Amazon.de Widgets

Audi A8 W12 L wie Leuchtturm – Video

Beim jüngsten A8 liegen die markantesten Neuerungen im Verborgenen.

Angefangen bei den Fahrerassistenzsystemen bis hin zu modifizierten Motoren, die nicht nur leistungsstärker, sondern bis zu zehn Prozent sparsamer geworden sind. Zweifellos eine Lösung der Extraklasse sind die Matrix-LED-Scheinwerfer inklusive des dynamischen Blinklichts, die praktisch um Hindernisse herum leuchten. Geht nicht? – Geht doch: hochpräzise und elektronisch. 25 Leuchtdioden pro Scheinwerfer leuchten die Straße optimal aus. Werden Gegenverkehr oder vorausfahrende Fahrzeugen erfasst, deaktiviert oder dimmt das System blitzschnell nur einzelne LEDs und leuchtet die restlichen Bereiche weiterhin aus. – Bei aller First-Class-Technik ist der A8 vor allem aber ein Auto, in dem man es sich gutgehen lassen kann. Als Chauffierter oder als Fahrer.

Und auf den wartet dann noch eine Menge Fahrspaß … Einstiegspreis: 74.500 Euro für den 3-Liter-TDI mit 258 PS

Im Fahrbericht der Audi A8 W12 L

Sitzprobe in der neuen C-Klasse – W205

Mercedes-Benz spricht von einem Upgrade wenn es um den Nachfolger der C-Klasse geht. Die Weltprämiere wird in Detroit im Januar stattfinden und schon heute steht fest: Mercedes wird die Geschichte der eigenen Marke mit neuen Akzenten, mit einer neuen Qualität beleben.

Eine Klasse höher

Bei einer ersten Sitzprobe im noch stark getarnten W205 (Codename intern für die C-Klasse) wird sofort klar, hier wird die Geschichte der Marke, mit unerwartet sinnlichen Werten, neu geschrieben. Mercedes schneidet alte Zöpfe ab und konzentriert sich bei der volumenstärksten Limousine mit Stern auf eine Verbindung von Wertigkeit, Klarheit und Eleganz.

Mercedes-Benz Sitzprobe 21 W205

Der Innenraum überzeugt mit einem durchdachten Bedienkonzept, aufgeräumter Optik und neuen alten Bekannten. So trägt auch die neue C-Klasse die einzigartige Mimik für die elektrische Sitzverstellung, adaptiert nur an den wahrnehmbaren neuen ästhetischen Zeitgeist.

Haptisch wertiger und dabei von einer zeitlosen Schönheit.

Ein hohes Ziel für eine Limousine die nicht in homöopathischen Dosen, sondern in massiven Stückzahlen verkauft sein will.

Leichter, dynamischer, aktiver

Der Zeitgeist will leichtere Fahrzeuge. Ohne Gewichtseinsparungen werden die hohen Ziele in Punkto Verbrauch und Fahrdynamik jedoch nicht erreicht. Auch in Stuttgart lautete daher das Ziel bei jeder neuen Generation: Abspecken. Die neue C-Klasse wird um die 100 Kilogramm leichter sein.  So spart zum Beispiel ein neues Aluminium-Dach 7 kg, 3 Kilogramm eine neue Aufnahme für die Hinterachse, 1.5 Kilogramm die neuen aus Aluminium gepressten Aufnahmen für die vorderen Federbeine.  Es ist eine Jagd nach wenigen Gramm die intelligenten Leichtbau voraussetzt, neue Ideen einfordert und ebenso neue Wege gehen will.

Sinnvoll für die Fahrdynamik und dennoch ein Leichtgewicht: Der W205 wird eine neue Vierlenker-Vorderachse erhalten und so das vordere Federbein von seiner klassischen Aufgabe als „tragende“ Säule im Konstrukt einer McPherson-Vorderachse ablösen. Ein hoher konstruktiver Aufwand der jedoch, zusammen mit der erstmalig in diesem Segment erhältlichen Luftfederung (Airmatic),  für ein neues Fahrgefühl sorgen wird.

Mercedes-Benz Sitzprobe 06 W205

Kopf hoch

Erstmalig überhaupt, das optionale Head-Up-Display.  Mit 480x 240 Pixel-Auflösung besticht das für Stuttgarter-Verhältnisse geradezu futuristische System mit einer gestochen scharfen Darstellung. Ein 21×7 Zentimeter großes Bild wird direkt vor den Fahrer in die Windschutzscheibe gespiegelt und wird dem Fahrer bei der Navigation helfen, die aktuelle und die erlaubte Geschwindigkeit anzeigen sowie Einblendungen der Assistenzsysteme darstellen.

Fingerspitzengefühl

Und auch mit einem zweiten „No-Go“ wird in Stuttgart nun aufgeräumt, das Touch-Pad zieht in die kommende Business-Limousine der Schwaben ein.  Bei der ersten Sitzprobe konnte die Platzierung des Touchpades ebenso überzeugen, wie die haptische Umsetzung dieses bisher undenkbaren Bedienfeldes. Ähnlich dem System der Mitbewerber mit den vier Ringen, erkennt das Touchpad die Handschrift und übernimmt Zahlen und Buchstaben. Aber auch mit den für Smartphone-User bekannten Multi-Touch-Gesten für einen Zoom-Effekt in der Navigationskarte kann das Gerät umgehen. Willkommen in 2014.

Mercedes-Benz Sitzprobe 22 W205

Safety first

Kein neuer Mercedes, ohne klares Statement im Bereich der Sicherheits- und Assistenzsysteme. Wenn Mercedes-Benz die Tarnung der C-Klasse lüften wird, erwartet den Kunden eine „kleine S-Klasse“. Nicht nur beim Design wird eine klare Familienbande sichtbar werden, auch bei der aktiven und passiven Sicherheit.

Mercedes-Benz Sitzprobe 19 W205

Vom sitzen zum fahren

Es war nur eine erste Sitzprobe, ein „rein schnüffeln“ in die neue C-Klasse die mir Mercedes-Benz an diesem Tag gewährte. Ich bin gespannt wie das Ergebnis aussehen wird. Und vor allem, wie es sich fahren lassen wird.

Alles zum neuen W205 – dem Upgrade in der Klasse der Business-Limousinen – hier im Blog!

 

 

Gefahren: Der neue Infiniti Q50

Kneift man die Augen ein wenig zu, blinzelt man beim Blick auf die Scheinwerfer und schaut man nur flüchtig auf die Linien des neuen Q50, dann findet man doch ein paar optische Anleihen, die an einen Premium-Hersteller aus München erinnern. Und da wollen sie auch hin, die Revoluzzer des Dienstwagen-Segments. Im Interview mit Christian Blank (Direktor Infiniti Europa) wurde deutlich, der neue Q50 ist nicht einfach nur ein Neustart für die Marke in Deutschland, sondern eine mögliche Revolution für den Dienstwagen-Markt und dank Heckantrieb und dynamischen Handling ist die Stoßrichtung klar definiert.

Revolte in der Dienstwagenklasse

Infiniti Q50 erste ausfahrt

Der erste Eindruck:

Der neue Infiniti Q50 ist eine klassische Limousine geworden. Mit knappen 4.80 Metern genau zwischen dem Dreier und dem Fünfer von BMW positioniert. Der Radstand streckt sich über 2.85 Meter und liegt damit abermals genau zwischen BMW Dreier und Fünfer. Die Proportionen zeichnen eine dynamisch gestreckte Limousine mit langer Motorhaube, kurzem Heckdeckel und einer markanten C-Säule. Die hintere Tür geht in eine kraftvolle Schulterlinie über, die den Q50 satt auf der Straße stehen lässt. Das Design ist erfrischend anders, zum Glück aber weniger Barock als der Vorgänger.

An der Front steht der mittlerweile zum Markengesicht gewachsene Kühlergrill mit einem selbstbewusst in die breite gegangenen Infiniti-Logo.

Infiniti Q50 Dienstwagen Alternative Test

So fährt er sich:

So richtig Eindruck schindet der Q50 in der Verbindung mit dem „DAS“ getauften „Steer-by-Wire“ System, bei dem die Lenksäule von der Vorderachse entkoppelt wird und Sensoren, Aktuatoren und Elektromotoren die Führung übernehmen, wenn es über schlechte Straßen geht. War es bislang nur logisch, dass der Weg vom Lenkrad zu den Rädern auch genauso zurück funktioniert, also Stöße und Vibrationen von den Rädern der Vorderachse über die Lenkung an den Fahrer zurück gegeben werden, ist das „Dynamic Active Steering System“ in der Lage genau das zu vermeiden. Während man über üble Buckelpisten fährt, bleibt das Lenkrad ruhig, es schlägt nicht hin und her – das System filtert dieses Feedback der Räder an das Lenkrad einfach aus.

Was für eine neue Dimension des Lenkkomfort sorgt, wirkt auf der Straße erst einmal sehr künstlich. Es scheint als wolle uns die Zukunft im Automobil dorthin entführen, wo Flugzeuge heute bereits sind. Auch wenn der Q50 noch immer eine mechanische Verbindung zwischen Lenkrad und Vorderachse besitzt – bleibt dies nur die „Back-Up Lösung“ für den Notfall. Im Alltag wird es möglich die Reaktion der Lenkung auf die Eingabe des Fahrers nach Wunsch einzustellen. Sportlicher, direkter und mit mehr Widerstand – oder extrem leicht, mit größeren Lenkwinkel? Die Software des „DAS-System“ spielt den Übersetzer zwischen den Wünschen der Fahrer und der Lenkung. Beeindruckend demonstrieren lies sich das auf einer speziell vorbereiteten Slalom-Strecke. Während der Q50 in der Version ohne „DAS“ bei Tempo 30 beim durchfahren des Slalom ein überkreuzen der Arme notwendig macht, fuhr der Q50 mit „Dynamic Active Steering“ und aktivierter Sport-Einstellung mit nur halb soviel Lenkradarbeit durch den gleichen Parcours.

Infiniti Q50 Firmenwagen Auto Leasing Test

Zurück auf die Straße

Auch beim neuen Q50 bietet Infiniti weiterhin den sportlichsten Hybriden im Segment an. Mit einer Systemleistung von 364 PS sprintet der Q50 mit der Kraft aus Benzinmotor und E-Antrieb binnen 5.1 Sekunden auf Tempo 100 und bleibt dennoch unter der 150 Gramm / KM CO² Marke (NEFZ kombiniert)

Er versteht sich auch mit neuem Namen, neuem Gesicht und neuen Talenten als der Dynamiker unter den Hybriden – eben wie sein Vorgänger der M35h. Doch mit dem neuen Q50 zieht eine sinnvolle Alternative mit in die Preisliste ein: Der „kleine Diesel“.

Infiniti q50 Front kühlergrill Logo Design

Kleiner Diesel

Pssst. Interessierte Dienstwagen-Käufer werden es nicht gerne lesen, aber der 2.2 Diesel macht aus dem sportlich gezeichneten Q50 die Buchhalter-Variante im Infiniti-Programm.  Plötzlich sind 170 PS genug und mit 4.4 Liter (NEFZ-Norm) auf 100 km wird der Q50 zu einem echten Sparbrötchen. Nicht gespart wird am Drehmoment. Der von Technologie-Partner Mercedes-Benz gelieferte Bi-Turbo Diesel stemmt 400 Nm in Richtung des Siebengang-Automatikgetriebes. Das reicht um den klassisch per Heckantrieb bewegten Edel-Japaner kraftvoll durch die Landschaft zu schieben.  Es reicht wirklich. Das 7-Gang Getriebe bleibt dabei wohltuend cool in seiner Schaltstrategie und vertraut auf den Drehmomentschwall des kleinen Diesels.

Im Gegensatz zum Hybrid-Q wird der Diesel-Q in der Stadt jedoch nicht zum „Flüsternden Firmenwagen“, der Q50 2.2 Diesel nagelt hörbar vor sich hin, wenn nicht gerade die Start-Stopp-Automatik an der Ampel eingreift. Der Hybrid-Q (den es übrigens sowohl mit reinem Heckantrieb, als auch mit Allradantrieb gibt) kann dank 67 PS Elektromotor den Stopp&Go Alltag in den Städten auch völlig geräuschlos und ohne lokale Emissionen meistern.

Infiniti Q50 erster Test seite Design

Varianten, Versionen, Verkaufspreis

Infiniti meint es ernst. Auch wenn die Marke im Prinzip erst 2012 als eigenes Unternehmen gegründet wurde, seit 24 Jahren gibt es die Edelmarke des Nissan-Konzern bereits in den USA und mit dem Q50 will man nun in Europa für Bewegung im Segment der klassischen Limousinen sorgen. Und die Zeichen stehen gut.

Zum Marktstart im November bietet Infiniti zwei Motoren, zwei Ausstattungslevel, zwei Getriebevarianten und zwei Antriebstechniken an. Der 2.2 Liter Diesel von Mercedes gehört nicht zu den verschliffenen Aggregaten auf dem Markt, aber zu den sportlichsten und vor allem, zu den sparsamsten.

Der Q50 Hybrid ist ein großer Sprung und bedeutet eine vollständige Charakterverwandlung des Q50. Vom sparsamen Dienstwagen, zum edlen Sonderling mit fulminantem Antriebsstrang.

Den absoluten Einstieg markiert der 2.2 Diesel mit manueller Sechgangschaltung und 34.350 € in der Preisliste, dafür bekommt man eine Limousine mit Heckantrieb, 114 Gramm CO²-Emissionen je Kilometer und einer A+ Effizienz-Einstufung.

Die kraftvolle Hybrid-Version kostet mindestens 51.356 €.

Infiniti Q50 Heckleuchten Gestaltung Design

Fazit:

Die Marke Infiniti hatte in Deutschland keinen leichten Start. Als man 2008 auf den Markt kam, schlug gerade die Wirtschaftskrise zu und auch bei den Fahrern von Firmen- und Dienstwagen war man erst einmal nicht in der Laune, Experimente zu starten. Der Q50 könnte sich zum Geheimtipp unter den Limousinen-Käufer dieser Republik etablieren. Die Verarbeitung stimmt, die Technik-Features sind wirklich gut und was die Fahrdynamik angeht, so gehört der Q5o zu den Dynamikern seines Segments.  Wird dabei aber nicht zum Säufer. 

Die Zeichen in der Klasse der Firmenwagen stehen auf Sturm, der Q50 ruft die Revolte aus! Ich bin gespannt auf seine Erfolge!

Technische Daten:

Hersteller: INFINITI
Modellname: Q50
Karosserievariante: Limousine 4-Türig
Motor: 2.2 Diesel oder V6-Hybrid
Getriebe: 6-Gang Manuell oder 7-Gang Automatik
Antrieb: Heckantrieb, oder Allrad
Hubraum: 3.498 ccm | Q50 3.5h
Leistung: 364 PS  | Q50 3.5h
Drehmoment:
Von 0 auf 100 km/h: 5.1 Sek. | Q50 3.5h
Höchstgeschw.: 250 km/h | Q50 3.5h
Verbrauch nach Norm: 6.2 Liter / 100 km | Q50 3.5h
CO2-Ausstoß nach Norm: 144 g/km | Q50 3.5h
Testverbrauch: nicht ermittelt
Räder:
Leergewicht: ab 1.641 kg
Länge, Breite, Höhe: 4790 / 1820 / 1455
Lustfaktor / max 10 Punkte:  6 von 10
Preis: ab 34.350

Technische Daten – Škoda Octavia Combi 2.0 TSI Green Tec



Zur Vorstellung des neuen Škoda Octavia Spitzenmodells bitte hier klicken.

Škoda Octavia combi 2.0 TSI DSG
Erhältlich ab: 2013 – August
Motortyp: R4-Turbo-Benzin-Motor mit Start-Stopp-System und Rekuperation, DOHC, 4 Ventile/Zylinder, Kette, Direkteinspritzung, Abgasturbolader, vorn quer eingebaut
Hubraum in ccm³: 1.984
max. Leistung bei min-1: 162 kW / 220 PS bei 4.500 bis 6.200 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 350 Nm bei 1.500 bis 4.400 U/min
Fahrzeuglänge: 4.685 mm
Fahrzeugbreite: 1.814 mm
Radstand: 2.680 mm
Bodenfreiheit: 127 mm
Spurweite VA/HA: VA 1.543 mm | HA 1.506 mm
Antrieb: 6-Gang DSG | Frontantrieb | elektr. Differentialsperre XDS
Leergewicht: 1.432 kg
maximale Zuladung: 566 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 7.1 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 242 km/h
Tankvolumen 50 Liter
CO2-Emission, kombiniert: 245 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse: C
cW-Wert: 0.316
Stirnfläche:  –
Normverbrauch innerorts  8.1 l / 100km
Normverbrauch außerorts  5.4 l / 100km
Normverbrauch kombiniert  6.4 l / 100km
km-Stand Testbeginn:
km-Stand Testende:
Bereifung: 225/40-18
Garantie:
Basispreis:



ABT Audi S8 – Der CEO-Sportler

Chauffeurslimousinen. Es gibt Autos die besonders gerne genutzt werden um Geschäftsführer erfolgreicher Unternehmen zu fahren. Einen Chauffeur setzt man ein, wenn der CEO in der zweiten Reihe in Ruhe arbeiten soll. Mit dem Audi S8 hat der Ingolstädter-Premium-Hersteller jedoch eine Limousine im Programm, deren sportliche Reize jeden CEO zurück hinter das Steuer bringen. Mit dem ABT AS8 setzt der Tuner aus Kempten noch einen oben drauf. Eine Sport-Limousine mit Fahrspaß-Garantie. Vermutlich darf man die Dienstfahrten des CEO am Steuer des AS8 nicht einmal mehr als Arbeitszeit rechnen. Zu groß wird der Spass am Steuer der Sportwagen-Limousine.

Chef am Steuer

Wenn der AS8 binnen 13 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 200 beschleunigt, will niemand chauffiert werden. Diese sportliche Höchstleistung will man selbst erfahren.

Audi AS8 volle Fahrt Goodwood

ABT Sportsline legt äußerlich nur dezent Hand an den Audi S8 an. Maximal 21 Zoll große Leichtmetallräder und eine per ABT Level Control abgesenkte Fahrzeughöhe sind die optischen Erkennungsmerkmale für die CEO-Powerlimo.

ABT Sportsline Audi AS8

Die große Sport-Limousine aus Ingolstadt bekommt in den heiligen Hallen des Kemptener Audi-Experten mehr Leistung, mehr Drehmoment und neben den elegant sportlichen Alufelgen in 19 bis 21 Zoll Größe, maximal noch einen dezenten Heckspoiler.

Serienleistung:

520 PS

Tuning-Version:

640 PS

Vmax:

290 km/h

Audi AS8 Abfahrt

Und so fährt er sich:

Das Audi-Oberhaupt der S-Familie besitzt eine 8-Gang Wandlerautomatik aus dem Hause ZF. In Verbindung mit dem legendären quattro-Antrieb bleibt dem Fahrer nicht viel mehr übrig als den Wählhebel auf D zu stellen, den Fuß heftig auf das Gaspedal zu stemmen und aus dem Stand fällt die Tempo 100 Marke binnen 4 Sekunden. Untermalt vom burschikosen grummeln des Bi-Turbo V8.

Im Gegensatz zum ABT AS6-R darf der ABT AS8 nicht so schnell wie er könnte. Aus Rücksicht auf die Reifen wird die große Sport-Limousine bei Tempo 290 abgeregelt.  Die Faszination des AS8 ist dann auch nicht so sehr die pure Leistung oder die Vmax sondern viel mehr die Ruhe, die Kraft und dieses Wohlgefühl der Sicherheit, auch bei Reisegeschwindigkeiten um 250 km/h herum.

Den ABT AS8 konnte ich auf der Rückfahrt von Goodwood in schnell verfliegenden Augenblicken genießen. 1.000 Kilometer an einem Stück? Kurzweilige Unterhaltung.  Während man auf den Tempo begrenzten Autobahnen in Frankreich und Belgien den Fokus auf das erstklassige Soundsystem des Testwagens und seine mit Massagefunktion ausgestatteten Sitze legt, fällt nach dem überqueren der Grenze der Hammer. Reisegeschwindigkeiten deutlich über 200 km/h sind keine Ausnahme, sondern die Regel für den sportlichsten Vertreter der großen Limousinen.

ABT audi AS8 AS6-r

Mit der ABT-Version des S8 schlüpft der sportliche Athlet in einen eleganten Dreiteiler und ist bereit für Business-Meetings im FastForward-Modus.

Blogger-Rundschau Audi A3 Limousine

Es ist mittlerweile normal, auch Audi lädt eine große Bandbreite an Auto-Bloggern zu den Präsentationen seiner wichtigsten Modelle ein.

Audi A3 Limousine – Blogger-Rundschau

blog-carneoo-audi.jpg

Die lesenswerten Artikel nun hier im Überblick:

Sowie mein eigener Artikel über die neue kleine Limousine aus Ingolstadt:

Audi A3 Limousine von vorne

 

Vorstellung: Audi A3 Limousine

Deutschland einig Kombiland. Oder Kompaktwagen. Nur Limousinen, die waren in den letzten Jahren nicht mehr so richtig gefragt. Dennoch, die Limousine hat eine lange Tradition in Deutschland und vor allem bei Audi. Der erste Audi 80 war der Inbegriff der deutschen Vorarbeiter-Kultur und wurde zum ersten Verkaufsschlager der Ingolstädter.

Mit dem Audi A3 präsentiert der Audi-Konzern als erster Vertreter in der großen Volkswagen-Familie, eine Limousine auf Basis der neuen MQB-Plattform. Bei Volkswagen hat ein „Rucksack-Golf“ eine lange Tradition, wenn auch in den letzten 20 Jahren unter verschiedenen Namen und mit wenig Renomé. Anders bei der Premium-Tochter aus Ingolstadt. Hier hat es bis zur dritten Audi A3 Generation gedauert, bis man dem erfolgreichen Golf-Ableger, eine kurze, aber stylische Limousine zur Seite stellt.

blog-carneoo-audi.jpg

Audi A3 Limousine 180 PS quattro

Vorsprung durch Haptik

Die neue „kleine“ Limousine, gefahren als 1.4 TSI und 1.8 TSI quattro.

Im Falle der neuen Audi A3 Limousine spricht man von einer Limousine im Kompaktwagen-Segment, ein A3 mit Rucksack und einer neuen Modellreihe. Dabei ist gerade diese, für heutige Maßstäbe, kurze Limousine so etwas wie das Herz der Marke Audi. Mit einer Länge von 4.45 Metern ist die dynamisch gezeichnete A3 Limousine die Wiedergeburt eines Stufenhecks im Segment des erfolgreichen Audi 80.

Die Marke Audi hat eine lange Tradition im Segment der Limousinen in der Klasse bis 4.5 Meter. Der Audi 80 in seinen Baureihen B1 bis B4 kann davon berichten.  Mit der neuen A3 Limousine kehrt Audi in diese Größenkategorie zurück. Treffsicher platziert zwischen dem Audi 80 B3 (Baujahr 1986 bis 1991) und dem Audi 80 B4 (1991 – 1994). Dank dem ständigen Größenwachstum im Automobilbau, liegt Audis kleinste Limousine in der Länge, dennoch gute 20 Zentimeter unterhalb des aktuellen A4 – dem eigentlichen Nachfolger der Audi 80 Baureihe.

Der Ort für die internationale Präsentation dieser neuen Kompaktklassen-Limousine war gut gewählt. Rund um die ungarische Metropole Budapest und nicht weit entfernt vom Audi-Werk in Györ, in dem Audi diese Version des A3 auch fertigen lässt.  Seit 20 Jahren besitzt Audi ein Werk in Ungarn und neben Motoren in großer Stückzahl (1.9 Mio p.a.), sind es eben auch die kompakten Audi-Modelle die dort vom Band laufen.

Der Testwagen:

  • Modellbezeichnung: Audi A3 Limousine
  • Fahrzeugklasse:  Kompakter Limousine
  • Verkaufsstart: September 2013
  • Basispreis:  27.400 €
  • Mitbewerber, z.Bsp.: Mercedes CLA, BMW 1er 
  • Angebotene Motoren: 1.4 TFSI, 1.8 TFSI, 2.0 TDI
  • Getriebe: 7-Gang DSG und 6-Gang manuell

Schöne Limousinen heißen .. ?

Es gibt sie noch, Autos mit echten Schokoladenseiten. Während man in der Seitenansicht aufgrund der Relation zwischen Motorhaubenlänge und dem scharf gezeichneten Heck-Bürzel mit integriertem Spoiler , auch von einem Fließheck sprechen könnte, zeigt sich die Limousine von schräg hinten als echter Audi. Die schmal geschnittenen Rückleuchten mit integriertem LED-Leuchtband, die prägnant geformte Abrisskante der Kofferraumklappe und die kräftige Schulterlinie lassen das jüngste Familienmitglied dynamisch erscheinen.  Die flache Dachkuppel mit den steilen A- und C-Säulen versprühen Coupé-Flair. Fast so, als wäre die Limousine nur das Vorspiel für ein noch folgendes Coupé.  Audi A3 Coupé – gerne viertürig, oder doch ein fünftüriger Sportback? Sicher ist: Der MQB-Baukasten bietet genug Möglichkeiten für Nischenmodelle.

Audi A3 zwei Limousinen im Bild

Die Fakten:

Gefahrene Motorisierungen:

  • 1.4 TFSI 
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung und Zylinderabschaltung
  • Hubraum: 1.395 ccm³
  • Leistung: 140 PS : 4.500 – 6.000 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.500 – 3.500  U/min
  • Antrieb: 6-Gang Getriebe manuell – Frontantrieb
  • Höchstgeschwindigkeit: 217 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 8.4 Sek.
  • Preisliste A3 Limousine pdf (Kombination 1.4 TFSI 6-Gang manuell, noch nicht in der Preisliste)
  • 1.8 TFSI quattro
  • Bauform: 4-Zylinder Direkteinspritzer mit Turboaufladung, DOHC
  • Hubraum: 1.798 ccm³
  • Leistung: 180 PS : 5.100 – 6.200 U/min
  • Drehmoment:  250 Nm : 1.250 – 5.000 U/min
  • Antrieb: 7-Gang Getriebe Doppelkupplung – quattro
  • Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h
  • Beschleunigung: 0-100 km/h 11.9 Sek.
  • Technische Daten Audi A3 Limousine 1.8 TFSI S tronic (132 kW) pdf (Kombination mit quattro, noch nicht in der Preisliste)

Audi A3 Rücksitzbank

Vorsprung durch Haptik

Was unterscheidet den Audi A3 von seinem Wolfsburger Bruder, dem Golf? Es ist neben dem angeschärften Design, vor allem die ultra beeindruckende Verarbeitung. Selbst die Vorserienmodelle für die Testfahrten waren über alle Zweifel erhaben. Es ist dieser gelungene Materialmix aus weichen und metallischen Oberflächen.  Es ist dieses „klicke’die’klack“ der Knöpfe. Die gewohnt perfekten Kunststoffe und die klare Formensprache. „That’s german Engineering.“ Darauf stehen nicht nur die Chinesen, sondern auch noch einige Kunden in Deutschland und dem Rest der Welt. Die A3 Limousine soll, als neuer Limousinen-Trendsetter (Hallo Mercedes CLA), schon bald die Hälfte aller Kompaktwagen-Verkäufe ausmachen. Die Chance dazu stehen gut.

Licht und Schatten

Käufer der A3 Limousine bekommen ab Marktstart die Möglichkeit, ihr Fahrzeug gegen Aufpreis von 1.690 € mit cleveren und effizienten LED-Scheinwerfern an der Front auszustatten.  Zum Marktstart der Limousine noch nicht möglich: Eine individuelle Kombination aller Motoren mit den Doppelkupplungsgetriebe in der 6- oder 7-Gang-Version. Die aktuelle Preisliste offeriert den attraktiven 150 PS Diesel derzeit nur mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Anders als in der Preisliste möglich, konnte ich bei der ersten Ausfahrt allerdings auch den kleinen 1.4 TFSI mit manuellem Getriebe fahren. Und wer beide Getriebeoptionen getestet hat, der wird ganz klar zum „s tronic“ getauften Doppelkupplungsgetriebe greifen. Neben dem haptischen Höhenflug im Innenraum, den hellen LED-Scheinwerfern an der Front und dem vernünftigen kleinen TFSI unter der leichten Aluminium-Motorhaube,  ist die manuelle Sechsgang-Schaltbox derzeit mein einziger echter Kritipunkt am A3: Die Schaltwege sind einfach zu lang, die Führung des Schalthebels zu undefiniert und das Vergnügen am manuellen schalten, glänzt durch Abwesenheit.

250 Nm – Grenze

Beim studieren der technischen Daten von 1.4 TFSI und 1.8 TFSI fällt auf: Auch der 180 PS starke 1.8 Liter Turbomotor liefert (wie der 1.4 TFSI) nur 250 Nm. Das ist dem 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe geschuldet. Dieses Getriebe verkraftet keine höheren Drehmomentwerte. Schade. Denn der 1.8 TFSI wirkt durch diese künstliche Verknappung der Kraft ein wenig zugeschnürt. Einen echten Grund den 1.8 TFSI, dem mit Zylinderabschaltung ausgestatteten 1.4 TFSI, vor zu ziehen gibt es in meinen Augen daher nicht.

  • Attraction
  • Ambition
  • Ambiente

Bei den drei verfügbaren Ausstattungsvarianten bildet „Attraction“ die Basis. Hier gehören 16 Zoll Leichtmetallfelgen im 10-Speichen Design und eine Klimaanlage sowie ein Radio zur Basis-Ausstattung. Viele attraktive Extras wie das adaptive light, LED-Scheinwerfer, Komfortschlüssel und die Komfortklimaautomatik kosten Aufpreis.

17 Zoll Aluminiumfelgen gibt es für die Ausstattung Ambition in Serie und die verchromten Endrohre sind nur für Ambiente und Ambition verfügbar.  Die Ambiente-Version bietet Extras wie die sonst 70 € teuren beleuchteten Schminkspiegel auf sich aufmerksam, bietet in Serie eine Armlehne vorne, hat den Tempomaten im Serienumfang und auch Parkpiepser im hinteren Stoßfänger. Kämpft man sich durch die umfangreiche und verschachtelte Aufpreisliste wird klar: Ambition ist die sportliche Variante und Ambiente die etwas vornehmere.  Deutlich wird aber auch, dank der umfangreichen Aufpreisliste lässt sich die kleine Limousine aus Ingolstadt ganz locker über die 45.000 € Hürde hieven!

Safety first

Ohne umfangreiche Sicherheitsfeatures traut sich heute kaum noch ein Hersteller auf den Markt. In der A3 Limousine setzt Audi unter anderem auf ein System mit dem Namen „pre sense“.  Dieses System arbeitet mit dem Radarsensor des adaptiven Tempomaten zusammen und erkennt Gefahrensituationen, wie zum Bsp. ein auffahren auf vorrausfahrende Fahrzeuge. Neben einer optischen und akustischen Warnung, kann pre sense auch eine Notbremsung einleiten.

Das gesamte Sicherheits- und Assistenz-Angebot umfasst: „Audi side assist“, „Audi active lane assist“, „adaptive cruise control“, eine Verkehrszeichenerkennung und einer Pausenempfehlung.

Audi A3 Heck Limousine

Positiv:

Kaum ein Fahrzeug in der Kompaktwagenklasse bietet ein so angenehmes haptisches Umfeld. Das mit „der Verarbeitung“ haben die Ingolstädter einfach drauf. Die A3 Limousine fährt sich nicht mehr wie ein Kompaktwagen. Geräuschpegel und direkten Fahreindrücke sind subjektiv auf einem besonders attraktiven und vor allem höherem Niveau angekommen.

Negativ: 

Der Einstieg für die Passagiere in die zweite Reihe ist eher schmal und die Kopffreiheit kaum besser als bei viertürigen Coupés der Mitbewerber.

Was ich vermisst habe:

Ein knackig zu schaltendes manuelles Getriebe und ein 180 PS Motor, dem man seine Leistung auch anmerkt!

Audi A3 Limousine 180 quattro

Fazit:

„Lang‘, lebe die Limousine!“

Kaum vorstellbar, aber genau diese „kleine“ Limousine hat bislang im Audi-Portfolio gefehlt. Was die Motoren angeht, so hat Audi noch einiges im Köcher.  Neben einem extrem sparsamen 1.6 TDI (CO2 99g/km) kommt natürlich auch eine sportliche Variante mit dem 300 PS starken 2 Liter Turbomotor.

 

 Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD

Blogger-Rundschau

 

 

Alle technischen Daten – Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD

Audi A3 Limousine 1.4 TFSI COD
auslieferung ab: September 2013
Motortyp: Reihen-Vierzylinder-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung, Abgasturboaufladung mit indirekter Ladeluftkühlung, Vierventil-Technik, zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC)
Hubraum in ccm³: 1.395
max. Leistung bei min-1: 103 kW / 140  PS – 5.000 U/min
max. Drehmoment bei min-1: 250 Nm – 1.500 bis 3.500 U/min
Elektro-Motor kW
Elektro-Motor Nm
Antriebsart, serienmäßig: Vorderachsantrieb
Antriebsart, optional:
Getriebeart, serienmäßig: 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe
Getriebeart, optional:
Leergewicht: 1.250 kg
maximale Zuladung: 550 kg
Beschleunigung 0–100 km/h: 8.4 Sek
Höchstgeschwindigkeit Hersteller: 217 km/h
Höchstgeschwindigkeit GPS Messung:
Kraftstoffverbrauch auf 100 km (kombiniert): 4,7 l / 100 km Super bleifrei E10 (95 ROZ) – Nach NEFZ
CO2-Emission, kombiniert: 109 g/km
Abgasnorm EU 6
Effizienzklasse:  –
cW-Wert: 0,29
Stirnfläche: 2,12
Verbrauchsangaben  Euro-NEFZ Herstellerwerte
Städtisch  5.9 l / 100km
Außerstädtisch  4.7 l / 100km
 –
Gefahrene Testkilometer  ~ 70 km
Bereifung:
Garantie: 2 Jahre
Basispreis: Attraction: 27.400 € – Ambition: 29.300 € – Ambiente: 29.300 € (inkl. 19% MwSt.)

Zur Vorstellung: Audi A3 Limousine



Bentley Mulsanne: Mit dem Big Bentley auf der Zielgeraden

Die Sitze sind beheizt, ein eingebauter Masseur lässt die Finger laufen und hier irgendwo hat jemand das Londoner Symphonie-Orchester versteckt. Man könnte jetzt entspannen, ein Klavierkonzert hören und aus dem Fenster schauen. Leider geht das im Moment nicht. Ich sitze am Steuer des großen Bentley und bin auf der Suche nach der Bestzeit auf dem Anglesey Circiut in Wales.

Nach der ersten Runde wird’s heftig. Der imaginäre Passagier hinter mir wird langsam unruhig. Sein Kopf verschwindet ganz plötzlich aus dem Rückspiegel, dann ist er wieder da, dann ist er wieder weg. Vollgas, anbremsen, einlenken und mit Schmackes und Schwung wieder raus. Mehr als 2,6 Tonnen Bentley bemühen sich um ihre innere Ruhe. Von Ettikette keine Spur, der Brite zeigt, dass tief in ihm drin das Gen aller Briten steckt: Motorsport.

Auf dem Weg zur Rennstrecke macht die Limousine das, was sie am besten kann. Laufen, rollen und beeindrucken. Im Inneren mit Leder, Holz und einer Kombination aus angelsächsischer Kultur. Auch ohne Kamin und Zigarren-Aschenbecher wird man vom Geist des Herrn Walter Owen Bentley eingefangen. Weiter vorn laufen acht Zylinder im Takt. Der bewährte 6.75-Liter-Motor ist die wohl beste Schnittstelle zur Tradition des Hauses Bentley. In aller Ruhe werden Kräfte an die Kurbelwelle gereicht, das Getriebe schaltet sanft und direkt. Man spürt, dass im Maschinenraum der großen Limousine mehr als fünzig Jahre Erfahrung arbeiten. Außerdem werden mechanische Unruhen fein und säuberlich vom Salon ferngehalten, man ruht auch akustisch und nähert sich dem Ziel der Reise. Neben mir sitzt Chris, ein Profi der Rennfahrergilde. Er wird mir später erklären, weshalb ich bei der Drei deutlich bremsen soll.

Bentley-Mulsanne-Titelfoto1

Links ab. Anglesey Circiut, ein kleiner Privatkurs. Direkt am Meer. Zandvoort lässt grüßen. Ein Brite hat den Kurs gekauft, früher hoben hier Militär-Jets ab. Jetzt hetzen Motorräder und Sportwagen am Meer entlang. In Sichtweite liegt Irland, man könnte nach Dublin springen. Der Bentley parkt und ruht. Wenn der wüsste.

Chris reicht einen Helm und erklärt die Strecke. „Ein paar lange Kurven, halb so wild. Aber die 3 ist tricky. Stark anbremsen, rüber und die 90-Grad-Links mit Bedacht. Dann in die Rechts mit mehr Power am Scheitelpunkt, Gas und weiter.“ Die ersten beiden Runden fährt Chris, der Bentley zieht seine Bahn, die Lastwechsel sind wie erwartet deutlich spürbar. Die Keramikbremsen müssen hart arbeiten, die Masse von 2,6 Tonnen fordert ihren Tribut.

Fahrerwechsel. Helm auf zum Gefecht. Beim Einsteigen Kopf einziehen, das ist bei einem Kaliber wie dem Mulsanne erst mal ungewohnt. Reifen, Bremsen und Fahrwerk sind vorbereitet, Fahrwerksregler steht auf „Sport“. Chris ruft „Go!“ und der Mulsanne erhöht die Drehzahl. Ab 1.750 U/min liegen mehr als 1.000 Nm an. 1020 um genau zu sein. Das ist eine gewaltige Zahl, die allerdings in Relation zum Gewicht und der Ausrichtung des Fahrzeuges deutlich an Wirkung verliert. Nicht das Drehmoment ist auf den ersten Metern, den ersten Kurven relevant, sondern das Fahrwerk, das Getriebe und die Elektronik, also das ESP. Ganz ausschalten lässt sich die Fangleine nicht, was auch von Vorteil sein kann. Wer den Wagen mit zuviel Mut und Entschlossenheit in die Kurve wirft oder zu optimistisch aus der Kurve heraus beschleuningt, könnte sich recht schnell außerhalb der aspahltierten Strecke wiederfinden. Das Heck strebt mit Macht nach Außen, der schwere 6,75-Liter-Motor drückt die Nase des Wagens nach unten. All dies wirkt nachhaltig und zeigt, dass sportliche Naturen der Physik besser nicht den Rücken kehren sollten.

Bentley-Mulsanne-Fahrbericht-Rennstrecke

Eine lange Rechtskurve. Offen und leicht nach innen geneigt. Jetzt wirken Drehmoment und Fahrwerk. Der Brite sitzt auf dem Asphalt, gewinnt beeindruckend schnell an Fahrt und gewöhnt sich sehr schnell an seine Umgebung. Die 3 kommt in Sicht, ein kleiner Hügel und dort oben auf der Kuppe lauert die 90-Grad-Links. Keramik wird erwärmt, der Wagen neigt das Haupt deutlich, das Heck hebt sich. Die Elektronik arbeitet merklich, ohne die Eingriffe des Rechners auf die Leistungsverteilung wäre der Wagen schon mehrfach neben der Spur gelandet. Was nicht nur der Masse und Konfiguration der Limousine geschuldet ist, sondern auch meiner Fahrweise. Ein leichter Sportwagen mit Schwerpunkt in Mitte wäre an dieser Stelle deutlich schneller unterwegs. Trotzdem muss man den Entwicklern bei Bentley ein Lob aussprechen. Der Brite hält sauber die Spur, entfaltet seine Kraft deutlich, und wenn er zu Ausbrüchen neigt, wird der Fahrer entsprechend gewarnt. Der Mulsanne ist auch auf der Rennstrecke ein Gentleman und keine Diva. Das mag für „echte Männer“ nicht sehr aufregend sein; an Drift, also Rutschen, ist nicht zu denken. Was auf einer Rennbahn auch nicht sinnvoll ist, wir wissen: Rutschen kostet Zeit und Reifen.

Nach fünf Runden rollt der Wagen in die Boxengasse. Die Bremsen atmen aus, es riecht und qualmt ein wenig. Bis zur Rückfahrt zum Flughafen Manchester ist noch Zeit. Gedankenaustausch mit Chris. Was sagt der Profi? Der Mulsanne ist kein Rennwagen, kein Supersportler. Er schafft 296 km/h, er braucht 5,3 Sekunden bis Tempo 100 und er bringt seine 513 PS deutlich spürbar auf die Straße. Dass man 2,6 Tonnen nicht wegzaubern kann, ist bekannt. Aber wie der Bentley auch im Sinne von W. O. Bentley seine Kräfte entfaltet, ist beeindruckend und auch verlockend. Serpentinen und ähnliche Gebilde wird man im Mulsanne sicher nicht in allzu großer Hektik befahren, auch weil man an Passagiere im Fond denken sollte. Aber sportliche Talente soll man fördern und der Big Bentley ist sichtlich talentiert.

Text: Ralf Bernert
Fotos: Peter Robain im Auftrag von Bentley Motors

 

Mazda6 Limousine und Kombi zum gleichen Preis

Nach den Messepremieren der neuen Mazda6 Limousine in Moskau und des Mazda6 Kombi in Paris gibt Mazda jetzt erstmals Details zu den Preisen der neuen Mittelklasse-Generation bekannt. Der Einstiegspreis des neuen Mazda6 – dem zweiten neuen Mazda auf Basis der innovativen SKYACTIV Technologie – beträgt 24.990 Euro sowohl für die coupéhafte viertürige Limousine als auch für den dynamischen und dennoch mit bis zu 1.664 Litern Ladevolumen geräumigen Kombi. Im Gegensatz zu den meisten Wettbewerbern fällt sowohl die Länge als auch der Radstand der Limousine mit 4,87 Metern bzw. 2,83 Metern etwas üppiger aus als beim Kombi (4,80 Meter Länge bzw. 2,75 Meter Radstand) und lässt dadurch das stark von der Studie Takeri inspirierte KODO Design des neuen Mazda6 besonders eindrucksvoll erscheinen.

  • Neuer Mazda6 startet ab 24.990 Euro – ausstattungs- und leistungsbereinigt bis zu 1.400 Euro günstiger als der Vorgänger
  • Coupéhafte viertürige Limousine oder dynamischer Kombi mit je fünf Motoren zum gleichen Preis erhältlich
  • Vorverkauf beginnt am 19. November – offizieller Verkaufsstart am 2. Februar 2013

Als Basistriebwerk kommt für beide Karosserieformen ein neu entwickelter 2.0 l SKYACTIV-G Motor mit 107 kW/145 PS zum Einsatz, der nicht zuletzt wegen seinem extremen Verdichtungsverhältnis von 14,0:1 sehr effizient und mit einem maximalen Drehmoment von 210 Nm auch entsprechend durchzugsstark ist. Der Verbrauch der Limousine beträgt mit diesem Triebwerk lediglich 5,5 l/100 km (CO2: 129 g/km). Neben zahlreichen Basis-Sicherheits- und Komfortmerkmalen wie Klimaanlage, Audio-System und 17-Zoll-Leichtmetallfelgen bekommen die Kunden für diesen Preis serienmäßig auch das Start-Stopp-System i-stop. Damit wird der neue Mazda6 als Kombi im Vergleich zum 88 kW/120 PS-starken Vorgänger ausstattungs- und leistungsbereinigt rund 1.400 Euro günstiger angeboten.

Der Einstiegspreis für den neuen Mazda6 mit dem hochinnovativen 2.2 l SKYACTIV-D Dieselmotor mit 110 kW/150 PS und einem maximalen Drehmoment von 380 Nm inklusive i-stop, der für alle Diesel serienmäßigen Kondensator-basierten Bremsenergie-Rückgewinnung i-ELOOP sowie Euro 6-Einstufung liegt für Limousine und Kombi bei 28.490 Euro. Mit diesem Motor ist der neue bis zu 100 kg leichter gewordene Mazda6 nicht nur ausgesprochen agil, sondern setzt auch neue Maßstäbe beim Verbrauch: Die Limousine konsumiert mit dem mit 14,0:1 für einen Diesel extrem niedrig verdichteten Triebwerk lediglich 3,9 l/100 km (CO2: 104 g/km) und ist damit das derzeit effizienteste Fahrzeug seiner Klasse (Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor).

 

Das Spitzenmodell der Baureihe in der höchsten Ausstattungslinie in Kombination mit dem 129 kW/175 PS-starken 2.2 l SKYACTIV-D stellt mit einem Preis von 35.090 Euro den oberen Rand der Preisliste des neuen Mazda6 dar.

Der offizielle Verkaufsstart des neuen Mazda6 in allen derzeit verfügbaren Versionen findet im Rahmen einer PremierenParty am 2. Februar 2013 bei den rund 440 deutschen Mazda Händlern statt. Bereits ab dem 19. November 2012 liegen dann alle Preise und Ausstattungsdetails des neuen Mazda6 vor, gleichzeitig beginnt im Handel der Vorverkauf der dritten
Mazda6 Generation. Dieser wird begleitet von nationalen und regionalen VIP-Events, die potentielle Käufer bereits vor dem Marktstart in einem exklusiven Umfeld mit dem Mazda6 in Kontakt bringen.

Um den bereits zahlreichen interessierten Kunden einen exklusiven Informationsvorsprung zum neuen Mazda6 zu ermöglichen, kann man sich ab sofort auf www.mazda.de im Bereich Mazda Connect für den neuen Mazda6 registrieren und hat auf dieser exklusiven Online-Informationsplattform so wie in den kommenden Monaten Zugriff auf diverse spannende Informations- und Eventmodule.

Und wie fährt sich die Mazda6 Limousine?  Das kann man auf motoreport nachlesen! Und wie sich der Kombi schlägt, steht hier im Blog und bei Fabian auf autophorie.de

 

Quelle/Text/Fotos: Mazda Deutschland 201

Škoda Rapid Coupé

Während ich am Donnerstag  nach Wien fliegen werde, um den neuen Škoda Rapid bewundern zu können, hat Theo bereits eine Škoda Rapid Coupé Studie gezeichnet. Nicht das mir der Rapid nicht gefallen würde – im Gegenteil, ich mag die klaren Linien. Die simple Gestaltung ohne schwülstige Verwachsungen.  Mit nur noch 2 Türen und einem kürzeren Dach wird der Rapid in der Coupé Version allerdings noch eine ganze Nummer attraktiver. Eine coole und sexy Autoform – ohne unnütze Elemente im Design. Das ist etwas, das macht mich wirklich an.

Ich bin gespannt auf die günstige Limousine und darauf,  Škodas-Heimat bei einer kurzen Testfahrt kennen zu lernen.