mbrt13 – Der Mercedes-Roadtrip – Meine Sicht, das Leben, die Autos und warum es so geil war.

Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen, dein „wandern“ zum Ziel. Ein Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach und auf den Roadtrip umgemünzt wird daraus, dass man am Ende des Roadtrips gelernt hat; auch wenn die Dinge nicht immer gut liefen – Du weißt im Augenblick in dem sie passieren noch nicht, wofür das Erlebte einmal gut sein wird.

Der Mercedes-Benz Roadtrip führte nicht nur von Carlsbad nach Detroit, er führte auch zu fast philosophischen Einsichten in das Leben besonderer Menschen. Der Teilnehmer am #mbrt13.

Mein zweiter Blogbeitrag über den Roadtrip: „Guarding the e-Class“ (mbrt13).

Wer wissen will, wie die einzelnen Etappen aussahen und welche Strecken wir tagsüber zurück gelegt haben, der schaut am Besten bei Jan vorbei, er hat seine Artikel über diesen Roadtrip nach den Tagen und den Etappen eingeteilt.

MBRT13 Neue E-Klasse in Chicago

Mein persönlicher Rückblick auf diese ungewöhnliche Anreise zur NAIAS nach Detroit:

Wie alles anfing:

Eigentlich ging es nur darum, live von der Detroit-Autoshow berichten zu können. Ich persönlich mag Messen nicht wirklich, es ist eigentlich immer viel zu voll, zu stickig und richtige Fotos kann man auch nicht machen, weil ja doch zu viele Menschen um die Autos herum stehen. Als die Einladung von Mercedes-Benz zur Detroit Motorshow NAIAS kam, musste ich allerdings nicht lange überlegen. Ich mag die USA. Egal wie crazy „die“ Amerikaner sind. Die USA sind das Autofahrer-Land #1 und wo fühlt sich ein Petrolhead am wohlsten?

Zudem war lange spekuliert worden, dass Mercedes-Benz den neuen kleinen Baby-Benz in Detroit, präsentieren wird – ein guter Grund, vor Ort zu sein. Das es am Ende ein wenig anders kam, dass wusste ich erst kurz vor dem Trip.

Und dann kam dieser Anruf, ob ich „Lust hätte“ zusammen mit anderen Bloggern von L.A. nach Detroit zu fahren. Wir würden die neue E-Klasse zur Messe begleiten und dabei einmal quer durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten fahren. Ja – holy fuck – wenn ich keine Lust auf einen Roadtrip habe, ja wer denn dann?  Ganz unter uns: Ich liebe Autos – und ich habe echte Lust auf lange Strecken mit dem Auto. Einmal quer durch die USA – 4.500 Kilometer in 4.5 Tagen? Verflucht ja, natürlich bin ich dabei.

Ätzend war nur noch die Wartezeit ab dem Zeitpunkt, ab dem klar war, dass dieser Trip starten würde – bis zum Abflug nach Los Angeles.

MBRT13 E550 Wüste Nevada

Wie Texanische Highway-Polizisten wirklich sind:

Es war am zweiten Abend und es war kurz nach der Texanischen Grenze. Zwei Mercedes E-Klassen fuhren mit bedächtigen 100 Meilen durch die Nacht.  Am rechten Straßenrand parkte ein Fahrzeug der Highway-Patrol und natürlich verlangsamten wir unser Tempo im gleichen Augenblick als wir den Streifenwagen sahen.  Nachdem wir den Streifenwagen passiert hatten, schaute ich in den Rückspiegel, konnte aber nichts auffälliges erkennen, es schien, als wäre alles gut gegangen.

Lichthupe von hinten, der zweite Wagen wurde langsamer und in dem Augenblick, in dem er mir Lichthupe gab, gingen hinter ihm alle Lichter des Texanischen Highway-Streifenwagen an. Wie ein Christbaum auf der Interstate leuchtete der Streifenwagen.

Mein Roadtrip-Buddy wurde von der Streife angehalten und natürlich konnte ich ihn in diesem Augenblick nicht alleine lassen. Ich lenkte unsere E-Klasse also auch auf den Seitenstreifen.

Wie im Film, leuchtete nun die gesamte Licht-Armada auf dem Dach des Streifenwagen und sorgte für diese typische Atmosphäre: Zu schnell, erwischt und nun?

Wortkarg und immer mit einer dicken Backe vom Kautabak, schlenderte der Texanische Highway-Polizist vom hinter uns stehenden Fahrzeug auf der Beifahrer-Seite zu unserem Fahrzeug. Hatte er seine Hand an der Waffe?

Nein. Ich glaube, er sah die californischen Nummernschilder unserer Mercedes-Modelle und dachte sich den Rest – er ging wohl nicht davon aus, dass wir gefährlich waren. Nur zu schnell und in seinem Highway-Abschnitt muss man dann eben auch die Verantwortung hierfür übernehmen.

Nachdem er meinen Führerschein und die Zulassung des Fahrzeuges in der Hand hielt, eröffnete er uns, dass wir mit 92 Meilen gelasert wurden und hier ein Speedlimit von 75 Meilen gilt. 300 bis 400 Dollar sollte das kosten und ob wir genug Geld bei uns hätten?

Dabei sprach er übrigens deutlich weniger im Slang texanischer Cowboys, als ich das erwartet hätte. Nur die Sache mit dem Kautabak und dem Plastikbecher in den er immer wieder spuckte, das passte dann wieder in mein Weltbild.

Um die Papier-Angelegenheiten zu erledigen und den Geldbeutel zu erleichtern, sollten wir seinem Streifenwagen folgen. Wir fuhren an der gleichen Stelle vom Highway ab, an der wir angehalten hatten. Schlicht über das Bankett, über eine Wiese und auf eine unbeleuchtete Bundesstraße. Der V8 des Streifenwagen wurde dabei nicht geschont, fast schien es, als wollte der Officer der Highway-Patrol nun zeigen, wer hier schnell fahren darf. Und so brachen wir zum x-ten Mal an diesem Abend durch die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Texas – dieses Mal jedoch hinter einem Streifenwagen.

Vor einer unscheinbaren Polizei-Wache stoppten wir, die  Reifen gaben auf dem frostigen Kies-Belag des geschotterten Parkplatzes deutlich den Unmut über zu wenig Haftung kund.  Der Polizist erledigte in seinem Streifenwagen noch Papierkram, kaute seinen Tabak und spuckte immer wieder den überflüssigen Speichel in einen Becher, der im Cupholder des Fahrzeugs stand. Ich hoffte nur, morgen früh, beim Schichtwechsel würde es zu einer Verwechslung von Kaffee und – ach, egal.

Am Ende waren es 240 US-Doller für „Speeding“. Ein Besuch in einer Polizeistation im Hinterland Amerikas (Oldham County) und eine unbezahlbare Erfahrung zusätzlich. Heike hat im übrigen die „Restrooms“ in der Polizei-Station besucht und wollte eigentlich Fotos vom Rest der Polizeistation machen. Aber wann genau ist der Akku eines iPhone leer? Genau…

Hätten wir das Geld nicht auftreiben können, kein Problem – für 50 $ am Tag hätten wir die Strafe auch „absitzen“ können 😉

MBRT13 E-Klasse Schrottplatz Nirgendwo

Wie Schrott und Sand den Tag bereichern:

Eine Horde von Automobil-Geeks quer durch die USA fahren lassen, dass kann dann schon einmal dazu führen, dass man mitten im „Nichts“ an einem Schrottplatz vorbei kommt, die Fahrzeuge alle sofort die Straße verlassen und noch bevor alle geparkt haben, die ersten mit der gezückten Kamera im Anschlag auf den Platz der Automobil-Geschichten zu hüpfen.

Es war aber auch ein Schrottplatz, wie man ihn in Deutschland nicht mehr finden würde. Die Fahrzeuge standen vermutlich schon Jahrzehnte im Freien herum und der Zahn der Zeit nagte ohne Rücksicht an ihnen herum.

MBRT13 E-Klass Schrottplatz im Nirgendwo

Mein Lifestyle-Blog Kollege aus Frankreich, der im übrigen am Vorabend mit mir die 240 $ Erfahrung eingekauft hatte, wollte gleich noch eine weitere Erfahrung machen und fuhr das Mercedes E550 Cabrio auf den Platz, auf dem die Schrottfahrzeuge standen. Dummerweise vertragen sich ein nasser sandiger Boden und mehr als 300 PS auf der Hinterachse nicht wirklich. Einmal „vroooom“ und er saß im Sand fest. Nun hätte vermutlich der ein oder andere den lieben Sebastian gerne dort sitzen lassen, bis er zum restlichen Umfeld des Schrottplatzes passte – aber wir hatten einen engen Zeitplan und so wurde er „ratzfatz“ mit der Hilfe des Allradangetriebenen Mercedes-Benz ML aus dem Sand gezogen.

Alles kein Problem – wenn man im Team arbeitet 😉

MBRT MB550 Hoover Damm Roadtrip mercedesbenz

Ob der Hooverdamm auch bei Nacht zu sehen ist?

Perfekt. Und eigentlich wirkt er bei Nacht auch deutlich besser :).  Es war der erste Tag des Roadtrips und es war ein langer Tag. Von Carlsbad über Las Vegas ging es bis nach Flagstaff. Es war – ganz unter uns – am Anfang auch ein echtes Problem, aus dieser Truppe von „Bloggern“ eine Gemeinschaft werden zu lassen und ich kann mich an einige Momente erinnern, in denen man nur zu gut eine Abhandlung über „zwischenmenschliche“ Krisen hätte schreiben können.

In diesen Situationen hätte der Gedanke an den Hoover-Damm geholfen. Dieses Monument aus Stein und Beton – ein Exempel des Menschlichen Willens.

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Der Roadtrip von Los Angeles nach Detroit

Während ich gerade sehe, dass ich schon wieder bei mehr als 1.200 Wörtern angekommen bin, also schon lange wieder im „tl:dr“ Bereich, merke ich – es gibt noch so viele kleine Anekdoten zu erzählen, so viele Momente die wir auf Fotos fest gehalten haben, die man noch beschreiben müsste.

Ich denke – ich werde diesen Trip so schnell nicht vergessen und wohl immer mal wieder ein paar Erinnerungen an diese Reise in den Blog einstreuen.

Jan hat dem Trip gestern Abend noch ein Video gewidmet – über sieben Minuten lang, aber mehr als sehenswert.  Es zeigt schön – komprimiert – wieder dieser Trip ablief:

Danke für dieses Video Jan – well done!

Danke an Mercedes-Benz. Danke an Lena und Wolfgang (MB Social Media). Danke an den Polizisten in Texas. Und DANKE  an Jens, Heike, Javier, Gianluca, Omar, Sébastian und Teymur.

Alles im Überblick behalten? Am besten über mbrt13.com!

Roadtrip MBRT13 - Ende

MBRT13 – Mercedes-Benz Classic Center Californien

Kalifornien, zwei drei Mal hintereinander gesagt und man hat welches Lied im Kopf? Genau. Und weil es in Kalifornien ja niemals regnet, sind die Autos dort auch viel besser in ihrer Substanz, Schneematsch-Winter und Salz-Attacken bleiben auch außen vor und das Blech auf die Dauer heile.  Und wenn dann doch einmal das liebste Kind in die Blech-Krise gerät, dann hilft am Besten ein Profi. Für die Mercedes-Benz-Modelle ist das zum Beispiel das:

Mercedes-Benz Classic Center Californien

Es ist der ideale Ort für Eigentümer von klassischen und legendären Mercedes-Benz Modellen, ein Platz für Sammler und Enthusiasten der schwäbischen Marke mit dem Stern auf der Haube.

In Irvine Californien besitzt Mercedes-Benz eine besondere Fachwerkstatt in der man für die klassischen Modelle Gutachten anfertigt, Restaurationen durchführt und auch restaurierte Modelle wieder zurück in Kunden verkauft.

Mehr als 120 Jahre Automobilgeschichte finden einen wert schätzenden Rahmen in diesem Classic Center und es war mir persönlich eine große Freude, die erste Etappe unseres mbrt13-Roadtrips im Prinzip mit dem Besuch des Classic-Center anzugehen.  Für den Besuch des Classic-Center sind wir extra eine Runde früher aufgestanden, auch wenn das nicht leicht war – der Besuch vor Ort und die vielen schönen Bilder, es gibt auch einige drüben bei Jens, waren es auf jeden Fall wert!

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MBRT13 – Designcenter Mercedes-Benz Carlsbad

In einem unscheinbares Gebäude in einem beliebigen Industriegebiet innerhalb der kleinen US-Stadt Carlsbad, pflegt man „a feel for design“ und arbeitet unter anderem an der Design-Zukunft der Marke Mercedes-Benz. Für uns stellte es zugleich den Startpunkt des „Guarding the E-Class“ Roadtrips dar.

Mercedes-Benz Advanced Design Center Carlsbad

Bereits seit 1990 existiert das Advanced Design Studio in Kalifornien und ist mittlerweile eines von fünf Studios in denen Designer der Marke Mercedes-Benz die Trends und den Geschmack der Zukunft finden und treffen wollen.

Noch bevor wir unsere Fahrzeuge für den „mbrt13-Roadtrip“ in Empfang nehmen konnten, durften wir in die heiligsten Hallen des Design-Studio eintreten und trafen auf die Automobile-Welt von morgen, oder übermorgen?

Auf diesem Bild versteckt, die neue E-Klasse. Und Idee für die Zukunft mit Stern.

Man muss sich vorstellen, in diesen heiligen Hallen entstehen Prototypen die erst viel später – wenn überhaupt – das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden und wir konnten frei durch diese Räume wandern. Neben den L.A. Autoshow Design Award Teilnehmer dem ENER-G-FORCE gab es vom Leiter des Studios einige aufschlussreiche Worte zu den Fragen, wie man „Automobil-Design“ eigentlich entwickelt. Welcher Kreativ-Prozess hinter den neuen Ideen steckt und weshalb man auch völlig abgedrehte Studien braucht, auch wenn diese niemals produziert werden.

Ich fragte mich, ob es nicht manchmal frustrierend sei, wenn mann als Designer mit den abgefahrenen Studien um die Ecke kommt und wenn man dann sieht, was danach in der Serien-Fertigung übrig bleibt und stellte diese Frage auch später im Verlauf an den Design-Chef von Mercedes-Benz, Gordon Wagoner. Am schmunzeln im Gesicht konnte ich durchaus ablesen – auch einem Designer fallen die Kompromisse während dem Entwicklungsprozess von neuen Autos nicht wirklich leicht.

Besonders interessant: Die Lichtgestaltung, sowohl im G-Wagon Concept als auch bei der unter einem Seidentuch versteckten E-Klasse
Besonders interessant: Die Lichtgestaltung, sowohl im G-Wagon Concept als auch bei der unter einem Seidentuch versteckten E-Klasse

Was ich für mich aus diesem Besuch mit genommen habe, ist nicht nur der Schlüssel für einen E550 Convertible mit dem ich am folgenden Tag zusammen mit Heike zum RoadTrip gestartet bin, nein – es war diese Kreative-Lust die man im gesamten Gebäude gespürt hat.

Es herrschte dort so etwas wie eine Aura der Kreativität. 

 

 

MBRT13 – Chicago Hard Rock Hotel

Wer 4.600 Kilometer durch die USA fährt, der muss Nachts gut schlafen – irgendwie widersprüchlich, dass für den One-Night-Stop in Chicago ausgerechnet das „Hard Rock Hotel“ in Chicago zu unserer Herberge wurde.

Mal ganz ehrlich, die Fahrt von Springfield nach Chicago hat zu den härtesten Etappen des gesamten Roadtrips gehört – vor allem für mich. Denn meine Beifahrerin Heike und ich, wir hatten uns an diesem Tag ordentlich in der Wolle bekommen und wirklich gesprochen haben wir danach nicht mehr. 8 Stunden Autofahrt. Schweigend. Das kann einem mehr auf die Nerven gehen, als quengelnde Kinder auf einem Interkontinental-Flug in der Sitzreihe hinter einem. Da ich das Problem zwischen Heike und mir aber auch nicht verstand, haben wir es einfach beim „schweigen“ belassen.  (Liebe Heike, wenn Du das liest – ich verstehe es noch immer nicht!)

Und so war ich froh, als wir am Abend die Stadt Chicago erreicht hatten und ich mein Hotelzimmer beziehen konnte. Dummerweise ist das Hard Rock Hotel in Chicago ganz sicher vieles, aber kein Palast der Ruhe und Besinnlichkeit.

Meine Roadtrip-Kollegen haben dann auch bis in die frühen Morgenstunden die eigene Belastungsfähigkeit und die eigenen Grenzen des Schlafentzuges ausgetestet. Die Gesichter am Morgen danach sprechen Bände.

Ich für meinen Teil, ich hätte vernünftig schlafen können. Wäre da nicht mein Notebook gewesen, dass mir seit dem Abflug in Frankfurt (ich hatte VISTA beim ziehen von Updates unterbrochen) Probleme bereitete und zudem der Lüfter seinen Geist aufgab, weswegen sich das Notebook  alle paar Minuten per Neustart verabschiedete.

So hatten wir an diesem Abend alle unseren Spaß.

Die einen an der Bar, die anderen vor dem Notebook.  Am Ende hatte ich aber noch immer mehr Schlaf als die anderen und konnte die letzte Etappe des Trips, von Chicago nach Detroit ziemlich ausgeschlafen antreten.

Und nachdem uns Heike in Chicago verließ, auch mit neuem Co-Pilot.

Roadtrip – Immer dem Stern nach

Der Begriff des Roadtrips umschreibt eine Reise von A nach B, nicht primär um ein Ziel zu erreichen, sondern viel mehr um des „unterwegs“ sein an sich. Menschen sind es gewohnt von A nach B zu fahren – doch nur wer eine Kultur des Reisens mit dem Auto verstehen kann, wird den Sinn und die Essenz eines Roadtrips finden können.

Mit Mercedes-Benz durch die USA – Finding yourself on the Route 66

Die Route 66 ist nicht einfache nur eine Straße in den USA – sie ist die Mother-Road aller Straßen und damit so etwas wie die Hauptstraße der Vereinigten Staaten. Ursprünglich war die Route 66 die erste Straße die durchgehend von Chicago  in Richtung  Westen, an den Pazifik führte. In einer Zeit, in der die USA noch ein Haupteinwanderungsland für Europäer war, zogen Millionen Mensch über diese Route in ein neues Leben – in den Westen eines Landes, vereint unter dem „Star spangled Banner“.

Route 66 – Americas Mainstreet

Und so wurde die Route 66 zur Hauptstraße Amerikas, dem Weg dem Millionen Menschen folgten, um von der Ostküste der USA, den wilden Westen zu besiedeln. Jedoch frei von Planwagen – es war eher die Zeit in der man in den USA das Auto liebte und man die Freiheit des großen weiten Landes, durch die Windschutzscheibe des eigenen Wagen bewunderte. Jedoch noch immer auf der Suche nach dem amerikanischen Traum.

Ein Traum? Auch für mich wurde mit diesem Trip ein Traum Wirklichkeit:

Ich liebe Roadtrips, ich liebe dieses niederringen von Entfernungen am Steuer eines Fahrzeuges. Kilometer um Kilometer, Meile um Meile. Es ist die einzig echte art des Reisens für mich selbst. Einen Roadtrip sehe ich persönlich nicht unbedingt als Mittel zur Überbrückung von Distanzen an – ein Roadtrip bildet das Leben in einem zeitlich verkleinerten Maßstab wieder.

you never know, what it is good for

Schaut man das eigene Leben in einer Retrospektive an, dann versteht man manchmal, dass es gut ist, wenn nicht immer alles nach Plan läuft. Selten verläuft das leben analog einem US-Highway und immer nur gerade aus. Wobei ich auf diesem Trip selbst gesehen habe: Neben den endlos wirkenden Highways ohne Kurven, gibt es auch in den USA wundervolle Gegenden, in denen sich die Highways durch eine hügelige Landschaft schlängeln.

Der Plan unseres Roadtrips war: Wir starten in Carlsbad, fahren nach Las Vegas, Flagstaff, Amarillo, Springfield, Chicago und finden unser Ziel in Detroit – rechtzeitig um die Präsentation des neuen Mercedes CLA zu erleben und um zwei Tage auf der NAIAS zu verbringen. Und der Plan war auch: Es wird eine Zeit, die später in unseren Erinnerungen immer präsent sein wird. Beides hat schlichtweg geklappt. Es verlief also alles nach Plan – oder?

Nicht alles ist planbar

Man kann für einen Roadtrip vieles planen und ich selbst habe bereits zwei Roadtrips geplant und kann mir daher in etwa vorstellen, welcher Aufwand hinter einem solchen Event, wie diesem „mbrt13“ steckt. Allerdings kann man Zwischenfälle nicht planen. Man kann nicht planen, dass Menschen nach acht bis zehn Stunden, zu zweit in einem Auto, an die persönlichen Grenzen der „sozialen“ Belastbarkeit kommen. Immerhin waren wir 6 Teams aus je zwei Personen pro Fahrzeug und wir haben nicht einmal die Teams geändert – ich hätte das anders gemacht – fand es aber auf der anderen Seite ein spannendes Experiment. Wie belastbar sind Menschen 😉

Man kann auch nicht planen, wenn Lifestyle-Blogger die Tragfähigkeit von Matsch unterschätzen, Auto-Blogger vergessen – dass es Speedlimits gibt, oder wenn Reifen den plötzlichen Kontakt mit einem Bordstein krumm nehmen und die Luft verlieren.  Nun – ich bin überzeugt – kein Roadtrip darf ohne Ticket oder Pannen ausgehen und am Ende ist man froh, wenn man diese unvorhergesehenen Ereignisse gemeistert hat. Ernsthaft. Man kann eben nie wissen, wofür etwas gut ist.

 Der Start des Roadtrips

Roadtrip Start - die E-Klasse 2013

Unser Roadtrip startete mit einer „Vor-Prämiere“. Da die Idee an sich, also mehr als 4.500 Kilometer binnen 4,5 Tagen durch die USA zu reisen, mit dem Auto, nicht verrückt genug war – fuhren wir zugleich die erste neue E-Klasse – öffentlich und ohne Tarnung und vor der Prämiere auf der Motorshow in Detroit, vom Mercedes-Benz Designstudio in Carlsbad nach Detroit.

Die Hauptdarsteller

Die vermutlich umfangreichste Modellpflege in der Geschichte von Mercedes-Benz: Die neue E-Klasse. Wir hatten einen E500 in dunkelblau – in der deutschen Version! In den USA wird aus dem E 500 ein E 550 – man frage mich nicht warum 😉 – bitte.

„Guarding the E-Class“

Das begleiten der E-Klasse wurde dann auch zu unserem Thema, denn – wir durften „gucken“ und „anfassen“ – aber nicht fahren – die offizielle Presse-Vorführung stand ja zu diesem Zeitpunkt noch eine Woche entfernt und der Fahrtermin für die neue E-Klasse, ich hoffe ich kann dann den E63 AMG 4matic fahren, wird erst im Februar stattfinden.

Wirklich beschweren konnte ich mich über das Fahrzeug für den ersten Tag allerdings nicht. Ein wunderschönes E550 Cabrio mit kraftvollem V8 und ordentlich Leistung stand mir zur Verfügung. Inklusive Tankkarte. Ein Traum.  Diesen Traum mit teilte ich mir mit Heike, einer lieben Reise-Bloggerin aus Köln. Ihren Blog findet ihr unter: koeln-format.de

Gruppenfoto: Der erste Morgen, nach einer wirklichen kurzen Nacht – voller Vorfreude – Spannung und vielen Erwartungen an einen Trip, der für uns alle vermutlich unvergesslich bleiben wird.

Der zweite Teil folgt in ein paar Tagen und ich werde euch dann erzählen, wie es sich so anfühlt wenn man in Texas von einem Highway-Polizisten angehalten wird, weil man zu schnell war, wie man ein Cabrio aus dem Schlamm zieht und warum man die Bordsteinkanten in Chicago nicht mit dem Rad treffen sollte.

Natürlich bekommt ihr dann auch von den Zwischenmenschlichen Höhepunkten erzählt, warum man Bier aus Styropor-Bechern trinkt, wie der Hover-Damm bei Nacht aussieht und ob man von Burgern und Fastfood wirklich leben kann … bleibt mir treu!

 

 

Mercedes-Benz CLA Präsentation – Detroit

Wer mich kennt, der weiß auch: Show ist nicht mein Ding und Lifestyle verstehe ich dann als „cool“ wenn es sich um einen Roadtrip handelt der zum Beispiel von L.A. nach Detroit führt und man dabei binnen weniger Tage eine Strecke von über 4.500 Kilometer zurück legt. Dieses Marktschreierische präsentieren von Auto und die Show die man gerne darum macht, das wiederum liegt mir gar nicht.

Mercedes-Benz CLA – Die/Das „Kompakt-Limousinen-Coupé“ mit vier Türen!

Eigentlich bin ich mal davon ausgegangen, wir würden in Detroit auf der NAIAS die Weltprämiere der neuen „Baby-Benz“ Baureihe erleben – aber Mercedes-Benz hat sich entschieden, den Auftritt auf der North American International Automobil Show voll und ganz dem E-Klassen Facelift zu widmen.

Stattdessen wurde ich im Rahmen des Mercedes-Benz Neujahrsempfangs zum Gast einer kleinen *hüstel* Show rund um die Prämiere des CLA.

Seht selbst:

Cool?

Ja! – Aber noch viel cooler waren die Gespräche mit den Experten von Mercedes-Benz. Vor allem, mit Gordon Wagoner. Was für eine „coole Socke“….

Leute bleibt mir treu, es kommt noch so viel mehr und wer gerne mehr über den CLA in englisch lesen möchte, der sollte egmCARTECH besuchen….oder ihr bleibt bei deutsch und schaut Euch mal den Beitrag von Jens an!

Chicago #mbrt13

Ganz ernsthaft – ich bin froh, wir haben heute Chicago erreicht und damit einen großen Teil des RoadTrips hinter uns gebracht. Das Wetter wurde heute dann ein wenig garstig mit uns und auch sonst kann man durchaus davon sprechen, dass eine Gruppe aus 6 Autos und 12 Leuten durchaus einige Überraschungen bereit hält, auf die man nicht gefasst ist.
Es ist der dritte oder vierte Tag? Ich kann es gerade gar nicht sagen. Ich sitze im Hard Rock Hotel in Chicago und bin echt „fertig“.

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Letzte Etappe für heute. Chicago Downtown. #mbrt13

Das Foto vom Comand-Navisystem in der E-Klasse zeigt die letzte Etappe, bevor es morgen direkt nach Detroit geht. Neben Regen und starken Winden, war es vor allem immer wieder, die früh einsetzende Dunkelheit die den RoadTrip an sich erschwert hat.

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It started to rain. After the Arche. #mbrt13

St. Louis habe ich nun gesehen, denn ich habe diesen Bogen fotografiert. So ein Roadtrip ist nun mal kein Sightseeingtrip. Für mich geht es um die Erfahrung. Meilen um Meilen und dennoch, immer wieder einmal würde man am liebsten erst einmal vor Ort bleiben und mehr von den besuchten Plätzen sehen.

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Roadtrip Music, finest. #mbrt13

Wenn Du keine Musik hast, hast du keine Musik. Fast noch wichtiger als die richtige Zusammenarbeit im Roadtrip-Team ist die richtige Musik.

Während man durch die Landschaft cruist, muss die Musik passen, nur dann hat man das richtige Roadtripfeeling.

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Roadtripfood. What else? #mbrt13

So ein Roadtrip kann für vieles gut sein, um neue Freunde zu treffen, in diesem Fall den „Raser“ Sebastian aus Frankreich, oder die Tatsache – dass Fast Food nicht gleich Fast Food ist. Taco Bell really suckz!

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mbrt13 – Roadtrip USA – Carlsbad – Vegas – Flagstaff

Ein verflucht langer Tag ist bereits vor Stunden zu Ende gegangen und ich bin noch nicht im Bett. Ortszeit haben wir gerade 23:57 und ich will Euch wenigstens ein Foto vom heutigen Tag zeigen.

Mercedes-Benz E550 Convertible

Meine Co-Pilotin und extrem gelassene Mitfahrerin Heike und ich, wir hatten das Glück den ersten Tag des Roadtrips von L.A. nach Detroit in einem sexy roten E550 Cabrio zu fahren. Die Temperaturen waren zwar weder in L.A. am frühen Morgen, noch Mittags in Vegas so richtig Cabrio-like, aber wer Airscarfe und windfeste Jacken hat, der fährt auch im Januar offen von Californien, durch Nevada nach Arizona. Dafür dürfte ich dann einen Sonnenbrand davon tragen – aber das war es wert.

Dieser Roadtrip hält bereits am ersten Tag alle Versprechungen ein: Interessante Gespräche, zickige Diven, launig Straßen, endlose Highways und eine Atem raubende Landschaft im Wechsel von endloser Weite zu schroffen Steinen.

Ihr könnt den Roadtrip unter mbrt13.com mit erleben und mit dem Suchbegriff „#mbrt13“ auf Twitter und Instagram.  Für mich ist es jetzt Zeit in das Bett zu gehen, in 5 Stunden gibt es Frühstück und in 5 1/2 Stunden wollen wir aufbrechen zum Grand Canyon. Holly mother of Roadtrips – morgen stehen dann 12 Stunden Fahrt bis Amarillo in Texas auf dem Programm.

Bleibt online – es lohnt sich, die Blogger-Kollegen schicken unglaubliche viele tolle Fotos über Twitter und Instagram!

mbrt13 Guarding the E-Class – Die neue E-Klasse auf dem Weg nach Detroit

Heute startet mein persönliches „2013“ und es startet mit einem unglaublich geilen Trip. Die neue E-Klasse (okay, es ist vor allem ein sehr umfangreiches Facelift) erlebt ihre offizielle Premiere auf der NAIAS. Der North American International Automobil Show in Detroit und wer bringt die E-Klasse dorthin?

Guarding the new E-Class

Okay – wir fahren natürlich nicht die Ausstellungsmodelle auf die Messe, sondern nur „ein“ neues Modell und 4 weitere E-Klassen. Es ist viel mehr im übertragenen Sinne zu sehen – aber das habt ihr bestimmt auch schon kapiert.

Unser Trip startet heute in Carlsbad – Ortszeit 6 Uhr PST (Pacific Standard Time) – für den Mitteleuropäer ist das „jetzt“ –  um 15h.

Zusammen mit einigen Kollegen werden wir heute zwei Etappen fahren, die erste führt uns von Carlsbad nach Las Vegas:

Unsere erste Etappe – verfolgen könnt Ihr den Trip unter: http://goo.gl/OORqu

In Las Vegas tobt derzeit die CES 2013 und wir werden uns – so ist der Plan – vor Ort mit ein paar Tech-Bloggern treffen.  Und weil es keinen Kampf ohne Mampf gibt – einen Lunch mit ein paar Mercedes-Benz Experten haben.

Danach geht es – geplant ist 14:30h – also Ortszeit für Euch bereits 23:30h weiter zu unserem Tagesziel in Flagstaff.

Etappe 1 sind 309 Meilen und am Ende des Tages werden wir 875 Meilen zurück gelegt haben:

MBRoadtrip Tag 1

3 Zutaten die aus einem schlichten Trip ein echtes Erlebnis werden lassen sollen:

Ein RoadTrip ist immer auch eine Reise zu sich selbst – man fährt über Stunden über manchmal recht einsame Straßen und die eigenen Gedanken haben viel Zeit und Platz sich zu sortieren. Einen solchen Roadtrip über dutzende Bundesstaaten der USA, hunderte von einsamen Highway-Meilen und eine atemberaubende Landschaft zu Beginn eines neuen Jahres zu machen ist perfekt.

Ich denke am Ende des Trips werde ich nicht nur mit vielen Eindrücken von dieser Reise zurück kommen, sondern auch mit Ideen und klaren Gedanken zu meinen Projekten. Eine einmalige Gelegenheit dieser Trip – und während ich diese Zeilen vorschreibe (27.12.12 – 10h) bekomme ich Gänsehaut, bei den Gedanken an diese wundervolle Erfahrung.

Nicht verpassen – der RoadTrip hat einen #-Tag auf Twitter: mbrt13 und neben den Blogs der Kollegen, solltet ihr auch auf Instagram nach dem Tag #mbrt13 suchen.

 

 

Road Trip USA – Chicago mbrt13

„Houston, we have a lift off“  Wenn diese Zeilen online gehen, dann sitzen 10 Blogger im Flieger und heben gerade ab in Richtung Los Angeles International Airport. (Das wir hierbei mit der neuen 747-8 fliegen, interessiert vermutlich nur wenige – mich jedoch sehr!)

Auf mich warten – nicht nur fast 12 Stunden Flug von Frankfurt nach LAX (IATA Flughafen Code) sondern auch eine Woche voll mit Abenteuern auf einem Road-Trip der besonderen Art.

Guarding the new E-Class | mbrt13

Mercedes-Benz wird in Detroit auf der NAIAS 2013 das umfassende Facelift der E-Klasse vorstellen und wir begleiten eine der ersten E-Klassen zu dieser Messe. Im Convoi (wer ist Rubber-Duck?) werden wir eine neue E-Klasse zusammen mit vier noch aktuellen Modellen quer durch die USA fahren. Von Los Angelese, über Las Vegas, Amarillo, Springfield, Chicago bis nach Detroit.

Wer sagt, das wäre ja nur halb so interessant – weil echte RoadTrips fährt man mit Sportwagen, mit Motorrädern oder gegen die Zeit, der kennt die restlichen Daten zu diesem Trip noch nicht. Jeden Tag 12 Stunden im Auto, dass schlaucht auch „echte“ Auto-Blogger ;).

Während wir also gerade im Flieger sitzen und einmal quer um die halbe Welt fliegen, könnt ihr Euch mit dem Programm der folgenden Tage beschäftigen:

Tag 1 – mbrt13

Wenn alles gut geht und die Lufthansa LH 456 pünktlich ist, dann sind wir gegen 12:40 Uhr in Los Angelese – das ist für Euch dann bereits Dienstagabend 21:40h. Sobald wir am Flughafen sind, packen wir unsere sieben Sachen und lassen uns zum „Mercedes-Benz Advanced Design Center“ in Carlsbad bringen.  Dort werden wir die neue E-Klasse zum ersten Mal live sehen und ganz nebenbei, zu den ersten Journalisten gehören, die überhaupt einen Blick auf das neue Modell werfen dürfen.

Im Anschluss wird es die Road-Trip Fahrzeuge geben und wir wollen bis 18h an unserem ersten Hotel für die Zeit des RoadTrips sein.

„Homewood Suites by Hilton“ in Carlsbad. 18h Ortszeit ist nach Deutscher-Zeit dann bereits 3h am Mittwoch früh 🙂

Tag 2 des mbrt13

Der zweite Tag des Roadtrips und im Prinzip der Start der Tour in den USA beginnt für US-Verhältnisse zu einer furchtbar frühen Zeit: Spätestens um 5:45h wollen wir unterwegs sein. Umgerechnet auf Deutsche Zeit ist das 14:45 ;).

Die erste Zwischen-Etappe am Mittwoch wird die CES in Las Vegas sein. Dort werden wir einen kleinen Lunch mit Experten von Daimler haben und uns – so alles klappt – mit anderen Bloggern von der CES treffen.

Bis 14h wollen wir dann jedoch schon wieder auf der Straße sein.  Denn das Tagesziel liegt in „Flagstaff“.

Radisson Woodlands Hotel Flagstaff soll unser Ziel für den ersten Tag „on the road“ sein. An diesem Mittwoch werden wir von L.A. über Las Vegas bis Flagstaff etwa 560 Meilen zurück gelegt haben. Das sind 901 Kilometer und in den USA gilt, wie jeder weiß, ein strenges Tempolimit. Bereits der erste Tag „on the Road“ verspricht also ein echter Tag für „Car & Drive Junkies“ zu werden.

Tag 3 des Road-Trip lest ihr dann am Donnerstag! 😉 und die Updates erfolgen dann „live“ vom RoadTrip – vergesst nicht auf Twitter und Instagram live dabei zu sein!  >> #mbrt13 ist alles was ich braucht!