichen.  Mit Spannung habe ich die Rückkehr von Toyota nach LeMans beobachtet.

Schwacher LeMans Auftritt von Toyota

Toyota ist mit 2 neu entwickelten Hybrid-Sportwagen nach LeMans gekommen und bedenkt man den Entwicklungsvorsprung im Hybrid-Serienfahrzeugbau, so müsste man meinen – der Sieger des 24 Stunden Rennen in LeMans wäre von Anfang klar gewesen. Aber weit gefehlt. Bereits im Training zeigte sich eine deutliche Unterlegenheit der Toyota-Hybrid-Renner gegenüber dem LeMans Dauersieger Audi.

Auch Audi hatte 2 Hybrid-Rennwagen an den Start gebracht und zusätzlich 2 klassische R18 Ultra.  Während Audi – man mag sagen: „Wie immer..“ das 24 Stunden Rennen von LeMans gewann, verabschiedeten sich beide Toyota-Renner frühzeitig aus dem Rennen.

2 kluge Rennfahrerweisheiten: „To finish first, you have to finish first“ und für 24-Stunden Rennen besonders wichtig:  „Stay out of Trouble“! 

Stay out of Trouble

In der 5.ten Rennstunde flog der Hybrid-Toyota TS030 mit der Startnummer 8, nach einem Überrundungsvorgang effektvoll in die Reifenstabel. Der Pilot Anthony Davidson brach sich hierbei 2 Rückenwirbel. Die Schuld für den Unfall sehen alle Beteiligten, außer dem Fahrer des überrundeten Fahrzeug aus der kleinen GTE-Klasse, beim Ferrari aus der GTE-Klasse.  Toyotas Team-Präsident Yoshiaki Kinoshita war zwar enttäuscht vom Gesamtergebnis, betonte jedoch mehrmals: Am wichtigsten ist eine schnelle Genesung von Anthony Davidson.

To finish first, you have to finish first

Auch der zweite LeMans-Hybrid von Toyota kam nicht ins Ziel. Motorprobleme führten zu einem Motorschaden. Jedoch leider erst nachdem man den Deltawing von Nissan von der Rennstrecke gekickt hatte.

Schwacher LeMans Auftritt für Toyota

In Summe kann man nur zusammenfassen:  Schwacher Auftritt für den Hybrid-Serienfahrzeug Profi in LeMans. Das 24-Stunden Rennen wurde einmal mehr von den Audi-Jungs gewonnen. Deren Siegerfahrzeug, der Audi R18 Hybrid durfte hierbei in der Hybrid-Technik auf ein System vertrauen, das sich  Audi aus dem Porsche  911er Hybrid ausgeliehen hatte. Vorsprung durch Technik? Der Slogan kann auch in diesem Jahr von Audi mit eindrucksvollen Siegerfotos aus der kleinen Rennstadt in Frankreich bebildert werden.

Nissans Deltawing flog unverschuldet aus dem Rennen und so bleibt nur Toyota – deren Leistung in LeMans nicht überzeugend war.

Beim 6-Stunden in Silverstone wird Toyota wieder am Start sein – ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung.

 

Video: Der NISSAN DELTAWING in LeMans

Man kann schon fast den Gummi riechen, den die Rennwagen beim 24 Stunden Rennen von LeMans auf der Strecke liegen lassen werden. Es ist nicht mehr lange  hin bis zu dem großen Volksfest des Motorsports und der heimlichen Mutter aller 24 Stunden Renne. Einer der besonderen Kandidaten in diesem Jahr, ist der Nissan DeltaWing – der alles anders machen will, als die Rennwagen-Welt bis zu diesem Rennen:

Mit seinem besonderen Konzept, betritt der DeltaWing in LeMans völliges Neuland für Rennwagen. Ohne sichtbare Spoiler und mit einer spitzen und dünnen Nase, stellt der DeltaWing die gängigen Vorstellungen für Sport- und Rennwagen auf den Kopf.

Das Konzept des DeltaWing habe ich auf in der autofahrer-zeitung.de erläutert >>klick!

 

Das der DeltaWing in der Tat auf die Rennstrecke gehört und dort eventuell richtig flott sein wird, das zeigen die ersten Aufnahmen aus LeMans:

Ich bin gespannt wie sich der, ehemals von Panoz für die IRL designte Rennwagen in LeMans schlagen wird, einen Überblick über das Rennen in LeMans – Teilnehmer, TV-Zeiten und weitere wichtige Informationen bringe ich die Tage online!

Lapierre verlor in Le Castellet die Kontrolle über den TS030 | © Toyota

Toyota verschiebt das Renndebüt seines Hybrid-Renners

Bei Toyota ist man gezwungen das Debüt des Hybrid-Sportwagens für LeMans zu verschieben.

Eigentlich sollte der TS030 Hybrid in 2 Wochen (5.Mai 2012)  in Spa-Franchorchamps beim 6-Stunden Rennen an den Start gehen.  Dieser Termin muss nun nach einem Test-Unfall  abgesagt werden. Bei Testfahrten auf der Rennstrecke „Paul Ricard“ in Südfrankreich kam der Testfahrer Nicolas Lapierre von der Strecke ab. Hierbei wurde das Kohlefaser-Monocoque derart beschädigt, das es vollständig ersetzt werden muss.

Leider reicht die Zeit bis zum geplanten Renneinsatz in Spa nicht mehr aus und so wird der Hybrid-Renner sein Renndebüt zugleich beim Höhepunkt der Sportwagen-Saison, dem 24-Stunden Rennen von LeMans (Juni) erleben!

 

 

Nissan-DeltaWing

Nissans Dreizack für LeMans

Es gibt erste Videos vom rasenden Dreizack, der mit Nissan-Motor beim 24 Stunden Rennen von LeMans ins Rennen gehen soll.

Nissan DeltaWing

Das DeltaWing Konzept war ursprünglich gedacht um einen völlig neuen Renner für die US-Formel Rennserie zu entwickeln. Die Verantwortlichen in den USA waren vom merkwürdigen Konzept des optisch wirklich gewöhnungsbedürftigen Rennwagen nicht überzeugt und hatten sich dann doch für einen klassischen Open-Wheeler entschieden.

Der ACO als Veranstalter des legendären 24 Stunden Rennens von LeMans war von der Idee eines völlig neuen Sportwagens deutlich mehr angetan und nachdem man das ursprüngliche Konzept des Einsitzigen DeltaWing angepasst hatte, jetzt unter anderem mit 2 Sitzen, wurde der DeltaWing für das 24 Stunden Rennen als „Konzeptfahrzeug“ in einer eigenen Klasse und außerhalb der Wertung zugelassen.

Nachdem man dann noch Nissan als Motorenpartner gewinnen konnte, stand einem ersten Testlauf für den Rennwagen im Space-Shuttel Design nicht mehr im Weg.

Das Konzept des DeltaWing stellt die bisherigen Konzepte für Sportwagen auf den Kopf und baut völlig auf die Vorteile einer extrem Aerodynamischen Karosserie. Aufgrund der spitzen Dreizack-Form ist der Luftwiderstand und die Stirnfläche des DeltaWing extrem gut. Üblicherweise benötigen Rennwagen bei perfekter Balance auf der Vorderachse relativ breite Reifen, damit man in Kurven den Grip nicht verliert. Ebenso zählt die Auflagefläche der Vorderreifen beim Bremsen. Dies alles stellt der DeltaWing mit seinen nur 100mm breiten Vorderreifen auf den Kopf.

Das Konzept des DeltaWing setzt vollkommen auf die Aerodynamischen Vorteile. Abtrieb wird widerstandslos durch den Unterboden erzeugt. Die Gewichtsverteilung ist mit mehr als 70% auf der Hinterachse und so scheint es auszugehen, dass man auf der Vorderachse mit nur 2 schmalen Reifen fahren kann und trotzdem schnell um die Kurven kommt und mit viel Verzögerung über die Hinterachse fahren kann.

Hier die ersten Videos des DeltaWing in Aktion:

Nissan-Deltawing

Nissan bringt den DeltaWing nach LeMans

Das legendäre 24 Stunden Rennen von LeMans wird in diesem Jahr um eine weitere Sensation reicher:

DeltaWing – ein neues Rennwagenkonzept

Das Design des neuartigen Rennwagen erinnert an ein Raumschiff. Eine Mischung aus Space-Shuttle und rasendem Dreieck. Die Front des DeltaWing ist besonders schmal und kaum breiter als die Nase eines Formel-Rennwagens. Die Hinterachse wiederum ist sehr breit geraten und erinnert in seiner Heckansicht an einen Sport-Prototypen der LMP1 Klasse.

Entwickelt wurde diese radikale Neu-Entwicklung von der Formel 1 Legende Dan Gurney und der US-Sportwagenschmiede Panoz.  Wie heute aus Nissan Unternehmenskreisen vermeldet wurde, wird Nissan intensiv am ersten Renneinsatz beteiligt sein. Der Motor des DeltaWing wird ein 1.6 Liter großer Vierzylinder sein, der dank Turboaufladung und Direkteinspritzung auf ca. 300PS Leistung kommen wird.  Das geringe Gewicht und die besondere aerodynamische Eiffzienz des neuartigen Sportwagens soll in Verbindung mit dem relativ kleinen und leichten und bei aller Leistung noch immer sparsamen Motor dafür sorgen, dass Rundenzeiten auf dem Niveau zwischen LMP 1 und LMP 2 Fahrzeugen erreicht werden.

Besonderen Augenmerk musste man auch auf die Reifenentwicklung legen, da die Doppelbereifung auf der Vorderachse durch die schmale Spur und das geringe Gewicht besondere Aufgaben im Bezug auf die Seitenführung erfüllen musste. Den idealen Partner hat man mit dem Französischen Unternehmen Michelin gefunden.

Da der DeltaWing nicht die aktuellen Regularien erfüllt, wird er mit der Startnummer 0 und außerhalb der Wertung an den Start gehen. Pilotiert werden wird der rasende Dreizack von Marino Franchitti und dem amtierenden FIA GT1 Weltmeister Michael Krumm.

Ein erster öffentlicher Roll-Out wird am 15. März auf  dem Rundkurs von Sebring (Florida, USA) stattfinden.

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quattro etron motorsport

Willkommen zurück, Quattro!

Audi hat einen Clip auf youtube gestellt, der die ganze legendäre Geschichte des Erfolges von Audi in Verbindung mit dem damals im Motorsport völlig neuen Allradantrieb in weniger als 2 Minuten zusammenfasst und einen Ausblick auf den neuen e-tron quattro für LeMans gewährt.

Die Geschichte des quattro Antriebes von Audi kann unzählige Rennerfolge vorweisen und war nicht zuletzt deswegen auch Wegweisend für die Umsetzung in die Automobile Serienfertigung.  Im Audi e-tron quattro wird die Geschichte fortgeschrieben – dieses mal jedoch ohne Torsen-Differential, dieses mal in Verbindung mit einer Hybrid-Technik und Elektropower an der Vorderachse.

Audi wird in LeMans sowohl mit dem Heckantriebs, als auch mit dem e-tron quattro System an den Start gehen – es bleibt spannend.

Hybrid im Rennsport

Das 24h Rennen in LeMans könnte in diesem Jahr zu einer ganz großen Überraschung werden. Die Hybrid-Pioniere von Toyota sind zurück in LeMans und anders als der Mitbewerber Audi wird man keinen Diesel-Renner einsetzen, sondern einen Benziner mit Hybrid-Antrieb.

Richtig gelesen.

Die 24h von LeMans wurden ja bereits mehrfach von Diesel-Motoren gewonnen, vor allem von AUDI, aber auch von Peugeot.  Doch jetzt könnte die große Zeit der Hybrid-Rennwagen beginnen.

Ganz aktuell finden Testfahrten des Toyota Ts030 statt und es gibt ein erstes Video, das einen guten Eindruck davon vermittelt, wie still es in der Zukunft in den Boxengassen werden könnte.  Denn auch der Toyota Hybrid-Rennwagen ist in der Lage nur mit der Kraft seines Elektromotors loszufahren und erst später stimmt der V8 Benziner mit 3.4 liter Hubraum brüllend in das gewohnte Lied der Rennsportwagen ein.

Toyota TS030
Toyota TS030

Genießen Sie das erste Video eines Full-Hybriden Rennwagens: