Seat Ateca – Für den sportlichen Fahrer

Seat ergänzt die Ausstattungs-Liste des Ateca um die sportliche FR-Variante. Neben „Reference“, „Style“ und „Xcellence“ können Kunden nun zwischen vier Varianten des spanischen SUV wählen. Das FR-Paket unterscheidet sich nicht nur optisch, sondern auch technisch von den weniger sportlich angehauchten Brüdern. Anders als bei den restlichen Ausstattungs-Varianten setzt Seat beim FR die Dachreling und die Fensterrahmen schwarz ab. Der Kühlergril…

Nissan Juke Premium – Schwarz und laut

Mit einem leistungsstarken Audiosystem bietet Nissan den Juke nun als Sondermodell „Premium“ an. Das Mini-SUV verfügt über eine Soundanlage der französischen Herstellers Focal. Gegenüber der Standardversion steigt die Leistung der Lautsprecher vorn und im Fond von 40 auf 120 Watt, die Hochtöner entwickeln 100 statt 40 Watt. Optisch gibt sich das in Deutschland auf 50 Einheiten limitierte, prinzipiell schwarz lackiert…

Opel Crossland X – Abstand gewahrt

Mit dem Crossland X hat Opel ein Mini-SUV unterhalb vom Mokka X ins Programm genommen. Auch preislich hält der in Zusammenarbeit mit dem PSA-Konzern entwickelte Hochbeiner einen entsprechenden Abstand zum mindestens 19.000 Euro teuren Mokka: Los geht’s bei 16.850 Euro. Dafür bekommt man den Basisbenziner, einen 1,2-Liter-Dreiyzlinder mit 60 KW/81 PS. Alternativ stehen für den Crossland zwei Diesel und zwe…

Renault Captur – Eine Spur kerniger

Renault hat sein Mini-SUV Captur geliftet. Der kleine Crossover trägt eine neue Front mit C-förmigen Tagfahrleuchten, ein angedeuteter Unterfahrschutz vorn und hinten soll für mehr Offroad-Flair sorgen. Dazu gibt es neue Karosseriefarben und ein optionales Panoramaglasdach. Für den Antrieb stehen weiterhin zwei Benziner und zwei Diesel mit Leistungswerten zwischen 66 kW/90 PS und 87 kW/110 PS zur Wahl, Allradantrieb is…

Peugeot-Sondermodelle – Preisvorteil zum Achtzigsten

Der Autohersteller Peugeot feiert den 80. Jahrestag des Markteintritts in Deutschland mit drei Sondermodellen. Die Basis bilden der Kleinwagen 208, das Mini-SUV 2008 und der kompakte 308. Letzterer verfügt in de „GT-Line Edition“ unter anderem über beheizbare Massagesitze, Navigationssystem und einige Design-Upgrades außen und innen. Die Preise starten bei 24.370 Euro für die Variante mit dem 96 kW/130 PS starke…

Jeep Renegade Nitro – Mit Snowboard und Sitzheizung

Als Sondermodell „Nitro“ will der Jeep Renegade nun Wintersportler locken. Zum Lieferumfang des Mini-SUV zählt neben einem Ski-Dachträger und unempfindlichen Gummi-Fußmatten ein Snowboard der Marke Nitro im Wert von rund 600 Euro. Die Ausstattung beinhaltet unter anderem Zweizonen-Klimaautomatik, Sitz- und Lenkradheizung sowie ein schlüsselloses Startsystem. Das Motorenprogramm umfasst drei Benziner mit Leistungswerten zwischen 81 kW/110 PS und 103 kW/140 P…

Opel Crossland X – Kleiner Bruder für den Mokka

Opel stellt dem Mokka X ein kleines Geschwisterchen zur Seite. Der Crossland X ist als reiner City-Crossover konzipiert, verzichtet unter anderem auf den optionalen Allradantrieb seines großen Bruders und dürfte deutlich günstiger ausfallen. Die Markteinführung ist für das laufende Jahr angesetzt. Mit 4,21 Metern ist der Crossland eine Handbreit kürzer als der Mokka. Auch in der Höhe hält er einig…

Mini Cooper S Countryman All4 – Ganz schön aufgeblasen

Das Mini-SUV Countryman ist erwachsen geworden. Auf 4,30 Meter aufgeblasen, empfiehlt sich der Viertürer als nunmehr größter Mini aller Zeiten. Auch sein Preis ist mit 26.500 Euro gewachsen. Dass der neueste Mini alles andere als mini ist, hat seine ganz praktischen Vorzüge: Dank des längeren Radstands profitieren unter anderem die Fondgäste von einem besseren Platzangebot. Auch der Kofferraum des variabe…

Fiat 500X – In der Basis günstiger

Fiat bringt im Februar 2017 sein Mini-SUV 500X mit einigen neuen Details auf den Markt. Wichtiger als die kleinen Änderungen bei der Außenoptik dürfte aber die Preissenkung um 1.000 Euro für das Basismodell sein. Bei der nunmehr rund 16.000 Euro teuren Einstiegsversion handelt es sich wie bisher um den 500X in der Ausstattung Pop in Kombination mit einem 81 kW/11…

5x kleine SUV – Kurz, aber hoch

Käufer kleiner Autos, die ihren Sinn für den Zeitgeist beweisen wollen, legen sich heute ein Mini-SUV zu. Die ersten Hochbeiner im Schrumpf-Format haben mittlerweile schon ein Update nötig, beständig kommen aber auch ganz neue Modelle hinzu. Fünf Beispiele für aktuelle Neuerscheinungen. Mit dem City-SUV Q2 vervollständigt Audi seine Hochbeiner-Flotte: Der auf dem A3 basierende, mit 4,19 Metern aber kürzere Crossove…

Ford B-Max – Das bessere Mini-SUV

Die kleinen Vans zählen zu den großen Verlierern des SUV-Booms. Welches Potenzial die etwas blassen Lademeister haben, zeigt der Ford B-Max. Der Hochdach-Fiesta ist zwar nicht so modisch wie ein Crossover, bietet aber Platz ohne Ende, viel Fahrspaß und ein einzigartiges Türkonzept. Das allerdings hat nicht nur Vorzüge. Bei dem bekannten schwedischen Selbstabholer-Möbelhaus muss man mit einem Kleinwagen eigentlich ga…

Toyota CH-R – Kleines SUV-Coupé ab 22.000 Euro

Zu Preisen ab 21.990 Euro ist ab 4. Oktober der Toyota CH-R bestellbar. Das coupéhaft gestaltete Mini-SUV verfügt in der Basisversion über einen 85 kW/116 PS starken 1,2-Liter-Turbobenziner, der mit Front- oder Allradantrieb kombinierbar ist. Alternativ ist ein Hybridantrieb mit 100 kW/122 PS zu haben. Den Verbrauch dieser Variante gibt der Hersteller mit 3,8 Litern an, der Preis beträgt 27.39…

Suzuki SX4 S-Cross 1.6 DDiS Allgrip – Auch mit Vollausstattung voll günstig

Dem Suzuki SX4 gebührt der Ruhm, zu den Pionieren der heute boomenden Mini-SUV-Klasse zu zählen. Das war2006. 2013 ist der Japaner beim damaligen Modellwechsel allerdings stark gewachsen – stoppte jedoch kurz vor der Grenze zum durchschnittlichen Kompakt-SUV. Wahlweise als großer Mini-Crossover oder als kleines Kompakt-SUV wirbt er seitdem um Kundschaft. Und winkt dabei vor allem mit seinem günstigen Preis. In der Top-Variante mit Allradantrieb ist er geradezu ein Schnäppchen.

Ein Hingucker ist der Japaner nicht
Ein Hingucker ist der Japaner nicht

Knapp 30.000 Euro kostet der mittlerweile mit dem Beinamen „S-Cross“ versehene SX4 in der höchsten Ausstattungsstufe mit Allradantrieb und Dieselmotor (88 kW/120 PS). Selbst wer die wenigen übrig gebliebenen Optionen dazu bucht – etwa Doppelkupplungsgetriebe und Metalliclack – kommt auf gerade einmal 31.590 Euro. Ungefähr dort beginnt aktuell auch die Preisliste für den Segments-Bestseller VW Tiguan – mit Frontantrieb und in der frugalen Basisausführung „Trendline“.

Natürlich: Der Tiguan ist größer, prestigeträchtiger, hat mehr Hightech-Optionen und auch ein paar PS extra (110 kW/150 PS). Wer das alles nicht braucht, darf durchaus einen Blick auf den SX4 riskieren. Und sollte sich davon nicht gleich abschrecken lassen: Der Suzuki ist zwar moderner gezeichnet als sein Vorgänger, entwickelt aber selbst für einen Vertreter des formal eher eintönigen SUV-Segments wenig eigenen Charakter. Das gilt in noch stärkerem Maße für das ausdrucksarme Cockpit, das aber mit solider Verarbeitung überzeugt. Generell ist das die positive Seite des unaufgeregten Auftritts: Der SX4 strahlt eine Solidität aus, die im Wissen um die ordentlichen Dauertest- und TÜV-Bilanzen der Marke für einen ordentlichen Vertrauens-Vorschuss sorgt.

Auch der Innenraum ist eher bieder
Auch der Innenraum ist eher bieder

So nimmt man dem SX4 die fehlende Ausstrahlung nicht übel und nimmt auf den leicht erhöhten und bequemen, aber etwas zu weichen Lederpolstern Platz, öffnet das wirklich sehr große Glas-Schiebedach und programmiert das fest installierte Navigationsgerät. All das nämlich ist Serie in der Top-Version zum Tiguan-Preis. Ebenso Xenonlicht, 17-Zoll-Alus, Rückfahrkamera, DAB-Soundsystem und Zweizonen-Klimaautomatik. Viel mehr braucht man nicht – würde man aber auch gar nicht bekommen. Vor allem das Fehlen moderner Assistenzsysteme könnte man bemängeln. Wenig zu meckern gibt es hingegen beim Platzangebot: Auch wenn der Suzuki zu den kleineren Modellen in der kompakten SUV-Klasse zählt, ist er doch ein vollwertiger Allrounder. Sitzriesen dürften die Plätze auf der Rückbank jedoch als zu beengt empfinden. Und auch der Kofferraum fällt bei Tiguan und Co. größer aus.

Der Kofferraum geht in Ordnung
Der Kofferraum geht in Ordnung

Angetrieben wird der Testwagen von einem 1,6-Liter-Diesel mit 88 kW/120 PS, der in Sachen Temperament dem gleich starken und gleich großen, aber durchzugsschwachen Benziner vorzuziehen ist. Der Vierzylinder ist ausreichend kräftig und sorgt vor allem im unteren Drehzahlbereich für flottes Vorankommen. Bei Autobahngeschwindigkeit gelangt er jedoch schnell an seine Grenzen, jenseits der 120 km/h braucht es Geduld beim Beschleunigen. Der von Fiat zugekaufte Motor ist akustisch ordentlich gedämpft, kann aber seine grundsätzlich raue Stimmlage nicht immer ganz verbergen. Beim Verbrauch schlägt er sich ordentlich, mit wenig Mühe erreicht er eine Fünf vor dem Komma. Angenehm zeigt sich auch das Doppelkupplungsgetriebe, dessen sechs Gänge passend abgestuft sind und dessen Kriechmodus rangierfreundlich milde abgestimmt ist. Für den Benziner bietet Suzuki übrigens eine andere Art von Automatik, die hierzulande häufig auf Vorbehalte trifft: ein stufenloses Getriebe.

Der Suzuki SX4 S-Cross zählt zu den kleinen Kompakt-SUV
Der Suzuki SX4 S-Cross zählt zu den kleinen Kompakt-SUV

Die leichtgängige Lenkung des SX4 ist ausreichend präzise, die Fahrwerksabstimmung ausgewogen mit Tendenz zum Komfortablen. Erhöhter Fahrspaß kommt zwar nicht auf, gutmütiges Gleiten ist eher die Domäne des Suzuki. Wer ihn zu etwas Dynamik zwingen will, schaltet den Allradantrieb in den Sportmodus; dann strafft sich das Gaspedal und die Hinterräder erhalten mehr Kraft zugeführt. Ein netter Gag, wenn einen der Hafer sticht, für den Alltag ist in einem hochbauenden SUV wie dem SX4 ist aber doch eher der Normalbetrieb angesagt.

Selbst zum Spitzenmodell gerüstet ist der Suzuki immer noch ein vernunftbetontes Auto für rationale Fahrer. Für das gleiche Geld gibt es beim Großteil der schickeren Konkurrenz deutlich weniger Auto. Wer wirklich sparen will, wählt die Einstiegsversion für 19.490 Euro (Suzuki bietet zudem regelmäßig Preis-Aktionen, die sich finanziell wirklich lohnen können). Das Basismodell mit Ottomotor muss zwar ohne Allradantrieb auskommen; im Flachland dürften aber auch angetriebene Vorderräder ausreichen. Das individuell beste Preis-Leistungs-Verhältnis für SX4-Käufer dürfte irgendwo zwischen dieser Basisvariante und dem Topmodell liegen.

Peugeot 2008 – Neues Gesicht, alter Preis

Zum unveränderten Basispreis von 15.500 Euro bietet Peugeot nun die überarbeitete Variante des 2008 an. Neben einer dezent modernisierten Front und LED-Rückleuchten erhält das Mini-SUV neue Assistenzsysteme, unter anderem einen Notbremshelfer für den Stadtverkehr. Darüber hinaus bietet das Infotainment-System nun eine Mirror-Funktion für eine komfortablere Anbietung des Smartphones.

Die Motorenpalette bleibt unverändert. Die drei weiterhin angebotenen 1,2-Liter-Turbobenziner decken ein Leistungsband von 60 kW/82 PS bis 96 kW/130 PS ab, die zwei 1,6-Liter-Diesel kommen auf 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS. Der Anfang des Jahres auf dem Genfer Salon präsentierte kleine Diesel mit 55 kW/75 PS kommt in Deutschland nicht auf den Markt.

Toyota will in Deutschland wachsen – Ein Hoffnungsträger im Boom-Segment

Mit neuen Modellen und einem umstrukturierten Händlernetz will Toyota in Deutschland Boden gut machen. Hoffnungen setzen die Japaner dabei vor allem in ihr erstes richtiges Mini-SUV. Der im Herbst startende C-HR will im boomenden Segment der kleinen Crossover vor allem mit seinem Hybridantrieb punkten – ein Alleinstellungsmerkmal in dieser Klasse. Daneben wird es einen kleinen Turbobenziner geben, und auch ein optionaler Allradantrieb ist angekündigt. Toyota verspricht darüber hinaus auch mehr Fahrspaß als bei den aktuellen, in dieser Hinsicht oft etwas blassen Modellen. Wettbewerber für den kleinen Crossover sind vor allem Modelle der 20.000-Euro-Liga wie Renault Captur oder Nissan Juke.

Neben dem bereits als Studie gezeigten C-HR, kommen im laufenden Jahr neue Generationen bekannter Modelle wie der Pick-up Hilux oder die Großraumlimousine Proace auf den Markt. Zudem soll die neue Sondermodellserie „Edition S“ in der bestehenden Modellpalette für neuen Schwung sorgen. Aufgelegt wird sie für Aygo, Yaris, Auris, Verso und Avensis.

Der japanische Automobilhersteller, lange Jahre einer der stärksten Importeure in Deutschland, verliert seit Jahren an Boden. 2015 kam man auf rund 66.000 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,1 Prozent – weit hinter dem aktuellen Importeurs-Primus Skoda, aber auch hinter Marken wie Seat und Hyundai. Für das laufende Jahr plant Deutschlandchef Tom Fux mit 70.000 Neuzulassungen, 2017 sollen es 80.000, später bis zu 90.000 werden. Helfen soll dabei auch die Rückkehr zu einem einstufigen Händlernetz. Die Umstellung soll im Juni abgeschlossen sein, Toyota Deutschland hat dann einen stärkeren Einfluss auf seine Vertriebspartner, weil es keine sogenannten Sekundärnetzhändler mehr gibt, die sich nur gegenüber den Vertragshändlern verantworten müssen. Wettbewerber wie Nissan und Mazda haben diesen Schritt bereits vollzogen.

News: Skoda Yeti – Längst kein altes Eisen

Nach sieben Jahren Bauzeit erreicht ein Pkw langsam das Rentenalter. Auch der im Sommer 2009 erschienene Skoda Yeti steht bereits im Herbst seines Modellzyklus‘. Allerdings merkt man ihm das kaum an: Er ist immer noch einer der besten seiner Klasse – zumindest wenn man einen kleinen Nachteil akzeptiert.

In gewisser Weise zählt der Yeti zu den ersten Mini-SUV. Auch wenn sich die Welle der kleinen Crossover erst einige Jahre später aufbaute und der Skoda technisch gesehen zur Kompaktklasse zählt, zeigt er die typischen Eigenschaften der aktuellen Boom-Klasse. Nämlich vergleichsweise günstige Preise (ab 19.690 Euro) und city-taugliche Abmessungen (4,22 Meter). Dazu kommt ein ausgesprochen flottes Fahrverhalten: Säße man nicht ein wenig höher und blickte nicht auf die kantige Motorhaube, würde man sich am Steuer eines flinken Kompaktwagens wähnen. Von SUV-typischer Behäbigkeit keine Spur. Die präzise Lenkung vermittelt auf der Landstraße Agilität, der geringe Wendekreis gleiches in der Stadt. Zum flinken Gesamtcharakter passt auch das eher straff abgestimmte Fahrwerk, das für ein jederzeit verbindliches und sicheres Fahrverhalten sorgt. Dazu passt der durchzugsstarke 2,0-Liter-Diesel (110 kW/150 PS) im Testwagen gut, auch wenn er bei höherem Autobahntempo großen Durst entwickelt. Reichen ihm bei ruhiger Fahrt 6,5 Liter, werden es dann schnell knapp acht. Insgesamt kann von Alterserscheinungen keine Rede sein, stattdessen zeigt sich der Yeti dezidiert jugendlich.

Das Kompakt-SUV gibt es auch mit Allradantrieb
Das Kompakt-SUV gibt es auch mit Allradantrieb

Auch im Innenraum, wo Betagtheit oftmals besonders schnell auffällt, hält sich das Skoda-SUV gut. Das Infotainment-System ist dank der Übernahme aus dem Golf VII auf zeitgemäßem Stand, das Cockpit-Layout entspricht dem jahrelang gereiften aktuellen Konzern-Stil und Materialauswahl sowie Verarbeitung waren immer schon gut bis sehr gut. Lediglich an versteckteren Stellen findet sich kratzempfindliches Hartplastik, prominente Innenraum-Teile sind hingegen weich hinterschäumt oder wie beim Testwagen in der „Laurin & Klement“-Ausführung sogar mit Leder bespannt. Generell überzeugt das Cockpit in der höchsten Linie mit einer edlen Anmutung, die man dem preissensiblen VW-Ableger lange Zeit nicht zugetraut hätte. Dass der Yeti schon älter ist, merkt man dann allerdings besonders an den fehlenden modernen Assistenzsystemen. Neuere Helfer für Kollisionswarnung, Notbremsung oder Spurwechsel sind nicht im Angebot. Die Lücken werden sich erst bei der Neuauflage schließen, die frühestens 2017 ansteht.

Gute Verarbeitung und ein ordentlicher Qualitätseindruck kennzeichnen den Innenraum
Gute Verarbeitung und ein ordentlicher Qualitätseindruck kennzeichnen den Innenraum

Die andere kleine Yeti-Schwäche hat nichts mit Alter zu tun, sondern liegt im Konzept begründet. Denn die geringen Außenabmessungen, die im Stadtverkehr und beim Fahrverhalten positiv zum Tragen kommen, machen sich beim Platzangebot natürlich negativ bemerkbar. Vor allem in Form eines recht kleinen Kofferraums. Gerade mal 405 Liter fasst das Abteil bei voller Bestuhlung – genug für den durchschnittlichen Wochenendeinkauf, aber weniger als im durchschnittlichen Kompakt-SUV. Schon wer einen etwas größeren Kinderwagen transportieren muss, bringt den Skoda an seine Grenzen. Ausgeglichen wird das durch eine variable Rückbank, die sich nicht nur verschieben, sondern auch komplett ausbauen lässt. Im Extremfall wird der Skoda somit sogar zum Lademeister – für den Alltag ist die Demontage aber insgesamt zu umständlich. Gut, dass bei der Allradversion zur Not bis zu 2.100 Kilogramm im Anhänger mitgezogen werden können.

Der Yeti ist kürzer als andere Kompakt-SUV
Der Yeti ist kürzer als andere Kompakt-SUV

Als Gesamtpaket ist der Yeti trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch eine sehr gute Wahl für alle, die ein SUV nicht allein des Platzangebots wegen kaufen. Mit den anderen Vorzügen wie der erhöhten Sitzposition, dem modernen Styling und der (im Fall der 4×4-Versionen) hohen Schlechtwegekompetenz kann er aber uneingeschränkt aufwarten. Kombiniert mit durchaus zackigem Fahrverhalten und hoher Wendigkeit. Wer also ein kleines, aber erwachsenes SUV sucht, sollte zuschlagen, bevor der Yeti beim kommenden Modellwechsel voraussichtlich deutlich an Größe zulegt.

News: Peugeot 2008 – Nummer drei wird geliftet

Peugeot liftet das Mini-SUV 2008. Ab dem Sommer gibt es ein aufgefrischtes Design mit stärkeren Offroad-Anleihen und einen neuen Einstiegsdiesel. Der 1,6-Liter-Vierzylinder leistet 55 kW/75 PS und soll mit 3,7 Litern auf 100 Kilometern auskommen.

Das Mini-SUV startet im Sommer
Das Mini-SUV startet im Sommer

Unverändert bleibt die übrige Motorenpalette. Die drei 1,2-Liter-Turbobenziner decken ein Leistungsband von 60 kW/82 PS bis 96 kW/120 PS ab, die beiden weiteren 1,6-Liter-Diesel kommen auf 74 kW/100 PS und 88 kW/120 PS. Angetrieben wird jeweils die Vorderachse, Allradantrieb ist nicht zu haben. Preise nennt der Hersteller noch nicht, das aktuelle Modell startet bei 15.500 Euro.

Der Peugeot 2008 erreichte im vergangenen Jahr Rang drei unter den meistverkauften Mini-SUV in Europa. Die Nummer zwei, der Opel Mokka, zeigt sich auf dem Genfer Salon ebenfalls überarbeitet. Die beiden Modelle wollen so dem Segments-Primus Renault Captur stärkere Konkurrenz machen.

News: Suzuki Vitara – Kleiner Spaßmacher

Kaum fünf Jahre lang gibt es auf dem deutschen Pkw-Markt so etwas wie ein Mini-SUV-Segment -und schon ist es überfüllt. Konnte man am Anfang typische Vertreter wie Nissan Juke, Mini Countryman oder Opel Mokka noch an einer Hand abzählen, wimmelt es heute nur so von hochgebockten Kleinwagen im Offroad-Stil. Weiteren Neueinsteigern fällt es da nicht leicht, aufzufallen. Der Suzuki Vitara hätte es verdient.

Eigentlich war Suzuki in Sachen Mini-SUV immer vorne mit dabei – gemerkt hat das allerdings kaum jemand. Mit dem SX4 S hatten die Japaner bereits 2006 einen ersten Schritt in die Richtung gemacht, offenbar aber ein wenig zu früh. Das 2013 präsentierte Nachfolgemodell SX4 S-Cross tendierte daher schon deutlich mehr in Richtung Kompakt-SUV, ohne bei Abmessungen und Platzangebot wirklich in Tiguan-Dimensionen vorzustoßen. Insgesamt wirkte das Angebot an kleinen Crossover-Modellen bei der Marke dadurch zuletzt etwas unentschieden und farblos.

Der unterhalb des S-Cross positionierte Vitara bildet nun das Kontrastprogramm: Flott gezeichnet, mit zackigem Fahrwerk und vergleichsweise starken Motoren gibt er den virilen Spaßmacher im Segment. Vor allem die Optik ist im Vergleich mit den biederen SX-4-Modellen gelungen. Allerdings darf man sich an einer erstaunlichen Ähnlichkeit zum Range Rover Evoque nicht stören. Der Suzuki geht bestenfalls als Hommage durch, ist aber eher so etwas wie eine Low-Budget-Kopie. Vor allem am Heck, wo die Designer offenbar die Lust oder die finanziellen Ressourcen verlassen haben.

Am Heck hat die Designer ein wenig die Lust verlassen
Am Heck hat die Designer ein wenig die Lust verlassen

Zumindest erstere war im Innenraum noch vorhanden, wo man aus den eher einfachen Materialien das Optimum herausgeholt hat. Selbst für Verspieltes wie die sonst nur aus höherklassigen Fahrzeugen bekannte Analog-Uhr im Armaturenbrett war Platz. Auf Wunsch gibt es die sogar mit japanischen Schriftzeichen auf dem Ziffernblatt.

Den Vitara gibt es ausschließlich mit 88 kW/120 PS – und zwar unabhängig davon, ob man den Diesel oder den Benziner wählt. Die beiden einzig verfügbaren Motoren gleichen sich dazu auch noch beim Hubraum (1,6 Liter). Der getestete Selbstzünder legt nach einer kleinen Anfahrschwäche gleich ordentlich los – vor allem, weil er mit dem leichten Vitara eine dankbare Aufgabe hat. Das SUV wiegt selbst mit schwerem Dieselmotor und Allradantrieb keine 1.400 Kilogramm. Mit Leichtigkeit schlängelt sich der Vitara so durch den Stadtverkehr Richtung Ortsausgangsschild, um seine volle Agilität dann auf der Landstraße unter Beweis zu stellen. Wer dann den Fahrmodus-Schalter des optionalen Allradantriebs in den Sport-Modus stellt, fühlt, dass der Vitara aus der gleichen Familie wie der agile Kleinwagen Swift stammt. Apropos Allradantrieb: Der arbeitet nicht wie beim Namensvorgänger Grand Vitara (bis auf die terminologische Ähnlichkeit ein komplett anderes Auto) permanent, sondern schaltet die Hinterachse nur bei Traktionsverlust zu. In der Sport-Einstellung wird außerdem auch beim Anfahren und Beschleunigen ein Teil der Motorkraft nach hinten geleitet, was das agile Fahrgefühl noch weiter stützt, auf trockener Straße im Alltag aber nur wenig Unterschied macht.

Im Innenraum hat man einfache Materialien gefällig kombiniert
Im Innenraum hat man einfache Materialien gefällig kombiniert

Schwachstelle im Fahrspaßpaket ist der Diesel – auch wenn er sich insgesamt ordentlich schlägt (vor allem mit seinem Praxisverbrauch von rund fünf Litern). Doch der raue Klang, spätestens bei Autobahntempo, die Muskelschwäche im Drehzahlkeller, verbunden mit eher verhaltener Drehfreude, und nicht zuletzt die hohen Kosten lassen doch den Wunsch nach einem Benziner aufkommen. Allerdings nicht nach dem aktuellen Alternativ-Angebot in der Vitara-Palette, auch wenn für dessen Bewertung hier nur die technischen Daten herangezogen werden können. 156 Nm bei 6.000 Umdrehungen lassen allerdings eine eher angestrengte und in der Praxis durstige Kombination erwarten. Bleibt zu hoffen, dass vielleicht der mögliche kleine Turbobenziner des nächsten Swift Sport auch im Vitara einzieht. Dann könnte der kleine Allrader vielleicht sein ganzes Spaßpotenzial entfalten.

Bis dahin kann der Vitara aber zur Not auch als Diesel in der Liga der sportlich orientierten Mini-SUV mithalten – zumindest für Vielfahrer. 24.790 Euro werden für das Allradmodell fällig, die Version mit Frontantrieb ist 2.000 Euro günstiger. Die Ausstattung ist mit Klimaautomatik, adaptivem Tempomat und 17-Zoll-Felgen dann bereits ordentlich. Ärgste Konkurrenten sind der Nissan Juke (Diesel mit 81 kW/110 PS, nur Frontantrieb, ab 21.450 Euro) und der Mazda CX-3 (Diesel mit 77 kW/105 PS, Frontantrieb ab 21.990 Euro, Allradantrieb ab 26.950 Euro).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Suzuki SX4 S-Cross Limited – Sondermodell mit Sicherheitsplus

Mit umfangreicher Sicherheitsausstattung wartet der Suzuki SX4 S-Cross als Sondermodell „Limited +“ auf. An Bord des Mini-SUV sind unter anderem ein radargestützter Bremsassistent, Xenonscheinwerfer und sieben Airbags. Dazu kommen Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem und 17-Zoll-Alufelgen. Für den Antrieb stehen ein Benziner und ein Diesel mit jeweils 88 kW/120 PS zur Wahl. Beide Vierzylinder können mit Allradantrieb kombiniert werden. Die Preisliste für das Sondermodell startet bei 23.490 Euro. Die günstigste Variante des SX4 S-Cross gibt es aktuell für 19.490 Euro. Zu seinen Konkurrenten zählen Opel Mokka, Skoda Yeti und Nissan Juke.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Suzuki SX4 S-Cross Limited – Sondermodell mit Sicherheitsplus

Mit umfangreicher Sicherheitsausstattung wartet der Suzuki SX4 S-Cross als Sondermodell „Limited +“ auf. An Bord des Mini-SUV sind unter anderem ein radargestützter Bremsassistent, Xenonscheinwerfer und sieben Airbags. Dazu kommen Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Navigationssystem und 17-Zoll-Alufelgen. Für den Antrieb stehen ein Benziner und ein Diesel mit jeweils 88 kW/120 PS zur Wahl. Beide Vierzylinder können mit Allradantrieb kombiniert werden. Die Preisliste für das Sondermodell startet bei 23.490 Euro. Die günstigste Variante des SX4 S-Cross gibt es aktuell für 19.490 Euro. Zu seinen Konkurrenten zählen Opel Mokka, Skoda Yeti und Nissan Juke.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Suzuki SX4 Classic – Angekündigtes Ende

Suzuki hat den Mini-Crossover SX4 Classic aus dem Programm genommen. Die Produktion des Modells in Japan wurde bereits Mitte 2014 gestoppt, nun sind auch die bereits importierten Autos bei den Händlern abverkauft. Das Aus für den SX4 Classic erfolgte geplant, da seit Ende 2013 das Nachfolgemodell SX4 S-Cross auf dem Markt ist. Der Vorgänger wurde zunächst parallel als kleinere und günstigere Alternative im Programm belassen. Zuletzt kostet der SX4 Classic 18.190 Euro, war so trotz besserer Ausstattung rund 1.000 Euro billiger als das S-Cross-Modell.

Bei der Markteinführung 2006 zählte der SX4 zu den ersten Mini-Crossovern auf dem deutschen Markt. Genau wie sein Modellbruder Fiat Sedici war der Japaner optional mit Allradantrieb zu haben. Zudem konnte er auf Wunsch in Offroad-Optik bestellt werden. Als der deutlich gewachsene Nachfolger auf den Markt kam, erhielt das Ursprungsmodell den Beinamen „Classic“.

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Honda HR-V – Mini-Crossover ab 20.000 Euro

Die Preisliste für den Honda HR-V startet bei 19.990 Euro. In der Basisversion „Comfort“ wird das Mini-SUV von einem 1,5-Liter-Benziner mit 96 kW/130 PS angetrieben, zur Ausstattung zählen unter anderem Klimaautomatik, Tempomat und ein City-Notbremsassistent. Wer den 88 kW/120 PS starken 1,5-Liter-Diesel wählt, zahlt mindestens 22.290 Euro.

Für mindestens 21.890 Euro gibt es den HR-V in der mittleren Ausstattungslinie „Elegance“. Dann sind zusätzlich Parksensoren, ein besseres Audiosystem und eine Zwei-Zonen-Regelung für die Klimaautomatik an Bord. Wer mindestens 25.190 Euro investiert, erhält das Top-Modell „Executive“ mit Teilleder-Sitzen, Rückfahrkamera und Panorama-Schiebedach.

Zu den Konkurrenten des HR-V zählen Mazda CX-3 (ab 17.990 Euro), Suzuki Vitara (ab 17.990 Euro) und Nissan Juke (ab 15.450 Euro). Bestseller in der Klasse der kleinen Crossover ist in Deutschland der Opel Mokka (ab 18.990 Euro).

Autor: Holger Holzer/SP-X

News: Ford Ecosport – Der hat das Rad ab

Ford hat sein Mini-SUV Ecosport überarbeitet – und das bereits anderthalb Jahre nach Markteinführung. Der ausschließlich mit Frontantrieb angebotene Crossover hat nun einen aufgemöbelten Innenraum und neue Ausstattungsoptionen. Am Preis ändert sich nicht nichts, der Ecosport ist ab 17.990 Euro zu haben.

Auffälligste Änderung ist der Verzicht auf das Ersatzrad an der seitlich öffnenden Hecktür. Das bisher obligatorische Offroad-Stilelement gibt es nun nur noch auf Bestellung (170 Euro). Den bislang etwas kargen Innenraum sollen Chromzierteile und eine dimmbare Beleuchtung aufwerten. Auf der Optionsliste finden sich im Laufe des Jahres erstmals Navigationsgerät und Rückfahrkamera.

Die Antriebspalette umfasst weiterhin zwei Benziner mit 82 kW/112 PS und 92 kW/125 PS sowie einen Diesel, der nun 70 kW/95 PS statt 66 kW/90 PS leistet. Alle Motoren sind an manuelle Fünfganggetriebe gekoppelt und treiben die Vorderräder an.

Ford hatte den ursprünglich nur für Südamerika entwickelten Ecosport erst Anfang 2014 aus Brasilien herübergeholt, um am boomenden Markt für kleine SUV zu partizipieren. Bislang mit eher bescheidenem Erfolg: Im laufenden Jahr fanden sich rund 2.200 Käufer, das stärker nach europäischem Geschmack gestaltete Kompaktmodell Kuga haben 11.700 Autofahrer gekauft.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Honda HR-V – Hochgejazzt

Mit dem HR-V steigt im September auch Honda in das boomende Segment der Mini-SUV ein. Mit markanter Optik und hoher Variabilität will der Japaner, der in Mexiko vom Band läuft, gegen Opel Mokka, Nissan Juke oder Renault Captur punkten. Wie die meisten seiner Wettbewerber wird auch der HR-V nur mit Frontantrieb angeboten. Zur Wahl stehen zwei Motoren, ein 96 kW/130 PS starker Benziner sowie ein Diesel mit 88 kW/120 PS. Die Preise starten bei 19.990 Euro.

Dass der 4,29 Meter lange HR-V sich die Plattform mit dem neuen Jazz teilt und also ein Kleinwagen ist, bemerkt man auf den ersten Blick nicht. Er kommt mit leicht bulliger Front sowie wuchtigen Kotflügeln vorgefahren. Der sehr dezente martialische Eindruck wird durch die elegante Seitenlinienführung mit der leicht abfallenden Dachlinie abgeschwächt. Die Innenraumgestaltung kann überzeugen: Weg von pflegeleichten Hartplastikgebilden im Armaturenbrett oder in der Mittelkonsole, hin zu optisch und haptisch ansprechendem Interieur hieß wohl die Designvorgabe.

Das Platzangebot ist für diese Fahrzeugklasse üppig. Die praktische Rückbank mit den aus dem Plattformbruder Jazz bekannten variablen Sitzen dürfte auf Baumarktparkplätzen für großes Kino sorgen: Die Sitzflächen kann man wie bei Kinogestühl hochklappen, so dass bei Bedarf Stauraum vom Fußraum des Fonds bis zum Dach entsteht und Blumentöpfe samt Pflanzen sicher verstaut werden können. Die hinteren Sitze sind zudem auch zur ebenen Ladefläche umklappbar, das Kofferraumvolumen variiert so zwischen 453 und bis zu 1.026 Litern. Und sind die Pakete mal wieder etwas länger: Die umklappbare Lehne beim Vordersitz ermöglicht den Transport von bis zu 2,45 Meter langen Gegenstände.

Eher übersichtlich ist das Motorenangebot. Ganz neu ist der 96 kW/130 PS starke 1,5-Liter-Benziner, der bald auch im Jazz Einzug halten wird. Das Triebwerk ist serienmäßig an ein Sechsgang-Getriebe gekoppelt, als Alternative steht eine stufenlose Automatik zur Verfügung. Wer mehr Durchzugskraft als 155 Nm bevorzugt, greift zum 88 kW/120 PS-Diesel. Dieser ist bereits aus Civic und CR-V bekannt. 300 Nm stehen hier ab 2.000 Umdrehungen bereit. Den Normwert gibt Honda mit 5 Litern an.

Umfassend ist das Angebot an Assistenten. Immer an Bord sind ein City-Notbremssystem sowie eine automatische Feststellbremse, auf Wunsch kommen Kollisionswarner, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung und automatisches Fernlicht dazu. Außerdem offeriert Honda einen Geschwindigkeitsbegrenzer, der die Informationen aus der Verkehrszeichenerkennung nutzt und akustisch warnt, wenn die eingestellte Geschwindigkeit zu hoch für den gefahrenen Straßenabschnitt ist.

Der HR-V ist in drei Ausstattungslinien zu haben. Die Grundversionen (19.990 Euro für Benziner, 22.290 Euro für Diesel) haben unter anderem immer Klimaanlage, 16-Zoll-Leichtmetallfelfen sowie Audiosystem an Bord. Gut ausgestattet mit allerlei Komfort- und Sicherheitsfeatures dürften das Mini-SUV die 30.000 Euro-Marke erreichen. Aber das ist in dieser Fahrzeuggattung nicht ungewöhnlich.

Autor: Elfriede Munsch/SP-X

News: Nissan Juke-R 2.0 – Mini-SUV mit Maxi-Leistung

Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere. Angetrieben wird der Juke-R 2.0 vom Sechszylinder des Supersportwagens Nissan GT-R Nismo, der den Spitznamen „Godzilla“ trägt. Der V6-Biturbomotor holt aus 3,8 Litern Hubraum 441 kW/600 PS.

Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi
Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi

Im Vergleich zum Vorgänger Juke-R mit 405 kW/550 PS hat es weitere Anpassungen gegeben, so sind beispielsweise die Lufteinlässe im Frontstoßfänger nun doppelt so groß. Mit seinem mächtigen Bodykit, das unter anderem einen großen Heckspoiler beinhaltet, wirkt das Mini-SUV ziemlich maxi.

Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere
Nissan pflanzt „Godzillas“ Herz abermals in den Juke ein: Auf dem Goodwood Festival of Speed (bis 28. Juni) feiert eine brachial motorisierte Variante des Mini-SUV Premiere

Der Juke-R 2.0 geht tatsächlich in Serie – allerdings nur von Hand und im Kundenauftrag gefertigt, Preis auf Anfrage. Der Juke R wurde ebenfalls in Kleinstauflage gebaut und kostete rund 450.000 Euro.

Autor: Hanne Lübbehüsen/SP-X

News: Ssangyong Tivoli – Raus aus der Nische

Der koreanische Hersteller Ssangyong hat seinem ab 15.490 Euro erhältlichen Mini-SUV den Namen Tivoli gegeben, nach dem schon in der Antike bekannten Kurort vor den Toren Roms. Für Anmut und Performance waren die Fahrzeuge des Geländewagenspezialisten bisher weniger bekannt. Eher für gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Die Koreaner haben sich daher mächtig angestrengt – und ein wohlproportioniertes SUV auf die Räder gestellt, das äußerlich durchaus mit Opel Mokka oder Nissan Juke mithalten kann. Im ab Ende Juni erhältlichen Ssangyong werkelt in der Basisversion „Crystal” ein neu entwickelter 1,6-Liter-Benziner mit 94 kW/128 PS. Gerade in Deutschland dürfte darum wohl der ab August erhältliche Diesel in die engere Wahl kommen, der etwas mehr als 2.000 Euro teurer sein wird. Dessen 300 Newtonmeter Drehmoment bringen den Tivoli sicher munterer in Schwung – und auch bei Laufruhe und Dynamik versprechen die Koreaner das Niveau der Klassenbesten, das der vorgestellte Benziner nicht erreicht. Im August kommt übrigens auch der Allradantrieb für beide Motoren, für den 2.000 Euro extra fällig werden. Die Kombination aus Allrad, Automatik und Diesel bieten nur wenige Mitbewerber in dieser Klasse.

Der koreanische Hersteller Ssangyong hat seinem ab 15.490 Euro erhältlichen Mini-SUV den Namen Tivoli gegeben, nach dem schon in der Antike bekannten Kurort vor den Toren Roms
Der koreanische Hersteller Ssangyong hat seinem ab 15.490 Euro erhältlichen Mini-SUV den Namen Tivoli gegeben, nach dem schon in der Antike bekannten Kurort vor den Toren Roms

Fast vier Jahre hat das koreanisch-indische Unternehmen an der Entwicklung des Tivoli gearbeitet und dabei über 280 Millionen Euro investiert. Neben Platz und Variabilität stand vor allem ein schickeres Ambiente als in bisherigen Ssangyong-Modellen im Mittelpunkt.

Bei Smartphone-Anbindung, Bluetooth-Freisprecher oder Tomtom-Navigation (600 Euro) mit Sieben-Zoll-Touchscreen gibt sich der Tivoli im Wettbewerbsvergleich zumindest bei den höheren Versionen Quartz (17.990 Euro) und Sapphire (22.490 Euro) keine Blößen. Nur der Berühr-Bildschirm reagiert manchmal etwas zögerlich. Parkpiepser rundum und Rückfahrkamera sowie Zweizonen-Vollklimatisierung sind bei der Topversion Sapphire auch an Bord. Schlüsselloses Öffnen und Schließen gibt es wie ein beheizbares Lenkrad optional – sowie ein schickes rot auf Ledersitzen, Armaturenbrett und Türfüllungen.

Anders als in früheren Ssangyong-Modellen lassen auch Bedienung und Ergonomie wenig Wünsche offen.
Anders als in früheren Ssangyong-Modellen lassen auch Bedienung und Ergonomie wenig Wünsche offen.

Was dem Tivoli dagegen fehlt sind elektronische Sicherheitshelferlein wie Notbremsassistent, Abstandswarner, Spurhalteassistent – oder auch ein automatischer Tempomat, wie ihn etwa bereits der Rivale Suzuki Vitara bietet. Hier können die Koreaner noch nachlegen. Vorlegen, zumindest gegenüber der europäischen Konkurrenz, das schafft Ssangyong bei der Garantie: Fünf Jahre oder 100.000 Kilometer sind ein Wort, das über manche kleine Schwächen des Koreaners leichter hinwegsehen lässt.

Autor: Peter Weißenberg/SP-X

Erste Ausfahrt im neuen Mazda CX-3

Klein aber Oho

Erste Ausfahrt im neuen Mazda CX-3

Mini-SUVs sind auf dem Vormarsch. Auf dieser Erfolgswelle möchte jeder mitsurfen, so auch Mazda, die nun den neuen CX-3 in Barcelona vorstellten. Nach dem Erfolg des großen Bruders, dem Mazda CX-5, sind die Erwartungen da natürlich hoch. Am Flughafen wartete schon eine ganze Armada an Fahrzeugen auf die Journalisten und interessanterweise nicht nur die Top-Ausstattung. Mazda ist so überzeugt von seinem Neuling, dass sie gleich alle Ausstattungslinien zum Testen zur Verfügung stellten. Und der Kleine kann sich nicht nur sehen lassen, er hat es auch in sich. Der erste Eindruck: dynamisch und kompakt. Der neue Mazda CX-3 ist geprägt von zahlreichen typischen Eigenschaften der Mazda Formensprache KODO. Mit den herausgearbeiteten fließenden Linien, der weit nach hinten versetzten Fahrerkabine und vielen weiteren Designmerkmalen wird klar, dass er zur neuen Mazda Fahrzeuggeneration gehört, wie seine Brüder, der Mazda3, der Mazda6 und der Mazda CX-5.

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Niedlich flott

In neun Außenlackierungen ist der Kleine erhältlich. Neu ist darunter der Farbton Ceramic Metallic, der sich je nach Lichteinfall verändert. Auch eine schöne Seitenansicht hat er und selbst der Rücken entzückt. Sein eigenständiger SUV-Charakter bringt er mit großen Rädern, den Seitenschutzleisten und der hohen Gürtellinie zum Ausdruck. Die Front ist natürlich typisch Mazda, ein wenig zu „stupsnäsig“. Doch den Niedlichkeitsfaktor legt er schnell ab, sobald man seine 150 PS ein bisschen mehr herauskitzelt. Allerdings dauert das ein wenig, denn er kommt nur schwerfällig auf Touren. Doch ist er erstmal dabei, gibt es kein Halten mehr. Die wunderschöne Landschaft Kataloniens bietet einige Strecken um den kleinen Crossover so richtig zu fordern. Die Serpentinen nimmt er mit freudigem „Gebrüll“. Die zunächsr sehr weiche Gangschaltung des „Soul Red“ CX-3 ist hier allerdings genau richtig und lässt es zu, die manchmal doch sehr engen Kurven zackig zu umfahren. Wenn man es als Fahrer kann. Der Vordermann will ebenfalls zeigen, dass er es kann und nimmt die Kurven teilweise etwas zu waghalsig. Nicht ganz ungefährlich, wenn diese oft nur schwer einsehbar sind. Aber der Mazda CX-3 vermittelt dank zahlreicher Assistenzsysteme einen Sicheren Eindruck.

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Intelligente Sicherheit

Eine zentrale Rolle spielt dabei das in der höchsten Ausstattungslinie enthaltene, ausfahrbare Head-up-Display, eines der ersten in dieser Klasse. Es zeigt wichtige Fahrinformationen wie die aktuelle Fahrgeschwindigkeit, die Richtungshinweise des Navigationssystems und Warnungen der i-Activesense Sicherheitssysteme direkt im Blickfeld des Fahrers auf der Windschutzscheibe an. Als Infotainment-Zentrale fungiert das 7-Zoll-Farb-Touchdisplay, das mittig auf der Armaturentafel platziert ist, den Zugang zu den Konnektivitäts-Services des MZD Connect Systems gewährt oder das Bild der optionalen Rückfahrkamera anzeigt. Als erstes Mazda Modell im B-Segment erhält der Mazda CX-3 die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung MRCC (Mazda Radar Cruise Control). Sicherheit, Nutzerfreundlichkeit, Komfort und Konnektivität sind im neuen Mazda CX-3 nämlich das wichtigste. Und dabei wird auch der Fahrspaß nicht zurückgestellt.

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„Fahrspaß ohne Einschränkungen“ heißt es über die Motoren und Getriebe des neuen Mazda CX-3. Zur Wahl stehen ein 2.0 l Skyactiv-G Benzindirekteinspritzer in zwei Leistungsstufen und der neue 1.5 l Skyactiv-D Dieselmotor, der nach seinem Einstand im neuen Mazda2 nun auch im CX-3 zum Einsatz kommt. Die Antriebskraft wird je nach Motorisierung über ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit sechs Gängen oder die Sechsstufen-Automatik Skyactiv-Drive an die Vorderräder oder alle vier Räder verteilt. Unser kleiner Benziner mit 2,0 Litern Hubraum sowie 110 kW/150 PS und Allradantrieb erreicht ein maximales Drehmoment von 204 Nm. In der leistungsstärkeren Version ist der Skyactiv-G zudem ab Werk mit dem kondensator-basierten Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-Eloop ausgerüstet. Ein kleines Wunderwerk dieser Mazda CX-3. Trotzdem scheint er sich in der Stadt wohler zu fühlen als in den luftigen Höhen der katalonischen Gebirgsketten. Hier kommt er ein wenig ins schnaufen, trotz gutem Fahrwerk und dem Allradantrieb, das in den Serpentinen gut mitarbeitet. Sportliche Manöver sind dennoch nur sehr begrenzt möglich. Doch in der Stadt ist er der Held der Strasse und zeigt sich sogar von seiner sparsamen Seite. Ein überschaubarer Verbrauch von ca. sechs bis sieben Litern grooved sich beim kleinen Mini-SUV ein, bei vorausschauender Fahrweise.

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Fazit

Die Tendenz beim neuen Mazda CX-3 geht ganz klar zur Sportsline. Hier hat der geneigte Fahrer nicht nur ein schnittiges Fahrzeug für die Stadt, der mit seinen 4,27 Metern Länge aich im Interieur genug Platz bietet. Er bekommt eine gute Portion Fahrspaß oben drauf und das zu einem besonders günstigen Preis. Der Basispreis von 17.990 Euro für die 120 PS-Motorisierung dürfte einen Verkaufserfolg bringen. Angeblich sind bereits schon 20% der Käufer von Premium-Marken auf den CX-3 Geschmack gekommen. Kein Wunder, bekommen Sie mit dem neuen Mazda CX-3 auch ein hochwertig ausgestattetes Fahrzeug, das dank seines überschaubaren Preises eine gute Alternative zu den üblichen Premium-Fahrzeugen bietet.

Fahrbericht / Fotos: Simone Amores

Weitere Impressionen:

News: Ssangyong Tivoli – Und noch ein Mini-SUV

Der koreanische Autohersteller Ssangyong ergänzt seine Produktpalette um ein kleines SUV. Der Tivoli ist Ende Juni erhältlich und kostet in der Einstiegsversion „Crystal“ mindestens 15.490 Euro.

Angetrieben wird die Basisversion von einem 1,6-Liter-Benziner mit 94 kW/128 PS und einem maximalen Drehmoment von 160 Newtonmetern. Im Herbst wird für den Neuling zudem ein Dieselmotor mit 1,6 Liter Hubraum und 85 kW/115 PS sowie 300 Newtonmetern nachgereicht. Preise für den Selbstzünder nennt Ssangyong noch nicht.

Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe oder optional über ein Sechsstufen-Automatikgetriebe. Wie in dieser Klasse üblich, gibt es Allradantrieb nur gegen Aufpreis. Zur Serienausstattung gehören eine Servolenkung mit drei Fahrmodi, eine manuelle Klimaanlage sowie ein Audio-System mit sechs Lautsprechern und USB-/AUX-Anschlüssen für MP3-Player.

Mit seinem Basispreis liegt das 4,20 Meter lange Mini-SUV Tivoli eher im unteren Bereich des Segments, auf dem Niveau von Nissan Juke (15.450 Euro) und Ford Ecosport (14.740 Euro). Andere Mittbewerber wie Suzuki Vitara, Mazda CX-3 (beide knapp 18.000 Euro) oder Opel Mokka (knapp 19.000 Euro) sind teurer. Zudem will Ssangyong ähnlich wie Hyundai und Kia mit einem umfassenden Garantiepaket punkten und gibt für seine Modelle fünf Jahre Garantie bis 100.000 Kilometer.

Die koreanische Automarke war bislang eher für ihre Designsünden wie den Rodius (ab 2004) bekannt, der es regelmäßig unter die Top-Ten der hässlichsten Autos schaffte. Mit dem Mini-SUV will Ssangyong nun das Lifestyle-Segment erobern. Bislang war das Kompakt-SUV Korando das kleinste Modell der Marke.

Autor: Adele Moser/SP-X