Sixt Premiumautos – Nichts für Nasenbohrer

Die meisten tun es, doch es ist immer noch ein Tabu-Thema: Das Nasebohren ist eigentlich ein beliebter Gelegenheitssport. Einer von fünf tut es mindestens fünf Mal am Tag. Ob im Auto, auf dem stillen Örtchen oder vor dem Fernseher: Wenn sich eine Gelegenheit bietet, in der man gerade nichts zu tun hat, greifen 90% der Menschen an und in die Nase. Die Gründe dafür sind ganz unterschiedlicher Natur. Entweder ist es die Langeweile, weil es zum Beispiel an einer roten Ampel gerade nichts Besseres zu tun gibt oder der Film im Fernsehen ist nicht fesselnd genug. Manche bohren auch einfach aus Nervosität oder weil es wirklich juckt und stört.

Die Sixt Autovermietung nahm sich dieses Themas in humorvoller Weise an und ließ ihre Stammagentur Jung von Matt in Hamburg zusammen mit The Marmelade Film & Post einen Spot dazu kreieren, der das Tabu bricht. Star des Kurzclips: ein kleines Mädchen, mit einem mächtigen Problem und der neue BMW 7er. Ein wenig gedankenverloren sitzt die Kleine im Fond des schicken Mietwagens und tut „es“: Sie bohrt in der Nase. Typisch Kinder, werden jetzt viele denken und auch schon meinen zu wissen, wie der Sport ausgeht. Doch der erste Gedanke kann trügen, denn auch wenn die meisten sein „Nasenfundstück“ wohl irgendwo abgewischt hätten, tut es das kleine Mädchen keineswegs. Zu schön und luxuriös ist der Fahrgastraum des nagelneuen BMW 7ers, wie man in einer geführten Kamerabewegung erkennen kann. Viel zu schön, um diesen mit so einem Schandfleck zu zerstören.

Was tut man(n), pardon, Mädchen in so einem Fall? Sie „opfert“ sich und isst diesen kurzerhand. Problem gelöst, denn immerhin isst laut Statistik einer von 70 Menschen seine Popel regelmäßig. Schaden tut dies zum Glück nicht, denn 100 Gramm von den kleinen Nasenbewohnern haben gerade mal 2 kcal. Zudem ist das Nasebohren sogar gesund. Der Verzehr wirkt wie eine natürliche Impfung, da Popel Bakterien enthalten, die das Immunsystem anregen. Also ist es sogar kein so großes Opfer, denn das kleine Mädchen aus dem witzigen Spot tut nicht nur dem Fahrzeug etwas Gutes, sondern sich selbst ebenso.

Eine witzige Art und Weise, seine neue Premiumflotte zu bewerben, die Deutschlands größter Autovermieter da gefunden hat. Gezeigt wird der Spot nicht nur in Deutschland. Denn die Premiumfahrzeuge von Sixt stehen Kunden auch international zur Verfügung, Sixt ist in mehr als 100 Ländern weltweit vertreten und weitet seine Präsenz kontinuierlich aus. Bleibt abzuwarten, wie dieser Spot bei unseren Nachbarn ankommen wird.

Das ganze Video und einige weitere Informationen befinden sich auf der Kampagnenseite https://www.sixt.de/popel/.

Die AVIS Abzocke – Ekel-Mietwagen und Preis-Nepping

25 Pfund hätte der Mietwagen kosten sollen. Reserviert über die Buchungsseite der Lufthansa, direkt in Verbindung mit einem Flug nach London. Alles sehr kurzfristig gebucht. Der Preis schien fair, die geplante Fahrstrecke überschaubar kurz. Ein kleiner Fiesta also völlig in Ordnung.

„Nur“ 15-30 Minuten, dann sollte der reservierte Mietwagen zur Verfügung stehen. Man müsse ihn erst holen. Denn die Ankunft in London war am Abend, der AVIS-Counter im Terminal 2 bereits unbesetzt und der erste Weg nach der Ankunft führte somit zum Shuttle-Bus, der die Mieter zum Hauptparkplatz von AVIS in Heathrow am Airport führt.

Der Hauptparkplatz. Der Fiesta aber nicht da. Hätte mich stutzig werden lassen müssen, aber ich war müde. Eine lange Woche, ein langer Tag. Und meine Aufmerksamkeit war gebunden an das reizende Angebot an Zubehör, direkt am Counter. USB-Lader für die 12V-Buchse im Auto. Und ein passendes USB-Kabel für das Smartphone. Zusammen so teuer wie der Mietwagen für einen Tag. Verlockend. Nicht.

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Auch das hätte eine Warnung sein müssen. Aber nein, ich war müde. Die Synapsen damit beschäftigt, die letzten Infos für den Termin am Folgetag zu sortieren.

Und da kam die Falle. Süßes Lächeln. Eine hübsche, junge Vermiet-Assistentin. Wer kann sich da als knüppelharter Sparer verkaufen?

Ob ich nicht ein besonderes Upgrade haben möchte? Ein Auto mit Automatik. Steht direkt auf dem Parkplatz. Sofort verfügbar. Kostet 40 Pfund. Wie es sich herausstellte, kostet der angebotene und dann gebuchte A3 in seiner übellaunigsten Basis-Ausstattung 40 Pfund mehr. Nicht 40 gesamt, sondern gesamt 70 Pfund. Die Kreditkarte war da bereit im Lesegerät. Der Kunde müde und zu stolz, um jetzt geizig zurück zu treten.

Nehme ich eben einen A3 für 70 Pfund.

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Die Kontrolle des Fahrzeuges, vor dem Verlassen des Platzes, obligatorisch. Alle Felgen verschrammt. Am Stoßfänger unter dem Kofferraumdeckel drei tiefe Schrammen. Im Dämmerlicht der spärlichen Beleuchtung musste die Taschenlampe des iPhone helfen. Die Schrammen im Dunklen kaum zu erkennen. Wer sich mit dem Licht des Parkplatzes zufrieden geben muss, wird leicht etwas übersehen.

Ob wir die Schrammen der Felgen vermerken müssten? Meine Frage wurde verneint. Ich bestand dennoch darauf. Der Mitarbeiter von AVIS notierte meine Beanstandungen.

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30 Meilen später, die Ankunft am Hotel. Dunkle Nacht, das erste Mal mit einem Rechtslenker im Linksverkehr. War spannend. Erforderte durchaus ein wenig Konzentration. Aber, alles gut. Hätte der A3 nicht die mickrigen Halogen-Leuchten der Buchhalter-Ausstattung gehabt, man hätte sich noch ein wenig sicherer auf dem Weg gefühlt. Aber gut. Angekommen am Hotel. Spät in der Nacht. Ein wenig Schlaf und dann auf zum Termin.

Der Ekel trifft zum Frühstück ein
Bei Tageslicht offenbart der gemietete A3 seine ganze Pracht.

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Dass der A3 überzogen von Wasserflecken war, im Dunklen fiel das gar nicht so auf. Im Hellen wirkte es ungepflegt. Aber hey. Sowas kommt vor. Einsteigen von rechts, bei Tageslicht. Ekel macht sich breit. Der Wunsch, sofort die Hände zu waschen. Und was ist das eigentlich für eine Bio-Restmasse, die da am Türgriff klebt? Die verklebte Mittelkonsole? Klar, da hat mal jemand eine Cola sprudeln lassen. Das eigene Handy legt man lieber nicht in diesen Siff. Und was sind das für braune Spuren am Lenkrad. Nicht darüber nachdenken.

Der Termin naht. Das AUDI-Navigationssystem blamiert sich bei der Routenführung, dank Google-Maps im Smartphone gibt es dennoch ein glückliches Ende.

Auf dem Rückweg zum Flughafen findet das Navi eine Tankstelle, die es nicht mehr gibt. Also wieder der Griff zum Handy. Auftanken. Beim Stichwort Tanken fällt mir ein: Ich bin ja bereits mit AVIS auf die NASE gefallen. Warum also hatte ich wieder bei AVIS reserviert? Vermutlich, weil es während des Online-Buchungsvorganges zum Flugticket angeboten wurde. Per Klick, nicht viel nachdenken – noch nicht einmal die Preise vergleichen. Einfach das Angebot von AVIS angenommen und über die Flug-Ticket-Buchung mit abgewickelt. War so schön einfach. Hier kommt der Tipp, der vom letzten Mal herrührt: Nicht die „Tank-Option“ mitbuchen. Die lohnt sich nur, wenn der Tank komplett leer gefahren wurde. Denn es wird nicht „nichts“ berechnet, sondern immer eine ganze Tankfüllung. Eine ganze Tankfüllung. Ja, auch wenn der Tank nur zu 1/4 leer gefahren wurde.

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Oh my Dear

Bei der Abgabe das entsetzte Gesicht der AVIS-Mitarbeiterin. Laienschauspiel und ein süßer Aufruf! „Oh my dear, what happend to the Wheels?“

Da dämmert mir, wie sinnvoll es war, die Schäden an den Felgen notieren zu lassen. Wenngleich der Schaden, nach Auskunft der AVIS-Mitarbeiter 16 Stunden zuvor, kaum der Rede wert war und man sowas eigentlich nicht notieren müsse.

Gut, das ich es tat. Sonst hätte ich vermutlich auch noch vier neue Leichtmetallräder bezahlt. Stattdessen habe ich mich in den Ekel-A3 gesetzt und den viel zu teuer bezahlt. Denn das „Super-Upgrade Angebot“ war ein Bauernfang. Ein Blick auf die Webseite der Lufthansa verrät: 37 Pfund hätte ein Automatik-Premiumkompakter gekostet, nicht 70, nein 37 Pfund. Bei Buchung online über die Lufthansa-Webseite.

Avis?
Besser nicht !

Zur Erläuterung:

Natürlich habe ich mich sofort nach Erkennen des „Ekel-Zustandes“ bei AVIS gemeldet. Aber Termindruck und 30 Meilen zwischen Hotel und AVIS-Mietstation zwingen zum „Aussitzen“. Und nein, im Dunklen war es nicht zu erkennen. Und nein, ich bin kein Billigheimer, der „Online-Schnäppchen“ sucht und dann meckert, wenn die Teppiche mal dreckig sind oder das Auto außen nicht gewaschen. Nein, was hier lief, war eine Abzocke mit Methode und ein Mietwagen, der vermutlich nur im Dunklen an Touristen vermietet wird. Sorry AVIS – aber das war schlicht eine Frechheit …

News: Volvo – Fahren ohne Schlüssel

Das Auto aufschließen – ein tägliches Manöver. Knöpfchen gedrückt und schon öffnet sich das Fahrzeug. Moderner sind da schon die aktuellen schlüssellosen Start- bzw. Zugangssyteme: Man braucht den Schlüssel nur in der Hosentasche mit sich führen und das Fahrzeug erkennt den Fahrer. Das Knöpfchengedrücke entfällt, da man mit einem einfachen Zug am Türgriff Zugang bekommt und dann mit dem Start-Button das Triebwerk anschmeißt. Aber die Schweden finden das auch etwas umständlich: Da man das Smartphone ohnehin immer bei sich trägt, kann es doch auch gleich als Schlüssel genutzt werden und als Keyless-System fungieren. Chance oder Risiko?

Ab 2017 soll es soweit sein: Volvo, will als weltweit erster Hersteller wirklich schlüssellose Fahrzeuge vorstellen, bei denen man nur das Smartphone bei sich haben muss, um die Türen zu öffnen oder zu schließen und den Motor zu starten. Vorgestellt wird das Konzept in Barcelona auf dem Mobile World Congress, zwischen dem 22. und 25. Februar. Hier soll gezeigt werden, dass es für den Zugang und das Fahren nur noch eine App braucht. Über die Bluetooth-Funktion des Smartphones wird der Kontakt zum Volvo hergestellt, um das entsprechende Mobiltelefon zu erkennen. Praktischerweise sind mehrere Schlüssel hinterlegbar, so dass sich verschiedene Volvo-Fahrzeuge auf der ganzen Welt nutzen lassen.

Das kann ganz praktisch sein, wenn man etwa einen Mietwagen buchen und nutzen möchte. Bei der Ankunft an der Mietstation ist der digitale Schlüssel bereits im System hinterlegt. Die App weist dem Mieter zusätzlich den Weg zum Auto via GPS. Damit sind Wartezeiten am Mietwagen-Schalter passé, der Personalaufwand vor Ort wird zudem reduziert. Nützlich ist das System darüber hinaus, wenn man das Auto mit Freunden, der Familie oder mit Kollegen teilen möchte, da man den Zugangang über das Smartphone einfach übertragen kann.

„Statt den ganzen Tag auf einem Parkplatz herumzustehen, können Autos zum Beispiel öfter und einfacher von anderen Personen genutzt werden, wenn der Besitzer dies wünscht“,

sagt Henrik Green, Vice President Product Strategy & Vehicle Line Management bei Volvo.

Erste Tests starten im Frühjahr diesen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Unternehmen „Sunfleet“ mit Sitz nahe des Flughafens Göteborg. Ab 2017 sollen dann erste Flottenfahrzeuge mit dem System ausgestattet werden. Im Endeffekt ist diese neue Technik nur eine logische Weiterentwicklung. Carsharing-Plattformen haben bis dato schon Apps genutzt, nur mussten die Fahrzeuge dann aus der Ferne entriegelt werden. So wird aber das schöne neue Internetzeitalter endlich sinnvoll genutzt.

Genau das ist jedoch die Frage: Ist das System wirklich so sinnvoll. Smartphones sind attakierbar und den Angriffen von Hackern ausgesetzt. Wie schnell kann sich ein mehr oder weniger findiger Autodieb also Zugang zum Auto verschaffen. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Wie schnell ist ein Handy gestohlen? So hat der Dieb nicht nur Zugang zu den persönlichen Emails, Fotos und Kontakten, sondern nun auch noch ein Auto frei Haus mit dabei. Den Weg zum Fahrzeug zeigt die App ja ohnehin. Da bleibt nur zu hoffen, dass das System durchdacht ist. Für all diejenigen, die sich damit noch nicht anfreunden können, bietet Volvo aber trotzdem einen konventionellen Schlüssel an, der ja vom Gefühl her irgendwie zum Auto dazugehört. Und wer mal wieder mit einem alten Auto fährt, das vielleicht sogar ohne eine Zentralverriegelung auskommt, der wird das pure, ungefiltere Fahrvergnügen und das Erlebnis am Fahren wieder zu schätzen wissen.

Mietwagen: In diesen Ländern kracht es häufiger

Mietwagen sind für den Urlaub unter der Sonne eine gute Wahl um auch während der schönsten Tage des Jahres unabhängig und flexibel zu bleiben.

Dabei empfiehlt sich bei der Buchung von Mietwagen stets eine Vollkasko-Versicherung, denn Unfälle oder Schäden können immer passieren. Und nur so ist man im Schadensfall abgesichert. Der Autovermieter CarDelMar hat anhand von eigenen Buchungen untersucht, in welchen Ländern die meisten Schadensfälle vorkommen. Dabei sind sie besonders darauf eingegangen, welche Schäden häufig vorkommen, um welche Kosten es dabei geht und welche Länder die Schadensstatistik eigentlich anführen.

Mietwagen – Der Crash unter der Sonne und die Folgen

Dabei kam heraus, dass es besonders zwei beliebte Reiseziele gibt, die in der Schadensstatistik die Führung übernommen haben. Zum einen Australien. Dort kam es 2013 bei 6% aller Mietwagenbuchungen zu einem Schaden, bei dem CarDelMar die Kosten erstattet hat. Dicht gefolgt von Südafrika mit 4,9% Schäden. Island und Neuseeland folgen mit 4,1% und Irland und Großbritannien stehen mit 3,9% und 3,5% an fünfter und sechster Stelle in der Statistik. In den europäischen Ländern gibt es ganz unterschiedliche Ergebnisse.

Lieblingsziele der deutschen Urlauber

Auf der Lieblingsinsel der Deutschen, Mallorca, und auch auf den anderen Baleareninseln kommt es entgegen aller Meinungen mit nur 1% vergleichsweise seltener zu Schäden an den Mietfahrzeugen. Auf dem Festland sieht es dagegen wieder anders aus. Dort zeigt die Statistik 1,2% Schäden an und auf den Kanaren sogar 1,4%. Die Urlauber in Italien und Portugal scheinen weniger glimpflich mit ihren Mietwagen umzugehen. Mit 2,7% und 2,9% Schäden an ihren Mietwagen führen sie die Tabelle im europäischen Reiseraum an.

Infografik-Schaeden-am-Mietwagen

Das sind die typischen Mietwagen-Schäden

Doch worin bestehen die Schäden eigentlich? Rund 80% belaufen sich auf typische Schäden wie Blech-, Reifen, und Karosserieschäden. Das reicht von Kratzer und kleinen Beulen, besonders an der Stoßstange, bis hin zu beschädigte Türschlösser aufgrund von versuchten Einbruchsversuchen. In Südafrika sind besonders Reifenschäden ein häufiger Fall. Die meisten Schäden sind natürlich unverschuldet und werden von dem Mietwagen-Dienstleister übernommen.

Jedoch fallen die Kosten, die im Rahmen der Selbstbeteiligung anfallen und erstattet werden, sehr unterschiedlich aus. Sie rangieren meistens zwischen sechs Euro und 4.000 Euro, so CarDelMar. Die meisten Kosten liegen erfreulicherweise im niedrigen Bereich, doch natürlich gibt es auch immer wieder Fälle, bei denen die Kosten steigen. 2013 habe es den höchsten Maximalwert in Island mit knapp 5.000 Euro. Auch in Irland wurde es mit 2.700 Euro relativ teuer. Australien und Portugal folgen mit jeweils rund 2.500 Euro. Das beliebte Urlaubsland Italien folgt mit einem erstatteten Schaden von ca. 2.400 Euro und auf den Balearen sowie dem spanischen Festland gab es ein Schadensfall von 1.500 Euro. Bei allen Fällen hatten die Kunden das entsprechende Leistungspaket vorab gebucht mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung im Schadensfall.

Grob fahrlässig gehandelt?

Und auch bei solchen Schäden gibt es immer mal wieder Fälle, bei denen trotz umfassendem Leistungspaket nichts erstattet wird. Bei grob fahrlässigem Fahren oder bei nicht beachten der Mietbedingungen, muss der Kunde immer in die eigene Tasche greifen. Wenn es ganz schlecht läuft, muss der Kunde den Neuwagenwert ersetzen. CarDelMar berichtet da von einem Fall in Südafrika, bei dem Kunden mit einem der Mietwagen auf einer unbefestigten Straße fuhren. Das war laut Mietbedingungen nicht erlaubt und deutlich vermerkt. Es passierte, was passieren musste. Durch einen auf die Straße gerollten Felsen, kamen sie ab und überschlugen sich mit dem Wagen. Totalschaden. Durch die nicht eingehaltenen Versicherungsbedingungen, wollte die Hauptversicherung den Schaden nicht übernehmen. Dem Kunden wurde somit der Neuwagenwert von ca. 10.000 Euro in Rechnung gestellt. Das sollte man sich zweimal überlegen, ob man die Offroad-Strecke nimmt.

Vorsicht vor Einbruch und Diebstahl

Dann gibt es immer wieder Fälle, bei denen aufgrund von offen liegenden Gegenständen Einbruchsversuche erfolgen. Diese sind generell auch nicht von der Versicherung abgedeckt. Trotzdem sollte man idealerweise bei jeder Mietwagenbuchung das allumfassendes Leistungspaket mit Rückerstattung der Selbstbeteiligung wählen. Im Idealfall enthält dieses auch noch eine Absicherung gegen Glas- und Reifenschäden. Hier heißt die Devise: AGB gründlich lesen und die lokalen Mietbedingungen zur Kenntnis nehmen. Wer sich dann noch an das korrekte Fahrverhalten hält, nicht im Alkohol- oder Drogeneinfluss fährt, nur befestigte Straßen wählt und auch nichts offen im Wagen herumliegen lässt, was Diebe anziehen könnte, sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bekommen. So spart man sich Ärger und kann seinen Urlaub genießen.

 

 

 

Chancen und Risiken beim Gebrauchtkauf von ehemaligen Mietfahrzeugen

Der Erwerb eines Neuwagens kommt für Kaufinteressenten häufig nicht in Frage. Neuwagen sind
in der Anschaffung oft kostspielig, so dass für viele nur ein Gebrauchtwagen erschwinglich ist. Wer
sich beim Autokauf für den richtigen Gebrauchtwagen entscheidet, kann eine ordentliche Ersparnis
gegenüber einem Neuwagen erzielen, ohne große Abstriche in Kauf nehmen zu müssen.

Wenn man sich für einen ehemaligen Mietwagen entscheidet, kann man besonders viel Geld sparen.
Der niedrigere Preise liegt am Nachfrageverhalten der Autokäufer: Ehemalige Mietfahrzeuge gelten
als umstritten und kommen nicht für jeden Kaufinteressenten in Frage.
In Bezug darauf herrscht bei Autokäufern eine zweigeteilte Meinung. Die einen suchen nach
entsprechenden Fahrzeugen, andere würden diese nie kaufen.

Ob es sinnvoll ist, ein solches Auto zu kaufen oder besser die Finger davon zu lassen, kann man im
Allgemeinen nicht sagen. Letztlich kommt es auf den Einzelfall bzw. das entsprechende Fahrzeug
an. Es bietet sich durchaus die Chance, ein Schnäppchen zu machen. Andererseits birgt solch ein
Kauf auch Risiken.

Nun stellt sich unter anderem die Frage, welche Fahrzeuge bei den verschiedenen
Autovermietungen im Umlauf sind und, ob diese Modelle überhaupt das Interesse wecken. Hierzu
sollte einfach bei den größten Autovermietungen Im Internet nachgesehen werden. Eine weitere
sinnvolle Alternative ist, sich bei einem Mietwagen Preisvergleich umzusehen und sämtliche
Fahrzeuge der Anbieter zu vergleichen. Dies kann beispielhaft auf cardelmar.de umgesetzt werden

Vorteile ehemaliger Mietfahrzeuge

Die Erstzulassung von Mietfahrzeugen liegt meist nicht lange zurück. Häufig haben die Fahrzeuge
noch Garantie und einen niedrigen Kilometerstand. Der größte Vorteil ist jedoch der Preis: Wegen
der kritischen Einstellung vieler Kaufinteressenten, liegen die Preise gegenüber vergleichbaren
Gebrauchtfahrzeugen deutlich niedriger. Oft können problemlos mehrere tausend Euro eingespart
werden. Die Laufleistung nimmt hierauf keinen großen Einfluss. Sobald ein Gebrauchter als
ehemaliger Mietwagen klassifiziert wird, sinkt sein Preis rapide.

Nachteile und Risiken

Die Zurückhaltung vieler Kaufinteressenten ist der Ansicht geschuldet, dass Mietkunden mit ihren
Fahrzeugen nicht besonders sorgsam umgehen. Es kommt vor, dass Autos ausgefahren bzw. die
Motoren auf hohe Drehzahlen gebracht werden. Ein solcher Umgang kann zu enormem Verschleiß
am Fahrzeug führen und zur Folge haben, dass nach kurzer Zeit zahlreiche und womöglich
kostspielige Wartungsarbeiten oder Reparaturen zu erfolgen haben.

Des Weiteren sind ehemalige Mietfahrzeuge meistens spärlich ausgestattet. Auch mussten manche
Käufer schon feststellen, dass ihr Auto von früheren Mietkunden als Ersatzteilspender missbraucht
wurde: Es kommt leider vor, dass Autos geliehen werden, um illegal Ersatzteile auszutauschen.

Risikobegrenzung ist der Schlüssel zum Erfolg

In Anbetracht der Vorteile sollten Kaufinteressenten nicht gleich ablehnen. Wichtig ist, dass sich
das Fahrzeug in einem guten Zustand befindet. Eine gezielte Auswahl ist entscheidend. Man sollte
nicht voreilig kaufen und das Auto vor Abschluss eines Kaufvertrags ausführlich begutachten.

Ein Indiz ist zum Beispiel der Kilometerstand. Je mehr Kilometer sich auf dem Tacho befinden,
desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Fahrzeug von Personen gefahren wurde, die nicht

sorgsam damit umgegangen sind. Im Allgemeinen ist es ratsam, einen Experten aufzusuchen, sofern
man sich nicht selbst mit Kfz-Technik auskennt.

Bei Prüfstellen der Dekra oder des TÜV kann man das Fahrzeug einem Gebrauchtwagencheck
unterziehen. Sofern die Termine für Fahrzeugcheck und Probefahrt richtig gelegt werden, stellt das
kein Problem dar. Solch ein Check kostet zwar Geld, er ist aber in jedem Fall eine gute Investition.
Im Ernstfall kann man vom Kauf absehen und hohe Folgekosten vermeiden.

bjoern-mein-auto-blog

Peinliche Nummer, Sixt

Für meinen Valencia-Termin mit Pirelli durfte ich wieder einmal von Frankfurt abfliegen. Weil der Abflug-Termin zeitgleich mit der Abgabe eines Testwagen in Flörsheim verbunden war, musste ich mir mal wieder Gedanken machen, wie ich wohl 4 Tage später nach der Rückkehr aus Spanien,  nach Hause komme. „Nach Hause“ sind in diesem Fall etwa 105 km in Richtung „Am Arsch der Welt“ – Viel grünem Wald und damit auch mit beschränktem ÖPNV.

Trotzdem wagte ich einen kurzen Blick auf die Webseite der Deutschen Bahn. Dort wollte man mir ein Ticket für 60 € anbieten. Nett – aber in Anbetracht der Tatsache, das ich es wirklich hasse – zweimal umzusteigen und auf die Bahn angewiesen zu sein – musste ich einfach weiter suchen.

Flinc! wäre noch eine Alternative gewesen. Auf meine „Mitfahr-Suche“ gab es sogar eine Meldung, zum Glück habe ich das Angebot nicht angenommen, denn dank spanischem Kofferroulette am Flughafen, kam ich nicht wie geplant gegen 18:50 aus dem Terminal, sondern erst um 19:55. Das wäre auch für den freundlichsten „flinc!-Teilnehmer“ zuviel Wartezeit.

Also habe ich mal geschaut, was wohl eine Einwegmiete kostet – dank Journalisten-Rabatt sollte da doch etwas machbar sein. Und in der Tat. Sixt bot mir einen Kompaktwagen für knapp 63 Euro an. One-Way-Miete. Perfekt.

Ich meine ganz unter uns: Gibt es etwas besseres als mit dem „eigenen Auto“ zu fahren? Sicher nicht. Ohne lange nachzudenken habe ich also mit meiner SIXT-Karte den Kompaktwagen gebucht und bin dann auch nach der Landung und der Koffer-Extend-Wartezeit, relaxed zum Sixt-Mietwagencounter geschlendert.

Freundliche Dame, freie Schalter. Die Wahl zwischen Pest und Cholera beim Mietwagen bekommen und mich für Pest entschieden -doch dann, was passierte dann?

Der Dame am Counter frierten die Gesichtszüge ein und sie verschwand für 5 Minuten hinter den Kulissen. Ich wartete. Legte mir die Föhnwelle zurecht, machte die Fingernägel sauber, schob den Koffer hin- und her und da kam die Dame auch schon wieder zurück:

Wir können Ihnen keinen Wagen vermieten!

So sprach es aus dem Mund der Vermiet-Assistenz. Hm. Verflogen der charmante Ton. Verwirrung in meinen Gehirnwindungen.  Wie kann das sein? Ich hab doch diese Karte hier bekommen. Und reserviert – vor 4 Tagen erst. Die Reservierung wurde auch bestätigt. Doch egal. Da stand ich nun. Blamiert vor den wartenden Kunden in meinem Rücken. Bloßgestellt wie ein Mietwagen-Betrüger. Oder einer, dem man mangels Kreditkarten-Deckung den Mietwagen nicht geben will.

Wunderbar. So stellte ich mir immer mein persönliches:

Riiiiiiiiiiitaaaaa, wat kosten die Kondome?

– vor. Aber das lamentieren hilft nix. Mit schwante bereits, was die Ursache sein könnte.

Um doch noch ohne Deutsche Bahn nach hause zu kommen, ging ich gegenüber zu Europcar – holte mir einen VW Polo ab und versuchte in der Zwischenzeit meine  rote Gesichtsfärbung wieder zurück zu fahren.

 

Vor 5 Jahren habe ich mir bei SIXT zu meinem Geburtstag einen BMW Z4 als Coupe gemietet. Da ich im März Geburtstag habe, war der Wagen noch mit Winterreifen ausgerüstet. Trotzdem verbrachte ich einen Teil des Tages am Nürburgring und fuhr während der normalen „Touristenfahrten“ eine entspannte Runde über den Ring. Davon entstand ein Foto. Dieses Foto gelangte bis zur Sixt-Zentrale.

SIXT nahm wohl diese „Fahrt über eine öffentliche Landstraße“ als Grund um mich auf eine Sperrliste zu setzen. Das war 2007. Sollte das noch immer der Grund sein? Warum aber dann die Sixt-Kundenkarte und die Reservierungs-Bestätigung? Merkwürdiger Verein. 

 

Ich habe daraufhin die Presse-Stelle von Sixt angeschrieben und um Aufklärung gebeten und Tatsache:

Der Grund für die Sperre im Sixt System ist folgender:
Sie mieteten am 09.03.2007 in der Sixt Station Frankfurt/Main Flughafen ein Fahrzeug BMW Z4.
Sixt wurde darüber informiert, dass dieses Fahrzeug während Ihrer Miete am 11.03.2007
auf dem Nürburgring gesichtet wurde.
Da dies gegen die AGB der Firma Sixt verstößt, wurden Ihre Daten im System gesperrt.
Da die Sperrfrist mittlerweile abgelaufen ist, wurden Ihre Daten nun mit sofortiger Wirkung wieder von der Sperrliste gelöscht
und Sie können wieder problemlos anmieten.
Wieder 2 Dinge gelernt: 

Zum einen: Eine Fahrt über die Nordschleife verstößt gegen die AGBs von SIXT – aus welchem Grund auch immer, denn die Touristenfahrten sind „Öffentlicher Verkehrsgrund“ und mit Winterreifen auf der Nordschleife hat man in etwa ähnlich viel Spaß wie mit Moonboots am Sandstrand. Und zum anderen: SIXT ist nicht nur extrem nachtragend, sondern auch vergesslich und die internen Abläufe gehören optimiert. Warum bestätigt man erst einen Mietwagen, wenn man diesen später nicht heraus gibt?

Ich kann nun also wieder „problemlos anmieten“ – toll. Nur wird das wohl nicht eintreten, denn meine Sixt-Karte habe ich ebenso bei der Dame am Flughafen-Counter gelassen, wie meine Lust auf Sixt. In der Zukunft miete ich eben bei Europcar.

Da durfte ich heute einen Kundenservice „Erster Klasse“ erleben – dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr!