Test: Mercedes-Benz A-Klasse

Bereits kurz vor der Jahrtausendwende stand der Autobauer aus Sindelfingen in der Entwicklung und Erprobung der E-Mobilität und Alternative Antriebe. 1997 kam hierzu die erste A-Klasse als Kompaktfahrzeug auf dem Markt. Den Schwerpunkt höher gesetzt, sollte der Unterboden als Staufach der Batterien bzw. Brennstoffzellentanks dienen. 15 Jahre später, als dieses Konzept ausgedient hatte, durften Daimlers Ingenieure ein Fahrzeug mit eine…

20 Jahre Mercedes A-Klasse – Endlich angekommen

Wenn die Edelmarke Mercedes ihre Modellpalette nach unten ausbaut, sorgt das immer für Aufsehen und ein wenig Misstrauen. Das war 1982 beim Baby-Benz so. Und auch vor 20 Jahren bei der A-Klasse. Während sich der 190er aber schnell zum Volltreffer entwickelte, holperte es bei dem vanartigen Kompaktmodell zunächst ganz schön. Mercedes wollte durchaus etwas wagen mit dem 1997 auf de…

Neue Mercedes A-Klasse – Auch als Limousine

Weniger als eine Studie, mehr als eine Skizze: Mit der Skulptur „Aesthetics A“ hat Mercedes nun einen ersten Ausblick auf die nächste Generation der A-Klasse gegeben. Die Designer haben eine schnittige Limousine gestaltet, die die dynamische Formensprache der aktuellen Generation aufnimmt und weiterführt. Der Stil wirkt puristischer als zuletzt, auch weil Sicken und rein dekorative Linien weitgehend zu fehlen scheinen…

News: AMG-Pakete für Mercedes A-Klasse – Rundum sportlicher

Mercedes-AMG legt ein Zubehörprogramm für die A-Klasse auf. Zur Wahl stehen ein Frontsplitter für 470 Euro, ein Seitenschwellersatz für 790 Euro, eine Heckschürze in Diffusor-Optik für 470 Euro sowie für 185 Euro Zusatz-Flics für das Heck. Die Anbauteile sind jeweils in Schwarz und mit speziellem Oberflächenfinish ausgeführt, eine Lackierung ist somit nicht nötig. Darüber hinaus bietet Daimlers Tuningabteilung eine Karosseriefolie im Rallye-Streifen-Look an (200 Euro). Geeignet sind die Design-Upgrades jeweils für den Mercedes A 250 Sport sowie alle AMG-Line-Modelle.

News: Mercedes A-Klasse – A wie Aufwertung

Die Kritik der Fachmedien und der Kunden nahmen sich die Entwickler zu Herzen. Stets hieß es: Zu straff sei die A-Klasse, zu sehr auf Sportlichkeit getrimmt. Für die erste Modellpflege, intern „Mopf“ genannt und gewöhnlich nach drei Jahren Bauzeit angesetzt, setzte Mercedes diesen Punkt ganz oben auf seine „To-do-Liste“. Nun spendierte man dem erfolgreichen Kompaktmodell die adaptive Fahrwerksregelung „Dynamic Select“. Debüt hatte das System in der C-Klasse. Mit „Dynamic Select“ lässt sich nicht nur die Charakteristik in der Dämpfung und im Handling beeinflussen, sondern auch die von Motor und Getriebe. „Wir schaffen den Spagat zwischen sportlichem Anspruch und einem Plus an Komfort“, sagt Jochen Eck, Leiter Gesamtfahrzeugerprobung. Dazu reicht ein Fingertipp auf den Schalter in der Mittelkonsole.

Angewählt können die Einstellungen Sport, Comfort, Eco und Individual. Letzterer Modus erlaubt zum Beispiel ein weicheres Fahrwerk, aber eine direkter ansprechende Lenkung, ganz nach den persönlichen Bedürfnissen des Fahrers. Steht der Schalter auf Comfort, liefert die neue A-Klasse endlich jene Geschmeidigkeit, die man von einem Mercedes auch in diesem Segment erwartet. Weder schlagen Kanaldeckel mehr unangenehm durch, noch nerven andere Unebenheiten im Asphalt. Und von seinem knackigen Kurvenverhalten büßt die A-Klasse trotzdem nichts ein. Das Auto macht verdammt viel Spaß. Für die meisten Versionen ist „Dynamic Select“ serienmäßig. Lediglich bei einigen handgeschalteten frontgetriebenen kostet es Aufpreis (95 Euro).

Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an.
Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an.

Mit der Modellpflege erweitern die Stuttgarter gleichzeitig das Motorenangebot. Künftig beginnt der Einstieg in die Mercedes-Welt mit dem A 160 (Preis: ab 23.746 Euro), unter dessen Haube nun 102 PS werkeln. Der 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner liefert sein maximales Drehmoment (180 Newtonmeter) bereits bei 1.200 U/min. Dies verleiht ihm auf dem Papier zwar zu einer recht guten Elastizität. Doch muss der Motor auch ein Gewicht von knapp 1,4 Tonnen bewegen und ist zudem länger übersetzt. Was sich besonders beim Beschleunigen im ersten und zweiten Gang zeigt. Hier wirkt der kleine Vierzylinder etwas zugeschnürt und kraftlos. Unbewusst gibt man ständig mehr Gas als man eigentlich möchte. Der Normverbrauch von nur 5,4 Liter rückt damit in weite Ferne. Im Alltag dürften es eher acht Liter sein.

Das ganz große Kino spielen die Stuttgarter mit dem Mercedes-AMG A 45 4Matic. Das sportliche Topmodell der Baureihe war auch schon zuvor eine Granate. Jetzt erhielt der Zweiliter-Turbomotor eine Leistungsspritze auf 381 PS, was ihn erneut zum stärksten Serien-Kompaktmodell der Welt macht. „Da war noch Luft drin, warum sollen wir die nicht nutzen?“, schmunzelt AMG-Chef Tobias Moers. Sicher auch, um den Audi RS3 (367 PS) auf Abstand zu halten – zumindest für den Stammtisch.

Zwischen A 160 und Mercedes-AMG A 45 bieten die Stuttgarter die übliche breite Palette an Motorisierungen an. Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht. Sparsamster Vertreter ist hier der A 180 d BEE (Blue Efficiency Edition) mit einem Verbrauch von nur 3,5 Liter. Benziner fahren ohne Buchstabe, haben zwischen 102 und 218 PS und heißen A 160, A 180, A 200, A 220 und A 250. Alles sind Vierzylindermotoren.

Flacher, enger, dynamischer. Mit der jetzigen Generation der A-Klasse brach Mercedes radikal mit dem Vorgänger. Für mehr Komfort sorgt nun die erste Modellpflege.
Flacher, enger, dynamischer. Mit der jetzigen Generation der A-Klasse brach Mercedes radikal mit dem Vorgänger. Für mehr Komfort sorgt nun die erste Modellpflege.

Was das Design, im Jargon Facelift genannt, angeht, hielt sich Mercedes bewusst zurück. Wozu groß ändern? Das Auto sieht sportlich aus, die Proportionen stimmen, die guten Verkaufszahlen bestätigen dies. Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, welche Linien Designchef Gorden Wagener neu zeichnete. Am Blech änderte Mercedes nichts. Es wäre ohnehin zu teuer in diesem preissensiblen Fahrzeugsegment. Neue Presswerkzeuge würden viele Millionen Euro verschlingen. Neu sind aber Front- und Heckstoßfänger. Und alle Modellversionen haben jetzt einen sogenannten „einlamelligen“ Diamanten-Grill. Gegen Aufpreis fährt die A-Klasse mit LED-Licht.

Auch im Innenraum das gleiche Bild wie zuvor. Ein paar Zierleisten wurden ausgetauscht, die Instrumente erhielten eine geänderte Skalierung, neue Farben, Materialien und Stoffe sollen Frische ins Cockpit bringen. Erstmals gibt es Sitze mit längsverstellbarem Kissen wie BMW es auch im Einser hat. Auf Wunsch kann der Kunde ein 8-Zoll-Display bekommen und ab Anfang 2016 die Smartphone-Integrationen Apple Car Play und MirrorLink. Die A-Klasse ist damit das erste Modell von Mercedes überhaupt, das diese Konnektivität ermöglicht.

Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht.
Vier Diesel-Vierzylinder mit einer Leistungsbreite von 90 bis 177 PS, an deren Heck nun kein „CDI“, sondern im Zuge der neuen Nomenklatur schlicht ein „d“ steht.

Autor: Michael Specht/SP-X

News: Mercedes A-Klasse – Feinschliff nach der Revolution

Komfortabler, moderner und sparsamer: Mercedes hat seine vor drei Jahren komplett neu konzipierte A-Klasse noch einmal nachmodelliert. Zudem gibt es einen neuen Einstiegsbenziner, der den Basispreis auf 23.746 Euro fallen lässt.

Äußerlich gibt es kleine, aber durchaus ins Auge fallende Änderungen am Erscheinungsbild. Vorne wurden wegen der Einführung der LED-Lichttechnik die Form der Scheinwerfer modernisiert und die unteren Lufteinlässe gestreckt. Der Grill trägt jetzt eine Diamantoptik. Die A-Klasse wirkt so einen Hauch breiter als bisher. Bei den dezent veränderten Rückleuchten kommt jetzt ebenfalls LED-Technik zum Einsatz. Und hinten bewirkt eine Blende für die Endrohre, dass man dem kleinsten Mercedes nicht mehr so leicht „unter den Rock“ schauen kann. Insgesamt wird die 2012 eingeführte sportlich-jugendliche Gestaltung so noch stärker unterstrichen.

Auf Wunsch sorgt nun ein adaptives Fahrwerk für eine bessere Verbindung von Komfort und Sportlichkeit. Je nach Laune des Fahrers benimmt sich der Mercedes komfortabel, dynamisch straff oder besonders spritsparend. Aufgerüstet wurde auch bei der Infotainment-Technik. Neu ist die Vernetzung mit verschiedenen Smartphone-Modellen. In der iPhone-Version können dank „Apple-Car-Play“ verschiedene Inhalte des Handys auf den Auto-Monitor übernommen werden.

Das neue Basismodell A160 wird von einem 75 kW/102 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben, bislang markierte der weiterhin angebotene A 180 mit 90 kW/120 PS den Einstieg. Darüber hinaus umfasst das Motorenprogramm die bekannten Diesel und Benziner bis hin zum nun 280 kW/381 PS starken Top-Modell A 45 AMG 4Matic für 51.051 Euro. Sparmeister ist der A 180d (80 kW/109 PS), der mit 3,5 Litern Normverbrauch auf 100 Kilometer auskommen soll.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Mercedes A-Klasse – Billiger in der Basis, teurer darüber

Dank eines neuen Einstiegsbenziners ist die geliftete Mercedes A-Klasse nun zu Preisen ab 23.746 Euro zu haben. Das neue Basismodell A160 wird von einem 75 kW/102 PS starken 1,6-Liter-Vierzylinder angetrieben, bislang markierte der A 180 mit 90 kW/120 PS den Einstieg. Darüber hinaus umfasst das Motorenprogramm die bekannten Diesel und Benziner bis hin zum nun 280 kW/381 PS starken Top-Modell A 45 AMG 4Matic für 51.051 Euro.

Abgesehen vom neu ins Programm genommenen Einstiegsmodell ist die A-Klasse im Zuge des Facelifts leicht teurer geworden. Die Preisdifferenz gegenüber den Vorgängermodellen beträgt zwischen 184 Euro und 893 Euro. Im Ausgleich wartet der kompakte Fünftürer nun mit neu gestalteten Scheinwerfern und Kühlergrill sowie einem komfortabler abgestimmten Fahrwerk auf.

Autor: Holger Holzer/SP-X

More Power! Mercedes A-Klasse

Das wichtigste gleich zum Beginn: Mit dem Facelift der A-Klasse (offizielle Premiere in Frankfurt auf der IAA) bekommen nicht nur alle A-Klassen ein geschmeidiges Make-Up verpasst, die stärkste A-Klasse wird zudem erneut mit einer zusätzlichen Portion Leistung umsorgt. 381 PS bietet der neue A45 AMG.

Und noch besser: Mit einem optionalen AMG Dynamic Package bekommt die A-Klasse, was ihr bislang ein wenig gefehlt hat: Eine mechanische Differentialsperre an der Vorderachse! 

„Good news“ 

Dass die A-Klasse mit dem Facelift ein wenig optischen Feinschliff bekam, erkennt man auf den Fotos. Interessant sind die neue Grafik der Rückleuchten und die leicht veränderten Kühllufteinlässe in der Front.

Daneben wurden die Assistenzsysteme auf den aktuellen Stand gebracht und mit dem neuen „Dynamic Select“ bekam die A-Klasse nun auch einen „Fahr-Erlebniss-Schalter“, mit dem man als Fahrer zwischen Comfort, Sport, Eco und Individuell umstellen kann. Der Schalter beeinflusst die Kennlinien der Motor- und Getriebesteuerung (7-Gang DCT), der elektrischen Servolenkung, der Klimaanlage  und – ganz neu- auch des Fahrwerks. Mit dem Facelift gibt es erstmalig auch ein adaptives Dämpfersystem (optional) in der A-Klasse. Die AMG-Variante bekommt zusätzlich den „Race-Mode“ für die Fahrdynamik-Kontrolle.

Damit es in der AMG-Version ordentlich vorwärts geht und der RS3 von Audi nicht nur bei der PS-Leistung auf dem Papier abgehängt wird, wurde zudem die Übersetzung des 7-Gang Doppelkupplungsgetriebes angepasst.

Als Basismotor zog der 102 PS starke 1.6 Liter Vierzylinder  Partner Renault-Nissan unter die Haube ein. Dazu gesellt sich ein Triebwerk mit besonderen Spar-Eigenschaften (A 180d) – hier sollen 3.5 Liter für den Alltag ausreichen.

 

Die Preise hat Mercedes-Benz indes noch nicht genannt!