Anzeige: Hoch hinaus mit dem Ford GT 2017

Michelin Drivestyle, Episode 5. Schauplatz: die Alpen.

In atemberaubender Kulisse geht es für die GRIP Moderatoren Matthias Malmedie und Helge Thomson hoch hinaus. Wer jetzt glaubt, dass die beiden PS-Freaks unter die Wanderer gegangen sind, irrt. Helge hat für Matthias nämlich noch eine Überraschung parat, um sich für LeMans zu revanchieren und Wiedergutmachung zu leisten: In einem alten Schuppen mitten im Gebirge steht ein nagelnagelneuer Ford GT 2017. Komplett aus Carbon wurde der Bolide extra für die Rennstrecke gebaut. Diesen PS-starken Renner darf Matthias nun über die Serpentinen auf der Silvretta-Hochalpenstraße jagen, mit den MICHELIN Pilot Sport Cup 2 natürlich kein Problem. Die perfekte Überraschung für den Moderator, dem das Grinsen ins Gesicht gemeißelt ist.

Schlüssel rein und wroom. Die Weiterentwicklung des legendären Autos von Henry Ford 2, dem GT40, den er nur baute um Enzo Ferrari eins auszuwischen. Diese Legende gewann vier Mal in LeMans und darf nun von den beiden Moderatoren kräftig getreten werden. Doch wer glaubt, dass das schon alles war, irrt sich gewaltig. Natürlich gibt es auch in dieser Folge wieder einen Überraschungsgast und eine spannende Challenge. Fotograf Larry Chen ist von der Landschaft begeistert und freut sich auf das Shooting mit dem schicken Sportler. Und natürlich Matthias und Helge. Und natürlich muss sich der Sportwagen von seiner Schokoladenseite zeigen: während des Fahrt über die kurvigen Pisten der Alpen.

Nach dem rasanten Ritt fehlt natürlich noch die obligatorische Challenge. Helge hat sich dieses Mal etwas Besonders für Matthias ausgedacht. An einem Bergsee sollen die beiden TV-Profis auf dem Board zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt sind und wer den besten Gleichgewichtssinn hat. Wer als erstes runterfällt, verliert und der Gewinner darf das Ziel des nächsten Roadtrips, und damit der nächsten Michelin-Episode, für das kommende Jahr aussuchen.

Ganz in Gladiatoren-Manier stürzen sich die beiden ins kühle Nass. Doch wer wird der Sieger sein? Wer wird in den eiskalten See gestoßen und muss sich geschlagen geben? Schaut euch den Clip an und findet es heraus. 

 

Michelin Drivestyle – Wenn der Ring ruft (Anzeige)

Wir sagen nur fünf Wörter: Mercedes-AMG GT-R. Dies allein reicht, um die Nackenhaare
wohlwollend aufzustellen. Wenn dann noch der Nürburgring im selben Atemzug erwähnt
wird, dann ist es vorbei.

Die Vorfreude kennt keine Grenzen. Die beiden TV-Moderatoren
Matthias Malmedie und Helge Thomsen haben es gut. 585 PS unter dem Allerwertesten ist
alles, was sie zum Glücklichsein brauchen. Neidfaktor 300. Nach einem kurzen Tankstopp
geht es endlich in die „grüne Hölle“. Am Eingang der Nordschleife checken sie erstmal den
verrücktesten Parkplatz der Welt ab. Race Cars, Track Toys, jede Menge GT’s, Hot Hatches
und natürlich: die leidenschaftlichen Besitzer, die ihre „Spielzeuge“ unseren begeisterten
Moderatoren nur zu gerne vorführen.

Was sie nicht erwartet haben: ein Golfkart zwischen all den PS-starken Fahrzeugen. Was soll
der kleine Flitzer denn auf der berühmten Nordschleife? Zum Glück tatsächlich nur als
Golfkart dienen, denn der Besitzer, kein geringerer als Celebrity Golf Coach & AMG
Ambassador Robert Baker, wird kurzerhand von Matthias im Mercedes-AMG GT-R entführt
und auf die berühmt berüchtigte Tour über die Rennstrecke mitgenommen. Die Fahrt seines
Lebens, die er so schnell wohl nicht vergessen wird.

Nun endlich dürfen die beiden auch alleine auf die Strecke und verlangen dem Mercedes-
AMG GT-R alles ab. Natürlich für eine Wette um die wohlverdienten Getränke im Anschluss.
Für den Michelin Pilot Sport Cup 2 Reifen ist dieser Extremtest natürlich kein Problem,
wurde dieser zusammen mit Mercedes schon ausgiebig auf ebendieser Strecke getestet. Nur
Helges Magen überlebt die Tour mit Matthias am Steuer nicht unbeschadet. Der muss in der
Pistenklause beruhigt werden, wo sie abermals auf Robert Baker treffen. Dieser holt sie als
Gegenleistung für die adrenalingeladene Tour auf der Rennstrecke direkt aufs Grün zu einer
Runde Cross Golf. Natürlich auch hier nicht ganz ohne Hintergedanken: Der Verlierer muss
anschließend „XXX ist der Beste“ auf die Nordschleife schreiben.

Strafe muss natürlich sein. Doch wer wird der Verlierer sein? Das erfahrt ihr in unserem
Video. Zu guter Letzt verpflichtet Robert die beiden dazu, einen guten Freund, der extra aus
Frankreich kommt und noch nie auf einer deutschen Autobahn gefahren ist, abzuholen und
ihm zu zeigen, was es heißt, keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu haben. Das lassen sich die
beiden ja nicht zwei Mal sagen und freuen sich darauf. Doch erstmal muss der Verlierer auf
der Nordschleife antanzen und den Namen des Gewinners drauf schreiben. Schaut euch das
Video an und erfahrt, wer dies sein wird. Viel Spaß dabei.

Und es war Sommer… Der neue Michelin Pilot Sport 4 S (Anzeige)

Für die, die es ein bisschen sportlicher haben möchten, hat Michelin nun genau das richtige: Die Ultra-High-Performance-Reifen Michelin Pilot Sport 4 S in 42 Varianten. Damit sind nicht nur kürzere Bremswege und eine höhere Laufleistung gewährleistet, sondern auch schnellere Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Der neue Michelin Pilot Sport 4S bringt Supersportwagen und leistungsstarke Limousinen noch weiter an ihre Grenzen. Mit Dynamic Response, Bi-Compound sowie Variable Contact Patch gibt es so noch mehr Race-Performance auf der Straße.

Rennfeeling für die Straße

Zur Wahl stehen Reifenbreiten von 225 bis 345 Millimetern. Alle Ausführungen verfügen über den Geschwindigkeitsindex ZR (Y) für Höchstgeschwindigkeiten über 300 km/h. Darüber hinaus sind die Varianten in den Reifendimensionen 275/30 ZR 19 (96 Y) EL und 345/30 ZR 19 (106 Y) verfügbar, die bis zu einem Topspeed von 400 km/h ausgelegt sind. 2018 folgen weitere Dimensionen in den Größen 21 und 22 Zoll. Ferrari setzt die Superreifen bereits beim GTC4Lusso sowie Mercedes bei seinen Modellen AMG E 63 4MATIC+ und AMG E 43 4 MATIC ab Werk ein.

Mit dem neuen MICHELIN Pilot Sport 4 S erfüllt der Premium- Reifenhersteller den Wunsch vieler Fahrer von Supersportwagen nach einem Reifen, der sämtliche Ansprüche an Komfort, Sicherheit und Sportlichkeit im Alltag erfüllt, aber auch bei gelegentlichen Ausflügen auf der Rennstrecke keine Kompromisse eingeht. Deshalb haben die Michelin Entwicklungsingenieure den MICHELIN Pilot Sport 4 S gezielt für den Einsatz auf öffentlichen Straßen und gelegentlich auf der Rennstrecke abgestimmt.

 

Dynamic Response

Ein besonderes Augenmerk legten die Michelin Ingenieure beim neuen Reifen auf die

Bodenaufstandsfläche, der sich dank der innovativen „Variable Contact Patch 2.0®“-Technologie auch durch eine optimale Kräfteverteilung und eine geringe Laufflächentemperatur auszeichnet. Die wegweisende Dynamic Response Technologie trägt dabei zu einer deutlich besseren Lenkpräzision bei. Für ein optimales Einlenkverhalten kommt eine Hybrid-Gürtellage aus einer Mischung von Aramid und Nylon zum Einsatz. Aramid-Fasern zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit aus und besitzen bei gleichem Gewicht im Vergleich zu Stahl die fünffache Widerstandsfähigkeit. Die sehr dichte und extrem zugfeste Faser reduziert das „Wachsen des Reifens“ bei hohen Geschwindigkeiten auf ein Minimum und sorgen auch bei hohem Tempo für eine konstante Kontaktfläche.

Eine hochinnovative Lauffläche, die sowohl eine herausragende Trockenhaftung als auch exzellente Werte beim Nassbremsen ermöglicht, sorgt beim Michelin Pilot Sport 4 S für noch mehr Sicherheit auf der Straße. Die sogenannte Bi-Compound- Technologie vereint unterschiedliche Gummimischungen und sorgt sowohl für maximale Haftung bei trockener als auch für exzellente Kontrolle bei nasser Fahrbahn. Darüber hinaus garantieren ausreichend breite und tiefe Längsrillen eine sehr gute Wasserableitung und damit hohe Aquaplaning-Sicherheit.

Kein Wunder also, dass sich der MICHELIN Pilot Sport 4 S im Vergleichstest der unabhängigen Sachverständigenorganisation DEKRA auch durch die höchste Laufleistung auszeichnet. Ein Reifen, auf dem man sich stets verlassen kann. Mit Sicherheit!

Nach dem Winter ist vor dem Sommer – Der Michelin CrossClimate+ (Anzeige)

Mark Twain sagte einst: „Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.“ Offenbar hat Michelin da eine andere Meinung, wenn es um den neuen CrossClimate + Pneu geht. Dieses brandaktuelle Modell kombiniert exzellente Sommerreifenqualitäten mit noch besseren Wintereigenschaften. Bereits seit Jahresanfang gibt es ihn in 41 Dimensionen und Größen für 15- bis 18-Zoll-Räder und bietet jetzt noch mehr Sicherheitsreserven auf verschneiter Fahrbahn – und das über die gesamte Lebensdauer. Sollte der Sommer also noch lange auf sich warten lassen: Egal, man ist jederzeit bestens gerüstet.

Grundlage für die ausgewogene Performance zu jeder Jahreszeit sind drei verbesserte Kernmerk- male. Neben der nochmals optimierten Gummimischung haben die Michelin Ingenieure auch den Profilcharakter mit Blick auf noch höhere Laufleistung weiterentwickelt. Darüber hinaus verfügt der CrossClimate + über noch tiefer reichende 3-D-Lamellen, die sowohl bei Schnee als auch auf trockenem Untergrund bis zum Ende des Lebenszyklus sehr gute Traktion und Bremswerte ermöglichen.

Zu jeder Jahreszeit bestens gewappnet

Ganzjahresreifen kennt man nicht erst seit gestern. Doch mit dem Michelin CrossClimate + bekommt man die nächste Evolutionsstufe aufs Auto gedrückt, die das Leben vereinfacht. Die Neuauflage richtet sich gezielt an Autofahrer, die auf den saisonalen Reifenwechsel verzichten wollen, ohne bei plötzlichen Wetterumschwüngen Kompromisse eingehen zu müssen und auf herausragenden Fahrkomfort und höchste Sicherheit verzichten zu müssen.

Umfassende Tests belegen, dass der Michelin CrossClimate + im Neuzustand auf Schnee die gleichen hohen Anforderungen erfüllt wie seine Wettbewerber aus dem Premium-Segment und bietet darüber hinaus vom ersten bis zum letzten Kilometer konstant hohe Sicherheitsreserven, während die Leistung der Wettbewerbspneus im Laufe des Reifenlebens deutlich nachlässt.

Das Gummi machts

Die innovative Gummimischung aus einem besonders flexiblen Materialmix bietet in jedem Temperaturbereich hervorragende Haftung. Zudem verfügt das Profil über steife, angeschrägte Gummiblöcke, die ein besonders hohes Sicherheitsniveau und vorbildlich kurze Bremswege auf trockener Straße ermöglichen. Ein neu gestaltetes V-förmiges Profil um die selbstblockierenden 3-D-Lamellen verstärkt dabei nicht nur die Verzahnung auf verschneitem Untergrund, sondern behält diese Eigenschaft auch bis zur Abfahrgrenze des Reifens bei.

Dank der Tropfenform wird die Lamelle bei zunehmender Abnutzung des Profils entsprechend breiter. Der besondere Effekt: Die Funktion des Profileinschnitts – den Wasserfilm zu durchbrechen, Wasser abzuleiten oder bei Schnee als Gripkante zu dienen – bleibt über die gesamte Lebensdauer erhalten. Damit stehen bis zum Erreichen der Verschleißgrenze selbst bei schwierigen Witterungsverhältnissen große Sicherheitsreserven zur Verfügung.

Der CrossClimate + vervollständigt somit das Angebot an Sommer- und Winterreifen von Michelin, die auf Märkten mit bestimmten klimatischen Bedingungen auch in Zukunft unerlässlich sind. Bei diesem hohen Sicherheitsstandards dürfte auch ein Mark Twain zu jeder Jahreszeit ein gutes Gefühl gehabt haben. Auf in den Sommer, oder Winter.

N24h2017: Der Renngott lief Amok!

Gibt es irgendeinen Superlativ, mit dem man die letzten 90 Minuten des 24-Stunden Rennens 2017 trefflich beschreiben kann? Unfassbar. Unbegreiflich. Purer Wahnsinn. Amoklauf des Renngottes? Wie auch immer, die letzten 90 Minuten des 24h-Rennens waren nicht für Menschen mit schwachen Herzen. 

Amoklauf des Renngott

Die wahnsinnigen N24-Stunden 2017

Es waren noch genau 91 Minuten und 40 Sekunden bis zum Rennende, als das Drama seinen Lauf nahm. Ein Elektronikdefekt nach dem vorletzten geplanten Boxenstopp liess das bereits dramatische Rennen vollends „explodieren“ – der Land-Audi mit der Startnummer #29 musste langsam über die GrandPrix-Strecke rollen, war ohne Leistung unterwegs. Und auch wenn der notwendig gewordene Boxenstopp nur Sekunden dauerte – aus einem Vorsprung von knapp 2 Minuten wurde ein Rückstand von gut 90 Sekunden. Und ausgerechnet der Teamchef vom dann führenden WRT-Audi R8 LMS GT3 sprach eine alte Rennfahrer-Weisheit gelassen aus: „Noch fast 1.5 Stunden Rennzeit und alles kann passieren“. Es ist die alte Weisheit: „To finish first, you have to finish first“.

Doch der Renngott fing gerade erst an, verrückt zu spielen

Während man bereits versuchte, das Drama des Land-Motorsport Audi R8 in Worte zu fassen, hatte der Renngott noch eine Menge vor. Es sollte das 24h-Rennen am Nürburgring werden, bei dem nur die Sonne schien. Ein neuer Rundenrekord schien am Horizont aufzutauchen. Und dann kamen doch noch die ganz dunklen Wolken. Und die Eifel zeigte in den letzten 30 Minuten, was „Motorsport“ in der Eifel wirklich bedeutet. Man muss immer auf das Verrückteste vorbereitet sein. Immer. Auch wenn man bereits seit Tagen einen Sonnenbrand kassierte, man Probleme hatte, weil es so heiß war, dass man keine Erfahrungen mit den Reifen besaß. 28 Minuten vor Rennende überschlugen sich die Ereignisse. Regen in Adenau. Regen in Breidscheid. Trockene Strecke auf der GrandPrix-Strecke.

„Land geht all-in“

20 Minuten vor Schluss entschied sich die führende Startnummer 9, der WRT-R8, für Slick-Reifen. Eine fatale Entscheidung, wie man Sekunden später feststellte. Und nein, eigentlich hatte die Land-Mannschaft nicht geplant, Regenreifen beim letzten Stopp zu montieren. Bis auch dieser Boxenstopp in die Hose ging. Eine zu frühe Freigabe des R8-Renners, zurückschieben, weiter tanken. Und das war der Augenblick, in dem die Land-Truppe alles auf eine Karte setzte: REGEN-REIFEN, wobei andere nur Sekunden früher, den letzten Stopp mit Slick-Reifen durchführten – RENNGOTT ohne Gnade.

Und diese Regenreifen waren genau richtig! In den letzten 17 Minuten pflügte der der grün-weiße R8 durch die Gischt, die mittlerweile große Teile der Strecke erreicht hatten. In den letzten 15 Minuten war das Regendrama auch für den Vorjahres-Sieger der Schlusspunkt. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 1 flog im Bereich Metzgesfeld ab.

15 Minuten, in denen Helden geboren werden

Es waren die letzten zwei Runden, gute 15 Minuten, in denen Kelvin van der Linde den Land-Motorsport Audi R8 GT3 wieder in die Führung fuhr. Vom Adenauer-Forst bis zum Kesselchen hat der Land-R8 dem bis dahin führenden WRT-R8 über 2 Minuten abgenommen. 11 Minuten vor Ende rutschte der Führende im Bereich Brünnchen von der Strecke und auch der Zweitplatzierte ROWE-BMW hatte zu kämpfen und 10 Minuten vor Ende zog der Land-R8 am ROWE-BMW vorbei. Eine Runde vor Schluss kommt der WRT-Audi in die Boxengasse und Land übernimmt die Führung.

Damit hatte der DUNLOP bereifte Land-Motorsport Audi R8 LMS GT3 die Führung inne – und dem Renngott ging endlich der Wahnsinn aus. Was ein Drama. Adrenalin bei allen Beteiligten. Und ein mehr als verdienter Sieg für die Mannschaft von Wolfgang Land! 

„Es ist un-fucking-fassbar. Sorry für das Wort, aber ich kann es nicht beschreiben. Eben noch in der Box gestanden mit zwei Minuten Rückstand, und die Jungs haben nicht aufgegeben, weiter gemacht, den Fehler gefunden, behoben. Vielen Dank an Land, an Audi, an meine Teamkollegen. Wahnsinns-Leistung, ich bin megastolz auf unsere Truppe!“

Christopher Mies (Land-Audi #29, Platz 1) auf dem Siegerpodest

Die anderen 23-Stunden waren aber auch nicht langweilig!

Hatte sich der Glickenhaus im Qualifying noch von der schnellsten Seite gezeigt und auch in den ersten 60 Minuten ein echtes Feuerwerk abgebrannt – so ließ der durstige Honda V6-Turbo die Gesamtperformance des SCG003 nicht in Richtung Gesamtsieg abdriften. Eigentlich schade, denn gerade die Truppe von Traum-Motorsport rund um den Ideengeber Jim Glickenhaus, sie hätten mehr als eine Pole-Position verdient gehabt.

AMG feierte 50-Jahre Historie

Auf der Rennstrecke war jedoch schnell klar: In diesem Jahr wird das AMG-Feststpiel nicht fortgesetzt. Die Dominanz der Audi R8 war zu heftig. Während der ROWE-M6 sich zwar am Ende den zweiten Platz sichern konnte, war dennoch sichtbar: Die Performance der R8 konnte man dort nicht mitgehen.

Die BMW haderten vor allem mit ihren Michelin-Reifen. Das bestätigte auch der einzige M6, der nicht mit Michelin bereift ausrückte: Der Falken BMW M6. Bei den Franzosen hatte das Verbot von „Entwicklungs-Reifen“ eine besonders schmerzliche Performance-Lücke hinterlassen. Ähnlich erging es wohl auch den Mercedes-AMG und den Porsche-Werksfahrzeugen.

Es war ein Drama. Es war geil. Es war die beste Werbung für das kommende Jahr! 

Die letzten 3.5 Stunden des Rennens:

Fahrspaß und Sicherheit – Der neue Michelin Pilot Sport 4 (Ad)

Jetzt ist es Zeit die Winterreifen abzulegen und die sommerlichen Reifen drauf zu packen. Damit der Fahrspaß neben der Sicherheit nicht zu kurz kommt, wartet Michelin mit seinem neuen Pneu, dem Michelin Pilot Sport 4, auf. Der sportliche Sommerreifen ist in 36 Varianten von 16 bis 19 Zoll verfügbar und passt sich optimal an die Fahrbahnoberfläche an. Kein Wunder, bei diesem dynamischen Zusammenspiel von Reifenarchitektur und Laufflächenprofil. Aber der Reifen zeigt nicht nur auf trockener Fahrbahn, was er drauf hat. Das kann ja jeder. Der Michelin Pilot Sport 4 bietet ebenso hohe Sicherheitsreserven bei Nässe. Für die hohe Performance auf nassem Untergrund sorgt die neuartige homogene Laufflächenmischung aus funktionalen Elastomeren und feinem Silica der neuesten Entwicklungsstufe. (Anzeige)

Darüber hinaus garantieren breite und tiefe Längsrillen eine sehr gute Wasserableitung und damit hohe Aquaplaning-Sicherheit. Zudem ist eine hohe Laufleistung garantiert und dank des geringen Rollwiderstandes trägt der Reifen ebenso zu einem niedrigeren Kraftstoffbedarf bei.

Hervorragende Lenkpräzision und optimale Richtungskontrolle

Auch bei diesem Hochleistungsreifen kommt die Dynamic Response Technologie von Michelin zum Einsatz. Durch die sehr dichte, extrem zugfeste und besonders leichte Faser, die fünfmal belastbarer ist als Stahl, wird die Formänderung des Reifens bei hohen Geschwindigkeiten auf ein Minimum reduziert. Darunter versteht man die Veränderung der Reifenaufstandsfläche bei hohem Tempo aufgrund der großen Zentrifugalkräfte, die am rotierenden Reifen auftreten.

Mit dem neuen Michelin Pilot Sport 4 ist das Geschichte. Die Hightech-Fasern sorgen für eine konstante Kontaktfläche, auch bei hohem Tempo. Sicherheit geht eben vor. Bei der Entwicklung der Michelin Pilot Sport Produktreihen arbeiteten die Michelin Entwicklungsingenieure eng mit namhaften Automobilherstellern wie Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche zusammen. Dabei floss umfassendes Know-how aus dem Spitzenrennsport wie der Formel E und der Rallye-Weltmeisterschaft mit in die Entwicklung des neuen Pneus ein. Ein weiterer Beleg für den hohen Anspruch des Unternehmens an seine Produkte, stets mehrere Leistungsmerkmale optimal in einem Reifen zu vereinen.

Sieg dem Sieger

Auch die Fachpresse zeigt sich vom Michelin Pilot Sport 4 überzeugt: Im Sommerreifentest der „sport auto“ (Ausgabe 4/2017) sichert er sich in der Dimension 225/40 R18 Y den Testsieg. Die Experten sind sich einig: Der Premiumreifen überzeugt mit stabilem Fahrverhalten und überragendem Grip. Sowohl auf Nässe als auch auf trockener Fahrbahn dominiert der Michelin Pilot Sport 4 durch ausgezeichnete Verzögerung. Auch in der Ausgabe 7/2017 der „auto motor und sport“ platziert sich der Pneu im Sommerreifentest in der Dimension 245/45 R18 Y mit der höchsten Punktzahl vor den Wettbewerbern. Er überzeugt die Jury durch ausgewogene Nässe- und Trockeneigenschaften auf hohem Niveau, verbunden mit kurzen Bremswegen und ausgezeichneter Fahrsicherheit. Damit beweist Michelin einmal mehr, wer es verdient, ganz weit vorn mitspielen zu dürfen. Auf zur nächsten Werkstatt.

Anzeige:  Michelin – Verstehen in sechs Videos

Michelin – Mit leidenschaftlichem Handgriff

Das perfekte Fahrerlebnis: Es geht um mehr als nur ein Auto. Es geht um Leidenschaft und die reine Handwerkskunst. Von der kleinesten Schraube bis hin zur Sitzposition, vom Antrieb bis zum Reifen. Das Fahrgefühl, das jede Fahrt aufs Neue zum Erlebnis werden lässt, hängt von jedem noch so kleinen Detail ab. Und ein guter Reifen hat einen entscheidenden Anteil daran, schließlich stellt er die Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße her. Dennoch geht es um mehr, als um das perfekte Zusammenspiel der Komponenten miteinander. Was zählt sind Werte wie Empathie, Präzision oder Innovation. In sechs Video-Beiträgen schaut Michelin verschiedenen Menschen über die Schulter – vom Motorenbauer bis hin zum Uhrmacher – und stellt ihre Werte vor. Werte, die Ihr Herzblut für die Sache zeigen.

Die Liebe zum Material

Man kann einfach seine Arbeit verrichten – gewissenhaft aber kalt – oder man kann eine gewisse Empathie für das Produkt empfinden. Wie etwa der Schneider einer Lederjacke. Für ihn zeigt sich im Leder die Persönlichkeit desjenigen, der die Jacke einmal getragen hat, indem sie die Erinnerungen seines Lebenswandels in sich aufnimmt. Ihre Gebrauchspuren zeigen auf eine Art und Weise den Charakter des Trägers.

Ähnlich ist es bei der Reifenkonstruktion: Die Konstrukteure müssen sich bei der Entwicklung eines Pneus genau in einen Fahrer hineinversetzen können. Entscheidend ist bei der Entwicklung das richtiges Gefühl – genau wie beim Schneidern einer tollen Lederjacke.

Technische Errungenschaften

Oftmals glauben wir, wenn wir einen Musiker sehen, dass ihm die Musik einfach im Blut liegt. Dass sein perfektes Spiel eines Instruments eine Gabe sei. In der Realität sieht das ein wenig anders aus: Der Alltag eines Musikers ist geprägt vom vielen Üben und seinen sich daraus entwickelnden technische Fähigkeiten. Leidenschaft und Ausdruck können nur auf diese Weise auf den Zuhörer übertragen werden. Bei der Reifenentwicklung gibt es Parallelen. Einzelne Komponenten müssen so zusammengefügt werden, dass aus ihnen etwas Eigenes entsteht, das kein anderer so erschaffen kann – ein echter Michelin-Reifen. Dafür braucht es aber auch viel Aufwand, wie etwa die Materialkunde. Nur so können Eigenschaften bis an ihr Maximum gebracht werden.

Die pure Leidenschaft

AMG: Drei Buchstaben, die enge mit Mercedes-Benz verknüpft sind. Mehr noch: AMG steht für Leistung und Motoren, die nach dem Prinzip „one man, one engine“ gebaut werden. Dahinter verbirgt sich der ganze Stolz eines Mitarbeiters, der den Prozess des Aggregats von Anfang bis Ende begleitet. Seine Belohnung ist das Signieren des Antriebs. Einen Pneu kann ein Reifen-Entwickler zwar nicht unterschreiben, dennoch gibt es bei ihm nicht nur eine einzige Methode der Entwicklung. Ein Rundling muss sich vielen Tests unterziehen lassen, die teils händisch durchgeführt werden. Nur durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen Kollegen kann die Präzision beim Konstruktionsprozess gewährleistet werden. Schließlich entwirft Michelin nicht nur Reifen für alltägliche Fahrzeuge. Das erfordert dementsprechend nicht alltägliche Tests.

Die Produktion hoher Qualität

Das Erreichen einer hohen Qualität wird als Prozess verstanden und kann nicht von jetzt auf gleich erlernt werden. So etwa die bewusste Materialauswahl für die Produktion von Brillengläsern. Je besser das Rohprodukt und je besser der darauffolgende Schliff, desto besser das Endprodukt. Gefolgt von permanenten Qualitätskontrollen, kann hier nichts schiefgehen. Bei der Reifenproduktion ist das nicht anders: Nur die besten Materialien und der Respekt vor der Materie schaffen die Grundvoraussetzungen für ein erstklassiges Produkt.

Überragende Präzision

„Wie ein Uhrwerk“, wie oft hört man diesen Satz? Gerade, wenn etwas bestens läuft. Diesen Ruf haben Uhrmacher seit langer Zeit für sich gepachtet – allen voran die Luxusmarke IWC. Die Schaffhausener Chronometer gelten als die besten ihrer Zunft und glänzen mit ihrer perfekten Abstimmung. Ein Kunststück an Präzision, das nicht maschinell geschaffen wird, sondern händisch. Diese hohe Präzision ist auch bei der Reifenherstellung äußerst wichtig. Jede Rille, jedes Maß, jeder Block, jeder Kanal und jedes Profil muss mit höchster Sorgfalt entwickelt werden, um dem hohen Qualitätsanspruch von Michelin gerecht zu werden.

Innovation – Die Lust nach mehr

Man kennt es: Man geht in sein Lieblingsrestaurant und bestellt immer dasselbe. Immer die Pizza Calzone oder die Nummer 52 auf der Karte. Zum Glück weiß der Koch nichts davon, sonst würde ziemlich schnell Langeweile einkehren und nichts Neues mehr kreiert. Dabei ist gerade dieses Berufsfeld mit einem großen Respekt vor dem Produkt – also den Zutaten – gesegnet. Nur durch die Erfahrung mit dem jeweiligen Produkt wächst die Fähigkeit, das Gericht immer wieder auf gleichbleibendem Niveau zu kreieren. Dabei ist die Kenntnis über Aromen enorm wichtig. Auch die Reifenentwicklung verlässt zeitweise den Pfad des Gewohnten und forscht immer weiter. Ungewöhnliche Materialkombinationen führen dazu, dass nicht immer ein neues Produkt entsteht. Doch mit den Erkenntnisse aus dem Labor, der Erfahrung über Inhaltsstoffe und Moleküle schaffen es die Entwickler immer wieder Eigenschaften der Pneus zu verbessern und innovative Ideen Realität werden zu lassen.

Auszeichnungen für Reifen von Michelin und Kleber

ANZEIGEWir wollen uns heute einmal drei Reifen ansehen, die für den Winter besonders prädestiniert scheinen. Zum einen der Michelin Alpin 5 – ein Winterreifen allererster Güte. Zum anderen den Kleber Quadraxer 2, ein Ganzjahresreifen, der ein etwas preissensitiveres Segment bedient, und zu guter Letzt noch der Michelin CrossClimate. Dieser eignet sich für alle Wetterverhältnisse, ist aber kein klassischer Ganzjahresreifen, sondern eher ein Sommerreifen, der auch winterlichen Verhältnissen gewachsen ist. Was dahinter steckt? Und vor allem: Was haben alle drei Pneus gemein?

Wir wollen das Rätsel gleich zu Beginn auflösen: Alle drei Reifen, also sowohl der Michelin Alpin 5, als auch der Michelin CrossClimate und der Kleber Quadraxer 2 wurden von der Auto Bild ausgezeichnet. Dennoch decken die drei Pneus unterschiedliche Anforderungen ab.

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Kleber Quadraxer 2 – Das Multitalent

Der Kleber Quadraxer 2 ist ein klassischer Ganzjahresreifen und bietet eine hohe Qualität zum attraktiven Preis. Im Vergleich zu seinem Vorgänger wurden viele sicherheitsrelevante Details verbessert, sodass ihm das Automobil-Magazin hervorragende Handling- und Bremseigenschaften auf verschneiter Fahrbahn attestieren konnte. Und auch auf trockener Fahrbahn bot er in den Tests gute Werte. Doch der Kleber Quadraxer 2 zeigt sich nicht nur in seinen Fahreigenschaften über das gesamte Jahr sehr ausgewogen, sondern auch im Kostenkapitel. Er bietet eine hohe Laufleistung, die mit einem attraktiven Kaufpreis kombiniert wird. Zudem entfällt bei ihm der halbjährliche Reifenwechsel, sowie das damit eventuell einhergehende Wuchten.

Ein Allwetter-Reifen allererster Güte: Der Kleber Qaudraxer 2

Erhältlich ist der Ganzjahresreifen in 30 verschiedenen Größen von 15 bis 18 Zoll. Zum Test stand er im Format 205/55 R16 bereit – also im typischen Kompaktklasse-Format. Dank seiner Allrounder-Talente bei gleichzeitig günstigen Kosten, bekam er das Siegel „Auto Bild Eco Meister 2016“. Das bedeutet, dass er beste Wirtschaftlichkeit mit guter Wintertauglichkeit, kurzen Bremswegen auf nasser und trockener Fahrbahn und einer guten Langlebigkeit vereint.

Michelin Alpin 5 – Der Premium-Winterreifen

Während Ganzjahresreifen eher in der Stadt oder auf dem flachen Land zum Einsatz kommen,  ist der Michelin Alpin 5 als Winterreifen im Bergigen mit häufigem Schneefall die richtige Wahl. Das sah auch das Hamburger Auto-Magazin so und fällte ein Urteil, das wenig überrascht: Vorbildlich. Bei den Tests zeigte sich mal wieder, dass der Alpin 5 einer der besten Winterreifen auf dem Markt ist – ein echter Premium-Winterpneu eben. Dabei ist das Mitbewerber-Umfeld nicht gerade klein. Insgesamt 50 Winterreifen wurden getestet.

Der Michelin Alpin 5 – Premium-Winterreifen mit Premium-Fahreigenschaften. Keiner ist besser

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Doch 30 Reifen schieden bereits in der Vorrunde aus – zu gering waren ihre Qualität und vor allem ihre Fahreigenschaften. Im Detail bedeutet dies, dass ihr Bremsweg schlicht zu lang war. Unter den verbleibenden 20 Reifen im Format 205/55 R16 kristallisierte sich der Alpin 5 als Winterspezialist mit besten Schneeeigenschaften heraus. Sein einzigartiges Laufflächenprofil verzahnt sich besonders effizient mit dem Schnee und bietet somit einen überragenden Grip. Die Basis bilden seine speziell geformten Profilblöcke des laufrichtungsgebundenen Profils. Sie bieten eine hohe Anzahl an Gripkanten und damit große Haftung und hohe Sicherheitsreserven. Zudem leiten die seitlichen Wasserkanäle das von der Straße aufgenommene Wasser optimal ab und verringern so die Aquaplaning-Gefahr.

Auch um die Traktion des Michelin Alpin 5 ist es bestens bestellt. Seiner hohen Lamellendichte ist es zu verdanken, dass man auf Schnee satt vorankommt. Außerdem findet die StabiliGrip Technologie bei ihm Verwendung, die bewirkt, dass nicht nur die Traktion und die Haftung bei widrigen Verhältnissen optimiert werden, sondern auch das Handling. Im Vergleich zu seinen Mitbewerbern zählt der Alpin 5 damit zu den bestbewerteten Reifen. Bei diesem großen Plus hinsichtlich der Fahreigenschaften gibt er sich aber auch in anderen Kriterien keine Blöße. So rollte er beispielsweise besonders leise ab – ein Attribut, das man spätestens auf einer Langstrecken-Fahrt sehr zu schätzen lernen wird.

Michelin CrossClimate – Das Talent der Ausgewogenheit

Nur ein weiterer All-Wetter-Reifen? Weit gefehlt! Der Michelin CrossClimate ist ein Sommerreifen, der auch im Winter gefahren werden kann. Hierbei könnte man aber glauben, dass man trotzdem große Abstriche bei winter- oder herbstlichen Bedingungen hinnehmen muss. Doch auch hier gilt: Fehlanzeige. Das Allroundtalent bietet gute Eigenschaften, egal in welcher Jahreszeit.

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So erfüllt auch er den Wunsch vieler Autofahrer, sich den saisonalen Reifenwechsel ersparen zu können – und das bei optimaler Abstimmung auf das mitteleuropäische Klima. Das zeigt sich etwa darin, dass er besonders kurze Bremswege auf trockener Fahrbahn aufweist, sein Bremsverhalten aber auch bei Nässe als optimal zu beurteilen ist. Das demonstriert allein schon seine Einstufung mit dem „A“ der europäischen Reifenlabel. Und wen das noch nicht von seinen Wintereigenschaften überzeugt, dem sollte das 3PMSF-Symbol reichen. Das bekommt nur ein Reifen, der  seine Wintertauglichkeit in einem genormten Test unter Beweis gestellt hat.

Ganz gleich ob Schnee oder Asphalt, ob Trockenheit oder Nässe: Der Michelin CrossClimate überzeugt

Hinzu kommt, dass der Michelin CrossClimate eine hohe Laufleistung und gute Energieeffizienz bietet. Nicht umsonst wurde auch er mit dem Prädikat „Eco Meister 2016“ von der Auto Bild ausgezeichnet. Und der Haken? Keiner! Sogar sein Komfort überzeugte die Tester. Und das bei überschaubar höheren Kosten gegenüber einem Winterreifen. Rund acht Euro mehr kostet der Michelin CrossClimate, was angesichts der Ersparnis zum Kauf von Sommer- UND Winterreifen ein sehr moderates Plus darstellt. Erhältlich ist er in 43 verschiedenen Dimensionen von 15 bis 19 Zoll. Damit sollte also für jeden etwas dabei sein, oder?

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Michelin – Ohne Winterreifen, ohne mich!

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„Winterreifen sind nur bei Schnee nötig“, eine alte Mär, die sich hartnäckig in den Köpfen festgebrannt hat. Dennoch ist es gut zu wissen, dass diese Gedanken langsam abflauen und die Zahl derer, die ihr Fahrzeug mit Winterrädern ausrüsten, stetig steigt. Ganz zu schweigen davon, dass in Deutschland eine Winterreifenpflicht besteht. Nur damit ist man von O bis O sicher und komfortabel unterwegs. Was aber bedeutet O bis O überhaupt?

Ein kurzer Bremsweg kann auf Schnee nur mit guten Winterreifen gewährleistet werden. Dazu zählt etwa der Michelin Alpin 5

Viele werden es wissen: Die beiden Os stehen für Oktober und Ostern. Im Intervall vom Herbst bis zum Frühjahr sollte man Winter-Pneus aufgezogen haben, damit das Jahr nicht als Rutschpartie endet. Außerdem sind entsprechend gekennzeichnete Reifen in vielen Ländern Vorschrift, nicht nur in Deutschland. Bereits bei Temperaturen von konstant unter zehn Grad Celsius – und das ist in unseren Breitengeraden an durchschnittlich 185 Tagen im Jahr der Fall – bieten die Pneus einen großen Sicherheitsgewinn und reduzieren in diesen sechs Monaten des Jahres deutlich das Unfallrisiko.

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Sicherer Bremsweg VS. Crash

Woran das liegt? Winterreifen bestehen aus einer speziellen, kältetauglichen Gummimischung, deren hoher Anteil an Silica- und Naturkautschukanteilen die Reifen bei niedrigen Temperaturen geschmeidig hält. Damit kann sich der Pneu wesentlich besser mit der Straßenoberfläche verzahnen, als ein härterer Sommerreifen. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass bei Schnee und Glätte selbst die modernsten Assistenten keine Chance haben – erst recht nicht mit einem Sommerreifen. Das zeigt sich besonders beim Bremsen: Auf geschlossener Schneedecke benötigt ein Fahrzeug aus 50 km/h rund 35 Meter für eine Bremsung bis zum Stillstand. Und das auch nur mit guten Reifen, wie etwa dem Michelin Alpin 5. Das sollte schon erschreckend genug sein und zu entsprechend zurückhaltender Fahrweise veranlassen. Schließlich braucht ein modernes Auto auf trockener Fahrbahn und bei sommerlichen Temperaturen denselben Bremsweg – allerdings aus der doppelten Geschwindigkeit. Ein weiterer Vergleich: Ein Auto, das mit Sommerreifen ausgerüstet ist, benötigt auf geschlossener Schneedecke mindestens 43 Meter bis zum Stillstand. Klingt nach einem geringen Unterschied? Zur Verdeutlichung: Während man mit dem Winterreifen schon steht, ist man mit dem Sommerreifen noch 22 km/h schnell. Das können entscheidende Meter sein, wenn man auf einen LKW am Stauende oder einen Baum zufährt.

Der Winter steht vor der Tür! An alles gedacht?

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Allradler brauchen keine Winterreifen?

Oftmals glauben auch SUV-Fahrer, dass sie durch ihren Allradantrieb vor allen Wettereinflüssen gefeit sind. Klar, durch die vier angetriebenen Räder kommt man besser voran, als etwa ein Fahrzeug mit Front- oder gar Heckantrieb. Dennoch drehen ohne Winterreifen die Räder leichter durch – und zwar alle vier. Das ist aber noch gar nicht so schlimm, bedenken viele nicht, dass sie zwar gut vorankommen können, der Allradantrieb aber beim Bremsen überhaupt nicht hilft. Wenn man rutscht, dann rutscht man – egal welche Räder angetrieben werden.

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Woran erkennt man einen Winterreifen?

Das ist eigentlich ganz leicht. Dennoch gibt es Unterschiede. Winterreifen, sind durch das M+S-Symbol gekennzeichnet, das vom Gesetzgeber anerkannt wird. M+S steht dabei für Matsch und Schnee und zeichnet Reifen aus, die für hiesige Verhältnisse gut gerüstet sind – also vorwiegend Nässe und Matsch. Zusätzlich gibt es aber auch noch das Schneeflockensymbol, das seit 1996 zusätzlich abgebildet sein kann, aber nicht muss. Es ist umgeben von einem Berg mit drei Gipfeln und nennt sich „Three Peak Mountain Snow Flake“. Was es damit auf sich hat? Es findet nur auf Reifen Verwendung, die eine genormte Prüfung mit definierten Kriterien absolviert haben. Dabei müssen diese Reifen mindestens sieben Prozent mehr Performance liefern, als ein Vergleichsreifen mit M+S-Kennzeichnung. Sonst bleibt das Schneeflockensymbol verwehrt.

Gute Winterreifen kommen von Michelin. Bei Bedarf sollte man auf Schneeketten aber trotzdem nicht verzichten

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Was hat es mit der Winterreifenpflicht auf sich?

Ganz gleich, ob man nun einen Pneu mit M+S-Kennzeichnung aufgezogen hat oder einen, der zusätzlich noch mit einer Schneeflocke gekennzeichnet ist: Die deutsche Gesetzgebung verlangt seit Dezember 2010 Winterreifen. Doch ganz einfach ist die Vorschrift nicht. Einen vorgeschriebenen Zeitraum gibt es für Winterreifen nämlich nicht. Winterräder sind bei winterlichen Verhältnissen vorgeschrieben, also bei Glatteis, Schneeglätte, Eis- und Reifglätte. Da diese Zustände aber vorwiegend in der Zeit von Oktober bis Ostern vorherrschen, sind entsprechende Pneus empfehlenswert. Ein guter Reifen, wie etwa der Michelin Alpin 5 oder der Michelin CrossClimate – der für unsere Klimaverhältnisse während des gesamten Jahres abgestimmt ist – sollteVorrang haben.

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Gute Sicht ist immer wichtig. Deshalb benötig man gerade im Winter entsprechendes Zubehör, wie das von Michelin

Was aber passiert, wenn man doch mit einem Sommerreifen bei winterlichen Verhältnissen erwischt wird? Zunächst sollte man sich freuen, dass nichts passiert ist. Zum anderen erwartet einen mindestens ein Bußgeld. 60 Euro und einen Punkt bekommt man mindestens und sollte diese vermeintliche „Strafe“ als Gedankenanstoß verstehen. Wird der Straßenverkehr durch ein Fahrzeug mit falscher Bereifung behindert, fallen sogar 80 Euro an. Für eine Verkehrsgefährdung kommen nochmals 20 Euro dazu. Verursacht man einen Unfall kommen 120 Euro zum ganzen Schlamassel hinzu. Hat man Winterreifen, unterschreiten diese aber die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm, kommen weitere 50 Euro hinzu. Das gilt im Übrigen auch für Dienst- und Mietwagen: Man sollte also immer gut auf den Reifen achten, wenn man ein Auto im Winter mietet. Warum? Nun, die Kaskoversicherung kann sich eine Zahlung im Falle eines Schadens vorbehalten – ganz gleich wie die Schuldfrage aussieht. Und vor allem geht es um Ihre Sicherheit.

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Was sollte man noch beachten?

Winterreifen allein reichen natürlich nicht aus. Die Pneus, am besten Markenreifen wie die von Michelin, sollten vom Fachmann ausgewuchtet und montiert worden sein. Außerdem ist jeder Millimeter Restprofil wichtig, verbessert sich damit doch die Wintertauglichkeit. Nicht zu vergessen ist auch der korrekte Luftdruck – auch beim Ersatzrad, sofern noch vorhanden. Ohnehin empfiehlt sich ein, dann und wann kostenlos angebotener, Wintercheck. Hier wird etwa die Bremsflüssigkeit überprüft, gecheckt, ob alle Beleuchtungseinrichtungen ordnungsgemäß funktionieren und wie es um den Zustand der Batterie bestellt ist. Ich habe es schon erlebt, dass mich meine Autobatterie bei besonders niedrigen Temperaturen verlassen hat. Ein Spaß ist es nicht, wenn man das Auto nach einem winterlichen Spaziergang auf dem Feld, am Rande jeglicher Zivilisation, nicht mehr gestartet bekommt.

Nicht nur Reifen: Michelin bietet neben Top-Pneus auch hochwertiges Winter-Zubehör an

Selbst überprüfen kann man aber auch einiges. Etwa den Kühlerfrostschutz kontrollieren und nachfüllen oder den Frostschutz für die Scheibenwaschanlage prüfen und nachfüllen. Außerdem sollten die Scheibenwischerblätter sauber sein und keine Schlieren hinterlassen. Gegebenenfalls sollte man sie also austauschen, bevor man entscheidende Meter im Blindflug zurücklegt. Außerdem sollte entsprechendes Zubehör immer griffbereit liegen. Dazu zählen etwa ein Eiskratzer, ein Handfeger und ein Antibeschlagtuch. Darüber hinaus sollte man die Türdichtungen fetten, damit sie bei Minusgraden nicht reißen. Und sollte man im Stau stehen, helfen bei langen Fahrten eine Wolldecke und eine Thermoskanne. Für die Fahrt in die Berge sollte man zudem Schneeketten parat haben, am besten griffbereit und nicht unter gesamten Reisegepäck vergraben. Doch das Wichtigste am Winter ist wie immer eine vorsichtige und zurückhaltende Fahrweise. Nur so kommt man sicher an sein Ziel.

Das richtige Anbringen ist entscheidend. Deshalb: Vor der Montage die Anleitung genau studieren

 

 

Michelin Alpin 5 – Mit allen Wassern gewaschen

Bald ist es wieder soweit: Das Aufziehen der Winterreifen steht an. Von O bis O, also Oktober bis Ostern, sollten die Pneus aufgezogen sein, um allzeit sicher durch die kalte, nasse Jahreszeit zu kommen. Der Anteil der Autofahrer, die auf Winterreifen verzichten, wird zwar immer kleiner, dennoch gibt es immer wieder Verweigerer. Der Irrglaube, dass es in den meisten Ländern Europas ja nicht schneie und man deshalb keine Winterreifen brauche, hält sich hart. Dabei ist es gar nicht unbedingt der Schnee, der ein Risiko darstellt. 

Nässe, Matsch, Schnee: Das sind die drei Feinde eines Autofahrers in der kalten Jahreszeit. Und selbst, wenn der kommende Winter trocken ausfallen sollte, bieten Winterreifen bei niedrigen Temperaturen einen besseren Grip als ihre Sommer-Pendants. Nicht zu vergessen: In Deutschland herrscht eine Winterreifen-Pflicht. Das heißt, dass bei winterlichen Verhältnissen Pneus mit einer entsprechenden Kennzeichnung auf dem Fahrzeug montiert sein müssen. Darunter fällt beispielsweise auch der Michelin CrossClimate. Dieser Sommerreifen verfügt über eine Winterkennzeichnung und vereint die Vorteile von Sommer- und Winterreifen.
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Doch heute geht es um den Michelin Alpin 5 – den Premium-Winterreifen für die Kompakt- und Mittelklasse. Er vereint hohe Sicherheit und exzellenten Grip bei allen winterlichen Bedingungen. Verantwortlich dafür sind unter anderem sein spezielles Laufflächenprofil und seine Profilblöcke. Die hohe Anzahl an Gripkanten sorgt für satte Haftung und bietet damit wichtige Sicherheitsreserven. Zudem führen die seitlichen Kanäle das aufgenommene Wasser ab und verringern damit das Aquaplaning-Risiko.

Was aber geschieht bei der Reifen-Entwicklung? Michelin beschreitet einen ganzheitlichen Ansatz, die „Michelin Total Performance“, dabei arbeitet der Reifenhersteller kontinuierlich daran, alle Leistungsmerkmale gleichzeitig in jedem Reifen zu verbessern. So investieren die Franzosen rund 620 Millionen Euro in die Forschung und Entwicklung und führen rund 75.000 Tests pro Jahr durch. Einbezogen werden aber nicht nur die Forschung und Entwicklung in den eigenen Technologiezentren, sondern auch Erkenntnisse namhafter Institutionen wie Universitäten oder Forschungsinstitute.

Zwei innovative Entwicklungen der Franzosen betreffen zum einen die Laufflächen und zum anderen die Gummimischung. Das laufrichtungsgebundene Profil bietet speziell gestaltete Profilblöcke mit einem hohen Negativanteil, der eine optimale Verzahnung mit dem Schnee gewährleistet – sofern er im Winter vorhanden ist. In unseren Breitengeraden ist zumeist Nässe ein permanenter Gast der kalten, dunklen Jahreszeit, weshalb die seitlichen Kanäle besonders wichtig sind, da sie das Wasser seitlich abführen.

Die Grip-Moderatoren fühlen dem Michelin Alpin 5 auf den Zahn

Trotz dieser positiven Attribute sehen sich die Entwickler bei einem Winterreifen immer einem Zielkonflikt ausgesetzt: Gute und sichere Fahreigenschaften bei einem trotzdem sportlichen und fahraktiven Trockenhandling. Die hohe Lamellendichte mit vielen Gripkanten gewährleisten eine überragende Traktion im Nassen. Hinzu kommt die StabiliGrip-Technologie von Michelin, die eine hohe Lenkpräzision gewährleistet. Hier kommen dreidimensionale, selbstblockierende Lamellen für eine präzise Steifigkeit ins Spiel. Darüber hinaus stehen die Lamellen in unterschiedlichen Winkeln, sodass sich – je nach Lenkeinschlag – unterschiedliche Abschnitte der Aufstandsfläche besser verzahnen können. Gleichzeitig bricht das steife Profil aber die Wasserschicht auf und erhöht so die Sicherheit bei Nässe.

Nicht unwichtig ist zudem die Laufflächen-Mischung der Michelin Alpin 5 Winterreifen. Die Helio Compound Technologie mit Sonnenblumenöl ermöglicht bei besonders niedrigen Temperaturen eine homogene Mischung. Dadurch bietet der Reifen bei Nässe und Schnee eine optimale Haftung

Erhältlich ist der Premium-Winterreifen in 15 bis 20 Zoll. Dabei stehen verschiedene Breiten und Querschnitte zur Verfügung, die die gängigen Maße der Kompakt- und Mittelklasse abdecken. So wie beispielsweise beim BMW 1er, den Matthias Malmedie und Helge Thomsen zum Test nutzen. Die beiden Grip-Moderatoren haben auf ihrem Roadtrip bereits viel Abenteuerliches erlebt, wie zuletzt den Bremstest in einer auf -11 Grad Celsius heruntergekühlten Halle im finnischen Ivalo.

In derselben Halle testen die beiden nicht nur die Bremsfähigkeit des Michelin Alpin 5, sondern auch seine Handling-Eigenschaften. Und wie sollte das besser gehen, als bei einem Wettrennen gegen die Zeit. Ein 350 Meter langer Parcours soll zeigen, wie stabil der Testwagen auf dem verschneiten Untergrund fahrbar ist. Zunächst startet Helge Thomsen zum Test und legt eine ordentliche Zeit hin – und das trotz des Heckantriebs, der bei diesen Bedingungen nicht gerade die optimale Antriebsart darstellt. Das kann sich Matthias Malmedie natürlich nicht bieten lassen und versucht Helge wichtige Sekunden abzuringen.

Wie das Rennen ausgegangen ist? Das seht ihr am besten selbst im Clip. Klar ist aber, dass der Wetteinsatz ein hoher ist. Schließlich muss der Verlierer der Challenge in einem Kostüm kopfüber in einen finnischen See springen. Und die haben in dieser Jahreszeit nur selten mehr als fünf Grad Celsius.

 

 

 

Wie das Rennen ausgegangen ist? Das seht ihr am besten selbst im Clip. Klar ist aber, dass der Wetteinsatz ein hoher ist. Schließlich muss der Verlierer der Challenge in einem Kostüm kopfüber in einen finnischen See springen. Und die haben in dieser Jahreszeit nur selten mehr als fünf Grad Celsius.

 

Drivestyle Episode 3 – Es wird weiß

Helge und Matthias sind auf dem Weg nach Ivalo. Noch nie gehört? Kein Wunder, liegt das kleine Örtchen doch tief versteckt im nördlichsten Finnland. Hier tummeln sich im Winter zum Testen allerlei Firmen, die sich mit Autos beschäftigen: Hersteller, Zulieferer oder Reifenproduzenten wie Michelin. Hier testen Helge Thomsen und Matthias Malmedie, wie wichtig die Profiltiefe bei entsprechenden Winterreifen ist – mit spannendem Ausgang.

In Finnland angekommen, macht sich Ernüchterung bei Vollgasfan Matthias Malmedie breit: Kein Schnee weit und breit. Auch nach zehn Stunden Flug nicht. Hier zeigt sich, welche Untiefen des Landes man erreichen muss, um in die weiße Pracht einzudringen. Also schwingen sich die beiden ins Auto und suchen den Schnee. Eine Überraschung gibt es dabei aber: Helge nimmt als Beifahrer in einem Rallye Mitsubishi Lancer Platz, während Matthias etwas gemütlicher zum Polarkreis gebracht wird.

Während Helges spaßige Mitfahrt im WRC-Auto von Armin Schwarz wie im Handumdrehen vorbeizieht, zieht sich der Trip für Matthias in die Länge. Endlich in Ivalo angekommen, ist das Erstaunen nicht schlecht: Immer noch kein Schnee. Matthias droht vor Ungeduld zu platzen, bis Helge ihn in eine Art Hangar führt. Hier hat Michelin eine riesige Halle aufgebaut, in der konstant winterliche Bedingungen herrschen. Schnee, Glätte, Kälte – alles da! Minus 11 Grad Celsius herrschen in der Halle, sodass die beiden froh sind, eine warme Strickmütze dabei zu haben.

Doch es wird noch besser: Der Schnee im Test-Hangar stammt nicht aus einer Schneekanone, sondern ist tatsächlich echt. Die finnischen Experten scheuen keine Mühe und sammeln die weiße Pracht im Winter und bringen sie für optimale Testbedingungen in die Halle, wo er konserviert wird. So steht einem vernünftigen Reifentest inklusive einer Challenge zwischen den beiden Grip-Moderatoren nichts mehr im Weg.

Der Michelin Alpin 5 im Härtetest

Am Ende der Halle erwarten die beiden zwei vollkommen gleiche Testfahrzeuge. Aber sind die beiden grau-beigen VW Golf wirklich völlig gleich? Nicht ganz. Zwar verfügen beide über den herausragenden Michelin Alpin 5 Winterreifen, doch besteht ein kleiner, aber entscheidender Unterschied. Der Testwagen von Helge fährt auf brandneuen Winter-Pneus, während die Reifen von Matthias schon einiges an Profil eingebüßt haben. Mit diesen Reifen ist nun also Matthias unterwegs und macht sich etwas Sorgen um seine Siegchancen im Wettkampf mit Helge. Doch sein Widersacher beruhigt ihn, dass die Michelin-Winterreifen auch mit dieser Profiltiefe konkurrenzfähig sind. Klar, schließlich gehen die Lamellen tief ins Reifeninnere und haben immer noch eine Leistung auf hohem Niveau. Auf geht es also zu den ersten Tests: Beschleunigen und Bremsen!

Beide stehen mit schweren Gasfüßen an den Start-Pylonen und können es kaum erwarten, das Potenzial der Reifen auszuloten. Das erstaunliche Ergebnis: Matthias gewinnt das Duell, obwohl seine Reifen „abgefahren“ sind, wie der Laie es nennen würde. Dieser Test zeigt im Endeffekt aber zweierlei: Zum einen kommt es bei der Beschleunigung auf glattem Untergrund nicht auf einen schweren Gasfuß an, sondern auf das Gefühl in ebenjenem. Tritt man voll durch, regelt die Traktionskontrolle entweder die gesamte Leistung runter oder der Vortrieb endet ohne Regeleingriff in haltlosem Durchdrehen der Räder. Zum anderen zeigt sich aber auch, dass die Michelin-Reifen mit geringerem Profil keineswegs unbrauchbar sind. Hier zahlt sich der hohe Entwicklungsaufwand der Franzosen aus.

Etwas anders sieht es beim Bremsen aus: Matthias‘ Golf – ausgerüstet mit Winterreifen mit geringerem Profil – kommt später zum Stehen, als der Golf von Helge. Kein Wunder, verfügt Helges Fahrzeug über nagelneue Michelin Alpin 5 Winterreifen. Doch das Erstaunliche dabei: Der Unterschied ist verhältnismäßig knapp. Nach der Beschleunigungsfahrt über 45 Meter steht der vermeintlich schlechter bereifte Golf nur eine knappe halbe Wagenlänge hinter dem Testwagen mit neuen Reifen. Hier zeigt sich, dass sich die Investition in einen hochkarätigen Reifen in Langlebigkeit und guten Fahreigenschaften auszahlt.

Nach dem langen Reisetag und der klirrenden Kälte in der Testhalle brauchen die beiden Moderatoren eine Stärkung. Was könnte es also Besseres geben, als eine deftige und wärmende Rentier-Suppe. Noch während die beiden das Aha-Erlebnis des Bremstests Revue passieren lassen, kommt Helge auf eine spannende Idee…

 

#radical14: Der Ferrari F458 speciale

Superlative lauern an allen Ecken. Der Beste. Der Schnellste. Der Schärfste. Als Auto-Blogger läufst du schnell in die Falle und verpulverst alle Superlative, noch bevor Du ein Superlativ erfahren konntest. Und dann? Wie willst du jemandem erklären, dass der Ferrari-V8 schneller die Drehzahlleiter hochdreht als ein katholischer Priester bei der Lektüre des Playboy auf sündige Gedanken kommt? Wie willst du erklären, was das warme Messer in der Butter macht? Wie die Präzision eines Skalpells erklären, wenn du dein ganzes rhetorisches Schwergeschütz bereits beim letzten Golf GTI verpulvert hast?  Eben. Aufgepasst. Denn es kommen Tage an denen fährt man Pagani, Lamborghini, McLaren oder eben Ferrari. Und selbst dann gibt es noch eine Steigerungsform, nein, dann muss noch eine rhetorische Steigerungsform in deinem Arsenal liegen, denn sonst bist Du der Arsch. Der Depp der keine Worte findet. Zumindest keine ausgelutschten.

Ferrari 458 speciale  @ #radical14

Es ist einer dieser Tage an denen die Kindheitsträume platzen könnten. Neben McLaren 650s, Corvette C7, Porsche GT3 und weiteren Spielsachen steht ein Ferrari F458 speciale vor der Käserei. Die Käserei? Ex-Käserei und heute Büro von Peter Ruch und Markus Chalilow und Startpunkt für #radical14. Weil ich im September mehr im Flieger als zu Hause auf der Couch saß, erlebte ich nur einen Teil des #radical14-Trips, vermutlich aber den geilsten Teil. Nachdem ich am Vortag den neuen Ford Focus und den neuen Nissan Pulsar gefahren bin, stand für diesen Tag mehr Leistung, viel mehr Leistung, auf dem Programm. Oder aber viel mehr Leidenschaft. Sowie dieser neue kleine Sportwagen, die Re-Inkarnation einer Marke. Das ich den Alfa Romeo 4C fahren konnte, war mir klar, da passte ich hinein. Das wusste ich noch von der Präsentation des Alfa 4C im letzten Jahr. Gedanken machte ich mir mehr um seinen großen Bruder. Die beiden Schweizer Journalisten hatten für #radical14 einen Ferrari 458 speciale eingeladen und den wollte ich, den musste ich, fahren. 135 PS pro Liter Hubraum. Es gibt keinen Saugmotor mit Straßenzulassung der mehr Kraft aus seinen Zylindern pumpt. 4.5 Liter Hubraum ergeben 605 PS. 605 PS bei 9.000 Umdrehungen (sic!!)und geschaltet wird bei diesem 458 nicht mehr von Hand. Binnen 60 Millisekunden wechselt das Doppelkupplungsgetriebe in F1-Manier die Gänge. (Um diese Zeitspanne mal zu erklären: Das menschliche Auge benötigt 50-80 Millisekunden um einen visuellen Reiz zwischen Netzhaut und Sehrinde zu verarbeiten. )

#radical14 toby25 Ferrari F458 speciale

Und dann stehst Du vor diesem außergewöhnlichen Fahrzeug, spulst im Kopf die technischen Daten ab:  605 PS, 540 Nm, 9.000 Umdrehungen maximal Drehzahl, Trockengewicht von 1.290 Kilogramm, 2.13 Kilogramm je PS, 58 % des Gewichts auf der Hinterachse. 398 mm große Carbon-Keramik Bremsscheiben. Mindestens 325 km/h Top-Speed. Und Du siehst die dünnen Schalensitze und darauf liegend, Vierpunkt-Gurte. Allgemein als der etablierte Feind des Bierbauchs bekannt. Innerlich hast du bereits Deine Emotionen unter Kontrolle. Egal. Auch nur ein Fiat. Fahre ich eben 4C. Oder Porsche GT3. Denn in die Porsche habe ich schon immer gepasst und der GT3 hier vor der Käserei hat auch keine Vierpunktgurte. Aber einmal reinsetzen, dass muss erlaubt sein. Das muss gehen.  Die erste Überraschung: Die Halbschalen passen. Klar, sie kneifen dich in deine Speckfalten, aber es passt. Sollten die SABELT-Gurte am Ende auch? Gezerrt, gefummelt, gedrückt, was im Rennsport Sinn macht ist einem schnellen Fahrertausch in den Schweizer-Alpen weniger zuträglich. SABELT-Gurte. Grmpfl. Komplett aufgezogen, die Schnalle über den Bauch geführt und *klack. Da bleibt sogar Luft. Also schnell noch einmal kräftig an den Laschen gerupft, Sitzt. Passt. Wackelt nicht mehr und Luft? Bekomme ich auch kaum noch. Aber ich sitze. Im F458 speciale. Ab in die Berge!

#radical14 toby29 Ferrari F458 speciale

Tempo 80 in der Schweiz

Als es endlich losgeht, hat dich der Ferrari bereits vollständig in Besitz genommen. Der fehlende Teppich, die fehlende Dämmung, Carbon für die Füße und nicht einmal ein Radio. Alleine die Schmiederäder in 20 Zoll haben je Rad 3 Kilogramm einsparen müssen. Die Klimaanlage haben sie dir gelassen. Scheint auch in der Emiglia Romana im Sommer, bei 9.000 Touren, zu warm zu werden als das man darauf auch noch verzichten könnte. Das „speciale-Programm“ für den Ferrari hat nicht nur schnellere Schaltzeiten für das F1-Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe gebracht, sondern auch die Verzichtserklärung an Komfort und Schnick-Schnack. Hier geht es nur noch darum die Sportreifen warm zu fahren, die Bremse in ihre Temperatur-Komfortzone zu bringen und dann zu schauen, wer eher zuckt, der Fahrer oder der Ferrari. 9.000 Umdrehungen sind laut. Wer den F458 speciale ausdreht, der erhält das volle Programm. Rotziger Halb-V8-Sound untenherum, gieriges saugen durch die Luftsammler im mittleren Bereich und das Trompeten-Konzert von Jericho sobald es unter Vollast über 5.500 Touren geht. Darüber hinaus radikalisiert sich der Schalldruck, wandert Dir ohne Umwege direkt ins Hirn. Zerebraler Schnellweg ins Stammhirn. Empfindungen von Gewalt. Kontrollierte Gewalt. Der Mensch zuckt, der speciale schlägt sich ums Eck.

Porsche wird oft und zu Recht für die Entwicklung und die Perfektion des Heckmotors gelobt. Jede neue Porsche-Generation wird leichter zu fahren. Schneller und sicherer, trotz wenig idealen Antriebskonzepts. Während man bei Porsche diese Schritte feiert, so wie auch ich das tat, hat Ferrari dem Mittelmotor das kontrollierte driften angewöhnt.

Side Slip Angle Control (SSC) nennt Ferrari diese Technik. Wie ein ESP für Rennfahrer lässt Kollege Computer den Sportfahrer an der verlängerten Leine die Haftgrenze überschreiten und genehmigt der 305er Hinterachs-Bereifung  eine kontrollierte Dosis Gleitreibung. Auf dem Weg zum Gipfel, links löst sich der Himmel mit dem Tal ab und rechts kontrolliert das Bergmassiv deinen Freiraum, lasse ich die Experimente. Konzentriere mich auf den Teil mit der Haftung. Der 458 speciale beeindruckt auch ohne Side Slip.

 Alles andere ist Kindergeburtstag.

Mehr hätte ich zum F458 speciale eigentlich nicht schreiben müssen. Fabian Mechtel fand diese treffliche Beschreibung für den Italiener. Was Fabian, Sebastian und Peter sonst noch zum F458 speciale zu erzählen hatten, kann man in diesem Clip anschauen!

#radical14 toby01 Ferrari F458 speciale

Für mich persönlich war der Ferrari alleine die Anreise in die Schweiz wert. 4 Stunden hin, vier Stunden zurück. Alleine der speciale hätte mich glücklich gemacht. Und ja, natürlich hatte ich dem Italiener die größte Portion Emotionen zugestanden. Ja, Leidenschaft in Blech, Karbon und Edelmetall. Auch martialischen Sound habe ich erwartet. Was ich nicht erwartet hatte war die Perfektion mit der dieser Ferrari sein Leistungsversprechen erfüllt. Die Zusammenarbeit der Sportreifen mit dem Fahrwerk. Diese pedantische Präzision am Lenkrad, die unfassbare Traktion.  Mit dem Ferrari F458 speciale gibt es endlich ein Auto dem man zu Recht das Prädikat: Rennwagen mit Straßenzulassung zusprechen kann. Jeder der das zuvor über ein Auto schrieb, dass kein „speciale“ war, hat sein Pulver zu früh verschossen und wird wie ein Depp aus der Wäsche schauen, wenn ihm später keine Superlative mehr einfallen …

 —-> Zur Ferrari F458 speciale Galerie!

Wer bei #radical14 alles dabei war:
radical-mag.com | V12media | asphaltfrage.de | passiondriving.de | Chromjuwelen | motorkultur.com

Alle Fotos: Tobias Heil

Werbung: Le Mans und die Reifenfrage

In meinem Artikel direkt nach dem Rennen hatte ich es bereits geschrieben: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt. Doch der Weg an die Spitze, zum Triumph, zum erneuten Sieg in Le Mans war dieses Jahr extrem anspruchsvoll.

Le Mans, Porsche und Michelin – aber am Ende gewinnt Audi

Eine von Michelin gesponserte Zusammenfassung des 24-Stunden Rennens 2014

Die 82. Auflage des legendären 24h-Klassikers war kaum an Dramatik zu überbieten. Da waren die Audi am Start, wie immer in Mannschaftsstärke und vor allem mit drei Fahrzeugen. Die Toyota, die schneller waren als je zuvor, sahen extrem gut aussortiert aus und natürlich der Rückkehrer: Porsche. Nie zu unterschätzen. Wenn man in Zuffenhausen/Weissach etwas anlangt, dann macht man es richtig. Die Zutaten für das vermutlich spannendste Rennen der 82 Rennen waren gemixt.

Der Regen nach gut zweieinhalb Rennstunden brachte die ersten Opfer. 

michelin in le mansToyota ging als Favorit in dieses Rennen. In der LMP 1 sind die Renner aus Kölner derzeit die mit der überzeugendsten Performance. Doch bereits der erste Regenschauer, nur kurz nach dem Start sorgte für Probleme. Ein Unfall lies den Toyota mit der Startnummer 8 weit zurück fallen. Der ebenso beteiligte Audi mit der Startnummer 7 wurde dadurch auch weit nach hinten durchgereicht.

In die Abendstunden hinein demonstrierten die Toyota auf ihren Michelin-Rennreifen, welche Performance sie im Stande waren zu leisten. Schnellste Rennrunden am Band. Nur die Porsche 919, die Le Mans Rückkehrer und ebenso mit Michelin bereift, konnten den Rennspeed der Japaner mitgehen. Bei Audi fuhr man derweil schnelle Runden und lange Stints, aber die Performance stempelten andere in den Asphalt.

MICHELIN High Performance Webseite | MICHELIN bei YouTube

Das Grauen kam in der Tages-Dämmerung

In den frühen Morgenstunden verabschiedete sich der führende Toyota mit einem Elektrik-Defekt, das Schwester-Fahrzeug war aufgrund des frühen Unfalls mit viel Rückstand unterwegs. Das Starterfeld in Le Mans, die Werke und die hohe Performance-Dichte lassen selbst Top-Teams kaum Möglichkeiten, einen einmal eingefangenen Rückstand wieder einzuholen. So schwanden die Sieg-Chancen der Kölner LMP-Truppe auf ein Minimum. Trotz der bestmöglichen Bereifung, war man nicht schnell genug. Kein Wunder – denn alle Top-Teams vertrauten auf die Rennreifen von MICHELIN. In der LMP 1 gibt es keine Alternativen mit denen man Sieg-Chancen hat.Audi in Le mans

Audi übernahm in Folge des Toyota-Ausfalls die Spitze. Doch auch die vom Erfolg verwöhnte Truppe aus Ingolstadt konnte sich in diesem Rennen nicht entspannt zurücklehnen.  Gleich zwei Turboladerschäden führten zu massiven Zeitverlusten an der Box und so kam der Rückkehrer zu seinem spektakulären Debut. Der Porsche 919 mit der Startnummer 14 lag einige Zeit an der Spitze und führte das Feld an. Auch Porsche vertraute in Le Mans auf Michelin-Reifen.   Für einige Runden flogen die Konzern-Brüder im Windschatten über die Rennstrecke.

Die Porsche-Sensation blieb aus

Mit dem Ex-F1 Piloten Mark Webber am Steuer rollte der Porsche 919 zwei Stunden vor Ende des Rennens, in Führung liegend aus.  Damit war der Weg frei für die beiden Audi R18.

Der Audi R8 mit der Startnummer 2 gewann für Audi den 13. Gesamtsieg in Le Mans. Bei nur 16 Starts eine mehr als beeindruckende Bilanz. Die Sieger-Fahrer waren:  Marcel Fässler, Andre Lotterer und Benoit Treluyer. Auf Rang zwei folgte der Audi mit der Startnummer 1 und bereits 3 Runden Rückstand. Auf Platz drei – dem letzten Podiums-Platz und einem mageren Trost, der Toyota mit der Startnummer 8.

Am Ende bleiben zwei Überzeugungen übrig: Le Mans ist, wenn Audi gewinnt – und drei Autos braucht man mindestens. Die beiden anderen Werke, Toyota und Porsche, sind nur mit je zwei Autos gestartet und frühe Unfälle und technische Defekte sorgten für die Selektion. Und klar ist auch, der Reifen für das Rennen muss von MICHELIN kommen. Alle Top-Fahrzeuge fuhren mit dem französischen Pneu! Also – drei Autos, Reifen von Michelin und 2015 kann es wieder los gehen!

 


 

 

>> Dieser Artikel wurde gesponsert von MICHELIN << - Das Bildmaterial stammt von Michelin. Der Artikel wurde über eine Blog-Marketing-Agentur vermittelt. Der Artikel ist frei von mir erstellt.

Neue Generation Winterreifen: Michelin Alpin5

Der Reifen an sich wird von vielen Autofahrern noch immer unterschätzt. Dabei sind es diese schwarzen, runden Dingern, auf denen ein Großteil der Verantwortung zum Thema Fahrsicherheit liegt. Egal ob es darum geht mit kurzen Bremswegen früh zum stehen zu kommen, in Kurven genug Seitenhalt zu bieten, damit Dynamik und Fahrspaß erlebt werden, oder genug Haftung um im Winter einfach nur einen Berg hinauf fahren zu können. Der Reifen macht den Unterschied!

Michelin präsentiert für den Winter 2014/2015 einen neuen Reifen, den Alpin5

Mit Blumensaft zur Haftkraft

Der Alpin5 ist die fünfte Generation eines Premium-Winterreifenfamilie aus Frankreich. Der französische Hersteller für Premium-Reifen hat viel Hirnschmalz in die Entwicklung des neuen Alpin5 gesteckt. Und sogar Sonnenblumen-Öl. Klingt merkwürdig, ist aber so.  Die Zutaten für den perfekten Reifen sind im Prinzip bekannt, nur die Mischung und die Zubereitung machen den Unterschied. Sonnenblumen-Öl ist aber soweit mir bekannt ist, zum ersten Mal in einem Reifen im Einsatz.

Michelin Alpin5 71 Winterreifentest

Kälte braucht weiches Gummi

Ein Winterreifen muss die richtige Mischung aus Haltbarkeit und weichem Gummi bieten. Denn je kälter es wird, desto spröder und unelastisch wird Gummi. Sie können das selbst mal probieren, werfen Sie einen Einmachglasgummi in die Kühltruhe. Nach einigen Stunden ist dieser Gummi spröde und weit weniger elastisch als zuvor bei Zimmertemperatur.

Doch ein Reifen ist ein komplexes Stück Gummi. Und neben dem Material spielt auch die Form eine Rolle. Wie sind die Rillen geformt? Wie der Winkel der einzelnen Profilblöcke zueinander. Premium-Winterreifen arbeiten auf einem extrem hohen Niveau. Der Unterschied zu billigen Reifen aus China wurde von mir in einem anderen Artikel bereits demonstriert.

Michelin Alpin5

Der neue Alpin5 will durch eine Kombination aus hohem Silica-Anteil und Sonnenblumen-Öl ein Reifen sein, der seine besonderen Talente vor allem in europäischen Wintern ausspielt. Denn zum größten Teil fahren wir, hier im gesitteten Winterklima Europas, nicht auf geschlossenen Schneedecken sondern auf kaltem Asphalt, viel bei Regen, wie auch auf Schneematsch. Hier ist neben der wirkungsvollen Gummi-Mischung auch das Reifenprofil gefragt.

Der neue Alpin5 bringt gegenüber seinem Vorgänger 16% mehr Lamellen mit, das ist gut für den Grip auf Straßen voller Schneematsch. Zudem wurde sein Profilmuster konsequent an das V-Pfeil-Muster angepasst, ideale Voraussetzungen um auf nasser Straße viel Wasser verdrängen zu können.

Damit der Reifen aber auch auf kalter, trockener Straße ordentlich arbeitet, besitzen seine Profilblöcke eine integrierte Abstützung. So wird das Gefühl eines „schwammigen“ Winterreifens vermieden, wenn man mit einem hochwertigen Fahrzeug, zügig über trockene Straßen fährt. Michelin nennt diese Technik „StabiliGrip“.

Michelin Alpin5 02 Winterreifentest

Erster Eindruck

Ich konnte den neuen Michelin Alpin5 vor ein paar Tagen in Österreich fahren. Allerdings bei weniger optimalen Bedingungen. Es war ungewöhnlich sonnig und warm in den Bergen rund um Innsbruck. Gefahren habe ich den Reifen auf einem Volvo mit Frontantrieb, einem Audi A3 mit Frontantrieb und einem BMW 3er GT mit Heckantrieb.  Nun ist eine kurze Ausfahrt in den Alpen kein Reifentest und die Tatsache, dass wir nur diesen einen Reifen gefahren sind, lässt keine Vergleichsmöglichkeiten oder Aussagen zur Wettbewerbs-Situation zu.

Aber sagen wir es so:

Der Alpin5 fuhr sich so wie ich es erwartet habe. Er war sportlich direkt, gut zu fühlen, vermittelte einen klaren Eindruck von den Gripverhältnissen und er war leise. 

 

Den neuen Alpin5 wird Michelin zur Wintersaison 2015 – also ab Sommer im Großhandel, am besten ab Oktober auf ihrem Auto –  einführen.  Er wird in 27 verschiedenen Größen zwischen 196/65-15 und 225/55 – 17 angeboten.

Manthey – König des Nürburgrings

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Am kommenden Wochenende startet am Nürburgring der zweite Saison-Höhepunkt der VLN-Meisterschaft. Neben dem 24h-Rennen ist das 6-Stunden Rennen das Ereignis mit der größten Motorsport-Magie.

König am Nürburgring – Michelin Roadstories

Die Nürburgring Nordschleife ist die spektakulärste Rennstrecke der Welt. Auf über 23 Kilometern führt sie einer Achterbahn gleich, durch die Wälder der Eifel. Auf keiner anderen Rennstrecke der Welt fahren zum gleichen Zeitpunkt mehr Rennfahrzeuge, als in der von Jacky Stewart auf den Namen „Green Hell“ getauften. Es ist ein Mekka der Motorsport-Fans. Und es ist das Wohnzimmer eines Mannes:

Olaf Manthey

Ein Name der am Ring jedem geläufig ist. Als Rennfahrer stieg er 1974 bei Berg- und Rundstreckenrennen in einen Simca ein. Später folgten Ford Escort, BMW 635 CSI und der legendäre Mercedes-Benz 190 E 2.5-16V EVO II. Insgesamt gewann Olaf Manthey 28 VLN-Rennen auf der Nürburgring Nordschleife.

Er war Rennleiter beim Persson Team in der Motorsport und setzte ab 2001 als Teamchef  von Manthey-Racing selbst zwei CLK-DTM-Mercedes.

Doch die größten Erfolge feierte Manthey immer auf einer anderen Marke aus Stuttgart.  So gewann sein Team 1997 und 1998 den Porsche Cup und 1999 die GT-Wertung der 24h von Le Mans.

Leidenschaft 24h-Rennen

Auf der Nürburgring Nordschleife hat es lange gedauert bis das Team von Olaf Manthey den ersten 24h-Erfolg feiern durfte. Aber danach war es, als wäre ein Damm gebrochen. 2006 – Sieg bei den 24h am Nürburgring. Ebenso 2007, 2008, 2009 und 2011.

Das 24h-Rennen zu gewinnen ist kein Ergebnis des Zufall. Es ist ein Ergebnis der Vorbereitung, der Perfektion im Team und der Leidenschaft aller Beteiligten. Und wie Olaf Manthey so „tickt“, das zeigt dieses Video von Michelin Roadstories sehr gut:

Olaf Manthey, der Mann mit dem charakteristischen Schnauzbart ist ein Überzeugungstäter. Ein Motorsport-Profi der seine Passion auf der Rennstrecke als Teamchef auslebt und im beruflichen Alltag den Zuffenhausener-Sportwagen die richtige Würze verpasst.

Teamchef, Rennfahrer, erfolgreicher Unternehmer – und ein Nürburgring-Original.

Wer sich noch nicht mit der VLN beschäftigt hat, sollte das kommende Wochenende nutzen und sich das 6-Stunden Rennen in der Eifel anschauen! Und schaut in der Boxengasse vorbei. Olaf Manthey gibt zwar nur ungern Autogramme (dafür ist er zu bescheiden!) – aber wenn ihr ihn nett fragt 😉

VLN74 Lauf Nummer 3 - 2013